Ihre Meinung zu: Mutiertes Coronavirus: Dänemark riegelt Gemeinden ab

6. November 2020 - 11:31 Uhr

Um die Ausbreitung einer mutierten Form des Coronavirus zu stoppen, greift Dänemarks Regierung zu drastischen Maßnahmen: In Teilen Jütlands gilt ab sofort ein Lockdown. Die Mutation war auf Nerzfarmen entdeckt worden.

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Kommentare

Ist das Töten nicht eine Verschwendung?

Kann man nicht aus den Tieren Antikörper gegen Corona gewinnen?

Das überleben die Tiere zwar auch nicht, aber man fängt wenigstens was damit an.

Mumien, Monstren, Mutationen

Mumien, Monstren, Mutationen (mal abgesehen von der US-Wahl) ... diese Nachricht finde ich schon sehr besorgniserregend - und dann bloß wie am Rande erwähnt.

Diese Mutation und die Tötung

Diese Mutation und die Tötung der Tiere ist seit Tagen bekannt. Und es macht deutlich, dass wir uns neben dem engagierten Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus auch verstärkt Gedanken machen müssen über unsere Lebensart mit unserer Mitwelt, speziell den Tieren. Neben den längst offen benannten ethischen Fragen im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen (und da sind die Nerzfarmen mit der millionenfachen Tötung für unsere Bekleidungsindustrie nur ein wenn auch sehr drastisches Beispiel) sind nun auch ganz andere Fragen auf dem Tisch: Die eigene Gesundheit des Menschen steht drastisch auf dem Spiel durch von Tier auf Mensch überspringende Viren, die eine Pandemie auslösen.
Nicht auszudenken, wenn die erneut mutierten Viren über die Nerz-Massenierhaltung auf den Menschen übersprungen und alle bisherigen Impfstopff-Entwicklungen zur Makulatur machen.

Vielen Dank auch für dieses

Vielen Dank auch für dieses zusätzliche Problem. Eine signifikante Mutation wie diese hier (aus dm Artikel: "das Risiko bestehe aber darin, dass es widerstandsfähiger gegenüber Antikörpern sei") kann im schlimmsten Fall bis zu einem "Reset" der Pandemie führen, was Impfstoffforschung, Herdenimmunität und so weiter anbelangt, hoffen wir mal dass es nicht so kommt. Bei zwölf Menschen bereits festgestellt? Sieht schlecht aus, wahrscheinlich kriegst du den Geist auch nicht mehr in die Flasche.

Hoffentlich nutzen die Dänen die Gelegenheit, diese unnötige Tierquälerei endgültig zu verbieten.

Mutiertes Coronavirus: Dänemark riegelt Gemeinden ab

Unabhängig davon, das diese Tiere u.a. zur Fellproduktion benutzt werden, ist es wie immer: Andere Lebewesen "könnten" eine Gefahr für Menschen sein, na' dann schlachten wir mal alle. Was zuviel ist, stört, muss weg...egal ob Bär, Wolf, Schwein oder Nerz.

Der Fluch der bösen Tat

Über eine sehr lange Zeit hat sich der Mensch hier auf dem unvorstellbaren Leid der Tiere Reichtum und Einfluss gesichert.

Jetzt schlägt die Natur zurück und führt den Menschen unmissverständlich vor, dass auch sie nur eine Spezies von vielen ist, die jederzeit von diesem Planeten getilgt werden kann.

Man kann nur hoffen, dass die Menschen ihre Lektion endlich lernen, sonst sind unsere Tage auf der Erde gezählt.

Tiere und Corona

Hier gibt es einige Hintergrundinformationen, allerdings nicht mehr ganz aktuell:

https://bit.ly/3535kLV (quarks.de)

In Holland ist die Situation inzwischen besser im Griff, dort gibt es momentan 69 infizierte Nerzfarmen. Man hatte die Gefahr bereits Ende August erkannt (als etwa 40 Zuchtbetriebe betroffen waren) und deshalb beschlossen, die Nerzzucht endgültig zu verbieten.

Weitere Quellen (auf Englisch):

Is a dangerous new coronavirus strain circulating in farmed minks?
newscientist.com https://bit.ly/367e8Q4

Risk of human‐to‐wildlife transmission of SARS‐CoV‐2
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/mam.12225

und wenn das Virus bei Haustieren

mutiert, will man dann wie die Nerze z.B. alle Hunde töten?
Dieses Opfer müssten dann ihre besitzer dulden, wo der Hund doch schon oft einer der letzten Freunde ist - eine grausige Aussicht.

nicht gefährlicher ?

"...das mutierte Virus nicht gefährlicher als andere Coronaviren sei...."- nicht gefährlicher als w e l c h e s... ist doch die Frage... Nicht gefährlicher, als Covid-19..?... das ist doch beruhigend !!
Vielleicht sollten w i r ausnahmsweise mal die Grenze zu Dänemark schleunigst dicht machen!
Ganz davon abgesehen: sieht man die Fotos von den in viel zu kleinen Käfigen eingepferchten Tieren, fragt man sich, ob Dänemark ein Tierschutzgesetz hat bzw. was für eines. W o f ü r braucht irgendjemand das Fell eines anderen Tieres.. und zwar lediglich als Schmuck...abscheulich sowas!!!!

Hoffen wir, dass...

... die neue Virusmutation nicht die gerade erst entwickelten Impfstoffe aussticht, und die Suche nach einem Impfstoff erneut begonnen werden muss.

@10:43 von andererseits

"... Die eigene Gesundheit des Menschen steht drastisch auf dem Spiel durch von Tier auf Mensch überspringende Viren, die eine Pandemie auslösen ..."

Seit der Zeit, als der Mensch das Leben als Jäger u. Sammler aufgegeben hat, und sesshaft wurde u. Siedlungen bildete, ist das Zusammenleben von Menschen u. Tieren bekannt.

Es darf angenommen werden, das seit je her Viren auf Menschen überspringen.

Ist also nix Neues.

Die Frage ist halt jedesmal, ob die betroffenen - wenigen - Menschen ein entsprechendes Immunsystem gg. den "neuen" Virus parat haben.

In Einzelfällen ist das eben - natur - bedingt nicht der Fall.
Bleibt die Frage, wie sich diese Einzelfälle selbst schützen wollen. Hieran fehlt es immer noch an einem Konzept.

Kein Wunder, keine Überraschung

Seit Bestehen der Corona Pandemie und der Aufklärung über die Herkunft des Virus ist klar, dass es vom Wildtier zum Mensch gelangt ist. Die Folgen erleben wir gerade.
Einerseits wird alles in der virologischen und medizinischen Forschung für die Immunisierung der Menschheit getan, aber die raubbauenden Ursachen, nämlich zum Beispiel solch ein grausamer Pelztier-Handel, werden kaum eingedämmt. Das ist nicht nachhaltig.
Sicher ist dieser Corona Virus dann nicht der letzte, der uns angreift. Wären wir in einem Hollywood Film, wäre der Unterton "Das Universum schlägt zurück". Den Schlag müssen wir nun einstecken, ich wünschte mir, mit mehr Weitblick und Weisheit lenkten wir ein.

Mutation

Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Virus bei Hunden, Katzen und andere Tieren, die Massenhaft gehalten werden einen Wirt findet. Es muss nur ein einziges geeignetes, ebenfalls mutiertes Tier darunter sein, an das der Virus andocken kann. Dann ist seine Verbreitung nur noch eine Frage der Zeit.
Massentierhaltung ist grundsätzlich eine potentielle tödliche Gefahr.

um 11:09 von Ungeschoent

,,Der Fluch der bösen Tat
Über eine sehr lange Zeit hat sich der Mensch hier auf dem unvorstellbaren Leid der Tiere Reichtum und Einfluss gesichert.

Jetzt schlägt die Natur zurück und führt den Menschen unmissverständlich vor, dass auch sie nur eine Spezies von vielen ist, die jederzeit von diesem Planeten getilgt werden kann..."

So sehe ich das auch. Und es ist peinlich, daß unsere Welt zu derart eindeutigen Mitteln greifen muß. Daß an einem Ort, wo Eitelkeit, Gier, leichtfertiges Töten - eigentlich alle Todsünden komprimiert sind, es jetzt zu einer Komplikation der Krise kommt, ist fast schon der sprichwörtliche 'Wink mit dem Zaunpfahl'. Wenn jetzt keine ernsthaften wie nachhaltigen Schritte zur Besinnung kommen, wird es noch deutlicher werden müssen. Der Planet hatte bisher viel Geduld mit den Wachstumsjunkies.

@ Tada (10:36): wie wäre es wenn man Tiere impfen würde??

hi Tada

Ihre Idee geht in eine richtige Richtung, die die Tiere überleben könnten. Denn aus Antikörpern von diesen Tieren könnte man Impfstoffe für Tiere herstellen. Und dann könnta man auch Tiere gegen Corona impfen. Wo bleibt da Forschung und Entwicklung?? Un die Impfung könnten die Tierärzte übernehmen, genauso wie Hausärzte beim Menschen die Impfung übernehmen können.

Denn ich finde, dass auch Tiere ein Recht haben zu leben. Wo bleibt bei so einer Massenkeulung - so sehr ich die Angst der Dänen verstehe - der Tierschutz??

Warum gibt es in Dänemark noch Nerzfarmen???

Es macht mich unglaublich traurig und wütend zugleich, diese Tiere so eingepfercht zu sehen - ausgenutzt, nur darauf wartend, dass ihnen das Fell abgezogen wird. Und warum? Nur damit reiche alte Damen oder neureiche Tussis ihr Geld öffentlich zur Schau stellen. Reicht es nicht, dass Kühe, Hühner und sonstige Nutztiere ihr Leben lassen (müssen) und das auch hier nur selten unter tierwürdigen Bedingungen? Unsere Tierwelt scheint in dieser oft so narzisstischen und materialistischen Welt leider immer zu verlieren. So auch die lieben Nerze, jetzt werden sie halt wegen Corona umgebracht... ich finde es zum Kotzen!!!

11:09 von Ungeschoent

Ich muss Ihnen (leider) vollkommen Recht geben, befürchte nur, dass die Menschheit eben nicht ihre Lektion gelernt hat.
Die mit Händen greifbare Verunsicherung hinsichtlich des Umgangs mit der Coronakrise befördert momentan nur die Flucht in den Irrationalismus (Coronaleugnung, Verschwörungstheorien, Populismus und Rechtsextremismus).
Andererseits halte ich die Preisgabe demokratischer Errungenschaften durch ein vermeintlich effektives Coronaregime unter Ausschaltung der parlamentarischen Kontrollfunktion für einen brandgefährlichen Weg ... denn der Zusage, dies alles sei zeitlich begrenzt, misstraue ich gehörig.
Auf welch dünnem Eis sich die Demokratie bewegt, sieht man derzeit weltweit, aktuell auch in den USA.

@Ungeschoent

Der Mensch versteht es einfach nicht:
Wir brauchen die Natur, nicht die Natur uns. Das dicke Geld wird den Menschen am Ende nicht helfen können. Gibts die Natur nicht mehr = gibts die Menschen nicht mehr. Gibts nur die Menschen nicht mehr = die Natur würde es überleben bzw. braucht die Menschen nicht zwingend.

@ andererseits (10:43): Mit dem hier haben Sie recht

hi andererseits:

Mit dem hier haben Sie recht:

Und es macht deutlich, dass wir uns neben dem engagierten Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus auch verstärkt Gedanken machen müssen über unsere Lebensart mit unserer Mitwelt, speziell den Tieren. Neben den längst offen benannten ethischen Fragen im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen (und da sind die Nerzfarmen mit der millionenfachen Tötung für unsere Bekleidungsindustrie nur ein wenn auch sehr drastisches Beispiel)

Die Frage ist: wäre es ethisch nicht viel verantwortungsvoller, auch für Tiere Impfstoffe gegen Corona zu entwickeln um auch die Tiere zu schützen?? Denn ich sehe es so, dass auch die Nerze ein Recht haben zu leben.

Und ich mag sowieso lieber Kunstpelz anstatt Echtpelz. Ich kaufe aus Prinzip keinen Echtpelz. Von daher würde ich eine Kennzeichnung an Kleidungsstücken begrüßen damit man bei Kleidung schneller erkennen kann ob es Kunstpelz oder Echtpelz ist.

Auch nicht besser als China

Bei den Chinesen hörte man ja oftmals Kritik (zumindest in Tierschützer-Kreisen) dass die selbst Schuld sind; man isst ja schließlich keine Fledermäuse/Gürteltiere oder überhaupt bedrohte Wildtiere.
Die Nerze werden hier aber ausschließlich für einen Luxusartikel unter übelsten Umständen gehalten - in einem Vorzeige-EU-Land.
Was ich davon halte schreibe ich mal lieber nicht um nicht gegen die Netiquette zu verstoßen.
Mein Mitleid mit den Infizierten dort hält sich jedenfalls in Grenzen.

@Tada

Gegen ein mutierenden Virus wird das wohl schwierig. Was ist eigentlich mit der Vogelgrippe passiert?

rer Truman Welt

Vielleicht müssen/können/sollten wir uns darauf in Zukunft einstellen-> ein Leben im Virus-Spiessrutenlauf ->

wann kann ich raus, wie lange, bis wo; wie lange im "Bau" bleiben; wo bleibe ich feststecken; wann kann ich nach Hause, kann ich überhaupt oder jemals wieder nach Hause; wann fährt oder fliegt was, von wo bis wo bzw. wohin; gibt's was oder ist gerade Lockdown oder doch nur Teil-Lockdown; welche Maske oder braucht es den Schutzanzug ? ? ?

Das hätte dann doch auch genügend Nervenkitzel für all die, die immer einen Event brauchen Erlebnisse, Action, Adrenalin!
DAUMEN -> Hoch! -> FÄND ICH TOLL !

@ Ungeschoent (11:09): Mit Impfstoffen ließe sich das ändern

hi Ungeschoent

Zu dem hier:

Jetzt schlägt die Natur zurück und führt den Menschen unmissverständlich vor, dass auch sie nur eine Spezies von vielen ist, die jederzeit von diesem Planeten getilgt werden kann.

Mit Impfstoffen für Menschen und Tiere kann man das verhindern, ist meine Ansicht.

Und zu dem hier:

Man kann nur hoffen, dass die Menschen ihre Lektion endlich lernen, sonst sind unsere Tage auf der Erde gezählt.

Wildtiere wie Nerze gehören nicht auf solche Nerzfarmen weil die dort gequält werden. Diese Tierquälerei mag ich auch nicht. Nerze gehören in Freiheit, aber vorher sollten die Nerze und andere Tiere geimpft werden und bis es einen Impfstoff gibt, sollten die Tiere isoliert (also in Quarantäne) werden.

Bisher nur 12 Nachweise der gefährlichen Mutation

Etwa die Hälfte der CoViD-Fälle in Dänemark steht womöglich mit Nerzen im Zusammenhang. Die möglicherweise gefährliche Mutation, die von menschlichen Antikörpern schlechter neutralisiert werden kann, ist aber glücklicherweise bisher nur bei zwölf Infizierten entdeckt worden.

Quelle:
Statens Serum Institut (ssi.dk, über translate.google.com)
shorturl.at/aowGP

@ HarryArndt (11:17): Corona mutiert genauso wie andere Viren

hi Harry Arnst

Dieses Coronavirus wird von sich aus genauso mutieren wie viele andere Viren auch. Aus dem Grund wird auch der Impfstoff immer wieder angepasst werden müssen. Da führt kein Weg dran vorbei. Das wäre genauso wie beim Grippe-Impfstoff der jedes Jahr ebenfalls angepasst werden muss.

11:15 von einfachermensch

Das übliche stochern im Nebel, genaues Wissen haben die Behörden doch eh nicht. Ich finde es auch furchtbar wie die Tiere gehalten werden. Das ist schon grausam genug und jetzt wo wieder um jeden Preis Menschenleben geschützt werden sollen, werden die Tiere geopfert. Man sollte überlegen ob nur wegen des Felles Tiere gehalten werden sollten.

Ich dachte eigentlich, ...

... dass Pelze immer weniger akzeptiert werden und sich Farmen in der Größenordnung erledigt hätten. Aber scheint ja doch noch zu viele Menschen zu geben, die dieser Modeverirrung folgen. Die armen Menschen in Sibirien ( denen ich Pelzkleidung gönnen würde) dürfen wohl nicht die Abnehmer sein.

@Ungeschoent, 11:09

„Über eine sehr lange Zeit hat sich der Mensch hier auf dem unvorstellbaren Leid der Tiere Reichtum und Einfluss gesichert“

Nicht nur dem Leid von Tieren, auch auf dem von Menschen. Und vor allem dem Raubbau an den gemeinsamen Naturressourcen.

„Jetzt schlägt die Natur zurück und führt den Menschen unmissverständlich vor, dass auch sie nur eine Spezies von vielen ist, die jederzeit von diesem Planeten getilgt werden kann“

Ist zwar drastisch formuliert, aber inhaltlich meiner Meinung nach durchaus zutreffend.

„Man kann nur hoffen, dass die Menschen ihre Lektion endlich lernen“

Man sollte es vielleicht besser so formulieren: Dass sie Gelegenheit haben zu lernen. Und damit meine ich „freiwillig“ und nicht, dass es die Natur ist, die ihnen die verschaffen sollte.

@ R. Sauer (11:25): das ist in der Tat nur eine Frage der Zeit

hi R. Sauer

Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Virus bei Hunden, Katzen und andere Tieren, die Massenhaft gehalten werden einen Wirt findet. Es muss nur ein einziges geeignetes, ebenfalls mutiertes Tier darunter sein, an das der Virus andocken kann. Dann ist seine Verbreitung nur noch eine Frage der Zeit.

stimmt, das ist in der Tat nur eine Frage der Zeit und deswegen müssen auch Tiere geimpft werden. Dann zum Problem Massenställe:

Massentierhaltung ist grundsätzlich eine potentielle tödliche Gefahr.

Massenställe sind in der Tat ein Problem. Diese Tiere aus Massenställen sollten auf Bauernhöfe verteilt werden und diese Massenställe aufgelöst werden. Und je höher die Zahl der existierenden Bauernhöfe ist, desto geringer die Anzahl der Tiere pro einzelnem Hof. Von daher können sich die Bauern dann auch besser um ihre Tiere kümmern. Auch darum dass die Tiere von Tierärzten geimpft werden.

Pelztierfarmen???

Dass es immer noch Pelztierfarmen gibt, macht mich fassungslos. Wer trägt in unseren Breiten Nerzmäntel. Leider müssen die armen, in zu kleinen Käfigen eingesperrten Tiere jetzt getötet werden. Wo bleibt der Aufschrei der Tierschützer über derartig schlimme Zustände.
Alle Farmen abreißen und nie wieder aufbauen müsste die Devise sein.

@ VirginiaOleg, um 11:07

Die Nerze “können“ nicht eine Gefahr sein, sie sind es - so bedauerlich das ist.

Die Nerzhaltung ist, wie die Viehhaltung oft, reine Tierquälerei, die Felle gehen überwiegend nach China...

Was zu viel ist, wie Sie sagen, muss zahlenmäßig reduziert werden.
Alternativ verzichtet man auf Massentierhaltung - zumindest da, wo es angebracht ist.

Mutation in Massentierhaltung

In dieser großen weiten Welt ist dies sicherlich bisher nicht nur in Nerzfarmen in NL und DK geschehen?

11:42 von Demokratieschue...

«Wildtiere wie Nerze gehören nicht auf solche Nerzfarmen weil die dort gequält werden. Diese Tierquälerei mag ich auch nicht. Nerze gehören in Freiheit, aber vorher sollten die Nerze und andere Tiere geimpft werden und bis es einen Impfstoff gibt, sollten die Tiere isoliert (also in Quarantäne) werden.»

Richtig … die Nerze gehören nicht in die Nerzfarmen.

Unsinnig … was weiß ich wie viele Nerze potentiell in "Die Freie Wildbahn" zu entlassen, nachdem man sie geimpft hat. Wo sollen die alle hin. Wovon sollen sie sich ernähren. Wo sie gar keine Instinkte, und keine erlernten Fähigkeiten mehr haben, die ihnen ein Überleben in Freiheit sichern könnten.

Wir sollten auch aufhören

andere Lebewesen für uns in Massen auszubeuten.
Warum gibt es die Nerzzuchtfarmen noch? Wer trägt denn noch Pelz? Ich dachte das wäre so was von out.
Dieses Leid muss beendet werden. Kein Wunder dass die Natur zurückschlägt.

@schneegans um 11:53

>>Ich dachte eigentlich, ...

... dass Pelze immer weniger akzeptiert werden und sich Farmen in der Größenordnung erledigt hätten. Aber scheint ja doch noch zu viele Menschen zu geben, die dieser Modeverirrung folgen. Die armen Menschen in Sibirien ( denen ich Pelzkleidung gönnen würde) dürfen wohl nicht die Abnehmer sein.<<

Nö, die gehen dahin, wo man einen Pelz noch als Statussymbol sieht, vor allem nach China

@ Demokratieschue...

Ihr Engagement für die gequälten Tiere in Ehren.

Aber halten Sie Ihren Vorschlag, die Tiere so lange in Quarantäne zu halten, bis ein Impfstoff entwickelt wurde, auch nur annähernd realistisch?

100.000 Nerze sind auf einer Farm keine Seltenheit, die wollen gefüttert, ihre Stallungen gesäubert werden.
Lebensdauer max. 10 Jahre.

Derzeit haben die Labore in der Welt alle Hände von mit der Entwicklung eines oder mehrerer Impfstoffe für den Menschen zu tun.

11:59 von Gunda

Pelztierfarmen???
Dass es immer noch Pelztierfarmen gibt, macht mich fassungslos.
Wer trägt in unseren Breiten Nerzmäntel.
.
also meiner Frau schenkte ich einen Nerzmantel bei unserer Hochzeit vor über 20 Jahren
aber trösten sie sich
durch den Klimawandel wird sich einiges ändern

11:42 von Demokratieschue...

"Wildtiere wie Nerze gehören nicht auf solche Nerzfarmen weil die dort gequält werden. Diese Tierquälerei mag ich auch nicht. Nerze gehören in Freiheit, aber vorher sollten die Nerze und andere Tiere geimpft werden und bis es einen Impfstoff gibt, sollten die Tiere isoliert (also in Quarantäne) werden."

Es handelt sich bei diesen Tieren allerdings nicht um Wildtiere, sondern um für die Pelztindustrie unter künstlichen Bedingungen millionenfach gezüchtete Tiere in Käfighaltung ... die wollen Sie in die Wildnis (sofern noch vorhanden) entlassen?
Tut mir leid, das halte ich für ebenso verantworungslos wie die - von Ihnen zurecht kritisierte - tierquälerische Haltung von Tieren (und dabei denke ich nicht nur an Nerze in Käfigen) allein für das Konsumbegehren der menschlichen Spezies.

@ um 10:43 von andererseits

Da stimme ich ihnen zu.

Genau deshalb haben viele Menschen
wenig empathische Haltungen gegenüber
der weltweiten Hungersnot.
Weil der eigene Bauch sich noch regelmäßig füllt.

Bei Covid 19 sieht das schon anders aus.
Da wird dem Einen oder Anderen die eigene
Endlichkeit spürbar bewußt.

Das macht einigen Sorgen.
Ich finde, beides hat was egoistisches.

Was sollte man daraus lernen?

1. Bei Viren und Bakterien verläuft die Evolution deutlich schneller als bei komplexen Organismen wie Mensch oder Tier. Daher genügen wenige Generationen für grundlegende Mutationen (siehe HIV), weshalb weder Impfstoffe, noch Medikamente eine zukunftssichere Waffe darstellen können.
2. Statt sich auf die bekämpfung bestimmter Erreger zu konzentrieren und damit dem Problem stets hinterherzulaufen, sollten deren Gemeinsamkeiten erforscht und die Ergebnisse als Grundlage zur Bekämpfung verwendet werden.
3. Lock-Downs und Kontaktbeschränkungen helfen zwar immer und gegen jede Art von Erreger, allerdings sind sie in einem freiheitlichen System schwer durchzusetzen und verursachen enorme wirtschaftliche und soziale Probleme.
4. Daher liegt es auf der Hand, dass der EINZIGE vernünftige Weg wäre, technische Lösungen zu entwickeln, um eine Übertragung wirksam einzudämmen, ohne das soziale und wirtschaftliche Leben zu beschränken. Dazu bräuchte es aber endlich umfangreiche Studien...

Mutation und Antikörper

"Das Risiko bestehe aber darin, dass es widerstandsfähiger gegenüber Antikörpern sei."

Gibt es denn Antikörper gegen das "normale" Coronavirus?

(Zumal das "normale" ja auch mutiert und spezielle Antikörper nur bedingt helfen.)

11:53 von schneegans

«Ich dachte eigentlich … dass Pelze immer weniger akzeptiert werden und sich Farmen in der Größenordnung erledigt hätten. Aber scheint ja doch noch zu viele Menschen zu geben, die dieser Modeverirrung folgen.»

"Komplett-Pelz" als Mantel oder Jacke sind nicht mehr so gefragt.

Pelz an Krägen, als Stulpen an Handschuhen, als Ohrklappen an Wintermützen, als Accessoires an Ärmeln, als Füttermaterial in Winterschuhen … und so was alles mehr … gibt es weiterhin viel.

Für Verbraucher kaum bis gar nicht zu überprüfen, ob das Kunstpelz, oder Echtpelz von was Tier auch immer von woher auch immer ist.
Eine theoretische Möglichkeit gibt es:

Feuerzeug mit in den Laden nehmen, und das Pelzstück mal kurz anflämmen. Man sieht, und man riecht es beim Flämmversuch, was der künstliche, und was der echte Pelz ist. Da wird Ihnen (und mir) der Händler aber was erzählen. Und in sehr vielen Fällen weiß der Händler auch nicht, aus was der Pelz ist … und von woher genau er stammt. Miese Misere.

Prof. Drosten äußerte ...

... vor ein paar Monaten in einem Interview, dass er den Ausbruch,
Ursprung des SARS-COV-2 Virus in einer Zuchtfarm für Marderhunde o.ä. Tiere vermutet.
Marder wärmen sich gern mal unter Autos, von anderen Missetaten abgesehen.
Wenn das Virus sich im Sommer diese als Wirt auserkoren hat, könnten diese "Spuren" sich dann nicht Hunde (oder auch Katzen) infizieren?

Ich denke, man sollte Haustiere und Tierheime verstärkt beobachten.

Die ges. Tierhaltung muss weg

Wieso wird hier nur gg. Nerztierhaltung gewettert ?

Alle Tiere können Viren (ggf. Corona-Mutationen) auf Menschen übertragen. Hier ist nix ausgeschlossen.

Also:
Die ges. Tierhaltung in D. u. in d. EU muss weg.

Basta !

So wird u.a. auch Corona eingedämmt.

12:06 von Babbelgei

Kein Wunder dass die Natur zurückschlägt.
.
wie theatralisch !
ist "die Natur" ein denkender und handelnder Organismus

@ Sisyphos3, um 12:19

Vor mehr als 20 Jahren war es nicht selten, dass der echte Pelz, nachdem er tagsüber spazieren getragen worden war, beim Ablegen am Abend einige unschöne Flecken aufwies, die Türschützer dort mit Farbspray angebracht hatten.

Zumindest wurde der (meist weibliche) Träger sehr häufig lautstark beschimpft.

Das war eine klare Sachbeschädigung.

Für die ich trotzdem irgendwie Verständnis hatte...

11:36 @Demokratieschue...

"... Ich kaufe aus Prinzip keinen Echtpelz. Von daher würde ich eine Kennzeichnung an Kleidungsstücken begrüßen damit man bei Kleidung schneller erkennen kann ob es Kunstpelz oder Echtpelz ist. ..."

Das ist gekennzeichnet, wie sonst haben Sie es bisher erkannt?

Außerdem würden Sie es am Preis merken.

@12:23 von Robert Piller

"... Was sollte man daraus lernen ... 4. Daher liegt es auf der Hand, dass der EINZIGE vernünftige Weg wäre, technische Lösungen zu entwickeln, um eine Übertragung wirksam einzudämmen, ohne das soziale und wirtschaftliche Leben zu beschränken. Dazu bräuchte es aber endlich umfangreiche Studien..."

Nee ... Studien haben wir über Corona u. Viren jede Menge. Ist völlig überflüssig.

Was gebraucht wird ist die - sofortige -praktische Umsetzung von technischen, materiellen, wie auch personellen Konzepten.
Mache gibt es schon: z.B. die Hygienekonzepte im Gaststätten- u. Hotelgewerbe, die aber z.B. im ÖPNV in D. nicht (wirklich) vorhanden sind.
Dazu z.B. die Installation v. Lüftungsanlagen, die in der Lage sind, z.B. Corona-Viren aus der Luft zu filtern.
Dazu Lüften ganz allgm. wie z.B. in Schulungsräumen, was aber z.B. in Schulen wg. def. Fenster nicht möglich ist.

11:59 von Gunda

"Alle Farmen abreißen und nie wieder aufbauen müsste die Devise sein."

Richtig, dann müssen Sie aber auch der massenhaften Tötung der "Insassen" dieser industriellen Tierproduktionsfabriken zustimmen ... was so oder so passiert, wenn das mutierte Virus vom Tier auf den Menschen zurückkommt.
Denn wenn diese Tiere in die "Freiheit" entlassen würden, wäre das mehr als verantwortungslos gegenüber unserer Umwelt, der Schaden für die heimische Biodiversität (die nun wahrlich schon mehr als strapaziert ist) wäre irreparabel.

11:53 von Ernst Graeber

und jetzt wo wieder um jeden Preis Menschenleben geschützt werden sollen, werden die Tiere geopfert.
.
ein Menschenleben ... ein Tierleben
haben sie damit ein Problem ?
Prioritätenmässig

@ Robert Piller, um 12:23

Zu Ihrem 2. Vorschlag:

“Statt sich auf die bekämpfung bestimmter Erreger zu konzentrieren und damit dem Problem stets hinterherzulaufen, sollten deren Gemeinsamkeiten...erforscht werden.“

Das ist ein recht unwissenschaftlicher Vorschlag, den Sie vielleicht etwas konkretisieren sollten.

Z. B.:
Was sind denn “nicht bestimmte Erreger“?

Und wie stellen Sie sich deren Gemeinsamkeiten vor?
Den Bau des Coronavirus kennt man recht genau, Viren sind im Grunde gleich “langweilig“ gebaut, wenn auch ihre Wirkung höchst gemein ist.

Haus- und Nutztiere gefährdet aber auch gefährlich

Es ist nun einmal so, dass die Tiere mit denen der Mensch lebt und arbeitet, allesamt Säugetiere sind, wie die Fledermaus von der Virus voraussichtlich stammt.

Man weiß bereits von Corona infizierten Hunden. Man hat Zoos zum Teil gerade deshalb geschlossen, um zu verhindern das Menschen die Tiere anstecken.

Tatsächlich ist es überraschend dass das Thema in Deutschland bisher keine Rolle spielte, denn Massentierhaltung von Geflügel, Schweinen und Rindern wird in Deutschland in großem Stil betrieben. Ein infizierter Bauer oder ein Angestellter eines Zuchtbetriebs reichen aus, um eine ganze Nutztierpopulation anzustecken.

Dennoch habe ich noch nicht gehört bisher das man Schweine oder Hühner hätte „Keulen“ müssen aus diesem Grund. Hier wären Tests dringend notwendig. Damit hätte man auch die Diskussion um die Beteiligung veterinärmedizinischer Labors vom Tisch.

Übrigens: in Dänemark haben Masken (natürlich nicht bei den Nerzen ...) nicht geholfen!

Gedanken machen müssen über unsere Lebensart ?

von andererseits @
Richtig. Das sehe ich auch so.

Das Urlaubs und Eventzeitalter müssen wir jetzt dauerhaft verlassen und wird es so nie mehr geben.

Und je schneller sich die Menschen davon lösen und nicht abwarten und Betriebe und Mitarbeiter sich darauf einstellen ums so besser.

Hallo Europa

Verzeihung, was haben die profitgierigen Tierquaeler in der EU zu suchen? Die EU schweigt ......... in DE darf man ja auch Ferkel ohne Narkose kastrieren.... etc, etc.

Basta?

von 0_Panik @
Also auch alle Hunde, kazen, Vögel, Schlangen in Privathaushalten ?

@Nachfragerin 12:24 Uhr: natürlich gibt es Antikörper

Sonst würde auch die Impfung keinen Sinn machen.

Bei einer Infektion werden bestimmte IgG (Immunglobulin G) Antikörper gebildet, die aber auch „neutralisierend“ sein sollten, dh SARS-CoV2 spezifisch. Diese Antikörper markieren den Erreger für Fresszellen oder inaktivieren ihn direkt.

Nach einiger Zeit sind die Antikörper wieder weg. Die Erinnerung (der Bauplan) daran wird in sog. Gedächtniszellen gespeichert.

Eigentor

Zunaechst bin ich tiefst schockiert und enttaeuscht erstmalig zu erfahren, dass es diese Nerzfarmen in Daenemark ueberhaupt gibt. Was fuer ein Land ist das, welches Tiere so quaelt? Diese Farmen dienen nicht einmal der Ernaehrung von Menschen. Ich schliesse mich den anderen tierliebenden Foristen nur allzu gerne an. Unglaublich - Daenemark!

@11:22 von 0_Panik

>> In Einzelfällen ist das eben - natur -
>> bedingt nicht der Fall.

Ihnen ist schon klar, daß die Begriffe 'Pandemie' und 'Einzelfälle' sich gegenseitig ausschließen? oO

@schabernack 12:26

In die Gefahr der Brandstiftung im Laden gerate ich allerdings nicht. Pelz (ob Kunst oder Natur) hat mich noch nie angetörnt. Wie gesagt, Sibirien haben wir ja nicht.

@aber trösten sie sich 12:19 von Sisyphos3

"durch den Klimawandel wird sich einiges ändern"
@@zu 11:59 Gunda

Genau. Die Viren werden aggressiver
q.e.d

@0_Panik 12:28 Uhr: beschreien Sie es nicht

Ich persönlich halte die Pandemie in Europa für komplett außer Kontrolle. Und damit meine ich, dass man sie nicht mehr durch „weiche“ Maßnahmen wie den jetzt seit 02.11. in Deutschland implementierten Lockdown wird kontrollieren können.

Durchaus denkbar das Nutztierbestände (aber auch Haustiere!) in großem Umfang „vernichtet“ werden, falls Tests einen Befall ergeben sollten. In Dänemark wurde dankenswerterweise getestet. Die Krankheit macht den Nerzen übrigens nicht viel, die haben nur ein paar Tage weniger Appetit.

@ einfachermensch

"W o f ü r braucht irgendjemand das Fell eines anderen Tieres.. und zwar lediglich als Schmuck...abscheulich sowas!!!!"

Genau, dass Tierfelle jemals Menschen warm gehalten haben und die nackten Affen so vor dem Erfrieren schützen, ist bestimmt eine Verschwörungstheorie.
Besser Kunstfasern und -felle produzieren, das ist für die Natur und damit für alle Tiere, auch die nackten Affen, bestimmt das beste.....

12:26 @schabernack

"... Für Verbraucher kaum bis gar nicht zu überprüfen, ob das Kunstpelz, oder Echtpelz von was Tier auch immer von woher auch immer ist. ..."

Also meiner Meinung nach kann man auch ohne schabernacksche Radikalmethode anhand der Materialetiketten erfahren, was es ist.

Es sei, Sie wittern Betrug - Falschpelz als Echtpelz teuer verkaufen. Mich würde dann schon der Preis vom Kauf abhalten. Ich mag allerdings auch dieses Kunstfell nicht.

Bei Seide sieht das schon anders aus.
Da dürfte das Anzünden mE. nicht erfolgreich sein, wenn es echte Seide ist.

@ Leipzigerin59 (12:35): wie kann man Pelzjacken loswerden??

@ Leipzigerin59

Aber eine Frage hätte ich:

meine Altvordere besitzt noch mehrere Pelzjacken aus den 1950ger und 1960ger Jahren (Erbstücke von ihren Eltern). Wie kann man die ordnungsgemäß loswerden weil wir die auch nicht mehr wollen?? Denn auch meine Altvordere will keinen Echtpelz mehr.

12:28 von Leipzigerin59

«Prof. Drosten äußerte … vor ein paar Monaten in einem Interview, dass er den Ausbruch, Ursprung des SARS-COV-2 Virus in einer Zuchtfarm für Marderhunde o.ä. Tiere vermutet. Marder wärmen sich gern mal unter Autos, von anderen Missetaten abgesehen.»

Marder und Marderhunde sind biologisch nicht miteinander verwandt.

Der Marderhund ist aus der Familie der Hunde. Er ähnelt im Aussehen den Kleinbären, vor allem dem Waschbär … wegen der sehr ähnlichen "Augenmaske".

Ursprüngliche Verbritung ist von Süd-Sibirien, China, bis nach Japan. In EUR ist der Marderhund "Neozoon", und käme in "Freier Wildbahn" gar nicht vor, gäbe nicht welche, die aus Farmen entkamen.

Lebensraum sind Wälder. In JAP ist der Marderhund so was wie der Fuchs in DEU. Dort nennt man ihn: "Tanuki" oder "Enok". Er kommt in die Städte (wie der Fuchs hierzulande), weil es was Leckeres zum einfach Futtern gibt.

Er gilt in JAP als Glücksbringer, den man gewähren lässt.
"Mit Corona" ist in JAP zum Tanuki nichts bekannt …

@12:31 von harry_up

>>Vor mehr als 20 Jahren war es nicht selten, dass der echte Pelz, nachdem er tagsüber spazieren getragen worden war, beim Ablegen am Abend einige unschöne Flecken aufwies, die Türschützer dort mit Farbspray angebracht hatten.

Zumindest wurde der (meist weibliche) Träger sehr häufig lautstark beschimpft.

Das war eine klare Sachbeschädigung.

Für die ich trotzdem irgendwie Verständnis hatte...<<

Und als Ergebnis kauft man sich dann einen neuen Pelz, weil der alte irreparabel beschmutzt ist?

Ich finde Kleidung, die ausschließlich aus Pelz besteht, optisch wenig ansprechend. Aber das ist wohl Geschmackssache; ich mag es eher simpel.

Eine Freundin von mir, die einmal den Pelzmantel (Erbstück ihrer Großmutter) spazieren trug wurde massiv angefeindet. Ich bin kein Pelzfreund - aber bestehende Pelzkleidung entsorgen zu müssen, weil man sonst auf der Straße angepöbelt wird, finde ich nicht zielführend.
Vor dem Anpöbeln wird aber selten gefragt, ob der Pelz neu ist.

12:28 von Leipzigerin59

Da bekommen Sie aber eine lebhafte Diskussion bzw. einen wahren Shitstorm von Hunde- und Katzenhaltern, wenn sich herausstellt, dass deren Lieblinge massenhaft gekeult werden müssen, weil sie Überträger gefährlicher mutierter Viren auf den Menschen sind.
Gebe Gott, dass schnell ein wirksamer Impfstoff entwickelt werde, mit dem auch unsere Haustiere geimpft werden können ... sonst gibt es Bürgerkrieg!

@Möbius 12:45

Dennoch habe ich noch nicht gehört bisher das man Schweine oder Hühner hätte „Keulen“ müssen aus diesem Grund. Hier wären Tests dringend notwendig.

-
Coronaviren lassen sich in Abwasser und Klärschlamm gut nachweisen. Für Routineuntersuchungen von Tierställen würde sich das Verfahren anbieten.

Außerdem sollte man vielleicht auch mal die deutschen Kleintierzüchter informieren, dass z.B. Kaninchen, Meerschweinchen und Goldhamster sehr geeignete Wirte für das Coronavirus sind. Geflügel kann sich nach derzeitigem Kenntnisstand nicht mit SARS-CoV-2 infizieren.

Die Krankheit macht den .... übrigens nicht viel,

von Möbius @

Und das übertragen Sie dann auch auf uns Menschen? Ja sehr vielen Menschen macht Corona auch nicht viel.

Aber was ist mit den andern? Weltweit mehr als 1 Mill. tote.

@Claudele 11:14

Zitat: "und wenn das Virus bei Haustieren mutiert, will man dann wie die Nerze z.B. alle Hunde töten?
Dieses Opfer müssten dann ihre besitzer dulden, wo der Hund doch schon oft einer der letzten Freunde ist - eine grausige Aussicht."

Bei Katzen ist das Virus schon nachgewiesen worden.

@12:51 von social_fariness

>>Diese Farmen dienen nicht einmal der Ernaehrung von Menschen.<<

Stimmt zwar, allerdings produzieren wir ja auch bedeutend mehr Fleisch als für die Ernährung der Menschen notwendig oder überhaupt sinnvoll wäre.
Ich weiß nicht, ob das dann viel besser ist.

Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass ein Nerz, der ja ein eigentlich Einzelgänger mit mehreren Hektar Revier ist, sich in beengtem Raum mit tausenden Artgenossen noch weniger wohl fühlt, als Tiere, die soziale Gruppen gewohnt sind.

@12:56 von Möbius

"... Ich persönlich halte die Pandemie in Europa für komplett außer Kontrolle ... Durchaus denkbar das Nutztierbestände (aber auch Haustiere!) in großem Umfang „vernichtet“ werden, falls Tests einen Befall ergeben sollten ..."

Starke Panik !

Es muss mittlerweile bekannt sein, dass alle Tiere Viren in sich tragen. Die Frage ist nur, mutieren diese Viren und werden sie auf den Menschen übertragen.

Ein anderes Beispiel u.v.a.:
Auch der Mensch trägt Vieren in sich.
Das ist z.B. bei Windpocken der Fall.
Wie bekannt sein muss, kann es bei Erwachsenen zum Ausbruch von Herpes/Gürtelrose kommen, die auf den Ursprung von Windpocken zurück zu führen ist.

@Möbius - Impfung

12:51 von Möbius:
"Natürlich gibt es Antikörper
Sonst würde auch die Impfung keinen Sinn ergeben."

Ich wusste nicht, dass es schon eine Impfung mit spezifischen Antikörpern gibt.

@12:59 von Leipzigerin59

>>Also meiner Meinung nach kann man auch ohne schabernacksche Radikalmethode anhand der Materialetiketten erfahren, was es ist.<<

Meines Wissens nach ist das nicht immer möglich - v.A. dann, wenn nur ein kleiner Teil des Kleidungsstücks aus Pelz besteht.

>>Es sei, Sie wittern Betrug - Falschpelz als Echtpelz teuer verkaufen. Mich würde dann schon der Preis vom Kauf abhalten.<<

Es geht tatsächlich meist eher darum, dass Menschen Kleidungsstücke mit Echtpelzanteilen kaufen und sich dessen gar nicht bewusst sind.

12:58, Shuusui

>>@ einfachermensch
"W o f ü r braucht irgendjemand das Fell eines anderen Tieres.. und zwar lediglich als Schmuck...abscheulich sowas!!!!"

Genau, dass Tierfelle jemals Menschen warm gehalten haben und die nackten Affen so vor dem Erfrieren schützen, ist bestimmt eine Verschwörungstheorie.
Besser Kunstfasern und -felle produzieren, das ist für die Natur und damit für alle Tiere, auch die nackten Affen, bestimmt das beste.....<<

Es ist natürlich keine Verschwörungstheorie. Aber heutzutage braucht niemand mehr das Fell eines Tieres, um sich warmzuhalten. Und Kunstfasern/felle braucht auch kein Mensch. Ich zum Beispiel kleide mich in Baumwolle und Schafwolle, sowie Leder. Letzteres ist ein Nebenprodukt der Nahrungsmittelproduktion. Und damit meine ich nicht mal unbedingt Fleisch, sondern Milch, Butter, Käse, Yoghurt, Sahne etc.
Denn auch Milchkühe leben nicht ewig...

Weg der Vernunft - @12:23 von Robert Piller

Technische Lösungen sind immer möglich und teuer. AHA+L ist eine Sache. Eine andere ist das Durchsetzen und Einleiten unmittelbarer Quarantäne-Maßnahmen bei Corona-Virus-Trägern u. ihren Angehörigen.
Das wäre billig, würde einen Haufen Tests sowie Lockdowns ersparen, und wäre überdies ohne weiteres einleitbar.
Nur: die wenigsten Kreise und Gesundheitsämter scheinen dies bisher erkannt zu haben.

12:45 von Möbius

"Man weiß bereits von Corona infizierten Hunden."

Oha, machen Sie das Fass bloss nicht auf ... es gibt über 10 Millionen Hunde in deutschen Haushalten und was weiss ich wieviele Katzen.

https://de.statista.com/themen/174/haustiere/

Von den Reptilienhaltern will ich erst gar nicht reden.

Zitat: "Es sei, Sie wittern

Zitat:
"Es sei, Sie wittern Betrug - Falschpelz als Echtpelz teuer verkaufen. Mich würde dann schon der Preis vom Kauf abhalten. Ich mag allerdings auch dieses Kunstfell nicht. "

also es wird ja nicht nur Netz oder andere "Edel"-Pelze verarbeitet...

..für die Massenware an Kleidung z.B. mit einem Pelzkragen kommen auch weniger "wertvolle" Pelze zum Einsatz

Der Bedarf daran wird in China selbst gedeckt und die Zustände in Sachen Haltung und Tötung sind derart abscheulich das empfindlichere "Seelen" sich die diversen Filmberichte darüber nicht antun sollten.

Aber diese Pelzkragen sind BILLIGER als die aus Kunstpelzen!!
---

nun hatte ja die Tagesschau schon vor mehr als einer Woche über die Nerzfarmen in Dänemark berichtet...
..was jetzt passiert ist wurde da schon von den Virologen "voraus"-gesagt

und auch mir war neu das eben dieses Dänemark der weltgrösste Nerz-"Produzent" der Welt ist - gerade weil es hier in Europa faktisch keinen Markt mehr dafür gibt

@Möbius 12:56

Durchaus denkbar das Nutztierbestände (aber auch Haustiere!) in großem Umfang „vernichtet“ werden, falls Tests einen Befall ergeben sollten. In Dänemark wurde dankenswerterweise getestet. Die Krankheit macht den Nerzen übrigens nicht viel, die haben nur ein paar Tage weniger Appetit.

-
In Holland sind bereits 1-2 Mio Tiere (geschätzt) umgebracht worden. In Dänemark geht es um 15-17 Mio Tiere. In etwa die gleiche Zahl, wie jährlich der Felle wegen getötet werden.

Nerzfarmen gibt es auch in anderen europäischen Ländern, z.B. den Niederlanden, Italien, Spanien, Polen. Außerhalb von Europa sind Infektionsfälle in drei US Bundesstaaten (Utah, Michigan, Wisconsin) entdeckt worden.

@harry_up

Was ich mit Punkt 2 meinte war, dass man Viren und Bakterien in Ihrer Gesamtheit auf Gemeinsamkeiten untersuchen sollte, was ja zum Teil schon geschehen ist. So gibt es z.B. Forschungsergebnisse, die aufzeigen, dass alle Viren und Bakterien eine negative Ladung aufweisen.
Wie Sie ja richtig schreiben, sind Viren im Grunde gleich 'langweilig' gebaut, haben also wahrscheinlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Wir sollten uns also mehr darauf konzentrieren, Erreger allgemein zu bekämpfen, statt nur einzelne, bekannte Typen. Wenn wir zur Maskenpflicht und Körperhygiene auch noch die Lufthygiene (speziell bei Viren) einschließen würden, wären wir sicherlich auf einem guten Weg.
Ich bin übrigens kein Wissenschaftler, sondern versuche lediglich aus den Erkenntnissen, die ich erfahre, logische Schlüsse zu ziehen.

sonst gibt es Bürgerkrieg?

Indermitte @

Jetzt übertrieben Sie bitte nicht.

Deutschland ist eine gute gefestigte Demokratie. Bei und kann sowas nicht passieren. Wir schaffen das.

12:59 von Leipzigerin59 / @schabernack, 12:26

«Also meiner Meinung nach kann man auch ohne schabernacksche Radikalmethode anhand der Materialetiketten erfahren, was es ist.

«Es sei, Sie wittern Betrug - Falschpelz als Echtpelz teuer verkaufen. Mich würde dann schon der Preis vom Kauf abhalten. Ich mag allerdings auch dieses Kunstfell nicht.»

So unglaublich es auch klingen mag !
In vielen Fällen war es bei Testkäufen,
und anschließender "Pelzbestimmung" genau anders herum:

Etikettiert als "Kunstpelz" … real aber "Echtpelz".

Sogar billiger in der "Herstellung", als qualitativ hochwertiger Kunstpelz.
Vor allem aus Qual-Haltung in extremer Form aus Tierfarmen in Asien.
Bei weitem nicht nur China. Auch bspw. in Vietnam gibt es Grauenhaftes mit Pelztieren. Und sogar noch in Gefangenschaft gehaltene Bären für "Bärengalle" … und Orang-Utans in Schaukämpfen als Boxer im Freizeitpark.

Die Pelze flämmten die Tester nach dem Kauf als erstes an … für echt oder künstlich. Wenn echt, genauer geprüft, von welchem Tier … evtl. woher.

@schabernack 13:08

"Mit Corona" ist in JAP zum Tanuki nichts bekannt …

-
Hoffentlich bleibt das so.

Das Friedrich-Loeffler-Instituts (Bundesinstitut für Tierseuchen) hat gerade erst bestätigt, dass Marderhunde das Coronavirus vermehren und verbreiten, aber selbst kaum Symptome zeigen:

Quelle:
Susceptibility of Raccoon Dogs for Experimental SARS-CoV-2 Infection (Early Release)
https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/12/20-3733_article

werner1955

"Das Urlaubs und Eventzeitalter müssen wir jetzt dauerhaft verlassen und wird es so nie mehr geben."

Richtig, ich wollte immer mal nach New Zealand. Das verkneife ich mir jetzt und in Zukunft, kaufe mir stattdessen einen schönen Bildband zum Reiseziel und geniesse die Landschaftsfotos ... ist auch viel günstiger.
Das ist jetzt keine Ironie, sondern Ernst, ehrlich!

@ andererseits um 10:43Uhr

Sie wissen aber schon wodurch die Pest ausgelöst und verbreitet wurde? Auch wenn es sich hierbei um Bakterien und nicht einen Virus handelt). Und nein sie wurde/ist NICHT ausgerottet. Da ist es Unerheblich ob sie nun millionenfach Tiere für die Bekleidungsindustrie, den Verzehr, für Autositze, Luxushandtaschen/Schuhe töten oder nicht. (Die Haltung, Behandlung und Art der Tötung einmal außer acht gelassen). Die wenigsten haben sich zu Zeiten der Pest Ratten als Nutztiere gehalten. Es gibt auch noch freilebende Tiere. Sie müßten dann bis auf die Menschheit alles Leben töten und Ausrotten. Und wissen Sie was dann passiert? Der Virus wird sich durch Mutation anpassen der Mensch nicht.

@0_Panik

Ich meinte Studien zur Wirksamkeit und Nutzbarkeit von Hygienekonzepten und technischen Lösungen, wie die von Ihnen angesprochenen Lüftungsanlagen. Verschiedenste weitere technische Lösungen werden gerade überall auf der Welt entwickelt (antivirale Masken und Filter, spezielle Lampen, die Viren in der Luft zerstören, etc.). Nur leider fehlen scheinbar die Mittel oder der Wille, diese umfangreich im Feld (z.B. in Schulen, Altenheimen, etc.) zu testen...

@Indermitte 13:11

Da bekommen Sie aber eine lebhafte Diskussion bzw. einen wahren Shitstorm von Hunde- und Katzenhaltern, wenn sich herausstellt, dass deren Lieblinge massenhaft gekeult werden müssen, weil sie Überträger gefährlicher mutierter Viren auf den Menschen sind.

-
Glücklicherweise wurde bisher noch keine Virusübertragungen von Katzen oder Hunden auf Menschen nachgewiesen. Und auch keine mutierten Viren.

Monokulturen

Monokulturen, egal woraus bestehend, waren schon immer und sind weiterhin unnatuerlich, und das aus gutem Grund. Unnatuerlich ist eigentlich ein zu schwaches Wort. Brutplaetze fuer Abnormalitaeten aller Art waere eine moegliche Bezeichnung.

An fehlendem Wissen bezueglich der immensen Gefahren kann es nicht liegen. Und nein, ich halte die Menschheit nicht fuer eine Monokultur.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,
bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

12:56 von artist22

Genau. Die Viren werden aggressiver
.
glauben sie das ?

@R.Sauer - mutierte Menschen

11:25 von R.Sauer:
"Es muss nur ein einziges geeignetes, ebenfalls mutiertes Tier darunter sein, an das der Virus andocken kann."

Ein Virenstamm passt sich durch Mutationen an seine Wirte an. Nicht umgekehrt. (Die Pandemie hat ja auch nicht mit mutierten Chinesen begonnen.)

Warum die Nezre ein Problem sein sollten, verstehe ich dennoch nicht. Es ist ja viel wahrscheinlicher, dass das "normale" Coronavirus mutiert und neben seiner bereits vorhandenen Anpassung an Menschen irgendeine neue Eigenschaft mitbringt.

@Demokratieschue...

"Ihre Idee geht in eine richtige Richtung, die die Tiere überleben könnten. Denn aus Antikörpern von diesen Tieren könnte man Impfstoffe für Tiere herstellen. " Am 06. November 2020 um 11:32 von Demokratieschue...

*

Nein, die Tiere überleben das nicht, weil das ganze Blut dafür abgezapft wird. Da kommt keiner und nimmt jedem Tier nur eine kleine Spritze mit wenigen ml ab.

@Möbius - Haustiere

12:56 von Möbius:
"Durchaus denkbar das Nutztierbestände (aber auch Haustiere!) in großem Umfang ,vernichtet' werden, falls Tests einen Befall ergeben sollten."

Warum sollte man beispielsweise seinen Hund "vernichten", wenn er sich beim Menschen angesteckt hat? Das ist Unsinn. Die Tiere werden durch ein auf Menschen spezialisiertes Virus eh nicht richtig krank und dass sie ein anderes Tier anstecken, ist bei der üblichen Einzel- oder Kleingruppenhaltung ausgeschlossen.

@ Hackonya2

"@Tada Gegen ein mutierenden Virus wird das wohl schwierig. Was ist eigentlich mit der Vogelgrippe passiert?" Am 06. November 2020 um 11:40 von Hackonya2

*

Soweit ich gelesen hab ist das mutierte Corona-Virus bereits auf Menschen übertragen worden. Daher die Schlachtung.

Die Vogelgrippe ist vermutlich so mutiert, dass sie für uns ungefährlich geworden ist.

Die Schweinegrippe ist noch da. (Wir hatten im Frühjahr einen Fall in der Familie. War schon fies und wurde im Krankenhaus behandelt.)

Verbreitung

Einige Virologen meinen ja, dass es statistisch sehr aussergewöhnlich ist, dass ein Virus überspringt und sich zusätzlich auch noch beim neuen Wirt halten und verbreiten kann. Bei den Nerzen hat´s offensichtlich geklappt. Das Corona-Virus ist möglicherweise besonders anpassungsfähig, so als Laie nur durch Logik abgeleitet gesprochen.

@ 13:41 von Klabautermann 08

Stärker in Einklang mit der Natur zu leben und auch die Würde der Tierwelt ethisch stärker zu achten, ist genau das Gegenteil von "bis auf die Menschheit alles Leben töten und Ausrotten".

War doch klar...

... das so etwas passiert. Die Wahrscheinlichkeit ist immer vorhanden das Viren und auch Bakterien mutieren. Ob Covid, MRSA,... Unser Umgang mit der Natur muss sich ändern. Antibiotikaeinsatz (nicht nur in der Tierhaltung), Mikroplastik, Medikamentenrückstände... Die kleinen "Dinger" sind uns evolutionär gesehen einfach überlegen. Die Herausforderungforderung liegt in der Gestaltung von nachhaltigen Lösungen. So weitergehen wie jetzt kann es nicht. Wir können die einen nicht einsperren oder in den Bankrott schicken müssen uns aber auch schützen. Ein Dauerhaftes umdenken könnte helfen. Einfache Lösungen, gerade auch für das jetzt, hab ich leider keine.
MfG

@schabernack, 12:06 (re @Demokratieschue..., 11:42)

Wie man an diesem konstruktiven Austausch unterschiedlicher Ansichten zum gleichen Thema sieht, handelt es sich auch hier um ein „komplexes“ - und durch und durch von Menschen „selbstgemachtes“ Problem. Dessen Ursache in einem falschen Verständnis von „Werten“, also im Streben nach finanziellen „Gewinnen“ liegen dürfte.

Es gibt auch Virus-Mutationen zu harmlos.

Dieses Gefallen hat uns Covid19 leider noch nicht getan.
Mutationen können dazu führen das ein bereits vorhandener Impfstoff nachjustiert werden muss.Das kostet dann Zeit.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch nicht so schlimm.Ich gehe davon aus das man erst im Herbst 2021 damit anfängt die Risikogruppen zu impfen.Denn gerade bei diesen Menschen ist es ja wichtig das die im folgenden Winter dann nicht schon wieder ohne Schutz dastehen.Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf eine lebenslange Immunität durch Impfung oder Infektion.Man wird deshalb vermutlich wie bei der Influenza jährlich im Herbst impfen.Auch ohne Mutationen deuten alle bisherigen Studien auf einen Schutz vor Covid19 durch Impfung oder Infektion auf cirka 6 Monate hin.Spätestens danach kann man sich wieder anstecken.Der Begriff "Herdenimmunität" gehört bei Corona-Viren in das Land der Märchen,des Lobbyismus und der Verschwörungstheorien.

@Nachfragerin

"Warum sollte man beispielsweise seinen Hund "vernichten", wenn er sich beim Menschen angesteckt hat? Das ist Unsinn." Am 06. November 2020 um 14:39 von Nachfragerin

*

Weil der Hund umgekehrt andere Menschen und Hunde (und diese wiederum andere Menschen) anstecken könnte.
Deshalb.

Wer den Hund angesteckt hatte ist egal. Das kann auch ein Marder gewesen sein oder ein anderer Hund.

Das ist nicht relevant. Es geht nicht um Strafe für das "andere anstecken", sondern um die Unterbrechung der Infektionswege.

@ 12:26 von schabernack / re schneegans

„...Für Verbraucher kaum bis gar nicht zu überprüfen, ob das Kunstpelz, oder Echtpelz von was Tier auch immer von woher auch immer ist. … Feuerzeug mit in den Laden nehmen, und das Pelzstück mal kurz anflämmen“

Dem Ladeninhaber werden Sie lange im Gedächtnis bleiben!

Einen Tipp gab es vor kurzem in einer Reportage: Die Fellhaare etwas zur Seite schieben, erkennt man darunter LEDER, handelt es sich wohl um Echtpelz.
Über eine andere Meldung vor Jahren war ich erschrocken und entsetzt: Echtpelz z. Bsp. an der Mütze ist BILLIGER ALS KUNSTPELZ

Mutieren

kann das Virus vermutlich bei jeder Spezies. Ich frage mich allerdings warum Covid 19 so mutierfreudig ist? Coronaviren kennt man schon sehr lange, bei verschiedenen Spezies. Mir ist nicht bekannt, dass schon mal eines mutiert waere.

Hexenjagt?

Ich suche verzweifelt nach wissenschaftlichen Fakten die die These mit der Mutation durch Nerze unterstuetzen. Bis dahin klingt es sehr nach einer mitelalterlischen Hexenjagt. Bin gespannt ob da was kommt.

Nerze schlachten muss verboten werden.

Echthaarpelze sind längst verpönt und das qualvolle, sinnlose Abschlachten muss ein Ende haben.
Widerwärtig.
Wo sind die Tierschützer?

@Nachfragerin 14:33

Warum die Nezre ein Problem sein sollten, verstehe ich dennoch nicht. Es ist ja viel wahrscheinlicher, dass das "normale" Coronavirus mutiert und neben seiner bereits vorhandenen Anpassung an Menschen irgendeine neue Eigenschaft mitbringt.

-
Die Nerze haben sich mit dem „normalen“ SARS-CoV-2 infiziert, das von ihnen hervorragend vermehrt wird. Und sie haben es dann wieder auf Menschen zurück übertragen. Problematisch ist nicht nur, dass Tierzuchtbetriebe das Virus vermehren und verteilen. Es kann bei der beengten Haltung zur Selektion besonders aggressiver Strains kommen. Außerdem besteht bei der Massentierhaltung die Gefahr, dass SARS-2 mit anderen tierischen Coronaviren rekombiniert und dadurch völlig neue Linien entstehen.

@Nachfragerin 14:39

Warum sollte man beispielsweise seinen Hund "vernichten", wenn er sich beim Menschen angesteckt hat? Das ist Unsinn. Die Tiere werden durch ein auf Menschen spezialisiertes Virus eh nicht richtig krank und dass sie ein anderes Tier anstecken, ist bei der üblichen Einzel- oder Kleingruppenhaltung ausgeschlossen.

-
Hunde können durch SARS-CoV-2 (im Gegensatz zu Katzen) schwer krank werden. Aber ich stimme Ihnen zu: das Infektionsrisiko erscheint überschaubar, bisher ist m.W. noch kein Fall dokumentiert, bei dem ein Hund zum „Superspreader“ wurde.

@IBELIN 15:29

Ich frage mich allerdings warum Covid 19 so mutierfreudig ist? Coronaviren kennt man schon sehr lange, bei verschiedenen Spezies. Mir ist nicht bekannt, dass schon mal eines mutiert waere.

-
Coronaviren mutieren auch nicht selten, von SARS-CoV-2 sind inzwischen hunderte Genotypen bekannt, die sich allerdings nur in Kleinigkeiten unterscheiden. Gefährlich wird es immer dann, wenn in einem Wirtsorganismus verschiedene virale Infektionen gleichzeitig auftreten. Insbesondere wenn es sich um RNA-Viren handelt, die die gleichen molekularen „Vervielfältigungsmaschinen“ verwenden.

„Im Gegensatz zur DNA-Polymerase ist die RNA-Polymerase anfällig für Fehler. Sie ist nämlich nicht dazu in der Lage, während ihrer Arbeit “Korrekturlesungen” durchzuführen. Viren mit RNA-basiertem Genom können daher schneller mutieren als Viren mit DNA-basiertem Genom.“
https://www.jove.com/science-education/10827/virale-mutationen

@ Silene

"dass Marderhunde das Coronavirus vermehren und verbreiten, aber selbst kaum Symptome zeigen" Am 06. November 2020 um 13:36 von Silene

*

Es ist bei Wildtieren und "Halb-"wilden* Tieren normal, dass die Tiere so lange keine Symptome zeigen, bis sie gar nicht mehr können und quasi tot umfallen. Das bedeutet aber nicht, dass es den Tieren damit gut geht.

Einem schwächendem Tier wird von Artgenossen sofort die Rangordnung streitig gemacht, daher hat es viel zu verlieren.
In der Natur ziehen sich kranke Tiere deshalb zurück, bis sie gesund sind und einen Kampf gewinnen könnten.

*Nur wenn bestimmte Tiere durch Menschen gezüchtet werden heißt es nicht, dass sie nicht mehr wild sind.

@ Tada

Das ist ja das moralische Dilemma!

Das Tier hat rein gar nichts getan, sich eine derartige Schuld aufzuladen, dass es dafür getötet werden müsste. Weder haben sich die Nerze freiwillig in diese Gefangenschaft begeben, und noch weniger haben sie darum gebeten, von Menschen mit dem Virus infiziert zu werden. Trotzdem sind es die Nerze, die jetzt getötet werden. Finde den Fehler!

Fazit: Es sind allein permanente, menschliche Fehler im Umgang mit den Lebewesen dieses Planeten (und nicht nur diese), die uns immer und immer wieder auf die Füße fallen. Der Mensch erweist sich dabei als völlig lern- bis verstandesresistent. Von wegen "Krönung der Schöpfung"... allenfalls "reichlich dämlich"!

Er ist faktisch der Fehler im System "Natur". Wen wundert es, sollte die Natur versuchen, diesen Fehler ausradieren zu wollen? Sei es durch Naturkatastrophen oder durch neue Krankheiten!

@Deutscher Waehler

"Wo sind die Tierschützer?" Am 06. November 2020 um 15:35 von Deutscher Waehler

*

Soll das ein schlechter Scherz sein?
Das fehlt ja gerade noch, dass da noch Tierschützer herumlaufen und die Vieren aufsammeln und weiter verteilen. (Solche Leute würden sicherheitshalber erstmal weggesperrt gehören, bis man die Situation im Griff hat.)

Chance für gerechtere Welt

Das Töten von allen Nerzen in Dänemark ist eine Chance, die Nerzfarmen zu verbieten.

Es ist im Höchstmaß unmoralisch Tiere zu töten, ohne dass es irgendeinen Nutzen fürs Überleben von Menschen hat - nur für den menschlichen Spaß.

@Bauer Tom - Hexenjagd?

Ich suche verzweifelt nach wissenschaftlichen Fakten die die These mit der Mutation durch Nerze unterstuetzen. Bis dahin klingt es sehr nach einer mitelalterlischen Hexenjagt. Bin gespannt ob da was kommt.

-
Die Nerze trifft keine Schuld an der Mutation. Aber zehntausende Tiere auf engstem Raum sind halt eine Virusproduktionsanlage, in der es leicht zu Mutationen und Rekombinationen kommen kann.

Hier noch ein gut geschriebener Text zur Gesamt-Problematik:

https://www.scinexx.de/service/dossier_print_all.php?dossierID=206134

Bitte Originalquelle noch einmal lesen/übersetzen

ich weiß, dass wir im Zeitalter der schnellen Informationen leben und entsprechendem Zeitdruck für Journalisten. Dennoch gehört dies schon dazu, zumindest mal diese durch den Übersetzer zu jagen und dann im Zweifel nachzuhaken. In diesem Fall ist es auch für nicht-Muttersprachler klar zu erkennen, dass hier an irgendeiner Stelle (Pressemeldung o.ä.) ein Fehler passiert ist, welcher nun quer durch alle Medien rauscht.

https://www.ssi.dk/aktuelt/nyheder/2020/mutationer-i-minkvirus

Es sind insgesamt 214 Fälle, die im August und September auf Nerze zurückgeführt wurden (via Genanalyse). Es sind NICHT 214 Fälle mit dieser spezifischen Mutation, welche schwächer auf Antikörper reagiert. Hier sind es 12 aus einem Cluster, dieselbe Zahl welche schon vor 2 Tagen berichtet wurde.
Die verbliebenen sind andere Cluster mit ganz verschiedene genetische Varianten und die einzig weitere bis dato mit Antikörper 'gepiekste' Variante reagierte normal.

@ R. Sauer

Es dürfte bereits Fälle solcher Infektionen bei Haustieren geben, die ja mit ihren Herrchen und Frauchen oftmals sogar das Bettchen teilen!

Menschen sind halt mit das Dümmste was es gibt...

@humanist_deu

"Es ist im Höchstmaß unmoralisch Tiere zu töten, ohne dass es irgendeinen Nutzen fürs Überleben von Menschen hat" Am 06. November 2020 um 16:20 von humanist_deu

*

Ich finde Qualzuchten schlimmer, auch wenn sie dann im Wohnzimmer auf dem Teppich liegen und gepäppelt werden.

Naja

In einem halben Jahr wird gegebenenfalls ein Fall der Übertragung von Katze oder Hund auf Mensch mit Virus-mutation zweifellos nachgewiesen.... dann möchte ich gerne Mal die Empfehlung des RKIs hören.

@ Sisyphos3

"wie theatralisch! ist "die Natur" ein denkender und handelnder Organismus"

Das wird sich leider mit den beschränkten menschlichen Sinnesorganen und derzeit möglichen wissenschaftlichen Eruierungsverfahren kaum sicher feststellen lassen. Also, sollte man vielleicht - alleine aus Umsicht heraus - so tun, als wäre die Natur ein denkender und handelnder Organismus... sozusagen unser aller "Wirtskörper", auf dem wir herumschmarotzern... und entsprechend auch umsichtiger handeln.

@Silene - Nerze wie Menschen behandeln

15:50 von Silene:
"Die Nerze haben sich mit dem ,normalen' SARS-CoV-2 infiziert, das von ihnen hervorragend vermehrt wird. Und sie haben es dann wieder auf Menschen zurück übertragen."
> Man sollte Nerze also wie Menschen behandeln: Kontakte vermeiden, Mundschutz, Abstand, ...

"Problematisch ist nicht nur, dass Tierzuchtbetriebe das Virus vermehren und verteilen."
> Die Mitarbeiter verteilen das Virus. Das Problem ist mit dem der Schlachtereien vergleichbar.

"Es kann bei der beengten Haltung zur Selektion besonders aggressiver Strains kommen."
> Müsste der Bestand bei beengter Haltung nicht in kürzester Zeit durchseucht und dann immun sein?

16:51 von RoyalTramp

ach wissen sie
wenn es viel zu fressen gibt vermehren sich die Lemminge,
wenn es nichts gibt verhungern sie eben / stürzen sich von den Klippen ....
(Zumindest erzählt man sich das - weil es so interessant klingt)
ob das die Rache der Natur ist ?
keine Ahnung !

@MarioWilt 16:34

Es sind insgesamt 214 Fälle, die im August und September auf Nerze zurückgeführt wurden (via Genanalyse). Es sind NICHT 214 Fälle mit dieser spezifischen Mutation, welche schwächer auf Antikörper reagiert. Hier sind es 12 aus einem Cluster, dieselbe Zahl welche schon vor 2 Tagen berichtet wurde.

-
Völlig richtig! (Darauf hatte ich bereits um 11:43 hingewiesen.)

@Indermitte um 13:25

>>"Man weiß bereits von Corona infizierten Hunden."

Oha, machen Sie das Fass bloss nicht auf ... es gibt über 10 Millionen Hunde in deutschen Haushalten und was weiss ich wieviele Katzen.<<

Zum Glück ist meine Katze nicht registriert.

>>Von den Reptilienhaltern will ich erst gar nicht reden.<<

Bei den Reptiloiden sollte es sich vielleicht überlegen :-)

Wie wäres es mit einem Corona Virus Schutz Gesetz

Am 06. November 2020 um 11:32 von Demokratieschue..
""Denn ich finde, dass auch Tiere ein Recht haben zu leben. Wo bleibt bei so einer Massenkeulung - so sehr ich die Angst der Dänen verstehe - der Tierschutz??""

Ich plädiere mehr für ein Menschenschutz Gesetz.

Und Nerz "Farmen" ( nauch die in Deutschland) sind so nötig für uns Menschen wie Pickel am Allerwertesten.

@Tada - Hunde sind irrelevant (Marder erst recht)

"Warum sollte man beispielsweise seinen Hund 'vernichten'"?

15:08 von Tada:
"Weil der Hund umgekehrt andere Menschen und Hunde (und diese wiederum andere Menschen) anstecken könnte. Deshalb."

Das ist völlig unrealistisch. Der Hund hat definitiv weniger Kontakte zu Infizierten als jedes andere Familienmitglied (Babys ausgenommen). Wenn ein Hund infiziert wird, dann durch seine Besitzer.
Eine weitere Übertragung durch den Hund ist auch auszuschließen, da praktisch niemand einen längeren Kontakt zu fremden Hunden hat oder sich von ihnen abschlecken lässt.

(Außerdem wäre noch die Frage zu klären, wie viele Viren ein infizierter Hund überhaupt ausstößt.)

"Es geht nicht um Strafe für das 'andere anstecken', sondern um die Unterbrechung der Infektionswege."
> Ein auf Menschen spezialisiertes Virus kann nicht durch das halbe Tierreich springen, um am Ende wieder einen Menschen anzustecken.

Nerze

Ich denke nicht, dass man aus den Tieren Antikörper gewinnen kann.
In den Nerzen ist offensichtlich das Virus so mutiert, dass Antikörper auf seiner Oberfläche/Rezeptoren keinen Packan haben. Das die unter erbärmlichen Bedingungen gehaltenen Nerze überhaupt ein intaktes Immunsystem haben - gefüttert mit den Abfällen aus der dänischen Schweinezucht mit 20 Mio. Tieren? - ist stark zu bezweifeln.
Vielleicht sind die Nerze der noch nicht gefundene Zwischenwirt nachdem die ganze Zeit schon gefahndet wird? Grundsätzlich übertragen sich Viren von Tieren auf Menschen und umgekehrt ( Mers, Influenza, Sars, Covid 19 ...) Ein „gefundenes Fressen“ sind natürlich Millionen Tiere in Massenhaltung auf engstem Raum (Nerze, Geflügel, Ziegen, Schweine, Kaninchen). Es liegt auf der Hand, was Ursache des Problems ist. Genau wie im Nerz kann das Virus auch im Menschen mutieren - ist es vielleicht schon? Da Impfung keine Lösung verspricht, wird es hoffentlich nicht die Notschlachtung sein?

Zu viele

Es gibt zu viele Menschen auf der Erde, dadurch leben sie zu dicht aufeinander, sie halten zu viele Hunde, Katzen, sie benötigen zu viele Nuztiere, die dann auch wieder zu dicht zusammengepfercht werden. Egal, welches Problem man betrachtet, Klimaschutz, Nahrungserzeugung, Naturschutz, Pandemien, letzten Endes wird klar, wir müssen die Bevölkerungsentwicklung umkehren!

@11:35 von Hackonya2 @Ungeschoent

//Der Mensch versteht es einfach nicht:
Wir brauchen die Natur, nicht die Natur uns.//

So ist es. Deshalb finde ich auch die hier so häufig zu lesende Aussage "Die Natur schlägt zurück" ziemlich unpassend. Der Natur sind wir komplett egal. Wenn wir sie kaputt machen, repariert sie sich im Rahmen der Möglichkeiten, die wir ihr lassen, oder eben auch nicht.
Die jetzt aufgetretenen Mutationen machen mir allerdings große Sorge.

@16:18 von RoyalTramp @ Tada

//Von wegen "Krönung der Schöpfung"...
Er ist faktisch der Fehler im System "Natur"//

Kurzfassung: Statt Krönung also Störung der Schöpfung. Der Mensch braucht auch eine Mutation, sonst überlebt er nicht.

Die Nachricht ist alt

Ist die Nachricht, dass das Virus mutiert ist nicht schon ein paar Wochen alt?

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