Ihre Meinung zu: Corona-Gipfel: Merkel sieht zu wenig Fortschritt

16. November 2020 - 11:37 Uhr

Kanzlerin Merkel hält die Zahlen der Corona-Neuinfektionen weiterhin für zu hoch. Sie stabilisierten sich zu langsam. Der Bund plädiert deshalb für weitergehende Kontaktbeschränkungen. Mehrere Länder bremsen aber.

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Kommentare

bei jeder Erkältung

eine Woche zu Hause bleiben legt de facto unsere gesamte Wirtschaft lahm, wenn sich alle daran halten.

Jeder hat in dieser jahreszeit mal einen schnupfen.

Wo sind die Antigen-Schnelltests ?

So ein nerviges Rumgeeiere

3 Wochen strikte Maßnahmen und das Problem ist gegessen.

Jetzt wird schon über einen Winterfahrplan nachgedacht, also lieber 2-3 Monate Halbgares, das weder dem Tourismus, Gastronomie noch Veranstaltungsbranche hilft als 2-3 Wochen alles dicht zu machen und dann zu Weihnachten Urlaub, kleinere Veranstaltungen und Ausgehen im vernünftigen Rahmen zu ermöglichen.

Die Schüler sitzen dann weitere Monate mit Maske in den Klassen, wenn sie nicht in Quarantäne sind, statt dass 3 Wochen mal ein - wenn auch sicher mieser - Fernunterricht gemacht wird.

Alles sehr hilffreich

Ich hatte von Jan 20 bis Juni 20 eine laufende Nase. Seit Oktober läuft die Nase wieder.

Dauerquarantäne?

Was machen wir denn, wenn sich das Virus ähnlich wie das Grippevirus permanent verändert (mutiert) ? Dann wäre der erste Impfstoff vermutlich bereits nach einer Saision nicht mehr aktuell. Auch jährlich neue Impfstoffe und jährliche Impfungen wie bei Grippe?

@ 10:58 von Kukulcan

“3 Wochen strikte Maßnahmen...“

Lassen Sie hören:...

@Am 16. November 2020 um 10:58 von Kukulcan

"3 Wochen strikte Maßnahmen und das Problem ist gegessen."
Das ist ausgesprochen großer Unsinn.
Selbst wenn man in 3 Wochen die Infektionszahlen auf 0 senken könnte, was alleine schon deshalb nicht geht weil man dazu auch alle Krankenhäuser schließen müsste, wäre das Problem danach noch lange nicht gegessen. Der Virus würde über die Grenze, oder vielleicht ein Reservoir in einer Tierart, wieder ausbrechen und alles ginge von Vorne los.
Was sie da sagen ist naiv und/oder populistisch. Es gaukelt eine einfache Lösung vor, die es nicht gibt.

Aktionismus pur

Als der sog. "Lockdown light" beschlossen wurde hatten alle gleich gesagt dass es mind. 2 Wochen dauern würde bis man Effekte sehen würde. Und nun stabilisieren sich die Zahlen zumindest offensichtlich. Warum kann man jetzt nicht noch die nächsten 2 Wochen abwarten ohne gleich wieder neu in Panik und Aktionismus zu verfallen?
Nur weil sich die Politik nicht eingestehen kann dass es hier etwas gibt das sie nicht einfach so bekämpfen können?

10:19 von Margareta K. (Vorgängerthread)

Ich lebe allein
Bedeutet das “Private Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten sollten sich generell nur noch auf einen festen weiteren Hausstand beschränken.“
dass ich entscheiden muss, welches meiner Kinder mit Familie ich nun treffen will? Oder ob ich meiner Mutter den Vorzug gebe?
Oder ist es noch besser ich gehe zur Arbeit und ansonsten treff ich niemand mehr?

Kann Ihren Punkt gut nachvollziehen. Bei mir sind es die Treffen im Freundeskreis. Mit einem befreundeten Paar, das nicht zusammen wohnt, darf ich keinen gemeinsamen Spaziergang mehr machen. Die Zahl der privaten Kontakte insgesamt zu reduzieren, unterstütze ich, aber bei wenigen auswählen zu müssen...

Einige hier fordern komplette private Kontaktverbote. Meine mir wichtigen Gruppenaktivitäten sind in diesem Jahr bereits bis auf wenige Wochen weggefallen; sehe die Notwendigkeit; aber mich nach meiner Arbeitswoche analog (!) mit einer Person treffen zu können und dürfen, ist mir schon sehr sehr wichtig.

10:58 von Kukulcan

"3 Wochen strikte Maßnahmen und das Problem ist gegessen. "

Das ist ihr Wunschdenken, danach richtet sich kein Virus.
Es ist sehr naiv zu denken einen Virus könnte man besiegen oder ausrotten.

Wir werden mit dem Virus leben müssen.

@Koeln 2019 - Wer mutet uns einiges zu?

"Regierende können Menschen keine
weiteren Einschränkungen zumuten"

Das Virus mutet uns einiges zu:
75 Prozent der Intensivbetten im Südwesten belegt: https://kurzelinks.de/zd3c
In Berlin sind laut Berliner Morgenpost nur heute noch 13% frei.

Was, wenn es wieder zu einer Verdoppelung bei der Hospitalisierung von COVID-Patienten kommt?

Geht das jetzt immer von Lockdown zu Lockdown?

Ich selbst gehöre zur Risikogruppe und verstehe nicht wieso die im eigenen Haushalt lebenden Riskioleute (nicht die in Pflegeheimen etc.) nicht sich selbst in ausreichendem Masse schützen können. Ich halte mich an die Massnahmen schränke die Kontakte ein aber ich verlange nicht von jungen Menschen, ihr Leben aufzugeben. Ich trage die Verantwortung für mein Leben selbst und möchte auch selbst entscheiden können.
Der Lockdown wird niemals die viel zu niedrig angesetzte Inzidenz von 50/100.000 erreichen. Das heißt wir werden bis Ostern eingeschränkt werden. Und auch das wird nicht reichen, denn das Virus ist ja nicht verschwunden , wie man auch an Australien sieht. Wir müssen damit leben und jeder für sich selbst Verantwortung übernehmen!

Am 16. November 2020 um 11:05 von harry_up

Sie hatten gestern abend meinen Post kommentiert. Da ist etwas falsch rübergekommen. Ich bin nicht für die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen (.....Kontaktbeschränkungen bis zum Impfstoff....) sondern für eine Verlängerung, bis ein Impfstoff da ist.

11:11 von Advocatus Diabo...

Zitat:"Nur weil sich die Politik nicht eingestehen kann dass es hier etwas gibt das sie nicht einfach so bekämpfen können?"

Ich glaube, hier ist weniger die Politik das Problem, sondern unsere vielen Mitmenschen, die einfach nicht begreifen wollen, dass sich eine Pandemie nicht per Knopfdruck ausschalten lässt. Kann man hier doch zur Genüge nachlesen. Was die Politik macht, ist falsch, entweder zu viel oder zu wenig oder die falsche Methode usw. Über letzteres kann man ja sinnvoll und sachlich diskutieren, aber das Dauergenörgel an allem, was "die da oben mit uns machen", ist einfach nur noch nervig und vor allem in den meisten Fällen von reinem Egoismus gesteuert. Ich hatte im März die Hoffnung, dass die Pandemie die besseren Seiten der Menschen zum Vorschein bringen würde - ich habe mich anscheinend getäuscht...

Öffentlicher Nahverkehr

Noch immer lese ich nichts darüber, wie man Menschen in Bussen und Bahnen schützen will. 1,5 m Abstand in Schulbussen wird gefordert - wie sind die Vorgaben bei der DB und im städtischen Nahverkehr? Da sehe ich nach wie vor Menschen dicht an dicht... Dass selbst genähte Masken vor Ansteckung schützen, ist wohl bei dieser nicht vorhandenen Distanz eine Illusion. Kompliziertere Themen werden also einfach ausgespart...

Peter Meffert

Stimme ihren Aussagen voll und ganz zu.

Re: chris 189 am 16. November 2020 um 10:42

"bei jeder Erkältung

eine Woche zu Hause bleiben legt de facto unsere gesamte Wirtschaft lahm, wenn sich alle daran halten.

Jeder hat in dieser jahreszeit mal einen schnupfen.

Wo sind die Antigen-Schnelltests ?"

Ernüchternd, dass man das immer noch erklären muss, aber es geht hier nicht um einen Schnupfen, sondern um eine Pandemie, an der weltweit schon zehntausende Menschen gestorben sind, und durch die noch mehr Menschen Langzeitschäden (Organschäden, bis hin zu Hirnschäden) davontragen und oft bitter um ihr Überleben kämpfen mussten. Zum Teil Wochen lang. Die Tochter meiner Nachbarn, die in der Schweiz als Krankenschwester arbeitet, war z.B. infiziert. Und sie hat hinterher sehr lange gebraucht um wieder auf die Beine zu kommen. Obwohl sie ihr Leben lang aktiv Sport betrieben hat.

FFP2-Masken für Risikopatienten zahlt der Bund?

Wie und wo müssen diese beantragt werden?
Gibt es die vereinfachter Weise über den behandelnden Arzt ? Wie kommt man da ran?
Gibt es sie auch passend für vulnerable Schüler, die kleiner Gesichter haben und wegen der Schulpflicht in die Schule müssen, weil die Gesundheitsämter sich sperren amtsärztliche Attest auszustellen?

Da gibt es aber noch sehr viel Nachholbedürfnisse!

11:02, Marmolada

>>Was machen wir denn, wenn sich das Virus ähnlich wie das Grippevirus permanent verändert (mutiert) ? Dann wäre der erste Impfstoff vermutlich bereits nach einer Saision nicht mehr aktuell. Auch jährlich neue Impfstoffe und jährliche Impfungen wie bei Grippe?<<

Ja, das wäre dann wohl die Strategie.

Was getan werden muss, muss getan werden.

Bisher sind das aber alles ziemlich müßige Spekulationen.

@10:58 von Kukulcan

"3 Wochen strikte Maßnahmen und das Problem ist gegessen"
Das funktioniert doch schon nicht mal in Australien, Neuseeland und China wie man immer wieder lesen kann; immer wieder bricht mal ein Cluster aus. Und wenn das so einfach wäre - warum hat das noch nie bei der ach so harmlosen Grippe funktioniert?
Es ist sinnlos so gegen ein Virus "kämpfen" zu wollen - nur können sich das die Politiker nicht eingestehen. Wenn dann wäre das allerhöchstens ganz am Anfang noch gegangen (vor Ischgl und vor Karneval)

Warum geht in Deutschland offensichtlich die Schulpflicht der

Fürsorgepflicht gegenüber Kindern vor? Diese Frage muss an dieser Stelle gestellt werden dürfen.

3 Wochen strikte Massnahmen

und der Käse ist gegessen?! Bei dieser Sichtweise merkt man, dass Deutschland keinen Lockdown "à la francaise" kennengelernt hat: beim ersten strengen Lockdown verharren sie noch zu Hause wie in Schockstarre, beim zweiten "leichteren" Lockdown fangen sie an ernsthafte Zweifel am Sinn dieser Massnahmen zu haben. Wie wärs denn, wenn die Politik endlich ihre Hausaufgaben machen würde um mehr Geld ins Gesundheitswesen zu pumpen?!

Schule

"Die Maßnahmen an den Schulen sollen verschärft werden. So soll das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Schüler aller Jahrgänge und für Lehrer auf dem Schulgelände und während des Unterrichts vorgeschrieben werden. Ausnahmslos solle es zudem feste Gruppen von Schülern geben, wobei die Gruppengrößen in Klassenräumen im Vergleich zum Regelbetrieb halbiert werden sollen."
Genau das ist das was nervt. Mein Sohn ist in einem SBBZ (früher Förderschule) . Dort ist auch Maskenpflicht im Unterricht, obwohl dort nur 9 Schüler sitzen, die gut 2m Abstand zu einander haben.
"wobei die Gruppengrößen im Vergleich zum Regelbetrieb halbiert werden sollen"
Das wird dann dort auch wieder greifen, so hol wie diese Bestimmungen gemacht werden!
Ein Bekannter hat Corona, das weiß er aber nur, weil er selber einen Schnelltest bezahlt hat um einen richtigen Test zu bekommen. Symptome alleine haben für den Test nicht gereicht!
So viel zum Ernst der Lage!

Maskenpflicht an Grundschulen

Maskenpflicht an Grundschulen wird nicht funktionieren. Die Eltern sind in der Mehrheit massiv dagegen, und auch die Kinder. Das würde die Stimmung unnötig zum Kochen bringen, dafür dass die Kinder seit Monaten zusammen spielen.

Corona-Maßnahmen für Arbeitgeber

Eine Sache die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann:

Wieso existieren keine verpflichtenden Coronamaßnahmen für Arbeitgeber? Theoretisch MÜSSEN Arbeitgeber keinerlei Maßnahmen umsetzen. Und dies wird auch oft nicht gefordert, da es nunmal keine gesetzliche Pflicht ist. Bei uns könnten theoretisch alle 50 Mitarbeiter problemlos ins Homeoffice (Ich arbeite dort als Informatiker und weiß um die technischen Möglichkeiten der Umsetzung vor Ort Bescheid) allerdings möchte der Geschäftsführer dies nicht umsetzen da es keine Pflicht ist. Er will lieber Präsenzarbeit da die Mitarbeiter im Home-Office ja unproduktiver wären. Stattdessen sitzen diese 50 Mitarbeiter eng an eng in Büros ohne Maskenpflicht oder sonstige Maßnahmen und setzen das Leben von vielen aufs Spiel und sorgen dadurch für höhere Zahlen sowie weitere Maßnahmen.

@11:14 von Peter Meffert - Rolle der Parlamente

Richtig! Es ist schlicht technisch nicht möglich, jede Einzelmaßnahme per Gesetz beschließen zu wollen.

Außerdem war seit März Corona sehr wohl häufig Thema im Bundestag.

Allerdings hätte der Bundestag bei der Vorbereitung auf die zweite Welle mehr einbezogen werden können.

11:21 von Monty_Burns

Wenn die definition für eine Pandemie nicht 2009 geändert worden wäre, hätten wir keine Pandemie da die Toten für eine Pandemie fehlen.

Es scheint keiner das Virus zu kapieren

Das Virus ist nach spätestens zwei Wochen nicht mehr ansteckend. Mit einer Woche Sicherheit würde ein ordentlicher Lockdown die Zahlen extrem runterbringen, das ist einfach Logik.

Ich spreche nicht von runterbringen auf Null wie in Australien, aber irgendwohin, wo wir im Sommer waren. Wo Kontaktverfolgung wieder Sinn macht.

Dann werden die Zahlen trotzdem wieder raufgehen, das bestreite ich gar nicht, aber das wird nicht direkt wieder exponentiell sein, sondern es wird eine Verschnaufpause im besten Fall bis zu den ersten Impfungen geben.

Natürlich müssen Hochzeiten mit 150 Menschen etc. weiter verboten bleiben.

Danke! das sehe ich genau wie

Danke! das sehe ich genau wie Sie!

Sehr guter Kommentar

Ich sehe das ähnlich. Wenn wir so weiter machen wie bisher geht es von Lockdown zu Lockdown. So sollte es doch nicht für die nächsten Jahre weitergehen. Auch finanziell machen das immer weniger Bereiche mit. Es muss dringend eine Alternative gefunden werden.

@ Köbes4711, um 11:16

re 16.11. um 11:05 von harry_up

Sorry, ich hatte Sie da in der Tat verkehrt verstanden.

Umfragen

Wenn ihnen die Umfragen passen, beziehen sich unsere Politiker gern darauf ("die Mehrheit befürwortet die Einschränkungen doch!"). Aber wenn sie unbequem sind, dann fallen sie unter den Tisch, z.B. wenn (wie gestern veröffentlicht) 78% der Befragten eine Öffnung der Gastronomie wünschen.

um 11:29 von agora

>>
Wie wärs denn, wenn die Politik endlich ihre Hausaufgaben machen würde um mehr Geld ins Gesundheitswesen zu pumpen?!
<<

Ich hatte es schon im Vorgänger-Thread geschrieben: Z.B. mehr Intensivbetten, um weniger Kontaktbeschränkungen zu haben, bedeutet schlichtweg mehr Tote. Weil eben 20 bis 30 % der Intensivpatienten versterben.

Maskenpflicht an Grundschulen

Maskenpflicht an Grundschulen wird nicht funktionieren. Die Eltern sind in der Mehrheit massiv dagegen, und auch die Kinder. Das würde die Stimmung unnötig zum Kochen bringen, dafür dass die Kinder seit Monaten zusammen spielen.

Es sind immer zw. 65 und 85%

Es sind immer zw. 65 und 85% der Intensivbetten ausgelastet. Das ganze Jahr...ist so gewünscht und muss so sein. Wirtschaftlichkeit etc. Schauen sie sich die Zahl der Covidpatienten bzw Intensivpflichtigen an..gibt's beim SWR unter Corona Register vom 14.11. Das entspannt ungemein!

@Inge N.

"Das Virus mutet uns einiges zu:
75 Prozent der Intensivbetten im Südwesten belegt: https://kurzelinks.de/zd3c
In Berlin sind laut Berliner Morgenpost nur heute noch 13% frei."

Helios Kliniken haben seit 27.10.2020 bis jetzt die Bettenbelegung ihrer Kliniken (89 Kliniken) in ganz Deutschland veröffentlicht, damit sie für Transparenz sorgen.

Bis jetzt waren 1164 ohne Covid-19 auf Intensivstation und insgesamt nur 198 Patienten mit Covid-19. Helios hat insgesamt 1300 Intensivbetten und sind in der Lage das um 1000 Betten zu erweitern.

Der bisherige Verlauf zeigt absolut keine Verdopplung sondern flacht wieder eher ab. Selbst bei einer Verdopplung von 198 kann es wegen Corona nicht zu Engpässen führen. Die Mehrzahl der Patienten, die in Intensiv liegen haben kein Covid-19.

Wenn es überhaupt zu Engpässen hypothetisch kommt, dann nicht wegen Betten sondern wegen Personal.

@deppapp, 11:27

"Warum geht in Deutschland offensichtlich die Schulpflicht der
Fürsorgepflicht gegenüber Kindern vor?"

Sehr gute Frage, die ich auch gerne beantwortet haben möchte.

Am 16. November 2020 um 11:16 von mecky145

Ja, wir werden bis Ostern eingeschränkt leben müssen. Kontaktbeschränkungen sind das A und O bei der Bekämpfung.

Sicherlich wird das Virus nicht verschwinden, aber mit einem Impfstoff sieht dann die Lage ganz anders aus wie jetzt.

10:58 von Kukulcan

«3 Wochen strikte Maßnahmen und das Problem ist gegessen.»

Gar nix ist gegessen in 3 Wochen.

In ITA & ESP gab es im Frühjahr über viel längere Zeit als nur 3 Wochen strikte Ausgangsverbote + Kontaktsperren. Man durfte max. 1 Stunde / Tag mit 2 Personen aus dem gleichen Haushalt rausgehen. Sich max. 1,5 km weit von der eigenen Wohnung entfernen. War der nächste Supermarkt weiter weg, durfte man auch bis dort hin zum Einkaufen.

Aus ITA & ESP müsste der Corona längst weg sein.
Aus so manchen anderen Ländern auch.
Ist aber nicht so … könnten auch Sie wissen.

Versorgung mit Lebensmitteln, Öffentlichen Dienst der Daseinsvorsorge kann man gar nicht für 3 (oder mehr) Wochen unterbrechen.
Nicht in Krankenhäusern, nicht bei der Müllabfuhr.
Nicht in so einigen anderen wichtigen Bereichen, die für das Leben in der Gesellschaft unverzichtbar sind.

"Strikte Maßnahmen" sind auf Papier simpel beliebig schnell gefordet.
Was das genau sein soll. Da hapert's dann immer an Details der Forderer …

Im Lagebericht

Im Lagebericht für Berlin sieht man,
wie die Zahlen für die Altersgruppe
der 15-19 Jährigen ansteigen.

Wir sollten handeln, nicht reden.

Inzidenz von 50 ist zu niedrig als Ziel!

11:16 von mecky145:
Zitat:"Der Lockdown wird niemals die viel zu niedrig angesetzte Inzidenz von 50/100.000 erreichen. Das heißt wir werden bis Ostern eingeschränkt werden."
Ich stimme zu, dass ein Inzidenzwert von 50 als kurzfristiges Ziel viel zu niedrig angesetzt ist. Natürlich werden wir den Wert im nächsten Jahr unterschreiten können, aber wenn bis Ende November der Wert bei unter 120 - 100 landet mit Tendenz nach unten, dann würde ich den Lockdown light als erfolgreich bezeichnen und kleinere Lockerungen beschließen. Mag sein, dass die Zahlen dann nicht mehr so stark sinken, vielleicht auch mal wieder steigen. Der für viele bis zu 3 Wochen dauernden Weihnachtsurlaub und die Ferien dürften wieder einen Effekt nach unten haben, der Ende Januar zu spüren sein wird. Dann gibt es hoffentlich spürbare Hilfe durch Impfungen.

umarmende Fussballer -vs Covid 19 Massnahmen

So sehr ich verstehe, dass wir "Brot und Spiele" brauchen.
Die Bilder von schweissnassen Sportlern und Fußballspielern, die sich abklatschen und umarmen fördern nicht gerade das Bewusstsein der Kontakteinschränkungen und passen nicht zu Politerkerinterviews, die obwohl alleine vor der Kamera, einen Mundschutz tragen.

U.a. Pflegeheimbewohner schützen

Aus den Artikel ist kein Konzept zum Schutz von Pflegeheimbewohnerinnen/er u. pflegebedürftigen Senioren mittels d. häuslichen Krankenpflege, u. anderen betreungsnotwendigen Bewohnern in anderen Einrichtungen, sowie in Obdachlosenunterkünften angezeigt. Es ist doch insb. diese Gruppe, die letztendlich auf den Intensivstationen o. auch den Normalstationen der Krankenhäuser/Unikliniken behandelt werden müssen. Die RKI-Zahlen zeigen, dass diese Gruppe übel von Corona betroffen werden.
Dabei wäre es sehr einfach z.B. Pflegeheimbewohnerinnen/er zu schützen. Z.B. indem d gesunden Pflegeheimbewohnerinnen/er angeboten wird zeitweise in Kurkliniken "umzuziehen", bis in d. jeweiligen betroffenen Pflegeheimeinrichtung geklärt ist, wieso es dort zu einem Ausbruch kam, und d. Lage wieder unter Kontrolle ist.
Im priv. Fam.-Bereich muss den Quarantänepflichtigen d. Möglichkeit angeboten werden ggf. in ein hergerichtetes Hotel umzuziehen. Andere können sich so im priv. Bereich nicht anstecken.

Dauerquarantäne.

Außerdem sollen Bürger aufgerufen werden, sich bei jedem Erkältungssymptom, insbesondere Husten und Schnupfen, unmittelbar nach Hause in Quarantäne zu begeben.

Aha.

Und wer bringt den Müll weg?

Außer Verbote keine Ideen

Mit Verboten schafft man kein Bewusstsein.

Die angestrebten Verbote bewirken:
- Zunehmende Depression mit tödlichen Folgen
- Aussetzen von med. Behandlungen zugunsten COVID
- Zerstörung von Bildung und Wirtschaft

Warum redet über die Folgen keiner ?

Demgegenüber:
Bislang ca. 12000 Tote mit positiven PCR - die meisten multimorbide

Also weiter so ?

Hr. Linder hat es angesprochen. Es muss ein Strategiewechsel her !

Im privaten wird alles verboten - aber mit Bus und Bahn ist ohne Risiko. Für wie blöd werden wir gehalten ?

Daher Risikogruppen schützen mit:
- FFP2 Masken
- ggf. bezahlte Freistellung
- Schutzräume
- Schnelltests

Alles andere mit Augenmaß und Eigenverantwortung handhaben.

11:45 von Orfee

Zitat:"Wenn es überhaupt zu Engpässen hypothetisch kommt, dann nicht wegen Betten sondern wegen Personal."

Völlig richtig. Dummerweise gibt es den Personalengpass aber schon, also nichts mit "hypothetisch"...

@11:44 von MPC1000

>> Die Eltern sind in der Mehrheit massiv
>> dagegen,
Nope. Das ist eine kleine, aber laute Minderheit.

>> und auch die Kinder
Das konnte ich bisher noch gar nicht beobachten. Den Kids scheinen die Masken total wumpe zu sein. Eher: "Mutti, kaufst du mir die Maske mit SpongeBob" oder so. -.-

Hauptsache dagegen

[11:30 von MPC1000]
„Maskenpflicht an Grundschulen wird nicht funktionieren. Die Eltern sind in der Mehrheit massiv dagegen, und auch die Kinder. “

Sie haben den Hauptdarsteller vergessen. Und der hat hier das letzte Wort:

Das Virus ist gänzlich gegen jede „Maskenpflicht“, und besonders auch (Seite an Seite mit den von Ihnen genannten Schülern und Eltern) gegen die in der Schule.

Übrigens: Ich kenne andere Eltern. Fürsorgliche. Auch in meiner Verwandtschaft. Und darüber bin ich sehr froh.

@11:27 von SchleswigHolsteiner - Intensivbetten

"Laut DVI sind in Berlin zur Zeit ca 23% der Intensivbetten mit Covid 19 Patienten belegt."

Sie vergessen, dass Intensivbetten auch für andere Patienten benötigt werden.
Erste Kliniken verlegen bereits Patienten in umliegende Krankenhäuser.

Viele Intensivstationen arbeiten am Limit
https://kurzelinks.de/u6pt

Was sind das denn für merkwürdige Kommentare?

>>Am 16. November 2020 um 11:33 von Werner1515
11:21 von Monty_Burns
Wenn die definition für eine Pandemie nicht 2009 geändert worden wäre, hätten wir keine Pandemie da die Toten für eine Pandemie fehlen.<<

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>>um 11:29 von agora

"Wie wärs denn, wenn die Politik endlich ihre Hausaufgaben machen würde um mehr Geld ins Gesundheitswesen zu pumpen?!"

Ich hatte es schon im Vorgänger-Thread geschrieben: Z.B. mehr Intensivbetten, um weniger Kontaktbeschränkungen zu haben, bedeutet schlichtweg mehr Tote. Weil eben 20 bis 30 % der Intensivpatienten versterben.<<

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Wenn ich den ersten Kommentar richtig verstehe, dann gibt es keine Toten, also auch keine Pandemie.

Und wenn ich den zweiten Kommentar richtig verstehe, dann sterben umso mehr Menschen, je mehr Intensivbetten es gibt.

Das kann doch eigentlich alles nicht sein, oder verstehe ich hier irgendetwas grundlegend falsch?

@Advocatus Diaboli, 11:11 Uhr - Politik mit Augenmaß

Ich habe nicht das Gefühl, dass die Politik in Panik und in blinden Aktionismus verfällt. Im Prinzip halte ich das procedere für richtig, Maßnahmen zu befristen und immer wieder abzugleichen mit den Infektionszahlen, um bei Bedarf nachbessern zu können. Damit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Rechtsbeständigkeit der einzelnen Schritte. Ob man nun noch 2 Wochen abwarten sollte? Mag sein. Vielleicht ist es aber auch die Entwicklung in Österreich und anderen Ländern, die aufschrecken lässt. Die Infektionszahlen in AUT würden 60.000 Neuinfektionen in D entsprechen... Bekämpfen können wir das Virus durchaus und wir müssen es auch versuchen. Wir werden es aber nicht vollständig ausrotten und müssen auf einen baldigen Impfstoff setzen. Ich denke wir beide sind uns einig: Es wäre fatal den Kampf gegen Corona aufzugeben und die Dinge einfach laufen zu lassen. Einen "Aktionismus pur" kann ich - auch mit Blick auf andere Länder - nicht erkennen.

um 11:45 von Orfee

>>
Der bisherige Verlauf zeigt absolut keine Verdopplung sondern flacht wieder eher ab. Selbst bei einer Verdopplung von 198 kann es wegen Corona nicht zu Engpässen führen. Die Mehrzahl der Patienten, die in Intensiv liegen haben kein Covid-19.
<<

Mir scheint, Sie haben eine falsche Vorstellung vom Aufenthalt auf Intensivstationen. Da geht man nicht am Morgen rein und am Abend wieder raus. Vielmehr kumuliert die Belegung. Wenn täglich ein Patient hinzu kommt, dann liegt da nach 10 Tagen nicht einer, sondern 10.
Zum Verdoppeln: Es gibt das Beispiel vom Schachbrett: Legt man auf das erste Feld ein Reiskorn, auf das zweite Feld 2, dann 4 usw. dann hat man, wenn alles belegt ist, einen langen Güterzug voller Reis.

@10:58 von Kukulcan

"... 3 Wochen strikte Maßnahmen und das Problem ist gegessen ..."

Nee, ist es nicht.
Es kommt immer wieder zum Jo-Jo-Effekt.

Was fehlt ist ein Langzeitkonzept mit Investitionen gg. Corona.
Und das gibt es immer noch nicht.

Von einem Masterplan gg. Corona ganz zu schweigen ...

"Es scheint keiner das Virus zu kapieren"

@Kukulcan

Richtig! Es verstehen zu wenige.
Statt einer ordentlichen Vollbremsung
zaghaft die Füße beim Fahrradfahren schleifen zu lassen, führt zu einem echt langen Bremsweg.

Intensivbetten vernachlässigt?

Warum wurden nicht seit Jahresanfang die Intensivkapazitäten hochgefahren? Warum ist der Beruf des Krankenpflegers (d/w/m) immer noch so unattraktiv? Im DIVI-Intensivregister werden Tausende von Intensivbetten abgemeldet. Seit Oktober 2500 weniger. Jetzt bekommen die Verantwortlichen kalte Füße. Und die, die in hervorragende Hygienekonzepte investiert haben, die löffeln jetzt die Suppe aus. Sehr schade.

11:44 von Spaceface

Zitat:"Es sind immer zw. 65 und 85% der Intensivbetten ausgelastet. Das ganze Jahr...ist so gewünscht und muss so sein. Wirtschaftlichkeit etc."

Das ist ja auch richtig und sinnvoll. Kommt jetzt aber plötzlich ein großer Schub neuer intensivpflichtiger Patienten dazu, ob nach einer Katastrophe oder einer Pandemie, stößt das System eben über kurz oder lang an seine Grenzen.

@11:45 von Orfee

"Selbst bei einer Verdopplung von 198 kann es wegen Corona nicht zu Engpässen führen."

Seltsam, dass manche Häuser jetzt schon Engpässe melden und Patienten verlegt werden.

Sie schreiben doch selber: "Die Mehrzahl der Patienten, die in Intensiv liegen haben kein Covid-19. " Das bedeutet, dass man eben nicht nur mit der Anzahl der Covi-Patienten rechnen darf. https://kurzelinks.de/u6pt

@rossundreiter 11:45: diese Antwort werden Sie nicht erhalte

Schulpflicht vs. Fürsorgepflicht? Wer soll/will Ihnen das beantworten ?

Man erkennt auch anhand der Coronakrise das es bei der „Schulpflicht“ nicht in erster Linie um Bildung geht.

Zitat: ">>Danach kann die

Zitat:
">>Danach kann die Regierung anhand des Wertses 35 oder 50/100.000 alleine Massnahmen Länderübergreifend bestimmen.<<
-
Das nennt sich "Rechtsverordnung" und war auch nach der alten Fassung des Infektionsschutzgesetzes möglich.
-
https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung"

Das z.B. der Schornsteinfeger regelmässig die Abgaswerte von Verbrennungsheizungen kontrolliert hat seine Grundlage in so einer Verordnung...
..und diese entstehen im Rahmen von Gesetzen

Verordnungen haben den Vorteil das sie wesentlich schneller geändert/angepasst werden können als Gesetze...
..darum sind sie seit bestehen der Bundesrepublik (das war 1949) Bestandteil der Rechtsordnung

ich wünsche mir für die Zukunft ein Pflichtfach namens "Staatsbürgerkunde" in den Schulen - in dem Kinder/Jugendliche die wesentlichen Grundlagen eines demokratischen Rechtsstaates lernen - z.B. auch wie Gesetze erlassen und geändert werden
oder
was der Unterschied zw. einem Gesetz und einer Verordnung ist

Alltags- oder FFP2 Masken

Weil auch hier manche es offenbar immer noch nicht verstanden haben : Sowohl Alltags- als auch FFP2 Masken schützen nicht vor einer Infektion mit Corona. Sie -reduzieren- lediglich das Risiko und bieten lediglich einen bedingten Schutz. Der träger einer Alltagsmaske verhindert für sich selbst das Risiko einer Infektion vielleicht minimalst bis garnicht ,er reduziert lediglich den eigenen Aerosol- und Tröpfenausstoß und reduziert somit das Ansteckungsrisiko für andere, ausgeschlossen werden kann es allerdings nicht. Träger einer FFP2 maske reduzieren das gleiche auf einem höherem Niveau, ausgeschlossen werden kann allerdings auch hier eine Infektion nicht.

>>Dabei wäre es sehr einfach z.B. Pflegeheimbewohnerinnen/er zu schützen. Z.B. indem d gesunden Pflegeheimbewohnerinnen/er angeboten wird zeitweise in Kurkliniken "umzuziehen">>

Sie vergessen, dass immer mehr Kurkliniken derzeit mit Long-Covid-Patienten belegt werden, die zwar das Virus inzwischen los sind, aber nach Monaten noch nicht gesund.

Wäre bei mir auch der

Wäre bei mir auch der Fall.
Ich habe dauernd mal mehr oder weniger einen Schnupfen.
Für uns Geplagten gibt es vielleicht einen Lichtblick: Es gibt anscheinden Hinweise darauf, dass durch Erkältungen das Imunsystem besser mit SARS umgehen kann.

Sonderregeln

Das kann ja auch nicht wirklich funktionieren, wenn jeder Ansatz gleich mit ländereigenen Sonderregeln unterlaufen wird.

Ein Beispiel dazu: Bei uns im Südwesten besteht eine Sonderregelung für das Grenzgebiet. Schweizer (bestimmte Kantone) und Deutsche (Badener) dürfen wechselseitig die Grenzen ohne Einhaltung von Quarantäne Regeln zu touristischen Zwecken überqueren, solange sie sich nicht mehr als 24/48 Stunden im jeweiligen Nachbarland aufhalten.

Das Problem ist, die Länder regeln den Lockdown anders. Die Schweiz nimmt es eher locker, alles offen. Deutschland ist strikter und schließt Betriebe.

Als Ergebnis kommen Schweizer in Scharen nach Deutschland zum Einkaufen, die Deutschen gehen in der Schweiz in Restaurants, Bars, Freizeiteinrichtungen, Bäder, Saunen...usw. Die heimischen Betriebe schauen in die Röhre.

Das Ergebnis auf Deutscher Seite, die Infektionszahlen steigen und nähern sich dem Niveau der angrenzenden Kontone. Na vielen Dank.

@ Reservistin (11:50): Mit dem hier haben Sie sowas von recht

hi Reservistin

Mit dem hier haben Sie so recht:

Die angestrebten Verbote bewirken:
- Zunehmende Depression mit tödlichen Folgen
- Aussetzen von med. Behandlungen zugunsten COVID

Allerdings versursacht dieser Lockdown auch mehr Herztote:

https://tinyurl.com/y6r77jwm
giessener-allgemeine.de: Corona-Lockdown: Mehr Tote durch Herzinfarkt – Studie deckt Nebeneffekt auf 13.11.202010:31#

oder hier:

https://tinyurl.com/y5cz8kwp
RTL: Chefarzt richtet dringenden Appell an Herzpatienten - Studie deckt auf: Drastischer Anstieg der Herztode im Corona-Lockdown! 14. November 2020 - 11:24 Uhr

Aber dieser Punkt stimmt nur bei Wirtschaft aber nicht bei Bildung:

- Zerstörung von Bildung und Wirtschaft

Denn das mit Bildung geht auch mit Home-Schooling bis die Schulen neu gebaut sind (Bayern rockt bereits).

Merkel sieht zu wenig Fortschritt

..so lange die Schulen offen bleiben, wird sie, werden wir den Fortschritt auch nicht sehen. Was nutzt, wenn wir uns alle so bemühen, wenn die Kinder den Virus in alle Haushalte der Republik tragen. Natürlich tragen sie auch Masken in der Schule, aber wofür? Damit, dass sie unterwegs und nachmittags ohne Masken den Virus austauschen. Die Politik macht etwas und hofft, aber Hoffnung ist keine Strategie! Es ist wirklich schade um die Milliarden und Entbehrungen, wenn wir hier keine Ursachenanalyse machen. Es wäre die höhste Zeit!

11:54 von fathaland slim

"Wenn ich den ersten Kommentar richtig verstehe, dann gibt es keine Toten, also auch keine Pandemie."

Da haben sie was Falsch verstanden, zu einer Pandemie gehörte vor 2009 noch eine Übersteblichkeit und diese ist nicht gegeben.

Darum gilt:

Wenn die Definition für eine Pandemie nicht 2009 geändert worden wäre, hätten wir keine Pandemie da die Toten (Übersterblichkeit) für eine Pandemie fehlen.

Besser so?

Masken vom Staat?

Soso, nun soll es also vergünstigte Masken für die Risikogruppe usw. geben.
Ich als Risikogruppe habe im >Sommer schon Vorsoreg getroffen und mich im Sommer mit FF? 2 Masken eingedeckt. Da waren sie preislich noch einigermaßen erschwinglich. Das es so kommt war doch vorauszusehen. Man musste sich doch einfach mal umsehen. Auch jetzt haben einige die Lage immer noch nicht erkannt und machen halt heimlich Party. Da ist die Bundesregierung mal wieder zu spät dran.

@ Peter Meffert (11:58): das lässt sich ändern

@ Peter Meffert

Das hier lässt sich durch mehr Personal in den Internsivstationen sowie auf allen anderen Stationen in den Krankenhäusern, mit mehr Personal in den Labors und mit insgesamt mehr Labors durchaus ändern.

Wie bei der Zombie Apokalypse

Nein das stammt NICHT von mir.

Der Vergleich stammt vom bayerischen Wirtschaftsminister, der im Frühjahr meinte, dass Corona KEINE „Zombie Apokalypse“ sei.

Aber kurioserweise sind die Abwehrmassnahmen ähnlich: wenn man „Kontakte vermeidet“, so heißt es, kann man nicht infiziert werden ... da wär ich von selbst nicht drauf gekommen ...

11:45 von Orfee

«Wenn es überhaupt zu Engpässen hypothetisch kommt,
dann nicht wegen Betten sondern wegen Personal.»

Wenn es zu Engpässen kommt, dann wegen viel zu vieler Menschen, die mit Corona infiziert sind, und stationäre Behandlung auf Intensivsationen benötigen !

Man löst die Problematik doch nicht dadurch auf, dass mehr (oder 5x so viele) Betten mit genügend Personal zur Verfügung stehen. Jeder, wer dort liegt, ist ein schwer kranker Mensch, der zu sterben droht! Kapieren Sie das nicht?

Es gilt die Zahlen der Infizierten zu senken.
Das Gesundheitssystem in DEU ist trotz der Mängel, die es ohne Zweifel gibt, im internationalen Vergleich exzellent. Ist von den Kapazitäten her besser ausgestattet als das auch sehr gute in Japan. Mit dem gleichen Engpass Personal. Dies ist dort eher mehr gravierend als hierzulande.

Dort wird nicht ohne Ende zu wenig Personal beklagt.
Wächst nicht auf Bäumen, und braucht ± 5 J. Intensiv-Ausbildung.

Also macht man mit, Infektionszahlen niedrig zu halten !!!

@gdn, 11:53

Sie haben den Hauptdarsteller vergessen. (...) Das Virus ist gänzlich gegen jede „Maskenpflicht“, und besonders auch (Seite an Seite mit den von Ihnen genannten Schülern und Eltern) gegen die in der Schule.

Was für ein Nonsens. Ein Virus hat keine Meinung. Es vervielfältigt sich. Das ist seine einzige Tätigkeit. Und sicher nicht "gegen irgendetwas sein".

@111:57 Harald Friedrich

"...Im DIVI-Intensivregister werden Tausende von Intensivbetten abgemeldet. Seit Oktober 2500 weniger..."

Im Frühling gab es für jedes neu geschaffene Intensivbett 500 €. Täglich. Die hat man nicht gebraucht. Jetzt werden sie halt wieder abgeschafft. Ich gehe aber davon aus, dass sie, falls sie wieder gebraucht werden, recht zeitnah aktiviert werden können.

Eine wirkliche Katastrophe fängt erst an, wenn wir wirklich keine Intensivbetten mehr haben. Aber davon sind wir weit entfernt. Ich weiß zB, dass auf dem Messegelände in Hannover Ende Oktober noch ein Behelfskrankenhaus stand mit 500 Betten. Das war aus dem Frühling noch, da keine Messen statt finden, steht es halt immer noch. Wenn dort der erste Patient drin liegt, dann wirds eng. Aber erst dann.

Also Leute, habt nicht so viel Angst. Wir schaffen das.

@möbius

Man erkennt auch anhand der Coronakrise das es bei der „Schulpflicht“ nicht in erster Linie um Bildung geht.

Und um Fürsorge ja offenkundig auch nicht. Worum also dann? Wissen Sie's?

Schaut man

….nach Belgien und die Niederlande, dann sehe ich klarere Abnahmen als in Deutschland.

So gesehen duerfte der fehlende Erfolg hierzulande in Unterschieden zu unseren Nachbarlaendern begruendet sein.

Die sollte man genau analysieren anstatt einfach nur zu sagen :
Dann schraenken wir halt alles noch etwas haerter ein.

Man sollte dabei auch ueber die direkten Nachbarlaender hinaus gehen.

ZB nach Spanien, wo in Madrid eine adaptive Vorgehensweise angewandt wird

@ Deppapp

"Warum geht in Deutschland offensichtlich die Schulpflicht der Fürsorgepflicht gegenüber Kindern vor? " Am 16. November 2020 um 11:27 von Deppapp

*

Die Schulpflicht gehört zu Fürsorge den Kindern gegenüber dazu.
Eigentlich gibt es dazu genug Erfahrungswerte und Berichte aus der letzten Schulschließung weshalb auch Schulen nun geöffnet bleiben.

*

Ich weiß nicht warum immer dieselben Kommentatoren diese Erfahrungen ignorieren und mantraartig Schulschließungen fordern, als ob sie alles besser wüssten, als Kinderärzte, Pädagogen und Erzieher.

Re: Werner1515 am 16. November 2020 um 11:33

"Wenn die definition für eine Pandemie nicht 2009 geändert worden wäre, hätten wir keine Pandemie da die Toten für eine Pandemie fehlen."

Wie lautet denn Ihre 2009 geänderte Defintion von "Pandemie"? Und hat die irgendwas mit Realitäten zu tun? Mittlerweile mehr als 54 Millionen registrierte Infektionen und mehr als 1,3 Millionen Tote weltweit. Und angesichts der Entwicklungen seit Anfang des Jahres ist deutlich zu erkennen, dass die Zahlen ohne effektive Gegenmaßnahmen dramatisch ansteigen. Wie immer Sie das nennen mögen, offensichtlich ist es besser dieses Geschehen ernstzunehmen und dagegen zu tun was möglich ist. Die Gefahr einfach zu ignorieren wäre idiotisch und verantwortungslos.

Gesundheitswesen

Wir haben eines der besten der Welt. Es geht immer noch besser. Dann müssen Sie auch sagen, wer das bezahlt ! Wenn mehr Geld fliesst, steigen die KK-Beiträge. Jetzt kommen Sie mir nicht mit dem Staat ! Der "Staat "sind wir alle. Sie können soviel Geld ins Gesundheitswesen pumpen, wie Sie wollen. Das fehlende Personal wächst nicht auf Bäumen, und mit diesem Virus konnte man nicht unbedingt rechnen. Es beklagen sich ja schon die Leute, wenn ein paar Grippeimpfdosen zuviel eingekauft wurden.
Zu meckern gibts immer was. Machen Sie doch einfach konstruktive Vorschläge !

@ jochjoch60 (12:06): dazu gibt es einen neue Studie

hi jochjoch60

Zu dem hier:

Was nutzt, wenn wir uns alle so bemühen, wenn die Kinder den Virus in alle Haushalte der Republik tragen. Natürlich tragen sie auch Masken in der Schule, aber wofür? Damit, dass sie unterwegs und nachmittags ohne Masken den Virus austauschen.

Dazu habe ich gestern eine andere Studie gelesen, dass es schon was bringt.

https://www.swr.de/wissen/studien-masken-schutzwirkung-100.html

Die Frage, ob Masken Schutz vor dem Coronavirus bieten, wird heiß diskutiert. Zwei Forschungsteams haben nun bewiesen, auf welche Arten Masken ihre Träger schützen können.

In den vergangenen Tagen wurden nun zwei Studien veröffentlicht, die sich mit der Schutzwirkung von Mund-Nase-Bedeckungen befassen. Um die Übertragung zwischen zwei Personen möglichst realistisch zu simulieren, kamen bei beiden Forschungsteams besondere technische Hilfsmittel zum Einsatz.

"Schulpflicht"

@Deppapp

Ich frage mich auch, weshalb Schulpflicht nicht diskutiert wird.
Genaugenommen ist es ja eine Präsenzpflicht.

Meiner Meinung nach sollte es "Recht auf Bildung" heißen, und die Rechte der Schüler gestärkt werden.
Es müßte klar gelegt sein, unter welchen arbeitsrechtlichen Bedingungen Schüler ihren Aufgaben nachkommen sollen.
Maximale Arbeitszeit (inkl. Hausaufgaben),
Umgebungsbedingungen (Temperatur im Klassenraum im Sommer zu hoch, im Winter zu kalt), etc.
Recht, während einer Pandemie, zu Hause weiterzulernen = "Recht auf Homeoffice", etc.

Ein Haushalt bleibt ein Haushalt

Was macht die österreichische Lösung für einen Sinn, nur noch eine Person eines anderen Haushalts treffen zu können, denn diese Person geht danach nach Hause und trifft den Rest des Haushalts. Damit hat man nichts gewonnen.

@10:42 von chris 189 - Bitte nicht so voreilig mit Ihrer...

...Behauptung, daß jeder in der kalten Jahreszeit
einen Schnupfen, sprich einen grippalen Infekt hat.

---

Ich z.B. hatte seit 10 Jahren keine Erkältung, keine Magen-Darm-Grippe mehr.

Hallo!? Wir saufen hier ab!

Eine Woche verschieben?!? Ist die Politik denn von allen guten Geistern verlassen? Bei uns ist hier Land unter! JETZT! Die Krankenhäuser sind voll, es gibt keine freien Betten mehr. Beschlüsse, die heute gefasst werden, wirken erst in 14 Tagen. Will man Bilder wie in Italien sehen, wo nachts das Militär die Toten abtransportiert hat?

Ich verstehe es echt nicht mehr. Muss an einer Art deutscher Arroganz liegen: wir sind besser, wie anderen, wir sind anderen Wochen vorraus und können uns den Aufschub leisten...Macht die Augen auf, um uns herum gehen die Länder in den kompletten Lockdown aber wir schicken, obwohl wir in 75% der Fälle nicht wissen, wo man sich ansteckt, unsere Kinder immer noch täglich zu Großveranstaltungen wo de facto nicht ausreichend gelüftet wird und die Kinder sich im Bus ungehemmt durchmischen.

Ich kann nur hoffen, dass die Entscheider ihre eigenen Kinder (und damit auch den Rest des Hausstandes) nicht so in Gefahr bringen würden, wie sie es mit unseren tun.

@fathaland slim, 11:54

Ja, beim zweiten Kommentar verstehen sie etwas falsch. (Passiert nicht oft, aber hier schon.) Wenn es mehr Intensivbetten gibt und man die dann auch gebrauchen würde um die geltenden Kontanktbeschränkungen aufzuheben, dann gibt es mehr Tote. Intensivbetten aufstocken (mehr Geld ins Gesundheidswesen), nur um die 'ungewünschten' Massnahmen los zu werden, kann es also nicht sein. Das ist, was der Kommentarschreiber sagen wollte. (Was natürlich unabhängig von der Diskussion ist ob es nicht grundsätzlich sinnvoll wäre dem Gesundheitswesen zu helfen.)

Schülerrechte

Schülerrechte sollten gestärkt werden.
Man hat den Eindruck,
die Erwachsenen verlangen von Erstklässern bald, daß jene nicht spielen, den ganzen Tag Maske tragen müssen, rund um die Uhr lernen, bei 10 Grad bei offenen Fenstern im Klassenraum bibbern sollen und bei Regen in die Pause hinaus müssen - allerdings ohne durch die Pfützen zu springen, weil man da ja ausrutschen und sich verletzen kann.

Kinder sind keine Lernmaschinen,
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.

Mit der Maskenpflicht an der Schule sollten Kinder gleichzeitig das Recht erhalten,
zu Hause lernen zu dürfen.

@Advocatus Diabo... 11:11

Zitat: "Aktionismus pur

Als der sog. "Lockdown light" beschlossen wurde hatten alle gleich gesagt dass es mind. 2 Wochen dauern würde bis man Effekte sehen würde. Und nun stabilisieren sich die Zahlen zumindest offensichtlich. Warum kann man jetzt nicht noch die nächsten 2 Wochen abwarten ohne gleich wieder neu in Panik und Aktionismus zu verfallen?
Nur weil sich die Politik nicht eingestehen kann dass es hier etwas gibt das sie nicht einfach so bekämpfen können?"

Ganz Ihrer Meinung, ich sah am Sonntag den Presseclub, und da meinte ein Journalist, vor dem Lockdown wurde Museum, Gastronomie usw. wohl noch exsessiv genossen, was auch den Ansteckungsanstieg der letzten 1 1/2 Wochen seit Lockdown erklären würde. Nachvollziehbar.

Ich finde auch, in den letzten Wochen nahmen sich die MPs zurück, nun sieht man Merkel mit Daueralarmlicht in ihren Podcast. Professor Streeck mahnte einen souveränen Umgang mit dem Virus an. Ich kann den nicht erkennen.

Risikoanalyse Bevölkerungsschutz Bund

Schon 2013 hat sich der Bundestag mit einer solchen Pandemie auseinander gesetzt:

>https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf
(Drucksache17/12051, ab Seite 55)

Da fragt man sich natürlich, warum müssen jetzt im Hauruck-Verfahren Gesetze gändert werden, die massiv in die Grundrechte der Bürger eingreifen.
Man hat mindestens sieben Jahr Zeit gehabt.

"Beschließen in der Zeit, dann hast du in der Not die passenden Gesetze" um mal ein Sprichwort abzuwandeln

Warum

Warum verweigert man den Oberschülern die Möglichkeit, sich für Homeschooling zu entscheiden zu können?

Re: chris 189 am 16. November 2020 um 12:12

"...Eine wirkliche Katastrophe fängt erst an, wenn wir wirklich keine Intensivbetten mehr haben...."

Glauben Sie mir, Ihre persönliche "wirkliche Katastrophe" finge an, wenn Sie an Covid erkranken würden. Oder jemand, der/die Ihnen nahesteht. Auch wenn es nur Sie selbst wären und sogar wenn ein Intensiv-Bett zur Verfügung stünde. Dann würde es für Sie eng.

12:16 von Monty_Burns

"Und hat die irgendwas mit Realitäten zu tun?"

Ja!
Ohne änderung keine Pandemie!
Was ist daran jetzt so schwer zu verstehen?

Wie lautet denn Ihre 2009 geänderte Defintion von "Pandemie"?

https://www.heise.de/tp/features/Die-CORONA-Panik-Ein-Irrtum-4841490.html

Da steht schon einiges drin, bitte lesen.

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