Kommentare - Künftiger CDU-Chef: Jetzt also doch Merz

17. Dezember 2021 - 19:05 Uhr

Fast zwei Drittel der CDU-Mitglieder wünschen sich Friedrich Merz als Parteichef. Viel Zeit zum Feiern bleibt ihm nicht. Er übernimmt eine schwer angeschlagene Partei, analysiert Daniel Pokraka.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

es ist nochmal gutgegangen

der letzte versuch merkels, mit hilfe ihres narkosearztes Helge Braun, die cdu endgültig zu vernichten , ist ins leere gelaufen.die mitglieder haben erkannt, daß ihre funktionäre einen fehler gemacht haben, den armen laschet ins verderben zu schicken. hoffentlich haben nun die jungen cdu`ler den mut, die alten , verbrauchten vom hof zu jagen. bin mal gespannt, ob mir diese meinung hier in der anstalt heute erlaubt ist!

Zu spaet

Vieleicht ein guter Anfang endlich mal jemanden mit ein wenig Sinn und Verstand nach vorne zu bringen. Ich denke aber das es fuer die Partei zu spaet ist hier noch was zu retten nach den ganzen Pfeifen die hier vorher das Sagen hatten.

Ich wuerde vorschlagen noch einmal ganz von vorne anzufangen. Diesmal mit faehigen Leuten und ohne den alten Balast.

Klingt vieleicht hart, aber anders geht es mMn nicht weiter mit der CDU.

Hurra endlich,

Werden nun sehr viele rufen, insbesondere wenn ich an die Kommentare vor letzten Wahl zum CDU Vorsitz denke.

Menschen die an Kapitalismus glauben und vielleicht schon in Kryptowährung investieren können sich nun ihre rosige, Verzeihung, goldige Zukunft erträumen.

Immerhin sind nun die Nachrichten nicht mehr langweilig ...

Heilige Einfalt

Die hohe Mitgliederbeteiligung bei der Wahl zum Parteichef lässt sich auch als Auftrag interpretieren, mehr Mitwirkungsmöglichkeiten der Basis zu ermöglichen

Da wählen die einen Vorsitzenden, von dem sie erklärtermaßen vor allem eins erhoffen: dass er die Partei "führen" möge. Und gleichzeitig verbindet man damit den "Auftrag, mehr Mitwirkungsmöglichkeiten der Basis zu ermöglichen"? Im Ernst jetzt?
Ich werde wohl mein Bild von der Denke von Parteimitgliedern in Deutschland niemals revidieren müssen. Es wird ein ums andere mal bestätigt. Übrigens nicht nur in der CDU.
Ich danke meinem Schicksal, dass ich dieses Rollenangebot, "geführt" zu werden, in meinem Leben fast durchweg ablehnen konnte. Und fröstele bei dem Gedanken, dass es für so viele meiner Zeitgenossen so verlockend erscheint.

Die beste Wahl!

Damit wird die Union dann die bürgerlich-liberalen Wähler an die Grünen verlieren und vom rechten Rand nur wenige hinzugewinnen. Denn die wählen lieber das Original.
.
Besser konnte es gar nicht laufen. Ich bin begeistert.

Arme AFD

Wenn Merz jetzt nicht versucht, grüner als die Grünen zu sein, dann wird es die AFD schwer haben. Denn viele liberal-konservative AFD-Wähler können sich eher mit Merz als mit Höcke anfreunden. Also bitte: Kein Gendern, keine Quote für welche laute Minderheit auch immer (die Besten sollen es machen, egal ob Mann, Frau, weiß, farbig, homo- oder heterosexuell, etc., etc.) und vor allem: Atomkraft als Co2 neutrale Energieform wieder einführen!

Die richtige Wahl für die CDU

Friedrich Merz ist die richtig Wahl für die CDU, um ihren neuen Kurs zu bestimmen.

Wäre die Basis früher gefragt worden, dann wäre er bereits bei der ersten Wahl Vorsitzender geworden.
Nun ist die Zeit gekommen, die CDU wieder zu einer Heimat für konservative Wähler zu machen und den Wählern neue Wahlmöglichkeiten anzubieten.

Glückwunsch, Herr Merz, ...

... Auf zurück in die 80er und 90er Jahre. Passt inhaltlich bestimmt auf einen Bierdeckel.

Wie ich in unserer Tageszeitung

gelesen habe, hat Frau Merkel schon im Vorfeld Schlüsselpositionen mit ihren Getreuen besetzen lassen, um F. Merz einzuengen.
Mit war schon immer klar, dass sie nach wie vor im Hintergrund die Fäden ziehen will.
Eine Frau wie Merkel lässt die Macht nicht los.

Das hätte die CDU schon viel früher haben können....

....und es zeigt nur, das die strukturell veraltete und überforderte Führungsriege der CDU nicht im "Heute" leben, sondern die CDU-Führung unter Helmut Kohl nach wie vor zelebrieren. Schäuble sei mal als ein Vertreter dieser Denke genannt. Um es klar zu sagen: politisch betrachtet mag ich Friedrich Merz nicht sonderlich, und ich denke Röttgen wäre die weit aus bessere und zukunftssichere Wahl gewesen, weil er auch die Mitte stärker im Fokus hat,- aber ich bin froh, das nun auch innerhalb der CDU das Ohr wieder mehr an der Basis zu sein scheint. Die CDU hätte sich schon längst daruf besinnen können, hätte sich das Desaster Laschet-Ernennung, Kramp-Karrenbauer-Ernennung usw. ersparen können. Naja, die CDU kommt langsam in der Realität an. Besser spät, als nie. Ich wünsche der CDU unter Friedrich Merz mehr Zusammenhalt, politische Konturen und politische Schärfe und weniger Wischi-Waschi.

19:14, Karl Maria Jos…

>>hoffentlich haben nun die jungen cdu`ler den mut, die alten , verbrauchten vom hof zu jagen.<<
.
Zählen Sie Herrn Merz denn zu den jungen CDUlern?
.
>> bin mal gespannt, ob mir diese meinung hier in der anstalt heute erlaubt ist!<<
.
Je weniger Unflat Sie in Ihre Kommentare gießen, desto mehr wird Ihnen hier in der Anstalt erlaubt. Mit Ihrer Meinung hat das wenig zu tun, mit der sprachlichen Gestaltung des Ausdrucks derselben umso mehr.

Unwählbar

Damit wird die ehemalige Volkspartei für noch mehr Menschen unwählbar.

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Es gibt ja in der CDU ganz besonders fähige

Leute wie zum Beispiel Paweł Ziemiak. Der hat bei drei Anläufen auf ein Studium dasselbe jedesmal in den Sand gesetzt. Bis zu seinem Einzug in den Bundestag arbeitete er für PricewaterhouseCoopers.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Ziemiak
 
Mit solchen hervorragenden Fachkräften kann natürlich der DE-Geschäftsführer von Blackrock die CDU ganz weit nach vorne bringen.

@fathaland slim, 19.23h

Werter FS
Auch ich habe meine Träume, so wie Sie und andere auch.
Dieses mal, so fürchte ich, werden Ihre Träume platzen.
Ich bin ein Konservativer und aus diesem weiten Feld im politischen Spektrum hat F. Merz großen Zuspruch.

@ frosthorn. 19:23

" Ich werde wohl mein Bild von der Denke von Parteimitgliedern in Deutschland niemals revidieren müssen."

Ich auch nicht. Finde es als eine gute Wahl.

Der harte AfD-Kern hat weder in der F.D.P. noch in der CDU

wirklich eine politische Heimat. Die jetzt vielleicht 10% Hardcore-Wähler der AfD sind auch nicht "Konservativ", auch wenn sie sich in Teilen vielleicht gern so sähen wollen. Sie sind schlicht Mitläufer oder Vertreter einer in sich faschistoiden, rechtstaats-feindlichen und rechtsextremistischen Gesinnung. Wie gesagt: entweder als glühender Anhänger oder als dumm-dreister Mitläufer. Beides macht sie für wirkliche Parteien mit einem gestalterischen Ansatz unerreichbar. Dieser brauen Rand scheint aber auch normal zu sein. Früher waren es Nichtwähler oder NPD-Wähler. Wer sich mit einem Nazi Höcke anfreunden kann, hat schlicht nichts in einer anderen Partei zu suchen und sollte für sich endlich klar machen "Ja, ich bin ein Nazi". Schlecht, aber wenigstens ehrlich.

Friedrich Merz verkörpert die CDU wie sie sein soll

Unter Angela Merkel hat die CDU ihren Markenkern verloren. Als einziges Ziel wurde ausgegeben, dass Frau Merkel Kanzler bleibt und die Union eine strategische Mehrheit im Bundestag bekommen muss, an der vorbei keine andere Partei eine Regierung bilden kann. Das hat 16 Jahre lang funktioniert, aber der Preis war hoch. Die Programmatik der CDU wurde beliebig.

Nun hat die Partei mit Friedrich Merz einen Vorsitzenden, der eine klare konservative Richtung vorgeben kann, hinter der Mitglieder geschlossen stehen und die für Wähler Klarheit bietet. Das ist viel wert in diesen Zeiten.

19:23, Hinterdiefichte

Ja, Friedrich Merz ist die perfekte Besetzung für die Rolle rückwärts. Aber glauben Sie denn wirklich, er könne AfD-Wähler in nennenswerter Anzahl zur Union holen? Das hat doch schon bei Seehofer und Söder nicht funktioniert.

19:27, DerVaihinger

>>Wie ich in unserer Tageszeitung
gelesen habe, hat Frau Merkel schon im Vorfeld Schlüsselpositionen mit ihren Getreuen besetzen lassen, um F. Merz einzuengen.
Mit war schon immer klar, dass sie nach wie vor im Hintergrund die Fäden ziehen will.
Eine Frau wie Merkel lässt die Macht nicht los.<<
.
Ich glaube, ich kann Sie beruhigen. Frau Merkel ist Geschichte. Sie hat alles erreicht, was sie erreichen wollte.

19:23 Uhr von frosthorn

Interessanter Kommentar. Gut, die CDU tangiert mich nur peripher, aber mit Röttken hätte es nur noch schlimmer werden können. Warum ich dies schreibe? In allen Nachrichten werden wir über angespannte Lage in der Ukraine informiert. Frau Baerbock verhält sich hier gefährlich kontraproduktiv, deshalb wäre es beruhigend, wenn sich wenigstens in der Opposition ein kühler Kopf befindet.

Am 17. Dezember 2021 - 19:23 Uhr von fathaland slim

Die beste Wahl!

Damit wird die Union dann die bürgerlich-liberalen Wähler an die Grünen verlieren und vom rechten Rand nur wenige hinzugewinnen. Denn die wählen lieber das Original.
.
Besser konnte es gar nicht laufen. Ich bin begeistert.
___
Wir werden sehen, wie lange Ihre Begeisterung hinsichtlich der Grünen anhalten wird. Wie gestern zu lesen war, hat es ja schon erste ernste Unstimmigkeiten zwischen dem Kanzler Scholz und seiner, wohl etwas nassforschen Aussenministerin gegeben, die im Gegensatz zum Kanzler nicht die Interessen von DE, sondern die ethischen Werte in den Vordergrund rücken möchte. Ich gehe davon aus, dass es der Mehrheit der Bürger um die Wahrung der Interessen von DE geht.
Ob die bürgerlichen Wähler der Union in Versuchung geraten könnten, zu den Grünen abzudriften (was ich bezweifle), wird davon abhängen, wie sich Preise und Energiesicherheit hier weiter gestalten werden. Ich wäre an Ihrer Stelle vllt. nicht ganz so euphorisch.

19:31 Uhr von Rainer Niemann ... Sie erinnern mich..

...an die "der-hat-aber-früher-mal-Steine-geworfen" (über ex-Grünen-Außenminister Fischer) Redenschwinger, die mit der gleichen, etwas schrägen Art und Weise Menschen in irgend ein imaginäres "Aus" schießen wollen. Ich bewerte Menschen nicht nach Lebensläufen, sondern an Aussagen und Taten. Ob Blackrock oder verpatztes Studium. Wir backen uns keine Roboter, sondern es werden immer Menschen mit einer Vita gewählt oder nicht gewählt. Die fallen allesamt nicht zufällig vom Himmel, sondern werden in Ihre jeweiligen Positionen gewählt. Ob Ex-RAF-Verteidiger, Blackrock-Manager, Ex-Sponti-Demo-Gänger oder die brave Landnudel. Die können Sie alle persönlich hassen oder mögen, aber lernen Sie, es einfach zu ertragen - und zwar ganz ohne einen pseudo-moralisierenden Zeigefinger, der niemanden von uns zusteht.

@Rainer Niemann, 19:31

Ich bin dieses Herumgehacke auf den Lebensläufen und Studien-/Berufskarrieren von Politikern dermaßen leid, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Für die Frage, ob Ziemiak jetzt ein guter oder schlechter Politiker ist, ist es sowas von Rille, was er studiert oder abgebrochen hat. Es ist einfach würdelos, wie Sie versuchen, ihn in ein schlechtes Licht zu rücken mit Hilfe irgendwelcher Wiki-Einträge.
Und ich bin ganz bestimmt kein Anhänger von Zimiak oder der Union.

Gratulation

Für Herrn Merz ist dies bestimmt ein Freudentag. Auf dieses Ziel hat er ja lange hingearbeitet.
Ob es auch für die CDU ein Freudentag ist/gewesen sein wird, wird die Zukunft zeigen.

19:32, DerVaihinger

>>@fathaland slim, 19.23h
Werter FS
Auch ich habe meine Träume, so wie Sie und andere auch.
Dieses mal, so fürchte ich, werden Ihre Träume platzen.
Ich bin ein Konservativer und aus diesem weiten Feld im politischen Spektrum hat F. Merz großen Zuspruch.<<
.
Aber auch nur auf diesem Feld des politischen Spektrums, das ich nicht für so ungeheuer weit halte.
.
Die Union war nie eine ausschließlich konservative Partei. Durch Merz wird sie, wenn ich seine Flexibilität nicht gewaltig unterschätze, aber auf dieses Spektrum eingeengt. Die Konservativen jubeln, alle anderen rennen weg.
.
Ich freue mich auf Herrn Merz.

Neugierig bin ich auf die Wahl-Umfragen in

den kommenden Wochen.
 
Die CxU-Parteien werden meiner Meinung nach nicht zulegen sondern auf dem jetzgen Stand bleiben [oder vielleicht sogar abnehmen].
 
Daß ausgerechnet Herr Merz den "Markenkern" der CxU verkörpert vermag ich mir nicht vorzustellen.

@ DerVaihinger. 19:32

"Auch ich habe meine Träume, so wie Sie und andere auch.
Dieses mal, so fürchte ich, werden Ihre Träume platzen.
Ich bin ein Konservativer und aus diesem weiten Feld im politischen Spektrum hat F. Merz großen Zuspruch."

Zustimmung. Der Aufschrei so mancher Zeitgenossen zeigt m. E. die Angst vor einem Wiedererstarken der Union. Viel Vertrauen in die aktuelle politische Konstellation scheinen diese Mitbürger nicht zu haben

Merz' Aufgabe ist es, die Partei zu rekonstruieren

Keine Frage - Merz polarisiert. Er als Parteichef wird der Partei zu mehr Eindeutigkeit, zu mehr Profil verhelfen, es werden aber auch viele MitläuferInnen abspringen.
Die CDU hat mit Frau Merkel und einigen profilierten PolitikerInnen sehr gute Politik gemacht und Deutschlands Ansehen in der ganzen Welt gehoben und gefestigt. Vor allem war es Frau Merkels Besonnenheit und ihr Gespür für Notwendigkeiten, die uns bisher vor konfrontativen Auseinandersetzungen mit unserem Nachbarn im Osten bewahrt haben. Wie flegelhaft hat sich Putin benommen, als er in Begleitung seines Riesenköters erschien. Und nachdem wir jetzt sehen, wie sehr er Europa mit Hilfe des Schleusers Lukaschenko unter Druck setzt, können wir auch die Flüchtlingswelle von 2015 anders einschätzen.
Ich hoffe, dass die neue Regierung ebenso wie Frau Merkel den Blick für Notwendigkeiten hat, denn am wichtigsten ist: kein Krieg.
Merz hat z.Zt weder außen- noch innenpolitisch etwas zu melden, er muss die Partei rekonstruieren.

19:33, Freiheit-brauc…

>>Nun hat die Partei mit Friedrich Merz einen Vorsitzenden, der eine klare konservative Richtung vorgeben kann, hinter der Mitglieder geschlossen stehen und die für Wähler Klarheit bietet. Das ist viel wert in diesen Zeiten.<<
.
Sie meinen, jetzt würde sich das eigentlich ziemlich vielfältige bürgerliche Lager gleichrichten und sich wie ein Mann hinter Friedrich Merz versammeln?
.
Das hört sich für mich aber nach einer etwas vordemokratischen Phantasie an.

Zuerst die Marke, dann das Wahlangebot

Viele bringen das Argument, dass die CDU mit einer konservativen Programmatik keine Mehrheiten gewinnen kann oder die "Mitte" verliert.
Aber von der Seite kann man das Pferd nicht aufzäumen.

Eine Partei muss zuerst klarmachen, wofür sie mit ihrer Programmatik steht. Bei Fragen der inneren und äußeren Sicherheit, bei der Position zur Marktwirtschaft, bei Fragen von Migration, Familie und Finanzen. Dafür wirbt sie dann in Wahlkämpfen.
Nur den Anspruch anzumelden, an die Regierung zu kommen, reicht nicht. Die Wähler wollen wissen wofür. Klarheit wird der CDU helfen.

Die CDU hat sich also…

Die CDU hat sich also tatsächlich für einen älteren Herrn entschieden, der in der Lebenswirklichkeit der 90er hängen geblieben ist, Kränkungen nicht verträgt, als Lobbyist seine Scherflein ins Trockene gebracht hat, keine wirklichen Antworten auf die ökologischen Fragen der Zeit hat, die Rolle der Frau gleich mal durch einen männlichen Generalsekr. in eine Rolle rückwärts umsetzt und durch schräge Vergleiche auch in Fragen von Flüchtlings- und Migrationspolitik eher nach rechtsaußen schielt. Wer in der Union glaubt denn wirklich, mit Merz in eine Zukunft starten zu können? Es zeigt eher, wie verzweifelt die größere der beiden schwarzen C-Parteien ist. Aber es tut der geschundenen Unions-Seele vielleicht für einige Monate gut, jemand zu haben, der sie etwas balsamieren kann.
Die politischen Gegner werden sich freuen. Die Union verabschiedet sich für längere Zeit. Und der Streit mit Brinkhaus um den Fraktionsvorsitz wird der erste harte Aufschlag in der Realität werden.

Hinweis...

immer wieder sehe ich im Nachhinein fürchterliche Fehler in der Grammatik in meinen Texten. Das liegt aber nicht an mir, sondern an der "Autokorrektur". Also richtig lautet es: Auch wenn sich einige AfD-Wähler gern als "konservativ" sehen wollen oder das öffentlich behaupten - sie sind es nicht. Es sind bewusste und echte Mitläufer einer rechtsextremen Ideologie. Ein Höcke und viele weitere innerhalb der AfD lassen keinen anderen Schluss zu: Es sind Vertreter der Rechtsextremisten. Der politische Arm der Neonazi-Szene in Deutschland. Und solche Mitläufer oder Unterstützer sollte man nicht versuchen, "programmatisch" erreichen zu wollen. Insofern wird ein Friedrich Merz auch jenes Gelichter nicht "wieder" in eine CDU einbinden können. Es ist der braune Sumpf. Der braune Rand, der in der Schule oder im Elternhaus scheinbar schon vieles nicht ganz mitbekommen hat. Da wäre Sozialarbeit sinnvoller.

der Dankbare

Das dem Bericht beigefügte Bild spricht Bände - Gefaltetet Hände und Blick zum Himmlel : "Herr ich danke Dir" - und der Blick dabei so fromm.Gute Nacht CDU.

@ 19:14 Uhr von Karl Maria Jos…

Interessant: Erst loben Sie Merz über den grünen Klee, und dann fordern Sie die jungen in der CDU auf, Merz als "alten , verbrauchten vom hof zu jagen". Was denn nun?
Das Problem der Union ist zudem, dass die jungen von der Haltung und vom Charakter her zu den Ältesten gehören, egal ob Amthor oder Kuban. Es ist traurig: weder mit jung noch mit alt wird die CDU in nächster Zeit einen Blumentopf gewinnen.

@ fathaland slim 19:38

"Frau Merkel ist Geschichte. Sie hat alles erreicht, was sie erreichen wollte."

Sie hatten schon die Gelegenheit mit ihr zu sprechen?

@ 19:23 Uhr von fathaland slim

Zitat: „ Die beste Wahl!
Damit wird die Union dann die bürgerlich-liberalen Wähler an die Grünen verlieren und vom rechten Rand nur wenige hinzugewinnen. Denn die wählen lieber das Original.
Besser konnte es gar nicht laufen. Ich bin begeistert.“

Sie beschreiben gerade, ohne es zu bemerken, was in der CDU unter Merkel falsch lief: Merkel wollte die Grünen links überholen und gab den Markenkern, den USP der CDU auf. Und ehe sich die CDU versah, wählten ein Teil der ehemaligen CDU-Wähler die Grünen und ein anderer Teil die AFD. Bei grünen Themen waren schon immer die Grünen das Original. Bei vielen AFD-Themen waren aber eben die CDU/CSU das Original und nicht die AFD!

Am 17. Dezember 2021 - 19:33 Uhr von Freiheit-brauc…

Zitat: Als einziges Ziel wurde ausgegeben, dass Frau Merkel Kanzler bleibt und die Union eine strategische Mehrheit im Bundestag bekommen muss, an der vorbei keine andere Partei eine Regierung bilden kann. Das hat 16 Jahre lang funktioniert, aber der Preis war hoch.

Das hat in der CDU Tradition. Es war schon unter Konrad Adenauer und Helmut Kohl der Fall.

Nicht umsonst nannte man die CDU einen "Kanzlerwahlverein".

Merz

Gute und klare Entscheidung.

Konservative gute und anständige Menschen haben dadurch hoffentlich bald wieder eine Heimat.

Er muss zuerst nur viele Arbeit bei der Beseitigung des linksdrall von Merkel aufwenden.

@Rainer Niemann, 19.31h

Ich kenne eine Partei, da besteht fast die gesamte Führungsspitze aus Leuten wie Paul Zimiak.
Auch die SPD hat solche vorzuweisen.

Die Demokratie kehrt wieder zurück im Bundestag

Merz der Gewinner. Das wird die FDP gar nicht schmecken. Ab heute ist sie sofort einige Prozente los. Übrigens auch die AfD.
Und für die Koalition insgesamt gilt, da werden manche Diskussionen mit mehr Sachverstand und Können geführt.
Wir als Wähler dürfen uns am meisten freuen.
Die Demokratie hält wieder Einkehr im Bundestag.

@ 19:33 Uhr von fathaland slim

Zitat: „ 19:23, Hinterdiefichte
Ja, Friedrich Merz ist die perfekte Besetzung für die Rolle rückwärts. Aber glauben Sie denn wirklich, er könne AfD-Wähler in nennenswerter Anzahl zur Union holen? Das hat doch schon bei Seehofer und Söder nicht funktioniert“

Söder? Meinen Sie das ernst? Söder ist ja fast noch schärfer grün abgebogen als Merkel. Zudem hat er sich als bester Wahlkämpfer gegen Laschet einen Namen gemacht. Der bekommt 2023 die Quittung und ist danach Geschichte.
Und Seehofer hat viel erzählt aber wenig gemacht. Insbesondere 2015.

Merz: "Die alte Bürste kennt…

Merz: "Die alte Bürste kennt die Ecken!" Wahrlich ein klares Profil, besser gesagt: Vor dem 66jährigen ist in der Union erst mal niemand sicher; er sagt etwas verschlüsselt, dass er erst mal mit offenen Rechnungen beschäftigt sein wird, die er in seinem politischen Rabattmarkenbuch gesammelt hat. Na dann, wenn das 62% der beteiligten CDU-Mitglieder für wesentlich halten... auch eine Form, sich selbst aus dem Rennen zu nehmen.

@Eislöwe um 19.28 Uhr, Zustimmung

"Um es klar zu sagen: politisch betrachtet mag ich Friedrich Merz nicht sonderlich, und ich denke Röttgen wäre die weit aus bessere und zukunftssichere Wahl gewesen, weil er auch die Mitte stärker im Fokus hat,- aber ich bin froh, das nun auch innerhalb der CDU das Ohr wieder mehr an der Basis zu sein scheint." Das ist auch meine Ansicht.
Wäre die CDU noch in Regierungsverantwortung, wäre Röttgen die richtige Wahl gewesen. Nun geht es aber darum, die Partei zu festigen, das gesamte Spektrum der Partei abzubilden und trotzdem Klarheit und Eindeutigkeit im Sinne des CDU-Parteiprogramms zu vermitteln.
Merz spricht Klartext, für eine Partei in Opposition ist das richtig.

Jetzt können die Wähler der…

Jetzt können die Wähler der Grünen es vermutlich etwas besser nachvollziehen, warum sich der Rest über die Nominierung von Frau B. zur Kanzlerkandidatin so gefreut hat, als die Grünen ebenso auf das lähmende Pferd im Stall gesetzt haben.
Für die CDU ist Herr Merz vermutlich ebenso nicht der Heilsbringer

Jetzt wird es eng

für Frau Merkel,hat sie doch reichlich dafür getan um Merz auszugrenzen. Merz muss nun die Vergangenheit hinter sich lassen und nach vorne blicken. Der Sieg sei ihm gegönnt.

19:41, weingasi1

>>Wie gestern zu lesen war, hat es ja schon erste ernste Unstimmigkeiten zwischen dem Kanzler Scholz und seiner, wohl etwas nassforschen Aussenministerin gegeben, die im Gegensatz zum Kanzler nicht die Interessen von DE, sondern die ethischen Werte in den Vordergrund rücken möchte. Ich gehe davon aus, dass es der Mehrheit der Bürger um die Wahrung der Interessen von DE geht.<<
.
Meinen Sie denn, ethische Werte und die Interessen Deutschlands wären nicht miteinander vereinbar?

@weingasi1, 19:41

Wir werden sehen, wie lange Ihre Begeisterung hinsichtlich der Grünen anhalten wird. [...] Ob die bürgerlichen Wähler der Union in Versuchung geraten könnten, zu den Grünen abzudriften (was ich bezweifle), wird davon abhängen, wie sich Preise und Energiesicherheit hier weiter gestalten werden.

Und ich teile Ihre Gewissheit nicht, dass die Wähler sich in ihrer Mehrheit immer noch von Wahlversprechen auf niedrigere Steuern oder Preise dazu ködern lassen, der Union ihre Stimme zu geben. Diese Wahltaktik ist einzig deshalb in den letzten Jahren verschwunden, weil kein Mensch mehr an sie geglaubt hat.
Abgesehen davon, dass es kaum in der Macht einer auch noch so omnipotenten CDU liegen dürfte, die Energeiekosten zu drosseln.

@19:33 Uhr von fathaland slim @19:23, Hinterdiefichte

//Ja, Friedrich Merz ist die perfekte Besetzung für die Rolle rückwärts.//

Stimmt. Bleibt zu hoffen, dass sei Genick diese an sich sportliche Tätigkeit unbeschadet übersteht.

//Aber glauben Sie denn wirklich, er könne AfD-Wähler in nennenswerter Anzahl zur Union holen? Das hat doch schon bei Seehofer und Söder nicht funktioniert.//

Das könnte zumindest bei den Wählern klappen, die die Umtriebe dieses sauberen Herren nie gestört haben. Es sei denn, die leiden alle unter Gedächtnisschwund.
Wer sein Gedächtnis zur Person Merz auffrischen möchte, kann das mit dem Video " Best of Georg Schramm - Neues aus der Anstalt" tun. (Ist gleich der erste Beitrag).
Aber wie hart CDU-Wähler da im Nehmen sind, konnten wir ja zuletzt schon bei der Personalie Spahn bestaunen.

19:43 Uhr von frosthorn

<<<@Rainer Niemann, 19:31

Ich bin dieses Herumgehacke auf den Lebensläufen und Studien-/Berufskarrieren von Politikern dermaßen leid, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Für die Frage, ob Ziemiak jetzt ein guter oder schlechter Politiker ist, ist es sowas von Rille, was er studiert oder abgebrochen hat. Es ist einfach würdelos, wie Sie versuchen, ihn in ein schlechtes Licht zu rücken mit Hilfe irgendwelcher Wiki-Einträge.>>>
 
Es geht mir auch nicht um die Qualifikationen oder den Lebenslauf von Herrn Ziemiak sondern um seine [für mich nicht vorhandene] Integrität als Politiker.
 
Wer bis zu seinem Einzug in den Bundestag neben seinem Studium als Werkstudent in Düsseldorf für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers gearbeitet hat kann für mich nicht unbedingt Vertreter der Bevölkerung in seinem Wahlkreis sein (sondern eher Lobbyist).

Am 17. Dezember 2021 - 19:43 Uhr von Eislöwe

Die fallen allesamt nicht zufällig vom Himmel, sondern werden in Ihre jeweiligen Positionen gewählt. Ob Ex-RAF-Verteidiger, Blackrock-Manager, Ex-Sponti-Demo-Gänger oder die brave Landnudel. Die können Sie alle persönlich hassen oder mögen, aber lernen Sie, es einfach zu ertragen - und zwar ganz ohne einen pseudo-moralisierenden Zeigefinger, der niemanden von uns zusteht.
___
Sie sprechen mir aus der Seele. Natürlich kann man jeden Politiker aus sachlichen Gründen kritisieren aber das Nachkarten oder suchen nach irgendwelchen Kleinigkeiten, die im Grunde genommen völlig irrelevant sind, geht mir auch gewaltig auf den Zeiger. Sachliche Kritik, wegen politischer Aktionen, sind natürlich zulässig aber diese unsachlichen und unwichtigen Détails interessieren niemanden. Insofern ein sehr gelungener Beitrag, wie ich finde.

Die Union entscheidet sich nun doch noch für Merz

Ja. Besser spät, als gar nicht. Was AKK und Laschet nicht geschafft haben, den von Merkel angehäuften Trümmerhaufen zur Seite zu räumen, wird also nun nur noch Merz können. Kanzler kann er zwar frühestens 2025 werden, wenn Söder ihm nicht dazwischen kommt, aber will er das wirklich, wenn er fast dann das Alter von Adenauer erreicht hat?

19:48, Opa Klaus

>> Der Aufschrei so mancher Zeitgenossen zeigt m. E. die Angst vor einem Wiedererstarken der Union.<<
.
Kann es sein, daß Sie mein Frohlocken über die Wahl von Merz für einen Aufschrei halten?
.
Die Zukunft einer Partei, die den Anspruch hat, eine Volkspartei zu sein, liegt ganz gewiss nicht in der Verengung auf das konservative Spektrum. Die Welt hat sich verändert. Männer von gestern bringen eine Partei von heute nicht wirklich weiter.
.
Es gibt aber durchaus ernst zu nehmende Analysten, die meinen, daß die Zeit so genannter Volksparteien ohnehin vorbei wäre. Dann würde die Union eben in Zukunft eine konservative Spartenpartei sein. So konservativ, wie sie in ihrer Geschichte eigentlich nie war. Eine Partei der Ewiggestrigen.

19:48 Uhr von Opa Klaus - Angst? Sie irren

So wie ein Grünen-Wähler nur wenig mit der FDP gemein hat, so hat ein CDU-Wähler persee nicht viel mit der SPD am Hut. Und das alles ist sehr gut so, denn es führt zu einem demokratischen Diskurs. Insofern ist das Kasten-Denken "Angst vor einer starken CDU" oder "der Links-Grün versiffte Mainstream" nur ein eigener Hilfeschrei, in einer komplexer werdenden Zeit scheinbar und gefühlt nicht mehr mitzukommen. Aber so wie ein Friedrich Merz von heute sicher nicht mehr vergleichbar mit einem damaligen Alfred Dregger vergleichbar ist, ist auch die SPD von heute nicht mehr ganz so wirr, wie unter einem Gerhard Schröder, die Grünen nicht mehr so, wie zu Zeiten einer Jutta Ditfurth, die FDP (leider) nicht mehr so, wie mit den Kräften von Gerhart Baum. Fazit: die Zeiten ändern auch die Parteien. Solche Kampfbegriffe, die hier oft zwischen "links" und "rechts" umherschwirren, wirken auf mich immer etwas skurril und aus der Zeit gefallen.

Gestern bei Illner hat Herr…

Gestern bei Illner hat Herr Merz garantiert geflunkert, als er behauptete, noch nicht zu wissen, ob er eine Mehrheit hat. Seine unfassbar gute Laune sprach Bände. Wer sich nicht sicher ist, guckt nicht wie ein Honigkuchenpferd.

Hurra

Endlich wieder polarisieren. Dann wissen wir ja endlich, gegen wen wir sein können.
Wie machtzerfressen muss man sein, jahrelang auf diesen Moment zu warten. Und für Aufbruch und neue Ideen steht Herr Merz nun mal überhaupt nicht.

Mir ist klar

das wird vielen hier nicht schmecken, 8 Jahre plus kennt man ja viele und wie der eine oder andere zu Merz steht.
Von mir aus einen Glückwunsch, über 60 Prozent ist ein respektables Ergebnis, mit dem wohl niemand gerechnet hat.
Diesmal hat die Basis entschieden, und nicht der Vorstand, also hat oder hatte sich der Kopf doch weit von der Basis entfernt, ist ja sehr oft so.
Hätte man auf die Stimmen gehört, müsste man eventuell jetzt nicht die Oppositionsbank drücken.
Ich bin zwar kein CDU Wähler mehr, das war früher, aber ich wünsche der Partei viel Glück.

20:03, Opa Klaus

>>@ fathaland slim 19:38
"Frau Merkel ist Geschichte. Sie hat alles erreicht, was sie erreichen wollte."
.
Sie hatten schon die Gelegenheit mit ihr zu sprechen?<<
.
Sagen wir mal so: Ich habe ihre öffentlichen Äußerungen immer sehr aufmerksam verfolgt und ziehe daraus meine Schlüsse. Ich bin im Allgemeinen mit einer relativ guten Menschenkenntnis gesegnet.

@FS ich teile Ihren…

@FS ich teile Ihren Optimismus, was die Wanderung der Wertkonservativen CDU-Grün angeht, aber hoffe doch, dass einige bürgerlich-Rechte sich vom Nazikern der AfD lösen können, die dann allmählich wieder verschwindet, weil sich weiter Einige radikalisieren und damit im Knast landen. Und der Rest unter Totalbeobachtung steht.

20:04, Hinterdiefichte

>>@ 19:23 Uhr von fathaland slim
Zitat: „ Die beste Wahl!
Damit wird die Union dann die bürgerlich-liberalen Wähler an die Grünen verlieren und vom rechten Rand nur wenige hinzugewinnen. Denn die wählen lieber das Original.
Besser konnte es gar nicht laufen. Ich bin begeistert.“

Sie beschreiben gerade, ohne es zu bemerken, was in der CDU unter Merkel falsch lief: Merkel wollte die Grünen links überholen und gab den Markenkern, den USP der CDU auf. Und ehe sich die CDU versah, wählten ein Teil der ehemaligen CDU-Wähler die Grünen und ein anderer Teil die AFD. Bei grünen Themen waren schon immer die Grünen das Original. Bei vielen AFD-Themen waren aber eben die CDU/CSU das Original und nicht die AFD!<<
.
Die CDU/CSU, an die Sie glauben, sich zu erinnern, hat es nie gegeben.

20:04, falsa demonstratio

>>Am 17. Dezember 2021 - 19:33 Uhr von Freiheit-brauc…
Zitat: "Als einziges Ziel wurde ausgegeben, dass Frau Merkel Kanzler bleibt und die Union eine strategische Mehrheit im Bundestag bekommen muss, an der vorbei keine andere Partei eine Regierung bilden kann. Das hat 16 Jahre lang funktioniert, aber der Preis war hoch."
.
Das hat in der CDU Tradition. Es war schon unter Konrad Adenauer und Helmut Kohl der Fall.
.
Nicht umsonst nannte man die CDU einen "Kanzlerwahlverein".<<
.
Es gibt auch durchaus ernst zu nehmende Stimmen, die die Union als die Staatspartei der Bundesrepublik Deutschland deuten. Es spricht vieles für diese Deutung.

20:09, Hinterdiefichte

>>@ 19:33 Uhr von fathaland slim
Zitat: „ 19:23, Hinterdiefichte
Ja, Friedrich Merz ist die perfekte Besetzung für die Rolle rückwärts. Aber glauben Sie denn wirklich, er könne AfD-Wähler in nennenswerter Anzahl zur Union holen? Das hat doch schon bei Seehofer und Söder nicht funktioniert“
.
Söder? Meinen Sie das ernst? Söder ist ja fast noch schärfer grün abgebogen als Merkel.<<
.
In seinem zweiten Wahlkampf. Im ersten hatte er sich eng an AfD-Positionen angeschmiegt und ist damit ziemlich baden gegangen. Der Mann ist lernfähig und außerdem jemand mit überaus flexiblen Prinzipien.
.
>>Und Seehofer hat viel erzählt aber wenig gemacht. Insbesondere 2015.<<
.
Die Union trägt ja das "C" im Namen. Mit diesem Handicap muss sich die AfD nicht herumschlagen.

Am 17. Dezember 2021 - 19:23 Uhr von fathaland slim

" Die beste Wahl!

Damit wird die Union dann die bürgerlich-liberalen Wähler an die Grünen verlieren und vom rechten Rand nur wenige hinzugewinnen. Denn die wählen lieber das Original.
.
Besser konnte es gar nicht laufen. Ich bin begeistert. "

Mal sehen ob Ihr persönlicher Plan aufgeht, kommt ja darauf an was die neue CDU macht, und wie zufrieden die Bürger mit der Ampel sind.
In 4 Jahren ist dann die Abrechnung, wie das ausgeht, kann wohl jetzt noch keiner sagen.
Konservativ geht ja nicht mehr viel, das meiste ist längst abgeräumt, bin gespannt.

20:07, DerVaihinger

>>@Rainer Niemann, 19.31h
Ich kenne eine Partei, da besteht fast die gesamte Führungsspitze aus Leuten wie Paul Zimiak.
Auch die SPD hat solche vorzuweisen.<<
.
Keine Partei ist davon ausgenommen.
.
Aber meinen Sie wirklich, es wäre zielführend, eine politische Auseinandersetzung am Bildungsweg der Politiker zu orientieren? Das ist doch nun wirklich eine Strohmanndiskussion. Ich finde, langsam reicht es. So ziemlich jedem dürfte mittlerweile die Lächerlichkeit dieses Ansatzes aufgegangen sein.

Herzlichen Glückwunsch liebe CDU!

Jede Partei bekommt den Generalsekretär, den sie verdient hat.
Besser kann es für die Regierungsparteien kaum laufen.
Schmerz hat es Frau Merkel noch einmal so richtig gezeigt, dabei kann ein Zukunftskonzept schon mal fehlen.
Wohl bekomm´s!

Ein Neuaufbruch scheint es nicht zu sein

Aber einige verkennen die Situation. Das einzige was in vier Jahren gegen ihn sprechen wird, ist vermutlich sein alter.
Merz wird der CDU ein konservativen Inhalt geben. Was dann sehr wahrscheinlich reichen wird , um wieder an die Regierung zu kommen.
Denn die Menschen vergessen schnell und werden sich halt nur an das "Gute" der letzten 16 Jahre erinnern.
Leider werden sich, wenn es so weiter geht noch viel mehr sozial abrutschen und dann wieder "altbewährtes " wählen

>>@ fathaland slim 19:38 …

>>@ fathaland slim 19:38
"Frau Merkel ist Geschichte. Sie hat alles erreicht, was sie erreichen wollte."
.
Das ist ja auch kein Kunststück, wenn man selber gar nichts will und sich ohne Rückrad drehen und verbiegen kann, wie es beliebt.
.
Merkel stand für überhaupt nichts. Keine Linie. Kein richtiges Ziel. Hauptsache, frau ist wichtig.

Super ...

... die CDU als Oberlobbyist von Blackrock. Da kann sie eigentlich gleich mit der FDP fusionieren :-(

Sorry, liebe CDU ... mit christlich haben Merz' Schwerpunkte so rein gar nichts zu tun. Und das, wo wir eine christlich-werteorientierte Politik eigentlich so dringend bräuchten. Die findet man aber eher bei den linken Parteien als bei der CDU.

@Frosthorn, 19:23

„Da wählen die einen Vorsitzenden, von dem sie erklärtermaßen vor allem eins erhoffen: dass er die Partei "führen" möge. Und gleichzeitig verbindet man damit den "Auftrag, mehr Mitwirkungsmöglichkeiten der Basis zu ermöglichen"? Im Ernst jetzt?“

Ist schon paradox.

„Ich werde wohl mein Bild von der Denke von Parteimitgliedern in Deutschland niemals revidieren müssen. Es wird ein ums andere mal bestätigt. Übrigens nicht nur in der CDU“

Partei kommt von Parteilichkeit. Also dem Gegenteil von offener Zusammenarbeit.

„Ich (…) fröstele bei dem Gedanken, dass es für so viele meiner Zeitgenossen so verlockend erscheint“

Ich auch. Und ich frage mich, warum so viele Menschen offensichtlich so wenig Vertrauen haben - in sich selbst und ihre eigenen Fähigkeiten und in andere.
Dass es offenbar so ist, ist nicht nur traurig, sondern letztendlich existenzbedrohend für die gesamte menschliche Gesellschaft. Weil es das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen gemeinsamer Probleme verhindert.

Der Kurs ist klar: Weg von den Bürgern!

Wenn ich an Herrn Merz denke, fallen mir die Begriffe "CDU", "Lobbyismus" und "Klientelpolitik" ein. Ich sehe darin die Ursachen unserer gesellschaftlichen Probleme.

@20:29 Uhr von Plectrudis

//Hurra
Endlich wieder polarisieren. Dann wissen wir ja endlich, gegen wen wir sein können.
Wie machtzerfressen muss man sein, jahrelang auf diesen Moment zu warten. Und für Aufbruch und neue Ideen steht Herr Merz nun mal überhaupt nicht.//

Ich bin nicht so sicher, dass es hier nur um Macht geht. Vielmehr fürchte ich, dass in einem solchen Amt rein wirtschaftliche Interessen (nicht nur die berechtigten) leichter mit Politik zu verbinden sind. Hierfür wäre Herr Merz genau der richtige.

@ Rainer Niemann et Frosthorn

In Bezug auf abgeschlossene Ausbildungen kann ich Ihnen beiden leider nicht Recht geben. Natürlich ist es von Belang, ob jemand eine Ausbildung abgeschlossen hat oder nicht. Herr Ziemiak hat das erste juristische Staatsexamen zweimal versemmelt, aus seinen Fehlern nichts gelernt und dann auch noch die zweite Alternativausbildung nicht abgeschlossen. Um es kurz zu machen: Er dokumentiert damit, dass er aus Fehlern nichts gelernt hat und sich auch ansonsten keine Lösungskompetenzen aneignen konnte. Solchen Leute gehören in keine verantwortliche Position. In Bezug auf den Wahl-O-Mat bzw. die Beantwortung der Fragen für die CDU/CSU hat er erneut versagt! Er trägt eine große Mitschuld am Scheitern der Union!

Am 17. Dezember 2021

Merkel stand für überhaupt nichts. Keine Linie.
Kein richtiges Ziel. Hauptsache, frau ist wichtig.


In der Geschichte der Bundesrepublik gab es nie wen anders als Kanzler, dem Wichtigkeit auch nur annähernd so unwichtig war wie Frau Merkel.

Darstellung: