Kommentare - Erneut fliehen Tausende von Myanmar nach Thailand

18. Dezember 2021 - 08:18 Uhr

In Mae Sot, einem thailändischen Ort an der Grenze zu Myanmar, suchen immer mehr Menschen Zuflucht vor den Angriffen der Militärjunta. Auch auf thailändischer Seite schlugen Granaten ein. Von Lena Bodewein.

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Kommentare

Von wem die Bedrohung der Sicherheit ausgeht, ist also klar:

„… an der Grenze zu Myanmar, suchen immer mehr Menschen Zuflucht vor den Angriffen der Militärjunta“

Also von ihrer Staatsführung.

Ich wünsche den Menschen dort wie den Bürgern der vielen anderen Länder in der gleichen Lage viel Glück - also größtmögliche Unterstützung der Weltgemeinschaft, insbesondere von den Milliarden zur „Zivil“-Bevölkerung zählenden Menschen darunter.

humanitäre Hilfe

"Die Soldaten auf der thailändischen Seite lassen die Flüchtenden passieren."

Thailand schickt die ankommenden Menschen also nicht zurück in die Not, aus der sie gekommen sind. Es handelt damit humaner, als ein gewisser Staatenbund mit seinen stets betonten Werten.

Traurig

Da erinnert man sich doch mit Grauen daran, wie die von vielen so gelobte Nobelpreisträgerin Aung San Suu bei der Verfolgung der Rohingyas geschwiegen hat bzw. diese sogar unterstützt hat. Da muss man die thailändische Regierung schon sehr loben, die hier offensichtlich mit Menschlichkeit und Augenmaß reagiert. Hier ist humanitäre Hilfe wirklich die beste Lösung.

Ja wertig @ - 09:20 Uhr von Nachfragerin

>>>Es handelt damit humaner, als ein gewisser Staatenbund mit seinen stets betonten Werten.>>>

Schön dass Sie auch dafür sind, dass alle EU Länder schneller und humaner geflüchtete Menschen aufnehmen sollten! Das glitt natürlich auch für Deutschland. Aber das meinten Sie ja auch, der gesamte Staatenbund, sollte endlich ohne Gezeter geschlossen geflüchtete Menschen aufnehmen!

@ Nachfragerin

"Thailand schickt die ankommenden Menschen also nicht zurück in die Not, aus der sie gekommen sind" Am 18. Dezember 2021 - 09:20 Uhr von Nachfragerin

*

Es ist ja auch das Nachbarland .

In Polen leben auch ukrainische Flüchtlinge, die in Deutschland nicht als Flüchtlinge anerkannt werden.

Die Militärjunta, die die…

Die Militärjunta, die die Macht unter Missachtung der Wahlergebnisse an sich gerissen hat, dringt mittlerweile auch in Schutzgebiete ein, um Minderheiten mit Gewalt zu vertreiben und zu töten. Immer wieder werden ganze Dörfer in Schutt und Asche gelegt und dabei auch mit unvorstellbarer Grausamkeit Menschen lebendig verbrannt. Auch die Zahl der inhaftierten Journalisten hat unter der Militärherrschaft dramatisch zugenommen: 53 Medienvertreter sind derzeit im Gefängnis, nach China die zweithöchste Zahl weltweit! Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren in Myanmar 2 Pressevertreter inhaftiert.
Der weltweite Protest sowie internationale Sanktionen dürfen nicht länger auf sich warten lassen. Der "stille Streik " vieler Menschen in Myanmar vor 8 Tagen am internationalen Tag der Menschenrechte braucht ein deutlicheres Echo in der Weltgemeinschaft.

@ Nachfragerin. 09:20

"Thailand schickt die ankommenden Menschen also nicht zurück in die Not, aus der sie gekommen sind. Es handelt damit humaner, als ein gewisser Staatenbund mit seinen stets betonten Werten."

Genau das ging mir beim Lesen des Artikels auch durch den Kopf.

@09:20 Uhr von Nachfragerin

>> Es [Thailand] handelt damit humaner, als ein gewisser
>> Staatenbund mit seinen stets betonten Werten.

Sie schreiben mir aus dem Herzen.

53 Medienvertreter sind derzeit im Gefängnis,

SinnUndVerstand@
Sind "Medienvertreter" grundsätzlich schützenswerter als Frauen und Kinder?
Und vieviel ander gute Bürger sind wohl auch in Haft?

Waffenlieferungen in Krisengebiete

Ich finde es nicht richtig, dass russische Firmen weiter Waffen an die Militär-Junta nach Myanmar liefern.

Am 18. Dezember 2021 - 10:00 Uhr von Opa Klaus

Da fegen Sie aber die Tatsache unter den Tisch, daß "jener Staatenbund" immerhin Millionen von Menschen aufgenommen hat; nicht alle Staaten gleichmäßig - aber immerhin. Und Sie verschweigen, daß die Begrenzung nicht aus Unmenschlichkeit, sondern aus langfristig gesehenen Vernunftgründen erfolgt ist.

@ Nachfragerin

Es handelt damit humaner, als ein gewisser Staatenbund mit seinen stets betonten Werten.
.
Der Vergleich ist aber auch nicht aufrichtig, denn die Flüchtlinge an der Grenze des "gewissen Staatenbundes" werden nicht von einer Militär-Junta verfolgt, sondern von einem autokratischen Herrscher absichtlich da hin geschleust.

Absolut nicht richtig! @10:10 Uhr von na ihr Sofahelden

>>>Ich finde es nicht richtig, dass russische Firmen weiter Waffen an die Militär-Junta nach Myanmar liefern.>>>

Das brauchen Sie gar nicht "erst finden", es ist definitiv nicht richtig!

@ werner1955

Mir gefällt nicht, dass Sie Medienvertreter immer gegen "gute Bürger" aufrechnen. So als seien Medienvertreter letztlich selbst schuld, dass sie in autokratischen Systemen in Haft sind.

@ Tada

In Polen leben auch ukrainische Flüchtlinge, die in Deutschland nicht als Flüchtlinge anerkannt werden.
.
Die sind in Polen aber auch nicht als Flüchtlinge. Polen sind ja auch in Deutschland keine Flüchtlinge. In der Ukraine gibt es genau wie in Polen keine politische Verfolgung.

10:07, saschamaus75

>>@09:20 Uhr von Nachfragerin
>> Es [Thailand] handelt damit humaner, als ein gewisser
>> Staatenbund mit seinen stets betonten Werten.

Sie schreiben mir aus dem Herzen.<<
.
Ich möchte aber dann doch einmal darauf hinweisen, daß Deutschland seit 2015 etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat.
.
Und schön, daß sich unsere Regierungen auf Werte berufen. Dann haben wir etwas, woran wir sie messen können. Und dies bei der nächsten Wahlentscheidung berücksichtigen.

Ein neuer Konflikt

und gut das man die Menschen über die Grenze lässt.
Und bevor man auf die EU und Deutschland schimpft, sollte man sich erst mal die aktuellen Jahreszahlen ansehen, ganz so wie hier einige tun, ist es nämlich nicht.
Besonders Deutschland steht im EU Vergleich mit den 27 Ländern sehr gut da.

@ saschamaus75

@09:20 Uhr von Nachfragerin
Sie schreiben mir aus dem Herzen.

.
Die EU mit Myanmar zu vergleichen, ist unehrlich. Manche nennen das Whataboutism.

@Nachfragerin, 09.20h

Mit dem über die Grenze lassen ist es ni cht getan.
Wie geht es den Geflüchteten in Thailand.
Erhalten sie dort auch Wohnungen, Verpflegung, Krankenfürsorge usw. vom Staat wie in dem ach so bösen Staatenbund?
Davon lese ich nichts.

Thailand @ von na ihr Sofahelden

>>>Die EU mit Myanmar zu vergleichen, ist unehrlich. Manche nennen das Whataboutism.>>>

Die Userin, verglich ja auch Thailand mit der EU bzw den Umstand, dass thailändische Soladten die geflüchteten Menschen passieren lassen.

Die EU hingegen mit Myanmar zu vergleichen wäre einfach nur sinnfrei.

@10:28 Uhr von na ihr Sofahelden

>> Die EU mit Myanmar zu vergleichen

Ähh, die Foristin Nachfragerin hat aber doch die EU mit Thailand verglichen, nicht mit Myanmar??? oO

10:35 Uhr von Kristallin

>>
Die Userin, verglich ja auch Thailand mit der EU bzw den Umstand, dass thailändische Soladten die geflüchteten Menschen passieren lassen.

Die EU hingegen mit Myanmar zu vergleichen wäre einfach nur sinnfrei.
<<

Viel besser macht es den Vergleich aber auch nicht. Jedenfalls dann, wenn die aktuelle Situation Belarus/Polen gemeint ist. Es macht schon einen Unterschied, ob ich aus der direkten Bedrohung für Leib und Leben in das Nachbarland fliehe oder ob ich zum Flüchten mit dem Flugzeug anreise.

Auch weiterhin aufnehmen @10:27 Uhr von fathaland slim

>>>Ich möchte aber dann doch einmal darauf hinweisen, daß Deutschland seit 2015 etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat.>>>

Natürlich aber die Aufnahme von Geflüchteten ist ja kein "Wettbewerb", was Sie natürlich auch nicht damit ausdrücken wollten.
Dennoch, Deutschland gehört zum EU Staatenbund, somit kann Deutschland auch weiterhin (mit) Geflüchtete aufnehmen, und wie ich Ihre Einstellung einschätze, sind Sie vermutlich auch dafür.

Eine Spitze @10:40 Uhr von Klärungsbedarf

>>>Viel besser macht es den Vergleich aber auch nicht. Jedenfalls dann, wenn die aktuelle Situation Belarus/Polen gemeint ist. >>>

Mir ist schon klar, dass die Userin eine "Spitze" servieren wollte. Aber dennoch bin ich für eine unkompliziertere Aufnahme von Geflüchteten in der EU, halt generell.

@10:40 Uhr von Klärungsbedarf

>> oder ob ich zum Flüchten mit dem Flugzeug anreise.

Sie meinten wohl eher:
...oder ob ich zum Flüchten mit dem Flugzeug anreise, dann in einem Bus bis fast bis zur Grenze gekarrt werde, um dann die letzten 3-4km Richtung Grenze geknüppelt zu werden? oO

10:41, Kristallin

>>Dennoch, Deutschland gehört zum EU Staatenbund, somit kann Deutschland auch weiterhin (mit) Geflüchtete aufnehmen, und wie ich Ihre Einstellung einschätze, sind Sie vermutlich auch dafür.<<

Immer schon gewesen. Seit meiner Kindheit. Ich wurde so erzogen.

10:46 Uhr, sikgrueblerxyz

>>Nicht alle Länder haben Toleranz zu anderen Kulturen
Das muss man einfach nur feststellen, auch wenn man es kritisiert.<<
.

Abgesehen davon, daß die Aussage schräg ist (Länder können keine Toleranz haben, sondern nur Menschen), frage ich mich, was sie mit dem Artikel zu tun hat.

@ fathaland slim 10:27

//Und schön, daß sich unsere Regierungen auf Werte berufen. Dann haben wir etwas, woran wir sie messen können. Und dies bei der nächsten Wahlentscheidung berücksichtigen//
Unser Wertmaßstab zur Flüchtlingsbewegung ist oberbegrenzt wie ja der Türkeideal nahelegt. Ich möchte daher für dieses Thema eigentlich den Titel Wertmaßstab (der ja eigentlich immer und unbegrenzt gelten solte) aberkennen und eher von einer humanen pragmatischen Einstellung sprechen.

@ Leipzigerin59

Haben Sie Belege , dass russische Firmen Waffen liefern?
.
Im Sommer habe ich auf der Webseite der NZZ gelesen, dass russische Exporteure wahrscheinlich mit Billigung der Staatsführung immer noch Kleinwaffen wie z. B. Kalaschnikow Sturmgewehre nach Myanmar verkaufen.

@ Kristallin

Aber dennoch bin ich für eine unkompliziertere Aufnahme von Geflüchteten in der EU, halt generell.
.
Ich möchte nicht, dass wir staatlichen Schleusern auf den Leim gehen, sondern mit einer geschlossenen Grenze antworten. Die Flüchtlinge sind in Belarus ja schon sicher und können dort versorgt und integriert werden. Es gibt keinen humanitären Grund, weiter zu reisen.

@ Kristallin. 10:52

".. Aber dennoch bin ich für eine unkompliziertere Aufnahme von Geflüchteten in der EU, halt generell."

Sehe ich auch so. Wenn ich sehe, wie sich die Menschen gerade auf das alljährliche Fest der Liebe vorbereiten, der reichgedeckte Esstisch wartet im gemütlichen warmen Heim und auf der anderen Seite tausende Menschen als Spielball internationaler Politik in kalten Notunterkünften an der polnischen Grenze hausen müssen, dann läuft hier etwas ganz gewaltig schief..

@Sofahelden

"Die sind in Polen aber auch nicht als Flüchtlinge" Sofahelden um 10:25

*

Sondern als was? Zur Fortbildung? Auf Urlaub?
Klären Sie mich bitte auf.
Ich bitte wirklich dringend um Antwort.

Für Polen sind es Flüchtlinge, bestenfalls Wirtschaftsflüchtlinge, aber sie fliehen vor dem Krieg in der Ostukraine und erfahren im Westen ihres Landes keine Unterstützung .

Nur: sie brauchen keine Jahrelange (teilweiser missglückte) Integration.

PS. Mit Religion hat das nichts zu tun, in Polen leben seit 600 Jahren Muslime.

09:20 Uhr von Nachfragerin

Thailand schickt die ankommenden Menschen also nicht zurück in die Not, aus der sie gekommen sind.
Es handelt damit humaner, als ein gewisser Staatenbund mit seinen stets betonten Werten.
-----------------

aktuell nicht !

aber wenn man sich mal, weil man da häufiger im Urlaub ist beschäftigt
stellt man schon gelegentlich fest,
dass Menschen ohne thailändischen Pass ausgewiesen werden

auch weil es ja populär ist sich selber schlecht zu machen, es woanders so toll zugeht
in Thailand kriegt kein Asylant ne Wohnung, da kann er schauen wo er bleibt

09:37 Uhr von baumgart67

Da erinnert man sich doch mit Grauen daran, wie die von vielen so gelobte Nobelpreisträgerin Aung San Suu bei der Verfolgung der Rohingyas geschwiegen hat bzw. diese sogar unterstützt hat.
Da muss man die thailändische Regierung schon sehr loben, die hier offensichtlich mit Menschlichkeit und Augenmaß reagiert. Hier ist humanitäre Hilfe wirklich die beste Lösung.
---------------

Jetzt übertreiben sie mal nicht in ihrer Lobhudelei
Wie werden denn in Südthailand die muslimischen Minderheiten behandelt ?
und die Aung San Suu war ne begeisterte Patriotin, andere Völker waren ihr egal
darüber hat sie niemanden im Zweifel gelassen, für wen ihr Herz schlägt

11:09, na ihr Sofahelden

>>Die Flüchtlinge sind in Belarus ja schon sicher und können dort versorgt und integriert werden. Es gibt keinen humanitären Grund, weiter zu reisen.<<
.
In Belarus ist niemand sicher.

@Nachfragerin, 09:20

„"Die Soldaten auf der thailändischen Seite lassen die Flüchtenden passieren."
Thailand schickt die ankommenden Menschen also nicht zurück in die Not, aus der sie gekommen sind.“

Nicht „Thailand“, die Soldaten.

11:02, sikgrueblerxyz

>>Unser Wertmaßstab zur Flüchtlingsbewegung ist oberbegrenzt wie ja der Türkeideal nahelegt<<
.
Die Türkei hat seit 2015 mehr als fünf Millionen Menschen aufgenommen. Das ist eine ungeheure Kraftanstrengung, mit allerlei hässlichen Begleitumständen und Folgen. Man darf auch bitte nicht vergessen, in was für einem miserablen wirtschaftlichen Zustand das Land ist.
.
Ich frage mich, was in Deutschland unter vergleichbaren Umständen los wäre. Möchte es aber eigentlich gar nicht wissen.

10:27 Uhr von fathaland slim 10:07,

Ich möchte aber dann doch einmal darauf hinweisen, daß Deutschland seit 2015 etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat.
.
Und schön, daß sich unsere Regierungen auf Werte berufen. Dann haben wir etwas, woran wir sie messen können. Und dies bei der nächsten Wahlentscheidung berücksichtigen
--------------

sollte man gelegentlich auch mal betonen !
klar sollte man das bei den nächsten Wahlen (wie auch immer) beurteilen

10:46 Uhr von sikgrueblerxyz

Nicht alle Länder haben Toleranz zu anderen Kulturen.
Das muss man einfach nur feststellen, auch wenn man es kritisiert.


Bevor man was feststellt über Toleranz zu anderen Kulturen. Stellt man besser erst mal fest, wer in diesem Fall die Fliehenden sind. Es sind Menschen aus der Volksgruppe der «Karen». Eine ethische Minderheit, die seit Jahrhunderten im Bergland von Myanmar zu Thailand beiderseits der Grenze lebt.

Mit den muslimischen Rohingya, die an ganz anderer Stelle aus MYA nach Bangladesh flohen, haben die Karen außer Minderheit sein nichts zu tun. Andere Religion mit der animistischen Annahme sehr vieler Götter. Auch Karen nennt sich die eigene Sprache der Karen. Ethnologisch zählt man sie zu den «Bergvölkern» in Südostasien.

Auch ohne akute Flüchtlinge leben im bergigen Grenzland MYA/ THA seit langer Zeit auch geflüchtete Karen aus anderer Zeit. Dieses Bergland ist ihre Heimat.

Animismus ist dem Buddhismus nahe.
Und mit SO-Asien muss man sich besser befassen.

redet doch bitte Klartext

anstatt irgendwelche Gründe zu konstruieren, warum es gut ist, birmesische Flüchtende nach Thailand durchzulassen und schlecht, solche nach Polen zu lassen, die an der Grenze zu Weißrussland stehen.
Der Unterschied ist doch ganz schlicht, dass das eine ein paar tausend Kilometer weit weg passiert und wir keine Gefahr laufen, jemanden aus Myanmar aufzunehmen, und das andere ereignet sich vor unserer Haustür und die Opfer wollen womöglich zu uns.
Bitte einfach zugeben. Ist ehrlicher.

@ Sysiphos3. 11:31

"Wie werden denn in Südthailand die muslimischen Minderheiten behandelt ?"

Die Muslime in Südthailand sind dort keine Minderheit sondern die absolute Mehrheit, da der Süden an das muslimische Malaysia grenzt. Sie leben dort ein ganz normales Leben wie die Buddhisten in Restthailand auch. Natürlich gibt es auch dort wie überall auf der Welt einige verblendete Krawallmacher, welche gelegentlich für Ärger sorgen.

Selektieren @- 11:09 Uhr von na ihr Sofahelden

>>>Ich möchte nicht, dass wir staatlichen Schleusern auf den Leim gehen, sondern mit einer geschlossenen Grenze antworten. >>>

Ich möchte nicht, dass geflüchtete Menschen selektiert werden, die EU sollte auch Menschen aus Belarus aufnehmen! Damit meine ich direkt belarussische Menschen, welche dort zB wegen ihrer sexuellen Orientiertung hart verfolgt werden!

Und den Menschen, welche an der Grenze hocken, muss ebenfalls geholfen werden. Das geht übrigens auch die gesamt EU an.

Wie man dem belarussischen Diktator das schmutzige Handwerk des "Menschenmissbrauchs" legt, weiß ich nicht.

staatliche Schleusern

Die Notleidenden Menschen in Myanmar mit den von einem kriminellen Machthaber mit falschen Versprechungen eingeschleusten Menschen zu vergleichen ist absurd. Oder man stellt sich gleich auf die Seite von Diktatoren die unkontrolliert und grenzenlos in Ihrem Machtbereich wüten können.

von na ihr sofahelden 10:10

Da ist es ja wieder: "Die Russen" sind schuld an der Situation in Myanmar. Das ist bei Ihnen ja etwas ganz neues.....

11:44 Uhr von fathaland slim

>>Die Türkei hat seit 2015 mehr als fünf Millionen Menschen aufgenommen. Das ist eine ungeheure Kraftanstrengung, mit allerlei hässlichen Begleitumständen und Folgen. Man darf auch bitte nicht vergessen, in was für einem miserablen wirtschaftlichen Zustand das Land ist.<<

Die Fläche der Türkei ist mehr als doppelt so groß wie die BRD! Die Bevölkerungsdichte liegt in der Türkei bei etwa 110 pro km/2, in Deutschland bei ca. 230.

Die Türkei schafft das locker.

D. hat seit 2012 mind. 2 Mio. Flüchtlinge aufgenommen.

Die Türkei erhält viele Euros für die Unterbringung aus der EU- Deutschland dagegen bezahlt!

Zudem kommt die Unterbringung in der Türkei, die, würde man Flüchtlinge in D. so unterbringen, als menschenunwürdig bezeichnen.

Von der zunehmenden Anfeindung von seiten der EInheimischen an Flüchtlingen, will ich gar nicht sprechen.
Hier gäbe es ein Aufschrei, den man durchs ganze Land hören würde.

Kraftanstrenung ist das, was in Deutschland geleistet wird.

Am 18. Dezember 2021 - 11:03 Uhr von na ihr Sofahelden

@ Leipzigerin59

Haben Sie Belege , dass russische Firmen Waffen liefern?
.
Im Sommer habe ich auf der Webseite der NZZ gelesen, dass russische Exporteure wahrscheinlich mit Billigung der Staatsführung immer noch Kleinwaffen wie z. B. Kalaschnikow Sturmgewehre nach Myanmar verkaufen.

Also gestern im TV gab eine Doku, über Kalaschnikow, wo gezeigt wurde, wer wo welche hergestellt hat ( AK47), wenn ich das richtig verstanden habe, stellen die keine mehr her, sondern viele Nachfolger die anders aussehen, die aber wohl so nicht verkauft werden, zumindest sieht man die nicht in den Konflikten auf Bildern in der Welt, da ist immer die AK47 zusehen.
Aber auch über die Wieger 940. wurde berichtet, von der Kalschnikow gab es viele Lizenen, die eigentlich heute zum großen Teil alle illegal sind.
Könnte sein das es so mit den Waffen dieses Typs nicht stimmt.

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Die Moderation

@ fathaland slim

In Belarus ist niemand sicher.
*
Wer aus einem Kriegsgebiet nach Belarus fliegt (was nicht ohne Visum möglich ist), ist dort ja humanitär gesehen nicht mehr politisch verfolgt. Nach der UNO Menschenrechtscharta ist Belarus zur Versorgung der Flüchtlinge verpflichtet.
Sie sollten dort jetzt allerdings tunlichst nicht für Pressefreiheit demonstrieren oder ähnliches.

11:49 Uhr von Sisyphos3

Und schön, daß sich unsere Regierungen auf Werte berufen. Dann haben wir etwas, woran wir sie messen können. Und dies bei der nächsten Wahlentscheidung berücksichtigen
--------------
sollte man gelegentlich auch mal betonen !
klar sollte man das bei den nächsten Wahlen (wie auch immer) beurteilen.


Es ist in Deutschland gerade mal 3 Monate her, als das bei der Bundestagswahl von den Wählern beurteilt wurde. Mit der allseits bekannten Beurteilung in Proportionen der Wählerstimmen.

11:56 Uhr von Opa Klaus

Die Muslime in Südthailand sind dort keine Minderheit sondern die absolute Mehrheit, da der Süden an das muslimische Malaysia grenzt. Sie leben dort ein ganz normales Leben wie die Buddhisten in Restthailand auch. Natürlich gibt es auch dort wie überall auf der Welt einige verblendete Krawallmacher, welche gelegentlich für Ärger sorgen.

Schätzen Sie Thailand als ein überwiegend religiös tolerantes Land ein, oder eher nicht, «oder irgendwas so dazwischen» …?

12:19 Uhr von morgentau19

Ich verstehe nicht genau, was Sie für ein Problem haben.

Sie werden doch ja wohl erkennen, dass derzeit die ganze Menschheit im Aufbruch ist.

Überall gibt es wachsende Nöte, die die Weltgemeinschaft lösen muss.

@ schabernack 12:53

"Schätzen Sie Thailand als ein überwiegend religiös tolerantes Land ein, oder eher nicht, «oder irgendwas so dazwischen» …?"

Ob man es als Toleranz im klassischen Sinn bezeichnen kann.. Letztlich respektiert man den anderen Menschen und bewertet deren Religionszugehörigkeit nicht. Liegt auch etwas an einer natürlichen Gelassenheit der Thailänder. Hier wird nicht" du bist Moslem ich bin Buddhist " gerufen. Ich denke Toleranz bedeutet, andere Kulturen oder Religionen bewusst als" anderes" einzuordnen und diese zu tolerieren /akzeptieren. Dies ist hier so nicht gegeben. Man ist eben Mensch, hilft sich gegenseitig und eifert weder materiell noch religiös. Toleranz muss da gar nicht bewusst gelebt werden, da auf natürliche Weise vorhanden.

Myanmar

Militärjunta bringt selten erhofften Frieden, verlässlichen Rechtsstaat oder eine demokratische Grundlage. In diesem Land steht die Gesellschaft und stehen ihre Minderheiten in einem unguten Stern, weil Diskriminierung und Armut, Unterdrückung und Gewalt kaum Luft zum Leben lassen. Dass nun auch noch in Thailands Grenzregion Bomben einschlagen, wird hoffentlich nicht zu einer Eskalation und einem Krieg zwischen beiden Staaten führen. Die Bewaffnung und der Waffenhandel aber sind in diesem Raum nur noch die Lunte, die das explosive Gemisch zum Bersten bringen wird. Die UN dürften hier die einzige Organisation sein, die Abhilfe oder Stillstand der Unterjochung schaffen können.

12:19, morgentau19

Die Türkei hat ungefähr die gleiche Einwohnerzahl wie Deutschland, bei einem Bruchteil unserer Wirtschaftsleistung. Ich mag Erdogan, freundlich ausgedrückt, auch nicht, ziehe aber meinen Hut vor der Leistung, über fünf Millionen Flüchtlinge aufgenommen zu haben.
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Das können Sie natürlich kleinrechnen und schlecht machen, wenn Sie wollen. Offensichtlich wollen Sie es. Über die Gründe, warum Sie dies wollen, braucht man dann nicht groß zu spekulieren.

12:19 Uhr von morgentau19

"Kraftanstrenung ist das, was in Deutschland geleistet wird."

Schön, dass Sie als AfD-Anhänger die Gemeinschaftsleistung vieler in den Kommunen o. von Mithelfer*innen der demokrat. Zivilgesellschaft als gelungene Kraftanstrengung würdigen.

Leider hat das Rechtsaußenspektrum, allen voran die AfD, nun überhaupt nichts konstruktives beigetragen außer einem Stefan E., AfD-Spender an Höcke in TH, Plakataufsteller & Höcke-Demoteilnehmer.

Ich beschäftige mich lieber mit dem ts-Beitrags statt mit dem rechtsnationalen Erdogan-Regime, das sich nur durch die Religion vom ideolog. Gedankengut dt. Demokratiefeinde auf Ganzrechts unterscheidet.

In Myanmar, dass ich aufgrund berufl. & priv. Aufenthalte aus Zeiten dunkelster Dikatatur vor 2011 und danach kenne, sind Flucht u. Vertreibung seit der Unabhängigkeit ein Dauerthema. Die Aufmerksamkeit dafür geht die Weltgemeinschaft an.

Nationalist. Dikaturen wie China (als Pate der burm. Junta) als auch dt. Rechten passt das natürlich gar nicht.

12:27 Uhr, na ihr Sofahelden

>>@ fathaland slim
In Belarus ist niemand sicher.
*
Wer aus einem Kriegsgebiet nach Belarus fliegt (was nicht ohne Visum möglich ist), ist dort ja humanitär gesehen nicht mehr politisch verfolgt. Nach der UNO Menschenrechtscharta ist Belarus zur Versorgung der Flüchtlinge verpflichtet.
Sie sollten dort jetzt allerdings tunlichst nicht für Pressefreiheit demonstrieren oder ähnliches.<<
.
Wer als Belarusse möglichst unauffällig lebt, der wird vielleicht eventuell möglicherweise von den „Sicherheitskräften“ nicht behelligt. Um aufzufallen, reicht es aber schon, Nachbarschaftskaffeekränzchen zu veranstalten. Dann wird man des Umsturzes verdächtigt, inhaftiert und gefoltert. Ich empfehle die aktuelle „Zeit“, Seite 10. Überschrift: „Die im Dunkeln“. Subtitel: „Eine Reise nach Belarus, wo Flüchtlinge und Einheimische unter demselben Mann leiden“.
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Wozu er nach der UN-Menschenrechtscharta verpflichtet ist, das ist diesem Mann nun wirklich komplett egal. Wie er oft genug bewiesen hat.

"Im Sommer habe ich auf der…

"Im Sommer habe ich auf der Webseite der NZZ gelesen, dass russische Exporteure wahrscheinlich mit Billigung der Staatsführung immer noch Kleinwaffen wie z. B. Kalaschnikow Sturmgewehre nach Myanmar verkaufen."

Das Standardgewehr in Myanmar ist das Heckler & Koch G3, hergestellt in Myanmar. Die Lizenz zur Herstellung des Sturmgewehrs in eigener Produktion wurde von einer SPD-Bundesregierung erteilt.

14:11, Tarek94

>>Das Standardgewehr in Myanmar ist das Heckler & Koch G3, hergestellt in Myanmar. Die Lizenz zur Herstellung des Sturmgewehrs in eigener Produktion wurde von einer SPD-Bundesregierung erteilt.<<
.
Produktionslizenzen erteilt nicht die Bundesregierung, sondern das Unternehmen.

13:11 Uhr von Sausevind

>>Ich verstehe nicht genau, was Sie für ein Problem haben.<<

Sie müssen nichts verstehen, da ich kein Problem habe.

Hier wurde nur gesagt, dass die Türkei eine Kraftanstrenung bezüglich Aufnahme von Flüchtlingen geleistet hat, was so nicht stimmt.

>>Sie werden doch ja wohl erkennen, dass derzeit die ganze Menschheit im Aufbruch ist.

Überall gibt es wachsende Nöte, die die Weltgemeinschaft lösen muss.<<

Wenn EU erst mal mind. 500 Millionen Menschen oder mehr in Not aufnehmen soll/wird, werden die Nöte in der EU groß werden.

Sie werden mich jetzt als Menschenfeindin bezeichnen, aber das macht mir nichts aus.

Hunger in Afrika kenne ich seit meiner Kindheit. Bis heute hat weder Afrika selbst noch die Weltgemeinschaft es geschafft, diese Not zu lindern, obwohl es ganz sicher möglich wäre.

Ich habe längst die Illusion verloren, allen Menschen helfen zu wollen- es geht einfach nicht.

Also nochmal: ich habe kein Problem.

@fathaland slim, 14:21 re @Tarek94

Produktionslizenzen erteilt nicht die Bundesregierung, sondern das Unternehmen.

Sie unterliegen aber genau wie die Ausfuhr von Waffen der Genehmigungspflicht durch die jeweilige Bundesregierung. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

@ Tarek94

Ich kann meine Quellenangabe vom Sommer nicht mehr nachvollziehen. Sorry, ich weiß, dass das kein idealer Diskussionsstil ist.
*
Es ging in dem Artikel von damals aber darum, dass sich 119 Länder in der UN Vollversammlung gegen die Lieferung von Waffen und Munition an Myanmar ausgesprochen hatten, Russland und China sich aber enthielten. Belarus stimmte übrigens dagegen.
*
Russische Menschenrechtsorganisationen vermuteten daher verdeckte russische Waffenlieferungen.

Krisenregion ohne Ende

Sehen wir nach Myanmar, können wir uns doppelt und dreifach und nicht genug freuen, in Frieden und Sicherheit zu leben. Der Knatsch bei uns wirkt eher wie ein Streit über den Nachbarzaun. Was in den Köpfen der Militärs vor sich geht, kann wohl niemand wirklich verstehen. Dass Macht, gutes Leben und das endlich "Gebraucht-Werden" in diesen militärischen Kreisen eine große Rolle spielt, liegt nahe. Wenn alte Männer nicht mehr mitmischen dürfen, schaffen sie sich selbst neue Möglichkeiten . Sandkastenspiele sind eben out und lahm im Vergleich zu einem militärischen Übergriff aufs eigene Volk. Dass die Generäle Sicherheit gewährleisten wollen, ist ein Gerücht. Leute fliehen nicht so mir nichts dir nichts aus ihrer Heimat. Sie haben auch allen Grund, diese durchgeknallten Militaristen zu fürchten.

14:21 Uhr von morgentau19

Hunger in Afrika kenne ich seit meiner Kindheit. Bis heute hat weder Afrika selbst noch die Weltgemeinschaft es geschafft, diese Not zu lindern, obwohl es ganz sicher möglich wäre.
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Ich habe längst die Illusion verloren, allen Menschen helfen zu wollen- es geht einfach nicht.

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Sie haben den Nagel auf dem Kopf getroffen.

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13:11 Uhr von Sausevind
Sie werden mich jetzt als Menschenfeindin bezeichnen, ....

.
Das sind de üblichen Argumente der Userin.

@ Oppenheim

Die UN dürften hier die einzige Organisation sein, die Abhilfe oder Stillstand der Unterjochung schaffen können.
.
Und wie?

Waffenlieferungen

Kein Markt bietet mehr Absatz als ein umkämpfter, der Waffen kaufen kann wie wir Erdnüsse. Auch wenn alles von Waffenkontrollen, geächteten Verkäufen und illegalem Handel spricht, nutzen etliche Staaten diesen Schwarzmarkt, ihre Finanzen zu verbessern, Technik zu liefern und damit zu glänzen und künftig Abhängigkeiten und Good Will der Obrigkeit zu erreichen. Auf der Bühne der Kriege und Bürgerkriege verdienen sich solche Leute eine goldene Nase. Die Leute im eigenen Land werden allenfalls als Kollateralschaden abgetan, weil man für Ordnung sorgen will. Mit Waffen kaum erfolgreich und dauerhaft. Eher eine schißewütige Autorität, der es an anderen MItteln und Maßnahmen fehlt, die Einfallslosigkeit hat und ihr Weltbild auf Waffen, Soldaten und brutalen Einsatz baut. Militaristen gefallen sich darin, Demokratie abzuwürgen und die eigenen Leute zu unterjochen, um einen zweifelhaften "Frieden" zu schaffen. Dass dabei Wirtschaft und Land- unter die Räder kommen, bleibt Nebensache.

@ frosthorn

... und wir keine Gefahr laufen, jemanden aus Myanmar aufzunehmen, und das andere ereignet sich vor unserer Haustür und die Opfer wollen womöglich zu uns.
Bitte einfach zugeben. Ist ehrlicher.

.
Wenn Belarus zur Militär Junta wird und wenn belarusischen Soldaten auf die eigene Bevölkerung schießen, dann gebe ich es zu und bin ehrlich.
.
Wenn ein Autokrat aber einfach nur fremde Flüchtlinge an die Grenze der EU schleust um uns in die Bredouille zu bringen, dann gebe ich es nicht zu. Und bin aber trotzdem ehrlich.

Myanmar !

Was Thailand macht, ist echt human. Was Russland macht, ist skandalös, wenn es einem Verbrecherregime noch Waffen schickt, damit der eigene Geldbeutel sich weiter füllt, um die eigene Bevölkerung genau so zu schikanieren und drangsalieren.
Dass die UNO nicht eingreifen kann, ist dem Vetorecht der Großmächte geschuldet, vor allem von China und Russland, die ja bekanntlich selbst solche Verbrecher an der obersten Spitze haben, die sich noch nie um die Menschenrechte geschert haben, und dies auch nie tun werden, wenn nicht alle sich dagegen auflehnen.

Soweit ich weiß, ist…

Soweit ich weiß, ist Thailand de facto ebenfalls eine Militärdiktatur. Es gibt solche und solche Generäle.

Erneut fliehen Tausende von Myanmar nach Thailand...

Hier sprachen einige von Rüstungslieferungen in das Land. Nach der Organisation Greenpeace sollen Patrouillienboote vom Typ Super Dvora MK III mit deutschen Komponenten ausgerüstet werden, nämlich Maschinengewehren von Rheinmetall. Obwohl die Bundesregierungen seit 1989 sagen, daß dort hin keine Rüstungsgüter geliefert werden. Bereits im Jahre 1960 wurde an Myanmar eine Lizenz zur Produktion des G 3 verkauft.

Am 18. Dezember 2021 - 14:39 Uhr von na ihr Sofahelden

Das Embargo wird mit vielerlei Tricks umgangen.
Das man dafür gestimmt hat ist nur die eine Seite der Medaillie.
Von Interesse für jüngere Importe, vielleicht das die notwendigen Boote für die Unterdrückung der Rohingar 2017 von Israel mit deutschen Komponenten geliefert wurde Das Embargo besteht seit 1991. Das die Rüstungsindustrie in Miramar von Deutschland aufgebaut wurde. Heute firmiert die Firma unter Industrieausrüstung immer noch in Miramar.
Der Namenswechsel erfolgte als1988 weltweit Bilder die Runde machten in dem deutsche G3 Gewehre zu sehen waren.
Lizenzen die vor 1991 erteilt wurden werden von diesen Embargo und dem Kriegswaffengesetz nicht erfaßt.
In Miramar sind viel zu viele Waffen im Umlauf. Praktisch hat jede eigene Bevölkerungsgruppe ihre eigene militärische Gruppierung.
Dazu Thailand läßt sie rein, weil es die gleiche Nationalität wie auf Thai Seite ist. Es sind die Karden. Allerdings kümmert sich die Regierung nicht weiter darum.

Am 18. Dezember 2021 - 15:07 Uhr von Traumfahrer

Thailand macht gar nichts. Die Thailändische Regierung kann sowohl innen als auch außenpolitisch keine eigenen Unruhen im Gebiet Kachanaburi gebrauchen.
Sie unterscheiden schon zwischen den Karden welche schon immer in Thailand leben und den "jüngeren" Flüchtlingen.
Über 50% der z.B 1988 ins Land gekommenen Flüchtlinge leben immer noch in Lager, übrigens mit Stacheldraht eingezäunte.
Hilfe bekommen die Flüchtlinge von Thailand er mit der eigenen Nationalität derKarden, welche die Mehrheit in der Region kanchanaburi stellen

@fathaland slim

"Die Türkei hat seit 2015 mehr als fünf Millionen Menschen aufgenommen. Das ist eine ungeheure Kraftanstrengung," Am 18. Dezember 2021 - 11:44 Uhr von fathaland slim

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Mir ist gut die "Kraftanstrengung" in Erinnerung geblieben, wie die Flüchtlinge in Bussen an die grichische Grenze gekarrt und ausgestattet wurden, um dort Randale zu machen.
Dadurch hat die Türkei mehr Geld von der EU erpresst. (Also zahlen und integrieren macht man dort nicht. Eher ausnutzen.)

Gut möglich, dass Lukaschenko einige Tipps von Erdogan bekommen hat.

Was die Wirtschaft der Türkei angeht: So sieht es immer aus, wenn man versucht eine Theokratie zu errichten. An der Misere hat man im Land lange und hart gearbeitet. Das Ziel ist nahe.

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