Kommentare

" Für Biden wird es sehr

" Für Biden wird es sehr schwer, die Wahl zu gewinnen"

Nicht so schnell !!

Joe Biden fuehrt in Michigan nach 95% gezaehlte Stimmen.

Es wird besser und besser

Egal wer gewinnt...

... man muss konstatieren, dass wieder rund die Hälfte der Wahlberechtigten sich hat täuschen lassen von den von Trump und seinem Gefolge verbreiteten Lügen und Verschwörungstheorien (es ist sogar eine QAnon-Anhängerin neu in den Kongress gewählt worden!) und für Trump gestimmt hat. Mir persönlich ist zwar nicht egal, wer der nächste Präsident wird, und die Hoffnung stirbt zuletzt, dennoch ändern diese Leute ja ihre Meinung nicht und werden weiterhin in ihrer Parallelwelt leben und entsprechende Schwierigkeiten werden folgen. Postfaktisches Zeitalter, what a time to be alive :-(

Eben.

Biden hat jetzt 238 Stimmen. Tagesschau ist 224 nicht aktuell, da fehlen die 11 aus Arizona und die 3 aus Maine.

Hinzu kommen vermutlich (da der Vorsprung durch Auszählung der Briefwahlstimmen immer größer wird)
Michigan 16, Wisconsin 10, Nevada 6. Sind genau die 32, die Biden für die magischen 270 noch braucht. Und wenn diese Ergebnisse feststehen, kann man in Pennsylvania in aller Ruhe zu Ende zählen.

Nein es ist gar nicht schwer ...

für Biden die Wahl zu gewinnen. Als Michigan "blau" wurde war klar, dass er einen deutlichen Weg zum Sieg hat. Die rote Fata Morgana hat sich in Luft aufgelöst.

Es reicht nicht, der Anti-Trump zu sein

Naja, für Trump reichte es, der "Anti-Establishment" zu sein, der "den Sumpf trockenlegt"; welche seiner "Wahlversprechen" erfüllt wurden, kann man an einer Hand abzählen, das interessiert aber keinen seiner Wähler. Ich kann vor dem Hintergrund sogar verstehen, dass Biden vorsichtig ist mit Positionen, die mögliche Wähler verprellen können - letztlich war es doch der wichtigste Auftrag, möglichst viele Stimmen einzusammeln und den aktuellen Präsidenten aus dem Amt zu wählen

Was für ein Theater...

Egal, wie diese Wahl ausgeht: Es ist bis zur Vereidigung des Präsidenten alles offen. Dass in USA auch jemand ohne Mehrheit Präsident werden kann, gabs ja auch schon. Und überhaupt... die USA halten sich für den Hüter der Demokratie in der Welt? Ich lache da mal bei nur zwei Parteien.... und diesem Showtheater.

Wenn zwei klagen freud sich die dritte : US Präsidentin Pelosi

Donald klagt vor Gericht , neu auszählung
Biden klagt nochmalige Nachzählung

Gerichte streiten sich und es kommt ein Patt raus wenn the State Washington
zusätzliche Wahlmänner/frauen endsendet.

Die Zeit arbeitet für die erste US Präsidentin Nancy Pelosi

Erkenntnis?

Auf den Sieg Bidens haben ja schon einige drauf hingewiesen (Stand momentan 271 für Biden). Trump heute morgen gesehen, ich dachte erst noch so einiges, zB "oh, die Wahl ist entschieden?" - doch dann kam mir etwas seltsam vor, dass bei eigener Prüfung eben schon heute morgen einiges offen aussah und man kennt ja Trump - und ich genoss schon in Vorfreude, die Peinlichkeit eines solchen Auftretens sich bei unklarem Stand als Sieger zu erklären. Was will er tun? Ich glaube an ein, zwei Klagen, aber nicht an den obersten Gerichtshof (ich glaube, er wird es nicht wagen oder man rät ihm davon ab).

Erkenntnis? Dass man den obersten Gerichtshof mit einer Parteienmehrheit besetzen kann, halte ich für sehr fragwürdig und wünschte mir, dass die da drüben sich darüber mal Gedanken machen....

5. Erkenntnis aus der Wahlnacht

„Gegen das Recht des Stärkeren gilt es deshalb, die Stärke des Rechts durchzusetzen.“

Keine Ahnung von wem das ist, aber es passt wie der Deckel, ach was,
wie die Faust aufs Auge.

US-Präsidentenwahl

Der nächtliche Auftritt des Präsidenten nach der Wahl war klassisch Trump: Eine Mischung aus falschen Behauptungen ("Wir haben schon gewonnen", "Sie wollen die Wahl stehlen") und beleidigtem Gejammer
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Kann der Kandidat der Republikaner nicht erst das endgültige Wahlergebnis abwarten, bevor "er" sich als Sieger kührt...? Das sollte in einer Demokratie doch wohl möglich sein !

Wenn Biden die Wahl gewinnen sollte ...

... bestünde die Herausforderung nicht im Mangel an einem Programm. Das hat er und das ist präziser als das von Trump.

Der Punkt ist vielmehr:

Im Senat haben die Demokraten keine Mehrheit und das hat sich auch bei dieser Wahl nicht geändert.

So müsste Biden gegen die gut geölte Blockade-Maschine von Mitch McConnell, dem GOP Mehrheitsführer im Senat, mühevoll Kompromisse aushandeln und seine Politik verwässern.

• ein billionenschweres "Infrastruktur-Programm" würden die Republikaner nicht passieren lassen
• die Besteuerung bliebe für die oberen 1% dort wo sie ist: niedriger als für die Mittelschicht
• sein ökonomisches Stimulus-Programm würde blockiert.

Aber:

• in den USA würde wieder verfassungstreue Verlässlichkeit regieren
• der Krankenversicherungsschutz für 20 Millionen Amerikaner könnte erhalten werden.

Und damit müsste er in die Midterms 2022 gehen und für eine Mehrheit im Senat für die kommenden 2 Jahre kämpfen

@ Robert Wypchlo

Wenn Joe Biden mit genau 270 erforderlichen Wahlmännern im Dezember bzw. am 6. Januar 2021 gewählt werden sollte, kann nur alleine schon durch einen Abweichler er aber immer noch durchfallen.

Ich glaube, Sie haben nicht ganz verstanden, was ein Wahlmann oder eine Wahlfrau ist. Die überbringen nur das Ergebnis der Wahl, die können nicht selbst eine freie Wahlentscheidung der Bevölkerung manipulieren.

@ 17:54 von Hinterdiefichte

"Wahlforschung bzw. Demoskopie, ist eben leider nicht neutral. Das kann man immer mal wieder in Umfragen, die die TS uns präsentiert, bei der Art der Fragestellungen feststellen.... Auch damit ist im Vorfeld Meinungsmache / Beeinflussung der Wähler möglich. Wer wählt schon gerne einen abgehängten Kandidaten?"

Wie Sie das hier formulieren ist eine bewiesen Sache, dass Wähler eher geneigt sind einem voraussichtlichen Sieger die Stimme zu geben.
Von daher werte ich die Umfrageergebnisse eher als mediale Meinungsmache, fair u. neutral ist das auf jeden Fall nicht mehr. Ein Indiz zumindest ist die große Abweichung.

Re: auchnemeinung am 04. November 2020 um 17:46

"Egal wer gewinnt...

... man muss konstatieren, dass wieder rund die Hälfte der Wahlberechtigten sich hat täuschen lassen..."

Mittlerweile frage ich mich, ob es nicht sogar besser wäre wenn Trump gewinnen würde. Biden würde es sehr schwer haben gegen die Senats-Mehrheit der Republikaner zu regieren, wie schon sein Vorgänger Obama. Er wird also nicht viel reißen können, und das wird man ihm und den Demokraten ankreiden. Wenn Trump Präsident bliebe hätten die Amerikaner noch vier Jahre mehr um zuzusehen wie dieser egomanische Wirrkopf ihr Land ruiniert. Vielleicht werden einige dadurch aufwachen und den Republikanern endgültig den Rücken kehren. Anzeichen dafür gab es ja bereits. Und spätestens wenn Trump auch am Ende seiner zweiten Amtszeit durchleuchten lassen wird, dass er nicht Willens ist abzutreten wird vielleicht dem einen oder anderen ein zaghaftes Licht aufgehen wie tief er mit seiner Wählerstimme in die Schüssel gegriffen hat. Hoffentlich leben wir noch so lange!

Als ich hier vor ca. 2 Wochen

Als ich hier vor ca. 2 Wochen kommentiert habe, dass Trump zwar keinen Krieg außerhalb der USA entfacht hat aber dafür billigend in Kauf nimmt einen Bürgerkrieg im eigenen Land zu provozieren, hat man mein Kommentar nicht frei gegeben. Nun muss ich feststellen, dass auch andere User dies festgestellt haben und die Kommentare, siehe da, freigegeben wurden.
Weiß nicht was ich davon halten soll!
Ich hoffe inständig, dass Biden diese Wahl doch noch gewinnt.

Parolen statt tragfähiger Konzepte auf Basis der Einbeziehung

aIler Bürger sind einer Demokratie unwürdig:
"Inhaltlich drückte [Biden]sich um klare Positionen, etwa beim Thema Klimaschutz (...). Wie genau durch eine Energiewende gute Jobs im sogenannten Rostgürtel, den industriell geprägten Staaten im Nordosten der USA, entstehen sollen, erklärte er nicht. Genauso wenig wie die Notwendigkeit für Steuererhöhungen für Besserverdienende. Sein Plan zur Pandemie-Bekämpfung blieb unscharf"

Und rächen sich:
Trump konnte ihn deshalb leicht als den Jobkiller verdammen, der die Wirtschaft lahmlegen und gleichzeitig nur aufs sauer verdiente Geld der Bürger aus ist. Die Angst vor Bidens angeblichem Sozialismus zog beispielsweise bei Einwanderern aus Kuba und Venezuela in Florida. Einen Umfragewert hat der bisherige Wahlverlauf nämlich bestätigt: Die Wähler trauen Trump in Sachen Wirtschaft mehr zu. Und die Wirtschaft ist vor allem jetzt, wo die Pandemie vielen die Existenz geraubt hat, für viele Menschen wichtiger als ein netter und empathischer Präsident".

Vier Erkenntnisse aus der Wahlnacht?

Und die beste ist das sich die demokratischen leistungsbereiten und Freien Wähler auch durch die Weltpresse nicht in beeinflussen lassen und an Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Selbstverteidigung festhalten werden.

Einen Sozialismus nach Bidens Muster wollen sehr viel nicht. Weil es gibt ja kein Land auf der Welt das mit der "sozialistischen" Politik Erfolg hat.

Wir zahlen immer noch auch fast 40 Jahre nach dessen Ende für die Folgen und das dürfte vielen auch eien Mahnung sein.

Sehr klare Darlegung

Sehr klare Darlegung in diesem Artikel. Vor allem gefällt mir, dass die klaren Mankos in Bidens Politik deutlich auf den Punkt gebracht werden. So wie...

"Wie genau durch eine Energiewende gute Jobs im sogenannten Rostgürtel, den industriell geprägten Staaten im Nordosten der USA, entstehen sollen, erklärte er nicht. Genauso wenig wie die Notwendigkeit für Steuererhöhungen für Besserverdienende. Sein Plan zur Pandemie-Bekämpfung blieb unscharf."

Dem stimme ich zu. Bei allem Schlechten zu Trumps Auftreten sollte man doch nicht einen schlechten Präsidentschaftskandidaten wählen, nur um den anderen wegzuschaffen. So wie Trump häufig unterschätzt wird, so wird wohl Biden (und so wurde auch Obama) überschätzt. Und da anzunehmen ist, dass die meisten Amerikaner nicht dumm sind, spricht doch das knappe Resultat eine deutliche Sprache.

Verfassungsgericht wird auch bei uns durch die Parteien besetzt.

@18:02 von OrwellAG
Erinnern Sie sich nur an die Peinlichkeit der Besetzung des in meiner Erinnerung letzten Verfassungsrichters!

Die Umfragen haben ...

.. teilweise gehalten, was sie vorhergesagt haben, teilweise nicht. Aber die meisten Ergebnisse lagen innerhalb der sogenannten "Margin of Error".

Im Einzelnen war prognostiziert, dass Joe Biden

• im "popular vote" vorne liegt. Das trifft offensichtlich zu
• und in Wisconsin
• Michigan
• Arizona
• Pennsylvania

die Nase vorn hat. Das trifft nach jetzigem Kenntnisstand in 3 von 4 Fällen zu, wenn auch knapper als vorhergesagt.

Florida hat immer mal auf die eine und auf die andere Seite geschwankt.

Nein, die neuerliche Auflage des schon in 2016 falschen "Demoskopen-Blaming" wird auch in 2020 nicht besser.

Nate Silver von 538 hat stets betont, dass die Umfrageregebnisse in den Battlegrounds alle in statistischen Fenstern liegen, die Biden wie auch Trump einen Sieg ermöglichen.

85 % Siegchance für Biden

Nach dem vielen Hin und Her besteht inzwischen eine Siegchance für Biden. Es geht um Swing-States mit Stimmendifferenz von einigen 100.000 Stimmen und um die Auszählung der Briefwahlstimmen, meist demokratisch. Die meisten stimmen für Biden, um weitere 4 Jahre Trump und danach - schon geplant - weitere Trumps wie Ivanka zu verhindern. Trump ist niemand, der sich einfach nur daneben benimmt. Er hat eine nationalistische, klerikale und rassistische Agenda in den Augen vieler Analysten. Und er hat Europa zu seinem Feind erklärt. Kaum jemand wählt Biden, weil er die Leute mitreißt. Man wählt ihn, um Trump zu verhindern. Hoffentlich gelingt es.

Tageschau-Zahl ist vermutlich falsch

Biden müsste laut Tagesschau-Zählung 223 Stimmen haben. Oder gibt es einen versteckten 1-Stimmen-Staat? Reicht dann trotzdem auf 270.

Re: Am 04. November 2020 um 18:13 von Monty_Burns

"Vielleicht werden einige dadurch aufwachen"
Daran glaube ich leider nicht. Im Gegenteil, DIE denken ja, dass WIR aufwachen müssen. Es haben Wählergruppen Trump gewählt, die von ihm öffentlich verspottet, verachtet, mit Füßen getreten werden. Mir kommt es vor wie ein geprügelter Hund, der trotzdem immer wieder zu seinem Herrn zurück kriecht. Das ist einfach nicht nachvollziehbar - vielleicht von einem Psychologen, aber wie soll man 150 Mio. Menschen therapieren...

Und ewig grüßt das Murmeltier...

Und wieder einmal erklären viel Demagogen, Wahlforscher, Umfrage-Institute und sonstige Medien, warum ihre sicheren Vorhersagen wieder nicht eingetreten sind. Schon wieder!

Es bleibt nicht verborgen, dass viele wieder einmal lediglich ihr Wunschdenken präsentiert haben.

Wenn man wiederholt nicht in der Lage ist, seriöse Umfragen durchzuführen, dann sollte man es auch nicht weiter versuchen, weil einem ganz offensichtlich die dafür nötigen Fähigkeiten fehlen....das richtet sich auch und vor allem an die Redaktion der Tagesschau.

Weitere Erkenntnis

Eine weitere Erkenntnis: Die europäische Presse kann noch so sehr auf Trump eindreschen (oft zu Recht, nicht selten aber aber auch reiner, ziemlich durchschaubarer Antipathie): Den amerikanischen Wähler interessiert das herzlich wenig. Und das ist wiederum ein gutes Zeichen für die Demokratie.

@ Hinterdiefichte

Wahlforschung bzw. Demoskopie, ist eben leider nicht neutral.

Doch, selbstverständlich sind die Demoskopen neutral. Alle Verschwörungsideen in die Richtung sind doch ehrlich Kokolores.

@ 18:21 von werner1955

„ Und die beste ist das sich die demokratischen leistungsbereiten und Freien Wähler auch durch die Weltpresse nicht in beeinflussen lassen...“

Die wenigsten US-Wähler dürften für ihre Wahlentscheidung die „Weltpresse“ zu Rate ziehen. Also keine Gefahr, auch nicht bei den faulen und unfreien Wählern.

„Einen Sozialismus nach Bidens Muster wollen sehr viel nicht“

Ungefähr die Hälfte wollte Biden nicht. Der hat mit Sozialismus allerdings so viel zu tun, wie ich mit einem Olympiasieg

In Deutschland undenkbare Regeln

Aus dem Bericht:

Besonders empört ist Trump über Regeln wie in North Carolina und in Pennsylvania, wo Briefwahlstimmen noch Tage nach der Wahl akzeptiert werden - solange sie vor der Wahl in die Post wanderten (Regeln, die in Deutschland übrigens undenkbar wären).

Nun, man mag von Trump gern halten, was man will - aber sich über Regeln zu empören, die in Deutschland wie gesagt tatsächlich undenkbar wären, ist per se wohl kaum jemandem anzukreiden, stimmt's?

---

Für Deutschland halte ich es übrigens für lediglich von äußerst peripherem Interesse, welcher der beiden aus der Zeit gefallenen wandelnden Anachronismen gewinnen wird.
Die Freude, den verhassten Trump losgeworden zu sein, wird nicht lange über die unter Biden persistierende Realität hinwegtragen.

Also auf zum nächsten Feindbild!

(Es ist und bleibt mir übrigens unbegriflich, wie ein Volk von über 300 Millionen US-Bürgern solch Negativauslese für das höchste Amt betreibt und keinen geeigneteren Kandidaten findet.)

Am 04. November 2020 um 18:21 von werner1955

"Einen Sozialismus nach Bidens Muster wollen sehr viel nicht. Weil es gibt ja kein Land auf der Welt das mit der "sozialistischen" Politik Erfolg hat."

Sozialismus braucht in den USA bei Biden/Harris niemand zu befürchten. Die Haltung der Demokraten in den USA könnte man in etwa vergleichen mit der deutschen CSU. Wenn das Sozialismus sein soll, dann kann man sich ja gern mal anschauen, wie "schlecht" es Bayern geht.
Dass Joe Biden Sozialist sei, ist eine Lüge der Kampagne von Trump, die offenbar verfangen hat.

@ Courtney - bleiben Sie bitte fair

Und wieder einmal erklären viel Demagogen, Wahlforscher, Umfrage-Institute und sonstige Medien, warum ihre sicheren Vorhersagen wieder nicht eingetreten sind.

Sichere Vorhersagen hab ich allerdings keine gelesen. Und wen man hier als Demagogen diffamieren sollte, bleibt mir völlig unverständlich.

18:21 von werner1955

Zitat:"Einen Sozialismus nach Bidens Muster wollen sehr viel nicht."

Nehmen Sie andere Kommentare eigentlich wahr? Warum machen Sie sich nicht die Mühe, inhaltlich auf das zu antworten, was Ihnen schon mehrere Kommentatoren geschrieben haben? Biden sozialistische Neigungen zu unterstellen ist genauso absurd wie zu unterstellen, dass der Papst Vielweiberei anstrebe. Ein Millionär, der von anderen Millionären und Milliardären unterstützt wird, ist genausowenig ein Sozialist wie der angebliche Milliardär Trump ein Kämpfer für die Armen und Entrechteten. Was Trump und Sie Sozialismus nennen, ist in Europa Standard: Krankenversicherung für alle, staatliche Rente usw. Und Biden und die Politik der ehem. DDR in einen Topf zu werfen, auf die Idee ist noch nicht mal Trump himself gekommen...

Am 04. November 2020 um 18:11 von Freier Westen

„@ Robert Wypchlo
Wenn Joe Biden mit genau 270 erforderlichen Wahlmännern im Dezember bzw. am 6. Januar 2021 gewählt werden sollte, kann nur alleine schon durch einen Abweichler er aber immer noch durchfallen.
Ich glaube, Sie haben nicht ganz verstanden, was ein Wahlmann oder eine Wahlfrau ist. Die überbringen nur das Ergebnis der Wahl, die können nicht selbst eine freie Wahlentscheidung der Bevölkerung manipulieren.“

So ähnlich,

aber Wahlmänner/m/w/d sind in Ihrer Entscheidung mehr oder weniger frei.

„Nach der Wahl 2016 hatten insgesamt fünf Wahlleute sich geweigert, für die Demokratin Hillary Clinton zu stimmen, obwohl diese in den jeweiligen Bundesstaaten die Mehrheit gewonnen hatte. Zwei Wahlleute wandten sich gegen den Republikaner Donald Trump.“

Allerdings dürfen sie anschließend von ihrem Bundesstaat sanktioniert erden.

Außerdem:

„Es wäre nicht das erste Mal, dass sich duellierende Wahlleute gegenüberstehen.“

@ Erbsen_Zaehler - eine Erbse fehlt

Biden müsste laut Tagesschau-Zählung 223 Stimmen haben. Oder gibt es einen versteckten 1-Stimmen-Staat?

Allerdings. In Nebraska entfallen 4 auf Trump, 1 auf Biden.

18:04 von Werner Krausss

<< „Gegen das Recht des Stärkeren gilt es deshalb, die Stärke des Rechts durchzusetzen.“

Keine Ahnung von wem das ist, aber es passt wie der Deckel, ach was,
wie die Faust aufs Auge. <<

.,.,.,

Da ja keine Faust auf irgend ein Auge gehört, da also überhaupt nicht hinpasst - ist Ihr Zitat genauso wenig stimmig, oder wie muss ich das verstehen?

Auch ein Deckel gehört nicht aufs Auge.
Also ist das Recht des Stärkeren für Sie das, was unbedingt durchgesetzt werden muss?

18:27 von krittkritt

Zitat:"Erinnern Sie sich nur an die Peinlichkeit der Besetzung des in meiner Erinnerung letzten Verfassungsrichters!"

Da war überhaupt nichts peinlich. Der H.Harborth wurde überparteilich mit einer Zweidrittelmehtheit des Deutschen Bundestages und des Bundesrates gewählt. Wie Sie das mit der offenkundig parteiischen Auswahl der RichterInnen in den USA vergleichen können, ist mir unbegreiflich.

@ Der_Mahner - Krokodilstränen für Trump

Eine weitere Erkenntnis: Die europäische Presse kann noch so sehr auf Trump eindreschen

Ohje. Ich lese jetzt einfach nur raus, dass Ihnen Kritik an Trump nicht in den Kram passt. Ja dann sorry. Wir bleiben aber leider trotzdem kritisch.

@Werner1955 18:21 - Der Wahlkampf ist vorbei und ...

... die Parolen vom "Sozialismus" können zurück in die Mottenkiste.

Mehr als eine Wahlkampfparole war der Punkt auch nicht, weil keiner seiner Erfinder oder Verbreiter auch nur ansatzweise den Transfer auf die nächste Konkretisierungsstufe dieser Gespensterphantasie geschafft hat.

• An welcher Stelle in seinem Wahlprogramm hat Biden dafür geworben ?
• Worin hätte denn besagter "Sozialismus" in den USA bestehen sollen ?
• "Vergesellschaftung der Produktionsmittel?" Ein Joke.
• welcher Senator der Demokraten hätte im Senat dafür gestimmt ?
• Wie hätten die Gerichte auf Eingriffe in die Eigentumsverhältnisse reagiert ?

An dieser Stelle kann man schon aufhören. Niemand glaubte ernsthaft, dass dieser Pappkamerad jemals eine reale Bedeutung außerhalb eines inhaltsbefreiten Wahlkampfes gehabt hätte.

18:31 von Der_Mahner

Zitat:"Die europäische Presse kann noch so sehr auf Trump eindreschen (oft zu Recht, nicht selten aber aber auch reiner, ziemlich durchschaubarer Antipathie): Den amerikanischen Wähler interessiert das herzlich wenig. Und das ist wiederum ein gutes Zeichen für die Demokratie."

Dass die seriöse amerikanische Presse in ihrer Mehrheit auch "auf Trump eindrischt", wie Sie meinen, hatte auch keine Wirkung. Ich kann das aber nicht als "gutes Zeichen für die Demokratie" werten, wenn es fast der Hälfte der amerikanischen WählerInnen egal zu sein scheint, dass sie einen notorischen Lügner, einen Sexisten und Rassisten und einen egomanischen Narzissten wählt. Insoweit war Trump mit seinen "alternativen Fakten" sehr erfolgreich. Wusste er ja schon 2016: "Ich könnte mich auf die 5th Avenue stellen und einen Menschen erschießen und würde keinen einzigen Wähler verlieren." Traurig, aber wahr.

Schrecklich, wie Bidens

Schrecklich, wie Bidens Ehefrau ihm die Sätze heute morgen vorbeten musste.
Schlimm, wenn ein alter kranker Mann Präsident wird, der möglicherweise nicht mal das Ende seiner Amtszeit erlebt.
Und das soll besser sein als Trump?

@ Erbsen_Zaehler 18:28 - in Maine und Nebraska ...

... kann ein Kandidaten in der Tat einen einzelnen Wahlmann gewinnen. Das trifft jeweils für Trump in Maine und für Biden in Nebraska zu.

Beide Staaten teilen ihre Elektoren nicht nach dem "winner-take-all" Prinzip sondern nach den jeweils in den Kongressbezirken des Staates erzielten Mehrheiten (plus die 2 Senatoren-Äquivalente auf Staatsebene) zu.

@ Robert1221 - das kann ich auch

Kaum jemand wählt Biden, weil er die Leute mitreißt.

Ist das so? Ich glaube ja auch, dass kaum jemand Trump wählt, weil er die Leute mitreißt.


Man wählt ihn, um Trump zu verhindern.

Ich glaube umgekehrt, dass man Trump hauptsächlich wählt, um den "Sozialismus" (was immer das auch sei, vielleicht eine allgemeine Krankenversicherung?) zu verhindern.

@by-toberg, 18:37h

"...die USA halten sich für den Hüter der Demokratie in der Welt? Ich lache da mal, bei nur 2 Parteien...und diesem showtheater."

Ich lache mit Ihnen. Dieses Wahlsystem in den USA, bei dem ein Kandidat Präsident werden kann, obwohl sein Gegner die meisten Stimmen hat, ist auf einer Stufe zu sehen mit Weißrussland und ähnlichen fragwürdigen Demokratie-Heucheleien. Leider habe ich von deutschen Politikern gegenüber den USA noch kein kritisches Wort, wie "Wahlbetrug" o.ä., dazu gehört, von Sanktionen ganz zu schweigen.

@ knutwahrheit - Foulspiel

Ich finde es ein bisschen fies, wie Sie sich über Bidens Schwierigkeiten Worte zu finden lustig machen. Ich habe als Kind auch gestottert und mir geht es auch heute ebenfalls noch so wie Biden. Ich kann ihn total gut verstehen und finde es doof, wenn ihn jemand deshalb in die Nähe von senil rückt.

Was ist das für ein Demokratieverständniss von Trump,...

...wenn er sagt, daß das Auszählen der stimmen sofort beendet werden müßte?

---

Das Wahljahr 2020 hat eine Besonderheit, die man natürlich bei der Stimmenauszählung,
und zwar aller Stimmzettel, mit berücksichtigen muß.
Die Corona-Pandemie.
-
Deshalb haben ja nun vielmehr von der Möglichkeit einer Briefwahl gebraucht gemacht.
Wenn Trump jetzt meint, diese vielen Stimmen,
wahrscheinlich Landesweit Millionen von Stimmen,
einfach unter dem berühmten Teppich zu kehren müssen,
ist das m. E. n. ein massiver Angriff auf die Demokratie in den USA.
-
Kein Präsident darf sich über die Gesetze und Regeln stellen.
Auch ein Mr. Trump sollte das langsam mal kapieren.
-
Aber vielleicht ist dieser Narzisst dazu garnicht in der Lage?!
Dann sollte man ihm dringend helfen, diese Dinge zu verstehen.

17:54 von Hinterdiefichte

>>Wahlforschung bzw. Demoskopie, ist eben leider nicht neutral.... Bei der Trump‘schen Wählerschaft scheint das allerdings nicht zu verfangen!<<

Sicherlich, die wissen nämlich wie der Hase läuft.

Wenn die Demoskopen eine bestimmte Frage stellen, wollen sie aus den Antworten ein Meinungsbild ableiten können. Dabei zu schummeln wäre Quatsch, dann könnten sie sich die Fragerei gleich sparen.

Sie mag stören, dass die Meinungsforscher die Frage nicht so stellen, wie Sie gerne eine Frage Ihrer Wahl beantworten würden. Da bin ich mir allerdings sicher, dass diese Ihnen genehme Fragen anderswo schon gestellt werden. So frei sind wir.

Allerdings ist Wahlforschung keine Talkrunde wo jeder nach Lust und Laune mal loslegen kann und im Nachhinein keine Fragen beantwortet worden sind.

Hoffnung und Trost für tinchen und andere

Trump auf Twitter (ca. 18:00 - Twitter: Tweet ist umstritten und könnte über eine Wahl oder einen anderen bürgerlichen Prozess irreführend sein.)
"They are working hard to make up 500,000 vote advantage in Pennsylvania disappear — ASAP. Likewise, Michigan and others!"

Trump auf Twitter (ca. 17:55)
“They are finding Biden votes all over the place — in Pennsylvania, Wisconsin, and Michigan. So bad for our Country!”

Hoffentlich geht's so weiter.

P.S. Das die Zitate in Englisch sind wird mir hier hoffentlich verziehen.

18:21, werner1955

>>Vier Erkenntnisse aus der Wahlnacht?
Und die beste ist das sich die demokratischen leistungsbereiten und Freien Wähler auch durch die Weltpresse nicht in beeinflussen lassen und an Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Selbstverteidigung festhalten werden.<<

Die allerwenigsten Amerikaner lesen die Weltpresse. Das scheitert meist schon an der Sprache.

>>Einen Sozialismus nach Bidens Muster wollen sehr viel nicht. Weil es gibt ja kein Land auf der Welt das mit der "sozialistischen" Politik Erfolg hat.<<

Sie halten Joe Biden, einen klassischen Wirtschaftsliberalen, für einen Sozialisten?

Da fällt mir dann nichts mehr zu ein.

Noch was ...

Die 5. Erkenntnis: Die Stimmenauszählung endet genau dann, wenn es Trump am besten in seinen Kram passt !
MfG. B.W.

2020 um 18:47 von knutwahrheit

Und das soll besser sein als Trump?

Ja, aber das könnten Sie leicht selbst ermitteln, indem Sie einfach die Gegenfrage stellen: Wer wäre denn schlechter als Trump?

Klar, es gibt bzw. gab da ein paar, zum Beispiel einen gescheiterten östereischishen Kunstmaler, der dann in Deutschland politisch Karriere machte. Aber viele, die schlechter sind, finden sich nicht.

Die Wahl

Ich verstehe den Rest der Welt nicht. Bei gut 50 % für Trump können es nicht nur Rechte, der CuxuxClan und Konsorten gewesen sein die ihn gewält haben. Es waren zig Millionen und wir in D regen uns auf .

B.vStorch von der afd

B.vStorch von der afd verkündet gerade, dass man von Trump lernen könnte, denn er habe "Germany first" propagiert. Botzblitz! Hab ich da was verpasst?
Im Ernst: Wer sich nicht mal in einem kurzen Statement klar ausdrücken kann, sollte das eher denen überlassen, die wissen, was sie sagen wollen.

wenn Biden gewinnt geht es erst richtig los

.......Das Wahlkampfteam von Trump will wohl eine Neuauszählung der Stimmen in Wisconsin beantragen.......

So gehts los. Und der wird keine Ruhe geben und klagen was das Zeug hält. Den wird man wohl aus dem weißen Haus raustragen müssen.

@Erbsen_Zaehler - 1 Stimme fehlt

Mit Maine hat Biden/Harris jetzt 238 Wahlmännerstimmen

Michigan
16 Wahlmännerstimmen
Nevada
6 Wahlmännerstimmen
Wisconsin
10 Wahlmännerstimmen

18:56, FalkoBahia

>>Ich lache mit Ihnen. Dieses Wahlsystem in den USA, bei dem ein Kandidat Präsident werden kann, obwohl sein Gegner die meisten Stimmen hat, ist auf einer Stufe zu sehen mit Weißrussland und ähnlichen fragwürdigen Demokratie-Heucheleien. Leider habe ich von deutschen Politikern gegenüber den USA noch kein kritisches Wort, wie "Wahlbetrug" o.ä., dazu gehört, von Sanktionen ganz zu schweigen.<<

Nein, es ist nicht gleichzusetzen mit Weißrussland.

Es läuft nämlich alles nach festen, einklagbaren Regeln ab.

Es ist keinerlei Willkür im Spiel.

Es handelt sich schlicht und einfach um Probleme eines reinen Mehrheitswahlrechts.

Wie auch beispielsweise in England zu sehen ist. Da haben die Tories mit gut 43%, also eindeutig nicht der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, eine satte absolute Mehrheit der Parlamentssitze eingefahren.

Solche Systeme verzerren den Wählerwillen, sind aber trotzdem weit vom Wahlbetrug entfernt.

Herr Trump wundert sich, erst

Herr Trump wundert sich, erst alles rot, dann blau - er sollte mal drüber nachdenken, warum zuerst die Staaten rot und dann blau wurden. Wenn es so ist, dass Counties und ländliche Bezirke mehrheitlich von republikanischen Wählern beherrscht sind, ist doch sofort klar, dass bei der geringen Besiedlungsdichte die einzelnen Counties recht schnell gezählt sind, im Gegensatz zu den typischen Hochburgen der Demokraten: Die größeren Städte.

Aber wahrscheinlich ist das für ihn eher ein Ufo, als ein Fakt.

Abweichung in Umfragen

Vielen Trump-Wählern ist es einfach peinlich, dass sie Trump-Wähler sind. Die geben das nicht gerne zu, schon gar nicht wenn man sie im Zuge einer Umfrage persönlich auf der Straße danach fragt. Die sagen dann "Kein Kommentar" und können dann in der Umfrage nicht gezählt werden. Da das Problem auf Biden-Wähler nicht zutrifft, sind diese in Umfragen immer leicht überrepräsentiert. Aber bei der eigentlichen Wahl ist die Stimmabgabe geheim, da wählt jeder den, den er wirklich wählen will.

Biden hat sein Wirtschaftsplan nicht deutlich gemacht

Mit sehr viel Glück könnte Biden noch gewinnen, aber er hat sehr leichtfertig den schon sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben.
Das Thema Wirtschaft war für alle Amerikaner über 30 Jahre der wichtigste Bewertungspunkt. Seit über 30 Jahre klagen die Amerikaner über real stagnierende Einkommen und hoffen auf Antworten. Biden hat sie nicht geben können oder wollen. Dies war wohl das größte Manko.
Trump hat dies aufgegriffen und wieder Versprechungen gemacht die anscheinend wieder geglaubt wurden.

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