Kommentare - Außenministerin Baerbock: Von null auf Krisenmanagerin

09. Dezember 2021 - 09:07 Uhr

Kaum vereidigt, ist Außenministerin Baerbock auf Antrittsreise. Dabei steht sie unter größter Beobachtung - auch wegen mancher Aussagen im Vorfeld. Von Markus Sambale und Christian Feld.

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Kommentare

Von null auf Krisenmanagerin

Blasser als ihr Vorgänger wird sie wohl nicht sein; aber als Frau noch mehr um Ansehen kämpfen müssen.
Lassen wir uns überraschen, was von ihrer Euphorie, mit der sie Deutschland u.U. auch schaden kann, nach ein paar Monaten noch übrigbleibt.
Auch wenn sie nicht gerade meine "Freundin" ist, wünsche ich ihr ein glückliches Händchen für jetzt und die Zukunft.

Wir werden sehen

Wer hätte vor deren Amtsantritt in Joschka Fischer oder Guido Westerwelle einen Außenminister gesehen. Deren vorheriges Image als "grüner Chaot" oder "Spaßmobil-Leichtgewicht" machten die beiden auch nicht gerade zu naheliegenden Kandidaten. Und zumindest sind mir von beiden keine diplomatischen Katastrophen in Erinnerung.

Frau Baerbock trägt vielleicht manchmal ihr Herz zu sehr auf der Zunge für die Verhältnisse in diplomatischen Kreisen. Aber vielleicht wäre das mal ganz erfrischend anstatt der wohl abgewogenen Textblöcke eines Herrn Maas.

Bin gespannt...

Von null auf Krisenmanagerin

Ich glaube Frau Baerbock wäre als Landwirtschaftsministerin besser aufgehoben da kann Sie viel Gutes tun. Außenpolitik das ist keine Smiley-Tour da geht es um beinhartes agieren mit Putin und Xi Jinping die verstehen keinen Spaß. Auch bei den restlichen Krisenherden gilt es die richtigen strippen zu ziehen und nicht immer nur Geld zu verteilen. Ich bin gespannt was da jetzt passieren wird.

Dass Außenministerin…

Dass Außenministerin Baerbock auch im Vorfeld Orientierungslinien ihrer Amtsführung klar gemacht hat, spricht für ihre Stärke. Es ist eine interessante Offenbarung, dass gerade von denen Kritik kommt, die auf wirtschaftliche Abhängigkeiten hingewiesen haben und dabei nicht merken, dass das per so auch schon eine Orientierungslinie ist. Für mich ist es ein Gewinn, wenn Außenministerin Baerbock das erweitert und Menschenrechtsfragen und ökologische drängende Probleme als Kriterien benannt hat. Sie zeigt Profil.

@ 10:19 Uhr von Treualp1

Sie widersprechen sich m.E. in Ihrem Kommentar. Genau weil Außenpolitik "keine Smiley-Tour" ist, benennt Außenministerin Baerbock klar Kriterien, an denen sich die deutsche Außenpolitik orientiert, und es ist wahrlich kein "Smiley", Menschenrechtsfragen und ökologische Fragen zu formulieren. In Ihrer Sprache formuliert: Das ist durchaus "beinhartes agieren". Insofern ist Frau Baerbock nicht im Landwirtschaftsministerium sondern im Außenministerium an der richtigen Stelle.

Eine der World Young Leaders

betritt nun die Weltbühne.

Erwarten tue ich von jener Dame nicht viel. Ein friedliches Miteinander wird mit ihrer Einstellung umso schwieriger zu erreichen.

Man darf nur hoffen, dass Deutschland und die EU diese 4 Jahre einigermaßen unbeschadet überstehen.

Grüne Außenpolitik wäre eine Politik des Friedens und der Abrüstung. Dies ist aber nicht zu sehen und somit geht es nicht um Umweltschutz oder die Vermittlung von menschlichen Werten. Es geht um Machterhalt.
Wie die Autokraten in Russland oder China, kämpfen auch die EU und die USA um die Macht auf der Welt.

@ 10:11 Uhr von pemiku

„ Blasser als ihr Vorgänger wird sie wohl nicht sein;“
Diese Hürde ist aber sehr niedrig gelegt. Es wäre schön wenn Frau Baerbock sich an Amtsvorgängern aus Ihrer eigenen Partei messen lässt …

@SinnUndVerstand 10:23 Uhr

"... im Vorfeld Orientierungslinien ihrer Amtsführung klar gemacht..."
Sie meinen ganz offensichtlich das Einschwenken auf USA-Interessen: Viel Rüstung (bei wem wird wohl das meiste gekauft werden dürfen), Feinde Russland und China, Nordstream etc.
Hoffentlich kann sie ein Kanzler Scholz tatsächlich bremsen.

Am 09. Dezember 2021 - 10:23 Uhr von SinnUndVerstand

"Für mich ist es ein Gewinn, wenn Außenministerin Baerbock das erweitert und Menschenrechtsfragen und ökologische drängende Probleme als Kriterien benannt hat. Sie zeigt Profil."

Hmmm, Klimaschutz ist das überragende Ziel....
und dann Flug, Olaf danach auch, beide nach Paris und Brüssel, kann man sich nicht absprechen?

Und die Ziele sind bequem mit dem Zug zu erreichen...
da sollten sie sich mal lieber in Beispiel an Kim Jong Un nehmen....

Wer will schon Traktoren gucken

wenn es für das Aussenministerium den A350 also quasi die "airforce one" der BRD zu benutzen gilt. Da würde mir die Wahl auch nicht schwerfallen.
Ob Frau Baerbock den Ansprüchen gerecht wird, die dieses Amt beinhaltet, wird Bürger sehen. Hoffentlich wird es nicht zu peinlich. Die BTW ist ausgegangen, wie sie halt ausgegangen ist und damit muss Bürger zufrieden sein.
Ich halte Frau Baerbock für eine Fehlbesetzung. Nicht weil sie von den Grünen ist, sondern weil ich sie diplomatisch für ungeschickt und im Umgang mit intern. politischen Schwergewichten, die, wie man in Köln sagt "dreimal chemisch gereinigt" sind, nicht erfahren und ausgeschlafen genug. Porzellan, was man da zerschlägt - und sei es aus Unbedarftheit - ist mühsamst wieder zu kitten.
Das Bild, das man hier ausgewählt hat, scheint mir auch etwas widersprüchlich zu den Empfehlungen an das Wahlvolk, möglichst wenige Flugreisen zu tätigen oder steht das Flugzeug nur als "Hintergrund" da und wird garnicht benutzt ?

@ 10:19 Uhr von Treualp1

„ Ich glaube Frau Baerbock wäre als Landwirtschaftsministerin besser aufgehoben “
Habe ich was verpasst? Was bitte würde die Dame für das Landwirtschaftsministerium besser qualifizieren.
Mit einem freundlichen Lächeln vorgetragene klare Positionen kommen gewiss besser an als alles was Herr Maas bisher versucht hat. Es ist kein Schaden seinem Gegenüber freundlich zu Begegnen so lange man in der Sache klar bleibt.
Das gibt es gerade in dieser Zeit viel zu selten.

,@ 10:39 Uhr von BitteHirnEinschalten

>>
„ Blasser als ihr Vorgänger wird sie wohl nicht sein;“
Diese Hürde ist aber sehr niedrig gelegt. Es wäre schön wenn Frau Baerbock sich an Amtsvorgängern aus Ihrer eigenen Partei messen lässt …
<<

War eigentlich von mir postiv gemeint.

Außenministerin Baerbock: Von null auf Krisenmanagerin...

Oder aber auch mit dem Zeug, Krisen auszulösen.
Sie prägte den Satz von der Außenpolitik als Weltinnenpolitik. Das sagt schon einiges aus: Andere Länder und Regionen sollen "Innenpolitik" sein ?
Ob das gut geht, ob die das mit machen ?

10:37, Shantuma

>>Grüne Außenpolitik wäre eine Politik des Friedens und der Abrüstung. Dies ist aber nicht zu sehen<<

Glauben Sie, Frau Baerbock stünde für Krieg und Aufrüstung?

>> und somit geht es nicht um Umweltschutz oder die Vermittlung von menschlichen Werten. Es geht um Machterhalt.<<

Eine Außenpolitik des Friedens und der Abrüstung ohne Vermittlung von menschlichen Werten? Wie stellen Sie sich die vor? Und natürlich geht es in der Politik um Machterhalt. Das ist doch nun wirklich eine Binse.

Mein lieber Herr Gesangsverein

Und die Ziele sind bequem mit dem Zug zu erreichen...
da sollten sie sich mal lieber in Beispiel an Kim Jong Un nehmen....
___
Sich Herrn Kim Jong Un als Beispiel nehmen....
Ja, der Mann ist ein geradezu leuchtendes Beispiel und kann garnicht oft genug herangezogen werden. Gibt bestimmt noch mehr Beispiele für sein optimiertes Verhalten. Apropos, besucht Frau Baerbock den auch in Kürze ? An diese Adresse könnte sie ja vllt auch mal so eine Art "Machtwort" richten.

Mannomann.

@ 10:37 Uhr von Shantuma

Sie scheinen nicht wahrzunehmen, was die neue deutsche Außenministerin sagt und tut: Frau Baerbock bringt den Stellenwert von Menschenrechten und Ökologie und natürlich auch von Frieden und Abrüstung klar in die Gestaltung deutscher Außenpolitik ein.

@ 10:47 Uhr von pemiku

„ War eigentlich von mir postiv gemeint.“
So sehe ich das auch. Ich wünsche mir nur einen etwas höheren Anspruch und bin durchaus der Meinung, dass die Dame diesem auch gerecht werden kann.

Wo sind die Krisen?

Ich bin schon älter und habe echte Krisen erlebt die die jeweiligen Bundesregierungen zu bewältigen hatten.
Meine persönliche Meinung, heute wird alles zur Krise erhoben was nicht ins eigene Weltbild passt, auch um die eigene Wichtigkeit zu erhöhen.
Normales mit Verstand und Umsicht regieren reicht offenbar heute nicht mehr aus um sich zu profilieren.

@ 10:40 Uhr von sonnenbogen

„ Hmmm, Klimaschutz ist das überragende Ziel....
und dann Flug, “
Danke für diese Anmerkung. Dieser Kritik schließe ich mich vollständig an. Frau Baerbock hätte hier die Möglichkeit uns allen zu zeigen wie praktischer Klimaschutz geht.

10:40 Uhr von sonnenbogen

『Hmmm, Klimaschutz ist das überragende Ziel....
und dann Flug, Olaf danach auch, beide nach Paris und Brüssel, kann man sich nicht absprechen?
Und die Ziele sind bequem mit dem Zug zu erreichen...
da sollten sie sich mal lieber in Beispiel an Kim Jong Un nehmen.... 』
。。。
Das wird nun 4 Jahre lang so weiter gehen dieses alberne Genöle an jeder Reisebewegung von Frau Baerbock, wenn sie nicht den ÖPNV oder das Lastenfahrrad nimmt.
・・・
Auch für den ersten Besuch in China nehme sie den Zug.
Und für den Antrittsbesuch in den USA das Segelschiff.
・・・
6 Monate pro Jahr Außenministerin sein.
Die anderen 6 Monate mit Reisezeit verplempern.
Aber Hauptsache ja nur nicht fliegen.

10:37 Uhr von Shantuma

"Wie die Autokraten in Russland oder China, kämpfen auch die EU und die USA um die Macht auf der Welt."

Da also wollten Sie hin: Die Autokraten in Russland und China, die EU und die USA, alles ein Brei.

Zum Glück darf man sicher sein, dass Annalena Baerbock das anders sieht.

@ 10:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

Sie arbeiten sich an der falschen Stelle ab. "Weltinnenpolitik" heißt nichts anderes, als dass mehr und mehr Probleme globaler Natur sind und gemeinsam angegangen und gestaltet werden müssen. Wollen Sie dem wirklich widersprechen?

10:40, hbacc

>>@SinnUndVerstand 10:23 Uhr
"... im Vorfeld Orientierungslinien ihrer Amtsführung klar gemacht..."
Sie meinen ganz offensichtlich das Einschwenken auf USA-Interessen: Viel Rüstung (bei wem wird wohl das meiste gekauft werden dürfen), Feinde Russland und China, Nordstream etc.
Hoffentlich kann sie ein Kanzler Scholz tatsächlich bremsen<<

Sie scheinen Ihren Hass auf die USA auf die Grünen zu projizieren. Wie sonst kämen Sie auf die Idee, Frau Baerbock die Vertretung der Interessen der USA und ein grobschlächtiges Freund-Feind-Denken zu unterstellen?

@ 10:40 Uhr von hbacc

Nein, ich meinte das, was ich geschrieben habe, und nicht das, was Sie mir unterstellen. Und ich widerspreche auch Ihrem Bild, dass Kanzler Scholz die Außenministerin Baerbock "bremsen" müsste. Das Gegenteil ist der Fall: Scholz und Baerbock haben die gleichen Kriterien und werden kollegial und mit gleichen Leitlinien die Außenpolitik gestalten, wenngleich auch in verschiedenen Rollen - und das stärkt sie.

Sinn und Verstand 11:16

Glauben Sie denn sie wäre die richtige um globale Probleme anzugehen ? So wie Habeck bezogen auf die Ukraine (Waffenlieferungen) ?
Und im Koalitionsvertrag steht da auch wenig zu, sondern mehr Drohnen und Verhandlungen über die nukleare Teilhabe.

Die junge Repräsentantin Deutschlands

zit.("...Am Morgen ließ SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich im Deutschlandfunk wissen, dass die deutsche Außenpolitik "insbesondere im Kanzleramt" gesteuert werde. .....").

Das war sicher nicht die intelligentest-mögliche Aussage von Mützenich.Jedes Ministerium arbeitet zwar selbständig, aber muß letztlich der Richtlinienkompetenz des Kanzlers genügen - das ist doch selbstverständlich. Wozu also diese provokante Äußerung. Gewiß hat auch Frau Baerbock schon mächtig auf die Pampe gehauen, aber das kann man der Beginnerin auch mal nachsehen. Erst mal ist sie eine junge Repräsentantin Deutschlands, die in Frankreich durchaus mit einer gewissen freundlichen Neugier rechnen kann. Wir werden ja sehen,was sie daraus macht.

Von null auf Krisenmanagerin

Ich glaube , daß bei Frau Baerbock eher der Spruch: "Von null auf Krisenerzeugerin" zutrifft. wenn ich mir ihre Haltung zu NS2/Rußland und den olympischen Spielen in China anschaue.

Aber auch H. Habeck entspricht diesem Eindruck, indem er Rüstungsgüter an die Ukraine liefern will.

Grüne Außenpolitik war in den Anfangszeiten eine Politik des Friedens und der Abrüstung. Dies ist lange her und hat sich leider komplett geändert.

Am 09. Dezember 2021 - 11:09 Uhr von schabernack

Auch für den ersten Besuch in China nehme sie den Zug.
Und für den Antrittsbesuch in den USA das Segelschiff.
・・・
6 Monate pro Jahr Außenministerin sein.
Die anderen 6 Monate mit Reisezeit verplempern.
Aber Hauptsache ja nur nicht fliegen.
___
Normalerweise kann ich Ihnen ja fast immer folgen. Hier sehe ich allerdings einen gewissen Unterschied. Dass man weder in die USA noch nach China realistisch gesehen, anders als per Flug hinkommt, liegt auf der Hand. Aber nach Paris ? Da gibt es nun wirklich hervorragende Verbindungen. Ist mir, eigentlich auch wurscht, allerdings sollte man sich überlegen, ob man dem Bürger das Bahnfahren, wenn es um den vllt 1x jährlichen Urlaub geht, ans Herz legt. Von mir aus kann die Frau täglich von A nach B und C und zurückfliegen; ich will dann aber über Flugreisen des Bürgers auch nichts mehr hören.

Frau Baerbock

Ich hoffe, dass Frau Baerbock Ihre und die Ihrer Partei gesteckten Ziele ordentlich einhält und Klimaneutral / CO²-frei Ihre Reisen macht und nicht wie die ehemalige Umweltministerin nur von anderen CO² Einsparungen verlangt und in Ihrem eigenen Ministerium bisher immer noch kein CO² einspart (habe ich dieser Tage in der Presse gelesen).

meine Meinung

Viele Politiker mussten erst ins kalte Wasser geworfen werden um schwimmen zu lernen.
Die Grünen haben sich damals unter Joschka international nicht gerade mit Ruhm bekleckert. (Jugoslavienkrieg)
Hoffe die Grünen haben daraus gelernt.

Wer aber als grüne Aussenministerin weltweit eine Energiewende möchte, diese aber kurzfristig ohne mehr Gaskraftwerke nicht machbar ist, der sollte sich nicht absichtlich mit den Lieferanten anlegen, oder Lieferketten zerstören.
Der Bürger in der EU muss dann den Preis bezahlen, und irgendwann reichts auch dem.
Energiewende JA, aber sozial.

11:45, Helmut_S.

>>Von null auf Krisenmanagerin
Ich glaube , daß bei Frau Baerbock eher der Spruch: "Von null auf Krisenerzeugerin" zutrifft. wenn ich mir ihre Haltung zu NS2/Rußland und den olympischen Spielen in China anschaue.
Aber auch H. Habeck entspricht diesem Eindruck, indem er Rüstungsgüter an die Ukraine liefern will.
Grüne Außenpolitik war in den Anfangszeiten eine Politik des Friedens und der Abrüstung. Dies ist lange her und hat sich leider komplett geändert.<<

Herr Habeck hatte angeregt, Nachtsichtgeräte in die Ukraine zu liefern.

Das halte ich nicht für falsch.

Man sollte Pazifismus nicht mit Appeasement verwechseln.

@ 11:45 Uhr von Helmut_S.

Grüne Außenpolitik ist nach wie vor geleitet von den Kriterien Friedenssicherung und Abrüstung. Das ist allerdings eine enorme Zerreißprobe, wenn man in politischer Gestaltungsverantwortung steht. Die Grünen haben das 1999 beim Kosovo-Einsatz erlebt und da heftig gestritten und gerungen, aber eben auch Verantwortung übernommen. Der damalige Außenminister Fischer sagte in einer seiner bemerkenswertesten Reden: "Auschwitz ist unvergleichbar. Aber ich stehe auf zwei Grundsätzen, nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz - nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus. Beides gehört bei mir zusammen." Von etlichen Falken werden die Grünen gerne in die Ecke Kriegstreiber gestellt, was eine völlige Verdrehung der Geschichte ist.
Die Grünen übernehmen auch unter Außenministerin Baerbock Verantwortung. Und wo Völkermord oder Ermordung der eigenen Bevölkerung durch faschistische Regime geschieht, wird man politisch reagieren müssen, als allerletzte Konsequenz auch mit Schutz durch Waffen.

100 Tage geben

Viel Lärm - warten wir es ab: Geben wir der Dame 100 Tage zum Gehen, Schwimmen und Fliegen lernen - sowie es jede
Regierung verdient.
Nach Herrn Maas gibt es viel Luft nach oben - nach unten gähnen Abgründe.

Ich bin gespannt,

wie die deutsche Außenpolitik nun aufgestellt wird. Klar ist: niemand aus Deutschland könnte eine defekte polnische Rechtsstaatlichkeit reparieren.
Deshalb sollte man harsche Töne eigentlich der EU überlassen.
Bündnis90/Die Grünen sind auch nicht der politische Torwächter eines moralisch richtigen Europas.
Es gilt, die nationale Souveränität jedes einzelnen Staates zu respektieren.

@Helmut S., 11.45h

Mit den Rüstungsgütern, die R.Habeck in die Ukraine liefern will, kann man bestenfalls jemanden töten, wenn man sie ihm heftig auf den Kopf schlägt.
Ich würde nie im Leben Habeck oder die Grünen wählen, aber bleibe trotzdem der Realität verbunden.

11:45 Uhr von weingasi1

"Von mir aus kann die Frau täglich von A nach B und C und zurückfliegen; ich will dann aber über Flugreisen des Bürgers auch nichts mehr hören."

Dieser aus dem Umweltschutzgedanken heraus interpretierten Argumentationsleistung duerfte man dann - um die Absurditaet ihrer Forderung grell anzustrahlen - bei einer "Fahrradfahrpflicht" der Feuerwehr die Feuerwehrwagen nicht mehr gestatten. Die muessen dann auch Fahrraaeder nehmen, wie der Buerger.

Die Abkehr vom Sinn fuer Verhaeltnisse, gernbe auch angewandt bei Greta und immer auf Tasche, um umweltschuetzendes Verhalten durch absolut an den Haaren herbeigezogenen, bewusst unrealistischen Forderungen zu sabotieren.

11:45 Uhr von weingasi1 / @schabernack

『 Normalerweise kann ich Ihnen ja fast immer folgen. Hier sehe ich allerdings einen gewissen Unterschied. Dass man weder in die USA noch nach China realistisch gesehen, anders als per Flug hinkommt, liegt auf der Hand. Aber nach Paris ? Da gibt es nun wirklich hervorragende Verbindungen. 』
。。。
Bei reisenden Ministern sind immer Sicherheitsfragen eine sehr hohe Priorität. Der Zug "Thalis" von Köln nach Paris ist klasse und schnell.
・・・
Frau kann als Außenministerin nicht einfach so in Schnellzüge einsteigen, und sich irgendwo hinsetzen, ohne dass Bodygurds dabei wären, und man im Zug zuvor einen Sicherheitscheck gemacht hätte. Zug selbst, und auch die Mitreisenden.
・・・
So wie die Staatsflieger könnte der Staat prinzipiell auch einen Staatszug haben. Aber man könnte nicht auf der ganzen Fahrtstrecke auch noch Sicherheitschecks durchführen. Die Flieger der Politiker landen auch nicht auf den normalen Arrealen, wo die Passagierflieger von Geschäftsreisenden und Touristen sind.

@ Taeler

... und in Ihrem eigenen Ministerium bisher immer noch kein CO² einspart (habe ich dieser Tage in der Presse gelesen).

Sie müssen aber zugeben, dass es in weniger als 24 Stunden Amtszeit nicht so ganzeinfach ist, schon doll was einzusparen. Oder geht es Ihnen nur ums Miesmachen?

11:56 Uhr von Der Nachfrager

Sie spielen auf NS2 an, ich gehe davon aus, dass es in den Koalitionsverhandlungen auf den Tisch kam und durchgewunken wurde, machen eigtl. alle Parteien so, dass man die Vorgängerprojekte nicht komplett aufs Korn nimmt, so wie in den USA.
Man macht es jedoch nicht publik, um etwas mehr Spielraum zu haben, alles andere würde mich echt umhauen, wills mir gar nicht vorstellen.

Sehr enttäuschend...

"Jetzt sitzt sie also in der Maschine nach Paris."

Ich hatte gehofft, dass eine grüne Außenministerin solche Strecken mit dem Zug fährt.

Wie schwach - die ständigen Angriffe auf Frau Baerbock!

Heute noch nichts an den Haaren herbeigezogenes zu Ihrem Lebenslauf, dafür dann die lächerlichen Bemerkungen zu dem Benutzen eines Flugzeuges - wie gehabt: Erst die anderen, dann ich! Die Außenministerin sollte wirklich zu Fuß um den Globus gehen (Ende Ironie!)
Selbst ihre klare Kante gegen Menschenrechtsverletzungen wird ihr angekreidet.
Für mich ist Frau Baerbock alles andere als eine "Fehlbesetzung", gerade deswegen, weil sie sehr klar Stellung bezieht zu Menschenrechten. Ein sehr guter Anfang, eben eine starke Frau. Davon können manche Frauen (und Männer) offensichtlich nur träumen.

Besinnlichen Tag!

iich bin so glücklich,

daß frau baerbock sich nun auch noch nebenberuflich um das klima kümmert. obwohl sie dafür garnicht zuständig ist. scholz kann sich glücklich schätzen , eine so schaffensfreudige frau in der regierung zu haben

@ Der Nachfrager

Viele Politiker mussten erst ins kalte Wasser geworfen werden um schwimmen zu lernen.

Schwimmen lernt man am besten im Schwimmunterricht.

Die Grünen haben sich damals unter Joschka international nicht gerade mit Ruhm bekleckert. (Jugoslavienkrieg)

Da hat die NATO meiner Meinung nach richtig gehandelt.

11:56 Uhr von Der Nachfrager

『 Die Grünen haben sich damals unter Joschka international nicht gerade mit Ruhm bekleckert. (Jugoslavienkrieg). 』
。。。
Die Grünen haben dank Joschka Fischer geradezu in Internationalem Ruhm gebadet, als dieser Herr Fischer vor der UN in freier Rede in exzellentem Englisch: "I am not convinced" zum Einmarsch in den Irak von 2003 sagte.
・・・
Eine der überragenden Sternstunden Deutscher Außenpolitik für die Geschichtsbücher der Ewigkeit.
・・・
Und den Krieg im Ex-Jugoslawien haben die Grünen schon mal gar nicht angezettelt.

@ 12:13 Uhr von Sparpaket

Es ist interessant, an welcher Stelle Sie die "nationale Souveränität" angeführt haben wollen: Exakt an der Stelle, wo damit der Hinweis auf rechtsstaatliche Grundsätze als Teil der Verpflichtung jedes EU-Landes umschifft werden soll.
Zieht nicht.

Fliegen mit Treibstoff

Der aus Wasserstoff hergestellt wurde.
Wasserstoff,der vorher mir grünem Strom hergestellt wurde.
Auch wenn das Flugzeug,mir dem Frau Baerbock jetzt fliegt,noch nicht diesen Treibstoff haben wird,so ist es doch die Zukunft.
Früher war das tatsächlich so,das die Staasbesuche mit dam Sonderzug gemacht wurden.
Auch Queen Elisabeth ist 1966 noch mit dem Sonderzug zu ihren Verwandten nach Langenburg gefahren.
Einer Nebenstrecke,die heute leider gar nicht mehr in Betrieb ist.

@schabernack - Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

12:28 Uhr von schabernack:
"Frau kann als Außenministerin nicht einfach so in Schnellzüge einsteigen, und sich irgendwo hinsetzen, ohne dass Bodygurds dabei wären, und man im Zug zuvor einen Sicherheitscheck gemacht hätte. Zug selbst, und auch die Mitreisenden."

Warum sollte das in der Bahn nötig sein, wenn bei den täglichen Fahrten unserer Minister weder die Straßen, noch die anderen Verkehrsteilnehmer sicherheitsgecheckt werden?

Wenn man den Mitreisenden nicht vertraut, tut es auch ein eigenes Abteil. Bei der Anzahl der Mitreisenden wird das wahrscheinlich sogar voll.

@ Helmut_S.

Ich glaube , daß bei Frau Baerbock eher der Spruch: "Von null auf Krisenerzeugerin" zutrifft. wenn ich mir ihre Haltung zu NS2/Rußland und den olympischen Spielen in China anschaue.

In allen Punkten teile ich die Haltung der Grünen.

Aber auch H. Habeck entspricht diesem Eindruck, indem er Rüstungsgüter an die Ukraine liefern will.

Die Ukraine sollte eine faire Chance haben, sich zu wehren.

Der neuen Aussenministerin

wünsche ich viel Glück und Stehvermögen im Umgang mit den mächtigen Männern dieser politischen Welt.

Fehlbesetzung! Fehlbesetzung?

Ich halte Frau Baerbock für eine Fehlbesetzung. Aber waum eigentlich? Aus Intuition? Ist das ein Grund? Oder nur, weil sie eine Grüne ist?
Sicher, weil ich die grünen, ideologischen Forderungen insgesamt für verfehlt halte.
Auch denke ich, daß sie schon hinreichend oft gezeigt hat, daß sie über Dinge vor laufender Kamera Forderungen aufstellt, von denen sie kein hinreichendes Wissen hat.
Aber vielleicht macht sie eine steile Lernkurve durch. Zumindest wird sie nun auf dem Boden der Tatsachen ankommen und erfahren, wie viel und wie wenig Macht Deutschland hat.
Wie sie mit diesem "Realitätsschock" wird umgehen können, das wird darüber bestimmen, ob sie eine Fehlbesetzung gewesen sein wird oder nicht, wenn wir mal auf ihre Amtszeit zurückblicken werden.
Wie gesagt: Ich traue ihr nichts gutes zu. Aber ich freue mich, wenn ich damit geirrt haben sollte. Ich freue mich dann für unser Land.

11:45 Uhr von Helmut_S.

// Aber auch H. Habeck entspricht diesem Eindruck, indem er Rüstungsgüter an die Ukraine liefern will...
Grüne Außenpolitik war in den Anfangszeiten eine Politik des Friedens und der Abrüstung. //
1) Zu der Einrede "Defensivwaffen": Alles, was einen Kämpfer im Kampf unterstützt, unterstützt ihn beim Niederwerfen des Feindes. Ob ich ein Gewehr verkaufe oder Splitterschutzwesten: In jedem Falle wird der Soldat dadurch effektiver das tun können, was er tun soll. Ob er durch das Gewehr besser töten kann oder durch die Weste sein Gewehr besser und länger einsetzen kann...
2) Grüne Außenpolitik war nie Friedenspolitik. Grüne Forderungen an andere waren immer "Frieden und Freiheit des Bürgers". Grüne Realität war der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem WK2.

@schabernack

Danke für Ihren Beitrag von 12:28.
Den Sicherheitsaspekt bei reisenden Politikerinnen hatte ich bisher gar nicht bedacht.

Ansonsten finde ich die Diskussion darum, ob Grüne fliegen dürfen eher lächerlich. Und Vorbild? Ich glaube nicht, dass ein einziger deutscher Urlauber, der in die Türkei möchte, dann den Zug nehmen würde, obwohl man doch prima auf dem Landweg dorthin kommt.

12:09, SinnUndVerstand

>>Von etlichen Falken werden die Grünen gerne in die Ecke Kriegstreiber gestellt, was eine völlige Verdrehung der Geschichte ist.<<

Falken ist der richtige Ausdruck.

Denn all die Foristen, die den Grünen Kriegstreiberei unterstellen, verlieren nie auch nur ein Wort der Kritik am russischen Kriegseinsatz in Syrien oder an der hybriden Kriegsführung in der Ostukraine.
Das ist Heuchelei und sonst nichts.

@SinnUndVerstand, 12:09

Die Grünen haben das 1999 beim Kosovo-Einsatz erlebt und da heftig gestritten und gerungen, aber eben auch Verantwortung übernommen.

Das lese ich hier regelmäßig, aber es rechtfertigt eben gar nichts. Wenn ich meine Frau verprügele, kann ich vor Gericht auch sagen "ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das tue, und die Entscheidung hat mich innerlich tief zerrissen", aber das Gericht wird kaum sagen "ja, wenn das so hart für Sie war, dann wollen wir mal von einer Verurteilung absehen."
Erstens haben das damals nicht "die Grünen" entschieden, sondern J. Fischer. Zweitens waren die Angriffe völkerrechtswidrig, wie später eindeutig festgestellt wurde.
Die Grünen waren kompromisslos pazifistisch, so lange sie in der Opposition waren. Einmal mit an der Regierung hat sich das eben geändert. Das muss man einfach so konstatieren. Ein "Auslandseinsätze sind abzulehnen, außer wenn sie eben sein müssen" stellt mich nicht zufrieden.

@ Naturfreund

Auch Queen Elisabeth ist 1966 noch mit dem Sonderzug zu ihren Verwandten nach Langenburg gefahren.
Einer Nebenstrecke,die heute leider gar nicht mehr in Betrieb ist.

Ob das französische Außenministerium einen Gleisanschluss hat?

- 12:14 Uhr von DerVaihinger

//Mit den Rüstungsgütern, die R.Habeck in die Ukraine liefern will, kann man bestenfalls jemanden töten, wenn man sie ihm heftig auf den Kopf schlägt.
Ich würde nie im Leben Habeck oder die Grünen wählen, aber bleibe trotzdem der Realität verbunden.//

Wenn ich weiß, daß ich durch Schutzausrüstung gegen Feuer aus Handwaffen geschützt bin, kann ich meine Handwaffen besser, effektiver, länger einsetzen und mehr Feinde ausschalten. oder?
Also hilft auch "Defensivbewaffnung" bei einer offensiven Kampfhandlung, oder?
Alles Augenwischerei. Entweder, ich verkaufe einer Konfliktpartei kampfunterstützende Güter, dann unterstütze ich sie im Kampf und verdiene daran. Oder ich lasse es und liefere garnichts. Dann unterstütze ich die andere Konfliktpartei durch Unterlassen. Dann kann ich aber immerhin sagen: "Das ist Euer konflikt, da halte ich mich raus."

@ 13:01 Uhr von paganus65

Der Webfehler liegt schon darin, dass Sie die grünen Forderungen als 'ideologisch' etikettieren. Die grünen Überlegungen zum Klimaschutz, zur Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie, zur Energie- und Verkehrswende sind ausführlichst wissenschaftlich fundiert und werden weit über die grünen Parteigrenzen hinaus begrüßt und nicht selten sogar von demokratischen politischen Gegnern adaptiert.

12:41, schabernack

>>Die Grünen haben dank Joschka Fischer geradezu in Internationalem Ruhm gebadet, als dieser Herr Fischer vor der UN in freier Rede in exzellentem Englisch: "I am not convinced" zum Einmarsch in den Irak von 2003 sagte.
・・・
Eine der überragenden Sternstunden Deutscher Außenpolitik für die Geschichtsbücher der Ewigkeit.
・・・<<

—-
Das kann man wohl sagen.
—-

>>Und den Krieg im Ex-Jugoslawien haben die Grünen schon mal gar nicht angezettelt.<<
—-

Natürlich nicht. Die Behauptung wird hier aber trotzdem immer wieder aufgestellt werden.
.
Durchsichtigerweise.

@ 12:34 Uhr von Karl Maria Jos…

Ihnen ist offensichtlich entgangen, dass die Zuständigkeiten der Ministerien neu geregelt wurden; und diese Zuschnitte ordert der Kanzler an, niemand sonst. Könnten Sie nachlesen statt sich der Gefahr auszusetzen, sich zu blamieren mit Falschbehauptungen.

@ paganus65

Ich halte Frau Baerbock für eine Fehlbesetzung. Aber waum eigentlich? Aus Intuition? Ist das ein Grund? Oder nur, weil sie eine Grüne ist?

Warum gibt es so viele ablehnende Wortmeldungen zu Frau Baerbock?
Weil man sich viel eher zu einem Kommentar genötigt sieht, wenn man gegen etwas oder jemanden ist. Außerdem gibt es viel mehr Voreingenommenheit gegen die Grüne als gegen die Union, SPD oder FDP. Das kann man deutlich sehen.
Und aus vielen Kommentaren scheint unverhohlen Frauenfeindlichkeit hervor.
Das beobachte ich hier oft. Schade.

Wolfgang Wodrag, 12:57

Die Ukraine sollte eine faire Chance haben, sich zu wehren.

Eine Binse. Und sie könnte Wort für Wort auch vom Chef von Rhein-Metall oder Krauss-Maffay stammen.

Nerv der Zeit

Frau Baerbock trifft den Nerv der Zeit. Die Erwartungen, etwas mehr Klartext zu reden , sind da. Die USA mit ihrem Olympiaboykott hat das elegant (und damit verblueffend) mit einer konkreten Tat, dem Diplomatenboykott, vorgefuehrt. Hoffentlich folgen wir dem, sowohl konkrekt als in dieser Art, nach.

Außenministerin Baerbock: Von null auf Krisenmanagerin...

Ob das was wird ? Sie hat etwas vom Boykott der Olympischen Spiele anklingen lassen. Sollte sie das betreiben, kann man gespannt sein, ob nun alle europäischen Länder folgen. Und erst recht Lateinamerika, Afrika, Asien. Würde da das unrealistische einen Schiffbruch erleben ?

@ 12:34 Uhr von Wohlergehen

Ihrem Kommentar kann ich mich voll und ganz anschließen. Und ich bin überzeugt, dass Außenministerin Baerbock von Anfang an eine hohe Reputation genießen wird, im Ausland wie im Inland, und nicht zuletzt in unserer Bevölkerung.

12:55 Uhr von Nachfragerin / @schabernack

『Warum sollte das in der Bahn nötig sein, wenn bei den täglichen Fahrten unserer Minister weder die Straßen, noch die anderen Verkehrsteilnehmer sicherheitsgecheckt werden?
Wenn man den Mitreisenden nicht vertraut, tut es auch ein eigenes Abteil. Bei der Anzahl der Mitreisenden wird das wahrscheinlich sogar voll.』
。。。
Schon zu Zeiten von Hanns-Martin Schleyer fuhren Politiker in gepanzerten Limousinen mit Personenschützern. Cem Özdemir nahm allerdings das Fahrrad auf dem Weg von / zu seiner Vereidigung innerhalb von Berlin. Als Minister wird er aber auch in der Limo umher reisen.
・・・
Putzig … so einfach mal im Zug. Jedesmal beim Einsteigen / Aussteigen ganz großer Bahnhof am Bahnhof. Und wenn den reisenden Politikern was geschieht durch Attacke oder Anschlag oder so was.
・・・
Dann sind ganz sicher Sie bei den Allerersten, die sich wortmächtig lautstark beschweren. Wie konnte so was nur geschehen, wie kann man nur so unbedarft fahrlässig sein als Staat, die Minister nicht zu schützen

Am 09. Dezember 2021 - 12:22 Uhr von das ding

Solange man mir nicht aufoktroyiert, auf das Flugzeug zu verzichten oder auf andere, in den Augen der Politiker, unnötige Belastungen der Umwelt, die man selbst aber, weil etwas völlig anderes, gerne ungehindert ausüben darf, kann Frau Baerbock und alle anderen gerne machen, was sie wollen, ob sinnvoll oder nicht. Ich mahne nicht andauernd bis zum Erbrechen Enthaltsamkeit und Umweltschutz an. Nur wenn man dieses Thema schon als quasi Alleinstellungsmerkmal auserkoren hat, muss man an sich selbst entsprechende Maßstäbe anlegen.

12:31, Nachfragerin

>>Sehr enttäuschend...
"Jetzt sitzt sie also in der Maschine nach Paris."
Ich hatte gehofft, dass eine grüne Außenministerin solche Strecken mit dem Zug fährt.<<

Und ich hatte gehofft, daß sie das Paddelboot nimmt.

Ich finde die Flugdiskussion mehr als albern. Ich weiß wirklich nicht, was das soll. Von Berlin nach Paris ist man mit der Bahn mehr als zehn Stunden unterwegs, mit Umstieg in Köln. Ich fahre gern mit der Bahn nach Paris, Barcelona, Rom oder London, wenn ich die Zeit dazu habe. Wenn meine Termine eng getaktet sind, dann fliege ich.

13:09, paganus65

>>1) Zu der Einrede "Defensivwaffen": Alles, was einen Kämpfer im Kampf unterstützt, unterstützt ihn beim Niederwerfen des Feindes. Ob ich ein Gewehr verkaufe oder Splitterschutzwesten: In jedem Falle wird der Soldat dadurch effektiver das tun können, was er tun soll. Ob er durch das Gewehr besser töten kann oder durch die Weste sein Gewehr besser und länger einsetzen kann...<<
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Es ging um Nachtsichtgeräte. Die braucht man, um einen Angriff im Schutz der Dunkelheit zu erkennen. Die Ukraine bedroht ihren östlichen Nachbarn nicht, es ist genau umgekehrt.
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>>2) Grüne Außenpolitik war nie Friedenspolitik. Grüne Forderungen an andere waren immer "Frieden und Freiheit des Bürgers". Grüne Realität war der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem WK2.<<
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Entstanden in einer Situation, die der rotgrünen Regierung von der Vorgängerregierung unter Federführung von Hans-Dietrich Genscher eingebrockt wurde und in der jede mögliche Entscheidung nur eine falsche sein konnte.

verlieren nie auch nur ein Wort?

von fathaland slim@

Logisch, weil wir nur für die Kriege unsere Politiker Verantwortung tragen und Sie durch unsere Wahlen und demokratie auch noch dazu legietimiert haben.

Baerbock's Äußerungen im…

Baerbock's Äußerungen im Vorfeld waren unklug. Sie hat hoffentlich gelernt und vertraut auf kompetente Unterstützung ihres Hauses. Die prinzipielle Idee, eine gemeinsame Strategie von Demokratien gegen Autokratien und Diktaturen zu entwickeln ist richtig und notwendig. Sie wird auch von den USA unter Biden erfolgt. Mal schauen, welche gemeinsame Antwort sie auf die Frage der politischen Teilnahme an den Propaganda Spielen in Peking innerhalb der EU-Staaten sie erreichen kann, oder ob dies nur ein Ausweichen vor einer klaren Antwort ist.

@ werner1955

Logisch, weil wir nur für die Kriege unsere Politiker Verantwortung tragen

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Welche Kriege? Wer sind wir?

unstimmig

Am 09. Dezember 2021 - 11:09 Uhr von Poliós
10:37 Uhr von Shantuma

>>"Wie die Autokraten in Russland oder China, kämpfen auch die EU und die USA um die Macht auf der Welt."

Da also wollten Sie hin: Die Autokraten in Russland und China, die EU und die USA, alles ein Brei.<<

Die Argumentation, die Sie ins Feld führen, scheint mir logisch unstimmig. Wenn auf 1 gemeinsames Merkmal von A, B, und C hingewiesen wird bzw. dies angenommen wird, besagt das über sonstige Eigenschaften nichts. Behauptet also nicht, dass als alles zu einem Brei gerührt werden könne.

13:23, frosthorn

>>Ein "Auslandseinsätze sind abzulehnen, außer wenn sie eben sein müssen" stellt mich nicht zufrieden.<<

Ein „Pazifismus heißt, sich aus allem herauszuhalten, auch wenn die Welt in Schutt und Asche gebombt wird“ stellt mich aber aber auch nicht zufrieden.
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„Stell dir vor, es ist Krieg, und alle gehen hin, außer mir“ ist ebenfalls nicht wirklich pazifistisch zielführend.

@fathaland slim 13:47

"Entstanden in einer Situation, die der rotgrünen Regierung von der Vorgängerregierung unter Federführung von Hans-Dietrich Genscher eingebrockt wurde und in der jede mögliche Entscheidung nur eine falsche sein konnte."

Das ist auch hier im Forum inzwischen dutzendfach plausibel und nachvollziehbar und doppelt und dreifach begründet dargelegt worden.
Trotzdem gibt es immer wieder Foristen, die sich weigern, diese Offensichtlichkeit zu erkennen.

Zu viel Ideologie kann zu Krieg führen

Kaum ist Frau Baerbock im Amt, schon droht sie Russland mit Konsequenzen bezüglich Truppen in Ukraine.
Ihre Begeisterung für Russland hält sich bekanntlich "in Grenzen", um das freundlich zu formulieren.

Dabei sollte sie schweigen; denn der Aggressor ist die NATO- also USA. Man möge die militärischen Stützpunkte der USA mit Russland vergleichen, dann bekommt man seine Antwort.

In Deutschland kann die Frau ihren Mund weit aufmachen und Forderungen stellen.

Sollte sie nicht schnellstens die Kunst der Diplomatie lernen, kann dies schnell zu erst zu nehmenden Auseinandersetzungen führen.

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