Ihre Meinung zu: Frankreich: Ermittlungsverfahren gegen vier Beamte

30. November 2020 - 10:23 Uhr

Nach dem brutalen Einsatz gegen einen schwarzen Musikproduzenten in Paris ist gegen vier Beamte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der Fall hatte für Entsetzen gesorgt, es gab massive Proteste.

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Kommentare

man sollte...

langsam mal ein Gesetz machen das die Polizei in der Beweislast ist...denn die Beamten sagen immer füreinander aus...nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland...

@ Faktenfinder

Wieviele Rechtsradikale und Le Penn - Wähler gibt es in der französischen Polizei?
Ist die Ausbildung zum Polizisten in Frankreich ähnlich unzureichend wie in den USA?
Was wurde eigentlich aus dem Polizisten aus der Leibwache(?) von Macron, der vor 2 oder 3 Jahren mit unzulässigen Gewaltakten während einer Demonstration aufgefallen ist?
Von dem hat man seitdem nichts mehr gehört?
Bzw. es wurde hier nicht mehr dazu berichtet.

Unfassbar, dieser Hass ...

... und eine Schande, dass diese Rassisten und Hasser eine Uniform tragen. Während es in den USA traurigerweise schon beinahe zur "Normalität" zählt, dass Rassismus und Gewalt in Uniform praktiziert wird, ist dies für mich in dieser eklatanten Form in Europa neu ...

Zwar hört man auch hierzulande davon, dass ausländische Mitbürger bevorzugt von der Polizei kontrolliert werden - von zelebrierter Gewalt und Hass hört und liest man jedoch in dieser klatanten Form gottlob nichts (zumindest ist mir das bislang entgangen)

Beamte, die auf diese Weise auffällig werden, sind meiner Meinung nach sofort aus dem Dienst zu entlassen.

Wahnsinn

"""Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen"""

Das ist dann für die Polizei ein Grund zu schlagen, zu treten und zu beleidigen?

Ich hoffe, die Polizisten werden lebenslang suspendiert.

re superdemokrat

".nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland..."

Interessant, das wusste ich noch gar nicht.
Welche Datenlage und Quellen haben Sie denn für diese These gefunden?

@ Superdemokrat

„man sollte...
langsam mal ein Gesetz machen das die Polizei in der Beweislast ist“

Von rechtsstaatlichen Prinzipen halten Sie scheinbar nicht so viel?!
Ihr User-Name verwundert mich bei ihrem Vorschlag geringfügig

Problematik ...

Wesentlich mehr Erfahrung mit verschiedenen Kulturen innerhalb Frankreichs besitzt der Staat dort , ..und die Verhaltensauffälligkeiten seitens diverser Staatsorgane kann nur der ständige Beobachter wirklich beurteilen .
Menschen verrückt machen mit diesem ständigen Anklagen führt evtl. zu überzogenen Verhaltensregeln .
Wer was macht ist nur noch mit dem Video als Beweis ausreichend dargestellt , ..
um Menschem gegen Personen oder Staatsorgane aufzuhetzen . Hüte sich jeder von uns sich da zu beteiligen.

Ein guter Ansatz wäre

Verpflichtende Körperkamera für alle Polizisten im Außen Einsatz.

Dies würde allen zu Gute kommen, ein unschuldig für übermäßigen Gewalteinsatz beschuldigter Polizist könnte mit den Aufnahmen ganz einfach seine Unschuld beweisen.

Sollte aber "zufällig" die Kamera zum fraglichen Zeitpunkt "kaputt" gewesen sein, dann kann man dies kritisch hinterfragen und zu Mindest die Beweispflicht auf die Seite der Polizei legen.

Ja es wäre eine Art Totalüberwachung, aber es würde extrem viele Ressourcen frei machen die Momentan bei Polizei und Staatsanwaltschaft mit dieser Art Ermittlung gebunden sind.
Und ich glaube wenn Polizei und Staatsanwaltschaft eins brauchen, dann Entlastung.

Macron hat ja nicht mehr

Macron hat ja nicht mehr viele Freunde...bisher war die Polizei noch auf seiner Seite,,,wenn er die jetzt auch noch verliert..

Bodycam mit Ton für alle Polizisten ...

.. die gibts mittlerweile auch "in klein". Aufbewahrungspflicht der Aufnahmen: 30 Tage ... genug um Anschuldigungen durch Dritte (nicht der Polizei) nach zu gehen. Bei Anschuldigungen wird eben erst nach Abschluss oder auf richterliche Anordnung gelöscht.
Und auch wenn ich immer öfter höre "verstehen kann ich sie ja manchmal" muss ich entgegnen "dann habt ihr den falschen Job". Sie haben im Staat einen fest umrissenen Auftrag dem sie als Beamte weisungsgebunden ohne eigene Interpretation auszuführen haben. Ich empfehle damal den Amtseid zu Rate zu ziehen...
Art. 56 GG: ".. das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben" ...
.. oder Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft ..
Daran werden sie gemessen ... an nichts anderem.

Der Staat hat das Gewaltmonopol

schon deswegen ist der Missbrauch von Gewalt durch staatliche Organe absolut unangebracht uns muss wesentlich haerter bestraft werden als Gewaltmissbrauch durch Buerger.

Das muessen Beamte auch wissen. Sie sind die einzigen, die Gewalt anwenden duerfen, was nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erfolgen kann.

Wir haben schon viel erreicht, wen man die Vergangenheit ansieht , und die Zustaende in manch anderem Staat. Es gibt noch viel zu tun.

Gut dass es in Europa Moeglichkeiten gibt Missstaende oeffentlich zu machen. Das ist so ja nicht ueberall der Fall.

@ transarena um 09:50

Sie fragten:
"Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen"

Das ist dann für die Polizei ein Grund zu schlagen, zu treten und zu beleidigen?"

Na, da fragen Sie am besten nochmal bei der Polizei in Berlin nach. Aber da war es den meisten Foristen ja gerade recht, dass die Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstock operierte. Denn dort ging es ja gegen die aus deren Sicht richtigen. Die Hierarchie der Opfer....

09:30 von Superdemokrat

Der Superdemokrat möchte ein Gesetz, das die Polizei in der Beweislast ist.

Wieso nur für Polizisten?

Entweder alle oder keiner!

Sonst ist das diskriminierend.

(Aber Achtung: sollte irgendjemand ein Verdacht gegen den Superdemokrat haben, müsste dieser den Beweis antreten. Wird sehr schwer für sie werden, wenn sie keinen haben. Überlegen sie sich das in aller Ruhe nochmals....)

>>nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland<<

Sicherlich haben sie für ihre Feststellung/Mutmaßung Beweise!

Bitte legen sie diese offen.
------

Zum Fall:

Niemand darf sich so etwas erlauben, auch Polizisten nicht. Für die gelten die Gesetze wie für jedermann!

Dass die vier Polizisten angeklagt werden, ist eindeutig klar!

Eine Suspendierung vom Dienst sollte auf jeden Fall kar sein!

Diese prügelnden Rambos sind als Polizisten ungeeignet!

rer Truman Welt

Das hat auch viel mit Psychologie zutun. Wer wir denn Polizst und mit welcher Motivation? Da fängt es bereits an. Wer riskiert täglich für 3.000,- € brutto sein Leben?
Was bekommen die Polizisten täglich zu hören und zu fühlen? Wer unterstützt sie mental bzw psychologisch.
Da sammelt sich dann einiges an und muss komoensiert werden. Der Corpgeist definiert dann die Ziele, auf die alles konzentriert wird, den Feind. Das sind stets Minderheiten, das versteht sich von selbst.
Sowie aus meiner Sicht ein erheblicher Anteil der LKW Fahrer aus psychologischer Sicht niemals hinter das Steuer eines Vierzigtonners gehören, so gehört ein gehöriger Teil der Polizisten aus derselben Sicht nicht in den Polizeidienst. Nur . . . wer nacht den Job denn sonst?
Diese Menschen werden psychologisch viel zuwenig betreut. Letzteres ist etwas, was die Politik schnell ändern könnte, aber scheinbar nicht will.
Deshalb werden im Einzelfall Exempel zwar statuiert, ändern wird das jedoch letztlich nichts!

@09:47 von Tuba Libre

>> von zelebrierter Gewalt und Hass hört und
>> liest man jedoch in dieser klatanten Form
>> gottlob nichts

Ähh, und was ist mit dem Tod von Oury Jalloh? oO

@10:06 von Boxtrolls

>> Wer was macht ist nur noch mit dem
>> Video als Beweis ausreichend dargestellt

Aber genau das soll ja jetzt verboten werden. oO

Vermutlich.....

wird nie eine vollständige Klärung erfolgen können. Der Aussage des Opfers stehen die Aussagen der Polizisten gegenüber. Ist die Aussage des Opfers glaubhafter, weil er schwarz ist? Oder die der Polizisten, weil es mehr sind? Ich bin sicher, daß es in Frankreich auch schwarze Polizeibeamte gibt und frage mich, ob es da auch Klagen gibt. Sind schwarze Polizisten friedfertiger oder ist z.B. bei Demos der farbige Demonstrant bei einem weissen Polizisten eher bereit Gewalt anzuwenden? Vermutlich bin ich zu vorsichtig um die gewohnten Pauschalen wie Rassenhass etc. zu verwenden, denn ich glaube, daß hinter jeder Handlung eine Geschichte und einr Denkweise steht, die sich gegenseitig beeinflussen..

Es ist ganz egal

Die meinen alle sie sind die Herrgötter. Gelogen wird auch in Deutschland, auch vor Gericht.

Am Besten IMMER ein Handy oder Bodycam oder sonstiges mitlaufen lassen (mit Hinweis) wenn man sich mit Beamten unterhält. Und wenn es nur um ein Falschparker Ticket geht.

Ich mache das nach schlechten Erfahrungen nun immer so.

Frankreich

begibt sich somit auf „den deutschen Weg“.
Polizeigewalt ruft einen Aufschrei in der Bevölkerung hervor und wird folgerichtig mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgt.
Bei Gewalt gegen Polizisten dagegen schaut die Öffentlichkeit und dann auch der Staat geflissentlich weg; ab und an gibt es mal eine kleine Strafe für einen der Täter, abhängig vom Milieu, aus dem er stammt.
Als Polizist hätte ich längst den Krempel hingeworfen.

Warum nur plant Frankreich ein Gesetzt, das verbietet zu filmen?

Warum nur plant Frankreich ein Gesetzt, das es verbietet Polizeieinsätze zu filmen?

Die französische Elitenpolitik ist schon äußerst bizarr. Das die Bürger sich gegen eine solche Regierung wenden, ist wenig überraschend.

Zuerstmal ist diese Anklage vollkommen richtig

Zuerstmal ist es richtig, dass diese Polizisten angeklagt wurden:

Nach dem brutalen Einsatz gegen einen schwarzen Musikproduzenten ist gegen vier Polizisten in Paris Anklage erhoben worden. Der Fall hatte in Frankreich für Entsetzen gesorgt, Hunderttausende demonstrierten.

Wegen des Angriffs auf den schwarzen Musikproduzenten Michel Zecler ist in Frankreich in der Nacht Anklage gegen die vier beteiligten Polizisten erhoben worden.

Denn es gibt keinerlei Rechtfertigung für diese übermäßige Gewalt, nur weil der keine Maske getragen hat, was ich mir von diesem Musikproduzenten auch gewünscht hätte. Denn auch er kann sich mit Corona anstecken.

Nur zu diesem Punkt betreffend "Fälschun":

Drei der vier Beamten müssen sich wegen "vorsätzlicher Gewalt durch eine Person mit Hoheitsgewalt" sowie "Fälschung" verantworten.

hätte ich gerne noch näher erfahren, um was für eine Fälschung es geht (Details). Das fehlt hier noch.

Dieser Angriff ist ein Angriff auf die Kultur und damit auf uns

Denn dieser Angriff war ein Angriff auf die Kultur und damit ein Angriff auf uns alle. Dieser Musikproduzent hätte dabei sterben können.

Außerdem ist auch jedweder Rassismus - auch der in der Polizei - schärfstens zu verurteilen:

Geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt

Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera zeigen, wie die Polizisten den Mann im Eingang seines Studios vor rund einer Woche geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt haben. Die vier Beamten wurden daraufhin suspendiert und in Gewahrsam genommen.

Nochdazu ist sowas gefährliche Körperverletzung bzw. Körperverletzung mit Todesfolge.

Und was sollte das mit dieser Tränengas-Granate??

Einer von ihnen wird beschuldigt, eine Tränengasgranate in den Keller des Gebäudes geschmissen zu haben, in dem der Angriff stattfand.

Wieso wurde das gemacht??

Am 30. November 2020 um 10:29 von morgentau19

09:30 von Superdemokrat >>nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland<<

Zitat: Sicherlich haben sie für ihre Feststellung/Mutmaßung Beweise! Bitte legen sie diese offen.

Ich habe auch keine Beweise im engeren Sinn, aber über 30 Jahre Berufserfahrung.

Ich kann nur jedem raten, wenn es in einem beliebigen Fall um Aussage (Polizist) gegen Aussage (Angeklagter) geht, in der Hoffnung auf Milde sofort ein falsches, umfassendes reuiges, Geständnis abzulegen. Das Gericht wird dem Polízisten glauben. Sein Streifenkollege wird bestenfalls nichts mitbekommen haben. Da gibt also bereits eine Art Beweislastumkehr zuungsten des Bürgers.

10:24 von Spirit of 1492

Zitat:"Na, da fragen Sie am besten nochmal bei der Polizei in Berlin nach. Aber da war es den meisten Foristen ja gerade recht, dass die Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstock operierte."

Ihr Vergleich geht völlig daneben. Der Polizeieinsatz in Berlin richtete sich gegen Demonstranten, die trotz der offiziell verfügten Auflösung der Demonstration nicht weggehen wollten und die Polizei z.T. mit Steinen u.a. angriffen. Der Wasserwerfereinsatz war ein milder Sprühregen, das "Tränengas" war Pfefferspray und wurde nur gegen die Gewalttäter eingesetzt. Aber wenn Sie das mit der Schlägerorgie in Paris vergleichen wollen...

es geht hier um "vier" Polizisten ...

und nicht um die ganze Polizei. Da frage ich mich, weshalb der Aufstand und die Demo. Warum steht ständig der Generalverdacht im Raum? Dies finde ich an Ungerechtigkeit der Polizei gegenüber kaum zu überbieten.

Braucht sich später keiner zu wundern, wenn die Polizei mal alles hinwirft und sagt: "macht euer Zeugs gerade selbst ..."

Auf Kommentar antworten...

Am 30. November 2020 um 09:30 von Superdemokrat

nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland...
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Woher haben sie diese Erkenntnis, oder haben Sie bei diesen Thema schon eigene persönliche Erfahrung mit Polizisten gesammelt ?
Diese pauschalen Vorwürfe sind einfach nur lächerlich !

@10:24 von Spirit of 1492: Polizei in Berlin

"Na, da fragen Sie am besten nochmal bei der Polizei in Berlin nach. Aber da war es den meisten Foristen ja gerade recht, dass die Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstock operierte. Denn dort ging es ja gegen die aus deren Sicht richtigen. Die Hierarchie der Opfer...."

Meinen Sie die Demo am 18.11. mit den fast 80 verletzten Polizisten?

An hartes Durchgreifen der Polizei kann ich mich zuletzt nur in Frankfurt erinnern. Dort wurde mit Wasserwerfen voll auf die Demonstranten gehalten.
Es war die Gegendemo, die sich den Querdenkern in den Weg gestellt hatte.

Rezo hat das ganz gut zusammengefasst: "https://www.youtube.com/watch?v=eoxxh2qNZj4"

@ SaschaMaus75

>> von zelebrierter Gewalt und Hass hört und
>> liest man jedoch in dieser klatanten Form
>> gottlob nichts

Ähh, und was ist mit dem Tod von Oury Jalloh? oO“

Ähh, zwei Gerichtsverfahren sind zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen und es sind viele Fragen offen, doch nichts ist eindeutig geklärt.
Da müssen sie sich wohl noch gedulden, bis die Umstände des Todes eindeutig geklärt sind

@ karlheinzfaltermeier (10:57): doch es kann bewiesen werden

@ karlheinzfaltermeier

Vermutlich.....
wird nie eine vollständige Klärung erfolgen können. Der Aussage des Opfers stehen die Aussagen der Polizisten gegenüber. Ist die Aussage des Opfers glaubhafter, weil er schwarz ist? Oder die der Polizisten, weil es mehr sind?

Doch, weil es dieses im Artikel angesprochene Videomaterial gibt. Siehe Artikelabsatz:

Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera zeigen, wie die Polizisten den Mann im Eingang seines Studios vor rund einer Woche geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt haben. Die vier Beamten wurden daraufhin suspendiert und in Gewahrsam genommen.

Hoffentlich kann dieses Videomaterial vor Gericht verwendet werden. Gut wäre es. Dieses Videomaterial ist Beweismaterial.

Polizeigewalt...

Drei der vier Beamten müssen sich wegen "vorsätzlicher Gewalt durch eine Person mit Hoheitsgewalt" sowie "Fälschung" verantworten. 
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Diese Polizisten werden sich dafür auch verantworten müssen. Das ist auch Richtig so ! Rasismus bei der Polizei ist nicht zu tolerieren !
Nur darf man aber nicht den Fehler machen, pauschal jeden Polizisten unter Generalverdacht zu stellen, wie es der Forist " Superdemokrat" in einen Beitrag formuliert hat. Das wäre Unsinn.
Polizisten lernen in der Ausbildung wie sie sich zu verhalten haben. Nur wissen das die bösen Buben bei Straftaten auch ?

09:50 von transarena

Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen

Das ist dann für die Polizei ein Grund zu schlagen, zu treten und zu beleidigen?

Dies ist dem Bericht nicht zu entnehmen. Vielmehr steht dort, er sei - übrigens völlig zu Recht - von den Polizisten angesprochen worden und dann selbst handgreiflich geworden.
.
Das rechtfertigt zwar keinen Gewaltexzess, aber die von Ihnen aufgestellte Behauptung ist schlichtweg unrichtig.
.
Eventuell können Sie sich nur schwer vorstellen, wie ein echter Lockdown und eine echte Maskenpflicht aussehen. Natürlich hat die Polizei im Interesse der Allgemeinheit gegen Verstöße vorzugehen. Da bei diesem Einsatz die Mittel offenbar unverhältnismäßig waren, wird nun ermittelt und sicherlich auch auf Grundlage geltender Gesetze bestraft, das ist Rechtsstaat, und kein Grund nach drastischen undemokratischen Sanktionen zu schreien.

paar Geschichten kenne ich

und halte es daher für sinnvoll dass die Polizei permanent Körperkameras trägt. Das lässt sich auch wunderbar damit begründen, dass jede Begegnung zwischen Polizei und Bürger eine offizielle Interaktion zwischen dem Staat und seinen Bürgern ist und somit ein begründetes Interesse an Aufzeichnungen besteht. Die sollten dann auch nicht von der Polizei selbst verwaltet werden, sondern von einer speziell dafür eingesetzten Gruppe von Notaren, die bei rechtlichem Bedarf diese Aufnahmen an die berechtigten Personen herausgibt (Anwälte, Richter, etc). So sollte genügend Datenschutz gewährleistet sein.

Ich kenne private Erzählungen von Aktionen von Polizeibeamten, die auch nicht rechtskonform sind, aber ich kenne auch die Betroffenen. Ein Betrunkener wurde zum Beispiel mal in den Grunewald gefahren als er sich mit Beamten angelegt um auf dem Weg nach Hause ausnüchtern zu können. Das fand ich eine kreative Idee.

Rassismus ist leider schwerer wahrzunehmen, aber leider auch bei uns vorhanden.

10:06, Boxtrolls

>>Wesentlich mehr Erfahrung mit verschiedenen Kulturen innerhalb Frankreichs besitzt der Staat dort , ..und die Verhaltensauffälligkeiten seitens diverser Staatsorgane kann nur der ständige Beobachter wirklich beurteilen .<<

Man benutzt heute gern den Begriff Kultur, wo man früher Rasse sagte.

Es wurde übrigens weder eine Kultur noch eine Rasse mißhandelt, sondern ein Mensch.

@ um 11:11 von Demokratieschue...

(...)
>>Nochdazu ist sowas gefährliche Körperverletzung bzw. Körperverletzung mit Todesfolge.<<

??? Also mir ist nicht bekannt das der Musikproduzent dabei ums Leben kam.

@ Der freundliche (11:49): dem hier schließe ich mich an

hi Der freundliche

Dem hier von Ihnen schließe ich mich an:

Diese Polizisten werden sich dafür auch verantworten müssen. Das ist auch Richtig so ! Rasismus bei der Polizei ist nicht zu tolerieren !
Nur darf man aber nicht den Fehler machen, pauschal jeden Polizisten unter Generalverdacht zu stellen

Auch ich unterstelle nicht allen Polizisten pauschal Rassismus. Es gibt solche und solche: es gibt die sauberen aber es gibt eben auch diese schwarzen Schafe.

Aber wie gesagt:
solcher Rassismus und solche übermäßige Polizeigewalt darf nicht toleriert werden. Und auch ein Verbot über solche übermäßige Polizeigewalt zu berichten, schadet den Opfern und es ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und auf die Rechtsstaatlichkeit. Denn damit wird den Opfern jede Sühne und Gerechtigkeit verwehrt.

@Demokratieschue... um 11:44Uhr

Dieses Video einer Überwachungskamera kenne ich auch, aber entgegen Ihrer Ansicht wird nicht alles geklärt! Gab es vorhergehende Wortwechsel? Wurde das Opfer in den Hauseingang gedrängt? Sind die rassistischen Beschimpfungen auf dem Video zu hören? Ich hoffe, Sie können so gut französisch und besonders das Pariser "Francais vert".

@11:08 von Demokratieschuelerin

>> hätte ich gerne noch näher erfahren, um
>> was für eine Fälschung es geht (Details).

'Fälschung' ist auch schlecht übersetzt, richtiger wäre 'Falschaussage'. Der chronologische Ablauf war:

1. Polizisten verprügeln Musikproduzenten
2. Polizisten schreiben Bericht über Tathergang
3. Überwachungsvideo beweist Falschaussage der Polizisten in diesem Bericht

09:30 von Superdemokrat

"nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland..."

,.,.,

Welchen Sinn machen solche leeren Behauptungen?

Ist doch ersichtlich, dass diese nur erfunden sind.

@10:06 von Boxtrolls

"Verhaltensauffälligkeiten seitens diverser Staatsorgane kann nur der ständige Beobachter wirklich beurteilen .
Menschen verrückt machen mit diesem ständigen Anklagen führt evtl. zu überzogenen Verhaltensregeln."

Verhaltensauffälligkeiten werden besonders gut durch Videoaufnahmen dokumentiert und dies soll unterbunden werden.
Ich kann nachvollziehen, dass der "Anklagediskurs" irre Züge annehmen kann – so gesehen in der Anhörung von Frau Barrett zur Bundesrichterin, als sie eine tribunalartige Belehrung über sich ergehen lassen musste, wegen der Verwendung von "sexual preference" anstatt "sexual orientation". Das heisst aber nicht, dass es keine Diskriminierung gibt und man insbesondere bei Gewalt relativiert und wegsieht.

10:24, Spirit of 1492 @ transarena um 09:50

>>Sie fragten:
"Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen"

Das ist dann für die Polizei ein Grund zu schlagen, zu treten und zu beleidigen?"

Na, da fragen Sie am besten nochmal bei der Polizei in Berlin nach. Aber da war es den meisten Foristen ja gerade recht, dass die Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstock operierte. Denn dort ging es ja gegen die aus deren Sicht richtigen. Die Hierarchie der Opfer....<<

Einen schieferen Vergleich konnten Sie nicht finden, oder?

In Berlin wurde eine Demo aufgelöst, weil die Teilnehmer sich nicht an die Auflagen hielten, in Paris wurde ein Mensch mißhandelt.

11:03 von NachdenkenIstToll

"Warum nur plant Frankreich ein Gesetzt, das es verbietet Polizeieinsätze zu filmen?"

,.,.,

Dergleichen wird nicht geplant.
Darüber haben wir gestern ewig diskutiert.

Ihre rhetorische Frage läuft ins Leere.

@ Sausevind

nirgends ist weltweit die Korruption und Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei...auch in Deutschland..."

,.,.,

„Welchen Sinn machen solche leeren Behauptungen?

Ist doch ersichtlich, dass diese nur erfunden sind.“

100% Zustimmung. Der User würde hier in Deutschland, selbst wenn er sich einen ganzen Tag Mühe geben würde, keine 100€ an einen Polizisten loswerden, um im Gegenzug eine Leistung / eine Handlung zu erhalten.
Das mag in anderen Ländern möglich sein, die sind aber alle nicht unter 3 Stunden Flugzeit zu erreichen

Auf Kommentar antworten...

Am 30. November 2020 um 10:59 von Jim456
Am Besten IMMER ein Handy oder Bodycam oder sonstiges mitlaufen lassen (mit Hinweis) wenn man sich mit Beamten unterhält. 
Ich mache das nach schlechten Erfahrungen nun immer so.
###
Können Sie natürlich machen.
Zum Glück wird diese Technik auch immer öfters bei der Schutzpolizei eingesetzt. Das hat präventive und auch abschreckende Wirkung bei der Ausübung von Überprüfungen bei Personen. Es hilft aber auch später bei einer evtl. Strafverfolgung, sollte es zu Gewalt gegenüber der Polizei kommen...

Am 30. November 2020 um 11:11 von Demokratieschue...

Zitat: Nochdazu ist sowas gefährliche Körperverletzung bzw. Körperverletzung mit Todesfolge.

Körperverletzung mit Todesfolge ist, wie das Wort schon sagt, eine vorsätzliche Körperverletzung die (fahrlässig) den Tod eines Menschen zur Folge hat.

Das Polizeiopfer ist glücklicherweise am Leben.

@ Sausevind (12:30): oder siehe beim BR von Rafael Behr

@ Sausevind

Oder siehe beim BR von Rafael Behr zur Polizeigewalt:

https://tinyurl.com/y2rpyyhf
BR: Kriminologe Rafael Behr: "Die Polizei braucht keinen Schutz!" 27.07.2020, 18:09 Uhr

Braucht die Polizei also mehr Schutz vor Anfeindungen oder Gewalt?

Die Polizei schützt uns, das habe ich in meiner Grundausbildung als Polizist auch gelernt. Die Polizei sichert sich selbst und schützt andere. Das heißt, unsere Polizei braucht keinen Schutz von der Bevölkerung. Es sind keine Opfer. Es sind Menschen, Frauen und Männer, die ziemlich viel Opfer bringen, aber nicht, die man als als Opfer darstellen muss, um die man sich sorgen muss. Das entspricht überhaupt nicht meiner Wahrnehmung vom Selbstbewusstsein unserer Studierenden in der Hochschule der Polizei.

oder hier:

https://tinyurl.com/y3xt7o2n
zeit.de: "Die Polizei ist sehr machtvoll. Wir müssen misstrauisch sein" 20. August 2020, 18:08 Uhr Aktualisiert am 3. September 2020, 11:37 Uhr

Wir würden schön dumm

aus der Wäsche kucken, wenn die Polizei nur mal für einen Monat ihre Arbeit niederlegen würde. Die Polizei muß nun wirklich jeden Unmut in Teilen der Bevölkerung ausbaden, obwohl sie mit den Problemen der Demonstranten nichts zu tun hat. Es gibt kaum noch Argumente, irgend jemanden für den Polizeidienst zu überzeugen.

Am 30. November 2020 um 11:51 von Digitaler Fußabdruck

09:50 von transarena: Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen. Das ist dann für die Polizei ein Grund zu schlagen, zu treten und zu beleidigen?

Zitat: Dies ist dem Bericht nicht zu entnehmen. Vielmehr steht dort, er sei - übrigens völlig zu Recht - von den Polizisten angesprochen worden und dann selbst handgreiflich geworden.

Sie zitieren den TS-Artikel unvollständig und dadurch verfälscht.

Es heißt wörtlich:"Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen und sei dann übergriffig geworden. "

@Superdemokrat, 09.30h

Sie haben wohl ein gestörtes Verhältnis zur Polizei.
Nirgends ist die Korruption und die Vetternwirtschaft so groß wie bei der Polizei.
Ein Polizist, der an Weihnachten eine Flasche Wein annimmt, wird nicht mehr froh, wenn das rauskommt.
Wenn ein Politiker Geld, Reisen, Einladungen usw. annimmt und das rauskommt, hat er sich bestenfalls ungeschickt verhalten.
Was Vetternwirtschaft betrifft, sollten Sie sich mal in Politik und Wirtshaft umsehen.
Wen will den ein Polizist fördern?

Am 30. November 2020 um 12:07 von Demokratieschue...

Zitat: solcher Rassismus und solche übermäßige Polizeigewalt darf nicht toleriert werden. Und auchein Verbot über solche übermäßige Polizeigewalt zu berichten, schadet den Opfern und es ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und auf die Rechtsstaatlichkeit.

Richtig.

Zudem ist ein solches Verbot in unseren westlichen Demokratien undenkbar und wird dort von niemandem geplant.

Am 30. November 2020 um 10:59 von Jim456

Zitat: Zum Glück wird diese Technik [ Anm: Bodycam] auch immer öfters bei der Schutzpolizei eingesetzt. Das hat präventive und auch abschreckende Wirkung bei der Ausübung von Überprüfungen bei Personen. Es hilft aber auch später bei einer evtl. Strafverfolgung, sollte es zu Gewalt gegenüber der Polizei kommen...

Wenn der Technikeinsatz dann auch noch präventive Wirkung gegen Polizeiunrecht und später bei einer evtl Strafverfolgung, sollte es zu Gewalt seitens der Polizei kommen, Beweiszwecken dient, ist er tatsächlich zu begrüßen.

@11:37 von berelsbub

>> Da müssen sie sich wohl noch gedulden

Lassen Sie mich raten, ca. 20-30 Jahre? oO

um 12:41 von Olivia59 @10:06 von Boxtrolls

,,...Ich kann nachvollziehen, dass der "Anklagediskurs" irre Züge annehmen kann — so gesehen in der Anhörung von Frau Barrett zur Bundesrichterin, als sie eine tribunalartige Belehrung über sich ergehen lassen musste, wegen der Verwendung von "sexual preference" anstatt "sexual orientation". Das heisst aber nicht, dass es keine Diskriminierung gibt und man insbesondere bei Gewalt relativiert und wegsieht..."

Es gehört zwar hier nicht hin, führt aber zu jenem Strang, am dem die Leute ziehen, denen z. B. auch Rassismus als Thema lästig scheint. Sexuelle Orientierung ist, wie man als Jugendiche(r) bereits miterlebt, keiner Freiwilligkeit unterzogen, kann also nie Vorliebe sein oder ,,Präferenz". Wenn die Neue am SCOTUS also eine solch mittelalterliche oder leichtfertige Einstellung zu einer für eine Randgruppe existenziellen Lebensfrage hat, hat sie da eigentlich nichts zu suchen. Das sind keine semantischen oder fremdsprachlichen Fehler in der Übersetzung evtl., um die es geht.

@ Der freundliche (10:59): Genauso sehe ich das hier auch

hi Der freundliche

Genauso sehe ich das hier auch:

Zum Glück wird diese Technik auch immer öfters bei der Schutzpolizei eingesetzt. Das hat präventive und auch abschreckende Wirkung bei der Ausübung von Überprüfungen bei Personen. Es hilft aber auch später bei einer evtl. Strafverfolgung, sollte es zu Gewalt gegenüber der Polizei kommen...

Ich finde das gut so. Und das sollte - neben dem Namensschild - kommen in allen Polizei-Einsätzen. Aber ich frage mal, warum man bitte sowas nicht filmen dürfen soll?? Wo ist das Problem??? Pressefreiheit ist ein Grundrecht.

@11:49 von Der freundliche...

>> Nur wissen das die bösen Buben bei
>> Straftaten auch ?

Ich gehe mal davon aus. Sie meinen in diesem Fall (wg. Straftat) mit "böse Buben" diese 4 Polizisten?

Also, z.B. ein Einbrecher, Räuber, Dealer,... weiß in der Regel auch, daß sein Tun illegal ist. Hauptsache, er wird nicht erwischt.

Und auch diese 4 Polizisten scheinen mit der Annahme an die Tat gegangen zu sein: "Uns sieht ja keiner".

@11:51 von Digitaler Fußabdruck

>> und dann selbst handgreiflich geworden.

Ähh, haben Sie das Video überhaupt gesehen? Wann und wo sehen Sie da irgendwelche Handgreiflichkeiten seitens des Opfers? oO

Ich wäre auch......

für die grundsätzliche Verwendung von body-cams. Zum ersten wäre damit eine Überwachung der Polizei gegeben, aber auch die möglichen Beleidigungen durch Demonstranten, tatsächliche Gewalt oder tätliche Übergriffe könnten leichter geklärt werden.

@ falsa demonstratio (13:20): ich fordere dieses Gesetz zurückzu

@ falsa demonstratio

Von daher fordere auch ich Frankreich auf, dieses Gesetz zurückzuziehen und die Verfassungsgerichte und der EUGH werden dieses Gesetz nicht passieren lassen. Da bin ich sicher. Dieses Gesetz wird keinerlei Bestand haben. Frankreich wird sonst immer mehr wie China. Und das wollen wir hier in der EU nicht.

@fathaland slim um 12:45Uhr

Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Nebenbei möchte ich darauf hinweisen, daß es sicher interessant wäre, wenn z.B. Polizisten bei der Auflösung einer Demo body-cams tragen würden und die Beleidigungen zu hören wären. Diese müssen die Beamten meistens wegstecken, weil es schlicht unmöglich ist, den Beleidigenden aus der Menge herauszufischen.

diese Aufnahmen...

werden ja dann durch das neue Gesetz für rechtswidrig erklärt werden...der Besitzer der Überwachungskamera wird dann aber nicht bestraft weil das Gesetz noch nicht durch war...so wirds enden...

13:32, melancholeriker @12:41, Olivia59

>>Es gehört zwar hier nicht hin, führt aber zu jenem Strang, am dem die Leute ziehen, denen z. B. auch Rassismus als Thema lästig scheint. Sexuelle Orientierung ist, wie man als Jugendiche(r) bereits miterlebt, keiner Freiwilligkeit unterzogen, kann also nie Vorliebe sein oder ,,Präferenz".<<

Danke.

Das möchte ich aus eigener Erfahrung ausdrücklich bestätigen.

@13:32 von melancholeriker

"Es gehört zwar hier nicht hin, führt aber zu jenem Strang, am dem die Leute ziehen, denen z. B. auch Rassismus als Thema lästig scheint. Sexuelle Orientierung ist, wie man als Jugendiche(r) bereits miterlebt, keiner Freiwilligkeit unterzogen, kann also nie Vorliebe sein oder ,,Präferenz". Wenn die Neue am SCOTUS also eine solch mittelalterliche oder leichtfertige Einstellung zu einer für eine Randgruppe existenziellen Lebensfrage hat, hat sie da eigentlich nichts zu suchen."

Klasse, dass Sie die Belehrung samt Unterstellung, dass ihr Rassismus lästig wäre wiederholen – oder meinen Sie damit mich? Dieser Diskurs wird meist nicht von Diskriminierten selbst geführt, sondern von Leuten, die das Thema instrumentalisieren um den politischen Gegner zu bekämpfen. Der Terminus "sexual preference" gehörte vor Jahren noch zum eigenen Repertoire der Aktivisten bis sie den "Fehler" erkannten. Doch Nachsehen gibt es nicht, und Nuancierung zwischen "nicht auf dem Laufenden" und Faschist auch nicht.

13:54, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 12:45Uhr

>>Nebenbei möchte ich darauf hinweisen, daß es sicher interessant wäre, wenn z.B. Polizisten bei der Auflösung einer Demo body-cams tragen würden und die Beleidigungen zu hören wären. Diese müssen die Beamten meistens wegstecken, weil es schlicht unmöglich ist, den Beleidigenden aus der Menge herauszufischen.<<

Ja, hier gebe wiederum ich Ihnen ausdrücklich Recht.

um 11:11 von Demokratieschue...

Zitat:
""Denn dieser Angriff war ein Angriff auf die Kultur und damit ein Angriff auf uns alle. ""

Genau richtig.

Wäre es ein schwarzer Bäcker gewesen, wäre es ein Angriff auf unsere gesamte Backwarenherstellung gewesen!

Nach meiner Meinung "überziehst" du -wie fast immer- a weng.

@ DerVaihinger um 13:17

>Wenn ein Politiker Geld, Reisen, Einladungen usw. annimmt und das rauskommt, hat er sich bestenfalls ungeschickt verhalten.<

Wulf?

Auf Kommentar antworten...

Am 30. November 2020 um 13:32 von Demokratieschue...
Bodycam...
Ich finde das gut so. Und das sollte - neben dem Namensschild - kommen in allen Polizei-Einsätzen. Aber ich frage mal, warum man bitte sowas nicht filmen dürfen soll?? Wo ist das Problem??? Pressefreiheit ist ein Grundrecht.
###
Den Einsatz von Bodycam's bei Polizeieinsätzen sind natürlich hilfreich...Diese dienen dann allerdings "ausschließlich" nur zur Nachverfolgung von Straftaten bzw. zur Klärung des Sachverhalts oder aber die Ermittlung von Tätern genutzt werden !
Diese Aufnahmen sind keinesfalls für die Presse bzw. für die Öffentlichkeit gedacht. Nur und einzig für die Staatsanwaltschaft ...

14:19, Olivia59 @13:32 von melancholeriker

Sie sind aufgeregt beleidigt.

Das spricht IMHO Bände.

Niemand hat Sie als Nazi o.ä. bezeichnet.

@14:18 von fathaland slim, melancholeriker

">>Es gehört zwar hier nicht hin, führt aber zu jenem Strang, am dem die Leute ziehen, denen z. B. auch Rassismus als Thema lästig scheint. Sexuelle Orientierung ist, wie man als Jugendiche(r) bereits miterlebt, keiner Freiwilligkeit unterzogen, kann also nie Vorliebe sein oder ,,Präferenz".<<

Danke.

Das möchte ich aus eigener Erfahrung ausdrücklich bestätigen."

Aus meiner Erfahrung ergibt sich, dass es Leuten, die so abgehoben von der harten Alltagsdiskriminierung elaborieren, weniger am Thema Rassismus als an eigener moralischer Überhebung interessiert sind und sich oft in positive Diskriminierung versteigen, da sie ungefragt "Opfer" vertreten.

Wieso wird die Berufsbezeichnung genannt ?

Wieso wird die Berufsbezeichnung genannt ?

Würde es auch dazugeschrieben, wenn das mutmaßliche Opfer ein KFZ-Monteur, ein Handwerker, ein Strassenbauarbeiter, ein Müllwerke oder ein Telefontechniker oder ein usw. usw. gewesen ist.

@ Saschamaus 75

>> Da müssen sie sich wohl noch gedulden

„Lassen Sie mich raten, ca. 20-30 Jahre? oO“

Es wird so lange dauern, wie es dauert. Wer aber - wie sie - Herrn Jalloh als Opfer von Polizeigewalt ins Feld führt, obwohl dieses nicht bewiesen ist, spielt ein unredliches Spiel.
Die Gründe dafür...?

der mist ist, dass es immer

der mist ist, dass es immer die falschen trifft, statt den islamisten im mali bekommt ine künstler in paris auf die schnauze, und statt auf die rassistischen täter werfen randalierer jetzt brandsätze auf ganz andere polizisten, die vielleicht ganz anders sind.

das mit der pauschalisierung funktioniert halt einfach nicht, auch nicht bei den anderen.

11:13 von falsa demonstratio

«Ich kann nur jedem raten, wenn es in einem beliebigen Fall um Aussage (Polizist) gegen Aussage (Angeklagter) geht, in der Hoffnung auf Milde sofort ein falsches, umfassendes reuiges, Geständnis abzulegen. Das Gericht wird dem Polízisten glauben. Sein Streifenkollege wird bestenfalls nichts mitbekommen haben.»

Es gibt ja in DEU "den einen" relativ bekannt gewordenen Fall.
Von irgendwo aus dem Ruhrgebiet:

Polizisten halten Autofahrer zwecks Kontrolle an.
Mann steigt aus, ± 35 J. alt, großer + trainierter + kräftiger Typ.
Deutscher mit Turkish Background.
Wortwechsel, Polizist sehr nervös + seltsam.

Ohne erkennbaren Anlass schlägt er den Autofahrer.
Rangelei, Versuch mit Schwitzkasten & Co.
Autofahrer sehr defensiv, nimmt einige Schläge hin, bleibt aber inaktiv.
Nach (x) Zeit setzen Kollegen dem Treiben ein Ende.
Vorläufige Festnahme + Anklage wg. Widerstand.

Bekannt geworden, weil unbeteiligter Autofahrer mit 'ner Dashcam filmte.

Freispruch Autofahrer … Polizist weiß ich nicht.

13:45 von saschamaus75

Ich habe mir verschiedenste Quellen im Internet angeschaut, und bei ALLEN war das Video geschnitten, und zwar zwischen der Passage, wo die Polizisten in die Wohnung kamen und der Prügelszene. Hat jemand einen Link zu einem ungekürzten Video? Da könnte man dann ja sehen, ob das Opfer handgreiflich wurde oder nicht.

14:33 von Wusste-ich-nicht

«Wieso wird die Berufsbezeichnung genannt ?

Würde es auch dazugeschrieben, wenn das mutmaßliche Opfer ein KFZ-Monteur, ein Handwerker, ein Strassenbauarbeiter, ein Müllwerke oder ein Telefontechniker oder ein usw. usw. gewesen ist.»

Nun ja … die Örtlichkeit des Vorfalls ist nicht unerheblich.

Die Polizisten folgten dem Mann in sein Produktionsstudio.
Wo sie ihn dann im Eingangsbereich attackierten.
Dort war die Überwachungskamera, von der die Polizisten nichts wussten.

An einer Straßenbaustelle, oder an einem Müllwagen, wäre hoch wahrscheinlich keine Überwachungskamera gewesen. Aber auch dort die Frage, warum wer gerade dort ins Visier der Polizisten geriet.

um 14:32 von Olivia59

,Aus meiner Erfahrung ergibt sich, dass es Leuten, die so abgehoben von der harten Alltagsdiskriminierung elaborieren, weniger am Thema Rassismus als an eigener moralischer Überhebung interessiert sind und sich oft in positive Diskriminierung versteigen, da sie ungefragt "Opfer" vertreten."

Ach so. Als nichtbetroffen zum Mainstream der best akzeptierten Mehrheit der Nichthomosexuellen geht mich das erst mal nichts an und ich muß fragen, ob ich mich Diskriminierung gegenüber positionieren sollte oder nicht? Wer hier abgehoben ist, muß nicht weiter erörtert werden, da können Sie sich türbreit in die Nische Ihrer Erfahrung stellen. Wenn Sie auf diese Weise die Neo - Puritaner und ihre verklemmten und ,,gottgefälligen" Ansichten verteidigen wollen, ist das zu respektieren. Aber reale Opfer, die ihr Homosexuellsein erklären und verteidigen müssen, obwohl es wissenschaftlich zigmal wiederlegt ist, daß ein Mensch seine Veranlagung ändern kann, sollten Sie nicht als "Opfer" verspotten.

14:37 von berelsbub @ Saschamaus 75

Es wird so lange dauern, wie es dauert. Wer aber - wie sie - Herrn Jalloh als Opfer von Polizeigewalt ins Feld führt, obwohl dieses nicht bewiesen ist, spielt ein unredliches Spiel. Die Gründe dafür...?

Auch ich bin misstrauisch und halte Polizeigewalt generell und in diesem Fall zumindest nicht für ausgeschlossen. Leider wird das wohl niemals aufgeklärt werden können und das ist für mich sehr bedrückend und beängstigend. Meine persönlichen Erfahrungen mit der Polizei waren überwiegend positiv – aber ich bin weiblich und hellhäutig. Und natürlich möchte ich der Polizei als Sicherheitsorgan vertrauen (können).

Natürlich ist es ein unbewiesener Vorwurf und für Sie ist diese Anschuldigung anscheinend sehr schwerwiegend. Aber tatsächlich unredlich? Können Sie vollkommen sicher sein, dass keine Polizeigewalt im Fall Oury Jallohs im Spiel ist?

@15:23 von melancholeriker

"Ach so. Als nichtbetroffen zum Mainstream der best akzeptierten Mehrheit der Nichthomosexuellen geht mich das erst mal nichts an und ich muß fragen, ob ich mich Diskriminierung gegenüber positionieren sollte oder nicht?"

>> Es geht darum, dass identity politics und die meist nichtdiskriminierten Vertreter Opfergruppen festschreiben und die Diskriminierenden wie die Luft zum Atmen brauchen.

"Aber reale Opfer, die ihr Homosexuellsein erklären und verteidigen müssen, obwohl es wissenschaftlich zigmal wiederlegt ist, daß ein Mensch seine Veranlagung ändern kann, sollten Sie nicht als "Opfer" verspotten."
>> ich bezweifle, dass sich im Alltag Diskriminierte über so eine abgehobene Belehrung von Frau Bennet über die aktuelle Begriffsdefinition "verteidigt" fühlen. Das Schauspiel hatte den Charme von einem Tribunal aus Maos Kulturrevolution und war schlicht politisch motiviert. Schon Malcom X sagte, dass die "Liberalen" die Schwarzen als Bauern im pol. Spiel verwenden.

@ Kaneel

„Natürlich ist es ein unbewiesener Vorwurf und für Sie ist diese Anschuldigung anscheinend sehr schwerwiegend. Aber tatsächlich unredlich? Können Sie vollkommen sicher sein, dass keine Polizeigewalt im Fall Oury Jallohs im Spiel ist?“

Sicher wird sich hier niemand sein. Aber um mit dem Vorgang sachlich umzugehen, bleibt ALLEN nichts anderes übrig, als dem Urteil eines Gerichts zu folgen.
Sollte dabei herauskommen, dass Herr Jalloh durch Polizeigewalt ums Leben kam, wird der Vorwurf der Tötung / dem Mord den Beamten gemacht werden.
Ich könnte auch über Millionen Vorgänge auf dieser Welt spekulieren, weil ich da ein ungutes Gefühl habe, was die Wahrheit betrifft.
Mein Vater würde sagen: dann Butter bei die Fische
Wer Spekulationen / Verdachtsmomente als Fakt verkaufen möchte, der handelt in meinen Augen unredlich. Thats all

@falsa demonstratio, 11.13h

Sie haben zu erwähnen vergessen, dass der Angeklagte lügen darf, dass sich die Balken biegen.
Das ist sogar sein Recht.
Dass er davon reichlich Gebrauch macht, zeigt mir meine 40jährige Erfahrung vor Gericht.

von fathaland slim

Auf meine Gedanken zur Frage, ob Polizisten gefilmt werden dürfen, haben Sie übrigens mit einem Beitrag geantwortet, in dem Sie sich selbst widersprochen haben. Denn auf meine Frage, ob die Behörden entscheiden sollen, was im Internet veröffentlicht werden darf und was nicht, haben Sie innerhalb desselben Beitrags mit "Ja" und "Nein" geantwortet.

Bitte etwas mehr Sorgfalt.
_

@Olivia59 re @melancholeriker

Auch ich musste mir hier schon wiederholt die äußerst alberne Frage stellen lassen, warum ich mich gegen Diskriminierung engagiere, von der ich selbst gar nicht betroffen bin. Analog zu Ihrer Argumentation wurde dies dann stets als Hinweis auf meine Unglaubwürdigkeit und als Zeichen von Arroganz oder Überheblichkeit meinerseits diffamiert.
Ebenso erfolgte - wie in diesem Fall durch Sie - darauf, dass man meine Motive in Zweifel zog: in der Regel das letzte Rückzugsgefecht, das geschlagen wird, wenn man inhaltlich am Ende der Sackgasse angelangt ist.

Bashing ist fehl am Platze

Es sei jedem empfohlen, wer im Umfeld einen Polizisten privat kennt, darüber zu diskutieren, wie manche Personengruppen es auf Eskalation anlegen, nicht ansatzweise den Aufforderungen der POL flöge leisten usw.

Vom Schreibtisch im Trockenen lässt sich leicht urteilen. Die harte Realität ist oft eine andere. Bashing ist aber fehl am Platze. Gilt für beide Lager.

14:32, Olivia59

>>@14:18 von fathaland slim, melancholeriker
">>Es gehört zwar hier nicht hin, führt aber zu jenem Strang, am dem die Leute ziehen, denen z. B. auch Rassismus als Thema lästig scheint. Sexuelle Orientierung ist, wie man als Jugendiche(r) bereits miterlebt, keiner Freiwilligkeit unterzogen, kann also nie Vorliebe sein oder ,,Präferenz".<<

Danke.

Das möchte ich aus eigener Erfahrung ausdrücklich bestätigen."

Aus meiner Erfahrung ergibt sich, dass es Leuten, die so abgehoben von der harten Alltagsdiskriminierung elaborieren, weniger am Thema Rassismus als an eigener moralischer Überhebung interessiert sind und sich oft in positive Diskriminierung versteigen, da sie ungefragt "Opfer" vertreten.<<

Ich bin homosexueller Mann, sehe mich nicht als Opfer, wohl aber als Betroffener, und bin nicht an "moralischer Überhebung", was immer das auch sein soll, interessiert.

Insofern verstehe ich nicht, was Sie meinen.

15:54 von berelsbub @ Kaneel

Mein Vater würde sagen: dann Butter bei die Fische

Dies bekommen "wir" in diesem Fall wohl nicht - und von daher bleibt bei einigen ein "schaler Geschmack"...

Wer Spekulationen / Verdachtsmomente als Fakt verkaufen möchte, der handelt in meinen Augen unredlich. Thats all

Das verstehe ich schon. Sie und ich unterhielten uns ja vor einiger Zeit über Ihre Sichtweise zum Aspekt "Unehrlichkeit". M.M.n. sind in diesem Fall Sie etwas zu fokussiert auf diesen Vorwurf in Bezug auf den Foristen @saschamaus75. Ich kann das so nicht erkennen.

16:01, MartinBlank

>>von fathaland slim
Auf meine Gedanken zur Frage, ob Polizisten gefilmt werden dürfen, haben Sie übrigens mit einem Beitrag geantwortet, in dem Sie sich selbst widersprochen haben. Denn auf meine Frage, ob die Behörden entscheiden sollen, was im Internet veröffentlicht werden darf und was nicht, haben Sie innerhalb desselben Beitrags mit "Ja" und "Nein" geantwortet.

Bitte etwas mehr Sorgfalt.<<

In welchem Thread soll das wann gewesen sein?

Ich kann mich nicht erinnern, zu diesem Thema Stellung bezogen zu haben.

Am 30. November 2020 um 15:59 von DerVaihinger

Zitat: Sie haben zu erwähnen vergessen, dass der Angeklagte lügen darf, dass sich die Balken biegen. Das ist sogar sein Recht. Dass er davon reichlich Gebrauch macht, zeigt mir meine 40jährige Erfahrung vor Gericht.

Ich hoffe doch, dass Sie Ihre 40-jährige Gerichtserfahrung nicht als Schöffe gemacht haben.

Sie wären ja schon bei der ersten Einlasssung des Angeklagten zur Sache befangen.

@16:05 von frosthorn, @melancholeriker

"Auch ich musste mir hier schon wiederholt die äußerst alberne Frage stellen lassen, warum ich mich gegen Diskriminierung engagiere, von der ich selbst gar nicht betroffen bin. Analog zu Ihrer Argumentation wurde dies dann stets als Hinweis auf meine Unglaubwürdigkeit und als Zeichen von Arroganz oder Überheblichkeit meinerseits diffamiert."

Es geht um den Unterschied zwischen echtem Interesse an echter Diskriminierung und Heuchelei sowie Instrumentalisierung, verbunden mit "Opferproduktion" als Fremdbestimmung – sprich: positive Diskriminierung.
Es kommt immer darauf an worüber man spricht und mit welcher Absicht. Dieses Theater in der Bennet-Anhörung war definitiv Instrumentalisierung.

Am 30. November 2020 um 16:01 von MartinBlank

Zitat: Auf meine Gedanken zur Frage, ob Polizisten gefilmt werden dürfen, haben Sie übrigens mit einem Beitrag geantwortet, in dem Sie sich selbst widersprochen haben. Denn auf meine Frage, ob die Behörden entscheiden sollen, was im Internet veröffentlicht werden darf und was nicht, haben Sie innerhalb desselben Beitrags mit "Ja" und "Nein" geantwortet.

Bitte etwas mehr Sorgfalt.

Was er sonst so sagt, hat aber meistens Hand und Fuß. Bitte geben sie ihm im Zwischenzeugnis doch noch eine 3+, Herr Oberlehrer.

@16:06 von fathaland slim

Ich bin homosexueller Mann, sehe mich nicht als Opfer, wohl aber als Betroffener, und bin nicht an "moralischer Überhebung", was immer das auch sein soll, interessiert.

Insofern verstehe ich nicht, was Sie meinen."

Dann können Sie vermutlich aus eigener Erfahrung sprechen, ob es zutrifft, dass im Alltag jemals gezielt mit der "sexual preference" These diskriminiert wird oder ob dies lediglich ein Konstrukt ist um Leute, die sich wenig mit dem Thema beschäftigen durch die falsche Wortwahl als "Täter" abzustempeln.
Diese "preference"-These ist doch eher ein Widerspruch, der sich aus den Gender Studies ergibt, die biologische Determination ablehnen und alles als Soziales Konstrukt erklären, was dem alten Umerziehungswahnsinn Tür und Tor öffnet.

@ Kaneel

„ M.M.n. sind in diesem Fall Sie etwas zu fokussiert auf diesen Vorwurf in Bezug auf den Foristen @saschamaus75. Ich kann das so nicht erkennen.“

Wer etwas als Beweis ins Feld führt, was aber nicht bewiesen ist, ist für mein Empfinden nicht ehrlich. In diesem Fall und auch sonst habe ich einen anderen Anspruch an die Wahrheit. Und der Anspruch ist bei mir nicht verhandelbar. Ein bisschen Wahrheit oder Alternative Wahrheiten oder flexible Wahrheiten lasse ich nicht gelten. Weder hier, noch in meinem Privatleben. Ich weiß aber sehr wohl, dass der Anspruch auf die Wahrheit auch in der heutigen Zeit zunehmend aufweicht.

15:42, Olivia59

>>>> ich bezweifle, dass sich im Alltag Diskriminierte über so eine abgehobene Belehrung von Frau Bennet über die aktuelle Begriffsdefinition "verteidigt" fühlen. Das Schauspiel hatte den Charme von einem Tribunal aus Maos Kulturrevolution und war schlicht politisch motiviert. Schon Malcom X sagte, dass die "Liberalen" die Schwarzen als Bauern im pol. Spiel verwenden.<<

Malcolm X hat sehr, sehr radikale Positionen der unterschiedlichesten Art vertreten und sich dann wieder von ihnen distanziert. So wie das damals, in den 60ern, zeittypisch war.

Und was die Befragung Frau Barretts betrifft, da verwechseln Sie was. Ihre Ernennung war hochpolitisch und dem geschuldet, was die Republikaner zu Reagans Zeiten als konservative Revolution aus der Taufe gehoben und seitdem intensiv betrieben haben. Vorher hat man Richter parteiübergreifend im Einvernehmen ernannt, seit Reagan ist die Richterernennung ein Kampfinstrument. Erstaunlich, daß Sie sich hier ausdauernd auf diese Seite schlagen.

@ falsa

Zitat: Sie haben zu erwähnen vergessen, dass der Angeklagte lügen darf, dass sich die Balken biegen. Das ist sogar sein Recht. Dass er davon reichlich Gebrauch macht, zeigt mir meine 40jährige Erfahrung vor Gericht.

Ich hoffe doch, dass Sie Ihre 40-jährige Gerichtserfahrung nicht als Schöffe gemacht haben.“

Gerade als Schöffe wird man diese Erfahrung machen. Vor Gericht wird so viel gelogen, wie im realen Leben. Und da lügt jeder Mensch täglich mehrfach

16:31 von berelsbub @ Kaneel

Wer etwas als Beweis ins Feld führt, was aber nicht bewiesen ist, ist für mein Empfinden nicht ehrlich. In diesem Fall und auch sonst habe ich einen anderen Anspruch an die Wahrheit. Und der Anspruch ist bei mir nicht verhandelbar. Ein bisschen Wahrheit oder Alternative Wahrheiten oder flexible Wahrheiten lasse ich nicht gelten. Weder hier, noch in meinem Privatleben

Das finde ich jetzt sehr schwammig. M.E. wurde eine Vermutung ausgesprochen und diese nicht als Wahrheit verkauft. Wollen Sie auch Staatsanwälte und Wissenschaftler demnächst einschränken, weil diese keine Vorannahme stellen dürfen? Menschen betrachten Dinge aus verschiedenen Perspektiven. Fragen Sie fünf Menschen wie diese eine Situation beobachtet haben und Sie werden fünf verschiedene Antworten bekommen, die jede/r für wahr hält. Ohne böse Absicht. Die Sie aus meiner Sicht (sorry) aber unterstellen.

16:24, Olivia59 @16:06 von fathaland slim

>>Dann können Sie vermutlich aus eigener Erfahrung sprechen, ob es zutrifft, dass im Alltag jemals gezielt mit der "sexual preference" These diskriminiert wird oder ob dies lediglich ein Konstrukt ist um Leute, die sich wenig mit dem Thema beschäftigen durch die falsche Wortwahl als "Täter" abzustempeln.
Diese "preference"-These ist doch eher ein Widerspruch, der sich aus den Gender Studies ergibt, die biologische Determination ablehnen und alles als Soziales Konstrukt erklären, was dem alten Umerziehungswahnsinn Tür und Tor öffnet.<<

Ok, ok, ok.

Ich möchte es dann ganz einfach auf deutsch und mal abseits jeder Modebegriffe wie Gender usw. ausdrücken:

Eine Präferenz ist änderbar, eine sexuelle Orientierung nicht.

Deswegen halte ich den Begriff Präferenz, auf Deutsch Vorliebe, für falsch.

@16:34 von fathaland slim

"Malcolm X hat sehr, sehr radikale Positionen der unterschiedlichesten Art vertreten und sich dann wieder von ihnen distanziert. So wie das damals, in den 60ern, zeittypisch war."
Na dann braucht man ihn wohl generell nicht ernst nehmen oder funktioniert das nach dem Motto pick and choose?
Seine Wahrnehmung ergibt vollkommen Sinn und die Anhörung war das beste Beispiel.

"Und was die Befragung Frau Barretts betrifft, da verwechseln Sie was. Ihre Ernennung war hochpolitisch und dem geschuldet, was die Republikaner zu Reagans Zeiten als konservative Revolution aus der Taufe gehoben und seitdem intensiv betrieben haben." ..."Erstaunlich, daß Sie sich hier ausdauernd auf diese Seite schlagen."
Richtig. Doch im Unterschied zu ihnen halte ich beide Seiten für Zyniker. Wie war das noch... "Wenn du mich nicht wählst bist du nicht Schwarz"? - Biden. Dabei haben die Demokraten doch so viel lipservice geleistet.

@ Kaneel

„Das finde ich jetzt sehr schwammig. M.E. wurde eine Vermutung ausgesprochen und diese nicht als Wahrheit verkauft. „

Da muss ich widersprechen. Der User hat nicht geschrieben:

Aus meiner Sicht...
Es besteht der Verdacht...

Etc

Sondern hat geschrieben, dass es den Beweis von Polizeigewalt gibt, weil es den Fall Jalloh gibt. Und das ist zu 100%, nach jetzigem Wissensstand, falsch

man staunt nur noch

und immer wieder, welche themen unsere anstalt über stunden offenhält, andere hingegen sehr schnell beendet. kann das an den vorlieben/gesinnung unsere öffentliche anstalt liegen?

16:53, Olivia59 @16:34 von fathaland slim

>>@16:34 von fathaland slim
"Malcolm X hat sehr, sehr radikale Positionen der unterschiedlichesten Art vertreten und sich dann wieder von ihnen distanziert. So wie das damals, in den 60ern, zeittypisch war."
Na dann braucht man ihn wohl generell nicht ernst nehmen oder funktioniert das nach dem Motto pick and choose?
Seine Wahrnehmung ergibt vollkommen Sinn und die Anhörung war das beste Beispiel.<<

Nein.

Man muss den sehr vielschichtigen Menschen Malcolm X ernst nehmen und sich mit ihm beschäftigen und sollte ihn nicht instrumentalisieren, so wie Sie es leider tun.

Er wäre damit nicht einverstanden.

Nein, auf Malcolm X lasse ich nichts kommen.

@ schlotterstein

„Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum sie sich da so echauffieren. Die Beweislastumkehr ist mein tägliches Brot als Krankenpfleger. Sie dient dazu Patienten vor einer übermächtigen Institution zu schützen. Ich weiß nun ehrlich nicht wo da der Unterschied zwischen einer Polizei und einem Krankenhaus sein soll.„

Für jeden Patienten, der im Krankenhaus verstirbt, wird ein Verfahren gegen Sie wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet und sie müssen dann das Gericht davon überzeugen, mit dem Ableben des Patienten nichts zu tun zu haben? Das wäre mir neu bzw haben meine Bekannten, die im Krankenhaus tätig sind, davon noch nicht berichtet...

@17:05 von fathaland slim

"Man muss den sehr vielschichtigen Menschen Malcolm X ernst nehmen und sich mit ihm beschäftigen und sollte ihn nicht instrumentalisieren, so wie Sie es leider tun.
Er wäre damit nicht einverstanden.
Nein, auf Malcolm X lasse ich nichts kommen."

Sie werden langsam richtig demagogisch... Malcolm X spricht über Instrumentalisierung und Sie bestreiten ihn, während sie nichts auf ihn kommen lassen wollen. Wer ihn jedoch ernst nimmt und seine Argumente aufgreift instrumentalisiert ihn.
Grossartig ihre intellektuelle Redlichkeit.

16:57 von berelsbub @ Kaneel

Sondern hat geschrieben, dass es den Beweis von Polizeigewalt gibt, weil es den Fall Jalloh gibt. Und das ist zu 100%, nach jetzigem Wissensstand, falsch

Ich kann und will mich gar nicht weiter aus dem Fenster lehnen wie der angesprochene User es meinte. Wenn ich selbst spitzfindig werde haben Sie in Ihrer Antwort an @falsa demonstratio einen Satz weggelassen, den ich für wichtig erachte und den Text des von ihm zitierten Users nicht angemessen gekennzeichnet. Absicht? Lüge? Steckt ein Zweck dahinter? Ich meine nicht und unterstelle Ihnen da nichts. Seien Sie vllt auch gnädiger mit anderen...

um 16:12 von Olivia59

,,Es geht um den Unterschied zwischen echtem Interesse an echter Diskriminierung und Heuchelei sowie Instrumentalisierung, verbunden mit "Opferproduktion" als Fremdbestimmung – sprich: positive Diskriminierung."

Die Gewissheit, mit der Sie verfügen, was Heuchelei ist und was echt und ob es darauf ankommt, ob man
,,betroffen" ist oder nicht, um Instrumentalisierung und Fremdbestimmung zu lokalisieren bei Tätern und Opfern ist atemberaubend und nebenher, gemessen an der Aufmerksamkeit, die es absorbiert, ziemlich abenteuerlich, um es nicht anders auszudrücken. Die Opfer müssen sich Ihrem Veto entsprechend alleine wehren, sonst setzen sie sich der ,,Gefahr" aus, von Leuten instrumentalisiert zu werden.

Das Wort "Preference" ist im Englischen wie auch im Deutschen ,,Vorliebe" oder ,,Vorzug". In diesem Trojaner steckt eine Ideologie, die sich im Fall von Mrs Coney BARRETT und den rechten ,,Kirchen" auf Annahmen stützt, die Homosexualität als Sünde bekämpfen und entsprechend so handeln.

"Feindbild Polizei"

arte hat die Doku "Feindbild Polizei" wieder eingestellt. Finde Sie zwar aus meiner Erinnerung eher aus einem "linken" Blickwinkel verfasst, aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert und interessant. Darin wird auch die englisch-walisische Ermittlungsbehörde IOPC (Independent Office for Police Conduct) vorgestellt, die u.a. bei Polizeigewalt unabhängig von Regierung und Polizei ermittelt.

"https://www.arte.tv/de/videos/085431-000-A/feindbild-polizei/"

geschnittenes Beweisvideo

Offensichtlich kann niemand einen Link zu einem ungeschnittenen Beweisvideo nennen. Nur bei einem vollständigen Video könnte man die Geschehnisse wirklich beurteilen, und so entsteht leider der Eindruck, dass dort mit Absicht Passagen vorenthalten werden und dass ein vollständiges Video möglicherweise den Tathergang in etwas anderem Licht erscheinen lassen würde.

Bei einem ungekürzten Video wie z.B. von dem Vorfall in Kenosha ist es besser möglich, den Vorfall zu beurteilen. Dort läuft das Opfer obwohl von zwei Polizisten mit gezogener Waffe bedroht einmal um sein Auto herum, öffnet die Fahrertür und beugt sich dann in den Wagen. Wenn die Polizisten nicht lebensmüde sind, müssen sie in dem Moment schießen... Diejenigen, die dann trotzdem "Polizeigewalt/Rassismus" schreien sind in diesem Fall nachweisbar ideologisch verblendet.

Ich bin gegen unbegründete Polizeigewalt, aber ich bin auch dagegen, unsere Polizei immer mehr zu demontieren bis niemand mehr vor ihr Respekt hat.

Zeittypisch gewesen ...

Ja , zeittypisch war jahrelang nichts zu hören über Rassismus in Frankreich. ..aber über Rassismus jetzt zu reden und sich dagegen äußern ist durchaus modern !
So wie es in den 60'ern modern war gegen den Vietnamkrieg zu protestieren , ..aber sich die Mehrheit nie wirklich politisch mit eigener Überzeugung eingesetzt hatte .

um 17:00 von Wilhelm Schwebe

,,man staunt nur noch
und immer wieder, welche themen unsere anstalt über stunden offenhält, andere hingegen sehr schnell beendet. kann das an den vorlieben/gesinnung unsere öffentliche anstalt liegen?"

Tja, über's Geld ist schnell alles gesagt. Es ist da oder weg. Themen voll Wandel und Tiefe brauchen leider ihre Zeit zum Tauchen und Gründeln. Wenn man sich dann noch aufhält mit so überflüssigen Dingen wie
,,schön kleidende Worte", kann Ihre Anstalt da noch widerstehen? Belletristik und Meinung sind keine Todfeinde.

@17:22 von melancholeriker

"Die Gewissheit, mit der Sie verfügen, was Heuchelei ist und was echt und ob es darauf ankommt, ob man
,,betroffen" ist oder nicht, um Instrumentalisierung und Fremdbestimmung zu lokalisieren bei Tätern und Opfern ist atemberaubend und nebenher, gemessen an der Aufmerksamkeit, die es absorbiert, ziemlich abenteuerlich, um es nicht anders auszudrücken. Die Opfer müssen sich Ihrem Veto entsprechend alleine wehren, sonst setzen sie sich der ,,Gefahr" aus, von Leuten instrumentalisiert zu werden."

Nur aus diesem Zusammenhang heraus erklärt sich, warum in der heutigen "black power" Bewegung, vor allem an den US Unis mit dem Begriff "white allies" gearbeitet wird. Weil man sich eben nicht mehr unter den Stiefel der "tätschelnden" Liberalen stellen will, die sich als Vormund aufspielen.
In anderen Feldern wie Transgender verhält es sich ähnlich, dass nichtbetroffene Vorturner meinen sie wären legitimierte Interesssenvertreter.

@14:37 von berelsbub

>> obwohl dieses nicht bewiesen ist

Die Auswahl an Möglichkeiten ist aber nicht sonderlich groß. Wer hatte Zutritt zur Zelle? -.-

@ schlotterstein

„Klar wäre ihnen das neu, weil das was sie da schreiben ja auch Unfug ist. Allerdings gilt die Beweilsstumkehr bei jeder Klage. Sie bemerken den Unterschied zwischen verstorben und anklagen. Vielleicht sollten sie ihre Bekannten diesbezüglich mal befragen“

Hab ihn dazu schon befragt. Er kennt den Grundsatz der Beweislastumkehr in Krankenhäusern nicht.
Ein Fehlverhalten des Arztes / Pfleger muss in seinem Krankenhaus durch Gutachter nachgewiesen werden, nicht andersherum. Sollten Sie vielleicht den Arbeitsplatz wechseln?

Wenn in Frankreich

Wenn in Frankreich Ermittlungsverfahren genauso laufen wie im Rest der Welt, und davon ist gerade bei Frankreich mit seiner Geschichte des Staatsterrorismus sicher auszugehen, wird das wohl keine nennenswerten Folgen haben.
Frankreich hat auf jeden Fall und schon lange ein `Polizeiproblem´.

Am 30. November 2020 um 16:34 von berelsbub

Zitat: Gerade als Schöffe wird man diese Erfahrung machen. Vor Gericht wird so viel gelogen, wie im realen Leben. Und da lügt jeder Mensch täglich mehrfach.

Mir liefe es kalt den rücken herunter, wüsste ich, dass vor mit ein Schöffe sitzt, der davon ausgeht, dass jeder Angeklagte (vgl. um 15:59 von DerVaihinger: "der Angeklagte") lügt.

Einlassung zur Person: gelogen
Einlassung zur Sache: gelogen
Reue: gelogen.

Am besten schweigt der Angeklagte, wenn ihm sowieso von vorneherein nicht geglaubt wird.

Am 30. November 2020 um 13:48 von Demokratieschue..

Zitat: Von daher fordere auch ich Frankreich auf, dieses Gesetz zurückzuziehen und die Verfassungsgerichte und der EUGH werden dieses Gesetz nicht passieren lassen

Warum nehmen Sie nicht zur Kenntnis, dass Frankreich nicht plant, Presseberichterstattung über Polizeieinsätze zu verbieten?

@16:57 von berelsbub

>> Und das ist zu 100%, nach jetzigem
>> Wissensstand, falsch

Es ist aber nachgewiesen, daß Oury Jalloh es nicht selber war. Also, wer dann?

@17:22 von melancholeriker

"Das Wort "Preference" ist im Englischen wie auch im Deutschen ,,Vorliebe" oder ,,Vorzug". In diesem Trojaner steckt eine Ideologie, die sich im Fall von Mrs Coney BARRETT und den rechten ,,Kirchen" auf Annahmen stützt, die Homosexualität als Sünde bekämpfen und entsprechend so handeln."

Ich halte rein garnichts von den verstockten religiösen Ansichten, die Frau Barret eventuell hat. Diesen Begriff rechten Kirchen zuzuschreiben, ihrzu unterstellen, dass sie ihn provokant verwendete und dabei auszublenden, dass er selbst im Wissenschaftsbereich gängiges Vokabular war und jetzt noch schnell Wörterbücher umgeschrieben werden zeigt ihre Instrumentalisierung in Form eines politischen Kampfes, wie es auch Sinn und Zweck und der Anhörung war.

Am 30. November 2020 um 17:14 von berelsbub

@ schlotterstein (Am 30. November 2020 um 17:00) Zitat: Für jeden Patienten, der im Krankenhaus verstirbt, wird ein Verfahren gegen Sie wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet und sie müssen dann das Gericht davon überzeugen, mit dem Ableben des Patienten nichts zu tun zu haben? Das wäre mir neu bzw haben meine Bekannten, die im Krankenhaus tätig sind, davon noch nicht berichtet...

Im Srafrecht gibt es keine Beweislastumkehr, aber im Arzthaftungsrecht.

@berelsbub

Wenn ein Ihnen vertrauter Mensch eines Verbrechens beschuldigt und verurteilt wird, obwohl diese/r die Unschuld beteuert und die Beweise nicht eindeutig waren, entscheiden Sie wahrscheinlich aufgrund Ihrer persönlichen Erfahrungen, was und wem Sie glauben oder ob es Ihnen schlüssig erscheint. Möglicherweise ohne jemals zu wissen, ob es die tatsächliche Wahrheit ist.

Am 30. November 2020 um 17:36 von berelsbub

@ schlotterstein „Klar wäre ihnen das neu, weil das was sie da schreiben ja auch Unfug ist. Allerdings gilt die Beweilsstumkehr bei jeder Klage. Sie bemerken den Unterschied zwischen verstorben und anklagen. Vielleicht sollten sie ihre Bekannten diesbezüglich mal befragen“

Zitat: Hab ihn dazu schon befragt. Er kennt den Grundsatz der Beweislastumkehr in Krankenhäusern nicht.
Ein Fehlverhalten des Arztes / Pfleger muss in seinem Krankenhaus durch Gutachter nachgewiesen werden, nicht andersherum. Sollten Sie vielleicht den Arbeitsplatz wechseln?

Vielleiht sollten Sie Ihrem Bekannten einmal § 630h BGB zu lesen geben. Das dort Wort "vermuten", das dort mehrfach Verwendung findet, bedeutet Beweislastumkehr.

Einfach mal googeln ...

... anstatt den Bekannten zu fragen, dann stößt man schnell auf das BGH-Urteil mit dem Aktenzeichen 6 ZR 87/10.

Es handelt sich nicht um einen Grundsatz sondern soll in den Fällen, in denen die Beweise nur schlecht durch das "Opfer" beizubringen sind, die Beweislast auf den Arzt umkehren. Das ist nachvollziehbar und gut entschieden.

@ Saschamaus

„Die Auswahl an Möglichkeiten ist aber nicht sonderlich groß. Wer hatte Zutritt zur Zelle? -.-„

Wohl mindestens Herr Jalloh selber und alle Polizisten der Schicht und vielleicht noch andere Personen. Wird die Akte wohl hergeben. Ich habe die Akte aber hier nicht liegen

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