Kommentare - Lauterbach zu Omikron: 2G erst nach dem Boostern?

09. Dezember 2021 - 10:10 Uhr

Mehrere Studien zeigen inzwischen, dass Impfstoffe schlechter gegen Omikron wirken könnten - zumindest ohne Auffrischungsimpfung. Gesundheitsminister Lauterbach rät deswegen eindringlich zum Boostern.

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Kommentare

Nun ja

Im März dann der Omikron Impfstoff dann gibts 2G erst nach 1 Impf / 2 Impf / Booster / Omikron Impfung usw. usw.

2G erst nach dem Boostern?

"BioNTech-Chef Ugur Sahin sagte gestern, frühere Auffrischungsimpfungen seien ratsam."

Erst heißt es nach einem halben Jahr, dann laut Söder nach 5 Monaten. Und jetzt noch früher?
Habe mich schon längst um den Booster-Termin bemüht, aber erst für Mitte Januar einen bekommen.
Bin mal gespannt, ob wenigstens das, angesichts der erneuten Impfstoff-Knappheit, die aber auch die sich stark vermehrenden "Umdenker" mit zu verantworten haben, klappt.

Fragwürdige Haltung

"Gestern veröffentlichte Labortests zur Impfstoffwirkung gegen Omikron hatten auf eine schwächere Abwehrreaktion hingewiesen. " Und zwar deutlich.

Aber Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?

Streek: Erste Daten lassen…

Streek: Erste Daten lassen auf eine sogenannte "Sweetspot-Variante" hoffen, also darauf, daß die Variante zwar erheblich ansteckender ist, aber deutlich weniger zu schweren Verläufen führt.
Andrereseits: "Nach einem Booster - zweimal mit Biontech geimpft und dann mit Biontech geboostert - sieht es etwas besser aus. Drei Monate nach dem Booster werde Omikron noch zu 25 Prozent neutralisiert. Zum Vergleich: Bei Delta neutralisiert der Booster zu 95 Prozent. Cieseks Fazit: Der Schutz nach Booster lässt gegen Omikron um den Faktor 37 im Vergleich zu Delta nach."
und:
"Wer zweimal mit Biontech, zweimal mit Moderna oder mit Astrazeneca und Biontech kreuzgeimpft ist, habe nach sechs Monaten keinerlei Immunschutz durch die Antikörper mehr gegen die neue Omikron-Variante. „0 Prozent Neutralisation bei Omicron“, schreibt Ciesek."
"https://www.merkur.de/welt/omikron-corona-news-schutz-variante-impfdurc…"

10:34 Uhr von DieADE-Reaktio…

Das hat nicht nur Herr Lauterbach empfohlen, sondern andere Experten genau so!
Steht auch im Artikel.

@ 10:34 Uhr von DieADE-Reaktio…

Ja, Sie haben etwas nicht mitbekommen bzw ausgeblendet: Die jetzigen Impfungen haben gegenüber der Omikron-Variante nach allem, was man bisher aufgrund einer logischerweise noch dünnen Datenlage weiß, einen schwächeren Schutz, aber sie schützen vor einem schwereren Verlauf, weshalb die Impfung auch für den Schutz gegen die Omikron-Variante sinnvoll ist. Eigentlich verstehe ich nicht, was da fragwürdig oder zweifelhaft sein soll.

Omikron und Impfpflicht

„0 Prozent Neutralisation bei Omicron“- Drei Monate nach dem Booster bei Omikron noch zu 25 Prozent wirksam. so Ciesek
Was bedeutet das für eine angedachte Impfpflicht?
Ein angepasster Impfstoff soll im 2. Quartal des neuen Jahres zur Verfügung stehen.
Berichte über schwere Verläufe aus Südafrika?

@ DieADE-Reaktion 10:34

Was soll Herr Lauterbach denn sagen ? Das die Impfhersteller sich verspekuliert haben? Mich hätte mal interessiert , wie die Ergebnisse ausgefallen wären mit einem angepasstem Impfstoff für Delta .

DieADE-Reaktio…

„Gestern veröffentlichte Labortests zur Impfstoffwirkung gegen Omikron hatten auf eine schwächere Abwehrreaktion hingewiesen. " Und zwar deutlich.
Aber Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?“
….
Ja haben sie, steht übrigens im Artikel. Die dritte Impfung schützt gegen schwere Verläufe

10:34 Uhr von DieADE-Reaktio….

"Gestern veröffentlichte Labortests zur Impfstoffwirkung gegen Omikron hatten auf eine schwächere Abwehrreaktion hingewiesen. " Und zwar deutlich.
Aber Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?

Beide Aussagen schließen einander nicht aus. Boostern hilft auch besser bei der Omikron-Variante als ohne Boostern.

Dann kommt bald Booster 2

Die Aufgaben für die Impfstoffproduzenten und für die Logistik werden immer größer.
Der Anteil an "Booster-" Impfungen unter den 2x Geimpften hat noch keine 20% erreicht und es gibt noch jede Menge Ungeimpfte, die auf eine Erstimpfung drängen und viele von den Letzteren dürften ihre 2. Impfung dann bis Ende des ersten Quartals im neuen Jahr erhalten. Die letzten Booster für die dann noch zweifach Geimpften dürften somit um die Jahresmitte 2022 abgeschlossen werden. Dann aber dürfte voraussichtlich ein bereits angepasster Impfstoff gegen Omikron als 2. "Booster" in den Markt Einzug halten.
Eine dauerhafte Mammutaufgabe für Logistik, Impfzentren und Hausärzte.

@10:34 von bolligru

Wenn Sie uns schon einen so schicken Link senden, dann sollten Sie auch alles darin lesen und nicht nur jene aus dem Zusammenhang gerissene Passagen hierin zitierten, die in Ihr ideologisches Weltbild passen.
So wird dort - inhaltlich durchaus übereinstimmend mit der von Ihnen erwähnten Virologin Ciesek - Herr Drosten mit der Aussage zitiert:
„Eine 40-fache Reduktion der Neutralisationsaktivität bedeutet NICHT, dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust ist viel geringer. Im Moment ist Dreifachimpfung der beste Schutz.“

@SinnUndVerstand um 10:43

"... einen schwächeren Schutz, aber sie schützen vor einem schwereren Verlauf ..."

Dies ist noch nicht belegt und wird so auch nirgends wiedergegeben.

Die Forscher sagen aus, dass man auf Grund der schlechten Wirkung der Antikörper keine Aussage dazu machen kann ob die Impfung auch gegen schwere Verläufe wirkt. Dabei verweist man auf die T-Zellen.

Was bisher bekannt ist, dass eine keine schweren Covid-19 Fälle gabe. Was aber auch daran liegt, dass meist sehr junge Menschen sich infiziert haben und diese wesentlich seltener einen schweren Verlauf haben.

"Die Virologin wies daraufhin, dass aus ihrer Auswertung NICHT herauszulesen sei, ob Geimpfte bei Omikron vor einem schweren Verlauf geschützt sind. "
Um es nochmal aus dem Artikel zu zitieren. Gilt auch für "BuriedBumper".

10:43 Uhr von bolligru

„0 Prozent Neutralisation bei Omicron“- Drei Monate nach dem Booster bei Omikron noch zu 25 Prozent wirksam. so Ciesek
Was bedeutet das für eine angedachte Impfpflicht?
Ein angepasster Impfstoff soll im 2. Quartal des neuen Jahres zur Verfügung stehen.
Berichte über schwere Verläufe aus Südafrika?

Zitat… äußert sich nun auch Virologe Christian Drosten. Über Twitter erklärt der Experte in Bezug auf die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe im Zusammenhang mit der neuen Corona-Variante Omikron: „Eine 40-fache Reduktion der Neutralisationsaktivität bedeutet NICHT, dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust ist viel geringer. Im Moment ist Dreifachimpfung der beste Schutz.

Alle Angaben zum Schutz durch Impfungen sind vorläufig. Es gibt noch keine gesicherten Daten.

Frage

"Cieseks Fazit: Der Schutz nach Booster lässt gegen Omikron um den Faktor 37 im Vergleich zu Delta nach."
Ist hier wirklich FAKTOR gemeint oder nicht einfach Prozent? Ich meine selbst wenn man gegen Delta nach der 3.Impfung 100% Schutz hätte - würde Faktor 37 bedeuten dass man gegen Omikrom so oder so kaum Schutz hätte (sofern man eine Linearität bei den Antikörpern voraussetzen könnte)

Jetzt ist mir bitte ein Hüsteln erlaubt.

Es ist noch nichts weiter über Omikron bekannt außer, dass diese Variante ansteckender ist und ca. 30 Mutationen aufweist. Warum wird jetzt immer noch mit einem Impfstoff geimpft, der nicht einmal an Delta angepasst wurde, obwohl dies nach Aussage des Herstellers innerhalb von ein paar Wochen geschehen kann?

Dazu kommt, dass die jetzt bereits geimpften Menschen ihren Impfstatus verlieren bis sie geboostert sind? Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht falsch verstanden. Wenn es andem ist, dann tun mir die bereits doppelt Geimpften echt leid und das meine ehrlich.

@10:47 Uhr von Dr. Cat: angepasster Impfstoff

"Was soll Herr Lauterbach denn sagen ? Das die Impfhersteller sich verspekuliert haben?"

Warum sollten sich die Impfstoffhersteller verspekuliert haben. Sie haben gut wirksame Impfstoffe geliefert, die auch gegen Delta gut schützen. Daher war eine Anpassung nicht notwendig.

"Mich hätte mal interessiert , wie die Ergebnisse ausgefallen wären mit einem angepasstem Impfstoff für Delta."

Ob eine an Delte besser angepasster Impfstoff jetzt auch besser gegen Omikron wäre, kann niemand sagen, weil es diesen Impfstoff nicht gibt.
Wenn man den Impfstoff jetzt an Omikron anpasst, ist doch zunächst das Problem gelöst. Bis eine neue Variante auftacht, die nicht zum Impfstoff passt.

Sich nicht impfen zu lassen, ist immer die schlechteste Lösung, denn auch ein Impfstoff mit einer veringerten Wirksamkeit ist besser als gar kein Impfstoff.

Auffrischimpfung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
Mehrere Studien zeigen inzwischen, dass Impfstoffe schlechter gegen Omikron wirken könnten - zumindest ohne Auffrischungsimpfung.

Man weiß langsam überhaupt nicht mehr, was man glauben soll. Jeden Tag neue Erkenntnisse.

In der Regel finden Forschungen hinter geschlossenen Türen statt; neue Erkenntnisse dringen nicht nach außen. Nach abgeschlossener Forschung wird das Ergebnis veröffentlicht und ein Medikament kommt erst nach gegebener Zulassung auf den Markt. Aber bei Corona ist das so eine Sache.

10:47 Uhr von Dr. Cat

Wer hat sich denn "verspekuliert"?
Die Impfungen helfen bisher auf jeden Fall gegen schwere Verläufe, das entlastet die ITS. Also ist nichts mit "verspekuliert"!
Hier noch die Berechnung der Impfstoffwirkung:
**... Dazu folgende Rechnung: Wenn 45 Menschen über 60 geimpft und 55 Menschen ungeimpft in einem Krankenhaus liegen, müssen wir den jeweiligen Grundwert der beiden Gruppen kennen, um den Prozentsatz ausrechnen zu können.

Dazu ein Blick auf die Impfquote bei den Über-60-Jährigen. Die liegt aktuell bei 86 Prozent. Anders ausgedrückt: Von 1.000 Menschen haben also 860 einen vollständigen Impfschutz und 140 nicht. Die Grundwerte für die Gruppe der Geimpften ist also 860 und für die Ungeimpften 140. ...**

"https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/medizin/ist-die-haelfte-d…"

Impfen gegen

10:34 Uhr von DieADE-Reaktio…:
"...Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?"
Logisch erfasst heißt das auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht: besser als nix.
Und beim Studium des Artikels dürften Sie ferner "logisch erfassen", dass man nach aktuell 3 Impfungen "einigermaßen geschützt" sei.
Auch zu den schweren Krankheitsverläufen sagte Lauterbach, dass drei Impfungen "sehr gut" seien.
Nicht vergessen: Delta ist noch lange nicht abgeschrieben und viele 2fach Geimpfte besitzen nur nach einen deutlich reduz. Schutz, der ein Boostern jetzt erforderlich macht. Und der hilft nunmal auch gegen Omikron.
Einen angepassten Impfstoff gegen Omikron wird es wahrscheinlich aber geben müssen, um die Schutzwirkung zu erhöhen.

Prinzip Hoffnung.

Gerade was Impfungen gegen Corona betrifft zählt doch das Prinzip Hoffnung. Da verstehe ich viele Impfgegner nicht. Zugegeben sind die Impfstoffe nur halbwegs brauchbar. Schon die ursprüngliche Wirkung von 90% war m.E. zu nieder, die ursprünglich geglaubte Wirkungsdauer von 6 Monaten recht kurz. (Im Vergleich zu anderen Impfungen)

Aber ein 90%tiger Schutz ist deutlich besser als keiner, selbst ein nur 30 bis 50% tiger Schutz (Omikron mitbetrachtet) 4 oder 5 Monate lang ist besser als kein Schutz - meine ich jedenfalls.
Wie es ohne Schutz ausgeht wurde den Menschen ja schon sehr deutlich gezeigt.

@10:42 Uhr von ich1961 Ja…

@10:42 Uhr von ich1961
Ja aber sind das jetzt Widersprüche oder nicht? Wer das gesagt hat, ist nicht wichtig. Es geht um Fakten.

10:58 Uhr von Egleichhmalf

Ich gebe den Vorwurf zurück: "...die in Ihr ideologisches Weltbild passen."
„0 Prozent Neutralisation bei Omicron“- Drei Monate nach dem Booster bei Omikron noch zu 25 Prozent wirksam, so Ciesek. Das hat absolut nichts mit einem von Ihnen vorgeworfenen ideologisierten Weltbild zu tun. Das sind Fakten, die gegenwärtig allerdings noch mit äußerster Vorsicht zu betrachten sind, da die Datenlage sehr dünn ist.
Mir ist klar, daß es hier um einen Teil der Immunantwort geht, nämlich die Antikörper, aber einen unbstritten sehr wichtigen.
Auch wenn man Zahlen jetzt beiseite legt: "Die Corona-Impfstoffe zeigten gegen Omikron eine drastisch schwächere Abwehrreaktion."
"Eine 40-fache Reduktion der Neutralisationsaktivität bedeutet NICHT, dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust ist viel geringer."- ja, Herr Drosten, wie hoch genau ist denn "der reale Immunitätsverlust"? 75%- drei Monate nach dem Booster? (s.o.)

Zitat aus entsprechenden…

Zitat aus entsprechenden Artikeln, in Bezug zum Boostern: "Die Untersuchung lasse aber keine Aussage zu, ob man gegen einen schweren Verlauf geschützt ist."
Hin und wieder werden dann Detail Aussagen gebracht, wo der Impfschutz zB so weit zu erfassen ist, dass nur 25% neutralisiert ist. Welche Wirksamkeit das sein soll, kann ich nicht beurteilen, aber die WHO hatte mal erklärt, eine Wirksamkeit unter 55% sei nicht geeignet für den Einsatz.

Informations Wirrwarr

Gehen wir doch einfach der Reihe nach vor. Niemand weiß bislang, wie lang die Impfung gegen neue Mutationen anhält und wirkt. Alles sind im Prinzip laufende Erkenntnisse und Vermutungen, die irgendwie verifiziert werden sollen. Also im Klartext: man forscht und begleitet die Impfstrategie mit aktuellen Ergebnissen, Erkenntnissen und Erfahrungen. Mehr kann niemand, auch kein Virologe oder Politiker, uns verbindlich sagen. Wer hier eh lieber den Verschwörungsfans und Spinnerten folgt, wird hier sowieso kaum anspringen. Wer sich die Doku im WDR zu einer Intensivstation ansieht, wird schlucken. Da war ein Patient, ungeimpft. Schwer erkrankt, hatte Besserung bemerkt. Hoffte, bald rauszukommen. Tage später schlug der Zustand um und er starb. Oder junge Leute, die das Spiel des Lebens machen. Ungeimpft. Erkrankt. Lebensbedrohlich. Kein Ausweg außer Hoffnung, dass das Beatmungsgerät im Koma der Rettungsanker ist. Und wir diskutieren über Impfungen? Wir haben die Wahl. Sonst noch was?

@10:47 Uhr von Dr. Cat

"Mich hätte mal interessiert , wie die Ergebnisse ausgefallen wären mit einem angepasstem Impfstoff für Delta"

Das werden wir wohl nie erfahren. Ganz viel Konjunktiv. Wenn wir einen an Delta angepassten Impfstoff hätten, dann wäre der gegen Omikron entweder gleich wirksam, wie der, den wir haben, oder besser oder schlechter.

Sinnlos, sich darüber Gedanken zu machen.

Dreifachimpfung ist der beste Schutz

10:58 Uhr von Egleichhmalf:
"... inhaltlich ... übereinstimmend mit ... Virologin Ciesek - [Zitat Drosten]: <>
Den Inhalt aus dem letzten Teil Drosten's Aussage halte ich für sehr bedeutsam, denn auch für viele Geimpfte und Impfwillige ist die Aussage zu einer x-fachen Reduktion gleichgesetzt mit eben dem, was Drosten verneint.
Die Aussage mag zwar wissenschaftl. korrekt sein, führt aber in der Bevölkerung sicherlich zu Irritationen und sollte deshalb nur erklärend abgegeben werden.
Deshalb gilt vereinfacht lt Drosten immer noch: "Im Moment ist Dreifachimpfung der beste Schutz.“

Guter Tipp

"Gesundheitsminister Lauterbach rät deswegen eindringlich zum Boostern"

Herr Lauterbach hat aber schon mitbekommen, dass es an "Boosterwilligen" derzeit nicht mangelt? Ich habe mir einen Boostertermin geben lassen, als es noch hieß, man müsse nach 6 Monaten boostern. Einen Tag nach dem Ablauf meiner Frist (Mitte Januar) ist mein Termin. Eine Woche später bekamen wir von unserem Landrat ein Schreiben, in dem wir zur Boosterung nach 5 Monaten aufgefordert wurden, während auf der Homepage des örtlichen Impfzentrums noch ausdrücklich stand, dass es Termine nur nach 6 Monaten gibt. Jetzt gibt es sowieso keinen Termine mehr.

Meine Frau ist schon geboostert. Bei der Polizeikontrolle neulich in der Kneipe konnte der Scanner des Beamten die Boosterung noch gar nicht verarbeiten und er scannte stattdessen die 2. Impfung.

Herr Lauterbach muss sich wohl noch einarbeiten. Er denkt wohl schneller, als die Bürokratie arbeiten kann.

Um nicht falsch verstanden zu werden...

möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen, daß die "Boosterimpfung" enorm wichtig ist.
Israel zeigt es: Hier gibt es trotz einer deutlich niedrigeren Impfquote von 62,27% eben nicht die Probleme, die wir gegenwärtig auf den Intensivstationen sehen. Die von allen dort tätigen Fachleuten vorgebrachte Begründung ist einfach diese: Man hat schnell reagiert und seit Monaten wird dort geboostert, schon nach vier oder fünf Monaten.
Gegenwärtig ist auch Delta dominierend und dagegen schützt die Impfung sehr gut. Es ist aber bereits absehbar, daß Omicron "übernehmen wird". Hoffentlich bestätigt sich die Vermutung, daß es deutlich weniger schwere Verläufe geben wird als bei Delta. Hoffentlich ist es tatsächlich eine "Sweetspot-Variante".
Es stellt sich aber die Frage, welchen Sinn es dann noch macht, über eine Impfpflicht nachzudenken, zumal mit einem angepassten Impfstoff erst frühestens in einem halben Jahr zu rechnen ist. (keine "sterile Immunität")

11:06 Uhr von palüm

Manchmal hilft es ja, den Artikel, den man kommentiert auch zu lesen. Da steht (der erste Satz nach der
Überschrift) :

**Mehrere Studien zeigen inzwischen, dass Impfstoffe schlechter gegen Omikron wirken könnten - zumindest ohne Auffrischungsimpfung.**

Kann man das missverstehen?

Und die beiden Firmen BioNTech und Moderna arbeiten bereits an den angepassten Impfstoffen!

Impstatus

11:06 Uhr von palüm:
"...Omikron ... ca. 30 Mutationen ...
Warum wird jetzt immer noch mit einem Impfstoff geimpft, der nicht einmal an Delta angepasst wurde, ..."
Lt. wissenschaftlichen Erkenntnissen war das wohl nicht erforderlich. Delta wird immer noch sehr gut abgewehrt, besonders nach der 3. Impfung.
.
"... Menschen ihren Impfstatus verlieren bis sie geboostert sind? "
Nein, das kann ja nur dann so definiert werden, bis jeder wenigstens eine realistische Chance gehabt hatte, eine geeignete Impfung bzw. einen "Booster" erhalten zu haben.
Deswegen strömen ja jetzt Impfverweigerer zur Erstimpfung, weil sie ihre Chance gehabt hatten und sich andernfalls Konsequenzen auseinandersetzen müssen, neben der erhöhten Erkrankungsgefahr.

Den positiven Impfstatus verliert niemand, der seine Chancen auch nutzt.

@ GeMe 11:06

Das ist ihre Meinung. Soweit ich mich erinnere , wurde gesagt , das eine Anpassung innerhalb von Wochen vorgenommen werden kann . Wurde nicht gemacht, sondern mit der 3 Impfung bereinigt. Wir stehen am Anfang von Omikron . Meiner Meinung nach hätte an Delta die Anpassung schon passieren müssen.

Wirkung | 10:34 Uhr von DieADE-Reaktio

Es ist ganz einfach so, dass die dritte Impfung die Zahl der Antikörper noch einmal enorm steigert. Bei diesen Antikörpern sind dann auch ein paar dabei, die auf Omikron anspringen.

So die Logik.

@DieADE-Reaktio… um 11:29

Ich teile Ihre Ansichten über die Widersprüchlichkeit der Aussagen.

Aber was soll man denn sonst sagen?

Zu erst einmal wissen wir nicht ob sich Omikron durchsetzen wird.

Wir wissen nicht ob Omikron gefährlicher oder ungefährlicher ist.

Letzteres wird sich auch erst in der Praxis zeigen und nicht wie einige Foristen meinen über wissenschaftliche Tests.

Solange also diese 2 Themen nicht klar beantwortet werden können, bleibt man bei der derzeitigen Taktik.
Man befürwortet die Drittimpfung um gegen die momentan dominante Variante einen besseren Schutz zu erreichen.
Das man dann dabei auch Omikron mit uns Boot holt ... naja ... was würde denn passieren, wenn man eine gegenteilige Nachricht bringen würde?
Richtig, die Drittimpfung hätte eine geringere Nachfrage.

Das Resultat können Sie sich ausmalen.

11:30 Uhr von SirTaki

Ja, das kann einem einem schon "an die Nieren" gehen!
Ich kenne nur die ARD Serie "Station 43" über die Charitè, das war auch heftig.

Bitte die Ergebniss von Frau Ciesek richtig lesen

Ich zitiere hier mal den Artikel bzw. Tweet:

"Neutralisation von Omicron versus Delta sind fertig: 2x Biontech, 2x Moderna, 1xAZ/1x Biontech nach 6 Monaten 0% Neutralisation bei Omicron, auch 3x Biontech 3 Monate nach Booster nur 25% NT versus 95% bei Delta. Bis zu 37fache Reduktion Delta vs. Omicron"

Wir wissen aus Israelischen Studien (Artikel hier auf Tagesschau), dass die Wirksamkeit gegen Delta nur noch bei ca. 60% liegt. Frau Ciesek sagt nun, dass im Vergleich zu Delta bei zwei Dosen gegen Omicron 0% Neutralisation stattfindet - also Null Wirksamkeit! Bei einer 3fach Impfung aber noch ca. 25% versus Delta - also ein viertel der Wirksamkeit wie gegen Delta.

Jetzt kann jeder mal rechnen: Wenn der Schutz gegen Delta noch 60% der ursprünglichen Wirksamkeit (Wildtyp) beträgt und es der Impfstoff bei Omicron noch auf ca. 1/4 davon bringt, dann sind wir bei einer Wirkung von in Summe 24%.

Der Curevac Impfstoff wurde nicht zugelassen, weil er nur eine Wirksamkeit von 48% hatte.

11:45 Uhr von bolligru

Da haben sSie Recht! Die Impfplicht ist aus verschiedenen Gründen überflüssig und rechtlich wohl auch nicht durchsetzbar. Aber sie wahr ja ein willkommne Ablenkung.

Herr Lauterbach und Omicron

Obwohl ich kein SPD-Wähler bin, kann ich endlich einmal sagen, dass mit Herrn Lauterbach endlich einmal ein Fachmann in diesem Amt sitzt. Seinen Aussagen kann ich nur zustimmen. Die Impfstoffhersteller können keinen Impfstoff herstellen, bevor er nicht erkannt wird. Sollte es halt sein, dass man in 3 Monaten noch einmal geimpft werden sollte werde ich dies auch tun, ich lasse mich ja auch immer gegen Grippe oder z.B. Zecken impfen.

11:30 Uhr von SirTaki

"Wir haben die Wahl. Sonst noch was?"
Sobald eine Impfpflicht da ist, haben wir keine Wahl mehr.
Ja, ich bin geimpft und warte auf meine Drittimpfung. Ich kann auch nur jedem empfehlen, dies sich gut zu überlegen, besonders allen "Vulnerablen". Impfungen schützen nachweislich vor einem schweren Verlauf bei Delta.
Ein wichtiges, immer wieder vorgebrachtes Argument für eine Impfpflicht aber war bislang, daß jeder sich aus Solidarität ebenfalls impfen lassen soll, ganz gleich wie hoch die eigene Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs ist, da es nicht mehr oder zumindest deutlich weniger zu einer Übertragung kommen kann. Dieser Teil der Argumentation ist jetzt deutlich weggebrochen. Vor einer Infektion mit Omicron schützt die bislang eingesetzte Impfung, so bisherige Erkenntnisse, kaum noch.
Wir können nur hoffen, daß Omicron tatsächlich deutlich weniger zu schweren Verläufen führt. Deutlich ansteckender scheint Omicron wohl zu sein, so Stand der Erkenntnis.

Zu viele Teilergebnisse werden zu früh publiziert

11:07 Uhr von rareri:
"Man weiß langsam überhaupt nicht mehr, was man glauben soll. Jeden Tag neue Erkenntnisse.
In der Regel ... Forschungen hinter geschlossenen Türen ... neue Erkenntnisse dringen nicht nach außen. Nach abgeschlossener Forschung ... Ergebnis veröffentlicht ..."
.
Das wäre meiner Ansicht auch besser so, es würde dabei bleiben.
Es hat seit je her nur zu Verwirrungen, Spekulationen und zum Teil haarsträubenden Fantastereien geführt, kleinste Teilergebnisse zu veröffentlichen.
Allerdings führt das bloße Zurückhalten von Informationen im besten Fall zu anfänglichem Mißtrauen, i schlechtesten Fall aber ticken wieder Verschwörungstheoretiker aus.
Bestes Beispiel ist aktuell d Aussage, dass der aktuelle Impfstoff um das 37fache in seiner Wirkung reduziert sei.
Damit kann kein Mensch etwas anfangen, wenn Drosten dann erklärt, dass der Impfstoff eben nicht 40x schwächer würde.
Ein wohl dosiertes gesundes Mittelmaß an Informationen, dass jeder versteht, wäre da angebrachter.

@ ich1961 11:09

Mich persönlich interessiert nicht, wer geimpft ist , sondern die Effektivität für die Ausbildung der T Zellen und Gedächniszellen . Und das nicht kurzfristig.

Gut, dass jetzt jemand die richtige Reihenfolge bestimmen kann

„Man müsse dafür sorgen, dass Omikron Deutschland so spät wie möglich erreiche, sagte Lauterbach weiter. Dafür seien die Booster-Impfungen eine optimale Vorbereitung. >> Das sei die erste Säule im Gesundheitsschutz, "die wir in der Hand haben".
>> Die zweite Säule umfasse eine allgemeine Impfpflicht.

Also los.

wichtig ist

wie viele schwere Fälle wird es bei Omikron geben ? Das weiß man natürlich noch nicht. Vielleicht gibt es dann ja noch Hoffnung, das die Pandemie irgendwann endet.

impfen, boostern

Es wird wahrscheinlich nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stehen um gleichzeitig genügend Erst- Zweit-und Boosterimpfungen durchzuführen. Selbst wenn, scheitert es an der Verteilung, an zu wenig Impfpersonal bzw. Impfstellen. Eigentlich wäre es zum Lachen, ( wenn es nicht so traurig wäre),das wir von der vierten Welle noch so überrollt werden. Aber es wundert mich nicht. Im Sommer und Herbst war fast alles wieder wie vor Corona ( mit den uns in Sicherheit wiegenden Regeln) waren wir alle wieder gutgelaunt in der Welt unterwegs. Wir hätten uns lieber weiter vorsichtig verhalten sollen. Leider steht in der Politik immer die Wirtschaft und nicht der Mensch im Vordergrund. Man hat in den vergangenen knapp zwei Jahren oft zu spät und auch oft die falschen Entscheidungen getroffen. Dieses Virus wird bleiben und wie das Grippevirus jedes Jahr wiederkehren...und wir werden uns weiter impfen lassen müssen. Aber das ist zu ertragen. Allen Impfgegnern ein langes gesundes Leben!

@ bolligru

Hoffentlich bestätigt sich die Vermutung, daß es deutlich weniger schwere Verläufe geben wird als bei Delta. Hoffentlich ist es tatsächlich eine "Sweetspot-Variante".
Es stellt sich aber die Frage, welchen Sinn es dann noch macht, über eine Impfpflicht nachzudenken,...................

Ja, egal in welche Richtung die Berichte gehen, hätte, könnte, vielleicht. Das Omikron viel harmloser ist wünschen sich nur wir beide. Aber solange auch da wieder hätte, könnte, vielleicht gilt, muss man schon mal über eine Impfpflicht reden. Vielleicht.

@MichaelKiel um 11:49

"... wie soll das denn funktionieren? Bin ich dann bis Januar kein 2G mehr? Und ab Februar dann wieder nicht mehr weil der Impfstoff dann auch wieder nicht mehr funktioniert?"

Also erstmal wird der Impfstoff funktionieren.

Nur das Virus wird eventuell anders sein. Die Entwicklung ist bis dahin schwer vorhersehbar.
Die Entwicklung innerhalb der Politik ist sogar noch schwerer vorhersehbar.
Denn es gibt keine rote Linien mehr.
Alles ist denkbar. Beschlüsse die gefasst werden, werden in windeseile umgesetzt. Ob die Umsetzbarkeit machbar ist, spielt dabei keine Rolle.

Ich würde mich auf den Schutz der wirklich hart Betroffenen konzentrieren anstatt mit dem Regenkannen Prinzip irgendwie, irgendwo zu helfen.

D.h. Fokus auf Impfung für Ältere und Vorerkrankte.
Verschreiben von Medizin auch bei leichten Symptomen um einen schweren Verlauf vorzubeugen.
Besserstellung der Pflege, sowohl im Krankenhaus als auch anderswo.

Das bringt mehr als 2G!

Impfpflicht nur, wenn mildere Maßnahmen alle ausgeschöpft sind

Das RKI hat 2 Umfragen gemacht zu den Impfquoten. Link zur letzten Umfrage:
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_R…"
Darin wird überdeutlich, dass die impfquoten viel höher sein müssen, als sie in den tgl. Situationsberichten des RKI angegeben werden. Die Differenze liegen zwischen ca. + 12 bis +23 % (grob geschätzt).
Wenn also die derzeitige Impfquote von ca. 69 % um rd. 16 bis 18 % zu erhöhen wäre, würde die reelle Impfquote schon bei 85 bis 87% liegen.

Würde man dann noch die Umfrageergebnisse bei den Ungeimpften aus 2 Befragungen umsetzen, nach denen 50 bis 56% dieser Gruppe auf einen Totimpfstoff warten, könnte man rd. 6 Mio Ungeimpfte endlich impfen u. das würde die Impfquote auf deutlich über 90 % erhöhen können.

Danach wäre die Frage, ob eine Impfpflicht dann noch Sinn macht?

Das beste was man

jetzt machen kann ist boostern. Das hilft gegen Delta und gegen Omikron auch, man sollte sich von dem weniger keinesfalls abhalten lassen. Das wäre genau falsch. Ich habe den Termin nächste Woche.

Ganz viel mehr wichtig ist jetzt für alle Ungeimpften sich jetzt impfen zu lassen. Ja nicht denken zu warten bis angepasster Impfstoff kommt. Es fehlen noch viele über 60 und ich beobachte, dass die Erstimpfungen von schon bisher zu niedrigen Tageswerten wieder sinken. Jeder Schutz erhöht die Chancen keinen schweren Verlauf zu haben.

@Mauersegler

Das was Sie behaupten macht aus immunologischer Sicht keinen Sinn. Es geht hier um spezifische Antikoerper die ein klar definiertes Ziel brauchen in diesem Fall das Spikeprotein.
Wenn dieses nun seine Form veraendert hat werden die spezifischen Antikoerper dort nicht mehr andocken koennen.
Sie koennen das zuhause nachstellen, machen Sie sich einfach einige Tausend Schluessel fuer ihre Wohnungstuer. Dann tauschen Sie das Schloss und probieren mal wieviele der vorher passenden Schluessel sich spontan so veraendern das Sie das neue Schloss auch oeffnen.
Viel Erfolg

@ Michael Kiel, um 11:49

Wenn Sie im September zum 2 Mal geimpft wurden, gilt dieser Impfschutz bis März, also 1/2 Jahr.
Da Ihr Boostertermin Mitte Januar ist, brauchen Sie sich wegen der Frage 2G keine Gedanken zu machen.

Was die Wirkung der Boosterimpfung angeht, wurde hier im Forum mehrfach hingewiesen.

Bei uns im Impfzentrun Booster erst n. 6 Mon.

Aus deren Webseite:
***Eine Auswahl spezieller Impfstoffe ist nicht möglich. Es wird, je nach Verfügbarkeit, ein mRNA-Impfstoff entsprechend der aktuellen STIKO-Empfehlung verwendet.

(Moderna soll ja gegen Omikron gemäß Hersteller sehr vermindert wirken.)

Auffrischimpfungen bei Personen über 18 Jahren, werden in der Regel frühestens nach 6 Monaten (STIKO konform) durchgeführt.***
Und mein Hausarzt boostert auch erst nach sechs Monaten.
So gesehen, können die Politiker reden was sie wollen.

Ich habe mir heute morgen weitere FFP2 Masken gekauft und zum Glück sind meine Enkel noch nicht in der Schule.

@ parsec 11:48 Uhr

So abwägig finde ich meinen Gedankengang gar nicht, wenn ich bedenke das Lauterbach zeitweise ein Verfechter von Zero-Covid war.

Und Sie müssen zugeben, dass das ständige hickhack seitens der Politik nicht gerade Vertrauen gefördert hat. Was eben noch undenkbar war, wurde wenig später zur Realität.

Mag sein das man mit 3…

Mag sein das man mit 3. Impfung besser geschützt ist, aber jetzt sagen, man soll erst nach der Boosterimpfung vollkommen geschützt sein, nimmt doch vielen, erst Recht denen die sich jetzt erst zur Impfung entschließen, die Motivation zur Impfung. Denn das bedeutet, daß man in Zukunft frühestens erst nach 6 Mon., von Erstimpfung bis zur Boosterimpfung als vollständig geimpft gilt und somit sich auch noch bei 2G frei bewegen können. Und bei den jetzigen Impfstoffmengen (bei uns gab es heute gerade mal 200 Stck und die waren um halb 11 schon bereits alle weg und weil hier die Impfstationen täglich wechseln, muss man dann mind. 1 Woche warten oder auf gut Glück weite Wege in Kauf nehmen ) und dem vorgeschriebenen Mindestabstand von 5 Mon für die Boosterimpfung ist es für viele noch gar nicht möglich sich eine Boosterimpfung zu holen. Deshalb finde ich auch die Ausnahmeregel in Nds für Boostergeimpfte einfach nur diskriminierend, da diese eben noch nicht für jeden zur Verfügung steht.

Genaue Vorgaben wären sehr hilfreich

Ich würde mich ja gerne nachimpfen lassen, aber meine Hausärztin nimmt die vorgeschriebenen Abstände sehr genau ("Sonst verschenkst du Tage"). Nach AstraZeneca Anfang Juni habe ich - ein paar Tage auch wegen Praxisurlaubs - erst am 10.08. BioNtech bekommen. Und muss nun bis Anfang Februar mit der dritten Impfung warten. Ich könnte ggf. an anderer Stelle als bei meiner Hausärztin schon vorher nachgeimpft werden, finde aber nichts darüber, welchen Zeitraum man zwischen Zweit- und Drittimpfung unbedingt einhalten soll. Eine offzielle Vorgabe durch das Bundesgesundheitsministerium, ab wann unbedenklich nach der Zweitimpfung frühestens nachgeimpft werden darf, wäre deshalb sehr hilfreich - und das sicherlich nicht nur für mich.

Und wieder von allen Seiten…

Und wieder von allen Seiten teils widersprüchliche Meldungen. Die Impfung wirkt,aber nicht so richtig, gegen Omikron vieleich kurz ein wenig,schützt vor schweren Verläufen davon gehen wir aus. Macht Euch doch endlich mal ehrlich und sagt das Ihr im Moment garnicht so richtig wisst wie es weiter geht. Für uns alle ist das eine neue Situation und die Versprechen die dann nicht gehalten werden konnten haben genug Schaden angerichtet. Meiner Meinung nach liegt der größte Fehler der gemacht wird bei der strikten Festlegung auf wenige Impfstoffe. Mit einer breiteren Aufstellung der Impfstoffe würde sich auch die Zahl der Ungeimpften stark reduzieren und das Problem der Lieferengpässe gibt es nicht mehr. Die meisten Impfstoffe sind von der WHO zugelassen und empfohlen. Wir leben in einer weltweiten Pandemie und es wird langsam Zeit sie auch als das zu begreifen und die politischen Ränkespiele mal außer Acht zu lassen. Sonnst laufen wir von einer Welle zur nächsten.

ich1961 11.45

"Und die beiden Firmen BioNTech und Moderna arbeiten bereits an den angepassten Impfstoffen."
Das wird dann vermutlich eine Endlosschleife...eine Folge der Ignoranz der Entscheidungsträger*innen, dass es sich tatsächlich bei dem Geschehen um eine Pandemie handelt!
Das Vorhersehbare, vor dem immer und immer wieder von WHO, UN und unserem neuen Bundesgesundheitsminister gewarnt wurde, ist jetzt eingetreten: Solange es eine weltweite Impfungleichheit gibt, wird die Pandemie am Laufen gehalten durch Mutationen in den fast ungeimpften Ländern...bis dann irgendwann überhaupt kein Impfstoff mehr wirkt. Die Impfstoffmengen, die jetzt hier zum Boostern notwendig geworden sind, hätten den armen Ländern beizeiten zur Verfügung gestellt werden müssen; u.U. wäre auch den reichen Ländern das erspart geblieben, was wir jetzt erleben. Ignoranz, Egoismus und Dummheit vereint.

Ja was soll er denn auch sonst sagen

Ja was soll er denn auch sonst sagen, wenn die Lager noch voll sind.
Etwa: „wartet auf den angepassten Impfstoff? Das alte Zeug werfen wir dann weg.“?
Am Anfang hat Biontech mal versprochen, das mit dem Anpassen des Impfstoffs geht ganz schnell. Aber schon an Delta wurde nichts angepasst. Die Lager sind einfach noch zu voll. Und wer ist schuld? Natürlich die Menschen ohne Impfstoff.

Mal ne technische Frage

Hat sich das Design der Kommentarseite geändert? Warum sind die Buttons für das direkte Antworten auf einen Kommentar verschwunden?? Oder liegt es an meinem PC?

Und kurz zum Boostern - heute zwei Leserbriefe in unserer regionalen Tageszeitung (Kreis Bergstraße Südhessen):

Pure Verzweiflung der Leserbriefschreiber, da vom Kreis angekündigte Sonderaktionen miserabel organisiert waren, die Terminvereinbarungsseite des Kreises nur Termin für die nächsten 14 Tage angibt, die aber alle vergeben sind und bei telefonischen Versuchen von einer Nummer zu anderen verweisen wurde und keiner wirklich helfen konnte.

Zumindest hier bei uns wird das mit dem schnellen Boostern und erhöhen der Erstgeimpften wohl eher nichts.

Um schwere Verläufe zu…

Um schwere Verläufe zu vermeiden, muss man doch endlich mal anfangen, die Erkrankten auch zu Hause medizinisch zu versorgen.
Ich war zweimal leicht an SarsCov2 erkrankt. Und so läuft die Prozedur in Wirklichkeit:
1. Positiver Schnelltest
2. PCR Test
stehen in der Kälte mit 50 anderen Menschen die auf den Test warten
3. Test positiv
Quarantäne
1x Anruf vom Hausarzt
keine Medizinische Versorgung, weder wird die Sauerstoffsättigung gemessen, noch wird man mit Medikamenten versorgt
Wenn es einen richtig schlecht geht kann man ja den Notdienst rufen.

Meine Meinung ist ganz klar:
Wenn man die betroffenen Menschen schon beim Feststellen der Infektion medizinisch versorgt, könnte man viele schwere Verläufe vermeiden.
Warum wird da kein Augenmerk drauf gelegt?

zember 2021 - 11:06 Uhr vAm 09. Deon palüm

Dazu kommt, dass die jetzt bereits geimpften Menschen ihren Impfstatus verlieren bis sie geboostert sind? Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht falsch verstanden. Wenn es andem ist, dann tun mir die bereits doppelt Geimpften echt leid und das meine ehrlich.
___
Wieso denn ? Die brauchen doch nur noch einen Piekser, zumindest vorläufig. Diejenigen, die bislang noch überlegen, ob sie am gesellschaftl. Leben wieder teilnehmen möchten, oder nicht, müssen noch 3 Termine wahrnehmen, um auf dem neuesten Stand zu sein.
Ich habe meine 3. Impfung gestern bekommen. Ich konnte zwischen Biontech und Moderna wählen. Mein Mann und ich nahmen Moderna, weil uns dieses Rumgemache jetzt wegen Moderna, zu albern ist.
Mir geht es gut, keinerlei Beschwerden, wie sonst auch.

12:09 Uhr von Schweriner1965

"...muss man schon mal über eine Impfpflicht reden. Vielleicht."
Kevin Künert hat sich bei Maischberger sehr vorsichtig ausgedrückt. Es gäbe viel zu bedenken, neben rechtlichen auch soziale und vor allem auch medizinische Aspekte (dem Sinn nach) und da hat er Recht. Dabei sei auch zu prüfen, wie hoch denn ein Impfschutz sein muß um eine solche Impfpflicht zu rechtfertigen. Das blieb zwar sehr allgemein, zeigt aber, daß sich die Politik bewegt. Vereinfacht ausgedrückt könnte man fragen, welchen Sinn eine Impfpflicht macht, wenn eine neue Variante das Geschehen bestimmt und der Impfstoff dagegen nur sehr eingeschränkt wirkt. Und: Es wird immer neue "Escape- Varianten" geben.
Man darf die Hoffnung haben, daß die Omicron- Variante ungewollt eine andere Wirkung hat, so sie denn tatsächlich selten oder gar nicht oder aber nur bestimmte Bevölkerungsgruppen betreffend zu schweren Verläufen führt: Es wäre die "natürliche Immunisierung", wie sie sich häufig bei anderen Viruserkrankungen zeigt.

ich bin verunsichert

die Studien sind für mich nicht vergleichbar:
Studie Afrika: Neutralisation der Erreger gegenüber Omikron um den Faktor 41 schwächer
". Selbst drei Monate nach der Booster-Impfung könnten die Antikörper eine Corona-Infektion nur in 25 Prozent der Fälle verhindern, berichtet Prof. Ciesek."
Biontech bei Booster nach 4 Wochen:"Die Booster-Dosis erhöhte den Antikörper-Spiegel den Angaben zufolge um das 25-Fache."
Heißt das jetzt der Antikörperspiegel fällt schnell ab (nach 3 Monaten 25%Ciesek/Biontech)? Oder sind die Antikörper nicht optimal?
Wohl noch T-Zellenantwort vorhanden gegen schweren Verlauf. Aber haben sich die T-Zellen nach dem Booster erhöht? Dann würde der Booster Sinn machen!
Wenn der Booster nur für 2-3 Monate hilft, macht das doch wenig Sinn, oder ? Oder lese ich das falsch?
Ich habe am 6.1. 22 meinen Booster Termin und bin verunsichert-soll ich bis März auf die Anpassung warten?

@ 12:17 Uhr von Menschen 123xyz

"Das beste was man jetzt machen kann ist boostern."

Wird für viele schwer. Laut Impfzentrum bin ich frühestens im Februar/März nächsten Jahres dran. Wenn die 6 Monate nach Zweitimpfung rum sind. Vorher nicht ...

Impfpflicht auch bei hoher Impfquote

12:15 Uhr von KeinWeiterSo...
"...das würde die Impfquote auf deutlich über 90 % erhöhen können.
Danach wäre die Frage, ob eine Impfpflicht dann noch Sinn macht?"
Wenn wir tatsächlich so gut sind/wären, dann tut die Impfpflicht auch nicht mehr weh, weil ja sowieso so viele schon hingehen/-gingen.
Einzig die Diskussion darüber nervt.
Es muss ja auch irgendwie sichergestellt werden, dass es bei wenigstens 90% Einsicht bleibt. Denn Sie können ganz fest davon ausgehen, dass ab kommendem Frühling d Schlendrian Einzug hält und dann war's das mit 90% IQ und auch m Weihnachten 2022. Das will so langsam echt keiner mehr und auch d Geduldigsten nervt das gehörig.
Es halten ja auch 90% der Autofahrer an einem Stoppschild. Trotzdem gibt es eine Anhaltepflicht. Und zwar nur(!) deswegen.

Die vielen Covid-Erkrankungen sind immer noch überwiegend Folge des Umgeimpften-Status. Erschwerend hinzu kommen jetzt auch der nachlassende Impfschutz 2fach-Geimpfter.
Meine Meinung: Ohne Impfpflicht wird das nix.

Bis heute....

....wurde der Impfstoff nicht an Delta angepasst, aber für Omikron soll das auf einmal in nur vier Monaten gehen? Sehr zweifelhaft!

@ palüm

So abwägig finde ich meinen Gedankengang gar nicht, ...

Das hat mit Weg zu tun, nicht mit wägen. Ich finde den Gedankengang abwegig.

Und Sie müssen zugeben, dass das ständige hickhack seitens der Politik nicht gerade Vertrauen gefördert hat. Was eben noch undenkbar war, wurde wenig später zur Realität.

Was denn z.B.?

Lauterbach sollte sich mit…

Lauterbach sollte sich mit spontanen Äußerungen zurückhalten. Er ist jetzt Gesundheitsminister und nicht mehr Talkshowdauergast. 2G als 3 fach Impfung kann erst eingeführt werden wenn alle die Möglickeit dazu hatten sich dreifach impfen zu lassen. Selbst bei derzeit fast 1 Mio Impfungen pro Tag, davon etwa 850.000 3fach Impfungen, wird das einige Zeit dauern.
P.S.: was ist mit der Atwort Funktion passiert ?

@double1972 um 13:06

"Hat sich das Design der Kommentarseite geändert?"

Jupp, hat sich. Eher zum Nachteil. Die Seite wirkt nun ca 10 Jahre älter.

"Pure Verzweiflung der Leserbriefschreiber, da vom Kreis angekündigte Sonderaktionen miserabel organisiert waren ..."

Da wird Ihr Kreis nicht der einzige sein.

Die fast wöchentliche Verschärfung der Maßnahmen und das Abhanden sein einer Impfpriorisierung tun ihr Übriges.

Wohl dem der sich mit Glühwein die Stimmung "schön" trinken kann.

rät

Das machen Politiker jetzt serit über 20 Monate.
Und wir haben nichts erreicht. Wir haben mehr als 105.000 Corona tote und eine bevormundung duch eien kleien Minderheit von Impfgegenern und Coronaleugnern.

Nach dem "Booster" ist doch Quatsch

Wenn wir schon bei Impfpflicht ankommen:

Die Wirkung lässt wohl mit der Zeit nach, also müsste es "2G so und so lange nach dem letzten Impfen" heißen.
Damit ist die Anzahl der Impfungen nicht festgelegt.

Es ist auch bekannt, dass die Wirkung der Impfung nur bei bestimmten Risikogruppen nachlässt, also muss man auch nicht alle ewig nachimpfen.

Bei knappen Impfstoff müsste die Politik wieder die altbekannte Prioritätslisten einsetzen - nur kann man damit keine allgemeine Impfpflicht machen.

Zu viele Informationen verwirren

12:42 Uhr von palüm:
"Und Sie müssen zugeben, dass das ständige hickhack seitens der Politik nicht gerade Vertrauen gefördert hat. Was eben noch undenkbar war, wurde wenig später zur Realität."
Auf jeden Fall! Aber es wird leider erforderlich sein, flexibel zu reagieren.
Diese Flexibilität wird allerdings durch das frühe Verteilen von wissenschaftl. Teilergebnissen und "ersten Erkenntnissen" gefühlt überstrapaziert.
Man muss ja nicht alles dem wissenschaftlichen Terminus wortgleich publizieren, womit dann Otto-Normalverbraucher nichts anfangen kann.
Was heißt denn, der aktuelle Impfstoff wirke gegen Omikron rd. 37 mal reduzierter, aber es bedeute nicht, er wirke um diesen Faktor geringer? Muss ich jetzt die 95% aktuelle Wirksamkeit, nicht einen schweren Verlauf zu erleiden, durch 37 teilen? Ist das Risiko jetzt 37x höher mit dem aktuellen Impfstoff?
Solche Aussagen sind entweder zwingend erklärungsbedürftig oder verständlicher rüberzubringen.

Es gibt wichtigere Baustellen:

hxxps://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-impfungen-pflegeheime-101…

"In vielen Fällen haben die Behörden auch in der vierten Corona-Welle keine Ahnung, wie gut Senioren in Pflegeheimen durch Impfung geschützt sind. Das ergab eine Umfrage von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung"."
[...]
"Doch auch das RKI erfasst die Impfsituation in Heimen nicht. Immerhin verweist es auf eine nicht-repräsentativen Umfrage unter 173 Altenheimen, wonach 55 Prozent der Bewohner geboostert seien. Dabei sind alte Menschen und vor allem die Bewohner von Pflegeheimen die am meisten gefährdete Gruppe in der Pandemie. 85 Prozent aller Corona-Todesfälle in Deutschland betreffen Menschen, die 70 Jahre oder älter sind. "

13:36 Uhr von Wolfgang Wodrag

"@ palüm
So abwägig finde ich meinen Gedankengang gar nicht, ...
Das hat mit Weg zu tun, nicht mit wägen. Ich finde den Gedankengang abwegig.
Und Sie müssen zugeben, dass das ständige hickhack seitens der Politik nicht gerade Vertrauen gefördert hat. Was eben noch undenkbar war, wurde wenig später zur Realität.
Was denn zum Beispiel ?"

Bestes Beispiel ist die Impfpflicht. Noch vor wenigen Monaten hieß es: "Es wird keine Impfpflicht geben, und jetzt...., die Masken. Erst gar nicht, dann Stoff, dann medizinische und jetzt vielfach nur noch FFP2. Oder es wurde versprochen, wenn alle ein Impfangebot hatten, werden wir wieder normal leben können. Und jetzt? Teilweise sogar Lockdown für geimpfte, allein schon durch 2G+, da man sich besonders an Sonntagen in kleineren Ortschaften gar nicht testen lassen kann, bzw. es gar an Tests fehlt.

Wäre schön

wenn es mit der Spritze Nummer 3 schnell klappen würde, war heute unterwegs um einen Termin zu bekommen, weil mein Hausarzt das nicht mehr macht.
Bei einem anderen vorstellig gewesen, in Januar noch mal melden, mal sehen wie viel Impfstoff es dann gibt, war die Antwort.
Also ganz so einfach wie gedacht, funktioniert es bis jetzt nicht, impfwillig ja, Möglichkeiten eher schwierig, ist Regional wohl sehr unterschiedlich.

@DieADE-Reaktio…

"Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?"

Ich glaube das "logische Erfassung" hier schon lange nicht mehr mitspielt.

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