Ihre Meinung zu: Marktbericht: Moderate Verluste an der Wall Street

15. Juni 2021 - 8:24 Uhr

An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach.

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Kommentare

Lufthansa - Kapitalerhöhung.

Hilfsgeld vom Steuerzahler von 9 Milliarden, obwohl an der Börse nur die Hälfte wert.
Auszahlung von Boni und Dividenden.
Jetzt: Corona benützt, um die eigenen Angestellten um ihren Verdienst zu prellen. Piloten werden z.B. nicht mehr weiterbeschäftigt. Sie können sich bei den neuen Billigvarianten zu natürlich entsprechend niedrigerem Einkommen bewerben.

rer Truman Welt

Wenn ich "gefährlich" bezüglich einer aktuellen Börsensituation lese, muss ich immer grinsen. Geld an der Börse anzulegen ist nicht gefährlich, sondern lediglich mit einem Risiko behaftet was stets irgendwo unkalkulierbar ist, denn wer weiß schon, wann der nächste Terroranschlag im Ausmaß der Twin Towers stattfinden wird. Das Risiko ist primär der Zeitrahmen, in dem ich auf das angelegte Geld verzichten kann. Habe ich davon genug, ist das Risiko lediglich buchhalterisch, aber nicht real, weil ich warten kann, bis die Kurse sich erholt haben, also als Privatanleger. Das kann allerdings das ein oder andere Jahr dauern, wobei diese Zyklen seit den letzten 30 Jahren immer kürzer werden. Banker können das natürlich nicht, weshalb es primär für sie existentiell ist. Beides sollte aber nicht verwechselt werden!
Die Notenbanken können den Zins nicht erhöhen, sonst krachen aufgrund von Pleiten einzelner Länder mit Dominoeffekt die Währungssyteme zusammen. Dieses Werkzeug existiert nicht mehr!

Wir müssen uns von den Börsen

Wir müssen uns von den Börsen lösen. Das ganze Geschwafel ist nur schädlich für die Wirtschaft. Wie sowas geht, konnte man neulich h bei tesla und den Bitcoins sehen. Ohne dass sich irgendwas geändert hätte, ging das Ding hoch und runter. Da mus Kontrolle her. 110% spekulationssteuer wenn man Aktien nicht 30 Monate hält. Dann erledigt sich das Casino von alleine und dient wieder seinem richtigen Zweck.

gefährlich. Leider nicht nur für "Anleger".

Der Analyst: "Und das wirft zwangsläufig die Frage auf, ob sich die Kurse nur deshalb so weit oben halten können, weil aktuell ein extrem niedriges Verkaufsinteresse vorhanden ist. Ich halte diese Gemengelage für nicht ungefährlich"

Börsen haben nun mal die unangenehme Gewohnheit, bei größeren „Ausschlägen“ erst einmal "geschlossen" unterzugehen bzw. alle dort gehandelten Werte mit runterzureißen - ganz gleich, ob es sich bei den von diesem "Crash" betroffenen an der Börse gehandelten „Werten“ um echte Werte (= Handelsgüter abbildende bzw. hinter diesen stehende, die alle Menschen jetzt und in Zukunft wirklich brauchen) oder vermeintliche, in Wahrheit aber nicht nur überflüssige, sondern gemeinschädliche (z.B. Rüstungsgüter).

Mir wäre ein jedermann zugänglicher transparenter digitaler ad-hoc-Umschlagplatz statt auf „Kursphantasien“ setzender Börsen(-spiele) allemal lieber. Technisch sollte die Schaffung eines solchen heute ja möglich sein.

Die Glücksritter

Eigentlich ist ja Glücksspiel verboten. Aber in jedem Bond-Film sieht man, dass zu einem echten Kerl auch erfolgreiches Glücksspiel gehört. Und zudem verdient der Staat dabei, wehalb nun bundesweit wieder online-Spiele erlaubt sind.
.
Dieses Super Immage des Glücksspiels für echte Kerle haftet auch dem Aktienmarkt sowie Finanzwetten (!) und Derivaten an. Nur dass, nehmen wir Lotto z.B., Tausende einzahlen, damit Einer super gewinnen kann.
.
Die kleinen "Anleger" verlieren in der Regel, während die Finanzhaie dank Einblick ins Geschehen, Kumpeltips und eigenen Manipulationen (Puts and Draws) dabei dick absahnen, meist auch noch steuerfrei!

Marktbericht: Den DAX zieht es wieder nach oben....

Höchststände bei den Aktienindizes. Einmal der Tatsache geschuldet, daß es wegen der Niedrigzinsen kaum andere Anlagemöglichkeiten gibt. Außerdem werden weltweit Aktienkäufe in hohem Maße kreditfinanziert sein. Es steigt die Gefahr der Blasenbildung.
Ein weiteres Phänomen ist, daß Aktien mehr steigen als die Gewinnvorträge in den Geschäftsberichten vieler Aktiengesellschaften.....

Airlines im Tiefflug

Die Airlines sind weltweit in einer existentiellen Krise. Einige namhafte Carrier wie South-Africa, Air Seychelles u.a. sind wohl bereits vom Markt verschwunden, andere wie THAI kämpfen verzweifelt ums Überleben. Um konkurrenzfähig zu bleiben, mussten die Airlines, so auch die LH, abspecken. Gerade für Piloten wurden jahrelang z.T. horrende Gehälter gezahlt. In Zeiten der Hochkonjunktur war dies noch zu stemmen, jetzt in der Krise folgt die Bereinigung. Natürlich sind damit auch persönlichen Schicksale verbunden - und dies kann und sollte man nicht einfach abhaken. Aber gerade der Markt für Geschäftsreisende wird sich in den kommenden Jahren deutlich reduzieren und auch Klimaschutzauflagen werden zu Beschränkungen im Luftverkehr führen.

der grösste Teil des

der grösste Teil des Handelsvolumens mit Aktien und Co an den Börsen wird sowieso vom Hochgeschwindigkeitshandel getätigt
und
da sitzt niemand mehr an einem Bildschirm und drückt "kaufen" oder "verkaufen"
-
das ganze wird von Algorthimen erledigt
und
an deren Erarbeitung haben KEINE normalen Börsenhändler mitgearbeitet

vor einiger Zeit gab es von der ARD eine Doku über das Weltfinanzsystem einschliesslich der Börsen
prägnant war die Aussage des Geschäftsführers eines der grössten Unternehmens im Bereich Hochgeschwindigkeitshandel
-> das ganze "Gefasel" von der Bewertung von Aktien was die Analysten so von sich geben -> damit kann man in seiner Branche "keinen Blumentopf gewinnen"

ergo sind die täglichen TV-Sendungen über Börsen, Aktien und Kurse reinster Unsinns
und
haben mit der Realität des Aktienhandels nix zu tun

Re : Bender Rodriguez !

Ja das wäre ein Weg, diesem ganzen Theater ein Ende zu bereiten. Nur wagt sich kein Politiker da ran, weil bestimmt die Hälfe von allen selbst Aktien haben und nebenher spekulieren, um sich die eigenen Taschen zu füllen.
All die Börsen mit ihren Händlern ist doch nur noch ein Verein von Spielern, die jeden normalen Bezug zum Geld verloren haben. Es wird Zeit, das der größte Teil von denen mal so richtig auf die Nase fällt.

@09:13 von Bender Rodriguez

>>110% spekulationssteuer wenn man Aktien nicht 30 Monate hält.<<

Und was erreichen Sie damit?
Am Ende wird wieder gejammert, weil manche das Geld während der Zeit dringend brauchen, und der "Betuchte" die Zeit einfach aussitzen kann.

>>Wir müssen uns von den Börsen lösen.<<

Diese Aussage ist genauso toll, wie die, die ich noch in Erinnerung habe "Die Börsen gehören abgeschafft."
Allein an diesen Aussagen erkennt man, daß wenig Ahnung davon vorhanden ist, was die Börsen überhaupt sind. Da hängen manchen Leuten nur die mutmaßlichen Gewinne der Anderen über die Augenlider herrunter. Mißgunst und Neid sind die Triebfedern. Denn wenn sie dazu ermuntert werden, selber investieren, dann scheuen sie plötzlich das Risiko, das andere bereit sind einzugehen.
Mancher Kommentar hier ist dafür wohl ein treffender Beweis.

Börse

... obwohl die ARD seit Jahren versucht die Börse und mit Fakten, Hintergrundwissen und Historie zu erklären, zeigt sich hier wieder das geballte Unwissen der Deutschen - Casino, Teufelszeug und nur für Reiche. In vielen Ländern Europas ist ein Investment in Wertpapieren fester Bestandteil der (staatlichen) Altersvorsorge geworden und das erfolgreich. Da jammert man doch lieber über 0,1 % Zinsen und der ach so niedrigen Rente.

@ 10:09 von Miauzi

Sie schreiben
"...der grösste Teil des Handelsvolumens mit Aktien und Co an den Börsen wird sowieso vom Hochgeschwindigkeitshandel getätigt
und
da sitzt niemand mehr an einem Bildschirm und drückt "kaufen" oder "verkaufen"
-
das ganze wird von Algorthimen erledigt..."

Ja, da haben Sie recht.
Danke für den Hinweis.
Ich habe leider immer noch die Bilder von schreienden und gestikulierenden Börsenmaklern im Kopf. Aus den 70ger Jahren wahrscheinlich.
Das Bild von Servern in einem Rechenzentrum passt nicht zum Trubel an der Börse in meinem Kopf. Da bin ich zu antiquiert, um einen Sachtext in meiner Vorstellung angemessen visualisieren zu können.
Ich werde mal im Internet nachschauen, ob ich die von Ihnen erwähnte Doku finde.

@ Bender Rodriguez

Wie sowas geht, konnte man neulich bei tesla und den Bitcoins sehen. Ohne dass sich irgendwas geändert hätte, ging das Ding hoch und runter. Da mus Kontrolle her...

Bei allem, was Sie nicht verstehen, fordern Sie staatliche Kontrollen.

@Nettie, 09:53 (Korrektur Betreffzeile)

"Diese "Unsicherheiten" kosten nicht nur Nerven - sie sind in der Tat gefährlich (...)"

@Miauzi

Ich denke die Zeit in der nach wie vor von der Börse berichtet wird, wäre sinnvoller zu füllen. Z.b. statt "Börse vor acht" sollte täglich " Klima vor acht" davon berichten, was Menschen im realen Leben für die Klimabilanz tun.
Die Computer gesteuerte Börse ist im Prinzip ein absurder Unsinn, der sich wie vieles andere als Zeichen unserer heutigen Lebenszeit darstellt, darüber genauso zu "berichten" als seien da noch Menschen dran Entscheidungen zu treffen, ist völlig aus der Zeit gefallen. Und: Das Dilemma so zu sehen wäre ja noch ein hübscher Retro-Gag. Allerdings finde ich die "retro-artige" Berichterstattung gefährlich, weil deren Ziel wohl nur sein kann, die Realität hinter der elektronischen Börse ein gewaltiges Stück zu beschönigen, bzw. zu verschleiern. Dass dort im wesentlichen per Algorithmen Geld gemacht und vernichtet wird, sollte deutlich in die Berichterstattung einfließen. Daß dies kaum der Fall ist, ist ein Armutszeugnis für die tägliche Berichterstattung.

Leider geil

Was gab es da nicht zu verstehen?
Der tesla Mensch bekundet Interesse. Alle anderen wittern großen Gewinn.
Aktie/ Wertung geht hoch und runter. Geändert hat sich trotzdem nichts.
Allen anderen Kritikern sei mal gesagt, dass bis zum Hype mit der T Aktie der Dax nur für ganz wenige Menschen von Bedeutung war. Das kann man locker alles ohne börse handhaben ohne dass auch nur irgendwo ein Cent fehlt. Dann wird wieder direkt in Firmen investiert.

@10:37 von Traumfahrer

...>>die jeden normalen Bezug zum Geld verloren haben. <<

Das soll wohl heißen, daß Sie und Leute, die wie Sie denken, einen "normalen" Bezug zum Geld haben ( und natürlich die Einzigen sind, die diesen haben).
Haben Sie schon jemals daran gedacht, daß sie dem Geld einen Wert und damit Platz einräumen, der völlig an der eigentlichen Bedeutung vorbei ist?
Ich halte die Wichtigkeit, die sie ihm beimessen, für völlig daneben. Darum nehme ich es auch mit einem Schulterzucken hin, wenn ich ein paar Tausend Euro an der Börse einbüße genauso wie es mir nur ein Lächeln entlockt, wenn die Kurse steigen, und ich auf die richtigen Werte gesetzt habe.
Aber wie ich schon schrieb: Mißgunst und Neid, oder wie soll man einen Satz wie
"Es wird Zeit, das der größte Teil von denen mal so richtig auf die Nase fällt." sonst verstehen.

@ 11:21 von Bender Rodriguez

>>Allen anderen Kritikern sei mal gesagt, dass bis zum Hype mit der T Aktie der Dax nur für ganz wenige Menschen von Bedeutung war. <<

Sie schließen mal wieder von sich auf alle. Das Sie woher keine Ahnung vom DAX hatten, daran hat sie aber anscheinend nicht viel geändert. Sonst würden Sie verstehen, daß der Preis einer Aktie (oder Zahlungsmittels wie bei Bitcoin) an der Börse durch Angebot und Nachfrage entsteht. Und diese haben sich sehr wohl verändert.
Auch ihre letzten beiden Sätze zeugen von Unwissenheit. Durch Aktienkauf wird bei der Ausgabe zunächst mal direkt in die Firmen investiert. Später, im Börsenhandel, läuft es dann nach der Devise "Ich hab etwas - wer will es haben und was zahlst Du dafür". So viel müßte einem selbst bei nur oberflächlicher Betrachtung des Geschehens auffallen.

Blatt

Aber wie ich schon schrieb: Mißgunst und Neid, oder wie soll man einen Satz wie
"Es wird Zeit, das der größte Teil von denen mal so richtig auf die Nase fällt." sonst verstehen.

Nö. Nichts von Missgunst und Neid. Einfach normales Empfinden. Was Einer gewinnt, muss ein anderer bezahlen.

Die Börsen gehören viel stärker reglementiert und vor allem ABKASSIERT.
WER geschickt setzt, bekommt Geld für nichts. Wie bei einer Erbschaft. Da wird auch argumentiert, man hätte nichts für die Erbschaft getan, also gehört dem Staat die Hälfte. Ich wüsste zwar nicht, wieso, is aber so.
Und bei Börsengewinnen wird nichts unternommen?
Aber Zinsen bei der Bank muss man abgeben.

Nich besser ist die Idee von Volker pispers. Reiche sollten zu Konsum gezwungen werden können. Das Geld muss gegen Ware getauscht werden. Dann ist die Kohle wieder im System und nicht sinnbefreit auf dem Konto oder in komischen Papieren die sich verselbstständigt haben.
Man könnte auch alles über einer Million komplett einzieh

Marktbericht: Der MDAX ist schon weiter als der DAX....

Die Aktienkurse und Indizes gehen nach oben. Ergebnisse von kreditfinanziertem Aktienkauf, Staatshilfen für manche Unternehmen aber auch der Tatsache, daß Zinsprodukte nicht viel einbringen.
Aber egal wie die Kurse auch steigen, daß bedeutet keinen Vorteil für Beschäftigte. Da kann trotzdem entlassen werden (Lufthansa). Und die zurückhaltende Tarifpolitik tangiert es auch nicht....

Zitat: "Allein an diesen

Zitat:
"Allein an diesen Aussagen erkennt man, daß wenig Ahnung davon vorhanden ist, was die Börsen überhaupt sind. Da hängen manchen Leuten nur die mutmaßlichen Gewinne der Anderen über die Augenlider herrunter. Mißgunst und Neid sind die Triebfedern. Denn wenn sie dazu ermuntert werden, selber investieren, dann scheuen sie plötzlich das Risiko, das andere bereit sind einzugehen."

Ähm - wozu sind denn nun die Börsen da??
Um sich als Unternehmen Kapital zu besorgen?
das macht 0,00001% der Börsen-Aktivitäten aus
und
Kapital fürs Unternehmen kann man sich auch auf anderen Wegen besorgen - dazu braucht man keine Börsen!

Der Rest ist Casino - ja auch die kapital-generierte Altersversorgung ist letztlich -> Casino
Rentenfonds werden oft als "dummes Geld" bezeichnet - die lassen sich besonders leicht übern Tisch ziehen!

Blatt 12/:11

Du weißt genau, wie ich, dass der kurswert der Firma nichts bringt. Einzig bei der erstausgabe kommt direkt knete rein.
Danach muss man irgendwen finden, der einem die eigenen Papiere beleiht. Ich würde nie mehr als den erstausgabepreis geben.
Denn jeder Gewinn ist rein spekulativ.
So geht halt BWL. Im Handwerk und Ingenieurswesen kann man so nicht arbeiten.

Selbst die Händler die vor

Selbst die Händler die vor ihren Bildschirmen als Makler in der Börse sitzen machen heute nur noch einen kleinen Teil des geschäftlichen Umsatzes - auf dem "Partket" (im Saal) passiert schon lange kein Handel mehr.

Für den Hochgeschwindigkeitshandel ist jeder Meter Kabel mehr von ihren zu den Börsen-Computer ein Zeitverlust - hier wird schon im Bereich von MIKRO-Sekunden gearbeitet.

Auch die Mathematiker/Programmierung die diese Algorithmen erstellt haben können NICHT sagen warum der Kurs einer Aktie rauf oder runter geht.
Dahinter stecken Mrd. an Rechenoperationen PRO Sekunde.

Das dies auch mal zu unkontrollierten Aktionen führen kann - nun dazu gab es vor weniger als 1-2 Jahren schon Beispiele.
(man hat die Server manuell trennen müssen - ansonsten wären die Börsen kollabiert)
Kann schon sein das der nächste "schwarze Freitag" durch den Hochgeschwindigkeitshandel kommt.

@12:16 von Bender Rodriguez

>>Und bei Börsengewinnen wird nichts unternommen?<<

Dieser Quatsch zeigt erneut Ihre Unwissenheit.

Auf Aktiengewinn zahlt man 25% Kapitalertragssteuer zzgl. Soli und evt. Kirchensteuer. D.h. knapp 30% .

Neid und Mißgunst. Ich bleib dabei. Das können Sie versuchen schön zu reden solange Sie wollen. Mit jedem Ihrer Pseudoargumente offenbaren Sie nur Ihre Unkenntnis.
z.B. "Was Einer gewinnt, muss ein anderer bezahlen." Und? Bezahlen bedeutet doch nicht, daß dies für den anderen unbedingt Verlust bedeutet. Sie nennen es "normales" Empfinden, ich nenne es blanke Unwissenheit.

@12:42 von Miauzi

>>Kapital fürs Unternehmen kann man sich auch auf anderen Wegen besorgen - dazu braucht man keine Börsen!<<

Da haben Sie recht. Das stellt allerdings nicht die Existenzberechtigung der Börse in Frage.
Andere Frage: Ich halte Anteile an einem beliebigen Unternehmen. Wollen Sie mir verbieten diese Anteile zu verkaufen? Ich hoffe nicht, denn damit würden Sie jegliche Form des Handels untersagen. Und nichts anderes als Kauf und Verkauf geschiet an den Börsen. Und natürlich versucht man, seine Anteile mit möglichst viel Gewinn zu verkaufen. Das läuft bei EBay auch nicht anders.

Ihre Unwissenheit offenbaren Sie mit Ihrer Aussage über Rentenfonds. Das hat mit "über den Tisch ziehen" nichts zu tun. Sie werden als "dumm" bezeichnet, weil der Anleger nichts weiter tun muß, als Anteile zu erwerben und sich nicht aktiv darum kümmern muß.

Übrigens: wenn Sie 1992 10000 € in die Aktien des DAX investiert hätten (in alle zusammen!) dann hätten Sie heute ca. 90000 €, trotz aller Crashes.

Für alle anderen ist die Börse nur eine Lotterie

Nur Leute mit Insiderinformationen wie Uli Hoeneß können an der Börse viel Geld verdienen.

@SpinDoctor - 10:43

"...obwohl die ARD seit Jahren versucht, die Börse und mit Fakten, Hintergrundwissen und Historie zu erklären, zeigt sich hier wieder das geballte Unwissen der Deutschen - Casino, Teufelszeug und nur für Reiche."
Die Telekom und "Manne" Krug haben den Deutschen sehr eindrucksvoll gezeigt, wie Börse für den "kleine Mann" funktioniert.
"In vielen Ländern Europas ist ein Investment in Wertpapiere fester Bestandteil der (staatlichen) Altersvorsorge ..."
Sagen Sie das doch 'mal denen, für die die "T-Aktie" genau das werden sollte!

@13:08 von Björn H.

>>Nur Leute mit Insiderinformationen wie Uli Hoeneß können an der Börse viel Geld verdienen.>>

Börsenhandel mit Insiderinformationen ist strafbar!
Auch U. Hoeneß hat diese gewiß nicht gehabt. Verurteilt wurde er nur, weil er seine Gewinne nicht ordnungsgemäß versteuert hatte.
Setzen Sie doch bitte keine Falschinformationen in die Welt!

@13:12 von Totengräber

>>Sagen Sie das doch 'mal denen, für die die "T-Aktie" genau das werden sollte!<<

Wenn Sie Ihr gesamtes Kapital in nur eine Aktie investieren (egal welche) dann haben Sie eh von Aktienhandel keine Ahnung und sollten die Finger davon lassen.

@BlattImWind - 12:56

"Bezahlen bedeutet doch nicht, daß dies für den anderen unbedingt Verlust bedeutet."
So, was bedeutet es denn dann?
Und SIE bezichtigen andere der Unwissenheit?

Blatt "Dieser Quatsch zeigt

Blatt
"Dieser Quatsch zeigt erneut Ihre Unwissenheit"

Wieder diese Pauschalaussage.

Wenn du Bescheid weißt, warum erklärst du die Abläufe dann falsch.?

Zitat: "Übrigens: wenn Sie

Zitat:
"Übrigens: wenn Sie 1992 10000 € in die Aktien des DAX investiert hätten (in alle zusammen!) dann hätten Sie heute ca. 90000 €, trotz aller Crashes."

ja - auf dem Papier
wenn nämlich ALLE die solche Aktien halten ihre Pakete "zu Geld" machen - was passiert da??
Das ganze Gebäude stürzt ein - Überangebot und viel zu wenig Nachfrage.

ich muss nämlich immer ein "Doofen" finden der diesen Preis auch bereit ist zu zahlen - finde ich den nicht habe ich keine wertvolle Aktie sondern nur ein Haufen Altpapier

Das an der Börse gehandelte Volumen an "Werten" entsprechen dem Mehrfachen des Welt-BIP - sprich es gibt für diese Fanatsien keinerlei reale Gegenwerte

@SpinDoctor Zitat: "...

@SpinDoctor
Zitat:
"... obwohl die ARD seit Jahren versucht die Börse und mit Fakten, Hintergrundwissen und Historie zu erklären, zeigt sich hier wieder das geballte Unwissen der Deutschen - Casino, Teufelszeug und nur für Reiche. In vielen Ländern Europas ist ein Investment in Wertpapieren fester Bestandteil der (staatlichen) Altersvorsorge geworden und das erfolgreich. Da jammert man doch lieber über 0,1 % Zinsen und der ach so niedrigen Rente."
Tja - das Börsen-TV versucht etwas zu erklären was es aber mit seinen Mitteln gar nicht erklären kann...
..was da erzählt wird ist "wie sich Klein Fritzchen" heute den Börsenhandel vorstellt.
Das hat aber rein gar nix mit der Realität zu tun - und die Realität passiert nicht in der Börse sondern ausserhalb selbiger -> in den Rechner-Hosts der Firmen die den Hochgeschwindigkeitshandel betreiben.
Und der läuft eben nicht nach den "Gesetzen" wie auf dem Parket - sondern nach hoch-komplexen mathematischen Algorithmen (z.B. Spiel-Theorie).

12:56 von BlattImWind

Ich kenne das anders und fairer gegenueber anderen Einkuenften:

In Norwegen werden Gewinne aus Aktionverkaeufen wie jede andere Einnahme behandelt.
Das kann bei Leuten, die sonst keine Einnahmen haben bedeuten, dass sie nichts an Steuern zahlen, wenn sie unter dem staatlich festgelegtem Mindesteinkommen liegen.
Bei "Gutverdienern" sieht es anders aus, 28% Grundsteuersatz (Grunnskatt) dazu 25 % Spitzensteuer (Toppskatt) und ca 10 % Krankenkasse und Rentenbeitrag.

Miauzi

Genau so ist es. Wenn alle an der Börse spekulierten, gibts unterm Strich keinen Mehrgewinn.
Alle können nicht gewinnen. Das bedeutete ewiges Wachstum oder Perpetuum Mobile..
Und deshalb rechnen sich auch Aktien nicht zur Vorsorge. Bei einigen geht's gut. Die anderen sind ärmer als jeh zuvor.

@BlattImWind - 13:18

"Wenn Sie Ihr gesamtes Kapital in nur eine Aktie investieren (egal welche) dann haben Sie eh von Aktienhandel keine Ahnung und sollten die Finger davon lassen."
Naja, wie mittlerweile von Ihnen gewohnt. Arrogant und am Thema vorbei. Wenn Sie nur ein Bruchstück so schlau wären, wie Sie sich wähnen, wäre Ihnen aufgefallen, worin es in meinem Post ging.

um 13:12 von Totengräber

""...obwohl die ARD seit Jahren versucht, die Börse und mit Fakten, Hintergrundwissen und Historie zu erklären, zeigt sich hier wieder das geballte Unwissen der Deutschen - Casino, Teufelszeug und nur für Reiche."
Die Telekom und "Manne" Krug haben den Deutschen sehr eindrucksvoll gezeigt, wie Börse für den "kleine Mann" funktioniert.
"In vielen Ländern Europas ist ein Investment in Wertpapiere fester Bestandteil der (staatlichen) Altersvorsorge ..."
Sagen Sie das doch 'mal denen, für die die "T-Aktie" genau das werden sollte!"

Ausgerechnet die T-Aktie ist wohl das beste Beispiel wie Börse läuft.
Ja - ich habe die ersten T-Aktien bei ca. 45 Euro gekauft. Und danach wieder bei 25, bei 15, bei 10, bei 8, bei 7 , und auch noch danach als es wieder rauf gegangen ist.
Heute habe ich VIELE T-Aktien mit einem Duchschnittlichen EK von 12,76 und eine Menge Dividenden über die Jahre waren es auch noch.
Und ja - ich weiss was Diversifikation bedeutet...

@13:25 von Miauzi

>>ja - auf dem Papier
wenn nämlich ALLE die solche Aktien halten ihre Pakete "zu Geld" machen - was passiert da??
Das ganze Gebäude stürzt ein - Überangebot und viel zu wenig Nachfrage.<<

Da haben Sie ja zumindest ein wenig von der Börse verstanden. Gewinne aufgrund steigender Kurse sind immer rein virtuell, solange die Papiere nicht verkauft werden. Und dabei kommt es eben auch auf den richtigen Zeitpunkt und die richtige Dosierung an.
Verkaufen wenn alle anderen das auch tun, ist ein schlechter Rat. Wären Sie z.B. beim Corona-Crash voriges Jahr schlau gewesen und hätten Geld des DAX investiert anstatt es zuhause zu horten (oder sonst irgendetwas damit zu machen) dann wären diese Aktien heute ca. 40% mehr Wert. Und da kann auch ein Totalausfall wie der von Wirecard stattfinden.

Sie irren übrigens sowohl bei "einen Doofen finden" als auch bei dem "Haufen Altpapier". Aktien in Papierform existieren (zumeist) schon lange nicht mehr. Aber so ein Spruch macht sich halt gut.

@Miauzi - 13:25

"ich muss nämlich immer ein "Doofen" finden der diesen Preis auch bereit ist zu zahlen "
Genau so ist es.
Einfaches Beispiel: Die Papa-Schlumpf-Figur aus dem Ü-Ei soll ja tausende Euro "wert" sein - aber wer hat schon einmal eine zu diesem Preis ge-/verkauft? Gleiches gilt für Briefmarken, Münzen und Sammlerstücke jedweder Art.
Oder es endet wie im Witz vom Knecht, der das Schwein des Bauern für 1.000 Taler verkauft hat; aber nicht in bar - er hat dafür zwei Hühner á 500 Taler in Zahlung genommen...

13:34 von Bender Rodriguez

keine Ahnung
ich spekuliere nicht
aber wenn der Dax aktuell bei 15.000 liegt und vor 30 Jahren bei nicht mal 2.000 Euro
könnte ich mir schon vorstellen das es zur Rentenversorgung geeignet war
in die Zukunft kann ich natürlich nicht sehen
auf dem Sparbuch oder bei der Lebensversicherung sieht es anders aus

13:25 von Miauzi

>>.was da erzählt wird ist "wie sich Klein Fritzchen" heute den Börsenhandel vorstellt.<<

Ich würde Ihr "Klein Fritzchen" durch "Klein Miauzi" ersetzen. Einmal eine Sendung über den Einsatz von Algorithmen in einer 1-Std.-Sendung gesehen, und jetzt denken man hätte den Stein des Weisen, Entschuldigung, alles Wissen über die Börse gefunden.

@Und der [Handel]läuft eben nicht nach 13:31 Miauzi

"den "Gesetzen" wie auf dem Parket - sondern nach ..."

ganz anderen Regeln bzw. Privilegien
Spieltheorie spielt da nur am Rande ein Rolle.

Da braucht man nur Insider fragen, wie meine Nichte,
die via Privatbank die 'Assets' der Reichen verwaltet.

Der 'Normalsterbliche' also der mit weniger als 1 Mio Einlage Minimum
- nur um einen niederen Wert zu benennen
bekommt doch gar nicht die ganzen 'Spezialderivate' angeboten,
die beide Seiten 'befriedigen'.

Das risikoreicheren Allerweltsoptionen/Zertifikate
bekommt nur der 'Pöbel'.
So läuft der Turbokapitalismus momentan.

Ach Blatt

Erklär doch mal, wann man Gewinn echt bekommt.
Und wie man Knete bekommt, Ohne zu verkaufen.

Fähnchen im Wind wäre der bessere Nick.

@ DeHahn

Eigentlich ist ja Glücksspiel verboten.

Nur illegales Glücksspiel ist verboten.

@13:38 von Totengräber

>>Wenn Sie nur ein Bruchstück so schlau wären, wie Sie sich wähnen<<

Auch da irren Sie. Ich halte mich für so schlau, daß ich es nötig habe, mir jeden Tag weiteres Wissen anzueignen, um mehr zu verstehen. Wenn Sie das in Hinblick auf das Thema Börse auch von sich behaupten können, würde mich das wundern.

Und bevor Sie mir unberechtigterweise Arroganz vorhalten, lesen Sie den Beitrag von 13:40 von warumeigentlichwer, der zeigt Ihnen wie es ist. Ich denke mir inzwischen das, was sich der berühmte Baum denkt.

12:56 von BlattImWind

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das heute hier nicht in so schönen worten beschreiben

@ 13:32 von Juergen

Ich will hier nicht alle Ihre Ausführungen wiederholen, aber sehe das eher als eine Frage, des Steuersystems (ohne daß ich nun den Wahrheitsgehalt Ihrer Ausagen kenne, diesen aber auch nicht bezweifeln möchte).

Bei uns muß zunächst jeder 25% Kapitalertragssteuer auf den Aktiengewinn berappen zzgl. Soli (immer) + Kirchensteuer (evt.), d.h. knapp 30% . Beim Jahres-Steuerausgleich können Sie sich einen Teil zurückholen, wenn Sie unterhalb der entsprechenden Gesamteinkunftsgrenze mit Ihren gesamten (auch aus Arbeit) Einkünften sind.
Das mag man als gerecht sehen oder nicht. Ich halte es für müßig, darüber zu streiten. Leute, die sonst keine weiteren Einnahmen und nur geringe Gewinne aus Wertpapierhandel haben, zahlen auch bei uns keine Steuern auf ihre Gewinne.

13:40 von warumeigentlichwer

aber nicht zuviel verraten wenn dann alle die t-aktie kaufen gibt es keine mehr und die steigt auf 1000, wie damals die vw bei dem skandalpolitiker

@13:44 von Totengräber

...>>aber wer hat schon einmal eine zu diesem Preis ge-/verkauft?<<

Sehen Sie sich die Preise für manche Gemälde auf Auktionen an, über die abundan in Nachrichten berichtet wird. Oder das ehemalige Kfz von Kardinal Ratzinger, das vom aktuellen Besitzer für den 10-20-fachen Preis verkauft wurde, als er Papst wurde.

13:48 von artist22

bekommt doch gar nicht die ganzen 'Spezialderivate' angeboten,
die beide Seiten 'befriedigen
.
was sind Spezialderivate ?
Commerzbank Aktien waren frei verkäuflich
ebenso wie SAP
die eine kostete 1990/1 um die 217 Euro und aktuell 5 Euro
die andere 1,20 damals, aktuell so um die 120
also alles scheint möglich

Anleger nehmen Gewinne mit?

Ich persönlich bezeichne das als Ausbeutung der Arbeitnehmer die in diesen Firmen arbeiten.

Aber einem Teil die Aktionäre sind ja die Mitarbeiter vollkommen egal, Sie sehn nur Ihr persönliche Geld was Sie ohne eigen Leistung bekommen können.

Dividenden müssen mit 95% Quellensteuern belegt werden und diese Geld muss zweckgebunden in Pflege und Sozialversicherungen fließen.

@13:58 von Karl Maria Jose...

Danke für die Blumen.
Leider bezeichnen andere das als Arroganz.

Karl Maria jose 13:58

Was willst du da bestätigen?
Dass Gewinne nicht Verluste sind?
Ok, Wortklauberei.
Aber was einer bekommt, muss ein anderer bezahlen. Das war und bleibt richtig. Blatt sieht es nicht ein. Du dann auch nicht?

Tipp von mir zum Aktiengeschäft

und ich bin ja wie gesagt kein Börsianer

Aktien kauft man wenn sie niedrig sind
verkauft sie wenn sie hoch sind
und von faulen Papieren grundsätzlich die Pfoten lassen ...

14:12 von werner1955

wie sehen sie dann Lottospielen Roulette oder so .... ne reiche Frau/Mann sich angeln
da ist "eigene Leistungen" eher nicht der Fall

@14:11 von Sisyphos3

.... >>also alles scheint möglich<<

Ja, so ist es. An der Börse ist alles eine Frage des Ein- und wieder Ausstiegs.

Ich denke, "artist22" meinte mit "Spezialderivate" sogenannte Hebelprodukte, die es auch in ganz speziellen Ausführungen gibt. Meine Bank hat von mir bestimmte Qualifikationen und Nachweise verlangt bevor ich über sie mit derlei Papieren handeln durfte.
Näheres darüber bitte ich aber in einschlägiger Literatur nachzulesen.

einfach herrlich hier wieder

wieso nehmen anleger gewinne mit, liebe ARD? dann müssten doch die kurse fallen! aber die kurse steigen doch herr jackisch, oder?

Karl Maria jose 13:58

Was willst du da bestätigen?
Dass Gewinne nicht Verluste sind?
Ok, Wortklauberei.
Aber was einer bekommt, muss ein anderer bezahlen. Das war und bleibt richtig. Blatt sieht es nicht ein. Du dann auch nicht?

Es könnte sich lohnen ein

Es könnte sich lohnen ein paar DAX Future zu verkaufen oder mindestens Puts auf den DAX zu erwerben. Die Volatilität ist recht gering, der Zeitwertverlust überwiegt.

@14:12 von werner1955

"Dividenden müssen mit 95% Quellensteuern belegt werden und diese Geld muss zweckgebunden in Pflege und Sozialversicherungen fließen."

Und, was meinen Sie, wieviele dann noch irgendwelchen Firmen, Kapital (auch Startkapital) zur Verfügung stellen? Dividende sind nichts anderes als die Verzinsung dieses zur Verfügung gestellten Kapitals.
Und Aktionären ist das Wohl der Mitarbeiter genauso viel oder wenig egal wie den Käufern der Produkte. Viele regen sich heute über die Arbeitsbedingungen bei einem großen Internet-Versender auf, aber groß ist dieser nur, weil so viele bei ihm kaufen. Demnächst gibt es bei ihm wieder die Spezial-Schnäppchen-Tage. Da können Sie dies wieder bestaunen. Warum die Preise dort so günstig sind, interessiert von den Käufern die Wenigsten.

Zitat: "was sind

Zitat:
"was sind Spezialderivate ?
Commerzbank Aktien waren frei verkäuflich
ebenso wie SAP"

na Aktien also solches sind Derivate ja nicht - ebensowenig "Obligationen"
es gibt derart viele "Dinge" die an den Börsen gehandelt werden die keine Aktien als solches sind
ist wie das "virtuelle" Gold an den Rohstoff-Börsen - da wird im Schnitt 10-20 mal so viele "Anspruchs-Scheine" wie tatsächliches Gold umgesetzt

es ging ja bei dem Crash von 2008 gerade darum das hunderte von Mrd Dollar in Paketen stecken bei denen lediglich die durchblickten die sie geschnürt hatten - aber faktisch niemand von denen die sie erworben hatten.
Und sie - die Käufer - sollten auch nicht durchblicken - denn da war faktisch nur "Müll" drin.
und diese Derivate, Obligationen und wie das alles heisst - aldso alles was keine Aktie selbst ist - macht 95% von dem aus was man an den Börsen handelt
also Aktienhandel an der Börse ist eigentlich ein Nebengeschäft
*sarkasmus*

14:12 von werner1955

ich persönlich würde es für "Freibier für alle" verwenden. dann wäre auch der wirtschaft geholfen, wie altmeier vermuten würde

13:45 von Sisyphos3

das ist aber jetzt eine sehr globale vermutung. fast alle foristen hier wissen doch, das die börse ein casino ist. da wird nur der besitzer reich. wobei, ich glaube mal gehört zu haben, daß ich als aktionär sowas wie ein besitzer bin. falls Ich das heute hier so offen sagen darf!

Ursache der Aktienkurse und Immobilienpreise liegt tiefer

Die tatsächliche Infaltion ist höher als gedacht--> Geldmengenwachstum m3 abzügl. des BIP Wachstums+ normale Infaltion der Waren und Dienstleistungen. M3 hatte stellenweise über 10%. " Das Kapital flieht in Sachwerte , die sich folglich verteuern.
Durch die billigen Zinsen kommen die Firmen zu günstigen Krediten und steigern Ihre Gewinne. Die Sparer verlieren Geld, da die Zinsen unter der tatsächlichen Inflation liegen.
Konzne nutzen Dank Globalisierung die Infrastruktur ohne Steuern zu zahlen.
Solange dieser Mix besteht und die Politik billiges Geld zur Schuldenfinanzierung braucht fallen die Aktien nicht bodenlos.
Dieses Rad hat die Politik in Gang gesetzt durch Unverständnis der Zusammenhänge. Besonders der Euro ist gefährdet durch die Schuldenpolitik von Ländern wie italien. Die geringere Wettbewerbsfähigkeit ohne Möglichkeit einer Abwertung lässt diese Länder nicht gesunden. Es ist etwas aus den Fugen geraten. Geld ist ein Versprechen für Papier einen Gegenwert zu bekommen.

eher nicht der Fall?

von Sisyphos3 @
>>>wie sehen sie dann....

Am Thema vollkommen vorbei vorbei.

als die Verzinsung?

BlattImWind @
Ok, Wenn aber auch 20% Zinsen für die kleinen Sparer die kein Risiko eingen können.

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