Ihre Meinung zu: Corona-Pandemie: Weitere Hilfe für Studenten und Kurzarbeiter

20. November 2020 - 16:12 Uhr

Die Corona-Lage in Deutschland stuft die Bundesregierung weiter als sehr ernst ein. Erhoffte Lockerungen scheinen daher kaum realistisch. Nothilfen für Studenten werden deshalb verlängert - ebenso das Kurzarbeitergeld.

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Kommentare

Kurzarbeitergeld

Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle , anders ist die Ungerechtigkeit in der Pandemie nicht Herr zu werden . Auf die Zukunft gesehen wird sich genau diese Forderung noch verstärken, denn die sozialen Verwerfungen nehmen immer mehr zu . CORONA ist da nur ein Vorspiel auf die KI . so meine feste Überzeugung

Keine Debattenkultur

Wer heute die Debatte im Bundestag gesehen hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass trotz Mundschutzpflicht viele Abgeordnete ohne diesen auf ihren Plätzen saßen. Das waren nicht nur AfD-Mitglieder. Warum diese Missachtung der Anweisung von Wolfgang Schäuble? Was mich verwundert, dass die Reden im Bundestag gar nicht ernst genommen werden. Da wird sich mit Handy beschäftigt, es wird mit den Stuhlnachbarn geschwätzt. Das erinnert mich an den zeitungslesenden Kohl, wenn er die Beiträge der politischen Gegner demonstrativ abwerten wollte.

@ Victor

Wo kommt das Geld her? Ca 83 Millionen Einwohner mal 1200 Euro mal xx Monate....

Kurzarbeitergeld

Ist zwar eine gute Sache aber man sieht doch gerade bei den vielen kleinen selbstständigen dass es nicht ausreicht und die Bürokratie zu groß ist. Daher braucht man zumindest für die Dauer der Pandemie ein bedingungsloses grundeinkommen. Das hätte man jetzt alles ins neue infektionsschutz Gesetz schreiben können, dann wäre es gar nicht mal so schlecht gewesen. Aber von Entschädigungen steht dort wohl kaum was drin oder irre ich mich da?
Wenn Berufsverbote sein müssen dann muss auch die Entschädigungen genau geregelt sein

Am 20. November 2020 um 16:58 von NeNeNe

Zitat: Wer heute die Debatte im Bundestag gesehen hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass trotz Mundschutzpflicht viele Abgeordnete ohne diesen auf ihren Plätzen saßen.

Nach kurzem Blick in eine Suchmaschiene, die Anordnung des Bundestagspräsidenten gefunden:

"In den Sitzungssälen, einschließlich des Plenarsaals, und Besprechungsräumen kann die Mund-Nasen-Bedeckung am Platz abgelegt werden, wenn mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten wird."

Fazit: Politikerbashing fehlgeschlagen.

@ 16:58 von NeNeNe

„Warum diese Missachtung der Anweisung von Wolfgang Schäuble?“

Das ist der Originaltext der Anweisung von Wolfgang Schäuble - ein Auszug.

„In den Sitzungssälen, einschließlich des Plenarsaals, und Besprechungsräumen kann die Mund-Nasen-Bedeckung am Platz abgelegt werden, wenn mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten wird.“

Alles gut.

@von victorjara

"Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, anderes ist die Ungerechtigkeit in der Pandemie nicht Herr zu werden."
Wenn alle dieses Einkommen bekommen wird es unbezahlbar teuer. Bekämen alle nur 500 € monatlich, wären das bei 80 Millionen Einwohner pro Jahr schlappe 480 Milliarden. Für wie realistisch halten Sie das?

Äußerst verwunderlich.

Und mittlerweile kämen bundesweit täglich etwa 250 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung ums Leben, fügte Seibert hinzu:

"Das ist etwas, woran wir mehr denken sollten und womit wir uns eigentlich keine Minute abfinden dürfen."

Eine äußerst verwunderliche Aussage. Die Begründung für die Anti-Corona-Maßnahmen lautete nämlich ausschließlich, den Zusammenbruch des Gesundheitssystems (durch exponentielle Ausbreitung) zu verhindern.

Das macht ja auch Sinn, da auch ohne Corona jeden Tag etwa 2500 Menschen in Deutschland sterben, mit deren Tod wir uns ebenfalls seit Menschengedenken abfinden!!

Irgendwie habe ich so etwas zu Ostern geahnt...

Re: Keine Debattenkultur

Was mir bei der Handhabung des Mundschutzes im Bundestag auffällt, dass viele Redner, wie auch der Gesundheitsminister, Ihren Mundschutz auf dem Rednerpult ablegen, meistens auf die linke Seite. Ich hoffe das Pult wird zwischendurch desinfiziert, ansonsten ist diese Praktik für den Infektionsschutz kontraproduktiv. Eigentlich sollte es eine selbstverständliche Hygieneregel sein, seinen Mundschutz in der Jackentasche o.ä. zu verstauen. Es legt ja wohl auch keiner sein benutztes Taschentuch auf den Tisch!

@2018Anne

Sie können die Kinder schon mal abziehen. Im Übrigen gibt es wissenschaftliche Berechnungen, die mehr Faktoren berücksichtigen, als Ihre simple Rechnung. Mir war das auch zuerst ein seltsamer Gedanke. Aber die entsprechenden Forschungen haben mich schon sehr überrascht.

bedingungsloses Grundeinkommen ?

VictorJara @
Wie immer.

Nur hat noch nie einer erklärt woher das Geld kommen soll, ohne leistungsbereite Bürger noch weiter auszubeuten, und was passiert wen das BGE für Konsum ausgegeben wird aber nicht um Miete, Steuern oder Sozialversicherungen davon zu bezahlen.

„Die Zahlen hätten sich stabilisiert. Doch sie blieben "viel, viel zu hoch"

Das sind sie nach wie vor. Also heißt es durchhalten. Wie und aus welchen Gründen auch immer man die aktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen und seinen Auswirkungen bzw. die allgemein anerkannten internationalen wissenschaftlichen Standards/Kriterien entsprechend gesicherten Fakten über die Auswirkungen dieses neuen Virus „deuten“ mag, fest steht jedenfalls: SARS-CoV-2 stellt eine massive Bedrohung für das Leben und die Gesundheit aller Menschen, d.h. der globalen Gesellschaft dar. Und muss deshalb von allen und mit allen verfügbaren geeigneten Mitteln bekämpft werden, das heißt: gemeinsam und mit vereinten Kräften.

Und an alle, die behaupten, dass wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesellschaft mit dem der individuellen Persönlichkeitsrechte aller ihrer Mitglieder nicht vereinbar und angeblich „Sozialismus“ seien: Es ist genau umgekehrt: Es sind genau diese Rechte, die geschützt werden, wenn alle beitragen.

@Stern2100 17:33

So einfach ist es nicht. Bitte mal wissenschaftliche Untersuchungen dazu lesen. Ist ungemein bewusstseinserweiternd.

17:35 von Schwede07

Zitat:"Ich hoffe das Pult wird zwischendurch desinfiziert,"
Ja, jedesmal. Das Wasserglas wird auch ausgewechselt.

für alle?

Stern2100 @
Sie haben victorjara nicht richtig verstanden. Mit alle meinter er/sie/es nur die die nicht durch persönliche leistung selbst für Ihren lebensunterhalt aufkommen wollen.

@rossundreiter 17:35

Wenn es nicht so ein so trauriger Anlass wäre, würde es mich sehr amüsieren, wie Sie sich immer alles zurecht drehen.

Am 20. November 2020 um 17:35 von Schwede07

Zitat: Ich hoffe das Pult wird zwischendurch desinfiziert, ansonsten ist diese Praktik für den Infektionsschutz kontraproduktiv.

Das Rednerpult wird nach jedem Redebeitrag desinfiziert.

@schwede07

"Was mir bei der Handhabung des Mundschutzes im Bundestag auffällt, dass viele Redner, wie auch der Gesundheitsminister, ihren Mundschutz auf dem Rednerpult ablegen, meistens auf der linken Seite."
Dass ist mir auch schon mehrfach aufgefallen und ich finde, dass der jeweilige Redebeitrag zu Corona damit völlig entwertet wird.

Die Verlängerung

Die Maßnahmen, aber auch die Hilfen für Studenten und Kurzarbeiter werden verlängert, das Kurzarbeitergeld gar bis Ende 21!
Es müssen entsprechend auch ALG 1 und andere Hilfen für weitere Gruppen verlängert werden, denn solange und länger liegt der Markt noch ziemlich brach.

Es ist dank Impfung ein wenig Erholung in Sicht, die Immunität soll min. 6 Monate anhalten.

@ 17:35 von Schwede07

„ Eigentlich sollte es eine selbstverständliche Hygieneregel sein, seinen Mundschutz in der Jackentasche o.ä. zu verstauen. Es legt ja wohl auch keiner sein benutztes Taschentuch auf den Tisch!“

Stimmt. Eigentlich müsste man per se sagen, dass man den Mundschutz auch nicht in der Jacken- oder Hosentasche aufbewahren sollte. Darin tummeln sich alle möglichen Keime von Händen, Schlüsseln, Taschentüchern, Geldbörsen, Einkaufszetteln usw. Wir haben dafür extra kleine, flache Boxen.

@schneegans @2018 anne

"Sie können die Kinder schon mal abziehen". Ok, nehmen wir mal nur die 60 Mio. Erwachsenen und geben diesen monatlich 1.000 €. Dann wären das jährlich 720 Mrd., also mehr als das doppelte des Bundeshaushalts. Auch wissenschaftliche Berechnungen können diese Zahlen seriöserweise nicht ignorieren. 2018Anne hat einfach nur recht.

@VicctorJara, 16:48 („Wir brauchen ein BGE für alle, anders

ist der Ungerechtigkeit (...) nicht Herr zu werden“

Zustimmung. Das bedingungslose Grundeinkommen beinhaltet ja gerade, dass man so viel hinzuverdienen darf, wie man möchte (wie User fathaland slim mal richtig anmerkte). Genau das ist der springende Punkt, der von seinen Gegnern geflissentlich übersehen (oder ignoriert) wird. Denn die Annahme, dass die allermeisten Menschen sich mehr „leisten“ können wollen als nur ihre Grundbedürfnisse zu decken, dürfte sich als richtig herausstellen. Und das würde die Arbeitsbereitschaft gewiss fördern.
Und da genug Naturressourcen zur Abdeckung der Grundbedürfnisse der gesamten Weltbevölkerung vorhanden sind - und schon die allgemeinen Menschenrechte gebieten, dass jeder Mensch Zugang zu diesen hat, ist das BGE keine Frage der Finanzierung (des Geldes), sondern schlicht eine des gleichberechtigten Zugangs aller Menschen zu allen Ressourcen, die für ihr physisches Überleben (Wasser, Land etc.) und ihre gesellschaftliche Teilhabe (Wissen) nötig sind.

*Studierende

*Studierende

@schneegans, 17:48

Leider kein Zurechtdrehen.

Leider die bloße Darstellung der Sachlage.

@16:58 von NeNeNe

//Was mich verwundert, dass die Reden im Bundestag gar nicht ernst genommen werden. Da wird sich mit Handy beschäftigt, es wird mit den Stuhlnachbarn geschwätzt. Das erinnert mich an den zeitungslesenden Kohl, wenn er die Beiträge der politischen Gegner demonstrativ abwerten wollte.//

Da müssen Sie gar nicht bis Kohl zurück. Die Kanzlerin beherrscht diese Unsitte ganz prima.

Gysi, der der Kanzlerin in einer solchen Situation direkt Unhöflichkeit vorwarf, etwas später: "Ich weiß nicht, wo sie jetzt gerade wieder herumturnt."

wg Grundsicherung

Die reinen Betragsgrößen - mit denen so gern argumentiert wird ("so viiiiell!") sind völlig belanglos.
Sie müssen immer im Rahmen der finanziellen Gegebenheiten und des Finanzsystems betrachtet werden. Und je nach dem, wie man diese einstellt - das macht nämlich der Mensch, da ist nichts "Naturgesetz" -, werden Dinge möglich oder nicht möglich.
ca. 70.000 Menschen in D - das sind etwa 0,1% - verfügten 2007 über 1750 Mrd. Euro. In den vergangene 10 Jahren haben sich die Gesamtvermögen ca. verdoppelt.
Da tut sich einger Gestaltungsspielraum.
Damit ist auch zum Teil beantwortet, wo die Kohle herkommen könnte. Der andere Teil der Antwort ist: da, wo Geld immer herkommt: es wird geschaffen, wenn es gebraucht wird, und wird wieder vernichtet, wenn es nicht mehr gebraucht wird = Kredite abgelöst werden.
Aber richtig: im Rahmen der bestehenden Verhältnisse geht das nicht. Corona zeig, wie schnell sich Verhältnisse ändern können, wenn hinreichend mächte Personenkreise das wollen.

"leistungsbereite Bürger"?

werner1955: "Nur hat noch nie einer erklärt woher das Geld kommen soll, ohne leistungsbereite Bürger noch weiter auszubeuten"
Sie meinen die Leistungsbereiten, die wegen der Pandemiemaßnahmen von heut auf morgen nahezu ihre gesamten Einnahmen verloren haben, keine berechenbare Aussicht auf Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit oder Rückkehr zum alten Niveau haben, Investitionen, Know-how und Kompetenz nun brach liegt und praktisch wertlos (= quasi enteignet) wurde - ohne Entschädigung, versteht sich -, die beim Arbeitsamt auf Weiterqualifikation oder Umschulung nicht mal hoffen brauchen - also die Millionen bisher hoch selbständiger Menschen, die vor dem Nichts stehen?
Oder meinen sie dieErben, die ganz leistungsbereit ihre Milliarden verwalten; die Discounter- und Drogeriekettenbesitzer; Immobilenkonzern-Manager etc, deren Einnahmen nicht nur lustig weitersprudeln, sondern zunehmen, noch dazu relativ zur Gesamtwirtschaft extra gewinnen (da viele ja gar noch weniger als vorher bekommen)?

KfW Studienkredit

Ob es auch einen zusätzlichen Termin gibt, um den Studienkredit zurückzuzahlen? Bis jetzt war es so, dass es lediglich 2.Termine gab, um mit der Rückzahlung zu beginnen.
31.3. und 30.9. . Stand jetzt, müsste zum 30.9.21 mit der Rückzahlung begonnen werden ohne zusätzliche Zinsen zu zahlen.

wir suchen dringend...

Menschen in der Pflege und anderen öffentlichen Bereichen...aber statt die Kurzarbeiter für das Geld dann eben 60 Prozent arbeiten zu lassen ,schenkt man ihnen das Geld...versteh ich nicht...

um 19:01 von H. Popp

Nur ein kurzer Faktencheck... Auszug aus Arbeitslosenstatistik Oktober 2020:
Die Arbeitslosigkeit ist im Zuge der Herbstbelebung im Oktober kräftig gesunken. Mit 2.760.000 liegt die Zahl der Arbeitslosen 87.000 niedriger als im Vormonat. Saisonbereinigt hat sie sich um 35.000 verringert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl um 556.000 erhöht.
Soviel zu den "Millionen bisher hoch selbständiger Menschen, die vor dem Nichts stehen".

Sie zielen mit ihren Vorstellungen auf die Naturwissenschaftler, den Mittelstand und auch Handwerksbetriebe, die - ja - durch Leistungsbereitschaft einen gewissen Wohlstand erreichen, und oft genug auch unter Aufwand der weit von einer 40 Stunden Woche entfernt ist.
Dies sind nämlich diejenigen, die ein bedingungsloses Grundeinkommen der anderen bezahlen.

das BGE kommt nicht....

weil Beamte das zu entscheiden haben und Pesionäre ,also sie selbst,dann viel weniger haben...

@Advocatus Diabo...

...ihnen ist aber auch klar das das BGE allen zusteht...auch denen die arbeiten und den Milliardären auch...nicht nur den Menschen auf die sie abzielen...

Stern2100

Mathe war Ihre Sache wohl nicht? 8o Millionen x 500 Euro = 480 Milliarden???
Und - öhm - nebenbei bemerkt: Sie haben schon irgendwie mitbekommen, daß nicht jeder Bürger ein Grundeinkommen benötigen würde? Wenn nicht mitbekommen: Bitte erst mal ein paar Infos lesen statt gleich hier sich peinlich zu offenbaren.
Gruß

Nothilfen sind notwenig, müssen aber höher ausfallen

Das jetzt das Kurzarbeitergeld verlängert wurde u. a. d. Hilfen für Studierende wieder gezahlt werden, ist völlig richtig.

Nur sollte die Bundesregierung mal in den einzelnen Bereichen nachhalten, ob denn die Nothilfen auch zum Überleben bei den Free-Lancern, u. z.B. bei den Unternehmen im Gaststättengewerbe usw. ausreichen.

Hier gibt es weiteren Zahlungshandlungsbedarf seitens der Bundesregierung, denn viele Unternehmen klagen, dass ihre Geldreserven bald zu ende sind, und die Pleite ansteht.

Am 20. November 2020 um 18:42 von Anna-Elisabeth

„@16:58 von NeNeNe
//Was mich verwundert, dass die Reden im Bundestag gar nicht ernst genommen werden. Da wird sich mit Handy beschäftigt, es wird mit den Stuhlnachbarn geschwätzt. Das erinnert mich an den zeitungslesenden Kohl, wenn er die Beiträge der politischen Gegner demonstrativ abwerten wollte.//
Da müssen Sie gar nicht bis Kohl zurück. Die Kanzlerin beherrscht diese Unsitte ganz prima.
Gysi, der der Kanzlerin in einer solchen Situation direkt Unhöflichkeit vorwarf, etwas später: "Ich weiß nicht, wo sie jetzt gerade wieder herumturnt."

Gerne erinnere ich mich an den Kommentar von Thomas Oppermann:

„Richtung AfD mit kalter Präzision:

"Ich kann Ihnen nicht verbieten, während der Debatte Zeitung zu lesen. Aber wenn Sie die Zeitung so hochhalten, könnte der falsche Eindruck entstehen, es handele sich hier um ein Caféhaus.

Es ist aber ein Arbeitsparlament."

rossundreiter, 17:35

Tschuldigung, aber haben Sie irgendwie bemerkt, daß Sie sich wieder einmal völlig am Thema vorbeigallopiert sind? Passiert Ihnen auffallend oft. Tippe hier auf Methode. Sie verstehen schon; Stichwort Troll. Braucht hier im Forum niemand.
Gruß

@Pfote der Wahrheit

das BGE steht aber allen zu...auch wenn es einige ablehnen werden...

@schneegans

"So einfach ist es nicht. Bitte mal wissenschaftliche Untersuchungen dazu lesen. Ist ungemein bewusstseinserweiternd". Es gibt einige wenige Wirtschaftsprofessoren, die für ein bedingungsloses Grundeinkommen plädieren und das auch für finanzierbar halten. Deren Berechnungen scheinen mir aber doch utopisch und deren Grundannahmen über die Fairness der Mitmenschen scheinen mir zu optimistisch zu sein. In Finnland gab es vor einiger Zeit mal einen Versuch dazu, der kläglich scheiterte und deshalb abgebrochen wurde.

@ rossundreiter - quer gedacht

Also Ihr Beitrag ist ja völlig verquer.
Reden Sie die täglich über 200 Covid-Todesopfer klein mit dem Hinweis, dass ja ohnehin dauernd Menschen sterben.

20:54 von Werner Krausss Re 18:42 von Anna-Elisabeth

//Gerne erinnere ich mich an den Kommentar von Thomas Oppermann:

„Richtung AfD mit kalter Präzision:

"Ich kann Ihnen nicht verbieten, während der Debatte Zeitung zu lesen. Aber wenn Sie die Zeitung so hochhalten, könnte der falsche Eindruck entstehen, es handele sich hier um ein Caféhaus.

Es ist aber ein Arbeitsparlament."//

Danke für diese nette Erinnerung an den geschätzten Herrn Oppermann.

Nur: Von den Angehörigen der AFD-Fraktion erwartet man kaum noch gutes Benehmen, von der Kanzlerin schon.
Die Rede Gysis war eine direkte Antwort auf Frau Merkels Rede. Diese spielte zunächst betont gelangweilt mit ihrem Handy, stand schließlich auf um mit einem Kollegen in den hinteren Reihe zu schwatzen. Auch ich fand das unerträglich.

@ 20:44 von Superdemokrat

" ...ihnen ist aber auch klar das das BGE allen zusteht...auch denen die arbeiten und den Milliardären auch...nicht nur den Menschen auf die sie abzielen..."

Das BGE ist noch gar nicht ausgestaltet.
Es gibt Ideen dazu.

Macht ja Sinn erst mal den Leuten anzufangen, die eh Sozialhilfe o. HartzIV, Arbeitslosengeld, oder Kurzarbeitergeld beziehen.
Oder wie jetzt in Corona-Zeiten, den Menschen das BGE zusprechen, die als Unternehmer, Free-Lancer, u. z.B. auch Studierende wg. Wegfall des Studentenjobs, usw. wg. Corona kein Einkommen haben.

Im Fall d. Einführung des BGE würde dann die Sozialhilfe, das Arbeitslosengeld, das Kurzarbeitergeld, u. HarzIV mit der ges. Bürokratie dazu wegfallen, und dafür das in entsprechender Höhe BGE gezahlt.

Unfassbar

Eine Diskussion darüber, auf welcher Seite und wo der Mund Nasenschutz am Rednerpult abgelegt wird.
Ich kann es nicht fassen.
Und das ganze mit einem Taschentuch zu vergleichen. Man man.
Außerdem wird das Pult ständig desinfiziert.
Aber wenn man unbedingt was Schlechtes sucht ...

@19:01 von H. Popp

//Oder meinen sie dieErben, die ganz leistungsbereit ihre Milliarden verwalten; die Discounter- und Drogeriekettenbesitzer; Immobilenkonzern-Manager etc, deren Einnahmen nicht nur lustig weitersprudeln, sondern zunehmen, noch dazu relativ zur Gesamtwirtschaft extra gewinnen (da viele ja gar noch weniger als vorher bekommen)?//

Danke für Ihr Engagement. Ich möchte noch hinzufügen, was R.D. Precht gesagt hat. Allein mit einem Prozent der steuerfreien Finanztransaktionen, die sich allein Deutschland leistet (im Billionenbereich - den genauen Betrag weiß ich nicht mehr) , könne ein BGE finanziert werden.
Wenn man sich dann all die Probleme derer ansieht, die Sie hier beschrieben haben, könnte man wirklich heulen.

@pfote der wahrheit 20:46

vielen dank für diesen erheiternden moment. peinlicher konnten sie sich nicht darbieten. wie der user schrieb, war es auf's jahr gerechnet. lesen war wohl nicht so ihre sache? das nennt man dann wohl einen bumerang vom feinsten. aber wie gesagt, vielen dank.

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Liebe User,

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@schneegans

"Sie können die Kinder schon mal abziehen. Im Übrigen gibt es wissenschaftliche Berechnungen, die mehr Faktoren berücksichtigen, als Ihre simple Rechnung. Mir war das auch zuerst ein seltsamer Gedanke. Aber die entsprechenden Forschungen haben mich schon sehr überrascht."

Hier mal ein Zitat von mein-grundeinkommen[Punkt]de:"Die Idee des Grundeinkommens ist, dass alle Menschen eines Landes von der Geburt bis zum Tod jeden Monat vom Staat so viel Geld erhalten, wie sie zum Leben benötigen. Einfach so, als Grundrecht. Ohne, dass sie dafür etwas tun müssen. Ohne, dass es ihnen gestrichen werden kann. Eben bedingungslos."
Ausgehend von der Grundidee, dass alle Sozialleistungen wie Kinder-, Wohn- oder Arbeitslosengeld mit dem Grundeinkommen abgegolten sein soll, werden Sie die Kinder wohl in der Rechnung belassen müssen.

@Pfote der Wahrheit

"Und - öhm - nebenbei bemerkt: Sie haben schon irgendwie mitbekommen, daß nicht jeder Bürger ein Grundeinkommen benötigen würde?"

Jetzt bin ich aber schon gespannt, wer bei einem bedingungslosen Grundeinkommen - und so wird es ja bezeichnet - keines benötigt bzw. wie das dann unter der Prämisse "bedingungslos" begründet wird.

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