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Was für ein Auftakt, was für

Was für ein Auftakt, was für eine Klarheit, was für ein Change: Die amerikanische Gesellschaft braucht solche Worte wie ausgedörrtes Land das Wasser. Die B(e)iden haben eine große Aufgabe vor sich, und es bleibt zu hoffen, dass ihr Start begleitet wird von einem fairen Eingeständnis Trumps, die Wahl verloren zu haben.

Hoffnung auf eine Kehrtwende in der Klimapolitik

Es wird Zeit, den Klimawandel zu stoppen. Hoffnung.

@06:53 von andererseits

"Was für ein Auftakt, was für eine Klarheit, was für ein Change: Die amerikanische Gesellschaft braucht solche Worte wie ausgedörrtes Land das Wasser. "

Fand ich auch gut, im Gegensatz zu Harris, die unbedingt nochmal nachtreten musste und damit wie immer nicht nur Trump trifft.
Die Demokratie stand auf dem Spiel und die Wähler hätten sich für Wissenschaft und Wahrheit entschieden... ist ja klar, was sie damit vice versa über die Trump-Wähler sagt. Irrationale Demokratiefeinde.
Manche lernen es einfach nie - wenigstens hat sie nicht gleichzeitig von "einen" gesprochen.

Nun ja

Umso überraschter war ich, als ich heute morgen in mehreren Zeitungen die gleiche Story las: Plötzlich thematisieren verschiedenste deutsche Medien die Senilitäts-Gerüchte um den ehemaligen Vize- und derzeit wahrscheinlich zukünftigen Präsidenten. „Biden sorgt für Fassungslosigkeit: Demokrat verwechselt eigene Enkelin mit seinem toten Sohn“ titelt der Münchner Merkur, beim Funke-Portal Der Westen schaffen es sogar „Demenz-Gerüchte“ in die Überschrift.
Bis dato berichtete kaum ein Journalist über das, was Donald Trump, die Republikaner und viele konservative US-Medien monatelang verbreitet hatten – Biden soll gesundheitlich, mental nicht mehr auf der Höhe für das Amt sein.
Dass die deutsche Leitpresse Biden nicht länger die Treue halten will, ist nicht wirklich überraschend: Der 78-Jährige ist nämlich eigentlich alles andere als ein Wunschkandidat für viele Linke.

Viel Erfreuliches

Gut, dass Biden versöhnlich agiert, auch gut, dass so viele Amerikaner gewählt haben, scheinbar akzeptieren die allermeisten Trumpwähler das Ergebnis. Es gibt mir viel Hoffnung, dass dieses Land so großartig demokratisch reagiert hat und offenbar die Gerichte unabhängig entscheiden. In den USA läuft seit langem vieles falsch und bereitet mir nach wie vor Sorge, aber wie das LAnd nun offenbar einen Schandfleck wie Trump besiegt hat, lässt mich hoffen. Nun liegt sehr viel schwierige Arbeit vor Biden, wünsche gutes Gelingen!

@Olivia59

Am 08. November 2020 um 07:07 von Olivia59
@06:53 von andererseits
"Was für ein Auftakt, was für eine Klarheit, was für ein Change: Die amerikanische Gesellschaft braucht solche Worte wie ausgedörrtes Land das Wasser. "

Fand ich auch gut, im Gegensatz zu Harris, die unbedingt nochmal nachtreten musste und damit wie immer nicht nur Trump trifft.
Die Demokratie stand auf dem Spiel und die Wähler hätten sich für Wissenschaft und Wahrheit entschieden... ist ja klar, was sie damit vice versa über die Trump-Wähler sagt. Irrationale Demokratiefeinde.
Manche lernen es einfach nie - wenigstens hat sie nicht gleichzeitig von "einen" gesprochen.

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Wenn sie die Wahrheit gesagt hätte, wären die Worte noch viel deutlicher ausgefallen. Irgendwo muss man auch mal einen Punkt machen.
Auf der einen Seite wird gehetzt wie es übler nicht mehr geht (auch von Trump-Wählern) und auf der anderen Seite darf man die eigenen Wähler nicht wahrheitsgemäß und überhaupt nicht aufwiegelnd loben?

Zu früher Jubel

Ich warte innerlich ab, bis alles ausgezählt ist. Außerdem versammeln sich zu viele "bewaffnete Anhänger Trumps". Ich hoffe, da ist kein Staatsstreich im Schwange.

Gratulation..

..an den neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden und an seine Vize-Präsidentin Kamala Harris. Gratulation auch an die demokratische Partei, deren Wähler und vor allem an die Demokratie als Staatsform!
Mein Mitleid haben Trump und seine Vasallen, seine (überzeugten) Wähler und die GOP (was ist aus dieser Partei nur geworden?). Ich kann nur auf Besinnung hoffen, aber erwarten werde ich sie nicht.

Biden und Harris beginnen bereits sehr staatsmännisch und hoffnungsvoll. Unabhängig der konkreten Unterschiede der politischen Entscheidungen (und die gibt es), ist genau das ein unverzichtbarer Unterschied zur schlechtesten Administration in der Geschichte der USA.

Meine Befürchtung

Donald Trump wird am Ausgang dieser Wahl nichts ändern können. Auch nicht juristisch. Davon bin ich überzeugt. Und auch die Unterstützung seiner Partei (die in aktueller Besetzung dennoch als, nett ausgedrückt, rückgratlos in die Geschichtsbücher eingehen wird) wird immer weiter schwinden. Begonnen hat es schon.
Das löst eine zunehmende Macht-, Hilf- und Bedeutungslosigkeit in ihm aus. Das ist für diese narzisstische Persönlichkeit der worst case. Er wird deshalb versuchen sich an jeden noch vorhandenen Strohhalm zu klammern.
Der letzte Strohhalm, der noch übrig bleiben wird, ist Hetze und Eskalation.
Und ich befürchte sehr, dass das noch zu schlimmen Taten und Bildern führen wird.
Verantwortlich hierfür wäre dann allen voran Trump. Aber nicht nur er. Jeder, der diesen Menschen unterstützt hat, wird sich vorwerfen lassen müssen, genau solche Folgen verkannt zu haben. Und das nicht fahrlässig, sondern mit mindestens bedingtem Vorsatz.

@andererseits, @Olivia59

Ich würde den Hinweis auf Wissenschaft und Wahrheit nicht als nachtreten bezeichnen und meiner Meinung nach haben beide einen guten Grundton hingelegt.
Wenn man sich die Wähler Trumps anschaut wird in fast allen Studien immer wieder darauf verwiesen, dass es sich großteils um weniger gebildete Amerikaner handelt. Die Gesellschaft hat ein fundamentales Problem, das sich nicht in kurzer Zeit lösen lässt: Bildung.
Es gibt keine faire Chance aus ‚Armut‘ zu entkommen ohne dass es Zugang zu einem guten Schulsystem für alle kostenlos gibt. Dort fängt alles an und es ist natürlich einfacher einen weniger gebildeten Menschen als Populist mit seinen Einfachlösungen für eine immer komplexere Welt „zu fangen“.
Neben all den anderen Schwächen des US Systems, das schon seit Jahrzehnten auf das Recht des Stärkeren setzt und immer noch glaubt, dass der Markt alles regelt, ist dies für mich ein Thema, das wirklich langfristig eine Änderung bringen könnte. Allerdings nicht einfach das auch noch anzupac

Ich hoffe, nein ich erwarte jetzt von Biden & Harris, daß sie...

...die Probleme, die die USA aber auch die Welt haben, meistern werden.

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Trump wäre dazu nie in der Lage gewesen,
denn Trumps Präsidentschaft war von Anfang an eine Präsidentschaft für das Geschäftsmodell Trump & seine Freunde!
Not America first, sondern Trump & friends first, war stets die Devise.
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Und obwohl tiefe Risse in der amerikanischen Gesellschaft in den letzten 4 Jahren noch tiefer wurden,
wird es Zeit, daß alle Amerikaner die dazu gewillt sind,
miteinander das Land voranzutreiben.
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Die nächsten 4 Jahre werden von diesen wichtigen Themen:
- Corona-Pandemie
- Klimaschutz
- Wirtschaft
- Rassismus
- Gesundheitsvorsorge
geprägt sein.
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Möge es den Biden gelingen.
Genug politische Erfahrung hat der 46. Präsident
ja in seinem Leben gesammelt.
Ganz das Gegenteil vom unwissenden Trump.

Sprechblasen

Die Abgehängten in den USA sind entgegen dem neoliberalen Neusprech wirklich abgehängt, sie fühlen sich nicht nur so. Und Biden als Sanders-Verhinderungs-Präsident wird daran ebenso wie Trump nichts ändern. Woher kamen die 14 Mrd. für diesen Wahlkampf? Eher friert die Hölle zu als dass die Reichen in den USA auch nur ein bisschen Verzicht üben. Ich erinnere an die Studien zum Einfluss der Armen auf die Politik. Er liegt nahe Null.

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