Kommentare

Nach sinnbefreite Brexit kann

Nach sinnbefreite Brexit kann GB gar nicht wenig genug Freunde haben.
Dieses davinstehlen aus der Solidarität , gepaart mit ewiger rosinenpickerei, muss ja bestraft werden. Am besten mit Small Britain und der Abspaltung von NI, Wales und Schottlands. Obwohl, die ersten beiden sind unwichtig.

Countdown läuft...

Der Countdown läuft... noch etwas über zwei Monate... da hilft für die mehr oder weniger Unbeteiligten eh nur abwarten...

Biden bereitet Johnson Kopfschmerzen

Boris Johnson hat während des Brexits klar auf Donald Trump gesetzt. Nun droht Trump sein Amt an Joe Biden zu verlieren. Der hält wenig vom Brexit...
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Es könnte sein, dass Johnson da wohl mit seiner Strategie aufs falsche Pferd gesetzt hat. Ebenso all diejenigen die vor vier Jahren für den Brexit gestimmt haben...

Powell meint:

"... die Johnson-Regierung hat zum Biden-Umfeld kaum diplomatische Verbindungen und ist derzeit deshalb zu Recht in großer Sorge, von ihm nach einem möglichen Sieg erstmal links liegen gelassen zu werden."

Wohl eher rechts ...

Populisten erledigen sich von selbst, durch Reden und Handeln

"Nancy Pelosi [...]: "Was denkt die britische Regierung eigentlich? Mit einer Grenze in Irland gibt es Null Chance auf einen Deal.""

Das ist verständlich, denn da die Demokraten unter Clinton am Zustandekommen des Good Friday Agreements beteiligt waren, möchten sie nicht zusehen oder gar durch Handelsverträge belohnen, dass Johnson in Irland noch mehr politisches Porzellan zerschlägt oder gar den Frieden gefährdet.

"Jonathan Powell [...]: "Sie werden Johnson sehr kühl begegnen, wenn Biden gewinnt. Denn sie sehen ihn als europäisches Trump-Double und haben auch nicht vergessen, wie er 2016 Barack Obama als Halb-Kenianer beleidigt hat.""

Das war in der Tat eine mehr als dumme Äußerung, die aber deutlich zeigt, dass sich Populisten wie Trump und Johnson zumeist durch ihre große Klappe und ihr unverantwortliches, unüberlegtes Gelaber politisch selbst beerdigen. Und das ist, um einen ehemals prominenten (Ex-)Bürgermeister Berlins zu zitieren, auch gut so!

Dittert as usual

Ach, Frau Dittert,

Sie sind so berechenbar, oder anders formuliert: Im Westen nichts Neues. Gegen Johnson, gegen den Brexit, und natürlich gegen Trump. Viel interessanter wäre es, wenn Sie uns andere, alltägliche Dinge aus der Welt der Briten berichten würden. Vielleicht sogar über die Perspektive derer, die für den Brexit gestimmt haben - und zwar ohne besserwisserisch-kontinentalen Unterton.

Wenn sie Ihr "Diary" als Kommentar (dieses journalistische Genre ist mir durchaus bekannt) verstehen, bitte. Aber ewig die gleiche Leier...das ist wenig erkenntnisreich. No benefit, my dear.

Rein rechts

Ist klar, dass dem Demokraten nicht viel am Brexit liegt, der einen Zusammenhalt auf globaler Ebene möchte. Das betrifft aber auch nicht nur die Wirtschaft. Der Egoismus der rechtspopulistischen Ländern zeigt die größte Schwäche des Kapitalismus, nämlich die Verwundbarkeit in einer Krise. Der Kapitalismus und die politische Ausrichtung wird jetzt sehr auf die Probe gestellt. Und ehrlich gesagt ist Wurzel allen Übels, sowohl bei Brexit, Wirtschaft und sogar den Coronamaßnahmen der Rechtspopulismus. Da sind die Demokraten deutlich vorn.

Und auf den Titel „britischer Trump“ sollte man keineswegs stolz sein...Trump ist hochverschuldet und hat nichts gutes bisher gemacht. Da bin ich ja auf die Wahlen gespannt, wie sehr die Proud Boys das ganze manipulieren....

@ Der_Mahner

Ewig die gleiche Leier? Und das von Ihnen? Oh sweet irony.

Und Frau Dittert hat von Brexiteers berichtet. Von denen kommt leider nichts von Substanz, nur hohle Phrasen.

Frau Dittert macht Ihren Job ausgezeichnet.

welche Strategie?

Wenn man wie wir hier lebt und jeden Tag erlebt hat, dann kann man nur sagen welche Strategie? Außer hoffen und bangen, leeren Worten und Versprechungen gab es doch nie etwas. Es gibt keine Roadmap, keine Vorgaben, keine Vorausschau. Also wenn es eine Strategie gibt, dann muss sie so beschaffen sein, dass man sie lieber nicht veröffentlichen will. Es gibt nicht einen Meilenstein, keinerlei Gradmesser an dem irgendein Erfolg gemessen werden könnte. Wir wissen es soll eine Party geben. Das ist alles. Ansonsten nichts. Ich kann da keinerlei Strategie erkennen. Unter den Kollegen an der Uni gab es welche, die haben Schwellenpädagogik gelehrt. Auf der Schwelle zum Hörsaal überlege ich, was ich heute lese. Boris macht Schwellenpolitik. Wenn ich Premierminister bin, dann... Nun ist er und findet heraus, wie schlecht man unvorbereitet ist. Und wir alle hier auch.

@Dittert as usual

Sie geht doch nur mit der EU-hörigen Mehrheit der Zuschauer konform! Die Propaganda der EU-kraten ist über die Jahre erfolgreich! Übrigens auch was die Wahrung des Friedens in den vergangen Jahren angeht: Das haben wir der NATO zu verdanken (in erster Linie den USA und Großbritannien)! Aber auch das ist längst vergessen!

Rule Britannia!

Großbritannien wird überleben. Die EU nicht. Biden wird nicht ewig leben und Kamala Harris nicht ewig regieren.

Es wird noch die Zeit der Rechtskonservativen kommen.

@Der_Mahner um 09:23

Warum soll die Autorin Johnson-Propaganda transportieren?
Die Perspektive derer, denen er den Brexit als Himmel auf Erden verkauft hat, sieht nicht unbedingt rosig aus, und da es jetzt wohl sogar - mit Johnsons Vertragsbruch - auf einen No-Deal-Brexit hinausläuft, dürften schwierige Zeiten anbrechen.
Den Fischern, denen Johnson noch versprochen hatte, die Fischgründe von EU-Quoten zu befreien + die Fanggebiete der brit. Fischer zu erweitern, droht der Wegfall wichtiger (innerh. d. EU verhandelten) Fangquoten, für wichtige Zulieferer werden sich die Teile europ. Maschinenbauer verteuern + ein nordirischer Landmaschinenbauer wird ohne zollfreien Warenverkehr aus der EU gar keine EU-Bauteile mehr verwenden können - aus Kostengründen + weil engl. Zulieferer nur einen Bruchteil der benötigten Teile herstellen/liefern können. Im VK wird es auch Engpässe im Medikamentenbereich geben, weil dort Zulassungen fehlen.
Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.

„Ein Wahlsieg Joe Bidens wäre keine gute Nachricht für die Johnson-Regierung, zumindest auf den ersten Blick nicht“

Danke, dass Sie „Johnson-Regierung“ schreiben und nicht „Großbritannien“.

Dittert as usual

Der Mahner scheint zu übersehen, dass unter den alltäglichen Dingen aus der Welt der Briten zur Zeit wenig Erbauliches zu berichten ist. Die britischen Versuche zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bleiben durch stümperhafte Maßnahmen der Regierung sowie durch ein desolates und kaputtes NHS wirkungslos und fragmentarisch. Die wirtschaftlichen Aussichten sind mehr als düster. Die britische Borniertheit und Halsstarrigkeit bei den Verhandlungen mit der EU lässt wenig Hoffnung auf einen Abschluss. Kurz gesagt: das Land ist am A ...

Arme

USA. Hat die Wahl zwischen einem in den Sonnenuntergang reitenden Cowboy und einem in Demenz-Anwartschaft befindlichen Nostalgiker, der auch schon mal den Vornamen des Konkurrenten vergisst. Hoffentlich verwechselt Little Joe dann im Oval Office nicht die Knöpfe.

09:23 von Der_Mahner

„ Ach, Frau Dittert,
Wenn sie Ihr "Diary" als Kommentar (dieses journalistische Genre ist mir durchaus bekannt) verstehen, bitte. Aber ewig die gleiche Leier...das ist wenig erkenntnisreich. No benefit, my dear“

Was wollen Sie uns eigentlich damit sagen? Frau Dittert hat ihren Kommentar auf Fakten aufgebaut (bspw. die irischen Wurzeln von Kandidat Biden), oder die Zitate bekannter US-Politiker. Lesen Sie den Kommentar von Frau Dittert noch einmal und sagen Sie uns, ob der irische Hintergrund Bidens falsch ist, oder die Zitate der US-Politiker oder Johnson. Ein Aufreihen von Fake-News ist für mich nicht erkennbar und dass sie Johnson attackiert, da befindet sie sich in bester Gesellschaft!

erst mal abwarten heißt die Devise!

Scheint so, als ob man hier beide Lieblingsthemen verquicken kann.

ABER:

1.) Trump hat die Wahl noch nicht verloren (auch wenn es das Wunschdenken einiger ist).

2.) GB kommt auch sehr gut ohne Trump klar, der Brexit hat nach wie vor, viiiiiel mehr Vorteile als Nachteile.

3.) Auch wenn Biden den Brexit nicht so gut fand, wird er weiterhin GB - schon aus eigenem Interesse - als Verbündete sehen u. die Verbindungen pflegen.

4.) = 1.) Aber erst mal abwarten ...

"Ach, Frau Dittert, Sie sind

"Ach, Frau Dittert,
Sie sind so berechenbar, oder anders formuliert: Im Westen nichts Neues. Gegen Johnson, gegen den Brexit, und natürlich gegen Trump. Viel interessanter wäre es ..."
... einfach mal den Inhalt zu lesen anstatt den Verfasser abzukanzeln.

Weiter so...

Hallo Frau Dittert,
machen sie bitte ruhig weiter so. Entgegen vieler Mahner gefällt den meisten Ihr Blick auf die Geschehnisse in GB und Ihr sehr unterhaltsame Art. Und wem es nicht gefällt, muss es ja nicht "antun". Es gibt ja genug "alternative" und "unvoreingenommene" Medien.
Ist zwar dann auch dort eher eine ausgeleierte Leier, aber wem´s gefällt...

Trump ist Präsident, und wird es wohl auch bleiben...

Die Tagesschau berichtet seit wochen darüber das Biden einen großen Vorsprung hat, und Trump vermutlich aus dem Amt drängen wird...

Stellt sich nur die Frage woher diese Zahlen stammen, aus den USA jedenfalls nicht.

Nimmt man direkte Quellen aus den USA sieht das ganze etwas anders aus...

Bei den meisten Umfragen scheint Biden vorne zu liegen, aber hauch dünn... Und bei dem amerikanischen Wahlsystem muss man gar nicht die Mehrheit der stimmen haben, sondern die dicken Staaten gewinnen... und genau hier liegt Trump aktuell besser im Rennen.

Ich erinner mich auch gerne an Artikel der Tageeschau von vor vier Jahren, da wurde ein Sieg Trumps quasi als Unfug und völlig an den Haaren herbeigezogen angesehen... laut ansicht der Tagesschau war er im Grunde Chancenlos.. jetzt ein ähnliches Bild das man bei Tagesschau sehen kann.

@Der_Mahner um 09:23

Warum fällt mir zu Ihrem Kommentar ein altes englische Sprichwort ein?
"If you can't shoot the message shoot the messenger."

@Der_Mahner 9:23

Da bin ich anderer Meinung. Frau Dittert zeigt Fakten und Hintergründe. Klar, dass dabei Johnson, Brexit und Trump nicht gut wegkommen. Alle drei basieren auf nachweisbaren Unwahrheiten.

Dittert as usual - Gegenrede

Ja, Annette Dittert bleibt sich treu: Guter Journalismus, unterhaltsam und mit Augenzwinkern präsentiert. Danke dafür! Frau Dittert beleuchtet ganz unterschiedliche Aspekte und erhellt Hintergünde. Für mich immer ein Gewinn. Sie trägt zum besseren Verständnis der Menschen und der Politik in Großbritannien bei. Dabei kommt keine Seite zu kurz, auch nicht die Perspektive der Brexit-Befürworter, lieber Der_Mahner. Gerade deren Denke möchte man ja verstehen lernen, schließlich bilden sie die Hälfte der britischen Gesellschaft ab.

@Der_Mahner um 09:23Uhr

So übel finde ich die Kommentare von Frau Dittert nicht. Und wenn Sie die Denkweise der BREXIT-Befürworter erfahren wollen, dann befassen Sie sich mal mit der prägenden einseitigen Wissensvermittlung in den englischen Schulen. Das führt dann dazu, daß z.B. viele Engländer immer noch überzeugt sind, daß sie den besten Fussball spielen, obwohl sie nur einen dubiosen WM-Titel aufweisen können.

@Der_Mahner - Schauen Sie doch in die Kommentarspalten

der britischen Presse, luv, denn Brexit-Fans äußern sich lautstark und besonders gerne in EU-freundlichen britischen Medien.

Bei ihnen gilt: die EU ist eine Diktatur (von 27 Staaten, der das UK ca. 40 Jahre angehörte und die es entscheidend mitgestaltete), sie fordert kulturelle Gleichschaltung aller Mitgliedstaaten, und wenn sie uns keinen Deal nach unseren Vorstellungen gibt (cherry-picking), dann liegt es an der Engstirnigkeit und/oder Rachsucht der EU.

Und dann gibt's noch die "netten" Brexiteers. Auch sie haben sich vor dem Referendum nie mit der EU befasst und sind daher sehr empfänglich für strategische Halbwahrheiten/Lügen. Ihr Motto: die EU mag gut für die Continentals sein, aber wir machen lieber unser eigenes Ding.

Was ihr Land dabei an wissenschaftlichem/kulturellem Austausch, an finanziellen/wirtschaftlichen Privilegien und an politischem Einfluss verliert, kann sich diese Gruppe gar nicht vorstellen, denn sie hat romantische Vorstellungen von der eigenen Bedeutung

No Trump , No Brexit

Soll Premier Johnson ruhig kräftigen Gegenwind bekommen falls Trump die Wahl verlieren sollte.
Da werde ich, als wenig begeisternder Alkoholkonsumierer, dann eine Flasche Schampuss aufmachen und auf den Tisch tanzen ;-)

Im Westen nichts neues?

Nein, im Westen nichts neues. Die Demokratien leiden darunter, dass zu wenig kompetente Menschen in die Politik einsteigen und das Volk ist über diese mangelhafte Auswahl bei den Wahlen frustriert und wählt dann Leute, die lautstark versprechen, es besser zu machen. Nur haben diese Lautsprecher es noch weniger drauf.

Frau Dittert berichtet sehr sympathisch und kurzweilig über dieses System- und Politikversagen. Hier halt aus England über die Begebenheiten rund um den Brexit und sie macht das sehr, sehr gut - nix "ach Frau Dittert" !

Wie kann man nur den Frieden in Irland für so einen unvorteilhaften Brexit gefährden. Frau Dittert kann unter diesen Umständen wohl schlecht über britische Kochrezepte berichten ;-)

@ Am 29. Oktober 2020 um 09:23 von Der_Mahner

„Viel interessanter wäre es, wenn Sie uns andere, alltägliche Dinge aus der Welt der Briten berichten würden.“

Guckst Du zum Beispiel hier: https://www.mirror.co.uk/

„Vielleicht sogar über die Perspektive derer, die für den Brexit gestimmt haben ... „

Zwei Fragen dazu:

1. Wieso sollten die Perspektive derer, die für den Brexit gestimmt haben, andere sein als für die, die dagegen waren? (Wäre ja schön, wenn es so wäre. Dann könnten die, die uns die Suppe eingebrockt haben, sie wenigstens auch selber auslöffeln.)

2. Welche Perspektiven?

GB !

Tja Johnson und etliche seiner Untertanen wollten anscheinend diesen Brexit unbedingt.
Und all die teils fragwürdigen Entscheidungen, seine sinnfreien Reden, Beleidigungen und Drohungen verschaffen ihm so keine neuen Freunde.
Bis heute frage ich mich echt, warum das Ganze ??? Den Briten ging es doch im Großen und Ganzen gut, haben sie doch immer in der EU ihre Forderungen durch gesetzt und davon profitiert.
Und da Johnson schon etliche andere Staatsmänner vor den Kopf gestoßen hat, wird die britische Regierung nicht wirklich willkommen sein, und es schwer haben, vernünftige Deals zustande zu bringen.
Aber wie heißt es so schön ? Wie man in den Wald schreit, so hallt es wieder raus !!!

@9:23 Der_Mahner -- abgemahnt --

Vielmehr finde ich ganz persönlich Ihre Einlassungen als berechenbar. Frau Dittert ist ziemlich speziell, -ja, deswegen passt sie auch so gut nach UK.

Aber wenn alle vernünftigen Britischen Ökonomen den Brexit "Gegen jede Empirie, gegen alle Daten, gegen alle Modelle, gegen jede Vernunft-ideologisch motivierter Selbstmord" klassifizieren, dann kann ich Sie nur an die Serie der Werbung der Gelben Seiten verweisen:Hätte er doch lieber jemanden gefragt,der sich damit auskennt.

Und bezüglich Trump:Nach dessen eigenen Aussagen hat er gar nicht vor, Politik zu machen.Die Fachwelt ist sich einig, dass mit Trump nicht irgendein kauziger Sonderling auf dem Präsidentensessel fläzt, sondern ein ausgemachter psychiatrischer Patient - der die ganze Welt in Geiselhaft nimmt.

An Trump kann man nur glauben, verstehen gibt es da nichts.

Frau Dittert ist mitnichten tendenziös, sie berichtet sehr mainstream-mäßig für den Mainstream. Wer das als tendenziös empfindet, leistet einen Offenbarungseid.

@Der_Mahner Sie wollen sich

@Der_Mahner Sie wollen sich ernsthaft die "Perspektive derer, die für den Brexit gestimmt haben" antun?

Wenn Sie dies wirklich möchten, brauchen Sie nur mal bei den Kollegen von Euronews die Nutzerkommentare lesen:

Angeblich wäre GB eigentlich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, größer als Deutschland und die EU zusammen. Angeblich stünde ein "phänomenales" Freihandelsabkommen mit Neuseeland, Australien und Kanada "kurz bevor", welches die ganze EU kompensieren soll. Angeblich werden sie es Deutschland noch zeigen. Angeblich wäre ein "Canada-style agreement" eine super einfache Sache, aber Brüssel und Merkel hätten sich gegen sie verschworen. Angeblich kommt Brüssel jede Minute nach London gekrochen und bettelt um Vergebung. Angeblich hätten die Briten Milliarden an die EU gezahlt und nie was zurück bekommen - vom Britenrabatt freilich kein Wort. Und angeblich geht dieses Geld bestimmt jede Minute in die Gesundheitsvorsorge.

Make Brexit great again. Aaany minute now.

Wenn es hier tatsächlich um Erkenntnisgewinn ginge...

...um sachliche Einwände... Obviously not intended... Den "benefit", der augenscheinlich tatsächlich erreicht werden soll, hat Der_Mahner schon mit seiner trolligen Tirade erzielt. So what?

Am 29. Oktober 2020 um 08:57 von kommentator_02

Zitat:
"...Powell meint:
"... die Johnson-Regierung hat zum Biden-Umfeld kaum diplomatische Verbindungen und ist derzeit deshalb zu Recht in großer Sorge, von ihm nach einem möglichen Sieg erstmal links liegen gelassen zu werden."

Wohl eher rechts ..."

...und dann noch diese Aussage von Möchtegern Biden "Russland ist die größte Bedrohung für die USA"
Was man jetzt Trump vorwirft, wird unter Biden noch schlimmer, denn in den Staaten hat MIK das sagen und es muss deshalb ein großer Krieg wieder her um diese Finanzfaschisten zu beruhigen.

Residue

Genau, nur hohle Phrasen - von allen Millionen, die für den Brexit gestimmt haben. Glauben sie das ernsthaft? Sie hören und lesen auch nur das, was Sie lesen wollen. Differenzierung gehört nicht dazu. Aber der Gegenseite ausschließlich hohle Phrasen zu unterstellen, das sagt mehr über Sie als über jene.

BJ - der "Chaot"

Für die Briten musste in der EU immer wieder eine EXTRAWURST gebraten werden; Johnson ist hier keine Ausnahme.
So halte ich Joe Biden die Daumen und hoffe, das Boris Johnson mit seinen Plänen gehörig auf die Nase fällt,

Perspektive

@Der_Mahner Sie wollen sich ernsthaft die "Perspektive derer, die für den Brexit gestimmt haben" antun?""

Ja. Will ich. Früher nannte man das politischen Diskurs. Aber der scheint ja hier nicht erwünscht zu sein. Die Gegenrede wird abgekanzelt. Das ist nicht nur schade, sondern entlarvend.

@Der_Europäer

...Hoffe Ihr Tisch ist groß genug? Ich komme dann auch vorbei und tanze mit! Bringe auch einen gutes englisches Ale mit!
Vielleicht siegt doch bald die demokratische Vernuft und die Zeiten von Trump, Johnson, Erdogan, Putin und all den anderen Egomanen ist demnächst vorbei?! Es wäre der Welt zu wünschen!

@kommentator_02 Die

@kommentator_02 Die Demokraten in den USA sind unter Biden (das ist deren konservativer Flügel) immer noch deutlich rechts von der CDU und auch rechts von Johnson.

Eine staatliche Gesundheitsvorsorge wie in UK (oder unseren EU-Staaten) wird es jedenfalls unter Biden genauso wenig geben wie eine Schließung von Guantanamo, oder ein generelles Verbot von Schusswaffen, volle Gleichberechtigung für LGBTQ+, oder ein Stopp von schmutzigem Fracking. Keine Stärkung von Frauenrechten, geschweige dem Recht auf Abtreibung. Bezahlbare Unis? Vergiss es. Öffentliche Kitas? Auf gar keinen Fall! Verbot der Privatisierung von Gefängnissen? Nein, nicht mit Joe Biden.

Biden ist ein konservativer Katholik. Ja, es gibt sehr wohl Parteien in den USA links von Boris Johnson. Aber die spielen aufgrund des US-Wahlsystems praktisch keinerlei Rolle.

Er mag "links" von Trump sein, aber ein "Linker" ist Biden deswegen nicht.

10:06 von craic

>>Es wird noch die Zeit der Rechtskonservativen kommen.<<

Die CDU ist doch schon über15 Jahre an der Regierung!
Gar nicht mitbekommen?

auf Frau Dittert

lasse ich aber mal gar nichts kommen. für mich steht sie unter allen ARD-korrespondenten, die allesamt so ausgewogen wie möglich berichten, an erster stelle. auch dank ihres ganz feinen humors.

ihr EU-hörigkeit vorzuwerfen, ist unterste schublade!!!

10:13 von Giselbert

>>1.) Trump hat die Wahl noch nicht verloren (auch wenn es das Wunschdenken einiger ist).<<

Das ist richtig.

>>2.) GB kommt auch sehr gut ohne Trump klar, der Brexit hat nach wie vor, viiiiiel mehr Vorteile als Nachteile.<<

Sie meinen sicherlich dass die Briten jetzt selbst landwirtschaftliche Produkte ernten dürfen und Pflegedienste verrichten.

>>3.) Auch wenn Biden den Brexit nicht so gut fand, wird er weiterhin GB - schon aus eigenem Interesse - als Verbündete sehen u. die Verbindungen pflegen.<<

Ja, aber hat GB allein wirklich eine gute Verhandlungsposition bei Handelsverträgen?

>>4.) = 1.) Aber erst mal abwarten ...<<

Das empfehle ich auch.

10:15 von Nutzer

>>Sie sind so berechenbar, oder anders formuliert: Im Westen nichts Neues. Gegen Johnson, gegen den Brexit, und natürlich gegen Trump.<<

Und was wollen Sie über die Drei Positives schreiben? Die Liste fällt sehr kurz aus.

10:13 von Giselbert

>> der Brexit hat nach wie vor, viiiiiel mehr
>> Vorteile als Nachteile.

Seit wann sind Sie denn proEU? Aber Sie haben recht, sicher bringt es UNS mehr Vor- als Nachteile, wenn diese seit Jahrzehnten thatcherbonus-schnorrenden, ewig extrawürste-fordernden Dauerblockierer raus sind.

Es kann nur besser werden!

@Der_Mahner

"Wenn sie Ihr "Diary" als Kommentar (dieses journalistische Genre ist mir durchaus bekannt) verstehen, bitte. Aber ewig die gleiche Leier...das ist wenig erkenntnisreich. No benefit, my dear."

Lieber Mahner. Dann lesen Sie diese Beiträge doch einfach nicht. Mich interessieren sie. Und noch besser: Kommentieren Sie einfach nicht damit, dass es Sie nicht interessiert. Dann haben wir alle was davon. Sie müssen sich nicht ärgern Negatives über ihr großes Vorbild zu lesen und wir uns auch nicht über Sie :)

@Der_Mahner - Kritik an Antje Dittert?

Wenn Ihnen die Rubrik von Frau Dittert nicht gefällt, warum schauen Sie sich das an?
Ich verstehe ihre pauschalisierende Kritik nicht.
Frau Dittert bemüht sich um europäischen Journalismus für die DEUTSCHE Tagesschau.

Ihre Rubrik steht damit logischerweise nicht für Spaltung der EU, oder für die Lügen, die Johnson permanent aus dem Munde purzeln.

Antje Dittert steht für einen modernen, aufklärerischen Journalismus, der Hintergrundinfo liefert, aber auch den subjektiven Blickwinkel nicht scheut.
Das ist nicht nur informativ, sondern auch in höchstem Masse erfrischend.
Der Titel der Rubrik lautet "Brexit Diary", also ein Video Tagebuch.

@Der_Mahner hat ein Problem mit geistreichem, mutigem, deutschen Journalismus?
Fühlen sie sich einem europäischen Deutschland nicht zugehörig? Oder ist es eine "persönliche Abneigung" gegen Frau Ditterts entspannt-humorigen Stil? Johnsons Brexit ist doch ein populistisches Possenspiel, genau wie Trumps Mauer. Wir Europäer lachen darüber.

Hat Biden schon gewonnen?

In unseren Mainstream-Medien tut man ja mittlerweile so, als ob Biden schon der nächste Präsident wäre. Und dass der Brexit angeblich so "schlimm" für die Engländer sei, hört man auch ständig.

Meiner Meinung nach hat Trump gute Chancen aus einen Wahlsieg. Und dass der Brexit für die Briten (u. auch für andere!) sehr viel mehr Vorteile als Nachteile bringt, ist meine absolute Überzeugung. Die können sich in Zukunft zurücklehnen u. zuschauen, wie bspw. reformunwillige Pleitestaaten immer mehr EU-Steuergelder abfrühstücken. Allein deshalb hätte sich ein Brexit schon gelohnt bzw. ausbezahlt.

10:13 von Giselbert

Zu ihrem Punkt 2.):
Bitte benennen sie doch die viiiielen Vorteile
des Brexit!!!!!
Bereits jetzt ist schon sehr viel Kapital aus GB
in die EU abgewandert. Nennen sie das einen
der viiiielen Vorteile?

Aha, Biden hat irische Wurzeln

ist ja interessant. Aber wenn ein solches familiäres Detail seine Einschätzung des Brexits und Johnsons Politk steuert, dann ist er auch nicht besser, als der andere. Und ob er beim Karfreitagsabkommen dabei war oder nicht - als Mensch mit Amt hat man zu akzeptieren, daß die Welt sich weiter dreht.
Eigentlich geht nur die GBs an, was ihr Johnson und der Brexit machen, und ziemlich viele sind offenbar verzweifelt genug von "these idiots" zu reden.
Allerdings haben diese "idiots" wenigstens schon mal der Wirtschaft gesagt, was nach einem harte Brexit auf sie zukommt. Die Bundesregierung und auch die Medien halten sich da in GER sehr zurück. Auch wir deutschen UnternehmerInnen hätten da gerne mal was gehört. Was wird gelten für Exporte nach GB im Fall eines harten Brexit?

11:11 von rin

"Angeblich wäre GB eigentlich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, größer als Deutschland und die EU zusammen".

Das jetzt nicht, aber bald größer als DEU.

"Angeblich werden sie es Deutschland noch zeigen."

Könnte passieren. Gründe dafür sind jedenfalls vorhanden.

"Angeblich wäre ein "Canada-style agreement" eine super einfache Sache, aber Brüssel und Merkel hätten sich gegen sie verschworen."

DEU hat viel dazu beigetragen, dass die Verhandlungen nicht vorankamen.

"Angeblich hätten die Briten Milliarden an die EU gezahlt und nie was zurück bekommen"

Man hat viel gezahlt u. wenig zurückbekommen. Damit ist jetzt erst einmal Schluss - dank Brexit!

10:19 von Haehnchen

1. Die Zahlen stammen nicht aus den USA?
Woher denn sonst? Die Deutschen Medien haben sich doch die Zahlen nicht aus den Fingern gesogen.
2. ...bei den "dicken" Staaten liegt Trump vorn?
Der bevölkerungsreichste Staat ist Kalifornien und der ist tief blau.
Texas wackelt und selbst Arizona ist nicht sicher für Trump.
3. Die Wahl 2016 unterscheidet sich grundlegend von der 2020 nachdem
Trump so ziemlich alles an die Wand gefahren hat, inklusive seine nicht vorhandene Strategie bei Corona.
Das wird sie alles nicht interessieren, denn sie sind offensichtlich ein Trump Fan.
Wie fühlt man sich als Fan eines Lügners, Bankrotteurs und Betrügers?

11:08 von Sonnenmeer

"Die Fachwelt ist sich einig, dass mit Trump nicht irgendein kauziger Sonderling auf dem Präsidentensessel fläzt, sondern ein ausgemachter psychiatrischer Patient - der die ganze Welt in Geiselhaft nimmt."

Welche Fachwelt? Wenn Sie damit unsere Mainstream-Medien (oder Konzernmedien) meinen, dann ja, die sind sich sehr einig. Und ich bin diesem angeblich "psychiatrischen Patienten" sehr dankbar, dass er sein Militär aus dem Nahen Osten Stück für Stück abzieht.

Denn Amerika wird weder im Irak, in Syrien, Afghanistan usw. verteidigt, sondern nur die dortigen amerikanischen Wirtschaftsinteressen (Öl, Rohstoffen, Handelswege). Aber dafür sind Soldaten nicht da! Punkt!

Dass ausgerechnet ein erfolgreicher Wirtschaft-Mogul wie Trump das so sieht und kein Berufspolitiker, rechne ich ihm sehr hoch an. Auch dass er keinen Krieg vom Zaun gebrochen hat. Bei ihm geht der Handel ganz klar vor. Drücke ihm die Daumen!

10:06 von craic Rule Britannia!

Schade, dass ein so positiv besetztes irisch-gälisches Wort ('craic') von einem so inhaltsleeren Kommentar gefolgt wird.

Klingt nur nach Durchhalteparole, genau wie die hilflosen Kommentare von Anhängern
von Johnsons "Daddy" Trump, nach dem der (Trump ) schon noch gewinnen wird.

Da sind wohl schiere Uninformiertheit oder die Langzeitschäden vom Aufenthalt in der rechten Populistenblase der Grund.

Das mehr als fahrlässig-arrogante Ignororieren der Irisch-nordirischen Grenze während der gesamten Brexit-Kampagne durch die Tories zeigt nur deren Abgehobenheit. Vielleicht wirken ja auch immer noch die Phantomschmerzen durch den Verlust des Empires. Das vernebelt die Sinne.

Clinton hatte Vorfahren in Nordirland, sein erfahrener außenpolitischer Emissär bei den NI-Verhandlungen, ex-Senator George J. Mitchell war ebenfalls irischer Abstammung.

Biden dito.

Never underestimate the Irish!

um 09:23 von Der_Mahner

Frau Dittert gibt doch nur das wieder, was Johnson derzeit Kopfzerbrechen bereitet! Und diese Infos bekommt sie sicher nicht aus dubiosen Quellen! Damit hat sie sich auch weder für noch gegen etwas geäußert! Man muss Texte nicht nur lesen! Auch das Verstehen will gelernt sein!

Johnson hat klar auf Trump gesetzt.

Auf Trump zu setzen ist (gelinde gesagt)
naiv und unverantwortlich.
Trump als Partner in einem Deal ist ein Vabanque Spiel, da Trump sich bekanntlich an
keine Verträge hält.
Sollte tatsächlich ein Handelsvertrag zwischen GB und den USA zustande kommen
(vorausgesetzt Trump bekommt eine 2. Amtszeit), dann wird die Trump Regierung die
Konditionen bestimmen und nicht GB.
Auch keine gute Option für GB.
So oder so, Johnson hat auf das falsche Pferd gesetzt und wird nach dem Brexit nicht mehr lange Premier bleiben.

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