Kommentare - Deutschland und Italien arbeiten an gemeinsamem "Aktionsplan"

20. Dezember 2021 - 20:30 Uhr

Zum ersten Mal hat Olaf Scholz Italien als Bundeskanzler besucht. Bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Draghi ging es um eine intensivere Zusammenarbeit beider Länder - vor allem im Hinblick auf die EU. Von Elisabeth Pongratz.

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Draghi sehr konkret, Scholz eher vage - Hauptsache, man nähert

sich schnell an

„Viele Fragen wolle man gemeinsam ansprechen, die für die Zukunft von Europa bedeutend seien, sagte der Kanzler. "Dazu zählt insbesondere, wie wir es schaffen, den menschengemachten Klimawandel aufzuhalten", so Scholz. "Das ist ein großes industrielles Modernisierungsprojekt, das nur gelingt, wenn wir es schaffen, zu investieren in moderne Technologien“

Und dabei das, auf das es für den Erfolg dabei entscheidend ankommt nicht aus den Augen verlieren: Uneingeschränkte, länderübergreifende und von unnötigen (da vermeid- bzw. abstellbaren Hindernissen, siehe „Ähnliches gilt für die Frage der Digitalisierung“) freie Zusammenarbeit aller Bürger, nicht nur der Politiker.
Deren grundlegende Voraussetzung Herr Draghi in klare Worte fasst:
„Draghi betonte, wie wichtig auch der soziale Zusammenhalt für die Zukunft sei: "Wir müssen auch den Familien und Unternehmen nahe sein, die von der ökologischen und in gewissem Maße auch von der digitalen Transformation betroffen (…)“

o weia

das wird teuer für uns deutsche steuerzahler

Intensivere Zusammenarbeit

die gibt es schon seit vielen Jahren, allerdings auf dem Gebiet der Mafia.
Die verschiedenen italienischen Mafiaorganisationen können in Deutschland fast ungehindert ihr schmutziges Geld waschen. Die deutschen Gesetze sind viel zu lasch und bieten viel Spielraum für die Ganoven.
Es gibt sie also schon die gute Zusammenarbeit.... Deutschland läßt zu, dass Italien das Geld waschen kann - ist doch auch was.
Und Deutschland hat dafür gesorgt, dass Italien ein riesiges Stück von Coronahilfekuchen bekommt. Wohin die Gelder fließen werden... wir werden sehen - oder vermutlich nicht.

@ Kritikunerwünscht

Die verschiedenen italienischen Mafiaorganisationen können in Deutschland fast ungehindert ihr schmutziges Geld waschen. Die deutschen Gesetze sind viel zu lasch und bieten viel Spielraum für die Ganoven.
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Gibt es dafür irgendwelche Belege, oder haben Sie es in einem Krimi gesehen?

@ Kritikunerwünscht

Und Deutschland hat dafür gesorgt, dass Italien ein riesiges Stück von Coronahilfekuchen bekommt.
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Neid tötet Solidarität und Gemeinsinn.

Nach dem lesen

des Artikels, hab ich irgendwie ein nicht so gutes Bauchgefühl, und bin eher auf die Auswirkungen gespannt.
Die natürlich nicht sofort zu sehen sind, was ich eher kritisch sehe, sind die Mehrheitsentscheidungen, es sind 27 Länder die sich eigentlich einig sein müssen.

Versprechen sind immer gut…

Versprechen sind immer gut. Familien und Unternehmen unterstützen die von der kommenden Veränderung betroffen sein werden. Am Ende sind die einzigen denen geholfen wurde die Politikerinnen und Politiker. Dem "Pöbel" (der übrigens in einer Demokratie der einzige Souverän ist) wurde noch nie geholfen und solange es politische Parteien gibt wird ihm auch nie geholfen.

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Deutschland und Italien arbeiten an gemeinsamen "Aktionsplan

Vielleicht kommt es noch so, daß Draghi bei Scholz beliebter ist, als in seinem Land: Anfang Dezember gab es den No Draghi Day in Italien. Proteste in 23 Städten gegen die Verschlechterung der Lebensverhältnisse. Nach der Zeitung Manifesto könnte schon bald eine typische italienische Familie 3.368 Euro im Jahr für Energie zahlen müssen. Die Rede ist von der Steigerung der Gaspreise im Januar um 50 Prozent und der Stromkosten um 17 Prozent.

Geld bekommt das Land zwar aus dem Aufbaufond der EU (Recovery Fund). Aber er bedeutet auch die Rückkehr der Austerität, Kürzungen.
Und das deutsche Regierung hinterher sind bei dem zusammenhalten der EU, der Währungszone und bei der Austerität ist ja beim
am meisten exportorientierten Mitglied der EU nichts neues.

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