Kommentare - Notfallzulassung erteilt: USA setzen auf Pfizers Corona-Pille

23. Dezember 2021 - 08:08 Uhr

Im Kampf gegen Covid-19 ruht die Hoffnung der US-Regierung auch auf der Pille Paxlovid. Hunderttausende Packungen sind bereits bestellt. Doch von einer Massenproduktion ist Hersteller Pfizer noch weit entfernt. Von Franziska Hoppen.

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Kommentare

Es gibt hier Forderungen…

Es gibt hier Forderungen dass Pfizer’s Paxlovid pill nicht ausgegeben wird an anti-vaxxers.
Ich denke das ist falsch weil Food and Drug Administration sagt Paxlovid ist 89% effective. Das waere eine grosse Entlastung fuer unsere ICUs. Trotzdem ist der beste Schutz Impfung, mask und Abstand.
Happy holidays, everyone

Paxlovid

Diese Pille ist alles Andere als ein "Gamechanger". Sie ist teuer, kompliziert einzunehmen und wirkt nur innerhalb von 3 Tagen nach der Infektion.
Not - Ärztin Ranney charakterisiert es so "Die Anti-Covid-Pille sei kein Wundermittel - und kein Ersatz für die Impfung. Im Gegenteil. Sie kommt erst dann zum Einsatz, wenn schon jemand krank ist. Die Tablette ist teurer als die Impfung, an weniger Menschen getestet und die Einnahme ist komplizierter."
Es sei also gewarnt, hier einen Ersatz für die Impfung zu sehen. Möglich, dass die Pillen für Menschen mit geschwächtem Immunsystem hilfreich sind.
Ganz sicher sind sie ein Wundermittel für den finanziellen Erfolg der Firma Pfizer.

Verständlich @08:48 Uhr von .tinchen

>>>Es gibt hier Forderungen dass Pfizer’s Paxlovid pill nicht ausgegeben wird an anti-vaxxers.>>>

Das kann ich sehr gut verstehen! Denn sonst horten diese die Tabletten in Massen und frohlocken, nun ganz auf die Impfung verzichten zu können! So wie schon Anti Vaxxer aus Ö und D das Entwurmungsmittel horten!

Daher nur Abgabe, bei positiven PCR Test! Nicht auf Vorrat für Fanatiker/Innen welche ein Lager an Pillen anlegen wollen.

By the way, wahrscheinlich sind die Nebenwirkungen der Pille in Kombi mit einem anderen Medikament, dann kein Thema... für Anti Vaxxer!

Dann wird ja...

...endlich alles gut, und wir Menschen können weitermachen wie vor der Covidphase....dekadent und rücksichtslos!

Entspannen Sie

Dieses ewige Gerede über Lockdown/Corona/Gebooster, dieser Stress der durch die Medien, Politik und Ihnen Selbst verursacht wird, schadet Ihnen mehr wie das eigentliche Virus.

Die Politik versäumt seit 2 Jahren unser Gesundheitssystem aufzuwerten mit mehr Personal oder besseren Maschinen und oder anderer Vergütung. (z.B. Gewinne müssen investiert und dürfen nicht ausgeschüttet werden)
Ja es ist natürlich verständlich, dass in 2 Jahren keine vollwertigen Pfleger, Intensivkräfte und anderes Personal aus dem Boden gestampft werden kann. Aber man hätte bereits zu der Zeit anfangen können! Das Krankenhäuser volllaufen ist seit der Privatisierung ein Thema, da der Sweetspot für die nötigste Gesundheitsversorgung und dem maximalen Gewinn gesucht wird.

Leben Sie Froh, feiern Sie Weihnachten mit der Familie/Freunde, bzw. wie Sie wollen und gehen Sie bitte nicht nach den Beschränkungen.

Die Hoffnung auf Medikamente (auch mit Nebenwirkungen) lockert es hfftl. für alle auf.

Frohe Weihnachten

Ausweg ist nur die Impfung

Aus dem Teufelskreis von immer neuen Wellen kommen wir nur mit der allgemeinen Impfpflicht, nicht mit irgendwelchen Pillen.
Die Impfung ist in Deutschland schon mit über 100 Millionen Dosen getestet und hat praktisch keine Nebenwirkungen. Bei dieser Pille weiß man noch nichts.

Pille statt Spritze

Pillen haben den Vorteil der Haltbarkeit im Gegensatz zu den flüssigen Impfstoffen. Wie man gerade lesen konnte, hat Nigeria 1 Mio. Impfdosen vernichten müssen, weil die Haltbarkeit auch vorher schon begrenzt und kurz vor dem Verfallsdatum beim Erwerb war. Was für eine Verschwendung und ein Verlust angesichts von Mrd. Menschen ohne Impfzugang. Pillen sind da die bessere Alternative, wenn Wirksamkeit und Verfügbarkeit gesichert sind. Dass man bei den großen Pharmafirmen an die Grenzen der Produktionskapazitäten gerät, liegt wohl auf der Hand. Aber es ist ein Anfang.

08:52 Uhr von Investigator

Ich kann Ihrem Kommentar fast komplett zustimmen. Eine große Einschränkung ist ja auch noch die Verfügbarkeit.
Aber Ihr letzter Satz (obwohl er wahrscheinlich stimmt) ist für mich nicht nachvollziehbar. Pfizer hat da mit Sicherheit viel Geld in die Entwicklung gesteckt, also ist auch der Gewinn zu vertreten.
Letztlich könnte jeder, der die Möglichkeiten(von Ausbildung bis Entwicklung) hat, sehr viel Geld mit Medikamenten oder Impfstoffen verdienen. Dem gegenüber stehen aber immer auch andere Kosten, die da entstehen.
"Neid" ist da fehl am Platze - finde ich.

@Kristallin "Denn sonst…

@Kristallin "Denn sonst horten diese die Tabletten in Massen" Vieleicht sollten Sie sich den Artikel nochmal durchlesen, da steht das die Pillen wesentlich teurer sind als die Impfung und die liegt im Schnitt bei 30$ pro Impfung. Ich glaube kaum das bei den Preisen jemand hortet. Hauptsache gegen die Ungeimpften hetzen.

Eine gute Nachricht, wenn die gesamte Gesellschaft - also

jeder von diesem Fortschritt profitieren kann

„Pfizer-Chef Bourla ist euphorisch: "Das ändert alles"“

Nicht alles, aber da er zu dieser Änderung - nicht nur aus Sicht der an der Pandemiefront seit nunmehr fast zwei Jahren bis zur Erschöpfung Kämpfenden v.a. im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens:
„Das heißt: Dank ihr könnten Krankenhäuser demnächst entlastet werden. Und zwar deutlich, meint Chef-Virologe Anthony Fauci: Die Tablette könne das Risiko von Krankenhausaufenthalten zu etwa 90 Prozent senken. Das sei eine sehr gute Nachricht“
maßgeblich beigetragen hat, ist seine Euphorie nachvollziehbar.

Woran sich allerdings nichts ändert, ist an der Gültigkeit des Prinzips „Vorbeugen ist besser als heilen“. Und der Tatsache, dass nach wie vor und mehr denn je das verantwortliche Handeln aller für die gesamte Gesellschaft entscheidend (also in jedermanns Interesse) ist, wenn nicht weiter auf eine zumindest halbwegs eingedämmte Katastrophe sogleich die nächste folgen soll.

Re Nachfolgerin

Aus dem Teufelskreis von immer neuen Wellen kommen wir nur mit der allgemeinen Impfpflicht...Erfahrung haben hier auch Tadschikistan und der Vatikan. Die einzigen mit allgemeiner Impfpflich - weltweit.

Missbrauch einer Pille

Klar, dass Medikamente mit besonderer Bedeutung auch gehortet werden- sie sind kostbar, können Spekulationsobjekt werden und zeigen damit die Kehrseite eines guten mediznischen Projektes. Aber Impflösungen können und sind auch gehortet worden. Weil sich zeigt, dass mit allem Geld gemacht werden wird, was einigermaßen klein, handlich und wertvoll ist. Dass da auch eine Mafia und Korruption im Spiel sein können, sollte niemanden überraschen. Aber man sollte nicht gleich über jede neue Arznei den Stab brechen, nur weil einige Ärzte und Kollegen meinen, sie sei nicht hilfreich. Diese Einzelmeinungen gehen mir langsam auf den Sender, die alles verreißen, bevor es angewendet wird. Seien die wie wir froh, wenn es neue Möglichkeiten gibt, die die Bekämpfung der Pandemie flankieren.

09:06 Uhr von Obschtopa

Vielleicht sollten Sie den Artikel noch mal lesen. Da steht nämlich auch, das die Herstellung länger dauert und nicht so schnell geht.
Also lieber Vorsicht walten lassen und nicht übertreiben - und an alle Maßnahmen halten!

09:08 Uhr von Nachfolgerin

Genau!
Die Nebenwirkungen - besonders in Verbindung mit anderen Medikamenten - ist noch nicht so gut erforscht.

Ich weiß nicht was ich von…

Ich weiß nicht was ich von der Pille halten soll. Erst mal abwarten was sie am Ende wirklich bringt. Bei der Impfung sind zumindest meine Hoffnungen auch enttäuscht worden. Wenn man hört das man inzwischen von 3 Monaten fürs boostern spricht, ist das für mich keine Lösung. Im Moment halte ich die AHA Regeln für den besten Schutz.

@09:10 Uhr von SirTaki

"...hat Nigeria 1 Mio. Impfdosen vernichten müssen, weil die Haltbarkeit auch vorher schon begrenzt..."

1 Mio. Dosen sind gar nicht so viel. Das verimpfen wir derzeit ein einem Tag. Und ich nehme nicht an, dass Nigeria den Impfstoff einen Tag vor Ablauf der Haltbarkeit bekommen hat. Da wären vermutlich schon ein paar Wochen Zeit gewesen.

Ansonsten kann man nicht einen Impfstoff mit einem Medikament vergleichten. Das Eine ersetzt nicht das Andere. Aber Pille statt Spritze (bzw. Infusion) ist natürlich einfacher. Alle bisherigen Covid-Medikamente (Antikörper, Remdesivir) sind zur Infusion und schon deswegen Nichts zum Einsatz zuhause oder auch nicht in der normalen Hausarztpraxis.

Paxlovid hat tolle Wirksamkeitsdaten, ist aber komplex in der Anwendung, also weit davon entfernt, die Lösung für Alle mit positivem PCR-Test und Risikofaktoren zu sein.

Und 500$ pro Behandlung sind ´ne Ansage. Wenn man das täglich tausenden Infizierten geben wollte...

Aber spricht schon die Zulassung

Verkrampfter Umgang allerorten

Die Impfungen und die Pillen davor oder danach sind ein Signal und Zeichen, dass wir was machen können. Jetzt noch eine Diskussion zum Krankenhauswesen und Gesundheitsbetrieb loszutreten, ist absurd. Die Probleme liegen momentan bei einer Zoonose, die nur ein Beispiel von vielen ist, die uns drohen. Und die Impfverweigerer und ungeimpft schwer Erkrankten sind eine große Nummer zur Überlastung der Intensivbetten. Hört hier eigentlich jemand endlich mal den Pflegekräften und Ärzten zu, die ihre Erfahrungen jeden Tag veröffentlichen? Wenn plötzlich massenhaft Kranke in die Kliniken müssen, muss man die Quelle und Ursache suchen. Einige Leute begreifen nicht oder wollen es nicht, dass eine Pandemie jeden erwischen und ins Krankenhaus katapultieren kann. Wir können aber aucz nicht Hallen über Jahrzehnte frei- und vorhalten, um etwaige Pandemien adäquat aufzufangen. Die Kostenspirale würde das gesamte Gesundheitswesen und die Versicherungsbeiträge durch die Decke schießen lassen.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer...

"Im Januar sollen dann rund 265.000 Packungen zur Verfügung stehen."

Mit 265.000 Packungen wird sich das Gesundheitssystem nicht nennenswert entlasten lassen.

Das Problem ist, dass das Medikament präventiv eingenommen werden muss. In den meisten Fällen werden also Patienten behandelt, die auch ohne das Medikament einen unkritischen Krankheitsverlauf hätten.

Das Medikament macht mir aber Hoffnung, dass wir das Infektionsgeschehen irgendwann gelassener sehen zu können.

omg

Aus dem Artikel:
.
> Rund zehn Millionen Packungen für rund fünf Milliarden
> Dollar.
Also ca. 500 US$ pro Packung? oO
.
> Eine Packung entspricht einer Behandlung.
Mal sehen, wer sich DAS in den USA leisten kann. -.-

08:48 Uhr von .tinchen

Es gibt hier Forderungen dass Pfizer’s Paxlovid pill nicht ausgegeben wird an anti-vaxxers. Ich denke das ist falsch weil Food and Drug Administration sagt Paxlovid ist 89% effective.

Never a good idea … irgendwem medizinische Behandlung zu verweigern, wenn er oder sie krank ist. Das widerspricht auch dem Eid der Ärzte. Frei verkäuflich sollte das neue Medikament aber auch nicht sein, sondern nur auf Anordnung der Ärzte verabreicht werden. Sonst kommt noch wer auf die Idee, das zu bunkern wie das Entwurmungsmittel für Pferde, was ja auch die Wunderwaffe gegen Corona sein soll.

Have a Merry Christmas … und wahrscheinlich hängt man in Sunny Florida auch bunt blinkende Lichterketten in Palmen, wie man das in Mittelamerika macht. Christmas bei 30 Grad Celsius ist schon exotisch für Deutsche …

@Kristallin - 500 Dollar pro Packung

09:02 Uhr von Kristallin:
"Denn sonst horten diese [Impfverweigerer] die Tabletten in Massen und frohlocken, nun ganz auf die Impfung verzichten zu können!"

Bei 500 Dollar pro Packung und sehr geringer Verfügbarkeit ist eher ein blühender Schwarzhandel zu erwarten.

@SirTaki 9.10

Sie schreiben "Pillen haben den Vorteil der Haltbarkeit im Gegensatz zu den flüssigen Impfstoffen."
"Pillen sind da die bessere Alternative, wenn Wirksamkeit und Verfügbarkeit gesichert".
Haben Sie den Artikel gelesen?
Darin steht, dass man diese Pillen erst einnimmt, wenn man schon krank ist. Sie verhindern also die Infektion nicht im Gegensatz zur Impfung.
Es lohnt sich manchmal, das Gehirn einzuschalten, bevor man hier einen Kommentar schreibt.

@ich1961"Pfizer hat da mit…

@ich1961"Pfizer hat da mit Sicherheit viel Geld in die Entwicklung gesteckt" Soweit ich weiß haben die erhebliche Mittel aus Steuergeldern durch die USA erhalten, genauso wie Biontek 365 Millionen vom Deutschen Staat bekommen hat. Denke dafür sollten sich die Konzerne langsam mal erkenntlich zeigen.

@09:10 Uhr von SirTaki

>> Pillen haben den Vorteil der Haltbarkeit im Gegensatz zu
>> den flüssigen Impfstoffen.
.
Impfstoffe haben den Vorteil der Prävention im Gegensatz zu dem Medikament(!) Pillen. -.-

@dr.bashir

1 Mio. Impfdosen in Nigeria vernichtet sind nicht viel? Und die Spekulation von Ihnen, dass sie bestimmt schon länger da lagen, ist genauso fragwürdig, da kein Argument. Wir sitzen hier in einer komfortablen Zone und Blase, dass wir zwar Lieferprobleme hatten, aber alle Möglichkeiten einer First Class Hygeniemaßnahme, um die Wartezeit bis zum Impfstoff überbrücken zu können. In Nigeria und Nachbarstaaten kommen Transportprobleme und Verteilung zu den Leuten als dickes Problem dazu. Da kann man sich hier bei uns bequem zurücklehnen und die da unten in Afrika als Dummbatzen und Versager bezeichnen. Ziemlich abfällig und arrogant, finde ich. Und eine Mio. Impfdosen gibt es nicht für lau, das ist viel Geld, das hier verbrannt wurde. Das Ziel der WHO einer weltweiten hohen Impfquote bezieht sich nicht auf die gut versorgten Staaten allein. Das scheint in Ihrem Weltbild aber irgendwie völlig zu fehlen.

@Kristallin um 09:02

>> Verständlich @08:48 Uhr von .tinchen
>>>Es gibt hier Forderungen dass Pfizer’s Paxlovid pill nicht ausgegeben wird an anti-vaxxers.>>>
Das kann ich sehr gut verstehen! Denn sonst horten diese die Tabletten in Massen und frohlocken, nun ganz auf die Impfung verzichten zu können! So wie schon Anti Vaxxer aus Ö und D das Entwurmungsmittel horten!
Daher nur Abgabe, bei positiven PCR Test! Nicht auf Vorrat für Fanatiker/Innen welche ein Lager an Pillen anlegen wollen.
By the way, wahrscheinlich sind die Nebenwirkungen der Pille in Kombi mit einem anderen Medikament, dann kein Thema... für Anti Vaxxer! <<
.
Das ist für mich für D nicht akzeptabel, dieses Medikament an Impfverweigerer nicht abzugeben. Wenn es verschreibungspflichtig wird, dann wird sowieso ein Arzt ein Rezept auszustellen haben, und da darf der Impfstatus keine Rolle spielen.
Im Übrigen weiß ich nicht, ob man das Medikament in den USA einfach so im Drugstore kaufen kann - aber wie die USA das regeln, ist deren Sach

@09:26 Uhr von Nachfragerin

"Das Problem ist, dass das Medikament präventiv eingenommen werden muss. In den meisten Fällen werden also Patienten behandelt, die auch ohne das Medikament einen unkritischen Krankheitsverlauf hätten"

Das ist tatsächlich bei jeder Prävention ein "Problem". Deswegen lautet die Zulassung auch auf "Risikopatienten für einen schweren Verlauf". Wenn man es einfach Jedem geben würde, wäre der Effekt, den Sie beschreiben noch größer.

Aber Prävention ist immer so. Wir impfen auch Menschen, die sich auch ohne Impfung nie infiziert hätten und wir tragen einen Sicherheitsgurt, auch wenn wir 50 Jahre unfallfrei fahren. Wenn man es vorher wüsste, wäre vieles einfacher. Wenn man vorher wüsste, wer Krebs bekommt, bräuchte man auch nicht zur Vorsorgeuntersuchung.

Stimmt @09:31 Uhr von Nachfragerin

>>>Bei 500 Dollar pro Packung und sehr geringer Verfügbarkeit ist eher ein blühender Schwarzhandel zu erwarten.>>>

Mit gefährlichen Fälschungen!

Ffizer

Phizer ist weder forschendes Pharmaunternehmer noch Hersteller.

Das Informationsverhalten von Pfizer ist sehr intransparent und anscheinend davon dominiert, einen dauerhaft hohen Umsatz mit den Impfungen zu sichern.
Weshalb z.B. ist im Internet die Geschichte der Inpfstoffentwicklung der Biontechvaczine nicht nachverfolgbar und beginnt erst mit dem Zulassungsantrag von Pfizer? Weshalb wird jetzt ein hochwirksames Mittel zur Hemmung der Virusvermehrung ohne erkennbaren Sinn mit einem verschreibungspflichtigen Medikament gekoppelt, bei dem es insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung mit dem Hemmstoff zu erheblichen Nebenwirkungen kommen kann?

Lobbyarbeit ja, aber offen und ehrlich. Aber das isr wohl ein Traum

@ich1961 9.16

"Aber Ihr letzter Satz (obwohl er wahrscheinlich stimmt) ist für mich nicht nachvollziehbar. Pfizer hat da mit Sicherheit viel Geld in die Entwicklung gesteckt, also ist auch der Gewinn zu vertreten."
Das stimmt, aber Pfizer hat zusammen mit Biontech auch schon gigantisch viel Geld verdient.
Zudem weiß man, dass Pfizer zu den Teuren in der Branche gehört. Der Chef Albert Bourla ist ein hervorragender" Kommunikator".
Mein Schlusssatz war auch etwas ironisch gemeint.
Schöne Feiertage!

Ist doch ein netter

.....zusätzlicher Gewinn. Erst das Impfserum, welches so super wirkt und so gut wie keine Nebenwirkungen hat. Tote gab es ja Gott sei Dank nach der Impfung auch noch nicht und Langzeitfolgen sind schließlich auch ausgeschlossen. Und nun auch die passenden Tabletten. Das ist ja ein richtiger Lauf den Pfizer gerade hat. Respekt.

@heribix um 09:37

>> @ich1961"Pfizer hat da mit Sicherheit viel Geld in die Entwicklung gesteckt"
Soweit ich weiß haben die erhebliche Mittel aus Steuergeldern durch die USA erhalten, genauso wie Biontek 365 Millionen vom Deutschen Staat bekommen hat. Denke dafür sollten sich die Konzerne langsam mal erkenntlich zeigen. <<
.
Was meinen Sie mit „erkenntlich zeigen“? Hat BionTech nicht einen Impfstoff auf den Markt gebracht, der weltweit für Erleichterung in dieser Pandemie bringt? Entwickeln die nicht weiter, um auch auf neue Varianten eine Lösung zu haben?
Hat nicht die Stadt Mainz riesig viel Geld durch Steuereinnahmen, generiert durch BionTech, erhalten?
.
Was wollen Sie denn mehr von dieser Firma?

@Investigator 9:32

Ach ja, lesen des Artikels und lesen meines Beitrags. Sie übergehen auch geflissentlich, dass ich von Impfung und Pille davor oder danach schrieb. Davor die Pille oder danach (also nach Erkrankung) habe ich aufgeführt. Vielleicht lesen Sie Beiträge anderer durchgängiger und intensiver, bevor Sie hier irgendwelche Unterstellungen vom Stapel lassen. Ich diskutiere gern. Aber nur, wenn das Gegenüber meinen Text auch vollständig gelesen hat. Da sollten bei Ihnen dann auch die Glöckchen klingeln, zuerst nachzudenken und dann zu kommentieren.

09:17 Uhr von Sternenkind

Aus dem Teufelskreis von immer neuen Wellen kommen wir nur mit der allgemeinen Impfpflicht...Erfahrung haben hier auch Tadschikistan und der Vatikan. Die einzigen mit allgemeiner Impfpflich - weltweit.

Vor allem der Vatikan ist das Paradebeispiel für alle anderen Länder der Erde. 0,44 qkm groß und 453 Einwohner im Staatsgebiet.. 41 Fußballteams für 880 Fußballfelder.

Fanatisch? @09:16 Uhr von heribix

>>>Ich glaube kaum das bei den Preisen jemand hortet. Hauptsache gegen die Ungeimpften hetzen.>>>

Ich schrieb von Fanatiker/Innen, sie finden Ungeimpfte generell fanatisch? Anscheinend weil nicht Fanatiker/Innen fühlen sich auch nicht "angesprochen" oder?

Und Ja die "Fanatischen" werden auf jeden Fall versuchen zu horten! Auch bei den Preisen! Worauf ihnen Straftäter/Innen sicherlich recht schnell gefährliche Fakes unterjubeln werden!

@SirTaki - Gesundheitssystem

09:26 Uhr von SirTaki:
"Wir können aber auch nicht Hallen über Jahrzehnte frei- und vorhalten, um etwaige Pandemien adäquat aufzufangen."

Das verlangt auch keiner. Das Problem besteht darin, dass das Gesundheitssystem trotz einer immer älter werdenden Gesellschaft seit Jahren zusammengespart wird. Wenn ein System in normalen Zeiten auf Vollast läuft, um maximale Gewinne zu generieren, dann braucht es keine Pandemie dieses Ausmaßes, um es zu überlasten.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt ja auch, dass diese Überlastung politisch hingenommen wird. Damals gab es nur noch keine Impfverweigerer, denen man die Schuld hätte geben können.

ob das dann endlich was an…

ob das dann endlich was an der Omikron-Panik in D aendert?
Es ist ueberhaupt nicht mehr verhaeltnissmaessig. Laut letztem Wochenbericht des RKI (der aktuelle ist noch nicht raus) betraegt die O-Variante gerade mal 0,6% des Infektionsgeschehens. Die Sequenzierung in D laeuft auf unterstem Niveau, 2,5% aller Proben werden sequenziert (Grafik RKI), wo doch diese Variante so bannig gefaehrlich sein soll. Sollte man dann nicht sequenzieren, was moeglich ist?
Und aufgrund dieser extrem duennen Datenlage wird der Teufel an die Wand gemalt, das Wort "Welle" reicht nicht mehr, um die Leute zu veraengstigen, nein, jetzt ist es eine Wand.
Und Niedersachsen hat mal so eben die "Weihnachtsruhe", die bis zum 2. Januar gelten sollte, auf den 15. verlaengert, einfach so.
Spanien macht es richtig, mehr Masketragen, aber andere Restriktionen wurden ausgeschlossen, stattdessen noch engere Nachverfolgung, was D ja wg. der vorsintflutl. EDV laengst begraben hat. X-G-Gaga gibt es hier auch nicht , nirgends

@ um 09:24 Uhr von heribix

"Bei der Impfung sind zumindest meine Hoffnungen auch enttäuscht worden. Wenn man hört das man inzwischen von 3 Monaten fürs boostern spricht, ist das für mich keine Lösung. "

Habe mich nach 5 Monaten boostern lassen. Da Biontech nicht zur Verfügung stand mit Moderna. So habe ich jetzt AZ + Biontech + Moderna (ohne nennenswerte Nebenwirkungen).
Enttäuscht vom Erfolg der Impfungen bin ich nicht, denn es war von vorneherein klar, dass sie keinen 100%igen Schutz bieten. Trotzdem - so finde ich - habe ich alles getan, um mich und andere zu schützen; AHAL ist und bleibt eine Selbstverständlichkeit.

@saschamaus75 9:39

Das Medikament "Pillen" kann alles sein. Auch ein Medikament als Pille verabreicht kann vorbeugend wirken. Man kann darauf herumreiten, ob und wie Pillen oder Impfstoff wirken. Ich spreche von Haltbarkeit und Lagerfähigkeit. Das hat mit der Wirksamkeit nix zu tun, sondern mit der Zeit. Zur Bevorratung ist das ein wichtiger Faktor.

@09:17 Uhr von Sternenkind

>> und der Vatikan.
.
Bei ca. 1.000 Einwohnern ist das Ganze ja auch kein Problem. -.-

Man wird dieses Mittelchen nicht ...

.. nach belieben und oft nehmen können. Es ist für den Notfall und in einem begrenzten Zeitfenster einzunehmen ... wenn es seine volle Wirkung entfalten soll. Eine Wirkung, vor deren Nebenwirkungen bei Vorerkrankungen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente nicht viel bekannt ist, bekannt sein kann. Und ob sie mehrfach im Jahr angewendet wirkt, überhaupt anwendbar ist, wird auch erst die Zeit zeigen
Damit scheidet die Pille für Impfgegner also grundsätzlich erst mal aus ... bei d e n möglichen Nebenwirkungen ...
Aber es ist ein Ansatz für die, die nach Abwägung aller Aspekte aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden k ö n n e n.
Daher bin ich zunächst für einen Impfpflicht und G2 solange nötig ... damit wenigstens ein kleines Stück "Normalität" zurückkehrt.

09:32 Uhr von Investigator

Richtig ist, dass die Pillen erst bei ersten Anzeichen einer Infektion oder positiven Test genommen werden müssen.
Wenn man Millionen von Impfstoffdosen produzieren kann, dann ist es unglaubwürdig, die leichter zu produzierende Pille nicht auch in den notwendigen Mengen produzieren zu können. Im übrigen sind sie wesentlicher Teil eines Niedriginzidenzprogrammes. Genau eine solche Startegie will Pfizer anscheinend mit allen Mitteln verhindern.
Es ist zu hoffen, dass die Macht von Pfizer bald gebrochen wir.
Sicher aber scheint mir, dass Phizer nicht der einzige Anbieter bleiben wird.

@09:18 Uhr von SirTaki

>> die die Bekämpfung der Pandemie flankieren.
.
Eine IMO sehr zutreffende Fornulierung.

@09:42 Uhr von SirTaki

Kein Grund zur Aufregung. "Viel" ist relativ. Nigeria hat über 200 Mio. Einwohner. Da kann man theoretisch 1 Mio. Dosen schnell verimpfen. Wie lange der Impfstoff schon dort war, wissen wir natürlich nicht. "Kurz vor Ablauf" ist auch ein sehr relativer Begriff. Aber selbst wenn es nur 2 Wochen waren, dann kann man 1 Mio. Dosen vermutlich allein in der Hauptstadt Abuja und Umgebung verimpfen. Genügend Leute wohnen da.

Machen Sie sich keine Sorgen um mein Weltbild. Ich bin dafür arme Länder (zählt das Ölland Nigeria dazu?) mit Impfstoff zu versorgen. Da diese Länder den aber nicht bezahlen können (sonst könnten sie ihn ja einfach bestellen), werden "wir" den bezahlen müssen. Ich bin dafür. Ich fürchte aber, da werden Sie auch hier im Forum ganz andere Meinungen mit anderen Weltbildern finden.

Apotheke der Welt

Merkel sahs an der Quelle. Der Erfolgsimpfstoff Biontech ist eine deutsche Erfindung. Trotzdem wurde er hier bei uns verspätet eingesetzt und musste zuletzt rationalisiert werden.

Deutschland ist traditionell die Apotheke der Welt. Warum hat die Bundesregierung nicht ebenfalls ein Medikament gegen Corona subventioniert und entwickelt?

Schwer Erkrankten fehlt jetzt ein deutsches Corona Medikament. Es droht die Überlastung des Gesundheitssystems und die Grundversorgung insgesamt kann zusammenbrechen.

dieses Medikament wird…

dieses Medikament wird sicher schon deshalb nicht an Impfverweiger zum Horten abgegeben, weil man dazu eine sachgerechte Behandlung damit benoetig, die nur im Krankenhaus gegeben ist, wahrscheinlich wird es nicht auf Rezept in der Apotheke erhaeltlich sein, sondern nur an die Krankenhaeuser ausgeliefert, da waere ich ganz beruhigt, da wird nichts gehortet. Lustig ist ja immer wieder, dass die Impfgegner den Pieks verweigern, wg. der vielen Nebenwirkungen, die die Impfung haben soll, aber diese Medicocktails im Akutfall dann durchaus akzeptieren (auf der Intensiv bis zu 50 verschiedene Wirkstoffe), "Rebellion ohne Eier" nenne ich das.
Und was das hiesige Gesundheitssystem angeht, gebe ich Obschtopa recht. Es ist absolut nichts angeleiert worden, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und das Rad der Privatisierung, die dort NICHTS verloren hat, anzuhalten und zurueckzudrehen. Und das Thema Coronapraemie von 5000€ pro Pflegekraft ist anscheinend auch wieder weg, nicht mal das geht.

09:46 Uhr von Investigator

Danke und Ihnen und Ihrer Familie auch schöne Feiertage!

Das sind doch gute Nachrichten

Dann ist jetzt nach AHA Regeln, Masken und Impfung ein drittes offensichtlich wirksames Mittel verfügbar, um die Pandemie zu bekämpfen. Ein wirksames Medikament wäre natürlich das Beste. Vielleicht wird dann zumindest der nächste Winter besser. Ich freue mich auf jeden Fall über jeden Fortschritt der gemacht wird und versuche nicht gleich wieder ein Haar in der Suppe zu finden.

09:48 Uhr von palüm

Haben Sie andere seriöse Informationen zu der Wirksamkeit, den Todesfällen oder den Langzeitfolgen?

@09:10 Uhr von SirTaki

Impfstoffe haben den Nachteil das die allen Gesunden verabreicht werden sollen; im Gegensatz zu dem wenigen Patienten die ein Medikament(!) Pillen bekommen könnten. -.-

@09:50 Uhr von Kristallin

"Worauf ihnen Straftäter/Innen sicherlich recht schnell gefährliche Fakes unterjubeln werden!"

Wird passieren. Ich war kürzlich bei einer Fortbildung mit Zollfahndern, die auf Handel mit illegalen Medikamenten spezialisiert sind. Da gingen mir die Augen auf. Die Gewinnspannen sind größer, als bei Drogen und es ist ziemlich einfach, wenn man sich im Darknet auskennt.

Und Vieles davon ist komplett wirkungslos bis hin zu toxisch. Aber die Menschen bestellen den Mist.

Aber wer Geld für gefälschte Test- und Impfbescheinigungen ausgibt und Pferdeentwurmungsmittel kauft, der greift auch dort zu.

Wohl bekomm´s

09:48 Uhr von palüm

"Das ist ja ein richtiger Lauf den Pfizer gerade hat. Respekt."

Dem kann ich nicht zustimmen!
Phizer hat nach meinem Eindruck den frühzeitigen Einsatz eines Polymerasehemmsroffes zur Verhinderung der Virusvermehrung verhindert, die meines Wissens Biontech vorgesehen hatte.
Es versucht nun den Einsatz einer nebenvirkungsfreien Tablette zu unterbinden, in dem sie ein Kopplung mit einem nebenwirkungsbelasteten, verschreibungspflichtigen Präparat erzwingen will. dies ergibt sich aus den über dieses Mittel verfügbaren Daten (bitte selbst googeln)
Es stellt sich die Frage, wie lange eine solche Strategie gut gehen kann?
Hier sind insbesondere auch die Medien gefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

@ heribix, um 09:35

.
"Denke dafür sollten sich die Konzerne langsam mal erkenntlich zeigen."
.
Oben schreiben Sie, dass Sie von der Impfung "enttäuscht" seien - wahrscheinlich weil deren Wirksamkeit nicht wenigstens ein Jahr anhält;
für die Tablette, von deren Wirksamkeit überhaupt noch keine längerfristigen Erfahrungen vorliegen, sollen die Konzerne den Kunden preislich entgegenkommen...
.
Woher wissen Sie, ob das nicht vielleicht längst geschieht? Dann würde es kaum auf jede Packung aufgedruckt werden.

Alles neu

Nie zuvor ist ein mRNA-Impfstoff zugelassen worden, mit guten Begründungen. Nun kommt die neue Pille....

@Nachfragerin 9:50 Uhr

Ich habe es etwas überspitzt formuliert. Auch kleinere Stationen, die Betten vorhalten müssen, kosten viel Geld. Intensivbetten gehören dabei zu den teuren Ausstattungen. Die alte Generation benötigt zwar auch im Gesundheitssystem viel Versorgung, aber es sind auch gerade die Patienten mit anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen, Unfällen, Notfallversorgung, die dazu kommen. Kliniken und ihre Betreiber sind oftmals wirtschaftlich orientiert und wollen alles abdecken, selbst wenn es unrentabel ist. Das sind weitere Punkte, die viel Einfluss haben. Die Impfverweigerer, die Sie hier als Sündenbock ins Spiel bringen, beziehe ich nicht ein. Das ist mir zu spekulativ. Pflegenotstand aber ist auch von abwandernden Mitarbeitern ausgelöst. Warum die abwandern, können eher die Arbeitgeber beantworten. Die Politik hat Fehler gemacht. Es ist aber zu einfach, die als die einzigen Schuldigen abzustempeln. Das Thema ist sehr komplex. Und eine Pandemie ist für uns alle Neuland.

@ 09:50 Uhr von redfan96

"ob das dann endlich was an der Omikron-Panik in D aendert? Es ist ueberhaupt nicht mehr verhaeltnissmaessig." Wenn ein Orkan aus den Niederlanden zu uns herüberzieht, warnen Sie dann auch erst, wenn Sie in Deutschland genügend Erfahrungen mit abgedeckten Häusern haben? In den Ländern, wo Omikron zuerst angekommen ist (und die weit mehr als wir sequenzieren), erhöhen sich die Infektionszahlen dramatisch. Darf man nicht auch mal aus dem Ausland lernen? Wir hinken einfach nur zwei Wochen hinterher - Frohes Neues Jahr! Die Konsequenzen einer deutlich infektiöseren Virusvariante ist nur eine mathematische Rechenaufgabe, wenn die Bevölkerung ihr Verhalten nicht ändert (was sie zum Glück schon mehrfach in der Pandemie tat), die Infektionszahlen folgen mathematischen Gesetzen. Ok, das ist der Punkt, den die meisten schon in der Schule nicht verstanden haben ...

@Wolf1905 "Was meinen Sie…

@Wolf1905 "Was meinen Sie mit „erkenntlich zeigen“" Ganz einfach, wenn jemand investiert will er damit verdienen. Sie würden doch auch keinem das Auto sponsern damit er sie dann für viel Geld zur Arbeit fährt. Da werden Firmen mit Steuergeldern subventioniert, aber am Gewinn wird der Steuerzahler nicht beteiligt. Im Gegenteil meist versuchen sich die beschenkten Firmen auch noch mit alltäglichen Tricks vor den Steuern zu drücken. Da gehört endlich ein Riegel vor. Subventionen ja aber nur in Verbindung mit konkreten Forderungen.

09:56 Uhr von logig

//Wenn man Millionen von Impfstoffdosen produzieren kann, dann ist es unglaubwürdig, die leichter zu produzierende Pille nicht auch in den notwendigen Mengen produzieren zu können. //

Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis? Im Artikel steht dieses:
** Leider werde dieses Medikament in einem ziemlich komplizierten und komplexen synthetischen Prozess hergestellt. Sechs bis acht Monate lang dauere dieser Prozess. Von der Massenproduktion ist Pfizer also noch weit entfernt.**

Und warum sollte jemand - egal wer - kein Interesse an einem Niedriginzidenzprogramm (was ist das eigentlich?) haben?

@dr.bashir - Medikamente für 2 Wochen.

09:43 Uhr von dr.bashir:
"Das ist tatsächlich bei jeder Prävention ein 'Problem'. Deswegen lautet die Zulassung auch auf 'Risikopatienten für einen schweren Verlauf'."

Richtig. Bei uns gab es in den letzten Wochen 58.702 symptomatische Fälle in der Risikogruppe 60+. Von denen kamen 6.956 (11,8%) ins Krankenhaus und 1.246 (2,1%) auf die ITS.

Nach diesen Zahlen bräuchte man also 50 präventive Behandlungen, um einen Intensivpatienten zu verhindern. In den USA gibt es derzeit um die 100.000 Neuinfektionen pro Tag, von denen sicherlich über 20.000 zur Risikogruppe gehören. Die im Januar erwarteten 265.000 Packungen reichen also für zwei Wochen.

Die Produktion wird sicherlich noch gesteigert, dürfte in dieser Saison aber keine entscheidende Rolle mehr spielen.

@10:03 Uhr von redfan96

"wahrscheinlich wird es nicht auf Rezept in der Apotheke erhaeltlich sein, sondern nur an die Krankenhaeuser ausgeliefert"

Ich kann natürlich nicht für Pfizer sprechen (ich arbeite bei der Konkurrenz), aber ich glaube, es ist schon der Plan, dass Paxlovid im niedergelassenen Bereich verordnet und über öffentliche Apotheken abgegeben wird. Schon die Patietenpopulation der Studie spricht dafür. Patienten mit Symptomen, 5 Tagen nach einem positiven PCR-Test mit einem erhöhten Risiko für eine schweren Verlauf (Alter, Übergewicht, Diabetes) sind ja (noch) nicht in der Klinik. Wenn sie erst mal einen schweren Verlauf haben und in der Klinik landen, sind die 5 Tage der Zulassung vorbei und auch die Hauptphase der Virusvermehrung ist abschlossen, so dass die Wirkung gar nicht mehr so gut sein kann. Es hemmt eben die Virusvermehrung. Wenn der Körper schon mit Milliarden Viruskopien überschwemmt ist, ist der Effekt vermutlich überschaubar.

08:48 Uhr @ .tinchen Es gibt hier Forderu

Happy holidays to you, nice to read of you.

Es ist die Frage, wer sich die Behandlung leisten kann, auch wenn die um ein vielfaches günstiger als ein Krankenhausaufenthalt ist.

Sicher wäre es gut, dieses Medikamt auch bald in Europa zu haben.

All the Best.

@10:12 Uhr von Sternenkind

"Nie zuvor ist ein mRNA-Impfstoff zugelassen worden, mit guten Begründungen"

Erhellen Sie uns - was waren die Begründungen?

"Nun kommt die neue Pille...."

Zum Glück.

Jeder Fortschritt, auch der medizinische, besteht darin, Dinge zu tun, die man vorher nicht getan hat. Vor ca. 100 Jahren (gar nicht so lang) wurden Insulin und Penicillin entdeckt. Davor war Diabetes ein garantierten Todesurteil und zahlreiche, heute banale Infektionen ebenfalls.

Und glauben Sie bitte nicht, dass Insulin vor dem ersten Einsatz umfänglich untersucht wurde. Das war damals sehr rustikal.

@ sonnenbogen, um 10:07

Das sehe ich komplett anders.
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Ich lasse mich lieber prophylaktisch impfen, als dass ich als Erkrankter eine Pille (Medikament) nehmen muss, über dessen (Neben-)Wirkung ich mindestens ebenso wenig weiß.

@ heribix

da steht das die Pillen wesentlich teurer sind als die Impfung und die liegt im Schnitt bei 30$ pro Impfung. Ich glaube kaum das bei den Preisen jemand hortet. Hauptsache gegen die Ungeimpften hetzen.

Man sollte Ungeimpfte vom öffentlichen Leben ausschließen um so den Druck zu erhöhen, dass sie sich endlich impfen lassen.
Aber Hetze, das geht gar nicht.

USA setzen auf Pfizers...

Ja wenn sie denn hilft, haut halt rein. Schauen wir uns an, was in USA Läuft und handeln dann danach.

@sonnenbogen 10.07 Uhr

Um Gesundheit vor Erkrankung zu schützen, haben sich Impfungen bisher als hilfreich und positiv erwiesen. Sonst hätten wir Generationen von Kindern kaum aufwachsen sehen. Oder sprechen Sie auch TBC, Tollwut und Tetanus die Wirksamkeit ab? Die macht nach Ihrer Sicht ja auch Gesunde krank. Oder würden die Senioren in den Heimen diese Pandemie überstehen? Mit Impfskeptikern kann man diskutieren, mit Impfgegnern des knallharten Typus habe ich aufgehört zu reden. Geschlossene Weltbilder haben den Nachteil, die Schotten dicht zu machen. Ich kritisere und betrachte Vieles von allen Seiten. Denn ich lehne das Heulen mit den Wölfen ab. Aber Eindimensionalität von rigider Sicht, Impfung macht krank, hilft keinem weiter. Wenn Sie Impfungen ablehnen, Ihre Sache.

@ redfan96

ob das dann endlich was an der Omikron-Panik in D aendert?

Panik? Welche Panik?
Die Omikronwelle wird uns überrollen und unser Gesundheitssystem zum Kollabieren bringen. Aber Panik ist meines Erachtens nicht angesagt.

@ Sternenkind, um 10:12

Soso, dann nennen Sie doch mal die "guten Begründungen", mit denen "nie zuvor" ein mRNA Impfstoff zugelassen wurde.
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Wenn möglich, nicht welche aus dem Schwurbellager, sondern hieb- und stichfeste.
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Wie kann man bloß derart stur und immer wiederkehrend gegen einen milliardenfach nachgewiesen harmlosen, aber wirksamen Impfstoff anschreiben?
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Sind Sie's nicht irgendwann leid?

@ich1961

ich halte mich nur an eine Maßnahme nämlich die nervige Maske und ja ich darf davon genervt sein als Brillenträger.

Bitte lesen Sie selber die Kommentare genauer durch. Ich schrieb von Hoffnung und bitte nicht alles so schwarz sehen, dass tut niemanden gut.

10:12 Uhr von Sternenkind

Alles neu. Nie zuvor ist ein mRNA-Impfstoff zugelassen worden, mit guten Begründungen. Nun kommt die neue Pille....

Neu war auch Corona, und die gute Begründung für die Nicht-Zulassung von mRNA-Impfstoffen vorher war die Nicht-Existenz von mRNA-Impfstoffen. Die Erstzulassung war am 02.12.2020.

Pillen gegen Krankheit (x) werden auch immer nur dann zugelassen, wenn diese Krankheit bekannt geworden ist. UFOs für den Privatgebrauch sind auch wegen Nicht-Existenz noch nicht zugelassen.

Zu spät

Bei den meisten Patienten ist es schon zu spät für das Medikament. Gerade Ungeimpfte kommen oft erst ins Krankenhaus, wenn schon schwere Atemnot besteht. Mein Mann arbeitet auf Intensiv. Die Symptome sind dabei noch recht unspezifisch, eben wie bei einer Erkältung. Und Corona wird dabei verharmlost.
.
Dem Patienten geht es dabei oft subjektiv noch nicht so schlecht, obwohl die Sauerstoffsättigung schon unter 85% gesunken ist. Typisch ist dann eine rasche Verschlechterung des Allgemeinzustandes und ein späterer Erstickungstod. Lästig für das Pflegepersonal sind dann Diskussionen mit den Angehörigen, ob es überhaupt Corona war und ob der Patient wirklich an Corona gestorben ist.

Am 23. Dezember 2021 - 09:50 Uhr von redfan96

"Die Sequenzierung in D laeuft auf unterstem Niveau, 2,5% aller Proben werden sequenziert (Grafik RKI), wo doch diese Variante so bannig gefaehrlich sein soll. Sollte man dann nicht sequenzieren, was moeglich ist?"

Noe, braucht man nicht..... 2.5% von 40000 sind 1000 Sequenzierungen .... bei 0.6% sind das 6 Omikron..... ja, da muss man aufpassen das man wirklich willkürlich sequenziert... aber ob es nun 6, 7, 8 oder nur 4 sind, macht den Kohl (nicht den Altkanzler) auch nicht fett... man wird schon sehen über die nächsten Wochen wie in etwa die Verdopplungsrate ist.... und dafür sind wiederum nicht die Sequenzierungen das Problem, sondern eher das generell viel weniger getestet wird....

Da fliegen wir komplett blind....

PS.: Man sollte aber kleverer sequenzieren (z.B alle die positiv getestet wurden nachdem sie aus dem Ausland zurückkamen) ... nur dann kann man eine neue Variante früher erkennen und die Ausbreitung in D verlangsamen.....

@SirTaki - Wie lange kann "Neuland" denn neu sein?

10:17 Uhr von SirTaki:
"Kliniken und ihre Betreiber sind oftmals wirtschaftlich orientiert und wollen alles abdecken, selbst wenn es unrentabel ist."
> Das widerspricht sich doch. Wer wirtschaftlich orientiert ist, der wird unrentable Behandlungen vermeidenwollen. Eine unnötige Knie-OP bringt mehr ein als eine Geburt.

"Pflegenotstand aber ist auch von abwandernden Mitarbeitern ausgelöst. Warum die abwandern, können eher die Arbeitgeber beantworten."
> Man kann auch die Abwandernden fragen. Die nennen dann die Arbeitsbedingungen als Grund.

"Nie Politik hat Fehler gemacht. Es ist aber zu einfach, die als die einzigen Schuldigen abzustempeln."
> Die Politik gibt die Rahmenbedingungen vor.

"Das Thema ist sehr komplex. Und eine Pandemie ist für uns alle Neuland."
> Im Früjahr 2020 hätte ich Ihnen noch zugestimmt. Aber inzwischen sind anderthalb Jahre vergangen. Von Neuland kann nun wirklich keine Rede mehr sein.

Zum Austausch von Nebenwirkungen durch Wechselwirkungen

Ähnlich wie in der fatal letalen Corona-Therapie sind auch zu diesem "Medikament" weitere 12 Medikamente nötig, um all dessen Nebenwirkungen zu behandeln. Da ist dann auch die Intensivstation gut und vollzeit ausgelastet.

@ Sternenkind - nicht schwurbeln

Nie zuvor ist ein mRNA-Impfstoff zugelassen worden, mit guten Begründungen.

Die mRNA Technologie ist nicht neu und vielfach an Medikamenten und Therapien erprobt. Impfstoff auf mRNA-Basis ist eine absolute Innovation und nach Einschätzung von Menschen, die in dem Bereich forschen, die wichtigste Innovation in der Pharmakologie in den letzten Jahren.

Kein Impfstoff ist mittlerweile so ausgiebig getestet und bewertet wie die mRNA-Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2. Es wurden über 100 Millionen Dosen in Deutschland verimpft ohne gravierende Nebenwirkungen. Weltweit über 2 Milliarden.
Die WHO schätzt, dass mRNA-Impfstoffe schon weltweit über 250.000 Leben gerettet haben.

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