Ihre Meinung zu: Nach erstem grün-gelben Treffen: Mit der SPD - oder doch mit CDU/CSU?

29. September 2021 - 11:14 Uhr

Ein erstes Treffen zwischen den Parteispitzen der Grünen und der FDP scheint harmonisch verlaufen zu sein. Für beide Parteien stellt sich aber die Gretchenfrage: Arbeitet man auf eine SPD- oder eine unionsgeführte Koalition hin?

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Kommentare

es ist sehr einfach

wenn sich Grüne und FDP einigen, dann wird die SPD nicht im Wege stehen; wo man sich nicht eignet, kommt es zu einer großen Koalition oder Neuwahlen

Lieber Ampel

Ich denke, eine Ampel wäre besser. Die Union soll sich ruhig einmal für 4 Jahre in der Opposition neu aufstellen, Ich denke, dass würde unterm Strich der Union mehr helfen. Auch wünscht gemäß der Umfragen die Mehrheit der Deutschen einen Kanzler Scholz und eine Ampel, das sollte man ruhig berüchtigten. Laschet ist ja sogar in NRW unbeliebt und hat dort besonders schlecht angeschnitten. Für zukünftige Wahlen wären eventuell Vorwahlen der Kandidaten interessant, um hier die Bevölkerung besser zu beteiligen und zu verhindern, dass zwei von drei Kandidaten, die jetzt angetreten sind, jeweils in ihrer Anhängerschaft nicht die gewünschten Kandidaten waren. Das würde eventuell auch das Interesse der Bürger an den Wahlen vergrößern und wäre ein Beitrag gegen Politikverdrossenheit.

@12:16 von AufgeklärteWelt

„ …wo man sich nicht eignet, kommt es zu einer großen Koalition oder Neuwahlen“

Beides wohl nicht: Den ersten Fall würde die SPD-Führung wohl kaum durchsetzen können, ohne dass die SPD schweren Schaden nähme; im zweiten Fall wäre es gar nicht sicher, dass die SPD wieder stärkste Kraft wird.
Bevor also eine dieser Möglichkeiten realisiert wird, wird die SPD lieber jede Menge Kröten schlucken (müssen).

@AufgeklärteWelt 12:16

"wenn sich Grüne und FDP einigen, dann wird die SPD nicht im Wege stehen; wo man sich nicht eignet, kommt es zu einer großen Koalition oder Neuwahlen"

Und da Herr Lindner weiß, dass er sich nicht noch einmal auf so billige Art wie beim letzten Mal aus der Verantwortung stehlen kann, wird man sich einigen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es …

… auf eine Ampel hinausläuft, scheint mir außerordentlich hoch zu sein.
Andererseits wäre es sehr unklug, das schon jetzt so festzulegen: dann hätte man ja keinerlei Verhandlungsmasse gegenüber Herrn Scholz.

Jamaika wie auch GroKo wären der größte Verrat an den Wählern

Jeder Wähler hatte bei der Stimmabgabe eine Vorstellung von einer hoffentlich kommenden Koalition.
Diejenigen, die maximalen Klimaschutz wollen, wählten so, dass es für Rot-Grün-Rot hoffentlich reicht.
Diejenigen, die minimalen Klimaschutz wollen, wählten die AfD, Union oder FDP.

Anderen ist der Klimaschutz völlig egal u. sie wählten die Parteien, die sie am meisten entlasten. Das wären dann für bis zu 90 % der Wähler die Parteien Linke, SPD oder Grüne gewesen,
für die oberen 10 % der Wähler die Parteien CDU/CSU, FDP oder AfD.

Würde bei den vorhandenen Wahlergebnissen eine Jamaika-Koalition gebildet werden, würden sich vor allem die Wähler der SPD u. Grünen betrogen fühlen, die Wähler der Union u. FDP würden jubeln.

Zahlenmäßig haben aber mehr Wähler SPD u. Grüne gewählt, als es Wähler gibt, die die Union u. die FDP wählten.
D. h. schon deshalb verbietet sich für die Verantwortlichen Jamaika überhaupt anstreben zu wollen.

Eine GroKo will sicher keiner mehr.

Bei "Menschenrechten in der

Bei "Menschenrechten in der Außenpolitik" sind sich Grüne und FDP einig. Schön. Nun wäre es auch gut, wenn die Grünen sich wieder darauf besinnen würden, die Bürgerrechte in der Innenpolitik wieder ein kleines bisschen zu achten. Viele Grünen-Wähler sind zur FDP gewechselt, weil die unsägliche strikte Corona-Politik der Grünen für sie unwählbar wurde.

wenn man sich das Wahlergebnis anschaut und...

... gleichzeitig mit in Betracht zieht, wer wieviel verloren hat und wo die Stimmen hingegangen sind, dann ist für mich ersichtlich, dass die Menschen die CDU abgewählt haben.

Nach so einer langen Zeit CDU-Führung sollten jetzt mal andere ran. Die Welt verändert sich, ihre Anforderungen... vielleicht ist die CDU dafür ein wenig zu konservativ.

12:31 von Egleichhmalf

 "Die Wahrscheinlichkeit, dass es …
… auf eine Ampel hinausläuft, scheint mir außerordentlich hoch zu sein.
Andererseits wäre es sehr unklug, das schon jetzt so festzulegen: dann hätte man ja keinerlei Verhandlungsmasse gegenüber Herrn Scholz."

Dem kann ich mich nur anschließen, zumal Bremen ja gezeigt hat, daß nicht unbedingt der Wahlgewinner die Regierung bilden muss.

oder doch mit?

Es ist für Rentner und Steuerzahler vollkommen egal.

Alles wird für uns viel teuerer und verboten werden, und die Reichen machen so weiter wie bisher.

Wenn die beiden sich einig

Wenn die beiden
sich einig sind, sollten sie Jamaika anstreben. Das wäre für das Land am besten.
Aber nicht für die Union.
Die braucht, wie der HSV und Schalke , ein paar Jahre Ruhe in der zweiten Reihe. Bei allen Dreien passt das Führungspersonal nicht zum eigenen Anspruch.

Nicht die einzige Möglichkeit

Oder aber, wenn Grüne und FDP sich einig sind, die SPD aber nicht so will wie die beiden, wäre immer noch eine Jamaika-Koalition möglich. Einfacher wäre es für die Union ja kaum, die "kleinen" hätten sich dann ja schon geeinigt. Und wenn es hart auf hart kommt und die Union dann als Regierungspartei doch vom Pfad abweichen will, kann man das ja immer noch mit Sachzwängen begründen.

Eine Frage des (guten) Willens - und der richtigen Prioritäten

"Der Grünen-Abgeordnete Cem Özdemir betonte im ARD-Morgenmagazin die programmatischen Überschneidungen von Grünen und FDP und ihren Erfolg bei jungen Wählenden. Bei Digitalisierung, Klimaschutz, der Modernisierung des Landes und Menschenrechten in der Außenpolitik habe man einen gemeinsamen Auftrag. "Wir sind gezwungen, daraus was zu machen, ob wir wollen oder nicht"

Hoffentlich wollen alle echten ("wirklichen") gesellschaftlichen Fortschritt. Nicht zuletzt, weil der auch in ihrem eigenen Interesse ist.

Neben den sinnvollen

Neben den sinnvollen Gesprächen zwischen Grünen und fdp ist auch interessant, was der alte und neue Fraktionschef der Union, Brinkhaus, verlauten ließ: Er hat sich "ein bisschen zurückgenommen" um des "Parteifriedens willen" und gleichzeitig ausgeschlossen, dass er Laschet Platz macht für den höchstwahrscheinlichen Fall, dass die Union in die Opposition geht. Das signalisiert klar: Laschets Zeit in der Union ist bereits abgelaufen. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall 'Jamaika' wird er nicht Kanzler; dann droht uns womöglich Söder.

Die "Gretchenfrage"stellt sich nicht!

Mit 25,7% Stimmen,einem Plus von 5,2% und 206 Sitzen hat die SPD die Wahl gewonnen.Das bedeutet zunächst einmal,sie hat den Auftrag eine Regierung zu bilden und Olaf Scholz zum Kanzler zu machen.Und dabei spielt ein keine Rolle wie groß oder klein der Abstand zur 2. Partei ist, noch wer ansonsten im Bundestag vertreten ist.Das wir jetzt eine völlig neue Situation im Bund haben, CDU/CSU ist nicht stärkste Kraft und es bedarf 3 Parteien zur Regierungsmehrheit,verändert zwar die Dynamik,nicht aber den Fakt,dass die SPD die Wahl gewonnen hat.Dadurch verbietet es sich für die FDP und den Grünen ganz einfach zu entscheiden,dass doch die CDU/CSU den Kanzler stellt.
Was passiert,sollten die Koalitionsgespräche zwischen SPD,FDP und Grünen scheitern,muss anschließend und nicht voher erörtert werden.
Mal abgesehen vom Wählerwillen,der respektiert werden sollte,disqualifiert sich die CDU/CSU mit ihrem Umgang nach dem Debakel gerade für einen verlässlichen, handlungsfähigen Partner/Kanzler!

dass die Menschen die CDU abgewählt haben.

von Shorty74 @
Dann ingnoriern Sie aber die Senatsbildung in Bremen und auch das es eine gute demokratische konservative mehrheit mit der FDP gibt.

@ 12:38 von Margitt / Wenn so wie behauptet

"""Diejenigen, die maximalen Klimaschutz wollen, wählten so, dass es für Rot-Grün-Rot hoffentlich reicht.
Diejenigen, die minimalen Klimaschutz wollen, wählten die AfD, Union oder FDP."""

Wenn das so ist wie Sie behaupten, dann will die Mehrheit der Wähler "minimalen Klimaschutz". Denn die letzten 3 von Ihnen aufgelisteten Parteien haben zusammen die Mehrheit der Sitze im Bundestag. Rot-Grün-Rot mit "maximalen Klimaschutz" hat dagegen keine Mehrheit.

@ Am 29. September 2021 um 12:39 von heutemalich

>>Bei "Menschenrechten in der Außenpolitik" sind sich Grüne und FDP einig. Schön. Nun wäre es auch gut, wenn die Grünen sich wieder darauf besinnen würden, die Bürgerrechte in der Innenpolitik wieder ein kleines bisschen zu achten. Viele Grünen-Wähler sind zur FDP gewechselt, weil die unsägliche strikte Corona-Politik der Grünen für sie unwählbar wurde.<<

Ist das so? Haben Sie dafür einen Beleg, einen Link eventuell? Das würde mich wirklich interessieren.

Danke, liebe Medien!

Dass ihr unbedingt die Tür für Armin Laschet aufhalten wollt, ist unschwer zu erkennen, war auch nicht anders zu erwarten.

Wie es auch kommt ...

... für Geringverdiener wird es schlechter.

Die Geschenke von Grünen und FDP an ihre Klientel (Subvention von Elektro SUVs, Renditezusagen für PV Anlagen Besitzer etc.) müssen ja finanziert werden.

Und da werden diese Parteien ja nicht ihre eigenen Wähler schröpfen. Stattdessen werden es besonders die Geringverdiener sein, die das bezahlen müssen. Durch den Abbau von Sozialleistungen. Durch die Verteuerung von Energie.

Damit bestrafen FDP und Grüne diejenigen, die die Parteien der Besserverdienenden nicht gewählt haben.

Der Grünen-Jugend zustimmen.

Der Grünen-Jugend zustimmen. Egal wie nahe sich Union und Grüne kommen können, der Wählerauftrag ist ein anderer.
Alleine 1,6 % Unterschied zwischen CDU und SPD geben keine klare Aussage über das, was im Kanzleramt passieren soll. Aber, die schlechtesten Zahlen der CDU nach Jahrzehnten und vor allen nach 16 Jahren, machen doch klar, dass etwas anderes gewollt ist. Umwelt und Digitalisierung sind Themen, die in den letzten Jahren verloren wurden. Neue Ideen und ihre Umsetzung sind nötig.

baumgart67

"Auch wünscht gemäß der Umfragen die Mehrheit der Deutschen einen Kanzler Scholz und eine Ampel, das sollte man ruhig berücksichtigen. Laschet ist ja sogar in NRW unbeliebt"
Ein anderer Forist hat gestern darauf hingewiesen (danke!): "(1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt.
(2) Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt", so steht es wörtlich im Grundgesetz, Paragraph 63.
Die ganzen Kanzlerverhandlungen, soweit sie von den Parteien geführt werden, sind nur der Versuch, den Abgeordneten ihre Wahlfreiheit abzuerkennen. Linke, Fraktionslose, die "böse" AfD, alle Abgeordneten wählen den Bundeskanzler laut Vorschlag des Bundespräsidenten jeder für sich, und der Bundespräsident hat sich insoweit nicht um die Wünsche einer Partei zu kümmern, gerade ihren Kandidaten vorzuschlagen. Erst im zweiten Wahlgang würde die Mehrheit zählen, wieder jeder für sich.

um 12:29 von DrBeyer @AufgeklärteWelt 12:16

Und da Herr Lindner weiß, dass er sich nicht noch einmal auf so billige Art wie beim letzten Mal aus der Verantwortung stehlen kann, wird man sich einigen.
#
Auch ich sehe keine Neuwahlen,denn Lindner kann sich nicht noch mal aus der Verantwortung stehlen. Man wird dicke " Kröten " schlucken müssen. Ob dann so eine Ampel 4 Jahre hält ist eine andere Frage.

@ auf Welt

Ja, das wäre mal interessant.

Neuwahlen mit Habeck und Söder als Spitzenkandidaten.

@12:30 von Carina F

... und ergänzen sollte man: Fast 9% Verlust ist nicht 'knapp verloren'.

Pecheur

Aus dem vorgehenden Faden:"im Übrigen widersprechen Sie sich selbst, wenn Sie auf der einen Seite schreiben, das einfach die stärkste Partei die Minister stellen soll und auf der anderen Seite hinterfragen wozu wir eine Regierung brauchen.
Zu meiner Schulzeit gab es ein"

Wo ist da der Widerspruch?
Es gibt ein Parlament, das über Vorschläge abstimmt.
Die stärkste Partei darf minister ernennen, die die Ergebnisse vortragen dürfen/müssen.

Das wären sozusagen Pressesprecher. Und Ansprechpartner für das Ausland. Regiern "tut" aber immer noch das Parlament.

@ heutemaldu

Es wäre schön, wenn die FDP die Grünen bremsen könnten, unsere Soldaten in den Krieg zu schicken.

In der Tradition des viel zu früh verstorbenen FDP Außenministers Guido Westerwelle, der uns vor einem unsinnigen Angriff auf Libyen bewahrt hat.

Ich betrachte das längst als entschieden

Sicher, der komplett gescheiterte Laschet phantasiert noch ein paar Tage um nicht gleich vom Hof gejagt zu werden. Aber wer sich die Realität anschaut, dem ist auch klar - es kann nur eine Ampel werden. Für die Grünen käme es dem politischen Selbstmord gleich, einer Union als Krücke zu dienen.
Außerdem reden wir durch die überbewertete CSU von einer vierer Koalition. Und die wird kaum stabiler sein als ein Dreierbündnis.

@12:27 von baumgart67

"Für zukünftige Wahlen wären eventuell Vorwahlen der Kandidaten interessant, um hier die Bevölkerung besser zu beteiligen ..."
Vorwahlen so wie in den USA? Da der Bundeskanzler nicht direkt gewählt wird, macht das keinen Sinn, und letztlich wählen den Parteivorsitz und ggf. dann damit auch den Spitzenkandidaten nicht alle Bürger sondern auch nur die (delegierten) Parteimitglieder.
Wenn Sie mit der Wahl nicht einverstanden sind, dann steht es Ihnen völlig frei sich in der Partei Ihres Herzens für den "richtigen" Kandidaten zu engagieren und Abstimmungen unter allen Mitgliedern zu initiieren.

@ Margit

Zitat: "Jamaika wie auch GroKo wären der größte Verrat an den Wählern
Jeder Wähler hatte bei der Stimmabgabe eine Vorstellung von einer hoffentlich kommenden Koalition."
#
Wenn dem so wäre, oder so hätte sein sollen, hätte das Votum des Wählers eben entsprechend deutlicher ausfallen müssen. Wer den Parteien den Spielraum für verschiedene Konstellationen zur Verfügung stellt, muss dann ggf. auch mit Ergebnissen leben können, die ihm nicht genehm sind. Auch das ist Demokratie.

Am 29. September 2021 um 12:29 von DrBeyer

Und da Herr Lindner weiß, dass er sich nicht noch einmal auf so billige Art wie beim letzten Mal aus der Verantwortung stehlen kann, wird man sich einigen.
__
Wieso war das auf "billige Art" ? Sonst wird den Politikern immer angekreidet, dass sie sich wahlweise wegen der Macht, den Posten, des Geldes oder der Profilierung wegen bis zur Unkenntlichkeit verbiegen und wenn sie dann in die Regierung kommen, am liebsten für immer an ihren Stühlen kleben.
Nun hat Herr Lindner diesem Klischée 2017 eben NICHT entsprochen und lieber auf die Vorteile verzichtet und DAS kreiden Sie und andere ihm jetzt auch an.
Ja, wie denn nun ? Das widerspricht sich doch, oder finden Sie nicht ?

@Dany39, 12:40

...zumal Bremen ja gezeigt hat, daß nicht unbedingt der Wahlgewinner die Regierung bilden muss.

Alternative Mathematik? Wer die Regierung stellt, ganz einfach, weil er eine Mehrheit hat, der ist ja wohl auch der Wahlgewinner. Und wer trotz aller Anstrengungen nur die Minderheit auf seiner Seite hat, ist logischerweise auch der Wahlverlierer.

RE: DrBeyer um 12:29; @AufgeklärteWelt 12:16

***Und da Herr Lindner weiß, dass er sich nicht noch einmal auf so billige Art wie beim letzten Mal aus der Verantwortung stehlen kann, wird man sich einigen.***

Sehr richtig was Sie schreiben.
Nur war die Entscheidung 2017 keine Koalition mit der CDU und GRÜNEN einzugehen, alles andere als billig. Die FDP kam aus der außerparlamentarischen Opposition und wurde schon lange als "Wurmfortsatz" der CDU angesehen. Solch ein Erscheinungsbild konnte und durfte sich die FDP nicht mehr geben. Daher war die Entscheidung, aufgrund von zu wenig Übereinstimmungen, die Koalition erst gar nicht einzugehen, nachvollziehbar und im nachhinein betrachtet auch richtig. Der Reformunwillen der "Merkel-CDU" war damals für die FDP auch ein Grund fürs Scheitern.

Gruß Hador

CDU/CSU und Laschet - unmöglich

Grüne und FDP brauchen einen Koalitionsprtner für den „Aufbruch“. CDU/CSU und Laschet haben sich gründlich dafür disqualifiziert.
Da geht es nicht nur um den Rückstand zur SPD und den deutlichen Wunsch der Bevölkerung nach Scholz statt Laschet als Kanzler. Man sehe sich die Wählerwanderung nach 16 Jahren CDU/CSU-geführter Regierungspolitik an, die Flucht vieler Wähler kommt ja nicht zufällig zu Stande: Untätigkeit, oft Verhinderung und Stillstand bei Umwelt, Verkehr, Landwirtschaft usw., die Schere reich - arm geht weiter auseinander, Lobbyismus, Selbstbereicherung, Scheuer, Klöckner, Altmeier, ... als Ministeriumsspitzen, reicht das noch nicht? So kann es doch nicht weitergehen.
Dann redet Laschet von einem Zukunftsprojekt - abenteuerlich bei 90% der jüngeren Wähler, die nicht für diese Politik gestimmt haben: CDU/CSU mit 10% an 4. Stelle, immerhin knapp vor Linken (8%) und AFD (7%). Und die noch jüngeren ohne Wahlmöglichkeit haben ihre Meinung letzte Woche sehr deutlich gemacht.

@12:39 von heutemalich

"... Viele Grünen-Wähler sind zur FDP gewechselt, weil die unsägliche strikte Corona-Politik der Grünen für sie unwählbar wurde."

Die Corona-Politik der Grünen (?) war zu strikt und daher wählen "viele" (bislang) Grünen-Wähler die FDP?

Es wäre toll, wenn Sie das näher erläutern können.

12:27 von baumgart67

wäre scholz gewünscht worden von der spd basis, wäre er parteivorsitzender und nicht das charismatische doppel. hinzu kommt, daß scholz in der spd nix zu sagen hat. da würde er kanzler von gnaden seiner juniorpartner und der spf führungstroika

Mit SPD und Ampel

Nicht nur Jungwähler, die Hälfte aller Wähler*innen wollen eine Ampel!
Die notwendigen Veränderungen für die Umwelt, das wollen nicht nur die Grünen, könnte ebenso wie der wirtschaftliche und der digitale Ausbau (der von der CDU/CSU verpennt wurde) von der FDP angegangen werden. Das würden sich 60 % der Bürger*innen wünschen. Es wäre zudem ein starkes Zeichen an die Unverbesserlichen und alten Strippenzieher in CDU, an die Parteien am rechten Rand aber auch an die weltfremden Linken!

12:31 von Egleichhmalf

doch, man hat verhandlungsmasse gegen scholz. ich hatte heut morgen schon darauf hingewiesen, daß die cdu den grünen den posten des bundespräsidenten für frau KGE anbieten kann. da werden die schwerlich nein sagen u, um sich vom scholz rumschupsen zu lassen

Mit dem sinkenden Schiff CDU/CSU

möchte, glaube ich, niemand einen Bund eingehen. Ebenso müssen FDP und Grüne damit rechnen, dass aus Herrn Laschet plötzlich Herr Söder wird. Das ist eine denkbar wackelige und riskante Angelegenheit, von der die beiden "Königsmacher" wahrlich absehen sollten.

Hinzu kommt, dass die Wähler keine Jamaika- Koalition haben wollen. Das wäre das völlig falsche Signal und würde großen Unmut im Volk hervorrufen, was niemand wollen kann.

Also folgerichtig und dem Wählerwillen entsprechend ist die Ampel-Koalition, daran geht kein Weg vorbei. Die CDU/CSU hat die Wahl verloren. Punkt!

12:16 von AufgeklärteWelt: Jamaika ist noch nicht vom Tisch ....

< wenn sich Grüne und FDP einigen, dann wird die SPD nicht im Wege stehen; wo man sich nicht eignet, kommt es zu einer großen Koalition oder Neuwahlen >

Es kann aber auch passieren, dass Lindner die Grünen unter Druck setzt u. seine Zustimmung zu einer "Einigung" nur gibt, wenn es eine Jamaika-Koalition wird.
Ich traue dem Linder das durchaus zu.
Denn die FDP und Union haben dasselbe "Klientel" an Wählern : Das sind Spitzenverdiener, Großunternehmer u. Vermögende.
Jamaika (u. GroKo) wären allerdings der maximale Betrug an den Wählern.

Auch bei einer "Ampel" fühlen sich viele betrogen, vor allem deshalb, weil durch die Hetze und unwahren Behauptungen der Union betr. die Parteien aus Rot-Grün-Rot in den letzten Tagen des Wahlkampfes man bei vielen der Unentschlossenen unberechtigte Ängste vor RGR geschürt hat mit der Folge, dass diese Wähler dann doch wieder bei der Union ihr Kreuz setzten.
Daher der Abfall der Linken und der Grünen gegenüber die Umfrageergebnissen der letzten Tage.

Gemeinsames Projekt Dreierkoalition

Einige kluge polit. Analysten haben in Diskussionen auf einen Aspekt hingewiesen, der mir sehr plausibel erscheint.

Für das Gelingen einer Dreierkombination gelte es eine Art gemeinsame Erzählung / ein Projekt zu vereinbaren hinter dem alle Beteiligten für die Legislaturperiode stehen. Das ist mehr als nur jedem der drei Parteien sein programmatisches Steckenpferd hinzuwerfen oder zuzugestehen (und das dann in Eigenregie abzuarbeiten).

Es müsse sowas wir ein gemeinsames "Wollen", "Dabeisein" bei allen Partnern vorhanden sein. Keiner darf sich als Anhängsel von 2 programmatisch näher verbundenen Parteien fühlen.

Ampel ist mehr als Rot-grün plus FDP!
Jamaika ist mehr als Schwarz-gelb plus Grün!

Von CDU-Unterstützern auch hier im Forum (Grüne "einhegen, damit die keinen Quatsch" machen) kommt oft genau diese arrogante Geisteshaltung.

Grüne & FDP (bei Ampel) machen das nicht mit.

Dass solche Töne hier natürlich auch von AfD-Schreibern kommen ... geschenkt. Grund: politikunfähig

Für mich beinhaltet die Wahl, ...

.. das der Wähler keiner Partei die alleinige Regierungsverantwortung zutraut, sie lieber auf viele Schultern verteilt sieht.
Nicht allein rot oder schwarz, grün oder gelb, nein, zumindest ein Dreierbündnis. Und selbst das würde man nicht zusammengekommen, wenn die Linke oder AfD ein paar Prozente mehr bekommen hätten. Dann wäre es u. U. sogar auf ein Viererbündnis herausgelaufen und einer wäre noch mehr auf den anderen angewiesen gewesen.
So richtig haben solche Bündnisse nichts hervorgebracht und selten eine Legislaturperiode gehalten, Beispiele sind Italien oder Israel.

Ich kann mir

nicht wirklich vorstellen, das Gelb und Grün zueinander kommen können, die Unterschiede sind einfach zu groß, Gelb müsste sich extrem verbiegen wenn es um die Steuer geht.
Von der Schuldenbremse wollen wir gar nicht erst reden, da ist Gelb der CDU viel näher.
Und man redet jetzt nur von den kleinen, die SPD hat einen Linken Flügel der auch Einfluss nehmen wird, und da müsste Geld noch mal auf einiges verzichten, dann bleibt vom Wahlprogramm und Versprechen, nichts mehr übrig.
Wie gesagt, mir dazu die Vorstellungskraft, Grün ist leider zu stark geworden, so das es nur eine Möglichkeit gäbe, leider.

Gute Ausgangsposition

Bei der SPD jammert die FDP und fordert Zugeständnisse über Gebühr, denn sie wollen eigentlich mit der CDU, bei der CDU jammern die Grünen, dass es nur mit viel Schmerzensgeld funktionieren kann. Insgeheim sind sich FDP und Grüne einig – sie können so alles in den Verhandlungen durchsetzen. Bad cop - good cop. Coole Sache.

Die CDU würde solche Verhandlungen nur mit starkem Verschleiß am Personal überstehen. Vom eigenen Programm (hüstel) wäre kaum noch etwas in der späteren Umsetzung differenzierbar. Den Fehler der SPD werden FDP oder Grüne nicht machen.
Die SPD ist willig, sie sieht sich im Höhenflug und möchte den Schwung mit in die Regierungszeit nehmen.

@Margitt

"Am 29. September 2021 um 12:38 von Margitt.
Jamaika wie auch GroKo wären der größte Verrat an den Wählern

[...] Würde bei den vorhandenen Wahlergebnissen eine Jamaika-Koalition gebildet werden, würden sich vor allem die Wähler der SPD u. Grünen betrogen fühlen, die Wähler der Union u. FDP würden jubeln."

Ich gehöre zu denen, die Grün wählen wollten, aber dann kurz vor knapp auf die zweitbeste Option SPD umgeschwenkt sind, da Scholz größere Chancen hatte, weil Frau Baerbock aufgrund handwerklicher Fehler einen Matchball vergeben hatte und Kampf gegen Klimawandel für mich Thema Nr. 1 ist.

Aber ich würde mich nicht betrogen fühlen, wenn Jamaika kommt. Ich weiß ja, was die Parteien wollen. Ich wäre nur enttäuscht und sehr besorgt was Decarbonisierung betrifft. Das hat Gründe: Das selbsternannte Institut "Eike" leugnet nämlich nicht nur für die AfD den anthropogenen Klimawandel, sondern gehört auch zu den Einflüsterern bei FDP und CDU:

"https://tinyurl.com/wba7jxu5"

@12:40 von Dany39

"..zumal Bremen ja gezeigt hat, daß nicht unbedingt der Wahlgewinner die Regierung bilden muss."

Der "Wahlgewinner" hat es eben nicht geschafft, mit seinen < 27% genügend andere auf seine Seite zu ziehen.

Und ob es dem Wahlzweiten mit knapp 24% auf Bundesebene gelingt?

Veränderung

Die wichtigste Gemeinsamkeit von Grün und Gelb ist: "Veränderung"
Mit den Worten der FDP auf vielen Plakaten:" Wie es ist darf es nicht bleiben". Wenn ich mich recht entsinne, dann war das auch die Überschrift des Wahlparteitages der FDP.
Interessant ist auch, dass Grün und FDP zusammen mehr Sitze haben als SPD oder Union. Damit muss sich die stärkste Fraktion - egal ob SPD oder Union - schon mit dem Gedanken anfreunden, dass Grüngelb nicht ein Juniorpartner ist. Sofern sich diese einig sind ist ehr SPD bzw. Union der Juniorpartner. Eine solche Konstellation ist gewöhnungsbedürftig.
Im Wahlkampf der SPD hat man gesehen, dass die Partei aus vergangenen Niederlagen gelernt hat. Es gab keine Querschüsse mehr. Alle haben sich auf die im Wahlprogramm vereinbarten Ziele konzentriert. Das ist ein Lernvorgang der im Unionslager erst noch vollzogen werden muss.
Und jetzt noch auf die Situation einstellen in einer Koalition nicht mehr die Mehrheit zu haben ... Das packt die Union nicht.

Koalition aus dem Wunschkatalog

Zahlen bestimmen den Sieg oder die Niederlage. Merkel hat 16 Jahre eine Unions-geführte Regierung geleitet. Einige Jahre davon vergessen wir lieber, weil der interne Streit CDU und CSU Implosionen und eine schlechte Zeit für die bundesdeutsche Politik brachte. Auch die Liberalen haben da ein Quäntchen zu beigetragen, Anno 2017. Am Ende hat Deutschland innenpolitisch, Integration und Sozialpolitik betreffend geschwächelt und große Lücken, die längst bearbeitet werden müssten. Dass Söder, Laschet oder Brinkhaus intern Ruhe schaffen und man Politik betreibt, die den Namen verdient, bezweifle ich aus zwei Gründen: Die Union ist Verlierer. Laschet Garant für Widerstreit in der Union. Und davon haben wir mehr als genug gehabt. Deutschland braucht endlich stabile Politik mit Aussage und Umsetzung. Rente, Soziales, Integration, Verteidigung und umweltverträgliche Wirtschaft, um den hohen Schuldenberg abzutragen und den jungen Leuten eine Zukunft zu verschaffen. Für mich klar: Ampel-Koalition!

Gewinner

"Dem kann ich mich nur anschließen, zumal Bremen ja gezeigt hat, daß nicht unbedingt der Wahlgewinner die Regierung bilden muss."

Es gibt nicht nur einen Gewinner. Und "The winner takes it all" - das gilt hier schonmal gar nicht. Die SPD hat etwas mehr als 5 Prozent dazu gewonnen, die Grünen noch etwas mehr, die FDP nur 0,7 Prozent.
Alle anderen haben Stimmen eingebüßt. Man muss immer mit der letzten Wahl vergleichen, es gilt das Wahlergebnis, nicht Umfragen von vor 6 oder 10 Monaten.
Und Bremen hat gezeigt, dass nur der- oder diejenige die Regierung stellt, der/die eine Mehrheit hinter sich bringt. Dies war bei der CDU nunmal nicht der Fall.

Man unterscheidet zwischen Ampel und Jamaica-

Nein, der gute Sprachgebrauch ist das nicht welches die Ard derzeiten benutzt.
Unter Ampel versteht man SPD, Grüne und FDP und das andere wäre Jamaica was auch ne Ampel ist im weiteren Sinne aber die Fragestellung hingt dem Zeitgeist hinterher.
Aber sei es drum- Wenn sich FDP und Grüne nicht prinzipiell einigen gibt es keine Ampel egal welcher Art. Dann käme eine Groko mit anderen Vorzeichen und ewig Zeit hat man nicht denn die größte Katastrophe wäre bis Ostern nächstes Jahr herum zu verhandeln.
Normalerweise die letzten 50 Jahre steht die Koaltion- diesmal höchstwahrscheinlich ne Dreier-Koaltition- bis Anfang November und an das sollte man sich eher halten.

12:39 von heutemalich

"Viele Grünen-Wähler sind zur FDP gewechselt, weil die unsägliche strikte Corona-Politik der Grünen für sie unwählbar wurde."

Ihre Aussage ist durch keine Fakten belegbar, allenfalls Vermutung, dass ein paar so gehandelt haben. Ein Blick auf die Wählerwanderung widerlegt Sie.

"https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2021-09-26-BT-DE/index.shtml"

Per Saldo haben die Grünen 240.000 von FDP hinzugewonnen. Von den 130.000, die von GRÜ -> FDP haben einige vllt. so gedacht.

Von den 370.000, die von FDP -> GRÜ gewechselt sind, waren sicher auch welche froh, dass es eine verantwortungsbewusste grüne Opposition gab, die viele vernünftige Coronamaßnahmen mitgetragen hat. Die Grünen sitzen in wesentlichen mehr Landesregierungen als FDP und verhalten sich dort sehr vernünftig.

Viele Einwohner dieses Landes sind faktisch deswegen noch am Leben, weil CDU/SPD/Grüne in der Pandemie vieles richtig gemacht haben. Kritikpunkte gibt es immer. Das Management war größtenteils ok.

Ampel oder Rot/Schwarz

Jamaika - Die unwahrscheinlichste aller Varianten. Jamaika birgt eine brandgefährliche Verzerrung des Wählerwillens:

1 Mehrheitlich gewählten Kanzlerkandidaten ausbooten
2 Den Wunsch nach Erneuerung unter dem Diktat der alten Führung abwürgen
3 Die stärkste Partei in die Opposition verbannen
4 Den Wählern im Osten der Republik Regierungsbeteiligung vorenthalten (siehe Karte ZWEITSTIMMEN)

Jamaika - Lieblingsszenario derjenigen, die sich jetzt noch an Regierungsposten und Ministerien festklammern. So nebenbei auch Lieblingsszenario der ö/r Intendanten und Chefredaktionen...
Daher hier der Hinweis auf eine Option, die im Falle einer partout nicht zustande kommenden Ampel wahrscheinlich wird: Rot/Schwarz.

FDP und Grüne werden dieses Szenario über eine klare Abgrenzung der Kernkompetenzen, mit einem Pakt des kleinsten gemeinsamen Nenners vermeiden.

Keine Alternative zur Ampel.

Progressives Vorgehen der "Kleinen"

Herr Laschet ist daran gescheitert,dass er eine unmoderne Partei mit Partei-Soldaten,Pöstchenjägern und Mitläufern als Vormann und Verbindungsmann zu Steinzeit-Managern in einer globalen Welt anführen wollte!Das er die Wahl analog Trump nicht mit dem Glückwunsch an Scholz abschliesst -zeugt weder von Achtung noch Respekt!
Viele junge Erstwähler haben FDP gewählt -weil sich so vieles progressiv anhört ...ABER das muss Lindner erst mal seinen Steinzeit-Eliten beibringen !
Allerdings besteht schon Aussicht, dass die FDP mit Lindner nochmals 5% dazu gewinnt und in 4 Jahren einen jungen Kanzlerkandidaten mit Harbeck als Finanzminister gegen eine 20%ige SPD&CDU stellen kann!
Naja... erst mal die Neujahrs-Ansprache durch Frau Merkel verhindern!

um 12:39 von heutemalich…

Bei "Menschenrechten in der Außenpolitik" sind sich Grüne und FDP einig. Schön. Nun wäre es auch gut, wenn die Grünen sich wieder darauf besinnen würden, die Bürgerrechte in der Innenpolitik wieder ein kleines bisschen zu achten. Viele Grünen-Wähler sind zur FDP gewechselt, weil die unsägliche strikte Corona-Politik der Grünen für sie unwählbar wurde.

Ich habe mir einmal die Wählerwanderungstabelle angesehen, die hier vor 2 Tagen zu sehen war. Von den Grünen an die FDP: 130.000, AFD 20.000, SPD: 700.000, Union: 130.000, Linke: 130.000, Andere: 170.000, Nichtwähler: 210.000, Verstorben 160.000.
Die Gruppe zur FDP ist relativ klein und aus welchen Grund, das weiß man nicht so genau. Also nur eine Vermutung ihrerseits?

@13:37 von Jo Beeck

"Herr Laschet ist daran gescheitert,dass er eine unmoderne Partei mit Partei-Soldaten,Pöstchenjägern und Mitläufern als Vormann und Verbindungsmann zu Steinzeit-Managern in einer globalen Welt anführen wollte! Das er die Wahl analog Trump nicht mit dem Glückwunsch an Scholz abschliesst -zeugt weder von Achtung noch Respekt!"

Was für ein Vergleich. Selbst Frau Baerbock hat sich gleich am Wahlabend in der "Elefantenrunde" dafür ausgesprochen, dass hier jeder mit jedem reden muss weil keine Partei eine deutliche Mehrheit hätte. Mich irritieren da schon eher Haltungen, die Grüne und FDP nun nach vorne senden um unter sich auszumachen welche der grösseren Parteien CDU/SPD zum Zug kommen soll. Am Ende schliesst vielleicht Frau Baerbock die Wahl mit "mit dem Glückwunsch an" Laschet ab.

Keine Alternative zur Ampel.

von r0lt0 @
Doch die gibts.
Ein konservative demokratische Regierung mit der FDP.
Die weniger Stueren, Gebühren und bevormundung durchsetzen muus um unserer land wieder lebenswert zu machen.

@weingasi1 13:08

"Nun hat Herr Lindner diesem Klischée 2017 eben NICHT entsprochen und lieber auf die Vorteile verzichtet und DAS kreiden Sie und andere ihm jetzt auch an.
Ja, wie denn nun ? Das widerspricht sich doch, oder finden Sie nicht?"

Sie übersehen die besonderen Vorzeichen des Wahlausganges von 2017.

Die SPD hatte (endlich) erkannt, dass aus irgendwelchen Gründen die deutschen Wähler ihr alles Schlechte, der CDU dafür alles Gute der GroKo in Rechnung stellen, und hat deshalb schon deutlich vor der Wahl gesagt, dass für sie eine erneute GroKo nicht in Frage komme. Das Wahlergebnis war dann so, dass lediglich noch eine Koalition mit der FDP möglich war.
Und statt Verantwortung zu übernehmen, hat sich Herr Lindner aus selbiger gestohlen.
Im Gegensatz zur SPD, die auf den Bundespräsidenten gehört hat, als der sinngemäß sagte: "Wer sich zur Wahl stellt, muss damit rechnen, das er auch gewählt wird, und dann dazu stehen."

Interessanterweise galt das damals aber nur für die SPD, nicht für die FDP.

Demokratieverständnis?

Jeder konnte seine Stimme einer Partei gegeben. Die hat um unsere Stimme mit einem Wahlprogramm geworben. Und nach meinem demokratischen Verständnis hat diese Partei von mir den Auftrag erhalten, möglichst viel von diesem Programm jetzt umzusetzen. Einen Koalitionsausschluss hatte meines Wissens keiner formuliert. Wenn also Laschet für den Einzug ins Kanzleramt allen Forderungen von Grüngelb nachkommt, warum dann nicht Jamaika? Dann wird Lindner Finanzminister und der Kohleausstieg wird auf 2030 vorgezogen. Toll. Ob da natürlich die Union mitmacht ist fraglich. Aber die Posts die Jamaika als Verrat an der Demokratie bezeichnen müssen Mal Ihr eigenes Demokratieverständnis prüfen. Es geht nicht um Koalitionen sondern um Inhalte. Solange meine Wunschinhalte Realität werden nehme ich jede Koalition.

@ harpdart

„Und Bremen hat gezeigt, dass nur der- oder diejenige die Regierung stellt, der/die eine Mehrheit hinter sich bringt. Dies war bei der CDU nunmal nicht der Fall.“

Das ist absolut richtig und jetzt bei Jamaika ebenso möglich.
Und da helfen auch keine Zugewinne / Verluste, denn es geht einzig und alleine um die Mehrheit. Alles andere ist Makulatur.
Und da jede Partei gerne selber mitentscheiden möchte, anstatt sich das Treiben von der Oppositionsbank anzuschauen, ist es ein völlig normaler Prozess, dass jede Partei das möglichste dafür tut, in die Regierung zu kommen, um für seine Wähler das Beste rauszuholen.
Die Parteien stehen in erster Linie in Konkurrenz zueinander und schauen naturgemäß erstmal auf sich selber. Danach beginnt dann die Taktik, um sich den größten Einfluss zu sichern.
Und auch die SPD würde sich am Ende des Tages nichts von dem Sieg kaufen können, wenn sie nicht in der Regierung wären.
Dafür gibt es im Sport einen Ausdruck:
Meister der Herzen

einfach herrlich hier wieder

mit welcher verve sich unsere linksaussen experten nun für die ampel einsetzten, nachdem der r-r-g alptraum an uns vorbeigegangen ist. aber offenbar ist es den mitarbeitenden/pensionisten von wohlfahrts/socialindustrie egal, wer ihre gehälter erarbeiten muss

@Olivia59 15:03

"Mich irritieren da schon eher Haltungen, die Grüne und FDP nun nach vorne senden um unter sich auszumachen welche der grösseren Parteien CDU/SPD zum Zug kommen soll."

Sie verdrehen da etwas.
FDP und Grüne setzen sich zuerst zusammen, weil die Unterschiede zwischen ihnen am größten sind.

Das ist berechtigt und hat durchaus Hand und Fuß.

@Ampel oder Rot/Schwarz 13:36 von r0lt0

"FDP und Grüne werden dieses Szenario über eine klare Abgrenzung der Kernkompetenzen,
mit einem Pakt des kleinsten gemeinsamen Nenners vermeiden.
Keine Alternative zur Ampel."

Sehe ich ähnlich, zumal ich den von mir nicht sehr geschätzten Herrn Lindner
immerhin für so 'clever' halte, dass er nicht nochmal Fehler macht,
wie mit dem 'Nicht regieren'
bzw. dem 'liebäugeln' mit blaubraun (Kemmerich)
Ich denke, sein Traum a la FPÖ ist zerstoben.

Also macht man machtpolitisch das Beste draus.
Der Zeitpunkt kommt sicher so nicht wieder.

@12:50 von SinnUndVerstand

"und gleichzeitig ausgeschlossen, dass er Laschet Platz macht für den höchstwahrscheinlichen Fall, dass die Union in die Opposition geht. Das signalisiert klar: Laschets Zeit in der Union ist bereits abgelaufen"

Den Satz von Brinkhaus fand ich auch bemerkenswert und bestätigte meinen Verdacht, dass die CDU Laschet lieber heute als morgen los wäre. Kubicki hat schon vermutet, dass Laschet diese Woche nicht übersteht (ist natürlich Spekulation)

"Selbst für den unwahrscheinlichen Fall 'Jamaika' wird er nicht Kanzler; dann droht uns womöglich Söder"

Theoretisch möglich. Das gäbe aber Aufregung, weil dann, wie bei der Europa-Wahl, jemand gewählt wird, der vorher nicht zur Diskussion stand. Aber Söder hätte noch die Chance Aiwanger rauszuwerfen, den er sowieso nicht leiden kann, und in Bayern mit den Grünen zu koalieren. Das wäre evtl. ein Angebot in den Sondierungen.

Die SPD könnten natürlich die FDP in Berlin und MV mit einem Kuhhandel locken.

Das Grün Gelb sich findet...

kann gut sein, aber es wird dieses Land selbst mit einer SPD dazu zwar ökologisch und ökonomisch erneuern aber die Soziale Spaltung wird zunehmen. Bei den Wichtigen Sozialpolitischen Themen und ihrer Finanzierung trennen sie dann Welten.
Ich gebe einer Ampel nur eine halbwertszeit von maximal 2 Jahren, dann gibt es hoffentlich Neuwahlen. Die Komfortzone für unsere Damen und Herren Politiker ist seit dieser Wahl endgültig vorbei.

@baumgart67

"Laschet ist ja sogar in NRW unbeliebt und hat dort besonders schlecht angeschnitten" Am 29. September 2021 um 12:27 von baumgart67

*

Wieso nur Laschet?

Haben Die die ganzen Affären der Union vergessen: Maut, Masken, Bestechung?

Das hat sicher größere Auswirkungen auf das Wahlergebnis gehabt. Und dass die Union das immer noch nicht mitbekommen hat und manche immer nur bei Laschet Schuld suchen macht es nur noch schlimmer.

Scholz musste kaum Wahlkampf machen, die Affären der Union haben den für ihn gemacht.

KORREKTUR zum Thema 29.9.2021 8:23

Entschuldigung !
Da sind mir 2 Zeilen durcheinander geraten und ich hätte "im zukünftigen deutschen Bundestag" hinzufügen sollen (denn auf DIESE Stimmen kommt es ja jetzt nur noch an):
SPD 206 Sitze, Union 196 Sitze, in Summe 402 Sitze = 54,7% von 735 Sitzen
SPD 206 Sitze, Union 196 Sitze, Grüne 118 Sitze, in Summe 520 Sitze = 70,7% von 735 Sitzen.
Facit : Die Große Koalition würde dem Wahlergebnis am direktesten entsprechen. Die Hinzunahme der GRÜNEN würde einen unschlagbaren Block ergeben. Warum den Tort mit der FDP !

@ 12:44 von werner1955

„Es ist für Rentner und Steuerzahler vollkommen egal.

Alles wird für uns viel teuerer und verboten werden, und die Reichen machen so weiter wie bisher.“
Eigentlich erzählt jeder, dass die Zahl der Rentner immer größer wird. Wenn dass dann so kommt, dann haben die Rentner wohl einfach falsch gewählt. Wahrscheinlich das Kreuz wieder an der Stelle gemacht, an der es schon immer war …
Von Altersarmut und Hartz IV Problemen sind offensichtlich nur 4,9% der Wähler betroffen.

Am 29. September 2021 um 12:31 von Egleichhmalf

„Die Wahrscheinlichkeit, dass es …
… auf eine Ampel hinausläuft, scheint mir außerordentlich hoch zu sein.
Andererseits wäre es sehr unklug, das schon jetzt so festzulegen: dann hätte man ja keinerlei Verhandlungsmasse gegenüber Herrn Scholz.“

Sie haben Recht.

Herr Laschet steht vor einer roten Ampel und träumt von…

Und das ist gut so, denn nicht auf halber Strecke steht der Gewinner schon fest.

Jamaika-Koalition keine zufriedenstellende Option

Auch wenn eine Jameika-Koalition von Hoffnungen der CDU/CSU- und ganz vielen FDP-Wählern getragen wird, so kann man einer deutschen Regierung nach dem Wahl-Debakel der Union keinen Bundeskanzler Laschet zutrauen.
Zum Einen ist Schwarz selbstredend durch das eingefahrene Wahlergebnis gefühlt abgewählt worden, zum Anderen fehlt Laschet einfach der Biss. Und das läßt der verprellte Söder ihn auch öffentlich über die Medien spüren.
Oben drauf kommt dann noch die miese Stimmung in der CDU und einmal mehr die arrogant-frechen Sticheleien des Söder. In dieser Konstellation geht regieren nicht.
Und Laschet kann jetzt auch nicht einfach zurücktreten, so sehr ihm das einige Parteigenossen gönnen. Das wäre nicht nur feige sondern dann bliebe von der Glaubwürdigkeit der CDU kaum noch was übrig und Jamaika hätte sich sofort erledigt.
Es wird sicherlich ein Angebotsgespräch zwischen Schwarz-Gelb-Grün geben, aber nur der Höflichkeit wegen.
Sibald Gelb-Grün sich geeinigt haben, ist die Ampel machbar.

Früher

Früher übrigens haben sich Politiker in der Regel rasiert. ;)

15:09, Karl Maria Jose...

>>einfach herrlich hier wieder
mit welcher verve sich unsere linksaussen experten nun für die ampel einsetzten, nachdem der r-r-g alptraum an uns vorbeigegangen ist. aber offenbar ist es den mitarbeitenden/pensionisten von wohlfahrts/socialindustrie egal, wer ihre gehälter erarbeiten muss<<

Einfach herrlich, immer wieder Ihre Kommentare lesen zu dürfen.

Wie umsatzstark ist diese ominöse „wohlfahrts/socialindustrie“ eigentlich? Wird da nicht gearbeitet, oder weswegen müssen andere die Gehälter dort erarbeiten?

15:08 von berelsbub

da passen dann sogar die vereinsfarben blau/grau. und hinzukommt, nur mit einem FM lindner kann noch der irrsinn verhindert werden, die eurobonds doch noch durchzuschleusen. deshalb ist draghiland auch sehr in aufruhr, weil sie bei rot grün den gürtel nicht enger schnallen müssten

Merkwürdige Demokratie

Es ist schon befremdlich, wenn eine FDP letztendich entscheiden darf, wer Kanzler wird, welchen Weg Deutschland einschlagen wird - ob es eine kleine Erneuerung mit der SPD oder ein großes "weiter so mit etwas Klimaschutz" mit der CDU geben wird.
Irgendwie ist unser System in Deutschland in erster Linie auf Erhalt der bestehenden Strukturen ausgelegt. Man könnte dies positiv mit "Sicherheit, Berechenbarkeit, Zuverlässigkeit, usw." umschreiben. Man kann es aber auch reaktionär, Festhalten am Alten, Verhinderung des Fortschritts bezeichnen.
Auf jeden Fall wird es keine Bürgerversicherung geben, keine Fortschritte beim sozialen Wohnungsbau, keine Fortschritte bei der Rente (Zusammenlegung aller Einzahler in eine einzige Strukur, wie in Österreich), es wird weiter eine Privatisierung des Gesundheitswesens, des Pflegesystems geben. Dafür wird die FDP sorgen - sonst spielt sie einfach nicht mit. Sowas nennt sich dann Demokratie. Ein kleine Klientelpartei regiert Deutschland.

12:40 von Dany39

"zumal Bremen ja gezeigt hat, daß nicht unbedingt der Wahlgewinner die Regierung bilden muss."

Ich verfolge dieses Forum nur sporadisch, daher weiß ich nicht ob dieses Thema 'zweitstärkste Partei & Regierungsauftrag" schon ausgiebig diskutiert wurde.

In der BRD-Geschichte waren die Fälle in denen der Zweitplatzierte den Chef einer Koalition stellte stets eine Konsequenz einer bereits vor (!) der jeweiligen Wahl vorbereiteten, besprochenen, allen Wählern bekannten Konstellation.

1976 & 1980 war die sozialliberale Schmidt-Genscher-Koalition angetreten weiterzuarbeiten. Bin alt genug zu erinnern, dass eine der beiden dies sogar so plakatiert hatte.

Bremer Bürgerschftswahl 2019 war ebenso klar, dass RGR anstand.

Die aktuelle Lage im Bund ist dagegen völlig anders. Bis vor 4 Wo. war unvorstellbar das SPD stärkste Partei wird.

Das Endresultat gilt es zu respektieren, dass nun SPD dran ist. Beim miesesten CDU-Resultat seit '49 eine Regierung anführen zu wollen, ist total vermessen

@Olivia59 15:03

"Mich irritieren da schon eher Haltungen, die Grüne und FDP nun nach vorne senden um unter sich auszumachen welche der grösseren Parteien CDU/SPD zum Zug kommen soll."
Irritiert mich gar nicht. Das ist Demokratie man sucht sich eben die Mehrheiten wo man diese findet. Politik ist die Umsetzung des Machbaren.
Diese Gespräche sind politischer Pragmatismus. Grüngelb hat übrigens gemeinsam die meisten Sitze. Es gibt (ohne die AFD gerechnet) drei mögliche Koalitionen und wenn es Scholz nicht passt, dass Grüngelb zuerst alleine sondiert, kann er ja schon mal mit der Union verhandeln.

12:53 von werner1955

"das es eine gute demokratische konservative mehrheit mit der FDP gibt."

Ja klar, Jamaika ist ja noch nicht ganz aus dem Rennen.

Wir können hier lange schreiben,...

...es kommt wie es kommt. Das Wahlergebnis lässt eben nur bestimmte Koalitionen zu.

Und natürlich sind Einige hier, so wie ich, eher für die Ampel, Andere bevorzugen Jamaika. Je nachdem, wo sie ansonsten politisch verortet sind.

Sind wir ehrlich, natürlich sind die Umfragen für Ampel und für Scholz und natürlich hat die SPD ein gutes Prozent mehr, aber das wäre am Ende alles kein Kriterium. Je nachdem, wie die Verhandlungen laufen enttäuscht die FDP einen Teil ihrer WählerInnen mit der Ampel oder die Grünen die ihren mit Jamaika.

Und auch bei Jamaika müssten die Konservativen in der Union und die Liberalen einigen der "schlimmen Verbote" der Grünen zustimmen, die man vorher so verteufelt hat. Und je weniger Zugeständnisse sie machen, desto schlechter schneiden die Grünen beim nächsten Mal ab.

Jamaika

würde bei der nächsten Wahl die Grünen unter zehn Prozent drücken und die SPD sowie die Linke stärken.

13:12 von Hador Goldscheitel

so isses. und jetzt kommt schon wieder der unsägliche trittihn aus dem gebüsch, um auch diesesmal wieder die stimmung zu vergiften

@Karl Maria Jose... - Alptraum?

15:09 von Karl Maria Jose...:
"[...] nachdem der r-r-g alptraum an uns vorbeigegangen ist."

Ich frage mich, welches Verständnis man von der Gesellschaft haben muss, um Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit als "Alptraum" zu bezeichnen...

Es wäre ein Alptraum für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie diesen Planeten, wenn die bisherige Politik des unendlichen Wachstums fortgesetzt wird.

Es geht doch nicht um das Führungspersonal

Es geht um die Ausrichtung, was diese Partei erreichen möchte, wofür sie steht. Und das ist rundum reaktionär. Diese Partei hat die Klimawende verschlafen, die Verkehrswende, die Wohnungswende, die Gesundheitswende, die Bildungswende, die Pflegewende. Sie steht einzig für den Erhalt der Macht und des Reichttums weniger und für Bereicherung auf Kosten des Volkes, wie man bei den zahlreichen "Maskendeals" sehen konnte.

12:50 von SinnUndVerstand

"dann droht uns womöglich Söder."

Bitte erschrecken Sie mich nicht mit so einem an die Wand gemalten Teufel! Das wäre nun wirklich der allerübelste Ausgang.

um 15:09 von Karl Maria Jose...

einfach herrlich hier wieder
mit welcher verve sich unsere linksaussen experten nun für die ampel einsetzten, nachdem der r-r-g alptraum an uns vorbeigegangen ist. aber offenbar ist es den mitarbeitenden/pensionisten von wohlfahrts/socialindustrie egal, wer ihre gehälter erarbeiten muss

In der Hoffnung, die Moderation läßt es zu Menschen aus meinem nächsten Familien- und Freundeskreis die grün gewählt haben aufzulisten:

Ein Pensionär ex. Forscher
Eine Architektin (Wirtschaft)
Eine Lehrerin (Beamte)
Ein Assetmanager (Wirtschaft)
2 Ingenieure (Wirtschaft)
Ein Techniker (Wirtschaft)
Eine Therapeutin (Pflegeheim)

Für alle diese Menschen müssen sie arbeiten…

@15:10 von DrBeyer

"Olivia: >>Mich irritieren da schon eher Haltungen, die Grüne und FDP nun nach vorne senden um unter sich auszumachen welche der grösseren Parteien CDU/SPD zum Zug kommen soll.<<

Sie verdrehen da etwas.
FDP und Grüne setzen sich zuerst zusammen, weil die Unterschiede zwischen ihnen am größten sind.

Das ist berechtigt und hat durchaus Hand und Fuß."

Ich habe wohl nicht zu Unrecht einige Kommentare so verstanden, dass diese vergleichsweise kleinen Parteien durchaus als sogenannte "Königsmacher" darüber befinden sollten. Das wirken der FDP war auch historisch weniger mit Zünglein an der Waage als vielmehr mit "der Schwanz wackelt mit dem Hund" zu beschreiben.

@ fs

„Jamaika
würde bei der nächsten Wahl die Grünen unter zehn Prozent drücken und die SPD sowie die Linke stärken.“

Das müsste Ihnen doch sehr entgegenkommen ;-)

@ StepHerm

Ich finde, dass es nicht gerade gut für den Wahlkampf war, dass der drei Kandidaten nicht diejenigen waren, die sich die Bevölkerung gewünscht hätte. Bei der Union wurde aus rein parteitaktischen Gründen Laschet ausgesucht und bei den Grünen Baerbock weil sie eine Frau war, es wäre zumindest eine Urwahl durch die Mitglieder sinnvoll.

Wenn die 45 oder so Millionen Menschen...

...die gewählt haben, sich so viele Gedanken gemacht hätten, wie die meisten Leute hier im Forum voraussetzen, wäre nicht nur das Wahlergebnis vermutlich anders sondern unsere ganze Gesellschaft sähe anders aus.
Diese komplexe Planung, wer nach der Wahl was wie mit wem auch immer veranstalten könnte, wird doch wohl wenn überhaupt nur ein kleiner Teil durchgegangen sein, bevor mensch ein Kreuz gesetzt hat.
Insofern halte ich es für unangebracht, einen wie auch immer gearteten Wählerwillen zu suchen, der über die reine Entscheidung für eine Partei hinausgeht.

Und wenn ich dann lese, dass laut Umfragen 50+x Prozent Olaf Scholz als Kanzler haben wollen, kann ich nur fragen:
Warum zum Kuckuck haben die dann nicht alle SPD gewählt?

@15:23 von BitteHirnEinschalten

"Olivia: >>Mich irritieren da schon eher Haltungen, die Grüne und FDP nun nach vorne senden um unter sich auszumachen welche der grösseren Parteien CDU/SPD zum Zug kommen soll.<<
Irritiert mich gar nicht. Das ist Demokratie man sucht sich eben die Mehrheiten wo man diese findet. Politik ist die Umsetzung des Machbaren.
Diese Gespräche sind politischer Pragmatismus. Grüngelb hat übrigens gemeinsam die meisten Sitze."

Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass der Wahlgewinner Koalitionsgespräche einleitet um zu sehen wie weit man kommt und die anderen sich vorerst ruhig verhalten. Für mich macht das nach wie vor mehr Sinn.

15:09 von Karl Maria Jose...

«einfach herrlich hier wieder mit welcher verve sich unsere linksaussen experten nun für die ampel einsetzten, nachdem der r-r-g alptraum an uns vorbeigegangen ist. aber offenbar ist es den mitarbeitenden/pensionisten von wohlfahrts/socialindustrie egal, wer ihre gehälter erarbeiten muss.»

Es ist mehr logisch, und entspricht auch mehr dem Wählerwillen in der Gesamtheit der Wählerschaft, dass es keine Regierungskoalition Schwarz - Grün - Gelb gibt, in der der geringelte grün-gelbe Schwanz mit dem schwarzen ausgezehrten Hund Kanzler Armin Laschet wedelt. Und wo dann zwei Kellner die Chefs vom Koch sind.

Ganz ausgeträumt ist der Traum vom Schwarzen Kanzler nicht.
Ist aber auch kein besonders realistischer Traum.

Raufen sich die Grün-Gelben zusammen, dann haben sie gemeinsam schon recht viel Macht demnächst. Müssen sich die geneigten Wähler und Nachwahl-Arithmetiker erst mal dran gewöhnen.

Oder wollen Sie die nächste GroKo in diesmal rot-schwarz gestreift?
Will eigentlich niemand.

15:22, Kritikunerwünscht

>>Merkwürdige Demokratie
Es ist schon befremdlich, wenn eine FDP letztendich entscheiden darf, wer Kanzler wird, welchen Weg Deutschland einschlagen wird - ob es eine kleine Erneuerung mit der SPD oder ein großes "weiter so mit etwas Klimaschutz" mit der CDU geben wird.
Irgendwie ist unser System in Deutschland in erster Linie auf Erhalt der bestehenden Strukturen ausgelegt. Man könnte dies positiv mit "Sicherheit, Berechenbarkeit, Zuverlässigkeit, usw." umschreiben. Man kann es aber auch reaktionär, Festhalten am Alten, Verhinderung des Fortschritts bezeichnen.<<

Tja, die Demokratie finden einige merkwürdig.

Aber wie würden Sie das System denn gerne ändern?

Die Grünen können übrigens mindestens genauso sehr mitbestimmen wie die FDP, wer Kanzler wird. Und können, genau wie die FDP, in keiner Koalition 100% Ihrer Vorstellungen umsetzen.

Quirlige Juniorpartner

um 13:29 von BitteHirnEinschalten"
"Interessant ist auch, dass Grün und FDP zusammen mehr Sitze haben als SPD oder Union. Damit muss sich die stärkste Fraktion - egal ob SPD oder Union - schon mit dem Gedanken anfreunden, dass Grüngelb nicht ein Juniorpartner ist. Sofern sich diese einig sind ist ehr SPD bzw. Union der Juniorpartner"
.
Das mit dem "Einigen" bei Grün und Gelb ist halt so eine Sache. Und allein schon deshalb werden die beiden Parteien Juniorpartner sein. Und - mit höchster Wahrscheinlichkeit - wird die SPD ihre liebe Mühe haben, die Ampel zusammenzuhalten.

13:18 von Karl Maria Jose..

"ich hatte heut morgen schon darauf hingewiesen, daß die cdu den grünen den posten des bundespräsidenten für frau KGE anbieten kann, da werden die schwerlich nein sagen."

Heute morgen? Diese Leier drehen Sie doch schon seit Tagen. Und trotzdem glaubt Ihnen keiner.

"dann droht uns womöglich

"dann droht uns womöglich Söder."

Ein kleineres Übel zwischen vielen parteiübergreifend weitaus größeren Übeln. Aber da hat jeder zum Glück eine andere Meinung zu

13:18 von Karl Maria Jose...

>>daß die cdu den grünen den posten des bundespräsidenten für frau KGE anbieten kann.<<

Es spricht ja für Sie dass Sie Frau Göring-Eckardt so bewundern. Aber wir haben doch einen sehr guten Bundespräsidenten, der auch wieder kandidieren will.

15:26, Karl Maria Jose...

>>13:12 von Hador Goldscheitel
so isses. und jetzt kommt schon wieder der unsägliche trittihn aus dem gebüsch, um auch diesesmal wieder die stimmung zu vergiften.<<

Jürgen Trittin ist einer der profiliertesten und erfahrensten „Altpolitiker“, die wir haben.

Daß Sie ihn nicht schätzen, überrascht allerdings nicht.

@ grübelgrübel

„In der Hoffnung, die Moderation läßt es zu Menschen aus meinem nächsten Familien- und Freundeskreis die grün gewählt haben aufzulisten:

Ein Pensionär ex. Forscher
Eine Architektin (Wirtschaft)
Eine Lehrerin (Beamte)
Ein Assetmanager (Wirtschaft)
2 Ingenieure (Wirtschaft)
Ein Techniker (Wirtschaft)
Eine Therapeutin (Pflegeheim)“

Nicht nur bei Fam. Laschet scheint es mit der geheimen Wahl etwas außer Mode gekommen zu sein ;-)

13:24 von esgehtauchanders

"Gemeinsames Projekt Dreierkoalition"

Sie geben Herrn Habeck wieder und ich stimme ihm wie Ihnen vollständig zu. Gerade auch bei Ihren letzten Sätzen.

12:55 von État DE gauche: Umwelt- und Klimaschutz: Ade

< Wenn das so ist wie Sie behaupten, dann will die Mehrheit der Wähler "minimalen Klimaschutz". >
Sie haben Recht:
Klimaschutz ist bei unseren Wählern nicht hoch im Kurs.
Das ist schade und es fürht für mich zum Umdenken.
Ich habe mir vorgenommen, - mal sehen, ob ich es schaffe -, dass ich mein Verhalten ändere.
Wieso sollte ich also weiterhin Umwelt- oder Klimaschutz machen für anderer Leute Kinder und wenn ich selbst damit einen finanziellen oder zeitlichen Mehraufwand habe?
Ich werde das so nach und nach ändern.
Z. B. keine Mülltrennung mehr, z. B. Kauf eines Autos, egal ob Diesel oder Benziner, z. B. Einbau einer Klimaanlage in meinem Haus etc. etc.
Ich bin gewillt, mich umzuerziehen, wobei ich natürlich die gesetzlichen Vorschriften beachten werde. Ich werde aber nicht mehr darüber hinausgehen.
Einverstanden?

15:29, berelsbub

>>@ fs
„Jamaika
würde bei der nächsten Wahl die Grünen unter zehn Prozent drücken und die SPD sowie die Linke stärken.“

Das müsste Ihnen doch sehr entgegenkommen ;-)<<

Warum?

Ich bin erst einmal an einer Bundesregierung ohne die Union interessiert. Der Spatz in der Hand ist mir lieber als die Taube auf dem Dach.

nur 4,9% der Wähler betroffen.

BitteHirnEinschalten @
Also meine persönliche meinung ist das diese Splittergruppenwähler nicht begriffen haben was Extremisten egals ob Rechts oder links in Europa schon an Not und Leid verursacht haben.

40 Jahre DDR unrechtsstaat und UDSSR bevormundung reichen da wohl noch nicht.

@ Olivia59

„Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass der Wahlgewinner Koalitionsgespräche einleitet“

Eine ungeschriebene Regel ist eine ungeschriebene Regel.
Oder um es anders zu formulieren.
Was in Deutschland nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt

@Kritikunerwünscht 15:26

"Es geht doch nicht um das Führungspersonal

Es geht um die Ausrichtung, was diese Partei erreichen möchte, wofür sie steht."

Schön wär's.
Die letzten 16 Jahre haben mich vom Gegenteil überzeugt. Die CDU wurde nicht wegen ihrer Ausrichtung gewählt, sondern wegen Frau Merkel, die ganz genau für nichts stand.
Und jetzt wurde die CDU wegen Laschet abgewählt und die SPD wegen Scholz gewählt. Haben Umfragen ergeben.
Die übrigens auch noch ergeben haben, dass ganz im Gegenteil dazu die Grünen für ihre Inhalte gewählt wurden.
Wer grün gewählt hat, dem war relativ egal, wer der Spitzenkandidat war. Dem ging es darum, den Planeten auch noch für unsere Enkel bewohnbar zu halten.

15:26 von Karl Maria Jose...

«… und jetzt kommt schon wieder der unsägliche trittihn aus dem gebüsch, um auch diesesmal wieder die stimmung zu vergiften.»

Dieser unsägliche Trittihn ist inzwischen einer sehr kluger und trefflicher Analyst politischer Zusammenhänge mit eigener Regierungs- und Verhandlungserfahrung. Treten täte den Trittihn mancher sehr gerne.
Das führt aber zu gar nix außer Fuß verstaucht.

So was an Durchblick haben die Geschwärzten Geschwächten mit den verrußten Gesichtern nicht mehr.

15:33 von schabernack

groko, gott beware. obwohl ohne merkel wird es einfacher. aber ich will auch keine eurobonds und alles für die südländer bezahlen, wie es dem olaf und seiner truppe vorschwebt

12:30 von Carina: Jamaika? Bitte nicht ...

< Warum sollte eine "Jamaika Koalition" unionsgeführt sein? Diese Partei hat knapp aber dennoch die Wahl verloren!

Es besteht daher gar keine Logik, eine "Jamaika Koalition" unter Führung der CDU zu "erarbeiten"! Dann war die Wahl ja eigentlich nur eine Show...

Ich verstehe den CDU Führungsanspruch definitiv nicht! Knapp verloren, ist verloren! >

Sie denken nicht, wie die Unions-Politiker. Die interpretieren ihr Wahlergebnis als gleich hoch wie das der SPD u. leiten dann dieselben Folgen daraus ab, wie es für die SPD gilt.
Eine Ampel würde heißen, dass die SPD als stärkste Kraft den Kanzler stellt.
Bei einer Jamaika-Koalition würde die Union auch den Kanzler stellen wollen, weil sie eben mehr Stimmen hat wie Grüne oder FDP.

Ich finde es betrüblich, wenn ich lese, dass es Menschen gibt, die ernsthaft eine Jamaika-Koalition wollen.
Reichen die Fehler der Union der letzten 16 Jahre nicht?

Die Union macht Politik zugunsten der Superreichen:
Wieviele Wähler sind so reich ...?

@ Kritikunerwünscht

„Es ist schon befremdlich, wenn eine FDP letztendich entscheiden darf, wer Kanzler wird“

Genau die selbe Rolle kommt den Grünen zugute (wenn es auch nicht mal stimmt, denn SPD und CDU würden rechnerisch auch ohne FDP und Grüne auskommen). Warum ist die Rolle der FDP für Sie befremdlich, die der Grünen aber nicht?

15:15, Esche999

>>KORREKTUR zum Thema 29.9.2021 8:23
Entschuldigung !
Da sind mir 2 Zeilen durcheinander geraten und ich hätte "im zukünftigen deutschen Bundestag" hinzufügen sollen (denn auf DIESE Stimmen kommt es ja jetzt nur noch an):
SPD 206 Sitze, Union 196 Sitze, in Summe 402 Sitze = 54,7% von 735 Sitzen
SPD 206 Sitze, Union 196 Sitze, Grüne 118 Sitze, in Summe 520 Sitze = 70,7% von 735 Sitzen.
Facit : Die Große Koalition würde dem Wahlergebnis am direktesten entsprechen. Die Hinzunahme der GRÜNEN würde einen unschlagbaren Block ergeben. Warum den Tort mit der FDP !<<

Dem Wahlergebnis am direktesten entsprechen würde es, wenn sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien eine Allparteienregierung bilden würden. Allen wohl und keinem wehe.

@15:33 von fathaland slim

"Die Grünen können übrigens mindestens genauso sehr mitbestimmen wie die FDP, wer Kanzler wird. Und können, genau wie die FDP, in keiner Koalition 100% Ihrer Vorstellungen umsetzen."

"könnten" wäre treffender. Lindner hat bereits vor der Wahl SPD/Grün/FDP als Linksverschiebung dargestellt, die zu verhindern ist. Ich zweifle an einer vergleichbaren Durchsetzungsstärke der Grünen, denen natürlich die SPD lieber wäre, aber eben nicht zu einem hohen Preis.
Ich hoffe letztlich darauf, dass die Öffentlichkeit Druck ausübt weil die SPD nun mal Wahlgewinner ist und Scholz mehr Achtung erfährt. Die Umfragen zur Koalitionspräferenz sind ja deutlich.

@ 15:33 von Olivia59

„ Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass der Wahlgewinner Koalitionsgespräche einleitet um zu sehen wie weit man kommt und die anderen sich vorerst ruhig verhalten. Für mich macht das nach wie vor mehr Sinn.“
Das ist ihr Wunsch aber war noch nie eine Regel. Bitte einfach mal vergangene Wahlen zu Brandt oder Schmidt zum Kanzler nachlesen. Und bei aller Anerkennung für die Zunahme an Zustimmung der SPD, aber mit 25,7 % von Wahlsieger zu sprechen ist ein wenig vermessen.

15:37 von fathaland slim

da hast du recht. der ist der geniale erfinder des dosenpfands und hat aussderdem den preis für die energiewende mit einer kugel eis/pro familie/divers festgelegt

15:09 von Karl Maria Jose...

>>aber offenbar ist es den mitarbeitenden/pensionisten von wohlfahrts/socialindustrie egal, wer ihre gehälter erarbeiten muss<<

Wer simd denn die "mitarbeitenden/pensionisten von wohlfahrts/socialindustrie"? Und welche Firmen/Gruppen/Institutionen gehören zur "wohlfahrts/socialindustrie"?

Am 29. September 2021 um 15:26 von Karl Maria Jose...

„13:12 von Hador Goldscheitel
so isses. und jetzt kommt schon wieder der unsägliche trittihn aus dem gebüsch, um auch diesesmal wieder die stimmung zu vergiften“

Es ist klar, dass Sie diesen Herrn nicht mögen.

Aus Ihren Kommentaren entnehme ich, dass Sie Jamaika, der Ampel den Vorzug geben.

Mehrfach haben Sie vorgeschlagen, dass als Zuckerstückchen für die Grünen, Frau Baerbock Präsidentin werden könnte.

Sie bekommen dem Herrn, den Sie nicht leiden können als Bundespräsidenten,

dann bekommen Sie auch Jamaika,
sonst nicht!

Einverstanden?

15:36, Tremiro

>>13:18 von Karl Maria Jose...
>>daß die cdu den grünen den posten des bundespräsidenten für frau KGE anbieten kann.<<

Es spricht ja für Sie dass Sie Frau Göring-Eckardt so bewundern. Aber wir haben doch einen sehr guten Bundespräsidenten, der auch wieder kandidieren will.<<

Außerdem ist es mir neu, daß die Union bestimmen würde, wer Bundespräsident wird.

@15:41 von berelsbub

"Olivia: >>Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass der Wahlgewinner Koalitionsgespräche einleitet<<

Eine ungeschriebene Regel ist eine ungeschriebene Regel.
Oder um es anders zu formulieren.
Was in Deutschland nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt"

Womit Sie den Unterschied zwischen Legalität und Legitimität herausstellen. Ich halte es für Illegitim, nicht für illegal.

um 15:38 von berelsbub

@ grübelgrübel
„In der Hoffnung, die Moderation läßt es zu Menschen aus meinem nächsten Familien- und Freundeskreis die grün gewählt haben aufzulisten:…
>>Nicht nur bei Fam. Laschet scheint es mit der geheimen Wahl etwas außer Mode gekommen zu sein ;-)<<

Ich habe vor der Wahl, auch bei Kunden und weniger guten Bekannten meine Haltung, grün zu wählen offen thematisiert. Fast immer habe ich erfahren, welche Partei mein Gegenüber wählen wollte. Geheimhaltung kann, muss aber nicht sein.

Hat Laschet eigentlich Stellung bezogen zu seinem Lapsus beim wählen?

RE: Karl Maria Jose... um 15:26; 13:12 von Hador Goldscheitel

***so isses. und jetzt kommt schon wieder der unsägliche trittihn aus dem gebüsch, um auch diesesmal wieder die stimmung zu vergiften***

Ach, der Herr Trittin knurrt nur ein wenig, mit oder ohne Gebüsch, aber wohl, weil die beiden Vorsitzenden der GRÜNEN Absprachen getroffen haben, ohne die Gremien darin einzubinden.

Nee, allle bekommen ihre Medaille, die sie sich dann ans Revers heften können. Bis dahin dauert es allerding noch etwas und die Medien lassen uns an diesem Schauspiel teilhaben. Und wir dürfen das Ganze auch noch kommentieren.

Gruß Hador

@Hallelujah - 13:07

"Komisch,Helmut Schmidt hatte 1976 42,6%, die CDU unter Kohl 48,6%. Kanzler wurde Schmidt."

Wenn Sie das schon erwähnen, sollte man sich auch an den weniger eleganten Ausstieg der FDP aus der Regierung Schmidt 1982 erinnern. Die "liberale" Weichenstellung, das Land in die Kohl-Ära zu führen.

Auch dazu sehe ich Wiederholungspotential in einer schwarz-grün-gelben Jamaika-Koalition.

Die Vernetzung mit den Wirtschaftsverbänden liegen bei den Wunschpartnern Union + FDP wesentlich breiter als bei den Grünen. Aus den sich daraus ergebenden Ansprüchen kann der Punkt kommen, wo die schwarz-gelben Bälle zu sehr über die Köpfe der Grünen gespielt werden. Die ohnehin schon geschluckten Kröten zur Koalitionsbildung könnten im Regierungsbetrieb nochmal größer werden, womit die zugesagten Klima- und Umweltziele für die Grünen an Wirkung verlieren.

Ob die Partei dann das Kretschmann- Appeasement riskiert oder für ihre Ziele gesichtswahrend die Koalition verlässt, wird zur grünen Überlebensfrage.

@naurmel - Gute Ausgangsposition , Bad cop - good cop

Sie vergessen aber noch die 5% Partei CSU

Ein Markus Söder als auch die CSU hat gar kein Interesse,das die CDU /CSU ihre Grundsätze aufgibt,
damit ein Laschet Bundeskanzler wird.

Denken Sie mal an die nächsten Wahlen :-)

15:44, Karl Maria Jose...

>>15:33 von schabernack
groko, gott beware. obwohl ohne merkel wird es einfacher. aber ich will auch keine eurobonds und alles für die südländer bezahlen, wie es dem olaf und seiner truppe vorschwebt<<

Ich möchte auch lieber für die Ostländer bezahlen, wie es dem Armin und seiner Truppe vorschwebt.

Diese Aussage ist zwar ebenso sinnfrei wie Ihre, aber was soll‘s.

12:53 von werner1955

<< "dass die Menschen die CDU abgewählt haben.
von Shorty74 @

Dann ingnoriern Sie aber die Senatsbildung in Bremen und auch das es eine gute demokratische konservative mehrheit mit der FDP gibt.<<

,.,.,

Nein, das ignoriert Shorty74 NICHT.

Sie hingegen ignorieren, dass die Bundesbürger - auch - zwischen Scholz und Laschet abgestimmt haben.

Weder Scholz noch Laschet standen in Bremen zur Wahl.

Insofern ist das "nein" zu Laschet ein Nein zu seiner Person und zu der BUNDESDEUTSCHEN CDU.
Nicht zu der CDU von Bremen.

um 15:09 von Karl Maria

um 15:09 von Karl Maria Jose...:
"... unsere linksaussen experten nun für die ampel einsetzten, nachdem der r-r-g alptraum an uns vorbeigegangen ist"
Aber in Wirklichkeit ist r-r-g ein Märchen, auf dessen Zug nur allzu gern die "Kontrahenten" aufgesprungen sind und Söder sogar jetzt noch daran glaubt, es wäre mehr gewesen als Einzig die eigene Einbildung.
Nur weil Scholz keinerlei Aussage auf diese konkrete Frage gegeben hatte, gaben einige vor Alpträume zu haben.
Gut, dass es die alpträumenden in Kürze auf die Oppositionsbank versetzt.

15:48, Karl Maria Jose...

>>15:37 von fathaland slim
da hast du recht. der ist der geniale erfinder des dosenpfands und hat aussderdem den preis für die energiewende mit einer kugel eis/pro familie/divers festgelegt<<

Das Dosenpfand ist eine gute Sache. Ich sehe kaum noch Bierdosen, die früher überall in der Landschaft herumlagen.

Und daß Herr Trittin Preise divers festlegt, rechne ich ihm hoch an. Ich wusste allerdings bisher nicht, daß er diese Macht hat.

15:15 von Esche999

«Facit : Die Große Koalition würde dem Wahlergebnis am direktesten entsprechen. Die Hinzunahme der GRÜNEN würde einen unschlagbaren Block ergeben. Warum den Tort mit der FDP !»

Am meisten Wählerwille ist die ganz große Koalition aus von A bis Z.
Geht 2021 auch besser als je zuvor. Mit dem Einen vom SSW hat man auch gleich noch eine Opposition. Perfekt.

Die Vorgehensweise der FDP

Die Vorgehensweise der FDP und Grünen ist sehr effizient. Abklären, was möglich wäre, da zwischen beiden Parteiprogrammen in manchen Punkten große Unterschiede bestehen. Dann mit SPD und CDU weiterverhandeln, um einen Koalitionsvertrag definieren zu können, mit dem alle 3 Koalitionäre am Besten leben können. Geplanter Abschluss noch vor Weihnachten. So wird das Wahlergebnis perfekt umgesetzt. Was will man mehr ?

GrübelGrübel

„Hat Laschet eigentlich Stellung bezogen zu seinem Lapsus beim wählen?“

Er wird wohl gesagt haben, dass ihm ein paar Flüchtigkeitsfehler / Ungenauigkeiten beim Falten passiert sind

15:50, Olivia59

>>@15:41 von berelsbub
"Olivia: >>Es gab mal die ungeschriebene Regel, dass der Wahlgewinner Koalitionsgespräche einleitet<<

Eine ungeschriebene Regel ist eine ungeschriebene Regel.
Oder um es anders zu formulieren.
Was in Deutschland nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt"

Womit Sie den Unterschied zwischen Legalität und Legitimität herausstellen. Ich halte es für Illegitim, nicht für illegal<<

Dann waren also die Willy Brandt-Regierungen, bis auf eine, sowie die Helmut Schmidt- und Gerhard Schröder-Regierungen für Sie illegitim?

„Ich halte es für Illegitim,

„Ich halte es für Illegitim, nicht für illegal.“

Ich halte es für Legitim und legal

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