Ihre Meinung zu: Corona-Pandemie: Immer mehr New Yorker brauchen Suppenküchen

15. November 2020 - 7:08 Uhr

Schätzungen zufolge hat inzwischen jeder vierte New Yorker nicht genug Geld, um sich dauerhaft gesund zu ernähren. Die Pandemie lässt Hunger und Armut in einer der reichsten Städte der Welt grassieren. Von Peter Mücke.

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Kommentare

Es muss sich ganz grundsätzlich etwas ändern

„Corona-Pandemie: Immer mehr New Yorker brauchen Suppenküchen“

Wie immer sind hier diejenigen, die am wenigsten dafür können am stärksten von den Folgen eines perversen - weil auf falschen „Werten“ beruhenden - globalen Wirtschaftssystems betroffen. Und haben ihnen zugleich, gerade deshalb, weil dessen Perversität auf der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen (hier nicht nur ihrer, sondern die der gesamten globalen Bevölkerung) beruht, am wenigsten entgegenzusetzen, was gerade am Schicksal ihrer Mitbürger weiter südlich deutlich wird: tagesschau.de/ausland/zentralamerika-stuerme-corona-101.html.

Zum letzten Absatz daraus („Guatemalas Präsident forderte derweil, die Industriestaaten sollten, als Hauptverantwortliche für den Klimawandel, für die verursachten Schäden aufkommen. Gemeinsam mit dem honduranischen Staatschef kündigte er an, Hilfsgelder u.a. bei der Weltbank zu beantragen“):

Ich glaube nicht, dass sich diese Probleme mit ihrer Ursache (s.o.) lösen lassen.

Jede*r vierte New Yorker*in

Jede*r vierte New Yorker*in ist betroffen: . "Diese unsichere Versorgung in New York und in den ganzen USA liegt daran, dass die Menschen nicht genug Geld haben, sich Essen zu kaufen, die Miete zu bezahlen und ihre Gesundheitsversorgung zu finanzieren." Einerseits ist es gut zu sehen, dass auch in den USA bürgerschaftliches Engagement in beeindruckender Weise vorhanden ist, andererseits zeigt die Aussage von Prof. Freudenberg, welch eklatantes Versagen und Desinteresse an der Lage ärmerer Schichten Trumps Politik geprägt hat und welch kolossale Aufgabe vor dem Team von Joe Biden/Kamala Harris liegt, sowohl in der Pandemie-Bekämpfung wie in der Gesundheits-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

Dauerhaft helfen nur höhere Löhne

das mag sein. ist aber auch nur ein teil vom ganzen. wie wäre es denn z.b. damit, wenn man den raffgierigen vermietern untersagt, z.t. tausende von dollar für die miete/monat für eine bessere abstellkammer zu untersagen?

wenn man den menschen nur die löhne erhöht werden über kurz oder lang die jetzt schon utopischen mieten nochmals kräftig steigen. dann wäre man wieder da, wo man jetzt schon ist.

was ich übrigens nicht

navollziehen kann ist, warum menschen z.t. lebensgefährliche reisen auf sich nehmen, nur um in ein land zu kommen, in dem es so gut wie keine soziale absicherung gibt, wo man in der illegalität leben muss, wenn man einen job bekommt, dann einen, den sonst keiner haben möchte.

ich verstehe sehr gut, wenn menschen in ihrer heimat keine perspektive mehr haben und deshalb ihr heil in der ferne suchen. aber der vielbeschworene mythos vom "american dream" ist schon seit jahrzehnten tot. warum sagt man es den menschen nicht?

Erschreckend, dass es in der

Erschreckend, dass es in der "tollsten Demokratie der Welt" in diesem Ausmass derartige Probleme gibt. Es gibt viele Entwicklungsländer, in denen die Versorgungslage besser ist.

Hintergrundinformationen?

Angeblich gab es doch mal 600$ pro Woche für jeden Corona - Arbeitslosen? Gibt es die nun nicht mehr?
Was haben die Menschen mit diesem Geld angestellt?
Oder sind 2400 $ pro Monat in den USA nicht soviel, wie es sich anhört?
Welche Summen wurden denn vor Corona gezahlt und wie lange?
Schön wäre gewesen, wenn das Sozialsystem der USA hier detailliert erklärt würde.
Könnte tageschau.de das nachholen?
Im Bericht heißt es, dass solche Zustände schon vor Corona bestanden haben. Unter Obama etwa auch?
War es jemals besser in den USA?
Wie sieht es denn insgesamt dort für Betroffene aus?
Wie viele arme Menschen verhungern in den USA? Wieviele Kinder?
Eines aber steht mit Sicherheit fest: Höhere Löhne sind immer besser, aber sie nutzen niemandem, der keine Arbeit hat.

New York

wird seit Jahren von den Demokraten regiert und das sind die logischen Folgen ihrer Politik..

@ irgend ein Kaiser

New York wird seit Jahren von den Demokraten regiert und das sind die logischen Folgen ihrer Politik..

Richtig. Und wenn die Republikaner regieren würden, wär's ganz genau so.

@ nie wieder spd - wo ist Ihr Hintergrund?

Hintergrundinformationen? Angeblich gab es doch mal 600$ pro Woche für jeden Corona - Arbeitslosen? Gibt es die nun nicht mehr?

Doch, die gibt's noch. Die Einmalzahlung ist jedenfalls nicht verschwunden. Es dürfte aber bei fast allen Arbeitslosen ausgegeben sein.

Wie unterschiedlich doch das

Wie unterschiedlich doch das Engagement sein kann: Viele Frauen engagieren sich mit Männern zusammen in den Suppenküchen NewYorks und vieler anderer Städte und anderen NGO-Initiativen für ihre Mitbürger*innen trotz der Corona-Gefahr für die eigene Gesundheit, während in Washington "Frauen für Trump" (Gruß an rossundreiter) zusammen mit den ProudBoys gegen das Ergebnis demokratischer Wahlen protestieren, trotz seiner allg. bekannten Frauenverachtung, die sich nicht nur in seinem "you can grab them by the p..." widerspiegelte.
Meinen Respekt haben die, die sich durch ihr Engagement nicht zuletzt für den Zusammenhalt der amerikanischen Gesellschaft engagieren.

@um 07:35 von suomalainen

Eben, es ist ein nie endender Keislauf. Solange man keine Preise deckelt o.ä., sind jegliche Lohnerhöhungen für die Katz.

@um 07:54 von nie wieder spd

"Oder sind 2400 $ pro Monat in den USA nicht soviel, wie es sich anhört?"

"In Manhattan kostet eine einigermaßen günstige Einzimmerwohnung rund 2.100 Dollar pro Monat, für eine Zweizimmerwohnung bezahlen Sie zwischen 2.700 und 3.000 Dollar."

Und das ist nur die Miete.

@ nepal82

Erschreckend, dass es in der "tollsten Demokratie der Welt" in diesem Ausmass derartige Probleme gibt.

Armut hat rein sachlich betrachtet zunächst rein gar nichts damit zu tun, ob ich meinen Bürgermeister oder Abgeordnete frei wählen darf, oder ob ich einen Funktionär von einer Einheitspartei vorgesetzt kriege.

Außerdem hat niemand behauptet, die USA seien die tollste Demokratie, sie sind nur die älteste. Mehr nicht. Dieses Runtermachen können Sie sich sparen.

"Tafeln"......

gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen

@ 07:55 von Augustus Cäsar

Gott sei Dank wird NewYork demokratisch regiert, sonst hätte die Stadt wohl nicht einerseits Hunderte Millionen Dollar in die Programme investiert, weil diese sich in Corona-Zeiten nicht mehr allein aus Spenden finanzieren können, und andererseits dafür gesorgt, dass selbst für Unterricht geschlossene Schulen Mahlzeiten für die Schüler*innen und ihre Familien ausgeben können und zudem ein Lieferdienst eingerichtet wurde für Alte, Behinderte und die, die aus Angst vor einer Corona-Infektion ihre Wohnung nicht verlassen.

Warum muss man....

in einer Großstadt leben wenn man es sich nicht leisten kann - zurück aufs Land und Kartoffeln angepflanzt, dann bleibt der Napf nicht leer

@ nepal82

Es gibt viele Entwicklungsländer, in denen die Versorgungslage besser ist.

Da müssen Sie aber schon ein bisschen ausholen. Mir fällt so spontan keines ein.
Tatsache ist ja, dass in den USA Solidarität herrscht. Es gibt zwar viele hilfsbedürftige Menschen, aber es gibt auch Hilfe. Diesen Menschen wird ja letztlich auch geholfen. Und das gibt es in den meisten Entwicklungsländern nicht. Und wenn dort Hilfe ankommt, ist sie nicht selten aus den USA.

@ 08:14 von gestört aber geil

Armut hat nicht unbedingt damit zu tun, ob ich frei wählen darf, aber durchaus signifikant damit, wen ich wähle.

omg

Was bedeutet DAS in Verbindung mit der gestrigen Meldung:

> In seiner ersten Pressekonferenz nach
> seiner Wahl-Niederlage gegen den
> Demokraten Joe Biden äußert sich Trump
> zum Corona-Impfstoff.

> Dabei deutet er an, dass der Bundesstaat
> New York diesen später als die anderen
> Bundesstaaten erhalten werde.

> Der Gouverneur von New York, Andrew
> Cuomo, schlägt zurück.

Hat sich diesbezüglich irgendetwas getan?

@ um 08:13 von Wolfes74

Manhattan ist aber nur 1 Stadtteil von New York.
Und wer für 1 Zimmer 2000$ Miete bezahlt, scheint noch ganz andere Probleme zu haben.
Sowas überlegt man sich doch vorher.
Zumal solche Zustände doch jedem US - Bürger bekannt sein sollten.
Wie hoch sind Mieten in anderen, weiter draußen liegenden Vororten?
Offensichtlich sind US - Bürger dermaßen desillusioniert, dass sie sich gar kein anderes System vorstellen wollen.
Und die Menschen, die mal über sozialere Verhältnisse nachgedacht haben, wurden in den letzten 100 Jahren und bis heute, als böse Kommunisten diskreditiert, in Gefängnisse gesteckt oder sonstwie zum schweigen gebracht.
Aber im Großen und Ganzen sind ja anscheinend alle zufrieden mit den dortigen Umständen. Denn anderenfalls hätte es ja schon längst Aufstände und Unruhen der sozial Benachteiligten gegeben.

Amazon-Angestellte brauchten schon vorher Lebensmittelmarken

Das war eine ältere Meldung. Einige Amazon-Arbeiter - Bezon selbst ist einer der reichsten Männer der Welt - verdienen so wenig, dass sie auf Marken und Suppenküchen angewiesen sind.
Aber da würde ich auch von Biden keine grundsätzliche Änderung erwarten. Die hätte es vielleicht mit Tulsi Gabbard oder Berni Sanders gegeben.

@08:14 von gestört aber geil

So wie die USA sich heutzutage darstellen, sind sie weder die "tollste" (sollte ironisch sein, sorry) noch die "älteste" Demokratie, sondern eindeutig eine Plutokratie.
Und ein Land in dem ein Trump Präsident werden kann, ist schon soweit unten, dass man es nicht mehr weiter runtermachen kann.

das Problem sind nicht....

die weißen Durchschnittsnewyorker die dort schon immer lebten sondern all die anderen die dort eigentlich nichts zu suchen haben

Mieten-Wahnsinn

...Zwar erstmal ein Schlagwort, aber in aller kürze sehr treffend.
Auch in unseren Metropolen - und mittlerweile kleineren Städten, muss immer mehr Einkommen für's bloße existieren in irgendwelchen Räumen aufgewendet werden.

Das Unverhältnis zur Lebenswirklichkeit scheint eben auch in New York weit überschritten; zwischen 50 und 70% des Nettoeinkommens für die Miete aufbrigen zu müssen, ist mittlerweile schon ein "systemrelevantes" - zentrales Problem und eine Gefahr für die Städte, da wichtige Berufsgruppen ein Leben dort immer weniger bezahlen können.
....Weil es Immobilieneigentümer weit (!) über ein für ihr reichlich, auskömmlicher Maß verlangen.

Deshalb machen allerlei Lohnforderungen/steigerungen wenig Sinn, weil gleich sofort wieder aufgezehrt für die permanente Mieterhöhung..

Zwar muss ein Staat nicht wirklich alles machen & regulieren, aber hier in schaffung bezahlbaren Wohnraums massiv (!) zu investieren, scheint zentral von Bedeutung. In New York wie in München ...

Suppenküchen

Was ist z.b in Berlin oder anderen europäischen Großstädten denn anders als in NY. In der Hauptstadt leben ca. 600 000 Bürger von Sozialhilfe, in Paris 3,6 Millionen. Ohne irgendwelchen Hilfen würden auch im reichen Europa Menschen verhungern. Geld und Macht regiert die Welt, die armen und schwachen werden zurückgelassen, und dann noch dieser verdammte Virus. Ich glaube es wird noch viel schlimmer werden als es schon ist.

07:43, suomalainen

>>ich verstehe sehr gut, wenn menschen in ihrer heimat keine perspektive mehr haben und deshalb ihr heil in der ferne suchen. aber der vielbeschworene mythos vom "american dream" ist schon seit jahrzehnten tot. warum sagt man es den menschen nicht?<<

Wer soll ihnen das denn sagen?

Und meinen Sie nicht, daß die "illegalen" Einwanderer wüssten, was sie erwartet?

07:54 von nie wieder spd

"Angeblich gab es doch mal 600$ pro Woche für jeden Corona - Arbeitslosen? "

In Florida ist unemployment benefits max $275/wk. Just saying

@08:17 von qpqr27

>> "Tafeln" gehören verboten - dann würde
>> sich das Problem auf die eine oder andere
>> Weise ganz schnell selber lösen

Also entweder verhungern oder kriminell werden? Sie haben ja tolle Lösungsvorschläge. oO

"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral" ((c) by Berthold Brecht)

Am 15. November 2020 um 07:45 von nepal82

"Erschreckend, dass es in der "tollsten Demokratie der Welt" in diesem Ausmass derartige Probleme gibt. Es gibt viele Entwicklungsländer, in denen die Versorgungslage besser ist."

Das Problem ist die fehlende Bildung und das Kapitalistische System, die reichen werden immer reicher und die armen immer ärmer...

Hoffe Biden kann das ändern, den in einer Demokratie sollten die menschen an erster Stelle stehen und nicht das Kapital...

ok - wer von den Brosamen...

die den oberen 10000 vom Tisch fallen leben will soll auch weiterhin nach New York, Düsseldorf, München etc. ziehen sich dann aber bitte nicht beklagen wenn die Suppenküche kalt bleibt

Pandemie ist nicht die Ursache

... und auch nicht die "überzogenen Maßnahmen". Es ist das in Jahrzehnten zerstörte System sozialer Sicherheit, das in der Gier der Eliten begründet ist.
Der Blick in die USA ist der Blick in unsere Zukunft. Das Thema Reichtum als Ursache der Spaltung zu Tabuisieren, befördert die Entwicklung. Und den Vormarsch rechter Parteien.

@gestört aber geil, 08:14 (re @nepal82)

>> „Es gibt viele Entwicklungsländer, in denen die Versorgungslage besser ist.“ <<

„Da müssen Sie aber schon ein bisschen ausholen. Mir fällt so spontan keines ein.
Tatsache ist ja, dass in den USA Solidarität herrscht. Es gibt zwar viele hilfsbedürftige Menschen, aber es gibt auch Hilfe. Diesen Menschen wird ja letztlich auch geholfen. Und das gibt es in den meisten Entwicklungsländern nicht“

Wie kommen Sie darauf, dass in den USA die Solidarität bzw. die Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung größer wäre als in jedem anderen Land auch?

„Und wenn dort Hilfe ankommt, ist sie nicht selten aus den USA“

Es wäre hilfreicher, wenn man dort gar nicht erst für diese Hilfsbedürftigkeit sorgen würde.

@08:20 von qpqr27

>> Warum muss man in einer Großstadt
>> leben wenn man es sich nicht leisten kann
Weil die Meisten es sich bis vor kurzem noch leisten konnten?

>> zurück aufs Land und Kartoffeln
>> angepflanzt, dann bleibt der Napf nicht
>> leer
Das Land gehört aber auch schon jemandem. Also, sagen wir mal, es ziehen 1.000.000 New Yorker auf's Land, WOHIN genau? -.-

@ JensKwass

Auch in unseren Metropolen - und mittlerweile kleineren Städten, muss immer mehr Einkommen für's bloße existieren in irgendwelchen Räumen aufgewendet werden.

Eigentlich nicht. Meine Großeltern (in Russland) haben schon immer in den eigenen vier Wänden gelebt, meine Eltern auch und für meine Frau und mich (die Kinder waren da noch nicht da) war es keine Frage, dass wir uns ein Haus kaufen. Und ich kann nicht sagen, dass ich sonderlich viel verdiene. Aber warum soll ich mein Leben lang Miete zahlen?

Um 08:14 von gestört aber geil

"Außerdem hat niemand behauptet, die USA seien die tollste Demokratie, sie sind nur die älteste. Mehr nicht."

Nein, auch das sind sie nicht. Wie kommen sie auf das schmale Brett? Im antiken Griechenland gab es bereits Demokratie und ich glaube, die waren näher dran an dem Begriff als die USA mit ihrem ausgeprägten Raubtierkapitalismus, aggressivem Imperialismus und dominantem Lobbyismus. Das Wort Demokratie kommt übrigens aus dem Griechischen, das ist doch wohl Hinweis genug, oder?

Hysterie

Tja, so wird es bald überall aussehen in der Welt. Auch bei uns. Die Coronahysterie wird jetzt bis April so weiter gehen, Beschränkungen werden noch verstärkt werden (siehe gestern Österreich) und die Menschen verarmen zusehend. Aber das ist ja gewollt und viele Foristen, die noch in Ihrer Wohlfühloase sitzen, finden das alles auch noch richtig und toll.

@ suomalainen

aber der vielbeschworene mythos vom "american dream" ist schon seit jahrzehnten tot. warum sagt man es den menschen nicht?

Man? Wer soll es ihnen denn sagen? Wollen Sie sich zum Betreuer dieser Menschen aufschwingen, die einfach nur ihr Glück suchen?

Am 15. November 2020 um 08:22 von andererseits

"@ 08:14 von gestört aber geil
Armut hat nicht unbedingt damit zu tun, ob ich frei wählen darf, aber durchaus signifikant damit, wen ich wähle."

Leider kann ich in den USA nur die eine reiche Partei wählen oder die andere reiche Partei... Das sich da für die armen nichts signifikantes ändern wird ist glaube ich jedem klar, es kann sich auch nur jemand zur Wahl stellen der genug Geld hat, sonst hat er keine Chance...

Das ist schon eine tolle Demokratie, die sich die reichen aufgebaut haben, oder ist es doch nur eine Diktatur der reichen...?

@ qpqr27 - schnell mit Verboten bei der Hand

"Tafeln"...... gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen

Ich kenne kein Land, in dem es eine Rechtsgrundlage gäbe, Lebensmittlehilfe zu verbieten. Höchstens in Diktaturen, wo es keiner Rechtsgrundlage bedarf.

Gerechtigkeit einfordern

Das kapitalistische System verhindert keine Armut. Es beutet die Arbeitskraft Mensch aus und verteilt den Mehrwert ungerecht. Das Vermögen der Reichen steigen ins Unermessliche und die Armen stehen an der Suppenküche oder Tafel. Der Kapitalismus ist ein Monstrum, der unbeweglich und träge in die Zukunft schaut. Tiefgreifende Reformen werden aus politischem Eigennutz abgelehnt oder boykottiert. Ressourcen, wie Böden, Wasser und Bodenschätze werden der Gier nach Reichtum rücksichtslos ausgebeutet. Produktionsmittel zu vergesellschaften ist Teufels Werk. Das Recht auf eine Wohnung und auf eine gerechte Bezahlung der Arbeit ist für das kapitalistische System eine kommunistische Bedrohung. Der Sozialismus wird als Warnung ins Feld gefühlt. Das ist richtig, doch unsere Politiker sollten es besser machen und an das Volk denken und nicht auf die Lobbyarbeit der Konzerne ihr Tun ausrichten.

@08:31 von qpqr27

>> das Problem sind nicht die weißen
>> Durchschnittsnewyorker die dort schon
>> immer lebten
Ähh, dort lebten eigentlich die Abenaki, Irokesen, Metoac, Mohikaner, ... oO

>> sondern all die anderen die dort eigentlich
>> nichts zu suchen haben
Also, die "weißen Durchschnittsnewyorker"? -.-

Oder meinen Sie die als Sklaven verschleppten Schwarzen? oO

Oder die Latinos, die seit zehntausenden von Jahren gute Nachbarn waren?

Oder die Asiaten? Was haben Sie jetzt gegen Asiaten? oO

@ Wolfes74

Solange man keine Preise deckelt o.ä., sind jegliche Lohnerhöhungen für die Katz.

Wer sollte denn die Preise oder die Mieten deckeln? Das könnte in den USA nur der Händler oder der Vermieter. Und das passiert auch gar nicht so selten. Aber es kann eben nicht der Staat, das ist einfach nicht seine Aufgabe. Viele Europäer können das nicht nachvollziehen.

@saschamaus75 08.40 Uhr

Bitte lieber nicht auf solche Kommentare von qpqr27 reagieren.
Die Kommentare triefen nur so vor Sozialdarwinismus und testen m.E. doch nur aus, wie weit man gehen darf, damit der Kommentar freigeschaltet wird.

Wenn man die Tafeln verbieten

Wenn man die Tafeln verbieten würde, regelt sich welches Problem von alleine?

Das durch die Corona Pandemie viele Menschen, trotzdem sie einen Job haben, nicht arbeiten können, da ihre Firma geschlossen ist?

Das ihnen das Geld ausgeht, weil sich die Reps weigern, die Coronahilfen durch den Senat zu boxen?

Das die wenigsten, die in den Suppenküchen für Lebensmittel anstehen müssen, weil auf absolut Null gesunken ist und auch kaum noch ausreichend Geld für die Miete übrig ist?

Was regelt sich denn ihrer Meinung nach von selbst, wenn die einzige Möglichkeit, ohne Geld, an Lebensmittel für sich und die Kinder zu kommen auf die Tafeln reduziert, weil einige Millionâre, das sind die meisten Reps nämlich, weigern, den untersten Schichten Hilfen zu kommen zu lassen!

Gut, es wird über kurz oder lang mehr Wohnungen geben, da die Obdachlosen Quote exorbitant steigen wird, man wird den einen oder anderen ehemaligen Arbeitskollegen am Straßenrand bettelnd sitzen sehen, aber die Tafeln sind weg

Das ist das große Problem mit

Das ist das große Problem mit dem Kapitalismus a la USA. Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer mehr und haben weniger als Existenzminimum. 60-80 Mio Menschen in den USA leben ohne Krankenversicherung und am oder unter Existenzminimum. Das ist fast die gesamte Bevölkerung Deutschlands. Das passiert zwangsläufig mit der Zeit, wenn Arbeitslöhne höher versteuert werden als Kapitalerträge und der Staat kein dichtes soziales Netz spannt. Nicht, dass bei uns alles gut wäre. Aber es geht uns immerhin besser als den Meisten auf der Welt. Das sollten wir uns -bei aller berechtigten Kritik- hin und wieder auch mal bewusst machen.

@08:40 von Granroca

Das grundsätzliche Problem ist, dass die Länder, die nach unseren Begriffen demokratisch sind, in der Regel, wenn nicht überhaupt, auch dem Kapitalismus huldigen. Insofern steht in einer Demokratie der Mensch nie an erster Stelle, sondern ist auf die Solidarität seiner Mitmenschen angewiesen.

um 08:14 von gestört aber geil

"tollste Demokratie der Welt" stand in Anführungszeichen, war also ein Zitat; und das ist in der Tat eine Einschätzung, die man von Amerikanern mit schöner Regelmäßigkeit hört.

Dass die USA die älteste Demokratie der Welt sind, können Sie zweimal sagen. Aber alt im Sinne von veraltet. Das politische System ist voll von Relikten aus dem 19. Jh.

Man kann die USA mit einem Hochspringer vergleichen, der sich immer noch weigert, den Fosbury Flop anzuwenden.
_

Schon vor Wochen wurde

Schon vor Wochen wurde mehrmals berichtet, dass viele, die es sich leisten können, aus Angst vor Corona aus New York in die Vorstädte ziehen!

Die es sich leisten können!
Das wurde geschrieben, weil zum einen in den Vorstädten in erster Linie Häuser vermietet werden und zum anderen muss man sich's leisten können, zur Arbeit pendeln zu können, wenn man denn noch welche hat, ansonsten ist es eh Essig mit dem wegziehen!

Außerdem sieht es doch so aus, dass die meisten New Yorker in Jobs arbeiten, die sonst niemand machen will, denn als Migrant bekommt man auch kaum andere Jobs und auf dem Lande schon Mal garnicht, denn nicht alle sind kräftig genug, um als Erntehelfer zu arbeiten!

Schauen sie sich doch bloß Mal in den Großstädten Deutschlands um, wenn alle, die es sich Leisten könnten, in die Vorstädte ziehen würden, so wie es jetzt in den USA passiert, werden die Mieten trotzdem nicht sinken!
Wohnungen die Frei werden, werden auch hier sofort teurer, siehe Berlin, dort gehen auch viele!

@08:51 von ablehnervonallem

>> Aber das ist ja gewollt
Nope, dieses ist ein ganz normaler Nebeneffekt des Kapitalismus, der permanent antriggert. -.-

>> und viele Foristen,
die noch in dem Mantra 'Die Märkte regulieren sich selber' gefangen sind
>> finden das alles auch noch richtig und toll.

Das wird ja immer hanebüchener

was Sie hier schreiben. Wäre sicherlich interessant zu erfahren, wieviele der „weißen Durchschnittsnewyorker“ unter den Verhungerten wären wenn man die Tafeln verbieten würde so wie Sie verlangen. Oder haben nach ihrer Vorstellung nur die Yuppies von der Wall Street das Recht in New York zu leben? Hoffentlich haben die dann auch noch nach Feierabend und am Wochenende den Elan die Post auszutragen und die Straßen zu kehren.

07:54 von nie wieder spd

„ Schön wäre gewesen, wenn das Sozialsystem der USA hier detailliert erklärt würde„.

Dann würden Sie erschrecken. Es gibt dort kein Sozialsystem, jedenfalls nicht nach unserem Verständnis. Und Sie würden Ihren User-Namen ändern! Diese Verhältnisse gab es auch unter Obama und seinen Vorgängern, unter Trump nun der Höhepunkt.
Ob unter Biden wenigstens die von Obama begonnene „Krankenversicherung für alle“ eingeführt wird, muß sich noch zeigen.

"um 08:20 von qpqr27

"Warum muss man....

in einer Großstadt leben wenn man es sich nicht leisten kann - zurück aufs Land und Kartoffeln angepflanzt, dann bleibt der Napf nicht leer"

Weiß nicht wie es in den USA ist, aber hier in Deutschland wäre so etwas nicht erlaubt.

 09:01 @saschamaus75 @qpqr27

Oder meint er vielleicht die superreichen New Yorker?

@ 09:03 von Vaddern

Da stimme ich Ihnen 100%ig zu; auch wenn es manchmal schwer fällt, die Füße und Finger still zu halten bei so menschenverachtenden, rassistischen und quasi diktatorischen Kommentaren.

um 08:17 von qpqr27

"Tafeln gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen."

In gewisser Weise hat qpqr27 Recht.
Tafeln und Foodstamps usw. sind Pflasterchen, die man auf die zugrunde liegenden Probleme aufklebt, um sie zu verdecken. Wenn es das alles nicht mehr gäbe, würden die Bürger vielleicht aufbegehren und fordern, dass z.B. der Mindestlohn wieder die Kaufkraft haben muss wie in den 60er Jahren (der damalige Mindestlohn würde $15 heute entsprechen).

Problem dabei: Amerikaner haben keine Protestkultur. Gelbwesten gibt es in den USA nicht und wird es auch nicht geben. Obwohl ausdrücklich im First Amendment verankert, werden Demonstrationen und Proteste gegen gesellschaftliche Missstände oder gar gegen die eigene Regierung als un-Amerikanisch abgelehnt.

Das Problem ist wieder einmal die undemokratische Grundhaltung der US-Bürger zur Politik.
_

@09:00 von NeNeNe

>> Gerechtigkeit einfordern
>> [...]

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@um 08:31 von qpqr27

"die weißen Durchschnittsnewyorker die dort schon immer lebten sondern all die anderen die dort eigentlich nichts zu suchen haben"

Wer bestimmt denn, wer wo was zu suchen hat? Richtig, keiner.

09:03 von Vaddern

Volle Zustimmung - und mit "Sozialdarwinismus" haben Sie das Grausen, was mich bei solchen Kommentaren befällt, auch noch sehr sachlich umschrieben - Danke dafür

@ 09:11 von nepal82

Wenn man in die Geschichte der Sozialpolitik in unserem Land schaut, muss man leider konstatieren, dass in den letzten Jahrzehnten der soziale Bereich mehr und mehr unter das kapitalistische System von Gewinnmaximierung bzw. Konkurrenz um das im doppelten Sinn des Wortes billigere Angebot geraten ist. 2021 ist Bundestagswahl - vielleicht ein erster Schritt zur Korrektur?
Die Demokraten in den USA haben da allerdings im Vergleich zu uns Steinbruchpionierarbeit vor sich...

@ um 09:01 von gestört aber geil

"Aber es kann eben nicht der Staat, das ist einfach nicht seine Aufgabe."
Natürlich kann das der Staat. Er muss es sich lediglich zur Aufgabe machen.

09:03 von Vaddern

Bitte lieber nicht auf solche Kommentare von qpqr27 reagieren.
Die Kommentare triefen nur so vor Sozialdarwinismus und testen m.E. doch nur aus, wie weit man gehen darf, damit der Kommentar freigeschaltet wird.

Exakt.
Jegliche Aufmerksamkeit für diesen Nazitroll ist Zeitverschwendung.

Hauptsache die Ideologie darf erhalten bleiben

Vor zig Jahren gab es noch keine Dürrekatastrophen, und es hätte aber denselben Spruch geben können: Es gibt auf diesem Planeten genug Nahrung.

Wir (Kollektiv) stellen uns ab an, wie kleine Kinder. Wie Trump weinen wir vor uns hin: "Aber es muss Leistungsprinzip geben." Ach, was mich am meisten empört, sind dann tatsächlich Leute, die so wenig Phantasie haben, dass sie keine alternative Gedanken verfolgen können (das wäre hier sicher nicht der richtige Platz, aber man hat einfach nicht den Eindruck). Also weiter so. Auch wenn es nebenbei gesagt gar nicht genug Arbeitsstellen gibt. Egal! Hauptsache die Ideologie darf erhalten bleiben.

08:17 von qpqr27

"Tafeln gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen."
*
Erklären Sie doch mal, wie sich dann das Problem lösen würde!
Was soll ich mir darunter vorstellen, unter der "einen oder anderen Weise!"

gegen eine warme Suppe....

bei der Bahnhofsmission ist nichts zu sagen - gegen "Tafeln" die systematisch den Wettbewerb im Lebensmittelhandel verzerren und Harz4 unterlaufen aber eine ganze Menge

Dauerhaft hilf nur

die Arbeit im eigenen Land zu lassen und die Ausbeutung von Illegalen Einwanderern zu stoppen, ggf die Einwanderung zu legalisieren und den Leuten angemessene Loehne zu bezahlen.

Wenn die US Administration nicht das EU/US Handelsabkommen gestoppt haette wuerden wir jetzt bereits Erdbeeren essen, die mit einem Stundenlohn von unter einem Euro gepflueckt wurden. Von anderen Erzeugnissen ganz zu schweigen.

Das hat man uns noch bis vor Kurzem als Fortschritt verkauft. Das andere Ende dieses "Fortschrittes" sind die Suppenkuechen hier und ueber dem Atlantik.

radikale Methoden gewünscht?

Zitat: “Am 15. November 2020 um 08:17 von qpqr27
"Tafeln"......
gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen“

///
*
*
... die “eine Weise” kennen wir alle ...
*
... auf die “oder andere” haben Sie mich aber schon sehr neugierig gemacht jetzt!
*
... ich finde übrigens die Tafeln grundsätzlich ein hervorragendes Beispiel der Mitmenschlichkeit! ...
*
... auch, wenn sie natürlich keine Probleme beheben, sondern nur Symptome mildern.

Was hat das mit Corona zu tun?

Eine zwangsläufige Folge des Kapitalismus, nicht von Corona.
Der Virus gibt dem Elend nur den Rest.
Aber es ist ja das "beste" System, ja das merkt man, hier in Deutschland kann man auch bald nicht mehr arbeiten gehen, überall nur noch Stress und totale Ausbeutung.

Ein tolles System, aber auch nur für die Oberschicht...

man muss sich doch mal ehrlich machen....

72 Mio Trump-Wähler, also halb Amiland, will dass es genau so ist - da braucht sich der "deutsche Michel" nicht sein Kopf zerbrechen

um 09:45 von m0nk

>>
09:03 von Vaddern

Bitte lieber nicht auf solche Kommentare von qpqr27 reagieren.
Die Kommentare triefen nur so vor Sozialdarwinismus und testen m.E. doch nur aus, wie weit man gehen darf, damit der Kommentar freigeschaltet wird.

Exakt.
Jegliche Aufmerksamkeit für diesen Nazitroll ist Zeitverschwendung.
<<

Ich habe keine Ahnung, wie qpqr27 seinen Post gemeint hat. Fakt ist aber tatsächlich, dass die Tafeln in der jetzigen Form die Fehler des Systems stabilisieren.

@09:53 von qpqr27

>> gegen "Tafeln" die systematisch den
>> Wettbewerb im Lebensmittelhandel
>> verzerren...
Und das CONTAINERN erst, alles Kriminelle! oO

>> ...und Harz4 unterlaufen
Schrieb ich doch gerade, alles Verbrecher! oO

{/sarkasmus}

Volker Pispers’ treffende Bezeichnung!

Er hat die Zustände in den USA vor einigen Jahren als „Kapitalismus im Endstadium“ bezeichnet, auch ohne Pandemie.

Ich fürchte der Mann hatte recht.

Der Staat wird sich in USA

Der Staat wird sich in USA genausowenig mit dem Thema Tafeln auseinandersetzen wie in Deutschland. Die "Gutmenschen" werden es schon richten. Nette Worte, hin und wieder eine Verdienstmedaille oder ein Empfang beim Bundespräsidenten ist allemal billiger als Millionen in die Hand zu nehmen und die Arbeit zu tun, wofür man gewählt wurde. Hauptsache das eigene Leben ist schön.

Bedingungslos Glauben

Da wird ein Foto mit einem Text durch die Nachrichten veröffentlicht und schon wird mitgefühlt und bedingungslos geglaubt.
Wenn es um Erzeugung der Angst geht ist jedes Mittel recht. Wenn es die BILD Zeitung macht ist es nicht verwunderlich, aber wenn es die öffentlich rechtlichen machen ist es recht bedenklich was die Absicht dahinter betrifft!

Die Lösung, wenn man keine Lösung hat.

Suppenküchen und Tafeln sind ein Problem, keine Lösung. Das zeigt das Beispiel noch einmal deutlich. Wenn wirklich Bedarf besteht, reicht das das durch Spenden finanzierte Material nicht aus. Zudem konzentrieren sich diese Organisatzionen an Orten, wo viele Menschen leben, anderswo verkaufen Arbeitslose ihr Blut, um essen zu können und letztlich werden staatliche Hilfen für Arbeitslose als unwichtig angesehen, weshalb Vermieter keine Skrupel haben, diese zu 100% abzugreifen, oder Staaten erst gar keine Hilfen zahlen, da es ja entsprechende freiwillige Einrichtungen gibt.

"Tafeln"......

die Gemeinnützigkeit entziehen, Steuern erheben und zur Zahlung des Mindestlohns verpflichten, dann hätt es sich schnell "ausgetafelt" und man müßte sich was neues einfallen lassen

Warum in die Ferne schweifen, ...

... wenn die Armen sind so nah.
Schön, wenn über NY berichtet wird.
Wie aber sieht es denn bei uns aus???
Obdachlose, zunehmende Alters- und Kinderarmut, vermutlich viele Insolvenzen in 2021; auch von solchen, die (noch) NICHTS auf der hohen Kante haben usw.

@JensKwass 8:32 - Recht auf Wohnen

Zitat: “Am 15. November 2020 um 08:32 von JensKwass
Mieten-Wahnsinn
...Zwar erstmal ein Schlagwort, aber in aller kürze sehr treffend.”

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... ich stimme Ihnen da ausdrücklich zu! ...
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... und ich sehe auch in D eindeutig die Politik gefragt! ...
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... in meinen Augen sollten wir nicht 2% für die Rüstung verschwenden, sondern in Wohnraum investieren! ...
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... und zwar in Eigentum! ...
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... die Macht der Banken muss gebrochen werden! ...
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... Banken, die fleißigen Menschen Kredite verweigern, weil sie beim “kleinen Mann” kein Risiko eingehen wollen ...
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... der Staat muss in meinen Augen dafür sorgen, dass jeder (!) der in der Lage ist, eine Miete zu bezahlen, in exakt gleicher Höhe einen Ratenkredit auf 30 Jahre erhält, um sich Eigentum anzuschaffen!
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... das löst Altersarmut, Mietwucher und sozialen Abstieg auf einen Schlag!
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... es kann nicht sein, dass Menschen zum Miete-Zahlen verdammt sind, weil Banken keine Kredite geben!
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Beispiel:
30 x 12 x 650,-€ =234.000,-€

nicht nur die Stunde der Sozialdarwinisten

i.S.v. "wenn man die Tafeln verbietet, lösen sich die Probleme von alleine", das wurde ja hier dankenswerterweise schon ausführlich beantwortet.
Nein, es ist auch die Stunde der Dummschwätzer, sorry, ich kann es nicht anders ausdrücken.
"Wenn die die Miete nicht bezahlen können, warum kaufen sie sich dann nicht einfach ein Haus?"
Wer spricht da? Marie-Antoinette?

Sehr tröstlich, dass wenigstens ein gefühltes Prozent der Kommentatoren immer wieder mal über den Kapitalismus als Ursache des Elends nachdenkt (danke an @saschamaus u.a.)

@soumalainen

"was ich übrigens nicht navollziehen kann ist, warum menschen z.t. lebensgefährliche reisen auf sich nehmen, nur um in ein land zu kommen, in dem es so gut wie keine soziale absicherung gibt, wo man in der illegalität leben muss, wenn man einen job bekommt, dann einen, den sonst keiner haben möchte."

es ist leider menschlich und ein weit verbreiteter "Lösungsansatz", den (vermeintlich) einfachsten Weg zu gehen.

Dies ist auch die Ursache unserer Flüchtlingskrisen. Würden die Menschen die Probleme in ihren Heimatländern angehen (Diktaturen, fascho-religiöse Systeme), wie es die Menschen in Europa vor Jahrhunderten getan haben, könnten die Migrationsursachen nachhaltig abgeschafft werden.
Derzeit werden die Fluchtbewegungen von den Diktaturen sogar dazu mißbraucht, die Gesellschaften der freien Welt zu schwächen/bekämpfen, mit dem Ziel in Europa ebenfalls fascho-religiöse Systeme zu errichten.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren...

New Yorker brauchen Suppenküchen

Waffen sind wichtiger als Essen.
Die Hochgerüsteste Nation der Erde sowohl im Militärischen wie im privaten Bereich kann ihre Bürger nicht ernähren.
Unvorstellbar.
Aber auch wir sollen auf Anweisung der USA immer mehr Geld für Waffen ausgeben statt für sinnvolle zwecke.

@fathaland slim

"Wer soll ihnen das denn sagen?"

Stimmt. Man sollte so etwas wie ein internet erfinden und dafür sorgen, dass die potenziellen Migranten handys & Mobilfunktverträge bekommen.

Ach nein -- gibts ja schon und haben ja schon alle. Na dann weiß ichs auch nicht...

weder Corona....

noch Mietpreise sind doch die Ursache dass es zu viele Habenichtse gibt - da muss man wo ganz anders ansetzen als bei "Tafeln" und Suppenküchen

Bald heisst die Überschrift:

"immer mehr Deutsche brauchen Suppenküchen". Warum nach New York schauen ?

In meiner Branche (Schausteller-Markthandel) wird die Mehrheit der kleinen Wirtschaftsakteure jetzt schon zu Hartz 4 gezwungen, da die großspurig angekündigte "Novemberhilfe" für unsere Branche nicht greift. Die größeren brauchen gerade ihr Rentengeld auf.

Das Gleiche gilt für fast alle anderen Soloselbstständige im (im weitesten Sinne) Kulturbereich. Die genauso großspurig angekündigte "Überbrückungshilfe III" ist für die eben genannte Gruppe eine Hilfe auf Hartz 4 Niveau.

Unter diesen Bedingungen nehmen wir natürlich sehr gerne die Hilfe der Tafeln in Anspruch.

Ueberall das Gleiche

New York... ist das viel anders in DE? Ruecksichtslose Investoren und Makler werfen Mieter raus, treiben die Mieten in die Hoehe
und das mit Wohlwollen der ReGIERung, die kraeftig mit absahnt. Kein Wunder, dass die Betroffenen Hunger leiden, nicht nur in NY.

Das Mutterland...

des Kapitalismus eben. Wer eine soziale Absicherung schon als Kommunismus verteufelt, dem ist nicht mehr zu Helfen.
Aber es zeigt uns allen deutlich, das der Markt alleine nicht in der Lage ist Grundbedürfnisse zu befriedigen. Solange Gewinne nur Privatisiert werden und die Bevölkerung für die Verluste haften darf wird es noch viel schlimmer werden.
Ich hätte den Menschen Bernie gewünscht, den seine Ideen sind Balsam für die Menschen, der Einigunsprozeß in den USA kann nur sozial- ökologisch gelingen, die Spaltung ist genau das was diese Ungerechtigkeit weiter befeuert. Das gilt im übertragenen Sinn auch für Europa, auch Europa kann nur sozial-ökologisch überleben....

Corona hat New York besonders hart getroffen?

Zitat: "Wie Irma haben etwa eine Million New Yorker in der Krise ihren Job verloren - und damit oft auch die Lebensgrundlage."

Die USA ist mit ihren Bundesstaaten föderal und noch mehr dezentral organisiert. Das heißt, die lokale Regierung hat eine größere Handhabe bei der Bewältigung von lokal bestehenden Problemen.

New York City und New York State sind Hochburgen der Democrats und haben mit Andrew Cuomo und Bill de Blasio 'Democrats" als Gouvernor bzw. Bürgermeister, welche auch gleichzeitig ausgesprochene Kritiker von Donald Trump insbesondere bei dessen Krisenmanagement in Bezug auf Covid-19 sind.

Wie kommt es, dass sowohl der Bundesstaat als auch die Stadt New York so hart von Covid-19 getroffen wurden, wenn die 'Democrats" doch die ganze Zeit vorgeben, die Corona-Krise besser gemanaged zu haben, ohne natürlich anzudeuten, was sie bessern machen würden.

Das fällt wahrscheinlich aber mal wieder nur mir auf, wie?

@ 08:56 von Granroca

Sie beschreiben damit durchaus eine Schwierigkeit des derzeitigen US-amerikanischen Systems. Aber einerseits könnte durch die innere Entkernung der GOP, die sich nach Trumps Abwahl nicht von dessen Übernahme 2016 befreien kann/will, dieses faktische Zwei-Parteien-System ins Wanken geraten, und andererseits unterscheiden sich Demokraten und Republikaner durchaus in ihrer Sozial-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, um nur mal drei Felder zu nennen

Neu Am 15. November 2020 um

Neu
Am 15. November 2020 um 08:51 von ablehnervonallem
Hysterie
Tja, so wird es bald überall aussehen in der Welt. Auch bei uns. Die Coronahysterie wird jetzt bis April so weiter gehen, Beschränkungen werden noch verstärkt werden (siehe gestern Österreich) und die Menschen verarmen zusehend. Aber das ist ja gewollt und viele Foristen, die noch in Ihrer Wohlfühloase sitzen, finden das alles auch noch richtig und toll.

////////////

Sie scheinen auch so ein Coronaläugner zu sein, sonst würden sie sowas nicht schreiben.
Es wird von einigen Foristen Themen dafür benutzt um sein Unmut über die Regierung und über die Corona Maßnahmen sich Luft zu machen. Immer wieder das gleiche Spiel.

Am 15. November 2020 um 08:47 von saschamaus75

Am 15. November 2020 um 08:47 von saschamaus75
@08:20 von qpqr27

>> Warum muss man in einer Großstadt
>> leben wenn man es sich nicht leisten kann
Weil die Meisten es sich bis vor kurzem noch leisten konnten?

>> zurück aufs Land und Kartoffeln
>> angepflanzt, dann bleibt der Napf nicht
>> leer
Das Land gehört aber auch schon jemandem. Also, sagen wir mal, es ziehen 1.000.000 New Yorker auf's Land, WOHIN genau? -.-
------
Das was der User qpqr27 von sich gibt liest sich fast so als ob eine Teilung der Gesellschaft gewünscht wird:
Die Reichen leben in den Großstädten und die Armen leben Außerhalb in der Prärie oder in den Vororten (auch Slums genannt).
In machen Filmen die in der Zukunft spielen wird das schön aufgezeigt. Dystopische Aussichten werden da "exzellent" dargestellt...

Möglicherweise wollen das ja einige auf diesem Planeten so haben -.-

@Augustus Cäsar - New York wird von Demokraten regiert

Trump löst deshalb das Problem auf andere Weise.
Er verweigert den New Yorkern deshalb den Covid 19 Impfstoff.

Zu dumm das in New York das Börsenglöcklein für das ganze Land läutet :-)

@andererseits um 07:34Uhr

Mit dem Lob für "bürgerschaftliches Engagement" verschweigen Sie aber gleichzeitig die Denkweise von einem Großteil der Bevölkerung! Danach löst der Staat keine Probleme, sondern er ist das Problem! Erst neulich lief im TV ein Bericht über Medizinstudenten, die auf der Straße und in Malls kostenlos "behandeln". Das anglikanische Weltbild hat sich auf jeder Ebene mit den ersten Einwanderern verfestigt. Mit Spenden beruhigt man auch das Gewissen!

Vorbild?

Die USA sind Vorbild der deutschen und europäischen Politik und der Liebling der Medien. Der Hunger in New York ist nur ein winziger Aspekt amerikanischer Politik, von deren Einwirken auf die Entwicklung anderer Länder durch deren inflationäre Sanktionspoltik ganz zu schweigen, unter der nicht die dort Regierenden leiden sondern die einfache Bevölkerung. Es ist Zeit, das Europa sich auf sich selbst besinnt und die Entscheidungen für die eigene Bevölkerung selbst bestimmt - die USA sind kein Vorbild!

leider wird den vielen..

Habenichtsen und Wenigkönnern dieser Welt nur die Suppenküche und der Bettelsack bleiben - das muss man "aushalten" können, wie der Psychologe sagt

@10:21 von qpqr27

>> die Gemeinnützigkeit entziehen, Steuern
>> erheben...
Ähh, X% von € 0,00 sind immer noch NULL! -.-

>> ...und zur Zahlung des Mindestlohns
>> verpflichten, dann hätt es sich schnell
>> "ausgetafelt"
Ähh, und 'ausgejugendarbeitet', 'ausgefußballt', 'ausmusiziert', ...
Sie wollen tatsächlich alle ehrenamtlichen Tätigkeiten abschaffen? oO

Die USA

sind immer schon ein Entwicklungsland, nur verkauft wird es anders.

@Frosthorn 10:31 .... dass Marie Antoinette.....

dies ihr zugeschriebenes Zitat nie gesagt hat beweist nur dass es auch in früheren Zeiten schon dummschwätzende Meinungsmache für die breite Masse gab

@10:50 von Blitzgescheit

Bei soviel Ignoranz kann ich mich leider nicht zurückhalten, sorry.
Dass es kein Wunder ist, wenn sich ein Virus in einer Stadt wie NY, in der sich die Menschen mehr oder weniger "Schulter an Schulter" durch die Strassen drängen, schneller und leichter verbreitet, als z.B. in Texas auf dem Lande, wo die nächsten Nachbarn Rinder sind und der nächste Mitmensch Kilometer entfernt zu finden ist, entzieht sich offenbar ihrer "Allwissenheit".

@ 10:50 von Blitzgescheit

"Wie kommt es, dass sowohl der Bundesstaat als auch die Stadt New York so hart von Covid-19 getroffen wurden, wenn die 'Democrats" doch die ganze Zeit vorgeben, die Corona-Krise besser gemanaged zu haben, ohne natürlich anzudeuten, was sie bessern machen würden.

Das fällt wahrscheinlich aber mal wieder nur mir auf, wie?"

Vielen Dank für die Aufklärung, vermeiden doch die Medien solche Differenzierungen. Alles was Schlecht ist wird Mr. Trump untergejubelt (auch wenn er dafür nicht verantwortlich ist/war), das "Gute" den Demokraten.

@10:54 von Schrammelvatti

>> In machen Filmen die in der Zukunft
>> spielen wird das schön aufgezeigt.
>> Dystopische Aussichten...

Und das Einzige, was WIR 'linksgrünen' ^^ dagegensetzen können, wäre StarTrek. oO

Die Welt könnte so schön sein. *träum*

@ der.andere

Vorbild? Die USA sind Vorbild der deutschen und europäischen Politik und der Liebling der Medien.

Dann kann ja nur noch die Runtermache kommen. Haben Sie sonst noch was zu bieten?

@ der.andere

Die USA sind Vorbild der deutschen und europäischen Politik und der Liebling der Medien. [...] Es ist Zeit, das Europa sich auf sich selbst besinnt und ...

... Liebling der Medien wird?

@Augustus Caesar, 07:55 Uhr - Land gegen die Wand gefahren

Die Verarmung der Mittelschicht ist kein New Yorker Phänomen. Trump hat eine gut funktionierende Wirtschaft von seinem Vorgänger Barack Obama übernommen, den US Haushalt in der Folge ohne Not exorbitant verschuldet (u.a. zugunsten seiner Trump Organization) und damit das "Pulver" verschossen, dass während der Corona-Pandemie so dringen benötigt worden wäre. Trump hat, man muss es leider sagen, sein Land gegen die Wand gefahren. Ausbaden muss dies nun vor allem die Mittel- und Unterschicht. Vor Biden liegt eine Mammutaufgabe.

07:34 von andererseits - Blicken sie tiefer

>>...andererseits zeigt die Aussage von Prof. Freudenberg, welch eklatantes Versagen und Desinteresse an der Lage ärmerer Schichten Trumps Politik geprägt hat und welch kolossale Aufgabe vor dem Team von Joe Biden/Kamala Harris liegt<<

Es ist sehr nett von ihnen, Herrn Trump eklatantes Versagen bezüglich ärmerer Schichten vorzuwerfen.

Leider beschreiben sie nur ein Teil der Medaille.

Auch unter Obama, Bush und Co. gab es dieses eklatante Versagen.

Warum?

Werfen sie einen Blick in die Tiefe........

....der Großstädte!

Einzusehen auf You Tube:

Tunnelmenschen in New York/Las Vegas/L.A. usw.

PS. Ein eklatantes Versagen sollte man auch der EU vorwerfen.
Auch hier kann man in den Tiefen der Großstädte Tunnelmenschen leben sehen!
Selbstverständlich gibt es das auch vor unsere Haustür......

PSS. Die einen haben zuviel zu viel, die anderen zuviel zu wenig!
Können wir das ändern?

um 08:17 von qpqr27

"Tafeln"......
gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen"

Ist schon eine verstörende Mißbalance in den Medien und vor allem im Netz. Der Fokus auf Corona mit allen sozialen Folgen...
Wer kümmert sich da noch um die armen Zyniker mit ihrer Langeweile und dem Herzen voll mit Nichts.
Danke, wieder mal daran erinnert zu werden, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Freier Handel

Der Vorteil bleibt bei freien Händlern. In wie weit das zu fehlende Produkt zur Verfügung steht. Ist es immer da wird das natürlich erst mal zum Nutzen der Zwecke sein. Die Frage ist hier dann mit unter eine dauerhafte erhöhte Kostenfrage. Es ist nichts falsches wenn dort Angebot und Nachfrage minimiert werden. Die Umsetzung auf den Weltmarkt haben dort wenn ein schleppendes Verfahren vor sich das den selben Gütern gegenüber stehen kann.

Das nutzen der Möglichkeit ist auf ihrer Seite !!!

Und in Deutschland?

Sieht es in Deutschland anders aus?
Nein!
Einfach die Zahlen auf Deutschland runter rechnen und schon sieht es bei uns nicht besser aus.
Die Grundprobleme sind genau die selben!!!

um 11:07 von qpqr2: leider wird den vielen.. Habenichtsen und

Wenigkönnern dieser Welt nur die Suppenküche und der Bettelsack bleiben - das muss man "aushalten" können ....
Sie machen sich um dieses Problem keine Gedanken, wie Ihr Kommentar zeigt.
Fragen Sie vielleicht mal, ob es nicht auch Menschen gibt, die infolge von Ereignissen oder Schicksalsschlägen unfreiwillig und unverschuldet zu "Habenichtsen" oder "Wenigkönnern" geworden sind?
Stellen Sie sich einfach mal vor, sie werden in ein armes Eltenhaus geboren. Arm deshalb vielleicht, weil einer der Elternteile eine schwere Krankheit hat, die ihn in Ihrer Kindheit zum Pflegefall macht. Stellen Sie sich weiter vor, Sie haben diese Krankheit geerbt und können schon mit 30 Jahren sich nur noch eingeschränkt bewegen.
Wie sollen Sie so für sich und ggf. eine Familie sorgen können, wenn sie im Beruf entweder kürzer treten müssen oder den Arbeitsplatz ganz verlieren?
Es gibt SO viele unverschuldete Schicksale unter den vermeintlich "Wenigkönnern".
Ihre Aussage ist m. E. sehr höhnisch

@08:50 von Koray

Ja, sicher hatten die antiken Griechen Demokratie. Die können Sie aber nicht damit vergleichen, was wir heute unter Demokratie verstehen. Wählen durften z.B. in Athen nur männliche Bürger, also Athener, die über einen bestimmten Grundbesitz und ein entsprechendes Einkommen verfügten. Alle Anderen, also Nicht-Bürger, Frauen, Sklaven und Nicht-Athener, hatten nichts zu sagen. Nicht viel anders war es im alten Rom, dort hatten auch nur die Besitzenden das Wahlrecht. Wesentlich demokratischer ging es da schon bei unseren germanischen Vorfahren zu. Dort durften beim Thing alle freien Krieger wählen, aber auch nur die.

@11:01 von karlheinzfaltermeier

>> verschweigen Sie aber gleichzeitig die
>> Denkweise von einem Großteil der
>> Bevölkerung!

Haben Sie Quellenangaben/ Belege für die Formulierung "Großteil der Bevölkerung"? oO

@pemiku, 10:24 Uhr - Vergleich mit USA unangebracht

Auch Deutschland ist kein Synonym für das Paradies. Aber unsere soziale Situation mit der in den USA gleichsetzen zu wollen, ist schon reichlich abwegig. Beim Kurzarbeitergeld hat man gesehen, wie gut Deutschland vorgesorgt hat und die sozialen Netze Wirkung zeigen. Krankenkassenzugehörigkeit, Arbeitslosenversicherung, duales Ausbildungssystem, Altersvorsorge, Arbeitsrechtliche Grundlagen (kein "hire and fire") und sozialer Zusammenhalt sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Wir brauchen und sollten da in der Tat nicht in die Ferne zu schweifen...!

@Made11, 11:38

Der Vorteil bleibt bei freien Händlern. In wie weit das zu fehlende Produkt zur Verfügung steht. Ist es immer da wird das natürlich erst mal zum Nutzen der Zwecke sein. Die Frage ist hier dann mit unter eine dauerhafte erhöhte Kostenfrage. Es ist nichts falsches wenn dort Angebot und Nachfrage minimiert werden. Die Umsetzung auf den Weltmarkt haben dort wenn ein schleppendes Verfahren vor sich das den selben Gütern gegenüber stehen kann.
Das nutzen der Möglichkeit ist auf ihrer Seite !!!

Ähhh … wie meinen?

Sie verwechseln Ursache und

Sie verwechseln Ursache und Wirkung: Der Staat hat durch den schleichenden Umbau des sozialen Sektors zu einem Untergebiet des neoliberal-kapitalistischen Wirtschaftsbetriebs und den damit verbundenen Kaputtsparphänomenen neue Armut mit geschaffen und damit u.a. die Tafeln hervorgerufen. Politisch betrachtet verdecken diese Formen bürgerschaftlichen Engagements wichtige Defizite unseres Systems, das sich immer noch als soziale Marktwirtschaft versteht, das Wort "sozial" aber immer mehr aushölt und verfremdet zu "jeder ist seines Glückes Schmied"; sozial und humanitär betrachtet bin ich froh und dankbar für alle Frauen und Männer, die sich bürgerschaftlich in den Tafeln, der Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftsinitiativen etc. engagieren und ihre Zeit, Fähigkeiten und auch so manchen Euro investieren.

Was hat Corona damit zutun?

Suppenküchen existierten schon vorher, ein großer Teil der Amerikaner kann einen 400$ Notfall NICHT verkraften. Dies ist ein normaler Zustand in den USA, und dank der Tatsache, dass zumindest die westliche Welt den USA in eine dystopische Zukunft folgt, auch in Europa.

Nein, der wirkliche Grund, warum Tafeln, Suppenküchen und Co existieren, sind die Superreichen, die Milliardäre. Diese wirken innerhalb der kapitalistischen Wirtschafts(un-)ordnung wie schwarze Löcher, saugen so Geld und Wohlstand auf. Sie sind die wahren Sozialschmarotzer, die tatsächlichen Parasiten in unserem System, die durch Korruption, auch bekannt als Parteispenden), ihre wirtschaftliche und politische Macht erhalten. Suppenküchen neben den Wolkenkratzern der Banken sind kein Widerspruch, sondern eine zwingende Notwendigkeit.

Wenn wenigstens der Journalismus frei wäre von Einfluss der Superreichen... Aber denen gehören ja auch die Medien. Dank der Neoliberalen volle Fahrt Richtung Dystopia!

@@11:07 von qpqr27

>> leider wird den vielen Habenichtsen und
>> Wenigkönnern dieser Welt nur die
>> Suppenküche und der Bettelsack bleiben

In was für einer Welt möchten Sie eigentlich leben?

Hoffnung und Zukunft für wenige Reiche und der Rest hat zu Dienen oder zu Sterben? oO

Revolution der Mitmeschlichkeit gebraucht

Wir brauchenen weniger Neoliberalismus und Egoismus. Statt Trumpismus wird weltweit eine Revolution der Mitmeschlichkeit und Verantwortlichkeit gebraucht. Das würde auch hierzulande den Coronaleugnern und Fremdenfeinden gut tun. Einfach angesichts einer Katastrophe mal ehrenamtlich anpacken, helfen, einfühlen...

Arzt im Corona-Einsatz
https://www.medizin-forum.de

@ 11:34 von morgentau19

Ja klar können wir das ändern, dass die einen zu viel und die anderen zu wenig haben. Es gibt noch Menschen und Parteien, denen soziale Gerechtigkeit eines der obersten politischen Prioritäten und auch Motive ist.

@Neumann, 11:38 Uhr - Der Vergleich hinkt...

Natürlich hat auch Deutschland mit dem Mietpreiswucher in den großen Städten zu kämpfen. Und sicherlich gibt es auch noch einige andere Schwachstellen. Aber seien Sie doch einmal ehrlich: Wir haben eine gesetzliche Krankenversicherung, Regelungen zur Altersvorsorge, Arbeitnehmerschutzrechte, soziale Sicherungsnetze, ein sicheres Rentensystem, gesellschaftlichen Zusammenhalt - und nun stellen Sie diese Werte einmal dem US-System gegenüber, ganz abgesehen davon, dass die Kriminalität, die soziale Schere zwischen arm und reich deutlich geringer sind, dazu noch die Naturkatastrophen, die Menschen über Nacht verarmen lassen... Ich wollte jedenfalls nicht in den USA leben. Es kann nur besser werden.

11.31 von gestört aber geil

Außer weiteren Realitäten leider nichts! Wollen wir über die seit Jahrzehnten ununterbrochenen Kriege reden, von der Destabilisierung des Nahen Osten, von den dadurch bedingten Flüchtlingswellen die Europa erreichen, von den zerstörten Ländern und vom Tot und Leid der Bevölkerung?

um 10:36 von qpqr27: weder Corona.... noch Mietpreise sind doc

>>>weder Corona....
noch Mietpreise sind doch die Ursache dass es zu viele Habenichtse gibt - da muss man wo ganz anders ansetzen als bei "Tafeln" und Suppenküchen <<<
----------------------------------
Ja, man muss da auch anderswo ansetzen:
Unser Sozialstaat hat nämlich sehr viel "Lücken".
Es gibt Menschen, die infolge von im Erwachsenenalter eintretenden Behinderungen und Krankheiten ihren Job verlieren. Nicht immer merkt der Betroffene sofort, wieso seine Leistung nachlässt, so dass er dann oft noch als "Faulpelz" eingestuft wird.
Hat jemand so seinen Job verloren, ist auch die Wohnung schnell weg und er landet, wenn er Pech hat, "auf der Straße".
Oftmals werden solche Menschen von den Ärzten nicht mal ausreichend untersucht, so dass eine evtl. behandelbare Krankheit erst gar nicht festgestellt werden kann.
Die Abwärtsspirale dreht sich weiter...
Solchen Menschen zu helfen, wäre möglich. Es würde aber den Steuerzahler zusätzliches Geld kosten. Sie sind sicher auch dafür!?

@11:54 von andererseits

"Es gibt noch Menschen und Parteien, denen soziale Gerechtigkeit eines der obersten politischen Prioritäten und auch Motive ist."
Bei den Menschen gebe ich ihnen vollkommen recht, aber bei den Parteien zweifel ich sehr. Meiner Erfahrung nach geben Parteien, sobald sie an der Macht sind, nach und nach viele ihrer Prinzipien auf. Mir fallen da z.B. "Sozial"demokraten und Grüne ein. Letztere waren mal politische Hoffnungsträger und sind nicht zuletzt auch aus der Friedensbewegung hervorgegangen. Als sie dann an der Macht waren...

@saschamaus um 11:44Uhr

Genügen Ihnen die Summe der Evangelikalen und die Trump-Wähler nicht?

@11:44 von Bernburger49

>> Wählen durften [...] nur [...] Athener, die
>> über einen bestimmten Grundbesitz und
>> ein entsprechendes Einkommen verfügten.

Also die Richtung, in die sich die USA derzeit mit großen Schritten bewegt, wenn nicht schnellstmöglich eine grundlegende Kurskorrektur erfolgt? Einfach weiter Richtung Abgrund? -.-

Es wird sich an dieser großen

Es wird sich an dieser großen " Reichtumsschere " m.E. nichts ändern, da es sich im Verständnis der meisten US Amerikaner exakt um den " american way of life " handelt. Jeder sorge für sich selbst.

Die Hochburgen !

„ New York City und New York State sind Hochburgen der Democrats und haben mit Andrew Cuomo und Bill de Blasio 'Democrats" als Gouvernor bzw. Bürgermeister, welche auch gleichzeitig ausgesprochene Kritiker von Donald Trump insbesondere bei dessen Krisenmanagement in Bezug auf Covid-19 sind.
Das fällt wahrscheinlich aber mal wieder nur mir auf, wie?“

Es gibt Vieles, was mal wieder nur Ihnen auffällt.
Bezüglich der „Hochburgen der Demokraten“ hätte Ihnen auffallen müssen, dass von 1994-2001 Rudolph Giuliani Bürgermeister von New York war, ein sehr rechts stehendes Mitglied der Republikaner und seit 2018 „Star“-Anwalt von Trump.
Von 2002-2013 war Michael Bloomberg Bürgermeister von NY, ebenfalls Rep-Mitglied. Soviel zu den Hochburgen der Demokraten.

Der wirtschaftlichen Entwicklung verdankte Trump seine Wähler.

@11:33 von Adeo60
Selbst Schwarze und Latinos verdienten am Ende mehr als unter Obama/Biden und haben ihn deshalb zum Teil auch gewählt.

Was die Schulden betrifft, haben Obama/Biden die Schulden verdoppelt von ca. 10 auf 20.000 Milliarden. Da hat Trump einfach nur weitergemacht.

Eine "Mammutaufgabe" liegt in den USA tatsächlich vor jedem zukünftigen Präsidenten.

08:17 von qpqr27

<< "Tafeln"......
gehören verboten - dann würde sich das Problem auf die eine oder andere Weise ganz schnell selber lösen <<

,.,.,

Die Hungernden würden dann sterben, und die Kehrmaschine braucht sie nur noch am nächsten Morgen aufzukehren.

Ein derartiger verbrecherischer Text darf hier im Forum veröffentlicht werden.

Andererseits weiß man dadurch Bescheid, wie viele Menschen - qppr ist ja nicht der Einzige, der offen vertritt, dass "lebensunwertes Leben" ja von alleine stirbt, wenn man es nicht unterstützt - derzeit in Deutschland die unerträglichen Unmenschlichkeiten der Dreißiger Jahre wieder einführen will.

Und wieder andererseits macht sich die Tageschau schuldig, dass solche unmenschlichen Gedanken bei anderen zünden, die auch schon immer fanden, dass viel zu viele Arme und Kranke überleben.

@12:04 von karlheinzfaltermeier

>> Genügen Ihnen die Summe der...

Upps, Verwechslung: Sie waren bei Gesamt-USA, ich nur bei New York. oO

Die Götze "Rendite" kennt halt Gewinner und Verlierer

Und da die Maßlosigkeit der "Investoren" signifikant zugenommen hat (Beispiel, in den 80ern war man froh und glücklich über solide 3-4% Eigenkaitalrendite, 6% waren schon sehr gut, frohlockte die Börse für 2017, "dass fast drei Viertel aller DAX-Unternehmen für 2017 eine Eigenkapitalquote von mehr als 25 Prozent ausweisen".

Es gibt auch Unternehmn, die machen über 50% *Umsatzrendite*. Apple hatte das mal, aktuell "nur" noch ca. 25%, und -huch- z.B. Vonovia, 1,3 Mrd. Gewinn bei ca. 2,3 Mrd. Mieteinnahmen.

Die Zeche muss bezahlt werden. Mit in USA Suppenküche, SNAP (US Essenmarken) oder hier Niedriglohnsektor (Hallo SPD-Agenda2010), Tafeln und flaschensammelnde Rentner (auch hier "Dank" an SPD-Riester). So toll.

10:50 von blitzgescheit

„ New York City und New York State sind Hochburgen der Democrats und haben mit Andrew Cuomo und Bill de Blasio 'Democrats" als Gouvernor bzw. Bürgermeister, welche auch gleichzeitig ausgesprochene Kritiker von Donald Trump insbesondere bei dessen Krisenmanagement in Bezug auf Covid-19 sind.
Das fällt wahrscheinlich aber mal wieder nur mir auf, wie?“

Es gibt Vieles, was mal wieder nur Ihnen auffällt.
Bezüglich der „Hochburgen der Demokraten“ hätte Ihnen auffallen müssen, dass von 1994-2001 Rudolph Giuliani Bürgermeister von New York war, ein sehr rechts stehendes Mitglied der Republikaner und seit 2018 „Star“-Anwalt von Trump.
Von 2002-2013 war Michael Bloomberg Bürgermeister von NY, ebenfalls Rep-Mitglied. Soviel zu den Hochburgen der Demokraten.

Logisch Folge

Guten Tag
Ich verstehe viele der gelesenen Kommentare nicht.
Es ist doch das primäres Ziel eines kapitalistischen Systems einige "Leistungsträger" (Was immer das ist) reich zu machen.
Dafür müssen andere nun mal hungern.
Aus wirtschaftlicher Sicht somit alles OK

08:31 von qpqr27

"das Problem sind nicht....

die weißen Durchschnittsnewyorker die dort schon immer lebten sondern all die anderen die dort eigentlich nichts zu suchen haben"

,.,.,.,

Schön für Sie, dass Sie ihr faschistoides Gedankengut hier so unbehelligt äußern dürfen.

Wer genau hat denn Ihrer Meinung nach in New York nichts zu suchen?
Man sollte doch glauben, die Eroberer sollen wieder abhauen.

Aber nein, die Weißen wollen Sie ja dalassen.

07:45 von nepal82 die Versorgungslage !

Selbige ist vermutlich nicht schlechter als sonst, was nicht klappt ist wohl eher die Versorgung der Bürger mit dem nötigen Kleingeld. Da allgemein davon ausgegangen wird, das arme mit Geld nicht besonders gut umgehen können und das ein soziales Gefälle die Wirtschaft dynamisiert, gibt man lieber für Suppenküchen und sonstige Almosen statt den betroffenen ausreichend Kohle zu geben, damit es der Gemeinschaftsverpflegung nicht bedarf.
Aber vielleicht ist das ja auch alles richtig so, auch bei uns bedarf es ja der "Tafeln" auch außerhalb jeder Pandemie.

Die Schere der Umverteilung ...

Das ist schon seit den Anfängen der Sozialpolitik das Thema , ..teile im sozialen Verständnis für andere .
Aber das kann nur der Mensch welcher sich eingebunden fühlt im gesellschaftlichen Gefüge .
Klassisch gesprochen:
Amerika kennt nur den Erfolg der Familienbande !
Das Recht zur Maximierung des Reichtums !
Eingebundene soziale Perspektiven sind Werbeversprechen mit dem Kalkül so mehr Einfluss zu bekommen , ..die Geldhähne laufen aber weiter im Gefüge der profitorientierten Geschäftsfelder !
Werde sozial im denken , ..
dann verlierst du den Status des machbaren Erfolges , ..ist nicht vielversprechend, ..dann lässt man es lieber .
Außerdem stimmt die Beurteilung der Parteien mit Anspruch ; sind diese an der Macht arbeiten sie wieder im System des Geldes zum eigenen Nutzen .

Re : andererseits !

Ja da liegt eine gewaltige Aufgabe vor dem neuen Team in den USA.
Leider wird dies sehr sicher noch dadurch erschwert, dass die Reps Vieles Gute blockieren werden, wo sie nur können, denn die Reps wollen ihre Doktrin der Konservativen weiter erhalten. Mit dazu beitragen werden all die doch angeblich so super gläubigen Evangelikalen mit ihren mittelalterlichen Ansichten und Predigen, die weit bis in die hohe Politik reichen, und durch Korruption und Bestechung befeuert werden.
Hinzu kommt, dass sehr viele Weiße gar kein Interesse haben, andere wirklich an zu erkennen und gleich zu behandeln und auf Augenhöhe sie zu respektieren.

@krittkritt, 12:24 Uhr

Sie sollten aber bitte nicht vergessen, dass Obama eine Weltwirtschaftskrise zu meistern hatte und erfolgreich damit war. Trump wurde ein wohlbestelltes Feld übergeben. Er zehrte von der Arbeit seines Vorgängers. Der Schuldenhaushalt wurde von ihm bereits vor Corona aufgebläht. Die Corona-Krise als solche hatte Trump nicht zu verantworten, sie traf die ganze Welt. Allerdings hat sein Umgang mit der Pandemie das wirtschaftliche Desaster entscheidend mitbestimmt.

12:24 von krittkritt

>>Was die Schulden betrifft, haben Obama/Biden die Schulden verdoppelt von ca. 10 auf 20.000 Milliarden.<<

Das ist nicht das doppelte sondern das 2.000-fache.

"Die Tafeln" , ..das Eingeständnis ..

Mit Beginn der " Suppenküche " in Deutschland 1983 begann auch hier der Prozess der Rückführung sozialer Errungenschaften der herrschenden Zustände !
"Haste keinen Job der richtig Knete bringt , haste den Rest zu nehmen " , ..Mittelstandsdiskussion schon vor über 20 Jahren , und der schrittweise Umbau zur sozialen Orientierung nach unten .
Slogan :
" Wir machen auf sozial , ..aber nicht wirklich " .
Wer das jetzt wirklich so umsetzt. ..ja da will man niemanden direkt ansprechen , ..alle verstecken sich hinter der Gruppierung der man selber angehört , ..diese hat schließlich mehrere Politfelder abzuarbeiten , ..und schon ist es vorbei mit der sozialen Frage .

10:32, peter04

>>es ist leider menschlich und ein weit verbreiteter "Lösungsansatz", den (vermeintlich) einfachsten Weg zu gehen.<<

Niemand, der flüchtet, glaubt, er würde einen einfachen Weg gehen.

>>Dies ist auch die Ursache unserer Flüchtlingskrisen. Würden die Menschen die Probleme in ihren Heimatländern angehen (Diktaturen, fascho-religiöse Systeme), wie es die Menschen in Europa vor Jahrhunderten getan haben, könnten die Migrationsursachen nachhaltig abgeschafft werden.<<

Hätten Sie denn der deutsch-jüdischen Bevölkerung vor 85 Jahren geraten, im Lande zu bleiben, um die faschistische Diktatur anzugehen? Sie wissen, wie es echten oder vermeintlichen Systemgegnern bspw. in Syrien ergeht?

>>Derzeit werden die Fluchtbewegungen von den Diktaturen sogar dazu mißbraucht, die Gesellschaften der freien Welt zu schwächen/bekämpfen, mit dem Ziel in Europa ebenfalls fascho-religiöse Systeme zu errichten.<<

Sie reden vom Masterplan der islamischen Weltverschwörung? Ein beliebter Mythos.

@ qpqr27

China macht es genau umgekehrt und hat Erfolg damit... und mit Kartoffeln aus eigenanbau bekommt man kaum Sozialleistungen oder Gesundheitsversorgung bezahlt...

Kapital will sich vermehren...

Wenn es gelingt den Bürger auf der Strasse so anzusprechen , dass dieser an die Werbeversprechen der Geldmaschinerie glaubt , ..dann denkt dieser Bürger er ist dabei , ..beim Geldsegen für ihn !
Vermittlung von sozialer Verantwortung ist mühsam ; Rendite schnell erwirtschaften um dann sozial abgesichert zu sein , ...das kommt an !
Die Denkschablonen werden eingeimpft , ..Geld soll sich vermehren aber im Besitz der Grundstückseigner und Produktionsmittelbesitzer bleiben ..daran nicht rütteln!
Wer dann hinten runterfällt , ..der verliert im System und landet evtl. bei der Suppenküche ; oder der Tafel .
Längst in Deutschland salonfähig gemacht , ..die soziale Frage stört noch , ..muss weiter zurückgeschraubt werden , ..Prinzip Geld !

@suomalainen 7:35

Sie nennen das Grundübel aller Armut, was auch für uns gilt. „Die Bleibe“ (wie sang Biermann „irgendein Loch braucht der Mensch doch“). Dieses „Loch“ wird heutzutage missverstanden, es wird ausgenutzt, um auch das letzte Loch teuer zu vermieten.( Übrigens wird in D ein Vermieter steuerlich bestraft, wenn er seine Wohnung in den Augen des Staates zu billig vermietet).

@Augustus Cäsar 7:55

Unsinniger geht es nicht?

@gestört aber geil 8:14

Die älteste Demokratie existierte in Athen.

Alles Bekannt

Aber auch hier gibt es Suppenküchen und Tafeln,die nichts anderes als Armen Speisungen sind . Amerika ist gleich um Ecke . Alles so von den Politikern gemacht worden, nicht nur von Trump sondern auch hier von Frau Merkel .

13:14 von Boxtrolls

"Längst in Deutschland salonfähig gemacht , ..die soziale Frage stört noch , ..muss weiter zurückgeschraubt werden , ..Prinzip Geld !"

,.,.,

Wohlfeile Verbreitung ideologischen Denkens.

Das schmeckt einigen, etwas zu behaupten, was überhaupt nicht zutrifft.

Leere verlogene Schlagwörter - denen traut man zu, die Gehirne zu vernebeln.

Bei einigen klappt das - weil die nicht überprüfen, ob es stimmt. Sie hören es gerne, dass Deutschland immer kapitalistischer und geldgieriger geworden sein soll.

Mit der Wahrheit können sie nicht umgehen:
dass die Deutschen humaner werden.

qpqr27 ...

... ist wieder mit Provokationen unterwegs. Diskussion überflüssig.

13:29 von VictorJara

"Alles Bekannt"

Aber auch hier gibt es Suppenküchen und Tafeln,die nichts anderes als Armen Speisungen sind . Amerika ist gleich um Ecke . Alles so von den Politikern gemacht worden, nicht nur von Trump sondern auch hier von Frau Merkel ."

,.,.,

Was soll von Frau Merkel gemacht worden sein:
die Einrichtung der Suppenküchen oder die Verarmung vieler Deutscher?

*seufz

@urbuerger 9:15

Da ging es um die gutbetuchten Bürger mit Zweitwohnsitzen, also die Creme de la Creme.

Wird NY nicht von den Demokraten regiert?

Also ich verstehe nicht wie es dann soweit kommen konnte?

@NeNeNe 9:00

Deutlicher kann man es kaum beschreiben. Es funktioniert so gut, weil die Besitzer der Geldmacht keine Mühe, haben die Besitzlosen gegeneinander auszuspielen.

Suppenküchen ?

Und das in eien Stadt/Staat der jahrelang schon von Demokraten regiert wird.

Warum? Was hat Bill de Blasio seit 2014 denn gemacht das es sein Stadt so besonders hart trift.

@13:47 von schneegans

"Deutlicher kann man es kaum beschreiben. Es funktioniert so gut, weil die Besitzer der Geldmacht keine Mühe, haben die Besitzlosen gegeneinander auszuspielen."

Richtig, das ist schon sehr alt und heißt "teile und herrsche".

Funktioniert auch hier super!!!!

Erschreckend .... die Versorgungslage ?

von nepal82 @
Vieleicht liegt das an der jahrelangen Regierung von Bill de Blasio.

Viele ander Staaten haben viel weniger Probleme.

So wie bei uns Bundesländer wirtschftlich erfolgreich sind so wie Bayer gibt es auch Länder wie Bremen und Berlin die nur Schulden haben.

@fathaland slim

"Hätten Sie denn der deutsch-jüdischen Bevölkerung vor 85 Jahren geraten, im Lande zu bleiben, um die faschistische Diktatur anzugehen? Sie wissen, wie es echten oder vermeintlichen Systemgegnern bspw. in Syrien ergeht?"

man muß nicht gleich das extremste aller Beispiele heranziehen. In islamischen Staaten werden schon natürlicherweise >50% der Menschen unterdrückt - weil sie weiblich sind.
und: wenn die Europäer im Mittelalter so gedacht hätten, würden wir noch heute in einer klerikalen Diktatur leben.

"Sie reden vom Masterplan der islamischen Weltverschwörung? Ein beliebter Mythos."

ah? Rufen Sie doch gerade mal in Bergkarabach an, wenn Sie Zeit haben. Oder in Syrien? Diversen afrikanischen Staaten? der Ost-Türkei? Indonesien? Malediven? etc pp

@ gestört aber geil (08:02)

"Und wenn die Republikaner regieren würden, wär's ganz genau so."
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Vermutlich. Aber die Kommentare wären anders. Ich bin dafür, Armut und Hunger unpolitisch zu betrachten.

@Deutsche-Elite 10:24

Und für 650 € bekommt dort wo es Arbeit gibt kaum noch eine Heimstatt.

eigenes Verschulden oder Krankheit

Es ist schon interessant wie schnell man sich selber angeblich zu einer kranken Person oder Geschädigten zählen kann wenn sowie so schon jeder von betroffen ist. Im allgemeine kann das dann auch ausgenutzt werden oder ich mache mir auf diese Weise ein schönes angenehmes Leben wie es mir nur möglichst sein kann. Warum nicht? So lange die Bereitstellung immer vorhanden und gewährleistet sein muss. Nun gut : präsidiales System und Demokratie , ist dort auf dieser Grundlage von tun ein Unterschied? Nur gut das ich eigene Erfahrungswerte seit sieben Monaten sammle. Wer weiß was angeblich Geschädigte Menschen die nächsten sieben Monate vor haben. ?! GLÜCK sicherlich nicht...

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