Kommentare

Alle Ausnahmen sind unsinn

Was wir brauchen sind klare Regeln.
Restaurants und Skilifte zu schließen ist nicht zielführend, wir brauchen sinnvolle Maßnahmen die sich an wissenschaftlichen Vorgaben orientieren.
Maximal 4 Personen aus 2 Haushalten und zu allen anderen mindestens 2m Abstand und darüber hinaus max 1 Person pro 10m². Und diese sinnvollen Regeln, abgestimmt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, könnten dann schlicht für alles gelten, vom Zug über das Restaurant bis zum Skiurlaub.
Aber Merkels fehlende Führung hat uns in absurden Regelwirrwarr geführt, nicht einmal die Bundesländer haben sich auf Regeln einigen können, wie sollen die Länder der EU das schaffen?
Hier wurde seitens der Europäischen, aber mehr der Bundespolitik, eindeutig große Chancen vertan.

Warum nicht..

die Bewohner der Alpenregionen Ski fahren lassen und "nur" Tourismus unterbinden.. Oder bleiben die Liftanlagen dann lieber geschlossen?

Ländersache

Jedes Land soll doch selber entscheiden, wie es mit der Coronapandemie und dem Skisport umgeht. Und jedes Land kann auch bestimmen, ob die Rückkehrer in Quarantäne müssen oder nicht. Das RKI benennt doch ständig Länder, die als Risikogebiet ausgewiesen werden. Sollen doch die Menschen in die Skiferien gehen und wenn es ein Risikogebiet ist, danach 2 Wochen Quarantäne oder eben ein zwingender PCR-Test auf Selbstkostenbasis nach der Rückkehr.
Was ist das hier für ein Politiker-kindergarten? Man kann doch einen Masterplan aufstellen; aber das hat man nun nach fast einem 3/4-Jahr immer noch nicht geschafft und das lässt tief blicken. Und zwar ganz tief. Gut, dass es aber Wissenschaftler, Ärzte und die Pharma gibt, die auf das ganze Geschacher keinen Wert legt und nach stringentem Schema (SOP, Kontrollen noch und noch) alles abarbeitet und z.B. Impfstoffe entwickelt.

Wie bitte?

Österreich fordert Kompensation für nicht gemachten Urlaub? Seit wann muss ich beim Bäcker Strafe zahlen, wenn ich sein Brot nicht kaufe? Ganz abgesehen davon sollte Wien froh sein, wenn der Rest Europas nicht Kompensation für Ischgl einfordert. Schließlich war es das Versagen österreichischer Behörden, die zu einem erheblichen Teil für die erste Welle der Pandemie verantwortlich war.

Lockdown

Lernt endlich Englisch, den Unterschied von Shut- und Lockdown, und hört auf mit Lockdown. In der Schweiz gab und gibt es keine Lockdowns. Einige hatten verschiedene Shutdowns, die sind aber fast überall aufgehoben, da die Fälle seit über 3 Wochen am sinken sind und sich deutlich mehr als halbiert haben. Es sind eben nicht unbedingt die strengen Massnahmen die helfen, das sah man jetzt genug. Zudem ist es überall verschieden, in jeder Region und jedem Land sind die Voraussetzungen anders und deshalb auch die erfolgreichen Massnahmen verschieden. Die Politiker sollten sich eher fragen, warum es in jedem Land die Grenzregionen am schlimmsten trifft, von wegen möglichst zuhause bleiben. Aber den Grenzverkehr einschränken will man ja trotzdem nicht, egal wie hoch die Zahlen sind. Man ergreift lieber (nachweislich fast) nutzlose Massnahmen.

Skifahren in Zeiten von corona

Wäre unter Einhaltung der Hygieneregeln genauso wenig ein Problem wie es ein normaler Restaurant Besuch wäre (natürlich keine Bars). Man sieht ja dass die Zahlen nach der schliessungen nicht wirklich sinken also kann dieser Parameter nicht die Ursache sein.
Auf der Piste selbst wird wohl niemand behaupten wollen dass corona schon so mutiert ist dass es Skifahren kann und selbst das anstehen an den Liften wäre mit Abstand kein Problem.
Wenn Deutschland meint hier Panik verbreiten zu müssen heißt das nicht dass die anderen Länder sich das von D aufdiktieren lassen müssen

Reiserückkehrer müssen ohnehin in Quarantäne

Als ob Reiserückkehrer nicht ohnehin schon jetzt in Quarantäne müssen, wenn sie aus einem Risikogebiet zurückkommen. Bliebe nur zu diskutieren, ob man in einem Winterurlaub in einem Gebiet, dessen Infektionsrate ggf. niedriger als in Deutschland läge, sich nicht sogar einem geringeren Risiko einer Infektion aussetzen würde, als wenn man daheim zur Arbeit geht... . Apres ski macht wohl eh kein vernünftiger Mensch in dieser Zeit.
Wo infizieren sich eigentlich mehr als 20000 Deutsche zur Zeit täglich mit dem Coronavirus? Signifikante Verringerungen der Infektionsraten erreicht man nur mit einem totalen Lockdown ... aber den können wir uns wohl nicht mehr leisten. Also: geht arbeiten, aber nicht in den Urlaub.

Hat die EU schon

Hat die EU schon Kompensationen für Ausgangsinfektionen von Ischgl gefordert?

18:23 von Kessl

Zitat:"Aber Merkels fehlende Führung hat uns in absurden Regelwirrwarr geführt"

Falsch. Merkel kann gar nicht "führen", weil sie nicht zuständig ist.

Zitat:"nicht einmal die Bundesländer haben sich auf Regeln einigen können"

Richtig. Die sind zuständig, aber können sich nicht einigen.

Zitat:"Hier wurde seitens der Europäischen, aber mehr der Bundespolitik, eindeutig große Chancen vertan."

Falsch. Weder die EU noch die Bundesregierung sind in Gesundheitsfragen zuständig. In Europa sind es die Nationalstaaten, in Deutschland die Bundesländer. Nicht immer eignen sich die Lieblingsfeinde zum Buhmann.

Erinnert sich keiner an die letzte Skisaison?

Wie soll man in Skigondeln Abstand halten? Und wer trinkt seinen Jagatee mit Maske? Erinnert sich noch irgendjemand daran, was in Deutschland abging, als nach den Faschingsferien die Skiurlauber heimkamen? Und dann will man allen Ernstes diskutieren, ob Skifahren erlaubt sein sollte?! Wer aus Angst vor dem Zorn der skialpinen Volldeppen auf sinnvolle Regeln pfeift, ist es nicht wert, als Politiker gewählt worden zu sein.

Wenn die Leute diesen Winter skifahren und dann ohne Quarantäne weitermachen dürfen, ist echt alles egal.

Die Lösung ist doch

ganz einfach, Österreich kann doch die Skigebiete aufmachen, und jeder Deutsche der dort Urlaub macht.
Muss dann 2 Wochen in Quarantäne zu Hause bleiben, damit ist es nicht verboten, und jeder darf selber entscheiden.
Und darf auch an den Abendlichen Partys teilnehmen, und sich anstecken lassen, muss aber dann auch in Österreich behandelt werden auf eigene Kosten.
Und schon ist das Problem gelöst.
Nach Weihnachten und Silvester gehen die Zahlen so oder so durch die Decke, oder sind die Politiker der Meinung das die Familien nicht Weihnachten feiern werden.
Ich halte das für sehr naiv gedacht, das wird so nicht funktionieren.

Schliessungen

Falls im Frühling die Fallzahlen in Italien hoch und in Deutschland tief, sollten wir dann auch über die Schliessung von Biergärten diskutieren. Oder Spanien mit tiefen Zahlen sollte dann auch die Strände schliessen, weil in Belgien die Fallzahlen hoch sind? Ist das wirklich seriöse und verständliche Politik, was da von Söder und Merkel diskutiert wird? Glaubwürdig jedenfalls nicht. Aber schliesslich kann jedes Land mit seinen Bürgern verfahren wie es will, ob mit Quarantäne oder einsperren, klappt ja in China auch.

Unfähigkeit zur Differenzierung?

Zitat: "Die Alpenländer ringen weiter um eine gemeinsame Linie, ob im Winterurlaub die Skigebiete öffnen sollen. Besonders in Deutschland sind Politik und Gesundheitsexperten skeptisch. Frank Ulrich Montgomery, der Vorsitzende des Weltärztebundes, mahnte zu strengen Regeln für alle Reiserückkehrer. "

Wieso ist man in der Politik und in ihren Vorfeldorganisationen eigentlich unfähig zu jeglicher Differenzierung, sowohl im Denken als auch Handeln?

Die Leute haben sich bspw. in Ischgl und anderen Skigebieten nicht beim Skifahren - weder auf der Piste noch im Lift angesteckt, sondern wohl eher beim Après-Ski oder sonstigen Etablissements.

Vernünftig und im Sinne einer Verhältnismäßigkeit wäre es, von mir aus die Après-Ski-Hütten zu schließen, die Skigebiete aber offen zu halten, oder bin ich als AfD-Wähler mal wieder der Einzige, der des differenzierten Denkens fähig ist?

Hier geht es um viel Geld

Und da hindern Gesundheitspolitiker, die Corona-Maßnahmen für notwendig halten nur. Die Ski-Touristik-Profiteure nehmen sich die selbstverständliche Freiheit aus Ischgl nichts lernen zu wollen.

Das ist so ein Punkt an welchem gewisse Kritik verständlich ist.

Auch wenn ich persönlich keinerlei Interesse daran habe in den Skiurlaub zu fahren so könnte ich mir doch vorstellen das mit entsprechenden einschränkenden Konzepten ein reduzierter Wintersport, auch mit dem damit verbundenen Tourismus möglich wäre.
Abstände einhalten bei der Pisteninfrastruktur wie Skiliften und Ähnlichem, nur begrenzter und überwachter Einlass von Personen in Restaurants, Geschäften, örtlichen Verkehrsmitteln und natürlich Hotels.
Beim Skifahren selber werden ja eh im allgemeinen gerne Abstände zu einander eingehalten und aufgrund der niedrigen Temperaturen ist es auch nicht die dümmste Idee eine SkiMASKE zu tragen, ich selber habe das beim Skifahren auch ganz ohne Virus immer gern getan.

Halligalli-Veranstaltungen wie diese lächerlichen Après Ski Besäufnisse müssen natürlich ausfallen (welch Wohltat!), aber der reine Wintersport könnte doch mit solchen regelnden Maßnahmen grundsätzlich möglich sein ohne in totale Infektionsschwerpunkte auszuufern.

Insuffizient

Ich bin selbst begeisterter Skifahrer, aber wenn es dazu kommt, dass Leute wissentlich in Skiurlaub fahren um danach in eine Quarantäne zu, am besten mit vollem Lohnausgleich, dann hört es auf. Schon allein das mutwillige Reisen in Gebiete mit sich anschliessender Quarantäne ist eine Frechheit. Wer soll denn die ganzen Jobs derer übernehmen, die dann in der "Aires Ski Quarantäne" sitzen? Und warum eine Europaweite Lösung? Wenn Österreich entsprechende Hygieneregeln garantieren kann sollen sie doch ihre Skigebiete öffnen. Im Zweifelsfall werden sie zum Risikogebiet erklärt und es fährt keiner hin. Aber Herrn Kurz 2 Milliarden zu überweisen, dass er bis Januar die Lift zu lässt finde ich definitiv falsch.
Letztlich haben alle EU-Staaten den kompletten Sommer verbummelt um entsprechende Massnahmen zu ergreifen um die 2. Welle abzufangen. Man wollte aber lieber einen entspannten Sommer. Naja Hauptsache wir dürfen mit 10 Leuten Silvester böllern... da ist die Welt doch in Ordnung.

Zu : Wie bitte?

Nun, wenn Sie dem Bäcker verbieten wollen Brot zu backen und zu verkaufen müssen Sie ihm wohl eine Kompensation zahlen.

@ wenigfahrer

Die Lösung ist doch ganz einfach ...

Stimmt. Wenigfahren oder am besten gar nicht. Also Ski, meine ich.

@ blitzgescheit

... oder bin ich als AfD-Wähler mal wieder der Einzige, der des differenzierten Denkens fähig ist?

Nein, sind Sie nicht. Aber vielleicht ist das zu blitzartig gedacht. Denn es geht ja nicht ums Skifahren selbst. Damit kann man kein Geld verdienen.

Als wir in München studiert haben, sind wir immer Samstags früh morgens mit dem VW-Bus in die Berge gefahren, rauf auf die Skier und als es dunkel war, und das war relativ früh, sind wir wieder ab nach Hause. An uns hat der Ski-Tourismus nichts verdient.

@ HJCK - wir sind verwöhnt

Nun, wenn Sie dem Bäcker verbieten wollen Brot zu backen und zu verkaufen müssen Sie ihm wohl eine Kompensation zahlen.

Ja? Muss man das? Ich war im Frühsommer in Peru, vor dem großen Lockdown. Ich könnte wetten, dass es da keine Kompensation gab. Wenn die örtlichen Beamten dort das Wort überhaupt kannten.

@18:23 von Kessl

//Was wir brauchen sind klare Regeln.//

Was wir brauchen, sind Bürger, die sich an die Regeln halten, so, wie z.B. in Japan. Und all zu viele beweisen ja immer wieder, dass sie dies nicht wollen und auch nicht tun. Auch hier im Forum wird immer wieder die Wirkung z.B. des MNS bezweifelt. Gänzlich albern, aus der Vorschrift, diesen zu tagen, eine Freiheitsberaubung zu konstruieren. Und jede noch so kleine Lockerung führt zu weiterem Leichtsinn. Gerade Silvester kann man nicht mit Vernunft der Bürger rechnen. Ich mag mir nicht ausmalen, wie die Zahlen im Januar aussehen. Dann doch eher in den Skiurlaub mit anschließender 14-tägiger(!) Quarantäne. Die Test-Kapazitäten sind knapp und sollten nicht von Urlaubern verplempert werden. Diese Knappheit hat tatsächlich unsere Regierung zu verantworten. Den ganzen Sommer über geschlafen - wie zuvor bei der Schutzkleidung.

@Kessl, 18:23

Aber Merkels fehlende Führung hat uns in absurden Regelwirrwarr geführt

Ich bin zu meinem Leidwesen immer wieder gezwungen, eine Politikerin, der ich alles mögliche vorzuwerfen hätte, gegen völlig an den Haaren herbei gezogene Anschuldigungen in Schutz zu nehmen.

"Merkels fehlende Führung, absurder Regelwirrwarr", aha. Da gibt es Leute, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, es dem Virus so leicht wie möglich zu machen und seine weitere Verbreitung nach Kräften zu unterstützen. Diese Leute sehen eine Diktatur in jeder Maßnahme, mit der wir die Pandemie einzudämmen versuchen. Entblöden sich nicht, von "Ermächtigungsgesetz" zu schwafeln. Ziehen unsägliche Vergleiche zu wirklichen Diktaturen in der Vergangenheit (und bleiben den Beweis schuldig, solchen Diktaturen überhaupt ablehnend gegenüber zu stehen).
Und diese Verantwortungs- und Demokratieverweigerer zeigen mit dem Finger auf jene, von denen sie sich gefälligst nichts sagen lassen wollen? Geht's noch?

Am 28. November 2020 um 18:23 von Kessl

Zitat: Aber Merkels fehlende Führung hat uns in absurden Regelwirrwarr geführt,

Ist Ihnen nicht bewusst, dass der Bund nur geringe Kompetenten hat und die Bundeskanzlerin auf die Mithilfe der Bundesländer angewiesen ist?

Das sollte sich doch jetzt so langsam herumgesprochen haben, so oft wie das hier diskutiert wurde.

Zitat: nicht einmal die Bundesländer haben sich auf Regeln einigen können

Bis auf das Wort "einmal" ist Ihre Aussage völlig korrekt. Es sind die Bundesläner, die sich nicht haben einigen können. Auf die Bundeskanzlein kommt es dabei nicht an.

Lässt sich das überhaupt begründen?

Gibt es denn einen begründeten Anlass zu glauben, dass der Aufenthalt in einem Skigebiet ansteckender wäre als der Verbleib im heimischen Risikogebiet?

Und mir soll jetzt keiner mit einem logischen Fehlschluss à la Ischgl kommen...

@Am 28. November 2020 um 19:06 von und die ganze Corona

Zitat: "@ blitzgescheit
... oder bin ich als AfD-Wähler mal wieder der Einzige, der des differenzierten Denkens fähig ist?

Nein, sind Sie nicht. Aber vielleicht ist das zu blitzartig gedacht. "

Na, Gott sei Dank. Die Kommentare hier und die Äußerungen der Altparteien lassen aber genau diesen Eindruck entstehen.

Zitat: "Als wir in München studiert haben, sind wir immer Samstags früh morgens mit dem VW-Bus in die Berge gefahren, rauf auf die Skier und als es dunkel war, und das war relativ früh, sind wir wieder ab nach Hause. An uns hat der Ski-Tourismus nichts verdient."

Sie meinen, dass die meisten SKifahrer - Après-Ski hin, Après-Ski hin - nur m, Rahmen einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum Skifahren fahren?

Sowie mir bekannt sind, ist das Betreiben eines Skigebiets auch ohne Après-Ski ein profitables Geschäft, zumal auch touristische Zusatzleistungen wie Unterkunft, Vepflegung etc. in Anspruch genommen werden.

@ Kessl - Merkel ist der Fels in der Brandung

Aber Merkels fehlende Führung hat uns in absurden Regelwirrwarr geführt

Das ist ja völlig verdreht. Die Entscheidungskompetenz liegt ja leider nicht beim Bund, sondern bei den Ländern, das sind immerhin 16 und den Kreisen, das sind über 400.

Die einzige Instanz, die die Sache völlig klar und strukturiert sieht, ist die Kanzlerin. Wenn die die alleinige Führungskompetenz hätte, müssten wir uns keine Sorgen machen.

Auf Kommentar antworten...

Am 28. November 2020 um 18:23 von Kessl
Aber Merkels fehlende Führung hat uns in absurden Regelwirrwarr geführt, nicht einmal die Bundesländer haben sich auf Regeln einigen können...
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Für diesen wie Sie schreiben Regelwirrwarr sind aber leider die Ministerpräsidenten der Länder verantwortlich. Denn das, worum es letzte Woche bei der Videokonferenz ging sind wie sie schreiben die klaren Regeln...

19:13 Nachfragerin

Je mehr fremde Menschen einander treffen und je mehr sie danach durch die Gegend fahren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich anstecken und das Virus von A nach B tragen. Der österreichische Bundeskanzler Kurz hatte schon recht, als er vor etwa zwei Wochen seine Mitbürgerinnen und mit Mitbürger aufforderte: vermeiden Sie jeden Kontakt den sie vermeiden können.

Nur reine Politik

Jedes Land soll selber entscheiden, ob die Skigebiete geöffnet werden oder nicht. Und dem Foristen Blitzgescheit gebe ich vollkommen Recht . Die Politiker im allgemeinen, sollten mal anfangen zu differenzieren .

Am 28. November 2020 um 18:38 von Seeländer

Würden Sie bitte für die weniger Sprachbegabten hier den Unterschied zwischen Shut- und Lockdown erklären? Danke

18:47 von nie wieder spd

"Hat die EU schon
Hat die EU schon Kompensationen für Ausgangsinfektionen von Ischgl gefordert?"
Bitte ein bisschen mehr Sachlichkeit. Österreich ist auch nicht schuld für die schlafmützigen deutschen Behörden. Island hatte 2 Wochen früher bereits eine reisewarnung herausgebracht da hat man in D erst noch einmal richtig Karneval gefeiert.

Wie ein trotziges Kind.

Tatsächlich favorisiert die Bundesregierung wesentlich strengere Auflagen. Sie will wegen der Pandemie alle Skigebiete in Europa schließen.

Jaja, das kann die Bundesregierung gar nicht ab, wenn nicht alle in Europa nach ihrer Corona-Pfeife tanzen.

Wie ein trotziges Kind. Ich will aber.

Dabei gibt es nicht den geringsten Grund für diesen Tanz. Die Hotels und Gaststätten sind ja sowieso zu. Warum auch noch die Lifte? Auf der Piste steckt sich nun wirklich keiner an.

Gut so, Österreich.

@ Nachfragerin

Und mir soll jetzt keiner mit einem logischen Fehlschluss à la Ischgl kommen...

Fehlschluss? Wissen Sie, wer als erstes wegen Ischgl Alarm geschlagen hat? Seltsamerweise die norwegischen Gesundheitsbehörden. Im März waren nämlich mehr als 70% aller in Norwegen aufgetretenen Corona-Fälle auf eine 1600-Seelen-Gemeinde in Tirol zurück zu verfolgen. Kurios oder?

Was ist gefährlich?

Sport an der Frischen Luft???
Nein.
Was das Problem ist:
Sauf,Feier,Gröhl und B...Tourismus in den Alpen.
Das hat nichts mit Skisport zu tun.
Aber genau das bringt das epidemiologische Problem.
Also darf es das nicht geben. Skifahren selbst am Sessel oder Schlepplift ergibt keine Infektion.

Die Politik agiert zunehmend hilflos und panisch und sucht genau deshalb nach Schuldigen und versucht mit diesen Aktionen abzulenken.

Mein Hinweis an diese Kaste:
Ihr seid nichts ohne uns Bürger, Ihr überzieht gerade gewaltig - denkt an 2021.
Alles muss verhältnismässig sein, siehe OVG Münster zu r Quarantäne wenn im Urlaubsgebiet die Zahlen besser sind.
Etwas mehr Ruhe und Vertrauen auf die Verantwortung des Bürgers wäre jetzt sinnvoll.
So verspielt Ihr gerade alles inkl. der guten Zustimmungswerte.

Und tut endlich massiv und langfristig etwas für das Gesundheitswesen.
Jetzt hättet Ihr das ganze Land dafür hinter Euch.

@18:58 von HJCK

>> Nun, wenn Sie dem Bäcker verbieten
>> wollen Brot zu backen und zu verkaufen
>> müssen Sie ihm wohl eine Kompensation
>> zahlen.

Warum sollte ich dem Bäcker Kompensation zahlen, wenn das Gesundheitsamt wegen Hygienemängel den Laden dicht gemacht hat? -.-

@Nachfragerin

"Gibt es denn einen begründeten Anlass zu glauben, dass der Aufenthalt in einem Skigebiet ansteckender wäre als der Verbleib im heimischen Risikogebiet?"

Das Zauberwort heißt Kontaktbeschränkung, und gilt für alle Aktivitäten ausserhalb des gewöhnlichen Umfeldes.

Am 28. November 2020 um 19:13 von Nachfragerin

Zitat: Gibt es denn einen begründeten Anlass zu glauben, dass der Aufenthalt in einem Skigebiet ansteckender wäre als der Verbleib im heimischen Risikogebiet?

Und mir soll jetzt keiner mit einem logischen Fehlschluss à la Ischgl kommen...

Ich würde trotz Ihres Verbots gern auf Ischgl hinweisen. Es ist wohl kaum das Ski-Fahren an sich, das zur Verbreitung des Virus in Ischgl geführt hat, sondern das Aprés-Ski.

Glauben Sie dass, in den Ski-Gebieten alle Kneipen usw. dicht gemacht werden und die Leute sich darauf beschränken, brav mit Maske vor den Ski-Liften zu stehen und nach ein paar Abfahrten ins Hotel zu gehen? Wenn die Leute sich tatsächlich so zurückhalten verhielten, gäbe es in der Tat keinen Unterschied zu heimischen Risikogebieten. Daran verdienen die Ferienregionen aber nichts.

@HJCK 18:58

Wenn Sie dem Bäcker aus einer Laune heraus verbieten, Brot zu backen, dann werden Sie ihn wohl tatsächlich entschädigen müssen.
Wenn Sie ihm das aber verbieten, weil sein Mehl mit größeren Mengen an Mutterkorn oder anderen giftigen Substanzen vermischt ist, sieht die Sache anders aus.
Das Virus hat das Potenzial, alleine in Deutschland mehrere 100.000 Menschen zu töten. Da ist die Datenlage eindeutig. Und solche Gefahrenlagen rechtfertigen nun mal besondere Maßnahmen.

@um 18:58 von HJCK

Nun, wenn Sie dem Skifahrer verbieten wollen Ski zu fahren, müssen Sie ihm wohl keine Kompensation zahlen.

Am 28. November 2020 um 18:53 von Blitzgescheit Unfähigkeit zur

Sie denken also, es sei eine Lösung, wenn man Skiurlaub erlaubt, aber Gastronomie und Berherbergung verbietet?

Meiner Meinung nach

ist das Skifahren selbst (ich fahre schon seit ca. 15Jahren nicht mehr, aus ökologischen Gründen) sicherlich kein Ansteckungsfaktor, infizieren wird man sich eher auf der Skihütte (besser vollautomatischer Massenverköstigungsapparat genannt) oder gar auf der Apres Ski-Party. Die Quarantäne ist bei Einreise aus Risikogebieten eh logische Konsequenz, natürlich auf eigene Kosten ohne Lohnfortzahlung. Diese Kombi sollte die Zahl der pistenhungrigen Landschaftszerstörer hoffentlich klein halten. Die Berge werden es uns danken, wenn wir mal nicht in Massen über sie herfallen. In diesem Sinne: Bleibts dahoam und geht lieber aufn Schlittenberg hinterm Haus und trinkt nen Punsch dazu.

Kompensation für Ski-Lockdown?

Das ist eine Unverschämtheit ! Als erstes sollte man Austria eine dicke Rechnung für die von Ischgl wesentlich mitverursachte erste Corona-Explosion stellen. Und die nächste schon vorbereiten für den Fall das deutsche Skiurlauber wieder nach Tirol etc. gelockt werden und mit dem Virus im Gepäck zurückkommen. Und im Vorfeld bereits klarstellen dass Urlaubsrückkehrer mit Quarantäne zu rechnen haben.

Kompensation für Ski-Lockdown?

Das ist eine Unverschämtheit ! Als erstes sollte man Austria eine dicke Rechnung für die von Ischgl wesentlich mitverursachte erste Corona-Explosion stellen. Und die nächste schon vorbereiten für den Fall das deutsche Skiurlauber wieder nach Tirol etc. gelockt werden und mit dem Virus im Gepäck zurückkommen. Und im Vorfeld bereits klarstellen dass Urlaubsrückkehrer mit Quarantäne zu rechnen haben.

18:58 von HJCK

"Nun, wenn Sie dem Bäcker verbieten wollen Brot zu backen und zu verkaufen müssen Sie ihm wohl eine Kompensation zahlen"
Das Problem ist zum einen dass im neuen infektionsschutzgesetz die entschädigungsfragen nicht mit geregelt wurden und zum Anderen dass die meisten Restaurants und kleine selbstständige bisher noch kein Geld bekommen haben.
Zwar wurden in einigen Urteilen die schliessungen aufgrund der Entschädigungen für rechtmäßig erklärt aber da bisher noch keine erfolgt sind haben die ersten erneut Klage eingereicht da die Urteils Gründung bisher nicht zutreffend ist

@ ros und reiter

Gut so, Österreich.

Gut so, Österreich? Was ist daran gut? Da geht's doch nur ums Geld.

Am 28. November 2020 um 19:21 von rossundreiter

Zitat: Tatsächlich favorisiert die Bundesregierung wesentlich strengere Auflagen. Sie will wegen der Pandemie alle Skigebiete in Europa schließen.

Jaja, das kann die Bundesregierung gar nicht ab, wenn nicht alle in Europa nach ihrer Corona-Pfeife tanzen.

Wie ein trotziges Kind. Ich will aber.

Kann es sein, dass Sie im Eifer den Begriff "favorisieren" überlesen haben?

@ um 19:21 von rossundreiter

"Dabei gibt es nicht den geringsten Grund für diesen Tanz. Die Hotels und Gaststätten sind ja sowieso zu."

Nein, die will man ja in der Skisaison öffen. Es geht nicht ums Skifahren an sich, sondern um das Drumherum. Wenn es nur ums Skifahren gehen würde, hätten wir die ganze Diskussion überhaupt nicht.

@joebakka, 18:57

(...) aber wenn es dazu kommt, dass Leute wissentlich in Skiurlaub fahren um danach in eine Quarantäne zu, am besten mit vollem Lohnausgleich, dann hört es auf.

Warum hört da irgendetwas auf?

Wenn die Bundesregierung der Meinung ist, man könnte sich auf der Skipiste in Kitzbühel eher mit Corona anstecken als im Stadtbus von Rosenheim, soll sie halt auch Lohnausgleich zahlen, wenn sie Rückkehrer unverhältnismäßig in Quarantäne schickt.

Das ist ja wohl das Mindeste.

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Am 28. November 2020 um 18:56 von und die ganze Corona

Hier geht es um viel Geld
Und da hindern Gesundheitspolitiker, die Corona-Maßnahmen für notwendig halten nur. 
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So ist es ! Aber in Zeiten von hohen Corona Infektionszahlen ist es nicht die Zeit um Forderungen zu stellen. So war es im Sommerurlaub und jetzt auch beim Skiurlaub. Schon vergessen. Diese Orte sind für Urlauber noch immer Risikogebiete. Hat sich bis heute daran irgendetwas geändert ?

Aus ischgl nichts gelernt??

Wir haben die Grösste Pandemie auf der Welt und in Europa und Österreich denkt anscheinend nur ans Geld aus dem Tourismus . Dabei hatte das Land selber im Sommer diesen Jahres mitten im Sommer eine Reisewarnung für Kroatien ausgesprochen und damit den kroatischen Tourismus geschwächt....und jetzt wo Länder wie Deutschland oder Italien dies in Erwägung für Österreich beziehen beschweren sich die Österreicher..... anscheinend ist Geld wichtiger als Die Gesundheit der Touristen.

Reisewarnungen in

Reisewarnungen in Risikogebiete sind keine Reiseverbote oder Beschlüsse zur Schließung von Geschäften, das ist ein Unterschied den man beachten muss. Jeder der reisen will, sollte dies auch können, und sich danach halt in Quarantäne begeben und testen lassen.

Ich habe das Gefühl, dass

Ich habe das Gefühl, dass einige der Foristen übersehen, dass es einem großen Teil der Skitouristen weniger um Erholung und sportliche Betätigungen geht, sondern gerade auch um Apres Ski, also Party.
Da ist auch der einzige Forist, der des blitzgescheiten, differenzierten Denkens fähig ist überfordert.
Wer weiterdenkt, könnte zu dem Schluss kommen, dass gerade die Amüsierbetriebe einen großen Teil der Einnahmen durch Tourismus ausmachen.
So weit ich weiß, ist Urlaub im Ferienhaus mit Selbstversorgung a la Dänemark in den Alpen nicht angesagt.
Also: Skifahren ja, unter hygienischen Bedingungen, Kneipen dicht, Restaurants mit strengen Regeln.
Anschließend Quarantäne.
Das wird einen Teil der Urlauber genug abschrecken.

1910 Anna-Elisabeth

"Auch hier im Forum wird immer wieder die Wirkung z.B. des MNS bezweifelt"
Das Problem ist dass etliche massnahmen zweifelhaft sind. Um auf den von Ihnen angeführten mns zu kommen, finde ich diesen in Innenräumen sinnvoll aber heute vormittag in der Innenstadt mit 6m Abstand in alle Richtungen der größte Blödsinn. Aber trotzdem Vorschrift.
Aber solche massnahmen sorgen dann nicht gerade für Vertrauen in die Politik

skiurlaub

Spätestens nach dem was in Ischgl im vergangenen Winter passiert ist wissen wir ja wie die Uhren in Österreich ticken. Um die Saison zu verlängern haben sie die Gefahr ignoriert und das selbe passiert wieder zum Saisonbeginn. Für mich inakzeptabel

@ooooohh, 19:22

Wie Sie schon richtig bemerkten, ist nicht das Skifahren per se das Problem, sondern vor allem die Geselligkeit danach. Aber auch die Ansteckungsmöglichkeiten in der Unterkunft, bei der An- und Abreise und wo auch immer sonst man Viren übertragen kann.
Was ich nicht verstehe: wie sollen die Politiker zwischen dem reinen Skifahren und all dem anderen aus Ihrer Sicht eine Grenze einziehen? Oder warum werfen Sie denen jetzt Unfähigkeit vor?

Am 28. November 2020 um 19:28 von Dirkathome

Am 28. November 2020 um 18:53 von Blitzgescheit Unfähigkeit zur

Zitat: Sie denken also, es sei eine Lösung, wenn man Skiurlaub erlaubt, aber Gastronomie und Berherbergung verbietet?

Wenn das tatsächlich so gemacht würde (so wie um 19:06 von "von und die ganze Corona" geschildert), wäre m.E. alles in Butter

Skifahren ja

Und bei den Liften lassen sich sicher Hygieneregeln einhalten.

Auf der Piste steckt sich wohl niemand an.

Das Problem ist das "Apres Ski" und das kann doch wohl problemlos gestrichen werden.

19:27 von phme

"Und solche Gefahrenlagen rechtfertigen nun mal besondere Maßnahmen"
Ja aber nicht ohne Entschädigung weil der Bäcker muss auch von irgendetwas leben und vielleicht noch eine Familie versorgen. Soll er verhungern?
Alternativ könnte man ja an eine Umschulung zum Politiker denken..

Wenn der Laden wegen

Wenn der Laden wegen Hygienemängeln zugemacht wird zahlen Sie natürlich keine Kompensation, wenn aber der Inhaber alle Regeln befolgt dann schon, auch das ist ein Unterschied.

@dirkathome 19:19

Kurz und bündig
Lockdown ist Ausgangssperre (FRA, ITA, ESP etc), Shutdown bedeutet Schliessung von z. B. Restaurant oder Geschäften etc. Leider kennen das scheinbar auch die Journalisten nicht oder man plappert und schreibt, wie so oft, einfach etwas nach.

Gute Reise an alle NRWler

So wie ich das sehe, bleibt die Quarantäne für Reiserückkehrer in NRW vermutlich eh ausgesetzt. Aufgrund der hohen Fallzahlen in NRW hatte das OLG das Gesundheitsministerium zum Zurückrudern bewegt. Will man nun Quarantäne anordnen, sollte man erst die Fallzahlen der Urlaubsländer mit dem Bundesland vergleichen.
Da kann es ja nur noch eine Lösung über die EU-Kommission geben, ohne sich komplett lächerlich zu machen.

@frosthorn um 19:11

"Ich bin zu meinem Leidwesen immer wieder gezwungen, eine Politikerin, der ich alles mögliche vorzuwerfen hätte, gegen völlig an den Haaren herbei gezogene Anschuldigungen in Schutz zu nehmen."

Werter frosthorn, da sind Sie mit Sicherheit nicht der einzige. Mir geht es genauso, und ich war noch nie in meinem Leben auf die Idee gekommen CDU zu wählen.

Am 28. November 2020 um 19:28 von Geerdeter

Ach, sie mit Ihrer Logik. Das einzige was zählt, ist die Fähigkeit der AfD-Wähler zu Differenzieren. P.S. Ich bin natürlich Ihrer Meinung.

die Antwort ist

Ja

1845 hcjk

"reiserückkehrer müssen ohnehin in Quarantäne"
Bei uns an der Schweizer Grenze gilt die Regel dass Aufenthalte unter 24 Stunden nicht zählen (wegen Arbeit) was Theo zumindest tagestouren ermöglichen würde.
Da man bei einer tagestour kaum apres-ski machen kann weiss ich nicht wo hier ein Problem sein soll.
Ein Gericht in NRW hat kürzlich in einem Fall wo die infektionszahl im Urlaubsland niedriger war als in D dass hier die quarantäne nicht gerechtfertigt sei weil man sich eher hier als in diesem betreffenden Gebiet infizieren könnte (das wurde in den Medien mal erwähnt und galt auch nur in dem speziellen Fall in diesem Bundesland!

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Am 28. November 2020 um 19:34 von HJCK

Jeder der reisen will, sollte dies auch können, und sich danach halt in Quarantäne begeben und testen lassen.
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Und wo Beginnt dann die Quarantäne ? Im Urlaubsort oder an der Grenze ? Das wäre eigendlich logisch. Nur wie realistisch wäre das ? Und wer hält sich dann daran ?

Am 28. November 2020 um 18:53

Am 28. November 2020 um 18:53 von Blitzgescheit

Vernünftig und im Sinne einer Verhältnismäßigkeit wäre es, von mir aus die Après-Ski-Hütten zu schließen, die Skigebiete aber offen zu halten, oder bin ich als AfD-Wähler mal wieder der Einzige, der des differenzierten Denkens fähig ist?
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In Deutschland sind Politik und eben die Gesundheitsexperten zur Zeit Skeptisch wenn es um Reisen in Risikogebieten geht. Und das ist aus guten Grund auch Richtig so...

Da klingt die Kasse

Österreich hat Lockdown, die Infektionszahlen sind mit die höchsten in Europa, aber wenn der Ski-Tourismus lockt, dann ist alles vergessen, dann blinken nur noch die Dollarzeichen in den Pupillen.

Denken und zwar differenziert würde helfen

Apres Ski ist nirgends geplant und wie viele Foristen bemerkt haben, kann man im Lift und auf der Piste einfach Abstand halten. Wenn man abends als Familie in seiner Ferienwohnung sitzt, steckt man sich ebenfalls nicht an. Aber man treibt endlich mal wieder Sport, ist an der frischen Luft und tankt ggf. Sonne für den Vitamin D - Gehalt. Darüberhinaus kann Herr Söder ja in seinem Bundesland gern die Skisaison absagen. Dass man das aber jetzt den anderen Ländern und Urlaubern auch vorschreiben möchte, hinterlässt den Eindruck, dass Mutti einfach auf flächendeckenden Verzichtsmodus setzen möchte und einfach nicht kapiert, dass die Bürger größtenteils bereitwillig mitmachen, solange es nicht willkürlich rüberkommt. Und wären wir mit den Schnelltests in den letzten Monaten mal aus dem Quark gekommen, bräuchte auch niemand unnötig in Quarantäne. Außer für Fußballer werden Testkapazitäten aktuell auch z.B. bei Filmdrehs verwendet. Vielleicht auch für Herrn Lauterbach vor jeder Talkshow?

Grenzen schliessen

Solange es keine einheitlichen Regeln gibt.
Das war schon Anfang des Jahres zielführend.

@19:13 von Nachfragerin

//Und mir soll jetzt keiner mit einem logischen Fehlschluss à la Ischgl kommen...//

Ich glaube, ich brauche gerade Nachhilfe in Deutsch.

Ich kann richtige (logische) Schlüsse ziehen. Ich kann auch falsche (unlogische Schlüsse = Fehlschlüsse) ziehen.
Aber was ist dann ein logischer Fehlschluss?

Ich bin tatsächlich etwas verunsichert.

@ Am 28. November 2020 um 18:53 von Blitzgescheit

„Vernünftig und im Sinne einer Verhältnismäßigkeit wäre es, von mir aus die Après-Ski-Hütten zu schließen, die Skigebiete aber offen zu halten, oder bin ich als AfD-Wähler mal wieder der Einzige, der des differenzierten Denkens fähig ist?“

Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass der Begriff des Denkens im Deutschen nicht nur für den Prozess einer geistigen Aktivität steht, sondern durchaus auch nur das bloße postulieren eine statischen Ansicht sein kann? Zum Beispiel: „Ich denke der Mond ist ein großer Käse.“ Hier heißt „denken“ nichts anderes als „glauben“. Allein die Tatsache, dass sie in Erwägung ziehen der einzige zu sein, der des Denkens fähig ist, macht es sehr wahrscheinlich, dass sie zu denen gehören, die Denken mit Glauben gerne verwechseln. Aber da sind sie ja politisch durchaus in guter Gesellschaft.

@Hijack

Die Kompensationszahlungen des Staates sind eine freiwillige Leistung. Darauf hat man keinen Anspruch, wenn der Staat das Geld nicht hat. Und es gibt viele Länder, die einen noch wesentlich härteren Lockdown gemacht haben als D oder A, aber das Geld für Kompensationen nicht haben.

Wie immer reißen einige Wenige alle Anderen mit

Hätten sich ALLE (= utopisch, ich weiß ...) an die geltenden Vorgaben gehalten, wären wir wahrscheinlich schon zu 80% durch die Pandemie durch.
Aber durch einige Wenige, die glauben, für sie gelte sowas wie Regeln nicht, findet der Virus immer wieder neuen Nährboden & neue Verbreitungsgebiete. Und leider sind - wie so oft - die wirklich Leidtragenden nicht die ignoranten Verursacher.
Wer wirklich glaubt, ein ausgefallener Skiurlaub beraubt sein Leben um wesentliche Inhalte, hat meines Erachtens ein ganz anderes Problem. Aber dann soll er sich nach der Rückkehr 14 Tage in eigenfinanzierte Quarantäne begeben. Wenn der Urlaub einen so wesentlichen Teil seines Daseins darstellt, sollte es ihm das doch wert sein.

@19:33 von rossundreiter

@joebakka, 18:57
"(...) aber wenn es dazu kommt, dass Leute wissentlich in Skiurlaub fahren um danach in eine Quarantäne zu, am besten mit vollem Lohnausgleich, dann hört es auf."

Warum hört da irgendetwas auf?

Wenn die Bundesregierung der Meinung ist, man könnte sich auf der Skipiste in Kitzbühel eher mit Corona anstecken als im Stadtbus von Rosenheim, soll sie halt auch Lohnausgleich zahlen, wenn sie Rückkehrer unverhältnismäßig in Quarantäne schickt.

Das ist ja wohl das Mindeste.//

Über den Lohnausgleich entscheidet der Arbeitgeber und nicht die Bundesregierung. Deshalb wäre es klug, seine Urlaubswünsche mit dem Arbeitgeber abzustimmen.

In unserer Uni-Klinik wurden im Frühjahr die Mitarbeiter darf hingewiesen, dass, wer Urlaub in einem Risikogebiet plant, den Urlaub so planen soll, dass eine anschließende Quarantäne ebenfalls in den Urlaub fällt, weil andernfalls für die Fehlzeiten kein Lohn ausgezahlt werden könne.

18:57 von Joebakka

>>Letztlich haben alle EU-Staaten den kompletten Sommer verbummelt um entsprechende Massnahmen zu ergreifen um die 2. Welle abzufangen. Man wollte aber lieber einen entspannten Sommer.<<

Was hätten Sie persönlich denn hier geschrieben wenn im Sommer, als es kaum Neuinfektionen gab, "alle EU-Staaten" größere Einschränkungen angeordnet hätten?

@rossundreiter

Ich glaube zwar man kann eine Notwendigkeit, wie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln (sogar in Rosenheim) nicht mit einer Freizeitbeschäftigung, wie Skifahren, auf die man halt mal ein Jahr verzichtet nicht vergleichen, aber ist ok. Aus Rosenheimer Sicht ist Skifahren aufgrund der Nähe zu den Bergen wie Bus fahren.
Im übrigen geht es, wie schon mehrfach in diesem Chat erwähnt nicht um das Skifahren selbst, sondern um das ganze drum herum, das sich nur schlecht kontrollieren lässt. Und ich denke wenn heute in Rosenheim eine Horde Leute in einem Bus laut singend und schunkelnd, Schnaps trinkend und grölend, ohne Maske durch die Gegend fährt gäbe es schon entsprechende Reaktionen, auch in Rosenheim. Bei uns im Krankenhaus fehlen jedenfalls aktuell ca. 60 Mitarbeiter die Corona HABEN, da brauchen wir nicht noch 200 die in Apres Ski Quarantäne sind.

@Anna-Elisabeth - Silvester im Risikogebiet

19:10 von Anna-Elisabeth:
"Gerade Silvester kann man nicht mit Vernunft der Bürger rechnen. Ich mag mir nicht ausmalen, wie die Zahlen im Januar aussehen. Dann doch eher in den Skiurlaub mit anschließender 14-tägiger(!) Quarantäne."

Umso unsinniger ist es, den Urlaub mal wieder verbieten zu wollen. Der daheimgebliebene Silvesterfeiernde lässt in seinem großstädtischen Risikogebiet die Sau raus, während der Rückkehrer aus dem vergleichsweise sicheren Skigebiet mit Quarantäne bestraft wird. Das ist inkonsequent und kontraproduktiv.

Wird schwierig mit der Quarantäne m. d. Reiserückkehr in NRW

Aus dem Artikel:
Frank Ulrich Montgomery, der Vorsitzende des Weltärztebundes hat gesagt: "... Wer jetzt noch meint, trotz hoher Infektionszahlen in den Skiurlaub fahren zu müssen, sollte ganz klar wissen, dass er danach in Quarantäne gehört ..."

Dazu das OVG Münster AZ:13 B 1770/20.NE (NRW)
Tenor:
"... § 1 Abs. 1 bis 3 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus
SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende vom 6. November 2020 wird vorläufig
außer Vollzug gesetzt ...
RD29:
"... § 1 Abs. 1 bis 3 CoronaEinrVO sind voraussichtlich aber jedenfalls wegen eines Verstoßes gegen den
Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG rechtswidrig. Überdies können sie gegenwärtig auch
nicht als verhältnismäßig angesehen werden ..."
Quelle:
http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2020/13_B_1770_20_NE_Beschlu...

Sind da noch Fragen ?

Nun, vielleicht sollten sich

Nun, vielleicht sollten sich Österreich, Schweiz und alle anderen Alpenländer noch viel stärker um Klimaschutz bemühen, damit ihre Skigebiete nicht bald veröden, weil kein Schnee mehr fällt.
Kunstschnee wie bei Weltcups im alpinen und nordischen Skisport immer häufiger zu sehen, ist auf Dauer keine Lösung.
Ja, ich weiß, ist off topic, aber diese Gefahr für den Wintertourismus bleibt auch nach Corona...

@bonaqa79 19:34

In Ischgl war nicht das Skifahren das Problem, sondern die Parties und jene finden ja diesen Winter auch nicht statt. Fussball wurde ja deswegen auch nicht ganz verboten, sondern der Alkoholausschank. Und von wegen nur ans Geld denken. Für Weihnachten soll ja auch vieles gehen und scheinbar ist das im Moment auch das einzige Problem, Weihnachten. Der Unterschied mit Kroatien, da forderte niemand die Schliessung von Stränden, sondern es gab zurecht eine Liste mit Risikogebieten. Das darf jeder machen, aber sicher nicht Massnahmen im Ausland fordern. Übrigens wie jetzt Weihnachten, war auch das in Deutschland, zumindest in den Medien das Wichtigste, Strandurlaub. Ob da alle die richtigen Zahlen verwendeten... siehe Kampanien Anfang Monat oder die Türkei in dieser Woche. Da spielt die Pandemie dann plötzlich für viele keine Rolle mehr, auch hier.

@18:33 von Jochen Peter

"... Jedes Land soll doch selber entscheiden, wie es mit der Coronapandemie und dem Skisport umgeht ..."

Tja ... genau das ist ja ...

So lässt sich Corona eben nicht bekämpfen.

Skitouristen herzlich willkommen

Frau Merkel und Herr Macron können fordern wie sie lustig sind. Wenn sie die Massnahmen in ihren eigenen Ländern durchsetzen und das die regierungshörige Bevölkerung mitmacht ist ja okey.

Aber hier in der Schweiz bleiben die Skigebiete offen. Fertig, Ende der Diskussion. Das wird weder in Berlin und schon gar nicht in Brüssel entschieden.

Selbstverständlich sind deutsche Urlauber die von diesem Irrsinn mal ein paar Tag ausspannen möchten hier herzlich willkommen.

Grüsse aus der Schweiz

Am 28. November 2020 um 19:42 von Seeländer

Zitat: Lockdown ist Ausgangssperre (FRA, ITA, ESP etc), Shutdown bedeutet Schliessung von z. B. Restaurant oder Geschäften etc. Leider kennen das scheinbar auch die Journalisten nicht oder man plappert und schreibt, wie so oft, einfach etwas nach.

Mir war der Unterschied, ehrlich gesagt, auch nicht so bewusst.

Jetzt bin ich klüger, weiß jedoch nicht so richtig, was ich mit dem Wissenszuwachs anfangen soll.

Das ist reine Semantik. Wichtig ist doch, welche Maßnahmen während des *down getroffen werden.

@19:34 von bonaqa79

//...anscheinend ist Geld wichtiger als Die Gesundheit der Touristen.//

Sicher, nur dass die Entscheidung und Verantwortung beim Touristen liegt und nicht bei irgendeiner Regierung.

Besser ...

... kann sich der in der Gesellschaft niedergelassene Egoismus gar nicht outen, als in solch einer Diskussion. Alles geht den Bach runter, die Kliniken wissen nicht, wo ihnen der Kopf steht, die Beschäftigten können sich kaum frei nehmen, schon gar nicht unbeschwert Feiertage verbringen, müssen Sorge um ihre Familien haben. Aber manch einer fordert seinen Skiurlaub. Man fasst sich an den Kopf. (Übrigens, man denke mal daran, wer das Geld dafür noch verjuxen kann ....)

@19:41 von Advocatus Diabo...

>>der Bäcker muss auch von irgendetwas leben und vielleicht noch eine Familie versorgen. Soll er verhungern? <<

In meiner Firma wurden vorgestern 25 Leute entlassen. Einfach so. Ohne Vorwarnung. Nicht wegen Covid-19, sondern weil der Boss der börsennorierten Muttergesellschaft statt 15% Gewinn 30% aus der Firma holen will und meint, das geht mit Kosteneinsparung. Auch hier hängen Familien dran. Soll der Staat die jetzt ebenfalls finanzieren?
Natürlich springt da zunächst die Arbeitslosenversicherung ein. Aber die gibt es nur, weil alle Arbeitnehmer da monatlich einzahlen. Kleinunternehmer (meine Frau gehört dazu und hat im Sommer wegen Covid-19 finanziell start geblutet) müssen stattdesen Rücklagen bilden. So sind die Regeln nun mal.

Skifahren muss sein!!

Ich werde, falls die Skigebiete offen sind, in Skiurlaub fahren und den Tipp von Herrn Drosten beherzigen und mich wie ein Infizierter verhalten. Die Quarantäne ist für mich kein Problem, da mein Arbeitgeber mir die Lohnfortzahlung bereits zugesagt hat.

Quarantäne nach dem Ski-Urlaub ? Wieso ?

Wichtig ist doch nur, ob die Ski-Zielorte b. d. Ski-Liften u. in d. Restaurants, u. in d. Gaststätten, u. in d. Hotels, usw. jeweils ein - behördlich auferlegtes - Hygienekonzept - vorweisen können.

Und seit wann besteht die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft mit Corona ?

Und wenn die Leute die Ski-Piste heruter rauschen, wie können sich dann die Leute gegenseitig m. Corona anstecken ?
Wie geht das denn ?

@Blitzgescheit (18:53)

Zitat:
"Die Leute haben sich bspw. in Ischgl und anderen Skigebieten nicht beim Skifahren - weder auf der Piste noch im Lift angesteckt, sondern wohl eher beim Après-Ski oder sonstigen Etablissements."

Da muss euch ein Fehler unterlaufen sein, denn diese Aussage ist vernünftig, vermutlich korrekt und zudem weder provokant noch ignorant.

Natürlich...

...geht Skiurlaub auch ohne Après Ski. Mallorca geht auch ohne Ballermann. Ist halt nur nicht Sinn der Sache, wenn man das mal aus der Sicht der Fans sieht.

Wenn man also der Meinung ist, dass Maßnahmen zur Reduzierung der Ausbreitung von Corona notwendig sind, ist das Verbot von Skiurlaub genauso logisch wie die Absagen von Volksfesten und Karneval. Vielleicht wär's gar nicht so dumm, als weitaus weniger gefährliche Alternative stattdessen Theater, Kinos und Museen wieder öffnen zu lassen.

Wie soll denn ...

... die große Sause in der „Natur“ ablaufen? Die Skiläufer schnallen sich ihren Rucksack mit Verpflegung auf den Rücken, da die Hütten Hotspotgefahr bedeuten? Die Hotels stellen morgens die Care-Pakete vor die Tür und abends wieder? Und das rettet den Fremdenverkehr?

@Kessi, 18:23 - Gutes Krisenmanagement

Die Maßnahmen der Bundesregierung orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vor allem Kanzlerin Merkel hat immer wieder auf den Rat von Epidemiologen und Virologen gehört. Leider war vieles nicht durchsetzbar, da die MP nach dem InfektionsschutzG zuständig waren und auch auf die Rechtswirksamkeit der Maßnahmen geachtet werden musste. Nicht ohne Grund sind die Fallzahlen in D deutlich niedriger als in den Nachbarländern, freilich immer noch zu hoch. Wir, die Bürger, sind nun gefordert, die AHAL-regeln einzuhalten und auch unsere Mitbürger entsprechend zu motivieren. Ihr Kommentar ist in diesem Sinne leider wenig hilfreich.

Ski ist wie joggen& Ischgl 2?

In Bergnationen gilt Ski von kleinauf als Sport No.1.
In der frischen Bergluft sollte Skifahren weiterhin ( wie bei uns Schwimmen, joggen, Radfahrern) erlaubt bleiben.
Für Einheimische und Tagestouristen.

Probleme entstehen auf der Hütte, beim Lift und Apres Ski. Daher müssten Hütten zu bleiben, Lift entzerrt werden und Apres Ski und Alkohol verboten werden/ geschlossen bleiben.

Alleine aus diesem Grund werden etliche nicht zum „Skifahren“ gehen. Dies bringt wieder Entzerrung.

Weitere Pflicht: Quarantäne - allerdings überprüft und mit hoher Strafe belegt für Rückkehrer.
Momentan ist Quarantäne leider nicht nachprüfbar und sicher sind dadurch viele weiterhin in Kontakt.

Nächstes Problem, Hotels, hier zu, in AT auf. Das dürfte Urlaubswütige zum Reisen bringen.
Daher muss die Quarantäne unbedingt sein, Österreich hat im Vergleich zu D eine höhere Inzidenz, in den Tourismuszentren werden sich eher Coronaleugner sammeln. Ischgl 2 folgt.

„Österreich verlangt bei einem Verbot Kompensation“

Kompensation wegen nicht genehmer Entscheidungen anderer*? Das wird ja immer besser.

"Alle Reiserückkehrer aus EU-Ländern und Drittstaaten sollten in jedem deutschen Bundesland zu einer mindestens fünftägigen Quarantäne verpflichtet werden", sagte der Weltärztepräsident. "Jetzt helfen nur noch allgemeine und harte Regeln, ohne Ausnahmen in einzelnen Ländern."

Je härter, desto besser, wie die in der 8. Minute gezeigte Kurve in der Sendung zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/201128-heute-sendung-19-uhr-100.html unmissverständlich klarmacht.

* „Die Regierung von Kanzler Kurz will EU-Ausgleichszahlungen, falls die Kommission europaweit zu einem Verzicht auf Skiurlaub aufrufen sollte. "Der aktuelle Vorschlag bedeutet für Österreich empfindliche wirtschaftliche Einbußen"
„die großen Alpen-Anrainer [unterstützen] die Haltung Deutschlands. Italiens Ministerpräsident hatte den Streit überhaupt erst ausgelöst, als er vorschlug, Skigebiete mindestens bis zum 10. Januar geschlossen zu halten (...)“

Wie wäre es

dann mit konsequenter Quarantäne.. auch Sportler ob Amateur oder Proffesionell und Politiker?

19:39 von falsa demonstratio 19:28 von Dirkathome

Zitat: "Sie denken also, es sei eine Lösung, wenn man Skiurlaub erlaubt, aber Gastronomie und Berherbergung verbietet?"

Wenn das tatsächlich so gemacht würde (so wie um 19:06 von "von und die ganze Corona" geschildert), wäre m.E. alles in Butter

Sehe ich nicht unbedingt so, denn wenn es darum geht Krankenhauskapazitäten zu schonen, weiß ich nicht, ob gerade Skifahren ein probates Mittel ist; Langlauf vllt ausgenommen. Oder habe ich nur nicht mitbekommen, dass Skifahren jetzt eine verletzungsminimale Sportart ist?

@phme - Corona & der Verlust der Logik

19:19 von phme:
"Je mehr fremde Menschen einander treffen und je mehr sie danach durch die Gegend fahren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich anstecken und das Virus von A nach B tragen."

Es ist mir ein Rätsel, warum sich so viele Menschen seit Monaten jeglicher Logik verweigern.

Tatsache 1 ist, dass jeder Infizierte durch einen anderen ausgetauscht werden kann, ohne dass sich an der Gesamtsituation etwas ändert.
Tatsache 2 ist, dass man ein Virus nur in coronafreie Gebiete einschleppen kann.
Tatsache 3 ist, dass es diese Gebiete seit vielen Monaten nicht mehr gibt.

Es ist egal, ob der Infizierte seine Nachbarn, seine Freunde oder völlig fremde Personen ansteckt. Es ist auch egal, ob er das zuhause oder im Urlaub macht. In allen Fällen gibt es weitere Infizierte.

Der entscheidende Einflussfaktor ist die Anzahl der Kontakte. Und wenn diese Zahl im Skiurlaub geringer ist als zuhause, dann ist der Skiurlaub die bessere Wahl.

Das ist doch logisch, oder?

@und die ganze Corona - Aus Ischgl gelernt.

19:22 von und die ganze Corona:
"Fehlschluss? Wissen Sie, wer als erstes wegen Ischgl Alarm geschlagen hat?"

Nein. Das spielt auch keine Rolle, denn Ischgl stammt aus einer Zeit, als man in Europa die Gefahr noch maßlos unterschätzt hat. Inzwischen ist man schlauer. Dieses Szenario wird sich nicht wiederholen.

@frosthorn (19:11)

Zitat:
"Ich bin zu meinem Leidwesen immer wieder gezwungen, eine Politikerin, der ich alles mögliche vorzuwerfen hätte, gegen völlig an den Haaren herbei gezogene Anschuldigungen in Schutz zu nehmen."

Respekt und Annerkenung für eine solche Aussage. Ich wünschte mir, es gäbe hier mehr Kommentare, die eine solche Objektivität zeigen.

Am besten setzen wir ganz ganz viele

Beamte dazu ein für wirklich jeden eine Extrawurst zu braten. Der kann dann klagen und dann geht es immer so weiter.

Kneipe und Skilift zu und es gibt keine Saufgelage. Ich würde auch noch die Orte abriegeln.

Wir werden sehen was es an Weihnachten und Silvester bringen wird. Am sichersten sollte man sich am Ende von den Angehörigen verabschieden, nicht alle werden im Jahr darauf noch da sein.

Schlaue verzichten und dürfen dann gemeinsam im Sommer an den Strand

Ich würde den Skisport, die Betonung liegt auf Sport,

nicht gänzlich verbieten.
Hotels mit strengen Hygieneregeln öffnen.
Den Amüsierbetrieb geschlossen halten.
Das Skifahren auf den Sport beschränken.
Das bedeutet für mich, Skifahren wie in meiner Jugend.
Die Ski den Berg hinauftragen, abfahren und das ganze wieder von vorn.
Das ist wirklich Sport, macht müde und vermindert das Verlangen nach Besäufnis.
Die Ansteckungsgefahr tendiert bei dieser Art des Skisportes gegen null.

@Messi

"Aber hier in der Schweiz bleiben die Skigebiete offen. Fertig, Ende der Diskussion. Das wird weder in Berlin und schon gar nicht in Brüssel entschieden."

Bitte helfen Sie mir. Irgendwie habe ich es wohl verpasst, als die Volksabstimmung dazu in der Schweiz gewesen ist. Dort gibt es doch die "Direkte Demokratie".
Das Volk entscheidet.
Wie war das Ergebnis der Abstimmung?

Oder ist "Fertig. Ende der Diskussion" ein Ersatz für die Abstimmung?

Widersprüche

Also, Reisen kann nicht verboten werden, aber das Treffen mit 2 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten aus derselben Stadt gleichzeitig zum Spaziergang/ Radtour schon?

Das muss ich wohl nicht verstehen. Gut, dass die derzeitige Lage mit Einschränkungen und Freiheiten nicht gleichzeitig so widersprüchlich ist, dass auch eigentlich vernünftige Menschen ziemlich unzufrieden werden können.

Die im Freien stattfindende Lichtsicht-Biennale wurde verboten. Eigentlich sollen oder dürfen wir keine Tagesausflüge machen, aber "Fern"-Ski-Reisen doch? Museum, Theater, Konzert, Bibliothek, Kino etc. mit Konzept geht nicht, aber mehrere Hotelbesucher am Buffet schon. Sorry, mir überhaupt nicht vermittelbar.

@german-canadian - Gute Kontakte, schlechte Kontakte?

19:23 von german-canadian:
"Das Zauberwort heißt Kontaktbeschränkung, und gilt für alle Aktivitäten ausserhalb des gewöhnlichen Umfeldes."

Und was ist, wenn man im "gewöhnlichen Umfeld" unzählige Kontakte gar nicht vermeiden kann - z.B. weil man als Großstadtbewohner mehr Nachbarn trifft, als es in einem Skiort Touristen gibt?

Dann wäre der Urlaub sicherer.

Am 28. November 2020 um 22:06 von Nachfragerin

"Der entscheidende Einflussfaktor ist die Anzahl der Kontakte."

Stimmt. Eben deshalb wird man ein Virus auch nie ausrotten können. Hoffen wir nur, das die Strategie unserer Politik, bald Erfolg hat - wir hangeln uns von einem Lockdown zum nächsten weil bestimmt bald ein Impfstoff da ist. Und wehe wenn das nicht klappt, dann ist ein ausgefallener Skiurlaub unser kleinstes Problem.

@falsa demonstratio - Nichts dazugelernt?

19:24 von falsa demonstratio:
"Glauben Sie dass, in den Ski-Gebieten alle Kneipen usw. dicht gemacht werden und die Leute sich darauf beschränken, brav mit Maske vor den Ski-Liften zu stehen und nach ein paar Abfahrten ins Hotel zu gehen?"

Ja, natürlich. Oder glauben Sie ernsthaft, dass die Österreicher in den letzten Monaten überhaupt nichts dazugelernt haben und das Ischgl-Szenario unbedingt wiederholen wollen?

@nie wieder spd

Hat die EU oder Österreich jemanden gezwungen, in Ischgl nachts in Kneipen zu gehen? Aber mit dem Skifahrverbot liegt ein Zwang vor. Allerdings müssen korrekterweise auch die entschädigt werden, die eben nicht in den Schiurlaub dürfen.

@ Nachfragerin

Oder glauben Sie ernsthaft, dass die Österreicher in den letzten Monaten überhaupt nichts dazugelernt haben und das Ischgl-Szenario unbedingt wiederholen wollen?

Wenn Sie mich so fragen - ja, genau das glaube ich.

Es kommt auf die Regel-Einhaltung an....

Für Wintersport -Urlaub hätte ich Verständnis....Wenn da nicht die Hütten&Alkohol wären!Die echten Ski-Sportler könnten ja ohne auskommen!
In der Touristik-Statistik von Österreich werden die Skilift-Erträge und Unterkunfts-Kosten gesondert berechnet!ALSO- Skifahren ab Oberstation hinunter und nur wenige Essens-oder Getränke-Stände droben.Im Restaurant dann abends wieder AHA-L ...und Relaxen ohne ApresSchi ! Wer Halligalli haben will -der soll auf 2021/22 warten!

@ DerVaihinger

Ich würde den Skisport, die Betonung liegt auf Sport, nicht gänzlich verbieten. Hotels mit strengen Hygieneregeln öffnen.

Sport ok, aber Hotels natürlich nicht öffnen. Das ist ja gerade das Problem.

@agora 18:32 Uhr

"Warum nicht..

die Bewohner der Alpenregionen Ski fahren lassen und "nur" Tourismus unterbinden.. Oder bleiben die Liftanlagen dann lieber geschlossen?"

In unserer Touristenstadt bleiben die meisten Restaurants, Hotels und Museen zu, wenn keine Gäste aus Übersee kommen..

soll heissen..an Einheimischen ist nicht genug verdient..

20:16 von Messi

>>Aber hier in der Schweiz bleiben die Skigebiete offen. Fertig, Ende der Diskussion. Das wird weder in Berlin und schon gar nicht in Brüssel entschieden.<<

Das bestreitet doch niemand. Die Skiurlauber müssen halt die Quarantäne bei der Rückkehr einplanen.

Warum Ski?

Warum wird eigentlich über „Skiurlaub“ anders diskutiert, als über anderen Urlaub? Warum soll ich in den Skiurlaub dürfen, aber nicht nach Sylt oder ans Rote Meer? Wo ist das Problem?

Ich fahre gar nicht Ski. Ich würde gerne an die Nordsee fahren. Darf ich aber nicht, weil ich kein eigenes Ferienhaus habe. Sonst natürlich schon.

Aber ich darf auf die Kanaren ohne Quarantäne, wenn ich aus NRW bin. Sonst schon. Warum sollen Spanienurlauber in Quarantäne, bei Skiurlaub ist das ein Grund zur Aufregung?

Demnächst gibt es noch Regeln für unterschiedliche Sternzeichen

@ Messi

Aber hier in der Schweiz bleiben die Skigebiete offen. Fertig, Ende der Diskussion.

Ach, und wer entscheidet das? Am Ende etwa Sie?

@Anna-Elisabeth - logische Fehlschlüsse

19:58 von Anna-Elisabeth:
"Aber was ist dann ein logischer Fehlschluss?"

Das ist ein Fehlschluss im Sinne der Logik.
Beispielsweise der Glaube, dass sich ein Ereignis wie Ischgl trotz einer völlig veränderten Ausgangslage wiederholen würde. Oder der Irrglaube, dass Reisende ein Virus verbreiten könnten, welches bereits seit Monaten weltweit verbreitet ist.

@um 22:20 von harpdart

Bitte helfen Sie mir. Irgendwie habe ich es wohl verpasst, als die Volksabstimmung dazu in der Schweiz gewesen ist. Dort gibt es doch die "Direkte Demokratie".
Das Volk entscheidet.
Wie war das Ergebnis der Abstimmung?

Gerne: Das Epidemiengesetz wurde 2015 vom Volk angenommen. Dieses Gesetz deckt sehr beschränkte Massnahmen die durch den Bundesrat in einer "besonderen Lage" (wie wir sie aktuell haben) beschlossen werden können. Ein Schliessen der Bergbahnen wäre höchst unverhältnismässig und selbstverständlich nicht von diesem Gesetz gedeckt. Also bleiben sie offen. Vom Volk höchst legitimiert.

Was spricht dagegen ...

... mit dem nächsten Ski-Urlaub bis zur Saison 2021/22 zu warten?

Am 28. November 2020 um 22:24 von Kaneel

"Also, Reisen kann nicht verboten werden"

Das war bis 1989, jetzt zum Glück nicht mehr.

Allerdings fehlt mir auch eine Strategie wie zukünftig das Leben mit Corona aussehen soll. Ein Virus bleibt ja, ausrotten geht nicht. Auch nach Impfstoff wird das so aussehen.

Merkels fehlende Führung hat uns?

Kessl@
Seit Corona müsse es doch auch der letzte begriffen haben.
Merkel ist oft nur Zahlmeister oder Pressesprecher.

Entscheiden tun nur die Mp der Länder und das ist der Preis des Föderalismuss.
Gut so.

Skiurlauber erfreuen sich doch abseits der Piste ...

Als wenn je der Skilanglauf oder die Abfahrt noch der Slalom den Witz des Wintersportvergnügens ausmachen , ..es ist doch die Feierlaune abseits der Piste !
Ehrlich nur skifahren mit Abstand , ..das wollen Verantwortliche in Österreich und der Schweiz ernsthaft den Kritikern erzählen ?
Die Gaudi ist es doch , das Salz in der Suppe !
Engumschlungen , und hoch die Tassen !

@und die ganze Corona - Wo ist das Problem?

22:35 von und die ganze Corona:
"Sport ok, aber Hotels natürlich nicht öffnen. Das ist ja gerade das Problem."

Warum sollte das ein Problem sein? Die wenigsten Menschen wohnen allein.

Bitte erzählen Sie mir jetzt nicht, dass der Hotelnachbar ansteckender wäre als der Nachbar zuhause.

Das darf doch wohl nicht wahr sein

Wenn man Großdemos der Querdenker mit zig-Tausend Teilnehmern duldet obwohl der Einzelne auf jeden „unnötigen“ Kontakt und Reisen verzichten soll und das auch noch von den Stadtregierungen und Gerichten nicht unterbunden wird, der will doch jetzt nicht allen Ernstes den Skiurlaub als etwas „gefährliches“ darstellen ?
Wo bleibt die Konsequenz ?
Ich fühle mich da von unser herrschenden Klasse und den Gerichten veralbert.

Ski fahren ist ohnehin

Ski fahren ist ohnehin ökologische bedenklich. Ich mache das seit Jahren deshalb nicht mehr und empfehle dieses mir gleich zu tun. Auch wenn ich als Ex-Skifahrer durchaus weiß, dass es Spaß macht. Aber es ruiniert die Umwelt. Und diese Saison möglicherweise auch die Gesundheit. Und diese beiden Punkte sind mir wichtiger als ein wenig Spaß. Also besser lassen.

22:36 von dr.bashir

Ich fahre gar nicht Ski. Ich würde gerne an die Nordsee fahren. Darf ich aber nicht, weil ich kein eigenes Ferienhaus habe. Sonst natürlich schon.

Aber ich darf auf die Kanaren ohne Quarantäne, wenn ich aus NRW bin. Sonst schon. Warum sollen Spanienurlauber in Quarantäne, bei Skiurlaub ist das ein Grund zur Aufregung?

Demnächst gibt es noch Regeln für unterschiedliche Sternzeichen

Danke für die "Sternzeichenregelung", bringt mir heute doch noch etwas Aufheiterung! :-)

Dem Rest, stimme ich zu. Besonders der Nordsee. Wobei Ostsee gerne auch.

Ich möchte nach Möglichkeit nicht infiziert werden

@ Nachfragerin:
Es ist egal, ob der Infizierte seine Nachbarn, seine Freunde oder völlig fremde Personen ansteckt.

Wenn Ihnen das egal ist - bitte. Mir ist das nicht egal.

@um 22:36 von Tremiro

Das bestreitet doch niemand. Die Skiurlauber müssen halt die Quarantäne bei der Rückkehr einplanen.

Doch natürlich, Frau Merkel möchte alle Skigebiete in Europa schliessen. Lesen Sie bitte noch mal den Artikel.

Zitat aus dem Artikel: Tatsächlich favorisiert die Bundesregierung wesentlich strengere Auflagen. Sie will wegen der Pandemie alle Skigebiete in Europa schließen.

Das mit der Quarantäne wäre kein Problem, das kann sie ja so für deutsche Reiserückkehrer machen. Aber in die Souveränität anderer Staaten eingreifen geht gar nicht. Hier ist das sowieso kein Thema da wir nicht EU-Mitglied sind. Aber dass sich Österreich wehrt ist nur allzu verständlich.

Worüber diskutieren wir?

Ich verstehe diese Diskussion überhaupt nicht. Was bilden "wir" Deutsche oder die EU ein wie Österreich mit ihren Liftanlagen umgeht. Da haben wir überhaupt kein Recht zu. Genauso haben die Österreicher aber auch kein Recht gegen in Deutschland geltende Quarantäneregeln zu protestieren oder gar Ausgleichszahlungen zu fordern. Es ist doch super einfach. Die skigebiete sind offen, wer auch nur für einen, Tag Ski fahren im Ausland will muss 10Tage in Quarantäne. Das wird dafür sorgen das wahrscheinlich über 80% der Touristen wegbleiben. Ich selbst musste schon 17 Tage urlaub stornieren. Und wenn selbstständige etc die Quarantäne auf sich nehmen bitte.
Es ist allerdings fraglich, ob die Gewinnausfälle durch 80% weniger Touristen wirklich es lohnen alle skigebiete seit Wochen so zu präparieren also gäbe es weder corona noch kilmawandel. Warum nicht mal 1 Jahr nur mit Naturschnee? Aber auch das ist Entscheidung der Österreicher. Die Milliarden an Verlusten müssen sie dann selbst tragen.

@ Schweriner1965

Ein Virus bleibt ja, ausrotten geht nicht.

Klar geht das. Die Masern hofft man demnächst auszurotten. Und mit Ebola versucht man das auch.

@und die ganze Corona - Infektionsgeschehen

Es ist egal, ob der Infizierte seine Nachbarn, seine Freunde oder völlig fremde Personen ansteckt.

22:45 von und die ganze Corona:
"Wenn Ihnen das egal ist - bitte. Mir ist das nicht egal."

Ich meinte, dass es ist für den Verlauf des Infektionsgeschehens keinen Unterschied macht, wo die Angesteckten wohnen oder in welcher Beziehung sie zum Ansteckenden standen.

@ Messi

Doch natürlich, Frau Merkel möchte alle Skigebiete in Europa schliessen. Lesen Sie bitte noch mal den Artikel. [...] Aber in die Souveränität anderer Staaten eingreifen geht gar nicht.

Geht schon.
Kennen Sie noch den Spruch: Stell dir vor es ist Ski und keiner geht hin?

@asimo

Natürlich ist ski Tourismus ökologisch mehr als bedenklich. Das sind aber alle "unwichtigen" Freizeit Angelegenheiten. Mit der Moral und dem Zeigefinger versuchen andere Leute zu überzeugen bringt im Zusammenhang mit corona überhaupt nichts

die ganze Corona vs. Der Vaihinger

DerVaihinger:"Ich würde den Skisport, die Betonung liegt auf Sport, nicht gänzlich verbieten. Hotels mit strengen Hygieneregeln öffnen."

die ganze Corona:"Sport ok, aber Hotels natürlich nicht öffnen. Das ist ja gerade das Problem."

Sie meinen also, der Skifahrer sollte auf der Piste biwakieren, z.B. ein Iglu bauen. Nette Idee.

22:39 von Schweriner1965 22:24 von Kaneel

"Also, Reisen kann nicht verboten werden"

Das war bis 1989, jetzt zum Glück nicht mehr.

Allerdings fehlt mir auch eine Strategie wie zukünftig das Leben mit Corona aussehen soll. Ein Virus bleibt ja, ausrotten geht nicht. Auch nach Impfstoff wird das so aussehen.

Also, ich habe meinen "Hobbyvirologinnenkurs" ja auch nur im Schnellverfahren ohne Diplom gemacht, aber ich gehe doch davon aus, dass sich so ein Virus über die Zeit abmildert oder durch eine Impfung mehr oder weniger ausgerottet oder in Schach gehalten werden kann. Vielleicht äußert sich dazu noch jemand Fachkundigeres.

P.S. Ist das Zufall, dass ein anderer Forist desselben Jahrgangs aus derselben Stadt kommt?

@20:42 von Adeo60

//Die Maßnahmen der Bundesregierung orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vor allem Kanzlerin Merkel hat immer wieder auf den Rat von Epidemiologen und Virologen gehört. Leider war vieles nicht durchsetzbar, da die MP nach dem InfektionsschutzG zuständig waren und auch auf die Rechtswirksamkeit der Maßnahmen geachtet werden musste....//

Da muss ich jetzt aber doch mal einhaken:

Die Bundesregierung hat es versäumt, sich bzw. die Bürger sinnvoll auf die zweite Welle vorzubereiten. Für keinen Bereich (z.B. Schule) wurden sinnvolle Konzepte erarbeitet. Und tatsächlich ist vieles nicht logisch und somit nicht nachvollziehbar. (Beispiele wurden hier u.a. auch von Kaneel genannt.)
Und wieder wurde nicht vorgesorgt (Test-Material).
Das alles muss natürlich niemanden hindern, größtmögliche Vorsicht walten zu lassen.

Am 28. November 2020 um 22:39 von und die ganze Corona

Was dagegen spricht ? Ein Politiker meinte die Tage, wenn jeder die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen, werden alle Einschränkungen aufgehoben. Da aber Corona nicht verschwinden wird, stehen wir evtl. jedes Jahr vor dem Winter vor diesem Problem.

@ MartaM

Ich verstehe diese Diskussion überhaupt nicht. Was bilden "wir" Deutsche oder die EU ein wie Österreich mit ihren Liftanlagen umgeht.

Ganz einfach abschalten. Mehr verlangen "wir" ja gar nicht. Und "wir" sind keineswegs eingebildet, nur vernünftig. Und das wird ja noch erlaubt sein. Und sorry, wenn dadurch Profit flöten geht, es ist eben Corona und kein Wuschkonzert.

@und die ganze Corona - wirtschaftliche Abhängigkeit

22:39 von und die ganze Corona:
"Was spricht dagegen mit dem nächsten Ski-Urlaub bis zur Saison 2021/22 zu warten?"

Fragen Sie das mal diejenigen, deren Existenz von den Winterurlaubern abhängt.

einfach clever...

Ein Gesundheitsamt, das Quarantäne-Verpflichtungen verschickt, nachdem diese schon seit 1 Woche beendet ist, eine Regel, die alle Familien-Mitglieder in Quarantäne schickt, außer dem Ehemann, weil er ja vor 8 Monaten schon mal Corona hatte, bringt mich doch gleich zur Lösung: Es darf nur in Skiurlaub (oder sonstwo hin), wer seine Infektion schon hatte. Da brauch man in Deutschland auch nicht mehr in Qurantäne, selbst wenn man aus einem Risikogebiet einreist. Bei mittlerweile über 600.000 Genesenen sollte man diesem erlauchten Kreis Urlaubsgutscheine ausstellen, damit Österreichs Skigebiete gerettet werden. Clever, oder?

Am 28. November 2020 um 22:49 von und die ganze Corona

"Klar geht das. Die Masern hofft man demnächst auszurotten."

Das macht ja Hoffnung. Seit wann gibt es Masern ?

Würde....

nicht nur den Menschen sondern auch dem Naturraum Alpen gut tuen.
Die Schäden an den sensiblen Permafrostböden und der Flora durch Massen Ski Tourismus finden leider viel zu wenig Beachtung. Wenn die Alpenländer auf dem Niveau weiter machen, sind wir die letzte Generation die noch zum Skiurlaub in die Alpen fahren konnte.

22:43 von Nachfragerin @und die ganze Corona

"Sport ok, aber Hotels natürlich nicht öffnen. Das ist ja gerade das Problem."

Warum sollte das ein Problem sein? Die wenigsten Menschen wohnen allein.

17, 6 Mio Single-Haushalte gibt es in D. Ist nicht die Mehrheit, aber auch nicht so wenig.

Bitte erzählen Sie mir jetzt nicht, dass der Hotelnachbar ansteckender wäre als der Nachbar zuhause.

Das sicher nicht. Aber ich dachte es geht z.Zt. u.a. darum, dass Menschen sich möglichst nicht in einem so großen Radius bewegen sollen, um die Pandemie handhabbarer und die Infektionsketten nachvollziehbarer zu machen. In Irland durften die Menschen sich sechs Wochen lang nur in einem Umfeld von fünf Kilometern bewegen...

@zoro1963 - Mal nachgedacht?

19:58 von zoro1963:
"Grenzen schliessenSolange es keine einheitlichen Regeln gibt. Das war schon Anfang des Jahres zielführend."

Wenn man eine durchseuchte Bevölkerung teilt, hat man mehrere durchseuchte Teile. Was soll das bringen?!

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