Ihre Meinung zu: Ökonomen: November-Nothilfen könnten nicht ausreichen

30. Oktober 2020 - 10:14 Uhr

Ökonomen gehen davon aus, dass die veranschlagten zehn Milliarden Euro für die von Schließung betroffenen Branchen nicht ausreichen. Finanzminister Scholz betonte dagegen, es gebe genug Geld, um allen Betroffenen zu helfen.

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Kommentare

Vielleicht sollte man nochmal

Vielleicht sollte man nochmal hervorheben, dass hier der Bundestag die parlamentarische Grundlage längst gelegt hat (und damit das Gerede von "Diktatur" und "Kriegskabinett" u.a. des afd-Fraktionsführers Gauland als das entlarvt ist, was es ist: rechtspopulistisches Geschwätz) durch die 25 Milliarden Euro im zweiten Nachtragshaushalt für Überbrückungsprogramme für Unternehmen, wovon noch ca zwanzig Milliarden vorhanden sind.
Unser Parlamentarismus funktioniert in der Pandemie-Bekämpfung genauso wie die Exekutive und das Rechtssystem.

Geld spielt in Deutschland ...

.. und der EU Zurzeit wohl eher keine Rolle.
Ob nun 500-oder 750 Mrd. ... das sind quasi "Investitionen" in die Zukunft.
Sonst kauft die EZB eben den Mitgliedsstaaten ihre staatlichen Bad Banks für einen Euro ab und "verbrennt" sie im Hinterhof. Kriegen wir 'eh nicht mit.
Wegen Geld mach ich mir gerade die geringsten Sorgen.

Könnte, hätte, sollte....?

Hat für mich was mit Glaskugel schauen zu tun.
Hat diese Branche und auch andere denn nie Rücklagen gebildet? Es wird nur gejammert und jeder will Geld vom Staat. Ich frage mich immer mehr, was wir für ein Unternehmertum heute haben, kein Unternehmerrisiko mehr, alles Vollkasko auf Kosten der Allgemeinheit.
Wenn bei uns am Hof die Ernten aufgrund des Wetters schlecht ausfallen, muß ich auch von den Rücklagen leben. Auf die Idee nur noch Hilfen vom Staat zu wollen, bin ich noch nie gekommen. Aber das scheint heute der Zeitgeist zu sein, Schulden machen auf Teufel Komm raus.

Seltsam finde auch, dass für die Mißstände im Pflegebereich ist seltsamerweise das Geld nicht da! Oder für Luftreiniger für unsere Schulen oder für mehr Lehrer..... Sind immer auch die gleichen Branchen, die gepimert werden.

November-Nothilfe könnten nicht ausreichen...

Finanzminister Scholz betonte dagegen, es gebe genug Geld, um allen Betroffenen zu helfen.
Er gehe davon aus, dass die Mittel ausreichen, sagte der SPD-Politiker im SWR.
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Herr Scholz, dass sind große Worte !
Daran müssen sie sich in Zukunft messen lassen...

Kein Geld verschwenden, für Klimawandel und nächste Katastrophen

Unsere Steuergelder werden wir später schmerzlich vermissen, wenn sie wirklich fehlen.
Corona-Einschränkungen ja -> aber nicht um jeden Preis. Vernünftig bleiben und unser größtes Problem bekämpfen: den Klimawandel. Alles andere wird uns bald als Kleinkram in Erinnerung sein.
Was ist dagegen einzuwenden, wenn ein Restaurant mit großen Abstandsregeln und vorbildlicher Organisation ohne Erstellung einer Gästeliste, seine Gäste bewirtet? Die Gefahr lauert überall. Sämtliches Leben und die ganze Wirtschaft lahmlegen funktioniert doch nicht so ganz und hat zu große Nachteile.
Der nächste Virus, der nächste Orkan, die Sturmflut, Trockenheit, Hochwasser, Waldbrände, Schädlingsbefall, Hunger, Wassermangel, der nächste Supergau im Atomkraftwerk, Flüchtlingsmassen, Wohnungsnot, Gewalt, Kriege, ... - wie sollen wir da reagieren, wenn wir jetzt unsere Schulden ins unermessliche steigern?

November-Nothilfe könnten nicht ausreichen...

Die Menschen, die gut durch die Krise gekommen sind, sollten dem Staat nach der Krise helfen, wieder auf die Beine zu kommen", sagte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Lothar Binding.
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Und um welche Menschen genau soll es sich laut SPD-Sprecher den Handeln?

Scholz: Kein zusätzliches Geld weil Geld noch vorhanden

Na klar dass noch Geld vorhanden ist wenn man für die Betroffenen einen Wust von Formularen auftürmt und danach auch mit der Auszahlung nicht in die Pötte kommt.
Da besteht wenig Hoffnung dass es jetzt, wo noch viel mehr Betroffene hinzukommen, besser wird. Und die ganzen Zulieferer die an der Gastronomie hängen gehen eh leer aus.
Von den Solo-Selbstständigen gar nicht zu reden

geführt werden bleiben und nicht nach der Corona- von einer Pleitewelle „weggespült“ werden, sollte eigentlich keine Frage des Geldes, sondern eine der Vernunft (und somit eine Selbstverständlichkeit) sein. Dass dies offensichtlich nicht der Fall ist, ist ein klarer Hinweis auf einen grundlegenden Fehler im System. Dessen „Behebung“ jetzt dringend angegangen werden muss.
Fratzscher: „Ich widerspreche ganz entschieden dem vermeintlichen Widerspruch zwischen dem Schutz der Gesundheit und dem Schutz der Wirtschaft“
Mit diesem Satz deckt Herr Fratzscher zugleich einen weitverbreiteten Irrtum auf: Dass die Interessen der Bürger und die der Wirtschaft zwei verschiedene Dinge seien. Die noch dazu nicht wirklich miteinander vereinbar seien.
Dabei ist Wirtschaft ist nichts anderes als der Teil des gesellschaftlichen Lebens, der mit der gemeinschaftlichen Beschaffung und Bereitstellung aller Güter und Leistungen, die zu dessen Unterhalt und zukünftiger Existenzsicherung gebraucht werden befasst.

Schließung absolut verständlich

Wenn man nicht zu diesen Verschwörern gehört, sollte jedem, der in den letzten Wochen in einem gut besuchten Lokal war, klar sein, das das nicht gutgehen konnte. Ich habe mehrfach ein Stoßgeschäft und Drängeln erlebt. Das die Besitzer jetzt die Dummen sind, ist natürlich schrecklich aber es war abzusehen.
Dieses ständige Beschimpfen der Politik ist der Sache dabei wenig hilfreich. Fasst Euch mal alle lieber selbst an die Nase.

@ 09:33 von lh

"kein Unternehmerrisiko mehr, alles Vollkasko auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn bei uns am Hof die Ernten aufgrund des Wetters schlecht ausfallen, muß ich auch von den Rücklagen leben"
Es ist aber schon ein Unterschied ob die Ernte schlecht ausfällt oder ob sie ein Berufsverbot auferlegt bekommen.
Außerdem können kleine Gastronomen idR keine großen Rücklagen bilden wie große Firmen es könnten, was aber aufgrund unseres Steuersystems eher sanktioniert wird (wenn man nicht investiert zahlt man mehr Steuern)

@um 09:33 von lh

"Hat diese Branche und auch andere denn nie Rücklagen gebildet? Es wird nur gejammert und jeder will Geld vom Staat."
Auch wenn es sich manch einer nicht vorstellen kann, viele gastronom. und kultur. Einrichtungen sind nicht auf Kommerz aus, sondern einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht (auch den "Armen") die Teilnahme am kulturellen sowie geselligen Leben zu ermöglichen. Da ist nicht viel mit Rücklagen bilden, die reichen im Normalfall ein bis 2 Monate. All bzw. viele dieser Einrichtungen müssen oder mussten bereits aufgrund der Coronapolitik schließen und verschwinden für immer von der Bildfläche. Übrig bleiben die großen Agenturen/Kommerzschuppen, die saftige Preise verlangen und demnächst noch mehr den Markt beherrschen. Deren Preise sich untere Einkommensgruppen schlicht nicht leisten können. Sei es das 0,3,- Pils für 5 Euro oder die Konzertkarte für 50 Euro + nach oben offen.
Danke Regierung ...., die diesen Zustand zum Teil gewollt herbeiführt.

Fratzner: Globalisierung

"Dafür müsse die Politik jedoch den Strukturwandel hin zu .. Globalisierung viel stärker vorantreiben als bisher"
Anscheinend hat man immer noch nicht begriffen dass es gerade die Globalisierung war die dafür gesorgt hat, dass sich das Virus so schnell in der ganzen Welt verbreiten konnte!
Und erst heute morgen wurde in einer Nachrichtensendung im Radio gesagt, dass der zunehmende Eingriff des Menschen in die Natur jedes Jahr ca. 5 Virenstämmen das Überspringen auf den Menschen ermöglichen würde; wodurch jedes Mal eine Pandemie ausgelöst werden könnte.
Wenn wir auf diesem Planeten noch ein bisschen länger anständig leben wollen, sollten wir schnell begreifen dass neben dem Klimawandel auch das Problem der Globalisierung mit dem damit verbundenen, zwanghaften Drang nach Wirtschaftswachstum angegangen werden muss.

Verstehen muss man

das alles nicht, und bei den Schließungen für einen Monat wird es nicht bleiben, was haben die Kneipen die ganze Jahre gemacht, keine Rücklagen bei den Preisen für ein Bier oder Wasser ?.

" Der beste Weg sei der eines stärkeren Wirtschaftswachstums. Dafür müsse die Politik jedoch den Strukturwandel hin zu Klimaschutz, Digitalisierung und Globalisierung viel stärker vorantreiben als bisher. "Wenn dies nicht gelingt, dann werden Steuererhöhungen langfristig notwendig sein", sagte Fratzscher. "

Wie soll denn Klimaschutz und Digitalisierung mehr Wirtschaftswachstum bringen, das baut Arbeitsplätze ab, und schon die CO2 Steuer wird alles verteuern, Geld kann der Bürger nur einmal ausgeben.

Globalisierung erweist sich doch gerade als negativ, und dann wird zusätzlich noch alles mögliche Sanktioniert, das fördert Wirtschaft auch nicht.
Der Binnenmarkt muss gestärkt werden, dazu sollte sich der Herr mal ansehen, was die Menschen wirklich an Einkommen haben, nicht das aus der Statistik.

09:42, Nettie

>>Dabei ist Wirtschaft ist nichts anderes als der Teil des gesellschaftlichen Lebens, der sich mit der gemeinschaftlichen Beschaffung und Bereitstellung aller Güter und Leistungen, die zu dessen Unterhalt und zukünftiger Existenzsicherung gebraucht werden befasst.<<

Sehr gut definiert.

Ich begreife nicht, warum das von vielen hier nicht verstanden wird.

@ 09:41 von Der freundliche...

Da fallen Ihnen keine Menschen ein? Es gibt die Gewinner der Pandemie, der online-Handel steht oben an, aber auch andere Branchen profitieren enorm und steigern ihre Gewinne. Und denen stände es gut zu Gesicht, solidarisch zu sein. Wahrscheinlich wird das aber nicht ohne "gesetzliche Grundlage" gehen, freundliche Bitten reichen da i.d.R. nicht aus... Und somit wären wir bei einem Thema von gestern: steuerliche Mehrbelastung für die Sehr-sehr-Reichen, warum nicht auch ein Solidaritäts-Zuschlag ab einer Einkommenshöhe meinetwegen von 250.000€ Jahresverdienst. Warum nicht eine andere Besteuerung des Online-Handels? Da gäbe es politisch-konzeptionell einigen Spielraum!

@ 09:45 von CharlyZ

"sollte jedem, der in den letzten Wochen in einem gut besuchten Lokal war, klar sein, das das nicht gutgehen konnte. Ich habe mehrfach ein Stoßgeschäft und Drängeln erlebt"
Also ich war öfters in Lokalen (wegen des schönen Wetters idR draussen), und obwohl die Lokale alle recht gut besucht waren, habe ich so etwas nur 1x erlebt - ansonsten wurden die Hygieneauflagen penibel umgesetzt. Und dass jetzt gerade die Gastronomie dafür büßen soll, leuchtet weder mir noch irgend jemandem in meinem Bekanntenkreis ein. Ich hoffe dass dieser Teil der Verordnungen bald gerichtlich geklärt wird.

09:38 von Pessimist001

und unser größtes Problem bekämpfen: den Klimawandel.
.
gab es nicht ne weltweite Umfrage von der UNO bezüglich Probleme, was die Menschen so bewegt
"MY World" hieß das, 10 Millionen beteiligten sich dran
Klimawandel etc landete auf Platz 14
vielleicht sollten wir einfach mal beachten, dass Dinge die wir als wichtig erachten,
den Rest der Welt kaum interessiert, wir auch nicht der Nabel der Welt sind
auch wenn wir das, geprägt aus der Kolonialzeit, so immer noch glauben

Zuviel

""Ob allerdings 75 Prozent ausreichen, dürfte fraglich sein, je länger der Lockdown dauert.""
Die 75% sollen wohl verhindern das geklagt wird, eigentlich viel zu viel ... aber es ist ja bald Wahl.

Interessant wird es natürlich einer Verlängerung des "Lockdown lights", die Erwartungen sind geweckt, und dieses dann nochmal monatlich bis Ende May weiterzuzahlen, inkl. 80, 87% Kurzarbeitergeld etc.. und die Lufthansa wird bestimmt auch nochmal schreien.... Scholz hat sein Pulver verschossen, aber könnte es dennoch schaffen das Land finanziell abzufackeln.

Auf Kommentar antworten...

Am 30. Oktober 2020 um 09:38 von Pessimist001

Kein Geld verschwenden
Vernünftig bleiben und unser größtes Problem bekämpfen: den Klimawandel.
###
Erklären Sie das einmal allen denen, die nun wieder schließen müssen. Den fehlen die Einnahmen jetzt. Scholz, Altmaier und Co haben Mittwoch beschlossen das sie 75 % erstattet bekommen.
Und nochwas, wie können noch soviel in Klimaprojekte stecken. Das hält den Klimawandel nicht auf !

"Finanzminister Scholz betonte

dagegen, es gebe genug Geld, um allen Betroffenen zu helfen."
Auf einmal ist Geld genug vorhanden.
Ich frage mich nur wo er es hernehmen will.
Durch Steuererhöhungen vom Steuerzahlermichel?
Oder doch ne "Reichensteuer"?

@andererseits, 09:21 Uhr - Packen wir`s an

Volle Zustimmung! In wohl keinem anderen Land der Welt in die Regierungsarbeit derart eng mit dem Parlament und seinen Kontrollmechanismen verbunden, wie in Deutschland. Die Regierung hat u.a. die zuständigen Ausschüsse regelmäßig über die Corona-Maßnahmen informiert. Wie man vor diesem Hintergrund von einem "Kriegskabinett" und einem "Bombardement" von Infektionszahlen schwadronieren kann, ist auch mir schleierhaft. Im übrigen sollte man immer wieder betonen, dass das Corona-Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird. Wir sind es also, die diese Infektionskette stoppen können. Die Regierung leistet gute Arbeit, wie ja auch die 1. welle gezeigt hat. Lassen wir also die Beschwichtigungsversuche und konzentrieren wir uns endlich auf das Wesentliche: Die persönlichen Kontakte müssen beschränkt werden! Ansonsten werden wir eine ähnliche Entwicklung nehmen wie FRA, NDL, GBR, USA u.a. Packen wir´s endlich an...! Gauland und Lindner haben dazu leider keinen Beitrag geleistet.

Am 30. Oktober 2020 um 09:21 von andererseits

Vielleicht sollte man nochmal hervorheben, dass hier der Bundestag die parlamentarische Grundlage längst gelegt hat (und damit das Gerede von "Diktatur" und "Kriegskabinett" u.a. des afd-Fraktionsführers Gauland als das entlarvt ist, was es ist: rechtspopulistisches Geschwätz) durch die 25 Milliarden Euro im zweiten Nachtragshaushalt für Überbrückungsprogramme für Unternehmen, wovon noch ca zwanzig Milliarden vorhanden sind.
Unser Parlamentarismus funktioniert in der Pandemie-Bekämpfung genauso wie die Exekutive und das Rechtssystem.
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Was hat die Bewilligung eines Nachtragshaushalt mit dem nicht berücksichtigen des Parlaments bei wichtigen Entscheidungen zu tun?
Es ist Geschwätz wenn nur wenige Passagen und diese noch entstellt dargestellt werden aus einer Rede die alles auf den Punkt gebracht hat.

09:41 von Der freundliche Misanthrop

"Die Menschen, die gut durch die Krise gekommen sind, sollten dem Staat nach der Krise helfen, wieder auf die Beine zu kommen", sagte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Lothar Binding.
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Und um welche Menschen genau soll es sich laut SPD-Sprecher den Handeln?"

Kenner westdeutscher Wirtschaftspolitik wüssten z.B., dass es nach Gründung der BRD sowas gaaaanz schlimmes gab, dass sich "Lastenausgleich" nannte. War nicht von "kinderfressenden Sozen" erdacht sondern von der ansonsten verstockten Adenauer-CDU auf den Weg gebracht worden. War sowas wie eine Vermögensabgabe für die, die kaum Kriegsfolgeschäden erlitten hatten.

War ein gerechtes Instrument und allseits geschätzt.

Seriöse Umfragen ergeben immer wieder, dass große Bevölkerungsteile in Deutschland die ungerechte Vermögensverteilung als unsolidarisch empfinden, das Steuersystem kritisieren, dass Vermögenden erlaubt sich mit legalen(!) Steuertricks arm zu rechen (zero-tax als Freizeitsport) .

@Advocatus Diaboli, 09:48 Uhr - Durchstarten

Natürlich sind Kleinunternehmen, Künstler und Gastronomiebetriebe besonders hart von der Corona-Krise betroffen. dafür zeigt sich der Staat nun aber auch durchaus großzügig. Auch ohne Schließung dürften nur wenige aktuell die Umsatzzahlen aus dem November 2019 erreichen. Die Unterstützung des Staates ist aber auch richtig. Wir müssen das Corona-Virus eindämmen, um schlimmeren Schaden für die Gesundheit und die Wirtschaft zu vermeiden. Wenn wir uns die Bilder aus den Nachbarstaaten anschauen wissen wir, was noch auf uns zukommen kann. Daher meine volle Unterstützung für den Maßnahmenkatalog der Bundesregierung und der Landesregierungen. Wir brauchen ein kraftvolles Handeln und gesellschaftliche Geschlossenheit, um nun durchstarten zu können. Helfen Sie einfach mit - gemeinsam schaffen wir das!

@ 10:14 von tagesschlau2012

Erstaunlich ist, dass Sie die unterschiedlichen Aufgaben von Legislative und Exekutive nicht auseinanderhalten können.
Weniger erstaunlich ist, dass Sie die verbalen Fehltritte des A.Gauland notdürftig rechtfertigen wollen mit dem blassen Passepartous "aus dem Zusammenhang gerissen".

Am 30. Oktober 2020 um 10:14 von Adeo60

Dann wollen wir mal hoffen das alle Leute private Kontakte drastisch reduzieren. Das dürfte die Zahlen wieder sinken lassen (oder nicht so hoch steigen lassen). Die Schließung der Gastronomie hat m.E. so gut wie kein Einfluß auf die Neuinfektionen.

Am 30. Oktober 2020 um 09:55 von Advocatus Diabo...

Globalisierung findet schon seit dem 16. Jahrhundert statt.

Ohne die Globalisierung hätte es keinen Fortschritt gegeben. Klar, das die Globalisierung auch Risiken mit sich bringt, dies ist jedoch kein Grund eine neue Richtung einzuschlagen.

@sonnenbogen, 10:07 Uhr - Wir, die Bürger, sind gefordert

Deutschland hat im internationalen Ranking einen hohen Stellenwert, Schulden also - im Notfall - zu äußerst günstigen Konditionen am Kapitalmarkt aufnehmen. Die sparsame Haushaltspoiltik der vergangenen Jahre macht sich nun bezahlt. Aber eine zusätzliche Verschuldung will natürlich keiner. Die Arbeitsmarktdaten sind nicht schlecht, die Zahl der Arbeitslosen ist sogar zurückgegangen. Immerhin! Nein, im internationalen Vergleich steht unser Land noch immer in der Spitzengruppe und das soll auch so bleiben. Es kann auch so bleiben, wenn wir alle unseren Beitrag zur Virusbekämpfung leisten. "Soziale Kontakte vermeiden", heißt die Zauberformel. Nicht die Politik, WIR sind bei der Umsetzung gefordert!

GROKO macht z.T. gute Arbeit!

Kann mir schon vorstellen, daß jetzt die die schwarz gearbeitet haben nun nicht viel bekommen werden. Weil das können sie ja schlecht angeben. Tja dumm gelaufen.
Und was die Maßnahmen angehen: ich bin mit der Regierung und ihre Entscheidungen seit der Pandemie vollkommen zufrieden!

Unverständlich.

Schulen, Öffentliche Verkehrsmittel, Friseure......
Lokale müssen schließen, Sportstätten auch.
Privat werden auch Kontakte untersagt......

Logik?

Es wird sich nichts ändern, außer das sich Bevölkerungsteile auflehnen werden weil ihnen die Freiheit entzogen wird.

"Die Menschen, die gut durch

"Die Menschen, die gut durch die Krise gekommen sind, sollten dem Staat nach der Krise helfen, wieder auf die Beine zu kommen"

Verstehe ich das richtig das man die bestrafen bzw zur Kasse bitten möchte die gut gewirtschaftet haben, Rücklagen und Konzepte hatten und so die Kriese gut bewältigt haben?

@SchleswigHolsteiner: Haben Sie keine Nachrichten in den letzten Monaten verfolgt? Es gibt sie durchaus, hat keine Sekunde mit einer Suchmaschine Ihrer Wahl gebraucht um das zu recherchieren: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Nach-Restaurant-Feier-Immer...

Vielen Dank an die "schwarzen Schafe"

Diesen Lockdown haben wir all denen zu verdanken (auch einigen Gastronomen) die sich nicht an die Regeln gehalten haben und die Kontaktverfolgung unmöglich gemacht haben. Damit bewegen sich immer mehr infizierte "frei" durch die Republik und infizieren weitere Menschen anstatt in Quarantäne zu sein. Die Folge - eine "Explosion" der Infektionen. Und die Zahlen werden wohl noch bis Mitte November steigen.
Insofern war die "Notbremse" notwendig auch wenn es jetzt leider die trifft die sich an alle Regeln gehalten haben. Die Nothilfen für Gastronomen sind wichtig und richtig, aber sie werden nicht für alle reichen - wie in anderen betroffenen Branchen auch.

Also "vielen Dank" an all die Ignoranten, Leugner und Kontaktdaten-muffel - Sie haben der Republik einen "großen Dienst" erwiesen.

Es wäre schön wenn Sie in Zukunft nicht nur an sich denken sondern auch an Ihre Mitmenschen und deren Gesundheit sowie deren Arbeitsplatz.

Schilda

"Die Menschen, die gut durch die Krise gekommen sind, sollten dem Staat nach der Krise helfen, wieder auf die Beine zu kommen",

Na dann fragen Sie mal Herrn Bezos und versuchen ihm einen durchsetzbaren Steuerbescheid zuzustelllen?
Das ist billigster Populismus.
Ohne jede Wirkung.

@ 10:23 von Adeo60 - Durchstarten

Ich bin nicht Ihrer Meinung dass die Gastronomie die Umsatzzahlen vom Nov.2019 nicht erreicht hätte. Ich glaube auch nicht dass sich das Corona-Virus durch die Schließung der Gastronomie eindämmen lässt. Sie konnten erst gestern Abend im TV sehen dass der Lockdown im Berchtesgadener Land die Zahlen nicht sinken lassen - die noch strikteren Maßnahmen in Spanien u. Frankreich bringen auch nichts. Das Virus lässt sich längst nicht mehr so einfach ausrotten.
Die notwendige gesellschaftliche Geschlossenheit wird sich durch die Art wie die Regierung die aktuelle Verordnung, ohne Mitwirkung des Parlaments, im Alleingang beschlossen hat, sicher nicht erreichen lassen - das Gegenteil wird der Fall sein, die Spaltung der Gesellschaft verstärkt sich. Das können Sie auch anhand der Umfragen erkennen wonach die Polarisierung immer mehr erkennbar wird. Da hilft auch nicht die Floskel "gemeinsam schaffen wir das"

@tagesschlau2012, 10:14 Uhr

Kein anderes Parlament weltweit wird ähnlich stark in die Regierungsarbeit eingebunden als das unsrige. Schauen Sie doch noch FRA, ITA u.a. - dort werden notwendige Maßnahmen unverzüglich durch die Regierung umgesetzt. In Grundsatzfragen sollten die Parlamente nicht nur informiert werden, sondern Mitspracherecht und Entscheidungsbefugnis besitzen. Sie können aber doch nicht wegen jeder Maßnahme einen Parlamentsbeschluss herbeiführen, vor allem wenn Gefahr im Verzug ist. Wollen Sie etwa über die Flächengröße bei Geschäften parlamentarisch
beraten und abstimmen lassen...? Unser Land wäre gelähmt, wenn die Regierung in dringenden Fällen nicht rasch handeln könnte. Auch hätte ich mir gewünscht, wenn die AFD Fraktion sich zu einem gemeinsamen Kampf gegen das Virus ausdrücklich bekannt hätte. Über die Wege kann man sich im Detail streiten, wer sich aber dem Ziel verweigert, grenzt sich aus.

09:38 von Pessimist001

>>Was ist dagegen einzuwenden, wenn ein Restaurant mit großen Abstandsregeln und vorbildlicher Organisation ohne Erstellung einer Gästeliste, seine Gäste bewirtet? Die Gefahr lauert überall. Sämtliches Leben und die ganze Wirtschaft lahmlegen funktioniert doch nicht so ganz und hat zu große Nachteile.<<

Dass mit dem weiter laufen lassen hat ja auch nicht funktioniert: die Folgen haben wir grade unmittelbar vor der Tür. Die Gästelisten sind ein Witz, da müsste Passkontrolle einsetzen. Wieviel Bars wurden in Berlin, Hamburg und Köln erwischt, die sich um AHA-Regeln einen Kehricht scherten. (YouTube). Natürlich will keiner der Treiber gewesen sein: Hotels nicht, Gaststätten nicht, Sportzentren nicht, die Leute, die im Freien stehen natürlich auch nicht. Nehmen Sie lieber das Sterben älterer Leute und Risikopatienten in Kauf?

@Köbes4711

Sie mögen mit Ihrer Einschätzung Recht behalten. Aber wichtig ist doch, dass ein Ruck durch unser Land geht und jedem der Ernst der Lage bewusst wird. Panik wäre ein schlechter Ratgeber, aber die Sorglosigkeit, mit der einige noch immer unterwegs sind und sogar für diese werben, ist das falsche Signal.

@ 10:30 von G. Schmitz

"Ohne die Globalisierung hätte es keinen Fortschritt gegeben"
Im Prinzip bin ich da auch ganz bei Ihnen. Das Problem ist der in der heutigen Zeit damit verbundene Raubtierkapitalismus; d.h. dass gerade große Konzerne keine/kaum Steuern zahlen und auf Kosten der Allgemeinheit leben (Bsp. Infrastruktur wie Strassen, Schienen werden von Steuergeldern = Allgemeinheit bezahlt aber auch Konzerne wie Amazon profitieren auch davon) . Auf diese Art bleiben die Ärmeren auf der Strecke während die Reichen immer reicher werden. Dies wird früher oder später immer zu sozialen Unruhen führen.

@lh (09:33)

"Hat diese Branche und auch andere denn nie Rücklagen gebildet? Es wird nur gejammert und jeder will Geld vom Staat." Am 30. Oktober 2020 um 09:33 von lh

*

Na klasse.
Dann wird denen nicht geholfen, und dann haben wir ein Heer von Arbeitslosen zu versorgen.
Sie persönlich bauen dann vermutlich alles für alle auf, wenn die Pandemie vorbei ist.
Vielleicht sollen die alle bei Ihnen auf dem Hof arbeiten.

*

"Wenn bei uns am Hof die Ernten aufgrund des Wetters schlecht ausfallen, muß ich auch von den Rücklagen leben."

Solche schlechten Zeiten gibt es in jeder Branche und dafür hat natürlich jeder salbst Rücklagen zu bilden.

Aber jetzt bei Corona gibt es auch Hilfen für die Landwirtschaft. Also jammern Sie nicht herum, Sie würden nichts bekommen, wenn Corona Ihr Geschäft ruinieren würde.

Auch ohne Corona gibt es für Landwirte staatliche Hilfen und Subventionen.

Schwarzarbeit hat zugenommen

Aber das hat auch sein gutes, denn das steigert den Konsum.

Mehr Sorgen machen mir die galoppierenden Preise für Dienstleistungen aller Art. Und die rasant steigenden Lebensmittelpreise. Mieten sinken auch nicht, obwohl viele weniger Einkommen haben.

Wer kann, gibt den Kostendruck weiter oder versucht Kapital aus der Krise zu schlagen.

Ich wäre deshalb für eine Preiskontrolle gewesen, aber das widerspricht wieder dem Dogma des „freien Spiels der Märkte“.

Deutschland wird 2022 nicht mehr dasselbe sein, was man bis 2019 noch kannte. Man weiß ja auch nicht, wieviel Wellen kommen. Nur eins ist klar: wenn mal die 4. Welle vorüber ist, kann man sich auch das Impfen sparen ...

@ 10:14 Adeo60

"Die Regierung hat u.a. die zuständigen Ausschüsse regelmäßig über die Corona-Maßnahmen informiert"
Ja aber erst hinterher. Das Parlament wurde bisher vollkommen übergangen - insofern hat Herr Lindner vollkommen recht (als Mitglied der Opposition die auch noch übergangen wurde, hatte er auch keine Chance einen Beitrag zu leisten). Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie und da gehören solche Maßnahmen zuvor im Parlament diskutiert. Wir sind so gut durch die 1.Welle gekommen weil die BEVÖLKERUNG so vernünftig war und fast alle zusammengehalten hat - nicht so sehr die gute Arbeit der Regierung. Aber nun hat es gerade in der letzten Zeit zahlreiche, nicht mehr nachvollziehende Maßnahmen gegeben (wie jetzt die Gastronomie) welche immer mehr Widerstände in der Bevölkerung hervorrufen. Und ich fürchte dass das erst der Anfang ist.

@Advocatus, 10:43 Uhr

Die Geschlossenheit der Gesellschaft sehe ich darin, dass nach den aktuellen Umfragen 51% der Bürger mit dem bestehenden Maßnahmenkatalog einverstanden sind und 32% noch schärfere Maßnahmen befürworten. Dies spricht für eine hohe Akzeptanz der Regierungsarbeit. Die aktuell sensible Coroan-Situation hätte viele Menschen von Restaurant-Besuchen abgehalten, so jedenfalls mein Eindruck. Deshalb ist die Unterstützungsleistung der Politik sachgerecht und angemessen. Ob der Lockdown in der Gastronomie Wirkung zeigt, bleibt abzuwarten. Man darf nicht übersehen, dass alle Maßnahmen. Signalwirkung in sich tragen. Ich teile nicht Ihre Auffassung, dass die Parlamente umgangen werden, würde aber durchaus eine stärkere Einbindung begrüßen. Freilich muss jede Regierung in der Lage sein, in Notsituationen rasch zu handeln. Man kann nicht jede Maßnahme langwierig durch die Parlamente boxen. Eine solche Lähmung des Regierungshandelns kann "tödlich" sein.

Rücklagen

Es hat Ihnen aber mit Sicherheit niemand verboten, Ihre Ernte einzubringen, Ihr Vieh zu füttern, Ihre Äcker zu bestellen bzw. sich um die Arbeit, die in Ihrem Betrieb/Hof anfällt, zu kümmern. Gerade Sie , der ja wohl in der Agrarbranche tätig ist, beklagt finanzielle Staatshilfen. Sie leben doch seit xxJahren von EU-Subventionen !

Am 30. Oktober 2020 um 10:47 von Adeo60

Ich denke mal das nahezu alle sich der Lage bewusst sind. Genau wie die Bürger in Frankreich, Niederlande usw. Die Zahlen steigen trotzdem. Sicher wird es helfen wenn wir Kontakte reduzieren. Aber wie viele Leute müssen zur Arbeit, mit Bus und Bahn. Die Lebensmittelversorgung muß funktionieren. Auch bei einem harten Lockdown sind noch genug Leute unterwegs um die Versorgung zu gewährleisten.

Trotzallem macht es natürich was aus, wenn wir nun auf alle nicht erforderliche Kontakte verzichten. Nur ob das reicht. Evtl. hangeln wr uns von einem lockdown in den nächsten, und das vielleicht jahrelang.

Risiko für Alle

Ich schließe mich Ihnen voll an. Insbesondere wird die Landwirtschaft stark subventioniert. Ich bin Steuerberaterin, also habe ein wenig Kenntnis davon, wie schwer es sein kann, Rücklagen zu bilden. Aber was ich nicht verstehe ist, dass wenn Corona allen Menschen Solidarität abverlangt in Bezug auf persönliche Einschränkungen und finanzielle Risiken, die eben sehr unterschiedlich sein können, warum es dann so schwer fällt, auch Solidarität im Finanziellen zu zeigen und nicht dann zu sagen, das ist jetzt aber Dein eigenes Problem. Ich bin für einen Lastenausgleich alle Bürger, gemessen an den Einnahmen ab einem bestimmten Betrag. Ich bin dazu bereit, das wäre gelebte Solidarität in allen Bereichen und würde verhindern, dass sich diejenigen ohne wirtschaftliches Risiko - manchmal auch so ungerechtfertigt erhaben - über die Sorgen und Nöte anderer Menschen stellen.

@Klauserich

"Vielen Dank an die "schwarzen Schafe" Diesen Lockdown haben wir all denen zu verdanken (auch einigen Gastronomen) die sich nicht an die Regeln gehalten haben und die Kontaktverfolgung unmöglich gemacht haben." Am 30. Oktober 2020 um 10:43 von Klauserich

*

Also alle, die krank geworden sind? Denn wenn sie Abstand gehalten hätten...

Nein, Corona hat sich ausgebreitet anscheinend begünstigt durch das Herbstwetter und die üblichen Atemwegserkrankungen, die hier für diese Jahreszeit normal sind.

Das müssen wir hinnehmen ohne gleich jemanden "höher zu hängen", weil uns danach ist. Wir hätten den Lockdown nicht verhindern können.

*

Jetzt geht es darum, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Denn auch Ärzte und Krankenschwestern werden krank werden und für eine Zeit ausfallen und dann haben wir den Salat und jeder darf seine ärztliche Kenntnisse an sich selbst ausprobieren.

@ 10:45 von Adeo60

"Kein anderes Parlament weltweit wird ähnlich stark in die Regierungsarbeit eingebunden als das unsrige... FRA, ITA u.a. - dort werden notwendige Maßnahmen unverzüglich durch die Regierung umgesetzt"
Was Frankreich betrifft so hat dort gem der Verfassung der Präsident viel mehr Machtbefugnisse als in Deutschland (aufgrund unserer Vergangenheit hat sich aber D aus gutem Grund für eine parlamentarische Demokratie entschieden).
Und das Parlament ließe sich auch in D schnell zusammenrufen - wenn man denn wollte.

Gedrängel ?

Ich weiss ja nicht, wo Sie leben und wo Sie so hingehen aber in der Gastronomie, die ich zwischenzeitlich besucht habe, ging es vorbildlich zu. Da war nix mit Geschubse, Gedrängel usw. und ich lebe weissgott nicht dörflich. Ich weiss aber nicht, wie es sich in Berliner Proll-Kneipen verhält, weil ich nie in solche Lokale gehe. Und in Berlin schon garnicht.

Wirklich?

"Dann wollen wir mal hoffen das alle Leute private Kontakte drastisch reduzieren. Das dürfte die Zahlen wieder sinken lassen (oder nicht so hoch steigen lassen). Die Schließung der Gastronomie hat m.E. so gut wie kein Einfluß auf die Neuinfektionen.

Na, private Kontakte sollten auch bei Geburtstagsfeiern und Beerdigungen eingehalten werden. Sorry, ich kann Ihnen schon jetzt sagen das diese Verordnung mit zwei Haushalten, unsinnig ist. So nimmt man die Bevölkerung nicht mit, beschränkt es auf die Personenanzahl ... Aber falls eine neunzigjährige Ihren Mann beerdigen muss, waere es "erforderlich" das auch Ihre beiden Kinder und die Enkel, und gegebenenfalls die Brüder teilnehmen. Alternativ, UvdLeyen stirbt (ich wünsche Ihr ein langes Leben), dann darf nur Ihr Mann und 1 Kind (von sieben teilnehmen) ...wirklich, wollen Sie Hunderschaften auf die Friedhöfe zur Kontrolle schicken?

@um 10:43 von Klauserich

Sie können ihre Anschuldigungen weder beweisen, belegen oder sonstiges. Somit handelt es sich schlicht um Verleumdnung, Unterstellung undFalschanschuldigungen.

Mit so etwas macht man sich unglaubwürdig.

@09:21 von andererseits

Wer schon morgens zu einer ts-Meldung über Finanz- u. Wirtschaftsfragen sich einen thematisch unmotivierten Schlenker zur AfD-Kritik nicht verkneifen kann, der hat vermutlich entweder schlecht geschlafen, oder eine dysfunktionale Nachrichtenwahrnehmung.
_
Und nein - ich bin kein AfD-Anhänger, halte aber viel von sachlichen und politisch fairen Diskussionen. Und zum Sachthema: Ja, ich nehme den Ministern Altmaier und Scholz ihren guten Willen zur Hilfeleistung für wirtschaftliche Corona-Opfer ab ... vermisse jedoch den generellen Mut zur Wahrheit und Offenheit... denn die heute angehäuften Schulden (egal ob im Haushalt bereits eingepreist) müssen bezahlt werden. Dazu aber fehlen - jedenfalls öffentlich - politische Planungsprojektionen.

@10:43 von Advocatus Diabo...

"...dass der Lockdown im Berchtesgadener Land die Zahlen nicht sinken lassen - die noch strikteren Maßnahmen in Spanien u. Frankreich bringen auch nichts."

Im Gegensatz dazu haben anscheinend die sehr strikten Lockdows in Irland oder Israel durchaus dazu geführt, dass die Zahlen sinken bzw. gesunken sind. Aber tatsächlich ist mir auch nicht klar, welche der vielen Maßnahmen am Ende den Erfolg bringt. Anscheinend aber nicht, alle paar Tage irgendeine neun Placebomaßnahme zu verkünden, wie Masken im Freien in bestimmten Straßenabschnitten oder die Sperrstunde um 1h nach vorne zu verlagern.

Ich bin auch gespannt, ob die Taktik, die Freizeit anzuhalten, aber die Arbeitswelt samt ÖPNV weiter laufen zu lassen, den erwünschten Erfolg hat. Wenn man angeblich nicht weiß, wo die meisten Ansteckungen passieren, dann weiß man auch nicht, ob es im privaten Kreis war.

Mitwirkung des Parlaments? Dann beschließt halt die Groko-Mehrheit die Maßnahmen. Es bleiben die selben.

Ökonomie über das Leben stellen?

Klar es sind harte Zeiten für viele Berufssparten und nicht jeder wird dies wirtschaftlich überleben aber mir stellt sich die Frage ob man die wirtschaftlichen Interessen über das menschliche Leben stellen darf...ich meine NEIN.

Problem ist doch das es einen Flickenteppich an Verordnungen gab und immer noch gibt.
Sehr suspekt finde ich, dass Schulen und Kitas geöffnet bleiben sollen obwohl man weiß das von dort immer schon Spreader kamen und kommen die das Virus in die Familien und somit auch in die Arbeit, den Freudeskreis und auf die Arbeit tragen.
In der Gastronomie sollte man stark differenzieren, denn bei Restaurants kann man wohl Ausnahmen zulassen wohingegen in reinen Kneipen und Bars, Clubs etc. dies schon schwieriger ist.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass es doch klar war das dieses Virus sich noch lange halten wird und ein Impfstoff ist noch in weiter Ferne zumal das Virus ja wohl auch mutiert und es damit noch schwieriger wird.

Bleiben Sie gesund !

@ 10:55 von Adeo60

In unserer Region ist gerade im Herbst Hochsaison für Restaurant-Besuche (Wildzeit, Schlachtplatte..) Und wenn ich sehe wie gut unsere Restaurants (noch) besucht sind (und mich in meinem Bekanntenkreis umhöre) dann weiss ich nicht wie sie darauf kommen, dass die Leute im November nicht mehr ins Restaurant gehen hätten sollen.
Ich glaube auch nicht dass der Lockdown irgendeine Wirkung zeigt (sehen Sie sich die aktuellen Zahlen im Berchtesgadener Land an die schon länger Lockdown haben). Es wird alles ins private verlegt.
Und wenn man gewollt hätte, hätte man das Parlament innerhalb 24 Std. einberufen können - das hätte die Akzeptanz in der Bevölkerung sicherlich verbessert. Ich sehe jetzt eine Mehrheit der Bevölkerung die gegen die Schließung der Gastronomie ist. Das schadet auch der Regierung (vor allem wenn die Gerichte demnächst das Verbot wieder kippen sollten)

@Advocatus Diabo... 10:23 Corona kann man nicht ausknipsen

Sie haben offensichtlich noch nicht begriffen dass die Maßnahmen zur Eindämmung nicht sofort wirken (können) da sich Infektionsketten nicht eben "in Luft auflösen" weil z.B. Restaurants schließen oder andere Maßnahmen in Kraft treten - das kümmert das Virus wirklich nicht.

Die Zahlen gehen immer erst dann runter wenn die Infektionsrate <1 wird. Und dazu muss man eben die Neuansteckung von weiteren Menschen unterbinden - und das wiederum dauert mindestens 2 Wochen, weil dann die aktuell infizierten nicht mehr ansteckend sind.

Es ist also nicht so: Schalter umlegen und Corona ist AUS

Die Regel heißt: "unnötige Kontakte vermeiden und wo gefordert auch die richtigen Kontaktdaten angeben!" Abstand (wo immer möglich), Hygiene und Mund-Nasenschutz selbstverständlich eingeschlossen.

Den Lockdown...

...gibt es, weil die Feierwut, gerade in dt. Großstädten (vor allem im über-liberalen Berlin) nicht eingedämmt wurde und die Politik in den letzten sechs Monaten kein Konzept für den Herbst / Winter entwickelt hat. Man hatte Zeit genug sich konzeptionell vorzubereiten. Man hat es unterlassen und verkauft uns den jetzigen Aktionismus als "alternativlos" , bestraft aber vor allem die Falschen. Merkel, Spahn und die Länderchefs haben für die Zeit nach dem 30.11. wieder kein Konzept und keine Strategie. SIE versagen in dieser Krise tatsächlich, nicht die Gastronomen, Solokünstler oder Hotelbetreiber. Das sieht mittlerweile jeder und selbst die Berliner Fraktionen beklagen diese zur Schau gestellte "Planlosigkeit" mittlerweile. Die Gerichte werden vieles wieder kippen, GUT SO !!!

Schaut Euch Israel an

Die hatten jetzt wochenlang einen richtigen Shutdown. Die Zahlen der Infektionen sind stark gesunken, dafür die Arbeitslosenzahlen gestiegen.

Allerdings war dort mehr oder weniger alles lahm gelegt, Arbeit, Gottesdienst, Party....

Nettes Experiment. Denn auch dort hat das mit der "Eigenverantwortung" nicht durchgängig funktioniert. Weder bei der strenggläubigen Orthodoxen noch bei den säkularen Partypeople. Irgendwer meint immer, für ihn gelten Regeln nicht und die sind tatsächlich nur mit Zwang zu bekehren.

Und jetzt wird man sehen, wie schnell die Zahlen wieder steigen. Daran, dass die Menschen an dem Beispiel gesehen haben, wie viel vernünftiges Verhalten bringen kann, glaube ich nicht.

Das klappt bei uns nicht und vermutlich in Israel auch nicht.

Bin gerade gespannt, wie es in Irland läuft...

@ 11:14 von BB8

".. aber mir stellt sich die Frage ob man die wirtschaftlichen Interessen über das menschliche Leben stellen darf...ich meine NEIN"
Die Frage ist allerdings wie man den Schutz durchführt und hier scheinen mir die Vorschläge der Ärzteschaft und der Herren Streek und Schmidt-Chanasit vernünftiger als das was die Bundesregierung versucht. Tatsache ist dass die Risikogruppen und Ältere geschützt werden müssen. Aber dies könnte ua auch durch die Herausgabe von FFP-2-Masken sowie von festen Einkaufszeiten für Risikogruppen erreicht werden. Fährt man jedoch die Wirtschaft runter und lässt Massenarbeitslosigkeit entstehen ist niemandem gedient; auch nicht den Älteren. Wenn keine Löhne mehr erwirtschaftet werden, gibt es bald auch keine Rente mehr; von den daraus politischen Verwerfungen erst gar nicht zu reden. Und ja: das Virus wird sich so lange halten wie Grippe - wobei Mutationen auch eine Chance sein können das es weniger gefährlich werden könnte.

ich war gerade

Kaffee trinken in meinem Cafe auf dem Marktplatz. Das drittletzte Mal, vermutlich fürs ganze Rest Jahr.

Die vorherrschende Meinung, auch bei den Passanten (man kennt sich halt, im Gegensatz zu Großstadt) bezüglich der bevorstehenden Schließung der Gastronomie: Resignation bez. Sinnlosigkeit, Sarkasmus, lächerlich finden der Massnahmen. Kein einziger der ca. 20 Personen, die da rum liefen, fand die Massnahmen angemessen oder verhältnismäßig. Kein einziger, wohlgemerkt. Inzwischen sehe ich diese Menschen als Abbild der Gesellschaft. Wie Umfragen zustande kommen, dass 50 % die Massnahmen angemessen finden, und weitere 15 % noch zu lasch, das kann ich aus meinem weitläufigen Bekanntenkreis nicht nachvollziehen.

Bin mal gespannt, wie das verspochene Sahnelutschbonbon 75 % Umsatz-Erstattung in Wirklichkeit am Schluss aussieht. Bezüglich der Beurteilung der Massnahmen insgesamt wirkt es jedenfalls nicht, wie ich auch eben in der "kleinen Runde" erfahren durfte.

@advokatus diaboli, 11: 14

Es geht ja um den Vergleich zum November 2019 und eine adäquate Entschädigung der Restaurant-Betreiber. Schlachtplanes und Wildgerichte gab es vor einem Jahr auch, aber kein Corona, das nun doch manchen Kunden dazu veranlasst, Restaurantbesuche zumindest einzuschränken. So jedenfalls mein Eindruck. Ob die Schließungen verhältnismäßig und damit rechtswirksam sind, muss man abwarten. Ich persönlich hätte für eine moderatere Lösung plädiert (Schließung ab 19:00). Die Befristungsabrede dürfte indes hilfreich sein.

Sonderweg

USA - Kein Lockdown. Trump hat es auch schon vorher angekündigt, dass kein zweites Lockdown geben wird.
Russland - Kein Lockdown. Einige Maßnahmen wird es schon geben aber kein Lockdown.
China - Kein Lockdown. In China gilt die Pandemie schon als besiegt. Es wurde schon gefeiert.

Alle großen Wirtschaften dürfen Deutschland links überholen. Wir gehen wieder mal einen Sonderweg und machen dicht. Altmaier hatte schon bei der ersten Welle gesagt - es wird keinen einzigen Arbeitslosen geben. Da bin ich mal gespannt wie das ausgeht.

@advokatus diaboli, 11: 14

Es geht ja um den Vergleich zum November 2019 und eine adäquate Entschädigung der Restaurant-Betreiber. Schlachtplanes und Wildgerichte gab es vor einem Jahr auch, aber kein Corona, das nun doch manchen Kunden dazu veranlasst, Restaurantbesuche zumindest einzuschränken. So jedenfalls mein Eindruck. Ob die Schließungen verhältnismäßig und damit rechtswirksam sind, muss man abwarten. Ich persönlich hätte für eine moderatere Lösung plädiert (Schließung ab 19:00). Die Befristungsabrede dürfte indes hilfreich sein.

Zu teuer

Das hätten wir billiger haben können:

Weniger Kontakte = Weniger Infektionen

Abstand einhalten = Weniger Infektionen

Weniger Infektionen = Weniger Maßnahmen

09:56, wenigfahrer

>>Verstehen muss man das alles nicht, und bei den Schließungen für einen Monat wird es nicht bleiben, was haben die Kneipen die ganze Jahre gemacht, keine Rücklagen bei den Preisen für ein Bier oder Wasser ?.<<

Gut, daß Sie nicht Gastwirt geworden sind. Sie wären längst pleite. Ich arbeite in der Gastronomie. Zwar nicht hinterm, sondern vor dem Tresen. Ich habe in meinem fünfundvierzigjährigen Berufsleben sehr viele Kneipen kennengelernt und viele Wirte, die entweder bankrott gingen oder das Handtuch warfen, bevor sie Lebensversicherung und sonstiges Privatvermögen für die Konkursmasse verschleudern mussten. Einen Gastwirt, der reich geworden ist, kenne ich nicht. Wohl aber einige, die mit größter Sparsamkeit und vielen, vielen Stunden Arbeit einigermaßen über die Runden kommen.

Es müsste auch Ihnen aufgefallen sein, daß gerade auf dem Lande die Kneipen und Gasthöfe weg sind. In meinem Wohnort, 7.000 Einwohner, gibt es keine einzige mehr. Vor 50 Jahren waren es mehr als zehn.

rer Truman Welt

Es bedarf gar keiner führenden Ökonomen, um sich zu erschließen, daß weder die 75% Umsatz-Ersatz bei den Margen in der Gastronomie und Hotellerie überhaupt keine auskömmliche Hilfe sein können. Sie sind etwas anstatt nichts, das ist wahr. Ferner sind 10 Milliarden in einer Wirtschaft von 4 Billionen €, in der kräftig auswärts übernachtet und gegessen wird für einen Monat etwas sehr wenig.
"Geld" spielt keine Rolle, sagt Scholz, wir haben'ns da. Klar, Schulden spielen überhaupt keine Rolle. Wir belasten ja nur die Zukunft, was soll's! Nach uns halt was auch immer!
Einschub: der Verschuldungsgrad, der immer als Maßstab auch für die neuen Schulden herangezogen wird , hat eigentlich welche Bezugsgrösse ? Das BIP! Ja schon, aber von welchem Jahr? Da wir gesagt, okay der steigt von 60% auf 75%, vielleicht 80% .
Ich wette, mit den bereits beschlossenen Schulden für 2021 - die beiweitem nicht ausreichen werden! Wunschdenken! - wird der Verschuldungsgrad bezogen auf das BIP ca. 100% sein.

@körbes4711, 10:59

Wir werden wohl mit dem Virus vorerst leben und uns daher auch an die so wichtigen AHAL-Regeln gewöhnen müssen. Früher haben wir, mich eingeschlossen, Asiaten belächelt, wenn sie Masken tragend bei uns unterwegs waren. Heute wissen wir, dass diese Menschen durchaus vorausschauend gehandelt haben. Auch wir müssen dies lernen.

Einen drauf setzen

Wir können der Sache bestimmt noch einen draufsetzen, in dem wir die Corona-Maßnahmen wieder halbherzig befolgen.
Dann haben wir Mitte November 50.000 Fälle pro Tag, die Intensivmedizin geht dann auf Triage und zu Weihnachten liegt die Wirtschaft am Boden.
Ich schlage vor, besser mal zwei Wochen gemütlich zu Hause bleiben und puzzeln.
Ich hoffe, es hat jetzt auch der Letzte begriffen.

Und nicht vergessen, sonst kommt eine dritte Welle. Logisch.

@ 11:17 von Klauserich

"dass die Maßnahmen zur Eindämmung nicht sofort wirken (können)"
Der Lockdown im Berchtesgadener Land ist nicht erst seit gestern (siehe TV-Sendung "Kontraste" gestern Abend).
Und die Schließung der Restaurants wird genauso wenig zu einer Absenkung der Zahlen führen wie Sperrstunden. Sondern nur, wie Sie richtig sagen, die Einhaltung der AHA-Regeln - vor allem der immer wieder vernachlässigte Abstand

@ 10:55 von Advocatus Diabo...

Die Behauptung, dass das Parlament "bisher vollkommen übergangen" wurde, ist schlicht und erwiesenermaßen falsch: Bundesregierung wie auch Landesregierungen arbeiten auf der parlamentarisch beschlossenen gesetzlichen Grundlage, sie sind sogar zum exekutiven Handeln verpflichtet. Es ist daher unsinnig zu behaupten, dass jeder Schritt der Exekutive durch die die Legislative eigens genehmigt werden müsste: Regierungen handeln auf der Grundlage der parlamentarisch verabschiedeten Gesetze - und übrigens irrt da auch Hr. Lindner: Natürlich diskutiert man in den Parlamenten auch nachträglich über Regierungshandeln. Sollte er aus eigener Erfahrung wissen - ich meine seine Erfahrung als Parlamentarier; Regierungsverantwortung wollte er ja nicht übernehmen.

frei nach Merz

Wenn der Wirtschaftsminister das Geld für die Coronaausgaben nicht bei denen holen will die es haben - wo dann? Etwa frei nach Friedrich Merz bei der Überprüfung der Sozialausgaben und deren Kürzungen? Deshalb Wähler der BW, besonders die Rentner, überlegt wem ihr eure Stimme gebt! Eine Anmerkung zu den Coronaeinschränkungen - wird die Klientel der Gastronomie durch deren Schließung nicht in den unkontrollierbaren privaten Bereich abgedrängt?

10.000.000.000 € reichen hinten u. vorne nicht

Wieso hält sich der gelernte Verwalter u. Verwalter der deutschen Wirtschaftspolitik, der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, so perfekt mit seinen Auftritten im Hintergrund ? Das fällt schon über die ges. Corona-Zeit hinweg auf.

Die Wirtschaft wird in Teilen zusammen brechen, und zwar da, wo die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonstigen Verantwortlichen meinen, diese Bereiche seien nicht systemrelevant. Die da offensichtlich sind:
Restaurant-, Kneipen-, Hotel-, Künstler-, Veranstaltungs-, Messe-, u. Reisegewerbe, wie in Folge auch der Einzelhandel in den Städten u. Zentren. Hier wird es jede Menge an Pleiten geben, und damit Arbeitslosigkeit und weiter ansteigende Armut.

Gerade was die zu erwartende Arbeitslosigkeit u. ansteigende Armut angeht, ist im hiesigen Artikel nix von zu lesen.
Wieso wohl ?

@ Orfee, 11:29

Sie wollen uns aber bitte nicht das Trumpsche Modell seines Anti-Corona-Krisenmanagements als Empfehlung anbieten. Auch Russland und China würde ich nicht als Empfehlung ansehen wollen. Kanzlerin Merkel hat es doch gestern klar zum Ausdruck gebracht. Als Demokratie müssen wir es schaffen, das Virus mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Wenn wir uns alle an die Grundregeln halten, schaffen wir das auch.

@ 11:28 von chris 189

Es könnte zwei Gründe dafür geben, dass Sie in Ihrem weitläufigen Bekanntenkreis die Umfrageergebnisse nicht nachvollziehen können.
Soziologisch betrachtet gehören Sie vielleicht zu einem Milieu, in dem tatsächlich die Akzeptanz anders verteilt ist.
Sozialpsychologisch betrachtet könnte es sein, dass man Ihnen nicht so gerne eine abweichende Meinung präsentiert, weil Sie sie nicht so gut akzeptieren könnten - und dann schweigt man lieber oder sagt etwas anderes.
Nur mal so als Gedankenanstoß.

@chris 189 11:28 Uhr: Umfrageparadox

Ich frage mich das auch: jeder den man trifft hält die Maßnahmen für sinnlos oder unsinnig. Andererseits ist eine fast absolute Mehrheit (oder große relative) Mehrheit der Deutschen für den „Freizeit Lockdown“ - laut Umfragen.

Ich glaube das könnte an der Fragestellung der Interviewer liegen, Beispiel:

„sind Sie für eine Bekämpfung des Virus durch staatliche Maßnahmen?“ Antwort: „JA !“

„Sind Sie dafür das ab 02.11. Restaurants schließen müssen und private Treffen untersagt sind, Schulen aber offen bleiben?“ Antwort: „NEIN!“

11:08 von sonnenbogen

«Na, private Kontakte sollten auch bei Geburtstagsfeiern und Beerdigungen eingehalten werden. Sorry, ich kann Ihnen schon jetzt sagen das diese Verordnung mit zwei Haushalten, unsinnig ist. So nimmt man die Bevölkerung nicht mit, beschränkt es auf die Personenanzahl.»

Schon ein ganz einfaches Rechenmodell zeigt die Wirkung, die Kontaktbeschränkungen haben können. Es seien 3 Szenarien von Zusammenkunft. 3 Parties … ohne Alkohol zu viel … und ohne vermehrtes Umarmen:

Szenario 1: Es sind 100 Leute in 1 Raum anwesend.
Mathematisch 100 x 99 Übertragungswege für Corona = 9.900.

Szenario 2: Man teilt die Leute in 2 Gruppen à je 50 in 2 Räumen.
Mathematisch 50 x 49 Kontakte pro Raum = 2.450. In Addition 2.450 + 2.450 = 4.900 in beiden Räumen zusammen. Reduktion um ± 50,5% zu Szenario 1.

Senario 3: 4 Räume à je 25 Personen. 25 x 24 = 600 Kontakte pro Raum. Zusammen 4 x 600 = 2.400. Reduktion um ± 75,8% zu Szenario 1.

So kann man es für jede andere Teilung in (x) Räume auch berechnen.

"Unverständlich"

@Emil67

Die Schließung von Schulen, ÖPNV, Betriebsschließungen ala Webasto, Ausgangssperre usw.
ist die NÄCHSTE ESKALTIONSSTUFE.

Es hängt auch davon ab, wie Sie sich verhalten, ob wir dahin kommen.
Statt also weiter dem Virus in die Hände zu spielen, sollten Sie mithelfen, daß es nicht noch VIEL schlimmer wird.
Wir können auch locker 100.000 Fälle pro Tag haben.
Auf dem Schachbrett sind wir da nur zwei Felder von weg: heute 20.000, nächste Woche 40.000, Mitte November 80.000 und
noch vor Dezember 160.000 Fälle pro Tag.
Exponentielles Wachstum, exponentieller Schaden.

Folgen Sie Frau Merkel!

@ 11:29 von Adeo60

Weder aus meinem Bekanntenkreis noch aus diversen Nachrichtenartikeln sehe ich eine Zustimmung für die Schließung der Gastronomie in der Bevölkerung. Eine Schließung ab 19 Uhr ist so eine typische Politposse (als wenn das Virus nachaktiv wäre). Ich hoffe auf ein Einschreiten der Gerichte mit einem anschließend langfristig sinnvollem Konzept der Regierung das nicht nur 1 Monat überdauern soll. Vielleicht wäre dann das Parlament der geeignete Rahmen für eine konstruktive Diskussion?!

11:28, chris 189

>> Wie Umfragen zustande kommen, dass 50 % die Massnahmen angemessen finden, und weitere 15 % noch zu lasch, das kann ich aus meinem weitläufigen Bekanntenkreis nicht nachvollziehen.<<

Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Zahlen haben.

Meine stammen hier her:
https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-2371.html

Das war vor drei Tagen, und da steht:

"51 Prozent beurteilten die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Pandemie demnach als ausreichend - acht Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn. Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen nicht weit genug. 15 Prozent halten sie für zu weitgehend."

Ihr Bekanntenkreis, so weitläufig er auch sein mag, scheint doch relativ einheitlich zu sein, was die in ihm vorherrschenden Meinungen betrifft.

Wie die Umfrage zustande kommt, das finden Sie ebenfalls im verlinkten Artikel, und zwar ganz unten.

@ Schleswig-Holsteiner 11:39

..."Melbourne: 1200 Arbeitslose...pro Tag nach mehrmonatigem Lockdown..."

Wenn man bei uns die Kurzarbeiter anteilig in die Statistik aufnehmen würde, und wenn man nicht die Insolvenzverschleppung gesetzlich erlaubt hätte, sähe die Sache bei uns auch anders aus.

@10:14 von Adeo60

"... Die Regierung leistet gute Arbeit, wie ja auch die 1. welle gezeigt hat ..."

Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonstigen Verantwortlichen zeigen sich in voller Arbeit, wenn es darum geht, Corona mit rechtstheoretischen verwaltungsrechtlichen Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohungen zu bekämpfen.

Von der Praxis (z.B. Investitionen) der Bekämpfung gg. Corona ist weit u. breit nix zu sehen.

Als zentraler Investitionspunkt zeigt sich der - der systemrelevante - ÖPNV in D. als Super-Corona-Top-Hotspot.
Hier gibt es kein Hygienekonzept, wie es die v.g. Verantwortlichen z.B. vom Hotel- u. Gaststättengewerbe verlangten, - u. wie es von den Unternehmen auch umgesetzt wurde - . Wie bekannt dürfen diese - offensichtlich nicht systemrelevanten - Unternehmen jetzt zu machen, weil die v.g. Verantwortlichen meinen, hier sei u.a. der Super-Corona-Top-Hotspot in D. zu suchen.

Offensichtlich sind die v.g. Verantwortlichen Bekämpfer-Theoretiker.

um 11:14 von Advocatus Diabo...

>>....Ich sehe jetzt eine Mehrheit der Bevölkerung die gegen die Schließung der Gastronomie ist. Das schadet auch der Regierung (vor allem wenn die Gerichte demnächst das Verbot wieder kippen sollten)<<

Bevor jetzt wieder der Kaffeesatz zur Meinungsbildung beiträgt, sollten Sie mal die Quelle benennen, aus der heraus Sie diese Schlussfolgerung ziehen.

@ 11:39 von der.andere

"wird die Klientel der Gastronomie durch deren Schließung nicht in den unkontrollierbaren privaten Bereich abgedrängt?"
Das steht zu erwarten. Aber dafür scheint es auch eine Lösung zu geben. Nach Mitteilung des britischen Guardian (gestern nachmittag) hat die Stadt Essen auf ihrer Website ein Formular auf dem illegale Zusammenkünfte bei der Stadtverwaltung angezeigt werden können (incl. Hochladen von Fotos). Wie ich den Guardian kenne dürfte es sich leider um keine Zeitungs-Ente handeln.

@11:43 von Adeo60

"... Als Demokratie müssen wir es schaffen, das Virus mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Wenn wir uns alle an die Grundregeln halten, schaffen wir das auch ..."

Nee, schaffen wir so nicht. Wir schaffen das die ganze Zeit schon nicht. Einfach nur AHA-Regeln ausgeben, und das Volk soll ALLES zu 100% umsetzen (geht schon von der Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht) Grund:
Es ist eine reine theoretische Bekämpfung von Corona, und sonst nix.

Was fehlt sind praktische Umsetzungen von Investitionen auf breiter Front. Hier ist aber nix zu sehen.

11:29, Orfee

>>Sonderweg
USA - Kein Lockdown. Trump hat es auch schon vorher angekündigt, dass kein zweites Lockdown geben wird.
Russland - Kein Lockdown. Einige Maßnahmen wird es schon geben aber kein Lockdown.
China - Kein Lockdown. In China gilt die Pandemie schon als besiegt. Es wurde schon gefeiert.<<

Es wurde also schon gefeiert. Und Trump hat gesagt. Russland sowieso.

Alles Hochburgen der Glaubwürdigkeit.

Aber wenn Sie jetzt einfach mal Ihren Blick auf unsere direkten Nachbarländer, einfach mal für den Anfang, richten würden, dann bräche Ihre These vom deutschen Sonderweg relativ rasch krachend zusammen.

>>Alle großen Wirtschaften dürfen Deutschland links überholen. Wir gehen wieder mal einen Sonderweg und machen dicht. Altmaier hatte schon bei der ersten Welle gesagt - es wird keinen einzigen Arbeitslosen geben. Da bin ich mal gespannt wie das ausgeht.<<

Was hat Peter Altmaier genau gesagt?

Ganz gewiss nicht das, was Sie ihm unterstellen. Es ergibt schon sprachlich keinen Sinn.

@10:23 von Adeo60

"... Wir müssen das Corona-Virus eindämmen, um schlimmeren Schaden für die Gesundheit und die Wirtschaft zu vermeiden ..."

Und wieso ist im - systemrelevanten Bereich - des ÖPNV in D. (Bus/Tram) kein Hygienekonzept wie z.B. im Hotel- u. Gaststättengewerbe eingeführt worden.

Wie längst seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, bekannt ist, ist der ÖPNV in D. Super-Corona-Top-Hotspot u. Super-Corona-Top-Hot-Infektionsgebiet in ges. D.
Hier gelten als Schutz nur selbst gebastelte Atemschutzmasken. Das reicht hinten u. vorne nicht ...

@11:55 Advocatus Diaboli0815 Nachtrag / 11:39 von der.andere

Tatsache ist dass die Stadt Essen tatsächlich ein Formular zur Anzeige von Corona-Verstössen auf ihrer Website hat:
https://www.essen.de/formular/ordnungsamt/coronaschutzverordnung__melden...
Ich dachte immer wir hätten diese dunklen Zeiten hinter uns gelassen; aber es scheint leider nicht so zu sein.
Was das Hochladen von Bildmaterialien betrifft bin ich mal auf die juristischen Konsequenzen gespannt

@ 11:38 von HalloErstmal2

"Ich schlage vor, besser mal zwei Wochen gemütlich zu Hause bleiben und puzzeln"
Gute Idee, meine Frau ist Krankenschwestern. Endlich können wir mal in aller Ruhe und ohne Arbeit 2 Wochen miteinander puzzeln. Fährt noch jemand den Müll weg?

@ 11:49 Fathaland Slim

Meine Zahlen kamen aus dem Gedächtnis, aber da hatte ich offensichtlich einen Zahlendreher. Aber die wirklichen Zahlen bestätigen nur das, was ich sagte.

Wie an anderer Stelle (Möbius 11:44) dargestellt wurde, liegt es wohl an der Fragestellung. Die wurde in dem verlinkten Artikel aber leider nicht erläutert.

Jeder, der eine Statistik bestellt, bekommt das Ergebnis, was er auch bezahlt.

@Advokatus Diaboli, 11:49 Uhr

Die Idee einer Schließung ab 19:00 Uhr war eine Idee von mir - und ich bin kein Politiker. Das Virus ist sicherlich nicht nachtaktiv, dürfte sich in kühleren Nächten vielleicht aber wohler fühlen... Vor allem rückt man zu späterer Stunde oft doch näher zusammen. Aber machen wir daraus bitte keinen Glaubenskrieg. Es ist richtig und wichtig, dass es Gerichte gibt, die über solche Fälle entscheiden. Die Befristung von Maßnahmen, insbesondere mit hohem einschneidenden Charakter, halte ich vor allem auch mit Blick auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, für zwingend geboten. Auch Parlamentsbeschlüsse können im nur unter dem Eindruck der aktuellen Situation gefasst werden. Die ständig wechselnden Infektionszahlen erfordern deshalb zwangsläufig ein flexibles Handeln. Was gestern unverhältnismäßig war, kann morgen schon als verhältnismäßig bewertet werden. Danke für die sachliche Auseinandersetzung. Ich würde mir wünschen, dass generell auf diesem Niveau diskutiert würde. Bleiben Sie gesund

@ 11:44 von andererseits

"@11:28 Chris 189
Komisch, ist aber in meinem Bekanntenkreis sehr ähnlich wie bei Chris. Vielleicht sollten Sie Ihren Kommentar nochmal genauer lesen und ebenfalls nochmal nachdenken - nur mal so als Gedankenanstoß

11:29 von Orfee

USA neuer Höchststand an bestätigten Neuinfektionen
Russland s.o.
China hat es wie geschafft?
Kompletter Lockdown der betroffenen Gebiete
Also, was wollen Sie mir damit sagen?

@ 12:07 von Adeo60

"Danke für die sachliche Auseinandersetzung. Ich würde mir wünschen, dass generell auf diesem Niveau diskutiert würde"
Dem kann ich voll und ganz zustimmen - und ich wünsche Ihnen und allen hier im Forum Gesundheit!

@0_Panik, 11:58 Uhr

Das Virus wird bekanntlich (durch Areosole) von Mensch zu Mensch übertragen. Deshalb wurden Abstandsregeln kommuniziert als das wichtigste Instrument, um Infektionsketten abzubrechen. Ergänzend dazu dann noch Mundschutz, Hygieneregeln und das regelmäßige Lüften. Eigentlich können Sie dieses Regelwerk auf fast alle Situationen des Alltags herunterbrechen. Selbst bei Feierlichkeiten würde dies einen ordentlichen Schutz bieten, wenngleich man dort natürlich zwangsläufig Gespräche führt und enger zusammensteht. Kurzum: WIR selbst haben es in der Hand, das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Vielleicht können und sollten wir von den Asiaten lernen, die wie selbstverständlich auf ihren Reisen mit Mund-/Nasenschutz unterwegs sind. Es ist nicht blanke Theorie, was Politik und Experten uns raten, sondern wirksame Gefahrenabwehr. Bleiben Sie gesund und werben Sie dafür!

11:28 von chris 189

«ich war gerade
Kaffee trinken in meinem Cafe auf dem Marktplatz. Das drittletzte Mal, vermutlich fürs ganze Rest Jahr … Die vorherrschende Meinung, auch bei den Passanten (…) bezüglich der bevorstehenden Schließung der Gastronomie: Resignation bez. Sinnlosigkeit, Sarkasmus, lächerlich finden der Massnahmen. Kein einziger der ca. 20 Personen, die da rum liefen, fand die Massnahmen angemessen oder verhältnismäßig. Kein einziger, wohlgemerkt … Inzwischen sehe ich diese Menschen als Abbild der Gesellschaft.»

20 Menschen sind nie das Abbild der Gesellschaft.
Zu gar keinem welchen Thema auch immer.

Gehen Sie nur noch zweimal bis Jahresende in Ihrem Lieblingscafé Kaffee trinken. Sehr wenig erfreulich. Aber im November geht man i.d.R. eh nicht Kaffee im Freien trinken … wg. miesen Wetters.

«[Umfrage] … kann ich aus meinem weitläufigen Bekanntenkreis nicht nachvollziehen.»

Auch der persönl. Bekanntenkreis ist nie repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. So groß kann er nicht sein.

12:05, chris 189

>>@ 11:49 Fathaland Slim
Meine Zahlen kamen aus dem Gedächtnis, aber da hatte ich offensichtlich einen Zahlendreher. Aber die wirklichen Zahlen bestätigen nur das, was ich sagte.

Wie an anderer Stelle (Möbius 11:44) dargestellt wurde, liegt es wohl an der Fragestellung. Die wurde in dem verlinkten Artikel aber leider nicht erläutert.

Jeder, der eine Statistik bestellt, bekommt das Ergebnis, was er auch bezahlt.<<

Man kann immer Fragen so stellen, daß man die gewünschte Antwort bekommt.

Aber meinen Sie wirklich, die Tagesschau würde bei Infratest Dimap Umfragen in Auftrag geben und ein gewünschtes Ergebnis vorgeben?

Eine Verschwörung?

Am 30. Oktober 2020 um 10:00 von Advocatus Diabo...

" Also ich war öfters in Lokalen (wegen des schönen Wetters idR draussen), und obwohl die Lokale alle recht gut besucht waren, habe ich so etwas nur 1x erlebt - ansonsten wurden die Hygieneauflagen penibel umgesetzt. "

Also ich kann das was sie schreiben, auch nicht bestätigen, habe da ganz andere Dinge gesehen.
Ich hoffe eher darauf das die Gerichte sich nicht gegen die Auflagen stellen, sonst haben wir ein Problem, die Zahlen gehen steil nach oben.
Und Kneipen schließen wird nicht ausreichen.

@ fathaland slim

"Aber wenn Sie jetzt einfach mal Ihren Blick auf unsere direkten Nachbarländer, einfach mal für den Anfang, richten würden, dann bräche Ihre These vom deutschen Sonderweg relativ rasch krachend zusammen."

Ich habe nicht geschrieben alle Länder sondern die grossen Volkswirtschaften, die in Konkurrenz zu Deutschland stehen. Es interessiert nicht, was z.B. Griechenland tut.
China, USA, Russland haben kein Lockdown. In Grossbritannien streiten die noch. Wenn man diese Länder betrachtet, dann ist das ein Sonderweg.

um 10:12 von

um 10:12 von SchleswigHolsteiner
Am 30. Oktober 2020 um 09:45 von CharlyZ
>>Das die Besitzer jetzt die Dummen sind, ist natürlich schrecklich aber es war abzusehen.
Dieses ständige Beschimpfen der Politik ist der Sache dabei wenig hilfreich. Fasst Euch mal alle lieber selbst an die Nase.<<
Dann legen Sie doch bitte mal eine Quelle, einen Bericht oder einen Beweis vor, dass es in einem Restaurant (nicht Disco oder Fetisch-Bar), zu einer Ansteckung gekommen ist

Eine Quelle unter vielen:
https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/coronavirus-kreis-leer...

Ging groß durch die Medienlandschaft

12:09, Advocatus Diabo...

>>@ 11:44 von andererseits
"@11:28 Chris 189
Komisch, ist aber in meinem Bekanntenkreis sehr ähnlich wie bei Chris. Vielleicht sollten Sie Ihren Kommentar nochmal genauer lesen und ebenfalls nochmal nachdenken - nur mal so als Gedankenanstoß<<

Komisch, in meinem Bekanntenkreis ist es ganz anders.

Auch das nur mal so als Denkanstoß.

um 11:29 von Orfee

>>USA - Kein Lockdown. Trump hat es auch schon vorher angekündigt, dass kein zweites Lockdown geben wird.
Russland - Kein Lockdown. Einige Maßnahmen wird es schon geben aber kein Lockdown.<<

Hierzu hat der Forist Fathaland Slim bereits ausgeführt.

>>In China gilt die Pandemie schon als besiegt. Es wurde schon gefeiert.<<

Das China jetzt feiern kann, liegt maßgeblich an dem wohl schärfsten Lockdown weltweit.

>>Alle großen Wirtschaften dürfen Deutschland links überholen. Wir gehen wieder mal einen Sonderweg und machen dicht.<<

Die linke Spur ist leider dicht, auf der werden wir gerade von unserem BIP mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 8% überholt.

@10:55 von Adeo60

"... und 32% noch schärfere Maßnahmen befürworten ..."

Gerne können sich diese 32% selber eine Dauer-Quarantäne auferlegen.

Was eh fehlt, ist ein Konzept, wie die ca. 0,5% der Bevölkerung welche wirklich übelst von Corona betroffen sind, geschützt werden können.
Die Personenkreise sind z.T. bekannt.
Menschen mit Lungenerkrankungen, nach Chemotherapien, mit häufigem Zahnfleischbluten u. häufigem Nasenbluten u. Pilzinfektionen im Nasen- , Rachen- , Mundbereich (Eingangspforte an hoher Anzahl an Viren), o. m. sonst. schweren Vorerkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz), usw.

Hier wird von der Bundesregierung, von den MPs, u. d. sonstigen Verantwortlichen einfach in der Öffentlichkeit behauptet, eine solches Konzept sei nicht umsetzbar ...

Nur - praktische - Ideen sind gar nicht erst diskutiert worden, und schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

Folglich gab es auch keine wirtschaftlichen Ideen der Investitionen um ein solches Konzept in den Angriff zu nehmen. Das fällt auf ...

Am 30. Oktober 2020 um 10:45 von Adeo60

Kein anderes Parlament weltweit wird ähnlich stark in die Regierungsarbeit eingebunden als das unsrige.
#
#
Manchmal Frage ich mich von welchem Planeten einige schreiben.
Das Parlament, also unsere Vertreter sind seit sechs Monaten in die Entscheidungen zu C19 nicht mehr eingebunden.
Das beklagen fast alle Politiker der Oppositionsparteien.

@12:07 von Adeo60

>> halte ich vor allem auch mit Blick auf
>> den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit,
>> für zwingend geboten

Verhältnismäßig zu Ihrer Meinung oder verhältnismäßig zur Situation?

Verhältnismäßigkeit zur Situation würde aber bedeuten, daß ALLES(!) für mind. 3(!) MONATE in den LockDown geht (chinesischer Weg). Und das weltweit!

Und jetzt überlegen Sie bitte einfach, wie groß das 'Mimimi' wäre im Verhältnis zum jetzigen'LockDown light'.

Aber WIR hätten dann die Pandemie besiegt. Woran scheitert's? -.-

@halloerstmal, 11:38

Dann haben wir Mitte November 50.000 Fälle pro Tag, die Intensivmedizin geht dann auf Triage und zu Weihnachten liegt die Wirtschaft am Boden.

Wie ein Kommentator kürzlich (aus meiner Sicht überzeugend) darlegte, geht die deutsche Intensivmedizin auch bei 50.000 Fällen nicht "auf Triage".

Es gibt in Deutschland überhaupt keine Neufallzahl, die dies zur Folge hätte, da zuvor die Wirkung der Herdenimmunität einsetzt (das Virus weniger Wirte findet) und die Zahlen wieder sinken.

"Die Zahlen gehen wieder rauf"

@Schleswig Holsteiner

"Dritte Welle unvermeidlich"

Nein.
Die dritte Welle läßt sich vermeiden,
und zwar so, wie wir die Fallzahlen senken können: durch Vernunft und Abstand.

Genaugenommen handelt es sich um die "Fallzahlen pro Tag" um ein "Fließgleichgewicht", ein Begriff, der jedem Biologen bzw. Mediziner bekannt ist.
Für Laien formuliert:
Es ist wie ein Tanz:
Steigen die Fallzahlen, brauchen wir mehr Maßnahmen,
sinken die Fallzahlen, haben wir mehr Spielraum für Lockerungen.
Ein Hin und Her, der Virus gibt den Takt vor.
Wir balancieren also.
Wie weit es rauf und runter mit den Fallzahlen geht, hängt also davon ab, ob wir auf "Schräglage" schnell oder langsam reagieren.
Schnelle Reaktion bedeutet kleine Fallzahlschwankungen,
langsame Reaktion führt zu großen Fallzahlschwankungen, sogenannte "Wellen".
Es geht darum, im unteren Fallzahlbereich möglichst sauber über das Zirkusseil zu balancieren, bis eine Impfung verfügbar ist.

Eine Welle läßt sich vermeiden!

um 9.33Uhr von Ih "Könnte, hätte, sollte ...?"

Ich ärgere mich auch über dieses verschwurbelte Geraune - warum reichen der Gastronomie 75% des Umsatzes aus November 2019 nicht? Ich weiß zwar, was der Umsatz eines Unternehmens ist, auf jeden Fall ein Mehrfaches des Gewinns, aber vielleicht könnte jemand das mal kurz und knackig zusammenfassen.
Eines weiß ich aber: Wenn jemand im letzten Jahr seinen Umsatz beim Finanzamt korrekt angegeben hat, müsste er mit 75% locker klarkommen, zudem ja viele Ausgaben wegfallen.

Und mit den Luftreinigern für Schulen, Pflegeeinrichtungen ... haben Sie natürlich recht. Solche Einrichtungen müssten vorrangig unterstützt werden.

Re : Nettie !

Ja, das ist das große Problem, dass es um die Wirtschaft am Laufen zu halten, ja all die Menschen braucht, die Leistungen erbringen, wie viele kleine Ameisen.
Nur werden die meisten kleinen Ameisen nie wirklich gewürdigt, manche sogar zu oft vergessen, beiseite geschoben, entlassen, ausgebeutet und verbraten, nur damit der König sich in seiner Villa wohlfühlt.
Dieser Herr Fratscher hat anscheinend nicht wirklich begriffen, dass nur wenn ich die Gemeinschaft wirklich schütze und unterstütze, dann die Wirtschaft auch erhalten werden kann. Es darf nicht sein, dass so unverhältnismäßig wie zur Zeit agiert wird, und damit etliche Teile der Wirtschaft, also kleine Betriebe geopfert werden, aber die Großen über Massen gefüttert werden, und andere Bereiche immer zu selbstverständlich genommen werden.

Warum nicht jetzt?

Wie wäre es wenn Jeder von seinen gesamten Einkünften 2 Prozent im Monat abgeben würde, aber wirklich jeder, vom Beamten bis zum HartzIV Empfänger. Das Geld dann unter den besonders von der Pandemie Betroffenen und für Schutzmaßnahmen, Personal in Krankenhäuser usw. verwenden. Aber das ist sicher wieder zu kompliziert....

Am 30. Oktober 2020 um 09:56 von wenigfahrer

Zitat:
"...Verstehen muss man
das alles nicht, und bei den Schließungen für einen Monat wird es nicht bleiben, was haben die Kneipen die ganze Jahre gemacht, keine Rücklagen bei den Preisen für ein Bier oder Wasser ?..."

Wenn ich dies so lese, sind Sie bestimmt nicht selbstständig und machen auch keine Einkommenssteuererklärung.
Ich möchte ihnen nichts unterschieben, aber wenn man die Entwicklung der Preise für Strom, Miete, Müllentsorgung, Schornsteinfeger, Abwasser, Versicherungen usw. der letzten Jahre betrachtet, geht es langsam aber sicher den Bach runter. Und das beste am ganzen ist, eine Selbstständiger hat ganz schlechte Karten für einen Kredit.

"Läßt sich eine dritte Welle vermeiden?"

Wir sollten unsere Aufmerksamkeit gleichzeitig zu allem anderen darauf richten, die dritte Welle zu vermeiden.

Wie geht das?

Sobald unsere derzeitigen Maßnahmen Erfolg
haben und die Fallzahlen kleiner werden, dürfen wir die Maßnahmen LANGSAM zurücknehmen.
Kehrt der Trend der Fallzahlen um, das heißt,
die Fallzahlen steigen danach,
sollten wir sofort umsteuern und wieder etwas vorsichtiger sein.
Auf diese Weise lassen sich Fallzahlen im unteren Bereich stabilisieren.
Seit Juli stiegen die Fallzahlen, aber anstatt wieder vorsichtiger zu handeln, wurden dennoch weiter Lockerungen voran getrieben. Das ist die falsche Richtung, der Balanceakt läuft dann aus dem Ruder, weil wir uns zu der Seite lehnen, in der wir vom Zirkusseil kippen.
Jetzt, in Schräglage, die heftige Gegenreaktion.
Das ist unnötig, WENN man sauber balanciert.

Also bitte keine dritte Welle.
Das ist nur unnötig teuer und bringt viele vermeidbare Einschränkungen.

hab kein Verständnis für Hüther/IW

Gut dass Herr Scholz so ein ruhiger Typ ist. Ich selbst könnte aus der Haut fahren, wenn mir Leute wie Herr Hüther jeden Tag die Ohren volljammern würden. Herr Hüther vertritt die Interessen der Mitglieder/Beitragszahler des IW. Insofern sieht er wahrscheinlich seine Aufgabe darin, soviel wie möglich für "seine Leute" herauszuholen.

Trotzdem: Ich finde so eine miese und für manche Arbeitnehmer beängstigende Stimmungsmache nicht korrekt. Herr Hüther, machen Sie uns doch mal eine Modellrechnung auf.

Steuergelder sind Gelder, die nicht nur aus Steuerzahlungen der Unternehmen stammen, sondern das sind Gelder, die ganz konkrete ArbeitnehmerInnen erarbeitet haben. Wir alle müssen zurückstecken. Unternehmen, solange sie nicht von Insolvenz bedroht sind, können auch mal kleine Brötchen backen und sparen, und wenn es durch partiellen Einkommensverzicht hochbezahlter Vorstände ist.

@fathaland slim, 09:56

„Sehr gut definiert.“

Danke.

„Ich begreife nicht, warum das von vielen hier nicht verstanden wird.“

Ich auch nicht. Meine einzige Erklärung: Mangelndes Vertrauen in sich selbst und seine Mitmenschen. Oder aber: Man WILL es nicht verstehen. Oder traut sich nicht. Nicht nur, weil das „Konsequenzen“ nach sich ziehen würde (wie derzeit überall auf der Welt bei den den „Aufständen“ gegen autokratische Regimes - besonders „aktuelle“ Beispiele wären hier z.B. Belarus und Hongkong - deutlich wird), sondern auch, weil man dann einige bequeme „feste Überzeugungen“ hinterfragen und selbst die Verantwortung übernehmen müsste. Also nicht nur eigenständige Entscheidungen treffen, sondern die auch durch entsprechendes Handeln vertreten müsste. Das ist offensichtlich innerhalb des Teils der globalen Bevölkerung ein Problem, der sich im Status quo bequem eingerichtet hat (und ihn deshalb um jeden Preis erhalten will). Und glaubt, über die nötigen Instrumente zu verfügen, sein „Recht“ durchzusetzen.

Am 30. Oktober 2020 um 09:56 von fathaland slim

Zitat:
"...09:42, Nettie
>>Dabei ist Wirtschaft ist nichts anderes als der Teil des gesellschaftlichen Lebens, der sich mit der gemeinschaftlichen Beschaffung und Bereitstellung aller Güter und Leistungen, die zu dessen Unterhalt und zukünftiger Existenzsicherung gebraucht werden befasst.<<

Sehr gut definiert.

Ich begreife nicht, warum das von vielen hier nicht verstanden wird..."

Eventuell macht man sich mehr darüber Gedanken.
In der aktuellen Lage sollten sich Gesellschaft und Politik aber bewusst sein, "wie viel wir eigentlich in anderen Bereichen bereit sind, für die Rettung eines Menschenlebens auszugeben". Wenn es effizient und gerecht zugehen solle, dann müsse zwischen Leben rettenden Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.

@ih um 09:33

Ironie ein:
Warum wollen Millionen Kurzarbeiter Geld - also Geld ohne Leisung? Die hatten doch Zeit genug, Rücklagen zu bilden.
Ironie aus.
.
Es ist halt alles nicht so einfach. Und wenn Sie Landwirt sind, dann wissen Sie, daß genau Ihre Branche von EU, Bund und Ländern gepempert werden (das Wort, das Sie gebraucht haben, ist hoffentlich ein Tipfehler).

@Der freundliche um 09:41

Na ja, Kanzlerin, Ministerpräsidenten, Minister Staatssekretäre, Abgeordnete ...
.
Ist uns sicher entgangen, daß so was längst beschlossen ist.

12:20, Orfee

>>Ich habe nicht geschrieben alle Länder sondern die grossen Volkswirtschaften, die in Konkurrenz zu Deutschland stehen. Es interessiert nicht, was z.B. Griechenland tut.<<

Ich dachte eher weniger an Griechenland als vielmehr an Frankreich oder Italien (ökonomisch stärker als Russland), beides Nettozahler der EU.

>>China, USA, Russland haben kein Lockdown. In Grossbritannien streiten die noch. Wenn man diese Länder betrachtet, dann ist das ein Sonderweg.<<

Wie Sie China und die USA in einen Topf werfen können, ist mir schleierhaft. Die USA haben gerade riesige Probleme mit einer durch die Decke schießenden Infektionsrate und einen hilflosen Präsidenten, der sich in alternative Wahrheiten flüchtet, während China einfach behauptet, alles unter Kontrolle zu haben. Ähnlich Putin, wobei sich die wahren Verhältnisse in Russland nicht so leicht verheimlichen lassen wie im Orwell-Land China.

Drei Sonderwege also, wenn ich je welche gesehen habe.

Und GB? Warten Sie mal ein, zwei Tage ab.

"Triage"

@rossundreiter
"Deutsche Intensivmedizin braucht keine Triage"

Ein exponentiell wachsender Vorgang läßt blitzschnell alles andere hinter sich.

Nicht von ungefähr warnt derzeit die Intensivmedizin vor Überlastung.
Auf dem Schachbrett sind wir nur zwei bis drei Felder weit von der Überlastung entfernt.

Herdenimmunität ist dagegen irre weit weg.
Bei 100.000 Fällen pro Tag bräuchte wir rund
zwei Jahre, bis etwa 70% von 80 Millionen infiziert gewesen wären.
Erstrebenswert ist das nicht.
Eine junge Ärztin (Mitte 20) aus meinem Bekanntenkreis hatte gerade Corona.
Sie hat es überlebt, hat aber seitdem keinen Geruchs/Geschmacksempfinden.

@anna, 12:54

"Wie wäre es wenn Jeder von seinen gesamten Einkünften 2 Prozent im Monat abgeben würde, aber wirklich jeder (...)."

Lineare Steuererhöhung ohne Einkommensberücksichtigung?

Ist die Sperrstunde in Ihrer Gegend noch nicht angekommen?

um 12:20 von Orfee

>>
Ich habe nicht geschrieben alle Länder sondern die grossen Volkswirtschaften, die in Konkurrenz zu Deutschland stehen. Es interessiert nicht, was z.B. Griechenland tut.
China, USA, Russland haben kein Lockdown. In Grossbritannien streiten die noch. Wenn man diese Länder betrachtet, dann ist das ein Sonderweg.
<<

Ich versuche noch mal eine sachliche Richtigstellung. Das ist sicher im Sinne der Moderation.
Russland gehört nicht zu den großen Volkswirtschaften, sondern hat nur mittlere Größe. Frankreich hat ein wesentlich größeres BIP. Und dort gibt es einen Lockdown. China hat ihn massiv schon hinter sich. Demnach hat wohl eher die USA den Sonderweg.
Nebenbei: Auch Russland hat erhebliche Einschränkungen.

@ 12:09 von Advocatus Diabo...

Dann könnten meine soziologische und sozialpsychologische Hypothese auch evtl. auf Sie zutreffen. Nur mal so als Gedankenanstoß.

@ 12:19 fathaland slim

"...eine Verschwörung?..."

Sehen Sie, so schnell wird man in einen Topf mit Menschen geworfen, wo man ganz sicher nicht hingehört.

20 Menschen sind natürlich keine repräsentative Größe, aber ich sprach auch nur von einer Beobachtung aus meinem Umfeld. Auch gestern hat in meinem gesamten Umfeld auch die Menschen, die eigentlich recht einverstanden sind mit den bisherigen Massnahmen, nur den Kopf geschüttelt. Auch ich selbst habe keine Probleme, eine Maske zu tragen, da wo es passt, und auch wenn ich der Meinung bin, in Frankfurt in der FGZ ist es sinnlos, trage ich trotzdem eine. Das tut nicht weh.

Wie sich Infratest Dimap finanziert, davon habe ich keine Ahnung, aber ich vermute, hauptsächlich aus Staatsgeldern. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, den Spruch kennen Sie sicherlich. Das finde ich nicht mal was schlimmes, es sollte nur erkennbar sein.

Ökonomen: November-Nothilfen könnten nicht ausreichen....

Sie gehen davon aus, daß die veranschlagten zehn Milliarden Euro Überbrückungshilfen für den Monat November nicht ausreichen. Für die Gastronomie, Kinos und für Theater wird eine Insolvenzwelle befürchtet.
In dem Zusammenhang ist eine Reichenabgabe sinnvoll. Zumal jede Menge große Unternehmen, wenn auch auf Kreditbasis (KfW) Staatshilfen bekommen: Allein Adidas 2,4 Milliarden. Das auch, wenn sie weiter in Steueroasen tätig sind (Berliner Zeitung vom 13.August) .

12:24 von Jan Sensibelius

um 11:29 von Orfee
>>USA - Kein Lockdown. Trump hat es auch schon vorher angekündigt, dass kein zweites Lockdown geben wird.
Russland - Kein Lockdown. Einige Maßnahmen wird es schon geben aber kein Lockdown.<<
Hierzu hat der Forist Fathaland Slim bereits ausgeführt.
>>In China gilt die Pandemie schon als besiegt. Es wurde schon gefeiert.<<
Das China jetzt feiern kann, liegt maßgeblich an dem wohl schärfsten Lockdown weltweit.
>>Alle großen Wirtschaften dürfen Deutschland links überholen. Wir gehen wieder mal einen Sonderweg und machen dicht.<<
Die linke Spur ist leider dicht, auf der werden wir gerade von unserem BIP mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 8% überholt.

Der war gut;-)
Davon abgesehen gibt es für China keinen Grund zu feiern.
Es kommt immer wieder zu kleineren Ausbrüchen.
Eine Pandemie ist nicht besiegt, nur weil es in einem Land kurzzeitig keine neuen Infektionen gibt.

12:20 von Orfee

«Ich habe nicht geschrieben alle Länder sondern die grossen Volkswirtschaften, die in Konkurrenz zu Deutschland stehen … China, USA, Russland haben kein Lockdown. In Grossbritannien streiten die noch. Wenn man diese Länder betrachtet, dann ist das ein Sonderweg.»

Zahlen zu China kann man gar nicht beurteilen, da man gar nicht so recht weiß, was dort wo im Land genau ist. Als Heimatland von Transparenz wurde China noch nie auffällig.

Die USA, RUS, und das UK sind natürlich Mega-Beispiele mit nur ganz wenigen Corona-Toten pro Maßeinheit der vergleichenden Bevölkerungszahl. Um die Faktoren von ± 1,5x (RUS) bis ± 5,7x (USA) höher als in DEU. Strahlend helle Vorbilder bis hin zu grauenhaft in den USA. Und im UK nur ganz gerigfügig besser.

Wenn schon der Vergleich nur zu Wirtschaftsnationen, die in ernst zu nehmender Konkurrenz zu DEU stehen. Dann zu S-KOR und JAP. Dort ist auch kein "Lockdown". Aber auch keine Endlosdebatten, ob Masken denn wohl was können … außer doof aussehen.

12:27, tagesschlau2012

>>Am 30. Oktober 2020 um 10:45 von Adeo60
Kein anderes Parlament weltweit wird ähnlich stark in die Regierungsarbeit eingebunden als das unsrige.
#
#
Manchmal Frage ich mich von welchem Planeten einige schreiben.
Das Parlament, also unsere Vertreter sind seit sechs Monaten in die Entscheidungen zu C19 nicht mehr eingebunden.
Das beklagen fast alle Politiker der Oppositionsparteien.<<

Zwei von vieren.

Nämlich AfD und FDP. Wobei bei letzterer das Meinungsbild nicht einheitlich ist. Man ist wohl auch erschrocken darüber, daß die einzige Fraktion, die den Reden Lindners zum Thema Beifall zollt, neben der eigenen die der AfD ist. Und die eigene klatscht, im Gegensatz zur AfD, nicht einmal geschlossen. Ein verheerendes Bild.

@ 12:40 von saschamaus75

"Aber WIR hätten dann die Pandemie besiegt. Woran scheitert's? "
Ich würde sagen an der Pandemie. Nicht einmal China ist Corona-frei; erst vor ein paar Tagen gab es ein neues Cluster.
Inselstaaten wie Taiwan und Neuseeland haben bessere Chancen da sie keine direkten Grenzen haben. Aber man sieht doch am Beispiel Grippe (ist auch ein Coronavirus) dass man solch ein Virus letztendlich nicht ausrotten kann.
Ein kompletter Lockdown über Monate (was wäre dann mit Strom, Wasser, Müll, Nahrungsmittelversorgung, ärztlicher - & Krankenhausversorgung??) würde nur zu wirtschaftlichem Ruin und Massenarbeitslosigkeit führen (und letztendlich das Ende unserer Gesellschaft bedeuten), was noch schlimmer wäre als das Virus

@13:23 von andererseits

"Dann könnten meine soziologische und sozialpsychologische Hypothese auch auf Sie zutreffen. Nur mal so als Gedankenanstoß"
Selbstverständlich. Deswegen sollte man sich und sein Tun stets selbstkritisch reflektieren. Genau so sollte man jegliche Maßnahmen stets kritisch auf Sinnhaftigkeit hinterfragen. Andernfalls entsteht nur ein blinder Gehorsam wonach die Leute nicht mehr fähig sind vernünftig zu denken, der gesunde Menschenverstand verloren geht und alles vorgebetet werden muss (denken Sie an die berühmte Katze die eben NICHT in die Mikrowelle gehört!)

@Nettie

Dabei ist Wirtschaft ist nichts anderes als der Teil des gesellschaftlichen Lebens, der sich mit der gemeinschaftlichen Beschaffung und Bereitstellung aller Güter und Leistungen, die zu dessen Unterhalt und zukünftiger Existenzsicherung gebraucht werden befasst.

Schön wär's, wenn alle das so sehen würden. Ich bin da der Rufer in der Wüste und habe mir schon manche mehr oder weniger höfliche Kritik eingehandelt.
Ihre Beschreibung trifft für den Teil der Wirtschaft zu, bei dem tatsächlich eine Wertschöpfung stattfindet, also Güter produziert oder Dienstleistungen erbracht werden, die fürs Leben gebraucht werden.
Leider sehen viele alles als "wirtschaftlich nützlich" an, wobei Geld den Besitzer wechselt. Ich kann z.B. den wirtschaftlichen Nutzen des Profifußballs nicht erkennen, auch wenn dort Milliarden umgesetzt werden. Aber Profivereine gelten als "Wirtschaftsfaktoren", die in der Phantasie einiger tatsächlich unseren Wohlstand finanzieren.

@ anna

Wie wäre es wenn Jeder von seinen gesamten Einkünften 2 Prozent im Monat abgeben würde, aber wirklich jeder (...)."

Das ist mir zu viel. Ich geb nicht einfach über 100 Euro ab, ohne zu wissen, wo es hin geht.

13:23, chris 189

>>Wie sich Infratest Dimap finanziert, davon habe ich keine Ahnung, aber ich vermute, hauptsächlich aus Staatsgeldern. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, den Spruch kennen Sie sicherlich. Das finde ich nicht mal was schlimmes, es sollte nur erkennbar sein.<<

Sie bestehen also darauf, daß Infratest Dimap ein gewünschtes Umfrageergebnis vorgegeben bekommt und dies dann liefert.

Als Beweis für diese These führen Sie ein Sprichwort an.

Des weiteren schließe ich aus Ihren Worten, daß für Sie Geld, welches die ARD bezahlt, Staatsgeld ist. Sie wissen aber schon, wie die ARD sich finanziert?

Ich nehme allerdings an, daß Sie die öffentlich-rechtliche Presse für den verlängerten Arm der Bundesregierung halten.

Oder irre ich mich da?

12:27 von tagesschlau2012

Zitat:"Das Parlament, also unsere Vertreter sind seit sechs Monaten in die Entscheidungen zu C19 nicht mehr eingebunden."

Weil das Parlament VORHER mit dem InfSG die Regeln aufgestellt hat, nach denen die Regierungen jetzt handeln müssen.

Zitat:"Das beklagen fast alle Politiker der Oppositionsparteien."

Wäre auch ein Wunder, wenn sie es nicht täten. Schließlich sind sie die Opposition und daher naturgemäß vom Regieren ausgeschlossen.

@ 12:54 von 2018Anne

Ich denke wenn man das Personal in den Krankenhäuser vernünftig entlohnen würde und vor allem für vernünftige Arbeitsbedingungen sorgen würde, würde das die Krankenpflege langfristig wieder attraktiver machen. Aber es ist auf jeden Fall komplizierter den reichen Großkonzernen die in Deutschland keine/kaum Steuern zahlen 1% ihrer Gewinne wegzunehmen als Krankenschwestern und Hartz-4-Empfänger auch noch 2% ihres ohnehin geringen Geldes.

@ CharlyZ, um 09:45

Sehen Sie, Sie waren mehrfach in Lokalen, in denen man sich dicht drängelte.
Schon das verstehe ich nicht:
Warum sind Sie dann da auch noch rein und haben das Drängeln damit gefördert?

In den Lokalen und Gaststätten, die ich besucht habe, herrschte überhaupt nichts von alldem:
Man musste sich am Eingang die Hände desinfizieren, mit aufgesetzter Maske, wurde von der Bedienung zum Tisch geführt - alternativ gebeten, in einer Viertelstunde wiederzukommen, wenn kein Tisch frei war.

Das habe ich genauso noch gestern so erlebt.

Also, fassen Sie sich mal mit an Ihre eigene Nase.

Re : draufguckerin !

Tja, da sind halt zum einen etliche Lobbyisten am Werk, die dieses Jammern ziemlich gut erlernt haben, und erst aufhören zu jammern, wenn sie ihr Ziel erreicht haben.
Und dann gibt es leider inzwischen zu viele Egoisten, die nur sich und ihr, hoffentlich gut gefüllten Geldbeutel im Sinn haben.
Irgend wie war ich sehr erstaunt, als bei einigen Fußballclubs über Gehaltskürzungen wegen der Corona- Krise gesprochen und verhandelt wurde. Wirklich viel Solidarität war da nicht zu sehen.
Und ich habe noch von keiner größeren Firma was gelesen, dass die Vorstände und Aufsichtsräte, die ja meistens das zig- fache eines normalen Angestellten verdienen, auf einige Teile ihrer Bezüge verzichten, zugunsten der ganzen Firma und Belegschaft.
Leider hat sich dieser Turbokapitalismus bei zu vielen eingeschlichen, dass von einem gemeinsamen Handeln und Solidarität nicht viel übrig bleibt. Aber es wird von ALLEN verlangt, zusammen diese Krise zu meistern, als Solidargemeinschaft !! HMMMMMM !??

"... Wir müssen das

"... Wir müssen das Corona-Virus eindämmen, um schlimmeren Schaden für die Gesundheit und die Wirtschaft zu vermeiden ..."

wie passt das zu: "Laut Robert Koch Institut (RKI) sollen Pflegefachpersonen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, bei Personalknappheit trotz Infektion arbeiten dürfen. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert, dass die Gesundheit der Mitarbeitenden nicht zusätzlich gefährdet werden darf."
(Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK e.V., 29.10.2020)

zunehmend wird alles immer widersprüchlicher. Arbeiten sollen wir (sogar infiziert in der Pflege), in die Schule gehen auch, sonst dürfen wir nichts mehr ...

@ 13:32 von Advocatus Diabo...

So ist es: Blinder Gehorsam und die Katze in der Mikrowelle führen zu nichts gutem.
Zum Thema, um das es hier am Rande ging: Die Umfragen der großen Medienanstalten haben ein transparentes qualifiziertes System ihrer Umfragen, dass wissenschaftlichen Kriterien v.a. der Statistik standhält; das zu wissen, gehört zum vernünftigen Denken - damit man da nicht Verschwörungsgedanken folgen muss, die einem da gern mal vorgebetet werden.

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