Ihre Meinung zu: Dilemma der US-Meinungsforscher: "Die sprechen nicht mit uns"

20. November 2020 - 8:40 Uhr

US-Meinungsforscher tun sich zunehmend schwer damit, verlässliche Prognosen für die Präsidentschaftswahl zu treffen. Bei der Analyse der Fehleinschätzungen geht es vor allem um eine Person: den Trump-Wähler. Von Katrin Brand.

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Kommentare

Wie der Herr, so's Gscherr...

Wie der Herr, so's Gscherr... Wenn Trump jahrelang "Lügenpresse" (fakenews) skandiert, muss man sich nicht wundern, dass diese Saat bei seiner Anhängerschaft aufgeht.

Nicht so überrascht

Na ganz so daneben ist es ja nicht. Real clear politics hatte eine Sammlung aller Umfragen. Man konnte schon abschätzen wo es knapp wird, wenn die Medien aus den verschiedenen politischen Lagern stark auseinander lagen. Da gab es viele neutrale, einige linke und einige rechte Medien wie zum Beispiel den spectator. (Wie kann man eine Zeitung Beobachter nennen? Na gut als Deutscher bin ich vorbelastet.) Und Florida war klar, dass Trump sehr gute Chancen hat.

ich finde, es ist ein riesen skandal.

über monate haben die umfrage institute den amerikanischen wählern eingebläut, das trump über zehn prozentpunkte hinter biden liegt. so etwas führt zu massiver demotivation republikanischer wähler. bei solch knappen rennen kann es auch das ergebniss ändern.
das selbe war bei der letzten wahl: clinton wird eh gewinnen, hieß es da. und trump hat es dann noch knapp gemacht.
wenn die umfrage institute keine halbwegs brauchbaren ergebnisse abliefern können, sollten sie es lassen. das ist zumindest meine meinung.

08:58 von Eu-Schreck

Und Florida war klar, dass Trump sehr gute Chancen hat.
.
warum ?
für den Mitforist Magfrad, der in den USA lebt, war es klar,
dass der Biden in Florida haushoch gewinnt

Wie kann man eine Zeitung Beobachter nennen?
oder Prawda - Wahrheit :-)

Wie geht das denn?

".... momentan sieht es so aus, als würde Trump 2024 noch einmal kandidieren...."

Ich frage mich gerade, wie er wohl aus dem Gefängnis heraus seinen Wahlkampf führen könnte und ob er zu einer möglichen Vereidigung Freigang aus dem Gefängnis bekommen wird?
Ironie off ;-)

Jenseits der Rationalität

„Stellt sich die Frage, was passiert, wenn Trumps Präsenz in der Öffentlichkeit nachlässt. Lässt dann die Wahlbeteiligung schlagartig nach? Oder wenden sich seine Anhänger anderen Republikanern zu?“

Wer - aus welchen Gründen auch immer - fest davon überzeugt ist („glaubt“), dass sein Schicksal an jemand anderem als ihm selbst „hängt“ (also zu eigenständigem Denken und Handeln bzw. Freiheit und Übernahme eigener Verantwortung für sich und andere nicht willens oder nicht fähig ist), wird sich dann wohl einen neuen „Messias“ suchen, dem er sich bedingungslos unterwerfen und dem er blind „folgen“ kann.

09:00 von Der Hohe Rat de...

ihr Vorschlag

am besten keine Prognosen veröffentlichen ?

Der Hohe Rat de..., 09:00

ich finde, es ist ein riesen skandal.
über monate haben die umfrage institute den amerikanischen wählern eingebläut, das trump über zehn prozentpunkte hinter biden liegt. so etwas führt zu massiver demotivation republikanischer wähler.

Die vier Jahre andauernden Lügen und Hetztiraden des im weißen Haus randalierenden Demagogen sind der eigentliche Skandal.

Ich schaeme mich fuer unseren

Ich schaeme mich fuer unseren POTUS und das bedeutet ich schaeme mich fuer 70 Million fellow Americans.
Fuer all diese Menschen haben ich nichts als contempt. Ich kann niemand mehr mit respect ansehen der fuer Trump ist.

Wir wurden von diesen aggresiven simple minds beschimpft als lesbian wh..es, unser Haus wurde besprueht mit spray, unser front yard verwuestet, und alles nur weil wir fuer Biden/Harris sind. Trump hat aus Menschen monter geschaffen, die terrorisieren mit pick-ups ganze suburbs.
Meine Partnerin und ich werden verkaufen unser Haus und wir suchen eine Gegend in der KEINE Trump Anhaenger leben. (das ist nicht schwer zu erkennen, typische Trump supporter wollen es zeigen: bumper sticker, MAGA hat, Trump 2020 signs ....)
Wie konnte es nur so weit kommen

Menschen werden nicht ernst genommen

Ich glaube, dass wir in Deutschland ein ähnliches Problem haben. Menschen werden mit ihrer Meinung nicht mehr ernst genommen sondern als Fanatiker, Fundamentalisten, wahlweise Rechtsextreme oder Linksextreme, Verschwörer, usw. betitelt. Das mag im Einzelfall auch zu treffen aber so lösen wir kein einziges Problem. Die Hilflosigkeit im Bundestag ist nicht zu übersehen.
Es wäre gut wenn Politik und Gesellschaft die Meinungen der Menschen ernst nehmen, auch wenn es nicht dem Mainstream entspricht. Aussagen wie,“ Sie sind eine Minderheit“, zeigen wenig Haltung. Es geht nur um die Verteidigung der eigenen Meinung und manchmal auch eher der eigenen Eitelkeit und nicht wirklich darum einen Dialog zu führen und die Menschen mit ins Boot zu nehmen. Die Wut einfach mal anzunehmen und dann zum Dialog einzuladen. Das was sich auf unseren Straßen abspielt ist nur ein Vorgeschmack von dem was noch kommen wird wenn wir nicht endlich unseren Pluralismus ernst nehmen.

Die Frage ist:

Wollen die Umfrageinstitute eine reale Abbildung der Wahlentscheide haben oder nehmen sie Umfragen zum Manipulieren der späteren Wahlentscheidung?

Was hört sich besser an: laut unseren Umfragen gewinnt Trump die Wahl oder laut unseren Umfragen liegt Biden deutlich in Führung?

Aus Spass und Überzeugung

Wenn für viele Wähler, die Demoskopen zum System, Establishment zählen, machen die sich einen Spass mit denen.
Falls die These stimmt, können die Demoskopen in den USA einpacken.

09:18 von kommentator_02

Die vier Jahre andauernden Lügen und Hetztiraden des im weißen Haus randalierenden Demagogen sind der eigentliche Skandal.
.
nicht dass ich das mit dem Lügen und Hetzen nicht auch so sehe wie sie
aber scheinbar kommt das beim Wähler ganz gut an
(Lügen und Hetzen wird ja hierzulande auch immer populärer/salonfähig)
der kriegte nicht die Mehrheit aber 49 % und das ist ja schon erschreckend genug !

Umfragen sind nie realistisch

Man kann versuchen die Teilnehmer noch so gleich zu verteilen - es funktioniert nicht. Viele - wie ich - würden nie an einer Meinungsumfrage teilnehmen. Deren/unsere Meinung ist sicher nicht gleichverteilt mit denen, die einer Teilnahme zustimmen.
Wie ist es zum Beispiel mit den TV Quoten? Völlig unrealistisch, das teilnehmende Haushalte - die haben entsprechende Hardware zu hause angeschlossen - repräsentativ sind.

USA steuert auf einen Bürgerkrieg zu

Liebe Leute, Ihr könnt es glauben oder nicht, aber Trump möchte eine Diktatur mit ihm als Führer auf Lebenszeit errichten. Wahrscheinlich sind seine Vorbilder Putin und der kleine Dicke in Nordkorea. Dafür lässt er es auch auf einen Bürgerkrieg zwischen seinen Anhängern und den Demokraten ankommen. Seine Männer fürs Grobe, die Proud Boys, sollen sich ja nach Trumps Worten schon bereit halten. Wenn er mit seinem erneuten Auszählen der Stimmzettel nicht weiterkommt, versucht er einen Putsch. Auch traue ich diesem Mann Aufträge für Mordanschläge an seinen politischen Gegnern zu. Das ist kein Präsident, sondern ein Mafia-Pate.

Es würde mich Interessieren ob in den USA die Meinungsforscher

nicht doch ein Wahlergebnis beeinflussen können. Insbesondere wenn es nur 2 aussichtsreiche Kandidaten gibt.

Mein Grundgedanke für diese Frage war: 'Könnten die Umfragen die Bereitschaft zur Stimmabgabe beeinflussen ?

Ich kann mir durchaus vorstellen das potentielle Wähler, wenn die Umfragen einen erdrutschartigen Sieg des bevorzugten Kandidaten voraussagen unter Umständen auf ihre Stimmabgabe -besonders wenn die Stimmabgabe mit Aufwand / unter Verwendung eines Urlaubstages verbunden ist- verzichten könnten.

Wenn dann, bei Meinungsumfragen die Befragten nicht Kandidat A -für den sie bei der Wahl stimmen wollen- sondern Kandidaten B -den sie nicht wählen wollen- bei den Umfragen angeben damit die die Demoskopen, mit ihren dann unkorrekten Wahlvoraussagen, die Wähler von Kandidat B eine falsche Siegessicherheit vortäuschen.

Ich frage 1000 Menschen. 400

Ich frage 1000 Menschen.
400 sagen si wähle dem.
600 sprechen nich mit mir.
Also habe ich 200 für Trump. Bei 80% Mitmachquote .
Ingis können das rechnen.

08:58 von Eu-Schreck

"Und Florida war klar, dass Trump sehr gute Chancen hat."

Was fuer ein nonsense. Sorry
Trump's Politik ist xenophobic und racist. Darum konnte niemand ahnen dass Lationos aus Miami fuer Trump stimmten. Und Trump's handling des coronavirus outbreak kostet hier in Florida sehr viele Menschenleben, auch darum war es NICHT "klar, dass Trump sehr gute Chancen hat.", wie sie behaupten. Im Gegenteil

Blinder Fleck

"Die Umfragen sind genau wenn Trump nicht auf dem Wahlzettel steht" ist nicht gerade befriedigend.

Ja, Trump ist bald weg, dennoch haben die Institute ein Problem und müssen ihre Methodik verbessern anstatt sich über die Kandidaten zu beschweren die nicht in ihr System passen.

Schweigeverzerrung

Das Phänomen der "Schweigeverzerrung" ist in der Wahlforschung ja nix neues und wird auch in Deutschland immer mehr zum Problem (siehe: https://ad.hominem.info/statistik/auswahleffekte/schweigeverzerrung )

In den meisten Fällen können Wahlforscher dies jedoch ganz gut kompensieren, wenn sie genügend andere Daten haben, um die Größe des Effektes einschätzen zu können – allerdings funktioniert das nicht, wenn es in relativ kurzer Zeit relativ starke Verschiebungen im Wahlverhalten gibt, und genau das ist in den letzten Jahren in den USA passiert.

Das Problem ist aber eher, dass die Wahlforschung dazu neigt, die Genauigkeit ihrer Projektionen zu überschätzen. Wenn zwei Institute zu Ergebnissen kommen, die 3 Prozentpunkte auseinander liegen, aber beide eine Fehlerquote von nur einem Prozentpunkt angeben, muss ja jedem klar sein, dass da etwas nicht stimmen kann.

Also etwas mehr Umsicht von Seiten der Wahlforscher ist sicher angebracht; Aber man sollte auch nicht das Unmögliche erwarten.

Dialog? @denkenerlaubt

>>Die Wut einfach mal anzunehmen und dann zum Dialog einzuladen>>>

Da hätten wir Querdenker (rechtslastig)
Esos (Ähm ja Religion) dazu NPD, AfD, Reichsbürger und "nicht festgelegte Denker".....also welcher Dialog jetzt?

Was rechts, esotherisch, anarchistisches .......?

Versuch 2

Wieso sollte eine Telefonumfrage im Jahr 2020 noch representativ sein?

Warum deutet man einzelne Bewegungen unterhalb der Fehlerrate?

Aus den falschen Methoden kann man hat schlecht korrekte Werte ableiten.

Es ist erschreckend

was dort geschieht.
Aber es gab schon genügend Leute die davor gewarnt haben, und das schon sehr lange.
Gore Vidal: "I was born 80 years ago in a country called the United States of America and now I live in a Homeland -- an expression we haven't heard since Hitler."
Die USA sind auf einem gefährlichen Weg.
Aber mittlerweile ist das in den meisten Gesellschaften ähnlich.

Demotivation? Im Gegenteil!

Ich denke nicht, dass Umfragen, die A vor B sehen, potentielle B-Wähler demotiviert.

Im Gegenteil, eher die A-Wähler werden demotiviert. Clinton hatte 2016, denke ich, gerade deshalb verloren, weil viele, die den Demokraten nahe standen aber mit Clinton unzufrieden waren, dachten, Trump gewinnt eh' nicht:

Die für Trump pessimistischen Umfragen hatten genau Trump genützt.

Und ich glaube, dass dies häufig so ist, auch in Deutschland.

Umfragen, die A vorne sehen, schaden A und nicht dem Gegner, weil es immer potentielle A-Wähler gibt, die irgendwas am aktuellen Kandidaten oder der aktuellen Linie auszusetzen haben und bei positiven Umfragen für A denken, na dann muss ich ja nicht auch noch wählen...

Kompliment, Sie haben die

Kompliment, Sie haben die Methode Trump verstanden. Zweifel säen wo es nur geht.

Am 20. November 2020 um 09:17 von Frank Schauster

>>Wie geht das denn?

".... momentan sieht es so aus, als würde Trump 2024 noch einmal kandidieren...."

Ich frage mich gerade, wie er wohl aus dem Gefängnis heraus seinen Wahlkampf führen könnte und ob er zu einer möglichen Vereidigung Freigang aus dem Gefängnis bekommen wird?
Ironie off ;-)<<

Naja, wenn Mr. Trump kurz vor der Inauguration von Mr. Biden seinen Rücktritt bekannt gibt, sein Vize somit das Amt die letzten Tage bekleidet, dann kann er sich und seine Entourage begnadigen lassen. Und danach dann wieder in die nächste Wahl ziehen. Zumindest wurde diese Lösung hier vor einigen Tagen in einem Interview angedacht.

@riesen skandal vom 20. November 2020 um 09:00

> ich finde, es ist ein riesen skandal.

> über monate haben die umfrage institute den amerikanischen wählern eingebläut, das
> trump über zehn prozentpunkte hinter biden liegt. so etwas führt zu massiver demotivation
> republikanischer wähler. bei solch knappen rennen kann es auch das ergebniss ändern.

Die Veröffentlichungen der "umfrage institute" könnten aber auch dazu geführt haben das Biden-Wähler, angesichts der von den Demoskopen veröffentlichen Daten "trump über zehn prozentpunkte hinter biden liegt", nicht auf einen ihrer wenigen Urlaubstage verzichten wollten und den Aufwand, -an einem Tag an dem sie arbeiten müssen-, auf ihre Stimmabgabe verzichtet haben.

09:21 von denkenerlaubt

Ich glaube, dass wir in Deutschland ein ähnliches Problem haben.
Menschen werden mit ihrer Meinung nicht mehr ernst genommen
sondern als Fanatiker, Fundamentalisten, wahlweise Rechtsextreme oder Linksextreme,
Verschwörer, usw. betitelt
.
mit der Einschätzung werden sie wohl richtig liegen
Demokratie ist ein Lippenbekenntnis
jeder der ne andere Meinung vertritt, "blickt es nicht"
die eigene Meinung wird zum Maßstab

@09:29 von Stotterfritz

Liebe Leute, Ihr könnt es glauben oder nicht, aber Trump möchte eine Diktatur mit ihm als Führer auf Lebenszeit errichten.

Das hört man oft von Menschen, die eine gefestigte Demokratie wie die USA aus dem Ausland betrachten, wo die Demokratie seit jeher auf wackligen Füßen steht.

Keine Sorge. Nirgends auf der Welt ist die Gefahr der Diktatur geringer als in den USA. In den USA hängt das Fortbestehen der Demokratie nicht von den Launen der Exekutive ab.

Meinungsumfragen

Meinungsumfragen können nie genau das Wahlergebnis treffen. Dafür geben Wahlforscher immer noch ihre geschätzte Fehlerbreite an. Wenn die Umfrage noch stärker daneben liegt, dann müssen die Forscher fürs nächste Mal überlegen, was man besser machen könnte.

Aber wenn Trump und seine Anhänger schon nicht mal dem Wahlergebnis selbst trauen, wie sollen dann Umfragen besser sein, als die Wahl?

Das Ergebnis der Befragungen

Kann gesteuert werden.
Zu einen ruf man vermehrt Festnetznummer an! Der befragte wir überwiegend älter sein.
Auch kann durch die Vorwahl der Nummer einer Hochburg einer Partei bestimmen.
Zum anderen werden immer die gleichen Nummern angerufen!

Wenn doch Umfragen sehr oft daneben liegen,

warum werden sie dann überhaupt gemacht?
Wer braucht diese Umfragen?
Stehen diese Umfragen (politische) nicht im Verdacht, Meinung bilden zu wollen?
Sind die öffentlich rechtlichen Medien politisch wirklich neutral?
Ich möchte nicht behaupten, dass das so ist.
Ich nehme mir jedoch das Recht heraus, misstrauisch zu bleiben.

Ach ihr Armen!

"Ich glaube, dass wir in Deutschland ein ähnliches Problem haben. Menschen werden mit ihrer Meinung nicht mehr ernst genommen sondern als Fanatiker, Fundamentalisten, wahlweise Rechtsextreme oder Linksextreme, Verschwörer, usw. betitelt." @denknerlaubt
.
Früher gabe es noch klare Fronten zwischen einer solidarischen Mehrheit und gewissen Abweichlern. Heute lebt jeder in seiner Filterblase. Und da schon in der Schule jeder Murks "integrativ", keinesfalls konfrontativ bearbeitet werden muss, haben die Menschen es nicht gelern, irgendetwas einzusehen, was ihnen "zuwider" läuft.
.
In Wirklichkeit haben wir eine Realitätskrise, in der natürlich auch die Politiker stecken, denn es gibt 3 Mal soviele Lobby-Vertreter wie Stimmen aus dem Volk. Der Witz ist nur, dass die "Bürger" Leuten wie Bolsonaro, Trump, Orban, Kadzynski etc. galuben, dass die sich für sie einsetzen! LOL!

um 09:21 von denkenerlaubt

Es wäre gut wenn Politik und Gesellschaft die Meinungen der Menschen ernst nehmen, auch wenn es nicht dem Mainstream entspricht.

Das Problem dabei ist, dass genau das nicht geht. Menschen, die nicht einmal mehr versuchen, Fakten zu akzeptieren sind nicht zu erreichen und können auch nicht ernst genommen beziehungsweise respektiert werden. Ein Dialog mit ihnen ist praktisch nicht möglich, da sie alles ihrem faktenfreien Weltbild unterordnen.

@9:00 Der Hohe Rat …

„über monate haben die umfrage institute den amerikanischen wählern eingebläut, das trump über zehn prozentpunkte hinter biden liegt. so etwas führt zu massiver demotivation republikanischer wähler.“

Wie kommen Sie denn darauf? Könnte doch auch genau umgekehrt sein, dass das als Mobilmachung auf jene Trump-Sympathisanten wirkt, die sonst vielleicht der Wahl ferngeblieben wären, weil sie zunächst den Worten des großen Vorsitzenden glaubten, dass sein Sieg sicher sei.

Wie auch immer: wichtig ist es, an einer Verschwörungstheorie zu arbeiten, weshalb der größte und klügste aller jemals existierenden Präsidenten die Wahl verloren hat.

Wirkung von Vorhersagen

Alles für die Katz (Am 20. November 2020 um 09:36: "Demotivation? Im Gegenteil!" hat recht. Wegen des vorhergesagten Vorsprungs der Demokraten könnten einige ihnen zugeneigte Amerikaner auch auf eine Teilnahme an der Wahl verzichtet haben. Wer dagagen nach Ausreden für Trumps Abwahl sucht, jammert dann halt gerne nur über angeblich demotivierte Wähler der Republikaner.

Wie so oft bei Wahlen ist es wohl so, dass sich die Mehrheit der Wähler für das kleinere Übel entschieden haben.

09:58 von DeHahn

Der Witz ist nur, dass die "Bürger" Leuten wie Bolsonaro, Trump, Orban, Kadzynski etc. galuben, dass die sich für sie einsetzen! LOL!
.
für wen steht ein Andreas Scheuer
oder ein Schäuble mit seinem Geldkoffer
ein Kohl mit seinem Ehrenwort
warum geht man in die Politik, bekleidet ein Amt in der Wirtschaft, im Verein
aus Selbstlosigkeit oder auch des Egos wegen ?

09:49 von Freier Markt

"Keine Sorge. Nirgends auf der Welt ist die Gefahr der Diktatur geringer als in den USA."

Hatten sie gestern die Morglichkeit Trump's lawyer R. Giuliani bei Republican National Committee headquarters zu sehen ??

Das waren 90 Minuten die mich schockten.
Trump will das Wahlergebnis umdrehen lassen. Das ist ein Putschversuch !!!!

Romney sagte dazu “It is difficult to imagine a worse, more undemocratic act by a sitting American President.”

Und der gefeuerte C. Krebs sagte on Twitter. “That press conference was the most dangerous 1hr 45 minutes of television in American history. And possibly the craziest,”

Wer stoppt Trump ??

@09:58 von DeHahn

In Wirklichkeit haben wir eine Realitätskrise, in der natürlich auch die Politiker stecken, denn es gibt 3 Mal soviele Lobby-Vertreter wie Stimmen aus dem Volk.

Lobbyismus ist normal. Auch Gewerkschaften sind Lobbys. In den USA, als erwachsene Demokratie, wird diese Dynamik verstanden und man geht damit um. "Lobbyist" ist auch tatsächlich ein Beruf, der so heißt.

Der Witz ist nur, dass die "Bürger" Leuten wie Bolsonaro, Trump, Orban, Kadzynski etc. galuben, dass die sich für sie einsetzen! LOL!

Da fallen mir ganz andere Witze ein. Trump hat immerhin seinem Land keinen großen Schaden zugefügt.

@denkenerlaubt vom 20. November 2020 um 09:21

> Menschen werden nicht ernst genommen

Welchen Anteil an den Wählern sind denn die "Menschen" die Ihrer Meinung nach "nicht ernst genommen" werden ?

> Ich glaube, dass wir in Deutschland ein ähnliches Problem haben. Menschen werden mit
> ihrer Meinung nicht mehr ernst genommen sondern als Fanatiker, Fundamentalisten,
> wahlweise Rechtsextreme oder Linksextreme, Verschwörer, usw. betitelt.

Wie würdest du einen Menschen bezeichnen der trotz einer offenen Tuberkulose (immerhin eine potentiell tödliche Erkrankung), mit dem Hinweis das seine, im GG garantierte Freiheit nicht eingeschränkt werden darf, darauf besteht das seine Rechte, weil er noch nie ein Tuberkuloseerreger gesehen hat und deshalb nicht an dessen Existenz glaubt, weiter -OHNE irgendwelche Schutzvorrichtungen die die Verbreitung der Tuberkelbazillus einschränken könnten zu benutzen- mit seinen Mitmenschen Kontakt haben, Demonstrieren und uneingeschränkt Feiern kann.

.tinchen, 09:19

Wie konnte es nur so weit kommen

Nun, das fing mit dem Genozid an den Natives an, setzte sich mit Sklaverei und gottesstaatlicher Frömmelei fort und mündete in typisch aggressiver Manier schließlich dort, wo das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten heute steht.

Ich schaeme mich fuer unseren POTUS

Das müssen Sie nicht, schämen Sie sich lieber für Ihr Land (siehe oben).

09:00 von Der Hohe Rat de...

ZItat:"so etwas führt zu massiver demotivation republikanischer wähler."

Wie erklären Sie sich dann, dass Trump mehr Stimmen bekommen hat als bei 2016?

um 09:49 von Freier Markt

Keine Sorge. Nirgends auf der Welt ist die Gefahr der Diktatur geringer als in den USA. In den USA hängt das Fortbestehen der Demokratie nicht von den Launen der Exekutive ab.

Da wäre ich an ihrer Stelle nicht so sicher. Es stimmt zwar, dass die Institutionen einen Wechsel in eine Diktatur verhindern, das gilt jedoch nur so lange, wie sie existieren. Ein einziger Bürgerkrieg reicht, um alle Sicherungen auf einmal wegzufegen und dieser erscheint nicht so wahnsinnig unwahrscheinlich.

09:21 von denkenerlaubt

>>Ich glaube, dass wir in Deutschland ein ähnliches Problem haben. Menschen werden mit ihrer Meinung nicht mehr ernst genommen sondern als Fanatiker, Fundamentalisten, wahlweise Rechtsextreme oder Linksextreme, Verschwörer, usw. betitelt. Das mag im Einzelfall auch zu treffen aber so lösen wir kein einziges Problem. Die Hilflosigkeit im Bundestag ist nicht zu übersehen.<<

Sie haben meine Gedanken so eben aufgeschrieben. Wir können das Problem nicht mit verachtenden Worten oder Ignoranz ausschließen. Dann ist es nicht weg, sondern wird stärker... nur auch dunkler, weil es im "Untergrund" geschieht.

Der große Graben

Es ist für mich schon verblüffend wie sehr den Rechtspopulisten die Spaltung der Gesellschaften gelungen ist. Verblüffend vor allem deshalb, weil an der Vorgehensweise eigentlich nichts neu und wirklich raffiniert ist. Vielmehr ist das alles weit überwiegend sehr durchsichtig und aus den 20er-30er-Jahren des letzten Jahrhunderts altbekannt. Mir scheint, dass es den Rechten gelungen ist über die individuellen, diffusen Frustrationen an den Spieltrieb vieler Menschen zu appellieren und sie zu einer Art demagogischen Schnitzeljagd zu animieren. Mit Hilfe des Internets natürlich, ohne das dies wohl nie gelungen wäre. Nachvollziehbare Ursachen für die Frustrationen gibt es in vielen Fällen ohne Zweifel. Warum diese Leute ihr Heil aber ausgerechnet in den Rechtspopulisten sehen, ist hingegen ausschließlich durch deren Propaganda-Strategien der beharrlich wiederholten, dummdreisten Lügen zu erklären.

09:13 von Sisyphos3

Zitat:"@08:58 von Eu-Schreck...Wie kann man eine Zeitung Beobachter nennen?"

Naja, die Zeitung "The spectator" wurde Anfang des 18.Jhts in London gegründet, die gleichnamige Zeitschrift 1828. Damals konnte man als politisch interessierter Bürger auch in England kaum etwas anderes tun als beobachten, das Wahlrecht war sehr beschränkt. Mit der Hetz"zeitung" ähnlichen Namens in Deutschland hat das alles nichts zu tun.

Wahlverhalten

Warum wurden bei den Umfragen diejenigen, die sich nicht befragen lassen wollten, nicht gleich zu den Trump - Wählern gezählt?
Dann hätte es eventuell besser gepasst.
Sind die Wahrsager auf diese Idee nicht gekommen?
Laut anderer Medien haben mehr schwarze Menschen, mehr Latinos und mehr Frauen Trump gewählt, als in 2016.
Das wäre ein Umstand, der mal näher untersucht werden sollte.
Ansonsten könnten die Wahlergebnissvorhersager ja auch auf die Algorithmen der Datensammelkonzerne zurückgreifen, die über die meisten Mensch genauer Bescheid wissen, als diese Menschen selbst.
Wenn Amazon aufgrund von Datenanalysen vorhersagen kann, was ich mir als nächstes kaufen werde, können sie bestimmt besser vorhersagen, ob & wie ich demnächst wählen werde.
Sogar die Webseiten der ARD bemühen mindestens 3 Datensammler um das Verhalten ihrer Nutzer zu verfolgen. Hinzu kommen noch die Linkbuttons.
Die Wahrsager der Umfrageindustrie sollten sich mehr auf KI verlassen, als auf ihre eigenen Fähigkeiten.

Putin stellte sich freien Wahlen. Und gewann!

@09:29 von Stotterfritz
Ansonsten verbreiten Sie genau dieselben Vorwürfe, die es seit Langem gegen Clinton gibt - nur in der umgekehrten Richtung.

Gilens-Studie

Martin Gilens hat in einer vielbeachteten Studie den Einfluss von Reichen und Armen auf das Handeln der Politik untersucht. Heraus kam, was der Volksmund "Geld regiert die Welt" nennt. Der Einfluss der Armen liegt nahe Null. Und das wissen die Leute, die das Establishment hassen, natürlich auch, und wählen einen wie Trump. Das zuzugeben trauen sich viele nicht. Es könnte karriereschädigend sein.

10:13 von Freier Markt

Zitat:"Trump hat immerhin seinem Land keinen großen Schaden zugefügt."

Wie groß hätte der Schaden denn sein müssen, damit Sie ihn "groß" nennen?

Einfache Lösung

Für das Problem gibt es eine einfache Lösung: In Zukunft, wenn jemand nicht antwortet, seine Stimme für den Kandidaten zählen, der die Medien und die Meinungsforscher am meisten verteufelt.
Um es noch präziser zu gestalten, sollte man nicht alle Verweigerer so zählen sondern gucken, wieviel Prozent haben bei früheren Wahlen (vor Trump) die Antwort verweigert. Diese Prozentzahl von Verweigeren würde dann weiterhin nicht gezählt werden, alle anderen Verweigerer sollten dann für den medien- und umfragefeindlichen Kandidaten gezählt werden.

...ttestEineMeinung #Überraschung hält sich in Grenzen

Mich hat da sehr wenig überrascht.

Plus Minus 3-4 Prozent Schwankungsbreite werden für die Genauigkeit dieser Umfragen angegeben.
Wir wissen, dass einige Trump-Wähler nicht an Umfragen teilnehmen, aber die Datenbasis ist zu gering um zu sagen wie viele.

Mir war aufgrund der Umfragen klar, dass es eine hohe Wahlbeteiligung gibt.
Auch, dass Biden Bundesweit deutlich mehr Stimmen bekommen wird als Trump und dass es in den Swing-States eng wird und dass es am Ende auf diese Bundesstaaten ankommen wird.

Humanities sind nun mal keine echten Wissenschaften, in denen man Ergebnisse relativ exakt und wiederholbar vorhersagen kann, wenn man erstmal die richtige Formel gefunden hat.
Das System Gesellschaft, dessen Verhalten man vorhersagen möchte, verhält sich immer wieder anders und bei weitem nicht immer rational.

Nicht nur in den USA liegen die Meinungs-

Forscher zu oft daneben.
Auch bei uns ist das fast immer der Fall. Eigentlich sind die Umfragen nutzlos und lediglich Geldmacherei durch die Institute. Das in den USA war natürlich extrem daneben. Da fragt man sich ob da nicht System dahinter steckt.

09:00 von Der Hohe Rat de...

Wo liegt hier ein Skandal?
Wo ist hier eine Einbläuung?
Welches Modell bemühen Sie bei Ihrer Aussage: "so etwas führt zu massiver demotivation republikanischer wähler."
Ich denke, dass es sich dabei um eine subjektive Hypothese handelt, die nicht belegt werden kann. Ich verstehe diese Aussage eher als Selbstauskunft über die persönliche Sichtweise und Wirklichkeitskonstruktion, die sich unangenehm anfühlen kann. Das täte mir leid. Es gibt den Begriff der Reaktanz, der eher eine Gegenbewegung beschreibt. Beispiel: "Jetzt erst recht!".

@09:28 von unterschicht2

"Viele - wie ich - würden nie an einer Meinungsumfrage teilnehmen. Deren/unsere Meinung ist sicher nicht gleichverteilt mit denen, die einer Teilnahme zustimmen."

Ihre Meinung ist dann nicht nur nicht gleichverteilt sondern gar nicht dabei, und darum wird diese dann nicht gehört und entsprechend auch nicht abgebildet. Gerade das ist ja offensichtlich das Problem bei den Meinngsumfragen gewesen.

@10:10 von .tinchen

Wer stoppt Trump ??

US-Präsidenten sind keine Alleinherrscher.
Wenn das Electoral College Biden zum neuen Präsidenten wählt, wird Trump am 20. Januar das Weiße Haus in aller Ruhe verlassen.

Wer jetzt von einem möglichen "Bürgerkrieg" oder "Putschversuch" spricht, versteht das politische System der USA einfach nicht. Die USA gehören nicht zu den Wackeldemokratien.

10:25 von krittkritt

Zitat:"Putin stellte sich freien Wahlen."

Der war gut!

Zitat:" Und gewann!"

Völlig überraschend! Damit hatte niemand gerechnet...

Am 20. November 2020 um 09:19 von .tinchen

„Meine Partnerin und ich werden verkaufen unser Haus und wir suchen eine Gegend in der KEINE Trump Anhaenger leben.“

Das ist bestimmt keine schlechte Idee.

Wer glaubt, dass nach der Vereidigung des neuen Präsidenten der Spuk vorbei ist, täuscht sich.
Die Anhänger von „The Greatest Ever“ sind alle schwer bewaffnet und warten nur auf den Zuruf ihres Idols.

Und wie der werte Mitforist @ fathaland slim, gestern schon Voltaire zitierte,

"Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen. Einen Schurken wohl."

Hier hilft nur nach vorne blicken.
Ein Umzug, kann wie ein neues Leben sein.

Viel Glück für Ihre gemeinsame Zukunft.

Mit wem man spricht

Der Vollständigkeit halber möchte ich übrigens anmerken, dass ich - obwohl man wohl kaum weiter davon entfernt sein könnte ein Anhänger von Rechtspopulisten zu sein als ich - auch an keinen Meinungsumfragen mehr teilnehme. Jedenfalls nicht sofern sie telefonisch erfolgen. Ich bekomme schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, dermaßen viele Werbeanrufe, angeblich gewonnene Preisausschreiben (kürzlich sogar um kurz vor 22.00 Uhr), Abonnementsangebote und Anrufe wegen Marktforschung und Meinungsumfrage, auch unbezweifelbar betrügerische Anrufe, z.B. auf Englisch und angeblich von Microsoft, dass ich alles sofort abblocke. Auf diesem Sektor hat unsere Regierung mit ihrer Gesetzgebung leider völlig versagt. Wenn man als Bürger gezwungen ist mit wildfremden, möglicherweise kriminellen Anrufern Ja-Nein-Schwarz-Weiß zu spielen, mit ungewollt hohem finanziellen Einsatz, dann hat die Regierung hier offensichtlich ihre Arbeit nicht ordentlich gemacht.

09:54 von zoro1963

>>Zum anderen werden immer die gleichen Nummern angerufen!<<

Woher wollen Sie das denn wissen?

re freiermarkt/LinksstaatDE

"Trump hat immerhin seinem Land keinen großen Schaden zugefügt."

Eine demokratische Wahl nicht zu akzeptieren, stattdessen wirre VTs streuen, den politischen Gegner denunzieren, Medien als Volksfeinde darzustellen und jetzt noch einen geordneten Übergang behindern, mit gravierenden Folgen für die Außendarstellung der USA sowie mit potentiellen Risiken für die Nationale Sicherheit.

Aber NEIN, Trump hat natürlich niemanden Schaden zugefügt...

...ttestEineMeinung #Gründe für Demoskopie

@ 20. November 2020 um 10:15 von Mehlwurm
"Es würde mich Interessieren ob in den USA die Meinungsforscher

nicht doch ein Wahlergebnis beeinflussen können. Insbesondere wenn es nur 2 aussichtsreiche Kandidaten gibt. ..."

Ja, das können sie.

Deswegen ist eine echte Wählerbefragung so wichtig.

Stellen sie sich mal vor, wir sähen nur die Meinungen, die offen auf der Strasse gezeigt werden.
Unzufriedene Menschen können einen ziemlichen Radau machen, wie wir auch hier gerade sehen.
Eine Zufriedene Mehrheit nimmt man auf der Strasse dagegen nicht wahr.

Das würde Populisten wie Trump in die Hände spielen.
Und deswegen hetzen sie auch so gerne gegen echte Meinungsforschung und unabhängige Medien.

Müssen Umfragen immer richtig sein ?

Was soll das ganze Theater mit den Wahlforschern und den Befragungen ?
Da könnte man doch gleich auf die Wahlen verzichten und die letzte Wahlumfrage als amtliches Wahlergebnis feststellen lassen.
Umfragen sind Schnappschüsse und Wahlergebnisse ist das was letztlich zählt.
Die Stimmung kann am letzten Tag noch kippen und das Ergebnis hängt auch davon ab, ob die Befragten ihre Stimme auch wirklich abgeben

Die sprechen nicht mit uns?

Logisch.
mann sollte wegen der massiven Beeinflussung von "einfachen" Wählern die Veröffentlichung alle Umfragen 3 Monate vor Wahlen verbieten.

@Freier Markt vom 20. November 2020 um 09:49

>Das hört man oft von Menschen, die eine gefestigte Demokratie wie die USA aus dem
>Ausland betrachten, wo die Demokratie seit jeher auf wackligen Füßen steht.

Was wollten Sie mit Ihren Worten "...aus dem Ausland betrachten, wo die Demokratie seit jeher auf wackligen Füßen steht" aussagen ?

Ich kann mir nicht Vorstellen das Sie unsere Land, Deutschland, meinen bei dem "die Demokratie seit jeher auf wackligen Füßen steht" ?
(Es sei denn sie können mir glaubhaft Belegen das es nicht die Wählerstimmen sind die entscheiden welche Parteien im Bundestag sitzen dürfen)

> In den USA hängt das Fortbestehen der Demokratie nicht von den Launen der Exekutive ab.

Ich befürchte aber das in den USA "das Fortbestehen der Demokratie" durchaus "von den Launen der" Superreichen Wahlkampfspender & -unterstützer abhängt.

Ps.:Bei einem 2 Parteiensystem kann jeweils Eine wichtige Vorhaben durch Veto blockieren um die andere am Erfüllen der Wahlversprechen zu hindern

US-Meinungsforscher

hatten vielleicht doch recht. Sollten nicht die Staaten neu ausgezählt werden, die Trump gewonnen hat? Er betrügt und belügt und fordert zu Schlimmen auf, nachweislich.

Hier zu Lande nicht anders...

Auch in meiner weiteren Bekanntschaft kenne ich niemanden der sich als AfD Wähler zu outen traut. Während es in USA immerhin nicht so negativ gesehen ist "konservativ" oder "patriotisch" zu sein, erfährt in Deutschland jeder, was für eine Hetze gegen Andersdenkende unternommen wird. Keine Frage warum mir von den 15% noch keine offenkundig begegnet sind. Toleranz ist nicht jedes Landes Sache.

Auswirkungen von Umfragen

Ich glaube nicht, dass Umfragen, in denen ein Kandidat zurück liegt, zur Abschreckung von dessen Wählern führt. Wer wirklich demokratisch denkt, geht zur Wahl und gibt seine Stimme so ab, wie er es für richtig hält, auch wenn er nicht daran glaubt, dass es der Gewinner wird. (Das kann man gut daran sehen, dass in manchen Staaten, wo schon vorher ziemlich klar ist, welcher Kandidat gewinnt, die Wählen des anderen Kandidaten trotzdem hingehen. Sonst hätten wir ja Ergebnisse von nahe 100% in manchen Staaten.)
Möglich wäre auch das genaue Gegenteil: Leute, deren Kandidat weit vorne liegt, gehen nicht zur Wahl und machen an dem Tag lieber etwas anderes (oder gehen arbeiten - in den USA wird ja an einem Werktag gewählt).
Meine Vermutung - vielleicht könnte das mal jemand untersuchen - ist, dass deutliche Abstände in Umfragen dazu führen, dass mehr Leute zu Hause bleiben. Auf beiden Seiten. Bei knappen Umfragen, "lohnt" es sich eher, hinzugehen, weil es einen Unterschied machen könnte.

@ 09:00 von Der Hohe Rat de...

Die Meinungsforschungsinstitute veröffentlichen Daten, die sie haben. Wollen Sie das Recht einschränken, Informationen, die man hat, zu verbreiten? Natürlich sind diese Informationen stets mit einer Beschreibung der Methode verbunden, wie sie erzielt wurden. Es wird klar gesagt, dass es das ist, was die Menschen gesagt haben. Dass sie nicht mittels eines neuen Röntgengerätes erzielt wurden, mit dem man die Gedanken eines Menschen lesen kann, ist bekannt. Dass Mensch lügen, wissen wir nicht erst seit Trump (der übrigens durch falsche Angaben ohne Hinweis auf die Methode der Erfassung, nämlich gar keine, weit mehr die Wahlen manipuliert hat). Daher muss jeder mündige Bürger (oder sind dies republikanische Wähler nicht?) diese Information entsprechend für sich relativieren. Übrigens kann man es auch umgekehrt wie 2016 sehen: Viele demokratische Wähler haben wegen des vermeintlich sicheren Ausgangs nicht gewählt.

Ich mache ...

... auch bei keiner Umfrage mit (schon gar nicht am Telefon), egal welches Thema es betrifft, wen ich wähle, ob ich Schokolade mag ..... Diese Wahlprognosen lehne ich sowieso total ab, finde das ist grundsätzlich eine Art Beeinflussung, ebenso die Aussagen über „wer hat wen gewählt“ (Frauen den, Ältere jenen ....).

Zitat: "Mir scheint, dass es

Zitat:
"Mir scheint, dass es den Rechten gelungen ist über die individuellen, diffusen Frustrationen an den Spieltrieb vieler Menschen zu appellieren und sie zu einer Art demagogischen Schnitzeljagd zu animieren. Mit Hilfe des Internets natürlich, ohne das dies wohl nie gelungen wäre. Nachvollziehbare Ursachen für die Frustrationen gibt es in vielen Fällen ohne Zweifel"

das geht auch ohne Internet...
..davor waren Zeitungen, Radio und TV genauso effektiv

bedenken sie mal das 4 Wochen vor der Märzwahl 1990 in der DDR die SPD noch klar in Front war in den damals sehr genauen Umfagen...
..aber dann die CDU als haushoher Gewinner dastand.
Macht man z.B. eine Zeitungsschau dann wird das mediale Bombardement zur Verunsicherung des DDR-Wählers offensichtlich...
..bis hin zur Lüge von der bevorstehenden Staatspleite die Horst Teltschik verbreitete und die den Präsi der Bundesbank zur Kündigung nötigte

es ist nur noch ein weiterer "Kanal" hinzu gekommen

...ttestEineMeinung #regionale Unterschiede

@November 2020 um 09:31 von .tinchen :

Ich denke die Situation in Florida ist ein wenig anders als im Rest des Landes.
Insgesamt haben Latinos und Frauen eher gegen Trump gestimmt. Vielleicht hätte man in Florida etwas genauer hinsehen müssen, da sich diese Wählergruppen hier doch anders zusammensetzen.

Die erneute Verschärfung der Sanktionen gegen Kuba durch DT ist bei den Exilkubanern wohl sehr gut angekommen.
Und im Rentnerparadies Florida ist wirtschaftliche Sicherheit und mAga (also keine Veränderungen) möglicherweise für mehr Frauen entscheidend bei der Stimmabgabe, als das Risiko, dass DT ihnen unter den Rock greift.

Man muss immer im Auge haben, dass für solche Umfragen nur ein paar tausend Wähler befragt werden.
Diese wirklich repräsentativ auszuwählen ist eine hohe Kunst und bei kleineren Gruppen relativ unscharf.

09:00 von Der Hohe Rat de...

"... das trump über zehn prozentpunkte hinter biden liegt. so etwas führt zu massiver demotivation republikanischer wähler."

Ihre These kann ich nicht nachvollziehen.
Die Rekordwahlbeteiligung sowie der absolute Stimmenzuwachs für Trump bei dieser US-Wahl sprechen eindeutig dagegen, dass die Reps-Wähler aufgrund der Meinungsumfragen demotiviert waren.
Das Biden-Lager konnte seine Wähler halt nur besser mobilisieren ... und es waren auch viele, die Trump einfach nur verhindern wollten, ohne dezidiert die Dems zu unterstützen.

Ich denke, die Trump Wähler sind sind nicht Ursprung des Übels

ich denke der Ursprung des Übels ist das Geld, das in Trumps Tasche fließt. Z.B. das Geld der deutschen Bank, wie ich in einer Reportage des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sehen durfte. Die deutsche Bank hat Trump wohl rund 2 Milliarden Dollar geliehen, als er schon bei keiner US - Bank mehr etwas bekommen hat. Ein Schuft, wer dabei an das Gemunkel von Henry Ford Geld an die NSDAP denkt. Da solch große Transfers mit Sicherheit nicht ohne das Wissen und die Zustimmung der jeweiligen Regierung von Statten gehen, darfst du auch Deutschland als Begründung für Trumps Präsenz heranziehen. Hätte Trump dieses Geld nicht, wäre aus dieser ganzen geschmacklosen Wahlkampfpropaganda nichts geworden. Hätte, hätte, Fahrradkette sagt man da bei uns. Sorry dafür, ich habe dem nicht zugestimmt.
Liebe Grüße .tinchen

Zitat: "Möglich wäre auch das

Zitat:
"Möglich wäre auch das genaue Gegenteil: Leute, deren Kandidat weit vorne liegt, gehen nicht zur Wahl und machen an dem Tag lieber etwas anderes (oder gehen arbeiten - in den USA wird ja an einem Werktag gewählt)."

es hat schon die eine oder andere Wahl in den westlichen Demokratie gegeben in denen der in den Umfragen weit vorn liegende Kandidat die Wahl verloren hat weil seine "Stamm"-Wähler nicht zu selbiger gegangen sind im Glauben das man ja schon gewonnen hat

da war dann das Erschrecken ziemlich gross

------------
aber ich finde es ja immer wieder "lustig" wie die Republikanern "haltet den Dieb" rufen...
..sind sie es doch die seit Jahrzehnten systematisch Wahlbetrug betreiben - nur einige Beispiele:
- Löschen von Wählern aus den Registern
- Zuschnitt von Stimmbezirken zu ihren Gunsten
und noch vieles mehr

Re: Wahl-Skandinavier am 20. November 2020 um 10:47

"...Wer wirklich demokratisch denkt, geht zur Wahl und gibt seine Stimme so ab, wie er es für richtig hält, auch wenn er nicht daran glaubt, dass es der Gewinner wird. (Das kann man gut daran sehen, dass in manchen Staaten, wo schon vorher ziemlich klar ist, welcher Kandidat gewinnt, die Wählen des anderen Kandidaten trotzdem hingehen..."

Es geht ja auch nicht nur um alles oder nichts, sondern auch darum, dass, wenn schon der Andere gewinnt, ihm auch eine möglichst starke Opposition gegenüber steht.

Freigang aus dem Gefängnis bekommen wird?

Frank Schauster @
Da habe Sie aber toll geschrieben, Bravo. Schade nur das unsere Politiker erst garnicht eingesperrt werden.

Ironie off ;-)

@ 10:36 von Monty_Burns

Nicht der Gesetzgeber hat versagt, sondern Sie. Cold Calling ist gesetzlich verboten und das kann natürlich nur umgesetzt werden, wenn die Angerufenen die Zivilcourage besitzen, die Täter anzuzeigen. Meinungsforschungsinstitute kündigen sich wenn möglich an, sagen aber auf jeden Fall den Namen des Instituts und des Auftraggebers, und stellen ausschließlich sachorientierte Fragen, fragen keinesfalls persönliche Daten ab außer statistische Informationen (z.B. Geschlecht, Alter, oder, wenn der Kollege es komplizierter mag, wie ich es letztens hatte, "wir wollen denjenigen sprechen, der im Haushalt zuletzt mit einem Flugzeug geflogen ist"). Keinesfalls wird gleichzeitig irgendeine Geschäftsbeziehung geschlossen, das wäre das verbotene Cold Calling. Wenn Sie solche Anrufe bekommen, fragen sie sofort nach der Telefonnummer und dem Namen und bieten Sie einen Rückruf an. Ein seriöses Institut wird dies immer mitmachen. Dann haben Sie im Zweifel die Daten, die Sie für eine Anzeige brauchen.

@Frank Schauster 9:17

Es steht zu befürchten, dass er sich aus seinen ganzen Machenschaften wieder rauswindet, gelingt solchen Menschen doch meistens, wenn man diese Liste von Schottland (vor Jahren bekannt) bis Deutsche Bank (aus 2009 nichts gelernt) so anguckt!

@09:21 von denkenerlaubt

"... Menschen werden mit ihrer Meinung nicht mehr ernst genommen sondern als Fanatiker, Fundamentalisten, wahlweise Rechtsextreme oder Linksextreme, Verschwörer, usw. betitelt. ..."

Manches, was bestimmte Menschen als "Meinung" verkaufen ist aber eben leider keine, Rassismus ist keine Meinung, das abstreiten der Gefährlichkeit des Corona-Virus ist keine Meinung, das negieren der Klimakathastrophe ist keine Meinung .....

Das die Politik und auch die Gesellschaft oft zu langsam reagiert oder an den Interessen vieler vorbei, ist richtig, aber man muss schon sehr differenzieren, was tatsächlich "Meinung" ist und diskussionswürdig ist oder einfach nur (im besten Fall) Realsatire und als solche mit einem Lächeln übergangen werden darf oder sogar muss.

10:41 von werner1955

Die sprechen nicht mit uns?
Logisch.
mann sollte wegen der massiven Beeinflussung von "einfachen" Wählern die Veröffentlichung alle Umfragen 3 Monate vor Wahlen verbieten.

Ihrer Logik zufolge müsste man in den drei Monaten vor der Wahl auch die Wahlkampfberichterstattung aller seriösen und auch unseriösen Medien verbieten. Und da Trump ganz besonders unseriös argumentiert, müsste man seine Wahlkampfveranstaltungen verbieten. Und auch die Bidens, da er „einfache“ Wähler beeinflusst.

So schlimm es auch manchmal endet: Auch „einfache“ Wähler haben eine Wahl. Genauso wie Sie.

10:13 von Freier Markt

Da fallen mir ganz andere Witze ein. Trump hat immerhin seinem Land keinen großen Schaden zugefügt.

Der Witz ist allerdings gut.
Selten so gelacht.

Wenn die hochoffizielle Meinung

Sagt, dass man eine bestimmte Meinung nicht haben sollte, WEIL und Vertreter von Teilen dieser Meinung öffentlich zur persona non grata gemacht werden, ihre Firmen blockiert werden, die versetzt oder entlassen werden, dann werden Anhänger dieser Meinung diese nicht mehr öffentlich mitteilen.

Und dann kommen solche Ergebnisse bei raus.

Institute, denkt doch mal wie die Befragten!

Wieso glauben Wahlforscher eigentlich, dass ein signifikanter Anteil der Befragten nicht einfach aus Jux und Dollerei falsche Angaben machen? Oder aus politischer Überzeugung? Oder aus Spaß daran, den "Eierköpfen", der "Lügenpresse" oder "denen da oben" eins reinzuwürgen?
Wäre ich z.B. Kommunist, würde ich bei der Sonntagsfrage wahrscheinlich "FDP" als präferierte Partei angeben, wäre ich Neonazi, dann vielleicht "SPD" usw.
Die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Befragten ist mit Sicherheit deutlich niedriger als von den Befragern angenommen.
Und noch eins: Daten können nur von denen erhoben werden, die bereit sind, Daten zu liefern. Und das ist nicht unbedingt eine repräsentative Bevölkerungsgruppe.

@ 10:45 von Arcangel

Es ist immer wieder erstaunlich, dass auch hier in den Kommentaren "Toleranz für Intoleranz" gefordert wird.
Und dass sich in Ihrem Bekanntenkreis niemand als afd-Anhänger*in outet, könnte damit zu tun haben, dass Ihre Bekannten dieser rechtspopulistischen Nepper-Schlepper...-Truppe nicht auf den Leim gehen.

@tinchen 9:19

Ach tinchen, ich denke so oft an Sie. Wir haben hier ja auch solche Tendenzen (wie überall auf der Welt) Europa muss sich mit Mitgliedsstaaten rumplagen, die auch schon solche korrupten Regierenden haben. Und in D gibt es auch viele Anhänger der Demagogen. Ich hoffe, es werden nicht mehr.
Bleiben Sie gesund und streitbar und bekommen hoffentlich wieder in einen guten Job.

Wahlgeheimnis

Die Zielrichtung der Meinungsforscher steht doch diametral dem Wahlgeheimnis entgegen. Darum kann ich aber auch nicht den geringsten Makel daran erkennen, wenn jemand seine Wahlabsichten nicht irgendeinem Anrufer kund tun will. Im Gegenteil, sein gutes Recht in einer Demokratie. Daher halte ich diese Art der "Meinungsforschung" moralisch für bedenklich. Wer ein Trump/Biden-Schild in seinem Vorgarten aufstellt, hat natürlich die Freiheit, seine Wahlabsicht öffentlich zu machen, aber anderen mit den Umfragen ständig auf den Wecker zu gehen?

@ um 09:00 von Der Hohe Rat de...

"...wenn die umfrage institute keine halbwegs brauchbaren ergebnisse abliefern können, sollten sie es lassen..."

Wieso? Rein auf die abgegebenen Stimmen, sind doch die Umfrageergebenisse halbwegs brauchbar.
2016 sowie 2020 hatte der "demokrat." Kandidat mehrere Millionen mehr Wählerstimmen als der "republik." Kandidat.
Nur das Wahlsystem und die Verweigerung mehrerer Wahlmänner, im Sinne ihres Bundestaatsergebnis abzustimmen, brachte Trump den Sieg.

@Stotterfritz 9:29

Ich habe keinen Zweifel daran, dass das Trumps Wunsch ist. Und er hat viele willfährige Helfer. Aber evtl. ist er den mächtigen Wirtschaftsmachern doch langsam zu unberechenbar (ich hoffe).

10:32 von Freier Markt

"Wer jetzt von einem möglichen "Bürgerkrieg" oder "Putschversuch" spricht, versteht das politische System der USA einfach nicht. Die USA gehören nicht zu den Wackeldemokratien."

Ja, silly me.

Und silly House Majority Leader S. Hoyer(“I think this borders on treason”)

Und silly Rep. Debbie Dingell. (“The kind of stuff that’s being done now is undermining people’s confidence in the election process and the integrity of the election and it is fundamentally attacking the roots of our democracy, and it is unacceptable.” )

Hier sind viele alamiert von Trump's move gestern. Schoen fuer sie dass sie es nicht sind, aber dann, sie leben ja auch nicht hier, oder ?!!

Zitat: "Schade nur das unsere

Zitat:
"Schade nur das unsere Politiker erst garnicht eingesperrt werden. "

nun - die jetzt eingesperrt werden sollten - der Vorfall im Bundestag" - sind mit Sicherheit nicht "meine" Politiker sondern "ihre"...

..aber ja - die gehören aus meiner Sicht eingesperrt

Re: Autograf am 20. November 2020 um 10:57

"Nicht der Gesetzgeber hat versagt, sondern Sie. Cold Calling ist gesetzlich verboten und das kann natürlich nur umgesetzt werden, wenn die Angerufenen die Zivilcourage besitzen, die Täter anzuzeigen..."

Ja gut, diese Antwort war natürlich zu erwarten. Es dürfte aber auch bekannt sein, dass die Betrüger oftmals mit falschen oder unterdrückten Telefonnummern arbeiten. Bei letzteren nehme ich den Hörer gar nicht erst ab, was aber bedeutet, dass mich auch ein paar Freunde nicht erreichen können, die ihre Telefonnummern anonymisiert haben. Ersteren Fall kann ich aber nur schwer oder gar nicht erkennen. Da hilft es mir auch nichts, wenn mir mein Gegenüber den Namen des angeblichen Instituts nennt, wie es die Betrüger der Microsoft-Masche ja auch tun. Rückrufe sind in solchen Fällen generell nicht zu empfehlen. Das Problem wäre hingegen leicht zu lösen, wenn am Telefon geschlossene Verträge grundsätzlich einer zusätzlichen schriftlichen Bestätigung bedürften.

@ Freier Markt 9:49

„Nirgends auf der Welt ist die Gefahr der Diktatur geringer als in den USA.“
Das glaube ich nicht. Die Diktatur des Geldes ist schon da. Und das Wahlsystem begünstigt die Erweiterung auf die Politik.

@10:45 von Arcangel

"Auch in meiner weiteren Bekanntschaft kenne ich niemanden der sich als AfD Wähler zu outen traut."

Doch, leider gibt es solche in meinem weiteren Bekanntenkreis. Und erstaunlicherweise beklagt man dann im Wesentlichen Dinge, die durch "Die Linke" und/oder "die Grünen/Bündnis 90" programmatishch abgedeckt werden, a b e r "die Ausländer" sind dann dafür ausschlaggebend, dass man doch lieber eine Partei wählen will, die eben "exklusiv" dieses Thema besetzt und im Kern die Abschaffung des sozialen Ausgleichs anstrebt. Es ist nicht zu begreifen.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

10:25, Letzeburger

>>Martin Gilens hat in einer vielbeachteten Studie den Einfluss von Reichen und Armen auf das Handeln der Politik untersucht. Heraus kam, was der Volksmund "Geld regiert die Welt" nennt. Der Einfluss der Armen liegt nahe Null. Und das wissen die Leute, die das Establishment hassen, natürlich auch, und wählen einen wie Trump. Das zuzugeben trauen sich viele nicht. Es könnte karriereschädigend sein.<<

Was genau wollen Sie deutlich machen?

Jemand der arm ist und keinen Einfluss hat, wählt Trump?

Warum?

Weil er glaubt, dank Trump würde er wohlhabend und einflussreich? Gehörte dann selbst zum Establishment? Winning through association?

Er gibt es aber nicht zu, weil das diese Karriere behindern könnte?

So richtig schlüssig klingt das für mich nicht.

...ttestEineMeinung #Aluhüte mal im Ernst genommen

@20. November 2020 um 09:21 von denkenerlaubt :

"... Es wäre gut wenn Politik und Gesellschaft die Meinungen der Menschen ernst nehmen, auch wenn es nicht dem Mainstream entspricht. ..."

Ja:
Man sollte auch bei den seltsamsten Meinungen hinterfragen wie sie zustande kommen und wie man sich dazu verhalten kann.

Aber.
Viele Aluhüte, Rechtsextreme, Linksextreme, Esoteriker etc. tun genau das nicht. Für sie ist alles ausser ihrem eigenen Weltbild seltsam und wird ausgeblendet. Solange in der Filterblase ausreichend viele (oft reichen 5-10 locker aus) Mitgläubige sind, ist für sie ihre Sichtweise konsistent.
Ernst nehmen, Fakten nennen und diskutieren ist da gar nicht erwünscht - sie wollen nur ihre Meinung loswerden, aber keine andere hören. Das ist Religon bis zum Fanatismus.

Kritik funktioniert für viele leider nur in einer Richtung.

Insofern haben sie recht:
Wir sollten üben mit anderen Meinungen umzugehen und Kritik nicht nur als Waffe, sondern als Chance nutzen besser zu werden.

10:25, krittkritt

>>Putin stellte sich freien Wahlen. Und gewann!<<

Was soll denn diese Aussage hier in diesem Zusammenhang bedeuten?

Kennen Sie den Begriff "Red Herring"? Wenn nicht, schlagen Sie ihn mal nach. Sie scheinen jedenfalls ein ganzes Fass voll mit diesen Fischen zu besitzen, denn in fast jedem Ihrer Kommentare werfen Sie einen in die Diskussionsrunde.

Zum Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage:

Eine Wahl, bei der ein Großteil der Kandidaten erst gar nicht zugelassen wird, ist alles mögliche, aber keine freie Wahl.

um 10:59 von StepHerm

>>
Das die Politik und auch die Gesellschaft oft zu langsam reagiert oder an den Interessen vieler vorbei, ist richtig, aber man muss schon sehr differenzieren, was tatsächlich "Meinung" ist und diskussionswürdig ist oder einfach nur (im besten Fall) Realsatire und als solche mit einem Lächeln übergangen werden darf oder sogar muss.
<<

Der Ansatz ist zu einfach, denn es ist ja schon umstritten, was die (wahren?) Interessen des Einzelnen sind (z.B. Maske tragen beim Maskengegner). Ich hatte heute meine erste Real-Begegnung mit einem - um andere Begriffe zu vermeiden - Extremzweifler. Alle Infos von youtube etc, ARD und ZFD staatlich gesteuerte Lügenmedien. Das sind extrem schwierige Diskussionen, weil wir alle bei vielen Urteilen in der Tat auf Informationen von Dritten angewiesen sind. Nachdenklichkeit erzeugt aber wohl immerhin die Frage nach der Interessenlage. Also: Warum sollte ...

Wenn das Wunschdenken Besitz vom Gehirn ergreift

Ob Brexit-Prognosen, Wahlergebnis-Prognosen von Amerika 2016 und 2020 - das Wunschdenken der Demoskopen überlagert die Realitäten.

Die Damen und Herren der Demoskopie gehören sicher der gehobenen Mittelschicht an, verkehren viel mit Vertretern der politischen Eliten, und sie denken, ihre Welt und ihre Logik sei auch die der anderen, denen es weniger gut geht als der gehobenen Mittelschicht.

Sigmar Gabriel hat mal in einem Interview zugegeben, dass er und die gesamte Politiker-Kaste zwar teilweise in Arbeiter-Milieus aufgewachsen sind, aber infolge ihres Aufstiegs längst keine Ahnung mehr davon haben, wie sich das Leben in einer Familie anfühlt, in der Mutter nd Vater mehrere Jobs brauchen um die Familie durchzubringen.

Und den Demoskopen geht es genau so.

11:02, m0nk @10:13 von Freier Markt

>>"Da fallen mir ganz andere Witze ein. Trump hat immerhin seinem Land keinen großen Schaden zugefügt."

Der Witz ist allerdings gut.
Selten so gelacht.<<

Mir hingegen blieb das Lachen im Halse stecken und wich einer profunden Fassungslosigkeit.

Re: StepHerm am 20. November 2020 um 11:19

"Doch, leider gibt es solche in meinem weiteren Bekanntenkreis. Und erstaunlicherweise beklagt man dann im Wesentlichen Dinge, die durch "Die Linke" und/oder "die Grünen/Bündnis 90" programmatishch abgedeckt werden, a b e r "die Ausländer" sind dann dafür ausschlaggebend, dass man doch lieber eine Partei wählen will, die eben "exklusiv" dieses Thema besetzt und im Kern die Abschaffung des sozialen Ausgleichs anstrebt. Es ist nicht zu begreifen."

Ich habe den Eindruck, dass es sehr umtriebigen Internet-Aktivisten da gelungen ist einen Hype zu initiieren, der nicht die Bohne auf Rationalität abzielt, sondern im Gegenteil, die Leute emotional packt und in eine Art Event verwickelt. Ganz ähnlich wie Pockemon Go. Denn es ist sehr auffällig, dass die meisten der Anhänger dieses Hypes dem gleichen Duktus der Skandalisierung von Nichtigkeiten, der Umdeutung, den immer gleichen Phrasen usw. folgen. Und wichtig ist auch immer sich vor den Glaubensbrüdern und -Schwestern zu profilieren.

...ttestEineMeinung #Verwechslung

@20. November 2020 um 11:09 von Moutarde :

Wenn man liest, dass in den USA teilweise Briefwähler beider seiten nochmal kontaktiert werden können, z.B. damit sie ungültig ausgefüllte Wahlzettel korrigieren, dann verwechseln sie vielleicht unser deutsches Verständnis von freien und geheimen Wahlen mit dem der Amerikaner?

12:31, Wolfgang E S

>>Die Damen und Herren der Demoskopie gehören sicher der gehobenen Mittelschicht an, verkehren viel mit Vertretern der politischen Eliten, und sie denken, ihre Welt und ihre Logik sei auch die der anderen, denen es weniger gut geht als der gehobenen Mittelschicht.<<

Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett?

Glauben Sie wirklich, die Leute, die in den Callcentern der Umfrageinstitute sitzen, seien reich?

Werden die derart gut bezahlt?

Dann will ich auch so einen Job.

Ich werde gleich mal bei Infratest dimap anrufen, ob die noch einen Telefonisten gebrauchen können.

12:35 von fathaland slim

"Mir hingegen blieb das Lachen im Halse stecken und wich einer profunden Fassungslosigkeit."

Ja, Christian
Mir blieb das Lachen 250,000 mal "im Hals stecken"

12:31, Wolfgang E S

>>Sigmar Gabriel hat mal in einem Interview zugegeben, dass er und die gesamte Politiker-Kaste zwar teilweise in Arbeiter-Milieus aufgewachsen sind, aber infolge ihres Aufstiegs längst keine Ahnung mehr davon haben, wie sich das Leben in einer Familie anfühlt, in der Mutter nd Vater mehrere Jobs brauchen um die Familie durchzubringen.<<

Was Sie beschreiben, ist nicht das Arbeitermilieu, welches es leider kaum noch gibt (ich kenne es aus meiner Jugend), sondern das Milieu der prekär Beschäftigten, das Subproletariat. Das alte Arbeitermilieu war von stolzem Klassenbewusstsein geprägt.

Gerhard Schröder stammte aus dem von Ihnen beschriebenen Milieu. Der Mechanismus, den Sie beschreiben, ist beileibe nicht auf Politiker beschränkt. Die meisten Menschen, die sich, wie auch immer, da herausgearbeitet haben, wollen nicht daran erinnert werden, wo sie herkommen. Sie schämen sich dafür. Es ist ihnen peinlich.

>>Und den Demoskopen geht es genau so.<<

Alles Aufsteiger aus dem Subproletariat?

fathaland slim 12:27

"Eine Wahl, bei der ein Großteil der Kandidaten erst gar nicht zugelassen wird, ist alles mögliche, aber keine freie Wahl."

Ja sicher.
Wenn in Hong Kong, oder Iran, etc. etc. ein politischer Filterprozess in Gang ist, um die Herrscher von echter Demokratie zu bewahren, dann ist das Geschrei groß, was für verachtenswerte Systeme das wären.

Aber wenn in den sogenannten freiheitlich demokratischen Staaten der "Ersten Welt" die Kandidaten vom Großkapital und dem Parteiklüngel aufgestellt werden, und der Wähler immer nur zwischen Pest und Cholera entscheiden darf, ist alles in bester Ordnung.

mehr Floskel geht wohl kaum noch .... !!!

"Die" sprechen nicht mehr mit uns, wer ist oder sind denn "die", um die es hier geht ? Der schnöde Trump-Wähler, wenn ich nicht irre, immerhin deutlich über 70 Millionen Menschen ! Wenn man schon von berufswegen bei den Hellsehern arbeitet, erliegt man anscheinen mit der Zeit der Versuchung, sich selbst für unfehlbar zu halten. Es gibt Niemand, der mehr weiß, wie man es von sich selber glaubt. Ein Irrtum, wie man ein ums andere Mal erkennen muß. Und die Lehren daraus ? Weitermachen mit dem Blick in die Glaskugel. Am Ende sind halt Jene schuld, die nicht mit einem sprechen. Kein warum,kein in Frage stellen der eigenen Umfrage Praktiken. So wird das wohl nix mit präziseren Wahlanalysen. Ich würde jedenfalls für diesen mehr als überflüssigen Mumpitz keinen roten Heller bezahlen. Doch das tun leider Andere !

Verbieten?

um 09:17 von Sisyphos3:
"am besten keine Prognosen veröffentlichen ?"
um 10:41 von werner1955
"die Veröffentlichung alle Umfragen 3 Monate vor Wahlen verbieten."
um 10:48 von Autograf
"Wollen Sie das Recht einschränken, Informationen, die man hat, zu verbreiten?"

Wenn ich mich recht erinnere ist das doch in Frankreich so.
Finde ich auch völlig in Ordnung.
Geht es darum, die Politische Richtung unseres Landes für die nächsten Jahre zu bestimmen, oder sind wir beim Pferderennen?

Übrigens gab es auch noch andere Möglichkeiten, sich ein Bild der Lage zu machen, wie die Chancen, für welchen Kandidaten stehen, zum Beispiel bei Online-Wettbüros.

Mein Mitleid mit Meinungsforschern, und den Sensationsmedien die ihnen erst so eine Bedeutung geben, hält sich in deutlichen Grenzen.

10:53 von Indermitte

"Das Biden-Lager konnte seine Wähler halt nur besser mobilisieren ..."

... und vor allem mehr Geld für den Wahlkampf ausgeben.

Ist auch leicht, wenn jede Spende für "Black Lives Matter" aus der ganzen Welt direkt in die Kasse der Democratic Party wandert.

10:59 von StepHerm

>>Manches, was bestimmte Menschen als "Meinung" verkaufen ist aber eben leider keine, Rassismus ist keine Meinung, das abstreiten der Gefährlichkeit des Corona-Virus ist keine Meinung, das negieren der Klimakathastrophe ist keine Meinung .....<<

Sie machen es sich aber sehr einfach. Mit diesen Worten - ob Sie recht haben oder nicht, sei dahin gestellt - beanspruchen Sie die Wahrheit und Ihre alleinige Meinung für sich allein als die Richtige, in dem Sie wiederholt betonen, dass alles andere "keine Meinung" ist... Das erinnert mich wahrlich an das Verhalten von "Trumpisten", die auch nichts anderes gelten lassen, als die "Wahrheit" ihres Halbgottes.

Hier kann man schön sehen...

...was Trump mit seinen Lügen und Verschwörungstheorien angerichtet hat. Die Trump Unterstützer glauben den Medien nicht mehr. Sie glauben den sozialen Netzwerken und dabei nur denen, die ihre Meinung widerspiegeln.

Die Medienlandschaft in Amerika ist schon lange gespalten in Demokraten und Republikaner. Ein "normaler" Amerikaner, kann sich gar nicht objektiv informieren, sondern landet immer auf der einen oder anderen Seite.

Trump hat den Graben einfach noch tiefer gegraben. Erschreckend ist dabei, dass er einfach nur Unwahrheiten behauptet, ohne Fakten und die Leute ihm das glauben. Aus Hass gegenüber den anderen . Und das ist es was Trump ist, ein Mensch der Hass schürt.

Ich kann nur hoffen, dass er wegen irgendetwas rechtskräftig verurteilt wird und nicht in vier Jahren seine Zerstörung weitertreiben kann. Seine Anhänger wäre sofort dazu bereit.

Re: buckgodot am 20. November 2020 um 12:58

"...Aber wenn in den sogenannten freiheitlich demokratischen Staaten der "Ersten Welt" die Kandidaten vom Großkapital und dem Parteiklüngel aufgestellt werden, und der Wähler immer nur zwischen Pest und Cholera entscheiden darf, ist alles in bester Ordnung."

In bester Ordnung ist insbesondere das US-amerikanische Wahlsystem ganz offensichtlich nicht. Das hat sich ja bereits 2016 gezeigt, als Trump die Wahl gewann obwohl er deutlich weniger Wählerstimmen als Clinton bekommen hatte. Aber macht es Sinn Trump zu wählen, wenn man gegen Großkapital und Parteiklüngel ist, seine Wahl aber andererseits damit begründen will, dass er ein mit allen (schmutzigen) Wassern gewaschener Geschäftsmann ist? Trump hat in erster Linie Politik für die Reichen und gegen die Demokratie gemacht. Und tut es noch.

Re: buckgodot am 20. November 2020 um 13:04

"Ist auch leicht, wenn jede Spende für "Black Lives Matter" aus der ganzen Welt direkt in die Kasse der Democratic Party wandert."

Haben Sie ausnahmsweise mal Beweise für diese steile These? Oder versuchen Sie nur Fake News zu streuen?

12:58, buckgodot @fathaland slim 12:27

>>"Eine Wahl, bei der ein Großteil der Kandidaten erst gar nicht zugelassen wird, ist alles mögliche, aber keine freie Wahl."

Ja sicher.
Wenn in Hong Kong, oder Iran, etc. etc. ein politischer Filterprozess in Gang ist, um die Herrscher von echter Demokratie zu bewahren, dann ist das Geschrei groß, was für verachtenswerte Systeme das wären.

Aber wenn in den sogenannten freiheitlich demokratischen Staaten der "Ersten Welt" die Kandidaten vom Großkapital und dem Parteiklüngel aufgestellt werden, und der Wähler immer nur zwischen Pest und Cholera entscheiden darf, ist alles in bester Ordnung<<

Sie und ich können uns bei jeder Wahl in Deutschland als Kandidat aufstellen lassen. Niemand wird uns daran hindern, niemand kann es uns verbieten.

Ihre nebulösen antikapitalistischen Ausführungen können davon nicht ablenken.

Als bekennender Sozialist bin ich selbstverständlich Antikapitalist.

Benutze den Antikapitalismus aber nicht, um üble Diktaturen zu relativieren.

13:04, buckgodot

>>10:53 von Indermitte
"Das Biden-Lager konnte seine Wähler halt nur besser mobilisieren ..."

... und vor allem mehr Geld für den Wahlkampf ausgeben.

Ist auch leicht, wenn jede Spende für "Black Lives Matter" aus der ganzen Welt direkt in die Kasse der Democratic Party wandert.<<

Tatsache?

BLM ist eine Spendensammel-Tarnorganisation der demokratischen Partei?

Das wusste ich nicht.

Haben Sie dafür denn irgendwelche Belege, abseits der allseits bekannten rechten und Querfront-Portale?

Re: Jacko08 am 20. November 2020 um 13:04

"Sie machen es sich aber sehr einfach. Mit diesen Worten - ob Sie recht haben oder nicht, sei dahin gestellt - beanspruchen Sie die Wahrheit und Ihre alleinige Meinung für sich allein als die Richtige, in dem Sie wiederholt betonen, dass alles andere "keine Meinung" ist... Das erinnert mich wahrlich an das Verhalten von "Trumpisten", die auch nichts anderes gelten lassen, als die "Wahrheit" ihres Halbgottes."

Zunächst mal, in der ureigenen Bedeutung des Wortes "Meinung" kann auch Rassismus eine Meinung darstellen. Das ist wohl wahr. Jedoch gibt es da noch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, dass zwar die Freiheit der Meinungsäußerung garantiert, ihr aber auch andere fundamentale Werte gegenüber stellt, die diese Freiheit relativieren. Freiheit wird oft platt als allerhöchstes Gut dargestellt. Dabei wird gern übersehen, dass die Freiheit des einen sehr oft auf Kosten des anderen geht und es sie ohne andere Werte nicht geben kann. Ohne Frieden und Gerechtigkeit zum Beispiel.

...ttestEineMeinung #Ergreifend!

@20. November 2020 um 12:31 von Wolfgang E S
"Wenn das Wunschdenken Besitz vom Gehirn ergreift"

Soso, das Wunschdenken der Demoskopen...

Denen es genauso geht, wie den (ab)gehobenen politischen Eliten, die keinen Bezug mehr zur Realität des Volkes haben und ...

Und der werte Herr Trump weiss genau, wie sich die hart für ihr Geld arbeitende Bevölkerung fühlt?

Was genau hat da von ihrem Gehirn Besitz ergriffen?

Darum gibt es ein freies und geheimes Wahlrecht

Nur in der Wahlkabine ist der Wähler ehrlich.

Wenn persönlich gefragt wird, antworten viele so wie sie glauben dass Sie am besten wegkommen. Weil auch z.B. die Ehefrau daneben steht, oder man ein schlechtes Gewissen hat weil einem ein angeblich wichtiges Thema egal ist.

Das ist auch nicht nur beim Wählen so. Wenn man fragt, sind alle unglaublich Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltbewusst. Und doch: An der Ladenkasse ist davon aber oft nichts mehr zu merken. Fragt man dann noch nach, mimen die meisten betroffen Unwissenheit.

Trump Wähler fühlen sich zumeist von den öffentlichen Medien in eine Ecke gestellt, und die Frage ob Demokraten oder Republikaner wählen polarisiert sehr stark, so dass viele sich dann eher nicht ehrlich äußern.

Und man sieht es auch in Deutschland: vom Erfolg der AfD sind auch alle immer überrascht.

Ich mache hier mal eine ...

… bewusst provokante und gewagte These auf!

Könnte es nicht sogar sein, dass Trump gerade wegen der Prognosen, dass er so weit hinten lag, viele zusätzliche Stimmen erhalten hat? Es liegt oftmals in der Psyche des Menschen, einen Underdog (und laut Umfragen war Trump das ja) zu unterstützen, wenn sie relativ unentschieden sind?

Ich denke dabei an die Wahl zum Brexit, bei dem auch alle glaubten, die wäre schon gelaufen und sich dann alle verwundert die Augen gerieben haben, weil eben deutlich mehr dagegen gestimmt haben. Hier dachten sich wohl alle Brexit-Gegner, sie müssten gar nicht wählen gehen, weil die Befürworter keiner Chance hätten.

Ich weigere mich schlichtweg zu glauben, dass wirklich 70 Mio. Amerikaner diesen Mann wieder gewählt haben, nachdem sie ihn jetzt 3,5 Jahre ertragen mussten, nur weil er ihnen angeblich Sicherheit gibt und die Steuern senkt (wobei diese teuer erkaufte Steuersenkung ja bei kleinen und mittleren Einkommen kaum ankam).

13:04, Jacko08 @10:59 von StepHerm

>>"Manches, was bestimmte Menschen als "Meinung" verkaufen ist aber eben leider keine, Rassismus ist keine Meinung, das abstreiten der Gefährlichkeit des Corona-Virus ist keine Meinung, das negieren der Klimakathastrophe ist keine Meinung ....."

Sie machen es sich aber sehr einfach. Mit diesen Worten - ob Sie recht haben oder nicht, sei dahin gestellt - beanspruchen Sie die Wahrheit und Ihre alleinige Meinung für sich allein als die Richtige, in dem Sie wiederholt betonen, dass alles andere "keine Meinung" ist... Das erinnert mich wahrlich an das Verhalten von "Trumpisten", die auch nichts anderes gelten lassen, als die "Wahrheit" ihres Halbgottes.<<

Der Forist hat sich IMHO etwas ungenau ausgedrückt.

Jeder Mensch ist als Mensch zu respektieren, und damit auch sein Recht auf eine eigene Meinung.

Das heißt aber noch lange nicht, daß man den verblasensten, gefährlichsten Quatsch auf eine Stufe mit einer sachlich fundierten, aufgeklärten, vernunftbasierten Meinung stellen sollte.

Sprechen

Nicht mit uns

Warum wohl .
Das ist doch über all mittlerweile das gleiche .

Die eigen Nase der Meinungsmacher und -Sammler ist wohl zu weit von einem entfernt um den Grund noch erkenne zu wollen .

Know How von Vorgestern.

Ja klar, das ist doch die Problematik der Meinungsforscher. Um die, die es geht, sagen nichts. Die Befragungen, sowohl politische als auch wirtschaftliche, kann man nicht mehr mit der Systematik der 60er Jahren durchführen. Aber so manche ist das gar nicht klar, so auch jetzt wieder in Amerika.

13:11 von Monty_Burns

Spenden für "Black Lives Matter" in die Kasse der Democratic Party?
"Haben Sie ausnahmsweise mal Beweise für diese steile These? Oder versuchen Sie nur Fake News zu streuen?"

OK, zugegeben: "direkt" ist wohl nicht korrekt.
Aber Sie können das gerne leicht selber nachprüfen: Die offizielle BLM-Website gehört "ActBlue", einem Verein dessen Hauptaufgabe es ist, Democrats zu finanzieren.
https://secure.actblue.com/donate/ms_blm_homepage_2019
https://en.wikipedia.org/wiki/ActBlue

Und daß Wahlkämpfe in USA größtenteils durch solche Geldsammelvereine angetrieben werden, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Selbstüberschätzung der Meinungsforscher

Wahrhafte, selbstkritische Hinweise auf mangelnde Repräsentanz der Stichprobe (des „Datenmaterials“) vermisse ich meistens in Meinungsumfragen. Und nicht zu unterschätzen ist das Verhalten derer, die eigentlich passiv bleiben wollten, dann aber doch aktiv werden, indem sie wählen gehen. Welcher Meinungsforscher kann diesen psychologischen Effekt, wo viele Faktoren eine Rolle spielen, unter anderem das Wetter, adäquat abbilden? Für mich ich das Kaffeesatzleserei.

12:31 von Wolfgang E S

«Die Damen und Herren der Demoskopie gehören sicher der gehobenen Mittelschicht an, verkehren viel mit Vertretern der politischen Eliten, und sie denken, ihre Welt und ihre Logik sei auch die der anderen, denen es weniger gut geht als der gehobenen Mittelschicht.»

Der Diplom-Telefonator mit Uniabschluss beim Umfrage-Instititut.
Super Beruf mit viel Kohle zu verdienen. Ein Mal pro Monat speisen mit Bundesminister der eigenen Wahl beim Drei Sterne Koch für umsonst.

Nur max. 10 Jahre arbeiten müssen.
Und dann hat man das eigene Haus + die Motoryacht in Monaco.

Trump als Brandstifter

Soso,Trump hat also seinem Land keinen Schaden zugefügt??Stand kurz vor dem Krieg mit Nordkorea,ebenso mit dem Iran.Hat den Umweltschutz in den USA praktisch zerstört,eine Spaltung des Landes verursacht wie seit Jahrzehnten nicht mehr,den Staatshaushalt noch mehr verschuldet und die Reputation der USA auf ein Minimum gebracht.Außerdem fast die Hälfte der Bevölkerung dazu gebracht,einen narzisstischen Egomanen mit unerreichter geistiger Armut und einem rotzigen Benehmen ohne Anstand und Sitte zu wählen.Wo ist der Stolz und das Rechtsempfinden von 73 Millionen Amerikanern geblieben?

Re: buckgodot am 20. November 2020 um 13:02

"Wenn ich mich recht erinnere ist das doch in Frankreich so.
Finde ich auch völlig in Ordnung.
Geht es darum, die Politische Richtung unseres Landes für die nächsten Jahre zu bestimmen, oder sind wir beim Pferderennen?..."

Wie sich gerade bei dieser Wahl gezeigt hat, können solche Prognosen aufgrund von Meinungsumfragen dazu dienen Wähler dazu zu mobilisieren am demokratischen Prozess teilzunehmen indem sie ihre Stimme abgeben. Was sollte daran zu bemängeln sein, denn immerhin geht es ja um einiges? - Es sei denn natürlich, man ist an Demokratie nicht interessiert.

11:18 schneegans

"Die Diktatur des Geldes ist schon da......"

so is es.
Die USA ist eine lupenreine Plutokratie.
Beide Parteien sowohl die Demokraten wie auch die Republikaner haben ihre Plutokraten die sie unterstützen und auch was von "ihren" Parteien zu ihren Gunsten erwarten.
Dazu gab es auch schon Dokumentationen auf ZDF Info und auf ARTE (natürlich zu etwas später Stunde) die sehr aufschlußreich waren.

Re: buckgodot am 20. November 2020 um 13:28

"...Und daß Wahlkämpfe in USA größtenteils durch solche Geldsammelvereine angetrieben werden, dürfte hinlänglich bekannt sein."

Nun ja, ist das bei den Reps anders? Trump zweckentfremdet bekanntlich Spenden, die er für seine Kampagnen gegen den angeblichen Wahlbetrug von seinen Fans einsammelt um die Kosten für seinen Wahlkampf zu decken. Außerdem, was ist verwerflich daran, wenn die Black Lives Matter Bewegung die Demokraten unterstützt, die ihre Interessen vertreten und für humanere Politik ohne Rassismus eintreten? Die Rechtsradikalen der USA unterstützen ihren orangenen Messias doch auch. Und Unterstützer wie Robert Mercer sogar auf außerordentliche, besonders intensive Weise. Nicht nur mit Geld.

13:28, buckgodot

>>Spenden für "Black Lives Matter" in die Kasse der Democratic Party?
"Haben Sie ausnahmsweise mal Beweise für diese steile These? Oder versuchen Sie nur Fake News zu streuen?"

OK, zugegeben: "direkt" ist wohl nicht korrekt.
Aber Sie können das gerne leicht selber nachprüfen: Die offizielle BLM-Website gehört "ActBlue", einem Verein dessen Hauptaufgabe es ist, Democrats zu finanzieren.
https://secure.actblue.com/donate/ms_blm_homepage_2019
https://en.wikipedia.org/wiki/ActBlue<<

Sie wissen aber, daß die wichtigsten Exponenten der schwarzen Bürgerrechtsbewegung mindestens seit Martin Luther Kings Zeiten die demokratische Partei als Basis ihres Kampfes benutzten?

>>Und daß Wahlkämpfe in USA größtenteils durch solche Geldsammelvereine angetrieben werden, dürfte hinlänglich bekannt sein.<<

ActBlue ist wesentlich mehr als ein Geldsammelverein der demokratischen Partei. Die sammeln für viele linke Projekte. Ich empfehle Ihren Link, man muss aber schon gut englisch können.

12:31 von Wolfgang E S

>>Die Damen und Herren der Demoskopie gehören sicher der gehobenen Mittelschicht an, verkehren viel mit Vertretern der politischen Eliten, und sie denken, ihre Welt und ihre Logik sei auch die der anderen, denen es weniger gut geht als der gehobenen Mittelschicht.<<

Wie jetzt? Nur die gehobene Gesellschaft, die mit der "politischen Elite" verkehren, dürfen die Umfragen vornehmen? Das ist mir neu. Und es wäre ziemlich unfair... Kann ich mir nicht vorstellen.

Die Meinungsforscher stehen

Die Meinungsforscher stehen vor einem Problem und müssen ihre Arbeit daran anpassen. Ob sie das können, weiß ich nicht. Ich wünsche mir allerdings, dass die Medien ihre Berichterstattung den neuen Gegebenheiten anpassen. Umfrageergebnisse nicht mehr als Meinungsbild der gesamten Bevölkerung darstellen, sondern als das was sie sind. Ein Ausschnitt.
Damit wird auch mehr Sendezeit frei, um über Sachthemen zu informieren.

Zudem sollte bei Wahlbefragung auch mehr darauf hingewiesen werden, dass sich fast ein Viertel der Wähler erst kurz vor der Wahl entscheidet.

Re: jukep am 20. November 2020 um 13:39

"..Beide Parteien sowohl die Demokraten wie auch die Republikaner haben ihre Plutokraten die sie unterstützen und auch was von "ihren" Parteien zu ihren Gunsten erwarten.
Dazu gab es auch schon Dokumentationen auf ZDF Info und auf ARTE (natürlich zu etwas später Stunde) die sehr aufschlußreich waren."

In den Mediatheken von ARD, ZDF und Arte kann man solche Dokumentationen über sehr lange Zeiträume sehen. Insbesondere im ZDF gab es auch etliche sehr aufschlussreiche Dokus und Reportagen über Trump.

Einfach großartig!

"Trump hat immerhin seinem Land keinen großen Schaden zugefügt." @Freier Markt
.
Großartig! - Amerika hat die meisten Corona-Infizierten und -Toten weltweit. Aber da ja nur minderwertige Kretins ausgelöscht werden, muss man das wohl als "Erfolg" vermelden. Und gerade haben 15 asiatische Staaten ein Freihandelsabkommen geschlossen, welches Trumps großartiger Isolationspolitik zu verdanken ist.
.
Es geht gewaltig voran in der Welt, alles dank Trump!

13:16 von fathaland slim

"Tatsache?
BLM ist eine Spendensammel-Tarnorganisation der demokratischen Partei?"

Quatsch.
Ich würde nie behaupten, BLM wurde nur gegründet, mit dem Ziel, die demokratische Partei zu unterstützen.

Ich würde behaupten, BLM glaubt, seine eigenen Anliegen am besten dadurch zu fördern, indem sie die demokratische Partei unterstützen. Deswegen haben sie sich, für jeden klar offensichtlich, mit ActBlue, einem der größten Democrat PACs, aufs engste verbunden.

Am 20. November 2020 um 12:41 von fathaland slim

"12:31, Wolfgang E S

>>Die Damen und Herren der Demoskopie gehören sicher der gehobenen Mittelschicht an, verkehren viel mit Vertretern der politischen Eliten, und sie denken, ihre Welt und ihre Logik sei auch die der anderen, denen es weniger gut geht als der gehobenen Mittelschicht.<<

Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett?

Glauben Sie wirklich, die Leute, die in den Callcentern der Umfrageinstitute sitzen, seien reich?

Werden die derart gut bezahlt?"

Mit "Damen und Herren der Demoskopie" meine ich nicht die Telefonistinnen und Telefonisten, auch nicht die übrigen Hilfskräfte, die ein Betrieb braucht.

Ich meine die akademisch gebildeten Experten, die Erhebungsmethoden, Fragestellungen, Profile der zu befragenden Personen und Vorgehensweisen festlegen und die Ergebnisse auswerten und präsentieren.

Das wissen Sie sicher, aber der Oberlehrer in Ihnen will mir unpräzise Ausdrucksweise nachweisen.

"Gehobene Mittelschicht" und "reich" sind übrigens auch nicht deckungsgleich.

Sicher , ..Diktatur des Geldes ?

Doch , ..das wird psychologisch heutzutage ganz geschickt gesteuert .
Die Arbeitsweise der hörigen Angestellten ist so ein Thema .
Man " kauft " mit Geld die Meinung desjenigen ..den man gerade für eine Aufgabenstellung braucht .
Ach dann diese perfide Art des scheinbaren Privileg , ..
wenn man " Extras " bekommt , .
ist ja auch schön ,
z.B. den Firmenwagen .. zur privaten Nutzung oder die Sonderprämie die nicht alle bekommen !
Und schon macht der " gekaufte " Mitarbeiter was das Kapital will !

13:07 von uwtra

>>Ich kann nur hoffen, dass er wegen irgendetwas rechtskräftig verurteilt wird und nicht in vier Jahren seine Zerstörung weitertreiben kann. <<

DT hat seine Netze bereits ziemlich gezielt über seine Anhänger geworfen, dass diese ihn sofort wieder wählen würden. Biden wird es nicht leicht haben, vermute ich. Aber dass er versuchen will, alle Amerikaner als sein Volk zu betrachten und nicht eine Gruppe von vorne herein kategorisch ausschließen möchte, ist schon mal ein gutes Zeichen. So könnte man sagen, dass er es wenigstens versucht hat an die Leute heran zu kommen. Komplett alle wird man nie mit ins Boot holen können (in einer Demokratie).

@12:41 von BILD.DirEinDuHä... ...ttestEineMeinung #Verwechslung

"Wenn man liest, dass in den USA teilweise Briefwähler beider seiten nochmal kontaktiert werden können, z.B. damit sie ungültig ausgefüllte Wahlzettel korrigieren, dann verwechseln sie vielleicht unser deutsches Verständnis von freien und geheimen Wahlen mit dem der Amerikaner?"

Ich glaube nicht, dass die Wahlzettel korrigiert werden. Es wird wahrscheinlich wie bei uns sein, dass man den Briefwahlunterlagen seinen unterschriebenen Wahlschein beilegen muss (neben dem anonymisierten Wahlbriefumschlag mit dem Stimmzettel drin). Wenn es hier zu Uneindeutigkeiten kommt, eben weil die im Amt hinterlegte Unterschrift anders aussieht oder ein Kreuzchen vergessen wurde, dasss man den Zettel selber ausgefüllt hat, empfände ich das als tollen Service, wenn nachgefragt wird, damit die Stimme noch gezählt werden kann und nicht unter "ungültig" verbucht wird. Da ich aber noch nie so eine Rückmeldung erhalten habe, weiß ich nicht, wie das hier bei uns gehandhabt wird.

@13:04 von Jacko08

Hallo Jacko08,

was ich damit sagen will, ist dass wissenschaftliche belegte Wahrheiten nicht mit einer "Meinung" wegdiskutiert werden können. Wenn Sie z.B. der "Meinung" wären, die Erde ist eine Scheibe, dann können Sie keine ernsthafte Diskussion erwarten, außer Sie treffen sich mit Ihren "Glaubensgeschwistern", da können Sie dann Ihre Meinungen austauschen, warum es hinter dem Horizont der Scheibe doch noch weitergeht ....

14:04, buckgodot

>>13:16 von fathaland slim
"Tatsache?
BLM ist eine Spendensammel-Tarnorganisation der demokratischen Partei?"

Quatsch.
Ich würde nie behaupten, BLM wurde nur gegründet, mit dem Ziel, die demokratische Partei zu unterstützen.

Ich würde behaupten, BLM glaubt, seine eigenen Anliegen am besten dadurch zu fördern, indem sie die demokratische Partei unterstützen. Deswegen haben sie sich, für jeden klar offensichtlich, mit ActBlue, einem der größten Democrat PACs, aufs engste verbunden.<<

Ich empfehle Ihnen noch einmal, Ihrem von Ihnen selbst geposteten Link zum Wikipediaartikel über ActBlue zu folgen. Der ist allerdings auf englisch. Vielleicht sind Sie dieser Sprache ja nur begrenzt mächtig. Ihre Behauptungen über diesen Verein decken sich jedenfalls nicht so richtig mit den Aussagen dieses Artikels.

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