Kommentare

Tempo machen ist klug

Es ist klug, dass die SPD Tempo macht. So bleibt "den Kleinen" weniger Zeit sich abzusprechen und auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Die SPD hat's dadurch leichter, eigene Positionen zu vertreten.

der potentielle Selbstmord der SPD

Hat die SPD aus der früheren Schulz-Euphorie gelernt ? Ist sie sich klar darüber,daß von der plötzlichen Scholz-Euphorier vor der Wahl nur ein hauchdünner Vorsprung vor der Union übrig geblieben ist ? Wenn es ihr klar ist, dann muß ihr auch klar sein, daß eine Koalition mit der heutigen FDP einem endgültigen Verrat dessen gleichkommt, was das Wesen der SPD ausmacht.
Eine solche Koalition läutet den endgültigen Untergang dieser SPD ein - und das kommt einem Dammbruch der deutschen Politik gleich.

Das wäre für alle besser,

Das wäre für alle besser, wenn es wirklich schnell geht. Denn diese Wahlnachlese ermüdet schon sehr.
Mehr, als der Wahlkampf davor.
Und vor allem würde die Union merken, dass es vorbei ist und könnte Personal tauschen.

Nun muss sich ein jeder, der

Nun muss sich ein jeder, der die SPD auf Grund vieler bis heute leidvoller Erfahrungen unter Schröter und Grünen vermeiden wollte, den neuen Gegebenheiten stellen. Nie wieder SPD wird wohl nicht mehr möglich sein, aber dafür wird der Spruch nach vier Jahren wieder der gleiche sein: Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten.
Und noch schlimmer, ich befürchte, dass die Auswirkungen aus der Arbeit der kommenden Koalition, zu viele Wähler so verprellen wird, dass bei den nächsten Wahlen, trotz aller Geheimdienst und sonstigen Hilfen, die AfD so groß abräumen wird, dass die restlichen Parteien dann endgültig nicht mehr an den Nazis vorbei kommen werden.
Na ihr Wunderparteien und Klimagötter, die ihr mit 1% ausgetauschtem Klimaretten das Klima rettet, ihr aus Grün,Gelb und Rot, dann zeigt mal was ihr alles (nicht) könnt.
Bis dann im Orkus.

Es wird auf...

...eine Ampel-Koalition hinauslaufen, da bin ich ziemlich sicher.

Die CDU sollte und wird sich erst einmal zurückziehen und sich gründlich die klaffenden Wunden lecken, anstatt laut über Jamaika nachzudenken.

Auch wenn die FDP der CDU programmatisch näher steht als der SPD widerspräche das Zusammengehen der beiden Parteien eindeutig dem, was in den zahlreichen Umfragen in der Bevölkerung zu vernehmen ist.

So, und nun macht, bis Ende der Woche ist nicht lange hin.

Schwierige Regierungsbildung

Die Regierungsbildung - egal ob Ampel oder Jamaika - dürfte schwierig werden, zu groß sind die inhaltlichen Gegensätze. Aber es geht um die Zukunft unseres Landes - und da sollten sich die Akteure zusammenraufen. Der Ball liegt klar im Feld der SPD und diese agiert aktuell sehr professionell. Die CDU dagegen muss nun den schmerzhaften Prozess der Neuausrichtung konsequent in die Wege leiten. Dazu braucht es auch personelle Veränderungen. Norbert Röttgen hat schon in der Vergangenheit klare Kante gezeigt und erweist sich auch aktuell als kluger Analytiker, der offen ausspricht, was wohl die meisten denken. Für mich ein Hoffnungsträger - nicht nur für die CDU.

Die CDU kann jetzt

das machen,was man die SPD 2017 nicht machen lies.
Die CDU kann jetzt in die Opposition gehen und sich erneuern.
Die SPD konnte damals nicht anders,nach dem Scheitern von Jamaika wieder in die Groko gehen und das muss man ihr immer noch anrechnen.
Wenn auch nur knapp,hat die SPD die Union jetzt eingeholt und das hat sie auch irgendwie verdient,nachdem sie so lange den Steigbügelhalter für die Union gemacht hat.

12:02 von M. Höffling

Es ist klug, dass die SPD Tempo macht. So bleibt "den Kleinen" weniger Zeit sich abzusprechen und auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Die SPD hat's dadurch leichter, eigene Positionen zu vertreten.

Die beiden „Kleinen“ werden nicht un- oder schlecht vorbereitet in die Gespräche gehen. Es ist die SPD, die jetzt warten muss, bis die anderen so weit sind.

Was für eine Wortwahl von Mützenich?

>> ... Mit Blick auf die gescheiterten Sondierungsgespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition nach der Bundestagswahl 2017 sagte Mützenich: "Ich glaube, beide kleinen Parteien müssen sich klar darüber werden, dass das Schauspiel, was sie vor vier Jahren hier manchmal auf Balkonen absolviert haben, nicht den Aufgaben gerecht wird." <<

Meint er damit die beiden "kleinen Parteien", oder meint er alle, die auf dem Balkon standen?
Also wenn er die SPD als große Partei ansieht und "die beiden anderen Parteien" als klein, ist das schon eine fragwürdige Einstellung. Mir kommt es so vor, die SPD will da "Muskeln spielen lassen" - da werden sie aber bei der FDP "auf Granit beißen".

Das können heitere Sondierungsgespräche werden, und lachender Dritter könnte der an unpassender Stelle Lachende sein ...

12:11, Esche999

>>der potentielle Selbstmord der SPD
Hat die SPD aus der früheren Schulz-Euphorie gelernt ? Ist sie sich klar darüber,daß von der plötzlichen Scholz-Euphorier vor der Wahl nur ein hauchdünner Vorsprung vor der Union übrig geblieben ist ? Wenn es ihr klar ist, dann muß ihr auch klar sein, daß eine Koalition mit der heutigen FDP einem endgültigen Verrat dessen gleichkommt, was das Wesen der SPD ausmacht.
Eine solche Koalition läutet den endgültigen Untergang dieser SPD ein - und das kommt einem Dammbruch der deutschen Politik gleich.<<

Sie sind also für eine Koalition mit der Union?

Denn das ist ja die einzige andere Regierungsoption.

Oder meinen Sie, die SPD solle freiwillig in die Opposition gehen?

Der Prozess, dass Grüne und

Der Prozess, dass Grüne und fdp auch unabhängig von der spd miteinander über die größten Gegensätze sprechen und dass man dann nach gemeinsamen großen Linien und Projekten mit der spd schaut, so wie Baerbock und Habeck vorgeschlagen haben, ist klug, verantwortungsvoll und zielführend. Merkel wird dann keine weitere Neujahrsansprache halten müssen, falls Lindner nicht wieder der Hasenfuß wird.

@ Kambrium, um 12:11

Sie sollten Ihren Kommentar Herrn Laschet kostenlos als Vorlage für eine Büttenrede zur Verfügung stellen.

Sie denken tatsächlich, mit der AfD wäre eine Lösung für das Klimaproblem in Sicht?
Ach nee, für die isses ja keins, das menschengemacht sein könnte; hat's ja immer schon...

Wäre - rein hypothetisch - interessant zu erfahren, wie "die Nazis" (Ihr Wortlaut) das Ganze händeln würden.

12:15 von harry_up


Es wird auf eine Ampel-Koalition hinauslaufen, da bin ich ziemlich sicher. …

Das vermute ich auch.

Außer bei der FDP liegt bei allen Beteiligten (einschließlich der meisten Wähler) die Präferenz bei der Ampel.

Jamaika bedeutet, den am meisten angeschlagenen Politiker zum Kanzler zu machen, das wäre kaum jemandem vermittelbar.

SPD als ein verlässlicher Partner

Richtig so - zügig auf die Ampel zu, die Welt wartet nicht auf Deutschlands innere Spitzfindigkeiten!

Die SPD hat ihr Parteiprogramm entworfen, diskutiert und dann - oft mit vielen Änderungsanträgen - darüber abgestimmt und beschlossen. Ein so gemeinsam beschlossenes Programm "steht" dann für die Partei und die Politik und die Abgeordneten.

Für die Wahl 21 haben CDU und CSU ... nichts diskutiert oder gar entworfen. Lt. Medien wurde das Wahlprogramm oberflächlich von 2 "Beauftragten" geschrieben. Es enthält kaum konkrete Antworten und keine korrekte Finanzierung für die Zukunftsaufgaben Deutschlands. Außer "Rote Socken" und Bierzelt-Propaganda hat die Union nichts!

Im Gegensatz zur Union ist die SPD verlässlich und modern. Sie steht geschlossen und regiert in vielen Bundesländern mit vielen Partnern kompromissbereit und problemlos.

Grüne und FDP sollten daher ihre Chance für ein modernes Deutschland nutzen!

12:11, Kambrium2

>>Na ihr Wunderparteien und Klimagötter, die ihr mit 1% ausgetauschtem Klimaretten das Klima rettet, ihr aus Grün,Gelb und Rot, dann zeigt mal was ihr alles (nicht) könnt.<<

Was soll das heißen? Wer oder was sind ausgetauschte Klimaretten? Was soll ich mir unter einer Wunderpartei oder einem Klimagott vorstellen? So etwas ähnliches wie einen Schlagergott?

Immerhin wird die FDP in der

Immerhin wird die FDP in der Ampel aufpassen, dass die SPD nicht so viele Geschenke anbieten kann.
Und die wird die Grünen davon abhalten, uns den Klimaschutz alleine bezahlen zu lassen.
Sogesehen hat Lindi nun den Fuss in der Tür und kann seine FDP auf 20 bis 30% pushen.

Am 28. September 2021 um 12:21 von Naturfreund 064

"Die SPD konnte damals nicht anders,nach dem Scheitern von Jamaika wieder in die Groko gehen und das muss man ihr immer noch anrechnen.
Wenn auch nur knapp,hat die SPD die Union jetzt eingeholt und das hat sie auch irgendwie verdient,nachdem sie so lange den Steigbügelhalter für die Union gemacht hat."

Und diesmal ist die CDU in der Pflicht in eine ungeliebte GROKO zu gehen... die FDP ist zu weit weg von den Grünen, und zu weit weg bzgl. Corona Massnahmen Politik.

@12:11 von Kambrium2: Bis dann im Orkus.

"Nun muss sich ein jeder, der die SPD auf Grund vieler bis heute leidvoller Erfahrungen unter Schröter und Grünen vermeiden wollte, den neuen Gegebenheiten stellen."

Die SPD will etwas für "die kleinen Leute" tun wie z.B. den Mindestlohn auf 12 Euro erhöhen.
In wie weit sich solche Ideen mit der FDP umsetzen lassen, die ja eher bei den Armen kürzen will, um die Reichen reicher zu machen, muss man abwarten.

"...dass bei den nächsten Wahlen, trotz aller Geheimdienst und sonstigen Hilfen, die AfD so groß abräumen wird, dass die restlichen Parteien dann endgültig nicht mehr an den Nazis vorbei kommen werden."

Davon mögen AfD-Anhänger träumen, aber das wird nicht passieren, denn die AfD leistet nichts für Deutschland und das wissen die meisten Wähler auch.

Wer als sogenannter Abgehängter aus Entäuschung über die SPD, die AfD wählt, der hat von der AfD Politik nichts verstanden. Denn die AfD mag manches sein, aber sie ist garantiert keine Partei der "kleinen Leute".

@Adeo60, um 12:17

Der Schlusssatz in Ihrem Kommentar lässt mich Sie fragen, ob Sie sich tatsächlich die CDU in einer neuen Regierung vorstellen können.

Wünschen, das mag sein, doch selbst das würde mich angesichts des Wahlergebnisses wundern; auch wenn Sie Ihre Anerkennung der Arbeit der bisherigen Regierung, und auch vor allem von Frau Merkel, stets betont haben.

Aber von Herrn Röttgen war auch ich angetan, er ist sachlich und realistisch.

Das Beste bei dieser Wahl

Das Beste bei dieser Wahl ist, dass es keine groko mehr geben kann. Alle sind so kurz vor die Wahrnehmungsgrenze gerutscht, das jetzt alle klein sind
Und jetzt gilt es. Wenn die SPD sich nicht ganz dumm anstellt, können sie Die Linke in die ewigen Jagdgründe schicken. Das wird eine Ost regionalpartei für Bürgermeisterwahlen. Und die CDU kann durch geschickte Opposition die AFD obsolet machen. Da bleibt dann nur noch der NPD Kern über. Der nur auf 3% kommt.
Kurz, es geht wieder aufwärts.

12:29 von Bender Rodriguez

« Sogesehen hat Lindi nun den Fuss in der Tür und kann seine FDP auf 20 bis 30% pushen.»

Lindi muss erst mal aufpassen, dass sein Fuss in der Tür nicht zerquetscht wird, und dazu zieht es sich am besten Sicherheitsschuhe hoher Schutzklasse mit Stahlkappe an. Den Push-BH kann er sich schenken zu tragen, sieht doof aus zu Schlips und Jacket.

@Kambrium 2, 12:11 Uhr

"Ich befürchte, dass (...) die AfD so groß abräumen wird, dass die restlichen Parteien dann endgültig nicht mehr an den Nazis vorbei kommen werden".

Ich möchte Ihnen widersprechen. Die AFD selbst ist nach dem enttäuschenden Wahlergebnis, welches Frau Weidel verzweifelt schönzureden versucht, hoffnungslos zerstritten. Es ist zu befürchten, dass sich der rechtsextreme Höcke-Flügel, unterstützt von Weidel/Chrupalla bis zum Jahresende gegen die Meuthen-Gruppe durchsetzen und die AFD noch weiter an den äußersten rechten Rand drängen wird. Eine Partei, die keine Lösungen für die Probleme unserer Zeit bietet und immer radikalere Züge annimmt, wird auch in Zukunft im politischen Abseits stehen.

@ sonnenbogen, um 12:32

"Und diesmal ist die CDU in der Pflicht in eine ungeliebte GROKO zu gehen..."

Soso, ist sie das?

Nach meinem Dafürhalten ist sie eher in der Pflicht, sich gründlich zu sortieren und sich jetzt für mindestens 4 Jahre aus der Regierungsverantwortung zu verabschieden.

Schon verloren

Die 100er haben gewählt und sich dieses Ergebnis gewünscht.
Der Generationenkonflikt lässt sich immer deutlicher auch am Wahlergebnis ablesen. Das heißt die Konflikte und Probleme dieser Zeit werden gegen die Politik gelöst werden müssen, da sie selbst Verursacher ist und weiter blockieren wird.
Die Grünen sollten sich übrigens zweimal überlegen ob sie an einer Regierung teilnehmen werden. Am Ende der Amtszeit wird alles teurer sein egal wer regiert und man hat ja vorsorglich seit Jahren die Grünen als Preistreiber deklariert. Wie es dann in vier Jahren für die Grünen aussieht kann man also jetzt schon erahnen. Sie werden ohnehin nicht genügend für den Menschenschutz vor dem Klimawandel erreichen können, die sozialen Folgen abmildern oder gar die Industrie zum Umbau innerhalb von 4 Jahren bewegen können.
Traurig ... aber grundsätzlich haben wir schon verloren.

12:11 von Esche999

Zitat:"Wenn es ihr klar ist, dann muß ihr auch klar sein, daß eine Koalition mit der heutigen FDP einem endgültigen Verrat dessen gleichkommt, was das Wesen der SPD ausmacht."

Welche Alternative würden Sie denn angesichts der Sitzverteilung im BT vorschlagen? Wieder eine Groko?

@ Bender Rodriguez, um 12:37

Sie haben ja vielleicht Träume... :-)

soziale frage

der erste platz für die spd ist zu einem großen teil der schwäche der union und vor allem des kandidaten laschet geschuldet. aus dem ergebnis eine grundsätzliche wende zu breiterer zustimmung für die spd zu sehen ist verfehlt. das kann nur durch eine andere politik die stark mit der beachtung der "sozialen frage" zusammenhängt erfolgen. dabei stört in erheblichem maße eine koalition mit der fdp. scholz als alter hartz4er mag damit kein problem haben. zu erinnern bleibt, dass durch eben diese gesetze die mitgliedschaft und die wähler der spd halbiert wurden. eine änderung dieser situation kann durch eine andere politik erfolgen zu der eine koalition mit der heutigen fdp nicht förderlich ist.

Ist bei Mützenich

schon der Größenwahn ausgebrochen, um sich herauszunehmen den vermeindlichen Koalitionspartnern vorschreiben zu können, wie sie die Verhandlungen gestalten sollen. Schon mal ganz schlechter Stil, aber von Herrn Mützenich erwarte ich auch nicht mehr.

Nicht mal 2% vor der Union, 11% vor den Grünen, und 14% vor der FDP, nicht mal eine Zweierkoalition bilden können, und dann, wo noch nicht mal Verhandlungen begonnen haben, solche Fettnäpfchen. Da hat die Union ja in 4 Jahren wieder gute Chancen.

@ harry_up Kann es sein, dass

@ harry_up

Kann es sein, dass Sie Irgendwie meinen Beitrag überhaupt nicht verstanden haben?. Frage ist nur, können oder wollen Sie das alles falsch verstehen. Ich habe da so einen Verdacht, weil Sie auch weiterhin glauben, dass, wenn sie auf der einen Seite 80% und mehr Umwelt und Klimavernichtung haben, Sie diese auf der anderen Seite mit 1% strengstem Klimaschutz bei uns wieder ausgleichen können. Wer das glaubt, mit dem scheint leider eine weitere Diskussion eh unnötig zu sein. Statt dessen wünsche ich Ihnen, dass Sie in Ihren Meinungen schön weiter träumen, bis der Ruck, den ja jetzt alle so sehr wollten dann kommt. Dann werden wir ja alle sehen, wo‘s uns hingeruckt hat und Sie können ja derweil weiter mit den diesseitigen 1% diese Welt retten helfen, während andere weiter mit ihrem Dreck ihre 1% zukübeln werden.

Hauptsache

Egal wer die neue Regierung übernimmt, kriegt es hin eine gescheite Politik für die Breite der Gesellschaft zu gestalten.
Alles andere stärkt wieder die Extremen Parteien am rechten oder linken Rand.
Da stimme ich mit dem Mitforisten Bender Rodriguez überein, eine einmalig Chance die Extremen loszuwerden.

Tempo machen ist klug, aber

Tempo machen ist klug, aber bitte nicht schneller als 130 auf Autobahnen…

12:11 von Kambrium2

… ich befürchte, dass die Auswirkungen aus der Arbeit der kommenden Koalition, zu viele Wähler so verprellen wird, dass bei den nächsten Wahlen, trotz aller Geheimdienst und sonstigen Hilfen, die AfD so groß abräumen wird, dass die restlichen Parteien dann endgültig nicht mehr an den Nazis vorbei kommen werden.

Sehen Sie, das ist - trotz vielen unangenehmen Begleiterscheinungen - das Schöne an Deutschland: Der demokratische (und ich meine den wirklich und ernsthaft demokratischen) Anteil der Bevölkerung ist so groß, dass niemand Angst haben muss, dass Parteien wie die AfD jemals nennenswert über ihren aktuellen Zuspruch hinauskommen.

Faschisten sind keine Alternative. Niemals. Zu gar nichts. Und das wissen die allermeisten hier.

@M. Höffling 12:02

Zitat: "Tempo machen ist klug - Es ist klug, dass die SPD Tempo macht. So bleibt "den Kleinen" weniger Zeit sich abzusprechen und auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Die SPD hat's dadurch leichter, eigene Positionen zu vertreten."

Soso, es ist klug, die möglichen Koalitionspartner schon vor den Verhandlungen zu verprellen. Am Zug sind die Grünen und die FDP, die auch gut und gerne mit der Union eine Regierungskoalition eingehen könnten. Vor dem Hintergrund spektakulär unklug.

RE: Kambrium2 um 12:11

***Und noch schlimmer, ich befürchte, dass die Auswirkungen aus der Arbeit der kommenden Koalition, zu viele Wähler so verprellen wird, dass bei den nächsten Wahlen, trotz aller Geheimdienst und sonstigen Hilfen, die AfD so groß abräumen wird, dass die restlichen Parteien dann endgültig nicht mehr an den Nazis vorbei kommen werden.***

Warum sollte sie groß abräumen?
Die CDU kann sich doch jetzt in der Opposition als Alternative anbieten. Jene Alternative, die sich als solche ausgibt und so wenig zu bieten hat, ist auf dem Weg in die für sie schmerzhafte Bedeutungslosigkeit.
Und der Verfassungsschutz beobachtet Extremisten unterschiedlicher Coleur. Da ist die AfD nicht die einzige Partei, der sich den genaueren Blick unserer Dienste verdient hat.

Die zukünftige Regierungskoalition sollte jedenfalls erst einmal loslegen dürfen, bevor sie bewertet wird.

Gruß Hador

Koalition

Wie ich gestern schon geschrieben habe: Koalition bedeutet Kompromiss. Also genau das Gegenteil von dem, was Lindner vor 4 Jahren gemacht hat; er hat hoffentlich dazu gelernt.
Keine Partei kann ihre Vorhaben zu 100 % durchbringen, aber am Ende könnte das Ergebnis sein, dass möglichst viele Wähler, die diese Parteien gewählt haben, wenigstens einen Teil ihrer Wünsche beachtet sehen.
In vielen anderen Ländern funktionieren Mehrparteienregierungen anscheinend besser als bei uns.
Das Wahlergebnis ist sicherlich nicht mein gewünschtes, aber nun kann ich nur hoffen, dass noch das in meinem Sinne Beste daraus gemacht wird. War glaube ich eigentlich auch immer so, und gewählt habe ich jedesmal sowieso das "kleinere Übel"

Kompromisse

Ich bin sehr gespannt, wie weit die SPD nun gehen kann und will, um zu regieren. Ohne die FDP und die Grünen wird das nichts. Beide werden sich zunächst untereinander abstimmen und einen Konsens finden. Was dann für den linken Flügel in der SPD noch akzeptabel sein wird, der Herrn Scholz zwar nicht als Vorsitzenden haben wollte, ihn aber als Kanzlerkandidat aufstellen ließ, ist die Frage. Da werden einige ihre Träume aus der sozialistischen Mottenkiste wieder einpacken müssen, um die FDP in einer Koalition zu halten. Das wird nicht einfach für den Kandidaten der SPD.

@ Gebeutelter Rentner, um 12:41

"Wenn es den Herrschaften um Posten geht, scheint alles möglich zu sein."

Naja, es sollte Einiges möglich sein bei den Gesprächen, sonst wird das nix.
Sich jetzt flexibel wie Doppel-T-Träger zu verhalten wäre dumm und kontraproduktiv.

Um Posten geht es immer, automatisch und/oder gewollt, selten rein zufällig.

Aber jetzt schon an Neuwahlen zu denken dürfte eindeutig zu früh sein, vorsichtig ausgedrückt.

@ Esche999

"Wenn es ihr klar ist, dann muß ihr auch klar sein, daß eine Koalition mit der heutigen FDP einem endgültigen Verrat dessen gleichkommt, was das Wesen der SPD ausmacht."

Offensichtlich ist das Wesen der SPD aber nur zu 25% in der Bevölkerung gewünscht, da muss man schon mal Kompromisse machen.

12:17 von Adeo60

Das sie nicht versuchen, das Wahlergebnis der CDU schön zu reden, Respekt.
Aber nun zu ihrem hochgelobten Röttgen. Röttgen, Weber und Graf Lambsdorff sind die Letzten, die Deutschland braucht. Diese Politiker haben nicht das geringste Interesse, das angespannte Verhältnis zu Russland zu verbessern. Ihre Äußerungen zu Nordstream 2 sagen alles dazu. Da war Frau Merkel diesen Herren um Welten voraus.

12:36 von harry_up

«Aber von Herrn Röttgen war auch ich angetan, er ist sachlich und realistisch.»

Innerhalb der CDU läuft Norbert Röttgen immer noch das miese Karma nach, das sich an seine Hacken heftete, als er 2012 die LTW in NRW gegen Hannelore Kraft verlor. Als Umweltminister der Bundesregierung wurde er dann auch entlassen kurz danach. Seitdem hat er in der CDU nicht mehr so viele Unterstützer.

Ganz schön heftig hat es die CDU durchgerüttelt, auch mit dem Verlust von ± 60 Direktmandaten. Jüngere Politiker in vorderer Reihe als Nachfolger für Zukünftiges haben sie nicht, und Frauen auch nicht.

Armin Laschet gibt den MP in NRW auf. Gibt es erst mal einen CDU-Nachfolger, im Mai 2022 wird in NRW neu gewählt. Keine Ahnung, wer von der SPD antreten könnte / wird in NRW. NRW ist jedenfalls keine CDU-Bank, und dann könnte auch das Bundesland bald CDU-weg sein.

Ganz schön viel Misere vor + bei der CDU in den nächsten Jahren.
Auf gar nichts davon ist die CDU gut vorbereitet.
Wer zu lange schläft …

12:56 von WB0815

Zitat:"Da werden einige ihre Träume aus der sozialistischen Mottenkiste wieder einpacken müssen"

Sie meinen solche "Träume" wie einen menschenwürdigen Mindestlohn oder bezahlbare Wohnungen? Könnte mit der FDP tatsächlich schwierig werden, aber eine "sozialistische Mottenkiste" sieht anders aus.

@reinbolt48 um 12:26

>>…Im Gegensatz zur Union ist die SPD verlässlich und modern. Sie steht geschlossen und regiert in vielen Bundesländern mit vielen Partnern kompromissbereit und problemlos.

Grüne und FDP sollten daher ihre Chance für ein modernes Deutschland nutzen! <<

So wie Sie es im ersten Teil Ihres Posts schreiben, also auch mit dem innerhalb der SPD abgestimmtem Programm, sollen die beiden anderen gefälligst zustimmen und mitmachen - so läuft‘s aber nicht, werden Sie sehen. Alle 3 werden Abstriche an ihren Programmen machen müssen; so stark ist die SPD auch wiederum nicht, dass sie diktieren könnte, was Sache ist - mit der FDP ist da nicht „gut Kirschen essen“!

12:11 von Kambrium2

"...na ihr Wunderparteien und Klimagötter, die ihr mit 1% ausgetauschtem Klimaretten das Klima rettet, ihr aus Grün,Gelb und Rot, dann zeigt mal was ihr alles (nicht) könnt.
Bis dann im Orkus."

Klassischer Bestandteil aller rechtsextremen Erzählungen seit ewigen Zeiten. Auch Sie wärmen nur altes Geschwurbel auf:

1. Droh- und Untergangsszenarien

2. die übliche Politikerverachtung als Generalverdacht und Feindbildmarkierung.

3. "Rettung des Volks" nur durch eine rechtsextreme völkische AfD

Gab's alles schon vor 1933. Diesmal ist die demokratische Gesellschaft aber wehrbereit.

Selbst Maaßen als Türöffner ist gescheitert.

Und die AfD stets als "Partei der kleinen Leute" der Öffentlichkeit andrehen zu wollen, ist noch lächerlicher. Programm, Aussagen % Handeln zielt stets auf obere Einkommensgruppen als Profiteure.

In dem ts-Beitrag geht's um die Regierungsbildung unter mehreren demokratischen Parteien.

Die AfD ist damit außen vor, gehört weiterhin ins gesellschaftliche Abseit

12:47 von harry_up " Sie

12:47 von harry_up
"
Sie haben ja vielleicht Träume... :-)"

Nicht nur Träume. I h schaue mir das ja alles schon sehr lange an. Und wenn man da nicht ganz blind ist, kann man einiges sehen und vieles extrapolieren.

Eigentlich war die SPD so weggeschrödert, dass sie bedeutungslos zu werden drohte. Zum Glück haben sie dann Merkel bekommen, die die CDU mehr überbügelte, als Schröder die SPD. Der hat wenigsten selbst die Reissleine gezogen und noch einen kleinen Rest SPD übrig gelassen.
Und die CDU ist heute wer?
Irgendein fähiger Kopf?
Ich sehe keinen.

Und jetzt ist die Chance für die FDP da, beide zu überholen.

Nicht nur Tempo

ist jetzt wichtig, sondern viel eher eine klare Kurssetzung von SPD, Grünen und FDP. Wenn man in den letzten beiden Tagen so manche Nachricht in den Medien verfolgt, Umfragen usw. wird eigentlich sichtbar, dass sich die meisten Menschen eine Regierung ohne die Union wünschen. Es ist nahezu beschämend, wie sich die Union an die Macht klammert und die Realität aus den Augen verliert. Ist so etwas für Deutschland tragbar? Egal wie, Grüne und FDP sollten ihre Gemeinsamkeiten und gegensätze so schnell wie möglich ausloten und dann mit der SPD einen vernünftigen Kurs einschlagen. Der Union dämmert so langsam das Ausmaß der Katastrophe. Ich habe gestern bei ARD und ZDF entsetzt den Kopf geschüttelt über die Union.

@ Kambrium, um 12:50

"Kann es sein, dass Sie irgendwie meinen Beitrag überhaupt nicht verstanden haben?"

Wohl kaum, wenn ich Ihren letzten Satz lese.

Aber wenn Sie den Verdacht haben, dann schreiben Sie doch klipp und klar und nicht derart kryptisch.
Ich weiß immer noch nicht, was Sie nun eigentlich tun wollen, habe allerdings die Vermutung, gar nichts.

@Adeo60 12:17

Zitat: "Die CDU dagegen muss nun den schmerzhaften Prozess der Neuausrichtung konsequent in die Wege leiten. Dazu braucht es auch personelle Veränderungen. Norbert Röttgen hat schon in der Vergangenheit klare Kante gezeigt und erweist sich auch aktuell als kluger Analytiker, der offen ausspricht, was wohl die meisten denken. Für mich ein Hoffnungsträger - nicht nur für die CDU."

Röttgen hätte die Union auch schon früher haben können, wollten sie aber nicht. Für mich wäre er auch ganz klar vor Merz und Lascht als Vorsitzender Favorit gewesen. Aber hätte, wäre, könnte ist müßig. Schäuble hat der Partei mit der Vorsitzenden- und Kanzlerfrage einen Bärendienst erwiesen. Die Arroganz, wie der CDU-Vorstand handelte, verdient die Opposition. Aber ich traue der SPD(Nicht Scholz) zu, die Verhandlungen in den Sand zu setzen. Mützenich macht ja schon die ersten Schritte in diese Richtung.

@Wolf1905 - 12:22

// Also wenn er [ Mützenich ] die SPD als große Partei ansieht und "die beiden anderen Parteien" als klein, ist das schon eine fragwürdige Einstellung. Mir kommt es so vor, die SPD will da "Muskeln spielen lassen" - da werden sie aber bei der FDP "auf Granit beißen".

Das können heitere Sondierungsgespräche werden, und lachender Dritter könnte der an unpassender Stelle Lachende sein ... //

Heiter ist da im Moment gar nichts.

Klar, könnte die SPD bei der FDP auf Granit beißen. Aber den Grünen und den Wählern den kollidierten Schlafwagen der Union mit einem überforderten Laschet als Kanzler anzubieten, müsste auch mal gründlich durchdacht werden.

Außerdem - zu viel "Granit" werden sich Grüne und FDP in den Verhandlungen auch nicht leisten können. Der Weg in die GroKo als Koalition der Not wurde schon mal begangen - und dann wären die Königsmacher ganz schnell raus aus dem Spiel.

@ Gebeuteler Rentner

"Wenn es den Herrschaften um Posten geht, scheint alles möglich zu sein."

Angesichts der Tatsache das man Lindner mit dem Vize Kanzler locken wollte und er abgelehnt hat, weil er die Politik die er mitmachen sollte falsch fand, kann das nicht generell stimmen.

Aber typisch deutsch, geht es um Posten ist es falsch, lehnt man Posten ab, weil es gegen die eigenen Vorstellungen zu handeln gilt, ist das auch falsch.
Bleibt die Frage wie kann man in Deutschland eigentlich was richtig machen?

13:00, Barbarossa 2

>>Aber nun zu ihrem hochgelobten Röttgen. Röttgen, Weber und Graf Lambsdorff sind die Letzten, die Deutschland braucht. Diese Politiker haben nicht das geringste Interesse, das angespannte Verhältnis zu Russland zu verbessern. Ihre Äußerungen zu Nordstream 2 sagen alles dazu. Da war Frau Merkel diesen Herren um Welten voraus.<<

Und schon vermissen Sie Frau Merkel...

Dreht sich für Sie eigentlich alles um Russland? Und wie ist das mit der Türkei? Was Wirtschaftskraft und Unappetitlichkeit des Führungspersonals angeht, sind die beiden Länder ja durchaus vergleichbar.

12:29 von Bender Rodrigue

aber lindner wird auch wissen, daß ihm der armin weniger stress machen wird als das charismatische führungstrio um esken

SPD zu Sondierungen noch in dieser Woche bereit

Es ist schon interessant, wie jeder sich den angeblichen „Wählerwillen“ schön redet. Mir zeigt sich nur, dass objektiv SPD und CDU gemeinsam in die Mehrheit im Deutschen Bundestag hinein gewählt wurden. „Da beißt die Maus keinen Faden ab.“

Am besten würde es uns Bürgerinnen und Bürgern mit einer GroKo und einem Kanzler Olaf Scholz gehen, der uns als Finanzminister und Vize-Kanzler gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel bestmöglich durch die coronabedingten Lockdowns geführt hat.

12:41 von Gebeutelter Rentner

Da keine Partei den Erwartungen seiner Wähler gerecht werden kann, sollte man vielleicht über Neuwahlen nachdenken!

Neuwahlen? Zu welchem Zweck?

Esche999

Entschuldigen Sie Esche 999. Aber so einen Blödsinn habe ich von einem User nicht erwartet. Sicherlich ist die FDP in den vielen Jahren der SPD immer ein Dorn im Auge gewesen. Ich denke aber , das sich die FDP in Zukunft anders aufstellen muss und sozusagen ein "Ruck" durch diese Partei gehen muss. Aber das die SPD
dadurch eine Untergang einleitet, sehe ich nicht.

Beste Grüße

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

12:56, WB0815

>>Da werden einige ihre Träume aus der sozialistischen Mottenkiste wieder einpacken müssen, um die FDP in einer Koalition zu halten.<<

Sie meinen, die wirtschaftsliberale Mottenkiste hätte mehr Strahlkraft?

Ich bin sehr

gespannt. Endlich kann die SPD wieder gutmachen was Schröder einst kaputt gemacht hat. Lange werden sie dazu nicht Zeit haben.

@SinnUndVerstand um 13:02

>> … Als Grüner hätte ich mir eine andere Regierung gewünscht, idealerweise Grün-rot; dazu ist es nicht gekommen, und nun muss man sehen, was mit der inhaltlich ausgedünnten und ganz auf Lindner zugeschnittenen fdp geht. <<
-> so ausgedünnt, wie Sie meinen, ist die FDP (schreibt man übrigens in Großbuchstaben) nicht - und Lindner vertritt diese Partei nun mal ganz hervorragend nach außen!

>> Spannend wird die zweite Hälfte der Legislaturperiode, denn die beide Pole der neuen Parteienlandschaft werden die Sozialdemokraten und die Grünen sein, und vor der nächsten Wahl wird das dann ein schwieriger Balanceakt, in der gleichen Regierungskoalition zu sein und sich programmatisch voneinander abzugrenzen.<<
-> keine Ahnung, warum Sie schon von der zweiten Legislaturperiode schreiben, obwohl die neue Regierungskoalition noch gar nicht steht. Kein Mensch mag absehen, welche Situation in vier Jahren sein wird. Eventuell hat die Union bis dahin ein verjüngtes und modernisiertes Profil?

13:07, realitychecker

>>Selbst Maaßen als Türöffner ist gescheitert.<<

Ein wirklich rundum erfreuliches Ergebnis dieser Bundestagswahl. Für mich das erfreulichste.

Die CDU sollte es der SPD

Die CDU sollte es der SPD gleichtun, statt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Auch diese Option hätte eine satte Mehrheit.

Antworten

Man schaue sich die (derzeitige) Sitzverteilung des zukünftigen Bundestages an - und rekapituliere §63GG.

13:11 von fathaland slim

Dreht sich für Sie eigentlich alles um Russland?

Man muß eben Prioritäten setzen.

Alles beim alten

Vor lauter Ausloten, Ausbalancieren des Waehlerwillens, Kompromisse schliessen und Verwaessern (alles wie gehabt) wird aus der bunten Mischung SPD-Gruen FDP sicherlich nichts farbenfrohes sondern eine graue Bruehe, in der die absolut drangenden Probleme, die ich hier nicht aufzaehlen muss, vesinke, und zwar die ganze Legislaturperiode lang. Mit anderen Worten: Nichts Neues im Westen. Man kann jetzt schon abschalten. Einen wirklichen Wechsel gibt es nicht, war auch nicht gewollt, denn im Grunde ingoriert man weiterhin das langsam heraufdaemmernde Wissen, das ein richtiger Wechsel einschneidende Massnahmen erfordert - aber nicht bei den Armen, wie bisher. Darum - weiter so, wie bisher, schlaf, Deutschland, schlaf (wieder) ein.

@Adeo60 12:17

Obgleich ich mit Bauchschmerzen grün gewählt habe, stimme ich Ihnen in Bezug auf Norbert Röttgen zu; ein sachlicher und integrer Politiker der guten Schule, den ich mir als Person eines Bundeskanzlers hätte sehr gut vorstellen können - auf jeden Fall wäre er die/der um Welten bessere Kandidat/in als Frau Baerbock, Olaf Scholz oder Armin Laschet gewesen.

@ Bender Rodriguez, um 13:08

Wir gucken und das ja alle an und schlussfolgern und extrapolieren...

Aber wo hatte Schröder die Reißleine gezogen? Ich hab das anders in Erinnerung, aber sei's drum.

Ja, und dem, was Sie im Rest Ihres Kommentars schreiben, kann ich nicht widersprechen - außer:
Dass ich nicht dran glaube, dass die FDP die beiden (noch) großen Parteien überholen wird; dafür gibt es bei uns zu viele Kleinverdiener.

@Barbarossa 2, 13.00 Uhr

Bei diesem Wahlergebnis gibt es nun wirklich nichts schön zu reden. Röttgen würde ich nun wirklich nicht in einem Atemzug mit Weber und Graf Lambsdorff nennen (letzterer ist zudem Freidemokrat). Röttgen ist ein erfahrener Außenpolitiker, rhetorisch brillant, ein kluger Kopf und Bürgernah. Für mich wäre er der ideale Kanzlerkandidat der Union gewesen, auch weil er ein anerkannter Kämpfer gegen den Klimawandel ist. Natürlich müssen die Beziehungen zu Russland verbessert werden. Aber waren nicht auch Sie schockiert über die jüngsten Hacker-Angriffe und den Versuch, die BT-Wahl zu manipulieren? Hinterfragen nicht auch Sie die aggressive Politik des Kreml in den letzten Jahren, auch in der Innenpolitik gegenüber Oppositionellen? Ich mache kein Hehl daraus, dass m. E. nach dem Weggang von Kanzlerin Merkel ein Vakuum in der deutschen (Außen-)Politik klaffen wird.

@Wanderfalke um 13:09

// Das können heitere Sondierungsgespräche werden, und lachender Dritter könnte der an unpassender Stelle Lachende sein ... //
-> was ich mit „heiter“ meinte, dürfte klar gewesen sein (nämlich genau das Gegenteil).

// Heiter ist da im Moment gar nichts.

Klar, könnte die SPD bei der FDP auf Granit beißen. Aber den Grünen und den Wählern den kollidierten Schlafwagen der Union mit einem überforderten Laschet als Kanzler anzubieten, müsste auch mal gründlich durchdacht werden.

Außerdem - zu viel "Granit" werden sich Grüne und FDP in den Verhandlungen auch nicht leisten können. Der Weg in die GroKo als Koalition der Not wurde schon mal begangen - und dann wären die Königsmacher ganz schnell raus aus dem Spiel.//
-> ja natürlich, es gibt da 3 Möglichkeiten einer Regierungskoalition; ob Steinmeier wie vor 4 Jahren die SPD jetzt auch die Union in eine GroKo drängen kann, wenn die Ampel und Jamaika platzen, ist m. E. fraglich; aber schon möglich.
Schau mer mal, dann sehn mer schon…

13:12 von Karl Maria Jose...

«aber lindner wird auch wissen, daß ihm der armin weniger stress machen wird als das charismatische führungstrio um esken.»

Die Herren Lindner und Laschet kennen sich sehr gut aus der gemeinsamen Koalitionszeit der CDU / FDP Landesregierung in NRW seit 2017. Beide haben ein gutes persönliches Vertrauensverhältnis nach diesen nun ca. 4,5 Jahren Zusammenarbeit.

Ist aber nicht das Kriterium für eine Koalition in Berlin.
Das wissen die beiden Herren auch …

12:50, Kambrium2

>>Ich habe da so einen Verdacht, weil Sie auch weiterhin glauben, dass, wenn sie auf der einen Seite 80% und mehr Umwelt und Klimavernichtung haben, Sie diese auf der anderen Seite mit 1% strengstem Klimaschutz bei uns wieder ausgleichen können. <<

Niemand glaubt so einen Quatsch. Lediglich die AfD behauptet, es gäbe Menschen, die so etwas glauben würden.

>>Wer das glaubt, mit dem scheint leider eine weitere Diskussion eh unnötig zu sein.<<

Wer behauptet, daß es Leute gibt, die so etwas glauben, mit dem ist eine Diskussion leider nicht möglich.

1312 Karl Maria jose

Ja, wenn es wirklich kenia werden soll, müsste Laschet schon Kanzler, Finanzminister, aussenminister und Wirtschaftsminister anbieten .
Dann könnte Habeck Kanzler und Lindi Finanzminister werden.
Für die Union bliebe noch Umwelt, Frauen und Verkehrsministerium.
Und nicht mal die bekämen sie adäquat besetzt.

Tempo machen? Nein, warten!

Was macht jetzt die SPD bitteschön?
Sie macht Tempo bei der Regierungsbildung?
Nee.
Sie wartet.
Worauf?
Auf das Ergebnis der Gespräche zwischen Grünen und FDP. Die sollen ja morgen im allerkleinsten Kreis stattfinden.
Dann treffen sich also der Robert und der Christian am Mittwoch beim Lieblingsitaliener und sprechen sich aus. Von Mann zu Mann.
Über die Ampel. Annalena kurvt derweil um den Block, oder schaut fern. Oder sie geht mit Olaf ein Eis essen. Der wartet ja auch...

Wir Wähler haben dafür ge-

sorgt, dass 3 Parteien mit völlig unterschiedlichen Wahlprogrammen die Regierungsverantwortung übernehmen müssen. Das war bei der Groko schon manchmal
nur schwer zu ertragen. Ich fürchte, dass da Dinge auf uns zukommen werden, die wir eigentlich nicht gewollt haben.
Denn Sozis, Grüne und Freidemokraten passen eigentlich überhaupt nicht zusammen. Zu unterschiedlich
sind ihre Standpunkte allein schon in der Umweltpolitik.
Und dass die Ministerposten jetzt schon vor den Verhandlungen verteilt werden, ist einfach falsch.
Ich hoffe, wir bekommen keine österreichischen Zustände:
Schmierentheater ohne Ende.

Der Wähler

hat seine Pflicht erfüllt, und sein Kreuz gesetzt, jetzt ist er wieder außen vor für die nächsten Jahre.
Das Ergebnis ist natürlich weniger schön, und mir fehlt jegliche Vorstellung wie das mit Grün und Gelb funktionieren soll.
Selbst zwischen Rot und Gelb sind die Unterschiede schon mehr als groß, keiner der 3 kann alle wichtigen Punkte umsetzen, die vor der Wahl dem Wähler angeboten wurden.
Was wieder für Frust bei den Wählern und Parteimitgliedern sorgt.
Dazu noch die Lage auf dem Markt, Öl erklimmt neue Höhen und der Gaspreis hat sich vervielfacht, die Währung hat auch nachgeben.
Wirtschaft wird also ganz wichtig, in der nächsten Zeit, dann Umbau, und wer zahlt das.
Ein ausgesprochen schwieriger Startpunkt, auf den Haushaltsplan bin ich mal gespannt.

"Der Generationenkonflikt

"Der Generationenkonflikt lässt sich immer deutlicher auch am Wahlergebnis ablesen."

Wo genau sehen Sie einen Generationenkonflikt? Die erfolgreichste Partei unter den 18- bis 24-jährigen war die FDP?

Keine dogmatischen Experimente, bitte!

Was sollen nur stets diese hohlen Sprüche von Umbruch, Aufbruch und Neuanfang. „Es muss sich was ändern!“, tröten diese und jene, also zum Schlechteren?! Wem – wenn er/sie/divers ehrlich ist – geht es nach guten Jahren mit der GroKo trotz amerika-gemachter globaler Finanzkrise, Flüchtlingshilfe und china-gemachter Pandemie schlechter als zuvor? Das soziale Netz hält - und nichts ist wichtiger. Niemals war die Bundesrepublik Deutschland so sozial wie heute. Es kann nur schlechter werden, wenn jedweder Dogmatismus den gesunden Menschenverstand vernebelt.

@ fathaland slim

„ Sie meinen, die wirtschaftsliberale Mottenkiste hätte mehr Strahlkraft?“

Angesichts dessen das wir weltmeisterlich umverteilen, was aufgrund unserer Wirtschaftlichen Situation funktioniert, sollten wir vielleicht drüber nachdenken ob wir die wirklich nicht brauen.

Ich als Dienstleister freue mich wenn jemand mehr verdient als ich, um dann meine Arbeit buchen zu können.
Ich hab nichts davon wenn ich mehr verdienen könnte theoretisch, mich aber praktisch keiner buchen wird.

@harry up, 12:36 Uhr

Ich glaube, der Union würde eine Verschnaufpause in der Opposition tatsächlich gut tun. Andererseits bin ich mir aber nicht sicher, ob dies auch für das Land gut wäre. Immerhin ist die FDP ein gewisses Korrektiv, welches sicherstellen sollte, dass die deutsche Wirtschaft hoffentlich auch in Zukunft erfolgreich sein wird. Denn meine Kernaussage ist und bleibt, dass der Wohlstand, dass die Sozialleistungen unseres Landes und insbesondere auch der Klimaschutz finanziert werden müssen. Und das gelingt nur über eine starke Wirtschaftsleistung.

Es wird eine RotSchwarze GroKo

Ich denke es wird eine RotSchwarze GroKo werden da es hier wirklich programmatische Widersprüche gibt, die jedem der nachgibt später alles kosten könnten. Das wäre fatal denn so ginge es weiter wie seither, würde aber knapp 49,8% der Wähler entsprechen die diese Parteien wieder gewählt hatten, welche die jetzige Situation zu verantworten haben. Es erscheint hoffnungslos ....

Mehrheit für bürgerliches Lager

Union, FDP, AfD, Freie Wähler, Die Basis, etc. Da gibt’s eine klare Mehrheit gegen Links und links grün.

Es spricht nicht alles für die SPD…

Weltklimabericht

Wenn man sich die Fakten des Weltklimaberichts durchliest wird deutlich, dass das 1,5 Grad Ziel komplett illusorisch und das 2 Grad Ziel nur mit äußerster Anstrengung noch zu erreichen ist. 2 Grad bedeutet eine Vervielfachung der Häufigkeiten von Dürren, Überflutungen, Stürmen.

Diese Schäden zu beseitigen wird das wirkliche Risikos für den Wohlstand der Industrieländer sein. Das scheint den meisten, die jetzt über Auswirkungen des CO2 Preises jammern, nicht klar zu sein.

Selbst wenn wir durch ein Wunder auf einen Schlag ALLE Emissionen einstellen würden, ließen sich die Steigerungen von Extremwetter, die uns in den nächsten 15 Jahren erwarten, nicht ändern. Die Herausforderung erstmalig in der Geschichte für Jahrzehnte in dieser Situation vorauszuplanen ist gewaltig.

Leider haben sich Menschen physiologisch seit der Jagd auf das Wollmammut nicht weiterentwickelt und eine Gefahr, die nicht unmittelbar ist können wir nur unvollkommen wahrnehmen.

@Hador Goldscheitel 12:55

Zitat: "..Die CDU kann sich doch jetzt in der Opposition als Alternative anbieten. Jene Alternative, die sich als solche ausgibt und so wenig zu bieten hat, ist auf dem Weg in die für sie schmerzhafte Bedeutungslosigkeit.
Und der Verfassungsschutz beobachtet Extremisten unterschiedlicher Coleur. Da ist die AfD nicht die einzige Partei, der sich den genaueren Blick unserer Dienste verdient hat."

Naja, denk ich an die Wahlergebnisse(Ostdeutschland) in der Nacht, werd' ich um den Schlaf gebracht. Aber nur die Ostdeutschen(AFD-Wähler) nicht stigmatisieren. Um die 20 % für die AFD. Für Rechtsradikale, Faschisten, und Staatsfeinde. Und was hörte ich, die vielen Veränderungen seit '89 sind der Grund. Flüchtlinge(die kaum ein Ostdeutcher gesehen hat), Corona, und jetzt noch das Klima(Kohleausstieg). Ach, das Klima schieben wir mal lieber für die AFD-Wähler auf die lange Bank.

@ fathaland slim, um 13:18

re @ realitychecker, um 13:07

*Selbst Maaßen als Türöffner ist gescheitert.*

“Ein wirklich rundum erfreuliches Ergebnis...“

Dem schließe ich mich vollumfänglich an!

Und verbinde damit die Hoffnung, dass dieser Herr alsbald in der politischen Versenkung verschwindet.

13:23, Barbarossa 2

>>13:11 von fathaland slim
„Dreht sich für Sie eigentlich alles um Russland?“

Man muß eben Prioritäten setzen.<<

So ist es.

Das Verhältnis zu Russland ist auf meiner Prioritätenliste weit hinten. Ich finde, wir haben wichtigere Probleme, die gelöst werden müssen.

Wäre ich in der DDR aufgewachsen, wäre das vielleicht anders.

Wahlkampf war lange genug

und die Aufgaben warten darauf angepackt zu werden.
Einer muss es ja machen, das geht sicherlich auch ohne große Warteschleifen.

13:22, Esche999

>>Antworten
Man schaue sich die (derzeitige) Sitzverteilung des zukünftigen Bundestages an - und rekapituliere §63GG.<<

Ja.

Und?

Worauf wollen Sie hinaus?

Ein klein wenig mehr Klartext fände ich erfreulich.

Ich hoffe das alle realistisch bleiben.

Sonst haben wir die nächste GroKo, die es beim letzten mal schon nicht mehr geben sollte.
Ich befürchte das sich die FDP mal wieder ziert und nochmal in die Opposition will.

Harry up

Aber wo hatte Schröder die Reißleine gezogen? Ich hab das anders in Erinnerung, aber sei's drum."

Er hat elegant die Wahl vorgezogen und sich so frühzeitig ins Nirvana katapultiert.

Diese Größe hatte Merkel nach 2 Legislaturperioden nicht. Dabei wäre es für alle Beteiligten besser gewesen. Allen voran für sie selbst. Jetzt geht sie als Pattexkanzlerin ohne Fotune in
die Geschichte ein.
Ihre Entscheidung.

Re: 13:07 von realitychecker

"Und die AfD stets als "Partei der kleinen Leute" der Öffentlichkeit andrehen zu wollen, ist noch lächerlicher. Programm, Aussagen % Handeln zielt stets auf obere Einkommensgruppen als Profiteure."

Ich vermute Kambrium2 denkt eher an Ostflügel der Afd, da nur hier relevante Wahlergebnisse geliefert wurden ist Meuthen ein "dead man walking". Das ist aus der RegPK von gestern überdeutlich geworden.

Die Ost Afd steht tatsächlich für einen sozialen, nationalen Kurs (nach eigener Aussage), insofern ist eine Abkehr von den neoliberalen Wurzeln der Afd in der Tat wahrscheinlich. Das wird vermutlich die Radikalisierung der Gesamtpartei verstärken.

demokratisches Wahlergebnis

Innerhalb der Union wird offenbar überlegt, dass Söder an Laschets Stelle Jamaikaverhandlungen
führen solle. Mit welchem Recht sollte der Vorsitzende der kleinen Partei CSU, die knapp über 5% liegt, dies zum jetzigen Zeitpunkt übernehmen? Diese Wählertäuschung würde zu vielen Unionswählern sowie SPD-Anhängern in unangenehmer Erinnerung bleiben. Die fehlenden 2% sind nicht einseitig Laschet zuzuschreiben, sondern u.a. weitgehend mangelnder interner Unterstützung des Kandidaten. Nun ist Scholz am Zuge, den Wählerwillen umzusetzen.
80% der Grünen haben die Entscheidung schon getroffen. Lindner würde die Söder-Lösung zurzeit auch kaum unterstützen.

Dreier Bündnis als Chance verstehen

Viel zu oft möchte jeder seine maximal Forderungen durchsetzen.
In einer Demokratie muss man allerdings in der Lage sein Kompromisse einzugehen.
Meine Hoffnung das man angesichts der neuen Situation sowas vielleicht in Deutschland wieder lernen kann…

12:02 von M. Höffling

"Es ist klug, dass die SPD Tempo macht. So bleibt "den Kleinen" weniger Zeit sich abzusprechen und auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Die SPD hat's dadurch leichter, eigene Positionen zu vertreten."

,.,.,.

Destruktives Denken neigt dazu, anderen grundsätzlich Boshaftigkeit zu unterstellen.

Die kleinen Parteien haben ausreichend Zeit, sich über ihre Position Klarheit zu verschaffen.

SPD zu Sondierungen noch in dieser Woche bereit....

Nun sieht es also so aus, daß Christian Lindner über den nächsten Kanzler entscheidet.
Die Kanzlerernennung hängt jedenfalls von FDP und Grünen ab. Das bedeutet Schlimmes für alle, die in diesem Land heute schon kaum über die Runden kommen, also etwa 30 Prozent. Die jetzige Rolle der FDP bedeutet Hoffnung für die Exportquote und für größeres Interesse auch an Rüstung.

Eigentlich egal

Ob nun Ampel, Jamaika, oder am Ende doch GroKo, weil sich Grüne und FDP nicht verständigen können: keine dieser Koalitionen wird in der Lage sein, die wirklich drängenden Zukunftsthemen wirksam anzugehen. Ob man nun für ein paar Leute die Steuern ein wenig erhöht oder nicht, und ob der Mindestlohn nun 12 Euro beträgt oder etwas weniger, löst die Vielzahl wirklich drängender Probleme nicht einmal ansatzweise. Da ist ja nicht nur das Klima - wir haben schon genug Probleme im eigenen Land: eine personell aufgeblähte und organisatorisch rückständige öffentliche Verwaltung; eine in erheblichen Teilen vergammelte Infrastruktur; Hochschulen und Schulen, von denen manche faktisch in Ruinen residieren; ein Rentensystem, das nicht mehr lange tragfähig sein wird, etc. pp.

Ich sehe nicht, dass auch nur eines dieser Probleme wirksam in der beginnenden Legislatur angegangen wird, dafür gibt es in vielen Koalitionspateien ja nicht einmal ein Programm. Am Ende ist es doch egal, wer scheitert.

@ 13:34 von covid-strategie

„Union, FDP, AfD, Freie Wähler, Die Basis, etc. Da gibt’s eine klare Mehrheit gegen Links und links grün.

Es spricht nicht alles für die SPD…“

Die AfD ist jenseits des Bürgerlichen Lagers bereits mit Höchstgeschwindigkeit rechts abgebogen, und gehört nicht in ihre Aufzählung.

Foxyrosso

"Das soziale Netz hält - und nichts ist wichtiger. Niemals war die Bundesrepublik Deutschland so sozial wie heute. Es kann nur schlechter werden"

Dann hast du die soziale Marktwirtschaft nicht mitbekommen?
Mit richtigen Renten und ohne Harz4?

13:28 von Bender Rodriguez

ich meinte eher die caribik-tüte. und wenn laschet krank werden sollte, kann ihn spahn oder usan bolt ersetzen. habeck aussen, lindner finanz, merz wirtschaft und annalena verteidigung, weil die freitach mittach eh ins wochenende gehen.

RE: Adeo60 um 13:33; @harry up, 12:36 Uhr

***Ich glaube, der Union würde eine Verschnaufpause in der Opposition tatsächlich gut tun. Andererseits bin ich mir aber nicht sicher, ob dies auch für das Land gut wäre. Immerhin ist die FDP ein gewisses Korrektiv, welches sicherstellen sollte, dass die deutsche Wirtschaft hoffentlich auch in Zukunft erfolgreich sein wird.***

Wer hatte nochmal die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsreformen anfang der 2000er Jahre ins Leben gerufen ? Ah ja, der Herr Schröder von der SPD. Und wer hat sich 16 Jahre lang darauf ausgeruht ? Wenn Sie also wirtschaftliche Kompetenz und Reformwillen verorten wollen, dann kommen Sie an der SPD definitiv nicht! vorbei. Also freuen wir uns doch auf eine wirtschaftlich prosperierende Zeit unter einem Kanzler Scholz mit seiner Ampelkoalition.

Gruß Hador

12:11 von Esche999

"der potentielle Selbstmord der SPD
Hat die SPD aus der früheren Schulz-Euphorie gelernt ? Ist sie sich klar darüber,daß von der plötzlichen Scholz-Euphorier vor der Wahl nur ein hauchdünner Vorsprung vor der Union übrig geblieben ist ? Wenn es ihr klar ist, dann muß ihr auch klar sein, daß eine Koalition mit der heutigen FDP einem endgültigen Verrat dessen gleichkommt, was das Wesen der SPD ausmacht.
Eine solche Koalition läutet den endgültigen Untergang dieser SPD ein - und das kommt einem Dammbruch der deutschen Politik gleich."

,.,.,

Wir leben ja in einer Demokratie.
Der Souverän ist der Wähler.

Jede Partei - außer in dem Fall allerdings die AfD - basiert auf demokratischen Grundsätzen, muss also den 'Wählerwillen' umsetzen.

Was soviel heißt wie:
Sie muss in der Lage sein, mit anderen demokratischen Parteien zu koalieren, da JEDE dieser Parteien keine Einheitspartei ist, sondern erst im Zusammenspiel mit den anderen Parteien das gesamte politische Spektrum abdeckt.

@Jim456 Zitat: "Ich bin sehr

@Jim456
Zitat:
"Ich bin sehr gespannt. Endlich kann die SPD wieder gutmachen was Schröder einst kaputt gemacht hat. Lange werden sie dazu nicht Zeit haben."

Da kann die SPD rein gar nix wieder gut machen - denn sie hat ja nicht nur ALG2 zu verantworten sondern hat auch die staatliche Rente so gründlich geschreddert das da nix mehr zu reparieren ist.
Dieser Schaden ist so fundamental das die Altersarmut fester Bestandteil für grosse Teile der bundesdeutschen Gesellschaft bleibt!
Hier geht es nicht mehr um Mrd. sondern um Bio. Euro die man "zurück" geben müsste - eine derartige Zurückgabe ist in einer derart dem Finanzkapitalismus (Banken, Versicherungen usw.) ergebenen Gesellschaft schlicht weg Utopie.

@13:28, zu warten und Eis essen

Neueste Meldung:
FDP und Grüne treffen sich am Mittwoch zu viert. Frau Baerbock ist also dabei.

Die CDU scheint wirklich

Die CDU scheint wirklich keinen Plan und keine Kompetenzen für diesen Wahlausgang gehabt zu haben?! Egal von welcher politischen Seite man kommt: dann ist es ja gut, dass und wenn ihre Regierung uns erspart bleibt.
Es ist ein wenig, wie sie es bei der Covid-19 Pandemie verschuldet hat: der detaillierte Krisenplan lag als Bundestagsdrucksache von 2012 vor, und keiner hat im entferntesten daran gedacht, auf den Eintritt des "worst case" vorbereitet zu sein und auch nur ein paar Container Schutzkleidung und -Masken einzulagern.
Gruß, Zuschauer49

12:11 von Kambrium2

>>Und noch schlimmer, ich befürchte, dass die Auswirkungen aus der Arbeit der kommenden Koalition, zu viele Wähler so verprellen wird, dass bei den nächsten Wahlen, trotz aller Geheimdienst und sonstigen Hilfen, die AfD so groß abräumen wird,...<<

Dieser Satz wurde vor 4 Jahren auch gesagt.
Die AfD wird zwar nicht verschwinden, da es einen gewissen Prozentsatz der Wähler gibt, die nichts aus der deutschen Geschichte gelernt haben und eine rechtsextreme Partei wählen. Aber mehr als 12% sind da nicht drin.

Eigentlich simpel

Für eine dermaßen abgestrafte CDU verbietet sich jedes Gerede von Regierungsanspruch, das Volk will Scholz als Kanzler.

Wenn die SPD Druck macht, zielt das auch auf die CDU ab, ihren internen Machtkampf zügig zu klären und sich mit der Oppositionsrolle abzufinden.

Die drei Parteien, die Stimmezuwächse verzeichnen konnten sollen koalieren.
In Jamaika müssten die Grünen gegen die neoliberale Front aus CDU/FDP ankämpfen, also genau der Politikstil, der die Klimakrise seit Jahrzehnten befeuert. Sie wäre ein Juniorpartner und könnte sich intern zerreiben, wenn sie sich zwischen Sozialem und Klima entscheiden müssten.

Nur mit der SPD kann sie ein Maximum ihrer Versprechen einlösen und beide haben die große Aufgabe, die staatszerfleddernde FDP im Zaum zu halten und das Schlimmste zu verhindern.

12:17 von Adeo60

"Der Ball liegt klar im Feld der SPD und diese agiert aktuell sehr professionell. Die CDU dagegen muss nun den schmerzhaften Prozess der Neuausrichtung konsequent in die Wege leiten. Dazu braucht es auch personelle Veränderungen."

.-.-.

Eine sehr faire Beurteilung, wenn man Ihre politische Grundsicht berücksichtigt!

RE: stupid at first um 13:35; @Hador Goldscheitel 12:55

***Naja, denk ich an die Wahlergebnisse(Ostdeutschland) in der Nacht, werd' ich um den Schlaf gebracht. Aber nur die Ostdeutschen(AFD-Wähler) nicht stigmatisieren. Um die 20 % für die AFD.***

Nun, schauen Sie sich die Grafiken bei tagesschau.de bzgl. der Wählerwanderungen an. Da kann man schon sehen, dass viele Wähle diese Partei für ihren Protest nutzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wichtig ist aber vor allem, dass die regierenden Parteien endlich wieder überzeugende Arbeit abliefern. Dann kommt auch die Zustimmung wieder und es braucht dann keine Protestalternative. Und für eine reale Alternative bleibt dann noch die CDU.

Gruß Hador

12:29 von Bender Rodriguez

>>Sogesehen hat Lindi nun den Fuss in der Tür und kann seine FDP auf 20 bis 30% pushen.<<

So viele Reiche gibt es in Deutschland wirklich nicht.

die Grünen sind ja

im moment besonders "jung" aufgestellt und erhalten auch von wichtigen köpfen der FFF-bewegung zulauf (das ich gerade das besonders skeptisch sehe, weil FFF sich möglichst nicht von einer partei vereinnahmen lassen sollte und eben diese wichtigen köpfe mit erringung eines BT-mandats aus der bewegung auscheiden müssen, ist eine andere sache).

wenn die partei also harakiri begehen möchte, dann muss sie nur der sog. Jamaika-Koalition zustimmen. Die Grünen werden danach nicht mehr sein, was sie einmal waren....

es wird sich zeigen, ob Baerbock oder Habeck die aussicht nach machtpositionen wichtiger sind, als das parteiprogramm. Hessen hat es vorgemacht, wie sehr Grüne sich verbiegen lassen. nur war damals die basis, die einer koalition zustimmen muss, eine wesentlich andere. es bleibt hoffnung...

Abc

Das habe ich gestern schon geschrieben. Da wurde mit nahegelegt nicht so einen Unsinn zu erzählen. Aber es stimmt. Deutschland steht am Abgrund. Und keiner will wirkliche Pribleme lösen.
Irgendwie geht es nur noch um die umwelt, die wir sowieso nicht mehr retten können. Und anstatt sich anzupassen, werden wir so viel Geld verpassen, dass für alle von dir angesprochenen Themen ,nie Geld übrig sein wird.

Mut

Es erfordert Mut, sich ernsthaft auf eine Mehrparteienkoalition einzulassen. Mut auch, weil man den eigenen Wählern die ein oder andere Kröte zuMUTen muss.
An der Stelle: mir fällt auf, dass auch viele Wähler anscheinend erstmal wieder lernen müssen, dass man nie 100 Prozent bekommt. Man kann nicht fordern alles oder nichts, dann braucht man nämlich gar nicht erst in Koalitionsverhandlungen zu gehen.
Seht es positiv: es gab und gibt in den Bundesländern sehr unterschiedliche Koalitionen, und meistens funktionier(t)en die auch.

12:37 von Bender Rodriguez

>>Das Beste bei dieser Wahl ist, dass es keine groko mehr geben kann.<<

Ist Ihre Glaskugel zuverlässig? Ich hätte Interesse an den kommenden Lottozahlen.

Zitat: "und jetzt noch das

Zitat:
"und jetzt noch das Klima(Kohleausstieg)"

dann schaue ich mir mal die Wahlergebnis-Karte mit den Direktmandaten an:
In Sachsen hat die AfD nahezu alle BT-Direktmandate gewonnen - in Thüringen die Hälfte.
Ich wüsste aber nicht wo in den beiden Bundesländern man Braun- oder Steinkohle abbaut und verstromt!
Das Bundesland was vom Kohleausstieg im Osten als einzigstes betroffen ist -> Brandenburg
und bitte wo hat das die AfD ein Direktmandat geholt
Hä?
--
Das ist alles nur Wischi-Waschi aus den "Fingern" und "Mündern" der AfD-Wähler warum sie die anderen nicht bzw. ihren Nazi-"Laden" gewählt haben...
..mit konkreten Problemen für sie selbst hat keiner ihrer angegeben Gründen zu tun!

Tremiro

"So viele Reiche gibt es in Deutschland wirklich nicht."

Das ist unwichtig . Wie bei der Börse geht es nur um Erwartungen. Und da viele reich werden wollen, klammern sie sich an die FDP.

Aber im Grunde ist es völlig egal, wer uns die Anweisungen der Wirtschaftsverbände als eigene Politik verkaufen will.

13:30 von Tarek94

"Die erfolgreichste Partei unter den 18- bis 24-jährigen war die FDP?"

Ja, mit einem Prozentlein vor den Grünen. Aber wenn in vier Jahren nicht erneut Corona oder etwas Ähnliches herrscht, hat sich die FDP-Zustimmung wieder erledigt.

Am 28. September 2021 um 13:47 von 31_2_abc

" Ob man nun für ein paar Leute die Steuern ein wenig erhöht oder nicht, und ob der Mindestlohn nun 12 Euro beträgt oder etwas weniger, löst die Vielzahl wirklich drängender Probleme nicht einmal ansatzweise. "

Auf so eine Aussage kommt man nur, wenn man nie im Mindestlohn oder darunter gearbeitet hat, 250 Euro netto oder etwas mehr, je nach Stunden und Steuerklasse, löst schon paar Probleme in der Familie.
Es ist natürlich keine Lösung, wenn gleichzeitig durch immer mehr Auflagen und Preissteigerungen, aus welchem Grund auch immer, das sofort kompensiert.
Weder Gelb noch im besonderen Grün wird das lösen, sondern das Gegenteil wird passieren, wenn alle dann leere Taschen haben, sind einige nach der nächsten Wahl nicht mehr vorhanden.

@ Hador Goldscheitel, um 13:54

“Also freuen wir uns doch auf eine wirtschaftlich prosperierende Zeit unter einem Kanzler Scholz mit seiner Ampelkoalition.“

“Freuen“, dafür ist vielleicht noch etwas früh, meinen Sie nicht?

Aber hoffen dürfen wir sicher. :-)

13:30 von Tarek94

"Der Generationenkonflikt lässt sich immer deutlicher auch am Wahlergebnis ablesen."

Wo genau sehen Sie einen Generationenkonflikt? Die erfolgreichste Partei unter den 18- bis 24-jährigen war die FDP?

Mit wem reden Sie?

Wenn Sie sich weiterhin standhaft weigern, die allgemein anerkannten Zitierregeln anzuwenden, werde auch ich Ihre Beiträge ignorieren, da ohnehin nie klar ist, worauf diese sich beziehen.

@ 14:02 von Tremiro

„ So viele Reiche gibt es in Deutschland wirklich nicht.“

Wenn ich mir so anschaue wie die jungen Wähler abgestimmt haben, muss die FDP entweder noch andere Themen haben, oder unsere Jugend ist total reich…

Re : Am 28. September 2021 um

Re : Am 28. September 2021 um 13:05 von Peter Meffert
12:56 von WB0815

Zitat: „Sie meinen solche "Träume" wie einen menschenwürdigen Mindestlohn oder bezahlbare Wohnungen? Könnte mit der FDP tatsächlich schwierig werden, aber eine "sozialistische Mottenkiste" sieht anders aus.“

Nein, diese Ideen teile ich. Wir brauchen einen anständigen Mindestlohn und bezahlbare Wohnungen für arbeitende Menschen in Deutschland.
Ich meinte eigentlich die bei den Linken der SPD auftretenden Enteignungsfantasien (zB große Wohnungen ,Wohnungsunternehmen), die Neiddebatten („Reichensteuer, private KV abschaffen…“) ,wirtschaftsdirigistische Vorstellungen (setzen auf Ver- und Gebote statt auf Unternehmertum und Anreize),Verneinung des Leistungsprinzips („Bürgergeld, kein Fordern), usw.
Das passt nicht mit dem Kandidaten zusammen, der den Wählern präsentiert wurde und jetzt eine Koalition mit der FDP anstrebt.

Tremiro

Ist Ihre Glaskugel zuverlässig? Ich hätte Interesse an den kommenden Lottozahlen."

Ich muss dich leider enttäuschen. Das hat nur etwas mit Sprache zu tun. Nicht mit paranormalen Aktivitäten. Sonst wäre ich gerne bereit gewesen, dir die Zahlen von nächster Woche zu nennen. Diese Woche spiele ich selber nochmal.

Geht´s noch dramatischer?

"der potentielle Selbstmord der SPD" @Esche999
.
Es wäre mit Sicherheit Selbstmord, wenn die SPD Jamaika zulassen würde oder gar eine neue GROKO eingehen würde.
.
Man stelle sich mal vor, dass ein Olympiasieg im 10.000m-Lauf mit einer 100tel Sekunde gewonnen werden kann. Nur in der Politik gelten andere Regeln, wenn eine Partei "nur" 743.000 Wählerstimmen mehr bekommen hat. Das ist ja weniger, als eine 100tel Sekunde!

Läuft für die SPD

Jamaica wird es nicht geben. Grüne und FDP sind klug genug, ihr Schicksal nicht von Laschet abhängig zu machen, der in seiner Partei nichts mehr zu melden hat. Spätestens heute Abend wird es ersichtlich.

Für eine Ampel können Grüne und FDP die Preise ebenfalls nicht zu hoch treiben, denn Scholz könnte tatsächlich mit einer GroKo drohen.

Und mal ehrlich. Merkel hat in den letzten acht Jahren ein SPD-Programm mangels eigener Ideen gefahren. Da kann man gleich dem Original den Vortritt lassen. Mit dem CDU-Restpersonal könnte Scholz vier Jahre geräuschlos regieren. Die CDU ist, siehe MV, doch sehr flexibel. Für ein paar Pöstchen tun die alles. Müssten sie auch, schließlich haben sie die SPD vor vier Jahren auch genötigt.

Der CDU-Rest wird froh sein, wenn überhaupt noch jemand mit ihnen spricht. Dann können sie sich "erneuern" und in vier Jahren werden sie ausgetauscht.

Acht Jahre Selbstzerfleischung mögen hinter der SPD liegen, der CDU stehen sie noch bevor.

Scholz kann entspannen.

13:34 von covid-strategie

"Union, FDP, AfD, Freie Wähler, Die Basis, etc. Da gibt’s eine klare Mehrheit gegen Links und links grün."

Ja, und irgendwo gibt es bestimmt auch noch zwei oder drei stramm rechte Taubenzüchtervereine. Die wählen aber genauso wenig den Bundeskanzler wie die Freien Wähler, die Basis, die NPD und was weiß ich, wen Sie sonst noch für Ihre Seite vereinnahmen wollen.

Stichwort Sondierungen

Der FDP und den Grünen kann es ja eigentlich egal sein, ob unter ihnen Olaf Scholz oder Armin Laschet Kanzler wird.

13:34 von covid-strategie

>>Union, FDP, AfD, Freie Wähler, Die Basis, etc. Da gibt’s eine klare Mehrheit gegen Links und links grün.<<

Sie haben recht dass AfD und Basis viel zu viele Stimmen erhalten haben. Aber mit den gut 10% der AfD muss man leben. Jede Rede im Bundestag eines AfD-Abgeordneten ist doch Werbung für die anderen 5 Parteien.

@ 14:09 von Mauersegler

„ Ja, mit einem Prozentlein vor den Grünen. Aber wenn in vier Jahren nicht erneut Corona oder etwas Ähnliches herrscht, hat sich die FDP-Zustimmung wieder erledigt.“

Die ARD hat netterweise einen Bericht darüber warum die Jugend so gewählt, so einfach wie ihre Interpretation ist das jedenfalls nicht.

Am 28. September 2021 um 12:11 von Esche999

? Wenn es ihr klar ist, dann muß ihr auch klar sein, daß eine Koalition mit der heutigen FDP einem endgültigen Verrat dessen gleichkommt, was das Wesen der SPD ausmacht.
__
Deshalb schlagen Sie was, vor ?
Die SPD ist der Gewinner der Wahl. Sie hat aber beileibe nicht die absolute Mehrheit. Sie braucht zum Regieren die Unterstützung zweier weiterer Parteien, oder sie muss in eine erneute Groko. Im übrigen haben sich ALLE Parteien seit der Zeit, von der Sie wohl sprechen, verändert.

Francis

"Wenn ich mir so anschaue wie die jungen Wähler abgestimmt haben, muss die FDP entweder noch andere Themen haben, oder unsere Jugend ist total reich…"

Was glaubst du, bedeutet Fachkräftemangel?

Das bedeutet, dass niemand mehr "normale Jobs" machen will, weil sie unterbezahlt sind. Da die Bevölkerung aber stabil bei 82 Mio ist, müssen die reicher sein.

Und dann wählt man natürlich so, dass es einem auch was bringt.

14:09, Mauersegler

>>13:30 von Tarek94
"Die erfolgreichste Partei unter den 18- bis 24-jährigen war die FDP?"

Ja, mit einem Prozentlein vor den Grünen. Aber wenn in vier Jahren nicht erneut Corona oder etwas Ähnliches herrscht, hat sich die FDP-Zustimmung wieder erledigt.<<

Die FDP macht das sehr klug. Auf ihren Wahlplakaten prangen lauter Leute, die gerade mal eben knapp dem Teenageralter entwachsen sind. Inhaltlich hört man von denen aber nichts. Posterboys und -girls. Sie dienen lediglich als Köder für Jungwähler, während sich die Partei ansonsten ausschließlich um Lindner dreht. So kann man erst einmal Wahlergebnisse pimpen. Was dann mittelfristig daraus wird, ist eine andere Sache.

13:53 von Karl Maria Jose...

>> habeck aussen, lindner finanz, merz wirtschaft und annalena verteidigung, weil die freitach mittach eh ins wochenende gehen.<<

Ganz abgesehen vom Sinn dieses Satzes. Warum sprechen Sie die Männer mit Nachnahmen und die Frau mit Vornamen an.
Versehentlich oder um sie herabzusetzen?

RE: Adeo60 um 13:33 - Nachtrag

Dazu kommt noch, dass DIE GRÜNEN schon schon seit X-Jahren erkannt haben, dass Investitionen in den Umweltschutz sich gleich mehrfach auszahlen, quasi Wirtschaft und Umwelt versöhnen. Leider haben die Regierungen unter Frau Merkel weder die Solar- noch die Windindustrie hinreichend unterstützt. Nicht zuletzt Wirtschaftsminster Altmaier hat in der Förderung der Windenergie versagt. Hochwertige Arbeitsplätze wurden so wieder vernichtet.

Daher hoffe ich, dass unter einer Regierung Scholz wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz gleichermaßen unserer Geselschaft zugute kommen.

Gruß Hador

13:53 von Karl Maria Jose...

«ich meinte eher die caribik-tüte …»

Ist dies das gleiche wie die Jamaika-Flöte …
oder die Tüte mit dem illegalen Inhaltsstoff aus Kräutern …?

«… und wenn laschet krank werden sollte,
kann ihn spahn oder usan bolt ersetzen …»

Besser Usain Bolt, der kann den Victory Arrow und sehr gut Show.

«… habeck aussen, lindner finanz, merz wirtschaft und annalena verteidigung, weil die freitach mittach eh ins wochenende gehen.»

Es muss die 25 Stunden 8 Tage Woche für Politiker eingeführt werden …
und Toni der Hofreiter muss innen und sitzen machen.

Am 28. September 2021 um 14:05 von Miauzi

Kleine Nachhilfe zu Braunkohle, leicht zu finden, Freund G hilft.

" Braunkohle Sachsen
In den sächsischen Tagebauen Nochten und Reichwalde fördert das Unternehmen derzeit etwa 27 Mio. Tonnen Braunkohle im Jahr (Stand: 2019). Die Tagebaue versorgen über Transportbänder kontinuierlich das Kraftwerk Boxberg. Bei Volllastbetrieb benötigt das Kraftwerk derzeit täglich rund 50.000 Tonnen Rohbraunkohle. "

Es gab Zeiten, noch nicht all zu lange her, da wurde auch Uran und Steinkohle und Zinn abgebaut.
Lesen kann man im Netz:

"Der Bergbau auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen prägt seit nahezu 850 Jahren das Land und die Menschen. "

Also wie kommen Sie auf diesen Satz?.

12:45 von IckeDette

"Sie [die Grünen] werden ohnehin nicht genügend für den Menschenschutz vor dem Klimawandel erreichen können, die sozialen Folgen abmildern oder gar die Industrie zum Umbau innerhalb von 4 Jahren bewegen können.
Traurig ... aber grundsätzlich haben wir schon verloren."

,.,.,

Seltsam. Sie denken sich irgendwas aus - dass die Grünen nichts erreichen können - und nehmen dann Ihr Phantasieprodukt als Fakt.

@ Bender Rodriguez, um 14:09

re @ Tremiro

“Und da viele reich werden wollen, klammern sie sich an die FDP.“

Glaub ich nicht.
Die wollen die FDP als “Ausgleich“ für ausufernde Forderungen der Grünen und auch der SPD, sozusagen als Korrektiv.

Wer sollte denn durch die FDP reich werden?
Höchstens reicher...

Wenn es mit FDP und den

Wenn es mit FDP und den Grünen nicht gehen sollte , wieso muss die SPD dann in eine GROKO ?

14:11, Thomas D.

>>13:30 von Tarek94
"Der Generationenkonflikt lässt sich immer deutlicher auch am Wahlergebnis ablesen."

>Wo genau sehen Sie einen Generationenkonflikt? Die erfolgreichste Partei unter den 18- bis 24-jährigen war die FDP?<

Mit wem reden Sie?

Wenn Sie sich weiterhin standhaft weigern, die allgemein anerkannten Zitierregeln anzuwenden, werde auch ich Ihre Beiträge ignorieren, da ohnehin nie klar ist, worauf diese sich beziehen.<<

Ich habe den Foristen mehrfach darauf hingewiesen, daß er doch bitte deutlich machen solle, auf welchen Kommentar sich seine Antworten beziehen. Mittlerweile habe ich den Eindruck, er ignoriert solche Bitten absichtlich.

13:32 von Francis Ricardo

Ich als Dienstleister freue mich wenn jemand mehr verdient als ich, um dann meine Arbeit buchen zu können.
Ich hab nichts davon wenn ich mehr verdienen könnte theoretisch, mich aber praktisch keiner buchen wird.

Ich kann die Aussage Ihres Kommentars auch nach mehrmaligem Lesen nicht folgen: Wenn eine Person mehr als Sie verdient, kann Ihre Arbeit nicht buchen?! Versteh ich nicht!

Und wenn ich mich freuen würde, wenn jeder mehr als ich verdienen würde, dann würde ich in der untersten Einkommensstufe sein, weil alle anderen mehr haben als ich; dies bei rd. 8 Mrd. Menschen auf der Welt. Ob das so sinnvoll ist! Außerdem kann mich auch keiner buchen, was immer mit "mich buchen" gemeint ist.

Anders versteh ich Ihren Kommentar nicht.

Es ist ja furchtbar...

... dass sich Geschichte wiederholt.

SPD und Grüne regieren. Deja vue. Ende der 90er hat uns diese Konstellation Kriegseinsätze der Bundeswehr und drastische Kürzungen im Sozialbereich sowie Steuergeschenke an die Reichen beschert.

Und die nächste Generation weiß es auch nicht besser und begeht die selben Fehler.

Übrigens: Niemand muss denken, so schlimm wird es nicht kommen, da diesmal ja die FDP dabei ist. Die hat auch nichts gegen Sozialkürzungen und Steuergeschenke für die Reichen.

28. September 2021 um 13:30 von Tarek94

Wo genau sehen Sie einen Generationenkonflikt?

Überall. In den letzten Jahrzehnten wird jedes Problem nur in die Zukunft verlagert, aber keine ordentliche Lösung angegangen. Leichter zeigt es sich durch die Kandidaten. Der drittälteste mögliche Kanzler der Bundesrepublik hat gewonnen, die zweite Mehrheit hat der Viertälteste. Nur die ersten drei Kanzler sind überhaupt in diesen Altersrahmen.

Die erfolgreichste Partei unter den 18- bis 24-jährigen war die FDP?

Ja und? Bei den 100er hat sie noch nicht mal 10%.
Bei der Frage "Sekt oder Selters?" nach der Wahl nahm einer der 100er den Sekt, weil die Grünen verhindert wurden. Die Grünen haben die Wahl unter 25 "gewonnen".

*Die 100er sind die 40% Wahlberechtigten ü60.

Am 28. September 2021 um 12:24 von SinnUndVerstand

Merkel wird dann keine weitere Neujahrsansprache halten müssen, falls Lindner nicht wieder der Hasenfuß wird.
__
Es ist ja schon komisch, wie unterschiedlich Dinge betrachtet werden, je nach dem, WER involviert ist. Normalerweise wird den Politikern immer vorgeworfen, nur an der Macht sein/bleiben zu wollen, dass sie charakterschwach sind, machtbesessen und an ihren Posten kleben. Nun hat Herr Lindner seinerzeit genau das Gegenteil getan. Er hat auf "die Macht" und die Posten verzichtet um sich nicht verbiegen zu müssen. Und SIE, wo Sie oft genug vorgenanntes Verhalten missbilligt und angekreidet haben, bezeichnen Herrn Lindner jetzt als "Hasenfuss" ?
Ziemlich wankelmütig. Scheinbar ist bashing immer noch das Wichtigste, ob berechtigt oder nicht. Traurig.

@ Karl Maria Jose..., um 13:53

re @ 13:28 von Bender Rodriguez

Hey, Sie können ja nicht nur rechts, sondern auch richtig witzig!

Lachend leine ich meine Hündchen an und mach mich auf den Weg...

Willkommen im 21. Jahrhundert

Es wurde gestern abend in der ARD sehr treffend formuliert. Wir alle müssen uns auf ein neues Perteien. und Regierungssystem einstellen. Wir haben derzeit 6 Parteien, die im Bundestag vertreten sind und dementsprechend unterschiedlich sind die Gewichtungen. Volksparteien in dem Sinne gibt es nicht mehr, auch die Union hat aufgehört, als Volkspartei u existieren. Wir sind 20 Jahre zu spät endlich im 21. Jahrhundert angekommen. Und ich glaube, Grüne und FDP sind derzeit die einzigen, die dieses neue Schema verstanden und verinnerlicht haben. In bestimmten Maße auch die SPD nach all den letzten Jahren.Die Union wird viele Jahre noch dafür brauchen, vielleicht so lange wie die SPD. Dass nur 2 Parteien eine Regierung bilden können, gehört schon in die Geschichtsbücher. Dass die Union fast flehentlich und weinerlich um die Machterhaltung bettelt und all ihren Stolz verkauft, ist sympthomatisch.

@ 14:21 von fathaland slim

„ Die FDP macht das sehr klug. Auf ihren Wahlplakaten prangen lauter Leute, die gerade mal eben knapp dem Teenageralter entwachsen sind. Inhaltlich hört man von denen aber nichts. Posterboys und -girls. Sie dienen lediglich als Köder für Jungwähler, während sich die Partei ansonsten ausschließlich um Lindner dreht. So kann man erst einmal Wahlergebnisse pimpen. Was dann mittelfristig daraus wird, ist eine andere Sache.“

Auch sie sollten vielleicht erstmal den Bericht in der ARD App lesen, wo ausführlich dargelegt ist, warum die jungen Menschen so gewählt haben.

@ fat slim

Mag ja sein, dass Sie die "große Koalition" nicht mögen. Da sind Sie nicht allein.

Sie ist aber auch eine mögliche Koalition.

s. 2017

14:21 von fathaland slim

Auf ihren Wahlplakaten prangen lauter Leute, die gerade mal eben knapp dem Teenageralter entwachsen sind. Inhaltlich hört man von denen aber nichts. Posterboys und -girls. Sie dienen lediglich als Köder für Jungwähler, ...

So etwas nennt man Stimmvieh-Fang!

Macht aber jede Partei!

RE: harry_up um 14:11; @ Hador Goldscheitel, um 13:54

***“Also freuen wir uns doch auf eine wirtschaftlich prosperierende Zeit unter einem Kanzler Scholz mit seiner Ampelkoalition.“
“Freuen“, dafür ist vielleicht noch etwas früh, meinen Sie nicht?
Aber hoffen dürfen wir sicher. :-)***

Was die Bildung der nächsten Bundesregierung angeht, bin ich absolut tiefenentspannt !
Ebenso bin ich fest davon überzeugt, dass sich SPD, DIE GRÜNEN und FDP schon einigen werden. Ihnen bleibt auch nicht viel anders übrig. Vor allem wird sich Chr. Lindner nicht nochmals wegducken können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Scheitern der Koalitionsverhandlungen auch nur einer der drei Parteien zugute kommen könnte.

Gruß Hador

14:12 von Francis Ricardo @ 14:02 von Tremiro

>>Wenn ich mir so anschaue wie die jungen Wähler abgestimmt haben, muss die FDP entweder noch andere Themen haben, oder unsere Jugend ist total reich…<<

Ich habe eine andere Vermutung.
Die CDU hatte in Baden-Württemberg einen 79-jährigen Spitzenkandidaten. Da braucht man sich nicht wundern dass 18-Jährige eher andere Parteien wählen.

@ 14:20 von Bender Rodriguez

Möglicherweise lesen sie nochmal den Post auf den Ich geantwortet haben, dann meinen Post und am Ende verstehen sie vielleicht die Ironie meines Postes.

Verbote

Ich erhoffe mir z.B. endlich ein Ende der Verbotspolitik, die es beispielsweise verhindert, dass innerhalb eines bestimmten Radius von einem Wohnhaus Windkraftanlagen gebaut werden dürfen.

14:09 von Bender Rodriguez

@Tremiro
"So viele Reiche gibt es in Deutschland wirklich nicht."

Das ist unwichtig . Wie bei der Börse geht es nur um Erwartungen. Und da viele reich werden wollen, klammern sie sich an die FDP.

Manchmal poltern Sie ja versehentlich etwas durchaus vernünftiges heraus.

Hier aber liegen Sie total daneben. Die meisten Wähler blicken hinter das Wahlplakat.

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