Ihre Meinung zu: Coronavirus in Deutschland: "Es wird ein harter November"

3. November 2020 - 16:51 Uhr

Gesundheitsminister Spahn hat die Deutschen auf die Notwendigkeit des Teil-Lockdowns eingeschworen. Das sei eine echte Mammutaufgabe. Intensivmediziner halten die November-Auflagen für geboten, pochen aber auf bessere Prävention.

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Kommentare

Bischen Optimismus wär auch mal schön

Wie ich sehe, geht es Herr Spahn wieder gut, vielleicht doch kein so harter November?!

Lockdown ist teuer - Soforttests - Jetzt!

Es gibt da etwas, das ich absolut nicht nachvollziehen kann.

Wenn vor meinem Supermarkt das Rote Kreuz Sofort-Tests anbieten würde, kostenlos, ich würde sofort den Test absolvieren.
Ich denke, es ginge den meisten Bürgern ebenso.

Wenn dieser Test eine Fehlerquote von 20 Prozent hätte, würden immerhin 80 Prozent der Infizierten, die den Virus nicht bemerken, in Quarantäne gehen. Somit wäre die Infektionskette, (die die Gesundheitsämter eh nicht mehr nachverfolgen können) durchbrochen. Mit jedem Infizierten, der auf diese Art "aus dem Verkehr gezogen wird" werden hundert andere vor Ansteckung geschützt.

Was ist daran so schwer zu verstehen. Zu teuer? Kann ich mir nicht vorstellen. Lockdown ist teuer.

Mal ganz ehrlich .....

Wenn ich als Bundesgesundheitsminister positiv getestet worden wäre, würde ich den deutschen Bürgerinnen und Bürgern keine Ratschläge zum Thema Coronavirus und Verhaltensweisen geben (wollen).

Die Welle rollt

Dennoch wird weiterhin vom RKI behauptet, es werden nicht alle getestet werden sollen und müssen.

Dass das sehr wohl möglich und auch notwendig ist zeigen zahllose Beispiele aus diversen Ländern. China hat dadurch die Pandemie ziemlich eingegrenzt und derzeit gut im Griff. Tschechien testet aktuell alle, Luxemburg hat’s gemacht und andere.

Es wäre notwendig, um die Nachverfolgung und Quarantäneregelungen weiterhin im Griff zu haben.

Wir sollen wie F,GB,Spanien nur noch laufen lassen und hoffen... das ist bei weitem nicht genug.

Wer die Gesundheitsämter und Testzentren verantwortet dürfte keinen guten Job gemacht haben. Wieso wurden die Kapazitäten nicht angepasst wie mehrfach schon im Frühjahr/ Sommer betont.

Nun soll tatsächlich wieder nicht jeder getestet werden, der Symptome habe sondern nur wer eindeutig nachweisen könne Kontakt zu Infizierten gehabt zu haben..
Woher das bekannt sein solle.. das erschließt sich nicht.

Das wird nicht nur ein harter November.

Sämtliche Begründungen für

Sämtliche Begründungen für den Lockdown lassen sich nach wie vor darauf zurückführen, dass die gesamte Bundesregierung plus der Landesregierungen ein halbes Jahr lang nichts getan haben, um auch nur auf irgendeinem Gebiet irgendetwas zu verbessern?
Pflege und Intensivpersonal personell auf Sparflamme.
Schulen, die schon vor Corona aus hygienischen Gründen nicht hätten geöffnet werden dürfen, bekommen bisher immer noch keine anständigen mobilen Lüftergeräte.
Politiker aber statten ihre Büros damit aus!?
Kinder und Jugendliche werden so zu Versuchskaninchen gemacht.
Alten -, Pflege - und Behindertenheime werden nach wie vor nur im Notfall getestet.
Politiker dagegen werden innerhalb weniger Tage gleich mehrfach getestet, anstatt einfach 14 Tage in Quarantäne zugehen und abzuwarten, wie jeder andere Bürger.
Tests in ausreichender Menge um alle Bürger zu testen gibt es immer noch nicht.
Was, außer Urlaub, haben die Politiker in den Monaten seit Februar eigentlich getan gegen Corona?

Wer zu spät kommt ...

Eigentlich hätte es allen Verantwortlichen klar sein müssen, dass die jetzige Situation schon vor Monaten vorhersehbar war. Leider hat man die Präventionsmaßnahmen verschlafen und deshalb müssen jetzt alle wieder in einen depressiven Lockdown. Aber so ist es, Flickschusterei ist stets das exekutive „Allheilmittel“!

@ 15:57 von 2018Anne

Es ist eine gute Nachricht, dass es Minister Spahn nach seiner Covid-19-Erkrankung wieder gut geht; dem sollte man ganz unabhängig von der Beurteilung seiner politischen Arbeit zustimmen können, oder? Und ob es ein harter November wird, hängt nicht an der Genesung von Herrn Spahn. Oder haben Sie nicht gelesen, dass die Kontaktnachverfolgung und damit die Kontaktunterbrechung von Corona-Infizierten durch die Gesundheitsämter bei der jetzigen Fallzahl nicht mehr gewährleistet werden kann, dadurch die Infektionen unkontrollierter weil unwissentlich werden, und dadurch unser Gesundheitssystem vor allem wegen fehlendem Pflegepersonal und rasant steigender Belegung von Intensivbetten und Beatmungsplätzen überlastet zu werden droht? Das macht den harten November aus.

Es fällt mir schwer....

.....einen Gesundheitsminister ernst zu nehmen der uns ständig wie kleine Kinder ermahnt.
Immer und immer wieder.
Und sich doch selber mit Corona angesteckt hatte.
Ganz klar, keine Frage: Jeder kann sich anstecken.
Ich finde es jedoch echt erstaunlich wie ungerührt andere dann mit erhobenen Zeigefinger ermahnt werden.

Nix aus der 1.Welle gelernt

das gilt sowohl für manche Leute die es während des Sommers nicht unterlassen konnten große Feiern abzuhalten wie auch für die Politik die weder in der Lage war Vorsorgemaßnahmen im systemrelevanten Pflegebereich zu unternehmen und (wie Frau Brinkmann zu Recht sagt) den ganzen Sommer verschwendet hat. Stattdessen werden sich die Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte erheblich verschlechtern! Nach einer heutigen Pressemitteilung der Pflegekammer Niedersachsen kann deren Arbeitszeit ab sofort auf 12 Std./täglich hochgesetzt werden. Wie man mit solchen Maßnahmen neue Pflegekräfte gewinnen will (bzw wieder requieren) ist mir ein Rätsel.
Verbesserungen in Digitalisierung und Organisationsstrukturen der Gesundheitsämter (Vernetzung) sind ebenso wenig erkennbar wie ein logischer Plan der Bundesregierung; die mit der Schließung der Restaurants die Leute eher noch ins unkontrollierbar private treibt. Dabei war es doch klar dass es im Winter schlimmer werden würde - aber es gibt keinen Plan

Corona-Virus in Deutschland: "Es wird ein harter November"

Und es ist bestimmt nicht zu hart, wenn sich Politiker an die Maskenpflicht in Flugzeugen und auf Flughäfen halten würden.
Hart wird es aber für Kinos, die Kultur und die Gastronomie.
Nicht hart wird es für Adidas, Puma, Quandt und Klatten, Media Markt, Sixt und Co. Was Staatshilfen mit kaum Auflagen angeht.

Wieder nicht geschehen !

"Vor der Pressekonferenz hatten die lokalen Behörden in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 15.352 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet".

Und wieder wurden von den Laboren nicht die Ct-Werte an die lokalen Behörden gemeldet, so dass pauschal 15.352 getestete Bürger vom RKI und der Bundesregierung als "neue Infektionsquellen" genannt werden, was aber nachweislich FALSCH ist. Aber weder die stoische Bundesregierung noch das RKI wollen hieran etwas ändern, wollen sich und ihre Kapazitäten nicht ENDLICH darauf verwenden, die wirklich infektiösen Getesteten (samt Infektionskette) zu ermitteln und die kaum infektiösen zu vernachlässigen. Hierzu wird von Expertenseite aber immer dringender geraten.
Nein, weiterhin (wider besseres Wissen) werden Ressourcen an Mensch und Material sinnlos verschwendet und die verbleibenden Kapazitäten nicht sinnvoll eingesetzt.

Eher werden ohne jede Not Restaurants und Hotelbetriebe gechlossen, "weil man ja irgendetwas machen musste".

Es wird ein harter November ....

.... und meint wohl damit , dass es dann vorüber wäre ! Ob ihm da die nötige Weitsicht fehlt ? Wie so vielen Anderen auch in der Politik und das nicht nur in Sachen " Corona"?

Den Mund vollgenommen

"Wir wissen, wie es geht", sagt der Gesundheitsminister.
Wirklich?
Eben selber noch positiv getestet und in Quarantäne gewesen, und schon wieder den Mund vollgenommen.
"Das Virus bestraft Halbherzigkeit", meinte die Kanzlerin gestern.
Und wie war das bei Spahn?

...denn sie wissen nicht. was sie tun

leider bekommt man zunehmend den Eindruck, dass die Politiker mit Aktiosnismus statt mit einem durchdachten Plan auf die Pandemie reagieren.

Wo ist das Konzept, wie es bei einem möglichen Ausbleiben eines Impfstoffs weitergehen soll?

Warum wurde die Zeit im Sommer nicht genutzt, zusätzliche Krankenhauskapazitäten aufzubauen?

Welchen Sinn machen willkürliche Massnahmen? Erst hiess es, Geschäfte über 800m² bergen ein Risiko, nun ist die Größe kein Problem mehr, dafür müssen andere Einrichtungen wie Kinos schliessen, obwohl es keine Belege für Infektionen gibt.

So überzeugt man die Bevölkerung nicht von der Notwendigkeit von Freiheitseinschränkungen.

@2018Anne 15:57 Uhr

"Bischen Optimismus wär auch mal schön
Wie ich sehe, geht es Herr Spahn wieder gut, vielleicht doch kein so harter November?!"

Bischen weniger Realitätsverlust wäre auch mal schön.

Schauen Sie sich die Zahlen an, auch die Zahlen der mittlerweile auf den Intensivstationen Liegenden.

Ihr Spruch ist widerlich zynisch.

@ 16:06 von Marmolada

Und warum nicht? Die Infektion Spahns zeigt, dass selbst unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen niemand wirklich vor einer Infektion gefeit ist. Und eine Erkrankung nimmt ihm nichts von seiner politischen Kompetenz im Kampf gegen die Pandemie - solange er nicht die intravenöse Gabe von Domestos und ähnlichen Unsinn vorschlägt, wie ein TV-Moderator und immobiliemogul das als (noch) einflussreicher Politiker des amerikanischen Kontinents tat.

@Marmolada 16:06 Uhr

"Wenn ich als Bundesgesundheitsminister positiv getestet worden wäre, würde ich den deutschen Bürgerinnen und Bürgern keine Ratschläge zum Thema Coronavirus und Verhaltensweisen geben (wollen)."

Da kann man mal sehen, dass es jeden treffen kann. Trotz vorsichtigem Verhalten.

Ein Grund, noch viel mehr aufzupassen. Mal ganz ehrlich.

Es ist Ernst!

Dieses inflationäre tägliche Panikverbreiten wird früher oder später ins Leere laufen. Insbesondere zur nächsten Wahl werden die Bürger der Dauerpräsenz von Spahn, Merkel, Söder und Co. überdrüssig geworden sein und die Rechnung fürs Chaos präsentieren. Dieses Gerede vom alternativlosen Lockdown ist Frevel an künftigen Generationen! Mir sind die klugen Worte vom Bundestagspräsidenten sehr gut erinnerlich, dass es eben sinngemäß kein Anrecht auf ein staatlich garantiertes langes Leben gäbe. Man kann nicht im Interesse einiger Menschen (1 Prozent), alle Anderen einsperren und deren Leben dauerhaft paussieren. Das Ausspielen Alt vs. Jung wird sich rächen. Mittelwege und echte Alternativen zum Schutz der Risikogruppen wären angezeigt.
Langsam macht es aber wenig Sinn Einfluss nehmen zu wollen. Also fix zur Bank, Kredit aufnehmen, Kaufen wenn die Kanonen donnern, die Inflation abwarten und die Gewinne einstreichen. Im nächsten Jahr gibt es andere Themen.

Testen, testen, testen

das ist die Antwort. Aber das kostet ja Geld, und überhaupt: auch in der Slowakei war es ja umstritten, man war ja nicht vorbereitet...!

Worte wie "umstritten" , "Experten", etc. am besten noch zusammen in einem Satz, und schon hat man diese nachgewiesener maßen sinnvolle Maßnahme in den Sand geschrieben.

Was noch niemand zu ahnen scheint: Auch wenn es die ersten Impfungen geben wird, wird man zunächst testen müssen - denn, mal kurz expertenmäßig nachgedacht: wer schon infiziert ist, sollte nicht noch eine extra-Dosis hinzubekommen.
Also, dann doch gleich und richtig. Innerhalb von 14 Tagen zweimal den Großteil der Gesellschaft, mit Entlastungen für Getestete, und dann kann man den kompletten Lockdown innerhalb von 14 Tagen abhaken. Was ist besser: alle einsperren, oder einige wenige vor sich und anderen schützen?

Vieleicht koennen wir was lernen

Es ist schoen zu sehen, dass es dem Gesundheitsminister wieder gut geht. Jetzt kann er vieleicht die Lage besser verstehen da er selbst betroffen war. Sehr interessant waere zu hoeren.. wo und wie er sich selber angesteckt hat, damit wir alle daraus lernen koennen. Da er sich sicherlich an alle Auflagen haelt bin ich gespannt auf seine Stellungnahme.

"Es wird ein harter November"

Ach nee ... was für eine Erkenntnis. Auch nicht hilfreich die ständigen Spekulationen über einen Impfstoff, hätte da nicht im Okt. was kommen sollen? ... stimmt, das Jahr stand nicht dabei, hoffentlich läuft es nicht so wie beim BER-Flughafen.

"Pandemie ist eine echte Mammutaufgabe für uns als Regierung"
Die diese Regierung leider nicht geschafft hat / schafft, mittlerweile sind die Fehlentscheidungen schon bücherfüllend. Es ist eine schlechte Manier immer mit dem Finger dorthin zu zeigen, wo es noch schlechter läuft, um vom eigenen Unvermögen abzulenken.

Entlarvend der kürzliche Bericht hier in der TS, dass es etliche Länder gibt wo es wesentlich besser läuft als in D.

Bedenklich

"Keine Klinik soll wegen Corona wirtschaftlich benachteiligt sein"

Bedenklich

"Keine Klinik soll wegen Corona wirtschaftlich benachteiligt sein"

Wir koennen alle was lernen

Es ist schoen zu sehen. Dass es dem Gesundheitsminister wieder gut geht. Jetzt kann er vieleicht die Lage besser verstehen da er selbst betroffen war. Sehr interessant waere zu hoeren.. wo und wie er sich selber angesteckt hat damit wir alle daraus lernen koennen. Da er selber sich sicherlich an alle Auflagen haelt bin ich gespannt auf seine Stellungnahme.

rer Truman Welt

Kann mir jemand sagen wovon Spahn redet?
Checkt der nicht die RKI Zahlen? Diese zeigen seit letzten Samstag signifikant nach unten und zwar ohne Teil-Lockdown!
Wahlen in USA, Terror und plötzlich rückt Corona in den Hintergrund weil die Zahlen deutlich sinken. Gestern Merkel, heute Spahn mit Szenarien, die zumindest augenblicklich so rein gar nichts mit der aktuellen Entwicklung zutun haben. Ich nenne das ablenken von der realen aktuellen Entwicklung bei den Neuinfektionen und ich denke mir auch weshalb das so ist. Überbrücken der Zeit bis Ende der Woche und schon kann mit dem Erfolg des Teil-Lockdowns argumentiert werden, aber das ist und bliebe völliger Quatsch wie dieser Teil-Lockdown sowieso ist, der uns mindestens 20 Milliarden Euro und viele Existenzen kosten wird
Zahlen anschauen und das konkret-> Neuinfektionen stark rückläufig! Intensivbetten reichlich leerstehend. Beendigung der Corona-Pandemie für die nächsten Jahre nicht ( wirklich) in Sicht. Das ist die Realität

Oh nein,

wer hätte das geglaubt?

"Es werde ein harter November sein. Auch nach Ende des Monats müssten alle weiterhin vorsichtig sein."

BER darf eröffnet werden mit infiziertem Ministerpräsidenten

... und dem Bürger wird vorgehalten, sich nicht an die Regeln zu halten.

Keine einzige der Maßnahmen wird das Virus aufhalten, weil sie ausnahmslos dort ansetzen, wo kaum Infektionsverbreitung stattfindet.

Der Rat der Kassenärztlichen Vereinigung wird in den Wind geschlagen, Menschen in die Armut getrieben.

Nein, bin weder Leugner noch Verharmloser von Corona. Die aktuelle Pandemiebekämpfungspolitik jedoch ist besten geeignet, der Verschwörungsgläubigen-Szene Futter zu geben.

Jede Exponentialkurve hat

Jede Exponentialkurve hat einen endlichen Anstieg. Das soll heißen, dass dies auch für die Infektionskurve der Covid-Patienten gilt. In Deutschland gibt es genug ITS-Betten. Momentan wird der Grundbetrieb nur marginal eingeschränkt. Wenn es tatsächlich zur Auslastung käme, gäbe es durch den Stopp elektiver Maßnahmen auch genügend Personal, welches bis dato ertüchtigt werden könnte. Wir sind weit vom Chaos entfernt! Ein bisschen weniger Panikmache wäre schön!

Über den Tellerand

Brasilien hatte den härtesten Lockdown und nun, gehen die Zahlen wieder rauf .

Schweden ist durch .
Kein Lockdown , keine Masken .

?

Strategie

"Der Vizepräsidenten des Robert Koch-Instituts, Lars Schaade, räumte ein, dass es beim jetzigen Pandemiegeschehen wöchentlich drei Millionen Test geben müsse, wenn alle Personen mit Erkältungskrankheiten auf Corona getestet würden. "Das ist weder möglich noch erforderlich", sagt er."

Also, angeblich war doch: "testen, testen, testen" eine Leitlinie. Aber er scheint auch die Nachverfolgungsstrategie aufgegeben zu haben.... und, traurig zu hören, das er 3 Millionen Tests pro Woche für unmöglich hält.
Für mich klingt das nach politischer Loyalität.

Ruecktritt?

Ob es jetzt unbedingt ein Anlass ist den Ruecktrittsforderungen nachzukommen bleibt abzuwarten. Zumindest verliert er an Glaubwuerdigkeit solange er nicht erklaert wie und wo er sich angesteckt hat.

Nachverfolgung kriegen wir nicht zurück

Alle Virologen wissen und haben auch darauf hingewiesen, dass das Virus im Herbst/Winter in die Masse diffundiert sein wird. Und da wundert sich die Politik, dass das jetzt tatsächlich Fakt ist und das die Übertragungswege nicht mehr erkennbar sind zu 75%? Das ist doch mehr als logisch und deshalb können wir lockdownen so viel wir wollen, wir werden die Gesundheitsämter nicht mehr in die Lage versetzen , jede Infektionsketten nachzuverfolgen. Schon gar nicht mit den nicht digitalen Mitteln und teilweise unterschiedlichen Strategien. Haben wir den Sommer genutzt um tatsächlich konsequent zu erforschen, ob wir über Tröpfchen oder doch eventuell über Aerosole nachdenken müssen? Haben wir uns Strategien überlegt, ob man mit bestimmten Maßnahmen doch die Risikogruppen besser schützen könnte, ohne sie zu isolieren? Haben wir Konzepte für Schulen, um den Kindern und Jugendlichen ausreichend Bildung bieten zu können und was ist mit Kunst und Kultur? Wann wollen wir diese Themen angehen?

@ Südstaatlerin, um 16:08

“Eigentlich hätte es allen Verantwortlichen klar sein müssen, dass die jetzige Situation schon vor Monaten vorhersehbar war. Leider hat man die Präventionsmaßnahmen verschlafen...“

Und die Präventionsmaßnahmen wären aus Ihrer Sicht gewesen: ??

Sie wollen sich bitte erinnern, was vor Monaten hier los war, als es hieß: Sommerferien gestrichen...

Wir müssen leider konstatieren, dass, egal welche Maßnahmen die Verantwortlichen auch ergreifen, es immer Leute gibt, die sie

- nicht akzeptieren
- gutheißen
- für zu milde halten
- für verspätet erklären usw.

Es wird lieber laut protestiert als entspannt akzeptiert.

100% ist doch völlig Illusorisch

Es werden nie 100% mitmachen. Es ist eigentlich die Aufgabe des Staates sich um die Unkooperativen zu kümmern. Leider wurde dies von Anfang an versäumt. Wäre man härter gegen die Leute vorgegangen, die die Kontaktnachverfolgung behindern (z. B. Ausrichter von Großhochzeiten, die die Namen ihrer Gäste nicht nennen wollten), dann hätten wir die jetzige Situation nicht. Und jetzt versucht man es mit dem Placebo "Teil-Lockdown". Gastronomie und Teile des Kulturbereichs (nach Ermessen der Bundesländer) werden geschlossen. Die übrige Wirtschaft versucht man hingegen mit allen Mitteln anzukurbeln (z.B. verkaufsoffene Sonntage in NRW). Das passt überhaupt nicht zu der Devise, nur wenn es absolut notwendig ist das Haus zu verlassen. Ich halte den Teil-Lockdown für ein sehr gewagtes Experiment.

November, lange Zeit....

Es freut mich, Herrn Spahn wieder so wohlauf und bei der Arbeit zu sehen.
Damit komme ich dann auch gleich zu meiner Frage.
In letzter Zeit redet alle Welt davon, wie hart die nächsten Tage, Wochen, Monate etc werden.
Das verwirrt mich ehrlich gesagt; denn nach dem, was man über Pandemien und Viren so weiss, ist es eigentlich unmöglich so genaue Vorhersagen zu treffen.
Man könnte sagen: es sieht so aus, als ob es nicht leicht würde, die nächsten Tage, evtl. sogar noch ein paar Wochen.
Aber wie bitte kommt z.B. Frau Merkel auf die Aussage, daß wir noch lange Zeit mit Pandemie und/oder Virus leben müssen? Herr Drosten z.B. sagte, daß die Pandemie jetzt erst richtig losgehe.
Wie kann es sein, daß manche Menschen das Verhalten eines Virus so genau vorhersagen können? Es sollen ja Pandemien ganz plötzlich auf einmal geendet haben, manche Viren, (wie SARS z.B.) sind urplötzlich verschwunden und nie wieder aufgetaucht.
Darf man um die Quelle der Aussagen bitten, meine Damen und Herren?

@nie wieder spd, 16.08h

Es ist müßig, jetzt Versäumnissen hinterher zu jammern.
Was schon Jahre zuvor versaut wurde, ist in wenigen Monaten nicht aufzuholen.

Eine Pflegepersonal, dass schon seit vielen Jahren ausgedünnt worden ist, eine Polizei, die kaputtgespart wurde, eine öffentliche Verwaltung, die in Teilen am Limit arbeitet, das alles lässt sich nicht in Monaten reparieren.
Egal von welcher politischen Richtung.

Diese Fehler zu beheben dauert fast so lange, wie es brauchte, sie zu begehen.

@ Marmolada, um 16:06

“Wenn ich Bundesgesundsheitsminister positiv getestet worden wäre, würde ich den deutschen Bürgerinnen und Bürgern keine Ratschläge zum Thema Coronavirus und Verhaltensweisen geben (wollen).

Keine Sorge, in diese Verlegenheit werden Sie voraussichtlich auch nie kommen.

Gut, dass Sie das “(wollen)“ dahintergesetzt haben; aber viel sinnvoller wird Ihr Kommentar m. E. dadurch auch nicht.

75 Prozent

wissen nicht, wo sie sich angesteckt haben. Auch Herr Spahn nicht. Da ich nicht glaube, dass 75 Prozent der Infizierten unverbesserliche AHA Verweigerer sind, wäre es vielleicht gut, mehr in die Erforschung der Übertragungswege zu investieren. Da scheint irgendwo eine Lücke im Schutz zu sein.

16:08 von nie wieder spd

ja mein lieber "nie wieder spd"
manche behaupten viel zu viel
"Laissez faire et laissez passer"
favorisieren das schwedische Modell

16:08 von nie wieder spd

Zitat:"Schulen, die schon vor Corona aus hygienischen Gründen nicht hätten geöffnet werden dürfen, bekommen bisher immer noch keine anständigen mobilen Lüftergeräte.
Politiker aber statten ihre Büros damit aus!?"

Haben Sie für den letzten Satz Belege oder vermuten Sie einfach mal so ins Blaue hinein?
Davon angesehen, ich habe jahrzehntelang in einer Schule gearbeitet, in der die Klassenräume über eine Belüftungsanlage mit Frischluft versorgt wurden und nur ein kleines Fenster als Fluchtweg zu öffnen war. Das war im Sommer nicht immer angenehm...Aber haben Sie sich mal überlegt, wieviele Belüftungsgeräte für wieviele Klassenzimmer in Deutschland gebraucht würden und wo die alle herkommen sollen?

Zitat:"Kinder und Jugendliche werden so zu Versuchskaninchen gemacht."

Es gab mehrere Studien, z.B. von drei Universitäten in Ba-Wü zum Infektionsgeschehen bei Kindern und Jugendlichen. Die Ergebnisse sagen was anderes als Sie.

Das RKI

Da wir am Limit mit den Tests sind, heißt es jetzt, es sollen nur noch bestimmte Menschen mit Erkältungssymptomen getestet werden (zugehörig zur Risikogruppe oder wenn man meint dem Coronavirus ausgesetzt worden zu sein). Das heißt sich mit der Aussage, dass 75 Prozent nicht wissen, wo sie sich infiziert haben. Und diese Nichtgetesteten können das Virus dann wieder unbemerkt weiterverbreiten. Es sieht zwar dann die Infiziertenstatistik wieder besser aus, ändert aber an der dann unbemerkten Verbreitung nichts. Und an den dadurch in Kauf genommenen Kranken.

Saisonales Infektionsgeschehen beachten

Typische Erkältungszeit geht bis zum Frühling. D.h. im März kann der Lockdown beendet werden, um möglichst viele Leben zu retten, und das ist doch das Ziel, oder?
Auf eine rettende Impfung zu warten, - die nicht langzeit getestet ist - hilft uns jetzt jedenfalls nicht. Wie ist die langfristige Strategie für die nächsten Jahre? Die Anbieter von (Schnell)tests machen in jedem Fall ein gutes Geschäft..

16:08 von Südstaatlerin

Zitat:"Eigentlich hätte es allen Verantwortlichen klar sein müssen, dass die jetzige Situation schon vor Monaten vorhersehbar war. Leider hat man die Präventionsmaßnahmen verschlafen"

Das mag im Einzelfall so sein. Allerdings wurde eine ganze Reihe von Maßnahmen von Gerichten aufgehoben und die einfachste Prävention, das Tragen einer Maske, wird ja von einer fanatischen Maskenverweigererszene abgelehnt und als "grundrechtswidrig" dargestellt. Dasselbe gilt für den Abstand, der auch immer weniger eingehalten wurde. Es sind nicht immer nur die "Verantwortlichen" an allem schuld, sondern auch wir alle sollten uns überlegen, was wir tun oder lassen, um die Mitmenschen zu schützen. Dem Virus sind die Klagen und Beschwerden egal...

Wenn man das Ganze mal zu Ende denkt

gibt es nur eins, was in dieser an Mutmaßungen, Befürchtungen und theoretischen Modellierungen so reichhaltigen Coronadiskussion wirklich sicher ist: das Virus wird nicht verschwinden, sondern es wird sich weiter in der Bevölkerung verbreiten, bis Herdenimmunität erreicht ist. Die Hoffnung auf Ausrottung des Virus, sei es durch Nachverfolgen von Infektionsketten oder einen Impfstoff, ist mehr als unsicher. Auch ein Lockdown und alle Vorsichtsmaßnahmen können diese Entwicklung nur hinausschieben und sollten allein mit Blick auf eine mögliche akute Überlastung des Gesundheitssystems verhängt, dann aber wieder zügig zurückgefahren werden. Letzeres hätte man im übrigen im Sommer schon deutlicher tun sollen, dann wären wir jetzt schon weiter. Je mehr wir diese Entwicklung bremsen, um so länger wird es dauern bis wir zum Normalzustand zurückkehren können. Und das muss ganz klar nach wie vor das Ziel sein. Man kann unsere Gesellschaft nicht jahrelang in so einer Art Wachkoma halten.

Wir könnten uns auch noch ein bisschen Geißeln.

Wenn's Spaß macht. Nur bringen wird es nicht viel.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass die ersten Stellungnahmen zum 'neuen' Virus im Februar uns prophezeiten, dass wir es alle auf die ein oder andere Weise bekommen werden. Nur wenig später hat Deutschland sich aber entschlossen, sich einzuschließen und ängstlich auf eine Impfung zu warten. Folglich sind unsere Immunsysteme immer noch da, wo sie im Februar waren.

Auf Herdenimmunität zu setzen war wohl doch keine so schlechte Idee: Die Schweden haben aktuell 70 Intensivpatienten. Deutschland 2250. Die haben es weitgehend hinter sich, und wir etwas nachzuholen.
Ich wünsche den Masochisten einen angenehmen November.

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nie-wieder-spd, 16:08 Uhr - Politik schafft Vertrauen

Ich finde die Bundes- und die Landesregierungen haben eine ganze Menge im Kampf gegen das Corona-Virus getan. Vor allem waren die Maßnahmen mit Experten abgestimmt und im Kern moderat und rechtmäßig. Auch die Bürger, vor allem Ärtze, Pfleger und Schwestern haben Großartiges geleistet. Nur dadurch waren die Erfolge während der 1. Welle machbar. Deutschland nimmt im interantionalen Krisenmanagement Platz 2 ein. Nun stehen wir vor einer neuen Herausforderungen. Die Infektionszahlen sind noch vergleichsweise niedrig, aber mit einer unverkennbaren Dynamik. Nun müssen die Infektionsketten unterbrochen werden. Dies kann nicht die Politik, dies müssen wir, die Bürger, leisten. Das ständige Regierungs-Bashing ist zum einen inhaltlich falsch, zum anderen ziemlich nervig. Packen Sie mit an, leisten Sie ihren Beitrag - dann wäre viel gewonnen!

/// Am 03. November 2020 um

///
Am 03. November 2020 um 16:06 von Marmolada
Mal ganz ehrlich .....

Wenn ich als Bundesgesundheitsminister positiv getestet worden wäre, würde ich den deutschen Bürgerinnen und Bürgern keine Ratschläge zum Thema Coronavirus und Verhaltensweisen geben (wollen).///
.
Warum sollte er nicht seinen Job machen ?

Ich freue mich,

dass er wieder (bzw. immer noch, so schlimm wars wohl nicht) gesund ist. Aber: wie kam es dazu ? Kein Abstand, kein Mund-Nasenschutz ? Einer, der es wirklich am besten wissen sollte, da er es uns immer wieder predigt, wie wir uns verhalten müssen ?

Ich mache keinen Vorwurf, er widerspiegelt aber meine Meinung, dass diese Massnahmen so gut wie nichts nützen. Wir müssen einfach durch, solange wir keine Impfung haben.

Das Virus ist 10 Mal so ansteckend wie eine Grippe. Auch eine Grippe können wir nicht verhindern.

Am 03. November 2020 um 16:06 von Marmolada

Zitat: Wenn ich als Bundesgesundheitsminister positiv getestet worden wäre, würde ich den deutschen Bürgerinnen und Bürgern keine Ratschläge zum Thema Coronavirus und Verhaltensweisen geben (wollen).

Sie gehen also davon aus, dass derjenige, der infiziert wurde, selbst schuld daran ist?

Es soll ja schon einige Mobbingfälle gegenüber Infizierten geben.

16:13 von FFpetra44

Es fällt mir schwer einen Gesundheitsminister ernst zu nehmen der uns ständig wie kleine Kinder ermahnt.
Immer und immer wieder. ...

Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich eine kritische Masse unserer Mitbürger verhält wie kleine Kinder.

Immer und immer wieder.

@ 16:13 von FFpetra44

Herr Spahn macht seine Arbeit und wendet sich dabei auch an uns. Wenn Sie sich da wie ein kleines Kind fühlen, ist das wohl nicht Spahns Sache, oder?

@Südstaatlerin, 16:08 Uhr - Wir alle sind gefordert

Sie hätten in den Sommermonaten mit rückläufigen Infektionszahlen den Bürgern schwerlich vermitteln können, dass die Schutzmaßnahmen aufrechterhalten bzw. verschärft werden müssen. Damit hätte die Politik an Akzeptanz eingebüßt, auch wenn die 2. Welle vorhersehbar war. Der jetzt verlängte Lockdown light ist grds. moderat und zumutbar. Schauen Sie sich die Entwicklung in den anderen Ländern und die weitaus gravierenderen Einschnitte in die Freiheitsrechte an. Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Nicht die Politik, wir sind gefordert, wenn es um die Minimierung von Kontakten geht.

Und was macht Schweden..?!

Es ist schon verwunderlich, dass dort zwar die Anzahl der Neuinfektionen auch steigt, aber die der Toten nur minimal ist.

Zudem gibt es dort keine Maskenpflicht. Für mich hat die Corona-Maßnahmen-Politik irgendwo einen Pferdefuß.

Es gibt zwar offenbar einen statistischen, aber eben keinen kausalen Zusammenhang zwischen mehr Neuinfektionen und mehr Intensivpatienten / Todesfalle durch Corona.

Warum das überall da, wo man die Maskenpflicht ausweitet, zu mehr Toten und mehr Belegung von Intensivplätzen kommt - ist mir ein Rätsel.

Statistisch ist es so, aber wo ist der kausale Zusammenhang...?!

Mehr Masken sollten doch für weniger Infektionen sorgen..??

Herr Spahn

....erhebt wieder den Zeigefinger.
Was sind 560000 Infizierte? Das sind gerade mal 0,7 % der deutschen Bevölkerung. Und wieviel sind davon wieder gesund?
Mir fehlen die Worte...

@ Hille-SH

Und wieder wurden von den Laboren nicht die Ct-Werte an die lokalen Behörden gemeldet, so dass pauschal 15.352 getestete Bürger vom RKI und der Bundesregierung als "neue Infektionsquellen" genannt werden ...

Das ist ja auch völlig richtig. Der Hausarzt bekommt übrigens den Ct-Wert und kann darauf reagieren.

@ Hille-SH

Wer positiv getestet ist, geht lediglich als positiv getestet in die Daten des RKI ein, nicht als "Infektionsquelle". Das wäre ja ziemlich unverschämt und ich finde es völlig unfair, dem RKI das vorzuwerfen.
Bitte bleiben Sie neutral und fair.

@ Peter Kock

Es wird ein harter November .... und meint wohl damit , dass es dann vorüber wäre !

Nein, das hat er nicht gesagt. Und Ihr Vorwurf der mangelnden Weitsicht ist substanzlos. Politiker können die Zukunft vermutlich nicht besser voraussagen als alle anderen Menschen auch.

@ nostradamus 2015 - Foulspiel

Eben selber noch positiv getestet und in Quarantäne gewesen, und schon wieder den Mund vollgenommen.

Was soll das? Das ist doch völlig unfair.

Panik! Angst! Panik!

Es lebe das Panik Geschrei! Und möglichst immer neue Horrormeldungen verbreiten. Was gestern noch galt, gilt heute nicht mehr. Grundgesetz? Parlamentsbeteiligung? Wen interessiert es. Immer nur das selbe Geschrei. Zur Not muss man, die bisher als ausreichend geltende Zahl an Intensivbetten herunter argumentieren. Das erinnert mich an zwei Dokumentationen von arte bzw. des SWR.

"Im Land der Lügen" vom SWR über die Manipulation durch und mit Zahlen und Statistiken:
https://www.youtube.com/watch?v=PC1Dw1lfLtI

"Profiteure der Angst" von Arte aus 2009 nach der Schweinegrippe:
https://www.youtube.com/watch?v=UraMts_nO9M

Es wird kein harter November, sondern eine harte Zukunft, wenn das Grundgesetz und die Demokratie zur Beliebigkeit werden.

Harter November

Eher harter Winter. Die Regierung tut gut daran, der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen. Wir sind erwachsen und können mit der Wahrheit umgehen und uns besser auf die Situation einstellen, als wenn wir belogen werden. Macron hat bereits seinem Mitbürgern mitgeteilt, dass er Einschränkungen bis in der Mai hinein erwartet.

Am 03. November 2020 um 16:22 von Hille-SH

....... Ct-Werte......

Warum eigentlich nicht ? Was mich interessieren würde, gibt es Länder, die das schon praktizieren ? Hört sich zumindest sinnvll an.

@ travis2

So überzeugt man die Bevölkerung nicht von der Notwendigkeit von Freiheitseinschränkungen.

Sollten wir nicht langsam mal erwachsen genug sein, uns selbst zu überzeugen? Ergreifen wir die Maßnahmen, weil wir selbst verantwortlich handeln wollen oder tun wir es nur weil die Politiker es uns sagen? Ich finde, langsam reichts auch mal mit dem Lamentieren.

Am 03. November 2020 um 16:29 von travis2

.......Wo ist das Konzept, wie es bei einem möglichen Ausbleiben eines Impfstoffs weitergehen soll?.......

Weiter so wie bisher :-)

@ travis2

Warum wurde die Zeit im Sommer nicht genutzt, zusätzliche Krankenhauskapazitäten aufzubauen?

Sie wurde doch genutzt. Die Kapazitäten wurden aufgebaut.

Harter November bis Sommer und dann?

Natürlich müssen wir täglich dazu lernen.
Doch es ist ein Wunschdenken, die Lage sähe im Dezember besser aus.

Wo sind langfristige nachhaltige Strategien, Schnelltests, Massentests, mehr Kapazitäten in den Laboren und Gesundheitsämtern, kompetente Beratung und mehr.

Deutschland ist zu langsam.

@ achim-martin

Was ist besser: alle einsperren, oder einige wenige vor sich und anderen schützen?

Weder noch. Das erste ist Quatsch, das zweite klappt doch nicht.
Am besten ist ein vernünftiger Umgang mit der Pandemie. Reduzierung der Kontakte, Masken, Abstand, Händewaschen.

@ 16:37 von Bauer Tom

„ Sehr interessant waere zu hoeren.. wo und wie er sich selber angesteckt hat, damit wir alle daraus lernen koennen. Da er sich sicherlich an alle Auflagen haelt bin ich gespannt auf seine Stellungnahme.“

Im TS Liveblog 14:09: „ Wie die meisten anderen Corona-Infizierten in Deutschland kennt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach eigener Angabe die Quelle seiner eigenen Infektion nicht. "Ich wäre einer von diesen 75 Prozent, die nicht sagen können, wo es passiert ist", sagte Spahn.“

Höhepunkt ist erreicht

Der Höhepunkt ist erreicht oder sogar überschritten. Die Inzidenzwert bei Neuinfektionen steigt nur noch gering oder fällt sogar in den Hotspots und das seit nunmehr 6 Tagen.
Das ist doch eine eindeutiger Trend.
Wie im März: Kurz vor dem Lockdown war der Höhepunkt erreicht, jedenfalls anhand des Erkrankungstermin war es der 16.03. mit 5004 Fällen laut RKI.
Jetzt werden wir wohl um den 29.10. liegen.
Und die Politiker klopfen sich wie im Frühjahr auf die Schulter und meinen sie hätten Leichenberge mit dem Lockdown verhindert.
Mehr Zynismus geht nicht!

Nur mal so

Wer’s genau haben will ..
Die Helios Kliniken veröffentlich auf ihrer ,Seite für ihre Krankenhäuser , die Belegung
Von COVIS 19 Patienten .

https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/

Wenn ich die vielen unsinnigen Kommentare ...

hier lese, dann wird sich Deutschland wohl auf einen durchgehenden Lockdown über den Winter wie in Melbourne einstellen müssen!
Wenn sich das Verhalten der Unvernünftigen in den nächsten Wochen nicht ändern wird, dann werden die Infektionszahlen auch nicht fallen und der Politik bleibt dann nur die Möglichkeit, den Lockdown zu verlängern und zu verschärfen!
Viele Grüße aus Südostasien, wo der Bevölkerung die Gefahr schon seit Monaten bewusst ist!

Ein mögl. Intensivbetten-Mangel wegen fehlenden Personal...

...muß nicht sein.

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Denn wie im Beitrag schon erwähnt, sollte es unsere Aufgabe sein,
Infektionen zu verhindern anstatt zu sagen,
wir haben noch genügend Intensivbetten frei.
-
Es gibt doch nicht nur Covid-19 Patienten, die eine Intensivbehandlung benötigen.
Es gibt unzählige andere Erkrankungen und Unfälle,
die ebenfalls intensiv versorgt werden müssen.
-
Auch müssen wir zusehen das ganze Pflegepersonal nicht zu überstrapazieren.
-
Meine Bitte (als Risikopatient) an alle:
Bitte schränkt alle Kontakte, die nicht unbedingt nötig sind, ein.
Denn jeder nicht Infizierter ist aus der Gleichung raus und hilft so dem ganzen Land.
-
Danke!

@ 16:37 von achim-martin

„ denn, mal kurz expertenmäßig nachgedacht: wer schon infiziert ist, sollte nicht noch eine extra-Dosis hinzubekommen“

Halte ich für kein Problem, da keiner Impfstoffe, die gerade erforscht werden ein Lebendimpfstoff ist.

RNA-Schnipsel oder Hüllproteine des Virus dürften meiner Ansicht nach die Erkrankung nicht verschlimmern.

Kann mich aber täuschen.

@16:05 von r0lt0: soforttests

Immerhin sind jetzt die ersten Tests bei den Kliniken angekommen. In meiner Region können sich jetzt Klinik Mitarbeiter testen lassen. Die falsch-positiv quote ist übrigens deutlich besser als 20% und dürfte im niedrigen einstelligen Prozent erreicht liegen.

Es wird nicht ein harter November sondern

ein noch härterer Dezember.

Von der Infektion bis zu Symptomen (ganz gleich wie stark) dauert es etwa 2 Wochen.

Nach Beginn der Symptome bis zur erforderlicchen Klinikeinweisung wegen Zustandsverschlechterung dauert es eine weitere Woche. Das ist dann aber nur ein Teil der sysmptomatisch Infizierten.

Vorn der Einweisung bis zur Beatmung (nur ein Teil der Eingewiesenen) dauert es dann noch eine Woche.

Nach weiteren ein bis 4 Wochen ist ein großer Teil der Beatmeten dann tot.

Zwischen Infektion und erforderlicher Beatmung dauert es somit ca. 4 Wochen, also Anfang Dezember.

Damit laufen die Intensiv-Stationen ab Mitte November mit Patienten voll. Und das bei nur eingeschränkter Verfügbarkeit auf Grund von Personal-Mangel.

Zu beachten: Die Ausbildung zum Facharzt/in dauert ca. 8 Jahre, die zum Fachkrankenpfleger/in für die Intensiv-Pflege ca. 4 1/2 Jahre.

Da hätte vom Sommer bis heute überhaupt nichts gemacht werden können.

Wann geht es endlich los

Mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur, der Verbesserung der organisationsstruktur der Gesundheitsämter, den Investitionen ins Gesundheitswesen - und vor allem der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege - damit wir vielleicht wirklich mal neue Pflegekräfte haben werden?
Stattdessen sehen wir Aktionismus weil gerade Wahlkampf für den CDU vorsitz und für den Kanzlerkandidaten ist. Es stimmt, ein halbes Jahr wurde schon verschlafen

16:41 von Bauer Tom

Wir koennen alle was lernen
Es ist schoen zu sehen. Dass es dem Gesundheitsminister wieder gut geht. Jetzt kann er vieleicht die Lage besser verstehen da er selbst betroffen war. Sehr interessant waere zu hoeren.. wo und wie er sich selber angesteckt hat damit wir alle daraus lernen koennen. Da er selber sich sicherlich an alle Auflagen haelt bin ich gespannt auf seine Stellungnahme.

Wollen Sie damit ausdrücken, dass Sie während der letzten Monate nicht mitbekommen haben, bei welchen Gelegenheiten man sich mit dem Virus anstecken kann? Und daraus folgernd, wie man das Risiko einer Ansteckung minimieren kann?

Dann empfehle ich die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums, der lokalen Gesundheitsämter oder Ihres Heimatlandkreises.

Dann werden Sie bestimmt auch erkennen, dass es Menschen gibt, welche aufgrund ihrer Tätigkeit einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.

Leider gibt es Menschen,

denen geht das Coronaproblem am Gesäß vorbei. Mein 82 järiger Nachbar betreibt noch etwas Ackerbau. Ein Kommen und Gehen von Rüben,- Stroh,- und Kartoffelkäufern, daß es eine wahre Pracht ist. Mir bleibt nichts weiter übrig, als einen großen Bogen um ihn zu machen. Fazit, ohne die Möglichkeit der Überprüfung sind die Anordnungen ohne Bedeutung. Auf die Vernunft eines Großteils der Bevölkerung kann man nicht rechnen.

Wir sind von Hochrisikoländern umgeben

Warum werden die Grenzen nicht dicht gemacht, um erneutes Importieren von Viren zu verhindern?
Aber der Frau Merkel und der Regierung geht ja die EU vor, der Schutz und die Gesundheit der Deutschen kommen erst danach.
Jeder soll sich laut Regierung selbst helfen, aber dadurch, daß das Risiko von Außen kommt, werden wir von der Regierung ohne Schutz alleine gelassen.

Der BER und anderes von-der-bar 16:45

Nun, es hat gerade keine grosse Eröffnungsfeier stattgefunden, es war eine Handvoll Leute dort und nachher war der arme Woidke infiziert. Ich kann da noch nicht feststellen, dass sich irgendjemand nicht an Regeln gehalten. Vielleicht hat ers auch wo anders her....,........... Sie wissen also genau, wo Infektionen stattfinden?! Ihnen ist schon bekannt, dass derzeit bei 75% der Infizierten die Quelle nicht mehr ermittelbar ist?! Ich habe bisher auch kein Testzertifikat gesehen, auf dem stand, dass sich der Patient die Infektion zu einer bestimmten Tages- und Uhrzeit in der Hauptstraße 75 zugezogen hat. Sie hantieren mit Gewissheiten die es nicht gibt. ...Schliesslich behaupten Sie, dass durch die Corona-Politik Menschen in die Armut getrieben werden. Ich glaube nur wenige Staaten, so viele Hilfsprogramme und Stützen aus dem Boden gestampft hat wie die deutsche Regierung. Allerdings werden bei solchen Naturkatastrophen nicht alle denkbaren Risiken auf Dauer aufgefangen werden können.

Komisch

harter November? Naja vorher wurden ja auch schon Zwangsmasnahmen ergriffen. Und weil es nicht so nach Nase läuft, geben Sie nochmal Nachschlag. Als ob nicht einige Leute schon genug gestraft sind, kriegen sie noch was drauf , indem man schon ankündigt es werde bis März dauern. Also ich glaub da schon irgendwie nicht mehr so richtig dran. Diese Hellseher.

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