Ihre Meinung zu: Merkel zum November-Lockdown: Verzicht zum Wohle aller

2. November 2020 - 20:15 Uhr

Es werden harte Wochen, dessen ist sich Kanzlerin Merkel bewusst. Und trotzdem mahnt, warnt und bittet sie. Denn die strengere Regeln müssten sein, um in der Corona-Pandemie einen Wendepunkt zu erreichen. Von Torsten Huhn.

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Kommentare

Da kann man der Kanzlerin nur

Da kann man der Kanzlerin nur beipflichten: Es ist "kein schönes Gesellschaftsbild, wenn sich der eine nicht um den anderen kümmert". Und für eine offene demokratische Gesellschaft ist auch die Bitte, sich im eigenen Handeln verantwortlich und solidarisch zu zeigen, eine angemessene Bitte.
Und wer die Bilder aus den Intensivstationen der Kliniken sieht, die Interviews mit Pflege- und Ärzte-Personal, die auch Sorge haben, dass sich Mitarbeitende aus Unvorsichtigkeit oder Verleugnung von Zeitgenoss*innen außerhalb der Kliniken anstecken und dann schmerzlichst fehlen, sollte die Worte der Kanzlerin erst recht beherzigen.

das werden nicht nur harte 4 Wochen

sondern wohl Monate oder sogar Jahre. Die Strategie ist wohl ein pendeln zwischen einigermaßen normalem Leben und Lockdown. Ob dafür dauerhaft das Geld reicht ?

Es ist mE das einzig Richtige

So kann es nicht weiter gehen. Augsburg mit einer Inzidenz über 340 (sic!) in wenigen Tagen, Berchtesgaden kommt kaum runter - das kann nur heißen, das hier das diffuse Infektionsgeschehen nicht mehr beherrschbar ist. Und ich denke, das ist in anderen Risikogebieten nicht anders.

Tja, in China würde man jetzt die Häuser von außen zusperren, hier haben wir es in der Hand, den Regeln zu folgen, um Familie und Freunden, Kollegen und Sportskameraden unversehrt wieder treffen zu können, wenn das wieder möglich ist.

Laßt es uns anpacken!

Ja, die Einschränkungen sind hart und ja die Maske nervt,...

...aber welche Alternativen haben wir denn,
wenn wir die Kontakte nicht stark zurückfahren.
Und zwar jeder Bürger, auch die Querdenker & Co.

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Oder glauben diese Leute etwa, daß das Virus sie nicht erwischen kann?
Daß sie, falls sie Covid-19 bekommen, nicht ggf. auf einer Intensivstation landen werden?
-
All diese Leugner und Verschwörungspraktiker sind mir mehr als suspekt.
Man könnte denen auch erzählen, die Erde ist eine Scheibe, das würden die dann auch glauben.
Man muß eben nur die richtigen Argumente wählen.
-
Wenn wir jetzt nicht endlich mal einsehen, daß dieses Virus großen Schaden anrichten kann,
und wir uns alle mal für ein paar Wochen zurücknehmen, dann werden wir diesen Kampf verlieren
und unzählige Menschen werden unnötig sterben müssen.
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Ich hoffe, daß die Maßnahmen nicht zu spät ergriffen worden sind.
Alleine der gestrige Tag wurden doch von unzähligen Menschen dafür genutzt,
nochmal so richtig die Sau rauszulassen.
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Hoffentlich war das kein Fehler!

Ein typischer Fall von "gut gemeint"...

"Das heißt, wir müssen Kontakte reduzieren, wo immer das möglich ist." (Merkel)
> Völlig richtig. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.

"Die Kanzlerin fordert viel: zu Hause arbeiten, [...]
> Wenn die Heimarbeit scheitert, dann wohl am fehlenden Willen der Arbeitgeber oder weil es einfach nicht möglich ist.

"keine Urlaubsreisen,
> Zuhause in der Stadt treffe ich deutlich mehr Menschen als im Urlaub auf dem Land.

"keine unbedingt notwendigen Verwandtenbesuche, "
> Was heißt das? Ich halte es für unbedingt notwendig, gelegentlich auch mal andere Menschen zu sehen.

"keine Feste und Feiern, keine Kulturveranstaltungen."
> Das ist blindwütiger Kahlschlag, der der Kulturbranche den Rest geben wird. Ein grundsätzliches Alkoholverbot und Sperrstunde ab 22 Uhr dürften völlig ausreichen, um feuchtfröhliches Gruppenkuscheln zu verhindern.

"Einen besseren Weg habe man nicht gefunden."
> Weil er nicht gesucht wurde.

Am 02. November 2020 um 20:46 von Biocreature

".......und wir uns alle mal für ein paar Wochen zurücknehmen........"

Eher Monate, oder vielleicht Jahre. Im März ist schon das erste Jahr vorbei, die Zeit vergeht schnell.

Ansonsten stimme ich Ihnen zu.

@Zauberin um 20:42

Woher haben Sie die Zahl bezüglich Augsburg? Auf der Seite des RKI werden für die letzten 7 Tage 245,5 Infizierte gelistet.

Fälle 2.804
Fälle/100.000 EW 945,4
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW 245,5
Stand 2.11. 00:00.

Zum Wohle aller?

„Ich bin heute zu ihnen gekommen ...“ – schon der erste Satz ist unwahr. Zu wem kommt denn die Kanzlerin noch? Zu den Bürger(innen) gewiss nicht – da fühlen sich sehr viele schon lange im Stich gelassen: Merkel doziert nur von oben herab.
„zu Hause arbeiten" – gute Idee, aber wer kann das schon?
„keine Urlaubsreisen“ – wieso eigentlich nicht? Auf den Kanaren startet gerade die Hauptsaison, mit 7-Tage-Indizenzen, von denen man hierzulande nur träumen kann: 18,09 auf Gran Canaria, 18,39 auf Lanzarote, 23,96 auf Fuerteventura (Stand: 01.11.2020).
Wäre man dort nicht viel besser aufgehoben und vor Ansteckung sicherer als bei uns?
„… Kontakte reduzieren, wo immer das möglich ist“ – wie weit soll das gehen, selbst in den eigenen vier Wänden? Sich jeweils in Zimmern separieren? Auf Verabredung aus dem Weg gehen? Selbstisolierung auf dem Klo?
Es gibt in der Geschichte keinen Fall, dass Machthaber das Leben von Menschen in ihrem engsten Umfeld derart zu diktieren versucht haben wie heute.

21:49 von Nachfragerin

Zitat:"Das heißt, wir müssen Kontakte reduzieren, wo immer das möglich ist." (Merkel)
> Völlig richtig. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.
"keine unbedingt notwendigen Verwandtenbesuche,(Merkel)
> Was heißt das? Ich halte es für unbedingt notwendig, gelegentlich auch mal andere Menschen zu sehen."

Meinen Sie nicht, dass ihre beiden Aussagen sich widersprechen?"

Zitat:"Einen besseren Weg habe man nicht gefunden."
> Weil er nicht gesucht wurde."

Was würden Sie denn vorschlagen, um Kontakte zu minimieren? Eine Sperrstunde hat schon in Frankreich und GB nicht funktioniert und wurde in D durch Gerichte aufgehoben...

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