Kommentare - Geplante Abschaltung: Belgien weicht Aus für Atomkraftwerke auf

23. Dezember 2021 - 19:51 Uhr

Vor fast 20 Jahren hatte Belgien den Ausstieg aus der Atomkraft per Gesetz beschlossen. Jetzt geht die Regierung einen Schritt zurück. Grund ist die Sorge vor Engpässen bei der Energieversorgung.

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Kommentare

Grund ist die Sorge vor Engpässen

Gut so.

Es gibt noch Regierungen die für Ihre Bürger da sind und nicht idiologischen anti Atom Denken verfallen sind.

Schwenden und Frankreich zeiegn wie man Umweltgrecht , CO frei, sicher und wirtschaftlich Energie für die leistungsbereiten Bürger und Rentner bereitstellen kann.

Solange man si h das…

Solange man si h das Atomkraftwerk nicht mit Vorsatz sprengt oder den Reaktor unter Meereshöhe baut, ist das auch völlig ungefährlich. Das bisschen Müll ist leicht zu beherrschen.
.
Man muss das halt wollen und darf nicht mit ideologischen Vorurteilen dran gehen.

20:01 Uhr von Bender Rodriguez

"Solange man si h das Atomkraftwerk nicht mit Vorsatz sprengt oder den Reaktor unter Meereshöhe baut, ist das auch völlig ungefährlich. Das bisschen Müll ist leicht zu beherrschen.
.
Man muss das halt wollen und darf nicht mit ideologischen Vorurteilen dran gehen"

Sie wohnen im Norden oder? Da gibts kaum potentielle Endlagerstätten.
Ob dies die Einwohner um Reutlingen oder im Erzgebirge auch so sehen wage ich zu bezweifeln...

Was für eine gefährliche…

Was für eine gefährliche Verharmlosung in den ersten Kommentaren: Es gibt nach wie vor keine sich nur annähernd so gefährliche und auch unökologische Energiequelle wie die Atomenergie. Weder die Sicherheit der Reaktoren ist hinreichend gewährleistet, noch die hochradioaktiven Müllprobleme auch nur im Ansatz gelöst, und auch die Mär der CO2-Neutralität ist längst widerlegt.
Alle Modelle, die seriös Verbrauch, Energiewende und Energie-Einsparmöglichkeiten berechnen, kommen übrigens zu einem einzigen Ergebnis: Wir brauchen die teuerste und gefährlichste Form der Energie nicht.

Da können wir nur froh sein,

dass Deutschland seinen Weg unbeirrt weiter geht und zeigen wird, dass es auch ohne Kernenergie geht.
Die technischen Möglichkeiten sind durchaus vorhanden, das muss man nur wollen.
Also ich habe da große Erwartungen und Hoffnungen in die Ampel. Das ist ein ganz spannendes und interessantes Thema.
Neue Projekte wagen und angehen für eine Zukunft ohne Atom und fossile Energien.

SMR ist keine Lösung: Das…

SMR ist keine Lösung: Das wissen wir nicht erst seit gestern, sondern seit den 60ern (!), als man aus guten Gründen diese Technologie nicht weiter verfolgte.
Wer trotz aller technischer und sicherheitsrelevanter Unklarheiten auf diese unausgereifte Technologie setzt, sollte wissen, dass es den Bau von vielen tausend bis zehntausend SMR-Anlagen bräuchte, um einen signifikanten Beitrag zu leisten, was auch die Baukosten exorbitant in die Höhe treiben würde; und die Gefahr des Missbrauchs für militärische Zwecke wie der Herstellung von Kernwaffen würde ebenfalls steigen
(Quelle u.a.: tinyurl.com/2p9f2avc).
Also, liebe Atomkraftfans: Die Entscheidung der belgischen Regierung taugt nicht zur Reinwaschung der Atomenergie.

20:14 Uhr von SinnUndVerstand

Es gibt nach wie vor keine sich nur annähernd so gefährliche und auch unökologische Energiequelle wie die Atomenergie. Weder die Sicherheit der Reaktoren ist hinreichend gewährleistet, noch die hochradioaktiven Müllprobleme auch nur im Ansatz gelöst, und auch die Mär der CO2-Neutralität ist längst widerlegt.

Hinzu kommt im Fall Belgien, dass an einem der zwei Atomkomplexe im Land die Schrottreaktoren von Tihange stehen.

20:16 Uhr von schiebaer45

20:01 Uhr von Bender Rodriguez
Das bisschen Müll ist leicht zu beherrschen.
#
Und wohin damit?

Es wurde auch schon mal vorgeschlagen, den Atommüll ins Weltall zu befördern. Und wenn wir Glück haben, kommt er irgendwann zurück und trifft denjenigen, der das angeordnet hat...
Oder wir verbuddeln die Castor-Behälter in irgendwelchen Bergwerken, und wenn die undicht werden, strahlt das Grundwasser.

900 Millionen Euro für grünen Wasserstoff

So wie es im anderen Artikel in der Tagesschau steht.
Das ist eines der Programme, die es gilt zu fördern.
Alternativen zur Kernenergie und zum fossilen Brennstoff sind durchaus vorhanden.
Jetzt gilt es die zuvor verschlafene Zeit bei der Entwicklung schnell aufzuholen.

Es hat schon immer..

.. Menschen auf unserem Planeten gegeben, welche Angst vor neuen Technologien hatten. Und vor allem kein Vertrauen darin, dass man Technologien weiterentwickeln kann. Ist nun mal so. Heute fliegt man auch nicht mehr mit der JU52. Aber über neue Technologien und deren Weiterentwicklung zu diskutieren ist ebenso sinnlos wie mit in der Blase gefangenen Impfverweigeren zu diskutieren. Alle Länder um DE setzten auf moderne AKW's. Ob die alle dumm sind? Wahrscheinlich! Nur bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.

@werner55

"gibt noch Regierungen die für Ihre Bürger da sind und nicht idiologischen anti Atom Denken verfallen sind."
.
Das Ablehnen von Atomkraft hat nicht das geringste mit Ideologie zu tun.
.
"Energie für die leistungsbereiten Bürger und Rentner bereitstellen kann."
.
Zwei Fragen: sind Rentner keine Bürger?
Was sind leistungsbereite Rentner?

@ SinnUndVerstand 20:28

"Also, liebe Atomkraftfans: Die Entscheidung der belgischen Regierung taugt nicht zur Reinwaschung der Atomenergie"

Tut mir leid aber auch Ihr link überzeugt mich nicht. Ich habe Vertauen in den Forschergeist der Menschheit. Dieser Forschergeist hat es ermöglicht, dass wir heute Herztransplationen durchführen können, dass wir sicher mit modernster Technik durch die Luft reisen können, dass es Internet gibt und dass kurzfristig hocheffiziente Impfstoffe hergestellt werden können. Warum sollte die Menschheit nicht die Nutzung der Atomenergie umweltfreundlich entwickeln können. Die Erde ist eine Scheibe Gallileo Gallilei...

@20:39 Uhr von Opa Klaus

Ups... Da haben Sie wohl daneben gegriffen...
Angst vor neuen Energien haben nämlich eher die, die an der veralteten Atomenergie festhalten, auch wenn das alte in neuen Schläuchen daherkommen möchte.

20:37 Uhr von Rosemarie Hägele

«Das bisschen Müll ist leicht zu beherrschen.
#
Und wohin damit?»

Es wurde auch schon mal vorgeschlagen, den Atommüll ins Weltall zu befördern. Und wenn wir Glück haben, kommt er irgendwann zurück und trifft denjenigen, der das angeordnet hat...

Wenn wir Pech haben, kommt die Rakete mit dem Atommüll nicht so recht in die Gänge, so zu fliegen, wie sie das eigentlich tun sollte. Dann muss man sie fern gezündet sprengen, damit sie nicht irgendwo unkontrolliert in der Stadt (x) einschlägt. Oder sie sprengt sich beim Start gleich von selbst von sich aus in eigener Entscheidung.

Man müsste viele plus viele Raketen mit Atommüll starten lassen.

Vernünftige Entscheidung

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist eine sozial und ökologisch vernünftige Entscheidung. Kernenergie ist ohne staatliche Subventionierung nicht möglich und sie ist die bei weitem am stärksten subventionierte und am wenigsten effiziente Energieform.

20:39 Uhr von Opa Klaus

Zitat:
Nur bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.//
Bei mir ist das so.
Ich habe eine Photovoltaikanlage und dazu noch einen Akkuspeicher.
Von dem damit produzieren Strom hole ich ca. 70% meines jährlichen Stromverbrauchs aus meinen Steckdosen.

@ werner1955

Wo sehen Sie den Unterschied zwischen Bürger und Rentner?

@SinnUndVerstand - Entsorgungsproblem

20:14 Uhr von SinnUndVerstand:
"Weder die Sicherheit der Reaktoren ist hinreichend gewährleistet, noch die hochradioaktiven Müllprobleme auch nur im Ansatz gelöst, und auch die Mär der CO2-Neutralität ist längst widerlegt."

Das Umweltbundesamt gibt für Kernkraftwerke 117 Gramm CO2 pro erzeugter kWh Strom an. Es liegt damit zwischen der Photovoltaik (33 g) und dem Erdgas (442 g). Ein Braunkohlekraftwerk kommt auf 1034 Gramm.

Kernenergie ist also deutlich klimafreundlicher als die fossilen Energieträger. Das Problem ist die Entsorgung.

20:51 Uhr von Opa Klaus

//Warum sollte die Menschheit nicht die Nutzung der Atomenergie umweltfreundlich entwickeln können. Die Erde ist eine Scheibe Gallileo Gallilei...//
Gegenfrage :
Warum soll die Menschheit nicht in der Lage sein,
Technologien zu entwickeln, die in der Lage sind Strom ohne Kernenergie oder fossile Brennstoffe zu produzieren ?

@ 20:01 Uhr von Bender Rodriguez

Da bin ich ganz bei Ihnen: Wer nicht ideologischen Vorurteilen anhängt, hat sich längst von der höchstgefährlichen Atomenergie verabschiedet.

20:51 Uhr von Opa Klaus

Man hat aber nicht mit der Herzoperation losgelegt und gehofft, bis zum Abend die passende Erfindung des Forschergeists zu haben, um was passendes zu bekommen und danach zunähen zu können. Und ins Flugzeug hat man sich auch nicht gesetzt und ist abgehoben und hat auf die Erfindung der Landeklappen und passender Seilzüge und einiges mehr gewartet, um wieder heil runterzukommen.

Am 23. Dezember 2021 - 20:51 Uhr von Opa Klaus

Zitat: Ich habe Vertauen in den Forschergeist der Menschheit. Dieser Forschergeist hat es ermöglicht, dass wir heute Herztransplationen durchführen können, dass wir sicher mit modernster Technik durch die Luft reisen können, dass es Internet gibt und dass kurzfristig hocheffiziente Impfstoffe hergestellt werden können
.

Gar nicht zu reden von den Forschern, die Tschernobyl und Fukushima entwickelt haben.

@Opa Klaus

"Ich habe Vertauen in den Forschergeist der Menschheit. Dieser Forschergeist hat es ermöglicht, dass wir heute Herztransplationen durchführen können, dass wir sicher mit modernster Technik durch die Luft reisen können, dass es Internet gibt und dass kurzfristig hocheffiziente Impfstoffe hergestellt werden können."
.
Vertrauen in den "Forschergeist" habe ich auch.
Allerdings sollte man auch so viel Verantwortung haben, Irrwege einzugestehen und nicht weiter zu verfolgen.
Siehe Einstein.
Außerdem vertraue ich darauf, dass auch ohne Nutzung der Atomkraft Energiequellen erforscht und entwickelt werden.

@ SinnUndVerstand 20:45

"Ups... Da haben Sie wohl daneben gegriffen...
Angst vor neuen Energien haben nämlich eher die, die an der veralteten Atomenergie festhalten, auch wenn das alte in neuen Schläuchen daherkommen möchte."

Nein, ich habe nicht danebengegriffen. Sie sind doch ein intelligenter Mensch und müssten von daher auch realisieren, dass der künftig benötigte Energiebedarf keinesfalls aus regenartiven Energien zu kompensieren ist. E-mobilität etc etc. Warum verschliessen Sie sich der Realität? Ideologie lässt manchmal Objektivität verstummem.

Atommüll !

von schabernack@
Wird in einigen Jahren ein Wertstoff wie wiele andere Materialen sein und weiterverwendet werden können.

Der Fortschritt kann durch eien paar idiologische Politiker bei uns nicht aufgehalten werden.

Sicher.

Verrückt, dass „finanzielle“ Risiken offenbar schwerer wiegen

als existenzielle

„Während die grüne Energieministerin Tinne Van der Straaten einen Komplettausstieg fordert, argumentiert De Croos der liberalen Partei MR, dass bei einem vollständigen Atomausstieg die Versorgungssicherheit durch Gaskraftwerke sichergestellt werden müsse - (…)“

Beides ist richtig: Das Risiko, das von der Nutzung atomarer Energiequellen ausgeht ist in keiner Weise mehr schon angesichts der möglichen - aber entweder nicht ausdauernd genug verfolgten und ausgebauten oder aber politisch nicht erwünschten - Alternativen vertretbar verantwortbar - und Versorgungssicherheit muss sichergestellt werden.
Was offenbar nicht zuletzt der „Weg des geringsten Widerstands“, gepaart mit politischen bzw. „finanziellen“ Interessen „nachhaltig“ verhindert. Zum Schaden aller.

@20:40 Uhr von harpdart @werner55

//Das Ablehnen von Atomkraft hat nicht das geringste mit Ideologie zu tun.//

Stimmt. Das Problem fängt aber da an, wo man glaubt, man könne auf Kohle und Gas verzichten ohne dass auch nur annähernd ausreichend erneuerbare Energien zur Verfügung stünden.

Aus dem Interview, das ich eben erwähnt hatte (weiß nicht ob es freigeschaltet wird) sollte man sich noch einmal vergegenwärtigen:
Prof. Harald Schwarz von der BTU Cottbus erinnert er daran, dass wir seit hundert Jahren eine Regelung zur Stromversorgung haben, die besagt, dass jedes Land und jede Region dafür verantwortlich ist, im eigenen Bereich zu jedem Zeitpunkt im Jahr, die Stromversorgung aus eigenen Quellen sicherzustellen. Diese Festlegung gilt auch heute noch in allen Ländern Europas.

Um die Stromversorgung in Frankreich und Deutschland sicherzustellen und die Stabilität im Netz zu gewährleisten, mussten Rumänien und Bulgarien im Januar ihre Dreckschleudern wieder hochfahren.

Leider machen diese Vorfälle kaum Schlagzeilen.

@ Naturreund 064. 21:01

"Bei mir ist das so.
Ich habe eine Photovoltaikanlage und dazu noch einen Akkuspeicher.
Von dem damit produzieren Strom hole ich ca. 70% meines jährlichen Stromverbrauchs aus meinen Steckdosen."

Das finde ich vorbildlich. Meine ich ehrlich. Ich zahle ab Mai 2022 umgerechnet 8 ct pro kw/h. Deswegen muss ich auch nicht lange diskutieren. Ich denke nur an die Rentner und wenig besser gestellten Menschen in diesem Land..

zwischen Bürger und Rentner?

von free Nawalny@
Gibt keinen. Leide alle unter der idiologischen Politik die nur wegnehmen und Verbote kennt. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind nicht mehr gefragt in unserer Gesellschaft.

@ werner1955

Ich glaube, vielen steht noch die Einsicht bevor, dass wir alle nicht über unsere Verhältnisse leben können und weiterhin so viel Energie konsumieren können (auch nicht der "leistungsbereite Rentner").

@opa klaus 20:51

Wenn man es hin bekäme dass nur nicht radioaktive Spaltprodukte mit hohem Wirtschaftswert dabei rauskommen, nur zu, ließe sich drüber nachdenken. Nur, die Natur tickt anders.

@ 21:14 Uhr von Opa Klaus

Sie sagen es: Ideologie lässt manchmal Objektivität verstummen. Mit n

@ falsa demonstratio. 21:10

"Gar nicht zu reden von den Forschern, die Tschernobyl und Fukushima entwickelt haben."

Welche Forscher haben denn Fukushima und Tschernobyl "entwickelt"?

Wenn man Angst hat vor neuen Technologien, sollte man sich im Keller einsperren. Es soll jetzt sogar Autos mit Bremsassistent geben. Schrecklich, oder?

20:51 Uhr von Opa Klaus

Ich habe Vertrauen in den Forschergeist der Menschheit. Dieser Forschergeist hat es ermöglicht, dass wir heute Herztransplationen durchführen können, dass wir sicher mit modernster Technik durch die Luft reisen können, dass es Internet gibt und dass kurzfristig hocheffiziente Impfstoffe hergestellt werden können. Warum sollte die Menschheit nicht die Nutzung der Atomenergie umweltfreundlich entwickeln können.

Radioaktive Zerfallsprozesse sind das physikalisch Mächtigste, was die Natur in ihrem Baukasten anzubieten hat. Die Pioniere der Erforschung auf diesem Gebiet haben sich selbst verstrahlt, weil sie noch nicht wussten, was das genau ist und macht.

Heutzutage weiß man das. Wenn was schief geht, sind die Folgen katastrophal. Physikalisches Desaster, und auch Desaster für die Gesellschaft. Fukushima hat Japan sehr verändert. Weit mehr die psychologischen, als nur die physikalischen Folgen der Strahlung. Ein finanzielles Desaster für mind. 100 Jahre dann noch dazu.

Am 23. Dezember 2021 - 21:14 Uhr von Opa Klaus

Nein, ich habe nicht danebengegriffen. Sie sind doch ein intelligenter Mensch und müssten von daher auch realisieren, dass der künftig benötigte Energiebedarf keinesfalls aus regenartiven Energien zu kompensieren ist. E-mobilität etc etc. Warum verschliessen Sie sich der Realität? Ideologie lässt manchmal Objektivität verstummem.
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Ich bin da vollkommen bei Ihnen. Vllt überdenken das Problem noch einige mehr, wenn sich die blackouts mehren und Energie zum Luxusgut wird. Nicht jeder ist der Lage, wie der Forist@Naturfreund sich seinen Strom per PV selbst zu generieren, weil Eigentümer. Die meisten anderen um deren Wohlergehen sich hier sonst angeblich immer so gesorgt wird, werden in die Röhre schauen aber Hauptsache, wir bleiben stur und gehen als einzige unbeirrt den dt. Sonderweg, den sonst niemand in der EU einschlagen mag. Aber DE wähnte sich ja immer schon wesentlich schlauer und besser als alle anderen. Ein einsamer Weg, den man da gehen will.

@ free Navalny. 21:25

"Ich glaube, vielen steht noch die Einsicht bevor, dass wir alle nicht über unsere Verhältnisse leben können und weiterhin so viel Energie konsumieren können (auch nicht der "leistungsbereite Rentner")."

Das ist ok. Ich gehe einmal davon aus, dass Sie als Fürsprecher dieser neuen Ideolgie mit gutem Beispiel voran gehen. Was haben Sie denn so als Verzicht geplant?

21:16 Uhr von werner1955

Atommüll !
von schabernack@
Wird in einigen Jahren ein Wertstoff wie wiele andere Materialen sein und weiterverwendet werden können.


Ganz sicher das. So richtig gut und normal wird Atommüll aber erst dann, wenn man die Radioaktive Strahlung weg gemacht hat, und Kinder den nicht mehr lustig strahlenden Atommüll zum Schrottmann tragen, wie wir als Kinder früher Alteisen und Altpapier.

@21:25 Uhr von free Nawalny @ werner1955

//Ich glaube, vielen steht noch die Einsicht bevor, dass wir alle nicht über unsere Verhältnisse leben können und weiterhin so viel Energie konsumieren können//

Wenden Sie sich mit diesem frommen Wunsch bitte an die oberen Zehntausend.
Alle anderen wissen das schon und viele - vor allem viele Rentner -
spüren das sogar. Ich hoffe Ihnen ist der Unterschied zwischen wissen und spüren klar.

Mit diesen ideologischen…

Mit diesen ideologischen Vorurteilen wird das nichts.
Da wird der Versuch ein Endlager zu finden, gleich von vornherein abgewürgt, weil nicht sein darf, was nicht sein darf.
.
Ich würde da mal etwas lässiger drangehen.
.
So ein endlager ist nämlich nicht nur "gefährlich", es garantiert auf ewig Arbeitsplätze.

@ schabernack

Gerade in der FAZ gelesen zum Thema Japan:

"Die Regierung wird bis zum kommenden Sommer einen neuen Energieplan erarbeiten. Das erfordert größere Änderungen. Der bestehende Plan sieht vor, dass 2030 etwa 20 bis 22 Prozent des Stroms nuklear erzeugt werden sollen."

20:39 Uhr von Opa Klaus

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Es hat schon immer.... Menschen auf unserem Planeten gegeben, welche Angst vor neuen Technologien hatten. Und vor allem kein Vertrauen darin, dass man Technologien weiterentwickeln kann
.
Richtig - die Angst vor Solar- und Windkraft. Da gibt es durchaus sehr große Vorbehalte. Auch was den Ausbau von Speicherkapazitäten betrifft. Warum auf etwas Neues setzen, wenn das alte (Kernkraft) sich doch bewährt hat und so sicher ist.

21:24 Uhr von Opa Klaus

//Ich denke nur an die Rentner und wenig besser gestellten Menschen in diesem Land..//
Ich will hier niemanden einen Vorwurf machen und mir bestimmt auch nicht anmaßen die Lage anderer Menschen zu beurteilen.
Nur ich komme bestimmt auch nicht aus all zu wohlhabenden Verhältnissen und gehörte auch noch nie zu den besser verdienenden.
Diese Photovoltaikanlage musste ich mir auch erst einmal ansparen.
Manchmal gehört einfach auch einmal der Mut zum Handeln dazu.
Obwohl ich immer noch kein Spitzenverdiener bin, habe ich doch auf einem bescheiden Level ein doch ordentliches auskommen.
Es gibt mehr Möglichkeiten, als manche glauben ,man muss sie nur nutzen.
Mut neues zu entwickeln und auch danach handeln, es lohnt sich.
Das funktioniert auch beim Strom und zwar ohne Kernenergie.
Das ist meine Überzeugung.

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