Ihre Meinung zu: Bund plant offenbar "Dezember-Hilfe" von 17 Milliarden Euro

24. November 2020 - 17:08 Uhr

Noch warten die Betriebe auf die "November-Hilfe", da ist schon Unterstützung für den Dezember geplant. Etwa 17 Milliarden Euro sind laut Medienberichten im Gespräch. Doch auch die Länder dürften in die Pflicht genommen werden.

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Kommentare

Am besten

Noch für Januar, Februar und März! Vor dem Sommer wird das nix. Oder eben, bis die Grippezeit vorbei ist.

Nun ja

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält eine Öffnung von Kultur- und Gastronomiebetrieben auch nach Weihnachten für unwahrscheinlich. An eine Öffnung sei bei den derzeitigen Infektionszahlen auch im Januar noch nicht zu denken, sagte Kretschmann. "So bitter das für diese Betriebe ist - ich kann deren Zorn wirklich verstehen."

Die Hilfe

Werden wohl immer weniger .

Eine Freundin wird ihr Nagelstudio wohl schließen.

Nach dem sie ihre 5 Mitarbeiter über das Jahr alle entlassen mußte in der Hoffnung sie wieder einstellen zukönnen .
Dafür hat sie sie von ihren letzten Reserven und der staatlichen Stütze die geforderten Hygienstandart investiert .

Letzte Hoffnung war Dezember .
Für November fehlt besonders noch das Geld .

Ebenso die 100 € Coronabeihilfe für ihre Kinder, meine Lebensgefährtin und die Mutter meiner Kinder habend die auch noch nicht .

Vielleicht läst sich das im Januar aus zahlen , wen dann viele kleine Unternehmer nicht mehr Antragsfähig sind , weil pleite .

Scholz behauptet: wir können die riesigen

Hilfsgelder problemlos stemmen. Hunderte Milliarden für "notleidende" Grosskonzerne, ein paar Milliarden für
Kleinunternehmen usw.
Ein wenig Geld auch noch für die Privaten.
Irre ich mich, oder hieß es noch vor corona : wir haben kein Geld für Schulen und Kitas? Kein Geld für Investitionen in Straßen und Bahn?
Jetzt auf einmal heisst es: wer will noch mal, wer hat noch nicht?
Ich fühle mich genasführt.
Hat man evtl. irgendwo günstig eine Gelddruckmaschine gekauft?
Nicht, dass ich die Hilfsgelder nicht gut finde. Aber verstehen kann ich das alles nicht.

Die Pleitewelle wird kommen...

... Der Kollateralschaden wird unbeschreiblich hoch sein. Viele junge Leute werden aus wirtschaftlichen Gründen auf den Kinderwunsch verzichten, viele Menschen werden eine immer geringere Kaufkraft haben.

Viele Auswirkungen und Langzeitschäden sind derzeit noch unsichtbar...

"Datenschutz" erschlägt Kultur!

In Korea, Japan hat es zusammen keine 2500 Corona-Tote. Wesentlich ist dort die digitale Verfolgung durch Apps, um sofort digital zu warnen oder zu testende Personen zu benachrichtigen.
Bei uns geht das mittelalterlich zettel-händisch, Gesundheitsämter arbeiten noch mit Fax. Und aus der grundlosen Angst vor dem Staat und Verschwörungstheorien geben sie im Restaurant dann "Donald Duck" als Name an ... Nachverfolgung unmöglich, Restaurants zu!
Wegen dieser Spinnereien und faktenfreien Datenschutz-Hysterie stirbt unsere Kultur, die man bei digitaler Besuchererfassung und AHA-Regeln problemlos offen lassen könnte.
Selbst Schuld - und bitte nicht darüber jammern ...

Einfach nur Monat für Monat davon reden

und die Hilfe nach dem aktuellen Monat benennen. Hat bei Bildung und Infrastruktur auch 50 Jahre lang funktioniert.

Salamitaktik

Also so langsam blickt das doch auch niemand mehr, waren es jetzt 5 Personen aus 2 Haushalten oder 5 Haushalte und 2 Personen?
.
Egal. Weil morgen eh wieder anders.
.
Und das Virus kennt keine Feiertage, aber Weihnachten, da dürfen 50 Kinder unter 14,die in den Schulen keine Maske tragen müssen, ihre Großeltern doch wieder anstecken. Kein Problem!
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Bis dahin nochmal ein paar Milliarden Hilfe, damit die über 14 Jährigen sich bloß nicht in den Restaurants infizieren. Macht Sinn.
.
Und nicht zu vergessen, Silvester. Da wird die dümmlich Knallerei nicht wegen Klimaschutz oder Umweltschutz untersagt.... Neeeeein, sondern damit die Notaufnahme entlastet werden. Man muss eben nur ein plausibles Argument finden, geht doch.
.
Ich freue mich auf die Nach-Corona Zeit. Der Autoverkehr wird verboten, weil er für 70.000 Tote pro Jahr allein durch Luftverschmutzung mitverantwortlich ist. Die Unfalltoten jetzt mal nicht mitgerechnet.
.
70.000 Tote, das schafft Corona auch...in 6 Jahren.

Wärs eigentlich nicht

"billiger" gewesen in den vorherigen Jahren weniger Einsparungen im Gesundheitswesen vorzunehmen um gegen eine Epidemie besser gerüstet zu sein? War's das wirklich wert Krankenhäuser wie Unternehmen zu managen? Diese Fragen sollten sich eigentlich alle Politiker stellen..

Der Bund plant,

der Steuerzahler zahlt.
Ich frage mich, wer das eigentlich alles zurück zahlen soll.
Die nächste Generation wird sowieso schon länger als 67 arbeiten müssen, und das war vor Corona mit den teilweise zu großzügigen Hilfen für manche Branchen.
Alles was mit fliegen, auf der Straße und auf dem Wasser fahren zu tun hat darf in keinster Weise mehr unterstützt werden.

Und weiter geht es mit dem Ritt toten Pferden

Es wird nicht mehr so werden, wie es einmal war. Vieles, was notwendig erschien und gerne genutzt wurde, wird durch Anderes ersetzt weren. Und was machen wir: Wir geben Geld aus, das wir nicht haben für Dinge die wir nicht mehr brauchen werden.

Wann endlich werden wir aufhören, tote Pferde mit Geld füttern zu wollen?

@MrEnigma 17:35

"70.000 Tote, das schafft Corona auch...in 6 Jahren."
-
USA: Anzahl verstorbener in Verbindung mit Corona: ca. 257.000 seit März (also in 8 Monaten)
Die USA hat ca. 4x so viele Einwohner wie Deutschland. Umgerechnet auf D wären es also jetzt schon ca. 65.000 Tote in D, wenn wir keine entsprechenden Maßnahmen getroffen hätten. Ihre Aussage trifft also nicht zu. Corona hätte die 70.000 wohl auch in nur einem Jahr geschafft. Locker wahrscheinlich.

Aber einer anderen Aussage von Ihnen stimme ich vorbehaltlos zu: Auch ich freue mich auf die "Nach-Corona-Zeit". Corona wird ja vermutlich weiter bestehen, aber die Maßnahmen werden nach umfänglicher Imfpung eines Großteils der Bevölkerung wohl endlich Vergangenheit sein.

@ perchta

Wann endlich werden wir aufhören, tote Pferde mit Geld füttern zu wollen?

Wenn sie kein Papier mehr fressen.

Wenn unnütze Maßnahmen ...

... zum Dauerzustand werden, dann ist das Drangsal. Jetzt bin ich weiß Gott kein Quereldenker, die sind mir zu schlicht und und rechts. Aber diese Pakete schränken alle ein, schaden der Wirtschaft und nutzen offensichtlich kaum. Man könnte schon auf Verschwörungstheorien kommen, wenn man sieht, wie krass die Reg und die Ges-Ämter resigniert haben, den Karren laufen lassen und ein paar Dekrete heraushauen, nur dass man nä Jahr bei der Wahl mit Aktionen auf den Putz hauen kann? Ich nehme das Gelaber vom "diffusen Geschehen" nicht mehr ernst - die wissen's nicht, weil ihnen das Geschehen entglitten ist, oder sie wollen's nicht wissen? Allein die räumliche Aufschlüsselung der Inf. ließe deutliche Rückschlüsse zu, wer das "Geschehen" treibt. Aber nichts als aktionistische Hektik in Gaststätten, Hotellerie, Kultur und Vereinen - alles Leute, die sich lange, konsequent und brav an die Regeln gehalten haben. Man spürt, dass der Bogen überspannt ist! Und alles wg kaputtgespartem Ges-System?

"Dezember-Hilfe" ein gnadenloses Helau ..

auf all die Optimisten.
17:55 von Nordbraut ... reue mich auf die "Nach-Corona-Zeit".
Weiter so, auf irgend etwas muss man ja hoffen. Schauen wir mal was wird.
Wie war das noch mit der Immunität der Genesenen?

@naiver Positivdenker

"Die nächste Generation wird sowieso schon länger als 67 arbeiten müssen,..."
-
Nana, das klingt aber nicht Ihrem Namen angemessen, weil viel zu negativ! Andersrum wird ein (positiver) Schuh draus: Die nächste Generation dürfte so viel Ruhestandszeit haben, wie keine vor ihr. Und außerdem hat doch niemand behauptet, dass die Schulden jemals wieder zurückgezahlt werden müssen. Zumindest nicht schon von der nächsten Generation.

Und dann wundert sich

die Politik das der Unmut in der Bevölkerung wächst !!!
Nur die Unfähigkeit der Politik und deren Bürokratie sind für das Dahinschleppen der Auszahlung verantwortlich. Wir als Schausteller haben einmal !!! eine Auszahlung im ersten Lockdown bekommen. Weitere Hilfen sind nur durch Antragstellung eines Steuerberaters möglich. Welcher Kleinstbetrieb soll die Kosten tragen?
Von A bis Z völlig neben der Realität.
Aber die Diätenerhöhung steht bestimmt im ersten Quartal 21 wieder auf der Agenda!!!

@17:32 von Old Lästervogel

//Hilfsgelder problemlos stemmen. Hunderte Milliarden für "notleidende" Grosskonzerne, ein paar Milliarden für
Kleinunternehmen usw.
Ein wenig Geld auch noch für die Privaten....

Nicht, dass ich die Hilfsgelder nicht gut finde. Aber verstehen kann ich das alles nicht.//

Ich auch nicht.

Vor allem sehe ich im Pflegebereich kein Licht am Horizont.
Die einmalige Sonderzahlung bekommen nicht einmal alle. Dem Marburger Bund zufolge ergab eine Online-Umfrage bereits im März Folgendes:
Von knapp 2500 Intensiv-Pflegekräften erklärten 37%, in den nächsten 5 Jahren ihren Beruf aufgeben zu wollen, weil sich ihre Arbeitsbedingungen so verschlechtert hätten. 34% wollen ihre Arbeitszeit verkürzen.

Man darf davon ausgehen, dass die Zahl der Frustrierten momentan deutlich steigt. Und das dürfte auch für alle anderen Pflegebereiche gelten.

Aber immer noch KEIN Geld für die Pflege. Hauptsache man kann mit der Bettenzahl glänzen.

um 18:02 von Gassi

Und jetzt noch mal die Realität:

Die Menschen haben sich in Gruppen getroffen. Denn ganzen Sommer lang. Aber eben fast immer draußen, wie man das im Juli und August so macht.
Seit es kühler wird, gehen mehr Menschen wieder nach drinnen. Stehende Luft. Kleinere Abstände zueinander. Höhere Infektionszahlen.

Daran ist nichts mysteriös.
_

Planung

Was geplant und versprochen wird, ist noch lange nicht geflossen. Hauptsache Böllern und das Volk hält die Füße still. Da redet dann niemand mehr über die nicht vorhandenen, versprochenen FFP2 Masken und die fehlenden Schnelltests, um ein halbwegs normales Leben mit Familie und Freunden zu ermöglichen. Aber ist ja auch erst seit gestern ein Problem das Virus. Perlen vor die Säue.

@Gassi 18:02

"Jetzt bin ich weiß Gott kein Quereldenker, die sind mir zu schlicht und rechts."

Ganz ehrlich: Vor allzu großer Weisheit trieft Ihr Posting auch nicht gerade ...

"Aber diese Pakete schränken alle ein, schaden der Wirtschaft und nutzen offensichtlich kaum."

Sie nutzen aber. Und dass sie nicht genug nutzen heißt nur, dass noch mehr einschränkende Pakete nötig sind. Für die Wirtschaft wäre es besser gewesen, wenn diese Pakete deutlich eher gekommen wären.

"Ich nehme das Gelaber vom "diffusen Geschehen" nicht mehr ernst"

Das sollten Sie aber.

"die wissen's nicht, weil ihnen das Geschehen entglitten ist, oder sie wollen's nicht wissen?"

Sie würden es gerne wissen, aber es ist ihnen in der Tat entglitten. Und jetzt wollen sie gerne die Kontrolle zurückhaben - deshalb die Einschränkungen.
Logisch, oder?

"Und alles wg kaputtgespartem Ges-System?"

Wenn Sie die Berichterstattung aufmerksam verfolgt hätten, wäre Ihnen nicht entgangen, dass das keinesfalls die Ursache ist.

Auf Kommentar antworten...

Am 24. November 2020 um 17:49 von agora

Wärs eigentlich nicht
"billiger" gewesen in den vorherigen Jahren weniger Einsparungen im Gesundheitswesen vorzunehmen um gegen eine Epidemie besser gerüstet zu sein? 
###
Nicht nur billiger, sondern auch vernünftiger !
Nur dafür ist es nun leider zu spät...

Dezember Hilfe wäre

...alleine die Schulen offen zu lassen, zumindest die Grundschulen.

Dieser Vorschlag kann nur von Politikerinnen und Politikern ohne Kinder kommen.

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