Kommentare

Salamitaktik

"Verlängerung für den Teil-Lockdown?"

Ein Lockdown bringt nicht viel, wenn nur der Freizeitspaß beschnitten, aber die Zahl der Kontakte kaum eingeschränkt wird. Von daher hätte man diese Frage auch schon vor einem Monat mit "ja" beantworten können.

"Je länger das Ssst, desto stärker das Bums."

... wie Otto Walkes schon sagte.

Je geringer die Maßnahmen,
desto länger brauchen wir sie.

Das müsste eigentlich selbst einem Ottifanten einleuchten.

Neues Infektionsgesetz

Nach dem neuen Infektionsgesetz dürfen Maßnahmen nur noch 4 Wochen festgeschrieben werden. Warum wird dann schon wieder über verlässliche Maßnahmen für den ganzen Winter diskutiert? Hat man das schon wieder vergessen, was man gerade erst beschlossen hat?

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Corona Pandemie & Masken Lebensmitteldiscounter greift durch

Ein Beispiel welches Schule machen muß !.

Zitat: „An diejenigen, die meinen, hier krude Mythen und 'Schwurbel' zu verbreiten:
Auf unserer Seite ist kein Platz für euch.

„Aber den Platz und den Raum für Verschwörungstheorien bieten wir euch nicht!
Daher sperren wir rigoros diejenigen, die sich weder an unsere Netiquette halten noch in der Lage sind, sich sachlich auszudrücken.“ Zitat: ENDE

Nachdem der Discounter Corona-Masken mit Wintermotiven angeboten hatte,
ging der Shitstorm von Weltverschwörungstheoetiker, Hatern etc los

Der Discounter will diesen keine Plattform bieten und hat gemäß der ABG´s
deren Postings gelöscht und die Facebookuser gesperrt.

„Grundsätzlich“ sollte alles möglich sein, was Sinn macht

"Sollte sich das Infektionsgeschehen im Laufe des Dezembers in einzelnen Ländern belastbar unterhalb des Schwellenwertes einpendeln, könnte man möglicherweise dort über Lockerungen nachdenken"

Dann(!) sollte man nicht nur über Lockerungen „nachdenken“, sondern die verbindlich festlegen. Um wirksame Anreize zu schaffen, überall, aus allgemeinem wie eigenem Interesse, durch entsprechendes (eigen)verantwortliches Verhalten dafür zu sorgen, dass das Infektionsgeschehen unterhalb dieses Schwellenwerts bleibt.

„Auch wenn die Länder weiterhin nicht bereit sind, Schulklassen grundsätzlich zu halbieren, soll der Präsenzunterricht für ältere Schülerinnen und Schüler weiter heruntergefahren werden“

„Grundsätzlich“ sollte man nur zu einem bereit sein: „Maßnahmen“ überall dort zuzulassen, wo sie Sinn machen. Und umgekehrt wo nicht, nicht. Und was wo Sinn macht, können erfahrene, anerkannte „Profis“ vor Ort mithilfe der Fakten und fachlicher Expertise sicher selbst besser beurteilen als „Berlin“.

Die Politik hält sich genau an die Regeln

@ swk:
Nach dem neuen Infektionsgesetz dürfen Maßnahmen nur noch 4 Wochen festgeschrieben werden.

Genau das hat man getan, nämlich für den November. Eine Verlängerung muss angesichts des Infektionsgeschehens allerdings möglich sein und verlangt dann eben einen neuen Beschluss.
Keine Angst, die Politik setzt genau das Gesetz um. Und das ist gut so.

@swk

Aber wenn man kurz vor Ablauf der 4Wochen feststellt, dass es noch nicht reicht, dann sollte man auch weitere Maßnahmen festlegen können, orientiert an den sich zwischenzeitlich veränderten Tatsachen. Alles andere wäre ziemlich blauäugig.

Maßnahmen sind wirkungslos

Weil sie den beruflichen Bereich und das Pendeln zur Arbeit außen vor lassen. Die „Infektionszahlen“ gehen vor allem deshalb zurück, weil im Regelfall nur noch klinisch auffällige Personen getestet werden.

Anstatt wirkungslose Maßnahmen zu verlängern, sollten die Regeln im Arbeitsschutz geändert werden. Das will man aber aus politischen Gründen nicht ... also wird weitergewurstelt.

Wann sollte der Lockdown light noch mal beendet werden? Wenn die Inzidenz unter 50 kommt? Kein Problem: einfach weniger testen !

Angeblich ist der ÖPNV ja kein Infektionstreiber. Weshalb genau sollten Ministerialbeamte nochmal einen zweiten leeren Sitz neben sich buchen dürfen? ;-)

Wenn die Regierung so weiter macht

Gibt es bald mehr Coronatote pro Tag als Neuinfizierte.

Weichgespülte Maßnahmen

Der sehr weiche deutsche Lockdown hat leider zur Folge, dass sich das Infektionsgeschehen wenn überhaupt nur sehr zögerlich wieder nach unten bewegen wird. Morgen werden die 24.000 Neuinfektionen überschritten. Dann geht es vielleicht wieder langsam nach unten.

Die Maßnahmen sind zu weich, weil es unsere Politiker nicht mit den Leugnern verderben wollen. Das heißt aber andererseits, dass die Maßnahmen lange bestehen bleiben müssen.

@nachfragerin

"Ein Lockdown bringt nicht viel, wenn nur der Freizeitspaß beschnitten, aber die Zahl der Kontakte kaum eingeschränkt wird. Von daher hätte man diese Frage auch schon vor einem Monat mit"

Sehr ich anders. Mit der Beschneidung des Freizeitspasses wurde doch gleichzeitig die Zahl der Kontakte deutlich eingeschränkt. Denken Sie nur mal an Kneipen und Bars, wo man 3 Monate vor dem Miniatur-Lockdown ohne Maske und Abstand mit bis zu 10 Leuten am Tisch/der Theke sitzen durfte. Stundenlang und bei ständig wechselnden Gästen.
Und natürlich hat der Mini-Lockdown was gebracht: die Zahlen steigen seit einer Woche nicht mehr.

Was Schülern zugemutet wird wäre im Arbeitsrecht undenkbar

Im Mantel und dicken Pulli im Klassenzimmer wegen Dauerstosslüften? Würde der Staat das auch für Beamte in den Ministerien einführen wollen?

Und da äußern Politiker Befürchtungen, die „Kontrolle“ zu verlieren.

Meiner Ansicht nach hat der Staat die Kontrolle längst verloren, weil man zu feige ist, sich gegen die Arbeitgeberlobby durchzusetzen.

Bei 26.000 positiven Tests

Bei 26.000 positiven Tests kann ich die Sorgen unserer Regierung verstehen.
Hoffentlich können wir alle bald wieder Essen gehen. Das fehlt uns doch schon, obwohl wir sonst nicht oft weggehen.
Auch würde ich gerne Mal wieder auf ein Konzert gehen, da liegen Eintrittskarten rum, alle ca. ein Jahr verlängert.
In diesem Jahr muss ich zu ca. 70% von Ersparnissen leben. Mehr kam einfach nicht rein.
Hoffentlich taugen die angekündigten Impfstoffe was.
Ich hoffe auf Anfang/Mitte 2021, da sollte sich das Leben langsam wieder normalisieren.

@swk

"Nach dem neuen Infektionsgesetz dürfen Maßnahmen nur noch 4 Wochen festgeschrieben werden. Warum wird dann schon wieder über verlässliche Maßnahmen für den ganzen Winter diskutiert? Hat man das schon wieder vergessen, was man gerade erst beschlossen hat?"

Die genaue Formulierung des Paragraphen 28a (5) lautet: "Rechtsverordnungen, die nach § 32 in Verbindung mit § 28 Absatz 1 und § 28a Absatz 1 erlassen werden, sind mit einer allgemeinen Begründung zu versehen und zeitlich zu befristen. Die Geltungsdauer beträgt grundsätzlich vier Wochen; sie kann verlängert werden.

"grundsätzlich" heißt eher "mindestens" und nicht "nur noch". Mir ist es auch lieber, es gibt langfristige Pläne als dass nach Ablauf der vier Wochen wieder bei Null angefangen wird.

Die Beschwichtiger

Ein Teil der Bevölkerung findet die Maßnahmen völlig überflüssig. Wie es auf den Intensivstationen aussieht, das ignoriert man oder es interessiert einige schlicht und ergreifend nicht.

Re : swk !

Wenn am Mittwoch dieses Corona- Kabinett sich wieder trifft, sollten sie sich mal überlegen, ob sie nicht die falschen Entscheidungen getroffen haben, und zu viele Existenzen vernichteten, sowie mit dazu bei getragen haben, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht.
Alle Gaststätten, Kneipen, Kinos, Opernhäuser und andere Einrichtungen zu schließen, die sehr gute Hygiene- Konzepte entwickelten, dafür etliches an Geld investierten, war echt eine Schande. Typisch für die kreise Kanzlerin, und so manchen Landesfürsten, die ehr nur an ihr eigenes Wohl denken.
Es sollte darüber nach gedacht werden, den Arbeitsmarkt und den ÖPNV zu entzerren, wie auch die Schulen, damit nicht so viele Menschen in Stoßzeiten aufeinander treffen.
Viele Menschen bleiben auf der Strecke, aber die Autoindustrie kriegt noch mal viel Geld, Altmaiers Lieblinge.
Dass dagegen inzwischen immer mehr auf die Straße gehen, kann ich nur zu gut verstehen !

@21:49 von swk

>> Warum wird dann schon wieder über
>> verlässliche Maßnahmen für den ganzen
>> Winter diskutiert?

Weil JETZT die Zeit zum Planen ist?

Weihnachtszeit erleben statt Lockdown

Kultur- und Freizeiteinrichtungen in der Vorweihnachtszeit zu schließen, schadet mehr als es nutzt. Auch fehlt ein Konzept, den Tod der Kultur oder der Innenstädte und des Einzelhandels zu verhindern! An der gesenkten Mehrwertsteuer freut sich nur amazon. Das kann es im Weihnachtsgeschäft nicht sein.
Die Infiziertenzahlen sinken zwar kaum, steigen aber auch nicht mehr. Insofern war ein Teil der Maßnahmen erfolgreich - und es wäre vor Gericht zu rechtfertigen, warum das Kino weiterhin geschlossen bleiben muss! Wie wäre es mit Geduld?
In manchen Kreisen liegt aber bereits oder in Reichweite die Zahl der Neuinfizierten unter 50. Da ist eine Verschärfung kaum zu begründen. Ohnehin steht Weihnachten vor der Tür, und von Familienfeiern wird sich niemand abhalten lassen. Die Politik kann sich da nur eine blutige Nase holen!
Ideen, nur eine feste Einzelperson treffen zu dürfen, noch dazu bei Kindern und Jugendlichen oder Alleinstehenden, sind nicht nur weltfremd, sondern menschenverachtend!

21:49 @ swk

"... dürfen Maßnahmen nur noch 4 Wochen festgeschrieben werden. ..."
.
Sie dürfen auch verlängert werden.
.

"... Warum wird dann schon wieder über verlässliche Maßnahmen für den ganzen Winter diskutiert? ..."
.
Weil es höchsteZeit wird, langfristig zu denken u. zu planen, und weg von diesen Hauruck - Aktionen kommen muss.
.

Soll der Lockdown bis Ostern verlängert werden?

Weil man dann (im günstigsten Fall) anfangen kann zu impfen ?

Warum gibt es nicht wenigsten einmal von Seiten der Regierung eine klare Ansage ?

Klar ist die Situation „neu“. Aber genau dafür sind Politiker doch da, um mit unvorhergesehenen Problemen umgehen zu können.

Sonst könnte man ja auch in einem „Handbuch des Regierungshandelns für Fortgeschrittene“ nachschlagen, S. 1184ff. , „Was tun in der Pandemie“, Kapitel 7: „2. Welle“. Dann könnte den Job aber so ziemlich jeder machen.

@21:45 von HalloErstmal2

//Je geringer die Maßnahmen,
desto länger brauchen wir sie.//

Das ist jedenfalls zu befürchten. Der Rückgang bzw. die Anzahl Neuinfektionen kann nicht das einzige Kriterium für künftige Maßnahmen sein. Der Blick auf die Situation in den Krankenhäusern scheint mir ebenso wichtig.
Ich kopiere hier deshalb noch einmal die aktuelle Entwicklung im Hamburger UKE:
----------------
31.10.

Derzeit werden 22 COVID-19-Patientinnen und -Patienten im UKE versorgt, davon 5 auf Intensivstation.

06.11.20

Derzeit werden 31 COVID-19-Patientinnen und -Patienten im UKE versorgt, davon 8 auf Intensivstation.

10.11.20

Derzeit werden 34 COVID-19-Patientinnen und -Patienten im UKE versorgt, davon 10 auf Intensivstation.

19. November 2020
Aktuell befinden sich 38 COVID-19-Patientinnen und -Patienten in stationärer Behandlung im UKE, davon werden 16 in der Klinik für Intensivmedizin versorgt.
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Nicht zu vergessen: Auch die Anzahl des infizierten Personals ist deutlich gestiegen.

Die neuen Simulationsberechnungen sind ziemlich mies

Ich hab mir im Netz gerade mal die neuesten Daten zu den Simulationsberechnungen angeschaut und die sehen ziemlich mies aus. Egal wie rum es laufen wird, wir verlieren mindestens die Hälfte von 2021. Und damit wird 2021 genauso der gleiche Mist wie 2020.

https://tinyurl.com/y39e6so4
SWP: Forschungszentrum Jülich errechnet Prognosen mit verschiedenen Lockdown-Maßnahmen bis 2021

Das wird der Wirtschaft überhaupt nicht gefallen, erst recht nicht dem Tourismus-Sektor (Fughäfen, Hotels, Reisebüros, Airliner, Schifffahrtsgesellschaften), nicht der Gastronomie, nicht den Clubs und Discos..

Das ist so mies. Vor 2022 ist nicht mit einem Wiederhochfahren zu rechnen und das bedeutet: auch für 2021 werden die Dividenden Komplettausfall. Na vielen Dank auch.

Jetzt haben wir 2 Wochen Teillockdown,

gebracht hat es nichts. Da wo am härtesten zugemacht wird wie in Bayern sinken die Zahlen kaum.
Solange die Schulen offen sind,wir weiter Rücken an Rücken in den Fabrikhallen stehen bei der Arbeit und die Grenzen offen sind wird sich gar nichts ändern.
Die Menschen sind in den Städten unterwegs wie immer. Studie dazu über Hamburg,Köln und München heute bei "Focus online" zu lesen.
Das die Restaurants zu sind bringt gar nichts. Jetzt drängen sich die Leute nach einem Kaffee too go und anderen Sachen die es noch gibt statt mit Abstand im Restaurant zu sitzen.
Alles nur halbherzige Maßnahmen ohne Sinn. Entweder ich mache die Herde ganz zu wie z.B.in Madrid geschehen oder man läßt es laufen.
Die Madrilenen sitzen wieder im Rastaurant,bei uns wird alles auf Monate zugemacht weil diese Regierung absolut keinen sinnvollen Plan hat. Wenn das Wochen so weiter gehen soll wird die Akzeptanz zu recht ganz den Bach runtergehen.

@21:49 von swk

//Nach dem neuen Infektionsgesetz dürfen Maßnahmen nur noch 4 Wochen festgeschrieben werden.//

Steht denn da irgendwo, dass man nach 4 Wochen auf gar keinen Fall die bisherigen Maßnahmen fortführen darf, obwohl eine Tendenz erkennbar wird, die bei Fortführung der Maßnahmen den ersehnten Erfolg verspricht?

Unabhängig davon, sehe ich einiges von dem, was man in dieses Gesetz geschrieben hat, durchaus kritisch.

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