Kommentare

Die Beseitigung dieser Sauerei ...

... sollte man den Fischern in Rechnung stellen.

@schwer gestört 20:26

"Die Beseitigung dieser Sauerei ...
... sollte man den Fischern in Rechnung stellen."

Ja, am besten den kleinen Familienunternehmen, die sogar ihre Netze flicken – aber bloß nicht den großen Fangflotten. Immer denen, die sich am wenigsten wehren können. So läuft es doch immer, oder?

für Meeresbewohner eine tödliche Gefahr.

„Ein Großteil des Plastikmülls im Meer kommt laut WWF von der Fischerei. Die Netze seien besonders gefährlich für Tiere.
>> Ihre Bergung solle generell verpflichtend sein, fordert die Umweltschutzorganisation“

In der Tat: „Besonders gefährlich seien die sogenannten Geisternetze: Sie zersetzten sich nicht nur äußerst langsam zu Mikroplastik, sondern stellten auch eine tödliche Gefahr dar für Fische, Meeressäuger, Schildkröten und Vögel, die sich darin verfangen“

Und warum IST es trotzdem nicht verpflichtend und besteht bei realistischer Betrachtung auch wenig Aussicht darauf, dass diesen Erfordernissen entsprochen wird: „Dringend erforderlich seien wirksame Gesetze und Kontrollen weltweit, damit Netze nicht mehr unkontrolliert ins Meer geraten oder dort verbleiben“?

Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte die Antwort lauten: Weil es sich wirtschaftlich - oder vielmehr finanziell - für niemanden „lohnt“, unser aller Existenzgrundlage zu bewahren.

@ schmokie

Ja, am besten den kleinen Familienunternehmen, die sogar ihre Netze flicken

Hab ich das gesagt? Nein.
Sparen Sie sich das doch dann bitte.

Profitgier staatlich regulieren

Das Neoliberale System setzt auf Profitgier und macht Allgemeinwohl verächtlich.

Es braucht staatliche Regulierungen und harte Sanktionen. Umweltsünder müssen für lange Zeit weggesperrt werden.

Die Neoliberale Szene hat den Boden für Umweltzerstörung bereitet. Neoliberale dürfen keine Bühne bekommen.

@ schwer gestört (20:26): wie wäre es mit einer Polizei auf See?

hi schwer gestört

Nicht den kleinen Fischern sondern das Problem sind die großen Trawler mit ihren Grundschleppnetzen. Die lassen ihre Netze häufig zurück.

Deswegen sollte man das diesen großen Fischfabriken in Rechnung stellen. Aber es müsste verhindert werden, dass die das dann auf die Fischpreise für den Endverbraucher umlegen.

Aber noch besser fände ich eine andere Idee die ich mir überlegt habe: wie wäre es mit einer Polizei auf See, die die gleichen Befugnisse hat wie die Küstenwachen aber ihr Revier deutlich weiter draußen haben (außerhalb der Küstengebiete für die die Küstenwachen zuständig sind)?? Auch die könnten solche Netze einfangen und zur Entsorgung an Land bringen.

21:00 von schmokie

«Die Beseitigung dieser Sauerei ... sollte man den Fischern in Rechnung stellen.»

«Ja, am besten den kleinen Familienunternehmen, die sogar ihre Netze flicken – aber bloß nicht den großen Fangflotten.»

Wenn wer ein Netz flickt, kann dieses Netz wohl kaum im Meer verloren gegangen sein. Wäre es weg, könnte der Fischer es ja wohl kaum flicken. Was außer dem Material zum Flicken soll man denn da in Rechnung stellen?
Gute Frage … nicht wahr ?

Man stellt Ihnen ja auch nicht die Pizza in Rechnung, die dem Pizzaboten auf dem Weg zu Ihnen verloren gegangen ist.

@Am 29. Oktober 2020 um 21:44 von Initiative Neue...

Zitat: "Das Neoliberale System setzt auf Profitgier und macht Allgemeinwohl verächtlich.

Es braucht staatliche Regulierungen und harte Sanktionen. Umweltsünder müssen für lange Zeit weggesperrt werden."

Was soll Umweltsauereien mit einem "neoliberale System, das auf Profitgier setzt", zu tun haben?

Aber Hauptsache, Sie haben hier mal wieder Framingvokabeln von Dingen platztiert, von denen Sie offenkundig keine Ahnung haben.

Bei dieser Politik

mit diesen Staatsmännern,(Trump,Putin,Erdogan uva.) wird sich bei solchen Umweltthemen wohl nicht viel,oder garnichts ändern .Man sieht ja was denen wichtig ist.Alte Machrstrukturen,Geopolitik und weiter so.
Dinge,Welche die Zukunft des Planeten betreffen,Fehlanzeige.
Die Bilder mit der Plastikvermüllung kann man nur als ekelhaft bezeichnen.

21:44 von Initiative Neue...

Die Neoliberale Szene hat den Boden für Umweltzerstörung bereitet.
.
ich weiß nicht !
wie sah es denn in Bitterfeld aus ?

@21:44 von Initiative Neue...

"Die Neoliberale Szene hat den Boden für Umweltzerstörung bereitet. Neoliberale dürfen keine Bühne bekommen."

Da gibt es nur ein kleines Problem, dieses System des Neoliberalismus, ist global verhaftet und die haben das Sagen, es wird noch viele Jahrzehnte dauern, wenn nicht gar länger, bis sich das ändert.
Aber laß dich bitte nicht durch mich entmutigen, denn vom Kern her, hast du Recht.

21:05 von Nettie

«Und warum IST es trotzdem nicht verpflichtend und besteht bei realistischer Betrachtung auch wenig Aussicht darauf, dass diesen Erfordernissen entsprochen wird: „Dringend erforderlich seien wirksame Gesetze und Kontrollen weltweit, damit Netze nicht mehr unkontrolliert ins Meer geraten oder dort verbleiben“?»

Fischfanggründe in Küstengewässern aus der Luft zu überwachen, ist für reichere Nationen heutzutage relativ einfacher als früher. In Deutschland wird das in der Nord- und Ostsee ja auch vergleichsweise regelmäßig und viel gemacht. Vermehrt auch mit Drohnen.

Ganz anders sieht es in der Hochsee aus. "Internationales Seerecht" ohne definierte Zuständigkeit eines bestimmten Staates. Wie auch bei illegaler Fischerei auf geschützte Bestände / in für Fischfang verbotenen Zonen.

Es ist die große Ausnahme, dass mal eine oder zwei Nationen gemeinsam nach Internationalem Seerecht gegen Verstöße vorgehen. Wie mal Australien + Uruguay zus. gegen illegale Fischerei vor der Antarktis.

21:44, Initiative Neue...

>>Profitgier staatlich regulieren
Das Neoliberale System setzt auf Profitgier und macht Allgemeinwohl verächtlich.

Es braucht staatliche Regulierungen und harte Sanktionen. Umweltsünder müssen für lange Zeit weggesperrt werden.

Die Neoliberale Szene hat den Boden für Umweltzerstörung bereitet. Neoliberale dürfen keine Bühne bekommen.<<

Harte Sanktionen. Lange Zeit wegsperren. Das Allheilmittel.

Ist Kapitalismus, der ja bekanntlich auf profitorientiertem Wirtschaften beruht, und Neoliberalismus für Sie dasselbe?

Ihr Post legt das zumindest nahe.

Seltsame Menschen zerstören unsere Welt

Selbst der Baggersee wird nicht von reichlich Angelschnur verschont. Für Mensch und Tier eine Gefahr.
Was sind das überhaupt für Menschen, die ihren Dreck ganz bewusst in der Natur lassen?
Alles ohne Kosequenzen! Wie auch bei nicht eingehaltenen Corona-Einschränkungen, ...
Da ist er wieder: der Klimawandel. Geld wird verschwendet, obwohl die großen Katastrophen gerade erst beginnen.
Geld sollte sinnvoll eingesetzt werden. Um die Gesetze einzuhalten, das Klima und unsere Umwelt zu retten und um die kommenden Katastrophen besser durchzustehen.
Ich habe noch nie mitbekommen, daß jemand wegen einer weggeworfenen Zigarettenkippe zur Verantwortung gezogen wurde. Bei größeren Sauereien sieht das meist ebenso aus.

@21:56 von schabernack 21:00 von schmokie

//«Ja, am besten den kleinen Familienunternehmen, die sogar ihre Netze flicken – aber bloß nicht den großen Fangflotten.»

Wenn wer ein Netz flickt, kann dieses Netz wohl kaum im Meer verloren gegangen sein. Wäre es weg, könnte der Fischer es ja wohl kaum flicken. Was außer dem Material zum Flicken soll man denn da in Rechnung stellen?
Gute Frage … nicht wahr ?

Man stellt Ihnen ja auch nicht die Pizza in Rechnung, die dem Pizzaboten auf dem Weg zu Ihnen verloren gegangen ist.//

Manchmal wohl doch eine gute Idee, einen Text als Satire zu kennzeichnen. Jedenfalls habe ich den Kommentar so verstanden

@schabernack, 22:10

„Fischfanggründe in Küstengewässern aus der Luft zu überwachen, ist für reichere Nationen heutzutage relativ einfacher als früher. In Deutschland wird das in der Nord- und Ostsee ja auch vergleichsweise regelmäßig und viel gemacht. Vermehrt auch mit Drohnen.
Ganz anders sieht es in der Hochsee aus. "Internationales Seerecht" ohne definierte Zuständigkeit eines bestimmten Staates. Wie auch bei illegaler Fischerei auf geschützte Bestände / in für Fischfang verbotenen Zonen“

Danke für diese Infos. Zu denen im letzten Absatz („Es ist die große Ausnahme, dass mal eine oder zwei Nationen gemeinsam nach Internationalem Seerecht gegen Verstöße vorgehen. Wie mal Australien + Uruguay zus. gegen illegale Fischerei vor der Antarktis“):

Wenn diese Ausnahme nicht zur Regel wird und sämtliche Nationen gemeinsam gegen Raubzüge an den internationalen bzw. allgemeinen und immer knapper werdenden Ressourcen vorgehen, hat sich das Problem irgendwann „erledigt“. Weil dann alle zusammen nichts mehr haben.

@ Initiative Neue...

Profitgier staatlich regulieren. Das Neoliberale System setzt auf Profitgier und macht Allgemeinwohl verächtlich.
Es braucht staatliche Regulierungen und harte Sanktionen.

Daran haben autoritär regierte Staaten wie Brasilien oder Russland überhaupt kein Interesse. Und Diktaturen wie China schon gar nicht. Selbst in liberalen westlichen Ländern sind solche Sanktionen nur mühsam umsetzbar.

Internationale Konkurrenz und Gegnerschaft

Präsidenten wie Trump oder Putin ordnen alle internationale Politik nur ihrem Machtstreben unter. Sie setzen nicht auf Kooperation und Ausgleich, sondern nur auf Konfrontation, Sanktionen und Gegensanktionen. Es ist klar, dass in einem solchen Klima kein Land der heimischen Industrie solche immensen Kosten aufbürden will. Daher wird sich nicht viel ändern, bis diese populistischen Führungsfiguren abgewählt sind.

Die mächtigen Neoliberalen

@ Lampenladen:
Da gibt es nur ein kleines Problem, dieses System des Neoliberalismus, ist global verhaftet und die haben das Sagen, es wird noch viele Jahrzehnte dauern, wenn nicht gar länger, bis sich das ändert.

Die Supermächte sind alle extrem neoliberal orientiert. Ein kleines Land mit einer kritischen Öffentlichkeit wie Deutschland, hat da wenig Gewicht.

Für Tiere gibt es keine Gerechtigkeit

@ Seeigel:
Da ist es doch von Tieren gerecht, verstärkt Viren auf Menschen zu übertragen und Pandemien auszulösen. Der Klimawandel begünstigt das noch.

Da haben Sie aber gerade alles mit rein gepackt, die Viren und den Klimawandel. Aber mal ehrlich, Tiere denken nicht in solchen menschlichen Kategorien wie Gerechtigkeit. Und Tiere können nicht absichtlich ein Virus übertragen.

@schwer gestört, @schabernack

schwer gestört 21:23:
»Hab ich das gesagt? Nein.«
Doch. Sie sprachen von Fischern. Das sind Familienunternehmen. Gemeint haben Sie vielleicht die Fangflotten, aber dann hätten Sie das auch so sagen müssen.

schabernack 21:56:
»Wenn wer ein Netz flickt, kann dieses Netz wohl kaum im Meer verloren gegangen sein.«
Genau. Dann sind "die Fischer" wohl die falsche Adresse des Kommentars von "schwer gestört". Aber bevor die Großen belangt werden, holt man es sich bei den Kleinen. Kommt Ihnen das wirklich nicht bekannt vor? Schade, Ironie ist nicht Ihr Ding.

America first?

Wer als oberstes Gesetz seines Handelns "America first" ausgibt, wird sich niemals für einen nachhaltigen Schutz der Meere einsetzen, weil es aus populistischer Sicht gegen die Interessen der eigenen Wirtschaft verstößt. Und das ist in Russland und China faktisch keinen Deut anders.

22:32 von Anna-Elisabeth / @schabernack

«Manchmal wohl doch eine gute Idee, einen Text als Satire zu kennzeichnen. Jedenfalls habe ich den Kommentar so verstanden.»

Kennzeichnung ja oder nein … Sie haben den Sinn ja richtig verstanden.
"Satire" … weiß ich gar nicht. Widersprüchlich ist es eben, nun wieder zu vermuten, man wolle ausdrücklich den Kleinen Fischen an die Netze.

Bei der Küstenfischerei ist es nun mal einfacher, verlorene Netze aufzuspüren, und einem best. Fischerboot zuzuordnen. Als irgendwo auf Hoher See bspw. im Südatantik, wo außer dem Fischfanfschiff niemand ist, und niemand hinguckt.

Saubere Umwelt

ist ein sehr wertvolles und teures gut .
Auch denjenigen welche jetzt viel Geld mit ihrem ignoranten Verhalten verdienen fällt das ganze füher oder später auf die Füße.
Am Ende atmen sie die gleiche Luft und benötigen genau so eine saubere Umwelt zum Leben.
Davon laufen können sie letztendlich auch nicht.

@21:51 von Demokratieschue...

>> Auch die könnten solche Netze einfangen
>> und zur Entsorgung an Land bringen.

Das wäre dann aber weniger Polizei, sondern eher Müllabfuhr. -.-

@21:58 von Blitzgescheit

>> Was soll Umweltsauereien mit einem
>> "neoliberale System, das auf Profitgier
>> setzt", zu tun haben?

Ähh, was ist im Neoliberalismus wohl wichtiger, Umwelt oder Shareholder Value?

@ schmokie

Doch. Sie sprachen von Fischern. Das sind Familienunternehmen.

Nein. Fischer sind Menschen, die Fische fangen. Über deren Unternehmensform habe ich gar nichts gesagt und es ist mir auch egal.

23:04 von schmokie / @schabernack, 21:56

«Aber bevor die Großen belangt werden, holt man es sich bei den Kleinen.
Kommt Ihnen das wirklich nicht bekannt vor?»

Wer soll sich denn was bei den Kleinen Fischen holen, die nur sehr selten, oder gar keine Netze verlieren? Die kleinen Netze gehen sehr viel seltener verloren, weil die nicht mit so hohen Tonnagen an Fisch drin wieder eingeholt werden, wie die riesig großen Netze in der Hochseefischerei.

Kenne ich bei Netzen nicht … woher denn auch.

Außerdem muss man dies auf Hoher See erst mal entdecken + zuordnen, wer was wo verlor. Eine Überwachung dafür gibt es aktuell nicht. Und sie wäre sehr aufwändig, würde man ein System dazu etablieren wollen.

«Schade, Ironie ist nicht Ihr Ding.»

Ja watt denn nu. Ist nicht mein Ding … oder sollte ich mal besser kennzeichnen.
Ich kennzeichne das nie. Und man versteht es, ob es Satire ist, oder man versteht es eben nicht. "Kann Satire drin sein" steht nicht draußen auf der Packung drauf wie: "Kann Spuren von Erdnüssen enthalten".

@ schmokie

Aber bevor die Großen belangt werden, holt man es sich bei den Kleinen. Kommt Ihnen das wirklich nicht bekannt vor? Schade, Ironie ist nicht Ihr Ding.

Nein.
Ich mag auch keine verschnellen Schuldzuweisungen. Ihre "Argumente" sind reines Hörensagen.

Eigentlich selbstverständlich

dass man seinen Abfall nicht einfach liegen lässt,oder in die Gegend bzw. in das Meer wirft.
Wie gleichgültig das vielen ist,sehe ich an den vielen Zigarettenkippen die ich bei uns an der Straße zusammenlese,weil sie einfach aus dem Auto geworfen werden.
Hier fehlt noch sehr viel Bewusstsein für die ganze Problematik.

@ saschamaus75

Ähh, was ist im Neoliberalismus wohl wichtiger, Umwelt oder Shareholder Value?

Das hat mit dem Thema absolut nichts zu tun.

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