Ihre Meinung zu: Thyssenkrupp weitet Jobabbau massiv aus

19. November 2020 - 9:14 Uhr

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr schreibt Thyssenkrupp erneut tiefrote Zahlen. Vor allem die Stahlsparte treibt die Verluste in die Höhe. Als Konsequenz will der Konzern weitere 5000 Stellen streichen.

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Kommentare

Das wundert mich nicht

Nachdem im letzten Jahr das Tafelsilber veräußert wurde - die wirklich rentablen Sparten - wird es wohl keine großen Gewinne mehr geben.
Das ist meiner Meinung nach auch nicht das Ziel der Geschäftsführerin. Es geht darum, den Investoren möglichst viel Gewinn zu bringen und den Rest auslaufen zu lassen. Darum wird der Konzern eben zerschlagen und alles gut laufende verkauft. Die Angestellten berichten schon lange davon.

Trump kann Arbeitsplätze sichern

Im Bereich der Montanindustrie wäre ein Vergleich mit den USA konstruktiv. Trump kann die Arbeitsplätze sichern. Was machen die USA besser? Dort gibt es keine Massenentlassungen in der Stahlindustrie.

Thyssen-Krupp ....

.... und der Tod auf Raten mit Selbstverursachung ! Na dann ....

Durch den verkauf der

Durch den verkauf der Aufzugssparte wurde der letzte Teil der Gewinne erwirtschaftete verscherbelt. Jetzt sind nur noch die tiefroten Produkte bei Thyssen Krupp. Der Gang zur Insolvenz ist nur noch eine Frage der Zeit.

Für Stahlsparte

wird es in Deutschland noch schlimmer werden, und das ist nicht die einzige Industrie die Probleme bekommt.
Da alles auf Gewinn geprägt ist, wird es viele erwischen, die jetzt noch mit Steuergeld über Wasser gehalten werden.
Das betrifft Kleine und auch Große Firmen, über einige Dinge müsste deshalb dringend nachgedacht werden, dazu muss man aber die Brille absetzen.
Was nicht geschehen wird.

Tragisch

Es ist schon tragische wie Thyssenkrupp zerschlagen wird. Die Aufzugssparte war das Tafelgold, das ist weg. Stahlblech gibt es in Unmengen zu niedrigst Preisen auf den Weltmarkt. Da kann Thyssenkrupp nicht mithalten, falscher Standort, das war aber schon vor Jahrzehnten bekannt, trotzdem wurde an diesem Standort investiert statt auf neue Produkte und Hochtechnologie auszuweichen. Kleiner und feiner hätte der Slogan schon damals lauten müssen. Aber keiner wollte.

09:35, Initiative Neue...

>>Trump kann Arbeitsplätze sichern
Im Bereich der Montanindustrie wäre ein Vergleich mit den USA konstruktiv. Trump kann die Arbeitsplätze sichern. Was machen die USA besser? Dort gibt es keine Massenentlassungen in der Stahlindustrie.<<

Es gibt in den USA keine nennenswerte Stahlindustrie mehr. Deswegen auch keine Arbeitsplätze, die gesichert werden könnten. Im so genannten Rust Belt haben viele für Trump gestimmt, weil er die Illusion geweckt hat, er könne die Arbeitsplätze zurückbringen. Nichts kam aber zurück.

@wenigfahrer, 09:50 Uhr

Corona verstärkt nur die Probleme der Industrie. Man muss sich seinen strukturellen Problemen früher stellen als gedacht. Corona aber als Ausrede zu nehmen und zu behaupten der Virus sei der Grund der Probleme ist durchsichtig.
Ich gebe Ihnen recht, dass es schlimmer werden wird, aber es wird nichts passieren, was wir nicht schon vor drei, vier oder mehr Jahren gewusst hätten. Der Markt befindet sich für viele Industriezweige seit vielen Jahren in einem massiven Wandel. Corona zwingt uns einfach, den Strukturwandel schneller durchzuführen, als es manch Firmenboss gehofft hatte.
Wenn man es richtig angeht und einem die Beschäftigten wichtig sind, liegt hierin eine große Chance.

Warum ruft man nach dem Staat?

Warum rufen die Gewerkschaften nach dem Einstieg des Staates bei ThyssenKrupp? Der Staat hilft im Moment vielen kleinen und großen Unternehmen, die wegen Corona in die Krise geraten sind. Das Virus ist aber nicht der Grund, warum ThyssenKrupp riesige Verluste schreibt. Ein offensichtlich überkommenes Geschäftsmodell sollte der Staat nicht mit Steuergeld künstlich am Leben erhalten. Vielmehr sollten die Beschäftigen schnell weiterqualifiziert werden, um in anderen Bereichen einen Job zu finden.

09:35, Initiative Neue...

Nachtrag:

Sehr empfehlenswert ist der Wikipediaartikel über US Steel.

09:50, wenigfahrer

>>Für Stahlsparte
wird es in Deutschland noch schlimmer werden, und das ist nicht die einzige Industrie die Probleme bekommt.
Da alles auf Gewinn geprägt ist, wird es viele erwischen, die jetzt noch mit Steuergeld über Wasser gehalten werden.
Das betrifft Kleine und auch Große Firmen, über einige Dinge müsste deshalb dringend nachgedacht werden, dazu muss man aber die Brille absetzen.
Was nicht geschehen wird.<<

Selbstverständlich ist im Kapitalismus "alles auf Gewinn geprägt". Das ist das Grundprinzip unserer Wirtschaftsordnung.

Welche Brille soll Ihrer Ansicht nach abgesetzt werden?

@Initiative Neue ... 9:35

Da unterliegen Sie den Fehlinformationen (oder soll ich sagen „Fake News“?).

@Initiative Neue..., 09:35

"Was machen die USA besser? Dort gibt es keine Massenentlassungen in der Stahlindustrie." -
Stimmt, die gibt es nicht. Was da schon seit Jahren nicht mehr existiert (viele Arbeitsplätze in der Stahlindustrie) kann man eben auch nicht ein zweites Mal wegrationalisieren. Aber ob man dann von 'besser machen' sprechen kann?

@ihoecken, 09:23

„Nachdem im letzten Jahr das Tafelsilber veräußert wurde - die wirklich rentablen Sparten - wird es wohl keine großen Gewinne mehr geben“

Dafür spricht jedenfalls alle Wahrscheinlichkeit.

„Das ist meiner Meinung nach auch nicht das Ziel der Geschäftsführerin. Es geht darum, den Investoren möglichst viel Gewinn zu bringen und den Rest auslaufen zu lassen. Darum wird der Konzern eben zerschlagen und alles gut laufende verkauft. Die Angestellten berichten schon lange davon“

Man kennt sich, man versteht sich, man hält zusammen. Und wer - wie hier die Angestellten - nicht „dazugehört“, hat eben Pech gehabt.

@um 09:35 von Initiative Neue...

Janz einfach. In dem er Importe, u.a. aus Deutschland, zügelt bzw. massiv einschränkt. Wir hingegen sind auf Export, u.a. in die USA, extrem angewiesen.
Also wenn Sie sich evtl. über Massenentlassungen bei Thyssen aufregen sollten,können Sie sich direkt bei Herrn Trump beschweren, denn der trägt wesentlich dazu bei.

@fathaland slim, 10.35h

Natürlich ist der Gewinn das Grundprinzip einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung.
Damit bin ich bis jetzt gut gefahren.
Im besten aller Systeme dagegen geht es immer mit äußerster Zuverlässigkeit zum Ruin.
Für mich nicht erstrebenswert.

Wo gibts weniger

Wo gibts weniger Arbeitsplätze?
Das ist eben Globalisierung. Die Plätze sind nicht weg, die sind wo anders.
Und das wird nach und nach mit allen Arbeitsplätzen so passieren.
Auch unsere CEOs werden irgendwann outgesourced.
Das ist ein Kreislauf, wenn man ihn zulässt. In 200 Jahren wird China zu teuer, usw.

10:50, DerVaihinger

>>@fathaland slim, 10.35h
Natürlich ist der Gewinn das Grundprinzip einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung.
Damit bin ich bis jetzt gut gefahren.
Im besten aller Systeme dagegen geht es immer mit äußerster Zuverlässigkeit zum Ruin.
Für mich nicht erstrebenswert.<<

Ich persönlich liebe eher das analytische Aquarell als den propagandistischen Holzschnitt.

Wir hier in Deutschland befinden uns jedenfalls definitiv auf der Sonnenseite des Kapitalismus. In den meisten anderen Ländern dieser Welt, die ja in ihrer Gänze kapitalistisch organisiert ist, ist das ganz anders.

10:54, Hennes Conrad

>>Wo gibts weniger Arbeitsplätze?
Das ist eben Globalisierung. Die Plätze sind nicht weg, die sind wo anders.<<

Doch, ein Großteil der Arbeitsplätze ist weg. Nennt sich Rationalisierung und Automatisierung. Wo früher hundert Leute arbeiteten, reicht heute ein einziger, um die gleiche Menge an Waren zu produzieren. Die Klasse der Industriearbeiter verschwindet, und zwar weltweit.

Nicht nur die Stahl Industrie!

Automobilhersteller, Zulieferer, Werftindustrie, Bankenwesen, Luftfahrt u.s.w.

So langsam wird es in vielen Branchen eng.
Man darf auch die hohen Löhne und Sozialleistungen hier mal ansprechen.
Auch die unverständlichen Hohen Forderungen der Tarifparteien und Gewerkschaften sind nicht förderlich.
Schon gar nicht im öffentlichen Dienst.
Soziale Unruhen werden sich in Deutschland verstärken.
Viele werden Ihren Lebensstandard nicht mehr halten können!
Ob die Politik hier eine Lösung findet??
Bin mal gespannt....

Atmende Strukturen

Der Staat Kauft, der Staat verkauft.
So ist das im modernen, nicht Naiven Post-Manchester-Kapitalismus. Freier Markt war als Ideologie bereits im 19ten Jahrhundert Tot und durch die Neu-Liberalen Schulen die sich im wann und wie des Staatlichen Intervenierens unterscheiden, aber nicht im ob oder nicht, abgelöst worden.

Manche strukturell Relevanten Sparten müssen eben von Zeit zu Zeit vergesellschaftet werden. Ich bin mir nicht sicher in wie weit das in diesem Fall zutrifft, aber ich würde das Anliegen der Gewerkschaft (auch wenn diese oft nur eindimensional ihre Arbeitsplätze verteidigen, siehe Braunkohle) nicht einfach vom Tisch Fegen. Eine Heimische Stahlproduktion hat immense Vorteile.

Fati slim

Und für diese wegrationalisierten gibts andere Plätze.
Oder wo waren die vielen it Techniker vor 60 Jahren, als es aber noch kohlekumpel gab?
Auch unsere Chefs werden irgendwann weggeschsfft werden. Oder glaubt irgendwer, dass sich Aktionäre ewig einen Winterkorn für 20mio leisten wollen, wenn es den Ersatz in Indien für 5000€ gibt?

@M.Neumann, 11.26h

"Schon gar nicht im öffentlichen Dienst".

Für Sie besteht der öffentliche Dienst wohl auch nur aus Staatssekretären und ein paar Ministerialen.
Solche Trittbrettfahrer wie Polizisten, Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Müllmänner usw. braucht man doch nicht und wenn, dann sollen sie froh sein, eine Arbeit zu haben.
Dafür auch noch Geld wollen ist der Gipfel der Unverschämtheit.

10:30 von fathaland slim

„Sehr empfehlenswert ist der Wikipediaartikel über US Steel.“

Der größte U.S.-Stahlkonzern heißt „Nucor“.

Vom Kopf

Es ist nicht ganz richtig wenn man die Probleme bei ThyssenKrupp ausschließlich auf die Überkapazitäten
am Weltmarkt zurückführt. Z.B. der Stahlbereich hat durchaus einen erheblichen Auftragsbestand.
Das Problem bei TK und TKS liegt im völligen Versagen des Managements.
Organisationschaos, Fokussierung auf die Automobilindustrie, übergroße Egos und Seilschaften in den aufgeblähten mittleren und oberen Führungsetagen haben den Konzern zerstört und zerstören ihn weiterhin.
Schade drum

@10:43 von JorisNL

Die Stahlproduktion der USA ist ungefähr doppelt so groß wie die deutsche. Dieses Verhältnis hat sich in den letzten 20 Jahren nicht verändert.

Zu fathaland slim um 11.05

Was den letzten Satz in Ihrem Beitrag anbelangt, so ist das auch Holzschnitt vom Feinsten. Oder um es mit der Sprache der Fotografie auszudruecken: Sie zeichnen ein sehr grobkoerniges Bild.

11:31, Hennes Conrad

>>Fati slim
Und für diese wegrationalisierten gibts andere Plätze.
Oder wo waren die vielen it Techniker vor 60 Jahren, als es aber noch kohlekumpel gab?
Auch unsere Chefs werden irgendwann weggeschsfft werden. Oder glaubt irgendwer, dass sich Aktionäre ewig einen Winterkorn für 20mio leisten wollen, wenn es den Ersatz in Indien für 5000€ gibt?<<

Daß sich die Arbeitswelt ändert ist eine Binsenweisheit, die nur Strukturkonservative nicht verstehen und wahrhaben wollen.

Es ist aber noch viel bizarrer:

Der post-manchesterkapitalistischen Industriegesellschaft geht die Arbeit aus, ein Großteil der Menschen wird für den Produktionsprozess nicht mehr gebraucht, ist also nach kapitalistischer Logik überflüssig.

Das erwerbsarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell hat sich überlebt.

In unterschiedlichen Ländern gibt es unterschiedliche Strategien, mit dieser Tatsache umzugehen. Bei uns Hartz4, in den USA eine exorbitante Inhaftiertenrate.

Zielführend und zukunftsfähig ist das alles nicht.

@DerVaihinger 12:09

Ihre Ironie gefällt mir.

10:39 von schneegans

„Da unterliegen Sie den Fehlinformationen (oder soll ich sagen „Fake News“?).“

Trump hat zunächst Arbeitsplätze geschaffen. Diese Arbeitsplätze waren leider nicht nachhaltig. Es gab aber keinen Arbeitsplatzabbau.

Nennen sie bitte einen Beleg für ihre alternative Sichtweise.

Re : bobby3001 !

Seit vielen Jahren zählt nicht nur in D das Motto, je mehr Gewinn, umso besser. Keiner hat aber je an einen Wandel gedacht, oder sich mal nur in einem kleinen Moment Gedanken dazu gemacht. Mit dazu kommen leider auch die ruinösen Praktiken aus dem asiatischen Raum, mit extrem subventionierten Produkten, um den Westen aus zu bremsen, und die eigenen Produkte billig zu verscherbeln.
Nun D hat in gewisser Weise darauf reagiert, nur leider in den falschen Branchen, hat sich zu einem Billiglohnland entwickelt. Aber gegen die billigen Waren aus anderen Ländern wurde nichts unternommen.
Nun wurde die sehr erfolgreiche Aufzugssparte verkauft, um die Aktionäre glücklich zu machen, dafür geht nun der Rest den Bach runter, und der größte Teil der Belegschaft geht leer aus, bis auf die Vorstände, die eh schon seit langem viel zu viel verdienen.
Es ist immer das gleiche Spiel, die Großen kassieren, die Kleinen zahlen drauf !

12:17, Initiative Neue...

>>10:30 von fathaland slim
„Sehr empfehlenswert ist der Wikipediaartikel über US Steel.“

Der größte U.S.-Stahlkonzern heißt „Nucor“.<<

Nucor ist ein Schrottrecycler. Dieses Marktsegment hat ThyssenKrupp verschlafen. Bei mir um die Ecke liegt Georgsmarienhütte. Ein alter Stahlstandort, der aufgrund der Eisenerzvorkommen im Hüggel, einem Berg, der fußläufig westlich liegt, und Kohlevorkommen in Oesede, fußläufig östlich, entstand. Der Eisenerzbergbau wurde in den 60ern, der Kohlebergbau in Oesede noch früher eingestellt. Kohle gab es weiterhin in Ibbenbüren, ebenfalls nicht weit weg, die wurde aber dann zu teuer. Also Eisenerz aus Kiruna und Kohle aus Australien. Nicht zukunftsfähig. Was macht man also jetzt? Schrottrecycling mittels Lichtbogenöfen. Genau wie Nucor.

Die Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe (GMH Gruppe) ist ein Verbund aus über zwanzig mittelständisch ausgerichteten Unternehmen in Deutschland, Österreich, Australien und den USA.

So geht es nämlich auch.

Neumann

"Auch die unverständlichen Hohen Forderungen der Tarifparteien und Gewerkschaften sind nicht förderlich."
Doch, sind sie. Die müssten sogar deutlich höher ausfallen.
Denn unsere BWLer haben immer nur den Lohn im Kopf. Und nicht die Produktivität.
Bei 3fachen höherer Produktivität, darf man ja auch drei mal mehr bekommen, als andere.
Warum ist D Exportweltmeister? Weil sich hier kaum einer den Kram leisten kann.

TKS

Was jetzt bei Thyssen passiert war schon lange abzusehen. Vor rund 20 Jahren kaufte man alles auf was auf dem Markt war, überwiegend Mittelständische Unternehmen welche als Wettbewerber durch schlanke Hierarchie kostengünstiger verkauften. Eigens dafür wurde eine Gesellschaft gegründet, hier waren die "untergebracht". Etliche gibt es nicht mehr, die Leute entlassen oder versetzt.
Viele Millionen wurden in den Sand gesetzt, Südamerika etc. Zu guter letzt verhöckerte man die Aufzug und Rolltreppen Sparte.
Mit Stahl verdient man schon seit Jahren nichts mehr, man verpasste die Umstrukturierung wie Siemens es tat.
Die Gründer des Unternehmens würden sich im Grab umdrehen, wenn sie das wüssten.

@Die Klasse der Industriearbeiter verschwindet, 11:08 fathaland

"und zwar weltweit."

Nicht nur die. Wobei bei wir wieder bei Charlie M. wären:
„Après moi le déluge! [Anm. Wikiquote: Nach mir die Sintflut! ] ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.“

Zu fathaland slim um 12.24

"Das erwerbsarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell hat sich ueberholt." Das kann nicht Ihr Ernst sein, wenn Sie sich die weltweite Veraenderung der Arbeitswelt - der Jobs - mit wachsenden Bedarfen in vielen Bereichen anschauen.

@Traumfahrer, 12:36 Uhr

Dieses von Ihnen beschriebene "ewig gleiche Spiel" nennt man Kapitalismus. Wenn wir nichts daran ändern, dürfen wir uns auch zukünftig nicht beschweren, wenn die Reichen immer reicher werden und die Kleinen nichts abbekommen.

Fati slim

"Der post-manchesterkapitalistischen Industriegesellschaft geht die Arbeit aus, ein Großteil der Menschen wird für den Produktionsprozess nicht mehr gebraucht, ist also nach kapitalistischer Logik überflüssig"
Jein. Denn irgendwer muss den ganzen Müll kaufen und konsumieren.

Dieser Kapitalismus wird den Bach runter gehen, wie jeder ....ismus.
Man könnte schon etwas besseres erfunden haben.
Das wird aber all zu gerne unterdrückt.

12:23, Grossfamilienberater

>>Zu fathaland slim um 11.05
Was den letzten Satz in Ihrem Beitrag anbelangt, so ist das auch Holzschnitt vom Feinsten. Oder um es mit der Sprache der Fotografie auszudruecken: Sie zeichnen ein sehr grobkoerniges Bild.<<

Ich schrieb einen Kommentar um 11:03 und einen um 11:08. Um 11:05 schrieb ich keinen.

Die letzten Sätze dieser Kommentare lauten jeweils:

Um 11:03:

"Wir hier in Deutschland befinden uns jedenfalls definitiv auf der Sonnenseite des Kapitalismus. In den meisten anderen Ländern dieser Welt, die ja in ihrer Gänze kapitalistisch organisiert ist, ist das ganz anders."

Sowie um 11:08:

"Die Klasse der Industriearbeiter verschwindet, und zwar weltweit."

Wollen Sie den Wahrheitsgehalt einer dieser letzen Sätze, oder gar beider, bestreiten?

Zitat: "Nucor ist ein

Zitat:
"Nucor ist ein Schrottrecycler. Dieses Marktsegment hat ThyssenKrupp verschlafen. "

Zum einen ist ja das Recycling etwas gutes - es spart jede Menge Bergbau in Sachen Kohle und Eisenerz - ich sage da nur mal "Umweltbilanz"...
..zum anderen ist aber NICHT aller Stahl (was ja nix anderes als "veredeltes" Roheisen ist) so herstellbar.
Also wird es auch weiterhin das "erkochen" von Stahl aus Roheisen geben...
..das setzt aber wie sie schon schrieben gut erreichbare Quellen an Erz und Kohle voraus.
Dafür sind aber die Produktionskosten in den USA wie auch in D-Land viel zu hoch geworden.

Was im "Rust-Belt" mal stand waren riesige Hochofenanlagen - die Eisenerz mit Kohle verhüttet und anschliessend zu Stahl "gekocht" hatten...
..diese ganze Kette ist wie hier in D-Land seit Jahrzehnten abgewickelt und wird auch so nicht wieder kommen.
und
damit auch nicht mehr die Arbeitsplätze!

Am 19. November 2020 um 12:24 von fathaland slim

In unterschiedlichen Ländern gibt es unterschiedliche Strategien, mit dieser Tatsache umzugehen. Bei uns Hartz4, in den USA eine exorbitante Inhaftiertenrate.
#
#
Da muss man erst einmal drauf kommen, Menschen die auf den Sozialstaat angewiesen sind mit Straftäter gleichzusetzen.

Zitat: "Nun D hat in gewisser

Zitat:
"Nun D hat in gewisser Weise darauf reagiert, nur leider in den falschen Branchen, hat sich zu einem Billiglohnland entwickelt. Aber gegen die billigen Waren aus anderen Ländern wurde nichts unternommen."

Bitte wer ist Deutschland??
Der Staat hat sich nach Ansicht der Kapitalisten/Gross-Unternehmer und ihrer politischen Sprachrohre aus der Wirtschaft heraus zu halten!
Macht er ja auch - hat ja faktisch ehe keine gesetzliche Handhabe.

Sie können es ja machen wie Spanien unter Franco...
..da galt es sämtliche Dinge im eigenen Land selbst herzustellen - Importe waren auf Grund von Zöllen faktisch unmöglich.

Und was hatte er erreicht??
Es florierte die Koruption aber nicht die Wirtschaft - warum wohl entwicklte sich der Tourismus und nicht die Industrie zur Haupteinnahmequelle!

Mit Protektionismus erreichen sie reinweg gar nix

Re : bobby3001 !

Leider wird dieses ewige Spiel von den großen Bossen, den riesigen Kapitalisten und der Politik so betrieben.
Das sieht man auch jetzt wieder mehr als deutlich, zig Tausende von kleinen Betrieben und extrem vielen AN wird das Wasser abgegraben, aber die Autoindustrie kriegt nochmals Kohle. In meinen Augen ein totaler Irrsinn, denn diese großen Firmen haben über viele Jahre extrem hohe Gewinne eingefahren, Milliarden an Dividenden ausgeschüttet und jeglichen Wandel bewusst verschlafen und auch sehr viel betrogen. Auch viele große Bereiche wie Banken und CO können weiter ihr Unwesen treiben, die Politik schaut zu und sahnt mit ab.
Würde die Politik endlich mal richtig Gesetze verabschieden, könnten viele Milliarden an Steuergeldern für gute und sinnvolle Projekte investiert werden. Nein man hält weiter am alten Plasma fest, und lässt weiter viele dafür bluten und zugrunde gehen.

12:54, Grossfamilienberater

>>Zu fathaland slim um 12.24
"Das erwerbsarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell hat sich ueberholt." Das kann nicht Ihr Ernst sein, wenn Sie sich die weltweite Veraenderung der Arbeitswelt - der Jobs - mit wachsenden Bedarfen in vielen Bereichen anschauen<<

Natürlich gibt es neue Branchen, die Arbeitsplätze schaffen. Vor allem im Dienstleistungsbereich, zu oft prekären Löhnen.

Es ändert alles nichts daran, daß die Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe immer weniger werden.

Deswegen die "wünschenswerte Spreizung der Einkommen" (Hans Werner Sinn). Und die weitreichenden strukturellen Lohnsenkungen mittels Beschäftigungsgesellschaften etc. vor 20 Jahren.

12:38, Hennes Conrad

>>Warum ist D Exportweltmeister? Weil sich hier kaum einer den Kram leisten kann.<<

Wer kann sich hier was nicht leisten?

Der Konsumgütermarkt in Deutschland ist schlicht und einfach gesättigt. Mehr Autos passen nicht mehr auf unsere Straßen, mehr als einen Flachbildschirm pro Zimmer braucht man nun wirklich nicht, und mehr als eine Waschmaschine ist auch nicht unbedingt sinnvoll.

Wie ich schon schrieb, wir leben hier auf der Sonnenseite des Kapitalismus. Da ich keinen Sonnenbrand haben möchte, verzichte ich auf den ganzen Blödsinn, den man angeblich haben muss und trage so asozialerweise weniger zum Bruttosozialprodukt bei, als ich eigentlich könnte. Bin dabei aber zufriedener als viele.

RE : Orange_Beach !

Das ist nicht nur bei TK so, sondern auch bei den großen der Autoindustrie, auch da sind nicht wirklich fähige und innovative Köpfe am Werk, sonst würde der Umbau und die Neuausrichtung in die Zukunft nicht so halbherzig vonstatten gehen.
Auch da ist oberstes Gebot, abkassieren bis zum bitteren Ende, und dies im großen Stil.
Mir erschließt es sich in keiner Weise, dass ein Vorstand an die zehn Millionen pro Jahr kassiert, mit zig Möglichkeiten die Steuerlast zu drücken, obwohl die Vorstand nur immer jammert, aber nicht wirklich eine Leistung erbringt.
Und leider gibt es zu viele Seilschaften zwischen der Industrie und der Politik, die deutliche und sinnvollere Investitionen verhindern. Auch werden Bereiche als System- relevant angesehen, die es nie waren und nie sind. Die wirklich wichtigen Bereiche dagegen werden ausgedünnt und vernachlässigt !

Thyssenkrupp weitet Jobabbau massiv aus.....

Und es zeigt sich, wann immer es Probleme gibt, wird nach unten getreten.
Offenbar hilft oder half da auch nicht das Komanagement der zuständigen Gewerkschaft IG-Metall (Appelle und hoffen auf den Staat). Noch im März hat sie in Nordrhein-Westfalen einem Null-Prozent Tarifabschluss zugestimmt.

Montanunion

Nach dem 2 WK. trafen sich Frankreich und Deutschland zu einem Gründungstreffen der Montanunion.
Europa sollte nie wieder wegen Streitigkeiten der Schwerindustrie Kohle und Stahl in einer schweren Krise stürzen.
Zum ersten Mal einigten sich die beiden Erbfeinde über Produktion und Absatzmärkte innerhalb dieser Union, ein Vorläufer der EWG. Das ist jetzt 65 Jahre her, und die EU scheint ganz neue Probleme zu haben. Das Ruhrgebiet ist ein Open Air Museum. Doch der Abbau der Industrie geht mit schnellen Tempo voran. D. hat keine Standortvorteile mehr, keine billige Energie, keinen Nachwuchs in Wissenschaft + Forschung keine Facharbeiter, kein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Da helfen auch keine prekären Niedriglohnjobber,
Es muss enorm in Bildung Hightech, Flug + Raumfahrt investiert werden.
Auch gute Umwelt und Biotechnik hätten Zukunftschancen. Dazu das Dumping in Gesundheit Umweltstandards und Sozialstandards verhindern. Das Verbot von Wegwerfprodukten sowie Genveränderten Nahrungsmitteln

@ Hennes Conrad um 13:02

".... wie jeder ....ismus."

Nieder mit dem Astigmatismus!

Verzeihen sie mir meinen Skeptizismus aber der Synkretismus des Fatalismus einer simple Endung erscheint mir wenig...
Linguizisisch?

Klar wurde schon was besseres erfunden: hat sich verkauft wie geschnitten Brot und nach mehreren Updates erkennt man es jetzt auch kaum noch wieder.

Zitat: "Da muss man erst

Zitat:
"Da muss man erst einmal drauf kommen, Menschen die auf den Sozialstaat angewiesen sind mit Straftäter gleichzusetzen."

nö - aber man macht sie zu Straftätern wenn man einen Sozialstaat für etwas "kommunistisches" hält und dann kann man sie schön lange wegsperren und noch eine Menge Kohle damit verdienen

ansonsten müsste man ja etwas von den Profiten hergeben für den "Plebs"
und
das geht ja mal gar nicht
*ironie aus*

Fatslim

"Wer kann sich hier was nicht leisten?

Der Konsumgütermarkt in Deutschland ist schlicht und einfach gesättigt. Mehr Autos passen nicht mehr auf unsere Straßen, mehr als einen Flachbildschirm pro Zimmer braucht man nun wirklich nicht, und mehr als eine Waschmaschine ist auch nicht unbedingt sinnvoll."
Das hier ist nicht Phantasialand. Das stimmt einfach nicht, was du sagst. Aber wir haben noch Meinungsfreiheit, deshalb darfst du das gerne weiter meinen.
Falsch ist es trotzdem.
Zu den unfassbaren Gewinnspannen kommt auch die unterirdische Qualität. So setzt hier einfach der "haben will" Effekt nicht ein. Warum soll man dauernd etwas kaufen, wenn man sich dafür verschulden muss?
Wozu werden wohl permanent abgasvorschriften strenger?
Na zur Enteignung. Dann muss man mal wieder Schrott kaufen.

Zu 13.21 von fathaland slim

Da kommen wir der Sache schon naeher. Das nennt sich aber weltweite Restruku rierungsnotwendigkeiten
(und nicht Ende einer erwerbsorientierten Gesellschaft) mit Herausforderungen wie: angemessene und faire know how- Verteilung, fairer Handel und und und ... und vor allen Dingen Bildungschancen, Bildungschancen und nochmals Bildungschancen. Auch bislang aus welchen Gruenden auch immer von Bildung ausgeschlossene Menschen in Afrika haben ein Recht auf ein angemessenes Erwerbsleben.

Jobabbau?

Das ist die Folge einer jahrelangen Industriefeidlichen Politik und Gesellschaft. Hinzukommen schlechte Manger die nur Aktienkurse im Blick haben und immer glauben Qualifiziertes gutes Personal hindert die Unternehmen am geldverdienen.

Lenz

So lustig. Thumps up.
Du redest aber nicht von Sozialismus?
Das war ja noch größerer Käse, als Kapitalismus.
Hier kann man wenigsten auf was sparen.

Solche Trittbrettfahrer?

DerVaihinger @
Wenn keine andern Arbeitsplätze mehr vorhanden sind haben wir nur noch Trittbrettfahrer.

Dann hoffen wir mal das wir dann noch Geld drucken können um die zu bezahlen.

Natürlich gehts bergab

Nicht nur in der Stahlindustrie. Aktuell werden alle noch mit Staatsgeld über Wasser gehalten... denke mal noch bis zu den Wahlen?! Danach kommt der große Ausverkauf.
Wenn ich lese, so schlecht wie gedacht, geht es uns durch Corona garnicht, lach ich mich jedesmal kaputt! Es geht uns nämlich noch viel schlechter!

@Grossfamilienberater, und

@Grossfamilienberater,

und wie wollen Sie das alles in einer kapitalistischen Wirtschafts- und Weltordnung erreichen??

Es gibt seit 1990 KEINE System-Konkurrenz mehr mit dem "Sozialismus" - man braucht nicht mal in den "Vorzeige"-Staaten den Anschein von ökonomischer Gerechtigkeit mehr!

Zitat: "Das ist die Folge

Zitat:
"Das ist die Folge einer jahrelangen Industriefeidlichen Politik und Gesellschaft.2

na dann bauen wir doch alle Filter aus den Industrie- und Kraftwerks-Schornsteinen aus - baggern weiterhin Braunkohle im Tagebau (tiefer als 500 Meter ist man ja schon) ab
und schliesst alle Kläranlagen.

Dann hat die Industrie auch wieder keine doofen Umweltmehrkosten...

..dann die fortschrittsfeindlichen Gewerkschaften -> AUFLÖSEN
die wollen ja noch mehr Lohn für mehr Arbeit - das geht ja mal gar nicht !
*ironie aus*

ein angemessenes Erwerbsleben.

Grossfamilienberater@

Da halte ich es aber mit Sir Winston Churchill:

Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne:
Die ungleichmäßige Verteilung der Güter.

Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

Krupp Familie ist auch sauer

Es gibt eine Stiftung (an der auch das Land NRW beteiligt ist) und die die Geschäfte von ThyssenKrupp wesentlich kontrolliert.

Die Ziele der Stiftung (dh die Satzung) sind öffentlich nicht bekannt.

Es darf vermutet werden das eher kurzfristige Gewinnerwartungen im Vordergrund stehen.

13:11, tagesschlau2012

>>Am 19. November 2020 um 12:24 von fathaland slim
In unterschiedlichen Ländern gibt es unterschiedliche Strategien, mit dieser Tatsache umzugehen. Bei uns Hartz4, in den USA eine exorbitante Inhaftiertenrate.
#
#
Da muss man erst einmal drauf kommen, Menschen die auf den Sozialstaat angewiesen sind mit Straftäter gleichzusetzen.<<

Glauben Sie wirklich, daß die USA die größte Zahl von Straftätern pro Kopf der Bevölkerung haben?

In den USA leben 2% der Weltbevölkerung. 25% der Gefängnisinsassen der Welt sitzen in den USA ein.

Jetzt denken Sie doch bitte einmal über diese Zahlen, die leicht nachzuprüfen sind, nach.

15:08 von Möbius

ncicht nur fam. krupp. familie Karl Hoesch ist noch saurer.

man braucht nicht mal in den "Vorzeige"-Staaten 14:57 Miauzi

"den Anschein von ökonomischer Gerechtigkeit mehr!"

Aber das ist auch der Knackpunkt für dieses weltweite System.
Ohne das 'soziale' in der Marktwirtschaft haben wir quasi den Staatskapitalismus 'UdSSR'scher' Prägung
nur statt der kleinen Nomenklatura dort, nun die 2% (Super-)reichen hier.

Was das für die Innovationsstärke gesamtgesellschaftlich bedeutet,
kann man in den USA bereits deutlich ablesen.

Zu Miauszi um 14.57

Ich allein kann das schon gar nicht erreichen. Das Potential habe ich leider nicht. Pardon. Kleiner Scherz. Ernsthaft gesprochen verweise ich auf die marktwirtschaftlichen Reformen in China. Eine Art Staatsmonopolkapitalismus oder besser beschrieben eine Art staatsdirigistischer Kapitalismus. Sie duerfen so viel Geld in kurzer Zeit verdienen wie Sie wollen, wenn Sie unternehmerischen Erfolg haben, muessen auf Ihrer Grossyacht aber auf gewisse Individualrechte vor allen Dingen politischer Natur verzichten. Und das System funktioniert. Schauen Sie sich den Grad des materiellen Wohlstands 1960 in China und den von heute an. Da liegen Galaxien dazwischen.

10:35 von fathaland slim

Selbstverständlich ist im Kapitalismus "alles auf Gewinn geprägt". Das ist das Grundprinzip unserer Wirtschaftsordnung.
.
warum kauft "man" beim Aldi ein,
oder beim KIK für 5 Euro ein T Shirt ?
weil Geiz eben Geil ist
Wer sich darüber erregt, dass hierzulande die Arbeitsplätze wegfallen
sollte eben auch hierzulande produziertes kaufen.
Eigentllch doch ne klare Sache

@Hennes Conrad um 14:45

Kommt drauf an was sie damit meinen.
Der real existierende Sozialismus hies ja so weil alle Theoretiker nicht müde wurden zu betonen das er mit der Theorie nicht vereinbar war: Das Problem war das jemand in der Zeit der mechanischen Dampfmaschinen ein Betriebssystem für Quantenrechner erfunden hat das dann jemand versucht hat auf Lochkarten zum laufen zu kriegen.
Andererseits befinden wir hier im Kapitalistisch Industriellen warten, inclusive. USA, näher am von K.M. beschriebenen Weg in den Sozialismus als an dem Kapitalismus an dem er sich damals abarbeitete...nur das alles ganz anders ist als er sich das dachte: er konnte nichtmal die Vergesellschaftung des Kapitals; die Loslösung der Währungen von einem realen, und damit monopolierbaren/verknappbaren Äquivalent, voraussehen....-> die realen Quantenrechner werden eben nicht mit Dampf betrieben werden.

14:53 von tagesschlau1

Völlig richtig dargestellt. Es wird sich bald herausstellen, daß wir nur noch ein Dienstleister sind. Wir haben zugelassen, daß sich ein Großteil unserer Industrie aus Deutschland ,verabschiedet hat. Jetzt sind wir nur noch abhängig. Beispiel? Wir waren mal führend in der Solartechnik und haben uns riesig gefreut, daß Länder wie China großes Interesse daran zeigten. Was daraus wurde ist bekannt.

Am 19. November 2020 um 15:18 von fathaland slim

Glauben Sie wirklich, daß die USA die größte Zahl von Straftätern pro Kopf der Bevölkerung haben?

In den USA leben 2% der Weltbevölkerung. 25% der Gefängnisinsassen der Welt sitzen in den USA ein.

Jetzt denken Sie doch bitte einmal über diese Zahlen, die leicht nachzuprüfen sind, nach.
#
#
Scheinbar ja.
Aber nochmal für Sie. Es ist schäbig Menschen die in DE H4 beziehen auch nur ansatzweise mit Straftäter gleichzusetzen. Auch wenn manche in den USA wegen Lappalien Inhaftiert sein können.

15:22, Grossfamilienberater

>>Ernsthaft gesprochen verweise ich auf die marktwirtschaftlichen Reformen in China. Eine Art Staatsmonopolkapitalismus oder besser beschrieben eine Art staatsdirigistischer Kapitalismus. Sie duerfen so viel Geld in kurzer Zeit verdienen wie Sie wollen, wenn Sie unternehmerischen Erfolg haben, muessen auf Ihrer Grossyacht aber auf gewisse Individualrechte vor allen Dingen politischer Natur verzichten. Und das System funktioniert. Schauen Sie sich den Grad des materiellen Wohlstands 1960 in China und den von heute an. Da liegen Galaxien dazwischen.<<

Ja, das chinesische Bruttosozialprodukt kennt seit vielen, vielen Jahrzehnten nur eine einzige Richtung: steil nach oben.

Das ist ein Zeichen dafür, daß kluge Planwirtschaft funktioniert.

Trotzdem lebe ich lieber in einem Staat, in dem ich einklagbare Rechte habe, meine Meinung ungestraft, wenn auch nicht unwidersprochen, äußern darf und nicht damit rechnen muss, hingerichtet zu werden.

15:28 von Barbarossa 2

und in brüssel wird schon mit hochdruck daran gearbeitet, auch unserer autoindustrie endgültig den todesstoss zu verpassen. blöd nur, daß wir dann auch nichtmehr den rest eu mitdurchfüttern könneni

Zu fathaland slim 13.05

Pardon. Ihren ersten "letzten Satz" meinte ich ("....in den meisten anderen Laendern"). Den halte ich fuer holzschnittartig und grobkoernig. Da laesst sich immer schlecht ueber Wahrheitsgehalt streiten.

@Barbarossa 2 15:28 Uhr: nicht nur Dienstleister

Ich stimme Ihnen im wesentlichen zu.

Alle tangiblen Güter werden zunehmend im Ausland produziert, zT dann aber wieder reimportiert manchmal findet auch nur noch ein kleiner Teil der Wertschöpfung in Deutschland statt („Zusammenbau“ - trotzdem heißt es dann „Made in Germany“).

Wenn Bayern mit dem Spruch „Laptop und Lederhose“ wirbt, drängt sich mir der Hinweis auf, dass beides inzwischen aus China kommt.

Es gibt aber außer dem Fokus auf Dienstleistungen noch den anderen Weg der reinen Industrieverwaltung über Holdings (zB SIEMENS).

Viel Geld fließt aus dem Ausland wieder zurück in die Kassen der deutschen Anteilseigner. Die breite Masse der Deutschen hat davon wenig bis nichts.

@ Ist Wahr um 15:43

>Welche?<

Kurze Wege

Thyssenkrupp weitet Jobabbau massiv...........

In dem Artikel steht, daß der Vorstand 5000 Stellen abbauen will.
Dabei gestehen Betriebsräte und die IG-Metall in dem Ende März mit dem Konzern abgeschlossenen "Zukunftspakt 20-30" den Abbau von 3000 Arbeitsstellen zu. Bei einem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31.3. 2026.
Und jetzt ?
Wenn Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, dann wäre doch eine offensivere Tarifpolitik besser gewesen. Mehr Lohn und bei Arbeitslosigkeit etwas mehr Stütze.

Zitat: "warum kauft "man"

Zitat:
"warum kauft "man" beim Aldi ein,
oder beim KIK für 5 Euro ein T Shirt ?
weil Geiz eben Geil ist
Wer sich darüber erregt, dass hierzulande die Arbeitsplätze wegfallen
sollte eben auch hierzulande produziertes kaufen.
Eigentllch doch ne klare Sache"

nee - gar nicht klar - weil es hier um die Frage geht was zu erst da war...
..das Huhn oder das Ei oder anders formuliert - hat die Armut der Käufe diese in den Aldi "getrieben" oder sind sie erst arm geworden als sie begannen im Aldi einzukaufen...

..ich wäre ja mal auf die Berechnung des ALG2-Satzes gespannt wenn berücksichtigt würde Kleidung zu in D-Land produzierten Preisen zu berechnen
*sarkasmus*

ich habe mehrere Jahre in der DEUTSCHEN Mode-Branche gearbeitet - kenne mich also mit Endkunden-Preisen und Löhnen für Näherinnen aus - die von mir selbst produzierten Teile hätte ich mir nie leisten können

Zu fathaland slim 15.31

Eine Planwirtschaft im herkoemlichen Sinne ist es nicht. Im uebrigen stimme ich Ihnen voll zu. Vergessen Sie aber den guten alten Brecht nicht: Erst kommt das Fressen. Dann die Moral.

Zitat: "Eine Heimische

Zitat:
"Eine Heimische Stahlproduktion hat immense Vorteile."

wir produzieren 25% unseres Bedarfes an Alu in D-Land selbst - sprich wir betreiben das Verhütten von Bauxit mittels elektrischen Stromes...
...der Staat stützt dies jährlich mittels Subventionnen - ca. 500.000 Euro für JEDEN Arbeitsplatz!!
Das meiste davon für den einzukaufenden Strom.

Alu-Hütten betriebt man eigentlich an Standorten mit Wasserkraftwerken - so etwas haben wir aber nicht in D-Land.

wirtschaftlich völliger Wahnsinn - einen einzelnen Arbeitsplatz mit 1/2 Mio Euro zu subventionieren (es sind zig tausende Arbeitsplätze) für etwas was auf dem Weltmarkt in Hülle-und-Fülle angeboten wird...
..aber im Pflegebereich keine Kohle zu haben

Komisch

nur weil die EU mit Hilfe von CDUCSUFDPSPDLINKEGRÜNE alles unternehmen um die deutschen Schwer- und Autoindustrie zu ruinieren, werden Stellen abgebaut. Typisch pöse Kapitalisten!

Von wegen Geiz, angeben ist Geil

15:24 von Sisyphos3 Zitat"
"warum kauft "man" beim Aldi ein,
oder beim KIK für 5 Euro ein T Shirt ?
weil Geiz eben Geil ist."
"Zitat Ende
Leider sind viele prekär verdienende Menschen auf billige Waren angewiesen. Kleiden Sie 3 Kinder im Ka De Weh, und Sie lernen die Preise kennen Hose 80€ Stück aufwärts.
Wenn Sie nicht gerade über Harzer herziehen, sind Ihre Beiträge ziemlich Zielführend.
Ansonsten bis auf Schiesser, gibt es keine Heimische Textilindustrie mehr. Wurde 1990 auch in Ostdeutschland abgewickelt. Ansonsten kann es Ihnen passieren das Ihre teuren Ka de we Hosen in Indien von den gleichen Kindern genäht werden, wie die 5€ Hosen bei Kik.

15:29, tagesschlau2012

>>Am 19. November 2020 um 15:18 von fathaland slim
Glauben Sie wirklich, daß die USA die größte Zahl von Straftätern pro Kopf der Bevölkerung haben?

In den USA leben 2% der Weltbevölkerung. 25% der Gefängnisinsassen der Welt sitzen in den USA ein.

Jetzt denken Sie doch bitte einmal über diese Zahlen, die leicht nachzuprüfen sind, nach.
#
#
Scheinbar ja.
Aber nochmal für Sie. Es ist schäbig Menschen die in DE H4 beziehen auch nur ansatzweise mit Straftäter gleichzusetzen. Auch wenn manche in den USA wegen Lappalien Inhaftiert sein können.<<

Sie wollen nicht verstehen, oder?

15:46, Grossfamilienberater

>>Zu fathaland slim 13.05
Pardon. Ihren ersten "letzten Satz" meinte ich ("....in den meisten anderen Laendern"). Den halte ich fuer holzschnittartig und grobkoernig. Da laesst sich immer schlecht ueber Wahrheitsgehalt streiten.<<

Sie geben mir aber recht, wenn ich grobkörnig-holzschnittartig feststelle, daß es kaum jemanden auf dieser Erde so gut getroffen hat wie uns Deutsche, und daß 90% der Weltbevölkerung unter Bedingungen existiert, die wir uns kaum vorstellen können?

15:53, Wilhelm Schwebe

>> thyssen war weltmarktführer für autobleche z.B. dann wurde ein kompl. stahlwerk für einen euro an die blöden chinesen verkauft. 10 jahre später wundert man sich, daß die aus diesem werk uns viel billiger beliefern können. <<

Die Georgsmarienhütte GMBH, ein Zusammenschluss etwa 20 mittelständischer Unternehmen in Georgsmarienhütte am schönen Teutoburger Wald, liefert 90% ihres Stahls, welchen sie mittels Lichtbogenofen aus Schrott herstellt, an die Autoindustrie und ist ein florierendes Unternehmen.

Bitte nicht unternehmerisches Versagen bei ThyssenKrupp auf die "blöden Chinesen" schieben.

Es ist symptomatisch

Vor einigen Jahren prahlte SIEMENS damit, einen Großauftrag aus China für die Lieferung von ICE Zügen an Land gezogen zu haben (Volumen 5 Mrd Euro). Der Deal platzte.

Heute ist China mit seinen (Preiswerteren) Hochgeschwindigkeitszügen scharfer Konkurrent der Franzosen und der Deutschen auf dem Weltmarkt.

Dabei geht inzwischen das Ausbremsen von China nicht mehr über die Qualität (denn die ist zT aus China sogar besser), es geht nur noch über die Politik (Boykott).

16:29 von Theo Hundert.neu

1. Leider sind viele prekär verdienende Menschen auf billige Waren angewiesen.
2. Kleiden Sie 3 Kinder im Ka De Weh, und Sie lernen die Preise kennen Hose 80€ Stück aufwärts.
3. Ansonsten bis auf Schiesser, gibt es keine Heimische Textilindustrie mehr.
.
1. alles lässt sich erklären !
2. ich muß nur 1 Kind einkleiden
3. mal was von Trigema gehört ?

Zu 15.49 von Moebius

Das bundesdeutsche Bruttoinlandsprodukt ist eines der hoechsten pro Kopf im Weltvergleich. Und die Wertschoepfung findet im Inland statt. Und sie ist gerade wegen der internationalen Vernetzung auch so hoch. Das sind wirtschaftliche Grundzusammenhaenge.

15:39 von Wilhelm Schwebe

blöd nur, daß wir dann auch nichtmehr den rest eu mitdurchfüttern könneni

Mittlerweile habe ich den Eindruck, daß das Geld nicht mehr das Problem ist, solange die Druckmaschinen nicht ihren Geist aufgeben.

17:26, Grossfamilienberater

>>Zu 15.49 von Moebius
Das bundesdeutsche Bruttoinlandsprodukt ist eines der hoechsten pro Kopf im Weltvergleich. Und die Wertschoepfung findet im Inland statt. Und sie ist gerade wegen der internationalen Vernetzung auch so hoch. Das sind wirtschaftliche Grundzusammenhaenge.<<

So etwas möchten unsere Nationalisten aber nicht hören. Sind wir armen Deutschen doch ein Opfer der bösen Globalisierung...

Heute scheint....

....immer öfter durch worin die Manager und Visionäre der deutschen Wirtschaft wirklich gut sind.
Im "Geld absaugen" aus den Firmen. Wo gibt es in der Welt sonst noch Unternehmen wo der Unternehmenswert halbiert wird und der Chef mit Millionenbonus nachhause geht? Sogar vor Gericht fordern die Minderleister ihre Boni ein (und kriegen sie auch) . Und die Politik ? Die nehmen sich ein Beispiel anstatt den Pfuschern in der Wirtschaft das Handwerk zu legen. Hinz und Kunz sitzen in den Vorständen und Aufsichtsräten und was machen die da?
Nichts ausser am Monatsende nachzählen, ob der Scheck stimmt. Thyssen war mal ein anerkannter Betrieb der eine stolze Belegschaft ernährte. Heute ist es ein ausmanövrierter Abschusskandidat, über dem die ausländischen Konkurrenten wie Geier kreisen, mit einer von Jobverlust und Armut bedrohten Belegschaft, die nur noch als Sparschwein für ein Management herhält, dass sich immer noch für seine Unfähigkeit feiert und am Unternehmen mästet.

Zitat: "thyssen war

Zitat:
"thyssen war weltmarktführer für autobleche z.B. dann wurde ein kompl. stahlwerk für einen euro an die blöden chinesen verkauf"

dieses Werk war technologisch komplett veraltet - ähnlich denen im Rust-Belt der USA
Technische Museen - mehr aber nicht

hätte man die weiterhin betrieben wäre der ganze Konzern Pleite gegangen
aber
für die Chinesen war unserer "Schrott" ein technologischer Fortschritt - hinzu kamen die extrem niedrigen Löhne

was scheinbar nicht in Ihren Kopf hinein geht -> für Massenstahl aus Roheisen ist der Zug schon seit 30 Jahren abgefahren - aber eben NICHT für Massenstahl aus Schrott

Nein - man hatte an China eben kein "Schrott-Stahlwerk" verkauft sondern eines was auf Roheisen basierte

aber sie dürfen gerne unseren Stahlwerkern erklären das sie jetzt zu den Löhnen aus China den Stahl "kochen"
*sarkasmus*

17:41, Barbarossa 2

>>5:39 von Wilhelm Schwebe
blöd nur, daß wir dann auch nichtmehr den rest eu mitdurchfüttern könneni

Mittlerweile habe ich den Eindruck, daß das Geld nicht mehr das Problem ist, solange die Druckmaschinen nicht ihren Geist aufgeben.<<

Immer wieder erschütternd, wie wenig viele vom Geld verstehen.

Geld wird nicht gedruckt. Zumindest der Löwenanteil des existierenden nicht.

Zu Moebius 17.49

Und wenn deutsche Anteilseigner ihr im Ausland verdientes Geld wieder nach Deutschland "in ihre Kassen" zurueckfliessen lassen, dann haben wir Inlandsbuerger auch ingesamt etwas davon. Weil dann wird es in Deutschland investiert. Die genau diametral zu dem, was Sie schildern, gelegene Frage ist, ob in einigen Branchen deutsche Anteilseigner ihr Geld nicht vermehrt im Ausland lassen und es dort anlegen. Wir reden so nicht mehr ueber die Aktivseite, sondern die Passivseite der Bilanz. Den Kapitalfluss. Und auch da liegt in der Saldierung Deutschland positiv. Darf sich aber nicht ausruhen.

Zitat: "3. mal was von

Zitat:
"3. mal was von Trigema gehört ?"

schon mal was von Trigema-Preisen gehört

die Näherinnen von dort können sich das NICHT leisten

@Miauzi

Meinen Sie es ist möglich, dass Sie zu den Zitaten, auf die sich Ihre Antwort bezieht, auch den Urheber angeben? I.d.R. ist das hier üblich und so ist das Lesen und Zuordnen sehr mühselig. Vielen Dank!

17:48 von fathaland slim

Ich dachte immer, daß das Geld in einem riesigen Gebäude in Brüssel liegt, und jeder der davon braucht, holt sich die Scheine von dort ab. In meinem Fall tun das für mich die Mitarbeiter der Sparkasse. Ich weiß das desshalb, weil ich von dort jede Woche ein paar gedruckte Scheinchen abhole.

@Grossfamilienberater 17:26 Uhr: wirtschaftliche Zusammenhänge

Der wirtschaftliche Zusammenhang ist so:

1. Produzieren zu niedrigen Lohnstückkosten im oft nicht einmal EU-Ausland (das muss keineswegs immer China sein, es geht auch Türkei, Ukraine, Marroko, Mexiko).

2. Verkaufen in Hochpreisländern (das muss nicht immer Deutschland sein, geht auch GB, Frankreich, USA).

Das kann Deutschland sehr gut und das hat Deutschland auch reich gemacht, funktioniert in der IT, der Automobil, Spezialchemie und Pharmabranche und auch bei Mittelständlern. Stahl oder Textil sowie Schiffe und Flugzeuge oder Kraftwerke werden ohnehin nicht mehr oder nur noch als für Spezialanwendungen oder als Juniorpartner hergestellt.

Und wenn ich meine „Deutschland“ hat das reich gemacht, dann meine ich die Quandts und Klattens dieser Republik ... (die freilich auch Steuern zahlen, ein wenig zumindest)

Zu fathaland slim 16.37

Muehsam ernaehrt sich das Eichhoernchen. :-) Wir naehern uns Wort fuer Wort langsam an. Den ersten Halbsatz Ihres neuformulierten Satzes unterschreibe ich gern, beim zweiten Halbsatz habe ich im Hinblick auf 90 % und "unvorstellbare Zustaende" so meine Zweifel. Ich wuerde aber die Diskussion gerne an anderer Stelle, wenn sich die Gelegenheit thematisch ergibt - bspw.Entwicklungshilfe bzw neue Kooperationen mit Afrika etc - konkreter fortfuehren.

18:03, Barbarossa 2

>>17:48 von fathaland slim
Ich dachte immer, daß das Geld in einem riesigen Gebäude in Brüssel liegt, und jeder der davon braucht, holt sich die Scheine von dort ab. In meinem Fall tun das für mich die Mitarbeiter der Sparkasse. Ich weiß das desshalb, weil ich von dort jede Woche ein paar gedruckte Scheinchen abhole.<<

Daß Sie das dachten, das können Sie mir nicht weismachen.

Sollte es allerdings wider Erwarten wirklich so sein, dann wäre das echt bitter.

Die gedruckten Scheinchen machen etwa 5% des Geldes aus, welches sich im Umlauf befindet oder irgendwo festliegt.

Am 19. November 2020 um 17:48 von fathaland slim

„17:41, Barbarossa 2
>>5:39 von Wilhelm Schwebe
blöd nur, daß wir dann auch nichtmehr den rest eu mitdurchfüttern könneni
Mittlerweile habe ich den Eindruck, daß das Geld nicht mehr das Problem ist, solange die Druckmaschinen nicht ihren Geist aufgeben.<<
Immer wieder erschütternd, wie wenig viele vom Geld verstehen.

Geld wird nicht gedruckt. Zumindest der Löwenanteil des existierenden nicht.“

Sie haben Recht.

Die EU, ist ein Paradies für Geldwäsche.

Ca. 100 Milliarden Euro werden jedes Jahr in Deutschland gewaschen.

Und der Löwenanteil existiert nicht.

10:23 von fathaland slim

"Es gibt in den USA keine nennenswerte Stahlindustrie mehr. Deswegen auch keine Arbeitsplätze, die gesichert werden könnten"

Das sind fake news. Laut Wiki (2019) sind die USA der 4. größte Stahlproduzent der Welt.

1) China 996 Mill. Tonnen
.
4) USA 87.9 Mill Tonnen
.
6) Süd Korea 71.4 Mill Tonnen
7) Deutschland 39.7 Mill Tonnen
8) Türkei 33.7 Mill Tonnen
.
16) Frankreich 14.5 Mill Tonnen
.
23) GB 7.2 Mill Tonnen

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_steel_production

18:19, Grossfamilienberater Zu fathaland slim 16.37

>>Muehsam ernaehrt sich das Eichhoernchen. :-) Wir naehern uns Wort fuer Wort langsam an. Den ersten Halbsatz Ihres neuformulierten Satzes unterschreibe ich gern, beim zweiten Halbsatz habe ich im Hinblick auf 90 % und "unvorstellbare Zustaende" so meine Zweifel. Ich wuerde aber die Diskussion gerne an anderer Stelle, wenn sich die Gelegenheit thematisch ergibt - bspw.Entwicklungshilfe bzw neue Kooperationen mit Afrika etc - konkreter fortfuehren.<<

Ich schrieb nicht "unvorstellbare Zustände", sondern "Zustände, die wir uns kaum vorstellen können". Das ist ein Unterschied. Daß sich viele Deutsche sich diese Zustände, die u.a. zu den immensen Fluchtbewegungen auf unserer Erde führen, nicht wirklich vorstellen können, das erkennt man immer wieder in den Threads zu Flucht und Vertreibung hier im Forum.

Ich kenne Medizinstudenten, die Praktika in der "dritten Welt" gemacht haben und völlig verstört zurückkamen.

Und ja, über eine weitere Diskussion würde ich mich freuen.:=)

Wenn man bedenkt das faktisch

Wenn man bedenkt das faktisch die gesamte kaiserlich-deutsche Kriegsflotte recycelt wurde...

..hochwertigster Stahl - der selbst HEUTE noch begehrt ist -> er enthält sehr wenig Eigen-Radioaktivität

Hä??
Warum denn das?

Durch hunderte oberirdische Kernwaffenversuche so viel radioaktive "Partikel" in der normalen Atmosphäre sind - beim "Durchblasen" mit Luft beim "Stahl-Kochen" gelangen diese IN den Stahl und lassen sich auch nicht mehr entfernen.
Für "Otto"-Normalo ist das komplett unbedenklich - wenn aber Geräte zur Messung gebaut werden bei denen die Eigenstrahlung des Baumaterials stört...

18:25 von fathaland slim

Ich weiß, daß ich nichts weiß.

@Barbarossa 2

Sparkasse - dann hätten wir uns da doch schon mal treffen müssen!

Aber - es ist, wie Sie sagen: bei uns liegt es in Brüssel und in den USA in Onkel Dagoberts Dollar-Silo.

In Brüssel kommt man leichter dran; Onkel Dagobert hingegen gibt nicht gerne was ab (weshalb Polen und Ungarn ja auch der EU beigetreten sind und nicht den USA).

Zu Moebius 18.12

Nochmal. Das Bruttoinlandsprodukt entsteht, wie der Name schon sagt, im Inland, also bei uns. Das hat mit Mexiko etc. nichts zu tun. Die dortigen Gewinne des VW Konzerns bzw. besser outputs veraendern das bundesdeutsche BIP um keinen Cent, sondern steigern das mexikanische BIP. Aktivseite der Bilanz. Und die mexikanische Aktivseite der VW-Tochter veraendert das bundesdeutsche BIP nicht. Das findet in Wolfsburg, Ingolstadt etc. statt. Und sorgt mit fuer unseren Wohlstand hier im Lande. Und die mexikanischen Gewinne des VW Konzerns KOENNEN ( aber muessen nicht) das bundesdeutsche BIP erhoehen, naemlich dann, wenn sie, die Gewinne, wieder nach Deutschland auf der Passivseite der Bilanz (Kapitalfluss) zurueckfliessen und investiert werden (Bauen, Forschung etc) und die Aktivseite erhoehen (=BIP).

um 18:33 von pxslo

>>
10:23 von fathaland slim

"Es gibt in den USA keine nennenswerte Stahlindustrie mehr. Deswegen auch keine Arbeitsplätze, die gesichert werden könnten"

Das sind fake news. Laut Wiki (2019) sind die USA der 4. größte Stahlproduzent der Welt.

1) China 996 Mill. Tonnen
.
4) USA 87.9 Mill Tonnen
<<

Sie nennen es Fake-News und belegen es doch selbst: Vergleichen Sie doch China und die USA. In D gibt es auch keine nenneswerte Produktion von Einfach-Stahl. Wir produzieren noch einiges an Stahl mit besonderer Güte.

Merke: Vierter zu sein bedeutet nicht immer groß zu sein. Weiß man doch schon vom Sport.

18:43 von Kokolores2017

Vom Feinsten. Gruß.

Zitat: "Das sind fake news.

Zitat:
"Das sind fake news. Laut Wiki (2019) sind die USA der 4. größte Stahlproduzent der Welt."

auch Sie kennen nicht den Unterschied zw. Stahl aus Roheisen und Stahl aus Schrott

im Rust-Belt ging es immer um Stahl aus Roheisen - solche Arbeitsplätze hatte Trump versprochen...
...obwohl ihm klar war das es solche nicht mehr geben wird - da so in den USA produzierter Stahl viel zu teuer ist
es gibt solche Stahlwerke faktisch nicht mehr - also können da auch keine Arbeitsplätze mehr wegfallen

und der Strom aus Kohle für Schrott-Stahlwerke ist auch viel zu teuer - da kommt das durch fracking gewonnenes Erdgas zum Einsatz

das sind keine kleinen Unterschiede sondern etwas fundamental anderes

knapp bei Kasse

Ein umstrukturierter Plan wirft das Unternehmen noch mehr in den Schuldenberg. Durch Wasserstofftechnologie setzt sich der Stahl vom chinesischen besser im Vorteil auf CO 2 Gehalte ab. Nur wurde nie bedacht, dass China freiwillig die CO 2 Kriterien gar nicht einhalten will u deshalb schon vor Jahren ausgestiegen sind. Jetzt wo alles beim ablaufen ist interessiert sich nicht unbedingt jeder dafür. Die Spannung dürfte dafür um so mehr für nächstes Jahr steigen. Da die USA nicht unweit von chinesischen Zahlen liegen. Sollte hierbei schon lange klar sein. Und das ist noch lange nicht alles. In China laufen dieses Jahr Verträge aus. ( sozialistische Verdienste)

Daher sollte der Stahl ein wichtiger kongruent sein. Immerhin entwickelt sich ein deutsches Land und überzeugt in Sachen CO 2 wenn auch schleppend aber mit Wasserstoff.

18:41 von Barbarossa 2

da sind wir im gegensatz zu ihm schon 2. prösterchen drauf

Zu 18.33 pxslo

Sie schreiben es doch selbst. China knapp 1 Mrd t, USA 90 Mio t. Kennen Sie die Zahlen der USA aus Zeiten, als diese noch Nr.1 auf der Welt war ? Das liegt schon ein paar Jahrzehnte zurueck. Da hatte die Stahlproduktion noch einen hoeheren zweistelligen Prozentanteil am amerikanischen BIP. Und das vergleichen Sie einmal mit dem heutigen Anteil am USA-BIP. Da ist nicht viel uebriggeblieben. Wenn Sie die amerikanische Wirtschaft schaedigen wollen, dann erhoehen Sie dort die Stahlproduktion.

17:48 von fathaland slim

So etwas möchten unsere Nationalisten aber nicht hören. Sind wir armen Deutschen doch ein Opfer der bösen Globalisierung...
.
ist das nicht etwas pauschal ?
ist es wirklich sinnvoll sich was Medikamente anbelangt von Staaten wie China und Indien abhängig zu machen
ebenso den Rohstoffen wie Seltene Erden etc.
Also bei uns ist der Umweltschutz verbesserungswürdig
(Antibiotika ungeklärt ins Abwasser zu schütten )
aber in Indien ist es absolut kein Thema
und nicht umsonst die Resistenz vieler Bakterien gegenüber Antibiotika
(natürlich neben anderen Gründen - Tiermast etc,.)
dazu finde ich es wenig zielführend wie wir mit dem eigenen Knowhow umgehen

@Grossfamilienberater 18:50 Uhr: BIP

OK. Lassen wir mal das Thema von Aktiva und Passiva beiseite.

Ein Kapitalzufluss erhöht außerdem die Leistungsbilanz, aber sehen wir auch davon ab.

Wie kommt das BIP zustande?

Wenn ein Audi (hypothetisches Beispiel!) mit einer Karosserie aus Italien, einem Motor aus Tschechien, einem Antriebsstrang aus Ungarn und Sitzen aus Portugal etc etc in Ingolstadt zusammengeschraubt wird, ist es ein „deutsches“ Auto und erhöht in Deutschland das BIP, auch wenn vielleicht nur ein Bruchteil der Wertschöpfungskette in Deutschland liegt.

Entscheidend sind die bei jeder Veredelung aufgeschlagenen Margen (funktioniert ähnlich der giralen Geldvermehrung im Bankwesen).

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