Ihre Meinung zu: Arbeiten im Homeoffice: Heil rückt von Rechtsanspruch ab

14. November 2020 - 11:49 Uhr

Arbeitsminister Heil hat der Union einen Kompromiss vorgeschlagen: Er will nicht mehr einen Rechtsanspruch auf 24 Tage Homeoffice im Jahr durchdrücken. Stattdessen sollen Arbeitgeber Konditionen mit ihren Angestellten aushandeln.

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Kommentare

Arbeiten im Homeoffice?

Und wieder will die SPD menschen Ihren willen aufzwingenß

Sie sollten mal bei den Jugendämtern und Frauenhäuser nachfragen was Homeoffice bei Kinder und geprügelten Menschen für folgen hat.

Das war von Anfang an eine Schnapsidee

Wie viele Millionen an Beraterkosten mag es wohl wieder mal gebraucht haben, bis sich diese Erkenntnis beim Minister Heil durchgesetzt hat?

Heil gib Hartz vom Himmel

Die Diskussion könnte länger in Anspruch nehmen als die Impfstoffentwicklung und Ausgabe. Das Problem : Corona Die Lösung : flächendeckende Impfung . Notwendig etwas Zeit ,reichlich Geld ,möglichst mehrheitliche Völkische Disziplin rund um AHA & Social Distancing not Dancing ,bis es dann soweit ist, wäre es ratsam und hilfreich übliche Korinthenkriege rund um Lohnersatzleistungen tunlichst zu vermeiden. Das Gebot der Stunde. Ob das man so klappt ?

@um 11:02 von werner1955

"Und wieder will die SPD menschen Ihren willen aufzwingenß "
Also ich behaupte jetzt einfach mal, die absolute Mehrheit, denen der Luxus Homeoffice vergönnt/möglich wäre, läßt sich da gar nichts aufzwingen, sondern begrüßt diese Art der Arbeitsausführung. Mit Kusshand....

"Sie sollten mal bei den Jugendämtern und Frauenhäuser nachfragen was Homeoffice bei Kinder und geprügelten Menschen für folgen hat."

Ich glaube kaum, daß Homeoffice allein irgendwelche Schäden bei Kindern hervorruft oder zu mehr häuslicher Gewalt führt. Das dürfte eher an den Umständen liegen, die das aktuelle Virus und damit einhergehende Maßnahmen bewirken. Z.B. daß die Familie sich den ganzen Tag auf die Pelle rücken muss. Da bricht so einiges hervor ....

Kein Recht auf Heimarbeit!

Ein Recht auf Arbeit wäre wesentlich dringender.
Oder noch besser: Eine Pflicht der Arbeitgeber ausreichend Arbeitsplätze mit vernünftigen Gehältern zur Verfügung zu stellen.

toll

und wahrscheinlich doppelte Beraterkosten...

Erst für die glorreiche Idee,
dann für die Rücknahme der Schnapsidee...

11:02 von werner1955

immerhin kann man dann häusliche Gewalt und Gewalt am Arbeitsplatz zusammenfassen
:-)
ohnehin war der Vorschlag von Heil, wie schrieb einer hier "ne Schnapsidee"

@ nie wieder spd 11:24

Genau! Zurück in die erfolgreichen Zeiten des Kommunismus!! Hat ja grandios funktioniert!

Die AG müssen einfach verpflichtet werden, so viele Leute einzustellen, wie das Volk es möchte und das zu bezahlen, was das Volk für richtig hält.

Damit haben wir auf weltweiten Märkten ein unschlagbares Argument, warum die Produkte Made in Germany zehnmal so viel kosten wie bislang.

Aber die anderen werden das sicher gerne zahlen. Daumen hoch!

11:24 von nie wieder spd

Ein Recht auf Arbeit wäre wesentlich dringender.
.
und noch besser ne Lösung wie in der DDR !
"Das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"
mich wundert dass gerade die LINKE sich da sehr bedeckt hält

Mittlerweile schrumpft

das Vertrauen in unsere politische Führung enorm, zumindest bei uns. Teils völlig sinnbefreite Aktionen, die nichts bringen und die Verweigerung von Sinnvollem, das helfen würde, aber eben nicht einfach geht, läßt mein Vertrauen in unsere Regierung extrem sinken.

@ Wolfes74 11:22

Vielleicht waren mit „Menschen“ ja zumindest zum Teil auch die AG gemeint, die das ganze bezahlen müssen - verrückte Idee, oder?

Jeder, der im homeoffice arbeitet, hat nämlich einen Anspruch auf die Ausstattung eines entsprechenden Arbeitplatzes ... inklusive Technik, Stuhl, Bildschirme, Beleuchtung ...

Es sollte doch jeder AG selbst entscheiden, ob und wen er ins homeoffice schickt. Übrigens ist auch auch Seiten der AN nicht jede Persönlichkeitsstruktur dafür geeignet und das sollte der entscheiden, der den Spaß bezahlen darf, denke ich jedenfalls.

um 11:24 von nie wieder spd

Ein Recht auf Arbeit wäre wesentlich dringender.
Oder noch besser: Eine Pflicht der Arbeitgeber ausreichend Arbeitsplätze mit vernünftigen Gehältern zur Verfügung zu stellen.
-----------
Das hat man im Osten Deutschlands 40 Jahre lang so durchgeführt, das Ergebnis ist bekannt.
Aber ein staatlich garantierter Rechtsanspruch auf Homeoffice ist ein erster Schritt in diese Richtung.
Das sollte man den Tarifparteien überlassen diesbezüglich Lösungen zu finden

Arbeitsschutzmassnahmen f. HomeOffice sind wichtig

Das die Arbeitnehmerinnen/er eine Anspruch a. e. Gespräch z. HomeOffice bekommen sollen ist eben so Unsinn. Hier werden dann auch gesundheitliche Probleme der Arbeitnehmerinnen/er besprochen, obwohl dies den Arbeitgeber nichts anzugehen hat.

Der Anspruch auf einen Antrag zum HomeOffice besteht eh schon.

Was fehlt ?

Gesetzlich geregelt sein muss ggf. u.a. in Sachen Arbeitsschutz/Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit dem HomeOffice:

A) Die gesundheitlichen Probleme der Arbeitnehmerinnen/er gehören u.a. im Gespräch zum Betriebsarzt o. wenn dies nur extern möglich ist, zum Facharzt f. Arbeitsmedizin o. zu externen Anbietern als Betriebsärzte.
Diese geben dann an den jeweiligen Arbeitgeber die Empfehlungen, wie der HomeOffice-Arbeitsplatz im Rahmen der Gesundheit zu gestalten ist.

B) Zudem kommt noch, dass es überhaupt einen Mindesstandard als (z.B. bauliche/räumliche) Vorgabe f. d. Arbeitgeber geben muss, wie der HomeOffice-Arbeitsplatz zu Hause zu gestalten ist o. zu sein hat.

@11:02 von werner1955

"Und wieder will die SPD menschen Ihren willen aufzwingenß"

Ein Rechtsanspruch heißt, dass man es darf, nicht dass man es muss. Es mag Leute geben, die überhaupt kein Homeoffice wollen. Aber das ist doch kein Grund dafür, dass diejenigen, die es wollen (zum Beispiel ich), nicht dürfen.

Im Gegenteil sind es offenbar Sie, die anderen aufzwingen wollen, dass sie nicht im Homeoffice zu arbeiten haben.

Der CDU-Weg, auf Freiwilligkeit der Arbeitgeber zu setzen, hat noch nie funktioniert, um etwas zu verändern, und wird es auch dieses Mal nicht tun. Und wenn man den Arbeitnehmern doch mal konkrete Rechte gibt (z.B. Mindestlohn), ist es seltsamerweise nie zu den angekündigten Weltuntergängen gekommen.

Heils Versuch sich bemerkbar zu machen

Wie schon eine Kommentatorin oder Kommentator geschrieben hat ist es Schwa.......
Zur Zeit möchte sich die SPD wieder ins Bewusstsein bringen.
Übrigens ein Freund ist Metzger er sagt das sei bei ihm gar nicht möglich.

2020 digitales Zeitalter

Es sollte bei den AG ein Ankommen in 2020 stattfinden.

Es geht nicht darum, dass ein“ Muss“ auf Home Office besteht, sondern eine Flexibilität zum“ Kann“, es sollte ein Umdenken angekurbelt werden, diese Möglichkeit zu unterstützen und auszubauen.

Fortschrittliche AG ermöglichen dies, die Resultate sind selbst jetzt für Skeptiker effizient und positiv. Die Motivation ist enorm gestiegen.

Betrifft natürlich bestimmte geeignete Berufe und spezielle Persönlichkeitsstrukturen. Wer das nicht will, kann gerne weiterhin täglich zum Gruppenplausch in der Kaffeeküche morgens und abends im Stau stehen.
Aber an 1-2 Tagen ist auch „ Deep work“ nicht schlecht.

Es sollte einfach ( in geeigneten Berufen) flexibler gehandhabt werden. Es gibt Firmen, die das vormachen und sehr engagierte Mitarbeiter dadurch finden. Fixe Meetingtage, feste Strukturen, gute IT.

Zum Vorteil aller, hygienischer, zum Vorteil der Umwelt, kosteneffizienter, weniger Verkehr, mieteinsparend und vieles mehr.

Homoffice wenn gebraucht "JA" ansonsten "Nein"?

Schade, dass die SPD mal wieder den Umfaller macht. Ich selbst arbeite in einem Betrieb der Home-Office anbietet und dieses unter "Corona" die Betriebssicherheit darstellt, da ansonsten nicht genügend Arbeitsplätze vorhanden sind (Abstandregeln). Trotzdem sträuben sich einige Vorgesetzte immer noch und unterstellen, dass die Kontrolle der Arbeitsleistung verloren geht. Tatsächlich haben erste Erhebungen ergeben, dass die Arbeitsleistung gestiegen ist und die Arbeitsleistung gemessen an die Arbeitszeit erhöht ist. M. E. nach ist die Haltung der Vorgesetzten eine Verteidigung Ihrer anscheinend dann nicht mehr gebrauchten Position. Jeder hat sein Aufgabengebiet was geschafft werden muss. Insofern kein Unterschied. Mitarbeite sind ausgeruhter w/ fehlenden Anreise- u. Pendelstress. Vereinbarung mit Familie stimmt motivierter. Schade für diesen Umfaller. In anderen Ländern funktioniert es seit Jahren. Alte Leute an der Macht alte Zöpfe bleibe. Es geht im 24 Tage im Jahr.

11:02 von werner1955

Und wieder will die SPD menschen Ihren willen aufzwingenß
Sie sollten mal bei den Jugendämtern und Frauenhäuser nachfragen was Homeoffice bei Kinder und geprügelten Menschen für folgen hat.

Sie vergessen zu erwähnen, dass die Zunahme häuslicher Gewalt in engem Zusammenhang mit der Coronakrise und dem Lockdown steht. Es macht einen Unterschied, ob Menschen aufgrund von Schul- und Kitaschließungen zuhause bleiben müssen und zusätzlich zu der eigenen Arbeit auch Kinder beaufsichtigen bzw. beim Lernen unterstützen müssen.

Oder aufgrund von Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust oder Quarantäne in einer kleinen Wohnung stärker aufeinander hocken. Finanzielle Sorgen und der damit verbundene Stress ist ein weiterer hoher Risikofaktor für häusliche Gewalt.

Zudem ist zu unterscheiden, ob Homeoffice selbst gewählt ist um Arbeitswege zu sparen bzw. weil jemand einen ruhigen Arbeitsplatz ohne Störung von KollegInnen bevorzugt oder ihm/ ihr dies aufgezwungen wurde.

Schade

Sehr schade übrigens, dass er das zurückzieht.
Corona konnte helfen, die Vorteile herauszufinden. Doch es den AG zu überlassen wird wohl nicht funktionieren.
Die meisten AN werden es auch nicht nutzen wollen, es geht um eine flexible Möglichkeit. Um modernes Arbeiten. Um Ankommen in der modernen Welt. Es wäre ortsunabhängiges Arbeiten möglich, es würde vieles erleichtern, vereinfachen.

11:28 von Sisyphos3 11:02 von werner1955

immerhin kann man dann häusliche Gewalt und Gewalt am Arbeitsplatz zusammenfassen
:-)

Sind Sie ganz sicher, dass Ihr Smiley hier angebracht ist?

Rechtsanspruch auf Homeoffice

Wie dieser im Detail formuliert werden sollte, weiß ich nicht.

Definitiv kann das nicht jeder
in Anspruch nehmen.

Wenn das nicht präzise formuliert wird, gibt es jede Menge Klagen.

Wenn dann noch ein Banker (Spiegel-Artikel) fordert, dass das besteuert werden soll, dann
gute Nacht.

Einsicht

Schön, dass der SPD Politiker Heil Einsicht zeigt. Es ist schon bemerkenswert, wenn SPD-Mitglieder einräumen, dass auch andere wesentliche Teile der Gesellschaft gute Ideen entwickeln können. Ein weiterer Schritt der Einsicht wäre, in derartigen Zusammenhängen keine Gesetze zu beschließen. Der allgemein verfügbare logische Menschenverstand macht solche Gesetze überflüssig, speziell in der Wirtschaft.

Dieses Gesetz ist sehr gut und richtig

Dieses Gesetz ist gut und sehr richtig

a) zum Schutz von Arbeitnehmern (auch Pandemieschutz),
b) um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen,
c) um werdende Mütter zu schützen,
d) um flexibleres Arbeiten zu ermöglichen.

Von daher muss die SPD hier hart bleiben und notfalls auch mal gegen die Union und AFD stimmen. Denn diese 24 Tage sind nur eine Untergrenze nach unten und jede Firma kann selber mehr Home-Office Tage festlegen.

Außerdem hat es in der Tat noch nie funktioniert auf Freiwilligkeit zu setzen weil die CDU/CSU und AFD Arbeitgeber wegen Parteispenden unterstützen gegen die Arbeitnehmer. Und es gibt viele Bereiche wo sowas möglich ist:

IT-Bereich (Systemadministration, Software-Betreuung, Computer-Administration und Betreuung auch im Hardware-Bereich)
Callcenter
Übersetzungsbüros
Steuerberater
Rechtsanwälte
Notariate
Banken
Versicherungen
Flughäfen (Verwaltungsmitarbeiter)
Lehrkräfte an Schulen (Home-Schooling)
Verwaltungsmitarbeiter von Krankenhäusern

Was gibt es bloss für Politiker ..

Wer kann sich dies Art von Politiker eigentlich noch leisten ?
Deutschland !
Man redet Menschen nach dem Munde , ..oder diskutiert Dinge die dem Betrieb überlassen werden sollten .
Die Arbeitsverhältnisse ..bzw. Ausgestaltung der Abläufe sollen doch zwischen den Tarifpartnern ausgehandelt werden .
Oder denkt ein Politiker an die
Arbeitsverhältnisse ohne Tarifbindung ?
Nein , ..öffentlich wirksame Präsenz ohne Substanz , ..so geht das schon seit Jahren in Deutschland .
Das Ausland lacht sich schon schlapp über diese Theoretiker ...

Kinder wären besser betreut und so weiter

Wenn Eltern mehr Zuhause arbeiten können, dann können Kinder besser betreut werden (gerade kleine Kinder) und Schüler sind nicht alleine wenn sie nachmittags von der Schule kommen. Damit könnte Familie und Beruf besser miteinander vereinbart werden. Schwangere können während dem Mutterschutz von Zuhause aus arbeiten und auch in vielen andere Bereichen würde es flexibleres Arbeiten ermöglichen.

Außerdem trägt das auch zum Gesundheitsschutz bei.

Homeoffice !

ES wäre s hon hilfreich, wenn dieser Anspruch tatsächlich kommen würde, dann können die, die damit gut klar kommen jederzeit von zu Hause aus arbeiten. Jetzt geht es ja auch zu einen beträchtlichen Teil.
Es sind wieder einmal die doch so christlichen Fritzen der CDU und CSU, die eh nur immer die Arbeitgeberseite in Schutz nehmen, mit für den furchtbar niedrigen Mindestlohn verantwortlich sind, Millionen von Steuergelder zum Fenster raus werfen, von Verantwortung noch nie etwas gehört oder verstanden haben, und zu oft eine Amnesie erleiden !
Herr Heil sollte auf diese Schurken in keinem Fall zu gehen, sondern schauen, dass er sich über andere Parteien eine Mehrheit holt, um das Gesetz zu beschließen !
Und all diese Schurken der CDU und CSU sollten bei der nächsten Wahl eine riesige Schlappe kassieren, für ihren überheblichen Hochmut !

@ Leipzierin59 (12:15): Das sollten möglichst viele nutzen

@ Leipzigerin59

Definitiv kann das nicht jeder
in Anspruch nehmen.

Das sollten so viele wie möglich in Anspruch nehmen. Denn das es gut funktionieren kann, sehe ich in meiner eigenen Familie. Mein Bruder arbeitet bei IBM-Stuttgart und arbeitet viel lieber im Home-Office weil er da seine Arbeitszeit flexibler regeln kann. Er kann zum Beispiel mehr abends arbeiten wenn die Kinder im Bett sind oder am Wochenende wenn er Lust hat oder auch unter der Woche kann er nachmittags im Home-Office sein wenn seine drei Kinder nachmittags aus der Schule kommen (zwei im Gymnasium, eines in der Realschule). Er ist dann Zuhause wenn die heimkommen und kann sich um sie kümmern.

Derzeit aber sind die drei im Home-Schooling (läuft per Video und per Lernplattform).

Aber es gibt klar einige Berufe, wo es nicht geht. Da haben Sie recht. Zum Beispiel gerade

Groundabfertigung am Flughafen
Einzelhandel
Bäckereien
Konditoreien
Cafes
Gaststätten
ÖPNV
Krankenhäuser
Arztpraxen

@Paddy B. (11:44)

Da möchte ich mich voll und ganz anschließen.

Re : werner1955 !

Also nun mal ehrlich, das Eine hat mit dem Anderen absolut nichts zu tun !
Wenn es in Familien zu Gewaltausbrüchen kommt, hat dies meistens ganz andere Gründe. Überforderung, finanzielle Sorgen, Alkohol, Drogen, Eifersucht, Menschen die sich nicht im Griff haben und zu schnell zur Gewalt als Problemlöser greifen, die Macht des Stärkeren ausschöpfen.
Dieses neue mögliche Gesetz will lediglich das Recht auf Homeoffice stärken, mehr nicht !

@ Leipzigerin59 (12:15): Steuerabsetzung wäre gut

@ Leipzigerin59

Wenn dann noch ein Banker (Spiegel-Artikel) fordert, dass das besteuert werden soll, dann gute Nacht.

Und ich fäne es nicht schlecht, wenn man Home-Office von der Steuer absetzen könnte:

Zum Beispiel Möbel (Schreibtisch, Regale, sonstige Möbel im Home-Office)
zum Beispiel PC/Laptop/Multifunktionsgeräte
zum Beispiel Bürostuhl
zum Beispiel Schreibtischunterlage
zum Beispiel Beleuchtung (Schreibtischlampe, Deckenlampe)

Homeoffice

Arbeiten in Homeoffice mit Absprache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer klingt wie eine gute Lösung. Bildschirmarbeitspätze brauchen allerdings in der Tat ergonomische Richtlinien, die Arbeit am "Mäusekino" oder am kleinen Bildschirm sind für Reisende im Zug vielleicht geeignet, aber nicht für ein Homeoffice. Einen gewissen Platz sollte man einräumen, sonst wäre es mehr Home als Office.

HomeOffice hat Vor- u. Nachteile

Es gibt sicherlich genügend Singels o. 2er-Haushalte, wo HomeOffice durch aus umsetzbar ist.

Fast gar nicht ist die Umsetzbarkeit v. HomeOffice bei Fam. m. Kindern in beengten Wohnverhältnissen.
Hier ist ein Arbeiten im HomeOffice m. Sicherheit n. zu empfehlen. Viele Eltern haben da schon ihre negativen Erfahrung machen müssen, da wg. Corona behördlich auferlegt die Beschulung der Kinder zu Hause stattzufinden hatte, und dann nebenbei HomeOffice zu bewerkstelligen war, u. dazu die anderen Verpflichtungen.
Da ist dann die Arbeitsüberlastung der Eltern schon so erkennbar ...

Folglich hat der betriebsärztliche Dienst, den der Arbeitgeber im Falle der Entscheidung/Antrag zum HomeOffice gem. der Gesetzesvorlage (gem. Gesetz) hinzuzuziehen hat, das Gespräch mit den Arbeitnehmerinnen/er zu führen, und hier einen Vorschlag dem Arbeitgeber vorzulegen.

Keine Panik, liebe Homeofficeskeptiker !

Die neuen Wege, die unsere Gesellschaft auch im Arbeitsleben gehen muss (nicht nur wegen Covid-19), werden dank weitsichtigen Denkens unseres gegenwärtigen Arbeitsminister aufgezeigt. Ich selbst habe sechs Jahre lang aus gesundheitlichen Gründen HomeOffice praktiziert. Mein Fazit: es gab eine win-win-win-Situation. Täglich 70 km Fahrt eingespart, dabei mindestens 1:30 Stunden Lebenszeit gewonnen, dabei das Klima geschützt. Die Produktivität war durch weniger Ablenkung höher. Durch ein abgestimmtes Zeiterfassungssystem gab es feste Arbeitszeiten und eine von allen Seiten gewünschte Flexibilität, welche sogar zur Überstundenvermeidung führte. Voraussetzung war ein guter Willen bei allen Beteiligten. Auch sollten die Rahmenbedingungen stimmen, was nach meiner Einschätzung bei der Mehrzahl der Büroarbeitsplätze der Fall sein sollte. Also liebe Skeptiker, keine Angst, vom Homeoffice geht die Welt nicht unter, im Gegenteil.

@ Mika D (12:06): Es ist schlecht das er das zurückzieht

hi Mika D

Sehr schade übrigens, dass er das zurückzieht.

stimmt, dieses Recht auf Home-Office sollte durchgesetzt werden. Da muss die SPD sich mal trauen, gegen die Union und AFD zu gehen.

Doch es den AG zu überlassen wird wohl nicht funktionieren.

ganz genau weil es dann die Firmen nicht freiwillig machen werden. Das hat nie funktioniert. Arbeitnehmerschutz funktioniert nur per Gesetz.

Dann zu dem hier:

Die meisten AN werden es auch nicht nutzen wollen, es geht um eine flexible Möglichkeit.

nicht nur. Es geht auch um
eine bessere vereinbarkeit von Beruf und Familie
Mutterschutz
Gesundheitsschutz (z.B. während Grippezeiten und solchen Pandemiezeiten)
flexiblere Arbeitszeiten

Und das hier:

Es wäre ortsunabhängiges Arbeiten möglich, es würde vieles erleichtern, vereinfachen.

fällt unter mobiles Arbeiten weltweit, aber nicht unter Home-Office. Aber auch das sollte möglich sein. Denn viele machen sowas schon.

Wenn ein Mitarbeiter von mir

Wenn ein Mitarbeiter von mir bezahlt wird, dann hat er dort zu arbeiten wo er gebraucht wird, also auch stationär im Betrieb. Was soll die Dudelei von Recht auf teilweisen home office.
Herr Heil kümmern sie sich lieber um die prekären Beschäftigungsverhältnisse und der Scheinselbstständigkeit , da gilt es anzupacken. Bislang betraf es nur die Fleischindustrie. Ausserdem sollte die Bürger Versicherung in Augenschein genommen werden, es gibt tausend gute Gründe das endlich anzupacken.heute wichtiger denn je.

Völliger Blödsinn mal wieder!

Zitat: "Laut IT-Branche arbeitet jeder zweite Deutsche in der Corona-Pandemie zu Hause. Ein Anlass für Arbeitsminister Heil, einen Rechtsanspruch auf Homeoffice durchzusetzen. 24 Tage pro Jahr sollen es werden."

Wieso meinen Politiker wie Hr. Heil, die nie selber außerhalb der Politik gearbeitet haben, Arbeitnehmer und Arbeitgebern vorschreiben zu müssen, wie sie die Arbeit organisieren?

Das Arbeitsrecht ist sowieso überreguliert. Es hat sich gezeigt, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber bzw. deren Vertreter am besten können, ihre teilweise gegenlaufenden, teilweise kongruenten Interessen selber auszuhandeln und ein quasi-sozialistischer Eingriff in die Privatautonomie des AG und AN durch noch mehr bürokratische Gängelung des AN und AG das Leben beider schwerer macht und kein Problem löst.

Wenn ein AN im Homeoffice bessere Arbeitsqualität liefert und das zu niedrigeren Kosten für den AG, ist es sowieso im Interesse des AG, dies zu fördern.

Wozu diese bürokratische Gängelung??

Zitat: ""Ein Bäcker kann die Brötchen in der Regel nicht von zuhause aus backen. Aber wir haben sehr viele Berufe, in denen es möglich ist, von zuhause zeitweise zu arbeiten.""

Ja, und in den Berufen, wo ein Arbeitnehmer eine besser Arbeitsqualität liefert und das zu niedrigeren Kosten, weil sich der Arbeitgeber viel Geld für eine Büroaustattung, Fahrtkosten etc. spart, liegt es sowieso im Interesse des Arbeitgebers Arbeitnehmern die Möglichkeit zum Homeoffice zu geben.

Wozu bedarf es dann einer zusätzlichen bürokratischen Gängelung sowohl des Arbeitgebers als auch der Arbeitnehmers?

Vielleicht sollte ein "Arbeitsminister" einer angeblichen "Arbeiterpartei" selber einmal in der freien Wirtschaft gearbeitet haben, um denjenigen Vorschriften zu machen, die es betrifft?

@SchleswigHolsteiner (12:05)

Da bin ich für Fairness auch gegenüber Arbeitgebenden. Wenn Beschäftigte das HomeOffice aktiv fordern können, ist es eher ihr eigenes Problem, das Equipment zu besorgen. Anders sähe es aus, wenn HomeOffice vorgeschrieben würde. Dann müssten die Unternehmen die Ausstattung stellen.

@ Klaus Leist (12:18): komplett anderer Meinung

@ Klaus Leist

Vollständig anderer Meinung. Der Union geht es nur um Lobbyismus und um Machterhalt.

Schön, dass der SPD Politiker Heil Einsicht zeigt.

Das ist schlecht und riskant!

Es ist schon bemerkenswert, wenn SPD-Mitglieder einräumen, dass auch andere wesentliche Teile der Gesellschaft gute Ideen entwickeln können.

welche guten Ideen kommen denn von CDU/CSU/AFD?? Keine bislang. Alles nur Dauerblockade von guten Ideen und das muss beendet werden.

Ein weiterer Schritt der Einsicht wäre, in derartigen Zusammenhängen keine Gesetze zu beschließen.

besser wäre noch viel mehr Gesetze in dieser Sache zu beschließen und zu verbessern.

Nein, gerade der Menschenverstand macht solche Gesetze nötig und überfällig:

Der allgemein verfügbare logische Menschenverstand macht solche Gesetze überflüssig, speziell in der Wirtschaft.

Arbeitnehmerschutz und sowas funktioniert mit CDU/CSU/AFD nicht.

Boxtrolls (12:25): Warum sollte man das Betrieben überlassen??

@ Boxtrolls

Warum sollte man das nur den Betrieben überlassen??

Man redet Menschen nach dem Munde , ..oder diskutiert Dinge die dem Betrieb überlassen werden sollten .

Und warum haben Sie so Angst vor solchen Rahmengesetzen??

Und das hier funktioniert offenbar nicht:

Die Arbeitsverhältnisse ..bzw. Ausgestaltung der Abläufe sollen doch zwischen den Tarifpartnern ausgehandelt werden .

weil die Arbeitgeber blockieren. Und da mischt sich die Politik nur per diesem Rahmengesetz ein:

Oder denkt ein Politiker an die
Arbeitsverhältnisse ohne Tarifbindung ?

Selbst die Tarifverträge wurden erst per Gesetz eingeführt weil es freiwillig damals nicht ging. Ausbeutung war und ist an der Tagesordnung weshalb auch dieses Lieferkettengesetz kommen muss. Siehe die ausgbeuteten Näherinnen in Bangladesh und anderswo, siehe die Ausbeutung von Kellnern in der Gastronomie, siehe die Ausbeutung in den Fleischbetrieben..

bei dieser SPD

wird frau baerbock noch viel glauben und hoffnung aufbieten müssen, um davon auszugehen, daß sie mit dieser splitterpartei eine regierung bilden kann. mögen die kobolde mit ihr sein

Deswegen gibt es Sillicon Valley in den USA - und nicht in D!

Zitat: ""Mobile Arbeit darf nicht krank machen", sagte Heil. Deshalb sollte der Arbeitgeber mit den Beschäftigten beispielsweise über ergonomische Fragen, Pausen und auch psychische Belastungen sprechen."

Deswegen gibt es Sillicon Valley in den USA - und nicht in D, wo man sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer - in vermeintlich wohlwollender Weise - im Detail vorschreiben will,
- wen man einstellen muss
- wann diese/r/s arbeiten darf oder muss
- wie ein Arbeitsplatz eingerichtet sein soll.

Man muss sich einmal vorstellen, was all die Elon Musks, Steve Jobs, Bill Gates, Sergey Brins etc. in ihren Garagen gemacht hätten, wenn ein Hr. Heil Ihnen derartige Vorschriften gemacht hätte?

Hr. Heil tut ja so, als hätten die Arbeitgeber in keiner Weise das Wohl der Arbeitnehmer im Blick!

Ganz im Gegenteil! Gerade im Sillicon Valley überbieten ich die Arbeitgeber gerade darin, Arbeitnehmern möglichst angenehme Arbeitsatmosphäre zu bieten. Dies ist im Interesse des AG und AN!

@ Tinkotis (12:41): Laptop u. Smartphone sind Arbeitgebersache

@ Tinkotis

Wenn Beschäftigte das HomeOffice aktiv fordern können, ist es eher ihr eigenes Problem, das Equipment zu besorgen.

Nein, bei Smartphones, Arbeitslaptops sehe ich das anders. Das ist Sache der Arbeitgeber. Auch die Betreuung der Geräte (Systemupdates, Software-Updates, Synchonisation mit dem Laptop, usw.) sind Sache des Arbeitgebers. Und für das Arbeitszimmer kann es Steuerabsetzung geben. Wo ist das Problem??

Klar

Das die CDU nicht zustimmt, was hat Herr Heil denn von denen erwartet. Dort sitzen die AG.

Zum zweiten Punkt. Nicht Homeoffice und mobiles Arbeiten durcheinander werfen. Beim Mobilen Arbeiten braucht der AG nix bereit zu stellen, ich denke aber für einen Monitor und eventuell einen Drucker würde der An selbst in die Tasche greifen wenn er dafür das tägliche pendeln sparen würde.

Auf der einen Seite sollen alle weniger fahren auf der anderen Seite sollen alle weiterhin fahren.

Heil möge standhaft bleiben und durchpowern

Von daher hoffe ich, dass Heil nicht aufgibt sondern durchpowert und notfalls mit Grün, Links und FDP gegen die Union geht damit das durchgesetzt wird.

Von daher ist das hier richtig:

https://www.tagesschau.de/inland/heil-homeoffice-anspruch-101.html

Konkret will der Minister demnach, dass Arbeitnehmer das Recht auf ein Gespräch mit ihrem Arbeitgeber zum Thema Homeoffice bekommen. "Der Arbeitgeber darf den Wunsch dann nicht einfach so vom Tisch wischen, sondern muss gut begründen, warum es mit dem mobilen Arbeiten aus betrieblichen Gründen nicht geht."

Aber es gibt einfach Berufe, wo es nicht möglich ist. Die Union muss einfach in der Moderne ankommen:

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geht bei seinen Plänen für einen Rechtsanspruch auf Homeoffice auf die Union zu. "Da die Union bei dieser Frage offensichtlich noch nicht im Jahre 2020 angekommen ist, bin ich bereit, den Anspruch auf 24 Tage Homeoffice im Jahr zurückzustellen"

@ um 12:15 von Leipzigerin59

"Wenn dann noch ein Banker (Spiegel-Artikel) fordert, dass das besteuert werden soll, dann
gute Nacht."
Mit einer guten Begründung. Nämlich dem Staat gehen dadurch etliche Millionen -Milliarden Steuergelder durch die Lappen. Viele, viele tausende Dienstleistungsjobs würden ersatzlos wegfallen. Das muss alles irgendwie kompensiert werden. Soziale Spannungen zwischen denjenigen, die raus müssen und jenen, die zuhause arbeiten können, dürften auch massiv auftreten. Treten schon jetzt auf, gerade in aktueller Situation.
All das muss man abwägen. Ob die Regierung dazu fähig ist? Ich sage Nein. Ist aber lediglich nur meine Meinung.

@ÜbrigensSchon70

Ja ... super !

Wenn HomeOffice möglich ist, ja sicher !

Muss aber erst mal vorher gründlich geprüft werden.

Ein einseitiges Auferlegen der HomeOffice-Arbeit seitens der Arbeitgeber in Richtung Arbeitnehmer darf es ebenso wenig geben, - auch gesetzlich geregelt nicht -

@ 12:51 von Wolfgang E S

Keiner, der hier Heils Vorschlag kritisiert , ist gegen Homeoffice, sondern gegen den staatlichen Zwang.

""" Wie sonst ist zu erklären, dass das von den Konservativen regierte Deutschland bei der Digitalisierung weit abgeschlagen anderen Ländern hinterher hinkt?"""

Das hat Blitzgescheit mit Belegen schon erklärt. Unser Vorschriften-Staat ist der Grund dafür, dass wir den anderen hinterher hinken.

@Am 14. November 2020 um 12:55 von Demokratieschue...

Zitat: "Aber es gibt einfach Berufe, wo es nicht möglich ist. Die Union muss einfach in der Moderne ankommen:"

Was hat es mit "in der Moderne ankommen" zu tun, wenn ein Arbeitsminister, der in seinem Leben noch nie - außerhalb der Politik - gearbeitet hat, Arbeitgebern und Arbeitnehmern bürokratisch vorschreiben will, wie sie die Arbeit zu organisieren haben?!

Das wird

überbewertet, wie viel Prozent der Arbeitnehmer betrifft es denn, die nicht am Arbeitsplatz benötigt werden, sondern von zu Hause arbeiten können.
Das ist Sache der Arbeitgeber, das muss nicht in Gesetz gefasst werden.
Gestern gab es mal Fakten, wie viel der Arbeitnehmer an Zeit und Geld spart, das war sehr interessant.
Würde ich als Arbeitgeber sofort mehr einstellen, mit neuen Verträgen, das lohnt sich, bei anderem Gehalt.
Auf die Idee werden einige kommen, wenn ihnen das bewusst wird.

@12:40 von Blitzgescheit

"... Das Arbeitsrecht ist sowieso überreguliert ..."

Nee ... ist es nicht mehr.

Die neoliberalen Wirtschaftsdenkerinnen/er als Lobbyisten der Politik u. d. neoliberalen Wirtschaftsmacher in d. Politik haben das Arbeitsrecht in den letzten ca. 20 J. kontinuierlich, systematisch, herunter gefahren.

Besonders ist das im Bereich Arbeitsschutz aufgefallen.
In Corona-Zeiten haben sich (u.v.a.) die Arbeitnehmerinnen/er in der Fleischindustrie mit Corona angesteckt, u. so wurden (u.v.a.) die Fleischindustrie zum Corona-Hotspot.
Arbeitsschutzrechtlich konnten die zuständigen Behörden schon alleine wg. Mangel an Personal nicht eingreifen, u. zudem wurden Befugnisse/Prüfungsrechte f. d. zuständigen Behörden gestrichen.

Schon hier ist erkennbar, wie wichtig Arbeitsschutz/Gesundheitsschutz ist, u. d. muss auch f. HomeOffice gelten.

um 12:28 von Traumfahrer

ES wäre s hon hilfreich, wenn dieser Anspruch tatsächlich kommen würde, dann können die, die damit gut klar kommen jederzeit von zu Hause aus arbeiten. Jetzt geht es ja auch zu einen beträchtlichen Teil.
Es sind wieder einmal die doch so christlichen Fritzen der CDU und CSU, die eh nur immer die Arbeitgeberseite in Schutz nehmen, mit für den furchtbar niedrigen Mindestlohn verantwortlich sind, Millionen von Steuergelder zum Fenster raus werfen, von Verantwortung noch nie etwas gehört oder verstanden haben, und zu oft eine Amnesie erleiden !
Herr Heil sollte auf diese Schurken in keinem Fall zu gehen, sondern schauen, dass er sich über andere Parteien eine Mehrheit holt, um das Gesetz zu beschließen !
Und all diese Schurken der CDU und CSU sollten bei der nächsten Wahl eine riesige Schlappe kassieren, für ihren überheblichen Hochmut !
--------------
Ich hoffe sie wissen was sie da schreiben.
Traurig das so etwas freigegeben wird.

@Demokratieschue... (12:51)

Was das Absetzen von der Steuer betrifft, bin ich voll bei Ihnen. Teilweise ist das auch schon möglich, kann aber bestimmt verbessert werden.
Bei den Kosten für das Material sehe ich das etwas anders. Ich halte es für keine gute Idee, wenn man jemanden zu etwas zwingen will (Arbeitgebende zur Akzeptanz von HomeOffice) sie auch noch dazu zu verdonnern, alleine für die Kosten aufzukommen. Wenn eine Seite glaubt, nur Nachteile zu haben, hat sie keinen Grund, kooperativ zu sein.

Ich habe gerade in den letzten Jahren sehr positive Erfahrungen damit gemacht, bei der Durchsetzung der Interessen der Beschäftigten auch auf die Bedürfnisse des Unternehmens einzugehen. Deshalb kriegt man bei uns z.B. derzeit auch trotz Kurzarbeit 90% des normalen Gehalts. Übrigens auch Studis und Minis.

Herr Heil ist wichtig , ...

Ja für die Rahmenbedingungen wenn es anders nicht geht , ..sicher !
Der Mindestlohn war so eine Angelegenheit für zahlreiche Berufsstände , ..aber das kann nicht die Regel sein .
Wie hier schon geschrieben wurde , ..Scheinselbständigkeit sowie präkere Arbeitsverhältnisse , ..kein Thema , der Staat sollte eingreifen , ..aber Ausgestaltung von Arbeitsplätzen unterliegt eindeutig im Verantwortungsbereich
und Ablauf des Betriebes , auch mit dem Betriebsrat ; ..also da wo es einen Betriebsrat gibt !
Schwachstelle sind oft Gewerkschaften : Beispiel wieder " ver.di " , ..kommen ihren Aufgaben nur unzureichend nach .

12:37 von 0_Panik

Fast gar nicht ist die Umsetzbarkeit v. HomeOffice bei Fam. m. Kindern in beengten Wohnverhältnissen.
Hier ist ein Arbeiten im HomeOffice m. Sicherheit n. zu empfehlen. Viele Eltern haben da schon ihre negativen Erfahrung machen müssen, da wg. Corona behördlich auferlegt die Beschulung der Kinder zu Hause stattzufinden hatte, und dann nebenbei HomeOffice zu bewerkstelligen war, u. dazu die anderen Verpflichtungen.
Da ist dann die Arbeitsüberlastung der Eltern schon so erkennbar ...

M.E. sollte man hier differenzieren. Vllt. ist es gerade für einen Teil der jungen Eltern, die nach der Elternzeit den Wiedereinstieg ins Berufsleben angehen, viel einfacher aus dem Homeoffice heraus, wenn sie dies flexibel gestalten können. Gerade wenn die Betreuungsmöglichkeit bei Krankheit der Kinder weg fällt. Es geht mir darum, dass ANn diese Option eingeräumt wird, da wo es betrieblich möglich ist und dem AN entgegenkommt.

um 11:22 von Wolfes74

"Ich glaube kaum, daß Homeoffice allein irgendwelche Schäden bei Kindern hervorruft oder zu mehr häuslicher Gewalt führt."

Man muss es umgekehrt formulieren, damit es klar wird:
Da, wo die Zustände beschädigt sind, da hilft es oft, dass die Betroffenen mehrere Stunden am Tag nicht zusammen sind, dank Schule oder Arbeit.
Durch homeoffice verringert sich diese Zeit, und die Folge ist mehr häusliche Gewalt - aber eben nur da, wo das Problem sowieso schon bestanden hat.

"hervorrufen" kann homeoffice diese Gewalt nicht. Aber das behauptet auch niemand.
_

RE : Demokratieschue..... !

In großen Teilen pflichte ich ihnen bei. Die meisten der CDU und CSU sind zu sehr mit den Arbeitgebern verbandelt, sitzen in Vorständen und Aufsichtsräten von Firmen und Verbänden, was echt ein großer Fehler ist, da sie dann nie mehr frei und objektiv entscheiden können. Und diese Protagonisten sind die schlimmsten Lobbyisten der Nation.
Dann sind noch die AFD`ler, die eh keinen Anstand kennen, sich nicht mal an Regeln halten können, äußerst miese Vorbilder für junge Menschen sind, geistige und emotionale Brandstifter sind, viel von denen Corona- Leugner sind, noch nie einen vernünftigen Vorschlag brachten und noch nie eine wirkliche Alternative für Deutschland waren. Denen geht es doch nur um Aufwiegelung, Destabilisierung und rücksichtslosem Ungehorchsam !

@ um 12:40 von Blitzgescheit

"Das Arbeitsrecht ist sowieso überreguliert."
Leider wahr.
Und nicht nur das. Das Handwerk hat bis heute nicht geschafft die DSGVO rechtssicher in den Betrieb zu integrieren.
Bald kommt ein EUGH-konformes Zeitarbeitsgesetz, da kommt erst noch das (Un-)Heil über so manche Betriebe.

12:57 @Wolfes74

Außer Kosten für ÖPNV oder Auto sehe ich keine Einbußen, die Pendlerpauschale kann wegfallen, allerdings nur wenn Homeoffice vollständig bzw. Fast vollständig umgesetzt wird.

Diese 24-Tagelösung ist nichts halbes, nichts ganzes - vor allem über das Jahr verteilt.

Welche Dienstleistungsjobs fallen weg?
Reinigung von Büroräumen vlt.

@ um 13:18 von Wolfgang E S

Vor allem anderen, um vernünftige Lohnerhöhungen zu verhindern, die diese Bezeichnung verdient hätten.
Ansonsten haben wir nämlich ca 3 Millionen Arbeitslose denen weniger als 1 Millionen Arbeitsplätze gegenüberstehen.

Re : hesta15 !

Ich weiß sehr genau was ich schreibe, und stehe auch dazu.
Wer ist von der CDU oder CSU wirklich für eine Reichensteuer, die gerade in der jetzigen Zeit doch sehr angebracht wäre ????
Der Vorschlag kam von anderen Parteien, darüber einiges zu finanzieren, aber gleich kam der große Aufschrei aus Reihen der CDU und CSU.
Und es ist auch bekannt, dass diese beiden Parteien zu konservativ und destruktiv denken und handeln. Es fehlt an kreativen Köpfen, die auch mal weiter denken, als nur bis zum Tellerrand und nur innerhalb der festgezurrten Parteibüchern.
Gerade in schwierigen Zeiten sind flexible und kreative Ideen gefragt, müssen alle ihren Beitrag leisten, nicht nur immer auf schändliche Weise die Arbeitnehmer. Die größten Bremser in der Entwicklung von neuen Technologien in verschiedenen Bereichen sitzen nun mal in Reihen der CDU und CSU. Da könnten ja ihre großen Sponsoren Geld einbüßen. Da Gejammer ist ja in etlichen Firmen gang und gebe und CDU/CSU befeuert dies !!

Homeoffice

Ist gut und sinnvoll. Doch viele sehr wichtige Berufe sind nicht im Homeoffice möglich und müssen endlich richtig honoriert werden. Weder ist Homeoffice in der Produktion in Fabriken (z.B. Autos, Maschinenteile, auch Lebensmittel, Bäcker, Metzger usw. ) möglich, noch in vielen Dienstleistungsbereichen, wie Friseur, Arzt, Krankenpfleger, Therapeut, Kaminkehrer, Heizungsbauer, Müllfahrer etc.) Diese Berufe müssen endlich wieder ordentlich bezahlt und aber auch wertgeschätzt werden. Was macht der Ingenieur (Abitur, Studium) ohne seinen Bäcker und Müllfahrer, ohne seinen Friseur und seine Verkäuferin. Jahrelang wurde den Kindern eingetrichtert, dass sie nur was werden mit Abitur und Studium. Aber was machen wir in Deutschland ohne die anderen Berufe und deren Beschäftigten?

@Am 14. November 2020 um 13:05 von Freier Markt

Zitat: "Keiner, der hier Heils Vorschlag kritisiert , ist gegen Homeoffice, sondern gegen den staatlichen Zwang."

Das ist mal wieder ein Paradebeispiel für das fehlende Niveau von Proponenten grünlinker/sozialistischer Politik: ständige Verdrehungen und Falschaussagen: so ist natürlich in deren "Logik" auch jeder ein "Frauenfeind", der nichts von dem völlig verblödeten Gender-Gaga-Frauenquoten-Gedöns hält. Oder ein "Islamfeind" derjenige, der auf die totalitären Aspekt im Islam hinweist.

Framing zählt alles. Fakten nichts.

in unserem Betrieb...

war der AG sehr skeptisch ob HomeOffice gut funktioniert..der Auftraggeber hat das Equipment gestellt..und Alle sind überrascht wie gut das Ganze läuft...etwa 2 Drittel von 85 AN sind im HomeOffice.

@Am 14. November 2020 um 13:08 von 0_Panik

Zitat: ""... Das Arbeitsrecht ist sowieso überreguliert ..."

Nee ... ist es nicht mehr.

Die neoliberalen Wirtschaftsdenkerinnen/er als Lobbyisten der Politik u. d. neoliberalen Wirtschaftsmacher in d. Politik haben das Arbeitsrecht in den letzten ca. 20 J. kontinuierlich, systematisch, herunter gefahren."

Können Sie mal ein konkretes Sachargument formulieren.

Es ist Zeichen niedrigen, argumentativen "Niveaus", wenn sich wie in Ihrem Kommentar der Inhalt lediglich auf eine Framingvokabel wie "neoliberal" erstreckt.

@13:37 von Blitzgescheit

Ist vorgetragen worden.

Ist wohl nicht angekommen ...

Zu der Strategie ...

... des Bankers der DB
"https://kurzelinks.de/07fx"

Weil dem Staat Gelder entgehen, sollen 5% Steuern vom Bruttoeinkommen abgezogen werden.

Weiter unten im Artikel angeblich nur für die Tage, die man wirklich im Homeoffice war.

Ob die 5% meine "Einsparungen" wert sind?

Re : Blitzgescheit !

Es mag sicher Firmen geben, wo AG und AN ein wirklich gutes Verhältnis haben, und einer auf den anderen achtet.
Aber bestimmten Personen traue ich keinen Zentimeter über den Weg, z. B. Herrn Musk, der mag früher sehr kreativ gewesen sein, heute ist er ein eigebildeter und arroganter Herr, der glaubt alles tanzt nach seine Pfeife !
Leider gibt es in D viele Firmen, die haben das Wohl ihrer Angestellten nicht wirklich im Blick, sonst würden sie deutlich besser bezahlen, nicht so übel beim Mindestlohn tricksen, schummeln und betrügen.
Ich nehme mal Herr Tönnies, der wegen des möglichen neuen Gesetzes von Herrn Heil schon im Vorfeld 15 neue Untergesellschaften gründet und eintragen lässt, um die angeblich fest angestellten AN unter zu bringen.
Zum Vergleich, in Dänemark gibt es auch große Fleischbetriebe, da sind alle AN in einer Firma und kriegen mindestens 22,50 Euro die Stunde, ohne Stückzahl oder sonst eine Schummelei !!
Mit für diese klare Ungerechtigkeit ist die CDU und CSU !

neoliberalen Wirtschaftsmacher '?

0_Panik @
Also besonders SPD Schröder und grünen Fischer mit Ihren H4 und 2010 Gesetzten?

@ um 13:08 von 0_Panik

Das ist schon eine einseitige Perspektive.
Der Arbeitsmarkt besteht nicht nur aus Neoliberalen Lobbyisten.
Können Sie ja mal beim Friseur oder mit der Bäckersfrau, dem KFZ-Meister gerne auch bei der Klassenlehrerin oder im ALDI diskutieren.
Dass der Arbeitsschutz in Branchen ignoriert wird, in denen der AN sich nicht wehren will/kann/darf, bedeutet ja nicht, dass es ihn nicht gibt oder dass andere ihn nicht befolgen oder dass sich Rechtsbruch durch allgemeine Regulierung verhindern lässt. Die Veterinärämter hatten zeitweise nicht genug Personal. Manchmal liegt die Lösung ganz woanders.

Ich muss nur schmunzeln, zum einen lässt man den AN unterschreiben, dass er die Anweisung für Trennschleifer, Leiter, Pausenzeiten etc unterschrieben hat, jetzt ist er plötzlich mündig, arbeitet zuhause und schneidet sich an der Brotmaschine. War doch richtig auf der Toilette gibt es keinen Arbeitsschutz, oder? Zumindest zahlt die BG nicht immer. Und nun Homeoffice im Paragraphendschungel. OK?!?

@Demokratieschuetzerin2021

Arbeitsschutz, Schwangerschaft, Mutterschaft nach der Geburt sind gesetzlich geregelt. Mit einem Neugeborenen zu Hause werden sie kaum arbeiten (können).

Für ständiges Arbeiten im Homeoffice bekommt man ein vollwertiges Arbeitszimmer steuerlich abgesetzt, auch für Neuanschaffungen, meist jedenfalls.

Hier geht es um mobiles Arbeiten.
Da wage ich zu bezweifeln, dass Sie dafür beim Finanzamt etwas absetzen können.

Eine Regelung, dass der AG das mobile Arbeiten im Arbeitsvertrag verankern sollte, halte ich für sinnvoller.
In Bereichen, Branchen wo es geht.

Dafür muss allerdings erst mal die IT-Infrastruktur gegeben sein.
Ihre Beispiele, wo das angeblich gehen soll, halte ich für Illusion.
(U.a. Callcenter)

Re : Blitzgescheit !

Ich denke nicht, dass das Arbeitsrecht über reguliert ist, sondern dass gewisse Dinge nicht richtig fest gelegt wurden.
Ich nenne mal die Fleischindustrie, wo oft nicht nach Stunden, sondern nach anderen Kriterien bezahlt wird. Ähnlich sieht es auch in anderen Bereichen aus, wo selbst der Mindestlohn kräftig aus gehöhlt und absurdum gestellt wird. Bei Paketfahrern sie nicht nach Stunden, sondern nach Anzahl der Pakete zu bezahlen, mindert den Mindestlohn, und fördert in meinen Augen die Gefahr von Unfällen. Bei den Reinigungskräften wird auch massiv getrickst, damit die Firmen mehr verdienen, die AN aber auf der Strecke bleiben.
Deshalb bin ich grundsätzlich dafür, dass gesetzlich festgeschrieben wird, es darf nur nach Stunde bezahlt werden. Das hat aber die CDU wie CSU bisher immer verhindert, und die unsäglichen Methoden der verschiedenen Branchen freundlich respektiert, weil ja leider etliche dieser beiden Parteien in irgend einer Weise profitieren !

@ 13:15 von Wolfgang E S

"""Jemandem einen Anspruch auf etwas geben, heißt nicht, ihn zur Wahrnehmung eines Anspruchs zu zwingen."""

Da kann ich nur wiederholen was schon mehrfach hier im Forum geschrieben wurde: die Arbeitgeber wären gezwungen!

Jeder Vorschrift kostet Geld. Und ausgerechnet in Krisenzeiten mit noch mehr Vorschriften zu kommen. Irgendwann läuft das Fass über und Arbeitgeber gehen pleite. Was hätten die Arbeitnehmer dann von Heils "Arbeitnehmerrechten"?

Minister Heil

Heil rückt von seiner Schnapsidee ab, will aber gesichtswahrend noch ein Gesetz auf den Weg bringen, das eine weitere Luftnummer ist. Es zeigt aber, dass Heil von Wirtschaft und Verwaltung wenig Ahnung hat. Es gibt viele Bereiche in Wirtschaft und Verwaltung in denen Heimarbeit sinnvoll ist. Arbeitnehmer*innen sparen sich den Weg zur Arbeit und damit Nerven, Arbeitgeber*innen sparen Büroflächen und haben fittere Beschäftigte. Also liegt hier eine klassische Win-Win-Situation vor. Deren Ausgestaltung kann ruhig den Beschäftigten und ihren Arbeitgebern überlassen werden.

@Am 14. November 2020 um 13:45 von Traumfahrer

Zitat: "Leider gibt es in D viele Firmen, die haben das Wohl ihrer Angestellten nicht wirklich im Blick, sonst würden sie deutlich besser bezahlen, nicht so übel beim Mindestlohn tricksen, schummeln und betrügen."

Selbstverständlich gibt es in D Betriebe die niedrige Löhne zahlen, genauso wie es Arbeitnehmer gibt, die faul sind und schlampig arbeiten.

Es ist aber ein Illusion zu glauben, dass man derartige Probleme durch das Verabschieden von Gesetzen lösen kann.

Wie Sie sehen finden dann Unternehmen über Drittfirmen u.a. bestehende Regelungen zu umgehen.

Ich würde bei solchen Problemen eher bei den Ursachen ansetzen und fragen, worum auf der einen Seite Lebensmittel billigst einkaufen und / oder die Fleischbranche sich durch Großbetriebe kennzeichnet und kleinere Bauernhöfe wie früher keine Rolle spielen.

Mit "einfachen Antworten"™ wie es Politiker wie Hr. Heil suggerieren wird man komplexen Problemen nicht., sondern verschlimmbessert diese allzu oft stattdessen!

So sieht es aus.

"Alte Leute an der Macht alte Zöpfe bleibe" genau so ist es.
Deutschland hängt sich wissentlich selbst ab. Was auch daran liegt, dass wir ein Überangebot an qualifizierten Facharbeitern mit Büroarbeitsplatz haben. Man muss sich ja auch wirklich alles vom AG gefallen lassen. Denn wer jetzt arbeitslos wird, für den ist der soziale abstieg programmiert. Diese Fachkräftzeschwemme führt zwar einerseit zu niediregen Löhnen, andererseits haben die Arbeitgeber auch 0 Konkurenzdruck. Das wird sich auf lange Sicht für den Standort Deutschland rächen.

Homeoffice.

Das scheint ein Wunderwort zu sein, aber es können sich bestimmt bald einige wundern , wenn ihr Homearbeitsplatz in Billiglohnländer abwandert.
Das ist in einigen Branchen ganz schnell geschehen, z.B.bei viele Telefonhotlines und neuerdings bei Versandhausretouren.

Re : Blitzgescheit !

Was auch nebenher besser gestaltet werden sollte, ist dieses völlig unsinnige handeln von Firmen wie Tönnies mit ca. 100 Unterfirmen, wo das Geld hin und hergeschoben wird, genauso wie die AN. Und sollten auch sämtliche Subunternehmer, bei denen viele krumme Dinge drehen, verboten werden.
Wenn als Beispiel ein Herr Tönnies Kühe und Schweine zerlegen lässt, braucht es nicht zig Firmen, wo dann jede einen anderen Loh zahlt, obwohl alle Firmen zu Tönnies gehören, und er ja schließlich der große Gewinner ist, der die Kohle einstreicht.
Auch die Post treibt solch ein mieses Spiel, die Gewinn- bringenden Bereiche behält man, die deutlich aufwendigeren werden an Subunternehmer abgegeben, und dort wird dann mehr la mies bezahlt............... und die Post ist der große Nutznießer !
Ein perverses, unsoziales und hinterhältiges Verhalten, von der CDU und CSU so gewollt !

@nie wieder spd

"Ein Recht auf Arbeit wäre wesentlich dringender. Oder besser noch: Eine Pflicht der Arbeitgeber ausreichend Arbeitsplätze mit vernünftigen Gehältern zur Verfügung zu stellen".
Kann man versuchen! Dann müssen aber auch die Bürger*innen gezwungen werden, die angebotenen Waren zu den festgesetzten Preisen zu kaufen und es müssen Strafen festgelegt werden, wenn diese Vorgaben nicht erfüllt werden. Glauben Sie, dass das funktioniert?

@ Leipzigerin59

gerade in Call- und Servicecentern geht das sehr gut...weil sie das praktisch selbst vom Mond aus machen können...ich bediene im Inbound im Moment 8 Lines...wenn ich wollte auch von zu Hause aus...Kollegen sind im HomeOffice.

@Blitzgescheit-Team

Kritisierte Aussage:
"Keiner, der hier Heils Vorschlag kritisiert , ist gegen Homeoffice, sondern gegen den staatlichen Zwang."

Kritik:
"(...) Proponenten grünlinker/sozialistischer Politik: ständige Verdrehungen und Falschaussagen (...) Framing zählt alles. Fakten nichts."

Abgesehen davon, dass Kritik und Aussage irgendwie gar nicht zusammenpassen: Haben die Ex-Analysts da nicht aufgepasst? Heil ist in der SPD, die Aussage von Freier Markt ist gegen Heil's Initiative gerichtet und Freier Markt ist deshalb grünlinks/sozialistisch?

Oder habt ihr's geschafft und mich so durcheinander geschwurbelt, dass ich etwas Entscheidendes übersehe???

Die Diskussion rollt

Zumindest ist die Diskussion ums Home Office stärker und breiter angerollt.

Ich wünsche mir, dass diese weiterhin vertieft wird und die Umsetzung mehr und mehr „Normalität“ wird.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr gut machbar ist, sehr erfolgreich möglich ist und technisch gar kein Problem.
( für viele Bereiche, natürlich nicht für alle)

Die Diskussion ist meiner Meinung nach veraltet, die Realität überholt uns.

Wegen der Coronakrise werden einige zu ihrem Glück gezwungen, andere überzeugt.
Siehe Digitalisierung und co.
Nach Homeschooling freut sich mancher auf die echte Schule, nach Homeoffice freut man sich auf persönlichen Kontakt. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß.

@Am 14. November 2020 um 14:14 von Tinkotis

Zitat: "Abgesehen davon, dass Kritik und Aussage irgendwie gar nicht zusammenpassen: Haben die Ex-Analysts da nicht aufgepasst?"

Doch.

Sowohl "Freier Markt" als auch ich habe kritisiert, dass Grünlinke dazu tendieren, eine Sachkritik zu verdrehen, um den Kritiker mit einer diffamierenden Framingvokabel belegen zu können, um nicht auf die Kritik eingehen zu müssen / zu können.

Zitat: "Heil ist in der SPD, die Aussage von Freier Markt ist gegen Heil's Initiative gerichtet und Freier Markt ist deshalb grünlinks/sozialistisch?"

Sie haben offensichtlich meinen Kommentar nicht richtig gelesen oder haben sonst wie eine Leseschwäche.
Wie man klar erkennen kann, habe ich dem User "Freier Markt" beigepflichtet.

@ blitz_was auch immer

DANKE...muss auch mal gesagt werden an dieser Stelle...dank Ihrer regelmäßig difamierenden, faschistischen, sexistischen, Minderheiten verachtenden, homophoben, demokratiefeindlichen, Autokraten-huldigenden...etc.. Kommentaren, werde ich bei jedem Besuch dieses Forums daran erinnert, wie wichtig es ist, täglich für Freiheit, Toleranz, Demokratie und ein friedliches Miteinander zu kämpfen. Den vielen Mitforisten, die dieser unaufhörlichen Hetze kontinuierlich und konsequent entgegentreten, gilt mein größter Respekt!

@Blitzgescheit-Team (14:20)

Ach so. Klar. Danke für die Einschätzung zu meiner Intelligenz. Das bedeutet das mit der Leseschwäche dieser Logik nach doch, oder? Gruß nach L/V.

Am 14. November 2020 um 14:31 von sebo5000

Ihrem Kommentar kann ich nur beipflichten!

@ um 14:31 von sebo5000

Stand glaube ich auch mal irgenwo. ; )

"Ihr Beitrag ist konstruktiv und bezieht sich auf das Thema der Diskussion."

"Provozieren Sie nicht auf einer persönlichen Ebene und lassen Sie sich nicht provozieren."

Das Problem lautet nicht "Rassismus"!

Zitat: "DANKE...muss auch mal gesagt werden an dieser Stelle...dank Ihrer regelmäßig difamierenden, faschistischen, sexistischen, Minderheiten verachtenden, homophoben, demokratiefeindlichen, Autokraten-huldigenden...etc.. Kommentaren, werde ich bei jedem Besuch dieses Forums daran erinnert, wie wichtig es ist, täglich für Freiheit, Toleranz, Demokratie und ein friedliches Miteinander zu kämpfen"

Weil ich mich dafür ausspreche, dass Dinge, die besser vom AG und AN ausgehandelt werden können, auch besser dort geregelt werden sollten, soll ich mal wieder "faschistisch, sexistisch, Minderheiten verachtend, homophob", demokratiefeindlich" sein

:-)

Großartig!

Die "Argumentation" Grünlinker in a nutshell!

@14:17 von Wolfgang E S

"""Wo haben Sie etwas von staatlichem Zwang gelesen?"""

Sie wissen doch sicherlich wie Gesetze und Vorschriften funktionieren, oder? Glauben Sie das wären nur Empfehlungen und der Arbeitgeber könnte selbst entscheiden ob er Homeoffice gewährt oder nicht?
Nein, der Staat hätte den AG gezwungen dem Wunsch des AN auf Homeoffice zu entsprechen.

"""Nach den deutschen Wirtschaftsgesetzen sind Geschäftsführung bzw. Vorstand ihrem Unternehmen zur Gewinnmaximierung verpflichtet"""

Das will ich aber hoffen. Wenn zu wenig Leute investieren, gibt's weniger Firmen und weniger Arbeitsplätze. Muss ich das wirklich alles erklären?

@ 11:02 von werner1955

An der Gewalt gegen Frauen und Kinder ist nicht Homeoffice schuld, sondern u.a. Parteien und Straßenaufmärsche, die sich über Gewalt gegen Frauen lustig machen und ihre eigenen Kinder nach schwarzer Pädagogik und "Willen-brechen"-Lektüre erziehen, mit der schon der Nazi-Führer die "deutsche Familie beglückte.

@Am 14. November 2020 um 14:31 von sebo5000

Zitat: "Den vielen Mitforisten, die dieser unaufhörlichen Hetze kontinuierlich und konsequent entgegentreten, gilt mein größter Respekt!"

Was meinen Sie denn schon wieder mit "unaufhörlichen Hetze"?

Ich kann doch auch nichts dafür, dass ich Tatsachen benenne, die Grünlinken nicht gefallen. Tatsachen bleiben aber Tatsachen.

Wenn die Mitforisten mir endlich auch einmal dadurch entgegentreten könnten, indem man mir valide Gegenargument antrüge bzw. mich darauf hinwiese, wo ich eventuell etwas faktisch nicht Richtiges sage, wäre ich den werten Mitforisten zu Dank verpflichtet!

Am 14. November 2020 um 11:33 von Minka04

Zitat: Mittlerweile schrumpft das Vertrauen in unsere politische Führung enorm, zumindest bei uns. Teils völlig sinnbefreite Aktionen, die nichts bringen und die Verweigerung von Sinnvollem, das helfen würde, aber eben nicht einfach geht, läßt mein Vertrauen in unsere Regierung extrem sinken.

Wie ich heute morgen in der Zeitung las, sind die Zustimmungswerte für die Bundesregierung beachtlich hoch; ebenso die noch gestiegene Beliebtheit der Bundeskanzlerin (und der Minister Spahn, Scholz, Maas)

Sie sind auf dem Weg in die politische Vereinsamung. Die Koalition erreicht bei der Sonntagsfrage 53%. Die AfD dümpelt bei 9% vor sich hin.

@ 11:50 von Leberkas

Mein Bruder ist Bauer, für den ist Homeoffice auch nur begrenzt möglich. Und das soll ein Argument gegen den sinnvollen Ausbau von Homeoffice sein? Ich möchte mich mit solchen Gedankenschleifen nicht lächerlich machen.
Schönen Gruß an Ihren Metzger, ich achte seine Arbeit.

Am 14. November 2020 um 14:50 von Blitzgescheit

Ihnen wurden etliche Gegenargumente und Fakten zu Ihren rechten Theorien auf dem Tisch gelegt. Diese Menge an Fakten haben Sie nie beachtet und generell immer missachtet und ausgeblendet weil Sie die Fakten nicht anerkennen.
Warum fordern Sie immer wieder aufs neue Fakten und Sachargumente wenn die eh nicht in Ihr Weltbild passen und Sie sie immer ablehnen??

Homeoffice

Find ich ja nicht gänzlich falsch. Eher sogar nützlich.
Aber ich denke es ist genauso ein verzweifelter SPD-Selbstfindungstrip weit entfernt von den verlorenen Stammwählern wie das Recht auf Teilzeit.

Ungleichheit und Ungerechtigkeit durch Konzerne werden sicher nicht durch Homeoffice von Schreibtischarbeitsplätzen geradegerückt. Wer so argumentiert vergleicht Äpfel mit Birnen.

Wenn das Arbeitszeitgesetz kommt, wird das Homeoffice vermutlich berücksichtigt werden. Muss es ja. Aus den resultierenden Kosten werden Gewinner und Verlierer dann ihre Konsequenzen ziehen. Ob das dann so sein wird, wie es jetzt erträumt wird, bezweifel ich.

Ich empfehle jedem AG und AN, der was auf sich hält, werbt mit euren Vorzügen. Dann kommt das Homeoffice, wo es denn gewollt ist und Sinn macht, ganz von allein. Ebenso Gleitzeit, Teilzeit . Auch ohne Heil.

@Freier Markt (14:44)

Ich glaube nicht, dass so ein Gesetz ein Zwangs-Automatismus wäre.
Ein Beispiel: Nach Betriebsverfassunsgesetz dürfen Arbeitgeber bei Existenz eines Betriebsrats nur mit dessen Zustimmung einstellen. Führt in der Realität kaum mal zu Problemen, obwohl der Arbeitgeber auf dem Papier massiv in seiner Entscheidungsfreiheit beschnitten wird. Wie ich weiter oben schon schrieb (bevor meine Windmühle mich ablenkte): Miteinander statt gegeneinander kann im Verhältnis AN/AG sehr gut funktionieren.

um 14:31 von sebo5000@blitz...

Nett, daß die Moderation diese klaren Worte einfach mal vorbeiläßt. Daß sowas überhaupt notwendig war, ist schlimm genug.

Ein Forum existiert ja nicht im luftleeren Raum, wo es gleichgültig ist, in welcher Form geistiger Austausch geübt wird.

Wenn schon die gute alte Volksweisheit ,,EIGENLOB STINKT" in Vergessenheit gerät, daß es zu riechen beginnt, sollte es gestattet sein, auch mal die Formen
von Selbstdarstellung zu hinterfragen. Besonders, da es seit Trump da wohl kein Jenseits mehr gibt.

@Blitzgescheit

Sie wissen ganz genau wovon andere Foristen sprechen. Ihre kontinuierliche Hetze ist fern jeder Tatsache und das wissen sie auch.

Es ist für meine Begriffe erschreckend das die Moderation dererlei nicht nur duldet sondern scheinbar wissentlich befördert.

Am 14. November 2020 um 12:50 von Wilhelm Schwebe

Zitat: bei dieser SPD wird frau baerbock noch viel glauben und hoffnung aufbieten müssen, um davon auszugehen, daß sie mit dieser splitterpartei eine regierung bilden kann. mögen die kobolde mit ihr sein

Ich habe den TS-Artikel, auf den sich die jetzige Diskussion bezieht, wiederholt gelesen. Es gelingt mir nicht, festzustellen, was Ihr Posting damit zu tun hat.

@Am 14. November 2020 um 14:57 von Schrammelvatti

Zitat: "Ihnen wurden etliche Gegenargumente und Fakten zu Ihren rechten Theorien auf dem Tisch gelegt. Diese Menge an Fakten haben Sie nie beachtet und generell immer missachtet und ausgeblendet weil Sie die Fakten nicht anerkennen."

Behaupten kann man viel.

Wenn keine Argumente von Ihnen geliefert werden, ist das nur alles leeres Gerede.

schwarzer Pädagogik und "Willen-brechen?

von andererseits @
Was haben den jetzt die unerzeihungslager der DDR oder von China mit unsere freiheitlichen Grundortnung zu tun.

Ich erziehe durch Vorbildfunktion ohne zwang und gewalt durch perfekte gute Ergebnisse.

@Am 14. November 2020 um 15:04 von Keyalha

Zitat: "Sie wissen ganz genau wovon andere Foristen sprechen. Ihre kontinuierliche Hetze ist fern jeder Tatsache und das wissen sie auch."

Welche Aussagen waren bisher "fern jeder Tatsache"? In Bezug auf was=? Euro, EZB, Islam, EU, Asyl/Migration, Diesel, Gender-Gaga ...?

Wieso hat mir das noch niemand bisher konkret nachweisen / belegen können?

Verbreiten Sie nicht hier gerade Fake News?

Doch, die arbeitgeber BRAUCHEN druck

Oft hört man das argument: da, wo es einfach möglich sei, gäbe es ja sowieso bereits die möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten.

NEIN, das stimmt eben nicht!

Hier ein zitat:
"Dennoch sind 45 Prozent der befragten Deutschen genervt, dass es erst einer Pandemie bedurfte, um im Homeoffice arbeiten zu können."

Bei dieser weltweiten umfrage wurden computer-programmierer befragt. Also ein moderner beruf, bei dem telearbeit oder heimarbeit wirklich kein problem sein sollte.

Auch andere umfragen unter betroffenen sehen ähnlich aus!

Mein fazit: DOCH, die arbeitgeber BRAUCHEN druck, sonst passiert da NICHTS!

https://www.heise.de/news/Studie-Homeoffice-bedroht-Work-Life-Balance-is...
https://heise.de/-4952591

Das war zu erwarten

Und ich hatte diesen Ausgang auch vorhergesagt.

Heils Vorschlag war weltfremd angesichts der Realitäten der Arbeitswelt in Deutschland.

@Blitzgescheit (14:50)

"(...) darauf hinwiese, wo ich eventuell etwas faktisch nicht Richtiges sage (...)"

(14:20) "(...) haben sonst wie eine Leseschwäche."

Faktisch nicht richtig. Widerlegt.

Gern geschehen.

@Am 14. November 2020 um 15:02 von melancholeriker

Zitat: "um 14:31 von sebo5000@blitz...
Nett, daß die Moderation diese klaren Worte einfach mal vorbeiläßt. Daß sowas überhaupt notwendig war, ist schlimm genug."

Ja.

Und wenn einer der werten Mitforisten auch einmal ein SACHargument liefern könnte und die Behauptung, ich würde Fake News verbreiten, dann könnnte man doch am Ende des Tages von einer Sachdebatte reden.

Bitte nicht zu streng mit Herr Heil umgehen.

Herr Heil hat nie in seinem Leben in der realen Welt gearbeitet. Homeoffice kann zur Ausbeutung führen. Der Arbeitgeber bestimmt das Arbeitspensum. Vielleicht ist man nur zu langsam, dann arbeitet man eben etwas länger. Ohne Kontakt zu Kollegen steht man da ziemlich alleine. Woher soll Herr Heil so etwas wissen? Er redet von der Arbeitswelt wie ein Blinder von Farben.

Am 14. November 2020 um 13:06 von Blitzgescheit

Zitat: ein Arbeitsminister, der in seinem Leben noch nie - außerhalb der Politik - gearbeitet hat

Ob der User nur so viel postet, um seinen zitierten Satz immer und immer wieder unterzubringen?

@Warum fordern Sie immer wieder aufs neue 14:57 Schrammelvati

Weil Sie immer wieder drauf reinfallen ;-)
Dont' feed the Blitztrolls

Ich warte nur noch bei dem Thema auf ein Alter-Ego, das eigentlich kommen sollte
- sagt meine KI (90%)
Dann hak ichs ab und geniesse das WE..

@ 14:14 von Tinkotis

Sie sollten nicht so bububöse mit der Framing-Wording-Fabrik umgehen, die so blitzgescheit ist.

Am 14. November 2020 um 15:06 von Blitzgescheit

@Am 14. November 2020 um 14:57 von Schrammelvatti

Zitat: "Ihnen wurden etliche Gegenargumente und Fakten zu Ihren rechten Theorien auf dem Tisch gelegt. Diese Menge an Fakten haben Sie nie beachtet und generell immer missachtet und ausgeblendet weil Sie die Fakten nicht anerkennen."

Behaupten kann man viel.

Wenn keine Argumente von Ihnen geliefert werden, ist das nur alles leeres Gerede.
_______

Kann es sein dass Sie die von vielen Mitforisten gelieferten Argumente und Fakten absichtlich ausblenden um hier zu provozieren?

Alles nur Gerede wenn man Fakten und Sachargumente fordert, sie dann aber missachtet weil sie einem nicht rechte Weltbild passen -.-

Am 14. November 2020 um 15:14 von artist22

@Warum fordern Sie immer wieder aufs neue 14:57 Schrammelvati

Zitat: Weil Sie immer wieder drauf reinfallen ;-) Dont' feed the Blitztrolls

Danke für die Erinnerung !

um 13:34 von Traumfahrer

Sehr geehrter "Traumfahrer", sie dürfen alles was fordern kommentieren. Aber die Politiker der CDU/CSU kollektiv mit dem Ausdruck "Schurken" zu benennen ist einfach unverschämt.

Am 14. November 2020 um 15:14 von artist22

Zitat: Weil Sie immer wieder drauf reinfallen ;-) Dont' feed the Blitztrolls
-----
Sie haben ja recht.... :o)
Man sollte den breiten Blitzbotenbarttroll einfach LINKS liegen lassen^^

Am 14. November 2020 um 15:12 von Schaefer

Zitat: Herr Heil hat nie in seinem Leben in der realen Welt gearbeitet. Homeoffice kann zur Ausbeutung führen. Der Arbeitgeber bestimmt das Arbeitspensum. Vielleicht ist man nur zu langsam, dann arbeitet man eben etwas länger. Ohne Kontakt zu Kollegen steht man da ziemlich alleine. Woher soll Herr Heil so etwas wissen? Er redet von der Arbeitswelt wie ein Blinder von Farben.

Obwohl ich Ihr Politikerbashing durch blitzgescheiten Hinweis auf Herrn Heils Arbeitsvita für billig halte, gebe ich Ihnen Recht.

Ich befürchte, dass es von Seiten der Arbeitgeber Druck auf die Arbeitnehmer geben, könnte, Homeoffice zu machen. Das könnte für die Arbeitgeber bequemer und billiger sein. Im September ging durch die Presse, dass sich die Deutsche Bank verspricht, durch vermehrtes Homeoffice teure Büromieten in den Innenstädten zu sparen. Intern wird so mancher Stratege in den Unternehmen an solchen Überlegungen arbeiten.

Am 14. November 2020 um 15:26 von Schrammelvatti

Zitat: Man sollte den breiten Blitzbotenbarttroll einfach LINKS liegen lassen

Jetzt sind wir schon zu Dritt.

Telearbeit VS Home-Office

Ich finde den Begriff "Telearbeit" übrigens ziemlich cool...schade, dass er sich nicht durchgesetzt hat...:)

Kinder und Frauenhäuser

Sind also die Männer schuld .?
Oder kann es sein das der Stress dem Menschen heute zugemutet wird zu groß ist ?
Von wegen Arbeitsbelastung usw,
Natürlich ist das keine Rechtfertigung für Gewallt oder Psycho -Terror . Home office wäre eine feine Sache gewesen vor allem hätte die mal wieder die Rechte der Arbeitnehmer gestärkt .Bei uns gibt es nicht mal Home -Office in Corona Zeiten . Hat der " Boss " einfach rundweg abgelehnt . Tja so ist das heute . Arbeitsrechte gehen meiner Meinung nach schon lange den Bach runter . Vor allem dann wenn keine Gewerkschaftliche Vertretung vorhanden ist . Von wegen Vereinbarung und so . Corona wird die Angst um den Jobverlust noch steigern . Tja schlechte Zeiten

um 15:08 von Blitzgescheit

>>
Wieso hat mir das noch niemand bisher konkret nachweisen / belegen können?

Verbreiten Sie nicht hier gerade Fake News?
<<

Ich könnte Ihnen ja Rechtsradikalität, Unverschämtheiten, Beleidigungen anderer Foristen, Selbstüberschätzung und manches andere verzeihen. Nur, dass Sie in diesem unglaublichen Übermaß langweilen, werde ich Ihnen nicht vergeben können.

@Am 14. November 2020 um 15:27 von falsa demonstratio

Zitat: "Obwohl ich Ihr Politikerbashing durch blitzgescheiten Hinweis auf Herrn Heils Arbeitsvita für billig halte, gebe ich Ihnen Recht."

Was heißt hier "billig"?

Es macht immer Sinn, dass man selber davon weiß, wovon man spricht bzw. selber Berufserfahrungen vorweisen kann, wenn man meint denen, die berufstätig sind, den Alltag zu regeln.

Zumal ich ja auch Gründe genannt habe, weswegen ich Heils Vorschlag ablehne. Die "Polemik", ob nun billig oder nicht, ist da ohnehin nur schmückendes Beiwerk.

Vewechseln hier nicht viele...

ein Recht auf Home Office mit einer Pflicht zu Home Office?

Ein Recht auf Home Office basiert auf Vertrauen des Arbeitgebers gegenüber seinem Arbeitnehmer, etwas womit die Mehrheit in Deutschland scheinbar ein riesiges Problem hat, und jetzt sogar Heils Mini-Gesetzesvorschlag zum Kippen bringt. Bedauerlicherweise zeigt das wieder ein sehr rückständiges Deutschland.

Am 14. November 2020 um 15:35 von VictorJara

Zitat: Home office wäre eine feine Sache gewesen vor allem hätte die mal wieder die Rechte der Arbeitnehmer gestärkt.

Ich befürchte im gegentei, dass Homeoffice die Rechte der Arbeitnehmer schwächt, insbesondere was Arbeitsschutzbestimmungen betrifft.

Familie mit zwei Kindern in einer Wohnung 3 ZKB - Vater Homeoffice, Kinder Homescooling, - wenigstens hat der AG den Laptop, der im wahrsten Sinne des Wortes (Lap = Schoß) eingesetzt wurde, gestellt. Es leben die Arbeitnehmerrechte.

15:10 von Blitzgescheit

Und wenn einer der werten Mitforisten auch einmal ein SACHargument liefern könnte und die Behauptung, ich würde Fake News verbreiten, dann könnnte man doch am Ende des Tages von einer Sachdebatte reden.

Ihre Gruppe präsentiert das, was Sie für Sachargumente halten und was Sie als die einzigen, akzeptablen Argumente präsentieren. An einer wirklichen Auseinandersetzung scheinen Sie nicht interessiert, denn wo sind Sie tatsächlich „offen“ für gegenteilige Argumente? Diese weisen Sie zurück, es prallt an Ihnen ab und um Diskussion scheint es Ihnen nicht zu gehen, wenn die eigene Position stoisch durchzubringen Ziel ist.

Sie fordern Fähigkeit zur Differenzierung und sachliche Auseinandersetzung und legen Ihre Definition davon als die einzig wahre aus. Hier im Forum sind m.E. durchaus AfD-Wähler unterwegs mit denen man sich auseinandersetzen kann; bei Ihrer Gruppe erkenne ich keine Anhaltspunkte dafür, dass dies möglich ist.

@SchleswigHolsteiner (15:30)

Auch wenn's gefährlich weit vom Thema wegführt: Definitiv gab's das auch bei Stalin und Mao und anderswo (Pinochet, Ceauşescu, Pol Pot...). Es ist ein generelles Problem autoritärer Strukturen. Bei einer Diskussion in Deutschland ist aber das deutsche Beispiel naheliegender, wenn auch nicht erschöpfend.

12:37 von 0_Panik

Zitat:"Fast gar nicht ist die Umsetzbarkeit v. HomeOffice bei Fam. m. Kindern in beengten Wohnverhältnissen.
Hier ist ein Arbeiten im HomeOffice m. Sicherheit n. zu empfehlen. Viele Eltern haben da schon ihre negativen Erfahrung machen müssen,"

Wenn H.Heil Homeoffice zur Pflichtveranstaltung hätte machen wollen, hätten Sie Recht. Er wollte aber den AN, die das möchten, für 24 (!) Tage im Jahr die Möglichkeit geben, das auch zu tun (RechtsANSPRUCH, nicht Pflicht!). Offensichtlich wollen oder könne viele Kommentatoren das nicht begreifen, dass es hier nicht um eine Pflicht zum HO geht. Aber wenn man auf die SPD einhacken kann, verstehen manche gern mal etwas falsch...Ich glaube übrigens nicht, dass es viele AN in Verhältnissen, die Sie oben beschreiben, geben wird, die HO beantragen würden.

12:39 von Didib57

Zitat:"Wenn ein Mitarbeiter von mir bezahlt wird, dann hat er dort zu arbeiten wo er gebraucht wird, also auch stationär im Betrieb."

Klassische Herr-im-Haus-Mentalität! Wenn der Mitarbeiter im Büro nichts anderes zu tun hat, als Excel-Tabellen am Computer zu erstellen, kann er das genausogut von zuhause aus tun. Wenn ein Meeting (tolles Wort!) ansteht, dann kommt er in den Betrieb oder es gibt eine Videokonferenz.

ZItat:"Herr Heil kümmern sie sich [auch P.M.] um die prekären Beschäftigungsverhältnisse und die Scheinselbstständigkeit , da gilt es anzupacken. Bislang betraf es nur die Fleischindustrie. Ausserdem sollte die Bürger Versicherung in Augenschein genommen werden, es gibt tausend gute Gründe das endlich anzupacken.heute wichtiger denn je."

Ihren zweiten Absatz möchte ich unterstützen, hier besteht dringender Handlungsbedarf.

um 15:53 von Peter Meffert

>>
Wenn H.Heil Homeoffice zur Pflichtveranstaltung hätte machen wollen, hätten Sie Recht. Er wollte aber den AN, die das möchten, für 24 (!) Tage im Jahr die Möglichkeit geben, das auch zu tun (RechtsANSPRUCH, nicht Pflicht!). Offensichtlich wollen oder könne viele Kommentatoren das nicht begreifen, dass es hier nicht um eine Pflicht zum HO geht.
<<

So ist es. Es fing schon mit dem ersten Kommentar in diesem Thread an. Werner1955 schrieb "Sie sollten mal bei den Jugendämtern und Frauenhäuser nachfragen was Homeoffice bei Kinder und geprügelten Menschen für folgen hat." Als würden Menschen Home-Office beantragen, um zuhause prügeln können. Auch der Obergescheite ist an dieser Differenzierung immer wieder gescheitert.

@Am 14. November 2020 um 15:48 von Kaneel

Zitat: "Ihre Gruppe präsentiert das, was Sie für Sachargumente halten und was Sie als die einzigen, akzeptablen Argumente präsentieren. An einer wirklichen Auseinandersetzung scheinen Sie nicht interessiert, denn wo sind Sie tatsächlich „offen“ für gegenteilige Argumente? "

Ich bin immer offen für gegenteilige Argument bzw. erst, wenn man sich alle Argumente angehört und diese abgewogen hat, kann man von einer fundierten Meinung sprechen. Alles andere ist vielleicht eine "Meinung", aber eben nicht fundiert.

Zitat: " Diese weisen Sie zurück, es prallt an Ihnen ab und um Diskussion scheint es Ihnen nicht zu gehen, wenn die eigene Position stoisch durchzubringen Ziel ist."

Dort, wo ich "Argumente" zurückweise bzw. diese an mir abprallen, hat dies ja auch einen guten sachlichen Grund, den ich in der Regel darlege.
Sorry, dass ich Mindeststandards für Argumente habe. Sie müssen
1. logisch konsistent
2. faktengesetützt und
3. relevant sein.

Sorry, dass ich da keine Abstriche mache.

Arbeit ist genug da ...

Ja ..aber evtl. viel zu viel Arbeit !
Anzeige für Hamburg :
" Suchen Merchandiser ; Regalauffüller bzw. Regalpflege , im Außendienst "!
Partner Unilever , Firmenwagen , private Nutzung , Tankkarte ..Internetzugang daheim , ...aber ohne Tarifbindung ..schön .
Vollzeitstelle , Arbeit ohne Ende !
Aber Zuständigkeit in Sachen Arbeitsschutz oder Ausgestaltung Arbeitsplatz ..gleich Null ..seitens von Gewerkschaften !
Diese Arbeit gibt es schon seit über 30 Jahren .

16:01 von Blitzgescheit 15:48 von Kanee

Dort, wo ich "Argumente" zurückweise bzw. diese an mir abprallen, hat dies ja auch einen guten sachlichen Grund, den ich in der Regel darlege.
Sorry, dass ich Mindeststandards für Argumente habe. Sie müssen
1. logisch konsistent
2. faktengesetützt und
3. relevant sein.
Sorry, dass ich da keine Abstriche mache.

Ist Ihre Definition und Ihre Entscheidung dazu sich m.M.n. nicht ehrlich und ernsthaft mit anderen auseinandersetzen zu müssen. Empfinde ich als einseitig und nicht konstruktiv.

@ 15:27 von falsa demonstratio

Obwohl ich Ihr Politikerbashing durch blitzgescheiten Hinweis auf Herrn Heils Arbeitsvita für billig halte, gebe ich Ihnen Recht.

Bitte erklären Sie mir, was daran billig ist, wenn ich darauf hinweise, dass Herr Heil nie in seinem Leben gearbeitet hat.
Ich finde es schon interessant, dass er mit dieser Vorkenntnis Arbeitsminister wird.
Einverstanden, man muss nicht krank sein um Gesundheitsminister zu sein.
Ahnung schadet aber nicht.

@15:53 von Peter Meffert

">>... Zitat:"Fast gar nicht ist die Umsetzbarkeit v. HomeOffice bei Fam. m. Kindern in beengten Wohnverhältnissen.
Hier ist ein Arbeiten im HomeOffice m. Sicherheit n. zu empfehlen. Viele Eltern haben da schon ihre negativen Erfahrung machen müssen," ...<<"

@15:53 von Peter Meffert sagt:
"... Ich glaube übrigens nicht, dass es viele AN in Verhältnissen, die Sie oben beschreiben, geben wird, die HO beantragen würden ..."

Ist richtig.

Aber die Arbeitgeber würden gerne den Arbeitnehmerinnen/er auch in o.g. sozialen Umfeld das HomeOffice aufdrücken. Grund:
Reduzierung b. d. Büroflächen, u. weniger Miete etc., u. damit weniger Reinigungskosten, weniger sonst. Umlagen wie Wasser u.Abwasser, Strom, Abfall, u. sonst. Kosten, etc..

Da müssen schon gesetzliche wirkungsvolle Regulierungen f. das miese Umtreiben der Arbeitgeber vorgeriegelt werden ...

Deswegen:
Schutz der Arbeitnehmerinnen/er vor Arbeitsüberlastung bei HomeOffice.

14:57 von Schrammelvatti

Zitat:"Warum fordern Sie immer wieder aufs neue Fakten und Sachargumente wenn die eh nicht in Ihr Weltbild passen und Sie sie immer ablehnen??"

Weil er/sie damit andere Kommentatoren ablenken und vom Thema weg auf ein anderes lenken kann, das ihm/ihnen nützlicher erscheint. Fällt mir manchmal bei besonders schlimmen Lügen oder Entgleisungen auch schwer, aber: Don't feed the troll!

@ um 15:53 von Peter Meffert

"Wenn H.Heil Homeoffice zur Pflichtveranstaltung hätte machen wollen, hätten Sie Recht. Er wollte aber den AN, die das möchten, für 24 (!) Tage im Jahr die Möglichkeit geben, das auch zu tun (RechtsANSPRUCH, nicht Pflicht!). Offensichtlich wollen oder könne viele Kommentatoren das nicht begreifen, dass es hier nicht um eine Pflicht zum HO geht."

Das wird sehr wohl verstanden. Es gibt neben den wirren Äußerungen jedoch genau hier im Forum auch Standpunkte mit berechtigten Anliegen, die nicht ihrer Zustimmung bedürfen. Ich bin immer für ein kooperatives Miteinander von AN und AG. Aber schon aus Gründen des Datenschutzes verbietet sich ein Homeoffice im Kreis der Familie ohne Arbeitszimmer. Fernab davon gibt es noch die wirtschaftsliberale Ausrichtung, welche die Gesundheit und internationale Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen als Basis für heimische und/oder langfristige Arbeitsplätze verstehen. Auch im Interesse von Arbeitnehmern.

um 15:58 von Peter Meffert

Zitat:"Wenn ein Mitarbeiter von mir bezahlt wird, dann hat er dort zu arbeiten wo er gebraucht wird, also auch stationär im Betrieb."

Klassische Herr-im-Haus-Mentalität! Wenn der Mitarbeiter im Büro nichts anderes zu tun hat, als Excel-Tabellen am Computer zu erstellen, kann er das genausogut von zuhause aus tun. Wenn ein Meeting (tolles Wort!) ansteht, dann kommt er in den Betrieb oder es gibt eine Videokonferenz.
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Ist das noch Demokratie wenn der Gesetzgeber einem Unternehmen vorschreibt, wo der Arbeitnehmer eingesetzt wird. Ich bin mal gespannt wie das BVG urteilt.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Moderation

um 15:53 von Peter Meffert

Wenn H.Heil Homeoffice zur Pflichtveranstaltung hätte machen wollen, hätten Sie Recht. Er wollte aber den AN, die das möchten, für 24 (!) Tage im Jahr die Möglichkeit geben, das auch zu tun (RechtsANSPRUCH, nicht Pflicht!). Offensichtlich wollen oder könne viele Kommentatoren das nicht begreifen, dass es hier nicht um eine Pflicht zum HO geht. Aber wenn man auf die SPD einhacken kann, verstehen manche gern mal etwas falsch...Ich glaube übrigens nicht, dass es viele AN in Verhältnissen, die Sie oben beschreiben, geben wird, die HO beantragen würden.
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Da kommt es auf die Betrachtungsweise an.
Wenn der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, wird es für den Arbeitgeber zu Pflicht.

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