Ihre Meinung zu: Corona-Maßnahmen der Länder: "Die Zahlen müssen runter"

6. Dezember 2020 - 21:52 Uhr

Einig sind sich die Länder darin, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen gedrückt werden muss. Aber wie? Bayern will unter anderem die Kontaktbeschränkungen verschärfen. Die geplanten Lockerungen zu Weihnachten sorgen für Diskussionen.

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Kommentare

Maskenverweigerern scharfe Maßnahmen ankündigen

So wäre es richtig:
https://www.welt.de/vermischtes/live218692856/Corona-Live-Helge-Braun-Ei...
Corona-Skeptiker sollten bei Engpässen nicht auf der Intensivstation behandelt werden. Das empfiehlt der Schweizer Gesundheitsökonom Willy Oggier. Im Interview mit der „Baseler Zeitung“ sagte Oggier: „Wer angezeigt wird, weil er die Abstand- und Hygieneregeln mutwillig missachtet, soll die Verantwortung für sein Handeln tragen. Ich schlage vor, dass diese
Personen namentlich erfasst werden und im Zweifelsfall kein Intensivbett erhalten. Ganz nach dem Verursacherprinzip.“

Ihm ginge es nicht um eine Bestrafung, sondern um eine Entscheidungshilfe für Ärzte, falls sie Patienten priorisieren müssten. „Corona-Skeptiker verwirken ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz, falls es zu Engpässen kommt“, sagt Oggier. Er fände es fairer, wenn der selbst ernannte Corona-Rebell das Nachsehen habe, als wenn es einfach den ältesten Patienten im Raum träfe.

Ach was....

die Zahlen sind doch so zu erwarten gewesen... und die Kanzlerin sieht Licht am Ende des Tunnels und wird schon ein Treffen einberufen falls "die Hütte" brennt.
Diese Sonntagsaktion in Bayern riecht eher nach Wahlkampf, und deshalb wird aus einer Krise eine Katastrophe..... ein wenig preußische Disziplin und Religionstoleranz würde den Bayern gut tun.

Ein fach auf hören

zu testen ..

Oder nur noch jene die Krankheitssymptome.

War doch auch mal so von Herrn Spahn so angemerkt und was es bring zu viel zu testen .

So eben etwas 1,6 Milionen Tests wöchentlich.

Wie viel davon sind , neben der Krippe akut ?

Mit Corona wird Politik gemacht

Die beschlossenen Maßnahmen kann mittlerweile niemand mehr nachvollziehen. Corona ist mittlerweile mehr ein Politikum als tatsächliche Gefahr. Es müssen endlich Konzepte erarbeitet werden, sodass Risikogruppen geschützt werden können. Die breite Masse hält die Regeln ein. Fürchterlich wie die Gesellschaft gegängelt wird nur das Wahlkampf betrieben wird. Dies werden sich viele Menschen merken.

Am 06. Dezember 2020 um 21:57 von Margitt.

"„Wer angezeigt wird, weil er die Abstand- und Hygieneregeln mutwillig missachtet, soll die Verantwortung für sein Handeln tragen. Ich schlage vor, dass diese
Personen namentlich erfasst werden und im Zweifelsfall kein Intensivbett erhalten. Ganz nach dem Verursacherprinzip.“

FYI, Jens Spahn ist für seine Fahrstuhlaktion zusammen mit Bouffier angezeigt worden (aber die Sache ist nicht weiter verfolg worden)

Vielleicht

wäre es besser, von nach Weihnachten bis 1 Woche nach Sylvester nur lebenswichtige Betriebe wie Lebensmittel und Apotheken, Ärzte, Altenpflege usw. zu öffnen. Dann könnte man vielleicht verhindern, dass die Coronainfektionen der Feiertage in die Arbeitsstätten getragen und dort weiter verteilt würden. Nur so ein Gedanke...

Am 06. Dezember 2020 um 21:57 von Margitt.

So wäre es richtig:
....„Wer angezeigt wird, weil er die Abstand- und Hygieneregeln mutwillig missachtet, soll die Verantwortung für sein Handeln tragen. Ich schlage vor, dass diese
Personen namentlich erfasst werden und im Zweifelsfall kein Intensivbett erhalten. Ganz nach dem Verursacherprinzip.“

Ihm ginge es nicht um eine Bestrafung, sondern um eine Entscheidungshilfe für Ärzte, falls sie Patienten priorisieren müssten. „Corona-Skeptiker verwirken ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz, falls es zu Engpässen kommt“, sagt Oggier. Er fände es fairer, wenn der selbst ernannte Corona-Rebell das Nachsehen habe, als wenn es einfach den ältesten Patienten im Raum träfe.
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GG Artikel 3 / 3 lesen.
Oder ist schon das ganze Grundgesetz abgeschafft?

zu 22:03 von Siebzehn: Ein fach auf hören zu testen ...

Sie sind nicht auf dem laufenden, wenn sie schreiben, dass man nur noch die mit Krankheitssymptomen testen sollte.
Das wird doch schon gemacht bei den PCR-Tests.
Nicht mal jeder mit Symptomen bekommt diesen Test zur Zeit, weil es so viele Tests nicht gibt!
Sehen Sie sich doch mal die Todeszahlen an:
Die sind gegenüber dem Frühjahr deutlich gestiegen.
Die 2. Welle ist deutlich stärker als die 1. Welle.
Das liegt u. a. daran, dass das Virus in der Lombardei mutierte und wir nun dieses aggressivere Virus hier haben.
Aber es liegt auch daran, dass es mehr Menschen gibt, die sich unvernünftig verhalten.

@tagesschlau2012, 22:09

"Oder ist schon das ganze Grundgesetz abgeschafft?" -

Welcher Teil ist denn ihrer Meinung nach schon abgeschafft?

Keine Behandlung für Corona-Leugner?

@ tagesschlau2012:
Corona-Skeptiker und Impf-Verweigerer sollten bei der medizinischen Behandlung auf Intensivstationen meinem Empfinden gemäß nachrangig behandelt werden.

"Die Zahlen müssen runter"

Und alle Hindernisse, die dem im Wege stehen, weg.

Wenn wir hier nicht das Glück hätten, immer noch in einem Rechtsstaat zu leben, würde ich diese Forderung übrigens nicht stellen.

@ 21:57 von Margitt.

"Corona-Skeptiker sollten bei Engpässen nicht auf der Intensivstation behandelt werden."

Welch mittelalterlicher Unfug.

Nun bin ich mittlerweile im Ruhestand, aber meine Frau arbeitet nach wie vor als Hausärztin.
Sie können sich also vorstellen, dass 'Corona-Skeptiker' uns schon aus beruflicher Verantwortung sehr gegen den Strich gehen.

Was Sie hingegen, Oggier zitierend, vorschlagen, ist obsoletes - und mit Verlaub, ziemlich unreflektiertes - Sühnedenken.

Wollen Sie dem Raucher auch sein Intensivbett verweigern, wenn er es im späten Stadium seines Lungenkarzinoms benötigt?

Unfallopfer - zu schnell gefahren? Sterben lassen!

Adipöse, Alkoholabhängige, Risikosportler - wenn Sie schon Coronaskeptikern in exemplarisch unethischer Weise die Intensivversorgung verweigern wollen, bin ich sehr froh, Sie nicht in irgendeiner Form in Entscheidungsprozesse eingebunden zu sehen.

---

Die Pandemie wirkt einmal mehr wie ein Brennglas ...

22:09 von tagesschlau2012

GG Artikel 3 / 3 lesen.
-
Traum und Wirklichkeit ...
wenn 10 Patienten daliegen und 1 Intensivbett frei ist
dann können sie ihr GG in der Pfeife rauchen
bezüglich keiner darf benachteiligt/bevorzugt werden

zu 22:09 von tagesschlau2012 - Art. 3 GG nicht relevant

Gegen Artikel 3 Abs. 3 GG verstöße mein Vorschlag absolut nicht - im Gegenteil:
Denn im Falle einer Bettenknappheit auf der Intensivstation müssen die Ärzte entscheiden, wem sie ein Bett zu kommen lassen.
Bei der Entscheidungsfindung sollte schon das Verschulden eine Rolle spielen.
Wenn jemand keine Masken trägt und/oder keinen Abstand hält und sich dann infiziert, so hat er seine Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit fahrlässig verschuldet.
Deshalb kann er nicht mehr Rechte bekommen als jemand, der sich an die Regeln gehalten hat und seine Infektion nicht selbst verschuldet hat oder gar von einem der Maskenverweigerer angesteckt wurde.

Richtig wäre,

alle Menschen, die sich schützen wollen, in die Lage zu versetzen, sich zu schützen und den Rest arbeiten und leben zu lassen.

Eine Verschärfung macht nichts besser. Selbst treue CSU-Wähler in meiner Umgebung haben nun bis obenhin die Nase voll von unserer Landes- und Bundesregierung. Das Faß der Gängelungen läuft gerade über. Geduld hat hier keiner mehr mit den an den Haaren herbeigezogenen Maßnahmen.

Die Stimmung ist sehr fragil und insbesondere unsere Landesregierung sollte aufpassen, dass sie den Bogen nicht überspannt.

Unsere Landesregierung ist abwählbar.

Die immer noch offenen

Die immer noch offenen Schulen und Kitas dürften einen wesentlichen Teil zu den verhältnismäßig hohen Zahlen beitragen. Das ist m. E. der logische Hauptunterschied zwischen dem (wenig effizienten) aktuellen Lockdown und dem (sehr effizienten) Sommer-Lockdown.

Die Zahlen müssen runter

@ CovidMe: Es müssen endlich Konzepte erarbeitet werden, sodass Risikogruppen geschützt werden können.

Der beste Weg, die Risikogruppen (das sind in Deutschland immerhin etwa 21 Millionen Menschen) zu schützen, ist es, die Infektionszahlen insgesamt nachhaltig zu senken. Das geht mit einem richtigen Lockdown. Der Light ist gescheitert.

@ Siebzehn

Ein fach auf hören zu testen ..

Kopf in den Sand und das Problem ist weg?


So eben etwas 1,6 Milionen Tests wöchentlich.
Wie viel davon sind , neben der Krippe akut ?

Meinen Sie Grippe, also Influenza-A? Es ist in der laufenden Saison noch kein Grippe-Fall nachgewiesen.

22:19 von Margitt.

Bei der Entscheidungsfindung sollte schon das Verschulden eine Rolle spielen.
.
das sagen sie
das sage ich
aber glauben sie das läßt sich hierzulande durchsetzen ?

Corona-Skeptiker und Impf-Verweigerer ?

Ernst Stavro Blofeld @
Also alle die nicht sofort hura rufen wenn Politiker Entscheidungen treffen?
Dann dürften Klimaaktivisten bei "dunkelflauten" keinen Strom mehr verbrauchen?

Noch leben wir

@ Kontrast:
Richtig wäre, alle Menschen, die sich schützen wollen, in die Lage zu versetzen, sich zu schützen und den Rest arbeiten und leben zu lassen.

Arbeiten oder leben war bisher in keinem noch so scharfen Lockdown in Europa verboten.

Wir werden es nie erfahren

... wenn wieder parallel mehrere Aktionen losgetreten werden. Einerseits die Schulen, andererseits alles mögliche andere an Söderschen Verboten. Irgendwas davon bringt sicher die Zahlen runter. Aber die Schulen, die Schulen, die sind gaaaanz sicher nicht schuld gewesen. Sondern sicher angebliche Partypeople oder Querdenker. Was nicht sein kann, das nicht sein darf.

@Lutz Jüncke: Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied

Wenn Corona-Verweigerer sich nicht an die Schutzmaßnahmen halten und damit riskieren, dass sie andere mit einer evtl. tötlichen Krankheit anstecken, so geht es nicht wie in Ihren Beispielen allein um die eigene Gesundheit, sondern es geht um juristisch gesehen "grobe Fahrlässigkeiten mit evtl. Todesfolge" oder zumindest mit der evtl. Folge einer dauernden Schädigung der Gesundheit eines ANDEREN.
Ein Raucher oder Alkoholkranker schädigt sich in der Hauptsache selbst und noch dazu sind dies "Suchterkrankungen".
Aber einen Corona-Verweigerer kann ich beim besten Willen nicht damit gleichstellen.

22:27 von Sisyphos3 - Durchsetzbarkeit

Ihre Frage nach der Durchsetzbarkeit ist durchaus berechtigt.
Wie Sie schon schreiben : Hierzulande ...
Nein, hierzulande wird es dazu vermutlich nicht kommen. Dafür ist unsere Regierung zu zögerlich und unentschlossen.
Dennoch finde ich es richtig, wenn man nach dem Verschuldenprinzip im Zweifel entscheidet - gerade auf den Intensivstationen wäre das angebracht.

22:27 von werner1955

Dann dürften Klimaaktivisten bei "dunkelflauten" keinen Strom mehr verbrauchen?
-
also zumindest wenn sie im Dannenröder Forst den Wald schützen
keine Bäume für ihre Hütten und Barrikaden umsägen :-)

Die Zahlen müssen runter...

nur wie?
Ich weis nicht wie es den meisten geht, aber ich wüsste nicht was noch "mehr" Einschränkungen überhaupt noch gehen.
In der Schule ist Schulpflicht für die Kinder, Frau muss (muss!) ins Büro fahren. - Arbeitgeber ist das Land. Selber bin ich im Homeoffice. Einkaufen muss man leider auch noch. Maske überall. Kein Sport, alles schon verboten ausser Luft schnappen.
Jegliche Sozialkontakte runtergefahren.
Sorry lieber Staat. Mehr geht nicht...

Re Tagesschlau

Oder ist schon das ganze Grundgesetz abgeschafft?
Nun die Coronapaniker wollen und werden jeden Teil des Grundgesetzes ihrer irren Panik opfern und darüber auch noch glücklich sein

Triage

Wenn es in einer Notaufnahme zu einer Triage kommen müsste, weil die Intensivmedizin hoffnungslos überlastet ist, sollte man nicht nur das Alter und die Vorekrankungen berücksichtigen, sondern auch die Weigerung, sich impfen zu lassen.

zu 22:20 von Kontrast: Richtig wäre,

Ich kenne nur Menschen, die die bisherigen Maßnahmen für zu lasch halten und sich Verschärfungen und vor allem viel mehr Kontrollen wünschen.
Was bringt es, wenn man mit mehreren Teil-Lockdowns nur Schuldenberge (durch Entschädigungen an Unternehmen) anhäuft?
Ein richtiger und langer Lockdown stattdessen hätte die Zahlen so weit runter gebracht, dass wir die nächsten Monate (womöglich bis zur Impfung) Ruhe hätten.

@Kontrast

Sie sollten wirklich besser informiert sein!
Überall haben strikte Maßnahmen zu einem Rückgang der neuen Infektionen geführt und als Folge davon werden dann in einigen Wochen auch die Todesfälle zurückgehen!
Und ich bin überzeugt davon, dass die meisten CSU-Wähler besser informiert sind als Sie und Ihre Bekannten!
Herr Söder hat von Anfang an das Ausmaß dieser Pandemie verstanden und wird hoffentlich nächstes Jahr Bundeskanzler!

Außerdem gebe ich Bouffier bei dem hier recht

Außerdem gebe ich dem hier von Bouffier absolut recht:

Bouffier setzt auf lokale Maßnahmen

Ein Beispiel, dem nicht alle Länder folgen mögen. So erklärte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier im "Bericht aus Berlin", er setze eher auf lokale Maßnahmen. In den Hotspots müsse man durchaus über eine Ausgangssperre nachdenken. "Dort, wo ein sehr heftiges Geschehen ist, müssen wir gegebenenfalls immer weiter einschränken", so Bouffier. In anderen Gegenden mit niedriger Inzidenz seien solche Beschränkungen allerdings wenig sinnvoll.

Genauso sehe ich das auch, weil wir hier in Schweinfurt nämlich nur eine 150ger Inzidenz haben laut RKI-Dashboard.

https://tinyurl.com/ubps4m6

Ich bin gegen einen bundesweiten Lockdown, weil zum Beispiel Nordfriesland aktuell zum Beispiel nur eine Inzidenz von 11,4 hat oder Landkreis Vorpommern-Rügen mit 25,8. Oder Landkreis Rostock mit 14,4. Dann weiterhin Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 8,3.

um 22:09 von tagesschlau2012

GG Artikel 3 / 3 lesen.
Oder ist schon das ganze Grundgesetz abgeschafft?

Lesen bildet! Ein schweizer Gesundheitsökonom in einem Interview der Baseler Zeitung.

Die Schweiz hat kein Grundgesetz sondern eine Verfassung mit durchaus anderen Paragraphen!

>> Das empfiehlt der Schweizer Gesundheitsökonom Willy Oggier. Im Interview mit der „Baseler Zeitung“ sagte Oggier: „Wer angezeigt wird, weil er die Abstand- und Hygieneregeln mutwillig missachtet, soll die Verantwortung für sein Handeln tragen. Ich schlage vor, dass diese
Personen namentlich erfasst werden und im Zweifelsfall kein Intensivbett erhalten. Ganz nach dem Verursacherprinzip.“<<

@Ernst Stavro Blofeld 22:21 Uhr

Schon vergessen, dass gerade die Staaten mit den scharfen Lockdowns im Frühjahr die höchsten Infektions- und Sterbezahlen damit erreicht haben?

Was Abschnitt 3.3 des

Was Abschnitt 3.3 des Grundgesetzes hier verloren hat ist mir schleierhaft. Aus irgendwelchen Gründen ist weder Alter noch Gesetzestreue als Kriterium in dem Abschnitt aufgeführt.

Eine verschieden-Behandlung von Menschen Anhand ihres Alters ebenso wie anhand ihrer Historie von Verstößen gegen staatliche Regeln ist also Anhand dieses Artikels nicht ausgeschlossen. Wenn es also nicht andere relevante Artikel oder Gesetze gibt, dann ist der Vorschlag von Margitt (21:57) theoretisch denkbar.

Wer jetzt noch Probleme hat, dass Wort "Zweifelsfall" korrekt zu interpretieren und deshalb glaubt, dass es darum ginge, Menschen die Corona nicht ernst nehmen generell von Behandlung auszuschließen, der sollte vielleicht noch mal bei den Basics anfangen.

@Margitt 22:19 Uhr

Na, hoffentlich rauchen Sie nicht. Dann hätten Sie ihren Lungenkrebs nämlich auch vorsätzlich herbeigeführt und dürften folglich keine Behandlung bekommen.

"Zahlen müssen runter" ...

"Zahlen müssen runter" ... das fällt den Verantwortlichen aber früh ein. Derweil hat man zugelassen, dass Zehntausende unter Boykott jeglicher Vorsichtsmaßnahmen lustige Demos veranstalten und auf Polizisten losgehen, scheint Schulbetrieb ohne reele Schutzmöglichkeiten (Thema überfüllte Schulbusse wie immer) für sakrosankt zu halten, bis alle Familien der Schüler angesteckt sind, und auf Branchen, die gesellschaftlich nun wirklich nicht wichtig sind wie Puffs oder Zuschauersport, wird mehr Rücksicht genommen als auf Leben und Gesundheits der Bürger.

Es ist immer noch so,

Was ich vor Wochen schon gesagt habe, ich kenne niemand in meinem Bekannten, Familien, Arbeitskollegen, Freundes Kreis jemand der infiziert wäre! Ich lebe in einer ländlichen Gegend und möchte das nicht überbewerten, in Städten sieht das bestimmt anders aus! Ich könnte mir vorstellen, dass über Weihnachten, Neujahr, wenn Schule und Betriebe geschlossen sind, die Infektionszahlen zurück gehen, wenn die Leute sich im Familienkreis bewegen und am Riemen reissen. Was ich nicht glaube, dass bei 6 Wochen harten Lockdown der Virus verschwunden ist, denn das Einkaufen, soziale Kontakte, Flüge, Grenzen konsequent schliessen, etc. Geht nicht!

Kein Problem.

Die Menschen dürften ihre Wohnungen dann nur noch aus triftigen Gründen - Arbeit, Einkauf, medizinische Versorgung - verlassen, so Söder.

Soso, was in meinem Leben ein "triftiger Grund" ist wird neuerdings politisch festgelegt.

Also nächster Stopp: Definition von Arbeit, Einkauf, medizinischer Versorgung.

Ich für meinem Teil mache gerne auch nach Feierabend nochmal gerne mit bekannten Kollegen arbeitsbezogene Meetups. Wir sind da mitunter äußerst produktiv.

Manchmal wird dort am Rande, wenn man sich sowieso sieht, auch das eine oder andere zuviel gekaufte Lebensmittel zum Kauf angeboten.

Wir lassen uns von der Politik ja nicht vollends durch den Kakao ziehen.

um 22:28 von Ernst Stavro Blofeld

@ Kontrast:
Richtig wäre, alle Menschen, die sich schützen wollen, in die Lage zu versetzen, sich zu schützen und den Rest arbeiten und leben zu lassen.

Arbeiten oder leben war bisher in keinem noch so scharfen Lockdown in Europa verboten.

Was der verehrte User Kontrast zum Ausdruck bringen will ist, daß er so leben möchte wie vor der Ankunft des Sars-Cov-2 in Europa (keine Beschreibung erforderlich).

Dummer Weise ist dieser potentiell tödliche Virus nun doch hier und man sollte auf die ca. 40% Risiko-Belasteten etwas Rücksicht nehmen (40% von 82 Mio = ca. 33 Mio Einwohner).

Frommer Wunsch

Natürlich müssen die Zahlen runter, das hören wir vonseiten der Bundesregierung und der Länderchefs seit Wochen.
Nur funktioniert es offensichtlich nicht, trotz Verschärfungen und weiterer Einschränkung der Kontakte nahezu im Wochentakt seit Anfang November.
Nimmt man hinzu, dass die Zahl der wöchentlichen Testungen seither um ca. 300.000 niedriger lag, fällt die Bilanz der "Neuinfektionen" noch bitterer aus: Man kann nicht einmal mehr von einer "Seitwärtsbewegung" sprechen.
Wie konnten sich Merkel und Co. so verschätzen?
Mir ist inzwischen der Glaube abhandengekommen, dass mit Einschränkungen und Verschärfungen überhaupt ein nennenswerter Rückgang erreicht werden kann.
Solange es sich um ein "diffuses Geschehen" (RKI) handelt und die Maßnahmen nicht wissenschaftlich fundiert sind, ist es ein Stochern im Nebel.

Jetzt wird es aber interessant ...

Jetzt fangen wir also schon an, gewisse Bevölkerungsgruppen von der medizinischen Versorgung abzuhängen? Also eine Triage nach Wohlverhalten?

"Herr Doktor, Herr Doktor, ich weiß was! Die Margitt hat ihre Maske immer unter der Nase getragen!"

"Was?! Ok, dann raus aus dem Intensivbett und ab in den Keller zu den Querdenkern, Impfgegnern, Rauchern, Risikosportlern, überhaupt Sportlern ... Alkoholtrinkern, rotes-Fleisch-Essern ..."

Wer kommt als nächstes? Leute über 50, die in der Schlange vor dem Supermarkt nur 1,20 m Abstand gehalten haben?

Ich weigere mich zu glauben, dass Sie wirklich darüber nachgedacht haben!

@stavro, 22:28

Arbeiten oder leben war bisher in keinem noch so scharfen Lockdown in Europa verboten.

Stimmt, ohne Lohn auf dem eigenen Dachboden den Othello zu proben ist weiterhin gestattet.

Im Ernst gesprochen dürfen Millionen Selbstständige aus allen möglichen Branchen sowie Kulturschaffende derzeit ihrer Erwerbsarbeit nicht nachgehen.

Auf welcher einsamen Insel fristen Sie Ihr Dasein, dass Sie das nicht mitbekommen haben?

22:20 von Kontrast

"Richtig wäre,
alle Menschen, die sich schützen wollen, in die Lage zu versetzen, sich zu schützen und den Rest arbeiten und leben zu lassen."

,.,.,

Wenn Sie schon so freundlich sind und es denen, die leben wollen, erlauben, sich zu schützen:

dann müssen Sie aber an den Gesamtschutz denken: es müssen ALLE Masken tragen.

Ansonsten verurteilen Sie die anderen zum Tod.

Die Maskenverweigerer werden aber NICHT zum Tod verurteilt, sie werden leben gelassen, keine Sorge.

Nur umgekehrt eben:
was machen wir mit denen, die einen Angriff auf das Leben der Maskenträger vollziehen - eben durch Maskenverweigerung?

Ich vermute, dass das nicht durchgehen wird. Dazu ist es zu verbrecherisch.

Kontaktbeschränkungen vs. Konsum durch Senkung der Mehrwertsteue

Auf der einen Seite sollen wir die Kontakte beschränken und auf der anderen Seite wurde die Mehrwertsteuer gesenkt um den Konsum anzuregen. Leute strömt in die Geschäfte und konsumiert aber gratuliert nicht der Oma zum 80. Geburtstag. Manchmal vermisse ich den gesunden Menschenverstand

Laber Rhabarber

Das ganze Für und Wider, diese ewigen Variationen machen, dass man überhaupt nicht mehr weiß, was noch Sache ist.
.
Auf der einen Seite gibt´s die Besorgten, die sich zurückhalten, auf der anderen Seite die Bockigen und Ablehnenden. Leider muss das Virus erst tief in die Phalanx der "Querdenker" eindringen, bevor die Regierung die in die Schranken weist bzw. die selbst kapieren, was Sache ist. Und alle anderen müssen das mit ausbaden, siehe aktuelle Infektionszahlen.

Am 06. Dezember 2020 um 22:20 von Kontrast

" und den Rest arbeiten und leben zu lassen."

Dazu müßte man aber wieder alles öffnen. Z.B. Mitarbeiter in der Gastronomie (und viele andere Branchen) können nicht arbeiten.

@21:59 von sonnenbogen

//...ein wenig preußische Disziplin und Religionstoleranz würde den Bayern gut tun.//

"preußische Disziplin" Wo gibt es die denn noch?

"Religionstoleranz" Da kann ich mir jetzt im Zshg. mit Corona keinen Reim draufmachen.

@ Ernst Stavro Blofeld (22:35): Man sollte auch diese Weigerung

hi Ersnt Stavro Blofeld

Man sollte auch die Weigerung der Bundesregierung zur Aufstockung der Kapazitäten berücksichtigen wie von Verfassungsrichter Kirchhof gefordert:

https://www.judid.de/ex-bverfg-richter-neuer-lockdown-unzulaessig/

Überfordertes Gesundheitsystem ?

Erneute Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens müssten zudem gegenüber anderen verfassungsrechtlich geschützten Rechtsgütern, beispielsweise der allgemeinen Handlungsfreiheit (Artikel 2 GG) abgewogen werden. Laut Kirchhof ist ein Verweis auf die mögliche Überlastung der Gesundheitssysteme rechtlich nicht ausreichend. „Eine allgemeine Überforderung des Gesundheitssystems kann keine Rechtfertigung liefern; dann muss man vielmehr schnell neue Kapazitäten schaffen“, sagt Kirchhof.

Ich kenne dei zahlen nur zu genau

Auf Kommentar antworten
Am 06. Dezember 2020 um 22:13 von Margitt.
zu 22:03 von Siebzehn: Ein fach auf hören zu testen ...

....

Ich kenne die aktuellen zahlen nur zu genau .

Da macht sich eine Gruppe richtig viel mühe .
Und ja es sterben Menschen .

Die Verhältnismäßigkeit ist aus meiner Sicht schon lange nicht mehr .

Da die Sterberate unbefugten in der gesamt Betrachtung ist .

Diese lagen über dies im Frühjahr um ein vielfaches Höher .

Und in der letzten Grippesaison ebenfalls .
( etwas bei 23,.. pro 100.000 Einwohner, eben bei etwas 13... pro 100.000 Einwohner )

Ebenso Verhältnisse das mit den Intensivbetten
Welche von 2019 auf 2020 um etwa 13% aufgebaut wurden und 17 Krankenhäuser wärend der Pandemie geschloßen wurden .

Von den zu zur Verfügung stehenden
27.400 Betten sind 21,450 belegt .
davon 3.901 mit Corona .

Ich weis also von was ich schreibe.

um 22:03 von Siebzehn <<< Ein fach auf hören

Da haben Sie meine volle Unterstützung. Sofort und ohne Bedingungen. Es hilft sehr, die eigenen Beiträge selbst nochmal zu lesen, um zu überprüfen, was die Anderen lesen werden.

@Sonnen_Bote - die Zahlen sind doch so zu erwarten gewesen

Man hat ja darauf hin gearbeitet mit den bundesweiten Superspreader Events seitens der Q(annon)uerdenker & rechtsauslegern.

Ihr wolltet doch politisch den "totalen Lockdown"auf kosten von vielen welche jetzt in den Intensivsationen um ihr Leben ringen.

Es ist absolut infarm hier noch von deutschen Tugenden wie Disziplin & Toleranz
zu schreiben

@22:19 von Sisyphos3

//Traum und Wirklichkeit ...
wenn 10 Patienten daliegen und 1 Intensivbett frei ist
dann können sie ihr GG in der Pfeife rauchen
bezüglich keiner darf benachteiligt/bevorzugt werden//

Danke für die Deutlichkeit. Hoffentlich trägt die zum Verständnis des Triage-Problems bei.

@vweh, 22:34

Ich weis nicht wie es den meisten geht, aber ich wüsste nicht was noch "mehr" Einschränkungen überhaupt noch gehen.

Ganz genauso geht's mir auch.

Deshalb sehe ich den ganzen Söder-Tanz der letzten Tage mittlerweile auch ziemlich gelassen.

Viel schlimmer kann's eigentlich eh nicht mehr kommen (zumindest nicht, wenn man will, dass da noch irgendeiner mitmacht).

@um 21:57 von Margitt.

Ich schlage im Gegenzug vor, jedem Infizierten die Behandlung zu verweigern, denn offensichtlich hat er sich nicht an die Regeln gehalten.
Na, merken Sie selbst, wie absurd sich das anhört?
Leider kann man hier nicht sagen, was ich von Leuten wie Ihnen oder Herrn Oggier halte.

Finsterstes Mittelalter - das dürfte noch eine harmlose Umschreibung ihrer Forderung sein.

22:29 von Donousa

"Aber die Schulen, die Schulen, die sind gaaaanz sicher nicht schuld gewesen. Sondern sicher angebliche Partypeople oder Querdenker. Was nicht sein kann, das nicht sein darf."

,.,.,

Es gibt über all dies Statistiken.
Und Folgerungen daraus.
Da wird nichts unter den Teppich gekehrt.

Aber offenbar ist die Abenteuerlist diverser User dermaßen hoch, dass sie sich ein Deutschland ausdenken, in dem alles ein Gruselfilm ist - und am Ende sind sie selber Opfer dieses Gruselfilms, weil sie in IHM anfangen zu leben und ihnen die Wirklichkeit entglitten ist.

21:57 von Margitt.

Zitat:"Corona-Skeptiker sollten bei Engpässen nicht auf der Intensivstation behandelt werden. "

So verständlich für manche so eine Aussage ist: Meiner Meinung nach würde so ein Verhalten gegen Art.1 GG und Art. 3,3 verstoßen und wäre deswegen rechtswidrig. Vielleicht sollte sich der Schweizer Gesundheitsökonom mit den Schweizer Verhältnissen befassen...

22:09 von tagesschlau2012

Zitat:"GG Artikel 3 / 3 lesen."

ist immer gut. Sie haben aber mitbekommen, dass das die Privatmeinung eines Schweizer Gesundheitsökonomen war und nicht die Meinung der Bundes- oder Länderregierungen?

man wird um ein Alkoholverbot nicht herumkommen

die Bundesregierung meidet dies wie der Teufel das Weihwasser. Warum? Weil der Alkoholismus in Deutschland staatlich gefördert wird: erlaubt, besteuert, beworben, strafmildernd berücksichtigt etc.. Nur: Alkoholkonsum und Pandemie vertragen sich überhaupt nicht. Alkohol enthemmt, wo Kontrolle Not tut. Das Schließen der Restaurants ist ein vekapptes Alkoholverbot, das die Bevölkerung an Glühweinständen und mit Bierflaschen in der Hand umgeht. Man könnte Restaurants ohne weiteres offenlassen, wenn der Alkoholausschank verboten würde. Selbst ein Lockdown mit nächtlicher Ausgangssperre wie im Ausland zielt bloß auf die Unterdrückung von Alkoholkonsum.

Denken - Handeln

Das Virus hat Geduld.
Die Zahlen bleiben so, wenn wir nichts ändern.
Mal sehen, wann die Gastronomen pleite sind.
Mal sehen, wann die Intensivstationen überlaufen.

Oder doch mal die Sache ernst nehmen und handeln?
Man wundert sich nur über die Laschheit, das Jammern und das Unverständnis.

22:34 von Sternenkind

Zitat:"Nun die Coronapaniker wollen und werden jeden Teil des Grundgesetzes ihrer irren Panik opfern und darüber auch noch glücklich sein"

In Ihrer Coronapanik haben Sie wahrscheinlich überlesen, dass @margitt einen Schweizer Gesundheitsökonomen und seine Privatmeinung zitiert hat. Ihre Privatmeinung müssen wir auch ertragen.

@ 22:17 von Ernst Stavro Blofeld

Unter den Applikanten für ein Intensivbett gibt es keine Corona-Leugner - bei den ersten Erstickungserscheinungen, vergehen die Verschwörungslegenden nämlich ganz rasch. Es sind Menschen, die nicht sehen wollen - erst wenn sie mit der Nase brutal drauf gestoßen werden, werden ihnen die Augen aufgehen. Ich hatte immer schon mal wieder vorgeschlagen, die Corona-Leugner mögen doch einfach mal über die Grenze nach Belgien fahren und sich dort in den Krankenhäusern umschauen, ob es wirklich alles gelogen ist. Aber das tut natürlich keiner. Wer wirklich fest daran glaubt, dass 1+1=3 ist, wird nur noch Fäustlinge tragen, damit seine Wahnvorstellung nicht durch einen einfachen Blick auf die Finger widerlegt wird.

Ernst Stavro Blofeld

"Wenn es in einer Notaufnahme zu einer Triage kommen müsste, weil die Intensivmedizin hoffnungslos überlastet ist, sollte man nicht nur das Alter und die Vorekrankungen berücksichtigen, sondern auch die Weigerung, sich impfen zu lassen."

,.,.,.,

Sie wollen also aus unserer Demokratie einen Verbrecherstaat machen?

@22:18 von Lutz Jüncke @ 21:57 von Margitt.

//Welch mittelalterlicher Unfug.//

Nein, ist es nicht. Es geht ausschließlich um die Triage-Situation. Haben Sie wohl überlesen. In dieser Situation können Sie auch davon ausgehen, dass bei Gleichaltrigen der Nichtraucher gegenüber dem Raucher den Vorzug bekommt, wenn keine anderen Kriterien zur Verfügung stehen.

November

Ein richtiger Lockdown im November
und die zweite Welle wäre Geschichte gewesen.
Jetzt den gleichen Fehler nochmal machen.
Auf gehts.

@ 22:47 von rossundreiter

Ihnen ist aber schon klar, dass das, was sie hier für Deutschland offensichtlich als unzumutbar ablehnen, in vielen anderen Ländern absoluter Alltag ist, wo man allein dafür, dass man die eigene Wohnung verlässt, einen zwingenden Grund nennen muss. In vielen anderen Ländern wird tatsächlich politisch bestimmt, was zwingende Gründe sind. Einfach weil man dort gesundheitspolitisch mit dem Rücken zur Wand steht. Gehen Sie einfach mal in Nachbarländer kurz in Krankenhäuser und fragen Sie, was Triage bedeutet. Irgendwie scheinen wir Deutschen zu keiner Zeit eine Vorstellung davon zu haben, wie gut es uns im Vergleich zu Milliarden anderen Menschen geht - vor Corona aber jetzt auch nicht. Wir sehen immer nur das, was wir noch oder nicht mehr haben, und nicht das, was wir gegenüber so vielen anderen mehr haben.

Handel

Unbedingt bitte den Handel offen lassen...
Ich muss unbedingt noch eine neue SmartWatch und noch eine neue Hose kaufen...

Am besten den Verkäufern eine Kette bis zu ihrer Arbeitsstätte anlegen, damit sie keine umwege gehen und Gefahr laufen zu mehr Kontakten zu kommen, im Geschäft ist es dann egal wie viele Kontakte dazu kommen... Hauptsache die Wirtschaft läuft... *ironieoff

22:47 von rossundreiter

... Ich für meinem Teil mache gerne auch nach Feierabend nochmal gerne mit bekannten Kollegen arbeitsbezogene Meetups. Wir sind da mitunter äußerst produktiv. ...

Eine schöne Umschreibung für "Treffen wir uns nachher nochmal auf ein Bier?"

... Manchmal wird dort am Rande, wenn man sich sowieso sieht, auch das eine oder andere zuviel gekaufte Lebensmittel zum Kauf angeboten. ...

"Guckt mal Jungs, vom letzten Hamstern habe ich noch Hefe und Weizenmehl. Jemand Interesse?"

Kann man sich das so etwa vorstellen?

Weiter

Die Kristallkugel zeigt:
Weiter herum eiern bis Weihnachten,
dann Weihnachtsferien aber Weihnachtsfest,
dann die Unverbesserlichen,
die auf Silvester nicht verzichten,
dann Schulen auf und die Viren wieder gut verteilt, dann noch eine Woche Inkubationszeit, dann gehts los.

Am 15.Januar sind die Intensivstationen voll.

Und niemand reißt das Ruder herum.
Alle latschen weiter geradeaus.

@Sternenkind - 22:34

"Nun die Coronapaniker wollen und werden jeden Teil des Grundgesetzes ihrer irren Panik opfern und darüber auch noch glücklich sein"

Sie haben noch die bedeutende Empfehlung vergessen, zur Wahrung der Demokratie und des GG im Besonderen sich Reichsbürgern, AfD und Querdenken 711 anzuschließen, damit der Fake um die Pandemie ein Ende findet und ein neues Zeitalter beginnen kann.

@22:40 von Schneckenmaus @Ernst Stavro Blofeld 22:21 Uhr

//Schon vergessen, dass gerade die Staaten mit den scharfen Lockdowns im Frühjahr die höchsten Infektions- und Sterbezahlen damit erreicht haben?//

Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Scheint 'ne Nebenwirkung von Corona zu sein, die sich auch ohne direkte Infektion ausbreitet.

Am 06. Dezember 2020 um 22:09 von Minka04

"Vielleicht
wäre es besser, von nach Weihnachten bis 1 Woche nach Sylvester nur lebenswichtige Betriebe wie Lebensmittel und Apotheken, Ärzte, Altenpflege usw. zu öffnen. Dann könnte man vielleicht verhindern, dass die Coronainfektionen der Feiertage in die Arbeitsstätten getragen und dort weiter verteilt würden. Nur so ein Gedanke..."

Das wäre das einzige vernünftige, aber bitte mindestens bis 1 Woche nach Sylvester... Je nachdem wie es dann aussieht...

Höher, schneller, weiter

ist immer noch die oberste Prämisse. So lange die Menschen das in D nicht ändern und anfangen, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, wird Corona weiter wüten.

Dafür hat sich das Virus schon einmal 3 fleißige Helferlein engagiert - Weihnachten, Silvester und Apres Ski und ganz pünktlich zum Ende des Lockdowns werden die Zahlen wieder nach oben schnellen.

Es wird fatal zu beobachten sein, dass plötzlich ganz viele Menschen unbedingt Verwandte in S-H und MV besuchen müssen zu Weihnachten und Silvester. Das Ergebnis ist klar.

Also dann Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr (Ironie aus).

Super wenn die Kontrolle ...

... Der Maskenpflicht in ÖPNV angekündigt wird.
Ist wie Blitzervorwarnung.

Wie die Zahlen runter?

Möglichst sofort Kontakte in den
höheren Klassenstufen
und
beim Einkaufen reduzieren.

Und die gültigen Maßnahmen kontrollieren!

Übertragung auch in Schulen

Wir haben bei uns zu Hause gerade einen Corona-Fall, der aus der Schule zu uns nach Hause gebracht wurde. Die Rückverfolgung war gut möglich, und es ist recht wahrscheinlich, dass die Ansteckung in der Schule erfolgte, obwohl die Schule mit Abstand usw. sich stark angestrengt hatte. Das heißt nun nicht gleich, dass die Schulen die Superspreader sind, aber die Übertragung findet dort ebenso statt wie in allen anderen Teilen der Gesellschaft. Und es gibt wohl kaum einen Ort wo so viele Menschen so lange Zeit eng zusammen sind wie in den Schulen. Daher ist es naheliegend, dass eine zeitweise Schließung der Schulen (Online-Unterricht stattdessen) oder zumindest eine Halbierung der Klassengrößen einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung des Infektionsgeschehens liefert.

@ 22:40 von Schneckenmaus

"Schon vergessen, dass gerade die Staaten mit den scharfen Lockdowns im Frühjahr die höchsten Infektions- und Sterbezahlen damit erreicht haben?" Ja, genauso wie die stärksten Brände immer dann auftreten, wenn die Feuerwehr besonders massiv auftritt. Ich vermute, die löschen dann mit Benzin. Den Unterschied von Ursache und Wirkung hat man Ihnen im Logik-Unterricht in der Schule nicht beigebracht? Und das manche Ursachen so zeitversetzt wirken (z.B. auch Großbrände, die alle klein anfangen), dass man das Potential zur großen weiteren Entwicklung schon sicher vorhersagen kann, und daher mit massivsten Mitteln eingreift, um zu verhindern, dass es noch viel schlimmer wird, können Sie sich auch nicht vorstellen? Dann gehen Sie besser nicht zur Feuerwehr.

22:37 @Demokratieschue...

Ziel ist, die 7-Tage-Inzidenz unter
50 / 100.000 zu bringen.

Davon ist Schweinfurt weit entfernt.

22:21 von Ernst Stavro Blofeld

//Der beste Weg, die Risikogruppen (das sind in Deutschland immerhin etwa 21 Millionen Menschen) zu schützen, ist es, die Infektionszahlen insgesamt nachhaltig zu senken. Das geht mit einem richtigen Lockdown. Der Light ist gescheitert.//

Da stimme ich zu. Dass der Lockdown Light gescheitert ist, hängt vermutlich damit zusammen, dass zu viele Zeitgenossen das "light" zu wörtlich genommen haben.

Meine Weihnachtsliste.

Ich hoffe wirklich das der Impfungsprozess früher gestartet werden kann. Das eine durchdachte Organisation statt findet. Das bis dahin endlich die Diskussion über lokale oder regionale Maßnahmen aufhört. Das wir endlich mal beginnen unserer Verantwortung bewusst zu werden. Das wir mal drüber nachdenken das Deutschland ein total mobiles Land ist, wir können Teile nicht absperren. Das die Politik weniger interessiert ist an ihre Vorteile sondern zurücksteckt und gemeinsam gegen Corona etwas unternimmt.

Das wäre meine Weihnachtsliste.

Am 06. Dezember 2020 um 22:20 von Dr. John

"Die immer noch offenen
Die immer noch offenen Schulen und Kitas dürften einen wesentlichen Teil zu den verhältnismäßig hohen Zahlen beitragen. Das ist m. E. der logische Hauptunterschied zwischen dem (wenig effizienten) aktuellen Lockdown und dem (sehr effizienten) Sommer-Lockdown."

Genau, aber bitte den Handel offen lassen, da können sich dann hunderte die sich nicht kennen, schön die neuesten Handys anschauen, oder sich verschiedene Hosen in einer Kabine anprobieren... Alles sehr wichtig, also erstmal die Schulen schliessen... Guten Morgen...

An....

...die heiligste der Kühe trauen sich unsere neoliberalen Politiker weiterhin nicht heran.

An die deutschen Großunternehmen.

Und hier besonders die Industrie.
Wo Homeoffice in der Regel nicht machbar ist.

Und Begegnungen mit anderen zwangsläufig passieren.

Sie verdrängen auch den Faktor Mensch in dieser Sache.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, das den Kontakt zu anderen sucht und braucht.
Auch in Zeiten wie diesen.

Unsere Führungsschicht würde wohl eine echte Überwachung der Bevölkerung anstreben müssen, um das effektiv zu verhindern.

@ 22:52 von nostradamus 2015

„ Mir ist inzwischen der Glaube abhandengekommen, dass mit Einschränkungen und Verschärfungen überhaupt ein nennenswerter Rückgang erreicht werden kann.
Solange es sich um ein "diffuses Geschehen" (RKI) handelt und die Maßnahmen nicht wissenschaftlich fundiert sind, ist es ein Stochern im Nebel.“

Kann ihren Beitrag gut verstehen. Hier wäre wirklich mehr wissenschaftl. Erforschung wünschenswert.

@covidMe

"Corona ist mittlerweile mehr ein Politikum als tatsächliche Gefahr."

Ach wirklich?
Weltweit bisher 1,5Millionen Tote und die Zahlen steigen weiter.

"Fürchterlich wie die Gesellschaft gegängelt wird nur das Wahlkampf betrieben wird. Dies werden sich viele Menschen merken."

Nein, es geht hier nur darum, dass die Pandemie möglichst bald beendet werden kann. Man mag selbstverständlich mit vielem, was Politiker entscheiden, nicht einverstanden sein. Aber das ständige Niedermachen, als ob Politiker grundsätzlich extrem fiese Menschen seien, denen es nur um den eigenen Vorteil geht, wird so langsam aber sicher unerträglich, um es mal in Politikersprache auszudrücken.

22:57 von TigerXXX

Auf der einen Seite sollen wir die Kontakte beschränken und auf der anderen Seite wurde die Mehrwertsteuer gesenkt um den Konsum anzuregen. Leute strömt in die Geschäfte und konsumiert aber gratuliert nicht der Oma zum 80. Geburtstag. Manchmal vermisse ich den gesunden Menschenverstand

Apropos gesunder Menschenverstand ... Sie haben mitbekommen, wann etwa und unter welchem Eindruck die Senkung der MwSt. beschlossen wurde? War das vor zwei oder vor drei Wochen?

@22:43 von Schneckenmaus @Margitt 22:19 Uhr

//Na, hoffentlich rauchen Sie nicht. Dann hätten Sie ihren Lungenkrebs nämlich auch vorsätzlich herbeigeführt und dürften folglich keine Behandlung bekommen.//

Noch einmal: Es geht um die Triage! Sie können ganz sicher sein, dass Raucher mit Lungen-Ca, mit die ersten sind, die "aussortiert" würden. Davon abgesehen, werden die meisten dieser Patienten (Lungenkrebs) ohnehin palliativ und nicht kurativ behandelt.
Es geht auch nicht um "keine Behandlung", sondern darum, dass man auf den medizinisch größtmöglichen technischen Einsatz verzichtet.
Für mich selbst habe ich das (keine Beatmung) ohnehin schon festgelegt.

@23:06 von Peter Meffert 21:57 von Margitt.

//Meiner Meinung nach würde so ein Verhalten gegen Art.1 GG und Art. 3,3 verstoßen und wäre deswegen rechtswidrig.//

Das ist ja das prinzipielle Problem der Triage. Eine Entscheidung treffen zu müssen, wem ich noch Chancen gebe und wem nicht. Das ist ganz automatisch ein Konflikt mit dem GG.
Deshalb legen ja auch alle vernünftigen Menschen so unendlich großen Wert darauf, dass es in unseren Kliniken nicht zu einer solchen Situation kommt.

@ Observador123 : Danke, dass

@ Observador123 :

Danke, dass Sie diesen Fall schildern. Der entspricht zu 100 % meiner Theorie, dass der fortgesetzte Betrieb in Schulen und Kitas in herkömmlicher Weise einen entscheidenden Teil zu den hohen Infektionszahlen beiträgt. Es ist ja auch nur logisch...

Alternativen wie Online-Unterricht sind eine gute Idee, aber insgesamt müssen sich die Verantwortlichen in Bund und Ländern einfach klarmachen, dass Aspekte wie "Schulpflicht" oder auch "Bildung" niemals mehr Bedeutung haben dürfen als der Schutz des Lebens. Da ist es besser, wenn Kinder gar Halbjahresferien haben, als dass man ein entsprechendes Risiko eingeht.

Bei Kindern im Kita-Alter muss eben ein Elternteil zuhause bleiben und für die Betreuung sorgen. Das ist *immer* möglich und in diesem Fall auch nötig -- selbst, wenn es beruflich problematische Konsequenzen haben sollte.

Weihnachtsliste?

friedrich peter... @
Dann sind ja fast alle schon erfüllt.

Wir sind durch die von Ihnen geforderten Maßnahmen die von der überwiegenden Mehrheit erfüllt werden Europa weit sehr gut durch diese Pandemie gekommen, oder?
Aber Sie haben recht wenn wir es noch besser machen .

Knappheit auf den ICUs..?!

In einzelnen Ländern wie Sachsen ist die Zahl der Intensivpatienten fünfmal so hoch wie im April", sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, der "Welt am Sonntag". "Klar ist, dass wir Probleme bekommen werden, wenn wir es nicht schaffen, die Infektionszahlen entsprechend zu verringern", so Gaß.

Die Frage muss doch eine andere sein:

1. wie viel mehr Patienten hat man gegenüber dem Vorjahr um diese Zeit.

2. hat man mehr Patienten als in der Grippesaison 2017/2018...

Und selbst wenn ja, man hat ja die Kapazitäten ausgeweitet.

Der Regelbetrieb läuft noch.

Also noch ist kein Grund zur Beunruhigung.

Aber klar, dass es die Krankenhäuser gerne ruhiger hätten, das kann sicher jeder verstehen...

Diese vorsichtige Panik ist in erster Linie für Karlsruhe gedacht. Damit man dort die Füße still hält...

Am 06. Dezember 2020 um 23:25 von Observador123

"Übertragung auch in Schulen
Wir haben bei uns zu Hause gerade einen Corona-Fall, der aus der Schule zu uns nach Hause gebracht wurde. Die Rückverfolgung war gut möglich, und es ist recht wahrscheinlich, dass die Ansteckung in der Schule erfolgte, obwohl die Schule mit Abstand usw. sich stark angestrengt hatte. Das heißt nun nicht gleich, dass die Schulen die Superspreader sind, aber die Übertragung findet dort ebenso statt wie in allen anderen Teilen der Gesellschaft. Und es gibt wohl kaum einen Ort wo so viele Menschen so lange Zeit eng zusammen sind wie in den Schulen. Daher ist es naheliegend, dass eine zeitweise Schließung der Schulen (Online-Unterricht stattdessen) oder zumindest eine Halbierung der Klassengrößen einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung des Infektionsgeschehens liefert."

Also denken Sie, man sollte die Schulen schliessen, aber den Handel offen lassen...?
Oder haben sie an den Handel gerade nicht gedacht, wäre denkbar, da es nicht thematisiert wird...

@schneckenmaus

"Schon vergessen, dass gerade die Staaten mit den scharfen Lockdowns im Frühjahr die höchsten Infektions- und Sterbezahlen damit erreicht haben"

Das ist definitiv falsch!
Als die Maßnahmen begannen, waren die Zahlen schon längst viel schlimmer als in anderen Ländern. Die Maßnahmen waren die logische Folge aus diesen Zahlen, und erst dadurch konnte die schlimme Entwicklung gestoppt und umgedreht werden.
Wer schon tot war, konnte natürlich dadurch nicht mehr lebendig werden, deshalb bleiben die schlechten Zahlen für immer, genauso gilt dies für Schweden.

Verbreiten Sie bitte nicht solche Unwahrheiten.

@ 22:03_CovidMe- auf den Punkt gebracht!

„Mit Corona wird Politik gemacht
Die beschlossenen Maßnahmen kann mittlerweile niemand mehr nachvollziehen. Corona ist mittlerweile mehr ein Politikum als tatsächliche Gefahr. Es müssen endlich Konzepte erarbeitet werden, sodass Risikogruppen geschützt werden können. Die breite Masse hält die Regeln ein. Fürchterlich wie die Gesellschaft gegängelt wird nur das Wahlkampf betrieben wird. Dies werden sich viele Menschen merken.“

Unter Alter 70 spielt Corona statistisch bei den Todeszahlen praktisch keine Rolle.

Weniger als 1% aller Toten im Jahr sterben an Corona.

Unter 70 sind es über 200.000 Tote pro Jahr.

An Corona sind weniger als 2.000 gestorben.

Unter 60 wird Corona noch weniger relevant.

Aber anstatt dafür zu sorgen, dass die Hochbetagten besser geschützt werden, wird immer noch versucht den indirekten Schutz zu favorisieren.

Dabei ist das Konzept längst gescheitert. Nur Söder schreit nach mehr, obwohl es nichts bringt.

Traurig, aber wahr..

@ 23:13 von Anna-Elisabeth @22:18 von Lutz Jüncke

" Es geht ausschließlich um die Triage-Situation. Haben Sie wohl überlesen. In dieser Situation können Sie auch davon ausgehen, dass bei Gleichaltrigen der Nichtraucher gegenüber dem Raucher den Vorzug bekommt, wenn keine anderen Kriterien zur Verfügung stehen."

Danke, es ist nett, dass Sie uns Ärzten die Triage erklären ...

Nun, ganz im Ernst:
Natürlich gäbe ich unter den von Ihnen geschilderten konstruierten Umständen dem Nichtraucher den Vorzug vor dem Raucher.

Und?!

Die Triage wertet Überlebenswahrscheinlichkeiten, nicht miese Gesinnung (Coronaskeptiker).

Gesinnung zum Maßstab einer ethisch vetretbaren Triageentscheidung zu machen ist nicht nur finsterstes Mittelalter, wie ich schrieb, sondern bizarr und verachtenswert.

Dass Sie als ehemals medizinisch Tätige das nicht unterscheiden finde ich persönlich schade.

23:28 @friedrich peter...

Geduld werden Sie bei Ihren Wünschen mit bringen müssen.

2 Impfdosen mit Abstand mind. 21 Tage, Wirkung tritt erst nach weiteren 2-3 Wochen ein.

Zur Organisation: In der Ärztezeitung ist zur geplanten Coronavirus Impfverordnung zu lesen:

"... Modul zur telefonischen und digitalen Vereinbarung von Terminen in den Impfzentren, das den Län­dern zur Organisation der Terminvergabe zur Verfügung gestellt wird, soll die Kassenärztliche Bundes­ver­einigung (KBV) entwickeln und betreiben – ..."

Es wird wohl wieder ein Softwareproblem geben.

@WaldimirPudding Schweden vs. Deutschland

Schauen Sie bitte den Ablauf der Gestorbenen im Schweden binnen 30 Tage.
Dann wiederholen Sie es für Deutschland:
Während in Schweden die Zahlen runterfahren, gehen die Zahlen in Deutschland bergauf.

Das ist ein klares Beweis dafür , das das ganze Teil Lockdown im Deutschland nix gebracht hat
Und noch was für DRBayer: Ihr Beispiel mit Apfelbaum und Läuse gar nicht passt:
Da das ganze Land unter Beobachtung steht binnen eines Monates .
Es geht nicht um Einzelnereignis.

23:39 von Anna-Elisabeth

... Noch einmal: Es geht um die Triage! Sie können ganz sicher sein, dass Raucher mit Lungen-Ca, mit die ersten sind, die "aussortiert" würden. Davon abgesehen, werden die meisten dieser Patienten (Lungenkrebs) ohnehin palliativ und nicht kurativ behandelt.
Es geht auch nicht um "keine Behandlung", sondern darum, dass man auf den medizinisch größtmöglichen technischen Einsatz verzichtet.

Aber ist es nicht so, dass bei der Triage vor allem die Heilungschancen eine Rolle spielen? Und eben nicht das Wohlverhalten des Patienten zu Zeiten, als er noch gesund war?

Am 06. Dezember 2020 um 23:53 von Dr. John

"Alternativen wie Online-Unterricht sind eine gute Idee, aber insgesamt müssen sich die Verantwortlichen in Bund und Ländern einfach klarmachen, dass Aspekte wie "Schulpflicht" oder auch "Bildung" niemals mehr Bedeutung haben dürfen als der Schutz des Lebens."

Denken Sie, dass Aspekte wie das Einkaufen einer neuen SmartWatch, eines heuen Handys oder einer neuen Hose mehr Bedeutung haben dürfen als der Schutz des Lebens...?

Erfassung der Corona Toten prüfen...

Bei uns im Altenheim sind nun 3 Menschen alle über 90Jahre mit Corona gestorben. Alle drei hatten einen symptomlosen Verlauf, Sterbeursache nicht Corona. Fieberkurve negativ. Diese Menschen werden jedoch trotzdem in die Sterbestatistik mit aufgenommen.

"Einig sind sich die Länder

"Einig sind sich die Länder darin, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen gedrückt werden muss. Aber wie?"
Ist das ernst gemeint?
Mit einem hartem Lockdown, dem härtesten aller harten Lockdowns .
Aber das traut sich niemand. 4 Wochen komplett dicht. Das bisschen Geld ist doch kein Hindernis. Das geben wir eh nie zurück. Wir könnten Schulden machen, bis sich die Balken biegen.

Die Zahlen müssen runter

Solange ein großer Teil der Bevölkerung zur Arbeit muss, oft in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, wird sich nichts ändern. Solange alle möglichen Geschäfte, wie Media-Markt, Fashion-Shops und Möbelhäuser geöffnet bleiben und es weiter regelrechte Shopping-Malls gibt, wird sich nichts ändern. Solange Schulen und Kitas ohne vernünftige Hygieneeinrichtungen betrieben werden wie ehedem, wird sich nichts ändern. Trotz dem Zu-Grabe-Tragen von Kultureinrichtungen, Hotels und Restaurants und vielem, was wirklich Spaß gemacht hat, wird sich nichts zum Guten ändern, im Gegenteil.
Ich wünsche mir einen kurzen und umfassenden, wirklichen Lockdown - und es ist nicht wahr, dass dieses nicht durchsetzbar wäre!

Logo

"Der Regelbetrieb läuft noch. Also noch ist kein Grund zur Beunruhigung. " @vriegel
.
Hier spricht der Kapitän: "Wir befinden uns im Sturzflug, aber vom Aufprall sind wir noch ein gutes Stück entfernt!". Klar, dass man sich da noch schnell einen Cocktail bestellt.

Triage in Deutschland - denkbar?

Aktuell haben wir täglich sicher an die 150.000 Neuinfektionen. Infizierte insgesamt dürften wir mittlerweile rund 20% der Bevölkerung haben.

Sars cov 2 ist neu, so dass sich auch mehr Menschen gleichzeitig infizieren, als bei anderen Epidemien wie der Influenza Grippe.

Das Problem ist ja bekannt. Den meisten unter 70 bringt Corona keine schwere Erkrankung.

Aber bei vielen über 80, insbesondere bei den sehr alten und schwachen.

Will man den Druck auf die Intensivstationen nehmen, dann muss man hier (!) ansetzen. Der Versuch über halbwegs niedrige Inzidenzen das Problem zu lösen ist längst gescheitert.

Man muss direkt vor Ort die notwendigen Konzepte umsetzen. Inzwischen weiß jeder um was es geht.

Dass es trotzdem nicht funktioniert ist ein Armutszeugnis für die Politik. Die gängelt lieber das Volk, anstatt die Alten zu schützen.

Muss man auch mal so klar aussprechen. Weil viele meinen ja es wäre anders...

Problem der Triage?

Anna-Elisabeth @
Wer Sorgen davor hat sollte sein persönliches verhalten so ausführen das eine Infektion sicher vermieden werden kann. Dann wir er andere nicht in diese Lage bringen.

Kein Kontakte, Verzicht und Lieferdinste sind da die erste und richtige Wahl.

@vweh 22:34

Sie sprechen mir aus der Seele. Und mit dieser Einstellung stehen Sie auch alles andere als alleine da. Ich bin auch vollkommen überzeugt davon, dass die Zahlen längst deutlich gesunken wären, wenn das alle so sehen. Aber leider gibt es einen viel zu großen Anteil in der Bevölkerung, der lieber vom Rest verlangt, noch mehr zu tun, als sich in irgendeiner Form selbst einzuschränken.

Das ist kein neues Phänomen, sondern war zum Beispiel auch im letzten Jahr bei FFF spürbar. Da kam von den Kritikern auch gerne mal ein Kommentar à la „Sollen die doch erstmal selbst aufhören, ihr Handy zu benutzen, bevor ich meinen SUV mal stehen lasse und Bahn fahre“…

Wie so oft hilft es auch hier mehr, wenn alle einen kleinen Beitrag leisten als einige einen großen. Aber um das zu erreichen, halte ich es für wichtiger, bestehende Maßnahmen auch durchzusetzen, statt neue einzuführen, die dann wieder nicht von allen eingehalten werden.

Und falls es Ihnen etwas bedeutet: Vielen Dank für Ihr Engagement!

nicht um eine Bestrafung?

Margitt@
Und wie soll der Artzt das durchführen?
Kontrolle der Demovidios oder das mit einem Punkt auf dem Ärmel?

@vriegel - 23:55

"Also noch ist kein Grund zur Beunruhigung.
Aber klar, dass es die Krankenhäuser gerne ruhiger hätten, das kann sicher jeder verstehen..."

Verstehe, die Romantik zur Schwarzwaldklinik muss bald wieder zurückkehren.

"Diese vorsichtige Panik ist in erster Linie für Karlsruhe gedacht. Damit man dort die Füße still hält..."

Ach so - und ich dachte, das hätte ursächlich etwas mit Covid-19 zu tun.

23:55 von vriegel

... Diese vorsichtige Panik ist in erster Linie für Karlsruhe gedacht. Damit man dort die Füße still hält...

Ich befürchte, Ihre Vorstellung davon, wie man in Karlsruhe zu seinen Entscheidungen kommt, sind ein wenig weltfremd.

um 23:37 von Minka04

>>
@ 22:52 von nostradamus 2015

„ Mir ist inzwischen der Glaube abhandengekommen, dass mit Einschränkungen und Verschärfungen überhaupt ein nennenswerter Rückgang erreicht werden kann.
Solange es sich um ein "diffuses Geschehen" (RKI) handelt und die Maßnahmen nicht wissenschaftlich fundiert sind, ist es ein Stochern im Nebel.“

Kann ihren Beitrag gut verstehen. Hier wäre wirklich mehr wissenschaftl. Erforschung wünschenswert.
<<

... und als der vorletzte Mensch starb, saß da noch ein einsamer Forscher und forschte, forschte, forschte...

Risikogruppen schützen. Rest der Bevölkerung befreien

Da von 30 bis 40 % die Risikogruppen sind, müssen diese Teile der Bevölkerung die Ffp2 ffp3 Masken tragen.

Falls es auch nicht möglich ist, da bleibt es nicht übrig, dass solche Bürgerinnen Zuhause bleiben müssen und die Unterstützung von Staat bekommen.

Nach weiteren Recherche habe ich festgestellt, dass von diesen 30 bis 40 % nur 2 bis 8 % nicht in der Lage sind, die Ffp2 ffp3 Masken zu tragen.

Ich nehme stark an, dass das Staat in der Lage ist, diese Menschen zu schützen und die Zuhause bleiben verordnen .

Wenn solche Schichten der Bevölkerung geschützt sind, müssen keine anderen die Masken tragen.
Und es können die Sportvereine geöffnet werden samt Theatern und Fitness Studio etc.

@ 23:28_Leipzigerin59- Inzidenz unter 50 bringen..?

„22:37 @Demokratieschue...
Ziel ist, die 7-Tage-Inzidenz unter
50 / 100.000 zu bringen.

Davon ist Schweinfurt weit entfernt.“

Dieses Ziel ist weltfremd und falsch. Die Politik hat sich ein Eigentor geschossen das in das IfSG auf zu nehmen.

Ich verstehe nicht wieso man es nicht schafft Heime so zu isolieren, dass das Personal und die Besucher regelmäßig getestet werden.

So wie das Boris Palmer in Tübingen seit langem vor macht.

Die Konzepte gibt es. Die Politik lässt aber die Heime auf sich gestellt.

Der Lauterbach sollte sich mal diesen Themen widmen, anstatt sich ständig in den Wirren der Demokratie zu verirren.

Dann können die Inzidenzen auch ruhig auf 500 steigen. Das entscheidende sind nicht die Zahlen. Da haben wir ohnehin bis zu 10 mal mehr unentdeckt.

Das Entscheidende ist es die Heime und die ambulante Pflege zu schützen.

um 22:52 von nostradamus 2015

>>
Mir ist inzwischen der Glaube abhandengekommen, dass mit Einschränkungen und Verschärfungen überhaupt ein nennenswerter Rückgang erreicht werden kann.
Solange es sich um ein "diffuses Geschehen" (RKI) handelt und die Maßnahmen nicht wissenschaftlich fundiert sind, ist es ein Stochern im Nebel.
<<

Es ist ja keine Glaubensfrage. Gibt es keine Kontakte, dann gibt es keine Virenübertragung. Gibt es weniger Kontakte, gibt es weniger Virenübertragung.

Es geht also nicht um die Maßnahmen, sondern um deren Durchsetzung. Als ich heute schrieb, dass man Quarantäne konsequent durchsetzen müsse, antwortete jemand, das würde ja einsperren bedeuten. Quarantäne wird schon seit dem Frühjahr angeordnet, offenbar von vielen aber als Kann-Bestimmung verstanden.

23:25 von Leipzigerin59

«Und die gültigen Maßnahmen kontrollieren!»

Viel besser wäre noch …
die Notwendigkeit für Kontrollen sänke endlich mal, weil Einsicht steigt.

Je länger Corona aber währt. Desto ratloser werde ich, wie man dies in DEU zu einem Maß erreichen soll, dass "Lockdown Version (x)" mal nicht mehr notwendig wäre.

Kommt mir vor wie einst die TV-Werbung für dieses Spülmittel irgendwas für den Abwasch. Das eine Dorf hatte dieses Spülmittel, längst die blitzblanke Pfanne in XXXL, und konnte wieder feiern. Das andere Dorf hatte es nicht, und plagte sich noch mit Schrubben der Pfanne.

Das eine Dorf ist in Südostasien.
Das andere ist in Deutschland.

Debattiert sich den Wolf, was am besten gegen den Schmutz in der Pfanne sei. Und führt letztlich die gesetzliche Pflicht ein, der Pfanne mit Aku-Kratz aus Stahlwolle zu Leibe zu rücken.

Während das Dorf in Südostasien schon wieder was Leckeres im Restaurant essen geht. Mal so als Analogie "zum Bevölkerungsverhalten" zum Corona in Dörfern A + B …

@ 22:17 von Ernst Stavro Blofeld

"Corona-Skeptiker und Impf-Verweigerer sollten bei der medizinischen Behandlung auf Intensivstationen meinem Empfinden gemäß nachrangig behandelt werden."

Dumm nur, daß die meisten Patienten in einer ICU gar nicht mehr die Frage beantworten können, ob sie denn ein "Corona-Skeptiker" sind.

Die Impf-Verweigerer dürften Sie momentan noch gar nicht nachrangig behandeln, da es ja noch keine zugelassene Impfung geben SARS-CoV-2 gibt.

06. Dezember 2020 um 23:55 von vriegel

>> Knappheit auf den ICUs..?! <<
.
.
Die Antworten auf Ihre Fragen finden Sie alle im Internet! Diese sind allerdings anders als Sie es mit Ihren Fragen vermitteln wollen!

um 23:55 von vriegel

>>
Die Frage muss doch eine andere sein:

1. wie viel mehr Patienten hat man gegenüber dem Vorjahr um diese Zeit.

2. hat man mehr Patienten als in der Grippesaison 2017/2018...
<<

Wie unsinnig Ihre Fragestellung: Die Krankenhäuser sagen Operationen etc ab, um Kapazitäten frei zu machen und dann kommen Sie und erzählen uns, dass die Patientenzahlen nicht gestiegen sind.
Und zu Ihren sonstigen Zahlenspielereien: Wenn man erst mal mit Corona auf eine Intensivstation kommt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit für ein nahes Ableben ungemein.

@ 23:13 von Anna-Elisabeth @22:18 von Lutz Jüncke

//Danke, es ist nett, dass Sie uns Ärzten die Triage erklären ...//

Sorry, davon bin ich weit entfernt. War ja auch keine Erklärung sondern der der Hinweis auf diesen besonderen Fall.

//Die Triage wertet Überlebenswahrscheinlichkeiten, nicht miese Gesinnung (Coronaskeptiker).//

Da muss ich Ihnen Recht geben. (Auch wenn es schwer fällt.)

//Gesinnung zum Maßstab einer ethisch vetretbaren Triageentscheidung zu machen//

Das ist und bleibt das Problem: Was ist ethisch vertretbar?
Kann man hier im Forum kaum ausdiskutieren.

Schulen- ein Ort der Infektionen..?!

In Schweden waren alle Schüler bis zur 9. Klasse immer im Präsenzunterricht.

Darüber gab es home schooling im Frühjahr und jetzt auch wieder seit 2-3 Wochen.

Man kann da also sehr gut was davon lernen.

Kinder bis ca. 14 Jahre sind kaum ansteckend und infizieren auch nur sehr selten Erwachsene.

Das weiß man inzwischen sehr gut. Es gibt viele internationale Studien dazu, die die WHO auch veröffentlicht hat.

Studenten an der Uni, insbesondere in den ersten Semestern haben wechselweise Unterricht.

Zudem sind Schulen keine hot spots.

Bei rund 150.000 Neuinfektionen täglich in Deutschland inkl. Dunkelziffer, spielen einzelne Infektionen, die sicher statt finden, keine Rolle für das Gesamtgeschehen.

Ohnehin sind das auch keine Infektionen, die schwere Verläufe nach sich ziehen.

Der Schutz der Risikogruppe muss direkt vor Ort erfolgen.

An der Grippe erkranken Kinder viel schwerer und da sind diese auch die Infektionstreiber.

@ 22:40 von Schneckenmaus

"Schon vergessen, dass gerade die Staaten mit den scharfen Lockdowns im Frühjahr die höchsten Infektions- und Sterbezahlen damit erreicht haben?"

An welche Staaten denken Sie da? Wenn ich mir die Pandemie-Verläufe in einzelnen Staaten anschaue, sehe ich das der Lockdown im Frühjahr durchaus was gebracht hat. Beispiele: Italien hat es in Europa als erste erwischt, als sie den Lockdown einführten, war es schon zu spät. Im Sommer und Herbst hatte Italien dann aber lange Zeit sehr niedrige Zahlen.

Tschechien in Gegensatz hat einen sehr strengen Lockdown sehr früh gemacht. Im Ergebnis waren die Zahlen im Frühjahr sehr niedrig, danach aber haben sie die Sache schleifen lassen und die tschechischen Zahlen gingen extrem hoch.

Mit die höchsten Fallzahlen - und zwar nicht in Wellen, sondern in gerader Linie - haben jene Ländern, in denen die Krankheit von seiten der Regierung heruntergespielt wurden - die USA und Brasilien!

@00:01 von vriegel

Der Tod ist nicht alles, was von SARS-CoV-2 verursacht. Folgeschäden der Infektion reichen von permanenter Müdigkeit bis zu gravierenden Hirnschäden. Auch bei jüngeren Menschen. Alles, was die Infektionen eindämmen kann, in jeder Altersgruppe, ist angesagt,

Ob Impfungen tatsächlich dazugehören, scheint mir mittlerweile zweifelhaft. Sie verhindern weder die Infektion noch die Weitergabe des Virus, sie können offenbar lediglich die direkten Krankheitssysmptome dämpfen. Ob das reicht, um der Pandemie Einhalt zu gebieten und große Schäden zu verhindern?

Darstellung: