Kommentare

Im Frühjahr fehlten doch nur

Im Frühjahr fehlten doch nur die "Inensivbetten"?

Die Zahlen sind sowas von unglaubwürdig

Überall steigen die Zahlen, nur in Deutschland gehen Sie am Sonntag, Montag und Dienstag zurück.
Ja ne, is klar

Personalmangel wird das Hauptproblem

Sollten sich die Zahlen tatsächlich so entwickeln, wie prognostiziert, dann wird sich der Aktionismus der Verantwortlichen schnell demaskieren.
Notfallkrankenhäuser in Messehallen? Feine Idee, aber schon jetzt suchen die Jobvermittler nach Personal, um den *Normal*betrieb zu gewährleisten.
Fast überall sind Betten gesperrt.
Pikantes Detail am Rande: Bei der ersten Welle konnte man diese (ohnehin!) leerstehenden Betten vergolden, indem man sie einfach als "Corona-Reserve" deklarierte und 500€ am Tag pro Bett bekam...

@08:56 von PatricioKanio

>> Die Zahlen sind sowas von unglaubwürdig

Nope, dieses ist auch in anderen Ländern so. Ist aber normal. -.-

Am Wochenende haben weder Gesundheitsämter noch normale Ärzte auf. D.h., die Zahlen vom Wochenende kommen höchstens aus den Notaufnahmen.

@ PatricioKanio um 8.56 Uhr, etwas mehr Empathie bitte

"Die Zahlen sind sowas von unglaubwürdig" ... für Sie vielleicht. Inzwischen weiß eigentlich jedR, dass das mit den Arbeitszeiten in den Verwaltungen der Kliniken und Gesundheitsämter zusammenhängt. Gönnen Sie doch den Menschen, die dort arbeiten, ihr freies Wochenende, wer weiß, wie lange das noch geht. Und für Sie macht es keinen Unterschied, ob Sie die Zahlen am Montag oder am Dienstag frisch auf dem Tisch haben, oder?

Mittlerweile

weiß man ja, dass man die einigermaßen richtigen, weil dann endlich nachgemeldeten, Zahlen erst ab Mittwoch erwarten kann. Zumindest viel das die letzten Wochen auf. Ab Mittwoch waren die höchsten Zahlen zu sehen. Das Virus scheint am Wochenende Pause zu machen. Bei uns ist die Teststation am Wochenende geschlossen. Hausärzte ja sowieso. Also wird am WE nur im KKH getestet, wenn jemand reinkommt. Eigentlich sollte man Sonntag und Montag keine Zahlen veröffentlichen. Das weckt bei manchen leider immer noch trügerische Hoffnung auf Besserung...

Mangel an Pflegekräften ist

Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen, es sich aber mangels Bezahlung nicht leisten können.
Momentan sieht es so aus, dass das Pflegewesen auf von Haus aus gut situierte, enthusiastische und junge Anfänger wartet.
Das wird nix.
Ohne Bezahlung keine Kräfte. Mangels kann ich keinen erkennen.
Gäbe man unseren Managern , die sich die 4,95 für Pflegekröfte ausdenken, lediglich 60000€ im Jahr, würde keiner kommen. Also auch managermangel?

Corona Neuinfektionen in D

Mir ist alles wieder mal alles zu ungefähr, es könnten die Infizierten Zahlen durch die Decke gehen. Mir ist alles zu hätte ,wäre ,wenn, könnte, möglicherweise. Was genau passiert wissen selbst die Virologen nicht oder zumindest nicht genau. Lasst uns die AHAL Regeln einhalten, mehr geht sowieso nicht. Eine Menge Unruhe lösen auch die Medien aus, die von morgens bis abends offensichtlich kaum noch ein anderes Thema haben.

@Am 27. Oktober 2020 um 08:56 von PatricioKanio

Überall steigen die Zahlen, nur in Deutschland gehen Sie am Sonntag, Montag und Dienstag zurück.
Ja ne, is klar

Oha. Jetzt erst zugeschaltet?

Willkommen in der realen Welt. Da kann es tatsächlich vorkommen, daß Erfassung und Meldung von Ereignissen etwas Zeit benötigt... und Menschen tatsächlich vielleicht hin und wieder etwas weniger roboterhaft reagieren.

Da Sie offenbar den Weg zu tagesschau.de gefunden haben, stöbern Sie hier doch einmal in den Artikeln und machen sich schlau... in Zukunft am besten, bevor sie jemanden substanzlos Unglaubwürdigkeit vorwerfen.

Von 'wir sind gut vorbereitet' bis

zum Alarmzustand liegen nur wenige Tage. Wenn das nicht exponentiell ist? In 2 Wochen nennt man das wieder Alarmismus. Vermutlich fährt man nur auf Sicht in dichtem Nebel. Wenn die Richtung nicht stimmt ist auch die Geschwindigkeit völlig egal.

@ PatricioKanio, um 08:56

Ja, wenn alles davon abhinge, was die Leute glauben,
- gäbe es keinen Coronavirus
- wäre Corona ein Schnupfen
- hätte der MNS keine Wirkung
- wäre die Zahl Infizierter weitaus niedriger, wahlweise höher
- wäre der völlige Lockdown unbedingt nötig
- wäre der schwedische Weg der richtige gewesen...

Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen,wie man in der Vergangenheit erfahren konnte.

Was sicher richtig ist:
Dass die vielen Intensivbetten ohne das dazugehörige Fachpersonal Normalbetten sind.

Zahlenblödsinn überall.

Zahlenblödsinn überall. Wartet man einfach bis Samstag, dann hat man verlässlich die Zahl der Woche. Das die zahlen am we nicht kommen, weiß man längst. Das gerede darüber nervt, wie der ganze Corona hype.
10000tote? Bei 2500 täglich/normal.
Was bitte ist da gefährlich?

Am 27. Oktober 2020 um 09:08 von saschamaus75

Tut mir leid, aber das stimmt nicht, die letzten 3 Tage gab es aus Frankreich, Italien und anderen Ländern jeden Tag neue Höchststände gemeldet. Jedes Land bekommt das hin nur wir nicht, aber jeder Tag zählt.

Am 27. Oktober 2020 um 09:10 von draufguckerin

Tut mir ebenfalls leid, aber es geht hier um Menschenleben, dann muss man sich halt abwechseln beim Wochenenddienst. Und die Politiker sagen doch, dass jeder Tag zählt, außer am Wochenende?

Zweifel an Zahlen

Es gibt keinen Grund, die ganze Coronapolitik in Zweifel zu ziehen, weil am Wochenende nicht alle melden.

Schweden z.B. meldet am Wochenende generell keine Zahlen mehr. Das mittelt sich ja raus, wenn man den Schnitt der letzten 7 Tage nimmt.

Aber klar - manche suchen geradezu nach jedem „Argument“ um die Regierung für unfähig zu erklären und/oder Corona zu einem harmlosen Schnupfen.

Intelligentes Pandemie Management sieht anders aus!

Obwohl wir bislang nur mit einem blauen Auge ganz gut durch die Krise gekommen sind, zeigen sich doch an vielen Stellen eklatante Versäumnisse der Politik. Das die Intensivmedizin zusätzliches Personal braucht, das die Labore der Krankenhäuser finanzielle Mittel brauchen, um positive Tests in die Corona App einspeisen zu können, ist dem Bundesgesundheitsminister schon lange bekannt. Geschehen ist aber nichts. Gerade dort, wo es dringend notwendig ist, geht die Politik auf Tauchstation. Es ist soviel Geld verbrannt worden, dass ein paar hundert Millionen für die personelle und materielle Ausstattung der Kliniken gewiss nicht ins Gewicht gefallen wäre. Aber hier bleibt es leider beim bekannten Prinzip, das Notwendigste einfach auszusitzen. Die nutzlosen Bevormundungsregeln sind da ja auch billiger und für manche wählerwirksamer.

@Am 27. Oktober 2020 um 09:11 von Ernst Graeber

Wenn Sie über eine funktionierende Kristallkugel für den Blick in die Zukunft verfügen, lassen Sie uns bitte teilhaben.

Anderenfalls bleibt eben "nur" die Möglichkeit, aufgrund vorliegender Zahlen, Fakten und Fachkenntnis Prognosen zu erstellen, zu verfeinern und zu aktualisieren.

Wenn Sie das in einem komplexen System wie der planetaren Bevölkerung besser können als etwa von Ihnen genannte Virologen, zögern Sie nicht, Ihre Prognose zu skizzieren.

08:56 von PatricioKanio

Zitat:"Überall steigen die Zahlen, nur in Deutschland gehen Sie am Sonntag, Montag und Dienstag zurück."

Warum das scheinbar so ist, haben Sie sich noch nie gefragt? Noch nie die Erklärung gelesen oder gehört, die jedesmal mit dazu gegeben wird?
Ja ne, is klar...

Mit vielen Maßnahmen bin ich,

Mit vielen Maßnahmen bin ich, wie die Mehrheit in diversen Befragungen, einverstanden. Den Hype um die App, die katastrophale Fehler und Inkompabilitäten aufweist und die Vernachlässigung der Situation der Pflegekräfte ist allerdings hanebüchen.

um 09:14 von harry_up

>>
Was sicher richtig ist:
Dass die vielen Intensivbetten ohne das dazugehörige Fachpersonal Normalbetten sind.
<<

Ohne das zugehörige Fachpersonal sind auch Normalbetten nur Liegemöglichkeiten.

Auch wenn es heute so aussieht, als wenn die Zahlen sinken...

...so denke ich werden die Maßnahmen und vor allen der Wille der Menschen etwas an ihrem Verhalten zu ändern, höchstens in den nächsten 2 Wochen zu erkennen sein.

---

Sollten die Zahlen dann immer noch so hoch sein oder gar weiter ansteigen, gibt es eigentlich nur noch die Möglichkeit strengere Maßnahmen bis zum Lockdown
in Betracht zu ziehen.
Und was die Leugner hier angeht, dann schaut euch doch bitte mal das Video auf diesen Artikel an:
https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-belgien-101.html
-
Wer es dann immer noch nicht glauben will, dem ist nicht mehr zu helfen!

@Am 27. Oktober 2020 um 09:16 von Bender Rodriguez

Was bitte ist da gefährlich?

Gefährlich sind die Leute, die ohne Verständnis der Lage mehr oder weniger Unsinn in die Welt setzen und damit kontraproduktiv wirken. Insbesondere, wenn sie weitere Uninformierte aufstacheln.

Wer hier Kommentare schreibt, hat Zugang zum Internet und kann sich daher selbst informieren...

@Am 27. Oktober 2020 um 09:18 von PatricioKanio

Tut mir ebenfalls leid, aber es geht hier um Menschenleben, dann muss man sich halt abwechseln beim Wochenenddienst. Und die Politiker sagen doch, dass jeder Tag zählt, außer am Wochenende?

Sie haben sich dann sicherlich schon freiwillig gemeldet. Haben Sie da weitere Details, die anderen Mitlesern diesbezüglich vielleicht behilflich sein könnten?

Und natürlich zählt jeder Tag... aber weniger bei der Zählerei als bei der Einhaltung der Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung der Pandemie...

Ursache: Sparkurs

In D wurde in den letzten Jahrzehnten so Vieles TOTGERSPART ; auch bei den Pflegekräften.
Vielleicht könnte man ja gute Pflegekräfte reaktivieren, wenn der finanzielle Anreiz stimmen würde !!!
In den Pflegeberufen stimmt einfach das Verhältnis von Verantwortung zu Verdienst in keinster Weise.
Fazit:
Nicht nur klatschen, sondern auch ZAHLEN !!!

Am 27. Oktober 2020 um 09:20 von Peter Meffert

Ich habe die Erklärungen gelesen, ich bin aber der Meinung, wenn etwas so wichtig ist, dann muss man dass auch am Wochenende richtig machen, aber gut pi mal Daumen geht ja auch.

Es zeigt sich: das

Es zeigt sich: das "Balkon-klatschen" war so überflüssig wie das Aluhut-tragen... Oder etwas weniger sarkastisch formuliert: Die Strukturdefizite, schlechte Bezahlung und miesen Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte kennt man schon länger, und die werden mit einem 50€-Schein im Monat nur notdürftig verkleidet aber nicht mal ansatzweise behoben. Und da muss man schon die Frage stellen, warum den politischen Sonntagsreden keine adäquaten Maßnahmen folgen - und dazu gehört auch die Frage, wer dafür politisch die Verantwortung trägt. Die Antwort ist relativ naheliegend.

11409 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Ja. Wir haben sozusagen den perfekten Zustand für einen zweiten Lockdown in Deutschland erreicht. So viele Infizierte wie nie zuvor. Deutschland macht sehr bald den USA traurige Konkurrenz.
Im September 2021 wäre das für die GroKo eine krachende Niederlage.

um 09:19 von faktenfrei.de

>>
Anderenfalls bleibt eben "nur" die Möglichkeit, aufgrund vorliegender Zahlen, Fakten und Fachkenntnis Prognosen zu erstellen, zu verfeinern und zu aktualisieren.
<<

Und wichtig ist, diese Prognosen den Verwaltungsgerichten zur Verfügung zu stellen, die ja gerne mal aufgrund historischer RKI-Meldungen urteilen. So etwa beim Aufheben von Sperrstunden. Wenn das RKI Gaststätten, Clubs etc. bisher nicht als Spreaderstätten erkannt hat, liegt das vielleicht ja auch daran, dass Donald Duck und Superman nur schwer aufzufinden sind. Von Kontakten ganz zu schweigen.

Am 27. Oktober 2020 um 09:10

Am 27. Oktober 2020 um 09:10 von Bender Rodriguez

Das hat mit Lüge oder Fake News absolut gar nichts zu tun !
Die, die im KH arbeiten tun dies zum großen Teil " am Anschlag " weil zur Zeit keine anderen Kräfte da sind.
Ja, es liegt u.a. an der miesen Bezahlung aber bei weitem nicht nur. Es sind auch Arbeitszeit oder Wochenendarbeit u.ä.
Im Übrigen gilt all das nicht nur für die Alten/ Krankenpflege !
Und Ihr Vergleich mit Managern hinkt gewaltig.

08:56 von traurigerdemokrat

Im Frühjahr fehlten doch nur die "Inensivbetten"?
.
wer sagt das ?
nur weil keiner darüber spricht !
und auch hier im Forum wurde von einigen auf diese Sache hingewiesen !

@ um 09:28 von andererseits

50 € brutto, wohlgemerkt.
Ein schlechter Witz und eine Bankrotterklärung für Verdi.

@ um 09:14 von harry_up

- die Existens des Coronavirus wird nur von einigen wenigen Spinnern bezweifelt
- ebenso weiß jeder, daß der Virus gefährlicher als Schnupfen ist, aber auch nicht so gefährlich wie viele darstellen, von wegen "wir müssen alle sterben usw." - solche Aussagen werden hier ja desöfteren getätigt. Anteilig/objektiv gesehen muss kaum einer sterben o.ä.
- der MSN hat in einigen Bereichen keine/kaum Wirkung bzw. ist er überflüssig wie z.B. im Freien
-nur ein vollkommener Lockdown, also auch nicht zur Arbeit, Schule etc. bringt uns einer Löusng näher, alles andere ist Flickschusterei und führt zu nichts
- in Schweden läufts imEndeffekt nicht besser oder schlechter als anderswo

Schlussendlich, am Personalmangel sind nur die zuständigen Arbeitgeber und zum weiten Teil die Regierenden schuld, Anwärter auf gut entlohnte Pflegekräfte dürfte es mehr als genug geben.

Pflegekräfte

Wie lange wird schon über die Bezahlung und damit auch über die Motivation gesprochen, in einen Pflegeberuf einzusteigen? Außer Diskussion ist nichts passiert und jetzt wundert man sich, warum immer noch zu wenig Personal zur Verfügung steht. So wird das auch bleiben, denn es passiert ja immer noch nichts außer Forderungen. Wenn der Wahlkampf losgeht, wird dies auch wieder thematisiert und in endlosen Diskussionen zwischen den Parteien totgeredet. Die einzige Idee der Politiker in der aktuellen Situation ist wieder, teilweise das Wirtschaftsleben herunterzufahren. Dabei wird von oben festgesetzt, wer systemrelevant ist und wer nicht. Wenn ich Gastwirt wäre und viel Geld für Hygienemaßnahmen in die Hand genommen hätte, würde ich mich herzlich bei der Politik bedanken, wenn die mir jetzt den Gnadenstoß versetzen würde. Danke für ein vorausschauendes Handeln!

Pflegenotstand: Fehldende Pflegekräfte

Wenn man bedenkt, wie stiefmütterlich der gesamte Pflegebereich (auch die Altenpflege) in den letzten Jahrzehnten von allen behandelt wurde ist es kein Wunder, dass wir jetzt die Rechnung bekommen.

Ich schlage vor, das bundesweit einheitlich alle Medizinstudenten/innen für mind. 12 Monate zum Dienst in den Krankenhäusern verpflichtet werden. Dafür entfallen die studienbegleitenden Praktika und die Farmulatur. Das ist für die Krankenhäuser eine kalkulierbare Größe und Zeit, die die Studenten in der Pflege zu Verfügung stehen. Der Pool der Medizinstudenten in Deutschland ist hierfür mit ca.
100 000 Personen um ein vielfaches größer als die Anzahl mit der fehlenden Mitarbeiter/innen im Pflegebereich

Das praktische Jahr nach dem 10. Semester bzw. der staatlichen Prüfung bleibt davon unberührt. Somit kann gewährleistet werden, dass die Medizinstudenten einen umfassenden Einblick in die Praxis und die Pflegeaufgaben erhalten!

Pflege ohne Ärzte??

Ich höre immer nur, dass Pflegekräfte fehlen?? Wie sieht denn Pflege ohne Ärzte aus? COVID lässt sich doch nicht nur allein durch Pflege behandeln! Wo kommen denn plötzlich all die Ärzte her, die dafür auch ein klitzekleinwenig erforderlich sind? Warten die bereits geduldig auf der Straße? Sicher nicht, diese würden von anderen Stationen abgezogen werden. Für eine Arbeit (z.B. Beatmung) , für die sich nicht qualifiziert sind! In der sie keine Erfahrung haben. Intensivmedizin ist eine eigene Subspezialisierung, die man mehrere Jahre erlernt ... Diese abgezogenen Ärzte würden dann übrigens erstaunlicherweise auf ihren Stationen fehlen. Wer übernimmt deren ursprüngliche Aufgaben? Warum wird bei diesem Thema (Mangel, physische/psychische Belastung, Zuschläge, ... ) immer ohne Ärzte gedacht? Scheuklappen?? Überflüssig?? Wirklich? Das stellt ein ebenso großes Problem, wie das der mangelnden Pflegekräfte dar!

um 09:30 von Robert Wypchlo

>>
Im September 2021 wäre das für die GroKo eine krachende Niederlage.
<<

Da die Bekämpfung Ländersache ist, offenbart sich Ihr Kommentar als untauglicher Versuch.

Am 27. Oktober 2020 um 09:18

Am 27. Oktober 2020 um 09:18 von Südstaatlerin

Woher nehmen Sie die Annahmen ?
Vielleicht lesen dazu mal das hier :

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/20...

Gehälter und Arbeitszeiten ändern!

Wenn man in den Bereichen, in denen Fachkräfte dringend gesucht werden, einfach mal die Löhne verdoppelt und die Arbeitszeiten halbiert, könnten sich die Arbeitsagenturen und die entsprechenden Unternehmen vor den Aus - und Weiterbildungswilligen kaum retten.
Und genau das hätte spätestens im März in die Wege geleitet werden müssen.
Aber auf die einfachsten Lösungen kommen die Zuständigen noch nicht einmal im Ernstfall.

Komplette Umgestaltung...

des Gesundheitswesens ist und wäre von Nöten, um die geschilderten Probleme so einigermaßen in den Griff zu bekommen...
Das würde aber schmerzhafte Eingriffe nach sich ziehen, da das alles auch irgendwie finanziert werden muss...
Ein Blick ins Schweizer Gesundheits- und Krankenkassensystem wäre ein Ansatz, wiewohl auch dort mittlerweile händeringend Personal gesucht wird.
Und fragen sie ruhig einmal, warum so viele qualifizierte Fachkräfte aus Deutschland in die Schweiz abwandern und selten wieder zurück kommen, um sich das hier anzutun, besonders, wenn man das Lohngeschacher, wie letzthin wieder sieht...

@09:18 von Südstaatlerin

>> ist dem Bundesgesundheitsminister schon
>> lange bekannt. Geschehen ist aber nichts.

Wenn wir schon bei Schuldzuweisungen sind:

Fakt 1: Am 03.01.2013 veröffentlicht der Bundestag (in Folge von SARS) den „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ (https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf).

Fakt 2: Der amtierende Bundesgesundheitsminister ist zu diesem Zeitpunkt Daniel Bahr (FDP).

Var. A: Bahr hat (kurz vor den Wahlen) diesen Pandemieplan einfach irgendwo im Archiv in der untersten Schublade 'verlegt'?

Fakt 3: Hermann Gröhe (CDU) war von Dez. 2013 bis März 2018 Bundesgesundheitsminister.

Var. B: Gröhe hat diesen Pandemieplan einfach weiter Staub ansetzen lassen?

Fakt 4; 2018 wird Jens Spahn (CDU) Bundesgesundheitsminister.

Var. C: Spahn denkt, daß alles in 'Papier & Tüten' ist und prüft nicht weiter nach?

Fakt 5: Am 30.01.2020 erklärt die WHO den „Public Health Emergency of International Concern“.

Frage: Wer ist da jetzt nochmal schuld: A, B oder

Man kann sich´s auch einfach machen!

"Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen, es sich aber mangels Bezahlung nicht leisten können." @Bender Rodriguez
.
Das Thema "Pflegekräfte" geistert schon seit vielen Jahren durch Politik und Medien. Eine erste Frage, um die sich die Politik kümmerte war, wieviele ungelernte Pflegekräfte eingestellt werden dürfen, denn die sind ja billiger. Also hat man das offen gelassen. Aktuell sind ca. 50% Pflegehelfer.
.
In der Regel sind die Heime oft unterbesetzt, denn die vereinbarte Mitarbeiterzahl muss nur im Schnitt eingehalten werden.
.
Wie bei Behörden, so auch in der Pflege wird am Personal gespart, um Kosten zu senken bzw. die Rendite zu erhöhen. Das sind die "Gesetze" des "Marktes". Real gibt es einen Mangel. Was potentiell möglich wäre, ist nicht entscheidend.

@Bender Rodriguez 9:10 Uhr

"Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen, es sich aber mangels Bezahlung nicht leisten können.
Momentan sieht es so aus, dass das Pflegewesen auf von Haus aus gut situierte, enthusiastische und junge Anfänger wartet."

Es gibt einen Mangel an Pflegekräften und zwar schon lange..schon 1987 hab ich ein halbes Jahr in einer Klinik gearbeitet, in der Pflegenotstand existierte.

Wenn ich die Anzahl der Mitarbeiter pro Schicht von heute mit der von 1988 bei Beginn meines Dienstes vergleiche hat sich deren Anzahl vermindert bei immer mehr Aufgaben im administrativen Bereich, für die wir nicht ausgebildet wurden.

Enthusiasmus hilft uns nicht weiter, schließlich ist dies kein Job wie jeder andere..viele geben nach einigen Jahren entnervt auf..

Bessere Bezahlung hilft hier nur bedingt..

@Am 27. Oktober 2020 um 09:27 von PatricioKanio

Wie kommen Sie auf "pi mal Daumen"? Insbesondere, wenn Sie die Erklärungen gelesen haben, wie Sie sagen.

Bekanntes Problem

Seit der 1. Welle ist bekannt, dass es dramatisch an Pflegekräften mangelt.

Diesen hätten die Verantwortlichen in den letzten 6 Monaten durch Neueinstellungen beheben können. Es gibt genug Menschen, die sich liebend gern für ein angemessenes Gehalt in dem Bereich verdingen würden.

Der Geiz und die Gier nach Sklavenarbeitern ist aber nach wie vor so groß, dass diese Gelegenheit ungenutzt verpufft ist. Also bitte jetzt nicht jammern.

Somit werden die 12.000 zusätzlichen Intensivbetten wohl leer bleiben und die jetzt noch verbliebenen Betten schnell gefüllt werden bei der galoppierenden Ausbreitung von Corona.

Ein Umdenken bei den Arbeitgebern hat bisher in keinster Weise stattgefunden.

@ Bender Rodriguez

"Ohne Bezahlung keine Kräfte." Am 27. Oktober 2020 um 09:10 von Bender Rodriguez

*

Wie jetzt? Für etwas Klatschen auf dem Balkon machen die das nicht?

(Tut mir leid, aber das musste ich einfach loswerden...)

Todesursachen.

Mehr als eine Million Menschen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Dritter Versuch (keine Ahnung, was wieder das Problem ist):

Wer durch einen Autounfall stirbt, stirbt nicht "im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung". Auch nicht, wenn er zum Todeszeitpunkt mit Corona infiziert war.

Vielleicht fangen wir ja irgendwann wieder einmal an, tatsächliche Todesursachen zu bestimmen, wie es vor Corona auch der Fall war.

08:56 von PatricioKanio

Überall steigen die Zahlen, nur in Deutschland gehen Sie am Sonntag, Montag und Dienstag zurück.
Ja ne, is klar
.
verstehe ich nicht
was hat das mit "Überall" zu tun
Vielleicht geht es hierzulande nen tick disziplinierter vor,
wäre doch auch ne Option !

@Am 27. Oktober 2020 um 09:36 von Wolfes74

- der MSN hat in einigen Bereichen keine/kaum Wirkung bzw. ist er überflüssig wie z.B. im Freien

Wollen Sie das ausprobieren? Stellen Sie sich im Freien neben einen SARS-CoV-2-Wirt und lassen Sie sich entsprechend lange "anatmen"...
Berichten Sie bitte anschließend über das Ergebnis dieses Tests.

-nur ein vollkommener Lockdown, also auch nicht zur Arbeit, Schule etc. bringt uns einer Löusng näher, alles andere ist Flickschusterei und führt zu nichts

Ein "vollkommener Lockdown"? Wie stellen Sie sich das vor? Keine Polizei, keine Feuerwehr, keine Rettungskräfte? Kein Medizinpersonal? Keine Lebensmittelversorgung? Kein Strom, kein Wasser? Wie genau?

Am 27. Oktober 2020 um 09:26 von faktenfrei.de

Und natürlich zählt jeder Tag... aber weniger bei der Zählerei als bei der Einhaltung der Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung der Pandemie...

Die Maßnahmen werden doch durch die Zahlen begründet.

Verstehen Sie mich nicht falsch, Corona ist da, ist gefährlich, Maßnahmen sind sinnvoll, aber wenn etwas wichtig ist, dann macht man es richtig, jeden Tag auch am Wochenende.
Wieso bekommen alle anderen Länder, Frankreich, Italien sowas denn hin?

Schulen

Zwar wird immer wieder auf Superspreader und Cluster hingewiesen. Aber die Schulen müssen aufbleiben. Es klingt so sehr nach Ideologie und einem steifen Glaubenssatz! Man darf die Schulen nicht dicht machen. Aber das sind nun mal Massenveranstaltungen. Theater dürfen nur mit einem gehörigen Mindestabstand der Sitzplätze stattfinden. In der Schule sitzen sie alle beisammen. Fenster weit auf, damit sich auch eine ordentliche Anzahl von Leuten erkältet, die wiederum die Ärzte konsultieren, weil man ja wissen will, ob es der berüchtigte Virus ist oder nicht. Was zusätzlich diese Institute und Labore belastet.

Wenn das hier eine Notsituation ist, und alle tun so, dann erwarte ich dass die Schulen sofort geschlossen werden, und weiterführende Probleme wie Kinderbetreuung und Bildung sind erst dann zu lösen. Das Inhfektionsgeschehen wird in Schulen nicht geprüft, aber in vielen anderen Bereichen ebensowenig und trotzdem werden diese Bereiche eingeschränkt.

Am 27. Oktober 2020 um 09:20

Am 27. Oktober 2020 um 09:20 von andererseits

Ich bin meist auf Ihrer Seite , das mit dem Pflegepersonal ist leider so,
kann / konnte aber seit dem Frühjahr nicht gelöst werden! Man muss bedenken das die Ausbildung zum/r Krankenpfleger/ in 3 Jahre dauert, die zum/r Intensivpleger/ in nochmal 2 Jahre.
Und ja es mag den einen oder anderen geben, der mit besserem Gehalt zurück geholt werden könnte.
Ich denke aber das wird auch nicht reichen.
Ach ja : danke für Ihre Hilfe gegen
" Der Wunderer " !

Am 27. Oktober 2020 um 09:11 von Ernst Graeber

"......Lasst uns die AHAL Regeln einhalten, mehr geht sowieso nicht........"

Sehe ich auch so, zumindest was mich betrifft. Ich halte mich an die Vorschriften (wie bisher auch schon) und habe selbst im Sommer größere Menschenansammlungen gemieden.

Vom Frühjahr bis jetzt hätte man

wegen der Ausbildungszeit nichts oder kaum was am Personalstand ändern können. Es sei denn man wäre fernab -höchst unsozial- "wildern gegangen". Sollte sich aber herausstellen dass seit Frühjahr rein gar nichts in die Wege geleitet wurde außer das Personalthema zu zerlabern oder sich mit "Lage der Nationen Gestik" hervor zu tun dann würd ich gern Konsequenzen sehen. Mag sich jeder denken wen ich meine.

@Bender Rodriguez 9:16 Uhr..

"10000tote? Bei 2500 täglich/normal.
Was bitte ist da gefährlich?"

viele dieser Verstorbenen könnten noch leben, wenn es Corona nicht gäbe.

Viele dieser Verstorbenen sind binnen weniger Tage an einer durch Schutzmaßnahmen vermeidbaren Infektion verstorben..

Empathie hat halt nicht jeder..

Wie gesagt, immer nur auf Sicht fahren

rächt sich jetzt, weil wir Zeit genug hatten, die Gesundheitsämter über den Sommer personell aufzustocken, die Schnelltests besser voranzubringen in der Qualität und Quantität. Außerdem war doch von etlichen Virologen prophezeit worden, dass sich das Virus insgesamt verbreiten wird und sich dann aus vielen kleinen Infektionsherden weiter verbreitet. Wo ist die dazu passende Strategie? Mit hoher Wahrscheinlichkeit (Blick in die Nachbarländer?) kann man die Situation durch einen oder zig Lockdowns gar nicht mehr bezwingen und braucht dringend einen Strategiewechsel! Inzwischen wissen wir doch schon, dass, wenn es einen Impfstoff geben sollte, das Impfen selbst ca. 4 Jahre dauern wird. Glaubt denn irgend jemand hier, dass wir solange von Lockdown zu Lockdown pendeln können. Wer soll das aushalten psychisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich? warum diskutieren wir plötzlich über das zugehörige Personal zu den Intensivbetten? Haben die Krankenhäuser etwa plump nur die Betten gemeldet?

Sind da jetzt die Zahlen der

Sind da jetzt die Zahlen der Neuinfektionen vom Wochenende mit drin? Oder sind die verschwunden?

um 09:19 von faktenfrei.de

um 09:19 von faktenfrei.de
>>
Anderenfalls bleibt eben "nur" die Möglichkeit, aufgrund vorliegender Zahlen, Fakten und Fachkenntnis Prognosen zu erstellen, zu verfeinern und zu aktualisieren.
<<

Aber wie möchten Sie denn verfeinern, wenn Ihre Daten nicht genau sind?

Am 27. Oktober 2020 um 09:23

Am 27. Oktober 2020 um 09:23 von Klärungsbedarf

Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen " normalen " Krankenhausbetten und
" Intensivbetten ". Sioehe meinen Post oben

Was haben die zuständigen

Was haben die zuständigen Politiker in den letzten 8 Monaten gegen den Mangel an Pflegekräften getan?
Sicher, das Argument, Pflegekräfte ließen sich in 8 Monaten weder ausbilden, noch zur Intensivpflegekraft weiterqualifizieren, ist richtig.
Aber das kann keine Ausrede dafür sein, noch nicht einmal damit zu beginnen.
Das gleiche gilt für fehlendes Lehrpersonal ebenso, wie für die fehlenden Arbeitskräfte in den Gesundheitsämtern.
Ohne diejenigen, die wegen, mit oder durch Corona ihren Arbeitsplatz verloren haben, hatten wir schon offiziell 2,5 Millionen Arbeitslose.
Inoffiziell ein paar Millionen mehr.
Wie vielen von diesen Menschen ist das Angebot zu entsprechenden Aus - und Weiterbildungen gemacht worden?
Dazu werden die Arbeitsagenturen doch sicher Zahlen vorlegen können.
Und zu allem Überfluss läßt sich Verdi bei den Lohnerhöhungen dermaßen über den Tisch ziehen, dass deswegen sicher kein Mensch zusätzlich zur entsprechenden Fachkraft ausbilden läßt.

09:38 von dibona

Ich schlage vor, das bundesweit einheitlich alle Medizinstudenten/innen für mind. 12 Monate zum Dienst in den Krankenhäusern verpflichtet werden
.
nicht dass der Vorschlag aus medizinischer Sicht abzulehnen wäre
ganz im Gegenteil
aber warum verpflichtet man nicht generell alle arbeitsfähigen Menschen hierzulande für irgendwas,
wenn "Not am Mann" wäre
wegen des Grundgesetzes vielleicht ?
also die entsprechende DDR Verfassung "Das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"
"Gesellschaftlich nützliche Tätigkeit ist eine ehrenvolle Pflicht für jeden arbeitsfähigen Bürger"
wären zumindest ne Option

Unfassbar...

Wurde die erste C-Welle noch dafür von vielen Klinikbetreibern dazu ausgenutzt, altes Material (was in der Regel noch funktionierte) auszutauschen, Gelder für vorgehaltene ITS-Betten einzufordern und gleichzeitig Personal in Kurzarbeit zu schicken, pusten sich nun wieder einmal Menschen aus anderen Berufsgruppen auf, um daraufhinzuweisen, dass ein Pflegemangel existiert... der war schon weit vor Corona da, Intensivbetten müssen schon seit über 10 Jahren wegen fehlendem Personal geschlossen werden.

Und wir aus der Pflege sind so diplomatisch unfähig und wählen Berufsstandsvertretungen (#Pflegekammer) selbst ab, damit die Damen & Herren Mediziner und Klinik-Direktor*innen weiter über uns verfügen können wie über einen Hilfsberuf...wir haben selbst Schuld an unserem Elend!

Danke, Verdi...Danke, Ihr kurzsichtig Pflegenden...

Am 27. Oktober 2020 um 09:42 von faktenfrei.de

Ich habe die Erklärungen gelesen.
Bitte schauen Sie sich die Statistiken über mehrere Wochen an.
Es ist eine Welle. Jede Woche.
Das ist in keinem anderen Land der Welt so.

09:40 von nie wieder spd

Zitat:"Wenn man in den Bereichen, in denen Fachkräfte dringend gesucht werden, einfach mal die Löhne verdoppelt und die Arbeitszeiten halbiert, könnten sich die Arbeitsagenturen und die entsprechenden Unternehmen vor den Aus - und Weiterbildungswilligen kaum retten."

Für die Kommunen und Kreise als Krankenhausträger würde das bedeuten, doppelt so viele Beschäftigte zu vierfach höheren Kosten bezahlen zu müssen. Super Idee! Ganz davon abgesehen, dass eine Verdoppelung der Zahl der derzeitigen Pflegekräfte sozusagen über Nacht doch etwas unrealistisch sein dürfte. Den berechtigten Anliegen dieser Menschen nach besseren Arbeitsbedingungen und Bezahlung erweisen Sie mit solchen Fantasien leider keinen Dienst.

@dibona, 09:38

"Ich schlage vor, das bundesweit einheitlich alle Medizinstudenten/innen für mind. 12 Monate zum Dienst in den Krankenhäusern verpflichtet werden."

Wenn ich Sie richtig verstehe, präferieren Sie wieder die Billig-, Kostetnichts- und Musstdumachen-Lösung.

Wie wäre es mal mit einem Modell, bei dem man für das, was man leistet, normal und angemessen bezahlt wird?

Ich weiß, ist in Deutschland um die Ecke gedacht...

um 09:27 von PatricioKanio

>>Am 27. Oktober 2020 um 09:20 von Peter Meffert

Ich habe die Erklärungen gelesen, ich bin aber der Meinung, wenn etwas so wichtig ist, dann muss man dass auch am Wochenende richtig machen, aber gut pi mal Daumen geht ja auch.<<

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ob Sie an Ihrem Wohnort vielleicht als freiwilliger Helfer bei der Zählung der Infizierten mitwirken könnten? Wäre doch evtl. mal ne Maßnahme, statt immerzu brummelig zu sein.

Am 27. Oktober 2020 um 09:36 von Wolfes74

"........ebenso weiß jeder, daß der Virus gefährlicher als Schnupfen ist, aber auch nicht so gefährlich wie viele darstellen, von wegen "wir müssen alle sterben usw."......."

Das stimmt wohl, grade im Vergleich wie viele jeden Tag ohne Corona sterben. Allerdings gibt es ja auch noch die, die nicht sterben, aber durch Corona gesundheitlich geschädigt sind. Das sind zwar prozentual auch sehr wenig, aber keiner möchte dazu gehören. Ich zumindest nicht.

@um 09:38 von dibona

"Ich schlage vor, das bundesweit einheitlich alle Medizinstudenten/innen für mind. 12 Monate zum Dienst in den Krankenhäusern verpflichtet werden."

Genauso gut könnte man auch alle H4-Bezieher dazu verpflichten. Dank Coronamaßnahmen sind ja zigtausende und mehr dazugekommen. Vllt bleiben ja ein paar hängen.
Dann wäre da noch die Sache mit der Bezahlung, oder will jemand, daß die Medizinstudenten für einen Händedruck ihren Rücken krummm machen und evtl. ihr Leben riskieren? Also ich nicht.

Am 27. Oktober 2020 um 09:38

Am 27. Oktober 2020 um 09:38 von Fridolin13

Sie haben vollkommen recht.

Am 27. Oktober 2020 um 09:45 von Sisyphos3

verstehe ich nicht
was hat das mit "Überall" zu tun
Vielleicht geht es hierzulande nen tick disziplinierter vor,
wäre doch auch ne Option !

Ganz einfach, wir Leben auf einer Welt. Wenn es dann in nur einem Land der Welt Sonntag und Montag runtergeht und dann wieder steigt und die Höchstzahl jede Woche am Samstag erreicht wird, dann deutet das darauf hin, dass etwas mit den gemeldeten Zahlen nicht stimmt, außer Corona verhält sich hier anders als in anderen Ländern.

Zum Thema Zahlen

Auf dem Grabstein eines Mathematikers steht:
Damit hat er nicht gerechnet.

Zahlen sind so furchteinflößend, wenn man sie nicht wirklich versteht. Ich denke, in unserem Land wird ein ganz guter Job getan.

Wir schaffen das!

@saschamaus75

Ganz klar, in der langfristigen Betrachtung trifft die Schuld A, B und C. Entscheidend ist aber, dass spätestens seit Fakt 5 am 31.01.2020 derartige Maßnahmen hätten ergriffen werden müssen. Geschehen ist nichts und dafür trägt nun mal Kandidat C die Verantwortung. Spätestens seit den katastrophalen Folgen im Februar/März in der Lombardei hätten auch den verantwortlichen deutschen Gesundheitspolitikern mal die Lichter aufgehen müssen, ob die personellen Kapazitäten ausreichend sind.

Verfehlte Gesundheitspolitik

Schon seit Jahren wird eine verfehlte Gesundheitspolitik betrieben bei der versucht wird Krankenhäuser als gewinn-orientierte Unternehmen zu führen (Stichwort: Fallpauschalen) Als Folge davon wurde unter der Leitung von Gesundheitsökonomen fast alles kaputtgespart. Sinkende Löhne und immer mehr steigender Arbeitsdruck (man schaue sich mal im internat. Vergleich an wie viele Patienten 1 Krankenschwester in D gleichzeitig betreuen muss) führten dazu dass der Pflegeberuf an sich nicht mehr attraktiv ist. Die versprochene Aufstockung an Pflegestellen ist unrealistisch da die Anzahl der aktuell besetzten Ausbildungsstellen sogar geringer ist als in den Vorjahren. Das liegt u.a. auch an der neuen generalistischen Pflegeausbildung bei der es vorw. nur eine Basisausbildung ohne Unterscheidung von Alten-Kranken oder Kinderkrankenpflege mehr geben soll.
Es ist schon 5 min. nach 12 um das Steuer in der Pflege generell herumzureißen - aber trotzdem ist die Politik jetzt gefordert es jetzt zu tun

@ 09:44 von rossundreiter

Kein Unfalltoter taucht in der Corona-Statistik auf; verbreiten Sie nicht so einen Unsinn. Und in vielen Situationen lässt sich eine eindeutige Todesursache nicht definieren; daher die Formulierung "an oder mit ".
Wir haben andere Probleme.

nie wieder spd

Sie werden hoffentlich selbst ausrechnen können, daß Ihre Problemlösung auf eine 400%ige Lohnerhöhung hinausläuft - doch welches Gemeinwesen kann solche Mittel aufbringen ???

09:41 von Geweihfarn

Abwanderung in die Schweiz
auch dort mittlerweile händeringend Personal gesucht wird...
.
Hierzulande im Schnitt 1 Pflegekraft auf 13 Patienten
in der Schweiz und in Schweden etwa 1 auf 8
In den Niederlanden 1 auf 7.
.... in den USA 1 auf 5,3
also auch wenn man es vielleicht nicht direkt umsetzen kann
bei den USA wäre noch Luft drin etwas "mehr" zu tun
den Bedarf etwas zu strecken
ebenso natürlich in allen genannten Ländern
bei uns scheint es vergleichsweise an der Oberkante
(ohne jetzt über die Details bescheid zu wissen)

08:56 von traurigerdemokrat

>>Im Frühjahr fehlten doch nur
Im Frühjahr fehlten doch nur die "Inensivbetten"?<<

Falsch verfolgt. Auch im Frühjahr war ständig die Rede vom fehlenden Pflegepersonal.

@ Bender Rodriguez (09:10)

Zitat: ... "Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen .."
Also: Nicht jeder, der in einem Krankenhaus arbeitet und in einem Kittel rumläuft, ist ausgebildete Pflegekraft. Und auch unter denen gibt es Hilfskräfte mit eingeschränktem Handlungsspielraum mangels Ausbildung.
Selbst examinierte Pflegekräfte sind nicht per sé und aus dem Handgelenk fit für die Intensivpflege.
Und wenn sie es wären .. könnten wir sie dann einfach von anderen Stationen, Aufgaben oder gar Pflegeheimen abziehen? Was währe denn dann da los?
Um es kurz zu machen: Ja, auch D hat mehr Bettenkapatzität als Personal ... so weit so gut. Aber was sollte denn dieses Personal, falls 1:1 vorhanden, außerhalb einer Pandemie oder sonstiger (inter)nationalen Katastrophe machen ... Flure wischen ... Rasen mähen, "Küchendienst"?
Wer wollte, nein, müsste die Kosten tragen? Je Intensivbett benötigt man im drei Schichten Dienst ca. 10 geeignete Kräfte ..

Systemfrage.

Zitat: "Wir haben einen dramatischen Mangel an Pflegekräften", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, den Zeitungen der Funke Mediengruppe...
_
... na... woher das wohl kommt?!
_
Tägliches Medientrommelfeuer zu Infektionszahlen befllügelt nur die Paniker. Auch die jüngsten Tarifabschlüsse für Klinik- u. Pflegepersonal beheben die grundsätzlichen Mängel nicht... solange das Gros der Kliniken und Pflegeheime in kommerziell geführter Trägerschaft sind... und satte Gewinne an eben diese Träger oder Shareholder gehen.
_
Ein Problemlösungsansatz wäre die Rückführung aller Kliniken und Pflegeheime in gemeinnützige, kommunale Trägerschaft, verbunden mit einer deutlichen Imageaufwertung von Pflegeberufen. Denn Geld ist im Gesungsheitssystem genug vorhanden, es fließt nur ab in falsche (kommerzielle) Kanäle.

Am 27. Oktober 2020 um 09:49 von Kölner1

Schauen Sie sich die Statistiken der letzten Wochen an, daran kann man genau erkennen, dass nichts nachgemeldet wird. Sonst wäre Dienstag immer der Höchststand der Woche, ist aber immer Samstag.

@Bender Rodriguez (27. Oktober 2020 um 09:10 Uhr)

"Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen, es sich aber mangels Bezahlung nicht leisten können."

Wenn es tausende gibt, die diesen Job machen könnten oder wollten, es aber - aus welchen Gründen auch immer! - nicht tun, obwohl dringend Leute gebraucht werden, dann haben wir ganz genau was? Richtig, dann haben wir einen Mangel an Fachkräften, nämlich an Fachkräften, die auch tatsächlich als solche in ihrem Beruf arbeiten.

Das hat nichts mit angeblichen Lügen oder Fake-News zu tun, das lässt sich als einfache Dreisatz-Aufgabe herleiten. Sind Sie damit bereits überfordert?

Am 27. Oktober 2020 um 09:47

Am 27. Oktober 2020 um 09:47 von PatricioKanio

Die kriegen es auch N I C H T hin, wie gesagt bei worldometers sehr gut zu erkennen - wenn man will !
Da gibt es ein Feld " Daily new Cases " und die Ausschläge sind bestimmt nicht nur von D !!
Dann kann man noch jedes LAnd anklicken, da kommen dann die Statistiken die ebenso zeigen das da am WE die Zahlen runter gehen !

um 09:49 von ich1961

>>
Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen " normalen " Krankenhausbetten und
" Intensivbetten ". Sioehe meinen Post oben
<<

Unbenommen. Wenn ich den Überblick nicht verloren habe, dann liegt die Mehrzahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern nicht auf Intensivstationen. Und auch dort wird medizinisches Fachpersonal und Pflegepersonal benötigt.

Pflegepersonal

wenn Pflegepersonal wie in den Nachrichten und hier im Artikel berichtet fehlen, Frage ich mich was hat die Politik und die Kliniken sowie Konzerne getan haben in den letzten Monaten, denn man hat ja seit Monaten darauf verwiesen das es im Herbst schlimmer kommen könnte als im Frühjahr. warum wurde nicht nach geeigneten Personal gesucht oder geht es nur um die Profite der Konzerne und nicht um die Menschen. Fragen über Fragen und keine ehrlichen Antworten von allen Seiten.

Die Statistiken zeigen ja

Die Statistiken zeigen ja sehr deutlich, das die Hotspots Schulen, Kindergarten & Altenheime sind. Gastronomiebetriebe in seiner normalen Form (keine Hochzeitsfeier o. ä.) im Promillebereich als Infektionsherd aufgefallen. Fußballspiele keinerlei Infektionen im Umfeld seit dem Corona Neustart.
Frau Merkel & Co wollen jetzt einen Lockdown für die Gastronomie?!? Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet.
Planloser Richtung Regenbogen geht nicht mehr.

08:56 von PatricioKanio

>>Die Zahlen sind sowas von unglaubwürdig
Überall steigen die Zahlen, nur in Deutschland gehen Sie am Sonntag, Montag und Dienstag zurück.<<

Wie hätten Sie es denn gerne, bis Ihnen die Zahlen "gefallen"? Ob es dann wahr ist oder nicht, scheint ja offensichtlich nur nebensächlich...

09:47 von PatricioKanio

Wieso bekommen alle anderen Länder, Frankreich, Italien sowas denn hin?
.
diese Länder als Vergleich beim Thema Corona heranziehen zu wollen
dass da irgendwas besser funktioniert
da wäre ich erst mal skeptisch

schnell zu senken.Das ist nicht schwer.Nur die Hürden dafür sind zu hoch.Noch!

Ein 14 tägiger Lockdown der seinen Namen verdient würde das Problem erstmal lösen.Bei Lockdowns Light können wir immerhin noch darauf hoffen das der Virus vor Lachen tod umfällt.

Langsam wird es Zeit professioneller zu agieren.Ich empfehle deshalb eine Anfrage an China mit der Bitte um logistische Unterstützung zur Vorbereitung eines kurzen und knallharten Lockdowns unter Einbeziehung der Bundeswehr zur Überwachung an Brennpunkten wie z.B. Berlin.

Am 27. Oktober 2020 um 09:47

Am 27. Oktober 2020 um 09:47 von faktenfrei.de

Zu dem MNS gibt es ein sehr interessantes und sehenswertes Experiment von
Japanern :

https://web.de/magazine/news/coronavirus/verteilt-coronavirus-luft-super...

Sollten sich besonders die Leugner, Ignoranten usw. ansehen !

@draufguckerin 09:10

Zitat: "Inzwischen weiß eigentlich jedR, dass das mit den Arbeitszeiten in den Verwaltungen der Kliniken und Gesundheitsämter zusammenhängt."

Ist es nicht eher eine Systemfrage? Fallpauschalen und die Abrechnung der Gerätemedizin zwangen die Krankenhäuser immer mehr Personal einzusparen. Nicht auszudenken, wie es in D ausgeschaut hätte, wären die Pläne für eine Reduktion der Krankenhäuser ausgeführt worden. Das Maskendesaster Anfang des Jahres war schon der Vorgeschmack auf den Personalmangel. Der läßt sich auch nicht Ad hoc beheben. Was nur selten gebraucht wird, ist nach den Gesundheitsökonomen nicht vorhaltenswert. In anderen Ländern schmeckt die Pille leider noch bitterer als in D. Unser Gesundheitssystem ist teuer und ineffizient, und weil viele daran verdienen, wird es von der lobbybasierten Politik nicht nicht geändert. Leider auch keine Verschwörungstheorie.

Schulen auf

"Wenn das hier eine Notsituation ist, und alle tun so, dann erwarte ich dass die Schulen sofort geschlossen werden, und weiterführende Probleme wie Kinderbetreuung und Bildung sind erst dann zu lösen."

Die Probleme der Kinderbetreuung und Bildung sind eben nicht zu lösen. Das hat man im Frühjahr doch schon festgestellt. Digitalisierung? Es fängt damit an, dass es an Infrastruktur, wie Breitband in Deutschland fehlt. Da helfen weder Notebooks noch Flatrates, wenn Internet kein Streaming erlaubt. Home Office und Kinderbetreuung? Wenn das zusammengeht, dann hat man entweder Home Office oder Kinderbetreuung nicht verstanden.

es wird weniger getestet.

deshalb.So schlimm kann es nicht sein, wenn man am Wochende meint nicht testen zu müssen

27. Oktober 2020 um 09:42 von 91541matthias

Ihrem Beitrag kann ich nur zustimmen. Viele Pflegekräfte die in die Schweiz oder nach Luxemburg abwandern gehen in erster Linie wegen den Arbeitsbedingungen = mehr Zeit für die Patienten. Die bessere Bezahlung wird natürlich gerne mit genommen. Ist auch Verständlich.

Gruß
K. E.

@Erst denken, 09:48 Uhr - Politik macht guten Job

Der wirksamste Schutz gegen die Corona-Pandemie ist die Einhaltung der AHAL-Regeln. Die Politik kann nur den Rahmen festlegen, innerhalb dessen wir den Kampf gegen Corona führen. Die strikte Umsetzung der Schutzmaßnahmen müssen die Bürger leisten.
Deshalb war und ist es auch so wichtig, dass Kanzlerin Merkel fast gebetsmühlenhaft an das Verantwortungsgefühl der Bürger appelliert. Natürlich fehlt Personal in den Krankenhäusern und Pflegeberufen - dies gilt aber auch für die meisten anderen Länder. Insgesamt ist unser Gesundheitssystem vergleichsweise gut ausgestattet, wie die erste Pandemie-Welle gezeigt hat. Entscheidend wird aber sein, die Infektionsketten zu unterbrechen - und dieser Herausforderung müssen wir uns alle stellen.

09:44 von rossundreiter

das ist schwierig bis unmöglich
war es vor Jahren ein Oberschenkelhalsbruch,
ne Grippe oder ist es heute eben dieses Corona Virus,
das dem Menschen "den Rest gibt"
der berühmte Tropfen welcher das Fass zum Überlaufen bringt
ohne diese Erkrankung er noch weiter gelebt hätte

WHO und RKI und das schnelle Virus

Wenn diese Institute und Organisationen auf den Zug springen ist die Lage schon zugespitzt.

Man erinnere sich an „ Virusübertragung auf den Mensch ist nicht bewiesen „ „ die Ausbreitung nach Europa ist nicht bewiesen“„ Masken Wirksamkeit ist nicht bewiesen“.

Es ist 5 nach 12.

Die Langsamkeit der Ämter steht im Widerspruch zu Schnelligkeit des Virus. Bei uns zeigte sich am Wochenende exponentielle Ausbreitung, vermutlich nun Überlastung der Systeme.

Wieder warten auf Ergebnisse von Sonntag. Kein Wunder, die Testabstriche werden quer durch Deutschland transportiert.

Jeder sollte sich derzeit maximal distanzieren, warten und weitermachen ist kontraproduktiv.

@Am 27. Oktober 2020 um 09:44 von rossundreiter

Wer durch einen Autounfall stirbt, stirbt nicht "im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung". Auch nicht, wenn er zum Todeszeitpunkt mit Corona infiziert war.

Tatsächlich?

Sonst wird doch gern von "Verharmlosern" auf den "Vorerkrankungen" herumgeritten...

Wenn als jemand mit COVID19 Vorerkrankung X hatte, wäre damit ja gar nicht Vorerkrankung X schuld, sondern COVID19. Genau wie in Ihrem Beispiel der tödliche Autounfall schuld war und nicht die Vorerkrankung.

Am 27. Oktober 2020 um 09:52

Am 27. Oktober 2020 um 09:52 von PatricioKanio

Ich habe mir gerade bei worldometers mal Frankreich genauer angesehen und fest gestellt, das Sie falsch liegen ! Die haben genau so wie wir am WE eine Delle und zwar von Anfang an.

Hier nach zu lesen ( wenn man denn will !!!):

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/france/

09:56 von PatricioKanio

dass etwas mit den gemeldeten Zahlen nicht stimmt,
.
klingt plausibel
nur haben sie damit ein Problem ?
steht doch in jeder Veröffentlichung
kann an Wochenende zu Verzögerungen beim Rückmelden der Zahlen kommen
also wenn die nur bei der Buchführung etwas langsam sind
kann ich damit leben

Und schon wieder ...

... soll mit der "Politik der großen Zahlen" die Verunsicherung der Bevölkerung gesteigert werden ! Die 11 000 Neuinfektionen werden doch nur zu einem s e h r kleinen Teil auf Intensiv behandelt werden müssen - und da sind m.W. noch ausreichend Kapazitäten vorhanden. Dem Mangel an Pflegekräften wäre dadurch abzuhelfen, daß man diesen durch die Zuordnung von Schreibkräften den größten Teil ihrer "Dokumentation" abnimmt. Die Schreiberei ist enorm zeitaufwendig und bindet viel Arbeitszeit (die eigentlich für die Versorgung der Patienten erforderlich wäre). Gute Pflegekräfte kann auch ein Herr Spahn nicht einfach "backen", denn deren Ausbildung dauert einige Jahre - und sind daher jetzt keine Hilfe. Man könnte aber die vorhandenen Pflegekräfte entlasten.

@rossundreiter (27. Oktober 2020 um 09:44 Uhr)

Wenn jemand an Sauerstoffmangel stirbt, weil das Corona-Virus dafür sorgt, dass die Person keine Luft mehr bekommt, dann ist die Todesursache zwar Sauerstoffmangel bzw. Atemstillstand, aber der Auslöser ist eben doch die Corona-Infektion.

In die "Corona-Todesstatistik" gehen nur Fälle ein, in denen die Menschen entweder direkt an durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankungen starb oder die positiv auf eine Corona-Infektion getestet worden waren und bei denen die Todesursache nicht eindeutig zu ermitteln war. Bei einem Autounfall ist letzteres nicht der Fall, deshalb ist Ihr Beispiel ein an den Haaren herbeigezogener Unsinn.

Corona deckt Missstände auf

Auch im Bereich unserer medizinischen Versorgung ist es so wie auch von anderen Bereichen unter Coronaeinfluss gemeldet wird: Die Pandemie bringt Missstände ans Tageslicht.
Dass die Privatisierung im Gesundheitsbereich zu Einsparungen, ungeachtet derer Auswirkungen, geführt hat war kein Geheimnis.

@Am 27. Oktober 2020 um 09:49 von PatricioKanio

Es handelt sich um einen dynamischen Prozeß.

Und wer sagt, daß die Daten nicht genau sind?

@ DocAlf 09:07

Es war keine Vergoldung ohnehin leerstehender Betten. Vielmehr wurde eine Freihaltepauschale für Betten gewährt, die jetzt im Vergleich zur durchschnittlichen Belegung 2019 leer standen; d.h. ohne die Corona-Situation wären diese Betten belegt gewesen. Diese Regelung wurde penibel eingehalten. Für Abteilungen, für die es 2019 wirtschaftlich nicht so gut lief, lief es somit auch mit der Freihaltepauschale nicht so gut. Wer 2019 viele Patienten behandelt hat, hatte einen höheren Anspruch auf die Freihaltepauschale. Somit gab es durchaus Gewinner und Verlierer. Von einer Vergoldung ohnehin leerstehender Betten zu sprechen ist schlichtweg eine Diffamierung.
Es sei aber darauf hingewiesen, dass die Freihaltepauschale Fehlanreize gesetzt hat, weil es für manche Kliniken lukrativer war, ein Bett nicht zu belegen. Das trifft aber wiederum nicht für alle zu, weil gerade in großen Kliniken die Freihaltepauschale die fehlenden Einnahmen pro Bett nicht kompensiert hat.
Wahrheit ist kompliziert.

Am 27. Oktober 2020 um 09:54 von Jan Sensibelius

"Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ob Sie an Ihrem Wohnort vielleicht als freiwilliger Helfer bei der Zählung der Infizierten mitwirken könnten? Wäre doch evtl. mal ne Maßnahme, statt immerzu brummelig zu sein."

Ich bin gar nicht brummelig, wirklich nicht.
Ich verstehe es nur nicht, alle Maßnahmen werden mit diesen Zahlen gerechtfertigt, jedes Land der Welt bekommt es hin diese Zahlen jeden Tag zu melden, nur in Deutschland klappt das nicht.

Ich arbeite leider Montags bis Freitags und am Wochenende werden keine Helfer benötigt, so die Aussage meiner Stadtverwaltung.

Im Frühling haben

"Intensivmediziner" auch gemahnt, und die Betten sind leer geblieben. Ich war gerade in Hannover, da steht immer noch eine Messehalle voll mit Notbetten leer.

Bei der derzeitigen Entwicklung müssten nach den Voraussagen eigentlich die Intensivbetten längst voll sein, da wir schon seit mehr als zwei Wochen stark ansteigende Zahlen haben. Sind sie aber genauso nicht wie im Frühjahr.

Wenn man die Angst weg nimmt, mit der ich mich selbst zugegebenermaßen auch beschäftigen musste bei Ausbruch von leichten Erkältungsmaßnahmen, bleibt eine Krankheit weit ansteckender wie eine Grippe. Aber es sterben lange nicht so viele Menschen, wie uns am Anfang der Pandemie erzählt wurde. Damals wusste man natürlich nichts, aber es wird nun Zeit, die Panik runterzuschrauben auf ein gesundes Maß an Vorsicht. Ansonsten wird das Virus durch die Bevölkerung durch wandern, da kann man nichts dagegen machen, da hilft auch kein Lockdown, solange Arbeit und ÖPNV offen bleiben.

@Bender Rodriguez 09:10

Zitat: "Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen, es sich aber mangels Bezahlung nicht leisten können.
Momentan sieht es so aus, dass das Pflegewesen auf von Haus aus gut situierte, enthusiastische und junge Anfänger wartet."

Wissen Sie eigentlich, was Krankenpfleger(innen) verdienen? So wenig ist das auch nicht. Das Hungertuch ist da wirklich nicht in Sicht. Da stehen wohl eher die Arbeitsbeingungen wg Unterbesetzung im Wege.
Vielleicht muß man auch einmal etwas geraderücken, wenn in letzter Zeit die Leute ein Defizit an Geklatsche vom Balkon beklagten. Wer beklatscht die Feuerwehr noch Monate nach dem Hochwassereinsatz, oder den Lkw-Fahrer, der und alle anderen Beschäftigten sind auch wichtig, und werden nie beklatscht.

10:02 von H. Hummel

Um es kurz zu machen: Ja, auch D hat mehr Bettenkapatzität als Personal ... so weit so gut. Aber was sollte denn dieses Personal, falls 1:1 vorhanden, außerhalb einer Pandemie oder sonstiger (inter)nationalen Katastrophe machen ... Flure wischen ... Rasen mähen, "Küchendienst"?
.
Deutschland hat auch mehr Betten pro Einwohner als die meisten Länder dieser Welt
stehen die jetzt leer ? ist man hierzulande mehr krank, Verweildauer hierzulande höher
es ist eine politische Entscheidung, Kapazitäten vorzuhalten, kostet eben Geld und nicht zu knapp

@Fridolin13

"Sicher nicht, diese würden von anderen Stationen abgezogen werden. Für eine Arbeit (z.B. Beatmung) , für die sich nicht qualifiziert sind! In der sie keine Erfahrung haben. Intensivmedizin ist eine eigene Subspezialisierung, die man mehrere Jahre erlernt ... Diese abgezogenen Ärzte würden dann übrigens erstaunlicherweise auf ihren Stationen fehlen. "

Schon bei der ersten Welle wurden die Ärzte so informiert, dass sie ggf. von ihren Abteilungen abgezogen werden können, wenn ein Bedarf besteht. Das ist aber bei der ersten Welle nicht eingetreten. Kein Arzt wurde von seinem Platz abgezogen. Zum Glück denn sonst hätten die Krankenhäuser ein großes Problem. Das wird bei dieser "zweiten Welle" auch nicht passieren. Zumindest wurden die Ärzte vor der ersten Welle vorab informiert.
Diesmal ist das nicht passiert. Selbst die Krankenhäuser rechnen demnach nicht mit so einem Engpass.

Nur um das hier mal klar zu stellen

Ich finde Deutschland steht sehr gut da, und auch der Umgang mit der Pandemie ist sehr gut.

Ich verstehe nur nicht warum man jeden Tag die Zahlen um die Ohren gehauen bekommt, und die dann nicht genau erfasst werden.

Natürlich kapier ich auch, dass man sich auch so ein Bild machen kann von der Lage, aber reicht das? Oder sollten wir nicht genaue Daten haben?
Und warum bekommen die anderen Länder das hin und wir nicht? Vielleicht mal gucken was die anders machen

Glaskugel

Verdopplung der Fallzahlen in EINER Woche
ZWEI Wochen später 7% im Krankenhaus

Vollbremsung oder Aufschlag?

@Am 27. Oktober 2020 um 09:56 von PatricioKanio

Ganz einfach, wir Leben auf einer Welt. Wenn es dann in nur einem Land der Welt Sonntag und Montag runtergeht und dann wieder steigt und die Höchstzahl jede Woche am Samstag erreicht wird, dann deutet das darauf hin, dass etwas mit den gemeldeten Zahlen nicht stimmt, außer Corona verhält sich hier anders als in anderen Ländern.

Ihre Schlußfolgerung kann ich nicht teilen.

Die Virusinfektionen laufen unabhängig von irgendwelchen Zahlen. Zahlen, die gemeldet werden, basieren auf durch Menschen entdeckte Infektionen. Und die haben ihre "Laufzeit"...

Gewerkschaften sind schuld?

um 09:35 von nie wieder spd… 50 € brutto, wohlgemerkt.
Ein schlechter Witz und eine Bankrotterklärung für Verdi.

Auf verdi herumhacken, ist immer leicht. Wer, wie ich mehr als 40 Jahre in einer Gewerkschaft ist, denkt dann immer: Wie sieht’s denn mit der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft aus? Bin ich dabei oder nicht. Denn nur mitgliederstarke Gewerkschaften können genügend Druck gegenüber den Arbeitgebern aufbauen. Und noch etwas: Es sollten nur diejenigen von den Verhandlungen der Gewerkschaften profitieren, die Mitglieder sind!

11.409 Corona-Neuinfektionen in Deutschland....

Und in dem Artikel ist die Rede vom Mangel an Pflegekräften. Auch die WHO warnt.

Die Bertelsmann-Stiftung empfahl jedoch in einer Mitte 2019 erschienenen Studie einen weiteren Schritt beim rigorosen Umbau der Krankenhauslandschaft: Die Anzahl der deutschen Kliniken sei auf etwa ein Drittel zu reduzieren und die Versorgung auf größere und leistungsfähigere Krankenhäuser zu reduzieren. Die Studie stellte die wohnortnahe Versorgung im Namen einer gesteigerten wirtschaftlichen Effizienz infrage. Kritik aus den Reihen der Gewerkschaft ver.di wies darauf hin, daß Entscheidungen über Klinikstandorte nicht dem Markt überlassen werden dürfen.
Nur wenige Monate nach Veröffentlichung der Studie scheint der Ausbruch der Pandemie diese Pläne vorerst vereitelt haben.

unglaubwürdige Zahl

seit März geht die Pandemie los, bis jetzt mehr als halbes Jahr schon, und immer die Zahlen gehen am Wochenende bzw. Montag und Dienstag zurück und danach wieder steigen. Wieso schon so lange aber keine verlässige Statistik?

es ist nicht das Pflegepersonal, sondern es sind unsere Politike

an denen alles scheitert, denn letztendlich kann es gar nicht so viele Pflegekräfte oder Beatmungsgeräte, wie eine Pandemie erforderlich macht. Das Versagen ist politisch, nämlich ein Versagen konsistenten und entschiedenen Handelns - und dies Versagen begann schon im Februrar/März d.J. und hat sich seither unentwegt fortgesetzt.

@ 09:47 von OrwellAG

"Wenn das hier eine Notsituation ist, und alle tun so, dann erwarte ich dass die Schulen sofort geschlossen werden, und weiterführende Probleme wie Kinderbetreuung und Bildung sind erst dann zu lösen"
Kohorten-Studien in Island und Schweden sowie einiger Unikliniken in Deutschland ergaben dass Schulen keine Infektionstreiber sind - und auch dort für Lehrer kein erhöhtes Risiko beinhalteten. Daher sehe ich keinen Sinn die Schulen zu schließen (auch unter dem Gesichtspunkt dass mancherorts immer noch Fußballspiele mit Zuschauer stattfinden und in unserer Region der öffentliche Nahverkehr eher überfüllten Viehtransportern gleichen).
Wenn Sie schreiben dass die Probleme mit Kinderbetreuung u. Bildung hinterher zu lösen seien, kann man das nicht trennen. In vielen Regionen ist das Internet so mies dass dann keine Schule mehr stattfinden könnte. Ohne Kinderbetreuung können Eltern auch nicht arbeiten gehen, was zur Folge hat dass es auf breiter Front crasht.

Am 27. Oktober 2020 um 10:03

Am 27. Oktober 2020 um 10:03 von PatricioKanio

Sie sind Beratungsresistent oder ?
Der Höchststand ist meistens Freitag. Und sehen Sie sich endlich bei worldometers die Statistiken an oder posten Sie hier, wo Sie Ihre Zahlen her nehmen !

@Am 27. Oktober 2020 um 10:03 von PatricioKanio

Schauen Sie sich die Statistiken der letzten Wochen an, daran kann man genau erkennen, dass nichts nachgemeldet wird. Sonst wäre Dienstag immer der Höchststand der Woche, ist aber immer Samstag.

Wer sagt Ihnen, wann - wenn denn - nachgemeldet wird?

Wieviel Zeit haben Sie kalkuliert zwischen Test, Ergebnis, ggf. Nachtest, Verfikation und dann Durchlaufen der Meldekette?

Haben Sie mit dem RKI Kontakt aufgenommen?

@nie wieder spd, 09.40h

Im Pflegebereich ist es nicht anders, als in anderen anspruchsvollen Berufen.
Es kommt nicht auf die Zahl der Bewerber an, sondern auf die Zahl der geeigneten Bewerber.
Da hapert es in der Regel.

@tagesschlau2012: Keinen Plan

Jetzt mal ehrlich, aktuell gibt es keinen Plan. Das, was wir sehen ist doch nichts anderes als Aktionismus. Diese Regierung eilt von Drama zu Drama - aber in welchem Land wurde mit welchen Maßnahmen wirklich was erreicht?
.
Und ... der LockDown im Frühjahr, hat vielleicht auch nur so gut funktioniert, weil der Sommer geholfen hat.
.
Jetzt soll das wiederholt werden, mit dramatischen Folgen. Gesellschaftlich, Sozial, Menschlich - und Merkel will unter allem Umständen die Wirtschaft am Laufen halten. Na klar - was auch sonst.
Was es mit Arbeitnehmern macht, wenn diese alleine im HomeOffice oder gemeinsam mit anderen in einer Angstsituation im Büro, im Bus oder dem Zug sitzen müssen... egal.
.
Die Zustimmung für diese Politik geht drastisch zurück. Von 70 auf 50 Prozent. Ich bin froh, dass wir den Föderalismus und die Gewaltenteilung haben.
.
Menschen in den Hausarrest zu schicken, das kann nicht die Politik der nächsten Jahre sein. Andere Ideen müssen her.

@09:36 von Wolfes74

"am Personalmangel sind nur die zuständigen Arbeitgeber und zum weiten Teil die Regierenden schuld, Anwärter auf gut entlohnte Pflegekräfte dürfte es mehr als genug geben"
Ich fürchte Sie irren sich hier. Es geht nicht NUR ums Geld - auch die Arbeitsbedingungen in D stimmen schon seit Jahren nicht mehr. Auch aus diesen Gründen sind in der Vergangenheit immer mehr Pflegekräfte ins Ausland ausgewandert, wo die Arbeitsbedingungen auch besser sind. Diese werde allein des Geldes wegen nicht zurückkommen. Und Nachwuchs an neu ausgebildeten Pflegekräften wird auch nicht viel kommen - da dieses Jahr weniger neue Pflegekräfte als in den Vorjahren ausgebildet werden

Am 27. Oktober 2020 um 10:05 von Michael Klaus Möller

Pflegepersonal, das gilt auch besonders für die Intensivstationen, wird nicht im 14-Tage-Crashkursen ausgebildet. Das geht über Jahre. Und im Supermarkt liegen auch keine Pflegekräfte in den Regalen.

Dass man sowohl in der Kranken-, wie in der Altenpflege nur Rendite im Kopf hatte, und Pflegepersonal den Beruf gewechselt hat, ist eine andere Sache.

Unsere (Bundes)behörde)

ruft zur (freiwilligen) Meldung zwecks Abordnung zu den Gesundheitsämtern auf. Zwecks Unterstützung der Nachverfolgung. Glaube kaum, dass sich da viele melden.
Die Teststation nebenan sorgt durch lange Schlangen für einen potenziellen Hotspot.

Ergänzung...

Gut ausgebildetes Pflegepersonal in Kliniken, mit Zusatzsausbildung für die Intensivpflege, fällt nicht vom Himmel... und steht auch nicht als Elitereserve däumchendrehend herum bis zum Einsatz.
_
Wegen einer zwingend nötigen OP mit anschließend 2 Tagen Intensivstation, danach Normalstation, konnte ich kürzlich Eindrücke in einem großen Klinikum sammeln. Die langjährigen u. versierten Pflegekräfte zeigten teils deutlichen Zynismus und Resignation gegenüber den Verhältnissen. Denn das Gros der Pflegekräfte besteht aus meist sehr jungen, angelernten (daher kostengünstigen) Hilfskräften, öfter auch mit Verständigungsproblemen in Deutsch. Auf entsprechende Folgen wie zB. fehlerhafte Medikamentenausgabe etc. will ich hier nicht weiter eingehen. Meine Eindrücke bestätigen mich jedoch in der Überzeugung, daß es sich um eine systemische Problematik handelt, die man an der Wurzel angehen muß.

@Am 27. Oktober 2020 um 10:05 von Michael Klaus Möller

warum wurde nicht nach geeigneten Personal gesucht

Wer sagt Ihnen denn, daß nicht gesucht wurde?

Die geeigneten Leute fallen ja nicht von den Bäumen, wenn ich das mal so salopp formulieren darf.

Am 27. Oktober 2020 um 10:06 von Sisyphos3

Warum drehen Sie mir die Worte im Mund um?
Ich rede von zählen, 1+1 und nicht davon, dass dort im Bereich Corona etwas besser funktioniert!.
und dann auch nur 1 Satz zitieren, als hätte ich wirklich behauptet Frankreich bzw Italien seien beim Thema Corona besser als wir.

Trotz aller vermeintlichen...

Unzulänglichkeiten stehen wir im internationalen Vergleich nicht schlecht da.
Das war zumindest im Frühjahr so.
Aber in der momentanen Situation macht sich immer mehr "Kirchturmdenken" breit. Jeder Landesfürst scheint nur nach eigenem Gutdünken handeln zu wollen - wovon auch immer getrieben-, obwohl jetzt dringend eine zentrale Lenkung dieser Pandemielage erforderlich scheint.
Dass wir im Herbst mit einer zweiten Welle rechnen mussten, war mit Sicherheit jedem Verantwortlichen bewusst.
Mir völlig unverständlich, dass nicht darauf reagiert wurde. Blosses Klatschen am Abend schafft keine Pfegestellen in den Krankenhäusern.

@Am 27. Oktober 2020 um 10:05 von tagesschlau2012

Die Statistiken zeigen ja sehr deutlich, das die Hotspots Schulen, Kindergarten & Altenheime sind.

Welche Statistiken zeigen dies?

Haben Sie einen Verweis (Link) zur Hand?

@rossundreiter um 0944 Uhr

Ich stimme Ihnen zu und ich glaube, ich weiß, was Sie ausdrücken möchten, weil: Todesursache ist IMMER Herz-Kreislaufversagen - nur, WAS hat es ausgelöst?

Am 27. Oktober 2020 um 10:05 von Jacko08

Wie hätten Sie es denn gerne, bis Ihnen die Zahlen "gefallen"? Ob es dann wahr ist oder nicht, scheint ja offensichtlich nur nebensächlich...

Hahahaha, da lachen ja die Hühner, genau, weil wenn man Zahlen am WE nicht meldet, dann ist es ja wahr, OMG

So berechtigt.....

die Kritik am Mangel an Pflegepersonal ist, zeichnet sie sich besonders dadurch aus, daß keine praktikablen Lösungen angeboten werden. Wenn in diesem Fprum von einer Verdoppelung der Gehälter und einer Halbierung der Arbeitszeiten geschwafelt wird, zeigt das nur, daß wenig nis keine Kenntnis über die unterschiedliche Tätigkeiten der Pflegekräfte vorliegt. Die Frage der Finanzierung (z.B. Verdoppelung der Sozialversicherungsbeiträge oder massive Steuererhöhungen etc.) wird fast schon grundsätzlich nicht angesprochen. Wichtig ist nur, daß besonders die Kritiker nicht belastet werden, oder? Kennen die überhaupt den Unterschied zwischen dem Personal auf Intensiv-Stationen,im OP-Saal und dem Essen- und Tabletten-Verteilen?Besonders deprimierend an den Kritikern ist das Verschweigen der häuslichen Krankenpflege, deren Arbeitgeber häufig kirchliche Einrichtungen sind, deren finanzielle Möglichkeiten schon "auf Kante genäht sind"

wie wäre es mit Kosten deckeln?

BRD hat nach USA das zweitkostenintensivste Gesundheistsystem der Welt. Ca. 300 Mrd. Euro werden von GKV/PKV, Beihilfeversorgung der Beamten und Selbstzahler-Patienten an Ärzte, Krankenhäuser, Pharmalobby und andere jährlich verbraten.

Etwas mehr als 1% (6.000, von ca. 500.000 Krankenhausbetten) sind mit Covid-Patienten belegt. Von den Intensivplätzen ebenfalls nur ein Bruchteil (in NRW Stand Sonntag lt. Laumann 132 von 4.000). Demnach würden die Patienten bisher alle unzureichend versorgt?

Ständig wird dem Bürger aber mehr Geld aus der Tasche gezogen, Leistungen gekürzt. Besser wäre es, endlich mal die Kosten zu deckeln und überzogene deutlich sechsstellige Einkommen der Ärzte, insbesondere Internisten/ Radiologen, infrage zu stellen. Ich weiß, unpopulär.

Ich schäme mich

Ich schäme mich in diesem Land zu Leben.
Wenn man diese Diskussionen hier teilweise liest, es ist mehr als erschreckend. Da wird immer noch über die Zahlen diskutiert, ob die wohl richtig sein können , dass ja genug Betten da sind das genug Personal da wäre man hätte es nur eher einstellen müssen. Selbstverständlich wächst eine Krankenschwester. Oder ein Pfleger in 5 Monaten heran. Die kann man ja einfach vom Feld pflücken, brauchen ja keine Ausbildung. Alles wird immer schlecht geredet, es ist so traurig. Aber der Mensch sucht immer den Schuldigen woanders, er würde ihn nie bei sich suchen.
Halten wir uns doch einfach mal an diese kleinen Regeln. Und ob wer was wann falsch gemacht hat und hätte hätte hätte, im Nachhinein weiß es immer jeder besser.

Am 27. Oktober 2020 um 10:12

Am 27. Oktober 2020 um 10:12 von Adeo60

nichts hinzu zu fügen !

10:09 von stupid at first

Nicht auszudenken, wie es in D ausgeschaut hätte,
wären die Pläne für eine Reduktion der Krankenhäuser ausgeführt worden.
.
wie in Italien Frankreich oder Spanien ....
könnte man zumindest mutmaßen

Zweifelhafte Plausibilität

Die Aussage eines dramatischen Mangels an Pflegekräften kann gemäß dem (Ebenfalls durch das RKI unterstützen) DIVI Intensivregisters nicht gefolgt werden. Gemäß www.intensivregister.de standen mit Datum vom 26.10.2020 29.428 Intensivbetten in Summe deutschlandweit zur Verfügung. Davon waren insgesamt 21.025 (ca. 71%) der Betten belegt und von diesen 21.025 belegten Betten wurden bundesweit nur 1.362 (also weniger als 7% der belegten Betten) von Covid-19-Parienten in Anspruch genommen.

Von einer dramatischen Situation kann derzeit an Hand der o.g. Zahlen (ebenfalls durch das RKI) m.E.n. nicht die Rede sein. Die im Intensivregister dargestellte Pflegekapazität bezieht im Übrigen auch das benötigte Personal mit ein.

@ 10:08 von Anton2

"Ein 14 tägiger Lockdown der seinen Namen verdient würde das Problem erstmal lösen. Bei Lockdowns Light können wir immerhin noch darauf hoffen das der Virus vor Lachen tod umfällt.Langsam wird es Zeit professioneller zu agieren.Ich empfehle deshalb eine Anfrage an China mit der Bitte um logistische Unterstützung"
Falls es Ihnen noch nicht bekannt sein sollte - auch in China sind trotz der harten Maßnahmen (teilweise wurden Menschen ohne organisierte Nahrungsmittelversorgung in ihren Wohnungen eingeschlossen) jetzt wieder neue Fälle aufgetreten. Wenn Sie glauben dass das Virus einfach so wieder verschwinden wird dann sollten Sie auch mal daran denken, dass es sich bei Grippe auch um ein Coronavirus (allerdings anderer Typ) handelt.

@09:38 von Fridolin13

Ärzte?
Davon haben wir mehr als genug. Die bringen Profit. Da werden Hüftgelenke wie warme Semmeln verkauft. In keinem Land mehr wie hier.

In den letzten 25 Jahren stieg die Anzahl der Klinikärzte um 66%!!
Die Zahl der Pfleger sank ganz leicht.
Die Anzahl der Patienten stieg um 34% und die Verweildauer halbierte sich.
Sprich mehr Patienten die von weniger Pflegern in der halben Zeit wieder fit gemacht werden sollen.
Die Patienten werden durchschnittlich immer älter und dank Demenz etc pflegeintensiver.
Noch Fragen?

Quelle:
Ärzteblatt 5. Oktober 2017

Und seither ist es sicherlich nicht besser geworden. Eher im Gegenteil!

@Am 27. Oktober 2020 um 10:10 von lenamarie

es wird weniger getestet.
deshalb.So schlimm kann es nicht sein, wenn man am Wochende meint nicht testen zu müssen

Was nun? Wird Ihrer Meinung nach am Wochenende weniger oder gar nicht getestet?

Und wie schließen Sie von Meldezeitpunkten auf Testzeitpunkte?

Am 27. Oktober 2020 um 10:04 von ich1961

Ich muss Ihnen leider Recht geben.
Allerdings finde ich bei vielen Ländern auch nur 1-2 Tage Ausreißer und auch Einbrüche, sehr komisch wie die Kurven dort aussehen.

09:59 von andererseits

"Kein Unfalltoter taucht in der Corona-Statistik auf; verbreiten Sie nicht so einen Unsinn."

Das ist schlicht und ergreifend die Unwahrheit.

Was den ganzen noch die Krone aufsetzt ist das auch noch von Unsinn verbreiten gesprochen wird.

Sie sind hier absolut falsch informiert und unterstellen anderen das sie Unsinn verbreiten.

Das ist leider das Problem in der ganzen Corona Diskussion.
Man kann sich nicht vorstellen das so gezählt wird und sagt dann einfach Unsinn.
Man ist selber sehr schlecht Informiert, hat aber automatisch recht weil es gerade so ins Weltbild passt.

Am 27. Oktober 2020 um 09:18 von Südstaatlerin

"Das die Intensivmedizin zusätzliches Personal braucht, das die Labore der Krankenhäuser finanzielle Mittel brauchen, um positive Tests in die Corona App einspeisen zu können, ist dem Bundesgesundheitsminister schon lange bekannt. Geschehen ist aber nichts."

Die neoliberale Ökonomie, der sich vor einigen Jahrzehnten fast alle Politiker weltweit verschrieben haben, kennt keine Pandemien, keine Katastrophen, kein Umwelt- und Klimaschäden, keine bösen Menschen, keine Missbräuche durch Monopole und Patente. Sie idealisiert den Markt.

Und auf dem idealen Markt braucht es keine Vorratslager und keine Personalreserven, die schaden nur dem Ziel der Gewinnmaximierung.

Die Auswirkungen sehen wir dank Corona und dank Klimawandel sehr deutlich - vorausgesetzt, wir wollen sie sehen. Doch da bin ich mir bei vielen Menschen - nicht nur Politikern - nicht sicher. Denn wenn es ans eigene Portemonnaie oder den eigenen Genuss geht, dann heißt es gern "wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass".

@91541matthias um 0942 Uhr

Kann ich bestätigen. 1992 hat ein Gedankenexperiment mit einigen Kollegen ergeben: wenn für einen Patienten in einer Schicht (kumuliert) 30 Min Zeit ist, dann müßten davon geschätzte 15 Min für Verwaltung aufgewendet werden. Dann wurde die Pflegereform Stufe 13 (Schweregrad A1..A3, S1..S3) gezündet und der Verwaltungsaufwand stieg auf geschätzte 25 Min.
Wie es heute aussieht, weiß ich nicht, die Pflegestufeneinteilung wurde zurückgenommen/revidiert, ich bin aber überzeugt davon, daß weiterhin der Großteil d3r Pflegezeit für Verwaltung aufgewendet werden muß; ich bin in Deutschland, da wurde die Verwaltung erfunden ...

@wolfes, 09:55

Genauso gut könnte man auch alle H4-Bezieher dazu verpflichten.

Sie sind nicht informiert. Jeder Hartz-4-Empfänger ist zur Annahme jeder zumutbaren Arbeit verpflichtet.

Wenn dies im Einzelfall nicht geschieht, hat dies sehr gute und sachlich nachgewiesene Gründe.

@rossundreiter, 09.54h

Sie wissen aber schon, was ein Studium die Allgemeinheit kostet?
Die Studenten würden bei dem Vorschlag lediglich etwas zurückgeben.
DAs hat nichts mit Billig-usw-Lösungen zu tun, sondern ist ein Geben und Nehmen.
Das ließe sich, wie @Sisyphos schon schrieb, durchaus auf andere Bereiche ausweiten.
Ich bin auch ehrenamtlich tätig und schaue nicht darauf, was die anderen dafür bezahlt bekommen.

Am 27. Oktober 2020 um 10:16 von ich1961

Ich muss sagen, danke für den Hinweis, hab mir die Länder angeschaut und komme zu dem Schluss, Ich bin wohl ein Erbsenzähler.
Ich scheine der einzige zu sein, der hier jeden Tag genaue Zahlen haben möchte.
Aber dann macht die tägliche Nennung kaum einen Sinn, dann sollten die Medien lieber den 7 Tage Durchschnitt nennen.

@Bender Rodriguez, 9:10

"Mangel an Pflegekräften ist wieder so eine Lüge, oder Fake News. Es gibt tausende, die diesen Job machen wollen, es sich aber mangels Bezahlung nicht leisten können."

Es ist nicht nur die Bezahlung. Es ist vor allem die Arbeitsbelastung. Die Zahl der Patienten die eine Pflegekraft pro Schicht betreut ist enorm angestiegen in den letzten Jahren. Und das liegt nicht am Personalmangel sondern dass mit diesen Stellenschlüsseln kalkuliert wird.

Entsprechend gibt es eine Reihe von Pflegekräften, die diesen Beruf nicht mehr ausüben wollen oder können. Egal was man dafür zahlen würde.

System ist schlecht

Zitat;
"Vielleicht könnte man ja gute Pflegekräfte reaktivieren, wenn der finanzielle Anreiz stimmen würde "

So schecht verdienen die gar nicht,
eine Pflegefachkraft im Krankenhaus mit Entgeltgruppe7 und Stufe 6 hat lt. Verdi rund 3.600 Euro brutto im Monat. demnächst über 4.000.

Ambulante Pflegedienste kassieren beispw. die Stunde für pflegerisch haushaltsnahe Leistungen (Einkauf/Fester putzen, Reinigung usw.) 40 Euro. Pflege ist nicht nur Beatmung. Es gibt Menschen, da kommt 2x täglich der ambulante Pflegedienst nur um eine Insulinspritze zu setzen oder die Kompressionsstrümpfe zu wechseln. Das System ist schlecht, mit den vielen klein/klein und zu vielen, welche zu kräftig abkassieren.

Die hiesige Trennung von Kranken- und Pfelgeversicherung ist auch ziemlich einmalig in der Welt und macht es zusätzlich kompliziert.

Am 27. Oktober 2020 um 10:20 von faktenfrei.de

Das kann man doch erkennen, dass die Daten nicht genau sind.

Sie haben mir doch gesagt ich solle mich schlau machen.
Dito!

Wir wissen wie die Krankheit verläuft und aufgrund dieses Verlaufes ist es unmöglich dass Zahlen 5 Tage die Woche steigen und dann 2 Tage nicht, um dann wieder zu steigen.

@Am 27. Oktober 2020 um 10:17 von Quakbüdel

Und schon wieder ...
... soll mit der "Politik der großen Zahlen" die Verunsicherung der Bevölkerung gesteigert werden ! Die 11 000 Neuinfektionen werden doch nur zu einem s e h r kleinen Teil auf Intensiv behandelt werden müssen - und da sind m.W. noch ausreichend Kapazitäten vorhanden.

Und schon wieder soll mit einem "unsinnigen Kommentar" die Lage verfälscht und verharmlost werden.

Jeder Infizierte kann und ist potientiell infektiös. Je mehr Infizierte weiter infizieren, desto mehr werden es. Klingt so einfach, verstehen aber offenbar dennoch viele Leute nicht. Diese Zahlen explodieren im Zweifelsfall... ohne Gegenmaßnahmen.

Und dann sind in Folge auch ganz schnell die Krankenhäuser allgemein und die Intensivstationen im Speziellen dicht. Für jede Art von notwendiger Behandlung.

Und wenn diese Situation erreicht ist, geht das große Sterben los...

... und da es noch jede Menge Leute gibt, denen diese Aussicht suboptimal erscheint, werden Maßnahmen ergriffen...

@10:10 von lenamarie

"So schlimm kann es nicht sein ...."

Ist das in diesem Tagesschau-Video berichtete für Sie nicht schlimm?
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-774179.html
oder KURZLINK
https://kurzelinks.de/llof

@10:17 von Quakbüdel

>> daß man diesen durch die Zuordnung von
>> Schreibkräften den größten Teil ihrer
>> "Dokumentation" abnimmt. Die
>> Schreiberei ist enorm zeitaufwendig und
>> bindet viel Arbeitszeit

An sich richtig, bringt aber auch nichts, wenn die Schreibkraft nicht weiß, WAS sie da schreibt. -.-

@andererseits 0959 Uhr

Ja, hauptsächlich Diejenigen, die mit fundiertem Halb- bis Nichtwissen Andere kritisieren, bzw. deren Meinung ins Lächerliche ziehen müssen, nicht ahnend, daß eine Todesursache = Herz-Kreislaufversagen immer eindeutig ist, diese aber gesetzlicherseits nicht diagnostiziert werden darf, sondern die originär dazu führende(n) Ursache(n). Aber ich erzähle hier Dinge, die bekannt sind ...

eine Farce

Das Thema Pflege ist eine einzige, endlose, ignorante Farce! Ich selbst habe 22 Jahre in der Pflege gearbeitet, bis zum persönlichen Lockdown sozusagen.
Was soll dieses Getue jetzt, angesichts Corona?
Seit Jahrzehnten (!!) sterben jährlich tausende in deutschen Krankenhäusern an Sepsis, weil kein Geld für Pflegepersonal und Hygienekräfte mehr ausgegeben wird, sondern diese Aufträge an Subunternehmer vergeben werden. Seit Jahren verschlimmern sich diese Situationen, aber Hauptsache, es stehen teure Apparate herum, um die Folgen verheerender Pflege- und Hygieneversäumnisse dann "intensivmedizinisch zu betreuen"!
Was ja so nach "Können", "Wissen" und "Kompetenz" klingt!
Lächerliche Komödie um Profit, that´s it.

Am 27. Oktober 2020 um 10:05 von tagesschlau2012

".......Frau Merkel & Co wollen jetzt einen Lockdown für die Gastronomie?........"

Abwarten. Wenn sie sich beraten läßt, wohl kaum. Die Gastronomie zu schließen - wo kaum Neuinfektionen herkommen - würde ja die Zahl weiter steigen lassen. Das hätte quasi null Wirkung.

10:20 von PatricioKanio

Warum wird hier immer auf den absoluten Zahlen herumgeritten?
Scheinbar warten einige Foristen hier täglich auf die Zahlen, um an deren Glaubwürdigkeit zu zweifeln.
Für mich ist der Trend ausschlaggebend und der zeigt nach oben.
Persönlich orientiere ich mich an den Daten der Johns Hopkins.

  • https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/85320e2ea5424dfaaa7...
    Da können Sie in den Balkendiagrammen aller Länder Schwankungen und Lücken erkennen.
  • Am 27. Oktober 2020 um 10:24

    Am 27. Oktober 2020 um 10:24 von PatricioKanio

    Eigentlich möchte ich nicht Tue es aber jetzt trotzdem :
    DIE SCHAFFEN DAS AUCH NICHT !!

    Ein Autovergleich

    Als denkbare Verständnishilfe für den/die interessierte/n Mitleser/-in... ein Autovergleich.

    Wer mit 100 km/h auf eine Mauer zufährt, könnte natürlich abwarten. Bis direkt einen kurzen Moment (einen Millimeter oder so) vor der Mauer und dann bremsen. Die Physik wird eindrücklich nahelegen, dies nicht in der Praxis auszuprobieren.

    Wer also Auto fährt, wird vor Erreichen der Mauer abbremsen, so daß man sicher vor der Mauer zum Stehen kommt. Ergo: Man bremst, obwohl noch alles schön aussieht.

    Und hier jetzt der Vergleich zur aktuellen Pandemiesituation. Warten, bis alles zu spät ist, ist keine gute Idee. Man muß zu einem Zeitpunkt eingreifen und Maßnahmen ergreifen, wenn oberflächlich betrachtet für einige Zeitgenossen noch alles okay erscheint. Was es aber mit etwas Voraussicht nicht ist...

    09:38 von backfix

    >>Wenn der Wahlkampf losgeht, wird dies auch wieder thematisiert und in endlosen Diskussionen zwischen den Parteien totgeredet. Die einzige Idee der Politiker in der aktuellen Situation ist wieder, teilweise das Wirtschaftsleben herunterzufahren.<<

    Auch andere Parteien können nicht per 'Fingerschnipp' plötzlich hundert mehr Leute herbei zaubern, die bereit wären als Pflegepersonal zu arbeiten. Anreiz wären höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Aber das kann die Regierung nicht allein händeln, weil die KH und Altenheime nicht dem Staat gehören.

    Am 27. Oktober 2020 um 10:28 von faktenfrei.de

    Ich glaube wir werden in dieser Sache nie auf einen Nenner kommen.

    Sie erwähnen die Laufzeiten, aber die Pandemie gibt es seit mehreren Monaten. Zumindest Rückblickend sollten die Zahlen dann stimmen und zum Krankheitsverlauf passen, dass sehe ich aber an den Zahlen nicht.

    @Am 27. Oktober 2020 um 10:43 von Advocatus Diabo...

    dass es sich bei Grippe auch um ein Coronavirus (allerdings anderer Typ) handelt.

    Nach meinem Kenntnisstand gehören Grippeviren immer noch zur Familie der Influenza-Viren und damit nicht zur Familie der Corona-Viren.

    Eine Grippe bitte nicht mit einer Erkältung oder Ähnlichem verwechseln...

    @ AufgeklärteWelt, um 10:30

    Alle sind schuld, nur nicht diejenigen, die ohne Not, völlig freiwillig, zu -zig Leuten in Parks oder anderen Stellen dicht beisammenstehen und sich die Flaschen weiterreichen oder meinen, sie müssten ihre Feiern halt im privaten Kreis durchführen usw.

    Das Zeigen auf andere entbindet keinen Einzigen von uns von seiner höchst eigenen Verantwortung, das Ansteckungsrisiko so gering wie eben möglich zu halten.

    Nur darum kann es gehen, wenn die Zahl der genutzten Intensivbetten möglichst klein bleiben soll.

    09:20 @ andererseits

    Hinzu kommt, dass die App den Arbeitsaufwand für die
    Gesundheitsämter keinerlei verringert.

    Kostennutzenverhältnis
    katastrophal.

    ZU: 08:56 von traurigerdemokrat - Im Frühjahr fehlten doch nur

    Nein, auch im Frühjahr war das Personal nicht ausreichend und man hat schon damals gesagt, dass zwar die Technik für zusätzliche Intensivbetten vorhanden sei, aber das Personal dafür fehle, so dass diese Intensivbetten nicht einsetzbar gewesen wären (sie wurden wohl damals auch nicht benötigt).

    Mit dem Begriff "Intensivbetten" wird immer auch das dazu notwendige Personal gemeint.
    Ein Intensivbett setzt nämlich voraus, dass alles vorhanden ist, was dessen Einsatz ermöglicht und dazu gehört auch das dafür ausgebildete Personal.

    Partygänger und Regelverletzer oder Berufstätige ?

    Wer soll schuld sein an der „2. Welle“?

    Die einen sagen, gerade die Altersstruktur der neu Infizierten deute darauf hin, dass hier „junge Leute“ „Party“ machen wollten (natürlich unter Missachtung der staatlich verordneten Maßnahmen) .

    Regelverletzer sind jedoch statistisch nicht relevant.

    Ich sehe nur, dass die Alterstruktur der neu Infizierten der der Berufstätigen in Deutschland entspricht!

    Mal sehen, wer am Ende Recht behält! (Es geht mir dabei überhaupt nicht ums „Rechthaben“, ich finde es nur eine unsinnige Zeit- Geld und Ressourcenverschwendung wenn das Problem nicht bei der Wurzel angepackt wird ...)

    ZU: 08:56 von PatricioKanio -Die Zahlen sind sowas von ...

    Es wurde doch wiederholt darauf hingewiesen, dass etliche Gesundheitsämter übers Wochenende keine Zahlen melden.
    Auch das Gesundheitsamt meines Landkreises tat dies nicht.
    D. h. die Zahlen, die an den Tagen Samstag, Sonntag und Montag erfasst werden, sind teils unvollständig, bzw. es können Verschiebungen vorkommen.
    Erst die heutigen Zahlen sollten dann wieder komplett sein und das RKI meldet heute wieder 11400 Infektionen.

    @10:15 von faktenfrei.de

    "Wenn als jemand mit COVID19 Vorerkrankung X hatte, wäre damit ja gar nicht Vorerkrankung X schuld, sondern COVID19."

    Ich bin mir sicher, dass es wie immer Grenzfälle gibt. Aber bei den Vorerkrankungen ist ja häufig von Dingen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas die Rede. An diesen Dingen wäre der Mensch sicherlich nicht akut verstorben. Wenn so jemand Covid-19 hat und kaum mehr atmen kann, dann verstirbt der auch an Covid. Mag sein, dass er es ohne die Vorerkrankung überlebt hätte. Aber das kann wirklich keiner trennen. Auch junge Menschen sterben weniger als alte.

    Schwierig ist sicher z.B. eine Tumorerkrankung plus Corona. Verschiedene Tumoren bedeuten ja nicht unmittelbare Todesgefahr. Je nach Tumor und dessen Stadium.

    Also nur weil jemand eine Vorerkrankung hat heißt das nicht, dass er nicht zu den Covid-Toten gezählt werden sollte.

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