Ihre Meinung zu: Brexit-Beratungen: Am Sonntag wird weiterverhandelt

5. Dezember 2020 - 20:45 Uhr

EU-Kommissionschefin von der Leyen und der britische Premier Johnson wollten am Abend Schwung in die festgefahrenen Brexit-Verhandlungen bringen. Das Ergebnis: Es soll - trotz aller Differenzen - weiterverhandelt werden.

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Kommentare

war doch zu erwarten..

hat irgend jemand, sei es auf europäischer oder britischer (exit)Seite etwas anderes erwartet?? Bei Herrn Johnson ganz bestimmt nicht. Er will nach wie vor die Vorteile einer Handels- und Zollunion, ohne etwas dafür zu leisten. Last die Briten gehen, richtet feste Grenzen und möglichst hohe Zölle ein, evtl geht's Boris dann so, wie seinem großen Vorbild Donald (wobei ich glaube, er würde (im Gegensatz) zu diesem, eine Niederlage bei einer Wahl eingestehen
Gruß
Georg

Die britische Verhandlungstaktik ...

... leuchtet mir nicht wirklich ein. Einerseits spekulieren die Briten auf ein Einknicken der EU. Das ist mittlerweile aber sehr unwahrscheinlich geworden. Andererseits hört man immer wieder, dass die Briten sich darauf freuen, zukünftig der EU die Schuld am Scheitern der Verhandlungen geben zu können.

Ich frage mich allerdings, was genau man damit gewonnen hat. Eine absackende Wirtschaft mit unabsehbaren Verwerfungen, aber das schöne Gefühl, jemanden dafür verantwortlich machen zu können? Was natürlich nicht funktionieren wird, selbst wenn es zuträfe.

21:08 von Thomas D.

politische funktionäre halt. wenn sie logisch denken könnten, würden sie in der wirtschaft ihr geld verdienen

was soll´s

die haben ja noch gut 3 Wochen zeit

Egal wie das ausgeht,

Eins ist sicher, das Volk hat entschieden und wurde respektiert vom Parlament!
Bitteschön, wo haben wir das bei uns je gehabt? Ich persönlich respektiere das!
Mit den Konsequenzen müssen Sie (Emgländer) wie auch die EU leben!
(meine persönliche Meinung, muss das wohl immer sagen)

das war zu erwarten

von der Leyen ist eine politische Figur, die aus eigenem noch nie irgend etwas erreicht hat; sie wurde durch Merkel ins Amt gehoben. Ein Unglück für die EU und Deutschland. Merkel, auf die letztlich der Brexit zurückgeht durch ihre Weigerung, den Britten bei der Beschränkung des Ausländerzuzugs entgegenzukommen, vollendet so gleichsam den immensen Schaden, den sie der EU angetan hat. Im Grund ist es absurdes Theater. Jeder Politiker weiß im Grunde, dass ein übertriebener Zuzug in ein Gebiet Probleme bereitet. Diese Weisheit ideologisch durch Festhalten an der Freizügigkeit zu überspielen, war einer der vielen Fehler Merkels.

Pokern auf (zu) hohem Niveau

Und das alles auf dem Rücken der Menschen.

Johnson muss sich später in den Geschichtsbüchern viele Fragen stellen lassen.

Die Wirtschaft durch Corona angeschlagen wird durch den Brexit so stark beeinflusst werden, dass da viele Menschen an den Rand der Existenz bringen wird...

Oder darüber hinaus.

Lasst ihm doch endlich seinen Brexit

Merkt die EU Tante von der Leyen nicht, dass Boris Johnson-Trump überhaupt keine Vereinbarung möchte oder tut sie nur so mitspielen ?
Drückt Euch die Hand, grüsst Euch nochmal und dann lasst sie endlich ziehen diese Britten.
They ever come back again wenn die Menschen in Großbritannien nach einiger Zeit merken, dass der Schuss nach hinten kosgegangen ist.
Nur dann sind die Thatcher-Rosinen ein für alle Male futsch.
„Wir sind eine Nation, die auf dem Rückzug, nein auf dem Rückschritt, ist.“

Harter Aufprall

Wenn Johnson jetzt nicht bald einlenkt, dann sollten wir einfach den harten Brexit machen und dann wird der feine Herr schon sehen, wie weh der harte Aufprall am Popo tut.

Selbstbestimmungsrecht

Wenn die Briten allein bestimmen wollen, welche Fischkutter vor ihrer Küste herumschippern, wie viel Geld ihr Staat kränkelnden Unternehmen zuschießen kann und welcher Gerichtsbarkeit sie sich unterwerfen (oder auch nicht), dann ist das doch ihr gutes Recht, oder?

Mir scheint, dass die EU immer noch nicht ganz geschnallt hat, dass die Briten bereits raus SIND und keinesfalls auf alle EU-Forderungen eingehen müssen.

Natürlich wäre es einfacher und profitabler für sie, die entsprechenden Zugeständnisse zu machen und die EU in dem Glauben zu lassen, sie hätte auf der Insel zoch was zu sagen

Aber genau das wird Boris nicht tun. Es geht hier mittlerweile ums Prinzip.

Das war zu erwarten

Von der Leyen weiß einfach was sie will. Der kann Johnson nix vormachen. Vielleicht kennt er keine so intelligente Frauen, die eben wissen, wo's lang geht.

zu hoch gepokert

die EU hat mit der Absicht an den Briten ein Exempel zu statuieren zu hoch gepokert und wertvolle Zeit für Verhandlungen verloren.
Mittlerweile ist man wohl darauf gekommen, dass die Briten durchaus auch was zu bieten haben-ihre Fischgründe, 40 Mrd Euro, die die EU noch gerne kassieren möchte etc.
5 Minuten vor 12 will man dann plötzlich verhandeln.
Ich befürchte -zu spät.

Selbst schuld

@ Werner Ehlert:
Die Wirtschaft durch Corona angeschlagen wird durch den Brexit so stark beeinflusst werden, dass da viele Menschen an den Rand der Existenz bringen wird...

Hoffentlich nur welche, die dafür waren.

Ab 1.1.2021 dicht machen

Es reicht wirklich langsam. Türen zu, hohe Zölle suf Alkes, Visapflicht, Verlust von Arbeitsgenehmigungen, Verlust von Bankzulassungen, extreme Überwachung von Finanztransaktionen, Fahrprüfung für Briten die in Europa mit PKW oder LkW fahren wollen, Rauswurf aller britischen Konzerne und Auflösung aller Verbindungen, ...

Herr Schwebe,

Sie glauben also wirklich, in der Wirtschaft wäre logisches Denken gefragt und deshalb die Richtschnur allen Handelns?
Oh, oh, wenn Sie sich da mal nicht täuschen.
Es ist ja wohl kaum mit Logik zu begründen, dass etwa die Umwelt zerstört wird "aus wirtschaftlichen Gründen" und dass etwa weit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Armut und Angst vor dem Hungertod leben muss "aus wirtschaftlichen Gründen".
Und nun raten Sie mal, wonach sich die Wirtschaft - größtenteils- orientiert.

Am 05. Dezember 2020 um 21:08 von Thomas D.

euchtet mir nicht wirklich ein. Einerseits spekulieren die Briten auf ein Einknicken der EU. Das ist mittlerweile aber sehr unwahrscheinlich geworden.
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Die EU ist doch schon eingeknickt-oder was denken sie warum plötzlich so hektisch verhandelt wird.
Wenn alles so ist, wie man uns glauben machen will, würden ja die Briten auf Knien um Verhandlungen bitten und der EU entgegenkommen-sorry aber danach sieht es gerade nicht aus.

Feindliche Attacken

Wenn man die britische Tabloid Presse verfolgt, ist die EU sowieso an allem Schuld, was die Briten je an Unglück erleben mussten. Die Unterschrift unter einen wie auch immer gearteten Vertrag deuten sie als Einknicken. Die Mehrheit scheint das zu glauben und ist nicht an dem Deal interessiert. Boris wird jedes Ende als Triumph verkaufen (müssen). Es gibt kein befriedigendes Ende wie irgendwann wenigstens im Januar in den USA.

Sinnlos

„Doch am Ende reichte es nur zum Bekenntnis: Man will weiter verhandeln“

Dieses „Bekenntnis“ - oder vielmehr: Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit nützt den betroffenen Bürgern allerdings nichts. Die werden auch weiterhin handeln bzw. selbst untereinander verhandeln müssen, um jeden Tag über die Runden zu kommen. Und können nur hoffen, dass sie dabei von ihren jeweiligen „Regierungsverantwortlichen“ in Zukunft nicht mit noch mehr (vollkommen überflüssigen) Barrieren als jetzt schon behindert werden.

Am 05. Dezember 2020 um 21:34 von Werner Ehlert

Pokern auf (zu) hohem Niveau
Und das alles auf dem Rücken der Menschen.

Johnson muss sich später in den Geschichtsbüchern viele Fragen stellen lassen.

Die Wirtschaft durch Corona angeschlagen wird durch den Brexit so stark beeinflusst werden, dass da viele Menschen an den Rand der Existenz bringen wird...
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Boris Johnson ist gewählter Premier Minister und tut, was die Briten ihm mit ihrem Ja zu Brexit aufgetragen haben-die EU verlassen. Zum Vorteil oder zumindest zum geringsten Schaden Großbritanniens der möglich ist.

21:51 von JueFie

Gute Werbung für die EU. Da möchte man doch sofort Mitglied werden.

Lasst sie endlich gehen ...

... sie wollen einfach nicht. Sie träumen von einem „Empire“, dass es nie mehr geben wird. Und jahrzehntelang haben sie cherrypicking betrieben und die EU abgezockt, was ihnen aber nicht gereicht hat. Sollen sie gehen und endlich ihre Austrittsrechnung bezahlen. Ursprünglich war mal die Rede von Milliarden. Heute redet keiner mehr von irgendeinem Betrag. Die EU wird auch ohne die Briten zurechtkommen. Aber umgekehrt?

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass die EU dringendst reformiert werden muss. Allem voran ist es unbedingt erforderlich, Mehrheitsbeschlüsse einzuführen und Einstimmigkeit abzuschaffen, damit Erpressungsversuche keine Chance mehr haben.

Am 05. Dezember 2020 um 21:46 von Waldimir Pudding

Harter Aufprall
Wenn Johnson jetzt nicht bald einlenkt, dann sollten wir einfach den harten Brexit machen und dann wird der feine Herr schon sehen, wie weh der harte Aufprall am Popo tut.
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Na endlich mal ein EU-Hardliner, der den vollen Durchblick hat.
Wenn der Brexit nur die Briten schmerzen würde-warum verhandelt die EU dann überhaupt?
Mit der Drohkulisse Johnson zum Einlenken zu zwingen hat ja schon mal nicht geklappt-nun ist die EU offensichtlich so verzweifelt, dass sie sogar Ursula v.d. Leyen losschickt, das Ruder noch rumzureißen.
Ja ohne die Briten wird das EU Königreich klein und unbedeutend

@21:48 von Zweitaktmotor

>> Mir scheint, dass die EU immer noch nicht
>> ganz geschnallt hat, dass die Briten bereits
>> raus SIND

Nope. IMO geht es für die EU nur noch um die Frage: "UK am ausgestreckten Arm verhungern lassen oder gleich ersäufen?" -.-

Und anscheinend haben EU, Schotten und Nordiren genau dieses schon geschnallt, nur die Engländer noch nicht. oO

Damals, als ich aus meinem Tennisclub ausgetreten bin ...

Damals, als ich aus meinem Tennisclub ausgetreten bin ...

... hatte ich eine Notiz hinterlassen: "Has been lovely. Will do something else in my life now. Cheers. Bye", hatte die Clubschlüssel zurückgelassen und habe Fußball gespielt.

Wenn die EU sich als einen Club verstünde, der dazu da wäre, die Vorteile aller Mitglieder zu mehren und nicht nur den einzelnen Funktionären mehr Macht und Geld zuzuschanzen, wäre ein Austritt Großbritanniens schon 2016 erfolgt bzw. wäre dieser gar nicht nötig gewesen.

Machthungrige Politiker ruinieren mal wieder alles ... selbst die europäische Idee!

Am 05. Dezember 2020 um 21:51 von JueFie

Am 05. Dezember 2020 um 21:51 von JueFie
Ab 1.1.2021 dicht machen
Es reicht wirklich langsam. Türen zu, hohe Zölle suf Alkes, Visapflicht, Verlust von Arbeitsgenehmigungen, Verlust von Bankzulassungen, extreme Überwachung von Finanztransaktionen, Fahrprüfung für Briten die in Europa mit PKW oder LkW fahren wollen, Rauswurf aller britischen Konzerne und Auflösung aller Verbindungen, ...
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Genau den Ärmelkanal verminen und den Euro Tunnel sprengen-haben sie wohl noch vergessen zu erwähnen.
Alles ganz einfach.
Ja da waren dann noch die 4 Millionen EU-Bürger, die in GB arbeiten und leben-na ja die werden sie wohl opfern.

@ Hanno Kurt

Ja ohne die Briten wird das EU Königreich klein und unbedeutend

Das vereinigte Königreich ist eh schon klein und unbedeutend.

England braucht einen "Schuldigen"

um der eigenen Bevölkerung sagen zu können, nicht die Politik Londons ist schuld an der schlechten Gesamtlage in England, Wales, Schottland und Nordirland, - nicht die eigenen, innenpolitischen Fehler, sondern der imaginäre böse und zerstörerische Feind von aussen. Der böse Kontinent läßt das grosse und stolze Großbritannien leiden, aber "Britain is great" und wird dennoch wie Phoenix aus der Asche auferstehen. Blablabla. So funktioniert es auch in Polen, Russland, Ungarn und so weiter. Primitiver Nationalismus übertüncht das eigene politische Total-Versagen gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insofern braucht Westminster geradezu den Misserfolg.

21:08 von Thomas D.

«Die britische Verhandlungstaktik … leuchtet mir nicht wirklich ein.»

Gar nichts am Brexit leuchtet seit Juni 2016 ein.
Außer Unfug, der seither dauerhaft signalrot blinkt.

Nun zum Jahresende 2020 kurz vor Toresschluss haben die Bewohner der Hafenorte + die an den Ausfahrten am Euro-Tunnel das besondere Vergnügen von LkW-Invasion. Im UK selbst, und in FRA + BEL. Schnell noch Waren druff uff die Insel schaffen … oder von da weg in die EU.

Bevor am 01.01.2021 mit dem ersten Böller dann doch der Zollbär kommt. Weiß man zwar nicht genau … aber besser is' mehr gut, und sicherer is' mehr sicher. Man wird die LkW wohl spätestens ab Heiligabend wie beim Tetris stapeln müssen.

Verderbliches kommt ganz nach oben drauf … und Whiskey ganz nach unten hin. Den kann man dann auch noch im März 2021 verzollen. Der wird ja um so schmackhafter, je länger er lagert.

Muss man aber auch sagen: 4,5 Jahre sind eigentlich zu wenig Zeit für Exekutiv-Engländer, um zu verstehen, was der Brexit nun sei.

22:05 von vau.ge@gmx.de

Mehrheitsbeschlüsse einzuführen und Einstimmigkeit abzuschaffen,
.
ob unser Land damit einverstanden ist !
womöglich könnten wir dann ja überstimmt werden

GB sollte sich nicht erpressen lassen

Der Brexit ist für England ein voller Erfolg, vor allem wirtschaftlich. Diesen (richtigen) Kurs sollten sich die Briten jetzt nicht durch Eurokraten verwässern lassen. Man sollte das umsetzen was Brexit-Befürworter vor allem wollen: Grenzen zu und Zölle rauf (Extremzölle)! Kein Fisch mehr für die EU und keine europäischen Autos auf britischen Straßen.

Und seit Trump weiß jeder: das (goldene!) Zeitalter des Protektionismus hat begonnen. Alle werden dabei gewinnen - nur selbsternannte Exportweltmeister werden massiv verlieren. Gut so!

Am 05. Dezember 2020 um 22:09 von saschamaus75

Nope. IMO geht es für die EU nur noch um die Frage: "UK am ausgestreckten Arm verhungern lassen oder gleich ersäufen?" -.-
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Ja da fragt man sich doch als braver EU-Bürger, warum plötzlich so hektische Bemühungen der EU laufen doch noch einen Austrittsvertrag zu verhandeln.
Zu ihrem Beitrag kann ich nur sagen "Hochmut kommt vor dem Fall".

Unfaire Subventionen - unfaire Gerichte - Johnson like

@ Zweitaktmotor:
Selbstbestimmungsrecht. Wenn die Briten allein bestimmen wollen, welche [...] dann ist das doch ihr gutes Recht, oder?

Ja, das ist super fair, wenn jemand selbst entscheiden kann, ob das Gericht zuständig ist oder nicht und ob er sich an die Gesetze hält oder nicht. Mit dem werde ich gerne Geschäfte machen.

Außerdem macht es ganz doll Spaß, mit Unternehmen zu konkurrieren, die vorne und hinten vom Staat aufgepeppelt werden.

Na da meldet sich ja mal jemand mit geballter Ignoranz

Natürlich wird der Brexit letztlich sowohl den Briten, als auch der EU weh tun. Die Frage ist nur, wem er mehr schadet. Großbritannien erlebt die Corona-Krise mit gewaltigen Verwerfungen in der Gesellschaft und der Wirtschaft und die Inselpopulisten wollen nun auch noch den harten Brexit, um völlig auch ganz sicher unterzugehen. Mit dem Bruch internationalen Rechts in Nordirland rückt auch der so lange ersehnte Freihandelsvertrag mit dem USA in weite Ferne. Ich weiss zwar nicht, wen Sie mit EU Königreich meinen, aber es könnte sein, dass Boris Johnson und seine Kamarilla zum Sargnagel des Vereinigten Königreichs werden. Vielleicht haben wir in Europa mit Schottland, Nordirland und Wales bald neue Beitrittskandidaten. Doch wie wird man den englischen Rest dann noch nennen können?

Doller Erfolg, ganz doller

@ psxlo:
Der Brexit ist für England ein voller Erfolg, vor allem wirtschaftlich.

Ja, vor allem voll.
So etwa 200 bis 300 tausend Arbeitsplätze schätzen britische Wirtschaftswissenschaftler, wird er kosten.

EU verkommt zu einer Schulden- und Transferunion

Dass die Briten nicht mehr in der EU sein wollen, kann man ihnen nicht verübeln. Aus der EU ist eine Schulden- und Transferunion geworden, dessen einziges Bindesmittel die leckeren Billionen sind, die in Nehmerländer fließen.

Dt. Sparer, Rentner, Arbeitnehmer, Steuerzahler bluten seit Jahren in BILLIONENHÖHE dafür, dass die uneinbringbaren Schulden maroder südeuropäischer Staaten, Banken und Unternehmen weiterfinanziert werden können, um ja nicht das politisch gewünscht, aber völlig dysfunktionale Projekt Euro nicht einstürzen zu lassen.

Wem die Interessen dt. Sparer, Rentner, Arbeitnehmer und Steuerzahler völlig egal sind, sei gesagt, dass die Südeuropäer durch diese Machenschaften genauso, wenn nicht mehr leiden, da sie zu politisch abhängige Almosenempfänger aus Berlin und Brüssel degradiert werden, die infolge des Euros mit dem Rücken zur Wand stehen und in einem Sumpf aus Armut, Arbeitslosigkeit und Schulden untergehen.

"Tolles" Europa, das die EU-Befürworter da zusammenzimmern

Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht.

Dass diese in der Vergangenheit in den großen Weichenentscheidungen massiv daneben liegt, zeigt die Eurokrise allein schon, die natürlich - entgegen der vollmundigen Ankündigungen von Merkel, Schulz, Juncker etc. - natürlich nicht gelöst ist, sondern die Probleme viel größer geworden ist, als vor fünf Jahren!

Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-und-italien...

Was für ein Theater.

Diese prognostizierten "Horrorszenarien" sind lächerlich.
Früher war das was erwartet wird ganz normal und gehörte dazu.
Hier wird alles extrem aufgebläht, so als wenn die Welt untergeht.
"Nichts wird so heiß gegessen,wie es gekocht wird".
Und nicht ständig so tun, als wenn GB am Ende als der alleinige Verlierer dastehen wird.
Ich kann die Briten verstehen.

@ Hanno Kurt

Ja da fragt man sich doch als braver EU-Bürger, warum plötzlich so hektische Bemühungen der EU laufen doch noch einen Austrittsvertrag zu verhandeln.

Hektisch? Wo?
Die EU lehnt sich zurück und wartet, ob bis Sylvester noch was kommt. Wenn nicht, ist es auch egal. Hoffentlich kriegen die Briten dann ihren Impfstoff vorher. Nachher nämlich nicht mehr.

Lernt denn keiner aus der Vergangenheit?!

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.

Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.

Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Zerwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.

Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

Am 05. Dezember 2020 um 22:15 von Sisyphos3

22:05 von vau.ge@gmx.de
Mehrheitsbeschlüsse einzuführen und Einstimmigkeit abzuschaffen,
.
ob unser Land damit einverstanden ist !
womöglich könnten wir dann ja überstimmt werden
-------------------------------------------------
Ja das würde dann mit schöner Regelmäßigkeit geschehen, wenn es darum geht, wer zahlt und wer bekommt-im Moment klappt das mit Frau Merkel auch mit der Einstimmigkeit ganz im Interesse der nehmenden Mehrheit..

21:51 von JueFie

warum der Hass ?
was haben ihnen die Briten getan ?
"willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein"
so in der Art ?

um 22:10 von Blitzgescheit

"Damals, als ich aus meinem Tennisclub ausgetreten bin ...

... hatte ich eine Notiz hinterlassen: "Has been lovely. Will do something else in my life now. Cheers. Bye", hatte die Clubschlüssel zurückgelassen und habe Fußball gespielt."

Blöd nur wenn sie über den Tennisclub vergünstigte notwendige Ersatzteile für Medizinprodukte erwerben konnten.
Und die zahlen sie nun voll...
Ich kann ihnen sagen, daß unsere Firma das NHS ausbluten wird; und zwar im 100 Millionen Bereich.. Witzerweise gleich zweimal... ich sage nur UKCA.
Und wir werden nicht die einzigen sein, die erkannt haben, daß nun der Schutz über EU Gesetzgebung "is not applicable anymore".

Neu-Gründung der EU vonnöten!

Die EU in der aktuellen Form ist untragbar! (Betonung: aktuelle Form!)

Die EU ist ja nicht einmal willens oder fähig, die Probleme, die EU- und Eurokritikern, deren man nicht nur in der AfD findet, zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn eine tatsächliche Fehleranalyse durchzuführen - und Gott behüte - zielführende Reformen umzusetzen! Die EU in der aktuelle Form nicht mehr tragbar und zeigt durch die der verherrende Euro-"Rettung"spolitiik, die dem Norden Billionen kostet und den Süden in einem Sumpf aus Schulden, Arbeitslosigkeit, Stagnation und poiitischer Abhängigkeit belässt, dass die quasi-sozialistischen/zentralistischen Maßnahmen der EU massiv gescheitert sind und die Demokratie, Freiheit und den Wohlstand in Europa schwächen, nicht stärken!

Insofern muss hier endlich eine ehrliche Sachdebatte über die fundamentalen Fehler der EU stattfinden und dringend notwendige Reformen eingeleitet werden. Falls dies nicht möglich, bleibt nur noch eine Neugründung

omg

Anscheinend hat Johnson noch nicht begriffen, daß es für UK in der Zwischenzeit nur noch 'Friss oder Stirb' heißt? oO

GB fühlt sich längst frei, - und die EU fühlt sich beleidigt

Die EU kann da gar nichts mehr erwarten. Das souveräne GB macht sich seine eigenen Regeln, und die EU bleibt ein Konglomerat, das dann wegen seiner Starrheit weitere Risse bekommt. GB wird es anderen vormachen.
Es ist heutzutage überall keine Geldfrage mehr, da alle Seiten sich über Generationen verschulden um Löcher zu stopfen. Nur das heute zählt, und das hat auch Deutschland bereits eingesehen und praktiziert es: Die Banken schaffen Geld aus dem nichts. Und die EZB ist mittlerweile die schlimmste von allen. Und Deutschland zahlt freiwillig den Löwenanteil als sichere Finanzbasis der EU. Hüben wie drüben wird man alle die Seinen befriedigen, die es nötig haben. Damit kann man keinen mehr unter Druck setzen.

@ Heidelberg

Mit dem Bruch internationalen Rechts in Nordirland rückt auch der so lange ersehnte Freihandelsvertrag mit dem USA in weite Ferne.

Selbst unter Trump war der Freihandel mit den USA ein Hirngespinst von Boris. Die USA diktieren dem kleinen GB einfach den Vertrag. Da hätte Trump doch nix gekannt. Aber egal, jetzt ist "America first" ja abserviert. Schnee von gestern. You're fired, Donnie.

@ Blitzdings

Lernt denn keiner aus der Vergangenheit?!

Doch.
Populisten werden bei Unfähigkeit schneller abgewählt, wie sie gucken können. Boris großes Vorbild ist jetzt bald Geschichte. Vergangenheit.

Ihr lieben Brexit

Ihr lieben Brexit Befürworter, was außer eurer eigenen Abneigung gegen die EU (=Ablehnung von internationaler Zusammenarbeit zugunsten von nationalem Handeln) spricht denn eigentlich dafür, dass das UK nun versucht, alleine für sich mehr positives zu erreichen. Trump ist weg vom Fenster, damit stehen die Briten nun alleine da.
Die innenpolitischen Probleme mit Schottland und vor allem mit dem Status Nordirlands werden unlösbar sein ohne EU.
Schon das Versagen bei Corona deutet an, wohin die Reise geht.
Also, Brexit-Befürworter, was spricht dafür, und kommt mir bitte nicht mit der Fremdbestimmung oder Diktatur aus Brüssel.

omg

Wenn die Briten (als ewige Dauerblockierer) endlich raus sind, können wir als EU endlich(!) unsere EIGENE RatingAgentur gründen! -.-

Wirtschaftserfolg der Briten

@pxslo Die Erkenntnis, das der Brexit ein voller Wirtschaftserfolg der Briten ist, haben Sie aber exlusiv. Es ist jetzt schon abzusehen, das UK in eine der schlimmsten Wirtschaftkrisen nach dem 2. Weltkrieg rutschen wird. Wenn die Engländer Pech haben, wird es bald auch nur ein "Small Britain" geben, weil die Schotten sich womöglich selbstständig machen.

Wer um die Ecke denkt, braucht Logik nicht zu fürchten

"Und seit Trump weiß jeder: das (goldene!) Zeitalter des Protektionismus hat begonnen. Alle werden dabei gewinnen - nur selbsternannte Exportweltmeister werden massiv verlieren. Gut so!" @pxslo
.
1. Das "Goldene Zeitalter" Trump ist vorbei
2. Protektionismus bremst die Weiterentwicklung der Welt
3. D ist tatsächlich exportstark, um damit den Mangel an Rohstoffen auszugleichen.
4. Als Deutscher MUSS man sich der Ansicht der Siegermacht anschließen, unbedingt. Denn natürlich muss man sich für sein Land schämen!

22:22 von Waldimir Pudding

"Ja, vor allem voll.
So etwa 200 bis 300 tausend Arbeitsplätze schätzen britische Wirtschaftswissenschaftler, wird er kosten."

Mittelfristig (u. das schon bald) werden mehr Arbeitsplätze entstehen, als wegfallen. Beim Freihandel gibt es kaum Gewinner, nur Verlierer. Jobs entstehen nur bei ausländischen Produzenten, die mittels Billiglöhnen (Zeitarbeit) den Wettbewerb ruinieren.

Wenn überhaupt, dann kann da

Wenn überhaupt, dann kann da wahrscheinlich nur noch eine Minimallösung herauskommen. GB hat sich völlig verspekuliert und wird jetzt wohl mit den negativen Konsequenzen leben müssen. Wo heutzutage Multilateralismus gefragt ist, ist Leben in der " Einsamkeit " kein Spaß. Die GB Elite wird der Wohlstandsverlust nicht so hart treffen wie die allgemeine Bevölkerung.

Und was soll da verhandelt werden?

Es gibt doch ein Austrittsabkommen. Was soll denn da noch verhandelt werden?

22:17 von pxslo

«Kein Fisch mehr für die EU und keine europäischen Autos auf britischen Straßen …»

Vor allem kein britischer Fisch mehr für die EU. Gaaanz wichtig. Dafür ab 01.01.2021 ein Gesetz im UK, das zu jeder (!) Mahlzeit im UK Fish & Chips zu essen sei. Auch im 7 Gänge Menü beim 3 Sterne Koch muss mind. einer Fish & Chips sein. Irgendwer muss die ganzen aus dem Meer gefangenen Gesellen ja weg essen.

«… und keine europäischen Autos auf britischen Straßen.»

Noch'ne weitere prima Idee.
Jetzt übertreffen Sie noch weit alle Erwartungen.

Hingehört und aufgepasst … ihr Briten:
Solltet ihr so'n doofes Auto aus der EU haben, und auch auf Straßen damit fahren. Ist es zu verschrotten … oder nach Afrika zu verkloppen.
Zu Fuß gehen ist eh viel gesünder. Oder mit'm Fahrrad fahren.

Könnt ihr dann sparen, bis ihr euch den Rolls oder den Bentley kaufen könnt. Oder das auch erst eure Ur-Ur-Erben können.

Dürfen Autos aus Asien weiter auf Straßen in Britannien?
Man weiß es nicht. Hauptsache nix EU.

Der Weise spricht

" GB wird es anderen vormachen." @paule2
.
Korrekt formuliert muss es heißen: "GB muss allen anderen etwas vormachen, denn es wird baden gehen.". Und um von den horrenden Corona-Toten-Zahlen abzulenken, wird in GB die Impfung "vorgezogen"!
.
Toll auch die Verachtung dafür, dass D und die EU viele Schulden machen, um die Folgen von Corona abzumildern. Impfen ist da die absolut billigere Lösung, auch wenn die keine Toten mehr lebendig macht!

Ich kann es Johnson nicht verübeln...

Bisher ist die EU noch immer eingeknickt. Das war bei Maggie Thatchers Handtasche schon so ("I want my money back!") und die Geschichte des Britenrabatts hat sich nahtlos durch die Geschichte der EU gezogen. Warum sollte es also diesmal anders sein?
Aber für den Fall, dass die EU diesmal nicht einknicken sollte (ein mögliches französisches Veto gibt da Hoffnung), hätte Johnson sich diesmal übelst verzockt.

@ psxlo

Beim Freihandel gibt es kaum Gewinner, nur Verlierer. Jobs entstehen nur bei ausländischen Produzenten, die mittels Billiglöhnen (Zeitarbeit) den Wettbewerb ruinieren.

Und deshalb machen wir unseren Markt jetzt dicht. Die britischen Billigproduzenten mögen ihre Waren anbieten wo sie wollen und ihre Währung abwerten wie sie wollen.

/// Am 05. Dezember 2020 um

///
Am 05. Dezember 2020 um 22:40 von pxslo
....
Mittelfristig (u. das schon bald) werden mehr Arbeitsplätze entstehen, als wegfallen. Beim Freihandel gibt es kaum Gewinner, nur Verlierer. Jobs entstehen nur bei ausländischen Produzenten, die mittels Billiglöhnen (Zeitarbeit) den Wettbewerb ruinieren.///
.
Wenn Sie sich z.B. den Handel GB's mit der EU ansehen, etwa die Hälfte des gesamten GB Exports, wird klar, dass Ihre Einschätzung überhaupt nicht von der Realität gedeckt, sondern grob falsch ist.

@21:50 von Hanno Kuhrt

>> dass die Briten durchaus auch was zu
>> bieten haben
Ähh, was denn?

>> ihre Fischgründe,
Eine Lappalie im Promillebereich. -.-

>> 40 Mrd Euro, die die EU noch gerne
>> kassieren möchte
Jepp, selbst ich als Punk muß in der Kneipe meinen Deckel bezahlen. oO

>> etc.
Wie, "etc"? Das war es schon?

>> 5 Minuten vor 12 will man dann plötzlich
>> verhandeln.
Jepp, 'am Abend werden die Faulen fleißig'. Nur, daß die Faulen in diesem Fall die Briten waren. -.-

Johnson hat doppelt versagt

Johnson hat keinen Vertrag mit der EU zustande gebracht und er hat in der Coroana-Krise so ziemlich alles falsch gemacht, wo geht. Bauchlandung.

@21:51 von JueFie

>> Ab 1.1.2021 dicht machen
>> [...]

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

22:36 von harpdart

"Also, Brexit-Befürworter, was spricht dafür, und kommt mir bitte nicht mit der Fremdbestimmung oder Diktatur aus Brüssel."

Nein, ich komme mit der Schuldenunion. Der Brexit bedeutet keine Steuerverschwendung mehr an reformunwillige Pleitestaaten, keine Schuldenunion mit südlichen Sorglos-Staaten.

@paule2, 22:33 Uhr

Boris Johnson wird ein ähnliches Schicksal ereilen, wie es nun bei seinem Vorbild Donald Trump der Fall war. Das britische Pfund wird auf Talfahrt gehen, GB wird Arbeitsplätze verlieren, Schottland seine Unabhängigkeitstendenzen verstärken, vor allem der Gesundheitssektor wird leiden und das Land, vergleichbar Trump-Country, tief gespalten sein. Eine starke EU ist wichtig, um in der globalisierten Welt bestehen zu können. Die asiatischen Staaten zeigen aktuell sehr eindrucksvoll, wie wichtig Wirtschaftsräume mit verlässlichen Partnerschaften sind. Deutschland ist vergleichsweise gut aufgestellt, braucht aber die EU aufgrund seiner Exportorientierung. Patrioten votieren deshalb für eine starke EU.

21:33 von AufgeklärteWelt

Zitat:"Merkel, auf die letztlich der Brexit zurückgeht durch ihre Weigerung, den Britten bei der Beschränkung des Ausländerzuzugs entgegenzukommen,"

Vollkommener Quatsch. Es war GB, das entgegen dem deutschen Wunsch die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Osteuropäer nach der Osterweiterung sofort haben wollte. Warum wohl? Außerdem war GB nie im Schengenraum, d.h. es hatte immer volle Kontrolle über seine Grenzen (bei einer Insel ja auch ein bisschen einfacher als wenn man mitten in Europa liegt). Aber Merkel ist schuld, na klar...

22:33, paule2

>>Es ist heutzutage überall keine Geldfrage mehr, da alle Seiten sich über Generationen verschulden um Löcher zu stopfen. Nur das heute zählt, und das hat auch Deutschland bereits eingesehen und praktiziert es: Die Banken schaffen Geld aus dem nichts. Und die EZB ist mittlerweile die schlimmste von allen. Und Deutschland zahlt freiwillig den Löwenanteil als sichere Finanzbasis der EU.<<

Es ist keine Geldfrage mehr, da Banken Geld aus dem Nichts schaffen, aber Deutschland zahlt den Löwenanteil dieses aus dem Nichts geschaffenen Geldes?

Interessant.

@paule2, 22.23 Uhr - Sin now, pay later

"GB fühlt sich längst frei".

Sie meinen wohl, dass GB langsam den "freien Fall" zu spüren bekommt... Die Briten werden letztlich für die verfehlte Politik von Johnson und Co. büßen müssen. Sin now, pay later...

21:26 von Leisetreter

Mit den Konsequenzen müssen Sie (Engländer) wie auch die EU leben!
#
Leisetretter,ich sehe es genau so.Und füge noch hinzu,lasst erst einmal ein paar Jahre vergangen sein und macht dann Bilanz über das für und wieder was das verlassen der EU gebracht hat.

21:48 von Zweitaktmotor

ZItat:"Mir scheint, dass die EU immer noch nicht ganz geschnallt hat, dass die Briten bereits raus SIND und keinesfalls auf alle EU-Forderungen eingehen müssen."

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Ja, die Briten sind draußen, aber sie wollen gerne ihre Waren und Dienstleistungen in die EU ausführen und Waren und Dienstleistungen aus der EU beziehen. Dazu braucht es Regeln und Vereinbarungen. Wenn GB so tut, als könne man in einem Club, den man gerade verlassen hat, genauso weiter spielen als wenn man noch Mitglied wäre, ist das ein Irrglaube.

22:30 von Blitzgescheit

>>Die EU in der aktuelle Form nicht mehr tragbar und zeigt durch die der verherrende Euro-"Rettung"spolitiik, die dem Norden Billionen kostet und den Süden in einem Sumpf aus Schulden, Arbeitslosigkeit, Stagnation und poiitischer Abhängigkeit belässt, dass die quasi-sozialistischen/zentralistischen Maßnahmen der EU massiv gescheitert sind und die Demokratie, Freiheit und den Wohlstand in Europa schwächen, nicht stärken!<<

Sie haben in Ihrer Brandrede den Osten vergessen, v.a. Polen und Ungarn, zwei Hauptprofiteure der EU. Sehen Sie die erheblichen Transferleistungen dorthin auch als massiv gescheitert an?

21:50 von Hanno Kuhrt

Zitat:"5 Minuten vor 12 will man dann plötzlich verhandeln"

Ihre "5 Minuten" dauern jetzt schon länger als 3 Jahre. Wer die ganze Zeit entweder nicht weiß, was er will, oder trotzig blockiert, ist nicht die EU. Und es ist auch nicht die EU, die ein bereits geschlossenes Abkommen wieder umgehen und außer Kraft setzen will.

@ psxlo

Kein Fisch mehr für die EU und keine europäischen Autos auf britischen Straßen

Jeden Tag Fish and Chips und bei jedem Wetter Rad fahren? Wer's mag.

22:10 von Blitzgescheit

Zitat:"Wenn die EU sich als einen Club verstünde, der dazu da wäre, die Vorteile aller Mitglieder zu mehren und nicht nur den einzelnen Funktionären mehr Macht und Geld zuzuschanzen, wäre ein Austritt Großbritanniens schon 2016 erfolgt bzw. wäre dieser gar nicht nötig gewesen."

Mal davon abgesehen, dass der erste Teilsatz eine bösartige Unterstellung ist - muss man die "Logik" verstehen, die da lautet: "wäre ein Austritt Großbritanniens schon 2016 erfolgt bzw. wäre dieser gar nicht nötig gewesen." ?

Realitätsverlust?

Grundsätzlich bin ich großer Fan von Verhandlungen. Aber wir haben den 5. Dezember 2020. Was soll den jetzt noch verhandelt werden? Geht lieber Weihnachtsgeschenke shoppen. 2021 ist auch noch ein Jahr! ;)

22:13 von Thomas Mainthal

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Nur eine kleine Korrektur scheint mir nötig zu sein: Es ist nicht "England", das einen Schuldigen braucht, es sind Boris Johnson und die nationalistischen Brexiteers, die ihr Versagen einem ausländischen Sündenbock aufbürden wollen.

22:40 von pxslo

«Mittelfristig (u. das schon bald) werden mehr Arbeitsplätze entstehen, als wegfallen. Beim Freihandel gibt es kaum Gewinner, nur Verlierer. Jobs entstehen nur bei ausländischen Produzenten, die mittels Billiglöhnen (Zeitarbeit) den Wettbewerb ruinieren.»

Die ganzen > 300 Mio. neuen Briten müssen erst noch geboren werden.
Die bisherige Konsumenten aus der EU ersetzen.

Schwierig wird es in Britannien auch mit Hochlohn-Bezahlung für nur Britannier ohne Billiglöhner, Wein anzubauen, und genügend Erdbeeren für Wimbledon. Von real Wichtigem wie Medikamente herstellen erst gar nicht zu reden. Oder Maschinen- und Industrie-Technologie.

Das konnte & hatte man im UK einst ja auch selbst. Bis diese "Iron Lady" Margret Thatcher mit ihrem Anti-Industrie-Beelzebub daher kam, und ihren Landsleuten dieses Wissen & Können weg exorzierte. Als Ersatz kamen Internationale Banken nach London. Stellt sich nun als Luftnummer raus.

Folgen von doof sieht man nicht immer schon morgen.
Kleines 1 x 1 …

phme, 23:01

Sie haben in Ihrer Brandrede den Osten vergessen, v.a. Polen und Ungarn, zwei Hauptprofiteure der EU. Sehen Sie die erheblichen Transferleistungen dorthin auch als massiv gescheitert an?

Wenn Faschistenstaaten wie Ungarn und Polen EU-Leistungen erhalten, ist das ganz sicherlich ein massives Scheitern demokratischer Politik.
Falls es eine solche in den sonstigen Staaten der EU überhaupt gibt ...

Sorry aber Johnson muss mal aufhören zu blockieren

Sorry aber wenn Johnson weiter so blockiert, dann sehe ich keinen Sinn mehr in weiteren Verhandlungen. Der ist das Problem und nicht Merkel oder Von-der-Leyen wie von englischer Seite behauptet.

Was das hier angeht:

Fangrechte, Wettbewerbsregel, Kontrolle

Diese Fragen sind: Gleiche Wettbewerbsbedingungen, die Kontrolle eines künftigen Abkommens und die Fangrechte für EU-Fischer in britischen Gewässern. Von der Leyen und Johnson betonten, "dass keine Einigung möglich ist, wenn diese Fragen nicht gelöst werden". Die Fangrechte sind ein Symbolthema für Großbritannien und vor allem Frankreich. Paris hatte zuletzt mit einem Veto gedroht, sollten seine Interessen nicht ausreichend gewürdigt werden.

bin ich FÜR Fangquoten, FÜR Schutz von Korallenriffen, FÜR fairen Wettbewerb. Da muss England sich bewegen genauso wie die USA. Schluss jetzt mit diesem illegalen Protektionismus. Von daher möchte ich da Einigungen die für beide Seiten fair sind.

@22:40 von pxslo 22:22 von Waldimir Pudding

//"Ja, vor allem voll.
So etwa 200 bis 300 tausend Arbeitsplätze schätzen britische Wirtschaftswissenschaftler, wird er kosten."

Mittelfristig (u. das schon bald) werden mehr Arbeitsplätze entstehen, als wegfallen. Beim Freihandel gibt es kaum Gewinner, nur Verlierer. Jobs entstehen nur bei ausländischen Produzenten, die mittels Billiglöhnen (Zeitarbeit) den Wettbewerb ruinieren.//

Und es werden vor allem in der Pflege viele Arbeitsplätze frei, weil den vielen ausländischen Pflegekräften das Leben in GB schwer gemacht wir. Und dann sieht es dort noch düsterer aus als bei uns in Deutschland. Vielleicht sollte Herr Spahn mit dem Abwerben einfach in GB beginnen. Eine solche Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen.

@ Blitzdings

wäre ein Austritt Großbritanniens schon 2016 erfolgt bzw. wäre dieser gar nicht nötig gewesen.

Doch, der Brexit war schon nötig. Mit den lästigen EU-Gesetzen hätten die konservativen britischen Unternehmer nicht so richtig Sozial- und Umweltdumping betreiben können. Und dem gemeinen Volk hat man es mit Hetze gegen ausländische Arbeitnehmer schmackhaft gemacht.

@pxslo, 22.17 Uhr - Irrweg des Brexit

Das "goldene" Zeitalter des Protektionismus hat ist krachend gescheitert und mit ihm sein Architekt Donald Trump - abgestraft von den Wählern, noch immer krankhaft besessen von seinem angeblichen Wahlsieg. In Asien bilden sich Wirtschaftsräume in Konkurrenz zu den USA. Die EU muss dazu ein starkes Gegengewicht bilden, Kleinstaaterei führt in die wirtschaftliche Isolation und in den sozialen Abstieg. Boris Johnson steht nach der Abwahl seines Vorbildes Trump vor einem Scherbenhaufen. Aber auch Deutschland wird unter dem Brexit leiden. Ich verstehe nicht, wie man vor diesem Hintergrund dem Brexit das Wort reden kann. Gerade von der AFD würde man doch eigentlich patriotisches Denken erwarten...

Am 05. Dezember 2020 um 23:10 von schabernack

"und genügend Erdbeeren für Wimbledon"

Naja in Corona Zeiten reichen da auch ein paar Pfund Erdbeeren. Reicht ja für die Spieler und die Schiedsrichter.

EU gibt klare Regeln für Vertrag vor

Die EU hat klare Bedingungen aufgestellt, die kann Boris annehmen oder er lässt es. Kein Sozialdumping und subventionierte Billigarbeit, keine versteckten Unternehmenshilfen durch die Hintertür, kein Umweltdumping zum Nachteil europäischer Konkurrenz, freier Zuzug von Arbeitnehmern aus der EU.

23:05 von Waldimir Pudding

"Kein Fisch mehr für die EU und keine europäischen Autos auf britischen Straßen..."

"Jeden Tag Fish and Chips und bei jedem Wetter Rad fahren? Wer's mag."

Nein, alles was man nicht verbraucht geht in die EU. Im Gegenzug darf die EU dann Produkte nach GB exportieren. Wohl gemerkt 1:1

100 Mrd. € Export bedeuten 100 Mrd. € Import. So entstehen keine Schulden und es gibt nur Gewinner.

Ich dulde nicht das England europäische Märkte überschwämmt

Außerdem geht es überhaupt nicht, dass England europäische Märkte überschwämmt und den EU-Ländern keine Chance auf Marktzutritt lässt. Nein England, so definitiv nicht.

https://tinyurl.com/yxlg6nuo
n-tv: Weitere Verhandlungen vereinbart - Große Differenzen bei Brexit-Spitzengespräch Samstag, 05. Dezember 2020

Die EU möchte hingegen Wettbewerbsvorteile für britische Firmen durch Regeldumping verhindern, zumal das angestrebte Handelsabkommen britische Waren unverzollt und ohne Mengenbegrenzung auf den EU-Markt lassen würde.

Da bekommen England und die USA von mir ganz hartes Teflon.

21:48 von Waldimir Pudding

Von der Leyen weiß einfach was sie will. Der kann Johnson nix vormachen. Vielleicht kennt er keine so intelligente Frauen, die eben wissen, wo's lang geht.
#
Na da braucht er sich doch nur im eigenen Hause um schauen. Maggi Thacher war doch auch sehr selbstbewusst.

23:10 von schabernack

"Die ganzen > 300 Mio. neuen Briten müssen erst noch geboren werden.
Die bisherige Konsumenten aus der EU ersetzen."

Länder wie Japan, Südkorea oder China kommen auch ganz gut ohne 300 Mio. EU-Konsumenten aus. Was sind schon 300 Mio. EU-Bürger im Gegensatz zu 7 Mrd. Menschen (Konsumenten) auf der Erde? England muß hinaus in die Welt.

23:13 von Demokratieschue...

«Was das hier angeht:
Fangrechte, Wettbewerbsregel, Kontrolle …
bin ich FÜR Fangquoten, FÜR Schutz von Korallenriffen, FÜR fairen Wettbewerb.»

Ganz vor allem anderen muss GB endlich die Korallenriffe in heimischen Gewässern viel besser schützen, als es bisher geschieht. Ganz besonders die an der Nordküste … aber auch die im Ärmelkanal.

@ Adeo60, 22:54 Wirtschaftsraum?

Mit den Wirtschaftsräumen haben sie ja Recht. Dazu hätte aber eine EWG gereicht, und so einer würde GB wohl auch beitreten.
Aber man wollte sich hier durch die EU einen Quasi-Staatenbund unter immer mehr Auflösung der Souveränitäten bilden. Juncker dürfte doch mittlerweile durch Offenlegung seiner Absichten allen die Augen geöffnet haben? GB ist unter Juncker deshalb rechtzeitig ausgetreten und nun wieder souverän. Legen Se da keinen Wert drauf?

23:13 von Demokratieschue...

"Sorry aber wenn Johnson weiter so blockiert, dann sehe ich keinen Sinn mehr in weiteren Verhandlungen. Der ist das Problem und nicht Merkel oder Von-der-Leyen wie von englischer Seite behauptet."

Johnson blockiert? Wie und wo? Ich sehe das genau wie die Briten: es sind Merkel oder v.d. Leyen die hier blockieren. Wird Zeit, dass endlich mal jemand aufsteht und auf den Tisch haut! Einigen muss man offensichtlich ihre Grenzen aufzeigen.

schabernack, 23:10

Folgen von doof sieht man nicht immer schon morgen

Stimmt. Manchmal sieht esfrauman sie auch schon heute.
Die Definition von "doof" ist hier das Problem.
Und es sind nicht BJ oder DT mit ihren lustigen Frisuren, sondern die marktradikale Ausrichtung der Politik.

Die natürlich nicht "doof" ist, sondern gewinnoptimiert. Selbstverständlich "demokratisch legitimiert".

Mit anderen Worten: Je dämlicher (ungebildeter) die Mehrheit der Bürger ist, desto einfacher ist es, eine "demokratische Mehrheit" für die Ausbeutung der Mehrheit und die perverse Bereicherung einer verschwindend kleinen Minderheit zu gerieren.

Nennt sich Demokratie, ist aber Gelddiktatur.

worum es wirklich geht

Johnson hat eine ausgezeichnete Bildung genossen. Er versteht also sehr gut, dass der Brexit Großbritannien schaden wird, ganz egal, ob nun am Schluss ein Deal mit der EU dabei herauskommt oder nicht.

Wichtig ist für Johnson und seine Hintermänner nur eins: dass die alte Taktik, die seit Jahrzehnten in Westminster genutzt worden ist, auch nach 2020 weiterhin funktionieren wird:

Es muss weiterhin möglich sein, der EU die Schuld zu geben. Johnson & Co. sind darauf angewiesen, dass genug Leute ihnen glauben, wenn sie in fünf Jahren behaupten, dass der wirtschaftliche Niedergang GBs nur daran liegt, dass die EU "aus Rache" keinen fairen Deal angeboten hat.

Es ist eben so:
Nur weil einer zutiefst unmoralisch ist, kann er trotzdem gerissen und clever sein.
_

Warum mit Johnson verhandeln?

Er hat vor kurzem einen Brexit Vertrag mit der EU unterschrieben. Nur um kurz darauf zu erklären, er habe es sich anders überlegt. Verträge mit Johnson sind also nicht das Papier wert, auf das sie geschrieben sind.

23:11 von kommentator_02

Wenn Faschistenstaaten wie Ungarn und Polen
.
diese Regierungen wurden von ihrem Volk (wieder)gewählt
sogar mit einer großen Mehrheit
meinen sie es ist angemessen sie so zu bezeichnen ?
weil wir ja so viel Erfahrung haben !
ausgerechnet wir das Zeug dazu haben, anderen Unterricht zu erteilen

@ psxlo

Nein, alles was man nicht verbraucht geht in die EU.

Billigfisch aus GB?
Vielleicht will den die 3. Welt.

@pxslo, 22.17h

Die Autos des Exportweltmeisters sind nach wie nicht nur beliebt, sondern auch die besten.
Auf das von Ihnen bzw. Erdogan angekündigte, in der Türkei entwickelte Auto, wird GB und der Rest der Welt wohl noch lange warten müssen.

@fathaland slim 22:56 Widerspruch?

Nö.
Der Bürger wird mit und durch Steuern diszipliniert, um sich der Staatsmacht als Untertan zu fühlen und Geld zur Verfügung zu stellen für den kurzfristigen Haushalt. Alles andere sind nur Drohgebärden!
Daß Deutschland zuviel Geld an die EU zahlen muß zeigt ja nur, daß Deutschland sich immer noch unterdrücken läßt.

Demokratieschuelerin, 23:13

bin ich FÜR Fangquoten, FÜR Schutz von Korallenriffen, FÜR fairen Wettbewerb.

Im Sinne der Fische?
Haben Sie sich mal angesehen, wie die "gefangen" werden?
Falls ja, verstehe ich nicht weshalb Sie überhaupt für Quoten sein können, statt diesen ganzen Raubbau an der Natur in Bausch und Bogen abzulehnen.
Sind Sie womöglich ein Öko-Wannabee?

Ich hoffe UK bleibt standhaft

denn es gibt ein Leben nach dem brexit... vielleicht mit wirtschaftlichen Einbussen (die EU ist ja andererseits immer tiefer in die Richtung der S chuldenunion unterwegs) aber dafuer gewinnen Sie ihre Souveraenitaet und damit die staatliche Freiheit und Unabhaengigkeit wieder. Dafuer haben in der Vergangenheit Kriege und Aufstaende statt gefunden. Dafuer geht der Brexit doch aeusserst zivilisiert von Statten. Also hoffentlich ein happy Brexit end 2020 und ein unabhaengiges UK.

die EU hat keine Zukunft

wenn man sich die Rechtsverstöße bei der Schuldenhaftung ansieht wird das Konstrukt des billigen Geldes im Desaster enden. in 5 Jahren werden die Briten Lachen dass sie dem drohenden Chaos entflohen sind

@Wladimir Pudding, 22.24h

Sich entspannt zurücklehnen sieht bei mir ganz anders aus.
Die EU wirf noch schnell alles in die Waagschale, was sie aufbieten kann.
Selbst wenn es UvdL ist.

23:42 von paule2

Daß Deutschland zuviel Geld an die EU zahlen muß zeigt ja nur,
daß Deutschland sich immer noch unterdrücken läßt.
.
täte eher sagen
wir versuchen unsere "Partner" in der EU zu kaufen

Wenn das Pfund weiter so fällt ...

... lohnt sich für die EU der Handel mit den Briten ja auch nicht mehr.

23:27 von pxslo

Was sind schon 300 Mio. EU-Bürger im Gegensatz zu 7 Mrd. Menschen (Konsumenten) auf der Erde?
.
wenn das aber alles "Hungerleider" sind !
Handel zum beiderseitigen Erfolg treiben,
kann man nur mit wirtschaftlich ebenbürtigen Ländern

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