Ihre Meinung zu: BioNTech/Pfizer wollten 54 Euro pro Dosis Impfstoff

18. Februar 2021 - 21:55 Uhr

Die Pharmaunternehmen Pfizer und BioNTech wollten nach Informationen von NDR, WDR und "SZ" im Juni von der EU für eine Dosis Impfstoff 54,08 Euro. Der Arzneimittelchef der Ärztekammer spricht von "unseriösem Profitstreben".

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Kommentare

Schlafmützigkeit der EU-Kommission

Es mag sein, dass die Pharmafirmen einen sehr hohen Preis gefordert haben. Ich bitte aber auch zu beachten, dass das Unternehmen Biontech zu Anfang noch die gesamte Produktion aufbauen musste.
Evtl wird jetzt pro Dosis weniger bezahlt, dafür an anderer Stelle gefördert. Es wurde ja staatlicherseits viel Geld in die Impfstoffproduktion gepumpt (was ja auch richtig ist).

Ich meine eher, dass diese Meldung dazu dienen soll, die EU-Kommision nicht ganz so schlafmützig dastehen zu lassen, wie sie es in Wirklichkeit war und immer noch ist. Die EU-Kommission hat schlecht, zu unkonkret und zu lange verhandelt. Daran ändert die Sache mit dem angeblichen Preis gar nichts.

RE: Kaneel um 20:51 - Vorgängerthread

Auch Ihnen, meinen herzlichen Dank für Ihren Kommentar.
Ja, die Hoffnung wieder mit meinen Freunden engen Kontakt zu pflegen ist schon immens. Die murren mittlerweile und können ein Zusammentreffen auch kaum erwarten.
Ein bisschen Normalität wird uns allen guttun.
Zudem hoffe ich, dass die Lieferungen aus der Wetterau Ihnen viel Freude bereitet haben. Womöglich kommt dann für Sie auch der Impfstoff aus Hessen, aus der schönen und sehenswerten Stadt Marburg a. d. Lahn, in Form eines Biontech-Produktes. Vielleicht nicht das Günstigste, aber dafür sehr wirkungsstark.

Beste Grüße Hador

Kein Neid

Der Preis erklaert sich auch ueber die Kosten, welche die Pandemie in der EU verursacht. Dazu noch erster auf dem Markt. Das gibt der EU Markt her.

Es gibt Impfungen, die teurer sind. Wenn ich mein Risiko mit dem Preis von 50 EUR vergleiche, ich haette mit den Impfstoff gekauft.

Viele Unternehmen moeglicherweise auch. Billiger als kranke Mitarbeiter.

In anderen Maerkten word der Impfstoff vermutlich billiger angeboten. So ist das bei Aspirin auch.

Lob und Tadel

Es zeigt sich wieder einmal, dass die Schelte gegen die EU zumindest übertrieben war. Die EU mag sicherlich nicht fehlerfrei gehandelt haben, aber die Pharmafirmen haben nur an ihren eigenen Profit gedacht und sich zudem als die Gutfirmen hingestellt. Dies dürfte widerlegt sein. Weder Pfizer & BioNTech noch AstraZeneca sind Wohltäter sondern Firmen, die Geschäfte machen wollen.
AstraZeneca ist trotzt des angeblichen niedrigeren Preises kaum besser; AstraZeneca soll den Vertrag mit GB einen Tag nach der EU und auch mit einer Best-Effort-Klausel geschlossen haben.

54 Euro

Wenn das alles so stimmt, dann müsste eigentlich die Geschichte der Impfstoffbeschaffung neu geschrieben werden.

Davon mal abgesehen: bei worldometers sind die Infektionszahlen für D in den letzten 3 Tagen jeweils leicht angestiegen im Vergleich zur Vorwoche.
Dort wird der Tag immer mir Greenwich Mean Time abgeschlossen, offensichtlich anders als beim RKI.
Heute sind die deutschen Zahlen 3 1/2 Stunden vor der Deadline nur noch knapp vom vergangenen Donnerstag entfernt, und es könnte noch etwas dazukommen.
Ich will nicht den Teufel an die Wand werfen, aber das sind nicht gerade gute Aussichten.

RE: Thomas D. um 20:53; 20:04 von Hador Goldscheitel

***Aber die schlechteste aller Möglichkeiten ist, sich nicht impfen zu lassen.***

Nein !

Das mag aus Ihrer Sicht stimmen, aber ich benötige einen Impfstoff, der ein möglichst geringes Risiko an Nebenwirkungen aufweist, bei gleichzeitig möglichst hoher Schutzwirkung. Ansonsten bleibe ich "hinter Schloss und Riegel" und warte, bis der für mich richtige Impfstoff mir zur Verfügung steht.
Wenn schon ein hervorragendes Serum von Biontech entwickelt wurde, werde ich nicht die 2./3./4. beste Lösung nehmen.

Wie ich in meinem vorherigen Artikel schrieb, darf ich mir keinen Fehler erlauben. Auf einen Impfstoff zu vertrauen, der eine deutlich geringere Wirksamkeit aufweist, wäre ein solcher Fehler. Da gibt es bei mir keinen Kompromiss !

Ich fürchte, bei dieser Frage kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner.

Gruß Hador

"Eine Anfrage zu einem Gespräch über das hohe Preisangebot ließ Sahin unbeantwortet. Eine Firmensprecherin (...) wies aber darauf hin, dass der Preis für den Impfstoff "von verschiedenen Faktoren abhängig" sei. Er liege "in einer gewissen Spanne für alle Länder mit höherem Einkommen". Bisher habe das Unternehmen jedoch keine Gewinne gemacht. Wenn man aber Gewinne aus dem Vertrieb des Covid-19-Impfstoffs mache, wolle man diese "in die Weiterentwicklung dieser Technologie reinvestieren"

Wie auch immer: Genauere Auskünfte über Art dieser „verschiedenen Faktoren“ wären natürlich hilfreich, aber eins müsste klar sein: In einer Wirtschaftsordnung, in der finanzieller Profit gleichbedeutend mit wirtschaftlicher Überlebensfähigkeit ist, muss jeder darauf achten, die zu sichern.

Gemeingefährlich ist hingegen die Totalblockade der EU-Kommission: "... aus vertragsrechtlichen Gründen keine Angaben über die Preise machen dürfe“

Darf sie nicht? MUSS sie sogar, um öffentliche Interessen zu wahren.

Verstehe diese Meldung nicht !

Angeblich waren doch schon ca. 15 Euro pro Dosis ausgemacht.
Jetzt sollen es 54 Euro sein ?
Bitte um Aufklärung.

Höchstens zum Selbstkostenpreis

Müssen Firmen, die mit millionenschweren Fördergeldern aufgebaut werden, dieses Geld nicht an den Staat zurückzahlen?
Zumindest ein Teil der Pharmafirmen müsste doch anderenfalls teilweise schon in staatlichem Besitz sein.
Auch eine Gewinnbeteiligung muß doch bei solchen Summen möglich sein.
Oder lässt sich der Staat solche Gelegenheiten ausgegebene Steuergelder zurückzuerlangen entgehen?
Auch die Grundlagenforschung für solche Medikamente wird an staatlichen Universitäten erledigt. Die Forscher der Pharmafirmen haben ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler studiert. Ebenso die wahrscheinlich irgendein Wirtschaftsfach studierthabenden Manager dieser Pharmafirmen. Und sicher auch viele Aktionäre dieser Firmen.
Also wenn man das alles berücksichtigt, kann es normalerweise keine einzige ausschließlich private Firma geben. Egal in welchem Wirtschaftszweig.

27 Mrd... ein Schnäppchen!

"Ich sehe darin ein Profitstreben, das in der jetzigen Situation der Pandemie in keiner Weise gerechtfertigt ist."

Sehe ich ganz anders. Da die Politik sicher bereit ist, so gut wie jeden Preis zu zahlen, wäre das Zehnfache vollkommen angemessen.

270 Milliarden zur Wiederherstellung der grundgesetzlichen Ordnung: Das wäre immer noch ein Schnäppchen.

Der Preis eines Gutes ergibt sich in diesem Fall aus dem Wert für den Käufer.

Vermutlich am Anfang

Es war die neue Verfahrensweise, der Preis war bestimmt noch nicht in den zu erwartenden Mengen kalkuliert, die Produktion war nicht richtig aufgebaut usw.
Es war der erste einzige Stoff, der gewirkt hat.
Damals war er Gold wert, heute noch Silber.
Das Unternehmen kann sich dazu erklären.

Am 18. Februar 2021 um 21:33 von Nordfriese.de

.........Nun kann ich die EU für Ihr Zögern verstehen......

Man sollte trotzdem nicht vergessen, das jeder Monat Lockdown etwa 20 Milliarden EUR kostet. Wenn man dann Hr. Lauterbach hört, kommen da noch einige Monate auf uns zu.

@der Ostbayer um 21:29 Uhr, "Schelte war übertrieben" - nein

"Es zeigt sich wieder einmal, dass die Schelte gegen die EU zumindest übertrieben war. "
Das lese ich nicht daraus. Sagen wir mal: Es wird so dargestellt, als ob die EU keinen Fehler gemacht hätte.
"Die EU mag sicherlich nicht fehlerfrei gehandelt haben, aber die Pharmafirmen haben nur an ihren eigenen Profit gedacht und sich zudem als die Gutfirmen hingestellt." Die Eu hat mit Sicherheit nicht fehlerfrei gehandelt, sondern laienhaft und langsam verhandelt. Soweit mir bekannt ist, fehlten konkrete Zahlen bezügl. Mengen, Fristen, Preisen ... .
"Dies dürfte widerlegt sein. Weder Pfizer & BioNTech noch AstraZeneca sind Wohltäter sondern Firmen, die Geschäfte machen wollen." So ist es, denn damit wird die Forschung finanziert. Ohne Moos nichts los.

Impfstoffe haben einen Marktpreis

Bei Tollwut kostet die Impfdosis ca 70 EUR und man braucht 3 fuer die Grundimmunisierung.

Arzneimittel und Impfstoffkosten berechnen sich nicht nur nach den Herstellungskosten. Ich denke, das ist allgemein bekannt.

Der Lockdown kostet mehr als der Impfstoff von Biontech

Da die einzige Strategie der Impfstoff war, ist ein "Handeln wie auf dem türkischen Bazar" trotz des zuerst geforderten hohen Preises von Biontech nicht nachvollziehbar und auch nicht entschuldbar. Der Spiegel hat hierzu mehrfach von den Kosten des Lockdowns berichtet, der in keinem Verhältnis zu dem Preis der Impfdosen steht.... zudem sind viele Tote zu beklagen, da es mit impfen nicht richtig vorwärts geht... Traurig den zuerst hohen Preis als Rechtfertigung für die Versäumnisse der EU bei der Impfstoffbeschaffung zu nennen....
Hier würde ein klares Bekenntnis zu Fehlern mehr Vertrauen schaffen!

@ rossundreiter "27 Milliarden ... ein Schnäppchen"

"Der Preis eines Gutes ergibt sich in diesem Fall aus dem Wert für den Käufer." So ist es. Und daraus, dass der Verkäufer zum Verhandlungszeitpunkt ein Monopol hatte. Wenn man mit einem Monopolisten verhandelt, muss man vieles akzeptieren, was man nicht machen würde, wenn man mehrere Anbieter hätte. Das hat viel Zeit gekostet. Zeit die jetzt teuer bezahlt werden muss: Lockdown, Bildung, viele Erkrankte und Gestorbene, eingefrorene Wirtschaft ...

21:37, Charlys Vater

>>Verstehe diese Meldung nicht !
Angeblich waren doch schon ca. 15 Euro pro Dosis ausgemacht.
Jetzt sollen es 54 Euro sein ?
Bitte um Aufklärung.<<

Lesen Sie doch bitte den Artikel noch einmal.

würde ich privat sofort bezahlen

Also ganz ehrlich, da ist jeder Abend beim Italiener teurer. Und für meine Gesundheit sollen 54 Euro zu viel sein? Das verstehe ich nicht. Nicht wenige Menschen geben in zwei Wochen mehr für Zigaretten aus. Aber ein hochkomplexer Impfstoff soll das Geld nicht wert sein? Am Ende kommt ein Preis durch Angebot und Nachfrage zustande, bei 54 Euro gab es zu wenig Nachfrage, also hat man sich auf weniger geeinigt. Ein ganz normaler Vorgang der tagtäglich in unterschiedlichsten Lebenssituationen stattfindet.

Kann hier denn keiner rechnen?

Wenn Deutschland BionTech (der Einfachheit halber) mit etwa 400 Millionen Euro bezuschusst und Deutschland rund 80 Millionen Bürger hat, dann hat man für die Hälfte dieser Bürger bereits 10 Euro pro Person bezahlt. Weiter braucht man natürlich zwei Impfdosen. Macht zusammen über 40 Euro pro Person.

Und vielleicht hätten unsere Superduper-1A-Rechercheure von "NDR, WDR und SZ" nicht vergessen sollen zu erwähnen, dass es die belgische Verbraucherschutz-Staatssekretärin Eva De Bleeker war, die die Preise versehentlich bei Twitter leakte. Sieht ein bisschen doof aus, sich mit fremden Federn zu schmücken.

21:35 von Hador Goldscheitel

«Wie ich in meinem vorherigen Artikel schrieb, darf ich mir keinen Fehler erlauben. Auf einen Impfstoff zu vertrauen, der eine deutlich geringere Wirksamkeit aufweist, wäre ein solcher Fehler. Da gibt es bei mir keinen Kompromiss !»

Ganz besonders Angesicht Ihrer schwierigen "kritischen" persönlichen medizinischen Situation.

Empfinde ich Ihre Art, zu Corona in allen Aspekten so umsichtig, abwägend, nicht fordernd zu kommentieren, um so mehr bemerkens- und bewundernswert. Allerhöchster Respekt von meiner Seite für eine solche Lebenseinstellung und Herangehensweise !

Sie werden den besten der für Sie geeigneten Impfstoffe bekommen.
Sie werden belohnt werden für Ihr Verständnis der Zusammenhänge.
Für Ihre Geduld, auch das auf sich zu nehmen, was vielen anderen schon beim Daran-Denken ein Grauen ist.

Und Sie finden noch die Zeit, sich für andere einzusetzen. Das mit den Kindern aus dem Freundeskreis, und mit dem Home-Schooling am PC.

Sie werden belohnt werden !

@draufguckerin

"dass der Verkäufer zum Verhandlungszeitpunkt ein Monopol hatte"

Inwiefern? Zum Zeitpunkt dieses Angebots von Pf/B an die EU hatte niemand ein Monopol. Keiner konnte wissen, ob der Impfstoff wirksam sein wird. Wir reden vom Juni 2020, da war nicht einmal abzusehen, ob und wann es irgendeinen wirksamen Impfstoff geben würde.

@harpdart 21:33

"Heute sind die deutschen Zahlen 3 1/2 Stunden vor der Deadline nur noch knapp vom vergangenen Donnerstag entfernt, und es könnte noch etwas dazukommen.
Ich will nicht den Teufel an die Wand werfen, aber das sind nicht gerade gute Aussichten."

Nein, ganz und gar nicht.

Und wieder einmal sieht es so aus, als ob die von so vielen gescholtenen Wissenschaftler, auf die man doch bitte nicht so sehr hören solle, recht behalten würden damit, dass die 3. Welle mehr als real ist und schon vor der Tür steht.

Und Lockerungen momentan so ziemlich das Letzte sein sollten, worüber wir uns den Kopf zerbrechen sollten.

Am 18. Februar 2021 um 21:16 von draufguckerin

Zitat:
"...Ich meine eher, dass diese Meldung dazu dienen soll, die EU-Kommision nicht ganz so schlafmützig dastehen zu lassen, wie sie es in Wirklichkeit war und immer noch ist. Die EU-Kommission hat schlecht, zu un konkret und zu lange verhandelt. Daran ändert die Sache mit dem angeblichen Preis gar nichts..."

Sie haben den Nagel auf dem Kopf getroffen und möchte ergänzen, wann wird endlich an einer Personalie etwas geändert. ES muss doch irgendjemand die Verantwortung für diese Missere übernehmen, oder? Wenn ich mein Unternehmen so führen würde...

@harpdart

Positive Testergebnisse, keine Infektionszahlen!

Einfach...

mal die Gegenrechnung aufmachen....
Die Forschung wurde aus Steuergeldern finanziert das könnte man in "Vorabschlag" setzen...
Aber das würde den Aktionären nicht in den Kram passen, also wird gefeilscht um etwas das wir alle mitfinanziert haben....
Schon seltsam das daran kaum jemand denkt
geschweige denn so etwas wirklich fordert.

Ist eigentlich auch Wurst

Ich lebe in England und, ähnlich wie in Deutschland, bin auch ich bereits einige Male per PCR test getestet worden. Zudem war ich im Ausland und musste für 2 Tests umgerechnet €230 hinblättern und es gibt Millionen Europäer die diese Kosten ebenso bereits verursacht und zum Teil aus eigener Tasche bezahlt haben.
A) Warum beschwert sich niemand über die extrem hohen Kosten pro Test, wohl aber über möglicherweise €54 pro Vakzin (2 Dosen kosteten immernoch weniger are 1 PCR Test).
B) Ich wäre mehr als zufrieden wenn ich €220 Euro für meine Impfung bezahlen müsste um dadurch mich und eine Einkommensschwache Person zu versorgen und das nicht (nur) aus humanitären sondern auch aus Wirtschaftlichkeitsgründen.

250 Millionen

EU Buerger haette man von Dezember bis jetzt impfen koennen, haette es Impfstoff gegeben.

Die Kosten haetten sich vermutlich schnell amortisiert. Zusaetzlich haette man die Kosten angemessen auf mehrere Schultern verteilen koennen.

Sehr kurzsichtig von Seiten der EU.

Gut zu wissen

wieviel der EU die Gesundheit Wert ist.

Verstehe die ganze Aufregung ...

... nicht.
Der Profit oder Gewinn - nicht irgendwelche Pandemiebekämpfung oder Gesundheit von Menschen - ist das absolute Ziel jedes privatkapitalen Konzerns und so auch vom Pharmakonzern Pfizer.
Gesundheit, Pandemiebekämpfung sind nur Mittel dazu aber doch nicht Endziel. Das haben deutsche und englische Top-Philosophen und -Ökonomen bereits vor über 200 Jahren betont und in den Mittelpunkt ihrer Schriften gesetzt.
Was soll dann die aufgesetzte Aufregung von Journalisten und Experten über einen zu hohe Dosenpreis?
Einfach mal in alte Schriften der sogenannten Klassiker reinschauen.

Zu wenig wirkungsvoll, zu teuer...

Da starren wir allmorgendlich auf die neuesten Infektionszahlen und halten den Atem an, weil der Lockdown uns nach wie vor in seinen Gängen hält.

Dabei sollte doch ein jeder froh und glücklich darüber sein, dass es nicht nur einen, sondern mehrere Impfstoffe gibt, die uns derzeit die einzige Möglichkeit versprechen, dass wir in einigermaßen absehbarer Zeit wieder rel. normal leben werden können.

Aber nein, da ist einer dabei, der angeblich oder wirklich weniger erfolgreich funktioniert, und schon bleibt er in den Regalen liegen.

Dann wird über den Preis pro Dosis berichtet, und wieder erregt der die Gemüter Einiger mehr, als sie sich darüber freuen können, dass er überhaupt da ist.

Ehrlich, ich kann's nicht mehr nachvollziehen.

@21:37 von Charlys Vater

>> Bitte um Aufklärung.

BionTech/Pfitzer hatte im Juni 2020 ein Startgebot von € 54,08 und hat sich dann im November 2020 mit der EU auf € 15,50 geeinigt. -.-

von draufguckerin

"Dies dürfte widerlegt sein. Weder Pfizer & BioNTech noch AstraZeneca sind Wohltäter sondern Firmen, die Geschäfte machen wollen." So ist es, denn damit wird die Forschung finanziert. Ohne Moos nichts los.
Erster Satz ist absolut zu unterstreichen.
Zweiter Satz ist nicht richtig.
Die Forschung wird im wesentlichen von der Allgemeinheit finanziert.
Die Grundlagen für den Impfstoff von B. u. Pf. wurden bereits seit langem an öffentlich durch Steuermittel finanzierten Universitäten entwickelt.
Die Firmen müssen ihn jetzt aber herstellen, auf den Markt bringen und die Studien zur Verträglichkeit finanzieren.
Dafür haben sie auch noch zusätzlich viele Millionen erhalten.
Die Gewinne streichen sie aber ganz alleine ein und zurückbezahlt von den Subventionen wird nix.
Dazu möchten sie sich gerne noch als selbstlose Retter der Menschheit selbst feiern und spätestens ab da wird es dann unanständig.

21:37 von Charlys Vater

Angeblich waren doch schon ca. 15 Euro pro Dosis ausgemacht.
Jetzt sollen es 54 Euro sein ?
Bitte um Aufklärung.
.
es waren 54 Euro gefordert worden
geeinigt hat man sich letztlich auf 15 Euro
so zumindest steht es im Artikel

Erfolg für die EU

Die EU hat klug verhandelt und mit einer vernünftigen Strategie die Versorgung Europas mit Impfstoff gesichert. Gut gemacht.

Wenn

Eine Dosis 54 Euro kostet und wir ca. 400.000.000 Einwohner in der EU haben. Dann brauchen wir 800.000.000 Dosen das kostet 42.300.000.000 Euro Mensch wo ist das Problem? Die Lockdowns in den EU Staaten kosten um ein Vielfaches. In einem Gesundheitszustand muss alles getan werden.

@ Gesunder Mensch

Da die einzige Strategie der Impfstoff war, ist ein "Handeln wie auf dem türkischen Bazar" trotz des zuerst geforderten hohen Preises von Biontech nicht nachvollziehbar und auch nicht entschuldbar.

Nein, es war genau richtig und vernünftig.
Ohne Lockdown kommen wir trotzdem in Teufels Küche.
Bleiben Sie gesund, Mensch.

Gemeinwohl in privater Hand

Es ist immer wieder erstaunlich, dass der Steurezahler für die Entwicklung von innovativen Technologien Unsummen ausgibt, die Ernte aber von privaten Unternehmen eingefahren wird (oft durch Patente geschützt). In vielen FuE-Bereichen wünsche ich mir, dass die Ergebnisse als OpenSource der Gemeinschaft zu Verfügung stehen, die sie bezahlt hat. Die Förderung erfolgte schließlich zur Steigerung des Gemeinwohls

Mit einem deutschen Alleingang hätten wir Impfstoff für alle

Biontech wurde von Deutschland gefördert, weil es in Deutschland ansässig ist und gerade ihr Herstellungsnetz in Deutschland aufbaut. Und in Zukunft dem Staat viel Steuern einbringt. Und Deutschland durfte sich aus EU-Wahn keine Rechte sichern?
Etwa weil es gerade den EU-Ratsvorsitz innehatte?
Und in Deutschland dürfen Menschen weiter an Covid sterben, weil viel zu wenig Impfstoffe da sind?
Israel kann sich einen teureren Preis dank deutscher jährlicher Finanzhilfe leisten! Deutschland nicht? Auch den hochverschuldeten USA war der Preis nicht zu teuer!

um 21:54 von IBELIN

,,Impfstoffe haben einen Marktpreis
Bei Tollwut kostet die Impfdosis ca 70 EUR und man braucht 3 fuer die Grundimmunisierung.

Arzneimittel und Impfstoffkosten berechnen sich nicht nur nach den Herstellungskosten. Ich denke, das ist allgemein bekannt."

Meines Wissens kommt Tollwut in Deutschland eigentlich nicht mehr vor. Das lässt sich schwerlich vergleichen. Höchstens in Afrika und in Asien ist das ein großes Problem und neuerdings auch wieder in den USA, wie man bei der Kapitolerstürmung sehen konnte. Langfristig sollte man da investieren.

27 Mrd....

...die Lösung des Problems kostet nicht einmal 1% vom Problem selbst. Man hat von Juni bis November verhandelt um die 1% auf 0,2% zu drücken....
Das Problem (also die 100%) damit um 5 Monate verlängert....
Wow!
Reife Leistung!

Unseriöser Profitstreben? Das sagt der richtige .....

In einer so kurzen Zeit wurde ein sehr guter Impfstoff entwickelt. Die Infrastruktur wurde von Pfizer bereitgestellt. Das hat halt seinen Preis. Es gibt ja auch ein Leben nach Corona und die Mitarbeiter von Biontech müssen weiter bezahlt werden. In der mRNA-Forschung ist viel Potenzial. Vor allem im Bezug auf andere Krankheiten. Da wären sogar 100 Euro für den Impfstoff schon billig. Weiter so Biontech !!!

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