Ihre Meinung zu: Union-Wirtschaftsflügel kritisiert geplante Frauenquote

23. November 2020 - 15:47 Uhr

Die Einigung zur Einführung einer Frauenquote ist beim Wirtschaftsflügel der Union auf Kritik gestoßen. Der Koalitionspartner SPD verteidigte den Vorstoß. Selbstverpflichtungen würden nicht funktionieren.

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Kommentare

Immer wieder...

Unternehmen mit diversen Teams sind erfolgreicher, als andere - das belegen zahlreiche Studien", sagte Mast (...)

Immer wieder derselbe Fehler.

Nur, weil es etwas sinnvoll ist, glaubt die Politik, es verpflichtend einführen zu müssen.

Egal, ob Maskenpflicht oder Frauenquote.

Joggen vor Sonnenaufgang ist wundersamerweise (noch) freiwillig.

Befindlichkeiten.

Diese persönlichen Empfindlichkeiten einzelner sind mir egal. Sie müssen uns allen egal sein", sagte Mast (...)

... wieder anderen (wie mir) sind die persönlichen Befindlichkeiten dieser einzelnen Frau Mast egal.

Sie müssen uns allen egal sein.

Wissenschaftliche Belege?

Ich bitte um wissenschaftliche Belege, dass die geringere Zahl von Frauen in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen durch Verschulden der Unternehmen zustande kommt und nicht durch das Verhalten und durch die Lebensentwürfe von Frauen.

was für'n Ausrutscher

"Die Union hat schon zu viele Grundsatzpositionen einem wankelmütigen Zeitgeist geopfert", sagte Michelbach.

Verstehe. Da muss man bei der Grundsatzposition, dass Frauen nichts in leitenden Funktionen zu suchen haben, natürlich endlich mal hart bleiben. Dieser "wankelmütige Zeitgeist" aber auch mit der Gleichberechtigung. Wo kämen wir hin ...

Hmm ja

Frauen Quote, Männer Quote, Behinderten Quote, Bürger mit Migrationshintergrund Quote, Diversen Quote... und zum Schluss kann man gar nichts mehr entscheiden, weil die Quote fehlt.

Deswegen heißt die Quote ganz einfach: Jeder der qualifiziert ist, bitte. Der Rest, bitte nicht. Egal wer das ist!

Wenn die Quote

kommt, kann keine Frau mehr sicher sein, WARUM sie eingestellt wurde - aufgrund ihrer Qualifikation, oder weil die Quote erfüllt werden musste.

Es könnten aber auch Frauen eingestellt werden, die nicht die erforderliche Qualifikation haben, aber aufgrund der Quote eingestellt werden.

Wie man es auch dreht und wendet - die Frauenquote ist Mist!

Zukünftig sollen also die

Chromosome und nicht mehr Wissen, Bildung, Fachkunde, Können, etc. entscheiden wer einen Posten bekommt. In der Politik mag so etwas gehen, da gibt es unzählige Beispiele, aber in der Wirtschaft, wo Arbeitsplätze, das Überleben des Betriebs, die Steuerkraft auf dem Spiel stehen, da sollten Fachleute das Ruder in den Händen haben und nicht gut gemeinte Quoten entscheiden.

@15:58 von rossundreiter

Bei der Maskenpflicht geht es um die Gesundheit der Allgemeinheit. Eine Verpflichtung ist hier aus meiner Sicht absolut sinnvoll, gerechtfertigt und meiner Meinung nach nicht vergleichbar. Zudem ist es eine Akut-Maßnahme.

Warum die Aufregung um Frauenquote?

Es wird dadurch doch kein Mann dazu gezwungen, im Sitzen zu pinkeln.
Und es geht nun wirklich nicht um eine Quote von 50%.

Dass davon am Ende auch die mittelständischen Unternehmen betroffen werden ist warum genau ein Problem? (Ich vermute wiedermal die Kinderbetreuung. Die ist immer noch nicht ganz geregelt.)

Quantität statt Qualität.

>>"Unternehmen mit diversen Teams sind erfolgreicher, als andere - das belegen zahlreiche Studien", sagte Mast.<<

Was sind das für "zahlreiche" Studien, und wer ist der Auftraggeber derselben?

Ich bin mir sicher, dass es bald zahlreiche Studien geben wird oder sogar schon gibt, die das Gegenteil behaupten.

Ich bin immer gegen irgendwelche Quoten!

Die politischen Herrschaften sollen ihrer Arbeit nachgehen und Unternehmen nicht vorschreiben, wen sie einzustellen haben.

Beitrag vom 16.11.

Ich möchte an dieser Stelle an den Beitrag vom 16.11.2020 verweisen, wonach Frauen in Vorstandspositionen von DAX-Unternehmen mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen.

"EY-Experte Jens Massmann nannte als einen wichtigen Grund das wachsende Bestreben der Unternehmen, Frauen für ihr oberstes Führungsgremium zu gewinnen. Da Kandidatinnen knapp seien, erhöhe sich ihr Marktwert und damit auch ihr Salär."

Von einer Quote

halte ich nichts,die Qualifikation eines / einer Bewerber / in
auf einen Posten sollte ausschlaggebend sein.

Warum keine Frauenquote im

Warum keine Frauenquote im Handwerk? Davon würden weitaus mehr Frauen profitieren als für ein paar Führungspositionen. Eine Meisterin kann man auch hier machen. Ich weiß nicht ob man Frauen so einen gefallen tut - Stichwort Quotenfrau, was man dann sicherlich oft zu hören bekommt...
Es hält soweit ich weiß auch niemand Frauen davon ab ein Unternehmen zu gründen und zu führen... Ran an den Speck liebe wartende Frauen.

15:58 von rossundreiter

>>Nur, weil es etwas sinnvoll ist, glaubt die Politik, es verpflichtend einführen zu müssen.
Egal, ob Maskenpflicht oder Frauenquote.<<

Genau, am Ende nehmen uns die Frauen noch die gut bezahlten Vorstandsposten weg.
Und wozu Masken? Es gibt kein Virus.
Ironie aus.

Gleichstellung ist nicht Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung vor dem Gesetz ist wichtig, weil jeder gezwungen ist, sich an die Gesetze zu halten. Dagegen bedeutet die Gleichstellung von Gruppen, Unfreiheit. Sie verletzt Vereinigungsfreiheit und Gleichheitssätze.

Die Gleichstellung im öffentlichen Dienst ist schon problematisch genug. Aber hier geht der Staat noch weiter und will mit weiteren Zwangsmaßnahmen in das Private eingreifen. Das wird teuer: Freiheits- und Wohlstandsverluste.
Es belegt nochmals wie weit die CDU nach links abgedriftet ist, dass sich immer weniger in
der CDU gegen sozialistische Tendenzen positionieren. Warum übt fast nur der Wirtschaftsflügel Kritik? Es geht nicht nur um die Wirtschaft sondern auch um demokratische Prinzipien.

... Quoten

und ich dachte niemand dürfte (lt GG) wegen seines Geschlechts bevor- oder benachteiligt werden

Wie rechtfertigt man das jetzt
wenn eineR seine Ablehnung kriegt
und da steht drin sie wären der/die Bessere aber falsches Geschlecht

16:06 von frosthorn

"""Verstehe. Da muss man bei der Grundsatzposition, dass Frauen nichts in leitenden Funktionen zu suchen haben,"""

Nein, Sie haben nicht verstanden. Der Quotenzwang wird abgelehnt, nicht Frauen in
leitenden Funktionen. Bei wenigen Themen findet man so viele Flucht nach Vorne / Strohmannargumente wie bei diesem.

wahre Hilfe

Was viel mehr helfen würde, wäre wenn Journalisten auf Symbolbilder mit Stöckelschuhen verzichten würden.

Man zeige mir...

...bitte einmal ein Unternehmen, welches das Geschlecht der Qualifikation vorzieht. Ich habe ganz starke Zweifel, dass ein professionell geführtes Unternehmen - und davon gehe ich gerade bei denen im DAX vertretenden aus - eine Frau nicht einstellt, nur weil sie eine Frau ist. Es ist einfach völlig unlogisch, dass diese trotz Qualifikation ausgesondert wird im Bewerbungsverfahren. Das können sich gerade im globalen Wettbewerb stehende Unternehmen heute gar nicht mehr leisten! Stichwort Fachkräftemangel! Außerdem wissen inzwischen nun wirklich selbst die grauhaarigsten Männer in den Führungsetagen, dass Frauen in keiner Weise den Männern in Leistungs- und Führungskraft nachstehen.

Vielleicht sollte man sich doch einmal ansehen, wie sich die Anzahl der Bewerbungen um Führungspositionen zusammensetzen. Jede Wette: die Mehrheit an Bewerbungen stellen einfach die Männer. Und daher auch die politisch unkorrekt scheinende Verteilung!

Warum so wenig

Wenn man so etwas ernst nimmt, dann soll eine Quote von 50% gelten, für Manner und Frauen, und zwar in jedem Beruf: Müllabfuhr, Erzieher, usw.

@16:09 von Jim456

//Deswegen heißt die Quote ganz einfach: Jeder der qualifiziert ist, bitte. Der Rest, bitte nicht. Egal wer das ist!//

Wenn das tatsächlich das einzige Kriterium wäre, bräuchten wir weder Quoten noch Gehaltsdiskussionen.

>>Verstehe. Da muss man bei

>>Verstehe. Da muss man bei der Grundsatzposition, dass Frauen nichts in leitenden Funktionen zu suchen haben, natürlich endlich mal hart bleiben.<<

Es ist natürlich einfach die Position des Gegenübers anzugreifen, wenn man sie so sehr entstellt, dass sie nichts mehr mit der eigentlichen Position zu tun hat.

>>Dieser "wankelmütige Zeitgeist" aber auch mit der Gleichberechtigung. Wo kämen wir hin ...<<

Quotenregelungen sind generell sehr fragwürdige Instrumente. Quoten sind kein Gleichberechtigungsinstrument, sondern ein Instrument der Gleichstellung und stehen der Gleichberechtigung entgegen.

@16:09 von dreikäsehoch

//Es könnten aber auch Frauen eingestellt werden, die nicht die erforderliche Qualifikation haben, aber aufgrund der Quote eingestellt werden.//

Ja, aber wieso ist das bei Männern kein Problem? Oder halten Sie alle Männer auf ihren jeweiligen Posten automatisch für qualifiziert? Ich habe da andere Erfahrungen.

@16:20 von Tada

//Warum die Aufregung um Frauenquote?
Es wird dadurch doch kein Mann dazu gezwungen, im Sitzen zu pinkeln.//

Immer wieder schön, wenn mir hier mal lachen kann. Danke.

@16:27 von Tremiro

>>Genau, am Ende nehmen uns die Frauen noch die gut bezahlten Vorstandsposten weg.<<

Ja, ich glaube die Angst haben die Wenigsten. Zum einen ist es mir egal was andere Personen meines Geschlechts verdienen (wir haben ja keine Gemeinschaftskasse... es gibt da kein "uns") zum Anderen ist die Chance auf einen Vorstandsposten ohnehin eher gering - bzw. gleich Null, wenn man nicht sein Leben quasi ausschließlich darauf ausrichtet.

Es betrifft sehr wenige Menschen und löst sicherlich kein Problem der breiten Gesellschaft. Es geht um eine Grundsatzfrage und ist ein Symbol. Daher erhitzen sich die Gemüter daran.

@16:27 von johnl

//Ich weiß nicht ob man Frauen so einen gefallen tut...//

Warten wir's doch einfach ab.

//Stichwort Quotenfrau, was man dann sicherlich oft zu hören bekommt...//

Vorwiegend von (missgünstigen) Männern.

16:36 von daneel

mit Klischees arbeitet es sich eben gut

Merkwürdig. Mit dem

Merkwürdig. Mit dem Regionalproporz haben die bei der CDU doch auch keine Probleme. Ist doch fast eine Quote und sorgt dafür, das nicht der Mann mit der besten Qualifikation den Posten bekommt.

Vielleicht will man bei der CDU auch nicht ganauer nachfragen, wieso manch einer Minister geworden ist.

@ dreikäsehoch, um 16:09

Nur mal so...:

Glauben Sie ernsthaft, dass (aus welchen Gründen auch immer) nicht auch Männer eingestellt würden, denen die erforderliche Quali fehlt?

Trotzdem verstehe ich natürlich, was Sie meinen; Einstellung um der Quote willen kann für keine Seite befriedigend sein.

Genau wie bei Masken

Erst wird erklärt, sie können nicht, was sie versprechen, dann gibt es nicht genügend, sie müssen erst gebacken werden, dann ist die Überzeugung da, nur Masken könnten helfen, in Jena ging man vorbildlich nach vorne und bewies, wie wenig Infizierte es gab.
Nun hatte man die Maskenvorschreibung breit aufgestellt, da fangen wieder viele an von Unwirksamkeit & Bevormundung zu sprechen. Einige verstehen immer noch nicht, dass man damit das Gegenüber schützt.

Ähnlich die Kommentare zur Frauenquote, diesem „wankelmütigen Zeitgeist“, ach wie schön wäre es, wenn Frauen zuhause Kinder betreuen würden, wenn Frauen qualifiziert seien, positive Studien zu diversen Teams zweifelt man an, es soll jedoch Unternehmen geben und auch die Bundeskanzlerin spricht davon, Gesellschaften, in den Frauen mitbestimmen sind erfolgreicher.

Ohne Maßnahme hätte niemand eine Maske aufgesetzt, ohne Quote bleiben oft qualifizierte Frauen auf der Strecke.
Es wird eher der schlechter qualifizierte Mann bevorzugt.

Ich bin für freie Firmenentscheidung

Ich meine, es soll von den Firmen entschieden werden, wen sie einstellen und wen nicht. Letztendlich sind diejenigen Leute, die für die Einstellung zuständig sind (Personal- und Fachabteilungen), dafür verantwortlich, dass sie die qualifizierten Leute eingestellt haben.
Das Dilemma fängt bei einer Quote doch an, wenn man jemanden einstellen muss, weil es die (eventuell gesetzliche) Quote verlangt, aber ein anderer Bewerber (anderes Geschlecht) die bessere Eignung für den Job aufzeigen kann.
Ich bin dafür, dass die Firmen dies selbst regeln. Dieser DGB Chef folgt doch nur einem Zeitgeist und seinen (SPD)Gesinnungsgenossen.

@16:27 von Tremiro

//Genau, am Ende nehmen uns die Frauen noch die gut bezahlten Vorstandsposten weg.
Und wozu Masken? Es gibt kein Virus.//

Wie wohltuend Männer sind, die auch geistig in 2020 angekommen sind. Danke - auch an frosthorn.

//Ironie aus.//

Schade, ich kann davon nicht genug bekommen.

m 16:06 von frosthorn

"Die Union hat schon zu viele Grundsatzpositionen einem wankelmütigen Zeitgeist geopfert", sagte Michelbach.

Verstehe. Da muss man bei der Grundsatzposition, dass Frauen nichts in leitenden Funktionen zu suchen haben, natürlich endlich mal hart bleiben. Dieser "wankelmütige Zeitgeist" aber auch mit der Gleichberechtigung. Wo kämen wir hin ...
----------
Sie unterstellen Herr Michelbach eine Aussage die gar nicht getätigt hat.
Allerdings erschließt sich mir auch nicht, warum die Politik in Personalentscheidungen von Unternehmen eingreifen will. Ich habe nichts gegen Frauen in Vorständen oder als CEO, solche Stellen sollten aber bitte nach Qualifikation und nicht nach Geschlecht besetzt werden.

es ist keine hundert Jahre her

da war es noch wissenschaftliche Lehrmeinung, dass Frauen aufgrund ihres gegenüber Männern kleineren Gehirnvolumens für nichts anderes taugen als zur Mutter und Hausfrau.
Wenn ich hier jetzt lese, "die Fähigkeiten sollen entscheiden, nicht das Geschlecht", und damit durch die Hintertür unterstellt wird, Männer hätten nun mal die besseren Fähigkeiten, dann hat sich seit damals ja wohl nicht viel verändert.

Lächerlich hoch drei, meine Geschlechtsgenossen.

Kritik an geplanter Frauenquote?

Das kann isch gut verstehen und sehe das auch so.
Merkel, Vl, AKK, Kraft , Löhrman usw sind nur die Zeugen dafür das es mit Frauen auch ohne Qute nicht besser wird.

@16:35 von Freier Markt 16:06 von frosthorn

//Bei wenigen Themen findet man so viele Flucht nach Vorne Strohmannargumente wie bei diesem.//

Und bei kaum einem anderen Thema kommen so viele bornierte Männer mit Tazangebrüll aus ihren Höhlen gekrochen. Wovor habt die eigentlich Angst? Vielleicht selbst doch nicht so qualifiziert?

@freier markt, 16:29

Das wird teuer: Freiheits- und Wohlstandsverluste.

Das muss man, denke ich, gar nicht weiter kommentieren.

@Herr Paschulke 16:02 Uhr: da können Sie lange warten

Denn es geht nicht um nachvollziehbare Sachlogik, sondern schlicht um gesellschaftspolitische Ideologie:

Frauen machen ca. 50% der Bevölkerung aus, deshalb müssen ergo die Top bezahlten Posten in der Wirtschaft auch zu 50% mit Frauen besetzt werden! Was gibt es daran nicht zu verstehen ?
Und wozu brauchen Sie noch einen gar „wissenschaftlichen“ Beleg?

Aber die Frauen sind wohl selbst schuld: so hat zB FFF Aktivistin Luisa Neubauer sogar den vom noch-SIEMENS Chef Kaeser angebotenen Aufsichtsratsposten ABGELEHNT !

um 16:21 von morgentau19

>>
Die politischen Herrschaften sollen ihrer Arbeit nachgehen und Unternehmen nicht vorschreiben, wen sie einzustellen haben.
<<

Das ist ein völlig falscher Ansatz, der leider vielfach dem Zeitgeist entspricht.

Die Wirtschaft eines Staates hat die Aufgabe, die Bedürfnisse der Menschen bestmöglich zu erfüllen. Dazu gibt es unterschiedliche Modelle, wie man derartiges Messen kann. Man muss dafür auch einen Konsens herbeiführen, wie weit man eine Spreizung des Maßes von Bedürfnisbefriedigung zulassen kann (die Frage nach dem Wer von Gleichheit). Von diesen Grundsätzen ausgehend ist es selbstverständlich, dass dem Staat (der Gemeinschaft) die Aufgabe zufällt, auch die Beziehung der Menschen dort zu regeln, wo Produkte und Dienstleistungen geschaffen werden. Wie wenig die Klassifizierung in Kapitalismus und Sozialismus dabei weiter hilft, zeigt sich in Corona-Zeiten, in denen die Wirtschaft am lautesten nach Staatshilfen ruft.

16:38 von daneel

... und was ist mit der Quote von Gendern oder was es da neuerdings so alles gibt ?

@16:38 von daneel

>>Wenn man so etwas ernst nimmt, dann soll eine Quote von 50% gelten, für Manner und Frauen, und zwar in jedem Beruf: Müllabfuhr, Erzieher, usw.<<

Eine 50%-Quote zeigt sehr gut, wozu eine Quote führen würde. Denn bei Nachbesetzungen wäre das "falsche" Geschlecht grundsätzlich ein Ausschlussgrund - Männer dürften quasi nur durch Männer und Frauen nur durch Frauen nachbesetzt werden.

Für Männer gibt es aber eigentlich nie eine Quote - teilweise gibt es sogar Ausnahmetatbestände die Quoten vorschreiben - es sei denn, dass es sich beim unterrepräsentiertem Geschlecht um Männer handelt. (so in NRW)
Grund: Es ist ein Gleichstellungsinstrument. Gleichstellung dient der Aufhebung von Diskriminierung und Männer werden laut Theorie nicht diskriminiert.

Journalisten .... mit Stöckelschuhen verzichten würden?

von daneel @
und diese dann auch für Feuerwehrfrauen, Kindergärtner, und Lehrer fordern würden.

Auch.....

in diesem Forum muß man damit rechnen verurteilt oder verdächtigt zu werden, wenn man es wagt zu widersprechen. Die Frauen-Quote ist da ein gutes Beispiel. Erst getern, als es um die Frauen(-Quote) der Frau Dr.Merkel ging und ich mutmaßte, daß sie möglicherweise Bedenken hinsichtlich der Qualifikation ihrer Geschlechtsgenossinnen hat, erkannten ganz angeblich kluge Leute sofort, daß ich ein Macho bin und das Frauenbild des Biedermeier habe. Mit diesen Beschimpfungen wird jeder zu rechnen haben, der gegen eine willkürliche Quote ist Eine Quote wäre nur dann vertretbar, wenn bewiesen werden könnte, daß Frauen ausschließlich wegen ihres Geschlechts manche Positionen nicht besetzen dürften. Ansonsten tut sich weder der Konzern noch der Handwerksbetrieb einen Gefallen, wenn er wegen einer Quote Frauen bevorzugt.Das könnte nämlich auch die Folge einer Quote sein!

Art. 3 Abs. 1 GG

stellt fest, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.

Fehler 1: Anders als manche Leute denken bedeutet dies nicht, dass alle Menschen gleich sind. Es gibt tatsächlich Unterschiede in Qualifikation, Lebensplanung usw.

Fehler 2: Das gilt auch für Männer. Verbindliche Frauenquoten sind bisher immer gekippt worden, da sie Männer benachteiligen. Klingt komisch, ist aber so.

um 16:37 von DB_EMD

>>
Ich habe ganz starke Zweifel, dass ein professionell geführtes Unternehmen - und davon gehe ich gerade bei denen im DAX vertretenden aus - eine Frau nicht einstellt, nur weil sie eine Frau ist. Es ist einfach völlig unlogisch, dass diese trotz Qualifikation ausgesondert wird im Bewerbungsverfahren.
<<

Sie kennen sich da offenbar nicht aus. Ich hatte in meinem Berufsleben die Gelegenheit, die Zustände in Vorstandsetagen von DAX-Unternehmen kennen zu lernen. Da wird zum mal gebrüllt und gestritten wie bei den Kesselflickern und es knall auch mal eine Tür. Das sind alles Menschen mit Emotionen - vielleicht sogar besonders heftigen -, weil sie sich ständig in ihrer Position gefährdet sehen.

Und natürlich gibt es für DAX-Vorstände keine Bewerbungsverfahren. Entweder haben die Aufsichtsräte ohnehin schon ihre Vorstellungen oder sie schicken die Headhunter los.

16:49 von Anna-Elisabeth

warum stellt man nicht den qualifiziertesten Bewerber ein
mal unabhängig davon ob er bevorzugt in Stehen oder Sitzen pinkelt

Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, ob schon jemand mal bis in die letzte Instanz durchgeklagt hat, wenn ER aufgrund seines Geschlechts (männlich) eine Stelle trotz besserer Eignung aufgrund einer geltenden Quote nicht bekommen hat...

@ 16:32 von Sisyphos3

"... Quoten
und ich dachte niemand dürfte (lt GG) wegen seines Geschlechts bevor- oder benachteiligt werden"

Sehe ich genauso, ist eine klare Benachteiligung von Männern, z.B. wenn eine Frau bei schlechterer Qualifikation vorgezogen werden muss, da es eine Quote zu erfüllen gibt.
Und wenn Quote, wieso nur für Führungspositionen und nicht auch für den Straßenbau, die Bundeswehr, die Kanalreinigung ...

Studien

"Unternehmen mit diversen Teams sind erfolgreicher, als andere - das belegen zahlreiche Studien", sagte Mast. "Es sind also mitnichten Belastungen, die wir beschlossen haben, sondern echte Wirtschaftsförderung."

Gemeint sind meist die Studien von McKinsey. Die 'belegen' einen um 35% Vorteil von Unternehmensführungen, die die höchste Geschlechter-Vielfalt beherzigen.
Es werden große Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen herangezogen. Pharma, Versicherung, Handel, Grundstoffe-Schwerindustrie... Höchste Gewinne, höchsten Frauenanteil, Pharma. Schlecht in Gewinn und Frauenanteil Schwerindustrie.
Pharma, hohes Risiko, Monopolarzneien, hoher Gewinn, viele Übernahmen, konzentrierte internationale Macht viele Ärztinnen. Schwerindustrie kleiner, alte Konkurrenz hoher Preisdruck, kleine Gewinnmarge, Männer.
Studien mit Angaben, die nicht sagen was verglichen wurde. Schönste Bilder aus der Werbeabteilung. Wissenschaftlich mehr als fraglich. Unhinterfragt geglaubt. Weil frau es will.

tremiro, 16:27

Genau, am Ende nehmen uns die Frauen noch die gut bezahlten Vorstandsposten weg.

Warum "uns"? Ich habe keinen Vorstandsposten. Sprechen Sie im äußersten für sich selbst.

Und wozu Masken? Es gibt kein Virus.

Lesen Sie keine Zeitung? Warum leugnen Sie? Tragen Sie Maske, es ist sehr sinnvoll.

16:55 von Anna-Elisabeth

Vorwiegend von (missgünstigen) Männern
.
jeder hat so seine Erfahrungen ....
1. meine letzte Chefin
fachlich vor allem menschlich so was von kompetent
2. im Nachbarcenter die Centerleiterin
ebenso qualifiziert
3. sehr gute Bekannte von mir (kenne ich seit 40 Jahren) das Paradebeispiel von Quotenfrau
(blind wie die Nacht finster .... )
Neid und Mißgunst gibt unter Männern wie unter Frauen

Denke ich an Manager

Frage ich mich ,ob denn Frauen als Mangerinnen beim Abgasskandal in der Autoindustrie auch Käuferinnen betrogen hätten ?
Der Wirtschaftsflügel der CDU, ist was Frauen angeht, eine Partei von vor vor gestern . Der Wirtschaftsflügel ist ein Konsortium von reaktionären Eliten ,ich finde diese Arroganz gegenüber Frauen unerträglich .

Liebe Union,

jetzt seid so gut und zieht die Frauen-Quote einmal durch.
Und lasst euch nicht von dieser Altherren-Clique kirre machen.

Da bedeutet bei vielen Technik- oder Ingenieurunternehmen,

dass man dort in Zukunft nicht mehr als Mann Finanzvorstand werden kann. Der Posten ist dann standardmäßig mit einer Frau besetzt - schlichtweg weil man heute für die anderen Vorstandsressorts nicht genug halbwegs den Anforderungen entsprechende Frauen findet. Im Bank- und Versicherungsbereich müssen Vorstände bestimmte Qualifikationen, inbesondere eine bestimmte Berufserfahrung haben. Was ist, wenn man keine Frau findet, die der Aufsichtsbehörde genehme ist? 5 Jahre mit der Besetzung warten, bis der weibliche Azubi genug Berufsjahre hat? Aber bei aller Kritik: Ich freue mich, dass immer mehr Frauen Spaß an den MINT-Berufen finden und feststellen, dass sie oft dafür begabt sind. Gerade in der Mathematik haben wir viele neue Talente entdeckt. Aber warum jetzt Gesetze? Warten wir doch, bis die die Berufslaufbahn bis zum Vorstand durchlaufen haben. Dann wird man sie gerne zum Vorstand ernennen, ohne auf das Geschlecht zu achten. Jetzt produzieren wir nur Quotenfrauen.

Da der Wirtschaftsflügel

Da der Wirtschaftsflügel schon mit den negativen Auswirkungen durch den Mindestlohn recht hatte, sollten wir wenigstens jetzt auf die ihn hören.

Die verstehen was von Wirtschaft.

Wie wärs mit der Frauenquote im Bundestag ?

Geht nicht, weil das vom Wählerwillen abhängt?

Ach was, das kann doch kein Grund sein !

Damit möchte ich noch einmal verdeutlichen, wie absurd und realitätsfern diese Überlegungen sind.

Auch die Diskussion über das angebliche „Gender Pay Gap“ blendet völlig aus, dass auch Männer im außertariflichen Bereich sehr unterschiedlich bezahlt werden. Frauen arbeiten grundsätzlich viel Teilzeit und lassen auch deshalb ganz bewusst bei bestimmten Personalentscheidungen den Männern den Vortritt.

Oder soll jetzt jede Frau ein dickes Plus aufs Konto bekommen, einfach weil sie eine Frau ist ?

Allein dieser Begriff „Frauenquote“ impliziert dass das Ergattern einer hochdotierten Stelle in Wirtschaft oder Verwaltung einem „Preisgewinn“ gleichkommt.

Viele mögen heute so denken, deshalb fällt Deutschland im internationalen Wettbewerb auch allmählich zurück ...

16:58 von YVH

Regionalproporz
.
wenn sie das schon anschneiden
gelegentlich kommt ein Proporz bezüglich Migrationshintergrund gut an
zeigt wie man auch "Randgruppen" ne Chance bietet

@16:48 von WiPoEthik

//Quoten sind kein Gleichberechtigungsinstrument, sondern ein Instrument der Gleichstellung und stehen der Gleichberechtigung entgegen.//

An meinem früheren Arbeitsplatz gibt es für verschiedene Bereiche Gleichstellungsbeauftragte - für Männer UND Frauen. Es geht da auch um die Gleichstellung von Behinderten.

Wo ist Ihr Problem?

Quoten

Das ist ja die zu erwartende Aufregung hier.

Natürlich ist eine Frauenquote nur die zweitbeste Lösung um gleiche Chance herzustellen. Ideal wäre es, wenn der Frauenanteil von allein über die letzten Jahre gestiegen wäre.

Ist er aber nicht. Und wenn gefordert wird, Beförderungen sollten nur nach Kompetenz und Ausbildung gehen, dann würde das Nichtvorhandensein von Frauen in Vorständen ja bedeuten, Frauen wären nicht kompetent genug oder hätten nicht genug Ausbildung. Wer glaubt das? Ich nicht.

Eine paritätische Besetzung nach Bevölkerungsanteil ist sicher schwierig (im Moment), da es tatsächliche Unterschiede im der Ausbildungswahl (freiwillig) und im Lebensentwurf (teils freiwillig) gibt. Aber dass ein großer DAX-Konzern gar keine kompetenten Frauen findet kann mir keiner erzählen. Es gibt genügend Absolventinnen von BWL, Jura usw. Da kann man nicht immer mit der Ausrede kommen, es gäbe zu wenige Informatikerinnen oder Maschinenbauerinnen.

Ich halte überhaupt nichts

Ich halte überhaupt nichts von Quoten, aber viel von Frauen in leitenden Positionen. Wir haben oft Frauen gesucht für den IT, ET-Bereich, aber es gab sehr wenige Bewerbungen von Frauen. Es ist wohl so, dass im Studium es noch bevorzugte Frauen- bzw. Männerstudiengänge gibt. Umgekehrt ist es sehr schwierig, z.B. männliche Bewerber als Lehrer für Grundschulen zu finden. Eine Einstellungsbenachteiligung auf Grund des Geschlechtes habe ich in meinem ganzen Berufsleben nicht erlebt.

Der Union-Wirtschaftsflügel ist so extrem "konservativ",

... also verstaubt, dass sogar moderne Rollenbilder (der Mann versorgt und erzieht Nachwuchs der Nachbarn, verzichtet für dieses altruistische Handeln jedoch auf finanzielles Standbein und Altersvorsorge) weniger bevorzugt werden, als das Bild vom Vorkapitalismus (Herr und Gesinde/Mägde, Machtausübung durch Kapitalvermehrung, Übernahme der vielen christlichen/kirchlichen Begriffe in die "Neuzeit", um am "Hebel" zu bleiben, z.B. alleiniges Wahlrecht).
Was ist so schwer daran, dem im Laufe der letzten mind. 2000 Jahre benachteiligten "schönen" und "schwachen" Geschlecht nun endlich mehr Mitsprache zu geben, - meine Herren? Gleichheit!

Frauenquote bedeutet

Frauenquote bedeutet Quotenfrauen.
Stellen nur nach Qualifikation und Motivation zu besetzen, würde mir mehr Vertrauen einflößen.

/// Am 23. November 2020 um

///
Am 23. November 2020 um 17:04 von frosthorn
...
Wenn ich hier jetzt lese, "die Fähigkeiten sollen entscheiden, nicht das Geschlecht", und damit durch die Hintertür unterstellt wird, Männer hätten nun mal die besseren Fähigkeiten...///
.
Diese Unterstellung betreiben Sie, werter Forist. Meine Berufserfahrung ist, dass es immer primär um Qualifikation ging. Für bestimmte Jobs gibt es einfach viel weniger Frauen- als Männerbewerbungen.

rückständiges Weltbild

"Wir brauchen ein Stoppschild, um die freiheitlich soziale Marktwirtschaft nicht durch noch mehr Überregulierung in Frage zu stellen." Hans Michelbach (CSU)

Die CSU verteidigt ihr rückständiges Weltbild.

Schluss mit der langen Benachteiligung

@ Sisyphos3:
und ich dachte niemand dürfte (lt GG) wegen seines Geschlechts bevor- oder benachteiligt werden

Genau. Und deshalb erhalten die Frauen endlich mal eine faire Chance: 50%.

@ Mika D., um 16:58

Beachtlich, Ihr Schwenk von der Maske zur Frauenquote.

Am Ende steht man nach dem Lesen Ihres Kommentars denn doch einigermaßen ratlos da...

Liebe Männer,

schiebt jetzt bitte keine Panik. Frauenquote bedeutet, dass euch schon noch satte 50% bleiben. Klar soweit?

@Anna-Elisabeth

>>@16:09 von Jim456
//Deswegen heißt die Quote ganz einfach: Jeder der qualifiziert ist, bitte. Der Rest, bitte nicht. Egal wer das ist!//

Wenn das tatsächlich das einzige Kriterium wäre, bräuchten wir weder Quoten noch Gehaltsdiskussionen.<<

Quoten brauchen wir m.E. nicht. Die Gehaltsdiskussionen finde ich sehr spannend, aber leider wird das Thema oft völlig unterkomplex diskutiert.

>>//Es könnten aber auch Frauen eingestellt werden, die nicht die erforderliche Qualifikation haben, aber aufgrund der Quote eingestellt werden.//

Ja, aber wieso ist das bei Männern kein Problem? Oder halten Sie alle Männer auf ihren jeweiligen Posten automatisch für qualifiziert? Ich habe da andere Erfahrungen.<<

Natürlich sind unqualifizierte Männer ebenfalls ein Problem und es kann immer passieren, dass jemand eingestellt wird, der ungeeignet ist. Es gibt jedoch kein Gesetz, dass vorschreibt irgendwo Männer einstellen zu müssen. Das ist der Unterschied.

17:04 von werner1955

>>Merkel, Vl, AKK, Kraft , Löhrman usw sind nur die Zeugen dafür das es mit Frauen auch ohne Qute nicht besser wird.<<

Gut, Sie leben in Ihrer ideologischen Blase.
Aber ehrlicherweise müssen Sie zugeben dass Frau Merkel das Amt besser geführt, hat als ihre 7 Vorgänger.

17:09 von WiPoEthik

Gleichstellung dient der Aufhebung von Diskriminierung
.
das genau eben nicht
am besten man beachtet das Geschlecht nicht
so wenig wie die Herkunft der Person
betrachtet nur seine Qualifikation
der 1. Schritt bei Diskriminierung ist es doch nen Unterschied zu definieren
es muß ja kein 2. Schritt dann folgen daraus was abzuleiten !!

Frauenquote

Was soll das? In meinen Augen ist das geschlechterbezogene Diskriminierung. Wird dann eine Frau für einen Führungsjob bevorzugt, nur weil sie eine Frau ist und evtl. schlechter qualifiziert oder weniger erfahren ist?
Wann gibt Frauenquoten für die Müllabfuhr, die Bundeswehr oder den Polizeidienst?
Da wohl eher nicht oder?

@17:04 von frosthorn

"""und damit durch die Hintertür unterstellt wird, Männer hätten nun mal die besseren Fähigkeiten"""

Sie haben es schon wieder nicht verstanden.
Die Anteile von Frauen und Männern, die sich für verschiedene Berufswege entscheiden, sind nicht gleich. Deswegen ist auch falsch wenn der Staat aufgrund des Geschlechteranteils Zwangsquoten für Berufe einführt.

Gleichberechtigung ist freiheitlich und modern. Staatliche Geschlechterdiskriminierung wie seitens von Reaktionären damals und Sozialisten heute, hat mit Freiheit und Moderne nichts zu tun.

Karriereleiter

Wenn ich das Bild so betrachte, liegt es eindeutig am Schuhwerk. Damit wird Frauen klar der Weg auf der Karriereleiter erschwert.

... um was sich so ein Wirtschaftsflügel alles Gedanken macht.

Am 23. November 2020 um 16:27 von Tremiro

Genau, am Ende nehmen uns die Frauen noch die gut bezahlten Vorstandsposten weg.
Und wozu Masken? Es gibt kein Virus.
--------------------------------------
Haben sie außer Ironie auch eigene Argumente für die Einführung geschlechterbezogener Quoten-und das natürlich nur bei gut dotierten Führungsjobs?

@17:06 von Möbius

"Frauen machen ca. 50% der Bevölkerung aus, deshalb müssen ergo die Top bezahlten Posten in der Wirtschaft auch zu 50% mit Frauen besetzt werden! Was gibt es daran nicht zu verstehen?"

Es ist bezeichnend, dass Sie das nur bei Top-Positionen fordern. Warum machen Sie diese Einschränkung? Warum nicht: Frauen machen ca. 50% der Bevölkerung aus, deshalb müssen ergo die Posten im Bergbau, im Straßenbau, bei der Abfallentsorgung, bei der Montage, im Handwerk, etc. auch zu 50% mit Frauen besetzt werden! Was gibt es daran nicht zu verstehen?

@17:04 von frosthorn

>>Wenn ich hier jetzt lese, "die Fähigkeiten sollen entscheiden, nicht das Geschlecht", und damit durch die Hintertür unterstellt wird, Männer hätten nun mal die besseren Fähigkeiten, dann hat sich seit damals ja wohl nicht viel verändert.

Lächerlich hoch drei, meine Geschlechtsgenossen.<<

Ihre pauschalen Unterstellungen, Anfeindungen und Herabsetzungen, die bei diesem Thema leider jedes Mal von Ihnen zu lesen sind, finde ich nicht in Ordnung.

Niemand unterstellt, dass Frauen unfähig seien - ob direkt oder indirekt. Es gibt außerordentlich viele Gründe dafür, dass die Situation so ist, wie sie ist. Einige davon mögen direkte Diskriminierung à la "Frauen wollen wir hier oben höchstens zum Kaffee bringen und Protokoll schreiben". Ich halte das für die Ausnahme.

Häufig ist das subtiler, teilweise evtl. unbewusst. Wenn die Einstellungsverfahren diskriminierend sind, dann müssen die Verfahren angepasst, objektiviert und überwacht werden.

Wäre es nicht sinnvoll

zuerst in den Parteien eine 50% Quote einzuführen?
Ende 2019 betrug der Frauenanteil in den Parteien:

AFD 17.8%, CSU 21%, FDP 21%, CDU 26%, SPD 32%
Linke 36%, Grüne 41%

Mit gutem Beispiel vorangehen wäre die Devise.

@17:05 von Anna-Elisabeth

"Und bei kaum einem anderen Thema kommen so viele bornierte Männer mit Tazangebrüll aus ihren Höhlen gekrochen. Wovor habt die eigentlich Angst? Vielleicht selbst doch nicht so qualifiziert?"

Welch Armutszeugnis. Haben Sie auch sachliche Argumente pro Quote oder reicht es Ihnen aus Männer zu beleidigen (was eigentlich entgegen der Netiquette ist)?

16:09 von dreikäsehoch

Zitat:"Wenn die Quote kommt, kann keine Frau mehr sicher sein, WARUM sie eingestellt wurde - aufgrund ihrer Qualifikation, oder weil die Quote erfüllt werden musste."

Das ist Quatsch. Wenn die Quote kommt - und ich finde, das ist überfällig - wird die "Quotenfrau" selbstverständlich nach ihrer Qualifikation eingestellt. Sie glauben doch nicht, die Unternehmen stellen irgend eine Frau ein, die nicht qualifiziert ist, nur um die Quote zu erfüllen? Ich glaube, manche werden sich noch wundern, wieviele qualifizirte Frauen auf einmal "entdeckt" werden!

Die SPD sollte erst mal bei sich selber aufräumen

Im deutschen Bundestag sitzen aktuell 65 Frauen und 87 Männer als SPD-Abgeordnete.
Und ja bei den Grünen werden offensichtlich Männer diskriminiert 39 Frauen und nur 28 Männer.
Könnte ja eventuell an den Ambitionen und der Qualifikation liegen...oder?

wieder eins dieser Politikthemen

die eine sehr kleine und sehr spezielle Gruppe von Menschen betrifft aber zum großallmächtigen Problem aufgebauscht wird um vom Eigentlichen abzulenken: die immer noch große Diskrepanz von Verdienst, guten Jobs, erträgliche Arbeitszeiten, vertragsgebundene (Betrieb oder Tarif) Beschäftigungen, Doppelbelastung Familie und Beruf, alleinerziehendes Elternteil usw usw....
Mit alldem hat eine Vorstandsfrau eher weniger Probleme, viele andere Frauen aber schon.

Gute Frauen "setehen ihren Mann"...

Gute Frauen "stehen ihren Mann" - in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sie brauchen dazu m.E. keine Frauenquote. Aber ich möchte mir in dieser Frage kein abschließendes Urteil anmaßen.

Das mit der...

Das mit der Quote kann sehr schnell ausufern.
Frau oder Mann geht heute nicht mehr, wir schauen zwar danach aus aber sind wir es auch. Wären schon mal drei Möglichkeiten.
Das Aussehen sollte auch eine Rolle spielen, groß, klein, dick oder dünn.
Dann wäre noch die soziale Herkunft, der Beruf und die politische Einstellung mit einzubeziehen.
Schwarz und weiß reicht auch nicht aus, bunt sollte es sein.
Dies wäre dann nicht nur in der Wirtschaft zu leben sondern auch in öffentlichen und politischen Ämtern.
Naja...

Am 23. November 2020 um 17:04 von frosthorn

Wenn ich hier jetzt lese, "die Fähigkeiten sollen entscheiden, nicht das Geschlecht", und damit durch die Hintertür unterstellt wird, Männer hätten nun mal die besseren Fähigkeiten, dann hat sich seit damals ja wohl nicht viel verändert.
--------------------------------------
Sie unterstellen also allen, die sagen Qualifikation und mentale Fitness soll entscheiden und nicht das Geschlecht, sie würden Männer für die besseren Führungskräfte halten?
Sorry- aber das ist ziemlich armselig.

17:04 von werner1955

Zitat:"Merkel, Vl, AKK, Kraft , Löhrman usw sind nur die Zeugen dafür das es mit Frauen auch ohne Qute nicht besser wird."

Das war ja jetzt ganz billig! Wahrscheinlich nur, weil 1000 Zeichen nicht ausreichen, haben Sie wohl vergessen, die ganzen männlichen Versagertypen aufzuzählen, ich fange einfach mal bei Verkehrsministern an: Scheuer, Dobrindt, Ramsauer, Tiefensee...usw.usf. Im Übrigen geht es bei der Frauenquote nicht um MinisterInnen, sondern um Vorstände von börsennotierten Unternehmen. Haben Sie wohl überlesen...

@17:06 von frosthorn

"""Das muss man, denke ich, gar nicht weiter kommentieren."""

Wahrscheinlich die beste Entscheidung, wenn man nicht versteht wie staatliche Eingriffe in das Private, sich auf Wohlstand und Freiheit auswirken.

17:18 von Sisyphos3

>>warum stellt man nicht den qualifiziertesten Bewerber ein...<<

Weil dann die meisten Vorstands- und Aufsichtsratposten an Frauen gehen würden.

um 17:22 von Giselbert

>>
Sehe ich genauso, ist eine klare Benachteiligung von Männern, z.B. wenn eine Frau bei schlechterer Qualifikation vorgezogen werden muss, da es eine Quote zu erfüllen gibt.
Und wenn Quote, wieso nur für Führungspositionen und nicht auch für den Straßenbau, die Bundeswehr, die Kanalreinigung ...
<<

Sie hängen ganz tief im überkommenen Denken fest: Die Mini-Quote geht ja gerade davon aus, dass die Frauen wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden. Im Hinblick auf Schul- und Uni-Abschlüsse spricht auch sehr viel dafür.
Bei DAX-Vorständen spielt die Qualifikation im herkömmlichen Sinn keine Rolle, sondern eher Erfahrungen wie Sanierung, Umstrukturierung, Expansion etc.
Mit Straßenbau, Bundeswehr und Kanalreinigung haben Sie auch daneben gegriffen, denn Frauen mussten sich auch in den angeblichen Männerberufen eine Stellung erkämpfen.

Grundübel zu wenig Arbeitsplätze

Zu alt, zu gering qualifiziert, eine Frau, zu ...

Gäbe es genügend Arbeitsplätze wäre das alles kein Thema, auch ein gutes Gehalt nicht.

Der Arbeitgeber hat die Wahl (Beispiel aus erster Hand, 200 Bewerber auf eine Sekretärinnenstelle), der Arbeitssuchende das Nachsehen.

um 17:16 von Klärungsbedarf

Na und? In vielen Unternehmen knallen Türen und wird mal gebrüllt! Und ich würde Ihnen empfehlen, dass Wort Bewerbungsverfahren nicht so wörtlich zu nehmen! Fakt ist jedenfalls, dass die Kandidaten nicht beim Spritzapfen an der Tanke angesprochen werden!

Im Übrigen: es soll auch Frauen geben, die brüllen können! Teilweise sogar besser und hartnäckiger als Männer! Ich gehöre übrigens auch zur Führungsetage eines größeren Unternehmens und kann nur bestätigen, dass es bei „Bewerbungen“ an Frauen mangelt! Und Sie können mir ruhig glauben, dass bei uns nur die Qualifikation ausschlaggebend ist!

Wolf im Schafspelz

Eine Quote für diese und jene Untergruppe ist wie ein Wolf im Schafspelz. Sie zerstört a priori die Gleichberechtigung. Hier will und kann ich der von mir eigentlich geschätzten SPD und auch den Grünen nicht mehr folgen.
Eine Quote mag in Einzelfällen zum Schutz von Minderheiten einen Sinn machen. Aber für mich schießt der aktuelle sehr starke Einfluss der Feministen weit über das erträgliche hinaus.

@schmokie 17:16 Uhr: es gibt sogar Professorinnenstellen!

Meist zwar noch zeitlich begrenzt aber trotzdem irgendwie eigenartig ...

Das impliziert doch das Frauen in universitären Berufungsverfahren benachteiligt würden.

Gern vorgebrachte Begründung: es gibt so viel weniger weibliche als männliche Professoren. Stimmt. Allerdings stimmt es eben auch dass das oft daran liegt das Frauen diesen Karriereweg garnicht anstreben.

Und auf der anderen Seite gibt es inzwischen in Deutschland schon Fachbereiche in den Geisteswissenschaften, die von Frauen dominiert werden. Da ist es dann schon komisch wenn mal ein Mann berufen wird in einer Berufungskommission die fast nur aus Frauen besteht ....

@17:25 von Sisyphos3 16:55 von Anna-Elisabeth

//Neid und Mißgunst gibt unter Männern wie unter Frauen//

Ohne Zweifel! Ich bezog mich hier nur auf den Vorwurf "Quotenfrau". Und natürlich bestreite ich nicht, dass es auch Frauen gibt, die in ihrem Job überfordert sind. Für mich ist das keine Geschlechterfrage.

Die Quote wird Versäumnisse der Politik auch nicht richten

Wenn man auf den Anteil von Frauen in Führungspositionen anderer Ländern verweist - Schweden wird hier gerne genannt -, sollte man jedoch nicht verschweigen, dass diese Länder seit JAHRZEHNTEN LANGFRISTIG daran arbeiten sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen. In Schweden können Mütter und Väter z.B. ihr Kind zu beliebiger Zeit in die Kita bringen - also wenn man in einer Nachtschicht arbeitet auch von 20:00 bis 2:00 Uhr. Wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen vorgibt, wird sich das gesellschaftliche Umfeld entsprechend entwickeln ...

Vielleicht sollten Politikerinnen und Politiker einfach einmal logisch denken und ENDLICH mit den ERSTEN SCHRITTEN anfangen! Also nicht zu jeder Wahl das Kindergeld stumpf erhöhen und mit der Gießkanne ausschütten, sondern Kita- und Schul-Ruinen abreißen und konsequent ausbauen, und zwar zeitgemäß. (Nicht wie im Landkreis Gifhorn, da werden 2020 Toiletten saniert, um sich danach wieder für 50 Jahre mit Kaltwasser die Hände zu waschen.)

17:05 von Anna-Elisabeth

«Und bei kaum einem anderen Thema kommen so viele bornierte Männer mit Tazangebrüll aus ihren Höhlen gekrochen. Wovor habt die eigentlich Angst? Vielleicht selbst doch nicht so qualifiziert?»

Sie tun dem Herrn Tarzan sehr Unrecht.
Der war eher sehr verständnis- und liebevoll zu seiner Jane. Und erkannte auch an, wenn die was genau so gut, oder gar besser konnte, als er selbst.

Auch bspw. Berggorillas sind echte Frauenversteher. In ihren Gruppen wollen sie nur das eine Einzige: dass es allen gut geht, die dabei sind in der Gruppe. Bei den Steinzeitmenschen waren auch Frauen, die mit Tiere jagten. Es war eine Frau (sehr vermutlich), die den Ackerbau erfand.

Irgendwie hat wer im Lauf der Jahrtausende die Geschlechterrollen einbetoniert. Die Verhaltensmuster, welches Geschlecht wie zu sein habe + für was sich interessieren, und was tun solle.

Aus der Höhle mit Gebrüll kam da ganz vor allen anderen … die Kirche als Institution. Nicht der Herr Tarzan … und nicht der Gorilla vom Berg.

Die gesamte Politik - die

Die gesamte Politik - die Union vorab - hat immer noch nicht kapiert, dass eine neue Generation vor der Tür steht. Eine Generation, aus der ihre zukünftigen Wähler kommen werden.
Das ewige Zahlentheater Frauen , die Unfähigkeit vieler Parteien zu einer kommunikativen Selbstdarstellung im Netz ... sie schaffen es nicht.
Die zukünftigen Zahlen werden ihnen zeigen, dass sie schon seit Jahren hängengeblieben sind.

@17:06 von frosthorn @freier markt, 16:29

//"Das wird teuer: Freiheits- und Wohlstandsverluste."
---
Das muss man, denke ich, gar nicht weiter kommentieren.//

Ich weiß nicht woran es liegt, aber neuerdings muss ich immer lachen, wenn es zu 'dicke' kommt.

sachliche Diskussion wohl nicht gefragt

@ Hr. Paschulke:
"Wissenschaftliche Belege?"

@ 17:28 von gestört aber geil
"Wir lassen uns nicht mehr vertrösten
Ich sch... auf wissenschaftliche Belege...."

Gel, wer braucht schon eine "sachliche" Diskussion oder sachliche Argumente?

17:28 von Autograf

Zitat:"Da bedeutet bei vielen Technik- oder Ingenieurunternehmen, dass man dort in Zukunft nicht mehr als Mann Finanzvorstand werden kann"

Sind die alle börsennotiert oder paritätisch mitbestimmt? Nur um die geht es nämlich. Übrigens nett, dass Sie Frauen zutrauen, rechnen zu können. Technische Qualifikationen sehen Sie wohl weniger?

Zitat:" Warten wir doch, bis die die Berufslaufbahn bis zum Vorstand durchlaufen haben. "

Die Selbstverpflichtung der Unternehmen gibt es schon lange. Ich glaube nicht, dass es an den "unfähigen" Frauen liegt, dass so wenige in ihrer Berufslaufbahn bis zur Vorstandsebene durchdringen. Das hat andere Gründe und gegen die richtet sich der Gesetzentwurf. Wir können dann in 10 oder 20 Jahren wieder darüber nachdenken, so ein Gesetz abzuschaffen, wenn es endlich selbstverständlich ist, dass Männer und Frauen gleich behandelt werden und die gleichen Chancen bekommen.

17:30 von Möbius

>>Wie wärs mit der Frauenquote im Bundestag ? <<

Wie wäre es mit der Frauenquote im Straßenbau oder sonstige handwerkliche Berufe?

Warum wird davon nicht gesprochen!?

@Sisyphos3 17:29

" 16:57 von Ist Wahr

ist das nicht etwas sehr überzeichnet dargestellt?"

Nein, ist es nicht.

"in nem Betrieb kommt es doch auf den Erfolg an, Gewinn etc.
da nehme ich doch keine "Pfeife" nur weil es ein Mann ist,"

Doch, genau das wird (unbewusst) in Deutschland ganz verbreitet gemacht.

"wenn ich dadurch mein Geschäftsergebnis verschlechtere"

Das machen Sie ja nicht absichtlich, sondern unbewusst. Deswegen tut sich da ja auch seit Jahrzehnten nichts.

@17:06 von Möbius

***so hat zB FFF Aktivistin Luisa Neubauer sogar den vom noch-SIEMENS Chef Kaeser angebotenen Aufsichtsratsposten ABGELEHNT !***

Tja, so eine Absage muss man(frau) sich leisten können. Sie können sicher sein, Frau Neubauer kann...

@Zuschauer49

"Stellen nur nach Qualifikation und Motivation zu besetzen, würde mir mehr Vertrauen einflößen."

Nur leider wird das nicht gemacht, sonst wären mehr Frauen in höheren Positionen vertreten.
Also braucht es (leider) die Quote.

verstehe ich das richtig?

Also dann mach ich mir die Argumentation mal versuchsweise zu eigen: die bisherige Praxis, gemäß der nur Qualifikation und nicht das Geschlecht den Ausschlag gibt, führt also dazu, dass mehr Männer als Frauen in leitenden Funktionen sitzen. Heißt das, von 100 qualifizierten Bewerber*Innen sind 90 Männer und nur 10 Frauen? Ein vorurteilsfreier Personaler schaut sich also 100 Männer und 100 Frauen an und stellt dann fest, dass von den 100 Männern 90 geeignet sind und von den 100 Frauen nur 10?

Kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen.

@17:33 von Anna-Elisabeth

Gleichstellungsbeauftragte können im Regelfall nicht von Männern gewählt werden und haben auch nur in absoluten Ausnahmefällen die Aufgabe für die Gleichstellung von Männern zu sorgen.
Grund: Laut Theorie ist man gleichgestellt, wenn man so wenig diskriminiert wird wie ein heterosexueller Single-Mann jüngeren Alters. Gleichstellung als Mann bekommen Sie im Regelfall höchstens bei Behinderung, ggf. als Familienvater, aufgrund eines Migrationshintergrundes oder hohen Alters.

Bei meinem alten Arbeitgeber gab es Quoten (wenn ich mich nicht irre für höhere Führungspositionen) - nur für Frauen. Ich fragte die Gleichstellungsbeauftragte, wie es aussieht, wenn Männer in bestimmten Bereichen unterrepräsentiert seien - gelten die Quoten dann auch?

Antwort war sinngemäß: Nein, wenn Frauen unterrepräsentiert sind liegt es an (struktureller) Diskriminierung. Eine Unterrepräsentation von Männern hat mit Diskriminierung allerdings nichts zu tun.

Mit zwei Sätzen abgekanzelt.

@sisyphos, 17:33

(...)gelegentlich kommt ein Proporz bezüglich Migrationshintergrund gut an

Und trotzdem gibt es keine Migrantenquote, eine solche wird nicht einmal ernsthaft diskutiert. Auch keine Jugendquote oder Behindertenquote.

Nur bei Frauen soll es eine Quote geben.

Unlogisch.

17:40 von gestört aber geil

Genau. Und deshalb erhalten die Frauen endlich mal eine faire Chance: 50%.
,
eine faire Chance ist, wenn man Qualifiziert ist
nicht das aktuell "richtige" Geschlecht hat

der derzeitige CDU Wirtschaftsflügel ideenlos und verkrustet

Europa, mit Deutschland, war im 19. Jahrhundert der Ideentreiber für wirtschaftlich Prozesse und Innovationen.
Mit Recht hat im 20. Jahrhundert die CDU dieses Erbe für sich beansprucht und mit klugen Köpfen wie Erhardt und Adenauer die europäische Wirtschaft geprägt, eigentlich sogar erfunden.

Diese Erfolge hat es gegeben, weil die damalige Politik sich den Notwendigkeiten der schlimmen Nachkriegszeit gestellt und erkannt hat, was notwendig ist für Menschen und Gesellschaft.

Dagegen ist der derzeitige CDU Wirtschaftsflügel ideenlos und verkrustet. Nicht erkennend, das im 21. Jahrhundert andere, neue Aufgaben und Herausforderungen anstehen und Wirtschaft und Gesellschaft sich neu orientieren müssen (Umwelt, gesellschaftliche Anforderungen, Abbau globaler Ungerechtigkeiten).
Da muss sich die CDU bewegen und von den alten ideenlosen Sturköpfen wie Merz verabschieden.

omg

Nach langjähriger, ehrenamtlicher Tätigkeit in der Computerwerkstatt eines Jugendzentrums kann ich nur bestätigen: 'Mädchen können besser löten als Jungs'! -.-

Die trauen sich nur zuerst nicht, aber wenn sie erstmal angefangen haben... =)

"Gender Pay Gap": durch keine Fakten gedeckte linke Fake News

Zitat: "Merkel wirft ihr politisches Gewicht auch nicht dagegen in die Waagschale, dass Frauen weiterhin deutlich weniger als Männer verdienen - bei gleicher Qualifikation."

Der Mythos "Gender Pay-Gap" wurde schon 1000 Mal widerlegt ... die "formale Qualifikation" ist sowieso nur ein Karrierefaktor unter vielen. Ebenso wichtig sind
- Berufsefahrung
- Art der Qualifikation: ein "Studium" der Gender-"Wissenschaften" ist etwas anderes als ein MaschBau-Studium.
- Arbeitsleistung: quantitativ und qualitativ
- etc. etc.

All diese Faktoren bleiben bei sog. "Gender Pay Gap"-Berechnungen meistens außen vor, sodass am Ende des Tages nichts von einem Gap übrig bleibt. Höchstens der Gap des ideologischen Bias und der Realität.

Das ist dann aber etwas anderes.

Marktwirtschaft nennt man das nicht mehr!

Zitat: ""Nun gibt es immer wieder Unternehmen, die sich die Zielgröße Null setzen", moniert Merkel. Dafür habe sie "null Verständnis"."

Uiuiu ... wie nennt sich noch einmal die Staats- Und Wirtschaftsform, wo der Staat sich anmasst, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie einzustellen haben, wie sie sie zu bezahlen haben?

Was geht das Frau Merkel oder sonst wen in einer Partei an, welches Geschlecht jemand hat, der in einem privaten Unternehmen arbeitet??!

Oder haben wir schon längst aufgehört, ein freies und marktwirtschaftliches Land zu sein!?

@17:28 von Autograf

//Aber bei aller Kritik: Ich freue mich, dass immer mehr Frauen Spaß an den MINT-Berufen finden und feststellen, dass sie oft dafür begabt sind. Gerade in der Mathematik haben wir viele neue Talente entdeckt. Aber warum jetzt Gesetze? Warten wir doch, bis die die Berufslaufbahn bis zum Vorstand durchlaufen haben. Dann wird man sie gerne zum Vorstand ernennen, ohne auf das Geschlecht zu achten. Jetzt produzieren wir nur Quotenfrauen.//

Ihr Optimismus in Ehren, ist aber leider nicht gerechtfertigt.
Vor allem im Wissenschaftsbetrieb wird mit zweierlei Maß gemessen. Es gibt Studien, die das belegen. Man hatte wissenschaftliche Arbeiten bewerten lassen. Eine Gruppe hatte alle Angaben über die Verfasser der Arbeiten. Der zweiten Gruppe fehlte das Wissen über Alter und Geschlecht. In der ersten Gruppe wurden fast alle Arbeiten von Frauen schlechter bewertet. In der zweiten Gruppe schnitten die Frauen im Durchschnitt etwas besser ab als die Männer.

17:04 von frosthorn - >>Wenn ich hier jetzt lese, "die

Fähigkeiten sollen entscheiden, nicht das Geschlecht", und damit durch die Hintertür unterstellt wird, Männer hätten nun mal die besseren Fähigkeiten, dann hat sich seit damals ja wohl nicht viel verändert.<<

Das mag bestimmt zum Teil stimmen, aber generell glaube ich das nicht.
Das sage ich ihnen als Frau!

Ob Mann oder Frau, keiner hat bessere Fähigkeiten! (ausgenommen Kinder kriegen, hier sind Männer absolute Nieten, grins)

Und Frauen haben körperlich eine schwächere Konstitution als Männer. Männer finden sie im Straßenbau- Frauen nicht

Der Ruf nach Frauenquote wird hier so schnell nicht kommen.

-----------

Jeder Unternehmer sollte selbst entscheiden, wen er einstellt und Stellen nicht nach Quoten besetzen zu müssen.

Muss denn jeder Quaaark mittlerweile politisch geregelt werden?

Wir sind doch keine kleinen Kinder, oder?

Heute die Frauenquote, morgen die Ausländerquote, übermorgen LGBT -was auch - immer Quote?!

Politikverdrossenheit?

Kein Wunder!

Gewerbefreiheit

Das GG sichert die Gewerbefreiheit. In Thüringen wurde bereits der Versuch, Parteien eine Frauenquote von außen aufzudrängen, vom Verfassungsgericht abgewehrt.

In Grundschulen liegt die Frauenquote bei 80%. Im Gymnasium bei 60%. Warum kümmert sich der Staat nicht zunächst um seine eigen Beamten und stellt Chancengleichheit bei den Lehrern her?

Was kommt als Nächstes? Wird auch z.B. der Frauenzeitschrift Emma eine 50% Männerquote verordnet?

@17:43 von Tremiro

//Aber ehrlicherweise müssen Sie zugeben dass Frau Merkel das Amt besser geführt, hat als ihre 7 Vorgänger.//

Na, das ist jetzt aber wirklich Ansichtssache und hat nichts mit Ehrlichkeit zutun.

@Freier Markt - 16:29

"Es belegt nochmals wie weit die CDU nach links abgedriftet ist, dass sich immer weniger in der CDU gegen sozialistische Tendenzen positionieren. Warum übt fast nur der Wirtschaftsflügel Kritik?"

Ach kommen Sie - auch Frau Verteidigungsministerin und (Noch-) CDU-Vorsitzende Annegret K-K übt doch auch Kritik an ihrer Geschlechtsgenossin Franziska Giffey (SPD).

Wenn Giffey der Titel aberkannt wird, muss sie nach AKK-Empfehlung zurücktreten.

Ist deswegen interessant, warum sich Annegret dann bei Andy Scheuer mit solch einer Forderung so vornehm zurückgehalten hat (etwa aus Respekt vor einem männlichen Kollegen mit einem vermeintlich größeren Gehirnvolumen...)?

"Frauen warten schon viel zu lange"

Zitat: "Das werde durch die Aussagen Michelbachs jetzt noch einmal deutlich. "Diese persönlichen Empfindlichkeiten einzelner sind mir egal. Sie müssen uns allen egal sein", sagte Mast. Denn viel zu viele Top-Frauen warteten schon viel zu lange."

Das ist aber schlecht, wenn so viele Top Frauen zu lange warten, wie behauptet.

Wieso werten sie nicht selber aktiv und - im schlimmsten Fall - warum gründen sie keine eigenen Unternehmen. Zielstrebigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Fleiß, Intelligenz sind - neben einem "Studium" der Gender-"Wissenschaften" - ohne welches heutzutage natürlich nichts mehr geht - die charakteristischen Eigenschaften von Personen - ob Mann oder Frau, die in Führungspositionen Verantwortung übernehmen wollen und KÖNNEN!

Warten gehört nicht dazu!

@mispel 17:52 Uhr: mein Kommentar war ironisch gemeint

Ironie versteht nicht jeder. :-D ..

@17:49 von Freier Markt

>> Die Anteile von Frauen und Männern, die
>> sich für verschiedene Berufswege
>> entscheiden, sind nicht gleich

Haben Sie Sich auch schon mal überlegt, daß Frauen bestimmte Berufe gar nicht erst erlernen, weil sie wissen, daß sie eh keine Chance auf Beförderung haben?

@Werner40

"Umgekehrt ist es sehr schwierig, z.B. männliche Bewerber als Lehrer für Grundschulen zu finden." Am 23. November 2020 um 17:34 von Werner40

*

Dabei wären gerade sie für Jungs sehr wichtig.
Schon im Kindergarten klebten meine Söhne (und andere Jungen) immer an dem einen jungen Mann, der gerade das FSJ absolvierte.

Aber soweit ich weiß, nimmt man da fast jeden Mann, der sich bewirbt und halbwegs untergebracht werden kann, so dass an der Grundschule meiner Kinder immer mehrere männliche Lehrer waren. Gerade für die weiblichen Lehrer war das auch eine Entlastung, weil manche Jungs es halt nötig haben auch mal ein männliches Vorbild zu haben, sonst machen sie einfach das Gegenteil von dem, was sie für weiblich halten (Beispiel: weiblich ist Hausaufgaben zu machen, also mache ich das nicht).

Quoten können sehr hilfreich sein.

(Gerade in der Geschäftswelt wird noch mancherorts über "Entspannungsbesuche" geregelt - was hat das mit Fähigkeiten des Chefs zu tun?)

Wirtschaftsflügel übt Kritik ....

Und beweist sich als das, als was es sich gehört, als konservativ. Oder wie soll man die historisch hegebrachte "Männerquote" nennen, die sich aus traditionellem Rollengebaren quasi von selbst ergibt.

Am 23. November 2020 um 18:04 von Peter Meffert

Das war ja jetzt ganz billig! Wahrscheinlich nur, weil 1000 Zeichen nicht ausreichen, haben Sie wohl vergessen, die ganzen männlichen Versagertypen aufzuzählen, ich fange einfach mal bei Verkehrsministern an: Scheuer, Dobrindt, Ramsauer, Tiefensee...usw.usf. Im Übrigen geht es bei der Frauenquote nicht um MinisterInnen, sondern um Vorstände von börsennotierten Unternehmen. Haben Sie wohl überlesen...
---------------------------------------------
Da haben sie recht-in Vorständen von börsenorientierten Unternehmen hätten die genannten nicht mal bei einer Frauenquote eine Job bekommen.

Grundannahme der Frauenquote

Frauen, so wird vermutet, seien diskriminiert.

Aus meinem eigenen Berufsleben kann ich eher das Gegenteil berichten: Frauen werden gezielt gefördert. Sogar privilegiert zB beim hochaktuellen Thema „Home Office“

Was macht aber zB ein Unternehmen, das einen Physiker/in sucht und sich unter den weiblichen Bewerbern nur eine Wirtschaftsinformatikerin findet (was schon recht selten ist ...)?

Quoten

nur bei Funktionen, die keine Ausbildung oder Qualifikation erfordern. Zum Beispiel: Politiker, Landraete, Parlamentarier. Vielleicht auch fuer bestimmte Funktionen im Staatsapparat wie Staatssekretaere, Ministerialdirektoren...

Quoten auf keinen Fall fuer die Wirtschaft, das Handwerk, die Forschung, die Lehre usw.

Bitte nicht

Die Union bekennt „Farbe“

„"Die Union hat schon zu viele Grundsatzpositionen einem wankelmütigen Zeitgeist geopfert", sagte Michelbach (CSU)“/
„Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast: "Unternehmen mit diversen Teams sind erfolgreicher, als andere - das belegen zahlreiche Studien", sagte Mast. "Es sind also mitnichten Belastungen, die wir beschlossen haben, sondern echte Wirtschaftsförderung."

Das ist eine schlüssige Folgerung aus einer statistisch schon lange belegten Tatsache.
Damit müsste jetzt eigentlich klargestellt sein, dass es der Union mitnichten um echte Wirtschaftsförderung geht, sondern offenbar ausschließlich um die Verteidigung ihrer „Grundsatzposition“.

@Am 23. November 2020 um 16:02 von Hr. Paschulke

Zitat: "Ich bitte um wissenschaftliche Belege, dass die geringere Zahl von Frauen in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen durch Verschulden der Unternehmen zustande kommt und nicht durch das Verhalten und durch die Lebensentwürfe von Frauen."

Jetzt kommen Sie nicht mit Logik und Fakten!

Das stört hier nur!!

@18:16 von schabernack 17:05 von Anna-Elisabeth

//Sie tun dem Herrn Tarzan sehr Unrecht.//

Stimmt, und dann habe ich seinen Namen auch noch falsch geschrieben...

Ich hoffe aber doch, dass meine anderen Kommentare deutlich machen, dass ich nicht DIE Männer meine. Nur eben die, aus den Höhlen.

//Irgendwie hat wer im Lauf der Jahrtausende die Geschlechterrollen einbetoniert. Die Verhaltensmuster, welches Geschlecht wie zu sein habe + für was sich interessieren, und was tun solle.//

Tja, da sollte man mal analysieren, welche Betonmischung das ist. Bei der Haltbarkeit könnte man damit sicher reich werden.

//Aus der Höhle mit Gebrüll kam da ganz vor allen anderen … die Kirche als Institution.//

Lag vielleicht daran, dass die Männer(!), die diese Kirche vertraten, die Quote noch nicht kannten.

@Am 23. November 2020 um 16:49 von Anna-Elisabeth

Zitat: "//Es könnten aber auch Frauen eingestellt werden, die nicht die erforderliche Qualifikation haben, aber aufgrund der Quote eingestellt werden.//

Ja, aber wieso ist das bei Männern kein Problem? Oder halten Sie alle Männer auf ihren jeweiligen Posten automatisch für qualifiziert? Ich habe da andere Erfahrungen."

Es ist nicht die Frage, ob es unqualifizierte Personen - ob Mann oder Frau - beruflich tätig sind. Es geht darum, ob ein Staat Unternehmen vorschreiben darf, wen sie einstellen.

Ebenso zählen weniger "Erfahrungen", sondern statistisch belegbare Fakten.

Qualifikation

Die Behauptung lautet:
Die Quote kann dazu führen, dass weniger qualifizierte Personen aufgrund ihres Geschlechts in bestimmten Branchen besser qualifizierten Personen vorgezogen werden.

Newsflash: genau das ist seit ewigen Zeiten in praktisch allen Branchen passiert. Wenn ein Unternehmen einen Mittelbau hat, in dem die Verteilung ca. 50:50 beträgt, dann aber alle zwanzig Spitzenpositionen von Männern besetzt sind, dann sind dort zehn besser qualifizierte Frauen durch zehn Männer mit (geringfügig) schlechterer Qualifikation am Aufstieg gehindert worden.

Die Quotenregel wird in manchen Fällen zu Ungerechtigkeit führen, aber dafür eben im Gegenzug mit sehr viel mehr Ungerechtigkeit aufräumen.
_

Ein guter Bekannter

sagte mir-versuch doch mal in Berlin als heterosexueller Mann mit ausgezeichneter Qualifikation einen Job im gehobenen Dienst zu bekommen-da sitz du aber ganz hinten im Bus. So soll es also zukünftig auch in den Vorstandsetagen aussehen.
Geschlecht, Ethnie, Behindertengrad-sexuelle Ausrichtung-dass sind die Kriterien , nach denen zukünftig ausgewählt wird.
Ja ok-Qualifikation kommt auch noch ganz zum Schluss.

@Am 23. November 2020 um 17:33 von Anna-Elisabeth

Zitat: "@16:48 von WiPoEthik
//Quoten sind kein Gleichberechtigungsinstrument, sondern ein Instrument der Gleichstellung und stehen der Gleichberechtigung entgegen.//

An meinem früheren Arbeitsplatz gibt es für verschiedene Bereiche Gleichstellungsbeauftragte - für Männer UND Frauen. Es geht da auch um die Gleichstellung von Behinderten.

Wo ist Ihr Problem?"

Wo das Problem ist?

Das Gleichstellungs- und sonstwas-Beauftragte in einem privaten Unternehmen nichts zu suchen haben und Unternehmen nicht vorzuschreiben haben, ob sie einen mann und Frau einstellen.

Völlig überflüssig. Reinste Geldverschwendung.

Kann weg!

@18:21 von morgentau19 17:30 von Möbius

//Wie wäre es mit der Frauenquote im Straßenbau oder sonstige handwerkliche Berufe?

Warum wird davon nicht gesprochen!?//

Ja, und eine Quote in der Säuglingspflege oder bei den Hebammen? Warum wird darüber nicht gesprochen?

@18:27 von rossundreiter @sisyphos, 17:33

//...oder Behindertenquote.//

Im ÖD gibt es die. Könnte man natürlich auch auf andere Bereiche übertragen.

Am 23. November 2020 um 18:22 von DrBeyer

"in nem Betrieb kommt es doch auf den Erfolg an, Gewinn etc.
da nehme ich doch keine "Pfeife" nur weil es ein Mann ist,"

Doch, genau das wird (unbewusst) in Deutschland ganz verbreitet gemacht.

"wenn ich dadurch mein Geschäftsergebnis verschlechtere"

Das machen Sie ja nicht absichtlich, sondern unbewusst. Deswegen tut sich da ja auch seit Jahrzehnten nichts.
----------------------------------------------
Niemand in einem Dax Unternehmen stellt "Peifen" ein, nur weil sie Männer sind.
In der Politik siehts da schon anders aus-siehe den Aufsichtsrat vom BER- Wowereit und Freunde sag ich da nur-ach und ja richtig die waren ja auch noch von der SPD.

Frauenquote oder Männerquote

Ist egal. Das mit der Gleichberechtigung ist eine paradoxe Sache: muß man sie fordern, ist sie schon eingeschränkt.
Und: Gleichmachen bei unterschiedlichen Ausgangsbedingungen ist auch nicht gerecht.

Die Frauenquote geht hier meiner Meinung nach in Ordnung.

Statt Feministinnen und Machos sind mir Normalos am liebsten, und die haben häufig auch keine Probleme mit der gegenseitigen Wertschätzung.

18:24 von frosthorn

"Heißt das, von 100 qualifizierten Bewerber*Innen sind 90 Männer und nur 10 Frauen? Ein vorurteilsfreier Personaler schaut sich also 100 Männer und 100 Frauen an und stellt dann fest, dass von den 100 Männern 90 geeignet sind und von den 100 Frauen nur 10?"

Wie kommen Sie darauf, dass unter den Bewerbern zwangsläuig Parität herrscht? Können Sie sich kein ungleichmäßiges Verhältnis vorstellen? Meinen Sie es bewerben sich auch immer 100 männliche und weibliche Kindergärtner auf eine offene Stelle?

nicht um MinisterInnen?

Peter Meffert @
Auch Sie haben meien beitrag nicht gelesen.

Es geht darum das meiner persönlichen Meinung nach die Damen die ich aufgeführt habe nicht gute Entscheidungen für mich persönlich und unser Land getroffen haben.

Wenn jetzt auch in der Wirtschaft Quote vor Quali geht habe ich die Sorge das es auch da noch schlimmer wird.

Die Wurzeln der CDU

Wenn man sich die Entstehung der CDU ansieht, könnte man sie als eine Schöpfung der deutschen Arbeitgeber betrachten. Ihr Arbeitnehmerflügel führt bis heute ein Schattendasein. Viele wissen nicht, dass es ihn gibt.

Lustig

Was denken manche, wen z.B. Frau Merz (Vorstandscheffin Thyssen Krupp) nach Saudi Arabien oder in die Emirate oder nach Indien zu Verhandlungen schickt -Frauen?

@Sisyphos3 um 19:11

"eine faire Chance ist, wenn man Qualifiziert ist
nicht das aktuell "richtige" Geschlecht hat"

Bisher hat es gereicht ein Mann zu sein und jetzt sind halt die Frauen dran.
Wir können es ja mal ein paar Jahrzehnte damit probieren. So als Ausgleich.

Wie wäre es, wenn man

Wie wäre es, wenn man betriebskindergärten und hörte vorschreibt?
Dann könnten Frauen viel einfacher Kinder und Karriere unter einen Hut bringen.
Ind die Betriebe hätten direkt Zugriff auf die Führungskräfte von morgen.

um 18:11 von DB_EMD

>>
Ich gehöre übrigens auch zur Führungsetage eines größeren Unternehmens und kann nur bestätigen, dass es bei „Bewerbungen“ an Frauen mangelt! Und Sie können mir ruhig glauben, dass bei uns nur die Qualifikation ausschlaggebend ist!
<<

Wenn Sie zur Führungsetage eines größeren Unternehmens gehören, dann sind Sie jedenfalls nicht jemand, der mit der Besetzung von DAX-Vorstandsposten betraut ist. Und nur darum geht es hier. Um es hier mal klar zu sagen: Es gibt für jeden DAX-Vorstandsposten mindestens eine Frau, die diesen einnehmen könnte. So wenig qualifiziert wie es Wirecard-Vorstände waren. wird man natürlich etwas länger suchen müssen.

19:11 von Sisyphos3

<< 17:40 von gestört aber geil

"Genau. Und deshalb erhalten die Frauen endlich mal eine faire Chance: 50%."
,
eine faire Chance ist, wenn man Qualifiziert ist
nicht das aktuell "richtige" Geschlecht hat>>

,.,.,

Genau das sagt 'gestört aber geil' ja auch.

Nur, dass SIE die tausend Jahre, in denen Frauen keine faire Chance hatten, fortsetzen wollen.

Das können Sie auch nicht mit einem Mogeln "nicht das aktuell 'richtige' Geschlecht übertünchen.
Letztlich ist diese Unterstellung eine Unverschämtheit.

Wertschätzung

Wer Menschen grundsätzlich wertschätzt,
dem kommt es nicht in den Sinn nach männlich, weiblich, weiß, lila oder schokoladenfarbig zu unterscheiden.

Andere Menschen werden gering geschätzt,
um sich selbst zu erhöhen.

Ich könnte nicht in den Spiegel schauen,
wenn ich mir mein Selbstwertgefühl auf diese Weise zu erschummeln versuchte.

um 19:18 von Blitzgescheit

>>
Was geht das Frau Merkel oder sonst wen in einer Partei an, welches Geschlecht jemand hat, der in einem privaten Unternehmen arbeitet??!

Oder haben wir schon längst aufgehört, ein freies und marktwirtschaftliches Land zu sein!?
<<

Es geht um die Frage, ob es Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts gibt. Alles Nötige dazu sagt das Grundgesetz. Aber damit haben Sie es ja auch sonst nicht so genau. Haben Sie außer Allgemeinplätzen vielleicht auch noch ein paar faktenbasierte Argumente ?

Über die wichtigen Dinge eine aktuelle Stunde einberufen!

Was man nicht alles beschließen kann ... wenn man die Bevölkerung durch Nicht-Skandale wie das rüpelhafte Befragen von Hrn. Altmaier durch einen Gast der AfD zu einer Staatskrise aufblasen kann: da ist es dann weniger wichtig, darüber zu debattieren, welche Folgen und Implikationen für die Bürgerrechte das sog. "Infektionsgesetz" hat und dann kann man schnell durch die Hintertür eine sozialistische Frauenquote für Unternehmen festlegen.

Die Justizminiterin Lambrecht ist sich dabei sicher:

"Das ist ein großer Erfolg für die Frauen in Deutschland und bietet gleichzeitig eine große Chance sowohl für die Gesellschaft als auch für die Unternehmen selbst",

Warum man dann einen gesetzliches Zwang braucht, wenn eine Frauenquote doch so simsalabim ein Vorteil für alle ist, bleibt wohl ein Geheimnis von Frau Lambrecht.

Q:

"https://www.tagesschau.de/inland/frauenquote-165.html"

@saschamaus, 19:16

Mädchen können besser löten als Jungs!

So so, die Mädels löten besser...

Und was können die Jungs besser?

Sie haben Ihre Gender Studies nicht gelesen. Kein Geschlecht kann irgendetwas besser als ein anderes Geschlecht. Absolut unwissenschaftlich.

18:21 von morgentau19

«Wie wäre es mit der Frauenquote im Straßenbau oder sonstige handwerkliche Berufe? Warum wird davon nicht gesprochen!?»

Wie wäre es mit der Männerquote bei Grundschullehrern, Erziehern, Hebammern, und Prostituierten?

Mit 50% Männern als Betreiber von Nagel- & Kosmetikstudios.
Und mit 50% Frauen als Kampschwimmerinnen in der Army.

Warum spricht man davon nicht?
Weil tlws. das Interesse der Männer an div. Berufen eher geringer ist. Nur mit besserer Bezahlung alleine wird man das aber nicht ändern können. Wären längerfristige Veränderungen im "Modell" einer Gesellschaft für erforderlich. Bei Frauen ist es in diesem Aspekt gar nicht anders.

Und in einigen (allerdings sehr wenigen) Berufsfeldern sind es schlicht geschlechtsgebundene Voraussetzungen (wie bspw. Kraftausdauer).

Andererseits spricht man darüber nicht.
Weil es komplett unsinnig ist.
Da gar kein (geselschaftlicher) Bedarf existiert.

Bei Kita Erzieher und Grundschullehrer

Bäckereiverkäufer, Modeberater, Arzthelfer, Näher sowie weiteren Berufen vorwiegend im Basisbereich sollte zum Ausgleich die Männerquote kommen.

Leider viel zu selten.

Nur bei entsprechender Qualifikation und entsprechender Soft Skills.

@19:16 von saschamaus75

omg

//"Nach langjähriger, ehrenamtlicher Tätigkeit in der Computerwerkstatt eines Jugendzentrums kann ich nur bestätigen: 'Mädchen können besser löten als Jungs'! -.-

Die trauen sich nur zuerst nicht, aber wenn sie erstmal angefangen haben... =)//

An einem Tag der offenen Tür beim DESY hier in Hamburg hatte ich mir auch die betriebseigenen Werkstätten angesehen. Ich war erstaunt (und erfreut) darüber, wie viele weibliche Auszubildende unter den Mechatronikern waren und mit welcher Begeisterung die ihre Tätigkeit erklärten.

@Anna-Elisabeth 18:23 Uhr: Frau Neubauer kann ...

Geht der Satz noch weiter ?

um 19:21 von morgentau19

>>
Jeder Unternehmer sollte selbst entscheiden, wen er einstellt und Stellen nicht nach Quoten besetzen zu müssen.

Muss denn jeder Quaaark mittlerweile politisch geregelt werden?
<<

Sie verdrehen ja alles. Es ist ja gerade keine Quote gewollt. Die gibt es nämlich jetzt zugunsten der Männer. Gewollt ist ja gerade eine Auswahl nach Qualifikation. Schon die Zahlen des Auslands zeigen, dass das keine 100%-Männer-Quote ergibt. Übrigens könnten sich die DAX-Unternehmen ja auch qualifizierte Frauen aus dem Ausland holen. Macht man bei den Männern ja auch.

union-wirtschaftsfluegel-kritisiert-geplante-frauenquote

Art. 3(3)GG besagt ausdrücklich : Niemand darf wegen seines Geschlechtes, °.....° benachteiligt oder bevorzugt werden."

Wer eine Quote fordert, der fordert also eine-> Bevorzugung und damit den Bruch des Grundgesetzes, --> Art.3(3)GG.

Deshalb meine bohrende ->Frage : Attackiert Frau Merkel das Grundgesetz ?????
Ab dem Moment wo dies - tatsächlich - geschieht, ->ist die BRD kein Rechtsstaat mehr !

50%

50% ist für eine Quote unangemessen.
Grundsätzlich müsste sich der Anteil danach richten, wie das Verhältnis im jeweiligen Berufsstand aussieht.
Beispiel:
Kindergarten/Erzieher
90% Frauen, 10% Männer -
folglich sind auch die Führungspositionen im gleichen Verhältnis zu besetzen.
Besetzt man Führungspositionen in dem Fall paritätisch, wären die Männer deutlich bevorzugt!

Das Wettrennen

Man stelle sich folgende Situation vor:

Es wird ein Wettrennen mit Gepäck veranstaltet.
Aber die eine Hälfte der Läufer wird gezwungen, einen Rucksack mit 10kg Inhalt zu schleppen, während die anderen nur 5kg auf dem Rücken haben.
Erwartungsgemäß sind nach der Hälfte des Rennens die schwerer bepackten Läufer alle weit hinten.

Da endlich kommt der Ruf nach Gleichberechtigung auf ... die aber so aussehen soll, dass jetzt alle Läufer dieselben 5kg schleppen sollen.

Der Hinweis, dass es fair wäre, wenn zumindest für das laufende Rennen die zuvor schwerer bepackten dafür jetzt die Rucksäcke ganz weglassen dürften, wird als "ungerecht" verworfen.

Lächerlich.
_

um 19:22 von Initiative Neue...

>>
Das GG sichert die Gewerbefreiheit.
<<

Das GG sicher nur die freie Berufswahl. Und auch die kann und wird durch Gesetze und Verordnungen massiv eingeschränkt. Ein Recht auf Diskriminierung lässt sich daraus wohl kaum ableiten.

@Blitzgescheit um 19:17 Uhr

"Der Mythos "Gender Pay-Gap" wurde schon 1000 Mal widerlegt ... die "formale Qualifikation" ist sowieso nur ein Karrierefaktor unter vielen. Ebenso wichtig sind
- Berufsefahrung
- Art der Qualifikation: ein "Studium" der Gender-"Wissenschaften" ist etwas anderes als ein MaschBau-Studium.
- Arbeitsleistung: quantitativ und qualitativ"

Wäre ich Arbeitgeber, würde ich bei Bewerbern auf ganz andere Punkte setzen:
- emotionale Intelligenz, Anteilnahme, Mitgefühl, Mitleid
- Gesinnung
- Risikobereitschaft, Verspieltheit, Erfindungsreichtum, Andersartigkeit, Kindlichkeit
- Kontaktfreudigkeit, Zwanglosigkeit, Mut
- Vielseitigkeit, verschiedenste Hobbys
- Resilienz, Widerstandsfähigkeit
- Konzentrationsfähigkeit, Aufopferungsbereitschaft
- Respekt, Ausblendung äusserer Erscheinung, Vorurteilsfreiheit

Mathematikerinnen sind recht häufig

Und die verdienen richtig gut, und keineswegs weniger als die männlichen Kollegen.

Was Frauen heutzutage nicht so gerne machen ist Software Entwicklung, obwohl in Assembler (und Lochkarten) Zeiten viele Programmierer Frauen waren.

Es gibt aber auch selbstgewählte Stereotype : ich habe zB noch nie eine Frau angeln sehen. (Nein, es geht nicht ums anbandeln, sondern um Fische...). Und bei den Spieleabenden mit Brettspielen hätte ich als Student auch gerne eine Frauenquote gehabt ...

Bei den im Artikel erwähnten DAX Vorständen geht es tatsächlich um Machtpositionen, die oft keine spezifische Qualifikation (dafür evtl. andere?) erfordern. ZB ein Soziologe kann auch Bankvorstand werden ...

union-wirtschaftsfluegel-kritisiert-geplante-frauenquote

Liebe Tada, Sie fragen um 16:20 Uhr :"Es wird dadurch doch kein Mann dazu gezwungen, im Sitzen zu pinkeln.
Und es geht nun wirklich nicht um eine Quote von 50%.
Dass davon am Ende auch die mittelständischen Unternehmen betroffen werden, ist warum genau ein Problem? "

Eine Quote ist eine Bevorzugung des Geschlechtes. Jede Bevorzugung und jede Benachteilugung verbietet jedoch Artikel 3, Absatz3 des Grundgesetzes.

Übrigens,.....
Googlen Sie bitte : GOOGLE am 18.Nov.2020
Top-Managerinnen verdienen mehr als Männer
Gehalt: Frauen in Dax-Vorständen verdienen mehr als Männer ...
www.manager-magazin.de › Finanzen
Meldung vor 2 Tagen · Bei den 60 Firmen im MDax war das Jahresgehalt der Topmanagerinnen mit 1, 44 Millionen Euro im Schnitt um etwa 115.000 Euro höher.
Ich frage : Wozu also eine Frauen-Quote ?

In der Wirtschaft ist die --> Leistung ausschlaggebend, ...verbunden mit der -->Durchsetzungs-Fähigkeit !
Alles andre ist egal !

@19:33 von Möbius

"Ironie versteht nicht jeder. :-D .."

Haha in der Tat. Ich habe die Ideologie überlesen. Das Problem ist, dass ich manchen Foristen durchaus zutrauen würde, dass sie eine solche Äußerung ernst meinen :)

Ich denke, auch wenn mich

Ich denke, auch wenn mich jetzt zumindest die speziellen Vertreterinnen der Amazonenwelt verflucht, wir werden alle nicht besser oder glücklicher, wenn wir jetzt auch in diesem Bereich eine Frauenquote auferlegt bekommen. Im Übrigen halte ich mir eine diesbezügliche Entscheidung in meinem Betrieb vor und halte das alles als reine Bevormundung der ich mich nicht unterwerfen werde. Um aber nicht mißverstanden zu werden, ich sehe allerdings keine, etwa qualitative Unterschiede im fachlichen Können bei dem Thema Mann und Frau im Allgemeinen, sondern erkenne schon immer die Gleichheit der Fähigkeiten bei beiden an.

19:18 von Blitzgescheit

>>Was geht es Frau Merkel oder sonst wen in einer Partei an, welches Geschlecht jemand hat, der in einem privaten Unternehmen arbeitet??!<<

Der in einem privaten Unternehmen arbeitet und die muss draußen bleiben?

Manche Selbstverständlichkeiten erschließen sich Ihnen einfach nicht. Laut GG Art. 3 (2) sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Da ist es für die Bundeskanzlerin gleichwohl zwingend, die Einhaltung dieser Vorgabe durchzusetzen.

qAm 23. November 2020 um 19:34 von saschamaus75

Zitat: "Haben Sie Sich auch schon mal überlegt, daß Frauen bestimmte Berufe gar nicht erst erlernen, weil sie wissen, daß sie eh keine Chance auf Beförderung haben?"

Haben Sie schon mal überlegt, dass derartige (noch dazu völlig an den Haaren herbeigezogene) Überlegungen ein Grund dafür sind, dass Personen mit einer derartigen Einstellung für Führungsaufgaben nicht geeignet sind?

Wie oft werden denn, glauben Sie, Vorständen und Führungskräften gesagt, dass etwas nicht funktioniere oder gehe?

Wenn es danach ginge, gäbe es heutzutage keine Raketen, keine Mondmission, keine Autos, keine Computer, nicht einmal ein gottverdammter Lockenwickler!a

Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung!

Frauenquote ist linker Unsinn par excellence und rührt daher, dass Linke immer den gleichen Denkfehler machen.

Linken können nicht zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung und das in Bezug auf äußerliche Merkmale wie Geschlecht, Sexualität oder Rasse, unterscheiden.

Für Linke können die unterschiedlichen Ergebnisse in der Gesellschaften von Frauen oder Männern, von Schwarzen oder Weißen, von Hetero- oder Homosexuellen, nur auf eine angebliche "strukturelle Benachteiligung" zurückgeführt werden, wobei die Erklärung "strukturelle Benachteiligung=unterschiedliche Ergebnisse" an und für sich schon eine hermeneutischer Zirkelschluss ist!

Da Linke ungleiche Ergebnisse auf den Tod nicht ausstehen können, obwohl Gleichberechtigung vorliegt, "müssen" sie eine künstliche Gleichstellung per Zwang herbeiführen, was 1) Schwachsinn ist und 2) gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet und damit verfassungsfeindlich ist.

Wie verträgt sich denn Quote

Wie verträgt sich denn Quote mit Unternehmerischer Freiheit?
Wie bringe i h die Quote zusammen, wenn sich niemand meldet?
Tu Darmstadt Mensa. Da sieht man, wie wenig Frauen technikberufe studieren. Wenn da 10% Mädels waren, war das viel. Andere Mensa, bei den Geisteswissenschaften sah das völlig anders aus.

Mittelstand überhaupt betroffen?

Wären überhaupt irgendwelche mittelständischen Unternehmen, die Herr Michelbach vertritt, von der Regelung betroffen? Wer leistet sich von denen vier Vorstände?

Also bei mir in der Firma

Also bei mir in der Firma gibt es seit ca. 10 Jahren eine ausgeprägte Frauenförderung, um Frauen in Führungspositionen zu bekommen.
Als Frau ist es bei uns aktuell in der Firma so einfach wie nie zuvor, gute Posten in mittleren Führungspositionen zu bekommen.
Problem: die Frauen, die gut sind, verzichten auf die Förderung und machen so ihren Weg, weil sie nicht mit dem Makel Karriere machen wollen, bevorzugt behandelt worden zu sein. Das klappt!
Die Frauen, die in der Förderung sind, sind dann nicht die Besten und zumeist bewähren sie sich auch nicht...
Das gibt es aus meiner Firma zu berichten.

um 19:40 von Möbius

>>
Aus meinem eigenen Berufsleben kann ich eher das Gegenteil berichten: Frauen werden gezielt gefördert. Sogar privilegiert zB beim hochaktuellen Thema „Home Office“

Was macht aber zB ein Unternehmen, das einen Physiker/in sucht und sich unter den weiblichen Bewerbern nur eine Wirtschaftsinformatikerin findet (was schon recht selten ist ...)?
<<

Ob Home-Office Privileg oder Nachteil ist, ist ja zumindest umstritten.

Bei DAX-Vorständen stellt sich Ihr Physiker-Beispiel nicht. Wenn sonst im Unternehmen eine Physiker-Stelle zu besetzen ist, dann soll die Qualifikation entscheiden. Ein sich bewerbender männlicher Physiker dürfte die Stelle aufgrund seiner Qualifikation bekommen. So einfach ist das.

Bei mir in der Firma gibt es

Bei mir in der Firma gibt es viele gute Frauen, keine brauchte einen künstlichen Bonus.
Und die meisten, mit denen man spricht, sind froh, es ohne Bonus geschafft zu haben, denn die wollten sich gegen die Konkurrenz durchboxen und nichts geschenkt bekommen.

Am 23. November 2020 um 17:49 von proehi

„Wenn ich das Bild so betrachte, liegt es eindeutig am Schuhwerk. Damit wird Frauen klar der Weg auf der Karriereleiter erschwert.
... um was sich so ein Wirtschaftsflügel alles Gedanken macht.“

Da ist was dran,

aber

den/die Chef/Chefin, erkennt man nicht
am großen Schild „Chef/in/D,
und auch nicht
an den Schuhen oder sonstiger Kleidung.

Es ist die Haltung.

um 19:49 von Hanno Kuhrt

>>
Wen würden sie denn in den Aufsichtsrat oder Vorstand berufen-jemanden, den sie persönlich kennen, dem sie vertrauen, der sich schon bewährt hat oder jemanden, der laut Unterlagen die gleiche Qualifikation hat?
<<

Aufsichtsräte werden von der Aktionärsversammlung gewählt. Aber die entscheidet in der Regel, was vorher ausgekungelt wurde. Früher ging der Weg ja gerne vom Vorstandsvorsitz zum AR-Vorsitz.

Übrigens: Kennen Sie den Begriff "Zieh-Sohn" ? Und schon mal etwas von einer "Zieh-Tochter" gehört ?

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