Kommentare

Ja warum wächst sie in diesem Quartal

Ganz einfach weil die Leute ihre Ersparnisse aufbrauchen. Die harte Landung kommt erst noch. Unternehmen werden mit nun mittlerweile hunderte Milliarden gerettet und der Lohnsklave muss schauen wo er bleibt, das wird noch sehr böse enden, und spielt den rechten nur in die Hände.

Kunststück

Wenn notgedrungen der Sommerurlaub im Ausland ausfällt, steigt die Binnennachfrage.

Chapeau, Herr Minister!

8,2 % Steigerung des BIP

...trotz Corona!
Die aktiven Mitarbeiter der KiTas ermöglichen das und zwar maßgeblich!
Sie stützen die Basis, damit Eltern überhaupt zur Arbeit gehen können und dadurch das System weiter funktioniert.
Täten sie das nicht, gäbe es erhebliche Probleme mehr.
Über diesen Berufstand habe ich seit Beginn der Pandemie nichts mehr gehört (bis auf das eine Mal andem vom Balkon für sie geklatscht wurde).
Kein Lob, keine Anerkennung, keine Prämien, kein angemessener Sonderurlaub-nix!
Da ist überhaupt keine Lobby. Geschweige Sicherheitsmaßnahmen für die Erwachsenen (Erzieher/-innen, Leitung, Küche, Reinigungspers.)
Ich habe den Eindruck, dass das Thema Kindertagesstätte bewusst aus den Medien fern gehalten wird, damit keine Unruhe entsteht.
Bei der Steigerung des BIP sollte locker mal ein finanzieller Obulus oder besser Bezahlungen drinsitzen.
Die Hygiene bzgl. Corona ist in KiTas kaum umsetzbar da 2-4 jährige auch mal versehentlich ins Gesicht der Erzieher niesen o.ä.
Wertschätzt Sie endlich.

im Quartal II

ist das BIP um 9,7 % gefallen. Ist doch logisch, dass es nun Nachholeffekte gibt.

Vergleichbar wäre nur eine Betrachtung aller drei Quartale 2019 und 2020. Aber das wurde nicht gemacht. Wahrscheinlich, weil es da keine positive Zahl zu vermelden gäbe.

Aber die Wirtschaft wird insgesamt wieder steigen, da sehe ich nicht das Problem.

Wachstum ggü dem Vorquartal!

Einige scheinen die Statistik nicht ganz zu verstehen. Wachstum zum VorQUARTAL bedeutet es lief im Q3 besser als im Q2 (wo Deutschland teilweise im Lockdown und Vieles geschlossen war) in welchem die Wirtschaft massiv eingebrochen war.

Was nicht im Beitrag steht (warum nicht?) ist die Entwicklung zum VorJAHR. Dort ging es 4,1% bergab.

8,2 % Steigerung des BIP

Die Steigerung um 8,2 % gegenüber dem Vorquartal relativiert sich sehr, wenn man den Rückgang des BIP im zweiten Quartal um 9,7 % berücksichtigt.
Das sind Taschenspielertricks.

Prozentzahlen sind was Wunderbares

Mit Prozentrechnung kann man doch noch immer den gewünschten Effekt erzeugen. 8,2% Steigerung im Vergleich zum Vorquartal klingt doch sensationell. Solche Wachstumszahlen hat sonst nur China. Warum jammert jemand? Eventuell weil es einfach ist toll auszusehen, wenn man sich mit etwas vergleicht, was sehr schlecht war, nämlich das 2. Quartal 2020.
Verglichen mit dem 3. Quartal 2019 reden wir von einem Rückgang von 4,1%. Klingt schon mal nicht so toll.

@Keyalha, 11:46

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Menschen ihre Ersparnisse aufbrauchen. Ich sehe auch keine "Lohnsklaven". Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst soeben erst einen durchaus guten Tarifabschluss mit sozialer Komponente erzielt, wir haben - auch dank der Kurzarbeiterregelung - eine vergleichsweise geringe Arbeitslosigkeit (die gerade wieder gesunken ist), die Wirtschaft trotzt der Krise und ist wettbewerbsfähig, vor allem die Hidden Champions sind global gut aufgestellt... Die Situation ist schwierig und wird wollen nichts schönreden, aber zur Panikmache besteht überhaupt kein Anlass. Wenn wir alle, jetzt in der Krise zusammenstehen und die AHA-Regeln strikt einhalten, werden wir vielleicht sogar gestärkt aus diesem tal hervorgehen.

@ Albert Jörg um 11.55 Uhr "Kunststück"

"Wenn notgedrungen der Sommerurlaub im Ausland ausfällt, steigt die Binnennachfrage. Chapeau, Herr Minister!"
Und? Kein Auslandsurlaub - war das jetzt sooo schlimm für Sie?

Wachstumswahn

Wachstum wird weiterhin nur in Sonntagsreden problematisiert. Dass die Fortschreitende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und auch wahrscheinlich das vermehrte Auftreten von Pandemien damit einhergeht, ist in der politischen Praxis kein Thema.

Schöne Wirtschaftszahlen vorgelesen

Wir können uns alle freuen, dass die großen Unternehmen gut verdienen und weiter machen können.
Hier hat der gelernte Verwalter und Verwalter der deutschen Wirtschaftspolitik, der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, schöne Zahlen vorgelegt u. vorgelesen.

Und was ist mit den vielen mehr o. weniger großen u. kleinen mittelständischen Unternehmen ?

Hätte er doch hierzu mal mal vorgetragen.
Das kam aber nix.
Wieso wohl?
Sieht wohl zu duster aus, und will er wohl dem Volk nicht zumuten ...

@nohau61, 12:10

Völlig richtig, was Sie da schreiben. Ich habe hohen Respekt vor all den Menschen, die gerade in diesen schwierigen Tagen in de Kitas arbeiten. Diese hätten in der Tat mehr Aufmerksamkeit verdient.

Wirtschaftswachstum

Tja nun.

Statt der Reise nach Südafrika wurde es eine Couch und eine Kühlkombi.

Ich kenne eine Dame, bei der wurde aus der Kreuzfahrt eine Küche.

Das vorhandene Geld wird so und so ausgegeben, sparen lohnt ja nicht.

Solange denn Geld vorhanden ist.

12:11 von nohau61

«8,2 % Steigerung des BIP … trotz Corona!
Die aktiven Mitarbeiter der KiTas ermöglichen das und zwar maßgeblich!
Sie stützen die Basis, damit Eltern überhaupt zur Arbeit gehen können und dadurch das System weiter funktioniert … Da ist überhaupt keine Lobby. Geschweige Sicherheitsmaßnahmen für die Erwachsenen (Erzieher/-innen, Leitung, Küche, Reinigungspers.)
Ich habe den Eindruck, dass das Thema Kindertagesstätte bewusst aus den Medien fern gehalten wird, damit keine Unruhe entsteht.»

"Mit allem mit Kindern" ist immer nur ganz wenig Lobby … wenn überhaupt. Nur ganz wenige Politiker in Entscheidungsverantwortung haben selbst kleine Kinder … wenn überhaupt.

Dem entsprechend ist Bewusstsein und Aufmerksamkeit für diese Thematik. Sehr unterentwickelt, zum Schaden von heute … und zuungunsten für zukünftig.

Sehe auch gar nicht, dass sich dies grundlegend zum Besseren verändert. Obwohl die zuständige Ministerin (F. Giffey) eine der besten in der ganzen Regierung ist. Aber das Geld …

Was soll die Nachricht?

Auf solche Wachstumsraten kann ich gerne unter den gegebenen Umständen verzichten. Es wird bald ein Heer von Millionen Arbeitslosen und zehntausende von Pleiten geben.
Da helfen auch keine großzügigen Hilfen? Wer bezahlt die denn später?

Immer geht's nur um Wachstum.

Statt der Einstellung und Gesinnung der Menschen zu Leben und Gesellschaft.
Wir müssen weg von der Industriegesellschaft, in der viel zu viele Industriearbeit durch menschliche Lohnarbeit durchgeführt wird, nur weil das gute bezahlte Arbeitsplätze sind und jeder so viel wie möglich an Einkommen haben möchte. Wir brauchen mehr Altruismus, Selbstlosigkeit und Ausbildung der Bürger zu längst viel mehr benötigten (und leider noch nicht genug gewertschätzten) Tätigkeiten, wie Pädagogik, Erziehung, Betreuung und Pflege, Selbstversorgung, Handwerk und Bioanbau von Obst/Gemüse und Viehzucht auf dem Land! Die Industriearbeiten können komplett durch Robotertechnik und KI ersetzt werden.

@ Keyalha

Den Zahlen ist es egal, ob einer seine Ausgaben von seinem Ersparten bestreitet oder von seinem Einkommen. Die Zahlen stellen nur fest, dass mehr ausgegeben wurde. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand, der aktuell von seinen Ersparnissen lebt, plötzlich mehr ausgibt als vorher.
Was uns der Artikel verschweigt, ist das Verhältnis der Zahlen. Ist das BIP um 8,2 Prozent im Verhältnis zum zweiten Quartal gewachsen - das wäre angesichts des vorherigen Einsturzes um 9 Prozent wenig bzw. ein "Erholen" der Wirtschaft nach dem ersten Lockdown - oder im Verhältnis zum Vorjahr - dann wäre es eine interessante Steigerung. De

Wirtschaftsnachrichten- Gestern pleite / Heute Gerettet

Tagesschau Gestern: Die Pleitewelle kommt!
Tagesschau Heute: 8,2 Prozent Wirtschaftswachstum!

Könnte bitte mal ein Wirtschaftsredakteur die widersprüchlichen Wirtschaftsnachrichten dieser Woche querlesen, und das Tohuwabohu erklären?
Einen Tag hiess es, wir gehen alle vor die Hunde, den Anderen, wir wären blitzsauber durch die Krise gerutscht. Was denn nun.
Wir hatten in den vergangenen Wochen permanent konträre Wirtschaftsmeldungen.
Der IWF gibt Entwarnung, der Verband Deutscher Industrie schlägt Alarm.
Auf einer gewissen Ebene verstehe ich die Panik eines Börsenzockers, selbst die Nervosität der AG-Vorstände (haben ja viel zu verlieren) - Aber ich hoffe doch, die Wirtschaftsjournalisten der tagesschau lesen Tickermeldungen kritisch und klopfen sie auf Wahrheitsgehalt ab???

Den ewigen Miesepetern...

Mensch Leute! Seht Euch mal die Zahlen unserer Nachbarn an. Die Schweiz hat nur ein Zehntel an Einwohnern im Vergleich zu Deutschland. Und dennoch erreichen die Coronainfektionen derzeit 9.000 pro Tag. Und somit halb soviel wie in Deutschland. In Frankreich steigen die Zahlen ins Unermessliche und auch Belgien und die Niederlande haben massive Anstiege.

Und Deutschland? Im Vergleich geht es uns immer noch gut. Wir haben keinen extrem harten Lockdown und sogar die Arbeitslosenzahlen sinken, wenn auch nur leicht. Die Wirtschaft ist trotz allem bisher noch mit einem blauen Auge davon gekommen und dank der Sparpolitik der vergangenen Jahre ist das Säckl so voll, dass wir uns ohne Überschuldung aus der Misere herausheben können. Vergleiche man das mal mit den USA oder GB.

Und dennoch: der ewige Deutsche ist der ewige Meckerer. Alles ist falsch. Als wäre es in anderen Ländern soviel besser! Es ist echt zum Ko...äh...Heulen!

12:31 von dr.bashir

« Verglichen mit dem 3. Quartal 2019 reden wir von einem Rückgang von 4,1%. Klingt schon mal nicht so toll.»

Klingt aber erst recht nicht so dramatisch, als dass man mit Recht von einem "Zusammenbruch" der Wirtschaft in Deutschland wegen Corona sprechen könnte.

Mit dem Beitrag kann doch keiner was anfangen.

Wenn ich im 2. Quartal die Wirtschaft einbremsen muss und in Quartal danach dann mehr oder weniger wieder laufen lasse, dann muss das BIB steigen.
Man hätte noch „schönere“ Zahlen produzieren können, hätte im 2. Quartal noch mehr gestoppt werden müssen.
Wenn sie schon Relationen präsentieren, dann bitte auch angeben mit was sie es vergleichen.
Ab Absatz „Prognose für 2020“ ist das zum Vorjahr gerechnet? … für 2022 ein Plus … gemessen zu 2021 oder was?
Man könnte z.B. beim Artikel einfügen. „Die Veränderung des BIB zum Vorjahr, Vorquartal etc."
Im dritten Absatz wird es etwas klarer, wobei dem aufmerksamen Leser möglicherweise der Einbruch von 9,7% und der nicht erfolgten Kompensation von 8,2 % entgeht. (Hätte ~10,8% sein müssen um auf Vorquartalsniveau zu kommen)
Der Vergleich mit Q1 reicht nicht für den Überblick, da u. A. die Absage von Großveranstaltungen schon am 8.März erfolgte.
Aussagekräftiger wären Vergleiche mit den Quartalen aus den Vorjahr.

rer Truman Welt

Lustig! Das sog. erzielte Wachstum wird deshalb erzielt, weil die Bezugsbasis das abgestürzte Quartal davor war. Das dient höchstens zur Dokumentation eines Trends. Wenn ein Quartal um 10% abschmiert und das nächste Quartal dann um 10% gemessen am vorherigen wächst, at es noch nicht einmal die Größenordnung des vorletzten Quartals erreicht. Tja, das ist Prozentrechnung. Kann man toll mit spielen. Das wurde auch nicht unter Corona Bedingungen erreicht, weil diese zum Sommer faktisch wieder auf wenige Beeinträchtigungen zurückgenommen wurden waren.
Im Jahresvergleich werden wir prozentual 2020 zweistellig schrumpfen Dank der super tollen Pandemie Politik! Ah, das wundert dann, hm, na ja, wenn wundert es, das diese Politiker sich wundern.
Wo war der inländische Konsum dann primär? Autokauf - nö! Klamotten - nö! Ahhhh, Freizeitaktivitäten, ah so, und was machen wir jetzt zu? Oh, das BIP bricht erneut ein. Das wundert aber jetzt unsere Politiker- sowas aber auch!

AntonT

Es gibt wenige Gewinner, aber viele Verlierer. Was kommt nach Corona. Wenn durch die Hilfen kein Wachstum entsteht ist es eine 0—Nummer. Gedrucktes Geld wurde verbrannt. Wenn nicht, werden noch viele Probleme entstehen. Niemand weiß wirklich wie es ausgehen wird, bevor wir aus dem Albtraum erwachen. In einer ähnlichen Situation ist Vater Tramp steinreich geworden. "Sattelt die Hühner"!

Also ich wäre im Gegensatz zu Altmaier

schon für eine Steuer, die schon lange überfällig ist. Die Finanztranskationsteuer. Nach Bankenskandalen, wie der Finanzkrise, Rechtsbrüchen, Cum-Ex, usw., wie gesagt, überfällig, um den Schaden wenigstens teilweise wieder auszugleichen, und Staatsfinanzen in dieser Krise zu stützen.

Wenn Kanzlerin und MPs aber weiter, statt mit Planung und Strategie zu arbeiten, mit hektischen, unnützen und unsinnigen Verordnungen die Wirtschaft schädigen, ohne etwas in der Bekämpfung von Corona auszurichten, wird Herr Altmaier ganz andere Berchnungen anstellen dürfen.

@ r0lt0

Wirtschaftsredakteur bin ich nicht, aber benötigen Sie wirklich einen, um das scheinbare Chaos zu verstehen?
Von "blitzsauber durch die Krise gerutscht" habe ich noch nichts gelesen, aber Herr Altmeier geht trotz des Anstiegs im dritten Quartal insgesamt von einem Wirtschaftlichsrückgang aus - so ist es im Artikel zu lesen. Und die gestrige "Pleitwelle" stammt aus einem Interview mit einem Ökonomen. Klar hat er eine andere Sicht auf die Dinge als ein Politiker - so sehr unterscheiden sich die beiden bei näherer Betrachtung aber gar nicht. Beide wissen, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist. Dass der IWF als internationale Finanzinstitution eine weit globalere Einschätzung gibt als eine nationale Wirtschaftsinteressenvertretung wie der Verband Deutscher Industrie, sollte eigentlich auch nicht verwundern. Wahr dürfte jede Aussage für sich sein, immer vom jeweiligen Blickwinkel aus gesehen.

@ 12:35 von Adeo60

"Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst soeben erst einen durchaus guten Tarifabschluss mit sozialer Komponente erzielt"
Das ist korrekt - vor allem dass auch der Pflegebereich überdurchschnittlich davon profitieren konnte. Allerdings ist dieser Tarifvertrag gerade für etwa ein Drittel des Pflegpersonals gültig - und gerade in den meisten Krankenhäuser eben nicht. Hier sollte generell dringend nachgebessert werden. Der weitere Knackpunkt ist dass nichts getan wird die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, stattdessen war gestern von einer Aufhebung der Pflege-Untergrenze die Rede, d.h. 1 Pflegekraft soll dann noch mehr Patienten betreuen - was nicht gerade die Attraktivität dieses wirklich systemrelevanten Berufes steigern wird.
Ich fürchte daher nur dass die Reichen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden - während die Ärmeren dagegen ärmer werden.

@ 12:47 von Lyn

"Solange denn Geld vorhanden ist"
Ja- aber was bei Kurzarbeit mittelfristig nicht mehr der Fall sein dürfte und bei zunehmender Arbeitslosigkeit (je nach Lockdown) gar nicht mehr. Irgendwo muss das Geld noch erwirtschaftet werden dass es ausgegeben werden kann (das werden dann auch Rentner merken wenn dann plötzlich von Rentenkürzung die Rede sein wird). Wäre dies nicht der Fall könnte ich auch zuhause bleiben und mir von der Regierung, ohne arbeiten zu gehen, das Geld zuschicken lassen. Daran glaube ich aber nicht so recht

Spaltung geht voran

Glücklicherweise hat der ÖD satte Gehalts- und Besoldungserhöhungen (die Beanten hängen sich an) für 2 Jahre eingetütet. Bei de facto Kündigungsschutz können die Aktiven und Pensionäre so entspannt in die Jahre 2021+2022 blicken.

Und Ottonormalo?
Aktuell offizielle 2,6 Mio. Arbeitslose, je nach Statistik aktuell ca. 3 Mio. Kurzarbeiter. Und die werden mehr. Junge Leute ohne Perspektive, da ohne Ausbildungsplatz. Viele Solo-Selbständige vor dem Ruin.

Rentner (gilt auch für die Anwartschaften) werden in 2021 und mutmaßlich für 2022 keine Erhöhungen bekommen (für 2021 sind +0,0% West, +0,7% Ost im Gespräch. Keine steigenden Löhne für die Mehrheit und mehr Arbeitslose bedingen dank geänderter Rentenanpassungsformel von seinerzeit rot-grün auch kein Rentenplus für 2022).

Bei deutlich steigenden Preisen für Energie (Sprit, Heizung, Strom), Lebensmittel, Mieten, Krankenversicherung wird auch teurer. Kommunen heben Gebühren an (Abwasser z.B.) usw.

Da wird es für viele sehr sehr eng.

Bitte keine Finanztransaktionssteuer...

...womit sollten denn die Jungen Leute fürs Alter sparen. Früher gab es mal den
NO-Brainer vom Geld auf dem Konto und 8% Zinsen.
Heute müssen die Jungen Leute in diesen turbulenten Zeiten investieren. Das ist doch schon schwierig genug, sollen Sie für ihre diesbezügliche Arbeit auch noch Steuern zahlen?
Die Älteren haben mit" Nichtstun" Geld sparen können fürs Alter.
Das wäre absolut ungerecht und außerdem ein gravierender Wettbewerbsnachteil. Im Mutterland der Aktienanlage gibt es das nämlich nicht.
Ich finde Wirtschaft müsste an der Schule unterrichtet werden.

@ 12:54 von WM-Kasparov-Fan

"Immer geht´s nur um Wachstum.."
Guter Beitrag! Das geht schon in die Richtung bedingungsloses Grundeinkommen und wäre meiner Meinung nach gerade in diesen Zeiten einer ernsthaften Überlegung wert. All die von Ihnen genannten Tätigkeiten sind eigentlich staatstragend und daher systemrelevant - werden allerdings nicht anständig honoriert.

Es waere nett

falls er nicht nur die nackte Nummer, sondern auch die generell von Wirecard kopierte Strategy erklärt würde.
Ich verschulde mich damit das BIP besser aussieht.
Natürlich steigt das BIP falls ich einfach Prämien oder extra Kindergelder bezahle, und die Staatsausgaben erhöhe in dem ich Kredite aufnehme.
Deutschland hätte auch jedem einem Mercedes kaufen können, als Geschenk, und den vollen Listenpreis bezahlen... dann waere das BIP, ohne in die Hände zu spucken, enorm gesteigert worden, aber die Schulden wären astronomisch. Also hoffen wir mal, das mit den politischen Taschenspielertricks Deutschland nicht so wie Wirecard einfach von der Bildfläche verschwindet.

12:11 von nohau61

Kein Lob, keine Anerkennung, keine Prämien, kein angemessener Sonderurlaub-nix!
.
seinen Job korrekt zu erledigen
brauchts da noch ne Anerkennung ?
Ob Arzt oder Straßenkehrer

Berufsoptimist Altmaier...

...sieht die Wirtschaft wachsen - oder auch nicht.
Solche Prognosen liebe ich ja.

Eine Wachstumsprognose für 2021 und gar 2022 zu wagen grenzt für mich an Unseriosität; gerade eben erleben wir, dass eine Fast-Erholung im Handumdrehen wieder in Milliardenverluste umschlägt.

Und da will unser allzeit Zuversicht verbreitender Wirtschaftsminister helleseherische Fähigkeiten für 2 Jahre haben?

Dass ich nicht lache!

@Adeo60, 12:30

Ich bewundere Ihre mit nahezu stoischer Ruhe vorgetragene Sicht auf die Dinge des Lebens.

Allerdings, Zitat "...durchaus guten Tarifabschluss mit sozialer Komponente erzielt, wir haben - auch dank der Kurzarbeiterregelung - eine vergleichsweise geringe Arbeitslosigkeit..." hierüber sollten Sie nochmal nachdenken.

Einen Tarifabschluß unterhalb der Inflationsrate als "gut" zu bezeichnen ist schon gewagt.

Bezüglich der Arbeitslosigkeit ( übrigens eine knappe halbe Million mehr als vor 12 Monaten ! ) erwähnen Sie zwar die Kurzarbeit ( sehr gute Erfindung ! ), blenden aber völlig aus, daß die nicht ewig gilt und viele Unternehmen dank ausgesetzter Insolvenzanzeigepflicht im nächsten Jahr dichtmachen und auch "gesunde" Firmen mit in den Abgrund reissen werden.
Was wiederum in steigender Arbeitslosigkeit gipfeln wird. Auch wenn die im EUR-Vergleich noch!!! relativ gering ist

Natürlich nicht vor der BT-Wahl, solange wird "die Politik" das schon noch zu verhindern wissen ;)

@12:18 von chris 189

>> Vergleichbar wäre nur eine Betrachtung
>> aller drei Quartale 2019 und 2020. Aber
>> das wurde nicht gemacht

Ist nur geraten, aber könnte es evl. daran liegen, daß die Daten für's II. Quartal bisher nur teilweise und die vom III. Quartal noch gar nicht vorliegen? -.-

@ r0lt0, um 12:56

Wenn Sie sich den Artikel nochmals in Ruhe zu Gemüte führen werden Ihre Fragen hinlänglich beantwortet.

Aber natürlich muss Altmaier in diesen schwierigen Zeiten “gute“ Nachrichten rüberbringen...

@Ingridkausmann, 12:52 Uhr - Positive Signale

Woher schöpfen Sie die Erkenntnis über "Millionen von Arbeitslosen und zehntausende von Pleiten"...? Und mit Verlaub, waren freuen Sie sich denn nicht - zumindest ein ganz klein wenig - ob der doch z.T. guten Wirtschaftsdaten? Manchmal habe ich den Eindruck, als wollten einige User das Schlechte für unseren Staat förmlich herbeibeten wollen.

Ich rechen gerade noch mal

Ich rechen gerade noch mal wieviel Wachstum ich dann in zwei Jahren haben werde wenn der Mindeslohn steigt...

@ 14:00 von Jugend42: Bitte keine Finanztransaktionssteuer

"Früher gab es mal .. 8% Zinsen"
Dass es das nicht mehr gibt liegt an der Schuldenpolitik der EZB - und die weiteren Aussichten lassen diesbezüglich keine Besserung erhoffen. Dass man sich um Geld kümmern muss ist keine schlechte Sache und deswegen finde ich auch, dass Wirtschaft an der Schule unterrichtet werden sollte.
Aber eine Finanztransaktionssteuer zur Besteuerung von Börsengewinnen fände ich trotzdem korrekt da hiervon hauptsächlich dieser ausufernde Derivatehandel betroffen wäre. Normale Aktiengewinne sind eigentlich eh steuerpflichtig in der Einkommenssteuer - übrigens auch die Gewinne die sie im Ausland erzielen.
Warum sollen nur Leute die mit ihrer Hände arbeiten Steuern bezahlen und andere die mit großen Geldsummen jonglieren dies nicht tun?

um 14:09 von Gerd Hansen

>>
Einen Tarifabschluß unterhalb der Inflationsrate als "gut" zu bezeichnen ist schon gewagt.
<<

Derzeit haben wir Negativinflation. Wo gab es den Tarifabschlüsse mit Kürzungen ?

@ 14:15 von Adeo60

"warum freuen Sie sich denn nicht - zumindest ein ganz klein wenig - ob der doch z.T. guten Wirtschaftsdaten?"
Weil die guten Wirtschaftsdaten zum Einen vorwiegend die großen Unternehmen, die auch finanziell stärker vom Staat unterstützt werden, widerspiegeln während kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige davon nichts haben - jedoch auch sehr viele Arbeitsplätze repräsentieren - und zum Anderen die guten Daten durch das verlängerte Kurzarbeitergeld, das irgendwann zu Ende gehen wird, geschönt werden (siehe Beitrag @ 14:09 von Gerd Hansen).
Niemand will das Schlechte für unseren Staat herbeibeten - im Gegenteil, wir wollen dass es besser wird.

@Advocatus Diaboli, 13:55

Ich stimme Ihren ergänzenden Bemerkungen vollinhaltlich zu - mit Ausnahme des Fazits, das Sie am Ende ziehen.

@stupid at first um 13:30

Was ist die Grundlage für Ihre Transaktionssteuer? Wenn Sie im Supermarkt an der Kasse bezahlen?
.
>um den Schaden wenigstens teilweise wieder auszugleiche<. Welchen Schaden habe ich als Kleinaktionär verursacht?

@14:23 von Advocatus Diabo...

>> Aber eine Finanztransaktionssteuer zur
>> Besteuerung von Börsengewinnen fände
>> ich trotzdem korrekt

Ich wäre eher dafür, das gesamte Investmentbanking gesetzlich als Glücksspiel zu betrachten.

Da bräuchten wir keine neuen Gesetze, es reichen Glücksspielstaatsvertrag und Rennwett-&Lotteriegesetz. D.h.:
* 5% Steuer auf JEDEN Wetteinsatz
* Begrenzung auf 1.000 € pro Monat und Person
* für die Anbieter jedes Jahr eine gesetzlich vorgeschriebene Betriebsprüfung vom Finanzamt

14:15 von Adeo60

als wollten einige User das Schlechte für unseren Staat förmlich herbeibeten wollen.

Vielleicht wollen diese User aber auch nur darauf hinweisen, daß es unseren EU- Nachbarn finanziell nicht so schlecht geht wie uns. Beispiel. Heute gibt es in unserer Magdeburger-Volksstimme einen Beitrag über das Mietaufkommen in Deutschland. Unser Mietaufkommen ist das höchste in Europa, zugleich haben wir den geringsten Grundstückbesitz.
Es gibt also keinen Grund, zufrieden zu sein.

@Advocatus... um 14:02 Uhr

"Guter Beitrag! Das geht schon in die Richtung bedingungsloses Grundeinkommen..."

Vielen Dank! Für das BGE plädiere ich hier im TS-Forum schon seit 4 Jahren. Gerade ist eine Petition dazu vom Bundestag zwar besprochen, aber abgewimmelt/abgetan worden. Klar - man hält an dieser Form der ("ewig"-)gestrigen Gesellschaftsform fest, obwohl Ökonomen und Philosophen wie Karl Marx schon vor 200 Jahren darauf hingewiesen haben, dass das so nicht immer weiter (...höher, schneller, größer...) stattfinden bzw. betrieben werden kann...

@Hansen, 14:09 Uhr

Mit der Notenvergabe "gut" war eine "vergleichsweise gute" Bewertung gemeint. Bei der hohen Kostenbelastung der öffentlichen Hand konnte man keine Luftsprünge erwarten. Natürlich ist die Kurzarbeit ein vorübergehendes Instrument, um Arbeitslosigkeit (vorerst) zu vermeiden, dagegen keine Garantie. Die Mittel waren von der Regierung noch dazu verfügbar, anders als in den USA, wo die Kurzarbeit erst erfunden und durch Schulden finanziert werden musste. Natürlich - und insoweit haben Sie völlig recht - verfahren wir alle aktuell nach dem Prinzip Hoffnung, denn diese ist die Basis ein vitales Verbraucherverhalten und damit für wirtschaftliche Erholung. Vorrangiges Ziel muss die Sekung der Infektionszahlen sein - und dieses Ziel ist zu schaffen.

Steuererhöhungen werden kommen

Aber wohl nicht vor Herbst 2021 ...

Und eine Finanztransaktionssteuer ist genauso unwahrscheinlich wie steigende Unternehmenssteuern oder eine stärkere Besteuerung von Kapitaleinkünften. Die Bundesregierung müsste sich sonst mit einer sehr mächtigen Lobby herumschlagen.

Ich rechne auch mit saftig höheren Sozialabgaben - spätestens ab 2022. denn durch die großzügige Kurzarbeiterregelung hat die BA keine Rücklagen mehr. Wer soll denn bitte außerdem die geplanten Massenimpfungen zahlen (wenn es dazu überhaupt noch kommt) wenn nicht die gesetzlichen Kassen?

Ich rechne ab 2022 mit mindestens 21-23 % MWSt und deutlich erhöhten Einkommensteuern auf abhängige Beschäftigung. Ob der Spitzensteuersatz auch steigt, wage ich allerdings zu bezweifeln. Schließlich möchte man potentielle Investoren nicht vergraulen. Also: so wie immer, nur schlimmer!

@14:28 von Klärungsbedarf

>> Derzeit haben wir Negativinflation

Nope, wir haben derzeit keine Deflation. -.-

Man könnte bei Reichen Coronagewinne abschöpfen

Wird man aber wohl nicht tun, mit dem Argument dass man dann ja genau diejenigen bestrafen würde, die Arbeitsplätze schaffen.

Ironischerweise stimmt das sogar. Nur das die Arbeitsplätze nicht im Inland sind ....

@Gerd Hansen @Adeo60

"Einen Tarifabschluss unterhalb der Inflationsrate als " gut" zu bezeichnen ist schon gewagt."
Der Tarifabschluss des ÖD liegt deutlich über der Inflationsrate und die unteren Entgelttabellen wurden überproportional angepasst. Dass ist um so bemerkenswerter, als der ÖD von den Härten der Corona-Krise (Kurzarbeit, Angst um den Arbeitsplatz) nicht betroffen ist. Andeo60 hat hier einfach nur Recht.

@Advokatus Diaboli, 14:30 Uhr

Kein vernünftiger Mensch will das Schlechte für seinen Staat herbeibeten - und deshalb klammere ich Sie und 95% der User von dieser Einschätzung aus. Gleichwohl habe ich - gerade mit Blick auf den Lüth-Ausspruch - immer wieder den Verdacht, dass bestimmte Interessengruppen ganz bewusst eine Spaltung der Gesellschaft, verbunden mit zunehmendem Chaos herbeireden wollen. Bei der jetzt beschlossenen Unterstützung im Gastronomiegewerbe werden die kleineren Unternehmen prozentual begünstigt.

Sparer werden bald zur Kasse gebeten werden

In der Coronakrise hat die Sparquote einen Satz nach oben gemacht.

Viele Konsumenten haben sich in Zurückhaltung geübt, Anschaffungen verschoben und den Konsum reduziert. Doch dieser Kaufkraftüberhang weckt auch Begehrlichkeiten, sowohl bei Dienstleistern, die umso kräftiger beim Preis zulangen, je weniger Auswahl man hat - als auch beim Staat und den Banken.

Ich erwarte spätestens 2022 flächendeckend negative Zinsen für Privatsparer UND ein Beteiligungsmodell des Staates daran. Dadurch will man die Leute entweder zum konsumieren oder zum investieren zwingen.

Unternehmenssteuern werden eher gesenkt werden.

Lieber Tageschau

Warum machen sie es nicht allen einfacher .

BIP 2019 / BIP 2020

Die Zahlen gibt es Beim Statistischen Bundesamt .

Auch wenn dafür etwas Zeit von Nöten ist .
Ich mach mir solche arbeiten.

Das suggeriert von positive Trends .

Aus einer Position des Stillstandes , wird jeder Cent zu eine Positiven Ereignis .

das Ergebnis ist jedoch ebenfalls Negativ .
Das es nicht den das negativum des 2.Quartals aus gleicht .

Es bleibt weiterhin negativ , selbst wenn es 8,2% sind .

Die Basis auf den die 8,2% errechnet wurden ist schon mager , somit ist auch dieses Ergebnis mehr als mager .

Die genauen Zahlen auch in Euro,
Wie angemerkt bie obiger Bundesbehörde zu finden .

@ 14:02 von Advocatus Diabo...

Das wäre eine sinnvolle und notwendige Kehrtwende während und nach Corona: systemrelevante (falls der Begriff nicht schon verbrannt ist...) Berufe angemessen bezahlen mit adäquaten Arbeitsbedingungen. Und ich unterstütze sehr Überlegungen hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen. Aber es gehört auch eine stärkere Verantwortungsübernahme der kräftigen Schultern, sprich: der Bestverdienenden, dazu - und da gehört der politische Wille für eine Umsetzung dazu, und da unterscheiden sich unsere Parteien sehr.

@Truman Welt - 13:08

"Im Jahresvergleich werden wir prozentual 2020 zweistellig schrumpfen Dank der super tollen Pandemie Politik! Ah, das wundert dann, hm, na ja, wenn wundert es, das diese Politiker sich wundern."

Wissen Sie, ich wundere mich mittlerweile auch nur noch - aber anders.

Der Chor der Nörgler hätte heute eine ganz andere Thematik, wenn die Bundesregierung - anstatt der "tollen Pandemie-Politik" - sich mit dem ach so treffenden Grippe-Vergleich einfach dazu abgemeldet hätte.
Das Vertrauen nur auf die bürgerliche Eigenverantwortung gesetzt, um so auch jeglichen Konflikten über freiheitlich-demokratische Einschränkungen durch Untätigkeit aus dem Weg zu gehen.

Was wäre dann in Gaststätten, Hotels und bei Reiseveranstaltern los, wenn Ihnen als ausgemachte Hotspots all jene wegbleiben, die wegen Covid-19 freiwillig darauf verzichten?
Und der boomenden Wirtschaft flattern die Krankmeldungen im Stundentakt auf den Tisch.

Das Gezeter ginge in eine ganz andere Richtung als diese Besserwisserei.

@Barbarossa 2, 14:41 Uhr

Zufriedenheit lähmt, vor allem Selbstzufriedenheit ist kein guter Ratgeber. Ja, Sie haben Recht. Wir Deutsche verfügen vergleichsweise über wenig Immobilienbesitz, auch die Geldanlage in Aktien wird vergleichsweise wenig genutzt, dafür aber werden Sparverträge und Lebensversicherungen bedient, die wenig Ertrag abwerfen. Die Mieten sind vergleichsweise hoch, vor allem in den Großstädten. Dafür ist die Arbeitslosigkeit, vor allem die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland vergleichsweise gering, es gibt gute Formen der betrieblichen Altersvorsorge, die Renten sind sicher - in den letzten Jahren deutlich gestiegen, die Arbeitnehmer verfügen über eine Krankenversicherung, die idR finanzierbar ist, die Arbeitslosenversicherung federt soziale Not ab, der Gesundheitsschutz ist vergleichsweise gut, es gibt kaum Streiks (vielleicht auch ein Zeichen von "Zufriedenheit"), wenig Kriminalität u.v.m. Vergleichen Sie uns mal mit unseren Nachbarn - ich denke, da schneiden wir ordentlich ab.

um 14:44 von saschamaus75

>>
@14:28 von Klärungsbedarf

>> Derzeit haben wir Negativinflation

Nope, wir haben derzeit keine Deflation. -.-
<<

Eine Negativinflation bedeutet nicht automatisch eine Deflation. Bei Quartalsweise Betrachtung haben wir auch keine Rezession (mehr).

Auf Kommentar antworten...

Am 30. Oktober 2020 um 14:44 von Möbius

Steuererhöhungen werden kommen.
Aber wohl nicht vor Herbst 2021 ...
Ich rechne ab 2022 mit mindestens 21-23 % MWSt und deutlich erhöhten Einkommensteuern auf abhängige Beschäftigung. Ob der Spitzensteuersatz auch steigt, wage ich allerdings zu bezweifeln. 
###
Ich befürchte genau so und nicht anders wird es kommen. Die breite Masse wird zur Kasse gebeten. Also wir alle...

14:23 von Advocatus Diabo...

mit der transaktionssteuer werden nicht die gewinne besteuert. die, falls vorhanden werden mit der abgeltungssteuer belegt. und nach den vorstellungen des fm werden derivate nicht davon berührt. ist also nur wieder demagogisch aufgeblähter unsinn. aber hier unerwünscht!

@14:28 von Klärungsbedarf

>> Wo gab es den Tarifabschlüsse mit
>> Kürzungen ?

Weil genau DAS die Deflation befeuern würde? oO

Ich erkläre Ihnen das mal kurz:

Inflation ist eine Medaille mit 2 Seiten. Zur Infaltion gehören:

1.) Richtig, die Preissteigerung!
2.) Wissen Sie anscheinend nicht, ABER die Lohn-&Gehaltserhöhungen!

Also, um eine Infaltionsrate von ca. 2% halten zu können, dürfen die Löhne nicht sinken. Weil das würde zu einer DEFLATION(!) führen.

Heute

Am 30. Oktober 2020 um 12:59 von schabernack
12:31 von dr.bashir
« Verglichen mit dem 3. Quartal 2019 reden wir von einem Rückgang von 4,1%. Klingt schon mal nicht so toll.»

Klingt aber erst recht nicht so dramatisch, als dass man mit Recht von einem "Zusammenbruch" der Wirtschaft in Deutschland wegen Corona sprechen könnte.

........

Das wir 2021 mit Sicherheit anderst aus sehen , das Weihnacht Geschäft findet
im Internet statt , daraus ergeben sie erheblich Steuerverlußte .

Von den Weihnachtsmarkt Betreibern und Innenstädten sterben ganz zu schweigen ..

Dazu kommen die viel Selbständige welche in anfangs dieses Jahr noch von Ihren Winterrücklagen , gelebt haben .

Blauäugig investier Hauben und ihre Ware nur mit Abschlägen verkaufen konnten .
Oder die Dienstleister , auch jene die eben alle wieder schleißen müßen ,die in vorgeschrieben Hygiene Maßnahmen Investiert haben .
Auch davon weder einige die vier Wochen nicht mehr überleben .

Weil die Rücklagen auf gebraucht sind

zum investieren zwingen?

von Möbius @
Mietwohnungen haben aktuell die besten Rendieten.

Passt auf euer Bargeld auf !

Als Corona bedingt das bargeldlose Zahlen in Deutschland fast zur Regel wurde, gab es prompt Stimmen die schon auf schwedische Verhältnisse hofften (wo Bargeld nur noch selten notwendig ist).

Kryptowährungen sind allerdings auch digital aber das würde die Geschäftsbanken zT überflüssig machen.

Die EZB hat deshalb ein Projekt für eine eigene unter Notenbank-Kontrolle stehende Kryptowährung aufgesetzt (für 2021). Ich bin schon gespannt, was daraus wird...

15:04 von Adeo60

es gibt gute Formen der betrieblichen Altersvorsorge,

Das ist wohl wahr, nehme ich sie doch selbst in Anspruch. Aber bitte bedenken sie, daß dies Alles schon vor längerer Zeit eingefädelt wurde. Damals war alles besser, auch weil ich für mein Erspartes noch Zinsen bekam. Auch die Rente wurde nicht besteuert. Die Abwärtsspirale hat langsam Fahrt aufgenommen.

12:47, Lyn

>>Wirtschaftswachstum
Tja nun.

Statt der Reise nach Südafrika wurde es eine Couch und eine Kühlkombi.

Ich kenne eine Dame, bei der wurde aus der Kreuzfahrt eine Küche.<<

Die Probleme dieser Herrschaften hätte ich gerne.

>>Das vorhandene Geld wird so und so ausgegeben, sparen lohnt ja nicht.

Solange denn Geld vorhanden ist.<<

Ich werde den Deubel tun und mein vorhandenes Geld ausgeben. Wer weiß, wofür ich es mal irgendwann wirklich brauche.

Mein Umgang mit Geld war allerdings immer schon so. Weswegen ich jetzt, in der Krise, vorhandenes Geld habe. Ein beruhigendes Gefühl für einen selbständigen Musiker.

Ich weiß natürlich, daß ich auf diese Weise zum Wirtschaftswachstum nichts beitrage.

Ich bitte, das zu entschuldigen.

@15:11 von saschamaus75

"Also, um eine Infaltionsrate von ca. 2% halten zu können, dürfen die Löhne nicht sinken. Weil das würde zu einer DEFLATION(!) führen."

Ich habe in der Schule gelernt, dass steigende Preise (Warenkorb) zur Inflation führt und fallende Preise zur Deflation.

Definieren Sie die Berechnung der Inflationsrate neu? Die Löhne können steigen oder fallen, wie sie wollen: In der Berechnung spielen sie keine Rolle.

Zitat:"
Unter Deflation versteht man in der Volkswirtschaftslehre einen allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen."

@andererseits

"Und ich unterstütze sehr Überlegungen hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen".
Überlegen Sie gut, was das bedeutet: Bei rd. 80.000.000 Einwohnern, die monatlich 1.000 € bekommen sollen, kommen Kosten von 80.000.000.000 € zusammen. Jeden Monat 80 Mrd. Euro werden die Besserverdiener sicher locker aufbringen. Auch werden viele Menschen auf die Idee kommen, nach Deutschland einzuwandern, wer kann Ihnen das verdenken. Diesen Menschen wird man ein Grundeinkommen sicherlich nicht auf Dauer verwehren können. Sie merken vielleicht selber, dass das bedingungslose Grundeinkommen eine Schnappsidee ist.

Herbstprognose...

Altmaier warnte vor neuen Belastungen für Firmen und sprach sich gegen Steuererhöhungen aus. 
###
Wieso auch. Unser Finanzminister hat ja gerade erst erklärt das (noch) genügend Geld vorhanden ist.
Wie es dann aber ab 2022 aussieht, das sagt der Wirtschaftsminister nicht ! Denn ich gehe davon aus das es dann eine neue Regierungskoalition gibt, und ob die dann auch noch gegen Steuererhöhungen ist ?
Gründe für notwendige Erhöhungen werden dann wohl zu finden sein.

@Möbius, 14:55 Uhr

In Sachen Geldanlage sind die Deutschen leider etwas rückständig oder sagen wir besser übervorsichtig. Die Aktienanlage ist - in einem Mix mit verschiedenen Anlageformen - leider völlig unterrepäsentiert. Dadurch werden massenhaft Gelder verschenkt. Weltweit investierende ETFs sind eine sichere Anlageform. Aber das würde hier zuweit führen.

@13:59 von Advocatus Diabo...

"@ 12:47 von Lyn

"Solange denn Geld vorhanden ist"
Ja- aber was bei Kurzarbeit mittelfristig nicht mehr der Fall sein dürfte und bei zunehmender Arbeitslosigkeit (je nach Lockdown) gar nicht mehr. Irgendwo muss das Geld noch erwirtschaftet werden..."

Genau das ist das Problem.

Sie haben vollkommen Recht.

Und der Krug geht nur solange zu Wasser, bis er bricht.

Wenn das Geld, das derzeit gedruckt wird nicht wieder erwirtschaftet wird, nicht erwirtschaftet werden kann da viele pleite gehen, dann können wir alle einpacken.

Auf Kommentar antworten...

Am 30. Oktober 2020 um 12:52 von Ingridkausmann

Was soll die Nachricht?

Auf solche Wachstumsraten kann ich gerne unter den gegebenen Umständen verzichten. Es wird bald ein Heer von Millionen Arbeitslosen und zehntausende von Pleiten geben.

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In einen Punkt hat der Wirtschaftsminister wohl leider Recht.
"Wir stehen an einen Scheideweg"

@14:56 von Siebzehn

>> Warum machen sie es nicht allen einfacher >> BIP 2019 / BIP 2020

Sie haben schon verläßliche(!) Zahlen für 2020? oO

Kaffeesatz oder Kristallkugel?

@12:35 von draufguckerin

"Wenn notgedrungen der Sommerurlaub im Ausland ausfällt, steigt die Binnennachfrage. Chapeau, Herr Minister!"
Und? Kein Auslandsurlaub - war das jetzt sooo schlimm für Sie?

Ich glaube User Jörg geht es nicht um einen entgangenen Urlaub. Er will lediglich zurecht und völlig wertfrei mitteilen, dass die Binnennachfrage lediglich z.B. durch verstärkten Urlaub in Deutschland größer wurde. U.a. erleben Campingwagen und die Poolherstellen einen Boom.

Insofern redet der "Wirtschaftsfachmann" Altmeier Unsinn.

15:16, werner1955

>>zum investieren zwingen?
von Möbius @
Mietwohnungen haben aktuell die besten Rendieten.<<

Ja, das ist richtig.

Und ein ungeheurer Skandal.

@14:58 von andererseits

>> Das wäre eine sinnvolle und
>> notwendige Kehrtwende...

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@12:58 von DB_EMD

"ist das Säckl so voll, dass wir uns ohne Überschuldung aus der Misere herausheben können"

Nun komm es darauf an, wie man VERschuldung und ÜBERschuldung definiert. Sie versuchen durch die Wörter "ohne ÜBERschuldung" die deutschen Schulden zu verniedlichen.
Fakt ist, dass Deutschland eine horrend hohe NEUverschuldung hat und die Gesamtschulden beliefen sich, Stand 30.6.2020, auf 2.108,9 Milliarden. So voll ist der Säckel mittlerweile nicht mehr.

14:00 von Jugend42

das ist mit dieser generation von lehrern und politikern nicht zu machen. denen fehlt das grundverständnis für den aufbau der eigenen altersvorsorge, da vom staat alimentiert

@Barbarossa 2, 15:23 Uhr

Richtig! Und es gab auch noch Rentenpunkte für die Studienzeiten, Urlaubs- und Weihnachtsgelder u.v.m. Gerade die Sparer sind mittlerweile die großen Verlierer. Dies liegt aber an der Geldpolitik der EZB u.a. Den Profit daraus ziehen die Staaten, die sich günstig verschulden können. Haushaltsdisziplin scheint sich für viele deshalb auch nicht mehr zu lohnen. Aber Länder wie die USA werden dies irgendwann zu spüren bekommen. Die Steuergeschenke, die Trump noch vor Corona größzügig verteilt hatte fehlen nun, da die dringende Unterstützungmaßnahmen zu schultern sind. Ein Teufelskreis. Deshalb habe ich z.B. auch die solide Haushaltspolitik dieser und früherer Bundesregierungen gelobt. Corona macht vieles zunichte...!

um 15:24 von flegar

>>
Ich habe in der Schule gelernt, dass steigende Preise (Warenkorb) zur Inflation führt und fallende Preise zur Deflation.
<<

Das ist grundsätzlich zutreffend. Die aktuelle Situation ist aber nicht klassisch und muss deshalb anders beurteilt werden. Die Negativinflation beruft ja vollständig auf der Mehrwertsteuerabsenkung, mit der die Nachfrage stimuliert werden sollte und wohl auch wurde. Der Nachfragerückgang hat zum großen Teil auch keine klassischen Ursachen, sondern beruhte ja eher auf Nachfrageverunmöglichung (geschlossene Läden, Gastronomie, Touristik). Es gab sogar logistisch bedingten Angebotsmangel (z.B. Toilettenpapier).
Ich verweise auf die von Ihnen zitierte Definition: Signifikant und anhaltend muss der Rückgang des Preisniveaus sein.

gute Formen der betrieblichen Altersvorsorge?

von Adeo60 @
DAS galt aber nur so lange bis Fischer und Schröders rot/grüne die massive Besteuerung und Sozialversicherungs Pflicht dieser schon aus Versteuerten geldern finazierten Anlagen eingeführt haben.

Der besonders schlimme Vertrauensbruch wird dadurch noch verstärkt das es auch für Altverträge gilt.

Jetzt werde ich jeden Monat durch diese Kosten daran erinnert. Nie mehr RRGs.

15:38 von fathaland slim

müsste der staat nur wieder auskömmliche zinsen zahlen. geht aber wegen der südländer nicht. jeder investor verdient lieber an zinsen, als sich mit mietern und behörden rumzuschlagen. hört man hier natürlich nicht gerne!

@ 15:27 von Stern2100

Vor allen Dingen merke ich Ihrem Kommentar an, dass Sie sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen noch nicht seriös beschäftigt haben.

Noch immer....

wird das "Wachstum" überbewertet....
Wachstum gibt es in der Natur aber nur als Null Summenspiel ansonsten wäre die Erde schon verbraucht...
Unsere Wirtschaftsordnung ist weder Nachhaltig noch Zukunftsfähig, wir verbrauchen die Ressourcen der Erde schneller als ihr Guttut, seit dem 22. August leben wir alle nur noch auf "Pump" das bedeutet wir verbrauchen mehr als eine Erde nachhaltig hergeben kann...
Die Prophetie von Wachstumsprognosen entbehrt also jeder Vernunft und fairem Handeln, auch das sollte endlich einmal bedacht werden....

@ 15:39 von saschamaus75

... hoffentlich auch aus dem Verstand ;-)
beste Grüße, gsund bleim...

@14:00 von Jugend42

"Heute müssen die Jungen Leute in diesen turbulenten Zeiten investieren. Das ist doch schon schwierig genug, sollen Sie für ihre diesbezügliche Arbeit auch noch Steuern zahlen?"

Bitte vorher informieren.
Bei der Transaktionsteuer geht es um Promille. Der rasent schnelle PC-Handel mit Hunderttausenden von Bits und Asks soll damit etwas "bestraft" werden. Die paar Aktien, die die "jungen Leute" kaufen, spüren die Transaktionssteuer nicht. Die Gebühren für den Broker und die Bank sind da wesentlich höher.

Aber ich tröste Sie: Mit dieser Regierung wird es keine Transaktionssteuer geben.

@15:05 von Klärungsbedarf

>> Eine Negativinflation bedeutet nicht
>> automatisch eine Deflation

Ähh, doch, genau DAS? oO

Ich erkläre Ihnen das mal kurz:
* "Negativinflation" ist NUR die neoliberale Umschreibung für "Deflation"
* Darf ich in Zukunft auch "Positivdeflation" als Umschreibung für den Begriff "Inflation" verwenden? -.-

um 15:11 von saschamaus75

>>
Ich erkläre Ihnen das mal kurz:
<<

Nett, aber ich benötige diese Erklärung nicht:

Wenn Sie sich zur Ausgangsfrage einlassen wollen: Es wurde behauptet, die Tarifabschlüsse wären unterhalb der Inflationsrate erfolgt. Ich habe darauf hingewiesen, dass das nur richtig sein könnte, wenn es Lohnkürzungen gegeben hätte.

12:47 von Lyn

«Wirtschaftswachstum. Tja nun.

«Statt der Reise nach Südafrika wurde es eine Couch und eine Kühlkombi.
Ich kenne eine Dame, bei der wurde aus der Kreuzfahrt eine Küche.
Das vorhandene Geld wird so und so ausgegeben, sparen lohnt ja nicht.»

Wird es 2021 bei der Dame wieder eine noch neuere Küche werden, da Kreuzfahrten ja nicht mehr so der Renner sind. Und was zu futtern mit geraspelten Goldflocken drauf gibt es ja auch.

Sowieso könnte man sich alles Mögliche statt der Reise anschaffen. Größeres Auto, das mehr Benzin verbraucht. Verschimmelt das sinnlos gesparte Geld wenigstens nicht zinslos irgendwo. vor sich hin. Und im Keller braucht man ja auch mal ‘ne schicke neue Sitzecke.

Man kann aber mit weniger Geld auch statt neuer Möbel & Co. mal emotionale oder lustige Erlebnisse bezahlen, von denen man noch lange erzählt. Vatertag-Feiertag-Donnerstag ist immer Phantasialand-Freizeitpark-Tag mit den Kindern der Verwandt- & Nachbarschaft. 2020 war zu … aber 2021 wird wieder was !

@werner1955, 15:44 Uhr

Da stimme ich Ihnen zu

11:46 von Keyalha

...und der Lohnsklave muss schauen wo er bleibt, das wird noch sehr böse enden, und spielt den rechten nur in die Hände.

Völlig meiner Ansicht! Der Lohnsklave, der in die Arbeitslosigkeit rutscht, kann sich zwar mit dem Arbeitslosengeld abfinden, aber dafür hat er AL-Beiträge geleistet.

Ich kannte einen Freiberufler, dem hatte man eine Gewinnausfallversicherung angeboten; natürlich wurden ihm dafür Versicherungsbeiträge abverlangt. Seine Antwort: "Ich bin doch nicht blöd."

Und Recht hatte er, denn wenn er das Geld vom Staat kommt, also vom Steuerzahler, warum sollte der dann für eine Versicherung Beiträge leisten.

-Nur Kopfschütteln-

Im übrigen muss ein HartIV-ler erst einmal sein Vermögen größtenteils aufbrauchen, bevor er Stütze bekommt.

Und da kenne ich wieder einen Hotelbesitzer, der jammert seit Wochen, hat aber 5 Häuser, 3 Rennschlitten, und wenn man ihn genau ansieht, reichlich Moos.

Es gibt Wichtigeres

Wenn ich die schlimmen Bilder von heute aus französischen und belgischen Intensivstationen sehe, sind mir eigentlich alle Ihre Zahlen von Inflationsraten, Wachstum ... egal.
Ich hoffe nur eins: Dass wir alle gesund durchkommen. Dann können wir zufrieden sein und wieder loslegen. Vielleicht etwas bescheidener, aber wenigstens noch nicht tot.

@15:16 von werner1955

>> Mietwohnungen haben aktuell die
>> besten Rendieten.

Ich glaube nicht, daß uns Ihr Zynismus weiter bringt. oO

@15:24 von flegar

>> Ich habe in der Schule gelernt,

Ich habe in 3 Jahren Ausbildung zum und >20J. berufserfahrung als STEUERFACHANGESTELLTER gelernt, ...

(Was ich oben geschrieben habe)

um 15:54 von saschamaus75

>>
Ich erkläre Ihnen das mal kurz:
* "Negativinflation" ist NUR die neoliberale Umschreibung für "Deflation"
* Darf ich in Zukunft auch "Positivdeflation" als Umschreibung für den Begriff "Inflation" verwenden? -.-
<<

Lesen Sie meinen Kommentar von 15:43 und verzichten Sie bitte darauf, mir in Fragen der Wirtschaftwissenschaften etwas erklären zu wollen.

@andereseits @stern2100

Ich habe mich sehr wohl mit diesem Thema beschäftigt und dabei festgestellt, dass die Befürworter*innen eines solchen bedingungslosen Einkommens bei der Finanzierung dieses Einkommens gerne im Ungefähren bleiben. So begründet Götz Werner (Unternehmer, Chef DM) die Vorteile des bedingungslosen Einkommens auf vielen Seiten seines Buches, bei der Finanzierung bleibt er jedoch bemerkenswert unpräzise. Einige, wenige Wirtschaftsprofessoren gehen davon aus, mit einem Steuersatz von einheitlich 35 % ohne Steuervergünstigungen käme man da hin. Die Ergebnisse aus Finnland dürfen Ihnen bekannt sein.

@12:35 von Adeo60

"... Ich habe nicht den Eindruck, dass die Menschen ihre Ersparnisse aufbrauchen. Ich sehe auch keine "Lohnsklaven" ..."

Ja, ... hier hat mal wieder jemand keine Ahnung von der Praxis ...

Schon mal bei den Free-Lancern nachgefragt ?

Oder bei den Künstlern, bei den Leuten des Veranstaltungsgewerbes (u.a. Kino, Theater,etc.) ?

Oder jetzt bei den Leuten des Hotel- u. Gaststättengewerbes ?

Oder schon mal versucht als Singel-Haushalt vom Mindestlohn in einer Großstadt zu überleben ?

16:17 von saschamaus75

@15:16 von werner1955
.
>> Mietwohnungen haben aktuell die
>> besten Rendieten.
.
Ich glaube nicht, daß uns Ihr Zynismus weiter bringt.

Na sicher hat der User recht. Die Rendite für vermietete Wohnungen haben im Moment die besten Renditen.

Ich sehe da keinen Zynismus, sondern eine begründete Feststellung. Oder weil er nicht Ihrer Meinung ist?!

Vielleicht bringen Aktien noch im Einzelfall mehr, aber das ist so wie beim Wetterbericht: Nach dem Hoch kommt ein Tief.

@ 16:14 von draufguckerin

„ Es gibt Wichtigeres
Wenn ich die schlimmen Bilder von heute aus französischen und belgischen Intensivstationen sehe, sind mir eigentlich alle Ihre Zahlen von Inflationsraten, Wachstum ... egal.
Ich hoffe nur eins: Dass wir alle gesund durchkommen. Dann können wir zufrieden sein und wieder loslegen. Vielleicht etwas bescheidener, aber wenigstens noch nicht tot.“

Wir leisten uns ein viel besseres Gesundheitssystem, was wir auch wegen unserer guten wirtschaftlichen Lage können.
Und wenn uns die Zahlen egal sind, sieht unsere Versorgung möglicherweise auch in Zukunft schlechter aus.

@ Möbius um 14.47 Uhr, "Man könnte bei Reichen ..."

"Man könnte bei Reichen Coronagewinne abschöpfen..." Aha? Was genau meinen Sie damit? An welcher Stelle sind Coronagewinne von Reichen erzielt worden?
Wohin ich auch schaue, ich sehe momentan nur VerliererInnen.
Auch an den Börsen geht es - bis auf wenige Ausnahmen - bergab.

15:45, Wilhelm Schwebe

>>15:38 von fathaland slim
müsste der staat nur wieder auskömmliche zinsen zahlen. geht aber wegen der südländer nicht.<<

In keinem Industrieland der Welt zahlt "der Staat", also die Zentralbank, momentan auskömmliche Zinsen. Der Zinssatz liegt weltweit nahe null. Und das liegt an den Südländern? Welchen denn, und wie das?

>>jeder investor verdient lieber an zinsen, als sich mit mietern und behörden rumzuschlagen. hört man hier natürlich nicht gerne!<<

Sie wissen aber schon, daß die Haupttreiber bei den Mieten Investoren sind? Immobiliengesellschaften, Immobilienfonds etc.

Mit den Mietern schlagen sich die Hausverwaltungsfirmen herum, die dafür bezahlt werden, mit den Behörden die Rechtsabteilungen.

14:58 von andererseits

Und ich unterstütze sehr Überlegungen hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen.

Ja, aber gegen eine bedingungslose Arbeitsbereitschaft.

Denn andernfalls ist der Arbeitnehmer, sprich Steuerzahler, wieder der Dumme.

15:45 von Wilhelm Schwebe

«müsste der staat nur wieder auskömmliche zinsen zahlen. geht aber wegen der südländer nicht. jeder investor verdient lieber an zinsen, als sich mit mietern und behörden rumzuschlagen. hört man hier natürlich nicht gerne!»

Steigen die Zinssätze, erhöht sich auch die Inflationsrate. Ich kann mich zu meinen Lebzeiten an keine Zeit erinnern, zu der der Zins bei ± 5 bis 6%, und die Inflationsrate bei ± 1,5 bis 2% war. Mehr Inflation schadet dann aber wieder in allererster Linie denen, die gar kein Erspartes haben, auf das sie Zinsen bekommen könnten.

Für alle, die sich in den letzten ± 10 J. für Erwerb von Wohneigentum zu geringen Zinssätzen für Kredite entschieden. Wird es teuer, wenn bei nächster Festsetzung des Zinssatzes (nach meist 10 J. Laufzeit) der Zinssatz (viel) höher wird. Dies sind nicht gar so wenige Menschen, die nicht vermieten, aber nur Wohneigentum haben wollen.

Niedriger / hoher Zinssatz hat immer 2 Seiten.
Nie ist eines nur positiv / nur negativ für alle gleich.

@15:27 von Stern2100

>> Sie merken vielleicht selber, dass das
>> bedingungslose Grundeinkommen
>> eine Schnappsidee ist.

Jepp, ich bin auch eher für die 'negative Einkommensteuer'. -.-

16:17, saschamaus75

>>@15:16 von werner1955
>> Mietwohnungen haben aktuell die
>> besten Rendieten.

Ich glaube nicht, daß uns Ihr Zynismus weiter bringt. oO<<

Nicht Werner ist zynisch, sondern die Wirklichkeit ist skandalös.

Er hat nämlich leider Recht.

Wir sollten wieder

Wir sollten wieder themenbezogen argumentieren. Ausgangspunkt war das von Minister Altmaier vorgelegte Herbstgutachten. Für mich gibt dieses durchaus Anlass zu Hoffnung. Die deutsche Wirtschaft ist im Kern robust, die Kaufkraft der Bürger stark genügt, um den Binnenmarkt zu beleben. Wenn nun die gemeinsame Kraftanstrengung zu rückläufigen Infektionszahlen führt, sollte der Weg aus der Krise gefunden sein. Zumindest wenn wir die Erfahrung mitnehmen, dass das dann Erreichte nicht wieder leichtfertig in Frage gestellt werden darf. Die AHA-Regeln
werden uns noch die nächsten Jahre begleiten müssen.

@14:50 von Adeo60

"... Bei der jetzt beschlossenen Unterstützung im Gastronomiegewerbe werden die kleineren Unternehmen prozentual begünstigt ..."

Und dennoch zum großen Teil in die Pleite gedrängt.

Stimmt nicht ?

Da hilft es weiter, wenn man sich mal mit den Betroffenen unterhält ... Da ist man näher an der Praxis.

Jubel und Lamento

Jeden zweiten Tag kann man hier etwas zur deutschen Wirtschaft lesen.
.
Allerdings wechseln sich dabei Jubel und Lamento ab, so dass es inzwischen das Papier nicht mehr wert ist, auf dem es gedruckt wird.
.
Heute brummt die Wirtschaft allem Anschein nach, und morgen darf wieder gejammert und die Zukunft in einer Schattierung zwischen Schwarz und Dunkelgrau gemalt werden. Und dann wieder von vorne.
.
Klar, dass Corona eine nachhaltige Delle hinterlässt, aber wer Banken retten kann, der wird auch die deutsche Wirtschaft inklusive Mittelstand, Kleinunternehmen und Selbstständigen durch die Krise führen können und müssen.
.
Also bitte Augen zu und durch und nicht jeden Tag eine neue gegensätzliche Aussage zum Stand der Dinge.

unser DAch ist etwas kaputt,

Handwerker ausgebucht bis zum März. Die Leute sehen keine Zukunft mehr hier im Land, was ihr GEld betrifft, sie geben es aus, für Wohnung Haus usw.DENN DORT WERDEN SIE AM MEISTEN SEIN.

Sollen die Herrschaften

Sollen die Herrschaften Politiker doch mal auf Diätenerhöungen verzichten, und das Geld für die kleinen Leute sprich, die knattern gehen werden ausgegeben. Aber läuft ja, die Wirtschaft mal wieder in Keller fahren, wie alle paar Jahre um dann wieder auferstehen zu können.

16:25 von 0_Panik

Oder schon mal versucht als Singel-Haushalt vom Mindestlohn in einer Großstadt zu überleben ?
.
also in Stuttgart ist der Anteil an Singleaushalte 51 %
wie hoch der Anteil der Mindestlohn ist weiß ich nicht
wohl aber dass die Mieten mit zu den höchsten in Deutschland zählen

@ Möbius um 14.55 Uhr, Woher kommt diese Info?

"Ich erwarte bis spätestens 2022 flächendeckend negative Zinsen für Privatsparer und ein Beteiligungsmodell des Staates daran. ... Unternehmenssteuern werden eher gesenkt werden."
Ich weiß nicht, wie Sie Ihre Schwarzmalerei begründen. Haben Sie konkrete Anhaltspunkte? Das letzte Mal, dass es so etwas gab, war die Belastung von Bürgervermögen zugunsten derer, die alles verloren hatten, und das war im Rahmen des Lastenausgleichs in den 50er Jahren. Darüber gab es einen breiten Konsens innerhalb der Bevölkerung.
Was Sie skizzieren, kommt einer Beschlagnahme von Privatvermögen gleich. Glauben Sie das im Ernst?
Wollen Sie uns vor unserer eigenen Regierung warnen? Oder soll dieses Szenario die Bevölkerung änstigen und spalten?
In wessen Interesse ist das?

16:28, rareri

>>14:58 von andererseits
"Und ich unterstütze sehr Überlegungen hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen."

Ja, aber gegen eine bedingungslose Arbeitsbereitschaft.

Denn andernfalls ist der Arbeitnehmer, sprich Steuerzahler, wieder der Dumme.<<

Das bedingungslose Grundeinkommen beinhaltet ja gerade, daß man so viel hinzuverdienen darf, wie man möchte.

Das würde die Arbeitsbereitschaft gewiss fördern, oder meinen Sie nicht?

Fragen / Antworten @Anita L.

Zitat: "...benötigen Sie wirklich einen, um das scheinbare Chaos zu verstehen?"

Nein, ich habe durchaus eine Erklärung:

A) Unserer Industrie geht es saugut. Die Rücklagen plus Kreditwürdigkeit reichen, um Jahre der Baisse aus eigener Kraft zu überstehen. Dennoch stimmt man lauthals ins allgemeine Corona-Wehklagen ein, um fette Subvention abzugreifen, zeitweilige Verluste wegzufedern. Dafür werden deutsche "Wirtschaftsforschungsinstitute" veranlasst, düstere Bilder zu zeichnen.
B) Kleinbetriebe, Selbstständige, Scheinselbstständige, Künstler, Handwerker sind jedoch von der Krise besonders hart betroffen. Deren Subvention heisst nach Privatinsolvenz - HartzIV.
Oder sie verschulden sich derart, dass sie kraft ihres kleinen Business automatisch in die Pleite rutschen.
Daher benötigen Kleinbetriebe vordringlich staatliche Subventionen. -

Ein Problem für die Gross-Industrie-und die Konzerne. Deren maximierte Profite und staatlicher Sicherheitsschirm sind in Gefahr.

16:29 von saschamaus75

Jepp, ich bin auch eher für die 'negative Einkommensteuer'. -.-

Ich bin für eine stufenweise bzw. lineare Anhebung des Spitzensteuersatzes bis auf 75 %, natürlich ab 250.000 € Gewinn, wenn der ganze Corona-Spuk vorüber ist. Denn dann sollen die Begünstigten ihre Finanzhilfen wieder "zurückerstatten".

um 16:30 von fathaland slim

Mietwohnungen bringen hohe Rendite. Stimmt. Ist aber in diesem Jahr nicht vergleichbar mit Ferienwohnungen hier auf Rügen. Die haben nicht nur fette Renditen in diesem Jahr abgeworfen - wohl eher wegen und nicht trotz Corona -, sondern haben in diesem Jahr Wertsteigerungen von 100 bis 200 %. Völlig irrational.

16:30 von fathaland slim/etc

>> Mietwohnungen haben aktuell die
>> besten Rendieten.
Nicht Werner ist zynisch, sondern die Wirklichkeit ist skandalös.

Er hat nämlich leider Recht.
//
es gab Zeiten da kriegte man 8 % Zins auf seine Kohle
und vielleicht 5 % Rendite auf seine Immobilie
die Zeiten sind lange vorüber
betrachten wir lieber die Sache so
unter den Blinden ist der Einäugige König
und wo sich Mietwohnungsbau rechnen soll wenn nicht in einer Steigerung der Immobilienpreise ist mir ein Rätsel

Am 30. Oktober 2020 um 14:08 von harry_up

..............Eine Wachstumsprognose für 2021 und gar 2022 zu wagen grenzt für mich an Unseriosität.........

Sehe ich auch so. Es sei denn er weiß, wie viele Lockdowns es 2021 und 2022 geben wird, und wie lange diese dauern.

um 16:38 von lenamarie

>>
unser DAch ist etwas kaputt,

Handwerker ausgebucht bis zum März. Die Leute sehen keine Zukunft mehr hier im Land, was ihr GEld betrifft, sie geben es aus, für Wohnung Haus usw.DENN DORT WERDEN SIE AM MEISTEN SEIN.
<<

Ich verstehe Sie nicht. Das Haus steht doch hier im Land, oder nicht ?

Handwerker bekam man übrigens auch schon vor Corona nur schwer.

@ 16:30 von Adeo60

Das sehe ich auch so.
Hans Werner Sinn beschreibt es auch treffend, es gibt eine Verschiebung der Nachfrage.
Es gibt also kein richtiges Nachfrage Problem.
Das stimmt mich zuversichtlich, das wir schnell wieder durchstarten werden.

16:38, lenamarie

>>unser DAch ist etwas kaputt,
Handwerker ausgebucht bis zum März. Die Leute sehen keine Zukunft mehr hier im Land, was ihr GEld betrifft, sie geben es aus, für Wohnung Haus usw.DENN DORT WERDEN SIE AM MEISTEN SEIN<<

Man kann es allerdings auch so sehen, daß die Leute sehr viel Zukunft in diesem Land sehen und ihr Geld deswegen in werterhaltende und wertsteigernde Maßnahmen für ihr Eigentum investieren. Und damit, sozusagen als Nebeneffekt, dem BIP ein wenig auf die Beine helfen.

Heilige Kuh „Wachstum“

„Die Entwicklung im dritten Quartal zeige, dass die deutsche Wirtschaft in der Lage sei, auch unter den Bedingungen der Pandemie "Wachstumskräfte freizusetzen", sagte Altmaier“

Kräfte für das Wachstum von was freizusetzen? Ist aber anscheinend ganz egal, solange es dem Ausbau der „Kapitalvermögen“ dient.

16:22 von saschamaus75

Ich habe in 3 Jahren Ausbildung zum und >20J. berufserfahrung als STEUERFACHANGESTELLTER gelernt, ...

Ich habe Steuerrecht studiert und war mehrere Jahrzehnte Sachbearbeiter in einer Finanzbehörde.

Kurzum: Ist zu viel Geld im Umlauf, führt dies zu einer Inflation. Ist zu wenig Geld im Umlauf, führt dies zu einer Deflation. Das sind die ersten Lektionen der Wirtschaftslehre.

Nichts gelernt.

Von der SOZIALEN Marktwirtschaft hat sich also der Bundeswirtschaftsminister bereits verabschiedet. Nun geht es also im ersten Schritt darum, das Geld der Steuerzahler für Entschädigungen der unsinnigen Corona-Massnahmen zu verpulvern und danach im zweiten Schritt zum "weiter so" zurück. Wachstum um jeden Preis und gleichzeitig die enorme Verschuldung wieder reinholen. Die Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben werden dann wie immer die Arbeiter und Angestellten tragen, denen zugleich ihre Sparreserven weiter enteignet werden. Denn von der Null-Zins oder dann sogar Nagativ-Zins Strategie kann die EZB gar nicht mehr runter, um die verschuldeten Staaten zu entlasten.

15:23 von fathaland slim

>>[...] Mein Umgang mit Geld war allerdings immer schon so. Weswegen ich jetzt, in der Krise, vorhandenes Geld habe. Ein beruhigendes Gefühl für einen selbständigen Musiker.

Ich weiß natürlich, daß ich auf diese Weise zum Wirtschaftswachstum nichts beitrage.

Ich bitte, das zu entschuldigen.<<

... im Wissen um Ihre erneute prekäre Situation, ob der aktuellen Maßnahmen drücke ich Ihnen meine Daumen dafür, dass Sie bald wieder vor Publikum die Tasten streicheln dürfen.

@16:30 von Adeo60

"... Die deutsche Wirtschaft ist im Kern robust, die Kaufkraft der Bürger stark genügt, um den Binnenmarkt zu beleben. Wenn nun die gemeinsame Kraftanstrengung zu rückläufigen Infektionszahlen führt, sollte der Weg aus der Krise gefunden sein ..."

Wenn doch die Umsetzung der Theorie in die Praxis so einfach wäre ...

Ist aber so nicht.

Der Kern der Wirtschaft ist der Mittelstand (u.a. Free-Lancer) u. die Mittelständler-Unternehmen
Und der wird gerade mit der Corona-Politik der Bundesregierung, der MPs, u. d. sonstigen Verantwortlichen gründlich in die Pleite abgedrängt.
Ein Teil der Bevölkerung mach gerade Kurzarbeit mit weniger Lohn, oder befindet sich in der Arbeitslosigkeit o. Hartzen o. sind in der Vollerwerbsminderungsrente gelandet o. sie sind Sozalhilfeempfänger o. sind in d. Armee der Arbeiter/Angestellten mit Mindestlohn.

Der Mittelstand, welcher den Konsum u. d. Binnennachfrage stützen soll, bricht immer weiter weg. Und das war eh schon vor Corona z.T. zu beobachten.

@15:42 von Wilhelm Schwebe

>> für den aufbau der eigenen altersvorsorge,
>> da vom staat alimentiert

Jepp, die "staatlich alimentierte [...] Altersvorsorge" stammt ja auch von dem großen Sozialistenführer Otto v.Bismarck. oO

16:28 von schabernack

Wird es teuer, wenn bei nächster Festsetzung des Zinssatzes (nach meist 10 J. Laufzeit) der Zinssatz (viel) höher wird
.
aktuell bei uns
15 Jahre fest, 0,7 % da müsste eine Wohnung fast abbezahlt sein
Freund von mir bezahlte damals 10 % Zins für sein Haus
ich hatte "Glück" nur 7 % für ein paar Jahre dann 4,5 % oder so
so war es eben, dann folgte ne Zeit wo ich über von meinen Ersparnissen lebte
da betrug der Zins zu Anfang noch 3 % ... jetzt ?
zugegeben echt dumm gelaufen für mich
damals und "aktuell"
aber was soll´s ich will mich nicht beklagen absolut nicht
die Gehälter waren hoch und die Arbeitsplätze sicher

@15:23 von fathaland slim

//Die Probleme dieser Herrschaften hätte ich gerne.//

Das glaube ich gratis.
Ich hoffe aber, dass Sie im Dezember wieder vor Publikum spielen können.
Dass es gestern(?) mal möglich war, hat mich sehr für Sie gefreut.

@muckelchen 16:39

"Sollen die Herrschaften Politiker doch mal auf Diätenerhöungen verzichten,"

Möglicherweise ist es an Ihnen vorbeigegangen, dass alle Bundestagsabgeordneten dieses Jahr auf die eigentlich zustehende Diätenerhöung verzichtet haben. Es bestand parteiübergreifender Konsens. Sie sollten sich informieren

16:39, Muckelchen

>>Sollen die Herrschaften Politiker doch mal auf Diätenerhöungen verzichten, und das Geld für die kleinen Leute sprich, die knattern gehen werden ausgegeben. Aber läuft ja, die Wirtschaft mal wieder in Keller fahren, wie alle paar Jahre um dann wieder auferstehen zu können.<<

Ja, die Herrschaften Politiker und ihre Diätenerhöhungen.

Die "kleinen Leute" würden sich über den Einkommenszuwachs im Zehntelpromillebereich eines Cents, den ihnen Ihr Vorschlag bescheren würde, gewiss sehr freuen.

@16:40 draufguckerin, @möbius 14:55

"..."Ich erwarte bis spätestens 2022 flächendeckend negative Zinsen für Privatsparer und ein Beteiligungsmodell des Staates daran. ... Unternehmenssteuern werden eher gesenkt werden."
Ich weiß nicht, wie Sie Ihre Schwarzmalerei begründen..."

Viele Banken haben jetzt schon Negativzinsen für Sparer, allerdings noch nicht für die "kleinen". Ich hab ein Tagesgeldkonto, da bekomme ich 0,3 % Zinsen im Jahr. Das ist viel im Vergleich zu meiner Hausbank.

Unser Staat leiht sich Geld zu Negativzinsen. Das heisst, bei Staatsanleihen zahlen die Investoren Geld, damit sie dem Staat Geld leihen dürfen. Deshalb fällt unserem Staat derzeit auch noch das Aufnehmen von neuen Krediten und das Ausgeben für die Hilfsmaßnahmen recht leicht.

BIP steigt um 8%;

BIP steigt um 8%; Arbeitslosigkeit sinkt; Gehälter und Renten steigen; und da alles trotz Corona-Krise. Besonders Betroffene ( max. 50 Beschäftigte ) werden mit 75% unterstützt. Was will man mehr ?

16:41 von r0lt0

) Kleinbetriebe, Selbstständige, Scheinselbstständige, Künstler, Handwerker sind jedoch von der Krise besonders hart betroffen
.
ich weiß nicht
auf meinen 2. Flaschner mußte ich 5 Monate warten
der 1. hat erst gar nicht anfangen wollen
und mein Steinmetz .... da warte ich auch schon seit März
das sieht nicht wie Krise aus !
keine Frage
wer ne Kneipe hat oder als Musiker durchs Leben tingelt
bei dem sieht es übel aus - keine Frage

@16:39 von Sisyphos3

"... wie hoch der Anteil der Mindestlohn ist weiß ich nicht
wohl aber dass die Mieten mit zu den höchsten in Deutschland zählen ..."

Na da ist ja wenigstens in Stuttgart die heile Welt noch in Ordnung. In München sicherlich auch, und so ...

Wäre mal interessant zu erfahren, wieso (und ob ?) die zuständigen Ämter so viel Geld zum Mindestlohn dazu zahlen, so dass Mindestlöhner/innen wenigsten die Miete zum Lebensunterhalt zahlen können (zum zusätzlichen Kauf der überlebensnotwenidigen Dinge reicht der Mindestlohn nicht ...)

14:55 von Möbius

Zitat:"Ich erwarte spätestens 2022 flächendeckend negative Zinsen für Privatsparer UND ein Beteiligungsmodell des Staates daran. "

Angesichts all Ihrer Erwartungen der letzten Monate - schlechter, noch schlechter, am schlechtesten - sollten Sie erwägen, Ihren Nick in "Kassandra" umzutaufen. Was haben Sie eigentlich davon, wenn Sie alles, was geschieht, schlecht reden? Ob Coronapolitik, ob Wirtschaftspolitik - nichts kann man Ihnen Recht machen und Sie haben alles auch schon immer gewusst...Gehen Sie in die Politik mit Ihren Erkenntnissen, da werden Sie offensichtlich gebraucht!

16:45, Sisyphos3 @16:30 von fathaland slim/etc

>>es gab Zeiten da kriegte man 8 % Zins auf seine Kohle<<

Sie reden von Sparguthaben?

Wann war das denn, und wie hoch war die Inflationsrate da?

Ich habe zu dieser Zeit wohl noch nicht gelebt.

@16:41 von fathaland slim

//Das bedingungslose Grundeinkommen beinhaltet ja gerade, daß man so viel hinzuverdienen darf, wie man möchte.

Das würde die Arbeitsbereitschaft gewiss fördern, oder meinen Sie nicht?//

Ich fürchte, nur bei denen, die ihren Job wirklich sehr lieben.
Das tun zwar auch viele Krankenschwestern und Pfleger, aber keiner von denen, würde dann 38 bzw. 40 Stunden die Woche arbeiten wollen. Und die Leute von der Müllabfuhr wahrscheinlich auch nicht. Warum sollte ein Maurer 8 Stunden am Tag schuften wollen, vielleicht noch bei 30 Grad im Schatten? Es gibt sicher viele weitere Beispiele.
Ich fürchte, dass gerade die Grundversorgung mangels Personal nicht mehr gewährleistet wäre.

16:45 von Klärungsbedarf

Die haben nicht nur fette Renditen in diesem Jahr abgeworfen - wohl eher wegen und nicht trotz Corona -, sondern haben in diesem Jahr Wertsteigerungen von 100 bis 200 %. Völlig irrational.
-
nicht dass ich jetzt widersprechen will
aber wie rechnet sich ne Rendite
Wenn der Wert ner Wohnung von 100.000 Euro (das Beispiel) auf 300.000 Euro steigt
müsste die Miete doch von 1,000 Euro auf zumindest über 3.000 Euro steigen

16:38 von lenamarie

«unser DAch ist etwas kaputt,
Handwerker ausgebucht bis zum März.»

"Handwerk hat goldenen Boden" ist mehr als nur ein Spruch, der sich in Zeiten wie dieser sehr bewahrheitet. Und auch der Baumarkt hat (sinngemäß) goldenes Holz, goldene Fliesen, goldene Armaturen. Der Gartenmarkt hat goldene Pflanzen, und auch Rasenmäher aus Edelmetall.

Es gibt einige Branchen, für die erweist sich Corona eher als "Booster" in finanzieller Hinsicht, und gar nicht als geschäftsschädigend. Auch solche aus der real analogen Welt. Nicht nur die aus der Welt der elektronischen Bestellungen.

Kenne paar Männer im Bekanntenkreis, die in den letzten Monaten jeder einen halben Wald + einen kleinen Steinbruch dazu verheimwerkert haben. Auf ewig keine Perspektive. Irgendwann ist auch bei denen die Bude voll.

«Leute sehen keine Zukunft mehr hier im Land, was ihr GEld betrifft … geben es aus, für Wohnung Haus usw. … DORT WERDEN SIE AM MEISTEN SEIN.»

Im Winter in DEU ist immer mehr drinnen. Wegen Wetter.

15:45 von Wilhelm Schwebe

Zitat:"müsste der staat nur wieder auskömmliche zinsen zahlen. geht aber wegen der südländer nicht."

Eigentlich sollten Sie jubilieren, dass der Staat (ich nehme an, Sie meinen die BRD) keine "auskömmlichen Zinsen" zahlen muss. Denn bei der derzeitigen Neuverschuldung wäre das entweder das Ende der Finanzkraft Deutschlands oder andersrum, es gäbe nur eine geringere Neuverschuldung und die Dummen wären diejenigen, die jetzt auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Dass die "südländer" an allem schuld sind, wissen wir inzwischen. Auch daran, dass Deutschland für einen Teil seiner Kredite sogar noch was bezahlt bekommt...

@16:49 von Francis Ricardo

"... Hans Werner Sinn beschreibt es auch treffend, es gibt eine Verschiebung der Nachfrage.
Es gibt also kein richtiges Nachfrage Problem.
Das stimmt mich zuversichtlich, das wir schnell wieder durchstarten werden ..."

Woher kommt dieser theoretische Zweckoptimismus ?

Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonstigen Verantwortlichen aus der Ecke der Theoretiker/innen der Corona-Bekämpfer haben erst mal nix dazu gesagt, wie häufig sie denn nun gedenken D. immer wieder wg. Corona dicht u. zu zu machen.

Schnell durch gestartet wird in der Wirtschaft erst, wenn die Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk ggf. m. Strafandrohungen u. ggf. m. Bußgeldandrohung - VÖLLIG - vom Tisch sind.

Aber da sind wir noch lange nicht ...

Derzeit starten wir in der Wirtschaft - insb. bei den mittelständischen Unternehmen - mit voll angezogener Handbremse.
Und hier ist der tragende Kern ...

16:49 von Klärungsbedarf

Ich verstehe Sie nicht
.
ob sie das jetzt verstehen oder nicht
nen Handwerker zu finden war schon immer schwierig,
früher und aktuell noch mehr
übrigens auch für Betriebe die händeringend Leute suchen

Die deutsche Wirtschaft..

.. war stets stabil und wird durch die Corona Krise natürlich eine Delle erleiden. Allerdings wird der Einbruch des BIP bei weitem nicht so gravierend sein, wie in den europäischen Nachbarländern. Aktuell veröffentlichte Arbeitslosenzahlen sind per se unbefriegend, aber bei weitem nicht so gravierend wie befürchtet. Die Bundesregierung hat umfangreiche Hilfsprogramme eingeleitet welche Wirkung zeitigen. Letztlich zeigt sich, dass die Prognosen der Weltuntergangsbeschwörer nicht greifen. Deutschland war stark, ist stark und die deutsche Wirtschaft wird stark bleiben. Und wir lassen uns auch von Aluhüten nicht von unserem Weg abbringen. Gemeinsamkeit ist gefragt und wird größtenteils gelebt.

@Muckelchen - 16:39

"Sollen die Herrschaften Politiker doch mal auf Diätenerhöungen verzichten, und das Geld für die kleinen Leute sprich, die knattern gehen werden ausgegeben."

Schade, dass Sie in Ihrem Vergleich die Euro-Beträge weglassen, um den Wirkungsgrad der Summen aus dem Verzicht darzustellen, die dann den Bedarfen der kleinen Leute allgemein zur Verfügung stehen würden.

"Aber läuft ja, die Wirtschaft mal wieder in Keller fahren, wie alle paar Jahre um dann wieder auferstehen zu können."

Eben, eine immer wiederkehrende Marotte, die man sich diesmal unter dem Titel "Corona" für diese Kellerfahrt extra ausgedacht hat.

Bin wundersam beeindruckt ...

16:38 von lenamarie

Zitat:"Handwerker ausgebucht bis zum März. Die Leute sehen keine Zukunft mehr hier im Land, was ihr GEld betrifft, sie geben es aus, für Wohnung Haus usw.DENN DORT WERDEN SIE AM MEISTEN SEIN."

Freuen Sie sich doch für die Handwerker! Wenigstens eine Berufsgruppe, die nicht leidet... Im Übrigen, die meiste Zeit verbringt der Mensch in seinen (eigenen) vier Wänden, Corona hin oder her, was ist also so merkwürdig daran , dass er versucht, diese vier Wände zu verschönern?

Um alle Schwarzseher....

.... zu beruhigen
Als Projektleiter im Jobcenter kann ich berichten, daß die Nachfrage nach Arbeitskräften sowohl im qualifizierten als auch im ungelernten Bereich nach wie vor ungebrochen ist. Auch wenn dies einigen Leuten aus einer gewissen Ecke nicht passt.

16:55 von FalkoBahia

Die Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben werden dann wie immer die Arbeiter und Angestellten tragen, denen zugleich ihre Sparreserven weiter enteignet werden
.
zeichnet sich das "Arm Sein" nicht gerade durch die Tatsache aus
dass man kein Geld (auf der Bank) hat
also was kümmert dann der Zins ob der 1 % beträt 10 % oder - 5 %
und wenn Karl Mustermann ne Krankmeldung selber anzeigen konnte
ob Begründet oder nicht !
wer soll den Arbeitsausfall zahlen
müssen da nicht Sozialausgaben steigen ?

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