Kommentare

Zitat

"Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte Zweifel an der Wirksamkeit der beschlossenen Corona-Maßnahmen"

Da Herr Lauterbach seit Beginn der Krise Bilder in düsteren Farben malt, war das nicht verwunderlich.

Eindämmung an den Hotspots - nicht flächendeckend

Man muss sich jetzt mal Gedanken machen ob man Weihnachten feiern will oder die Pandemie im Zaum halten will.

Will man die Pandemie bekämpfen fällt die "Familien"-Weihnachtsfeier so wie Silvester und Neujahr aus. Alles andere ist Augenwischerei. Es gilt auf alle Fälle die Hotspots in den Griff zu bekommen und eine Ausbreitung dieser zu verhindern.

Die Hoffnung auf eine baldige Impfung scheint einige zu veranlassen unvorsichtig zu werden. Das ist in der Tat gefährlich - denn wer sich erst einmal infiziert hat dem nützt die Impfung nichts mehr.

Nach der Schliessung der Gastronomie jetzt der Handel

Seit dem Frühjahr (als bekannt war dass eine 2.Welle kommen würde) haben die Bundesregierung und die Länder es weder geschafft ein schlüssiges Konzept auf die Beine zu stellen, noch die Gesundheitsämter auszurüsten, noch hat man angefangen das Problem des Pflegenotstands anzugehen. Stattdessen geht man, nach der Gastronomie, nun gegen den Handel vor - alles Orte bei denen es sich nach Aussagen der Wissenschaftler NICHT um Infektionstreiber handelt. Dabei hieß es doch die ganze Zeit dass private Feiern das Hauptproblem wäre. Nun sind stattdessen private Silvester-Feuerwerke erlaubt. Dabei hätte ich hier noch am ehesten einen Eingriff (wie in einigen Nachbarländern auch) nachvollziehen können. Es hätte dann wohl auch weniger Unfälle gegeben - was wiederum die Krankenhäuser und Intensivstationen entlastet hätte.
Ich frage mich wer das noch verstehen soll

ausgewogene Maßnahmen

es ist immer einfach, Kompromisse zu kritisieren.
Aber angesichts der offenen Fragen Hinsichtlich der Wirkung und Akzeptanz (wirkt die Medizin nicht oder wird sie nur nicht eingenommen?) ist im Großen und Ganzen ein vernünftiger Rahmen gesetzt.
Natürlich könnte man Dinge auch anders gewichten, z.B. warum früher Ferien statt Fernunterricht etc. aber das sind Details.

merkwürdige Entscheidungen

was ist denn mit den Schulen und Bahnen? Keiner denkt an diese Hotspots. Alleine am Morgen in überfüllten S-Bahnen und Schulbussen. Schüler tragen normale Alltagsmasken. In einem Lokal sitze ich 3 Meter vom Nachbarn entfernt und reise nicht mit Schulbussen an. Alles recht komisch.

08:49 von Sebastian15 Sie

08:49 von Sebastian15

Sie sollten dabei nicht vergessen : Herr Lanz und auch Herr Plasberg haben bestätigt, das Herr Lauterbach in über 90% mit seinen Vorhersagen r i c h t i g gelegen hat !!!

09:04 von ich1961

Das stimmt.

Überlastet und ohne Perspektive

"Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte Zweifel an der Wirksamkeit der beschlossenen Corona-Maßnahmen"

Das ist leider völlig richtig. Mit den beschlossenen Mini-Verschärfungen werden wir die Infektionszahl auf etwa 20.000 tägliche Neuinfektionen halten, aber eine Absenkung werden wir nicht erreichen. Ich möchte in diesen Tagen nicht auf der Intensivstation arbeiten. Die Menschen dort sind überlastet und ohne Perspektive.

Ich zweifele auch...

...an der Wirksamkeit der Beschlüsse. Im Wesentlichen wird der Lockdown light fortgeschrieben. Alles, was außerdem beschlossen wurde ist in meinen Augen "klein-klein". Ein paar Leute weniger in privaten Räumen, was aber nicht kontrolliert wird. Weniger Leute in Geschäften, die jetzt schon klagen, dass sie zu leer sind und ganz viel Konjunktiv und Appelle an die Vernunft, die man leider nicht durchgehend annehmen kann.

Dafür soll in A demnächst der Skibetrieb wieder losgehen, was erfahrungsgemäß zu ganz vielen Tagesskiausflügen über die Grenze führt. Über Weihnachten werden auch wieder viele Mitbürger in südliche Gefilde reisen und an die angebliche Quarantäne im Anschluss glaube ich sowieso nicht.

Insgesamt hätte ein strenger Lockdown vor einigen Wochen die Zahlen nach unten gebracht. Aber da waren die Beschlüsse der MPs auch schon genauso wachsweich wie jetzt.

Wir haben Glück, wenn die Zahlen konstant bleiben. Nach den Reisen über Weihnachten steigen sie wieder.

Herr Lauterbach liegt richtig

@ Sebastian15:
Da Herr Lauterbach seit Beginn der Krise Bilder in düsteren Farben malt, war das nicht verwunderlich.

Wie düster die Farben sind, ist erst mal zweitrangig, denn das ist ja nur Ihr subjektiver Eindruck. Objektiv gesehen hat Herr Lauterbach bisher weitestgehend richtig gelegen.

Personenbegrenzung

Nach der 5-Personen-Regel darf man sich ja täglich mit 1 anderen Haushalt treffen. Dabei wäre es völlig legal wenn dies jeder Tag in der Woche ein ANDERER Haushalt wäre. Das ist zwar vom epidemiologischen Standpunkt unsinnig und kontraproduktiv - aber nicht verboten!
Selbst wenn es verboten wäre, wäre es letztendlich fast unmöglich das zu kontrollieren und zu unterbinden.
Wenn ich aber etwas nicht kontrollieren kann, dann kann ich solch eine enggefasste Regelung auch sein lassen (wohlgemerkt große Feiern wären leicht kontrollierbar und zu unterbinden).
Dann bleibt doch letztendlich eh nichts anderes übrig als auf den gesunden Menschenverstand zu setzen und zu hoffen, dass die Leute selbst von sich aus so vernünftig sind solch ein unsinniges Verhalten zu unterlassen. Alles andere führt nur zur zunehmender Ablehnung der Maßnahmen die vernünftig sind durch die Menschen die eigentlich vernünftig sind und zur weiteren Spaltung der Gesellschaft.

Gestern wurde wieder erzählt,

Gestern wurde wieder erzählt, dass ÖPNV kein Hotspot wäre, weil da zwar viel Menschen wären, die aber wenig reden/Aerosole verbreiten. Außerdem würde permanent gelüftet.
Ist zwar falsch, aber gängige Meinung.
Schule ist kein Hotspot, weil Kinder nicht infektiös wären.die steckten sich eher zu Hause an.
Gaststätten sind zu, Kantinen offen. 5 Personen aus 2 Haushalten dürfen sich treffen.
Was, wenn der Haushalt schon 5 Personen hat? Besuch verboten?
Ich kann das alles nicht mehr einordnen. Ist das jetzt notwendig? Panikmache? Aktionismus?
Ich werde einfach tumb hinterher trotten. Was bleibt auch anderes übrig ?
Btw, Weihnachten ohne Besuch wird bestimmt gut.
Heiligabend ohne Party eher nicht.

Es ist leider enttäuschend

Die Politik hat zu viel Angst vor den lauten und aufgeregten Protestierern und hört zu wenig auf die Vernunft. Die Maßnahmen sind zu lasch.

Wollen wir mit diesen Infektionszahlen weiter machen bis der Impfstoff da ist? Wollen wir die Menschen auf den Intensivstationen so überlasten? Täglich haben wir um die 400 Tote.

Wir können nicht so rücksichtslos agieren wie China, dafür haben wir ja auch eine Demokratie und dürfen selbst mitbestimmen. Aber ein wenig mehr Klarheit und Konsequenz hätte ich mir schon erhofft.

Hoffnung

Der Ärtzteverband kritisiert die zu geringen Maßnahmen.

Auf Selbstverantwortung zu setzen in der Phase erscheint irrational. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Es fehlt in jedem Fall der konkrete Plan und konkrete Vorgaben auf längere Sicht.
Man hat den Eindruck es wurde nur das Papier durchgearbeitet ohne wesentliche Schritte.

lange Schlange?

Lieber lange Schlangen draußen vor den Geschäften - an frischer Luft und mit Abstand, als sich im Laden an den Kassen oder in den Gängen zu stauen....
Etwas mehr Disziplin und Entschleunigung ist nicht negativ und auch kein Grund sich gleich für den online-Handel zu entscheiden...

Frage!

Hat Herr Lauterbach eigentlich mit seinen Warnungen auch übertrieben?
Meines Wissens nicht, die Zahlen haben im „leider“ immer recht gegeben.

@gestört aber geil,09:13 Uhr

Das sehe ich auch so. Niemand verdient sich Lorbeeren damit, den Bürgern schlechte Nachrichten zu überbringen. Dazu gehört schon eine Menge Mut und Entschlossenheit. Von daher freue ich mich, dass Herr Lauterbach die Probleme offen und ehrlich anspricht, zumal er in der Tat in der Vergangenheit mit seinen Prognosen meistens richtig lag. Es ist nicht die Stunde der Schönredner und Beschwichtiger, sondern derjenigen, die die Ärmel hochkrempeln und die Bürger motivieren, gleiches zu tun. Wahrheit und Lüge dürfen nicht, wie unter Trump, austauschbar werden. Die Karten müssen offen auf den Tisch gelegt werden. Kanzlerin Merkel und die Regierung genießen in diesem Sinne mein volles Vertrauen.

08:58 von Klauserich 09:01

08:58 von Klauserich
09:01 von in die Zukunft
09:13 von dr.bashir

Ich muss Ihnen allen recht geben - leider.

Mir fehlt auch die Einsicht, das es noch eine gewisse Eigenverantwortung gibt und geben muss. Jeder kann dazu beitragen, das wir die Zahlen runter bekommen. Niemand braucht da besondere Verbote oder Aufforderungen, wenn jeder seinen gesunden Menschenverstand benutzt und sich solidarisch zeigt.

@ Eres, um 09:03

“Überfüllte Busse und Bahnen“

Da haben Sie natürlich Recht.

Bloß: Wie will man Schüler anders als mit den zur Verfügung stehenden Verkehrsmitteln transportieren?
Nicht jede Mutter - wenn sie denn zu Hause ist - hat einen Zweitwagen, um ihr Kind abgeschirmt zur Schule zu bringen.

Evtl. könnte ein zeitlich gestaffelter Unterrichtsbeginn die Situation in den Öffis etwas entzerren. Wurde aber, glaube ich, bereits verworfen.

Mir fiele da sonst auch keine andere Lösung ein, denn für Fernunterricht fehlt oftmals die digitale Infrastruktur.

Da

sich selbst die Lehrerschaft für den (sie arbeitsmäßig noch stärker belastenden) Wechselunterricht stark macht, finde ich es umso unverständlicher, dass die Länderchefs sich, aus welchem Grund auch immer, nicht dazu durchringen können, ihn flächendeckend einzuführen.
Als Lehrer, der sich tagtäglich in wechselnden, oft für die Schülerzahl schon vor Corona zu engen Klassenräumen aufhalten muss, würde ich derzeit ziemlich am Rad drehen.
Aber den Lehrern gehts da ähnlich wie dem medizinischen Personal...die Politik findet es offenbar in Ordnung, sie beinahe limitlos zu belasten.

09:20 von Hennes Conrad //

09:20 von Hennes Conrad

// Ist zwar falsch, aber gängige Meinung. //

Was ist daran falsch ? Bitte um Belege !!
Die Türen werden in der Regel alle und an jeder Haltestelle ( an jeder Milchkanne ) geöffnet - also wird gelüftet. Und wenn alle einen MNS tragen hilft das auch. Außerdem werden die Busse und Bahnen regelmäßig desinfiziert !

Und ich sagte es bereits : mein Mann hat sich in über 25 Jahren Bus/ Bahn fahren nicht mit etwas schwerem infiziert - warum wohl nicht ?

So, so!

Der BDI ist also besorgt, dass die Beschlüsse die Verbraucherstimmung beeinträchtigen.

Glauben die Herrschaften denn, dass überfüllte Intensivstationen und ansteigende Todesraten einen positiven Effekt auf die Wirschaftsaktivitäten und die Verbraucherstimmung haben.

@ Advocatus Diabo... 09:15

... >>zunehmender Ablehnung der Maßnahmen die vernünftig sind durch die Menschen die eigentlich vernünftig sind und zur weiteren Spaltung der Gesellschaft<<

Was ist das bitte für eine seltsame Einstellung? Entweder man ist vernünftig und denkt auch an die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Mitmenschen oder man ist das eben nicht. Vernünftig sein solange keine Anforderungen an einen selbst dazu gestellt werden und sobald das geschiet, alle Vernunft über Bord zu werfen, kann ja wohl wirklich nicht vernüünftige Menschen beschreiben.

@ Hennes Conrad

Gestern wurde wieder erzählt, dass ÖPNV kein Hotspot wäre, weil ...

Stimmt ja auch.


Was, wenn der Haushalt schon 5 Personen hat? Besuch verboten?

5 Erwachsene im Haushalt ist dann ja wohl eine WG. Und da ist Besuch dann verboten, das sehen Sie völlig richtig. Das ist ja wohl auch nachvollziehbar.

@ 09:29 von Aufmerksam aber.

"Etwas mehr Disziplin und Entschleunigung ist nicht negativ und auch kein Grund sich gleich für den online-Handel zu entscheiden"
Naja wenn ich vor einem Laden erst noch eine Stunde warten darf bis ich überhaupt einkaufen kann, dann hat das nichts mit Entschleunigung zu tun da meine Freizeit dadurch nicht länger sondern kürzer wird.
Und wenn ich (was in dieser Jahreszeit nicht selten ist) vor dem Laden in Kälte und Regen stehe, dann ist das ein sehr guter Grund mich für den Online-Handel zu entscheiden (in diesem Fall sogar ganz entschleunigt)

09:29 von Aufmerksam aber...

"Lieber lange Schlangen draußen vor den Geschäften - an frischer Luf..."
Sie würden also gerne im Winter bei Minusgraden, Regen oder Schnee draußen stehen? Können Sie gerne. Die meisten Menschen denken da wohl anders.
Das Problem bei einem Lockdown ist, dass die Wirkung zeitlich doch begrenzt ist. Das sieht man in Israel, nach dem Ende des Lockowns steigen die Zahlen der Neuinfektionen dort schnell wieder.
Interessant finde ich, dass Großbritannien den Teillockdown aufgehoben hat, obwohl dort die 7-Tage-Inzidenz über 250/100 Tsd. liegt. Und das Gesundheitssystem ist dort nicht kollabiert. Ist denn unser Gesundheitssystem so wenig belastbar?

Gesetzt den Fall...

...die Bundesregierung hätte gestern eine weitgehende Lockerung aller derzeitigen Beschränkungen beschlossen.

Aufatmen allerorten?
Daran mag ich nicht glauben.

Allerdings hätte auch ich, wie viele der Kommentatoren, meine eigene Idee von Lockerungen und/oder Änderungen in der Strategie gehabt.
Unsinnig, diese jetzt aufzuzählen, mit einer Ausnahme:

Die Gaststätten und Restaurants.
Alle, die ich im Laufe der letzten Monate mit Freunden, Bekannten und Verwandten besucht hatte, hatten derart durchdachte und penibel einzuhaltende Maßnahmen getroffen, dass wir uns dort ebenso sicher aufgehoben fühlten wie in den eigenen vier Wänden.

Lieber Virus, wir gehen bis Weihnachten in weitere Verhandlungen

Politiker können (vielleicht) verhandeln.

Man versucht das gerade mit einem Virus.

Ein wenig mehr Geld in Bildung und Infrastruktur wäre so nebenbei auch gut.
Ein wenig andere Verteilung, mehr zu den Kleinen, weniger zu den Großen ebenso.

Dann müsste man nicht so auf die Verhandlungen hoffen.

Ich wünsche uns allen, dass wir gesund bleiben und uns noch ein wenig beschränken, bis man nicht mehr so viel verhandeln muss.

@ Sebastian15, um 08:49

Ihr Kommentar ist nicht recht nachvollziehbar.
Trägt Herr Lauterbach nun die Schuld daran, dass es schlimmer kam als von anderen prophezeit?

Wenn jemand aufs Eis gehen will, aber gewarnt wird, weil es zu zu dünn ist, und er dann einbricht:
Hat der Warner dann die Schuld?

Ich bin schon etwas

Ich bin schon etwas verwundert über dieses stumpfe Weiter-so. Vor allem der Starrsinn einiger Kultusminister, die sich mit aller Macht gegen die Verringerung der Schülerdichte in den Schulen stemmen, ist mir völlig unverständlich. Da wurden ja sogar einigen Schulen funktionierende Konzepte umgehend verboten.

Statt dessen geht es weiter nach dem Motto: Die Maßnahmen funktionieren nicht? Lasst sie uns verlängern! Und wie es Sparer um 09:35 Uhr schon gesagt hat:

"Aber den Lehrern gehts da ähnlich wie dem medizinischen Personal...die Politik findet es offenbar in Ordnung, sie beinahe limitlos zu belasten."

09:36 von ich1961

"mein Mann hat sich in über 25 Jahren Bus/ Bahn fahren nicht mit etwas schwerem infiziert ..."
Ihr Mann ist nun keine verläßliche Stichprobe! Außerdem sitzt er als Fahrer immer alleine mit ausreichenden Abstand zu den Fahrgästen, zusätzlich geschützt durch Plexescheiben und hat eine auf Ihn ausgerichtet Lüftung mit Frischluftzufuhr. Das gilt für die Fahrgäste jedoch nicht. Und das Lüften so wirksam wäre, wieso dürften dann z.B. die Sportstätten mit ausreichenden Lüftungskonzepten nicht ebenfalls öffnen?

@ Kröterich 09:42 - 09:29 von Aufmerksam aber...

Sie wissen aber schon um die Bedeutung des Komperativ?
Der User, auf den Sie geantwortet haben, hat niemals davon geschrieben, daß er das "gerne" tut, so wie Sie das behaupten. Er würde es "lieber" machen, das ist ganz etwas anderes.

09:43 von harry_up //

09:43 von harry_up

// Unsinnig, diese jetzt aufzuzählen, mit einer Ausnahme:
Die Gaststätten und Restaurants. //

Sie sind einer der " verständigeren " hier , daher meine Bitte an Sie sich folgendes an zu sehen :

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/video-455640.html

Es wäre schön, wenn Sie mir mal erklären könnten, was daran nicht zu verstehen ist.
Und da sind m.M. nach Konzepte nicht wirklich hilfreich oder müssten eben
" mehr " beinhalten .

9:20 von gestört aber geil

Vielen Dank für Ihren Beitrag, mit wenigen Worten alles gesagt.

ÖPNV

Kann mir keiner erzählen, dass die Gefahr im ÖPNV geringer sein soll als beim Einkaufen in einem GEschäft. Das ist sowas von weltfremd, dass man eigentlich nur noch darüber lachen kann.
Wenn man sieht, wie sich zig Millionen jeden Tag dichtgedrängt in U-Bahnen, Strassenbahnen oder Reginalzügen aneinanderstellen oder sitzen-teilweise über Stunden am Stück-, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Aber die Politik weiss, dass sie hier nicht ansetzen kann, weil ansonsten das Berufsleben nicht mehr aufrecht erhaltbar ist und damit die Wirtschaft noch mehr Schaden erleidet.

@ 08:49 von Sebastian15

Herr Lauterbach "malt nicht in düsteren Farben" sondern ist fachlich und politisch einer der besten Experten, und er äußert sich einerseits sine ira et sudio und andererseits wohltuend ohne Rücksicht auf Karriere und Widerspruch.

@ Kröterich, um 09:42

Glauben Sie ernsthaft, dass mit der Aufhebung des Teillockdowns in GB die Sache “erledigt“ sei?

Es dürfte viel zu früh sein, um dem dortigen Gesundheitssystem bereits jetzt quasi zu gratulieren - wenngleich ich GB wünsche, dass es die Kurve gekriegt hat.

@09:38 von Bruchpilot

"Glauben die Herrschaften denn, dass überfüllte Intensivstationen und ansteigende Todesraten einen positiven Effekt auf die Wirschaftsaktivitäten und die Verbraucherstimmung haben."
Überfüllte Intensivstationen und ansteigende Todesraten gab es durchaus auch vor Corona. siehe hier:
https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/
2018/09_2018.html
Interessiert hat es damals jedoch nur wenige und hat die Wirschaftsaktivitäten nicht beeinträchtigt.

Gaststätten und Restaurants

Zu: "Die Gaststätten und Restaurants.
Alle, die ich im Laufe der letzten Monate mit Freunden, Bekannten und Verwandten besucht hatte, hatten derart durchdachte und penibel einzuhaltende Maßnahmen getroffen, dass wir uns dort ebenso sicher aufgehoben fühlten wie in den eigenen vier Wänden."

Ich gebe Ihnen in wesentlichen Punkten recht: ich kenne auch Restaurants, Kneipen, Cafés, die wirklich alles getan haben, um sich an Hygienekonzepte zu halten, sogar die meisten von ihnen.
Ich kenne aber genügend Einzelfälle, die die Regelung zu lachs genommen haben: Beispiel : Kneipe - nachdem eine kleine Gruppe Alkohol zu später Std. getrunken hat , die Stimmung lockerer wurde, ging man ohne MNS auf die Toilette und: die Bedienung hat n i c h t s gesagt. Das ist leider kein Einzelfall gewesen und spricht sich unter der Bevölkerung herum!!
Mein Appell an die lieben Gastronomen: Seid bitte streng und werft Gäste auch hinaus, wenn sie sich nicht an H. Regeln halten, auch im Außenbereich.
Danke

@ um 09:13 von gestört aber geil

"Objektiv gesehen hat Herr Lauterbach bisher weitestgehend richtig gelegen."

Nein, hat er nicht. Allein im Frühjahr bzw. über die warme Jahreszeit hat er mit seinen wöchentl. Aussagen a´la " aber nächste Woche steigen die Zahlen ganz bestimmt, weil 1. Mai oder Ostern, oder Himmelfahrt oder Pfingsten oder sonniges Wochende" jedesmal hat er grandios daneben getippt. Mit ihm übrigens auch viele Foristen.

Corona Pandemie in Asien

Warum schaut man sich nicht mal Asien an, wie die es machen, die kommen gut durch die Pandemie, es bringt nix auf die westlichen Länder zu schauen, weil da funktioniert es erwiesenermaßen nicht gut! Es gibt zahlreiche Berichte darüber, wie die es machen!

@ harry_up 09:43

... >>dass wir uns dort ebenso sicher aufgehoben fühlten wie in den eigenen vier Wänden.<<

Das sagt aber nichts über Ihre tatsächliche Sicherheit aus. Oder können Sie die Aerosole sehen? Dann gratuliere ich Ihnen für Ihr Sehvermögen.
Ich kann mich erinnern, als die Wissenschaft vor ein paar Monaten, auf die Aerosole gestoßen ist, da wurden Versuche mit rauchenden Personen gemacht. Der Rauch würde sich ähnlich wie die Aerosole verhalten. Wenn nun die Lösungen so gut sind, wie Sie sie darstellen, warum darf dann in Gaststätten nicht mehr geraucht werden? Es müßten doch nur die Tische weiter auseinander geschoben werden. Aber so einfach ist das eben nicht. Und ich als Raucher kann verstehen, daß mein Nachbar am Nebentisch keinen Rauch haben möchte, und habe mich auch vor dem Verbot daran gehalten. Genauso meide ich jetzt Restaurants und Bars, weil ich dort nicht sein muß. Mir tun die Leute leid, die das wollen aber nicht können, weil sie am Aufenthaltsort keinen eigenen Hausstand haben.

@Hennes Conrad 9:20 Uhr..

"Heiligabend ohne Party eher nicht."

Wer feiert schon Heiligabend eine Party? Höchstens diejenigen, die den Sinn des Festes schon lange vergessen haben..

Heiligabend ist Besinnung..
Sylvester ist Party..

aber auch hier hoffentlich heuer weniger..

@ 09:31 von ich1961

Die Eigenverantwortung ist natürlich ein wichtiger und unverzichtbarer Faktor; andererseits zeigt die Pandemie-Krise, dass eben ein signikifanter Teil der Bevölkerung faktenresistent ist und keine eigenverantwortliche Steuerung übernimmt: Das ist der Grund, weshalb es - neben den allseits bekannten AHA- und Lüftungsregeln - verbindliche Maßnahmen und Regelungen braucht; und leider scheint selbst das bei einigen nicht zu ziehen; Beispiel aus jüngster Zeit: Als die Gaststätten mit Corona-Konzept aufhaben konnten, gab es neben den vielen vielen vorbildlichen auch da leider viele Gastronom*innen, denen das leider komplett egal zu sein schien - und da ist es dann leider auch so, dass Kontrollen und Strafen nicht nur nachvollziehbar sondern auch notwendig sind.

09:51 von Kröterich Mein Mann

09:51 von Kröterich

Mein Mann hatte " noch ein paar " Kollegen, denen es genau so geht/ ging.
Keine bekannten Ansteckungen mit Influenza oder was auch immer .
Und die Plexiglasscheiben gibt es noch nicht all zu lange. In den Bussen gab es das bis vor kurzem ( zumindest hier ) nicht. Und die Bahnen sind auch erst die letzten 5 - 6 Jahre so konstruiert, das da ein eigenes Abteil für die Fahrer ist.

Das Lüften wirksam ist = AHA + L (üften ) ? ?

@ 09:36 von ich1961

"mein Mann hat sich in über 25 Jahren Bus/ Bahn fahren nicht mit etwas schwerem infiziert"
Ok wenn man sich im ÖPNV mit Maske und weniger als 50cm Abstand (wie in unserer Region) sich nicht infiziert, wie will man sich dann im Restaurant infizieren oder in den Lebensmittelgeschäften wo die Abstände größer sind ??
Ich nehme mir mein Recht solch unlogische Maßnahmen kritisch zu hinterfragen und wundere mich auch nicht dass nicht mehr jeder dahinter steht.

rer Truman Welt

Eine Lockerung der jetzt erst verlängerten und verschärften Einschränkungen zum 21.22. völlig unabhängig von der Lage bzw. vom Inzidenzwert zu beschließen, ist unverantwortlich und konterkariert die gesamte bisherige Pandemie Politik der Regierenden. Der Preis dafür könnte ein Total-Lockdown im Januar sein.
Dafür habe ich keinerlei Verständnis mehr!

Schutz der Risikogruppen?

Auffällig in den Verordnungen ist, daß der Schutz der Risikogruppen fast nur nebenbei erwähnt wird.
Die derzeit hohe Sterbezahl läßt auf mangelnden Schutz dieser Gruppen schließen.
Es gibt jetzt schon viele Vorschläge und Ideen, wie man die Alten und Kranken besser schützen kann, ohne sie zu isolieren. Zum Beispiel:
Warum wurden bisher keine FFP2 Masken zum Selbstschutz ausgegeben? Warum werden die Schnelltests nicht in allen Einrichtungen und in der Altenpflege massenhaft eingesetzt? Warum werden nicht täglich in den Supermärkten 2 Stunden nur für Risikogruppen reserviert?
Wenn wir die Risikogruppen besser schützen, werden die Intensivbettenbelegung und die Todeszahlen rapide sinken.
Das ist, was Prof. Streek und Prof. Schrappe seit langem fordern. (siehe hierzu auch: https://www.youtube.com/watch?v=YIWqHKqdAgg )

Maßnahmen im Handel waren überfällig!

Die weiteren Einschränkungen im Handel sind dringend notwendig. Ich war letztes Wochenende aus wichtigem Anlass in einem größeren bekannten Möbelhaus. Noch nie war mir so unwohl, denn wahre Massen an Menschen haben sich durch das gesamte und sehr eng ausgelegte Verkaufsareal geschoben. Trotz getragener Masken ein hoher Risikofaktor. Schade aber für die kleineren Einzelhändler, die ohnehin solche Besucherströme nicht zu erwarten haben und jetzt wieder zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen in ohnehin angespannter Situation aufwenden müssen.

Das wird nicht reichen .....

Dieser Beitrag wurde in der falschen Rubrik von mir gepostet. Er gehört hier rein:

Wir werden im Neuen Jahr einen deutlichen Anstieg der Corona-Zahlen haben.
Abwarten, ob ich nicht Recht habe.

Wieso wird in den Supermärkten nicht besser kontrolliert?
Wieso laufen dort öfter Menschen rum, die die Maske nur über den Mund und nicht über die Nase tragen?
Kontrollen wären sinnvoll.

Auch wäre FFP2-Masken sinnvoll. Kann man diese nicht zum Preis des Mund-Nasenschutzes anbieten und vorschreiben?

Sinnvoll wäre auch, dass alle öffentlichen Toiletten eine Lüftungsanlage bekommen.
In Wuhan hatte man in den Patiententoiletten Aerosole des Virus nachgewiesen!
Ach, es gäbe einige sinnvolle Maßnahmen, die nicht diskutiert werden, weil man womöglich an diese nicht mal denkt.

Superspreader Schulen

Die Maßnahmen für die Schulen sind ein schlechter Witz. Es ist bekannt, dass insbesondere Kinder oft symptomlos das Virus verbreiten - und doch verzichtet man gerade hier, auf besonders engem Raum, auf den Mindestabstand. Diesen wiederum fordert man wie selbstverständlich aber im Einzelhandel ein - ja, wie denn nun?

Noch dazu werden Lehrer, per fadenscheiniger Begründung, einfach mal von der Quarantäne bei Positivfällen in Klassen ausgenommen und können das Virus dann in andere Klassen oder ins Kollegium tragen.

Hier geht es nicht um Schutz der Menschen, sondern schlichtweg um Aufrechterhaltung des Betriebes, und zwar auf Biegen und Brechen.

Maßnahmen, die in sich nicht logisch sind, werden von der Bevölkerung auch als genau das entlarvt werden. SO zerstört man Vertrauen.

lockdown-light ist ein bisschen wie ...

fastenkur-light.
der jo-jo effekt ist vorprogrammiert.

ich meine, eine radikale einschränkung des bewegungsradius und der kontakte hätte ausgereicht.
für mindestens die dauer von zwei wochen.

gastro und kultur hatten sich mit geeigneten konzepten 'eingespielt'.
daß dieses letztlich nicht anerkannt wurde, ist sehr schade.

Gäste und Hygienekonzepte @harry_up

>>>Die Gaststätten und Restaurants.
Alle, die ich im Laufe der letzten Monate mit Freunden, Bekannten und Verwandten besucht hatte, hatten derart durchdachte und penibel einzuhaltende Maßnahmen getroffen, dass wir uns dort ebenso sicher aufgehoben fühlten wie in den eigenen vier Wänden.>>>

Aber NIE werden sich eben die Gäste 100%tig an die Hygienekonzepte der Gaststätten u Restaurants gehalten haben! Das funktioniert einfach nicht, und viele Betreiber werden uneinsichtigen Gästen auch nicht ständig hinterher gelaufen sein, damit auch diese sich an die Konzepte halten.

Jedes noch so gute Hygienekonzept, scheitert an der Uneinsichtigkeit diverser Gäste, welche leider jede Kneipe, Gaststätte u Restaurant auch gehabt haben wird.

Das ganze ist ja nicht enttäuschend weil es nicht ...

.. anders geht ... man bekommt einfach die Länder nicht unter einen Hut. Jeder will seine (wirtschaftlichen) meist politischen Interessen durchsetzen. Es ist halt immer iwie kurz vor einer Wahl und die Wirtschaftsverbände und Lobyisten tun ihr übriges.
So kam es wie es kommen musste: windelweiche Kompromisse und Erklärungsversuche allendhalben. Immer die "Drohung" mit Weihnachten und Silvester im Unterton.
Wir hätten uns viel erspart, wenn der Bund die alleinige Koordination in Händen gehabt hätte. Vor allem Kritik, Unverständnis und Akzeptenz.
Wir sehen jetzt schon, dass der Flickenteppich dieses Lockdown kaum etwas gebracht hat ... viel Mühe und Aufwand um nichts.
Die Rechnung? Keine Angst, die kommt. Am 04 Januar 2021 werden sie wieder vor den Webcams sitzen. Und vermutlich wird es, im Angesicht der geäußerten, geringen Impfbereitschaft, hart werden ... sehr hart.

@ um 09:36 von ich1961

Und ich sagte es bereits : mein Mann hat sich in über 25 Jahren Bus/ Bahn fahren nicht mit etwas schwerem infiziert - warum wohl nicht ?
------------------------------------------------------------------------------
….vielleicht, weil es in den letzten 25 Jahren keine vergleichbare Pandemie gab?

ja, ja die überfüllten Verkehrsmittel sind es nicht, die überfüllten Klassenzimmer sind es nicht......was kommt dann noch in Frage?

09:50 von Basil Disco //

09:50 von Basil Disco

// Statt dessen geht es weiter nach dem Motto: Die Maßnahmen funktionieren nicht? Lasst sie uns verlängern! //

Wer sagt denn, das die Maßnahmen nicht wirken ?
Wissen Sie mehr wie jeder andere ?
Dann lassen Sie es uns wissen !
Ich kann mir vorstellen, wie es ohne die Maßnahmen wäre ( die Zahlen würden noch mehr durch die Decke gehen ) , aber zu behaupten das sie nicht funktionieren - und ganz ohne Belege - finde ich schon sehr anmaßend .

@harry_up 09.32

Nun ja, man könnte z.B. an die vielen Busunternehmen herantreten, die z.Zt. ja auch wenige bis gar keine Fahrten durchführen, weil weder Ausflugs- noch Ferienreisen noch Stadtrundfahrten im Moment stattfinden. Diese könnten, da ja auch Fahrer mit Personenbeförderungsscheinen zur Verfügung stehen, mithelfen, die rush hour im ÖPNV und in den Schulbussen zu entzerren.
Warum das nicht gemacht wird ?
Ach so, ich vergaß; im ÖPNV steckt sich ja niemand an.
Ich denke manchmal, ich bin im Panoptikum.

@ 09:52 von European Son

Sie brauchen mir die Intention des Beitrags nicht zu erläutern, diese doch ist offensichtlich, i.S. - stellt euch doch nicht so an. "Etwas mehr Disziplin und Entschleunigung ist nicht negativ". Entsprechend fiel meine Antwort aus. Da braucht nun keiner zu wundern, dass der lokale Handel weiter zurücksteckt.

@ harry_up

Mit Ihrer Bemerkung zur Öffnung von Gaststätten haben Sie im Grunde recht, ich lasse sie aber dennoch nicht gelten. Wenn jeder sich so verhalten würde, wie Sie es beschreiben, wäre die Öffnung der Gaststätten vermutlich kein Problem. Es verhält sich aber leider nicht jeder so. Und das ist nicht unbedingt böser Wille.

Das Entscheiden auf Sicht

ist das einzig Vernünftige in dieser Situation. Jetzt bereits vorzugeben was an Weihnachten und Silvester oder im Januar und Februar nächstes Jahr erlaubt ist, würde viel zu wenig akzeptiert werden. Und genau das ist das Wichtige. Die Bevölkerung muss die Einschränkungen akzeptieren und einhalten. Kontrollen, ob sie zu Hause eingehalten werden, wird es nicht geben.

Gestern wurde über die Einschränkungen für die Zeit bis zum 20. Dezember entschieden. Ich glaube nicht, dass man jetzt anfangen sollte Silvesterparties zu planen. Wenn kein Wunder passiert, wird es die nicht geben. An Weihnachten wird wahrscheinlich etwas mehr erlaubt sein, als in der derzeitigen Situation vernünftig ist.

Wird leider nichts bringen

Die beschlossenen Maßnahmen wie Maskenpflicht im Freien werden das Infektionsgeschehen nicht beeinflussen, der Lockdown geht wahrscheinlich über den gesamten Winter. Solange die Busse überfüllt sind, wird es immer wieder genau dort Spreading-Events geben. Als Gastwirt oder Künstler würde ich mich ganz herzlich bei der Regierung bedanken und mich schonmal auf einen ganz langen Winterschlaf einstellen.

Kann ich nur zustimmen. Die

Kann ich nur zustimmen. Die Inzidenz 200 stört mich dabei allerdings auch. Was ist, wenn sie immer um 200 schwankt? Mal hü, mal hott? Und gilt die Zahl für Kreise oder Orte? In manchen Orten liegt die Inzidenz wesentlich höher als im gesamten Kreis.

5-Personen-Haushalt

Auch wenn Sie das nicht glauben aber es soll tatsächlich Haushalte mit 5 Personen (und sogar noch mehr ) geben, ohne dass es sich um eine WG handelt. War bis vor ca. 50 Jahren eine ganz normale Familie.

Am 26. November 2020 um 09:52 von ich1961

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/video-455640.html

Es wäre schön, wenn Sie mir mal erklären könnten, was daran nicht zu verstehen ist.
Und da sind m.M. nach Konzepte nicht wirklich hilfreich oder müssten eben
" mehr " beinhalten .
#
#
In einem Restaurant sitze ich mit meinem Partner an einem Tisch und der nächste Tisch ist etwa drei Meter entfernt. Da ich mit meinem Partner den ganzen Tag kontakt habe, wie werde ich erhöht gefährdet?
Nach dieser Studie müssten sofort alle Schulen geschlossen werden, da sich die Aerosole am besten beim Sprechen, Husten und Lachen verbreiten.

um 09:04 von ich1961

>>"Sie sollten dabei nicht vergessen : Herr Lanz und auch Herr Plasberg haben bestätigt, das Herr Lauterbach in über 90% mit seinen Vorhersagen r i c h t i g gelegen hat !!!"<<

... die Einen sagen so, die Anderen so....

@ 10:04 von European Son

"Ich kann mich erinnern, als die Wissenschaft vor ein paar Monaten, auf die Aerosole gestoßen ist, da wurden Versuche mit rauchenden Personen gemacht. Der Rauch würde sich ähnlich wie die Aerosole verhalten"
Der Rauch verhält sich aber nicht genau so wie Aerosole. Bei Zigarettenrauch spielt die Nase die größere Rolle mit der Folge dass Sie Rauch schon in weit größerer Entfernung riechen. Und bei den Aerosolen ist es nicht so dass das Aerosol über die ganze Entfernung hin infektionsrelevant ist da das auch immer eine Frage der Keimzahl ist. Der MNS hat ja auch keine 100% Wirkung setzt aber auf jeden Fall die Keimzahl herab.

@ 09:55 von harry_up

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass " mit der Aufhebung des Teillockdowns in GB die Sache “erledigt“ sei". Lesen Sie doch meinen Beitrag genau. Ich habe darauf hingewiesen, dass GB die durchaus deutlich höhere 7-Tage-Inzidenz aufweist und trotzdem wird dort der Teillockdown aufgehoben werden kann. Weder das Gesundheitssystem noch die Gesellschaft versinken dort im Chaos. Und, ja GB ist insgesamt kein Vorzeigekandidat. Schauen wir uns doch mal die Schweiz an. Dort lag eine z.T. vierstellige 7-Tage-Inzidenz in den letzten Wochen vor. Ich habe von keinem Chaos in der Schweiz gehört. Ist das Gesundheitssystem bei uns denn so viel schlechter?

09:43 von harry_up

Da ich als Nomade mehr in Hotels als in der eigenen Wohnung verbringe und daher auch sehr häufig Restaurants und Bars besuche, möchte ich auch meinen Senf dazugeben.
In Hotels sollte auf Grund der Buchung eine Nachverfolgung sichergestellt sein. Das ist in Gaststätten schlichtweg nicht gegeben. Die Zettelwirtschaft bringt nichts, wie uns Darth Vader und Mickey Mouse gezeigt haben. In einigen Gastrobetrieben wurde mir die Registrierung erst auf Verlangen vorgelegt.
Ferner ist unverständlich, warum es keine bundesweite Vorlage für die Formulare gibt. Email und/oder Tel.Nr. wären ausreichend.
In einem Restaurant sitze ich im Gegensatz zum Hotel mit dutzenden wechselnder Gästen ohne Maske über einen längeren Zeitraum in einem Raum. Die Servicekräfte tragen Masken, sind selbst aber ungeschützt. Der Abstand der Tische von 1,5m bringt ebenfalls nichts, da die Gäste nicht auf, sondern am Tisch sitzen.
Auch wenn ich eigentlich darauf angewiesen bin, halte ich die Schließung für berechtigt.

@ 09:38 von European Son

Vernunft kann und muss ich von den Menschen erwarten wenn die Anordnungen vernünftig sind!
Unvernünftigen Leuten kann man mit unvernünftigen Maßnahmen noch weniger beikommen, aber wenn ich vernünftig und nachvollziehbar Maßnahmen erklären kann, die sich nicht noch widersprechen, dann habe ich meist eine gute Chance auch solche Menschen mitzunehmen. Jedenfalls habe ich diese Erfahrungen mit meinen Mitarbeitern gemacht. Ich gebe zu dass dies Überzeugungsarbeit erfordert aber es lohnt sich weil die Akzeptanz höher ist.

„Enttäuschend“ ist nicht angemessen

Es ist mehr als enttäuschend, dass LehrerInnen, SchülerInnen und der Einzelhandel und damit auch deren Familien so wenig geschützt werden. Ich als Lehrerin soll im privaten gesetzlich geregelt (!) auf Kontakte verzichten aber begebe mich jeden Tag mit Hunderten von Haushalten in ein gemeinsames Gebäude, die sich vorher mit weiteren Hunderten von Haushalten in öffentlichen Verkehrsmitteln gequetscht auf den Weg machten. Mein Verständnis für die Entscheidungen der Regierung findet leider nun sein Ende. Für diese „neuen Entschlüsse“ wurde tagelang debattiert? Ein nicht ernst zu nehmender Lockdown-light? Wirklich schade. Viele in den oben genannten Bereichen hatten viele Hoffnungen in “den Tag der Entscheidungen”.

@ Advocatus Diabo... 10:08

Das erscheint nur auf den ersten Blick unverständlich, wenn man das mit der Sicht auf das reine Infektionsrisiko sieht. Haben Sie schon einmal bedacht, daß die meisten Menschen auf Restaurants und Geschäfte, die nicht den täglichen Bedarf decken, verzichten können? Die meisten gehen aus Gründen der Bequemlichkeit oder der Geselligkeit in Lokale. Mit dem ÖPNV verhält es sich da nun mal ganz anders. Kaum jemand wird zum Spaß den ÖPNV benutzen und Leute, die wg. der Geselligkeit mitfahren, wenn alles gesteckt voll ist, sind mir auch unbekannt. Derlei Busse kenne ich bei uns übrigens nur in Stoßzeiten. Viele Stunden am Tag sind die Busse höchstens halb voll. Bei Ihnen nicht? Und dann befindet man sich zumeist nur 10-20 Minuten in einem derartigen Gefährt. Können Sie das von Restaurants auch sagen?

@ backfix

Solange die Busse überfüllt sind, wird es immer wieder genau dort Spreading-Events geben.

Superspreading wurde bei Feiern, Chorptoben, Gottesdiensten, Meetings oder Konferenzen nachgewiesen, im ÖPNV meines Wissen aber kaum. Wichtig ist immer, wie nah ist man sich, wie lange dauert das und wird viel gesprochen oder gesungen?

@Margitt um 11:13

"Sinnvoll wäre auch, dass alle öffentlichen Toiletten eine Lüftungsanlage bekommen."

Macht sicherlich Sinn, genauso wie an vielen anderen Orte. Schulen, Einkaufscentern usw. Eigentlich an allen geschlossenen Orten, in denen sich viele Menschen aufhalten. Die Pandemie zeigt uns viele Unzulänglichkeiten. Wir müssen aber die Situation jetzt so nehmen wie sie ist und daran die corona-bedingten Einschränkungen ausrichten. Das Meiste lässt sich leider nicht kurzfristig beheben. Das wird Jahre dauern.

Ja Wer ist es denn @Deppapp

>>>ja, ja die überfüllten Verkehrsmittel sind es nicht, die überfüllten Klassenzimmer sind es nicht......was kommt dann noch in Frage?>>>

Vielleicht findet eben im privaten Rahmen/Raum doch viel, viel mehr Leichtsinnigkeit statt, als zugegeben wird.
Aussderdem dürfte dich die Gruppe der "Dagegen seienden" eventuell auch kaum bis gar nicht schützen, wenn sie nicht unbedingt müssen.....

09:03 von Eres

>>was ist denn mit den Schulen und Bahnen? Keiner denkt an diese Hotspots. Alleine am Morgen in überfüllten S-Bahnen und Schulbussen. <<

Grade an diese Dinge, die Sie auflisten, wollte die Kanzlerin ran: sie hätte sich Wechselunterricht gewünscht, aber die Länder werden sich nicht einig und deswegen heißt es jetzt leider: die Schulen "können" es zwar so ausrichten, müssen es aber nicht. Die Panik liegt wohl darin, auf Unverständnis bei vielen berufstätigen Eltern zu treffen.
Die Busse übrigens sollen entzerrt werden, es sollen mehr zu Verfügung gestellt werden.

@ 10:08 von ich1961

Eine gewissen bauliche Trennung der Fahrerkabine zu dem Fahrgastraum gibt es schon länger, alleine schon wegen der Lärmabschirmung.
Und nochmal gesagt Ihr Mann und " noch ein paar " Kollegen sind keine verläßliche Stichprobe, hinsichtlich der Fahrgäste schon garnicht.

Unsinnig und überflüssig - es liegt an uns

Warum bitte kann die Politik nicht einfach mal einräumen, dass der Werkzeugkasten leer ist? Weitere Möglichkeiten bestünden - mit unklaren Erfolgsaussichten - doch nur noch bei Aufgabe von Grundsätzen wie etwa der Offenhaltung von Schulen und KiTas.

Mal wieder auf noch mehr Maske an noch mehr unsinnigen Orten zu setzen bringt Verdruss in der Bevölkerung, aber keine Senkung der Infektionszahlen.

Man sollte einfach mal realisieren, dass zusätzliche Maßnahmen nur die Menschen gängeln, welche sich ohnehin an die Regeln halten, der Rest ignoriert das weiterhin, im Gegenteil, die Gruppe wird damit nur größer.

Letztlich liegt es nur an uns: Schaffen wir es Abstand zu halten und Kontakte zu reduzieren - und zwar alle? Und verabschieden wir uns vom Masken-Mantra, viel zu viele Menschen halten das für einen Freibrief, den Abstand nicht einzuhalten ("Aber ich trage doch Maske").

@ Kröterich 10:22

>>Sie brauchen mir die Intention des Beitrags nicht zu erläutern, diese doch ist offensichtlich, i.S. - stellt euch doch nicht so an. << ... >> Da braucht nun keiner zu wundern, dass der lokale Handel weiter zurücksteckt.<<

Dann lesen Sie daraus Inhalte, die mit keinem Wort drinstehen.
Und Ihre Ausführungen zum lokalen Handel sind in keinster Weise nachvollziehbar. Sie tun ja gerade so, als würde erst seit Corona online eingekauft. Wenn ich mich richtig erinnere war der Amazonboss aber bereits vorher einer der Reeichsten weltweit. Und warum? Weil es viele eben lieber bequem haben und schon vor Corona die Folgen ihres Tuns nicht bedacht haben. Und hinterher wird dann die Verödung der Städte beklagt. Als ob die Bundesregierung da einkaufen würde. Es sind die Menschen, die dort leben, die da kaufen oder eben nicht. Und jeder einzelne trifft diese Entscheidung - und ist hinterher eventuell auch für die Folgen mitverantwortlich.

Corona in Schulen

Das ist offensichtlich bei den Theoretikern der Corona-Bekämpfung der Bundesregierung, den MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen ein Problem, was sie nicht einheitlich hinbekommen.

Was einheitlich hätte geregelt werden können, ist die Anschaffung u. Installierung von Raumluftfiltern gg. Corona. In aller Regel handelt es sich um UV-Lüftungsgeräte. Es gibt auch noch andere technische Möglichkeiten.

Solche Geräte werden idealer Weise im nahen Bereich der Schülerinnen/er installiert. Installierte Trennscheiben zwischen den Plätzen helfen da zusätzlich.

Von solchen technischen u. praktischen Lösungen liest man nix. Auch wie d. g. Verantwortlichen d. Finanzierung dazu regeln möchten, ist nix zu lesen. Und vom Personal, welche z.B. solche Anlagen installiert u. wartet ist auch nix zu lesen.

Stattdessen werden Schülerinnen/er dazu genötigt Atemschutzmasken im Unterricht zu tragen. Gleichwohl werden diese Masken a. in d. Gruppe spätestens beim Verlassen den Schulgeländes nicht mehr getragen.

Nicht streng genug ...

... das Herumgeeiere mit dem Lock-Down-Light hat keinerlei Evidenz der Wirksamkeit erbracht. Die Zahlen sind nach wie vor viel zu hoch und nach bald 30 Tagen sind sie kaum gesunken.

Dafür wurde der Wirtschaft weiter Schaden zugefügt.

Medizin muss bitter schmecken - sonst wirkt sie nicht! Lieber ein kurzer, harter Lockdown als dieses fruchtlose Herumgeeiere. Lieber endlich(!) das dogmatische festhalten an offenen Schulen und Kindergärten für 3 Wochen unterbrechen, als diese gegen jede Vernunft weiter offen zu halten. Lieber nicht lebensnotwendige Geschäfte für 3 Wochen schließen, als mit absurden Regelungen diese gegen jede Vernunft offen zu halten.

Bei einem kurzen, harten Lockdown hätten wir eine realistische Chance, bis Weihnachten eine signifikante Fallzahl-Reduktion zu erreichen. Bei Beibehaltung des Status Quo werden wir noch im Januar und vielleicht später herumeiern...

Kurz und hart. Eine Roßkur. Das wäre jetzt geboten!

09:04 von ich1961

>>"Sie sollten dabei nicht vergessen : Herr Lanz und auch Herr Plasberg haben bestätigt, das Herr Lauterbach in über 90% mit seinen Vorhersagen r i c h t i g gelegen hat !!!"<<
-------------------------------------------------
Herr Plasberg sagte auch schon mal, dass die USA mit Abstand die meisten Corona-Toten zu beklagen hätten. Den Einwand, dass es in Belgien , Italien, Frankreich und Spanien pro 100.000 Einwohner zum Teil mehr als doppelt so viele Tote gibt wollte er später aufklären-tat es aber nicht.

--mal soviel zu einem von den Herren, deren Wort für sie das Maß der Dinge zu sein scheint.

09:15 von Advocatus Diabo...

>>Dann bleibt doch letztendlich eh nichts anderes übrig als auf den gesunden Menschenverstand zu setzen und zu hoffen, dass die Leute selbst von sich aus so vernünftig sind solch ein unsinniges Verhalten zu unterlassen. <<

Mit dem "gesunden Menschenverstand" hat man es ja oft und lang genug probiert, das hat aber nur zu Beginn der Pandemie geklappt, als noch niemand wusste, was für ein Ausmaß dieser Virus nehmen wird und wie gefährlich er uns eigentlich werden kann. So nach und nach werden ja auch erst jetzt die Spätfolgen entschlüsselt, wieviel zuvor kerngesunde Menschen dran zu leiden haben. Aber bei sehr vielen Leuten scheitert der "gesunde Menschenverstand". Leider.

Fokusierung auf Infektionszahlen ein Fehler

wie man in Schweden sieht (und nicht nur da) ginge es auch anders als mit strikten Maßnahmen.

Die Fokusierung rein auf die Zahl der Neuinfektionen ist falsch. In Schweden ist die Zahl der Neuinfektionen in Relation zu Deutschland deutlich höher, die Zahl der Toten aber deutlich niedriger. Aktuell geht diese sogar fast auf Null (!) zurück. am 24.11. wurden 6 Tote gemeldet.

Man stelle sich das mal vor:

keine nennenswerten Maßnahmen, keine Einschränkung der Grundrechte und aktuell darf man nur mit 8 (!) Personen in die Gaststätte gehen. Keine weitere Beschränkung.

Und immer noch keine Maskenpflicht. Auch nicht in den Geschäften. Ich kann die Empörung hier verstehen.

Warum das bei uns nicht gehen sollte, das wissen vermutlich nur Herr Drosten und das RKI.

@ weingasi1 10:27

>>Auch wenn Sie das nicht glauben aber es soll tatsächlich Haushalte mit 5 Personen (und sogar noch mehr ) geben, ohne dass es sich um eine WG handelt. War bis vor ca. 50 Jahren eine ganz normale Familie.<<

Es geht aber und das heute. Da sind solche Familien wohl eher eine Ausnahme. Oder wieviele derartige Familien kennen Sie?
Warum fixieren Sie sich auf Einzelfälle? Steckt dahinter eine Absicht?

um 10:35 von Advocatus Diabo...

>>"Vernunft kann und muss ich von den Menschen erwarten wenn die Anordnungen vernünftig sind!
Unvernünftigen Leuten kann man mit unvernünftigen Maßnahmen noch weniger beikommen, aber wenn ich vernünftig und nachvollziehbar Maßnahmen erklären kann, die sich nicht noch widersprechen, dann habe ich meist eine gute Chance auch solche Menschen mitzunehmen. Jedenfalls habe ich diese Erfahrungen mit meinen Mitarbeitern gemacht. Ich gebe zu dass dies Überzeugungsarbeit erfordert aber es lohnt sich weil die Akzeptanz höher ist."<<

Ein sehr guter Beitrag wie ich finde und er trifft die Sache auf den Punkt.

09:32 von harry_up / Der ÖPNV und die Schüler

Ein ewiges und ein schwieriges Corona-Thema.

Einerseits hat Einheitlichkeit bei den Maßnahmen positive Aspekte.
Andererseis nervt zu viel Einheitlichkeit.

In NRW haben diverse Schulleitungen versucht, mit "Wechselunterricht"
1. Klassengrößen zu verringen + 2. weniger Kinder gleichzeitig in Bussen / Bahnen fahren zu lassen. 2 bzw. 3 Tage Präsenz / 3 bzw. 2 Tage Home. Oder 1 Wo. / 1 Wo. Hat das Kultusministerium NRW grundsätzlich untersagt.
Obwohl das mit den Eltern abgestimmt war.

Die Grundschule meiner kleinsten Nichte war auch dabei. Für sie war das auch OK. Noch fährt sie nun mit dem Fahrrad zur Schule mit 2 Freundinnen von um die Ecke. Geht in Stadt wie Köln recht gut, aber nicht bei richtig-miese Wetter.

"Entzerrte Anfangszeiten" machen den Eltern wieder Probleme. Was mit den kleineren Kindern machen, wenn die erst um 10:00 Uhr zur Schule müssen? Zu den Nachbarn ohne Kinder bringen, die Zeit haben?

In der Stadt evtl. mit kurzen Wegen.
Auf dem Land aber mit welchem Aufwand …?

141

141 - das ist die Zahl der Kunden, die beim Aldi um die Ecke eingelassen werden dürfen.
Ich habe in dem Laden noch nie 141 Kunden gesehen. Mit 141 Kunden wäre der Laden brechenvoll. Theoretisch wäre der Mindestabstand vielleicht einzuhalten, aber nur, wenn man die Leute auf ein Laufband stellen würde, das durch den Laden führt.
Die Leute wuseln aber überall rum, stöbern, blockieren die Wege und andere drängeln sich dann entsprechend in den engen Durchgängen durch.

Eine andere Sache die mir z.B. bei meinem Arbeitgeber auffällt. Auf den Fluren gilt zwar Maskenpflicht - aber im Kleinen kommt es immer wieder zu Dingen, die coronatechnisch völlig kontraproduktiv sind. Z.B. stehen dann in der Küche Keksdosen in denen sich jeder seinen Keks herausgrabbeln darf. Ist nett gemeint, aber wenn jeder seine Hände in der Dose hatte, dann verbreitet man seine Erreger wahrscheinlich noch stärker, als wenn man sich im Flur über den läuft.

Kritik an Corona-Maßnahmen: enttäuschend und riskant

Die Verlängerungen des Lockdown um den kompletten Monat Dezember ist keineswegs eine Überraschung, denn Schwimmbäder etc. werden nicht nur wegen zwei Wochen vor Weihnachten noch einmal kurz aufmachen, um am 20. Dezember wieder zu schließen. Dennoch ist die Bundesregierung und vor allem die Kanzlerin hier vollkommen überfordert.
Umso enttäuschender ist es, dass der Verkauf von Feuerwerk viel wichtiger ist, als die Öffnung von Schwimmbädern und Fitnessstudios etc. etc.

09:20 von gestört aber geil

>>Die Politik hat zu viel Angst vor den lauten und aufgeregten Protestierern und hört zu wenig auf die Vernunft. Die Maßnahmen sind zu lasch.
Wollen wir mit diesen Infektionszahlen weiter machen bis der Impfstoff da ist? Wollen wir die Menschen auf den Intensivstationen so überlasten? Täglich haben wir um die 400 Tote.
Wir können nicht so rücksichtslos agieren wie China, dafür haben wir ja auch eine Demokratie und dürfen selbst mitbestimmen. Aber ein wenig mehr Klarheit und Konsequenz hätte ich mir schon erhofft.<<

Das sehe ich ähnlich so. Die MPs wollen weiter, dass der Bund für alles aufkommt, aber jeder will wieder sein eigenes Süppchen kochen, daran liegts wohl.

@Am 26. November 2020 um 10:32 von Kröterich

Ich habe von keinem Chaos in der Schweiz gehört. Ist das Gesundheitssystem bei uns denn so viel schlechter?
----------------------------------------------------------------------------
Ja! definitiv ist schon mal die Bezahlung des Gesundheitspersonal und dazu die Arbeitsbedingungen in der Schweiz besser.
Das ist auch der Grund warum sehr viele hier aus der Grenzregion als sogenannte Grenzgänger in der Schweiz tätig sind.

Kapazitäten in Krankenhäusern reichen ggf. nicht

Mediziner u. der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beklagen d. Überforderung d. Personals in Krankenhäusern, UniKliniken, u. in d. Alten- u. Pflegebereichen.
Offensichtlich hat das Bundesgesundheitsministerium u. die Bundesregierung, es völlig versäumt das Gesundheitssystem finanziell u. personell u. materiell so auszustatten, dass die eh schon vor Corona explodierenden Kosten aufgefangen werden können.
Da stellt sich die Frage, wieso der Bundesgesundheitsminister, Bundesregierung, MPs, es nicht geschafft haben dafür Sorge zu tragen d. d. seit mehr als ca. 20 J. aus den Gesundheitsbereichen vergraulten Pflegekräfte u. Ärztepersonal zurück gewonnen werden konnten.

Auch zu diesem Thema ist nix zu lesen.

Stattdessen müsse d. Volk m. ihrem Verhalten - weiter hin - dafür Sorge tragen, dass das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.

Das ist auf Dauer eh nicht möglich, da es kein 100% Mitmachen u. 100% richtig machen d. Verordnungen gibt. Das ist reine Theorie.

09:29 von Aufmerksam aber...

>>Lieber lange Schlangen draußen vor den Geschäften - an frischer Luft und mit Abstand, als sich im Laden an den Kassen oder in den Gängen zu stauen....<<

In den Läden vor den Kassen wird wenigstens der Abstand kontrolliert, so kenne ich es jedenfalls. Einkaufswagen sind Pflicht, also wurde auch so schon für Abstand gesorgt, hinzu kommen aufgezeichnete Trennlinien vor den Kassen.

und riskant“. Und folgenreich, und zwar für ausnahmslos alle.

„Es schmerze, dass der Teil-Lockdown fortgesetzt werden müsse“/
„Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält die Verlängerung des "Lockdown light" für eine richtige Maßnahme, spricht aber zugleich von einer schweren Einschränkung für die Menschen“

Diese Maßnahmen sind deshalb so nötig, schmerzhaft (und vor allem langwierig) geworden, weil man es überhaupt erst so weit hat kommen lassen bzw. „abgewartet“ hat, bis sie das sind.

@Am 26. November 2020 um 10:38 von Carina F

Mit "vielleicht" kann man nicht viel anfangen.
Was bedeutet "Dagegen seienden"....gegen was?
Fakt ist:
Schulklassen und Schulbusse sind in der Regel überfüllt.
Wer Kinder hat, die noch zur Schule gehen, kann das bestätigen.

10:28 von

10:28 von tagesschlau2012

Diese und andere Studien dieser Art ( es gibt da einige ) besagen alle das Gleiche. Und ja, die Schulen - aber eben nicht nur die sondern auch Gaststätten usw. - müssten dem nach geschlossen sein bzw. werden.
Von mir aus - wenn es denn jemanden glücklich macht - kann auch der ÖPNV
" dicht " gemacht werden. Ich kann nur das wiedergeben was ich höre oder sehe (z.B. TV) oder wo ich Erfahrungen habe.
Es wäre nur nett, wenn man dann auch mal mindestens eine Studie, die das Gegenteil belegt, postet.

Man hat den ganzen Sommer nichts gemacht

obwohl bekannt war, dass die Gesundheitsämter total überlastet sind, dass es im Herbst eine zweite Welle geben wird-(das hat auch Herr Lauterbach mehrfach angemahnt)-passiert ist nichts.
Dann kam die zweite Welle und die Nachverfolgung der Infektionsketten war plötzlich nicht mehr möglich, weil die Ämter nicht genug Personal haben.
Ich nenne das Fahrlässigkeit -die wir Bürger jetzt mit dem zweiten Lockdown bezahlen müssen.

@ Kröterich 10:32

>>Ich habe nirgendwo geschrieben, dass " mit der Aufhebung des Teillockdowns in GB die Sache “erledigt“ sei". <<

Sehen Sie. Da interpretiert jemand auch etwas hinein, was Sie nicht geschrieben haben. Ich muß zwar gestehen, ihre Aussagen ähnlich wie harry_up verstanden zu haben, aber was mich noch mehr gewundert hat, ist, daß Sie scheinbar in die Zukunft schauen können. Woher wissen Sie, daß GB nicht im Chaos versinkt. Ich weiß jetzt nicht genau, ob die Lockerungen dort bereits in Kraft sind, aber wenn dann ist das erst wenige Tage der Fall. Sehen Sie sich lieber die dortige Situation in 1 Monat an. Dann können Sie beurteilen, ob die Aufhebung der Maßnahmen dort richtig war. Vorher ist das die berühmte Glaskugel.

@Dieter S.

Ich kann dem nur voll zustimmen. Gerade heute morgen habe ich eine Statistik über die Aufteilung der Todesfälle nach Alter gelesen. > 80% der verstorbenen sind über 70 Jahre alt. Das ist eine Personengruppe, die man sehr wohl auch besonders schützen kann - sei es mit FFP2 Masken etc. Und das ist eine Personengruppe, die i.d.R. nicht mehr arbeiten muss noch kleine Kinder hat also deren Notwendigkeit, sich der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen durchaus deutlich geringer ist als bei den Menschen, die raus müssen. Warum man hier nicht viel differenzierter vorgeht ist nach mittlerweile fast 9 Monaten Pandemie Erfahrung nicht nachvollziehbar...

@ 10:36 von European Son

"Viele Stunden am Tag sind die Busse höchstens halb voll"
Bei uns sind ÖVIS zu den Stosszeiten rappelvoll mit Null-Abstand und da reichen auch die 15-20 min jedem Virus locker aus. Aber diese Infektionen sind ja nie auf den ÖV zurückzuführen. Bei den Restaurants (die ich kenne) gab es gute, penibel umgesetzte Hygienekonzepte und ich bezweifle dass sich hier jemals jemand infiziert hat. Nun finden die Begegnungen die bisher im Restaurant stattfanden privat statt - was sicher nicht im Sinne der Erfinder war.

Am 26. November 2020 um 10:28 von eine_anmerkung

Am 26. November 2020 um 10:28 von eine_anmerkung
um 09:04 von ich1961

>>"Sie sollten dabei nicht vergessen : Herr Lanz und auch Herr Plasberg haben bestätigt, das Herr Lauterbach in über 90% mit seinen Vorhersagen r i c h t i g gelegen hat !!!"<<

Zitat: ... die Einen sagen so, die Anderen so....

Die einen, von "ich1961" zitierten" habe ich im TV gesehen.

Wer sind denn die anderen?

@10:36 von European Son

"Die meisten gehen aus Gründen der Bequemlichkeit oder der Geselligkeit in Lokale"
Das Zusammensein ist das was die menschliche Zivilisation ausmacht und die Gesellschaft zusammenhält; ohne das soziale Miteinander driften wir bald in den Autismus ab; das nimmt lt. Sozialwissenschaftler in den letzten Jahren eh schon zu und wird nun von Corona beschleunigt.
Und wenn wir alles schließen würden was wir nicht gerade direkt zum täglichen Überleben brauchen, dann werden die Arbeitslosenzahlen bald im 2-stellingen Millionenbereich liegen. Und überhaupt: Können Sie sich vorstellen dass die Menschen es erstrebenswert finden nur noch zu arbeiten ohne noch an irgendwas Freude zu empfinden? Glauben Sie das solch ein Dasein noch erstrebenswert wäre?

Sinnlose Diskussion

Es ist schön zu sehen, wie hier die Maßnahmen zur Koronabekämpfung abgewogen und diskutiert werden. Aber ich nehme an, dass keine Virologen mitdiskutieren. Unsere Meinungen sind also keine Fakten. Wir haben keine Ahnung, wie man eine Pandemie bekämpft.

Wenn wir nicht krank werden wollen, müssen wir die Maßnahmen der Bundesregierung buchstabengetreu akzeptieren.

@Advocatus Diabolo

Naja, Einkaufen ist ja wegen der Tatsache, dass heute nahezu alles Online verfügbar ist, kein Problem mehr. Und ehrlich gesagt, wenn lokale Händler die Zeit genutzt hätten und ihr Sortiment in einen Online Shop gestellt hätten - ich würde diesen liebend gern besuchen. Leider ist der Einzelhandel jedoch das Jammern in den letzten Jahren schon gewohnt gewesen und hat diesen Trend komplett verschlafen...
Übrigens kann man Online via Chat etc. auch gute Beratungsfunktionen anbieten...aber wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, verschwindet eben von der Bildfläche...

@ vriegel 10:52

... >> wie man in Schweden sieht (und nicht nur da) ginge es auch anders als mit strikten Maßnahmen.<< ...

Warum bringen Sie immer Ihre Schweden-Saga. Es wurde Ihnen hier schon oft gesagt, daß die schlicht falsch ist. Die Verantwortlichen in Schweden haben bereits teilweise die Notbremse gezogen, weil sie eingesehen haben, daß der berühmte schwedische Weg ein Irrweg war. Dadurch daß Sie immer wieder diese alte Mär aufwärmen, wird sie nicht wahrer.

@ ich1961, um 09:52

re 09:43 von harry_up

Leider steht das Video nicht mehr zur Verfügung, zumindest behauptet das mdr.de.
Geht es um Fitness-Einrichtungen?
Falls ja:
Meine Muckibude wurde auch geschlossen, obwohl da desinfiziert wurde auf Teufel komm raus, auch die Abstände stimmten, und eine Ent- und Belüftung ist auch vorhanden.

Hätte ich ebenfalls in meinem Kommentar anführen sollen...

0_Panik

Corona an Schulen
Tagesschau investigativ hat dazu folgende Erklärung: (https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/luftfilter-schulen-101.html)
Die Sache ist den Ländern einfach zu teuer. Pikant, dass es solche Anlagen z.B. in BW schon in der Kantine der Staatsregierung gibt.

@ schabernack, 10:54

Ja, jedes “Ding“ hat derart viele Facetten, dass die alle einfach nicht unter einen Hut zu bringen sind.

So scheint es, dass da vor sich hin gewurschtelt wird, dabei unterstelle ich den Verantwortlichen, dass die genau das versuchen:
Den größten gemeinsamen Nenner zu finden.

Kann nicht zur Zufriedenheit aller gehen, sieht man ja...

10:50 von Hanno Kuhrt Pro

10:50 von Hanno Kuhrt

Pro Hundertausend ist eine Sache, die andere ist :
USA 268,221
Belgien 15,938
Italien 52,028
Frankreich 50,618
Spanien 44,037

Also in meinen Augen hat Herr Plasberg recht, ist aber für mich nicht Maß der Dinge, sondern einer von vielen.
Und wenn Sie eine andere Meinung haben ist das ok.

@um 10:52 von vriegel

Schweden hatte gestern eine 7d-Inzidenz pro 100.000 EW von 321! Das ist mehr als doppelt so viel als bei uns. Noch Fragen? Wollen Sie immer noch das schwedische Modell?

Nachtrag zum Kommentar von 11:01:

Dass die weitreichenden Folgen der Verschleppung notwendiger Maßnahmen sich keineswegs nur auf den Umgang mit der Corona-Krise beschränken - und erst recht nicht nur die Menschen in Deutschland oder Europa treffen, sondern Menschen „anderswo“ oft noch weitaus schwerer unter ihren immer gravierenderen Auswirkungen zu leiden haben (und vor allem auch, wie diese notwendigen Maßnahmen konkret aussehen), macht folgender Beitrag sehr deutlich:
zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-stoerfall-corona-100.html

09:51 von Kröterich

>>Ihr Mann ist nun keine verläßliche Stichprobe! Außerdem sitzt er als Fahrer immer alleine mit ausreichenden Abstand zu den Fahrgästen, zusätzlich geschützt durch Plexescheiben und hat eine auf Ihn ausgerichtet Lüftung mit Frischluftzufuhr.<<

Da haben Sie nicht so Unrecht, die Fahrer sind gut abgeschirmt. Ich aber bin seit 30 Jahren Fahrgast. Also fast täglich zur Arbeit mit Bus. Ich habe bisher auch Glück gehabt, und vor allem meide ich Hauptverkehrszeiten, da ich flexible Arbeitszeiten habe. Nun halte ich mich auch dort an Mundschutz und rede so gut wie gar nicht, während der Fahrzeit. Mein Desinfektionsfläschchen habe ich auch immer dabei... mir wäre trotzdem lieber, wenn die Busse häufiger fahren. Auch für diejenigen, die auf Hauptverkehrszeiten angewiesen sind.

@09:42 von Kröterich

>>Das Problem bei einem Lockdown ist, dass die Wirkung zeitlich doch begrenzt ist. Das sieht man in Israel, nach dem Ende des Lockowns steigen die Zahlen der Neuinfektionen dort schnell wieder.<<

Die Infektionszahlen steigen relativ zu den Infizierten. Wenn Sie wenig Infektionen haben, kommen auch weniger Neuinfektionen hinzu.
Wenn man allerdings von einem Lockdown zu einem "so wie früher" umschwenkt, dann gibt es keinen sinnvollen Grund anzunehmen, warum die Situation, die vorher zum Lockdown führte, nicht wieder eintreten sollte. Einzige Ausnahme ist, wenn Sie die Zahlen auf 0 bekommen.
Dann müssen Sie sich allerdings vom Ausland abschotten um diesen Wert zu halten. Das funktioniert in einem Land wie Deutschland (quasi als Zentrum Europas) nur sehr schwierig; das ist in Neuseeland einfacher.

@ Non-Partisan, um 11:14

re @Advocatus diaboli

Es könnte alles so einfach sein.

Isses aber leider nicht.
Es ist für sehr viele Einzelhändler einfach nicht machbar, ihr Sortiment online anzubieten, der Aufwand und die Kosten rechnen sich nicht.

Ich habe gerade in den letzten Tagen mit mehreren Geschäftsleuten darüber gesprochen.

Ihr Chat-Berater Vorschlag jagt mir, wenn ich ehrlich bin, eher Schauer über den Rücken :-).

@ 9:01 von Advocatus Diabo...

>> Stattdessen geht man, nach der Gastronomie, nun gegen den Handel vor - alles Orte bei denen es sich nach Aussagen der Wissenschaftler NICHT um Infektionstreiber handelt.<<

FALSCH, 75% der Infektionsorte sind unbekannt. Bei den den bekannten Orten spielt der eigene Hausstand und Reisen in/aus Hotspots die wichtigste Rolle. Das ist naheliegend, denn hier weiss man, wo man sich angesteckt hat.
Auch bei Spreadingsevents (Feiern, Gottesdienste, Parteiversammlungen, usw.) kann man leicht herausfinden, dass man sich dort angesteckt hat.
Wenn jemand aber in der Öffentlickeit unterwegs ist, d.h. mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, dann in der Kantine/Restarant/Imbissbude was isst und auf dem Heimweg noch was einkauft, wird er nicht sagen können, wo er sich angesteckt hat.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „XYZ“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren:

https://meta.tagesschau.de/id/147679/merkel-zu-verlaengertem-teil-lockdo...

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: