Ihre Meinung zu: Regierung stimmt auf Kurswechsel bei Corona-Hilfen ein

30. November 2020 - 12:51 Uhr

Im November und Dezember zahlt der Bund große Teile der Umsatzausfälle infolge des Teil-Lockdowns. Regierungsmitglieder machten nun deutlich: So kann und wird es im Januar nicht weitergehen.

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Kommentare

man staunt nur noch

wie schnell unsere regierung lernt. offenbar wurde ihr berichtet, daß 75% des umsatzes zu erstatten, an irrsinn nicht mehr zu überbieten ist. bei dieser regelung verdienen die wirte mit nixtun mehr als letztes jahr.

Nicht vor der Wahl

Steuerhinterziehungen verfolgen, Steuervermeidung verhindern, Erbschaftssteuer erhöhen.
Mehr braucht’s gar nicht.
Damit könnte man schon lange vor der Wahl anfangen.

Warum?

>>""Wir können ganz sicherlich nicht auf unbegrenzte Zeit sehr umfassende Pakete wie jetzt die Umsatzrückvergütung weiterführen", sagte Altmaier in Deutschlandfunk."<<

Warum wendet sich Altmaier nicht mit einer Unterstützungsforderung an Brüssel? Verstehe ich nicht?

Wie kann das sein?

Vor 6 Tagen lautete die Überschrift auf Tagesschau: "Wirtschaft wächst schneller als gedacht"
Heute lese ich: "erhebliche Pandemie-Folgen für die Wirtschaft"
Wie können denn innerhalb von gerade einmal 6 Tagen so unterschiedliche Meldungen kommen?

Bund plant Ende der Großzügigkeit

Wenn viele Unternehmen vor dem aus stehen und andere mit 75% des ursprünglichen Ertrages bekommen und damit auskommen müssen habe ich Verständnisprobleme wenn von einer "Großzügigkeit" die Rede ist.

Planung ala Bundes- und Landesregierungen

Nach all den Monaten und obwohl es schon zu Beginn klar war, dass nun im Winter eine zweite Welle rollen würde, "planen" unsere Volksvertreter auf Sicht. Aber das ist man ja mittlerweile gewohnt: In der deutschen Politik belässt man es lieber beim "Reagieren" statt zu regieren. Nun stolpern wir eben irgendwie in Richtung Impfstoff, der die Lösung bringt. Bezeichnend dabei ist auch, dass es von Seiten der deutschen Regierung immer hieß, dass erst im Sommer 2021 mit einem Impfstoff zu rechnen sei - verbunden mit einer kleinen spitzen Bemerkung in Richtung des verrückten Trump, der von November 2020 plapperte.

Von Anfang an großzügig

"Der Umsatz kann auf Dauer nicht das zentrale Kriterium sein", fügte der Kanzleramtschef hinzu.

75% vom letztjährigen Umsatz fand ich von Anfang an erstaunlich großzügig. Im Extremfall ist ein Gastwirt auch Besitzer des Lokals oder Hotels. Dann bezahlt er keine Pacht. Das Personal ist in Kurzarbeit oder die Aushilfen bekommen gar nichts. Lebensmittel und Getränke müssen keine gekauft werden. Da bleibt von dem 75%igen virtuellen Umsatz mehr "Gewinn" übrig, als von 100% Umsatz bei Öffnung. Die meisten müssen zwar vermutlich weiter Pacht bezahlen, aber auch da dürfte es nicht so schlecht aussehen.

Aber nach dem schweren Jahr sei es den Leuten gegönnt. Auf Dauer wäre es allerdings schon eine merkwürdige Regelung, wenn ein geschlossenes Lokal mehr abwerfen würde, als ein geöffnetes.

Ausser Spesen...

Wenn sie jetzt aufhören zu Zahlen hätten sie gar nicht anfangen brauchen.
Jedem sollte von vornherein klar gewesen sein das die Zahlungen, um überhaupt sinnvoll zu sein bis zum ende des Lockdown weitergehen müssen, weil es keinen Unterschied macht ob die Pleite im November oder im Januar kommt.
Jetzt zucken und angst vor der eigenen Courage bekommen...ach ja, es ist ja Wahlkampf und es sind nur so eine Millionen Existenzen, nicht genug Wählerpotential um die Masse, die lieber ein Steuergeschenk, das man sich so nicht mehr wird leisten können, hätte aufzuwiegen.
Die Kälte im tiefsten Winter erfasst wohl auch die Herzen, und Hirne...

Kurswechsel macht Sinn

Auch ich finde, dass die Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft bislang recht großzügig gehandhabt wurden. Die Gaststättenbesuche
hätten aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin nicht die Vorjahreszahlen erreicht, zudem machen viele Betreiber durch Take-away Aktionen noch einen ordentlichen Umsatz. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sehe ich gedämpft optimistisch. Die vom Lockdown-light betroffenen Wirtschaftszweige machen nur einen vergleichsweise geringen Teil der Gesamtwirtschaft aus, die im dritten Quartal ordentliche Zahlen vorgelegt hatte. Wenn wir es schaffen, dass die Bevölkerung die Schutzmaßnahmen konsequent mitträgt und auch für deren Einhaltung wirbt, werden wird vergleichsweise gut aus der Krise herauskommen.

um 12:00 von nie wieder spd

>>"Damit könnte man schon lange vor der Wahl anfangen."<<

Ich denke das dicke Ende kommt erst nach den Wahlen und falls die Grünen mitregieren werden, doppelt dick.

Auf Dauer nicht machbar

Die Umstellung ganzer Branchen auf Transferzahlungen wird nicht lange funktionieren, da ein Vakuum entsteht. Dem ausgezahlten Geld steht keinerlei Wertschöpfung gegenüber. Das war einer der Gründe für das (finanzielle) Scheitern des Sozialismus in der DDR. Egal wie die neuen Konzepte aussehen werden, das Ergebnis muss sein, dass in diesen Bereichen wieder Geld verdient wird.

Die umsatzorientierte Erstattung ...

war volkswirtschaftlicher Unsinn und zeigt nur erneut, dass diese Regierung und ihre Berater volkswirtschaftliche Zusammenhänge noch nie verstanden haben!

Was soll das?

Es ist für den Bürger völlig irrelevant, wer für die Schäden der Corona-Eindämmungsmaßnahmen das Geld austeilt. Der Staat, ob Bund oder Länder, hat ohne die arbeitenden Bürger nichts zum Verteilen. Ergo zahlt der normale Bürger immer! Diesen Streit in der Öffentlichkeit breit zu machen ändert daran gar nichts, lenkt allerdings von den Tatsachen ab. Der Bund will sich frei machen, da 2021 Wahlen anstehen und für Probleme die Länder verantwortlich erklären. Darum geht es. Wir werden alles zahlen müssen, mit Steuern und erhöhten Beiträgen. Das wird für jeden bald schmerzlich spürbar werden.

rer Truman Welt

Tja, am Ende der Sackgasse angekommen!?
Das war seit März absehbar und Scholz bemerkt nun, daß seine Bazooka einen Rohrkrepierer hat und das ganze Ding ihm jetzt um die Ohren fliegt. Soweit das mit dem auf Sicht fahren -> da könnte es passieren irgendwo anzukommen, wo man gar nicht hin wollte!
Alles schließen und nichts ausser Hartz IV und Arbeitslosengeld zahlen kann ich heute auch gleich wieder vorhersagen, kann sich die Politik von der Backe schminken! Das funktioniert nicht und wäre bei der Wahl im September auch gefährlich, wollte zumindest eine der beiden Parteien weiter nach der Wahl 0 mit regieren, und ohne AfD ginge dann gar nichts mehr. Will das jemand?
In diese Situation hat sich die Politik mit Ansage selbst hinein manövriert. Jetzt braucht sie Intelligenz, dort wieder heraus zu kommen. Ich sehe weit und breit niemanden, dem ich das ernsthaft zutrauen würde, weshalb die CDU gut beraten wäre, zu schauen, ob sich nicht doch noch andere Kandidaten für den Vorsitz finden!

Panik?

"Wir können ganz sicherlich nicht auf unbegrenzte Zeit sehr umfassende Pakete wie jetzt die Umsatzrückvergütung weiterführen", sagte Altmaier in Deutschlandfunk.

Oha. Panik.

Ich übersetze das mal: Wir können nicht auf Dauer die Kosten unserer eigenen Maßnahmen tragen. Wer hätte das gedacht?

Wobei: Ich hätte gedacht, dass die Verkündung dieser Wahrheit bis zur Bundestagswahl hinausgezögert wird.

Die Not muss sehr groß sein.

11:58 von Wilhelm Schwebe

man staunt nur noch
wie schnell unsere regierung lernt. offenbar wurde ihr berichtet, daß 75% des umsatzes zu erstatten, an irrsinn nicht mehr zu überbieten ist. bei dieser regelung verdienen die wirte mit nixtun mehr als letztes jahr.

Hätte nie gedacht, daß mir das mal passiert. Aber hier bin ich mal bei Ihnen.

Lerneffekte muss man zubilligen

Lieber Herr Schwebe,
ich freue mich, Ihre Meinung teilen zu können. Wie Sie vielleicht bemerkt haben, habe ich meine Skepsis zu der doch recht großzügigen Unterstützung der Gastronomie mehrfach in diesem Forum zum Ausdruck gebracht. Es wird von mir also nicht nur der Weihrauchkessel geschwungen, wie Sie mir so gerne unterstellen möchten... Andererseits können die Betreiber ein kleines Fettpolster wahrscheinlich ganz gut gebrauchen, denn die nächsten Monate werden noch einmal hart. Ich würde Sie deshalb bitten, durch Ihre Kommentare mit dazu beizutragen, um für die AHAL-Schutzmaßnahmen zu werben. Wir sollten - unbeschadet unserer politischen Ausrichtung - alles tun, damit unser Land gut aus der Pandemie hervorgeht. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten - und das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund!

Wenig Hoffnung ...

Solange Querdenker und Co. in Deutschland quasi unbehelligt dafür sorgen können, dass die Infektionszahlen nicht wirklich sinken, habe ich wenig Hoffnung für die betroffenen Wirtschaftszweige...
Warum wehrt ihr euch nicht gemeinsam und ruft die eigentlichen Verursacher der Misere - die Leugner, Verharmloser und Ignoranten zur Verantwortung und Einsicht auf?
Nur gemeinsam werden wir die Krise meistern können !

Die sinnvollste und beste Maßnahme

Corona als das zu sehen, was es ist.

Und nicht versuchen um jeden Preis Infektionen zu verhindern.

Man weiß nun sehr gut, wer gefährdet ist. Und vor allem wer nicht.

Man muss ja nur nach Schweden schauen. Und dann mit Deutschland vergleichen.

Wir hatten im Frühjahr einen lockdown, Schweden nicht.

Wir hatten die Heime nicht geschützt, die Schweden auch nicht.

Viele meinen durch unseren lockdown hätten wir die Todeszahlen massiv reduziert. Aber stimmt das auch?

Schweden hat die Heime nach anfänglich heftigen Problemen geschlossen und die Mitarbeiter so gut geschützt, dass die Todeszahlen fast auf null gingen.

Auch bei uns gingen die Todeszahlen hauptsächlich deswegen runter, weil man genügend Schutzkleidung für die Pflegenden herbei geschafft hatte.

Auch im lockdown mussten die Pflegenden ja arbeiten und gleichzeitig ihr Privatleben führen.

Jetzt schließt Schweden wieder die Heime und die Todeszahlen gehen fast auf null runter...

Und bei uns...?!?

@Kessl

>>>Vor 6 Tagen lautete die Überschrift auf Tagesschau: "Wirtschaft wächst schneller als gedacht">>>

Schneller als gedacht unter den zZ gegebenen Bedingungen.
Und?

>>>Heute lese ich: "erhebliche Pandemie-Folgen für die Wirtschaft"
Wie können denn innerhalb von gerade einmal 6 Tagen so unterschiedliche Meldungen kommen?>>>

Auch logisch, das Folgen bestehen... ich sehe keine Unterschiedlichkeit.
Sondern nur nachvollziehbare Meldungen.

Regierung stimmt auf Kurswechsel bei Corona-Hilfen ein...

Und Kanzleramtschef Braun sagt, daß "der Staat nicht unbegrenzt handlungsfähig ist". Was bedeutet das ? Es deutet erst mal darauf hin, daß die Lasten auf die Bundesländer abgewälzt werden. Und die verweisen dann später vielleicht auf die Kommunen ?
Finanzminister Scholz hat erst gestern vollmundig Hilfen für die Gastronomie und Hotellerie angekündigt.
"Handlungsfähig" war und ist der Staat allerdings bei der Lufthansa, bei Tui, Adidas, Media Markt oder SIXT.

@Kessl, 12:03 Uhr

Völlig richtig, was Sie da schreiben. Auch ich bin überrascht über den ständigen Stimmungswechsel. Insgesamt sehe ich die Chancen für die deutsche Wirtschaft aber gut.
Die Hidden Champions sind nach wie vor gut aufgestellt, dank Kurzarbeit konnten die Arbeitnehmer in den Unternehmen gehalten werden und auch die Aktienmärkte signalisieren Zuversicht. Wenn wir, die Bürger, es schaffen, die Schutzmaßnahmen mit großer Mehrheit und konsequent umzusetzen, werden wir gestärkt aus der Pandemie hervorgehen. Diejenigen politischen Gruppierungen, die Corona noch immer leugnen oder schönreden wollen, sollten bei der nächsten Bundestagswahl abgestraft werden.

Unser Wirtschaftssystem

Unser Wirtschaftssystem funktioniert nicht während eines Shutdowns und mit Milliarden an Hilfen versucht man das zu vertuschen.

Die Betriebe sollten nicht nur geschlossen sein, sondern sollten in ihrem derzeitigen Zustand eingefroren werden. Keine Steuern werden fällig, keine Miete, kein Versicherungsbeitrag oder Kreditraten.
Den Inhabern kann man über die Sozialversicherung das zum Leben notwendige zahlen.

Bisher rinnt das Geld den Unternehmern durch die Finger, ohne das es ihnen was bringt.

@ 12:06-ah6600-Spitze Bemerkung über teump

„Planung ala Bundes- und Landesregierungen
Nach all den Monaten und obwohl es schon zu Beginn klar war, dass nun im Winter eine zweite Welle rollen würde, "planen" unsere Volksvertreter auf Sicht. Aber das ist man ja mittlerweile gewohnt: In der deutschen Politik belässt man es lieber beim "Reagieren" statt zu regieren. Nun stolpern wir eben irgendwie in Richtung Impfstoff, der die Lösung bringt. Bezeichnend dabei ist auch, dass es von Seiten der deutschen Regierung immer hieß, dass erst im Sommer 2021 mit einem Impfstoff zu rechnen sei - verbunden mit einer kleinen spitzen Bemerkung in Richtung des verrückten Trump, der von November 2020 plapperte.“

Es war ja auch „Reiner Zufall“, dass die Ergebnisse der Impfstudie erst kurz nach den Wahlen veröffentlicht wurden.

Die Zahlen wären auch schon davor da gewesen...

Aber gut. Ich weine Trump keine Träne nach, auch wenn er bei vielen Dingen -im Kern - gar nicht unrecht hat(te)...

12:07 von dr.bashir

>>75% vom letztjährigen Umsatz fand ich von Anfang an erstaunlich großzügig. Im Extremfall ist ein Gastwirt auch Besitzer des Lokals oder Hotels. Dann bezahlt er keine Pacht. Das Personal ist in Kurzarbeit oder die Aushilfen bekommen gar nichts. Lebensmittel und Getränke müssen keine gekauft werden. Da bleibt von dem 75%igen virtuellen Umsatz mehr "Gewinn" übrig, als von 100% Umsatz bei Öffnung. Die meisten müssen zwar vermutlich weiter Pacht bezahlen, aber auch da dürfte es nicht so schlecht aussehen.<<

Das habe ich ähnlich empfunden. Immer nur ein "fleißig austeilen, das hält die Konjunktur bei Laune" kann es auf Dauer nicht sein. Brinkhaus (CDU) hatte dies Anfang Oktober bereits angedeutet. Da bekam er von der Opposition als auch von SPD ordentlich "Buh"-rufe.

Wie man es macht...

in diesem Land macht man es nicht richtig! Es geht uns immer noch zu gut!

@ um 12:17 von Wegelagerer34

Der normale Bürger zahlt immer alles.
Nur gibt es Bürger, die aufgrund fehlerhafter Gesetze und fehlender Strafverfolgung leider keine Möglichkeit haben, sich angemessen am Steuerzahlen zu beteiligen.
Dem muß abgeholfen werden.
Unbedingt vor der Wahl.

@vriegel

.... und ich hatte gedacht, inzwischen hätte auch der Letzte die aktuellen Entwicklungen in Schweden mitbekommen... über die Mär der erfolgreichen Schweden liest man hier in den Foren kaum noch was.... muss wohl an der Informationsblase liegen, in der Einige vereinsamen ...

Bei uns demonstrieren munter die Unbelehrbaren

@vriegel
>>>Und bei uns...?!?>>>

Demonstrieren die grosse Gruppe der "Unbelehrbaren" munter und flockig ohne Einhaltung der Auflagen!
Und um die Demos zu organisieren und sonstiges trifft man sich sicherlich in Gruppen zu X Personen und das natürlich auch ohne Gedanken an Virus Weitergabe.

Letztendlich wird kein Weg an einer grundsätzlichen

Steuerreform vorbeiführen.
Notwendige Schritte dafür sind z.B.:
Einführung einer Vermögenssteuer, wobei hier nicht das Produktivvermögen sondern nur "totes Kapital" angemessen besteuert werden müsste.
Beibehaltung des Kindergeldes und Abschaffung des Kinderfreibetrags. Einführung eines Corona-Solidaritätszuschlags.
Einführung eines Umsatzsteuersatzes von 25% auf Luxusgüter.
Einführung bzw. Verschärfung der Spekulationsbesteuerung. Abschaffung von Steuerschlupflöchern...hier z.B. Verhinderung von Gewinnverlagerungen ins Ausland...…..
Keine "Extrawurst" für Kapitaleinkünfte, Spenden an politische Parteien etc.
Alles machbar, wenn der politische Wille vorhanden ist.

Kurzarbeiter ...

könnten auch sehr sinnvoll eingesetzt werden...wegen mir auch mit 60 Prozent der Stunden...ich dachte wir wären in einer Notsituation...wohl doch nicht...

@Wilhelm Schwebe - wirte mit nixtun mehr als letztes jahr.

Können Sie ihre Behauptung mal explizit vorrechnen !

"Künftig werden die Hilfen stärker auf Fixkosten ausgerichtet"

Das würde bedeuten dass vor allem kleiner Selbstständige, die eher weniger Fixkosten haben, aber keine Einnahmen - überwiegend wieder leer ausgehen!
Das kann nicht angehen, und zwar weder rechtlich noch moralisch. Der Staat kann doch nicht hingehen und die Leute an der Ausübung ihres Berufes hindern und die Leute gleichzeitig mit Hartz-4 in völlige Armut treiben?!
Das würde bedeuten dass diese Leute SÄMTLICHE Ersparnisse und einen Großteil ihrer Altersvorsorge aufbrauchen müssen. Wer weiss was Selbstständigkeit bedeutet der weiss auch dass Selbstständige i.d.R. kein Arbeitslosengeld bekommen und ihrer komplette Rente von den Einnahmen selbst finanzieren müssen!

um 12:17 von Meinung zu unse...

>>"Das funktioniert nicht und wäre bei der Wahl im September auch gefährlich, wollte zumindest eine der beiden Parteien weiter nach der Wahl 0 mit regieren, und ohne AfD ginge dann gar nichts mehr. Will das jemand?"<<

Ja, ich! Ich würde mich über eine Regierungsbeteiligung der AfD um rot-rot-grün zu verhindern und eine patriotische Facette in die künftige Regierung zu bekommen sehr freuen.

Kurswechsel?

Also alles so wie seit anfang des Jahres.

Jeden Montag neue um 180 Grad geänderte Regeln. Bin gespannt wann wir wieder beim Händewaschen reicht und masken sind nur was für den Op sind

12:06 von eine_anmerkung

von ertrag ist keine rede!

Re : DieAntwort42 !

In meinen Augen sind es nicht nur die von ihnen an gesprochenen Gruppen und Personen, sondern auch unsere Regierung selbst, die diesen völlig daneben gehenden Teil- Lock Down inszeniert hat. So manche der geschlossenen Einrichtungen hatten sehr gute Hygiene- Konzepte, die das Corona- Kabinett in die Tonne klopft, ohne mit der Wimper zu zucken, und ohne nach zu denken.
Grundsätzlich hätten alle nicht "System- relevanten" Betriebe für vier Wochen die Schotten dicht machen sollen, denn die meisten haben ja nicht einmal ein wirklich gutes Konzept, wie Infektionen verhindert werden könnten.
Aber wie immer sollen die bisher wichtigsten Industrie- Zweige irgend wie am Laufen gehalten werden, damit die Wirtschaftsdaten stimmen, und so manche Dividende ausbezahlt werden kann. Der Rest soll schauen wo er bleibt, und wie er /sie über die Runden kommt.
Dieses traurige und schaurige Spiel der unfähigen BR und LP`s wird in den Untergang führen. Langsam merken sie es !

Wer sich den (dankenswerterweise eingefügten, da äußerst erhellenden) Einspieler aus den ostasiatischen Ländern gestern unter daserste.ndr.de/annewill/Anne-Will-Sendung-Zwischen-Lockern-und-Verschaerfen,annewill6764.html ansieht, wo aller Welt vorgemacht wird, wie sich die Verbreitung des Virus auch in demokratisch geführten Ländern erfolgreich stoppen lässt, kann nur zu dem Schluss kommen, dass der entscheidende Vorteil offenbar ist, dass den meisten ganz normalen Bürgern (also die ohne irgendeinen "Führungsanspruch" - kompetenzbedingte Autorität fällt übrigens NICHT darunter, weil sie nicht beansprucht wird, sondern sich von selbst ergibt) in den Ländern Asiens keiner erst erklären muss, worauf es ankommt. Weil sie von sich aus bzw. selbst verantwortlich handeln. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil sie, nicht zuletzt aus kulturellen Gründen, schon immer wussten, dass das Prinzip Gemeinnutz vor Eigennutz nichts mit politischen Ideologien zu tun hat, sondern allen, also auch ihnen, dient.

Jetzt

Wer soll das finanzieren und zu welchen Bedingungen?

Bzw. Wie abhängig wird unsere Gesellschaft von den Gläubigern .

"75% vom letztjährigen Umsatz

"75% vom letztjährigen Umsatz fand ich von Anfang an erstaunlich großzügig. Im Extremfall ist ein Gastwirt auch Besitzer des Lokals oder Hotels. Dann bezahlt er keine Pacht. Das Personal ist in Kurzarbeit..."

die Kurzarbeitergelder werden von den 75% abgezogen... wenn man die Monate davor betrachtet, die wegen abständen/geringerer Tischkapazität auch allesamt nicht dne vollen Umsatz gebracht haben, kann man getrost davon ausgehen, das da übers ganze Jahr gesehen nirgendwo mehr Gewinn übrigbleibt als letztes Jahr.

"Auf Dauer wäre es allerdings schon eine merkwürdige Regelung, wenn ein geschlossenes Lokal mehr abwerfen würde, als ein geöffnetes."

Sie tun ja gerade so, als ob sich die Gastronomen aussuchen können, ob Sie öffnen oder nicht. Können Sie aber nicht, sie haben Berufsverbot, obwohl Sie liebend gern selbst Gelder erwirtschaften würden. In dieser Situation schon in der Überschrift so zu tun als ob die Hilfen "großzügig" seien, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Wo ist eigentlich das ganze

Wo ist eigentlich das ganze Geld?

Durch den Lockdown haben viele Menschen weniger Möglichkeiten ihr Geld auszugeben, wie sie es gewohnt waren. Was machen sie also mit den frei gewordenen Mitteln, sollen ja Milliarden sein.

Die Regierung sollte einen Weg eröffnen, wie sie dieses Geld einsammeln kann und damit die Menschen unterstützen, die jetzt ihren Job nicht nachgehen dürfen. Betonung liegt dabei auf den Menschen. Das Geld sollte nicht zu den Banken durchgereicht werden, wie in der Euro-Krise.
Wir zahlen also den Betrag in einen staatlichen Fond ein, den wir ansonsten im Restaurant oder im Urlaub ausgegeben hätten.

Am Ende der Krise wird das Geld wieder zurückgezahlt, durch die Steuereinahmen, der geretteten Unternehmen.

Notlinderung

Von großzügiger Unterstützung kann für die meisten Soloselbständigen, die bereits der erste Lockdown und die anschließenden Maßnahmen in starke finanzielle Verluste getrieben hat, keine Rede sein. Der jetzige Lockdown vergrößert nur den Schaden - viele haben nach wie vor Berufsausübungsverbot.
Beispiel: Einige meiner Bekannten , Psychotherapie und Tanz mit Gruppen , haben von März bis Oktober nur 2000,- bzw. 3000,- Euro bekommen ( also insgesamt für 8 Monate).
Dies reicht nicht einmal, um die Krankenversicherung zu zahlen, geschweige denn Lebensunterhalt.
Für November und Dezember wissen sie noch nicht. Hartz4 ist der letzte Ausweg, dann sind auch die ersparten Rücklagen fürs Alter weg.
So, dass nennt man Solidarität.
Die Politik macht sukzessive diese freiberuflichen Sozialarbeiter, Künstler, Musik- und Tanzarbeitende kaputt.
So sieht die Realität aus für Millionen Menschen.
, Aber was juckt mich das, wenn ich meine Rente oder Pension beziehe, Beamter bin ?‘

Mehr braucht’s gar nicht?

von nie wieder spd @

Doch es brauch etwas ganz Anderes.
Sparen, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und weniger Bevormundung, Ausbeuten und viel mehr persönliche Freiheiten.
Das fängt beim Autofahren an und hört bei der Abschaffung vom Soli, EEG,GEZ und vielen andern dingen noch lange nicht auf.

Schade, dass sich

Schade, dass sich Finanzlöcher nicht einfach wegimpfen lassen......

Wir schaffen das!

CORONA als Goldesel der Unternehmen

Wenn unsere Politiker von Wirtschaft nichts verstehen kommt solcher Unsinn dabei heraus. Fehlender Umsatz ist noch lange kein Verlust. Wenn eine Firma bei CORONA keine Material- und Lohnkosten hat fallen nur die Fixkosten an. Das ist meist wesentlich weniger als der Umsatzverlust. Für diese Unternehmen ist CORONA ein Glücksfall und wird auch noch von dummen Politikern belohnt

@ 12:10 von Adeo60

" Die Gaststättenbesuche hätten aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin nicht die Vorjahreszahlen erreicht, zudem machen viele Betreiber durch Take-away Aktionen noch einen ordentlichen Umsatz"
Es ist ihnen aber schon bewusst dass die Gastwirte UND ihre Familien von dem Umsatz auch die eigenen Lebenshaltungskosten bestreiten müssen für die niemand aufkommt!

"Die vom Lockdown-light betroffenen Wirtschaftszweige machen nur einen vergleichsweise geringen Teil der Gesamtwirtschaft aus.."
Das sagen Sie bitte mal den jetzt schon mehr als 50000 (!) vor dem Aus stehenden Einzelhandelsunternehmen und den zahllos in Hartz-4 abgerutschten Selbstständigen. Sind das nur Kollateralschäden?

"Wenn wir es schaffen, dass die Bevölkerung die Schutzmaßnahmen konsequent mitträgt ..werden wir gut aus der Krise kommen"
Solidarität ist gut, aber es macht erforderlich dass der Staat auch solidarisch gegenüber den Menschen ist die jetzt wirtschaftlich betroffen sind!

Vom Umsatz 75 % überwiesen

Wenn man darüber vernünftig nachgedacht hätte , bzw. einen Fachman gefragt hätte , dann hätte dieser Mann das anders entschieden. Denn sicher ist doch , dass in den BWA´s geschrieben steht , was das Unternehmen monatlich an Nettoertrag abwirft in % und in Euros. Würde man nun bei den Handelsunternehmen nachsehen , kommt man auf etwa 4-8 % ! Kostenbereinigt und eben diese Kosten sind weit weg von den o.g. 75 % ! Aber ist ja nur billiges Steuergeld warum soll man da vernünftig mit umgehen ?
Warum mußte man also den Unternehmen auch den Warenbestand , der bei geschlossenen Unternehmen ohnehin im Moment nicht gebraucht wird, zusätzlich bezahlen mit den 75 %? So kam es dann , dass an viele Unternehmen einfach überwiesen wurde. Corona hin oder her das ist einfach falsch.

es nicht richtig?

von LehrerFrankfurt @
Oder besser gesagt es wurde noch nie etwas richtig gemacht.

Wer immer auf weniger Freiheit, weniger Eigenverantwortung und viel mehr Staat und EU, Bevormundung und Ausbeutung über Steuern, Gebühren und Zwangsabgaben setzt hat es halt noch nie nach meiner persönlichen Meinung nach versucht.

Vriegel, du weißt aber schon,

Vriegel, du weißt aber schon, dass Schweden kaum Einwohner hat?
Das erklärt, warum da so wenige sterben. Rechne das in Prozent um, wenn du vergleichen willst.

@Karl Klammer...

das ist doch schon hundert Mal durchgerechnet...

Wenn man die Hilfen nicht

Wenn man die Hilfen nicht (mehr) zahlen will, dann kann man auch gleich einen Aufruf an alle Gastronomen, Hoteliers, Kulturschaffenden zum gemeinschaftlichen Suizid versenden.

wenn man es aber nicht gleich ganz so drastisch ausdrücken will, dann muss man festhalten das dieses Vorgehen der GroKo mindestens aktive Wahlhilfe für AfD und andere extremistische Parteien ist. Wenn man Menschen und damit Wähler permanent in die Ecke treibt, Ihnen selbst zu arbeiten verbietet, aber auch keine Zukunftsperspektive bietet indem man Hilfsgelder in Frage stellt noch bevor Sie überhaupt ausgezahlt sind dann erreicht man sicherlich nicht, das dies brav weiterwählen wie bisher...man treibt Sie Parteien zu, die man doch eigentlich kleinhalten wollte und sollte... ganz ganz üble Entwicklung.

Immer diese Vergleiche mit Schweden

Man kann ja drauf warten: Irgendwann kommt immer noch mal einer raus, der mit dem Finger Richtung Schweden weist. Jener Zeitgenosse hat es anscheinend immer noch nicht verstanden, dass Schweden kein Beispiel sein kann, da die Bevölkerung ziemlich weit verteilt ist und in nicht so vielen Städten wie bei uns, direkt aufeinander hocken. Und was da im Moment passiert, möchte ich nicht haben.
Das die Hilfen irgendwann nicht mehr kommen, war klar. Und ja, es gibt immer welche, die durch Pauschalregelungen profitieren. Und zahlen dürfen alle, ist auch klar. Und auch richtig, dass sich alle beteiligen. Hoffen wir nur, dass die die in der Lage sind, etwas mehr zu zahlen, das auch tun und es eingefordert wird.
Und was die Corona-Leugner angeht: Richtig hohe Bußgelder und zwar so, das es weh tut. Alles weniger als 1/2 Netto-Monatslohn ist zu wenig. Die halten sich nämlich erst dran, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht.

12:26 von vriegel

Dass Schweden es mittlerweile eingesehen hat, den falschen Weg eingeschlagen zu haben und nun einen anderen verfolgt, haben Sie wahrscheinlich noch nicht zur Kenntnis genommen?

Scholz: ab dem kommenden Jahr das "normale Regime"

Dann muss man konsequenterweise auch nächstes Jahr wieder auf Normalbetrieb umschalten, d.h. Hotel- und Gaststättengewerbe und Tourismus öffnen wieder (weitgehend) normal.
Ansonsten würde man einen zweistelligen Prozentanteil unserer Gesellschaft in Hartz-4 und somit in den völligen Ruin treiben. Was das auch politisch für Folgen hätte, kann sich wohl jeder selbst ausmalen.
Anm.: Bereits jetzt stehen über 50000 Einzelhandelsunternehmen unmittelbar vor dem Aus!

@Nettie 12:49

.... genau so ist es!

@ 12:39-Carina F- Demonstrationen in Schweden..?!

Mir ist nichts davon bekannt, dass in Schweden Menschen für eine Maskenpflicht demonstrieren gehen. Ihnen etwa?

Das spricht doch eindeutig dafür, dass die Schweden ihrer Regierung vertrauen und den Weg für richtig halten.

Und die Demonstrationen hier gegen die massiven Einschränkungen von Grundrechten sind mehr als gerechtfertigt.

Übrigens:

Würden Masken eine relevante Wirkung haben, dann müssten in vielen Ländern die Menschen massenhaft sterben.

Tun sie aber nicht. Auch nicht in Schweden. Im Gegenteil.

Schutz bietet nur eine FFP2-Maske, der indirekte Schutz, indem alle fast überall eine Maske tragen, ist - vorsichtig gesagt - kein Erfolgsmodell.

In Spanien demonstriert inzwischen sogar die Polizei gegen die Maskenpflicht.

Die Maske ist das am meisten überschätzte Mittel gegen die Pandemie.

# von Kessl 12.03

"Wirtschaft wächst schneller als gedacht". Wenn man solche Aussagen glaubt, ist man selber schuld.
Man sollte gar nichts mehr glauben und die Wahrheit wäre vermutlich auch nicht zu ertragen.

Unbezahlbare Loyalität

Ganz ohne Ungerechtigkeit kann und wird es mal wieder nicht abgehen, wie auch? Nicht von "Heute auf Morgen" sowie ohne Ankündigung für alle daran Beteiligten & Betroffenen, kann keiner dem Bund vorwerfen, es sei denn was in der Scholz Bazooka drin und dran war, wer etwas Entwicklungshilfe davon bekam, zuviel , zuwenig oder gar nix
Umsatz macht halt der Kunde nicht der Staat.

um 12:32 von LehrerFrankfurt

>>"Wie man es macht...
in diesem Land macht man es nicht richtig! Es geht uns immer noch zu gut!"<<

Wem geht es in unserem Land "zu gut"? Rentnern die flaschensammeln? Alleinerziehende die die Cent zweimal umdrehen müssen? Taxifahrer die keine Job mehr haben? Menschen die abnorme Mieten zahlen müssen um ein Dach überm Kopf zu haben? Ich kann nur mit dem Kopf schütteln über solche Sätze, sorry. Geht es uns erst dann "nicht gut" wenn wir auch wirtschaftspolitisch uns Kalkutta angenähert haben?

Klingt fast so,

Klingt für mich fast so, als ob die Leute bald doch alle wieder Ihrer Tätigkeit nachgehen müssen, um nicht verhungern zu müssen.

Ein paar Millionen Erwerbslose kann unsere Gesellschaft schon tragen. Aber vermutlich sind alle Hotelgewerbe, Restaurants, Künstler, Veranstalter, usw. dann doch irgendwie zuviel? Zumal die ja bislang dann doch auch selbst Steuern bezahlt haben. Und nun fehlt es an Einnahmen und die Ausgaben steigen massiv.

Hätte man das nicht vorher mit etwas nachdenken wissen können?

Warum wohl haben die Chinesen es anders gemacht? Die kennen sich scheinbar aus mit Massen.

Falsche Berufswahl

„So könne es nicht weitergehen“ und „Wirtschaftsweise“ posaunen „Nicht tragfähige/zukunftsfähige Geschäftsmodelle werden künstlich am Leben gehalten“.

Warum machen kleine Leute auch Restaurants auf, betätigen sich als Künstler oder Eventtechniker? Spekuliert doch mit Subprime Mortages oder buddelt nach Steinkohle bis 2040 - da öffnet sich die Tasche des Staates ganz ganz schnell... und lange

Re : rossundreiter !

Der Altmaier ist erstens von der CDU, zum Zweiten ist er zu sehr mit den Großen der Wirtschaft verbandelt, sonst hätten die Autokonzerne nicht noch mal 3 Milliarden gekriegt, die sie gar nicht bräuchten.
Nun hat ihm anscheinend jemand gesteckt, dass man nicht mehr so viele Geschenke verteilen kann, weil man sich ja nicht an gewisse Dinge wie Steuerhinterziehung und CO wagt, denn es könnte ja Freunde und Verbündete treffen. Auch will man keine Reichensteuer, könnten doch Wahlkampfspenden nicht mehr so üppig fließen. Also ist die Kasse langsam leer !
Die wirklich Betroffenen und Armen lässt man aber im regen stehen, wie immer. Auf so Typen kann das Land gut verzichten, denn solche Altmaiers gibt es wie Sand am Meer !

um 12:10 von Adeo60

>>"Auch ich finde, dass die Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft bislang recht großzügig gehandhabt wurden. Die Gaststättenbesuche.."<<

Also sind Sie der Meinung das unsere Regierung bisher falsch gehandelt hat (75%-Erstattung)? Nichts anderes sagen Sie damit aus.

@vriegel um 12:26

"Man weiß nun sehr gut, wer gefährdet ist. Und vor allem wer nicht."

Ach, wissen wir das wirklich? Ich bezweifle, dass ein Arzt mir einen unbedenklich Verlauf bei einer Virus Infektion bescheinigt.
Durch die statistichen Daten können wir Aussagen zur Wahrscheinlichkeit treffen. Für das individuelle Risiko sind diese aber nur bedingt belastbar.
Zudem kann jeder Infizierte noch andere anstecken und damit potentiell schädigen. Diese Verantwortung will wohl niemand übernehmen und deshalb sollten wir uns alle an die Maßnahmen halten.

@nettie, 12:49

Wohl nicht zuletzt deshalb, weil sie, nicht zuletzt aus kulturellen Gründen, schon immer wussten, dass das Prinzip Gemeinnutz vor Eigennutz nichts mit politischen Ideologien zu tun hat, sondern allen, also auch ihnen, dient.

Naja. Stimmt schon. Aber die (deutsche) Politik hat der Bevölkerung den Gemeinsinn durch eigenes Handeln halt systematisch ausgetrieben.

Stichwort Sozialstaatsreformen. Sowas gibt's halt woanders nicht.

Da braucht sich keiner wundern.

75% vom Umsatz

Ich kann die Skepsis verstehen, wenn Staat und Medien pauschal von 75% des Umsatzes als Hilfe reden. Allerdings muss man hier relativieren.
1. Es sollen maximal 75% gezahlt werden
2. Es gibt eine Höchstgrenze
3. Kurzarbeitergeld und andere Hilfen werden davon richtigerweise abgezogen, das wurde in vielen Foren und Artikeln falsch dargestellt
4. Speziell in der Gastronomie müssen nahezu sämtliche Lebensmittel und Getränke vernichtet werden (Lagerreichweiten 1-8 Wochen), sicherlich steuerlich ansetzbar, nutzt aber nichts, wenn dieses Jahr kein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Maßnahmen konnte hier nicht rechtzeitig entsprechend disponiert werden.
5. 30% weniger Umsatz auch in den Sommermonaten
6. 22 Seiten mit Ausschlussklauseln, wann nicht oder weniger gezahlt wird (liegt den Steuerberatern vor)
usw.
Ich bin gespannt, was wirklich ankommt, erst wenn man das weiss, kann man urteilen. Die große Zahl 75% diente nur der Beruhigung

@ 12:50 - Kritisch1234 - Hartz IV als Ausweg?

„ Die Politik macht sukzessive diese freiberuflichen Sozialarbeiter, Künstler, Musik- und Tanzarbeitende kaputt.
So sieht die Realität aus für Millionen Menschen.
, Aber was juckt mich das, wenn ich meine Rente oder Pension beziehe, Beamter bin ?‘“

Volle Zustimmung.

Wer von „Transferleistungen“ lebt, der kann natürlich gut leben mit massiven Einschränkungen.

Aber es wird immer vergessen, es geht hier um unsere Grundrechte, die so massiv noch nie eingeschränkt waren seit dem 2. Weltkrieg.

Und wie man in Skandinavien sieht, ginge es auch mit weit weniger Einschränkungen.

Offenbar ist die Angst bei vielen größer, als der Verstand.

Und die Auswirkungen auf die Biografie von Millionen Menschen wird erst in den nächsten Jahren erst richtig spürbar werden.

Bund plant Ende der Großzügigkeit

Und die Bevölkerung plant Ende der Duldsamkeit.

@12:49 von koalabär

die Kurzarbeitergelder werden von den 75% abgezogen...

Ist das so? Habe ich bisher nirgendwo gelesen. Aber falls ja verändert das die Kalkulation. Ich bin kein Wirtschaftler, aber das "Institut der Deutschen Wirtschaft", die vermutlich eher Ahnung haben als ich, ist auch der Meinung.

Sie tun ja gerade so, als ob sich die Gastronomen aussuchen können, ob Sie öffnen oder nicht.

Nein, natürlich nicht und falls die Hilfen im November und Dezember bei manchem Wirt "zu großzügig" ausfallen, ist mir das auch egal. Das Jahr war vermutlich bescheiden genug. Und es ist ja schon genügend darüber debattiert worden, wer alles Milliarden bekommt um davon Dividenden zu bezahlen, weil man so erfolgreich war. Also gönne ich es dem Wirt meiner Kneipe.

Aber auf Dauer wird es eben nicht gehen und wäre auch schräg. Wahrscheinlich wären 100% vom persönlichen Einkommen des Gastronomen billiger.

12:32 von LehrerFrankfurt

@ LehrerFrankfurt

Zitat:"Wie man es macht...
in diesem Land macht man es nicht richtig! Es geht uns immer noch zu gut!"

Bezugnehmend auf den letzten Satz:
Ich kann Sie beruhigen, dass wird sich ändern.

um 12:49 von Siebzehn

>>"Wer soll das finanzieren und zu welchen Bedingungen?
Bzw. Wie abhängig wird unsere Gesellschaft von den Gläubigern ."<<

180 Milliarden neue Schulden sollen schon jetzt aufgenommen werden (zusätzlich zu den jetzigen 2,1 Billionen). Ausstehend sind da noch die künftigen zusätzlichen Milliarden für Brüssel für den 750 Milliarden Rettungsschirm. Da braut sich was zusammen.

12:48 von Traumfahrer

>>In meinen Augen sind es nicht nur die von ihnen an gesprochenen Gruppen und Personen, sondern auch unsere Regierung selbst, die diesen völlig daneben gehenden Teil- Lock Down inszeniert hat. So manche der geschlossenen Einrichtungen hatten sehr gute Hygiene- Konzepte, die das Corona- Kabinett in die Tonne klopft, ohne mit der Wimper zu zucken, und ohne nach zu denken.<<

Meines Wissens haben diese Maßnahme die MPs sämtlicher Parteien mit der Kanzlerin angeordnet. Da sind CDU, SPD, Grüne und ein Linker mit vertreten. Auf wem laden Sie denn nun "diese Inszenierung" explizit ab?
Aus Ihren Sätzen lässt sich deuten, dass Sie kein Verständnis für die Industriezweige haben, aber gerne ALLES bezahlt haben wollen. Wie soll das gehen ohne Wirtschaft?

Der Drucker funktioniert doch noch

EZB kann doch weiter Geld drucken. Damit kann man alles retten :-)
Nur noch ein Trauerspiel diese Regierung.

Das Geld wird knapp ...

Toll !

Erst werden Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung erlassen, u. das m. Schließungen etlicher Bereiche, u. dann ist auf einmal das Geld a. d. Bundessteuergeldschatulle knapp.

Wie kann das sein ?

Das hätten die Bundesregierung, u. d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen schon seit Anfang d. Jahren wissen müssen.

Und jetzt sollen die v.g. Corona-Zwangsmaßnahmen so weiter gehen ?
Ohne o. m. etwas Schadensersatz f. d. betroffenen geschlossenen Bereiche ?

Es ist längst Zeit, dass das Bundesverfassungsgericht - am Besten alle Corona-Zwangsmaßnahmen - im Namen des Volkes f. 0 u. nichtig erklärt.
Wie bekannt, liegen dem Bundesverfassungsgericht zahlreiche Klagen gg. d. Corona-Zwangsmaßnahmen vor o. sie sind anhängig u. sind bereits in d. Prüfung.

@Tastatur1000

es geht diesen Menschen bereits an den Geldbeutel..und das mit mehr als einem halben MOnatsgehalt...sie haben vieles nicht begriffen...

@Am 30. November 2020 um 12:51 von Schwarzseher

Schade, dass sich Finanzlöcher nicht einfach wegimpfen lassen...…
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indirekt vielleicht schon.
Vorschlag.
Der Bürger zahlt die Impfungen selber.
Die Pharmaindustrie muss dann hierfür die Umsatzsteuer an den Staat abführen.
Der Gewinn der Pharmaindustrie generiert weitere Steuereinnahmen für den Staat.
Die Investitionshilfen des Staats an die Pharmaindustrie muss über 25 Jahre zurückbezahlt werden.
Man darf ja noch träumen.

@ Europ2000 um 12:52

>Wenn eine Firma bei CORONA keine Material- und Lohnkosten hat fallen nur die Fixkosten an. Das ist meist wesentlich weniger als der Umsatzverlust. <

Für viele, gerade die Masse der Kleinen, sind die Fixkosten ein erheblicher Anteil ihrer Kosten.
Natürlich könnte man das weiter aufdröseln und den Unternehmen und selbstständigen die Fixkosten + Lebensunterhalt zahlen, nur benötigte man dafür Personal das jeden Fall einzeln prüft, was mann natürlich auch outsourcen könnte....dagegen ist das jetzige Model richtig billig (wie schon die Alg2 Maschinerie die mehr kostet als wenn man den Leuten einfach Geld gäbe demonstriert)
Ach ja, bis man mit der Prüfung durch währe währen eh schon alle Pleite und auf Als 2, ohne Rücklagen für einen Neustart nach der Krise...nein, nicht danach, denn in diesem Falle begänne die Krise erst richtig fahrt aufzunehmen: steigende Lohnnebenkosten, Abwanderung, Steuereinnahmerückgang....
Back to Kohl.

PS

Ja, ich weiß das die Fälle eh einzeln geprüft werden.

Einer muss die Zeche zahlen!

Und das wird wie immer der "kleine Mann" sein.
Jeder Unternehmer wird letztlich seine durch Corona entstandenen Kosten auf den Preis seines Produktes oder seiner Dienstleistung umlegen, so das unter dem Strich immer der Endverbraucher für alle Kosten aufkommen wird.
Und wo kommt eigentlich das ganze Geld mit mal her, das alle Regierungen so großzügig verteilen? Man kann nicht Geld ohne Ende drucken und verteilen, ohne das ein Wert dahinter steht. Vielleicht bin ich nur zu dumm, um das Geldvermehrungssystem zu verstehen.

Nun gibt es ja durchaus auch

Nun gibt es ja durchaus auch Branchen, die von der Krise profitiert haben. Hier sollte als ersten abgeschöpft werden. Was, ist rechtlich nicht möglich? Also wenn die Krise uns eins gelehrt hat, dann doch wohl, dass im Notfall auch Rechte außer Kraft gesetzt werden können. Was spricht denn gegen eine Notstandsverordnung, nach der Vermögen ab einer bestimmten Höhe so weit besteuert werden, bis die Unkosten der Krise bezahlt sind - ohne dass beim Normalbürger zugelangt werden muss.

um 13:03 von Demokrat 2014

>Warum wohl haben die Chinesen es anders gemacht? <

Die Chinesen Drucken ihr, nicht frei konvertierbares, Geld selber, an Corona sind deutsche Schweinshaxen schuld, die Nachrichten die rausgehen sind Staatlich legitimiert (auf die Art und weise kriegt jeder 0 Ovid Fälle hin, siehe Nord Korea)
Und Einzelschicksale sind sowas von Wurscht in einem Staat ohne allgemeines Sozialsysthem gegen das die USA reiner Sozialismus sind das nichtmal Adam Smith persönlich dort leben wollen würde

@Advocatus Diabo...

"Der Staat kann doch nicht hingehen und die Leute an der Ausübung ihres Berufes hindern und die Leute gleichzeitig mit Hartz-4 in völlige Armut treiben?!
Das würde bedeuten dass diese Leute SÄMTLICHE Ersparnisse und einen Großteil ihrer Altersvorsorge aufbrauchen müssen."

Der Staat kann das auf jeden Fall versuchen, aber der Versuch muss ja nicht erfolgreich sein.
Staatsdiener sind auch nur Menschen aus Fleisch und Blut.

@12:10 von Adeo60

"... die Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft bislang recht großzügig gehandhabt wurden ..es schaffen, dass die Bevölkerung die Schutzmaßnahmen konsequent mitträgt und auch für deren Einhaltung wirbt, werden wird vergleichsweise gut aus der Krise herauskommen ..."

Schon mal 1 Jahr arbeitslos gewesen o. auf HartzIV gelebt ? Offensichtlich nicht ! Alles 0

Es kann nicht sein, dass die Menschen v. ihrem Erwerb d. Lebensunterhaltes per Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung mittels Schließung ganzer Bereiche abgehalten werden.

Dazu kommt, dass Auszubildende in diesen betroffenen Bereichen ihre Ausbildung n. weiter führen können, o. erst gar keine Ausbildung anfangen können. Was soll das ?

Wie bekannt, hat die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen die Corona-Zwangsmaßnahmen verordnet.

Wie bekannt, ist z.B. d. der Gaststätten-, Hotel-, Restaurant-, Kunst- u. Theaterbereich, wie d. ges. Veranstaltungsbereich, usw. betroffen

um 13:11 von vriegel

>Und wie man in Skandinavien sieht, ginge es auch mit weit weniger Einschränkungen.<

Wo?
Ich finde die Schwedischen Maßnahmen sehr viel Restriktiver als die hiesigen

>Aber es wird immer vergessen...<

Das über etwas völlig anderes reden heute unter den schönen Terminus "Gaslighting" fällt?

Konzeptlosigkeit der Regierung

Es ist doch klar erkennbar dass die Schließung des Hotel- und Gaststättengewerbes überhaupt nicht zu signifikant sinkenden Fallzahlen geführt hat. Wenn die Regierung, wie sie behauptet, ständig nachjustieren würde dann müsste man doch eigentlich davon ausgehen, dass es dann an der Zeit wäre die Schließung aufzuheben weil offensichtlich unwirksam.
Dagegen wird offensichtlich dass sich viele Leute nicht an die Quarantäneregeln handeln und dass dies in D nicht entsprechend durchgesetzt wird (vgl Anne Will gestern abend) Und das liegt an der immer noch mangelhaften Ausstattung unserer Gesundheitsämter (von Papierlisten bis 20 versch. Software-Lösungen - wobei die beste (deutsche!) Software paradoxerweise in Nigeria angewandt wird; die - noch ein Paradoxon - unbegreiflicherweise bei uns so gut wie gar nicht verwendet wird.
Offensichtlich stinkt der Fisch vom Kopf her! Und das muss man der Regierung und Herrn Spahn anlasten; seit Frühjahr nix gelernt, nix gemacht - Kurswechsel?

jahrelang...

hat gerade die Wirtschaft und die Unternehmer gemeintz H4 reicht doch zum Leben..wenn es einem selbst droht reicht es plötzlich nicht mehr...zumal im Moment nicht mal eine Bedürftigkeitsprüfung droht...

Ja, die Schnorrer

"75% vom letztjährigen Umsatz fand ich von Anfang an erstaunlich großzügig. Im Extremfall ist ein Gastwirt auch Besitzer des Lokals oder Hotels."

Selbst wenn dieser Extremfall zutrifft, dürfte der Gastwirt einen Kredit laufen haben. Was wahrscheinlich auf die gesamten Geräte, Einrichtung, und bereits gelieferten Lebensmittel zutrifft. Nicht zu vergessen die Investitionen in Hygieneschutzmassnahmen...

"Lebensmittel und Getränke müssen keine gekauft werden. "

Richtig, und die vorhandenen werden entsorgt, da abgelaufen. Sonst kommt die "Hygiene."

Bisher wurde ich nicht daran

gehindert, meine Unzufrieden über unsere Politiker kund zu tun. Aber was die Corona- Krise betrifft habe ich eine andere Einstellung. Außer ständiger Kritik habe ich noch keinen sachlichen, allgemein verständlichen und einigermaßen möglichen umsetzbaren Vorschlag gehört. Was sollen denn die Politiker nach Meinung der Dauernörgler tun?

@eine_anmerkung 12:12

Was Deutschland erwartet wenn die von Ihnen hoch gelobte AfD das Ruder übernimmt sehen wir in Hildburghausen. Die AfD hat dort gar nichts unter Kontrolle und auf lokaler Ebene komplett versagt. Ich bin was die Grünen angeht auch nicht positiv, klar ist aber, wenn man die Kreise sieht wo die Grünen verantwortlich sind sind die Infektionszahlen geringer. Sie reden von dicken Enden, letztendlich sind die Partei positiv und gut für Deutschland die dafür sorgen, dass die Infektionszahlen niedrig bleiben und da gute Arbeit leisten. Aus dem Grund stehen die CDU und die Grünen gut da.

Am 30. November 2020 um 13:01 von vriegel

Zitat: Die Maske ist das am meisten überschätzte Mittel gegen die Pandemie.

Die Maske ist das am meisten unnötig diskutierte Phänomen der Pandemiebekämpfung.

@vriegel 12:26

Seit Tagen versuchen Sie uns zu erzählen wie toll es wäre, wenn man Teile der Gesellschaft opfert. Deutschland ist nicht mit Schweden zu vergleichen. Unterlassen sie doch mal diesen Unsinn! In Schweden gib es viel mehr Platz, die Bevölkerungsdichte ist viel geringer als in Deutschland. Beschäftigen Sie sich doch mal mit dem Land, wenn Sie immer wieder mit Schweden kommen. Schweden hat viel zu lange das eigene Modell hochgehalten und viel zu spät begriffen, dass dieses Modell nicht die Lösung ist. Aus diesem Grund muss Schweden nun nachjustieren. Ich finde es übrigens schlimm wie Sie den Eindruck vermitteln als würde es sich bei den Menschen die man opfert für Ihre Idee um irgendwelche Fliegen oder Ameisen halten. Diese Leute die Sie hier opfern wollen haben diesen Staat aufgebaut von dem auch Sie profitieren solange Sie in Deutschland leben. Die Respektlosigkeit, die vor allem der älteren Generation entgegengebracht wird jetzt bei Corona ist eine Schande!!!

Kurswechsel...

"Wir können ganz sicherlich nicht auf unbegrenzte Zeit sehr umfassende Pakete wie jetzt die Umsatzrückvergütung weiterführen", sagte Altmaier in Deutschlandfunk. Und Braun sagte dem "Handelsblatt", dass der Staat "nicht unbegrenzt handlungsfähig"
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Warum plötzlich nicht mehr ?
Eigendlich müßte sich nun die Kanzlerin zu Wort melden. "Wir schaffen das ". Schließlich steht die Wirtschaft doch besser da als erwartet. Wurde jedenfalls in der letzten Woche so gemeldet.

@Advocatus Diaboli, 12:52 Uhr

Keine Frage, dass in diesen Tagen Solidarität ein besonders hoher Stellenwert zukommt. Ich bleibe aber dabei: Die Regelung für das Gaststättengewerbe war vergleichsweise großzügig. Ich habe mit Gastronomen gesprochen, die mir diese Einschätzung hinter vorgehaltener Hand bestätigt haben. Ich sage nicht, dass die Unterstützungsmaßnahme falsch war - vor allem mit Blick auf das, was noch vor uns liegt. Aber ich kann mich nicht Ihrer Meinung anschließen, wonach unser Staat es an Solidarität habe mangeln lassen. Und tatsächlich wird letztlich die Solidarität in Sachen Corona-Schutzmaßnahmen darüber entscheiden, welchen Weg wir gehen werden.
Bleiben Sie gesund!

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Ist es nicht großartig?

Seit Dezember letzten Jahres hat man Informationen über Corona gehabt. Dann hat man "schon" im April/Mai erste Maßnahmen getroffen, die auch geholfen haben. Aber dann ging der Wettlauf um Lockerungen los (Urlaub nicht zu vergesen), und ein wenig mehr als ein Jahr später will man nun aber "richtig" planen.
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Am besten gefällt mir dabei der Herr Laschet, der ständig auf der Bremse stand und nun auf ein Mal konsequente Strategien fordert. Na, die kommen wie bekannt von Außerirdischen, denn mit den Ministerpräsidenten etc. ist derlei nicht zu machen, mit dem Parlament schon gar nicht, wo AfD und FDP treu und brav alles in den Dreck ziehen.

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