Kommentare - G7-Staaten warnen Russland und debattieren über China

12. Dezember 2021 - 12:59 Uhr

Ein russischer Einmarsch in die Ukraine werde "massive Konsequenzen" haben, warnen die G7-Staaten bei ihrem Treffen in Liverpool. Doch nicht nur das Agieren Moskaus war dort Thema, sondern auch die Lage in China.

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Kommentare

warnen Russland und debattieren über China

Solange keine ernsthafte Verteidigungsstrategie im Besonderen in Deutschland vorhanden ist, kann man lange debattieren aber es interessiert die beiden Supermächte nicht im geringsten.

Re-Sowjetisieung mit aggressiver Außenpolitik

Natürlich muss eine Aggression des russischen Regimes gegen seine Nachbarn seinen "Preis" haben. Ein Partner für Europa könnte das Land nicht mehr sein.

Russland wird von einem Machthaber regiert, der den Untergang der Sowjetunion als "geopolitische Katastrophe betrauert. Die Re-Sowjetisierung Russlands ist unter Putin innenpolitisch voll im Gange.

Außenpolitisch wird den Nachabern wie der Ukraine keine souveräne
Entscheidungsfreiheit zugestanden, vielmehr werden sie zur russischen
Einflusszone degradiert. Das ist Neo-Imperialismus sowjetsicher Prägung.

Grenzen verändern verboten

Aus dem Artikel:"Jede Art der Gewaltanwendung zur Änderung von Grenzen ist nach internationalem Recht strikt verboten"

Gut, dass die USA keine Grenzen geändert haben im Irak, in Lybien oder Afghanistan. Da ist ein robustes Engagement natürlich in Ordnung.

Heisse Luft

"Man habe unter anderem US-Präsident Joe Biden deutlich gemacht, dass die Soldaten keine Gefahr für irgendjemanden darstellten, so die russische Regierung. Man werde dafür "dämonisiert", dass man Truppen im eigenen Land verlege."

Das könnte für die USA irritierend wirken, wenn dort Truppen verlegt werden, dann über tausende km hinweg, in ein fremdes Land.
Die verschieben bißchen Militär im EIGENEN Land und die Nato macht sich nass, das sorgt sicher für Erheiterung. Man nennt sowas Muskeln spielen lassen und so sehe ich es auch.

Hoffentlich kein Krieg

Nein, es ist überhaupt nicht beunruhigend, wenn ein Nachbarland 150.000 Soldaten und schweres Gerät an der einer Landesgrenze zusammenzieht (Stand April 2021). Schon mal Risiko gespielt? Zudem hat Putin ganz klar bei der Annexion der Krim gezeigt, wie er denkt. Nehmt endlich die Ukraine in die NATO auf und steht diesem Land bei.

Nordstream 2

Ist noch nicht genehmigt. Also sollte Putin mal langsam machen mit seinem Aufmarsch an der ukrainischen Grenze. Seinen Palast am schwarzen Meer kann er sich sonst vielleicht nicht mehr leisten.

Naja ...

Richtig und gut, dass man Russland die Grenzen absteckt, dies wäre ein Angriff auf einen souveränen Staat. Die Ukraine kann sich ihr Bündnis frei und unbeeinflusst wählen.

Bei China muss man unterscheiden, in der Außenpolitik (Anspruch auf Taiwan u. verschiedene Gewässer) muss auch China gebremst werden. Aber bei der Innenpolitik sehe ich dies als Eingriff in innere Angelegenheiten. Einige Handlungsweisen von China kann ich gut nachvollziehen. Hier hat China vollkommen recht, dass sie sich dagegen verwehren.

Kläre Kante gegenüber Putin

Das ist das, was autoritäre Machthaber noch am besten verstehen. Appeasement bringt jedenfalls gar nichts.

Diplomatischer Boykott

Ich bin für den diplomatischen Boykott der olympischen Spiele. Das hilft den unterdrückten Völkern zwar nicht viel, sie sehen aber, dass sie nicht allein gelassen werden.

13:19 Uhr von Jochen Peter

"Nehmt endlich die Ukraine in die NATO auf und steht diesem Land bei."

Dann hätten wir auf jeden Fall Krieg, ganz schlechte Idee.

@ Lebowski

Das könnte für die USA irritierend wirken, wenn dort Truppen verlegt werden, dann über tausende km hinweg, in ein fremdes Land.
°
Also Sie müssen schon zwischen freiheitlichen Demokratien und autoritären Staaten unterscheiden.

13:19 Uhr von Jochen Peter

„ Zudem hat Putin ganz klar bei der Annexion der Krim gezeigt, wie er denkt. Nehmt endlich die Ukraine in die NATO auf und steht diesem Land bei.“
Er hat sich halt nicht seinen wichtigsten Militärhafen mopsen lassen. Wie hätten Sie denn als Präsident von Russland reagiert?

G7-Staaten warnen Russland und debattieren über China....

Von den 7 Staaten, die sich da treffen, sind 6 (Japan nicht) in den letzten Jahren und Jahrzehnten in zig Kriege verwickelt gewesen. Und haben etliche gescheiterte Staaten damit produziert (Flüchtlinge).
Und diese Länder warnen Russland und debattieren über "die Lage in China". So als wäre das Innenpolitik, eine Anmaßung.
Aber selbst in der Pandemie haben diese Länder kaum eine zufriedenstellende Antwort für die meisten afrikanischen Länder, in denen die Impfquote sehr gering ist. Die Pandemie kann aber nur global bekämpft werden, weil sie andernfalls immer wieder von kaum geimpften Bevölkerungen in den globalen Norden überspringen wird.

G 7 ist selbstüberheblich

G 7 ist keine Weltregierung. G7 bildet lediglich eine Hand voll westlicher Staaten um die USA ab.

China und Russland aber auch bevölkerungsreiche Staaten wie Indien und Brasilien gewinnen an internationalem Gewicht.

Die UN kann in Resolutionen einzelne Staaten verurteilen und z.B. Sanktionen verhängen. Eine Verurteilung ist aber nicht im Vorhinein möglich.

Kann G7 Russland mit Drohungen erziehen? Wandel durch Handel und die Entspannungspolitik waren erfolgreich.

@ Lebowski

Man nennt sowas Muskeln spielen lassen und so sehe ich es auch.
°
Über Putins Muskelspiele mögen wir hier so weit weg in Mitteleuropa vielleicht lachen. Aber ein Angriffskrieg gegen ein Nachbarland wäre nicht so lustig. Das verstößt nicht nur gegen unsere vitalen Interessen, sondern auch gegen das Völkerrecht.

@Lebowski

"Die verschieben bißchen Militär im EIGENEN Land und die Nato macht sich nass, das sorgt sicher für Erheiterung. Man nennt sowas Muskeln spielen lassen und so sehe ich es auch."

Es geht dabei doch die ganze Zeit schon darum von Russland aus deutlich zu machen, dass die Ukraine nicht das neue vorgelagerte Militärbollwerk der NATO werden darf und von unserer Seite wird eben diese NATO-Erweiterung nicht ausgeschlossen wird. Es ist also keine Einigung in Sicht, und inwieweit diese NATO-Zusammenarbeit oder -Erweiterung tatsächlich geplant und vollzogen wird würde mich brennend interessieren bzw. die Frage ob wir dort fleissig zündeln und eskalieren.

Der Westen und insbesondere…

Der Westen und insbesondere die Nato und die USA betonen immer wieder, deeskalieren zu wollen. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Ob China oder Russland - es wird immer gleich die Sanktionskeule geschwungen. Man erwartet von diesen Ländern schlicht Unterwerfung unter westliche Interessen. Und die werden sich das nicht bieten lassen - zurecht.
Das ist nicht die Diplomatie eines Willy Brandt.
Russland und China sollten endlich ins Boot geholt werden - und nicht ständig wie uneheliche Kinder behandelt werden.

Die britische Außenministerin

>> … Man sei besorgt über "wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen" Chinas, machte die britische Außenministerin Liz Truss deutlich. Es sei deshalb wichtig, dass die G7-Gruppe andere demokratische Staaten bei Investitionen und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterstütze. <<

Ich frage mich, welche andere demokratische Staaten sie meint - Indien? Brasilien? Argentinien? Bangladesch? Pakistan? …
Diese Aussage von ihr bedeutet doch, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China verringert werden soll (wenn China in diversen Punkten nicht einlenkt, wovon nicht auszugehen ist) - dürfte ein schwieriges Unterfangen sein, wenn man diesen riesigen (und für unserem Import/Export wichtigen) Markt betrachtet.

Am Anfang der Pandemie hieß es doch mal, wichtige Produktionen v. a. im Gesundheitswesen (z. B. Medikamente) sollen wieder zurück in die EU verlagert werden - sind da Taten gefolgt, oder ist das schon wieder in Vergessenheit geraten? Mal von der Produktion der Firma BionTech abgesehen…

Angst vor Besetzung

Die Menschen in den baltischen Staaten haben alle Angst vor Putins Russland, die Finnen auch. Ich habe mir sagen lassen, dass nicht "die Russen" gefürchtet werden, die sind als Menschen und Handelspartner willkommen ( soweit der Handel momentan möglich ist). Angst besteht vor der Militärmacht Russland, vor der Besetzung. Die Menschen wissen noch, wie es war, in einem besetzten Land zu leben. Das will keiner.

13:31 Uhr von na ihr Sofahelden

„ Also Sie müssen schon zwischen freiheitlichen Demokratien und autoritären Staaten unterscheiden.“
Ja die Armeen von freiheitlichen Demokratien werfen Bomben die aus Liebe bestehen. Fragen sie mal die Menschen im Irak. Stichwort Uranmunition.

Aufnahme in die Nato

Wozu sind Bündnisse da? Nehmen wir doch die Ukraine in die Nato auf und basta. Ich bin allerdings dennoch gegen die Stationierung von Waffen an der russischen Grenze.

@ Bobinho

Er hat sich halt nicht seinen wichtigsten Militärhafen mopsen lassen. Wie hätten Sie denn als Präsident von Russland reagiert?
°

Ich hätte die Krim nicht annektiert. Ich bin gegen eine aggressive Militär Operation, die das Völkerrecht verletzt.

Systemgegensatz liberale Demokratie vs autoritäres Gewaltsystem

Die Thematik wird uns für die nächsten Jahrzehnte begleiten.

Von daher ist es richtig, dass es endlich deutlicher diskutiert wird. Die liberale westliche Demokratie als Modell mit all ihren Unvollkommenheiten aber auch mit ihren Grundrechtsgarantien (die soweit gehen, dass "wir" auch den ärgsten Demokratiefeinden (in D aktuell die AfD) ihre Meinung äußern lassen ... diese liberale Staatsform ist bedroht.

Rechtsnationalistische, demokratieferne Systeme (und China gehört mit seinem übersteigerten, geradezu dumpfen Nationalismus an erster Stelle dazu) versuchen mit aller Macht und zum Teil mit hybriden war-fare Strategien (Cyber!) die Legitimität westl. Demokratien zu untergraben.

Die rechtsextremen Parteien Westeuropas bis in zu Trumps antidemokrat. Fans leisten dabei ihren Beitrag als "5. Kolonne".

Die G7, die EU müssen dieses Thema klar addressieren und Strategien jenseits von militärischen Kalkülen entwickeln. Russland wird überschätzt. China wird immer noch nicht "begriffen".

Ich finde es

nicht ganz so Zielführend, wenn 7 über 2 sprechen, die nicht am Tisch sitzen, da wird die Unterhaltung einseitig, so zumindest im wahren Leben.
Ich denke auch nicht das die RF wirklich in die Ukraine einmarschieren will, das Land dann zu befrieden und regieren, ist doch durch Fremde so gut wie nicht möglich, schrieb jetzt einer in einem Artikel.
Und ich denke, er hat recht damit.
Die Truppen befinden sich auf eigenem Land, ich denke es werden dort sicher Stützpunkte aufgebaut, die wird es in Zukunft brauchen, wegen der Vorwarnzeiten.
Kostet die RF nur viel Geld, bringen wird es dem Land nichts, so sehe ich das, ich hab auch keine Angst das die mal bei uns vor der Tür stehen.
Aber jeder darf das auch anders sehen, das ganze hin und her bringt der Welt nichts, wir hätten genug andere Probleme.

13:31 Uhr von na ihr Sofahelden

@ Lebowski

Das könnte für die USA irritierend wirken, wenn dort Truppen verlegt werden, dann über tausende km hinweg, in ein fremdes Land.
°
Also Sie müssen schon zwischen freiheitlichen Demokratien und autoritären Staaten unterscheiden.
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Krieg ist Krieg, völlig egal welche Regierungsform und hehren Ziele dahinter stehen.

13:23 Uhr von Impflücken schließen

„ Nordstream 2
Ist noch nicht genehmigt. Also sollte Putin mal langsam machen mit seinem Aufmarsch an der ukrainischen Grenze. Seinen Palast am schwarzen Meer kann er sich sonst vielleicht nicht mehr leisten.“

Ihnen ist schon klar, dass wir das Gas beziehen. Aber Fracking ist ne tolle Sache.

G- 7 2021 Demokratie im Leben belegen für Zukunft....

Unabhängig anderer Konkurrenz- Denker und züngelder Hass- Feindbildlechzer... wünsche ich mir und wie seit Jahrzehnten nicht NUR zu Weihnachtszeiten... das sich die global politischen Verantwortungsträger GEMEINSAM in diesem unseren Jahrtausend inmitten des irdischen Klimawandels... der gemeinsamen Überlebenschancen im globalen auch darin endlich wohlwollend Themenräume für gemeinsame Entschlüsse... bedienen. Weder Mr. Päsident J. Biden- noch die EU- Politikakteure- noch Mr. Putin oder die Ukrainer sind schlechte Möpse! Doch nichts und nirgends wird wird irgend einem Staat zur Trophäe werden wenn es denmächst kaum noch Überlebenschancen aus klimatischer Sicht- Not geben wird. Kein Eis schmilzt lahm unter heißer Fönluft und kein Uferrand... bleibt darin ungeflutet an der- und jeder Oberkannte aus jener echten irdischen Globalisierung. Die Saurier fraßen und vergingen in der Größe der Triebewalt. Wir Menschheit.. können per global gemeinsamen Währungsreformen FINANZIEREN! Frau D. Brauer

13:25 Uhr von Giselbert

"Einige Handlungsweisen von China kann ich gut nachvollziehen. Hier hat China vollkommen recht, dass sie sich dagegen verwehren"

Diese werden ja auch nicht kritisiert. Und wehren tut sich China nur gegen Handlungsweisen, die sowohl letzlich als auch genau jetzt in unerheorten Aussmasse Menschenrechte verletzen. Was wird wohl mit den Taiwanesen geschehen, wenn China da erstmal einfaellt? Wird die Mehrheit dann da zu gluecklichen Kuehen gemacht? Wahrscheinlich genau das...

Leider habe ich mich getauscht

Habe immer gedacht,diese Art Politik zu machen wäre überwunden.
Zumindest in Europa.
Will jetzt nicht Clausewitz zitieren,aber wenn es hier nicht gelingt diplomatische Lösungen zu erreichen,hat die Politik versagt.
Versagen der Politik,das war es ja,was Clausewitz frei interpretiert sagte.
Anscheinend gibt es wieder Machthaber,die vor dem Einsatz solcher Mittel nicht zurückschrecken.
Die schlimmen Erfahrungen das WK II sind anscheinend schon wieder zu lange her.

Und welche?

„Ein russischer Einmarsch in die Ukraine werde "massive Konsequenzen" haben, warnen die G7-Staaten bei ihrem Treffen in Liverpool.“

So,so. Welche denn? Davon steht im Artikel kein einziges Wort.

Ist auch klar, denn wollen die G7-Staaten Russland unter Druck setzen? Deutschland ist z. B. abhängig von russischem Erdgas. Wenn Putin im Winter den Hahn zudreht, läuft im grün gewendeten Energie-Deutschland nichts mehr.

G- 7 2021 Demokratie im Leben belegen für Zukunft....!

Unabhängig anderer Konkurrenz- Denker und züngelder Hass- Feindbildlechzer... wünsche ich mir und wie seit Jahrzehnten nicht NUR zu Weihnachtszeiten... das sich die global politischen Verantwortungsträger GEMEINSAM in diesem unseren Jahrtausend inmitten des irdischen Klimawandels... der gemeinsamen Überlebenschancen im globalen auch darin endlich wohlwollend Themenräume für gemeinsame Entschlüsse... bedienen. Weder Mr. Präsident J. Biden- noch die EU- Politikakteure- noch Mr. Putin oder die Ukrainer sind schlechte Möpse! Doch nichts und nirgends wird irgendeinem Staat zur Trophäe werden wenn es demnächst kaum noch Überlebenschancen aus klimatischer Sicht- Not geben wird. Kein Eis schmilzt lahm unter heißer Fönluft und kein Uferrand... bleibt darin ungeflutet an der- und jeder Oberkannte aus jener echten irdischen Globalisierung. Die Saurier fraßen und vergingen in der Größe der Triebgewalt. Wir Menschheit.. können per global gemeinsamen Währungsreformen FINANZIEREN! Frau D. Brauer

13:32 Uhr von Bobinho

Er hat sich halt nicht seinen wichtigsten Militärhafen mopsen lassen. Wie hätten Sie denn als Präsident von Russland reagiert?

Erstens stellt sich die Frage, ob Putin bei seriösen Wahlen überhaupt Präsident geworden wäre. Und zweitens annektiert nicht ein seriöser Präsident fremdes Gebiet.

Was will Russland mit der…

Was will Russland mit der Ukraine?
Das Land ist komplett pleite - ist hoch verschuldet
und
hat keinerlei "Reichtümer" die man erobern/sichern könnte.
Wie sollte Russland so etwas wie eine Besetzung finanziell schultern?
Schon bei dem kleinen Gebiet wie der Krim gehen jedes Jahr Mrd drauf und da musste man ja noch nicht einmal kämpfen - man war vor Ort
und
der grösste Teil der Bevölkerung (auf der Krim) unterstütze diese militärische Besetzung.
Das wäre aber bei der Ukraine etwas ganz anderes.
--
all das ist auch der russischen Regierung und ihren Militärs bekannt...
..mit 150.000 Mann erobert man nicht das zweitgrösste Land Europas und auch nicht mit 500.000 - never.
Also was soll diese ständigen Unterstellungen der westlichen Regierungen in Richtung Russland??

@Sisyphos3

In Grenada und auch im Irak sind ja die GUTEN einmaschiert.
Das ist anders in der Ukraine, da ist es der BÖSE Russe.

So war Politik schon immer! Man nimmt sich das, was am besten in die derzeitige Strategie passt.

13:25 Giselbert

"Gut dass man Russland die Grenzen absteckt, dies wäre ein Angriff auf einen souveränen Staat......"

Bei ihren Kriegszügen und militärischen Eingriffen hat die USA sich noch nie um die Souveränität eines Landes gekümmert. Und wenn wir schon dabei sind, ich meine Jugoslawien war auch ein souveräner Staat hat uns aber nicht gestört und daran gehindert den "Separatisten" jedem sein eigenes Fleckchen herbeizubomben.

Wenn...

Wenn so viele NATO-Partner vor einer russischen Invasion warnen, dann wird die Kiever Regierung im Osten einmarschieren.meine Meinung

14:11 Uhr von rareri

„ Und zweitens annektiert nicht ein seriöser Präsident fremdes Gebiet.“

Nein er lässt es nur zerbomben und besetzt es ein paar Jahre.

„ Erstens stellt sich die Frage, ob Putin bei seriösen Wahlen überhaupt Präsident geworden wäre“ sie meinen so wie damals bei Bush? Oder eher bei Trump (1.Wahl)?

@ 14:11 Uhr von rareri

"Und zweitens annektiert nicht ein seriöser Präsident fremdes Gebiet."

Hat Putin hier nicht das gemacht, was sich die dortige Bevölkerung gewünscht hat? Das wäre für mich das entscheidendere Kriterium und aus meiner Sicht eine Legitimation für Putin.

Kopfschütteln

Seit zwei Jahren plagt die Menschheit eine globale Pandemie, der Planet steht vor dem Klima-Kollaps ...

Und die Staatenlenker haben nichts Anderes zu tun, als auf Konfrontation zu setzen.
Liebe Politiker, wenn es wirklich einen passenden Moment braucht, um sich die Hände zu reichen und Probleme gemeinsam anzupacken, anstatt immer neue zu produzieren - jetzt wäre so ein Moment.

@Lebowski

Eventuell einmal ein wenig reflektieren. Wann hat sich Russland die Krim geholt? Richtig, nachdem die ukrainische Regierung gemeint hatte, das die Ukraine der NATO beitreten müsse.
Und wenn jetzt Milliarden für Millitärgerät in die Ukraine gepumt werden, dann wird der Russe nicht warten bis man da die ersten US Atomraketen installiert hat, die natürlich nicht für russische Ziele stationiert werden.
Wie kann man nur solch böse Gedanken haben.
Eine US Ausenministerin sagte einmal, sinngemäß, "Russland ist zu groß als das man es mit den Recoursen machen lassen kann was es will....".
Und Russland mal eben millitärisch zu besuchen, wie andere Länder, wird schwierig und blutig für beide Seiten.
Mir gefällt auch nicht was da so in Russland abgeht, aber mir gefällt auch vieles nicht was bei uns abgeht. Wenn wir so human und Menschenfreundlich sind, wie wir immer vorgeben, warum gibt es dann immer noch einen Patentschutz für COV-Medikamente?

14:15, Mischa007

>>In Grenada und auch im Irak sind ja die GUTEN einmaschiert.
Das ist anders in der Ukraine, da ist es der BÖSE Russe.<<

Meine Güte. Könnte man sich bitte mal endlich von diesen dämlichen, in keiner Beziehung einer sinnvollen politischen Diskussion hilfreichen Begriffen verabschieden?

@14:14 Uhr von Miauzi

"all das ist auch der russischen Regierung und ihren Militärs bekannt... mit 150.000 Mann erobert man nicht das zweitgrösste Land Europas und auch nicht mit 500.000 - never.
Also was soll diese ständigen Unterstellungen der westlichen Regierungen in Richtung Russland??"

Es ist den Verantwortlichen klar, dass Russland dort nicht einmarschieren wird. Die Drohkulisse ist nachwie vor gegen westliche, vor allem militärische Einflussnahme in der Ukraine gerichtet. Erst kürzlich wurde noch einmal bestärkt, das Putins Rote Linie, die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine, nicht ausgeschlossen wird. So kann sich die Lage nicht beruhigen. So verrückt wie die USA ist er nicht, gleich mit dem 3. Weltkrieg wie damals bei Kuba zu drohen – allerdings macht dieses Beispiel klar, dass das Gerede von Bündnisfreiheit völlig naiv ist.

@Jochen Peter - 13:19

"Zudem hat Putin ganz klar bei der Annexion der Krim gezeigt, wie er denkt. Nehmt endlich die Ukraine in die NATO auf und steht diesem Land bei."

Auch ohne NATO werden die westlichen Bündnisse wohl kaum bei einem russischen Einmarsch in die Ukraine nur tatenlos zusehen. Dass Kriege auch ohne ein ausdrückliches Mandat durchgezogen werden, dürfte nun wahrlich nichts Neues sein.

Wenn es zu offenen Kriegshandlungen in der Ukraine kommt, wäre das ein weiteres Zeugnis des diplomatischen Versagens. Ich beziehe mich da auf die Verhandlungen zu Minsk II, wo der Tenor der westlichen Kommission damals lautete: "Dieser Konflikt ist nicht militärisch zu lösen".
Sollte das nun doch geschehen, dann zahlt die Zeche der militärischen Lösung die ukrainische Zivilbevölkerung und letztlich auch wir.

Gewiss, bei diesem Schwarzen-Peter-Spiel sind die Rollen bereits verteilt. Doch gerade darin gipfelt auch der Mangel an Intelligenz, diesen Konflikt anders beizulegen.

Was einmal zu bemerken wäre

In der Ukraine hat bei der letzten Präsidentenwahl der Machtwechsel durch eine demokratische Wahl stattgefunden.Das ist dort noch möglich.
Putin oder Lukaschenkow können dagegen nicht mehr abgewählt werden.
Auch wenn dort noch "Wahlen" stattfinden.

@Miauzi

Wenn wir von Unterstützern für Putin in der Ukraine sprechen, wäre ich mit der Behauptung, das es da keine gäbe, sehr vorsichtig. Die Ukraine war schon immer etwas gespalten. So sricht man ostlich vom Dnepr mehr russisch und östlich mehr ukrainisch. Die meiste Industrie, oder was davon übrig ist, befand sich östlich und die Landwirtschaft westlich vom Dnepr.
Ich bin beruflich sehr viel in RU und der UA unterwegs.
Ich würde niemals behaupten das Putin da keine Unterstützung finden würde.
Eventuell einmal hinfahren und mit den Leuten sprechen. Ich glaube das die Meinung von Kiew nicht immer die der Ukraine ist.
Und dann sollte man auch nicht vergessen, das es bis zum Bruch 2014/15 zwar eine Grenze zu Russland gab, welche aber sehr durchlässig war. Tausende von Familien veranstalten derzeit eine halbe Weltreise nur um Familienangehörige zu besuchen, die 50Km entfernt wohnen. Trägt nicht unbedingt zur Unterstützung der regierung in Kiew bei.

14:19 Uhr von jukep

Bei ihren Kriegszügen und militärischen Eingriffen hat die USA sich noch nie um die Souveränität eines Landes gekümmert.

Die USA haben in der Tat einiges auf dem Kerbholz. Aber dass sie sich das letzte mal einen souveränen Staat oder Teile davon einverleibt hätten, ist schon etwas länger her. Und finden Sie es nicht selbst etwas albern, US-amerikanische Schandtaten, von denen mir auch einige einfallen, als Rechtfertigung für einen denkbaren russischen Einmarsch in die Ukraine zu missbrauchen?

Und wenn wir schon dabei sind, ich meine Jugoslawien war auch ein souveräner Staat hat uns aber nicht gestört.

Ja, wenn wir schon dabei sind - haben wir uns Jugoslawien unter den Nagel gerissen? Ich habe das anders in Erinnerung.

14:20, Bobinho

>>„ Erstens stellt sich die Frage, ob Putin bei seriösen Wahlen überhaupt Präsident geworden wäre“ sie meinen so wie damals bei Bush? Oder eher bei Trump (1.Wahl)?<<
.

Nein.
.

Ganz anders.
-
Abgesehen davon wäre Putin wohl auch bei seriösen Wahlen Präsident geworden. Nationalistische Rhetorik zieht fast immer. Bis zu einem bestimmten Punkt zumindest.

@rareri

Ein seriöser Päsident mordet auch nicht per Drohne, sondern überlässt das einem ordentlichem Gericht.
Ähhmm, das war ja gar nicht Putin, sondern die demokratische und werteorientierte USA.

Nur um einen Punkt zu nennen. Hätte da noch mehrere.

.Zurecht wurde hier schon…

.Zurecht wurde hier schon bemerkt das 6 der G7 Staaten in den letzten Jahren in diverse Kriege verwickelt waren. Die Flüchtlingsproblematik in Europa und die exorbitante Kosten sind teilweise hierauf zurück zu führen. Ebenso war es ein willkommener Anlass für Russland die Demokratisierung den Rücken zu zu wenden.
Es ist wohl kaum an zu nehmen das sich die Situation mit Drohungen sich bessern werde, leider hat sich die Aufrüstung weltweit verstärkt und die Abhängigkeit von Rohstoffen ebenfalls. Gespräche, auch zwischen Russland und die Ukraine, sind besser.

13:43 Uhr von na ihr Sofahelden

„ Ich hätte die Krim nicht annektiert. Ich bin gegen eine aggressive Militär Operation, die das Völkerrecht verletzt.“

Sind sie dann dafür, dass der Wunsch der Bevölkerung der Krim anerkannt wird zu Russland gehören zu wollen? Ich meine damit die Abstimmungen von 1991.

Sie hätten die Krim nicht annektiert. Ich hätte den irak nicht in die Steinzeit bombardiert.

@ 13:58 Uhr von das ding

"Und wehren tut sich China nur gegen Handlungsweisen, die sowohl letzlich als auch genau jetzt in unerheorten Aussmasse Menschenrechte verletzen."

Auch hier gibt es verschiedene Sichtweisen, China sieht dies als präventive Maßnahme zum Schutz der Mehrheit und um weiterhin die Regierbarkeit eines solch großen Landes zu gewährleisten.

14:15 Uhr von Mischa007

In Grenada und auch im Irak sind ja die GUTEN einmaschiert.
Das ist anders in der Ukraine, da ist es der BÖSE Russe.
So war Politik schon immer! Man nimmt sich das, was am besten in die derzeitige Strategie passt.

Grenada war eine mehr als fragwürdige Angelegenheit, und der letzte Irak-Krieg ist mit nichts zu rechtfertigen. Aber nötigt das jemanden, der ein eigenes Urteilsvermögen besitzt, dazu, den Mund zu halten und kommentarlos zuzuschauen, wenn die russische Regierung Teile eines Nachbarlands besetzt, dort eine Art Bürgerkrieg am köcheln hält und es mit dem Aufmarsch einer großen Streitmacht bedroht?

Wie wär's, wenn Sie dieses Lager-Denken ablegen würden?

@ Giselbert

"dies wäre ein Angriff auf einen souveränen Staat" Am 12. Dezember 2021 - 13:25 Uhr von Giselbert

*

Ukraine ist ein "Failed State".
Dort regieren nur Oligarchen mit ihren privat-Armeen. Mafiosi, nichts anderes. Sie schaffen es nicht einmal nach Außen so zu tun, als ob sie Politiker wären.

(Polen erkennt Ukrainer als Flüchtlinge an, Deutschland nicht.)

13:43 na ihr Sofahelden

"ich hätte die Krim nicht annektiert....."

Nun, egal wie der Westen es nennt, die Krimbewohner empfinden es und feiern es als Wiedervereinigung.
Und es geht ihnen am A....... vorbei wie der Rest der Welt es sieht.
Zurück zur Ukraine ist für die Krimbewohner undenkbar auch die Tataren sind inzwischen mehr als zufrieden mit der jetzigen Situation.

Kriegrhetorik

Es ist von russischen Truppen die Rede, die über 300 km von der ukrainischen Grenze entfernt stationiert sind, mitten in Russland. Im Gegensatz dazu wird die Ukraine beständig hochgerüstet und Kriegsrhetorik ist an der Tagesordnung. Demnach müsste auf die Ukraine eingeredet werden, dass zu unterlassen und endlich Minsk II umsetzen. Aber das Feindbild Russland muss bedient werden. Man kann auch Kriege herbeireden und herbeischreiben, indem immer nur das nachgeplappert wird, was die USA vorgeben. Der zweite Lieblingsfeind China soll mit dem Boykott der Olypischen Spiele betraft werden. Die Boykottierung sportlicher Großveranstaltungen war schon immer beliebt, und erfolgte auf grund von angeblichen Menschenrechtsverletzungen oder der Nowitschock Hysterie, wobei sich der Leser aussuchen kann ob es Tatsachen, Halbwahrheiten oder Lügen sind, wie zuvor in Vietnam und Kanonenboote oder Irak und die biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen.

Die NATO ist heutige notwendiger denn je

An der Art der neu-sowjetischen Herrschaftsausübung durch Drohung mit einer übermächtigen Militärmaschinerie wird deutlich, dass die NATO als Verteidigungsbündnis mehr gebraucht wird denn je.

Demokratie und Freiheit schützen sich nicht alleine, sondern bedürfen einer glaubhaften Wehrhaftigkeit. Die Staaten, die sich einmal unter der Zwangsherrschaft von Kreml-Machthabern befunden haben, insbesondere Polen und die baltischen Staaten, möchten diese Erfahrung nie wieder machen. Egal ob über den Kreml Hammer & Sichel oder andere Farben wehen.

An der Ukraine zeigt sich, wie Moskau mit Nachbarn umspringt, die sich nicht glaubhaft wehren können.

In einer aus vielen Gründen…

In einer aus vielen Gründen angespannten internationalen Situation wünsche ich Außenministerin Baerbock und Kanzler Scholz einen weiterhin guten werteorientierten Kurs.

Für mich war's das hier: Die technischen Änderungen bei meta.tagesschau sind dermaßen userunfreundlich, dass es mir keinen Spaß mehr macht, hier mitzudiskutieren. Und es gibt keine Anzeichen, dass das eine Übergangsphase ist - oder habe ich etwas an Erklärung verpasst? Ich verstehe auch nicht, dass die Moderation sich trotz vielfacher Nachfragen unterschiedlichster Foristen überhaupt nicht dazu äußert.
Allen, mit denen ich gerne auch kontrovers diskutiert habe, friedvolle Weihnacht und viel Zuversicht fürs neue Jahr.

Die EU beginnt ein gefährliches Spiel ...

.. wenn sie versucht China, Russland, Katar und nicht zuletzt die USA nach ihren Vorstellungen zu formen. Denn nichts anderes versuchen sie. Die NATO immer weiter gen Osten auszudehnen ist EIN falscher Weg, China oder Katar in unsere Vorstellungen von Menschenrecht zwingen zu wollen ein weiterer. Diese Länder sind weder Luxemburg noch Monaco. Im Übrigen haben wohl mehr Staaten ein erhebliches Defizit in Sachen Menschenrecht als umgekehrt.
Ob Energie, Rohstoffe oder Wirtschaftsleistung ... die EU ist abhängig, mehr als andere.
Und G7 hin oder her: Auch in den USA heißt es auch unter Biden "Amerika first" ... er geht bloß mit "Zuckerbrot und Peitsche" besonnener, unspektakulärer um.

14:49 Poliòs

"finden sie es nicht albern....."
nein im Gegenteil was man den einen so locker, flocker durchgehen läßt ja sogar mit einer Koalition der Willigen noch untertützt kann man den anderen nicht gleichzeitg verbieten.
Albern und geradezu grotesk ist es wenn die USA auf die Souveränität eines Landes pocht und bei Nichtbeachtung mit Sanktionen droht.
Im übrigen sitzen die USA immer noch ungebeten auf Guantanamo (Kuba), Diego Garcia und auf den syrischen Ölfeldern.
Merke, total Unglaubwürdig wird man wenn man so offensichtlich mit zweierlei Maß misst.

Nicht die NATO, Demokratie und Freiheit sind Putins Feinde

Kein ernsthafter Beobachter glaubt, dass Putin die Ukraine als Feind fürchtet oder die NATO als Bedrohung ansieht.

Putin hat einzig Angst davor, dass seine eigenen Untertanen sich von dem Beispiel von Demokratie und Freiheit beeindrucken lassen und sein autoritäres Herrschaftssystem infrage stellen. Das ist die einzige Bedrohung, die Putin und der Kreml fürchten.

Deswegen schiebt er die lächerliche "Einkreisungsangst" durch die NATO vor,
möchte aber demokratische Regierungsformen möglichst weit weg von seiner Haustür haben.

14:20 Uhr von Bobinho

„ Erstens stellt sich die Frage, ob Putin bei seriösen Wahlen überhaupt Präsident geworden wäre“ sie meinen so wie damals bei Bush? Oder eher bei Trump (1.Wahl)?

In diesem Bericht geht es um Putin und nicht um Bush oder Trump. Dann können wir auch gleich noch Erdogan, Maduro, usw. noch einbringen.

14:22 Uhr von Giselbert

>cite>re@ 14:11 Uhr von rareri
"Und zweitens annektiert nicht ein seriöser Präsident fremdes Gebiet."
.
Hat Putin hier nicht das gemacht, was sich die dortige Bevölkerung gewünscht hat? Das wäre für mich das entscheidendere Kriterium und aus meiner Sicht eine Legitimation für Putin.

Ich denke mal, dass die Berichterstattungen über Putin`s saubere Wahl an Ihnen vorbei gegangen sind. Haben Sie nicht die etlichen gefilmten Wahlfälschungen in den Medien gesehen? Wo ist denn da eine Legitimation?! Putin gewinnt immer und wenn er auch nur eine Stimme (seine eigene) erhält.

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