Kommentare

Die einfachste Dinge

Selbst für die einfachsten Dinge hat die Politik keine Lösung.
Warum kann man nach Monatelangen Diskussionen nicht einfach ein Verbot aussprechen.
Und das Verbot sollte zum 01.04.2021 kommen, ohne Ausnahmen und nicht erst 2022. Warum man dann immer noch dünne Plastikbeutel erlauben will, können so glaube ich nur Politiker erklären.
Aber diese Damen und Herren können nicht ohne Chaos wie beim Einwegpfand bewiesen.

Nichts erreicht.

Ressourcenverschwendung, dazu gehört es auch, Öl und Gas zu verbrennen, weil die alternativen Energien nicht weiter ausgebaut werden. Im Internet kann jeder die Entwicklung der Windenergie nachlesen. Plastiktüten verbieten ist in Ordnung, Plastiktrinkhalme verbieten, auch toll und Wattestäbchen aus Kunststoff verbieten, extrem wichtig. Nein Frau Schulze, sie haben nichts nennenswerte erreicht.

Ausgenommen vom Verbot sind . . .

Und wieder gibt es Ausnahmen.
Zitat: "Ausgenommen vom Verbot sind besonders stabile Mehrweg-Tüten sowie die dünnen Plastikbeutel, die man etwa in der Obst- und Gemüseabteilung findet."

Was soll das? Halbherzigkeit ist Programm. Einmal, weil es "nur" Plastiktüten betrifft und das nicht einmal vollständig, und ein weiteres mal weil nach wie vor Einmalverpackungen aus Kunststoff bevorzugt bleiben.

@ 09:04 von hesta15

Mit "Chaos" hat das wenig zu tun, eher mit Lobbymacht und-abhängigkeit. Konsequente nachhaltige Politik sieht anders aus, wie die Grünen und die Linken in Ihrer berechtigten Kritik an diesem Minigesetzchen belegen.
Dass die Lindner-fdp aus ideologischen Gründen nahezu die selbe Position vertritt wie die afd, sollte allen wirklich Liberalen zu denken geben.

Wir nehmen

schon lange nur noch den Stoffbeutel zum einkaufen.Das Thema Plastiktüte ist ja nicht neu.

Kennzeichen von Symbolpolitik: „Wirtschafts“-Hörigkeit

und Wirkungslosigkeit. Letzteres heißt: Umweltzerstörung und Artenschwund werden sich mit dieser Art von „Politik“ nicht aufhalten lassen.

„Für WWF hat das Verbot allerdings nur symbolische Bedeutung. Lediglich ein Prozent des deutschen Kunststoffverbrauchs entfalle auf Plastiktüten“/
„Auch Linken und Grünen im Bundestag ist das Vorhaben nicht ambitioniert genug“/
„AfD und FDP sehen in der Maßnahme hingegen einen ungerechtfertigten Eingriff in den Markt ohne nachweisbare Vorteile für die Umwelt“

Diese „Nachweise“, die ständig einzufordern zu den bewährten Methoden aller Populisten gehört, um Vertrauen zu unterminieren und bei ihrer „Anhängerschaft“ weitere Zweifel zu schüren, würden von diesen „Marktjüngern“ selbst dann, wenn sie allen internationalen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Standards genügend als unwiderlegbar erbracht bzw. zweifelsfrei gesichert gelten können von diesen nach bewährter Manier und in bester „konservativer Tradition“ bestritten bzw. geleugnet werden.

Wird doch schon längst umgesetzt

Wieder wird was entschieden, was die meisten Supermärkte schon längst umgesetzt haben, bzw. längst dabei sind es umzusetzen.
Fast überall gibt es nur noch einweg Papiertaschen oder die mehrweg Stoffbeutel und Kühlhaltetaschen.
Die Politik hängt wie immer der Realität hinterher. Ich sag nur Lebensmittel-Ampel oder Haltungsform 1-4.

Wurde ja auch Zeit!

Auch wenn es nur ein kleiner Teil der weltweiten Plastikverschwendung ist...jedes Verbot hilft in der Summe.

Ich kann nur nicht verstehen, dass sowas so lange dauert.
Schon klar, die arme Wirtschaft wird jetzt leiden und es gibt Massenentlassungen in der Plastikindustrie...und arme Käufer müssen jetzt ihren Einkauf fraktioniert in 10 Etappen holen...

09:06 von Schaefer

aber so hat man wiedermal was von ihr gehört, und sie sich damit für die weitere verwendung ins gespräch gebracht

Nachgefragt

in den letzten Tagen hört man oft den Hinweis, dass das Parlament zu wenig Beachtung findet. Schließlich leben wir in einer Demokratie und die Hälfte der Parlamentarier sind vom Volk gewählt.
Ist die Plastiktütenentscheidung ein Beispiel für die Arbeit des Parlamentes?

Ausnahmen akzeptabel

Die Einmal-Plastiktüten waren bequem, aber völlig daneben. Und es geht problemlos ohne! Genauso wichtig wäre allerdings eine Entsorgungsgebühr für Take-Away-Verpackung in Städten: Nicht nur Kaffeebecher, sondern Burger-Schachteln aus Styropor und selbst die voelen Papp-Kartons, die im besten Fall die Papierkörbe überquellen lassen, im schlechtesten Fall auf dem Boden liegen. Koster die Städte viel und sieht sch.... aus.

Das klingt positiv

in den Supermärkten gibt es schon länger Stoffbeutel für den Einkauf. Ich benutze nur noch Plastiktüten die ich schon habe.

09:28 von Schaefer

Zitat:"Schließlich leben wir in einer Demokratie und die Hälfte der Parlamentarier sind vom Volk gewählt"

Die Hälfte? In welcher "Demokratie" leben Sie?

Symbolpolitik

Plastiktüten sind enorm praktisch, weil sie dehnbar und reißfest und leicht zu verstauen/lagern sind. Ihre Entsorgung ist heute kein Problem mehr und zur Vermüllung der Umwelt (Wälder, Meere) tragen die Tüten auch nicht mehr nennenswert bei.

Einzig schade ist das man für Plastik Erdöl braucht. Andererseits wird viel mehr durch den Autoauspuff gejagt.

Nachhaltigkeit geht auch anders: zB kann mit Atomstrom Wasser-Elektrolyse betrieben werden und der so gewonnene Wasserstoff als sauberer Energieträger verwendet (Photolytische Wasserspaltung hat noch zu schlechte Wirkungsgrade).

Umwelteffekt fehlt

Plastiktüten werden heute schon bei vielen Märkten durch Papierttüten ersetzt. Diese erfordern bei der Produktion viel mehr Energie als Plastiktüten, sind jedoch abbaubar. Unterm Strich kommt eine 0 raus, d. h. die Maßnahme ist symbolisch und erfreut die Umweltaktivisten, bringt effektiv aber rein gar nichts.

Verschwendung

""Die Plastiktüte ist der Inbegriff der Ressourcenverschwendung", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)"

*

Nein, das sind die Mülltüten.
Diese werden für 1x für die Tonne gekauft, während Plastiktüten eine weile benutzt wurden, bevor sie als Müllbeutel endeten.

Sind Mülltüten jetzt verboten?

Wenn man die Größenordnung des Kunstoffverbrauchs...

...in Deutschland von ca. 12 Millionen t bedenkt, kann man doch bei 120.000 t für Plastiktüten nicht von “symbolisch“ reden!

Was redet der WWF da für einen Unsinn?

Von AfD und der ihr seelenverwandten FDP kann man ja nichts anderes erwarten.

Am Guten deutschen Wesen soll die...

Hatten wir schon mal?

Ne in dieser Form natürlich nicht - ist also im Prinzip gut.
Im Prinzip...

Nur werden die Probleme auf den Meeren etc dadurch überhaupt nicht gelöst.
Wieviel Einwohner hat D/ die EU wieviel die Erde?
Alles klar.

Wer jetzt wie immer denn Finger hebt:"aber wenn wir nicht wenn nicht dann..."
sollte in Anbetracht der Überschrift mal daran denken was der beografischeStarter von 68 in D, der eigentliche Geburtsgedanke der Grünen in den 70ern und der Kraftstoff der Linken seit 1945 war und immernoch ist.

Wer dann nüchtern überlegt, kriegt einen ziemlichen Schreck bzgl. unserer Argumentationsketten...

Aber so sind wir nunmal...
Ob Opa , Papa, Sohn und Urenkel... deutsch bleibt deutsch.

@ 09:21 von Nettie

Sie sollten aufhören, alle Leute, die Dinge kritisch hinterfragen, als Populisten zu bezeichnen. Außerden sorgen Ihre sogenannten "Marktjünger" meist dafür, dass hierzulande Firmen gegründet und Arbeitsplätze geschaffen werden. Dass es darunter schwarze Schafe gibt, ist unbestritten, sollte aber nicht verallgemeinert werden.

nur die halbe Wahrheit

Es mag ja sein, dass die Verwendung von Plastiktüten nicht wirklich umweltfreundlich ist. Wenn ich allerdings sehr, wie oft Artikel zwei- teilweise dreifach in Plastik eingepackt sind, sehe ich dort einen viel größeren Handlungsbedarf. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Läden derzeit keine mitgebrachte Verpackung annehmen unter dem Hinweis, aus Hygienegründen dürfen derzeit nur Einwegverpackungen genutzt werden. Wie jetzt? Alles verbieten wollen, die Verbraucher zwingen, eigene Verpackungen mitzubringen und dann bekommt man im Handel/beim Bäcker etc. gesagt, dass die nicht verwendet werden dürfen. Bitte entscheidet euch und tragt das ganze nicht auf dem Rücken der Verbraucher aus.

Ich bin (kein) Plastik-Produzent

Wenn ich PLASTIK-Produzent wäre, würde ich JETZT (nicht erst ab 2022) jede Möhre in eine (!) PLASTIK-Tüte verpacken, und auf /jede/ Banane einen PLASTIK-Aufkleber machen und sie paarweise mit PLASTIK-Banderole zusammenbinden, und immer alles in eine PLASTIK-Schale legen und damit nichts herausfällt mit PLASTIK-Folie umwickeln. Ich würde alle Lebensmittel immer in Einzelportionen verpacken - PLASTIK ist dafür ideal - und damit nichts durcheinanderkommt, würde ich jede einzelne Zutat (Fleisch, Gemüse, Nudeln, Salat, Fleischsauce, Gemüsesauce, Nudelsauce, Salatsauce, PLASTIK-Besteck) sauber in kleine PLASTIK-Beutelchen einschweissen. CORONA-sei-Dank wird das von den (vorsichtigen) Kunden unbesehen akzeptiert. Gott-sei-Dank ist die sogenannte [small]Klimakrise[/small] kein Thema mehr.

Und ich habe schon einen Ideenwettbewerb gestartet, wie wir unseren PLASTIK-Expansionskurs durch das werbewirksame PLASTIK-Tüten-VERBOT noch erfolgreicher befeuern können! Bis 2022 ist ja noch viel Zeit :-)

@ um 09:06 von Schaefer

"Nichts erreicht.
Ressourcenverschwendung, dazu gehört es auch, Öl und Gas zu verbrennen, weil die alternativen Energien nicht weiter ausgebaut werden. Im Internet kann jeder die Entwicklung der Windenergie nachlesen. …"
.
Die Windenergie wird zur Zeit kaum weiter ausgebaut, weil sie ökologisch kaum mehr etwas bringt. Wenn der Wind weht, kann der Strom nicht dorthin geleitet werden, wo er benötigt wird, weil dieselben Menschen, die mehr Windenergie fordern, auch gegen den Bau von Stromtrassen sind. Nach der Förderung können abgeschriebene Windräder mit dem Stromerlös nicht einmal ihre Betriebskosten erwirtschaften, weil zu viel Wind Energie zur Verfügung steht. Glaubwürdig wären Sie, wenn Sie statt neuen Windrädern neue Überlandleitungen fordern würden.

@ um 09:09 von Steffen_x4

"Ausgenommen vom Verbot sind . . .
Und wieder gibt es Ausnahmen.
Zitat: "Ausgenommen vom Verbot sind besonders stabile Mehrweg-Tüten…"
.
Ich habe mir vor vielen Jahren in Frankreich diese besonders stabilen Mehrweg – Tüten gekauft als es die in Deutschland noch nicht gab. Ich habe diese Taschen heute noch im Einsatz. Die Taschen lassen sich auswaschen. Stofftaschen hingegen sind schon nach kurzer Zeit kaputt. Plastik kann auch ökologisch sein.

@ Möbius, um 09:44

Klar sind die Plastetüten praktisch.

Es ist auch praktisch, seinen Grünschnitt in die Landschaft zu kippen oder sein Auto auf einem Behindertenparkplatz abzustellen.

Wieso findet man im Meer “nicht mehr nennenswert“ Plastiktüten? Da fragt man sich doch, was in Filmaufnahmen da herumwabert; das muss etwas anderes sein.

Und dann das übliche AfD-Manöver:
Ablenken und schlau über Wasserstoffgewinnung durch Photolyse reden - seit Jahrmillionen in jedem grünen Blatt ablaufender Teil der Photosynthese - hier aber im Zusammenhang mit dem Artikel überhaupt kein Thema.

ein paar statistische Werte

Hallo,

der gesamte Kunststoffverbrauch pro Person macht gerade mal 1,5 % des Ölverbrauchs aus.
Davon landen in Deutschland der größte Teil im Recycling, auch wenn viele schimpfen, "thermisches Recycling" also Verbrennung ist beim hohen Energiegehalt von Kunststoffen sehr nützlich (sonst müsste mehr Heizöl bei der Müllverbrennung zur "Stützfeuerung" verwandt werden).
Z.B. hat 1 kg. PE-Folie (woraus Tragetaschen überwiegend sind) den Brennwert von 1,5 kg. Öl.
Wenn jemand meint er müsste zu einem Unverpackt-Laden mit dem Auto fahren: in Deutschland kommt 80 % des Microplastiks vom Reifenabrieb aus dem KFZ-Verkehr.... (Quelle: Bundes-Umweltbundesamt).
Natürlich müssen Tragetaschen nicht sein, aber das ist das falsche Ziel.

@ Ulrike Vogel, um 10:02

Natürlich ist den Plastikverpackungswahn verrückt, da haben Sie Recht.
Das sollte aber kein Grund sein, an der anderen Stelle mit dem Abschaffen unnötiger Plastiktüten anzufangen.

Ich sehe da beim besten Willen kein “Austragen des Ganzen auf dem Rücken des Verbrauchers“.

@Peter Meffert, 09.41h

Etwas verunglückt will der User Schaefer ausdrücken, dass die Hälfte der Parlamentarier durch Direktmandat ins Parlament gekommen ist, die anderen über Listen.
Ich weiß, Sie sind oder waren Lehrer, aber trotzdem...

09:16 von andererseits

>>Die Plastiktüte ist der Inbegriff der Ressourcenverschwendung", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)<<

Ob die gute Frau Schulze nicht einer Täuschung aufliegt?!

Ich hab mir in einem Supermarkt vorgestellt, wie viele Waren aus Plastik verschwänden, wenn ein Verbot vorläge..... Von Müllbeutel bis Plastikverpackungen (Wurst, Käse, uvm.) Spülmittel, Weischspüler und und und.

Mindestens die Hälfte würde verschwinden......

Und das war nur einer von zigtausenden in Deutschland......

Wahnsinn.....

PS. Wir nutzen seit mehreren Jahrzehnten keine Plastiktüten mehr! Das ist wahrlich nicht der Inbegriff der Ressourcenverschwendung...

09:16 von andererseits

>>Konsequente nachhaltige Politik sieht anders aus, wie die Grünen und die Linken in Ihrer berechtigten Kritik an diesem Minigesetzchen belegen.<<

Die Grünen sind in vielen Bereichen für mich ein rotes Tuch, aber hier stimme ich ihnen ausdrücklich zu.

Tragetasche ist schon tot....

Der größte Teil des Handels in Deutschland hat Tragetaschen schon ausgemustert.
In Deutschland gibt es auch keinen großen Hersteller für Tragetaschen mehr.
Ich weiß auch nicht woher diese "Plastikbezogenheit" bei vielen Zeitgenossen kommt.
Der Kunststoffverbrauch in Deutschland zeigt weil viele Leute Halbfertigprodukte einsetzen (Convience) statt selber frisch zu kochen.
Und da geht nichts ohne dichte Verpackungen.

Fliegen Sie 1 x im Jahr nach Malle wird Ihr ökoligischer Fußabdruck so groß wie der Verbrauch von Verpackungen in 10 Jahren...
Also - was ist Ihre Wahl?

@ um 09:44 von Möbius

"…
Nachhaltigkeit geht auch anders: zB kann mit Atomstrom Wasser-Elektrolyse betrieben werden und der so gewonnene Wasserstoff als sauberer Energieträger verwendet (Photolytische Wasserspaltung hat noch zu schlechte Wirkungsgrade)."
.
Wer kommt denn auf die unsinnige Idee Wasserstoff in großen Mengen durch photolytische Wasserspaltung zu erzeugen? Selbstverständlich wird Wasserstoff großtechnischen sinnvoll elektrolytisch aus Wasser erzeugt. Das geht mit Strom aus Wind- und Solarenergie genauso gut wie mit Strom aus Atomkraft. Nur fällt bei Strom aus Wind/Solarenergie viel viel viel weniger problematischer Abfall an.

@ backfix, um 09:49

Sie rechnen da aber mit sehr unterschiedlichen Währungen!

Klar muss dann “0“ dabei rauskommen :-).

Verbote

verbote verbote.....
Plastiktüten verbieten was fuer ein Quatsch.
Warum ist Lego noch erlaubt, Porzellanfiguren zur Deko, Tapeten, Gardinen etc.... oder Glaeser oder Tassen, eins pro Person reicht aus, und falls man jemanden besucht, kann man sein eigenes mitbringen....

Die Verbotsgeneration wird sich schon einige Dinge einfallen lassen.... nur der "Unsinn" bleibt erlaubt und der sollte schnellstmöglich durch das Grundgesetz geschützt werden.

Plastiktütenverbot

Wie viele Jahre arbeitet Deutschland daran ? Und nur ganz ganz wenig ist passiert. Woran liegt es denn, dass das nicht in die Gänge kommt ? Weil die Politik nicht weiß, dass es besser ist an einem Seil gemeinsam zu ziehen.
Und einen Trick gibt es dabei : Man muss auch noch am gleichen Ende ziehen ! So könnte man viele Dinge schnell und vernünftig lösen.

@Möbius, 09.44h

Wollen Sie die liebe Annalena zu neuen Höhenflügen anspornen oder etwa sogar überfordern?

Gute Sache

Natürlich kann man einwenden, dass das Verbot allein nicht ausreicht.

Nur: es wird kein einziges Verbot und keine einzige Maßnahme allein ausreichend sein. Eine wirksame Umweltpolitk besteht aus Tausenden kleiner Bausteine und das Plastiktütenverbot ist einer davon.

Deshalb ist das Verbot ein richtiger Schritt auf einem langen Weg. Das Schritttempo kann man aber trotzdem gerne erhöhen^^

Finde ich gut

Das wurde auch Zeit

@ Peter Meffert

Zitat:"Schließlich leben wir in einer Demokratie und die Hälfte der Parlamentarier sind vom Volk gewählt"

Die Hälfte? In welcher "Demokratie" leben Sie?
Ganz einfach weil nur die Direktmandate vom Volk ins Parlament gewählt werden alle anderen nicht. Vielleicht ist ihnen in dem Zusammenhang auch entgangen, dass selbst die Bundeskanzlerin NICHT vom Volk gewählt wurde. Ich hatte auf meinem Wahlzettel KEINE Möglichkeit sie oder jemand anderes als BK an zu kreuzen.

09:59 von oooohhhh

ZItat:"Wieviel Einwohner hat D/ die EU wieviel die Erde?
Alles klar."

Ein "Argument", das immer dann herangezogen wird, wenn man gar nichts ändern will. Ein chinesisches Sprichwort lautet: Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und den Weg hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz mit deutscher Arroganz aus der ersten Hälfte des 20.Jhts in einen Topf zu werfen ist schon deswegen daneben, weil dieser Weg schon längst von viel mehr Menschen und Staaten als uns beschritten wird.

Herrlich, wie die Kommentare

Herrlich, wie die Kommentare wie gewünscht als Pawlowsche Hunde springen.
Als wenn Frau mit ein paar Plastiktüten nur eine Tierart, einen Regenwald, eine Umwelt, einen Planeten retten würde.
Dieser hier wird nämlich mit unglaublicher Geschwindigkeit und Härte zur Wüste gemacht.
Vor allem in Diktaturen wie China, Russland, halb Afrika und sogenannte demokratische Staaten ganz vorne Brasilien und Restsüdamerika.
In 50 Jahren wird die Erde schon in vielen Gegenden unbewohnbar sein.
An Merkels Plastiktüten wird sich niemand erinnern.

Trostlos

Das Verbot ist ein wichtiges Symbol aber es ist eine sehr schwache und lahme Entscheidung. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken in der Umweltpolitik und es bräuchte viel mehr als das jetzt beschlossene Verbot einiger Plastiktüten. Ich fordere das Verbot aller nicht durch andere Lösungen ersetzbarer Plastikverpackungen, nicht nur für Lebensmittel sondern auch für Duschgel, Shampoo, Haushaltsreiniger, Kleinstprodukte aller Art etc.. Übergangsweise eine 100% Verpflichtung für recycelten Kunststoff.

Bei manchen Produkten hat der Inhalt sogar weniger Gewicht als die Plastik Verpackung. Diese Verschwendung ist das traurige Erbe einer Zeit, in der die Menschen sich vorgelogen haben, es gäbe endlose Ressourcen. Längst wissen wir, dass das Gegenteil stimmt und wundern uns über die Meeresverschmutzung.

Dieses Verbot ist das Symbol einer politischen Unentschlossenheit, einer Unfähigkeit, wirklich notwendige, wirkungsvolle und deutliche Entscheidungen zu fällen. Es hat was Trostloses an sich.

um 10:02 von Ulrike Vogel

Zitat:" Bitte entscheidet euch und tragt das ganze nicht auf dem Rücken der Verbraucher aus."
Dem stimme ich zu. Wenn wir Plastik einsparen wollen, dann muß das eine Konzertierte Aktion werden, bei der von den Hygieneregeln (Ich spreche hier nicht von der Pandemielage!) bis zu Transportvorschriften alles gemeinsam betrachtet wird.
Das Medienwirksame Verbieten eines Gegenstandes wird es nicht bringen.
Ich denke eher an eine generelle Verpackungsregulierung, die sich nach dem Verhältnis Gewicht des Produktes zu Gewicht des Plastik richtet.
Denn: Die Menge an Verpackungsplastik in meinem Mehrweg-Pappkarton (Ich verwende seit ca.30 Jahren keine Plastiktüten mehr!), die kann ich nicht so leicht beeinflussen.
Wenn wir aber wieder unsere eigenen Gläser und Dosen über die Theke reichen wollen, dann werden wir mit den Hygienerisiken umgehen lernen müssen. Ich halte das für möglich. Achtsamkeit und Rücksicht sind mal wieder dabei ausschlaggebend.

Warum regt sich manch Nutzer

Warum regt sich manch Nutzer hier auf? Es liegt doch wie meistens am Verbraucher, nicht am Politiker.

Ich nutze auch ohne dieses Gesetz seit etlichen Jahren kaum Plastiktüten und habe mir vor ca. 15 Jahren eine klappbox zugelegt. Übrigens eine aus Kunststoff. Damit dürfte ich noch weit umweltfreundlicher sein als so manche "Öko-verpackung ". Es ist nämlich viel mehr der Umgang mit den jeweiligen Sachen als die Sache selbst.

09:23 von Mischpoke West Wird doch schon längst umgesetzt

Wieder wird was entschieden, was die meisten Supermärkte schon längst umgesetzt haben, bzw. längst dabei sind es umzusetzen.
Fast überall gibt es nur noch einweg Papiertaschen oder die mehrweg Stoffbeutel und Kühlhaltetaschen.
#
So wird es bei uns im Supermarkt auch schon lange umgesetzt.

Am 27. November 2020 um 09:53 von harry_ph

Von AfD und der ihr seelenverwandten FDP kann man ja nichts anderes erwarten
----------------
Na, gehts Ihnen jetzt besser?
Plastiktüten weg, Welt gerettet.
Ihre Wunderheilerin kann bestimmt auch übers Wasser gehen, auch wenn keine dt. Plastiktüten mehr drinschwimmen.

@Möbius

"Am 27. November 2020 um 09:44 von Möbius
Symbolpolitik

Plastiktüten sind enorm praktisch, weil sie dehnbar und reißfest und leicht zu verstauen/lagern sind. Ihre Entsorgung ist heute kein Problem mehr und zur Vermüllung der Umwelt (Wälder, Meere) tragen die Tüten auch nicht mehr nennenswert bei. [...] Nachhaltigkeit geht auch anders: zB kann mit Atomstrom Wasser-Elektrolyse betrieben werden und der so gewonnene Wasserstoff als sauberer Energieträger verwendet (Photolytische Wasserspaltung hat noch zu schlechte Wirkungsgrade)."

Immer, wenn es um Umweltthemen geht, erscheinen auch Posts, die sich wie copy-and-paste-Passagen aus Werbeprospekten der Atomlobby lesen.

Is klar, Elektrolyse mit Atomstrom. Absurder gehts kaum. Ich bin sicher, daß Sie den atomaren Restdreck nicht für die nächste Million Jahre auf Ihrem Grundstück gelagert haben wollen. Nachhaltig ist das in der Tat: Nachhaltiger Müll.

P.S.: Tolle Leistung, die Kurve zu kriegen von der Plastiktüte zur Atomstromwerbung.

um 10:02 von Markus Bärlocher

"Wenn ich PLASTIK-Produzent wäre, würde ich JETZT (nicht erst ab 2022) jede Möhre in eine (!) PLASTIK-Tüte verpacken, und auf /jede/ Banane einen PLASTIK-Aufkleber machen und sie paarweise mit PLASTIK-Banderole zusammenbinden, und immer alles in eine PLASTIK-Schale legen und damit nichts herausfällt mit PLASTIK-Folie umwickeln. Ich würde alle Lebensmittel immer in Einzelportionen verpacken - PLASTIK ist dafür ideal - und damit nichts durcheinanderkommt, würde ich jede einzelne Zutat (Fleisch, Gemüse, Nudeln, Salat, Fleischsauce, Gemüsesauce, Nudelsauce, Salatsauce, PLASTIK-Besteck) sauber in kleine PLASTIK-Beutelchen einschweissen. CORONA-sei-Dank wird das von den (vorsichtigen) Kunden unbesehen akzeptiert. Gott-sei-Dank ist die sogenannte [small]Klimakrise[/small] kein Thema mehr."
.
Und als Verbraucher würde ich den ganzen PLASTIKmüll bei IHNEN vor die HAUSTÜRE kippen, da Sie ja PLASTIK so GERNE mögen.

10:19 von DerVaihinger

deshalb korrigiert er ja auch jede andere meinung

Symbolpolitik sonst nichts

bei uns kommen die Plastikabfälle in die Tonne, und nicht ins Meer, dafür bezahlen wir eine Menge Geld.
Wo die Plastik ins Meer kommt, ist oft genug in Doku-Filmen gezeigt worden, wenn wir das machen, hilft es dem Meer sehr wenig.
Außer den Mikroplasten die unsichtbar in den Artikeln sind, alles nur Nabelschau nach außen.
Die Tüten sind unser kleinstes Problem, anders sieht die Sache schon bei den ganzen Dingen aus, die Verpackt als Speisen mitgenommen werden, Geht bei Kaffee los, und hört Mac- .... auf.
Und jetzt gibt noch reichlich, also schon mal das bunkern was man wirklich braucht, dann ganz ohne wird es nicht gehen.

10:19 von DerVaihinger

ZItat:"Etwas verunglückt will der User Schaefer ausdrücken, dass die Hälfte der Parlamentarier durch Direktmandat ins Parlament gekommen ist, die anderen über Listen.
Ich weiß, Sie sind oder waren Lehrer, aber trotzdem..."

Danke. Trotzdem werden alle Abgeordneten vom Volk gewählt. Leider weiß man bei solchen Aussagen heutzutage nicht mehr, ob sie nur "verunglückt" sind oder ob da eine bestimmte Agenda dahintersteckt.

Es ging doch früher ohne Tüten

Es ging doch früher ohne Tüten. Wo ist jetzt das Problem?
Die Mülltüte würde ich vermissen. Wäre aber gut, wenn die nicht mehr in der Bio-Tonne liegen.
Weg mit allen Plastikverpackungen!!!
Wir haben größere Probleme.

warum nur Tüten?

Ich verstehe nicht, warum nur Tüten und Einweggeschirr Thema sind. Was ist mit den Blister-Verpackungen für Fleisch, Käse, Wurst usw.? Ich nehme also eine Stofftasche und trage damit die Plastik-Verpackungen nach Hause, die dann überwiegend wieder in der Müllverbrennung landen. Ist das ressourcenschonender?

Reine Symbolpolitik

Die in Zukunft verbotenen Plastiktüten gibt es schon länger fast nur noch in Modegeschäften. Der alltägliche Einkauf landet schon lange in anderen Taschen, schon da die meisten Discounter und Supermärkte berhaupt keine entsprechenden Plastiktüten mehr führen.

Dementsprechend wird ein Verbot sehr wenig bewirken. Um so mehr, als auf der anderen Seite der gelbe Sack Jahr um Jahr immer mehr anschwillt. Vieles, das noch vor 10 Jahren lose verkauft wurde, ist heute in Plastik abgepackt. Von vor 20 Jahren will man überhaupt nicht reden. Solange man diesen Verpackungsberg nicht angeht, ist ein Verbot von Plastiktüten nicht mehr als reine Symbolpolitik.

Falscher Ansatz

Wir haben die Plastiktüten immer als Müllbeutel verwendet, damit gelangen sie nicht i n die Umwelt, sondern werden verbrannt. Jetzt kaufen wir die Müllbeutel. Da hat die Regierung mal wieder richtig was gekonnt!!
Im übrigen: in D gelangt kaum Plastikmüll in Gewässer o.ä., hier wird er verbrannt oder recycelt.

Die Schere zwischen Gängelung und Freiheit

Eines ist sicher: Ein "Verbot von.." ist eine Gängelung. Wiedermal wird "mit Strafe bedroht, wer...".
Was ich dennoch positiv sehe: Adressat der Regulierung ist die Industrie. Es geht nicht um persönliche Freiheit von Bürgern, die eingeschränkt wird.
Das ist, denke ich, der richtige Ansatz.
Kunststoffe sind wertvolle Materialien. Sie werden und sollen uns erhalten bleiben. Aber mit Maß und Ziel. Und dieses Ziel sollte die langfristige Verwendung des Kunststoffgegenstandes sein.
Als Maß schlage ich vor, zu fragen: Kann ich das ebensogut aus nachwachsenden Rohstoffen oder Metall herstellen?
Und da liegt nun wieder auch Verantwortung beim Bürger: Produkte nachzufragen, die Kunststoff nur mit Maß und Ziel verwenden.
Das bedeutet aber auch: Das zwanghafte "Neu=Besser" muß hinterfragt werden. Ebenso wie das "ich muß das Neueste haben".
Ich habe eine Gußpfanne. Die ist gut 100j alt. Mit Holzgriff. Wie viele plastikgriffige, polymerbeschichtete High-Tech-Pfannen die schon überlebt hat!

Bundestag: Plastiktüten-Verbot beschlossen

Na, wenn Deutschland im Jahre 2020 wirklich keine anderen Sorgen hat als das Thema Plastiktüten-Verbot, dann können wir alle ja jetzt einfach nur aufatmen, dass es die in der Zukunft nicht mehr an der Kasse zum mitnehmen gibt.
Doch das viele in den Weltmeeren schwimmende Plastik ist nach wie vor noch da.

@09:41 von Peter Meffert

"In welcher "Demokratie" leben Sie?"
Diese Frage kann ich unreflektiert an Sie zurück geben. Sicher haben Sie schon etwas von Listenstimmen gehört. Richtig, das sind die Personen, die von den Parteien ausgesucht werden und die kommen dann auf einen vorderen oder eben hinteren Platz auf der Liste. Soweit klar? Prima! Und wer entscheidet wer auf den sicheren ersten Plätzen und wer auf die hinteren kommt? Falsch, nicht das Volk. Jetzt klar was ich gemeint habe?

@andererseits, 09:16

Zunächst mal:

Ich unterstütze das Verbot von Plastiktüten vorbehaltslos. Papiertüten oder Stoffbeutel funktionieren wunderbar, niemand außer der Plastiklobby hat von diesem Verbot einen Nachteil. In diesem Fall hat die Politik mit ihrer Verbots- und Regelungswut einmal ins Schwarze getroffen.

Allerdings:

Dass die Lindner-fdp aus ideologischen Gründen nahezu die selbe Position vertritt wie die afd, sollte allen wirklich Liberalen zu denken geben.

Warum es Menschen moralingesäuert "zu denken geben" sollte, wenn man bei einem Thema wie Plastiktüten eine ähnliche Position vertritt als die AfD, erschließt sich mir trotzdem nicht.

Was machen Sie denn, wenn die AfD irgendwann für Stoff plädiert? Steigen Sie dann erschrocken wieder auf Plastik um?

Bundestag: Plastiktüten-Verbot beschlossen.....

Aber bestimmte dünne Plastiktüten bleiben erlaubt. Und trotzdem- den Marktradikalen von FDP und AFD geht dieses bescheidene Verbot schon viel zu weit.

Es ist im übrigen nicht dazu angetan den Plastikmüll in den Meeren zu verringern.

Also, ich habe...

...schon seit langem keine "normalen" Plastiktüten mehr gesehen habe und bin tatsächlich überrascht, dass diese noch nicht verboten sind.
Was die Gemüse-Beutel betrifft: Anders als bei den überflüssigen, weil leicht zu ersetzenden Plastiktüten sind diese vor allem aus hygienischen Gründen notwendig. Ich möchte nicht, dass die Kassiererin bei all dem, was sie anfassen muss, direkten Kontakt mit meinen Äpfeln hat.

So lange das so läuft....

... brauchen wir uns hier nicht zu wundern, woher der Plastikmüll in den Meeren kommt

https://www.youtube.com/watch?v=wDB1noWPQCI

Eine grundsätzliche Frage ist überfällig.

Das neuerliche Verbot ist augenscheinlich eingeführt, um eine Antwort auf die Mikroplastikverschmutzung zu geben.
In diesem Zusammenhang ist es eine 1%-Antwort, aber es ist ein Prozent, das man leicht sparen kann und sollte.
Dennoch darf es nicht dazuführen, daß eine ganz grundsätzliche Frage ungestellt bleibt, die m.E. wesentlich mit der Mikroplastikmenge verwoben ist: Die Frage, ob und wie eine Abkehr von dem Wirtschaftswachstum möglich ist.
Einerseits "sollen", ja müssen wir Plastikmüll vermeiden und Energie sparen.
Andererseits wird uns aber die Steigerung des Konsums als Lebensnotwendig dargestellt.
Konsum, das ist Verbrauch. Also: "Alte Sachen" müssen "Neuem" weichen, das dann für "Neuestes" wiederum in die Tonne geworfen wird.
Möbel, Kleidung, Haushaltsgeräte, Sportartikel, Spielsachen für groß und klein...
Hier Antworten zu finden, wird schwerer, als bei diesem ersten Prozent, das ich aber dennoch begrüße.

um 10:23 von sonnenbogen

,,verbote verbote.....
Plastiktüten verbieten was fuer ein Quatsch.
Warum ist Lego noch erlaubt, Porzellanfiguren zur Deko, Tapeten, Gardinen etc.... oder Glaeser oder Tassen, eins pro Person reicht aus, und falls man jemanden besucht, kann man sein eigenes mitbringen....

Die Verbotsgeneration wird sich schon einige Dinge einfallen lassen.... nur der "Unsinn" bleibt erlaubt und der sollte schnellstmöglich durch das Grundgesetz geschützt werden."

Unser LEGO erfreut sich auch 55 Jahren nach der Erstanschaffung immer noch bester Formstabilität und Funktionalität. Wenn ein kleines Teil vielleicht durch Verschlucken über die Toilette bis in unsere Weltmeere gespült worden ist, liegt das ausserhalb der Verantwortung der dänischen Erfinder.

Sogar Kinder verfügen über eine umfassendere Beurteilung der Lage unserer Erde als Sie mit diesem Gejammer über längst fällige Verbote für diesen Wahnsinn, weil sie Bequemlichkeit stören und ,,verletzen". Sie haben ,,Verbotene Liebe" nicht erwähnt.

Das Verbot kommt spät und ist

Das Verbot kommt spät und ist trotzdem richtig. Unsere Ozeane sind voll mit Plastik. Unser Planet erstickt langsam aber sicher.Was tun?
Nicht immer jeden Schritt kleinreden. Wir müssen anfangen. Es reicht eben nicht aus, den eigenen Dreck in die ärmsten Länder der Welt zu transportieren und sich auch noch gut zu fühlen. Und ja ich denke wir schaffen es zu überleben ohne Tüte im Supermarkt

Plastikverpackung ist das größere Problem

Die Plastiktaschen sind ohnehin aus den meisten Supermärkten verschwunden, man kommt gar nicht mehr jn die Verlegenheit zu einer Plastiktasche zu greifen. Viel schwerwiegender sind die z.T. völlig unnötig mit Plastik verpachten Waren. Während Plastiktaschen - immerhin - bisweilen wiederverwendet wurden bzw. widerverwendet werden konnten, wandern die Plastikverpackungen massenhaft in die Haushalte. Hier wäre Handlunbgsbedarf angezeigt, aber der Appell muss an die Wirtschaft gerichtet werden. Die Politik kann da wenig ausrichten.

Dünne Plastikbeutel.

Um den Biomüll im Haushalt zu entsorgen brauche ich Papiertüten ,die aber in besagten Plastikbeuteln , gelagert sind .
Den Schweinkram mit nur Papiertüten möchte ich nie wieder in meiner Küche haben.
Es darf aber meinetwegen andere Menschen geben , die es anders sehen.

@andererseits 9.16

Ja, allen WIRKLICH Liberalen...und das nicht nur bei diesem Thema.

Nutzlose Symbolpolitik

Nutzlose Symbolpolitik

1. das Vorhaben geht am eigentlichen Problem vorbei. Das Problem besteht nicht in einer Benutzung von Plastiktüten in dt. Supermärkten, die sowieso nur mit 1 % zu Buche schlagen, sondern darin, dass Schwellenländer wie Indien, China, Indonesien etc. Abermillionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren versenken.

2. führt ein Verbot von Plastiktüten nicht unbedingt zu einem niedrigeren Verbrauch an Plastiktüten, wie Plastikverbote in anderen Ländern wie bspw. GB gezeigt haben.

3. ebenso hat der AfD-Politiker Andreas Bleck schon darauf verwiesen, dass individuelles und freiwilliges Handeln bereits zu einer Reduktion von Plastik geführt hat. Ich bspw. tätige meine Einkäufe fast ausschließlich in mitgebrachten Kartons. Ich weiß, nicht jeder kann so blitzgescheit wie ein AfD-Wähler wie ich sein, aber ich empfehle hin und wieder sein Gehirn einzuschalten.

Fazit: nutzlose Symbolpolitik und ein Hineinregieren in Detailbereiche des Alltags der Bürger.

@ 10:21 von harry_up

"Sie rechnen da aber mit sehr unterschiedlichen Währungen!"
Ich rechne Energiebedarf bei der Herstellung gegen den Entsorgungsaufwand. Selbst wenn irgendeine Zahl dabei rauskommt, wird sie gering sein und noch nicht mal die Erwähnung dieses neuen Gesetzes rechtfertigen. Und solange ich Waren kaufe, die nicht verderblich sind und 3 Lagen Plastikfolie abziehen muss bis ich an die Ware selbst überhaupt drankomme, können Sie die Tüten verbieten wie sie wollen. Mehr Sinn würde z. B. eine Mehrwegtechnik machen, wenn sie flächendeckend im Handel einsetzbar wäre, auch bei Frischprodukten. Leider kollidiert sowas sehr schnell mit den geltenden Hygienevorschriften und wird dann wieder verworfen. Also verbietet man Plastiktüten und kann zeigen, dass man überhaupt was gemacht hat.

Am 27. November 2020 um 09:26 von Wilhelm Schwebe

Zitat: aber so hat man wiedermal was von ihr gehört, und sie sich damit für die weitere verwendung ins gespräch gebracht

Dann geht es ihr offenbar wie manchem Foristen.

um 11:08 von wenigfahrer

"bei uns kommen die Plastikabfälle in die Tonne, und nicht ins Meer, dafür bezahlen wir eine Menge Geld. Wo die Plastik ins Meer kommt, ist oft genug in Doku-Filmen gezeigt worden, wenn wir das machen, hilft es dem Meer sehr wenig."
.
Bei uns in der Gemeinde hat ein Entsorgungsunternehmen seinen Sitz, welches auch die gelben Säcke einsammelt. Können Sie sich vorstellen, wie die Wiesen und ein Bach in deren Nachbarschaft aussehen?

Nur Plastiktüten verbieten reicht hinten u. vorne nicht

Um dem Plastikmüll in D. Herr zu werden, hätten sie die Herrschaften im Hohen Haus erst mal Gedanken machen müssen, wo überall Plastik verwendet wird.

Hier fallen die ganzen Einwegverpackungen in den Regalen auf.
Insbesondere Pet-Flaschen sind nochmal mit Plastikfolie eingepackt, um so den Transport zu vereinfachen.

Ursprünglich wurden diese ganzen Plastik-Einweg-Verpackungen wg. der Steigerung d. Lebensmittelhygiene, u. wg. des geringeren Transportgewichts in das Leben der Menschen gerufen.

Um Plastikmüll zu vermeiden, muss ein ganz anderes System her.
Sinn würde es machen, wenn die Kunden z.B. eigne mehrfach verwendbare Behälter zum Verkauf v. Produkten mitbringen.
Z.B. in manchen Bäckereien ist dies z.B. mittels käuflich zu erwerbender Kaffeebecher möglich.
Viele Haushalte haben zu Hause einen mehrfach verwendbaren Seifenspender zu Hause. Wenn es "Seifen-Tanks" zu Abfüllen dieser Seifenspender gäbe, kann ebenfalls jede Menge Plastikmüll vermieden werden, z.B. dito. Haar-Shampoo.

Am 27. November 2020 um 10:19 von DerVaihinger

Zitat: Etwas verunglückt will der User Schaefer ausdrücken, dass die Hälfte der Parlamentarier durch Direktmandat ins Parlament gekommen ist, die anderen über Listen.

Wenn Ihre Interpretation von "Schaefer" (09:28) richtig ist, ist dessen Aussage trotzdem falsch. Es sind nur etwas über 42% der Bundestagsabgeordneten direkt gewählt worden.

Zitat: Ich weiß, Sie sind oder waren Lehrer, aber trotzdem...

Vorbeugend: Ich bin kein Lehrer, sondern nur interessierter mündiger Bürger.

Ach die Verbieter wieder..

Ja die Deutschen..die meinen sie können die Welt retten..geht mal in die dritte Welt oder mal in den USA in den Supermarkt. Der Rest der Welt lacht über uns und wir haben balt den nächsten Weltrekord in der Tasche. Den der Meisten Verbote im Land.

ganze andere Umweltsünden

Um wirklich etwas zu bewegen, wäre es notwendig den riesigen Verpackungsmüll aus China zu verweigern (den China interessanterweise jetzt nicht mehr zurück nehmen will).
Und Amazon und Co. eine kräftigte Umweltabgabe zu verpassen.
Und diese unfassbaren Mengen von Retour-Pakete richtig teuer zu machen.
Das so eine Umweltsünde KOSTENLOS ist bei Amazon... Seit Jahren wird darüber diskutiert. NICHTS PASSIERT

@ Schaefer 09:28

>>Schließlich leben wir in einer Demokratie und die Hälfte der Parlamentarier sind vom Volk gewählt.<<

Das ist falsch. Das mit der "Hälfte der Parlamentarier", meine ich.
Bei uns sind ALLE Parlamentarier vom Volk gewählt. Die einen direkt mit der Erststimme bei BT-Wahlen und die anderen indirekt. Aber gewählt sind absolut alle! Sie stellen sich mit Ihrer Behauptung selbst ein geistiges Armutszeugnis aus.

@11:51 von Adeo60

wg. mehr Einwegverpackungen vermeiden:

"... Hier wäre Handlunbgsbedarf angezeigt, aber der Appell muss an die Wirtschaft gerichtet werden. Die Politik kann da wenig ausrichten ..."

Nee, ist falsch.

Die Vergangenheit hat massenhaft gezeigt, dass es mit der Freiwilligkeit v. Umsetzungen v. Maßnahmen bei den Unternehmen immer sehr schwach aussieht.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen für alle Unternehmen her.

Ein weiteres Problem sind in der EU geltenden Verpackungsverordnungen.
Hier ist die Frage, ob D. einfach einseitig verordnen darf, wie z.B. Lebensmittel zu verpacken sind (wie gefordert o. Plastikverpackung). Desgleichen gilt für andere Produkte, wie z.B. Flüssigseife, allg. Hygieneprodukte, usw.

@ Gassi 09:31

Meine volle Zustimmung zu Ihrem o.g. Post. Danke.

@ Tada 09:51

>>Nein, das sind die Mülltüten.
Diese werden für 1x für die Tonne gekauft, während Plastiktüten eine weile benutzt wurden, bevor sie als Müllbeutel endeten.<<

Ich weiß ja nicht, was für Müllbeutel Sie kaufen. Aber wir kaufen schon seit Jahren Müllbeutel aus recycling-Material, die auch von alleine verrotten. Einfach mal schlau machen, was es mittlerweile alles gibt.

Richtiger Fortschritt oder Rückschritt ?

Wie wollen denn die Anti-Kunststoff-Fantiker ohne Plastik in der modernen Welt auskommen ?
Fernseher, Computer, Handy, Autoverkleidungen und Zubehör, Kleidungsstücke, Ärzteutensilien wie Spritzen und Verpackungen, Elektrogeräte, Lichtschalter, alles aus Plastik.
Soll das alles aus Papier oder Metall hergestellt werden ?
Das Problem ist doch, den Plastikmüll wieder richtig zu verwerten statt ihn in die Umwelt zu entsorgen.

Ich würde diese Plastiktüten

Ich würde diese Plastiktüten sofort verbieten, denn gerade diese Tüten sind doch schuld, dass hier viele Müllhalden regelrecht aus ihren Nähten platzen. Ich musste als Kind immer mit einem Stoffbeutel einkaufen gehen und wenn es ein großer Einkauf war, dann wurden eben 2-3 Stoffbeutel mitgenommen und wir gingen zu zweit einkaufen. Wir 4 Kinder wechselten immer tgl.mit dem Einkauf. Es ging immer der Reihe nach und ich habe immer die gleichen Leute mit den gleichen Stoffbeutel einkaufen sehen.Es ist auch nur dann mal einer aufgefallen, wenn er einen Stoffbeutel hatte, der etwas größer war und aus Jeansstoff genäht war und das war im Osten schon eine Sensation in unserem Dorf.Ich hätte gar nichts dagegen, wenn schon morgen ein Verbot erlassen werden würde,denn ich gehe schon seit Jahren mit meinem zusammenfaltbaren Stoffbeutel einkaufen und der geht in jede Jackentasche rein.Die Politik soll mal hier Nägel mit Köpfen machen und den jeweiligen Lobbyisten ein *Nein *entgegensetze

um 10:44 von knutwahrheit

,,Herrlich, wie die Kommentare wie gewünscht als Pawlowsche Hunde springen.
Als wenn Frau mit ein paar Plastiktüten nur eine Tierart, einen Regenwald, eine Umwelt, einen Planeten retten würde."

Ja, es ist traurig, daß viele essentielle Standards in vielen anderen Ländern in
,,Schadenfreude" gegenüber zukünftigen Generationen vernachlässigt, gekündigt oder gekippt werden. Wie man das zum Maßstab für das eigene (Nicht)handeln machen kann ist mir ein Rätsel.

Nach Ihrer Philosophie ist es völlig in Ordnung, Opas Klamotten im Garten zu verbrennen, weil der Herr Meier nebenan alte Reifen verbrennt und Frau Müller Plastikmüll .

Nur weil es noch größere Umwelts... gibt, brauche ich mich nicht anstrengen. Wird sowieso alles Wüste für die Kinder und Enkel... Das trauen Sie sich vor Publikum mit gehässigem Unterton zu propagieren?

@ harry_up 10:11

Danke für diese Klarstellungen. Das Gleiche habe ich mir zu dem genannten Beitrag auch gedacht.

Welt retten

Wichtig ist es, dem Bürger das Leben weitgehend schwer zu machen und zu gängeln mit Pseudoaktionismus.

Papiertüten sind in der Herstellung deutlich umweltschädlicher, nicht nassfest, weniger stabil.

Plastiktüte nutzen wir 20-30 mal, weil klein zusammengefaltet in der Manteltasche dafür immer Platz ist.

Alte Tüten landen von uns auch nicht im Pazifik, sondern in hochmodernen Müll-Verbennungsanlagen, vollkommen geschlossene Systeme, dafür deutlichst unausgelastet, verbrennt das Zeug wie Zunder und kommt als Wärmenergie zurück. Btw., jeder Müllbeutel ist aus Plastik...

Sinnvoller -auch aus gesundheitlichen Gründen- wäre es, Plastikflaschen zu verbieten, den ganzen Mitnahme-Einwegmüll von Fastfoodketten, Verpackungsgrößen generell zu limitieren usw.

@European Son

Im Prinzipe ist nicht einmal diese Regierung vom Volk gewählt. Oder hatten sie als Wähler die Möglichkeit eine Koalition aus zu wählen? Ich habe doch als Wähler gar keinen Einfluss darauf, wie im Bundestag eine Regierung aus gekungelt wird. Da war dann früher auch schon einmal die FDP mit ein Paar Prozenten über 5% das Zünglein an der Waage (mal bei der Union mal bei der SPD). Da kann von Mehrheit doch absolut keine Rede mehr sein, wenn Koalitionsbestrebungen vorher nicht bekannt sind und für den Machterhalt bzw erlangen der Macht alle Vorsätze über Bord geworfen werden.

um 12:15 von Gerbil

Zitat:"Ja die Deutschen..die meinen sie können die Welt retten..geht mal in die dritte Welt..."

Nun ja: Andere Länder sind da weiter als wir:
In Ruanda zum Beispiel sind Plastiktüten schon seit elf Jahren verboten. Uganda, Kenia und seit diesem Jahr Tansania sind weitere Beispiele aus Afrika.
Wer nach Ruanda fliegt muss darauf gefasst sein, dass am Flughafen Stichprobenartig getestet wird, ob Reisende Plastiktüten im Gepäck haben. Die Tüte für die schmutzige Wäsche kann da eventuell zum Problem werden. Beziehungsweise sie wird dann möglicherweise konfisziert.

Quelle: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/plastiktueten-verbote-in-etli...

(Real-)Satire

Lieber Stefan, ich bin ganz auf Deiner Seite.

Mein Beitrag ist als Satire gemeint. Und das mit dem "vor die Haustüre kippen" machen wir ja schon längst mit unseren Müll-"Exporten" (womit man mehr Geld verdient als mit Recycling oder thermischer Verwertung) :-(

@ P. Achterberg 10:16

Sie führen so toll nachprüfbare Zahlen an. Vielen Dank.
Leider ist am Ende ein Fehler in Ihrer Argumentation. Gerade weil es unsinnig ist,
"zu einem Unverpackt-Laden mit dem Auto fahren", macht es Sinn, daß Plastiktüten verboten werden, auch wenn ich im Allgemeinen gegen Verbote bin. Denn nur durch ein Verbot ist gewährleistet, daß auch im Laden um die Ecke, wenn es den überhaupt noch gibt, keine Plastiktüten angeboten werden. Also muß dann auch niemand mehr deswegen irgendwohin fahren? Ist das verständlich ausgedrückt?

Plastiktüten-Verbot beschlossen

Nebenkriegsschauplätze sind unser liebstes!

@Tada Re:Verschwendung

Dann erklären Sie uns doch, WIE man umweltfreundlich und hygienisch seinen Restmüll entsorgen soll? Indem man den Mülleimer ohne Müllbeutel nach der Entleerung aufwändig mit Trinkwasser und chemischen Reinigungsmittelt reinigt und anschließend desinfiziert? Da frage ich mich was ist Umweltfreundlicher? Zumal die Mülltüte mit dem Restmüll in die Verbrennungsanlage gelangt und daraus Strom und Fernwärme produziert wird.

@ DerVaihinger 10:19

Haben Sie bei Ihrer Inschutznahme auch bedacht, was aus derlei falschen oder wie Sie das formulieren "unglücklichen" Ausdrucksweise geschiet? Der nächste darüber weniger informierte Leser, sagt dann: ich habe gelesen, daß nur die Hälfte bei uns gewählt ist. Und wieder für den Nächsten ist das bereits Tatsache.

Das hat damit, daß jemand Lehrer ist/war, gar nichts zu tun.

@PeterMeffert, 11.12h

Da haben Sie selbstverständlich recht.
Für mich ist der User Schaefer erkennbar kein Grüner.
Sonst würde ich mir auch Sorgen um Bildung und Ausdrucksfähigkeit machen.

@09:31 von Gassi

"... Take-Away-Verpackung in Städten: Nicht nur Kaffeebecher, sondern Burger-Schachteln aus Styropor und selbst die voelen Papp-Kartons, die im besten Fall die Papierkörbe überquellen lassen, im schlechtesten Fall auf dem Boden liegen. Koster die Städte viel ..."

Wie bekannt sind die Gaststätten u. Restaurants wg. Corona v. den Behörden dicht u. zu gemacht worden.

Da die Menschen z.B. im Rahmen der Einkäufe in der Innenstadt auch gerne mal was Essen u. Trinken möchten, werden halt vielfach genau die genannten Bereiche aufgesucht, wo es Essen u. Getränke in Einwegverpackungen gibt.

Folge: Jede Menge Einwegmüll in den Mülleimern in den öffentlichen Bereichen.

Da muss wohl die städtische Müllabfuhr öfter mal zum Mülleimer entleeren vorbei kommen ...

@0_Panik

Ihr Hinweis auf die Lebensmittelhygiene ist richtig und gilt heute mehr denn je! Soll ich meine Säfte demnächst selbst abfüllen? Und das in Zeiten von Corona!!
Die Einwegpackungen wandern in den gelben Sack und werden dann entweder recycelt oder verbrannt.
Wenn ich schnell auf dem Heimweg etwas einkaufen möchte, aber keinen Transportbehälter dabei habe, dann soll ich nach Hause fahren und ihn holen? Ist das dann umweltgerecht?

Coronamasken aus Kunststoff

Vor kurzem habe ich einen Bericht über eine Firma gesehen, die ihren Betrieb - auch mit Hilfe von 10 Mio Bundesmitteln - jetzt dfür auslegt, täglich 1 Mio Masken zu produzieren. Das schockierende: Die Masken sind zu 100 Prozent aus Kunststoff.
Die Dinger fliegen jetzt schon überall rum, Fachläute könnten vermutlich recht zuverlässig ausrechnen, welcher Teil der produzierten Masken wo in der Natur landen wird. Es kann doch nicht sein, dass das Problem "Kunststoff" in aller Munde ist, auch bearbeitet wird, und wir dieses gleichzeitig sehenden Auges verlängern.

@ P. Achterberg 10:20

>> Fliegen Sie 1 x im Jahr nach Malle wird Ihr ökoligischer Fußabdruck so groß wie der Verbrauch von Verpackungen in 10 Jahren... Also - was ist Ihre Wahl?<<

Warum stellen Sie den einen Unsinn im Vergleich zu einem anderen? Kann man nicht beides ablehnen?

@andererseits - AfD, FDP & Plastiktüte

09:16 von andererseits:
"Dass die Lindner-fdp aus ideologischen Gründen nahezu die selbe Position vertritt wie die afd, sollte allen wirklich Liberalen zu denken geben."

Mir gibt es zu denken, warum Sie solche nichtexistente Zusammenhänge konstruieren.

Die FDP vertritt die Interessen der Händler und die AfD bedient das wissenschaftsferne Weltbild der Rückwärtsgewandten. Dass sich diese völlig verschiedene Motive bei der Plastiktüte treffen, ist reiner Zufall.

@European Son

"
Am 27. November 2020 um 12:39 von European Son
@ DerVaihinger 10:19

Haben Sie bei Ihrer Inschutznahme auch bedacht, was aus derlei falschen oder wie Sie das formulieren "unglücklichen" Ausdrucksweise geschiet? Der nächste darüber weniger informierte Leser, sagt dann: ich habe gelesen, daß nur die Hälfte bei uns gewählt ist. Und wieder für den Nächsten ist das bereits Tatsache.

Das hat damit, daß jemand Lehrer ist/war, gar nichts zu tun."

Genau das ist ja die Absicht, die dahinter steckt. Man möchte am liebsten unwidersprochen Unsinn verbreiten dürfen, irgendjemand wird es schon glauben. Und daß das leider funktioniert, sieht man ja.

@Wilhelm Schwebe um 11:07 Uhhr

Diese Eigenschaft haben auch andere User und bezeichnen das als "Meinung". Ich verstehe unter "Meinung" jedenfalls etwas Anderes.

Plastiktütenverbot ist mir egal - ich nutze schon lange Stoffbeu

Plastiktütenverbot ist mir total egal, weil ich schon lange keine Plastiktüten mehr nutze. Pech für die Plastikhersteller.

Stoffbeutel sind besser. Auch an den Gemüse- und Obsttheken. Weg mit den Plastiktüten.

Sowas braucht niemand.

@ Klabautermann 08 10:38 @ Peter Meffert

>>Ganz einfach weil nur die Direktmandate vom Volk ins Parlament gewählt werden alle anderen nicht. Vielleicht ist ihnen in dem Zusammenhang auch entgangen, dass selbst die Bundeskanzlerin NICHT vom Volk gewählt wurde. Ich hatte auf meinem Wahlzettel KEINE Möglichkeit sie oder jemand anderes als BK an zu kreuzen.<<

Irgendwie scheint mir, daß Sie das Prinzip unseres Wahlsystems nicht verstanden haben.
Die Nichtwahl-Möglichkeit des BK, besser gesagt warum der/die BK nicht direkt gewählt wird, hat seinen berechtigten Grund. Er/sie hätte nämlich dann die direkte Machtlegitimation durch die Wahl des Volkes. So aber erhält er/sie die Legitimation durch den BT und dieser daraus auch das Recht, den/die BK zu kontrollieren.

um 12:26 von OlliH

"Wie wollen denn die Anti-Kunststoff-Fantiker ohne Plastik in der modernen Welt auskommen ?
Fernseher, Computer, Handy,... Ärzteutensilien wie Spritzen und Verpackungen, ... Lichtschalter, alles aus Plastik."

Sehen Sie: Und das beschreibt einen großen Teil des Problems: Aus Ihrer Formulierung spricht der "Alles-oder-Nichts"-Gedanke.
Gefolgt von eine diffusen Angst, etwas genommen zu bekommen und flankiert von Polemisierung: "...-fanatiker".
Leider ist das nicht ganz unbegründet, denn Umweltpolitik und FFF-Forderungen kommen oft in diesem unerbittlichen Totalitätsanspruch daher. (Mag dem jungen Alter der Verfechter geschuldet sein).
Umweltschutz aus der bürgerlichen Mitte sollte daher das Agieren mit Maß und Ziel (s.o.) im Focus halten. Reduzieren, wo möglich, beibehalten, wo nötig.
Sie sagen es zu recht: "Totalausstieg" ist nicht möglich. Ein "Weiter so" wirft aber auch sein düsteres Menetekel an die Wand.

@ 12:23 von European Son

Ach diese Märchen von "kompostierbaren Biomüllbeute". Bei uns im Ort sind diese Verboten, nämlich weil diese nicht von alleine verrotten. Informieren Sie sich bitte.
Das Verbot von Plastiktüten ist nun reine Augenwischerei und Aktionismus, der dem Bürger zeigen soll, wir setzen uns für die Umwelt ein. Wieso wird der ganze Verpackungswahnsinn denn nicht endlich verboten? Viele Produkte werden 2- bis 3fach im Plastik + Papier verpackt, halbvoll gefüllt, wozu – reine Verbrauchertäuschung? Dann noch dicke Styroporeinlagen. Hier könnte man doch nun wirklich Pappe verwenden.

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