Kommentare

Nun ja

Der nächste Lockdown wird ein wunderbares Gesellschaftsexperiment. Wie verhalten sich xx Millionen verarmte welche man für paar tausend Infizierte - nicht kranke - in einem 83 Mio Volk um ihre Existenz und Zukunft gebracht hat

Lockdown?

Lockdown ist ja schön und gut (oder auch nicht schön) in Gegenden mit extrem hohen Werten (e.g. Berchtesgaden). Aber in Kreisen oder Städten mit erträglichen Zahlen doch echt unnötig. Oder geht man jetzt schon davon aus, dass die bisherigen Maßnahmen nichts nützen? Warum hat man sie dann beschlossen? Ihre Wirkung können sie in den paar Tagen ja noch gar nicht gezeigt haben.

Also - machen wir Berlin dicht wie Wuhan....

Regeln, Regeln, Regeln

"Im Moment werden vor allem die Appelle aus der Politik immer eindringlicher: Alle mögen sich bitte an die Regeln halten."

Wenn die Regeln nichts taugen, hilft es auch nichts, wenn sich alle daran halten. Prominente Beispiele gibt es zur Genüge, neuester Fall der Herr Spahn persönlich ....

@ Sternenkind

Ein "paar tausend Infizierte - nicht kranke"? 10.000 Tote sind es bisher in Deutschland und die weitere Entwicklung bei den Zahlen geht steil nach oben. Und das sind ja nicht "nur" Tote, sondern entsprechend auch immer mehr Schwerkranke und Kranke.

Nach der derzeitigen Entwicklung der Zahlen werden die Krankenhäuser noch vor Weihnachten voll sein und dann werden immer noch mehr Menschen krank werden. Also muss diese Entwicklung gestoppt werden, da hilft alles nichts.

um 14:47 von Sternenkind

"Wie verhalten sich xx Millionen verarmte welche man für paar tausend Infizierte - nicht kranke - in einem 83 Mio Volk um ihre Existenz und Zukunft gebracht hat"
.
Um ihre Existenz würde man sie bringen, wenn man sie nicht schützt, sondern, wie es einige Foristen immer wieder fordern, das Virus "wüten" ließe.

Der Lockdown wird kommen

Natürlich wird es einen zweiten Lockdown geben - da bin ich mir sicher. Die Zahlen sind mit den üblichen AHA(L)-Regeln nicht in den Griff zu bekommen. Das zeigen die Erfahrungen aus den Nachbarländern. Da hilft auch mehr Disziplin nichts - diese ist sowieso schon sehr hoch in Deutschland.

Die Politik wird am Ende nicht anders können als den Lockdown auszusprechen, obwohl sie es vor einiger Zeit ausgeschlossen hat. Sie hat leider keine anderen Mittel.
Das Problem ist nur, dass ein Lockdown nicht nachhaltig sein wird. Im Februar/März droht uns dann Lockdown 3.0 und wenn wir Pech haben im Herbst 2021 Lockdown 4.0. Wie unser Land danach aussehen wird, will ich gar nicht wissen. Ich glaube aber nicht, dass die Politik das berücksichtigt. Die Eindämmung des Virus hat für die Politik oberste Priorität, koste es was es wolle.

Ich bin für Ferien bis

Ich bin für Ferien bis Neujahr für alle, Lockdown klingt so negativ...
Bezahlt wirds von den Superreichen, verdienen ja eh munter weiter in der Krise.

Nein! Kein Lockdown, das steht nicht im Verhältnis!

Erstens muss die mediale Kommunikation unbedingt auf eine evidenzbasierte Risikokommunikation umschwenken und von absoluten positiven Testzahlen auf bewertbare Größen wie z.B. die Positivenrate in % oder klinisch relevante Infektionen und Belastungen bezogen auf eine Region und deren medizinische Kapazität umschwenken.

Zweitens sollten ungezielte Massentestungen durch repräsentative Stichproben ersetzt werden und die Testkapazität auf besonders exponierte Gruppen (z.B. im Gesundheitswesen und in Pflegeberufen) sowie Hochrisikogruppen konzentriert werden.

Drittens ist eine kontinuierliche wissenschaftliche Folgenbewertung und -abschätzung aller politisch getroffener Maßnahmen erforderlich, die dann auch zu einer kurzfristigen Änderung des bisherigen Strategie führen kann und bei erwiesener Nutzlosigkeit führen muss.

Quelle: https://spitzen-praevention.com

Lockdown

Da werden wir in Schwerin bestimmt Verständnis haben. Bei einer Inzidenz von 9 einen Lockdown. 9 Leute in einer Woche, bei ca. 100000 Einwohner. Wenn wir das so handhaben, würde ich einen dauerhaften Lockdown machen. Denn bei Ende des Lockdowns sind die Zahlen bestimmt geringer, um dann wieder zu steigen. Dann wieder Lockdown. Oder wir machen es demnächst im 2-Monatsrythmus. Dann kann man sich darauf einstellen.

Lockdown

Ein zweiter Lockdown wäre, meiner Meinung nach verheerend, besonders weil der Erste noch nicht "verarbeitet" wurde und dies noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern wird. Ich persönlich finde die ganzen länderspezifische Maßnehmen verwirrend und mir fällt es zunehmend schwerer den Überblick zu behalten. Ich nehme die Sache ernst und halte stringent die grundlegenden Schutzmaßnahmen ein und habe kein Verständnis für Mitbürger die das nicht tun (Grundrechtseinschränkungen hin oder her). Auch möchte ich unserer Regierung im Fall Corona-Management attestieren das diese sehr bemüht ist und dieser unterstellen sicherlich alle Maßnahmen zum Wohle der Bürger zu treffen. Was mich aber wundert ist der Umstand das man von der Grünenfraktion zum Thema Corona so gut wie garnichts hört? Obwohl Methoden- und Umsetzungskompetenz nicht so sehr bei den Grünen belichtet ist, handelt es doch um eine Partei die bei 20% bei den Meinungsumfragen liegt?

Ich bin Krankenpfleger

Es werden Kräfte gesucht. Ich bin seit 32 Jahren Krankenpfleger. Davon 8 Jahre Erfahrung im internistisch virologischen Bereich. Zur Zeit mache ich ausschliesslich Nachtdienst. Ich wäre dabei, allerdings müsste ich genau 100 Euro netto mehr verdienen als zur Zeit. Zahlt man mir die?
Um die Frage zu beantworten, sicher nicht.

@14:52 von Wolfes74

"Wenn die Regeln nichts taugen, hilft es auch nichts, wenn sich alle daran halten. "
Stimmt, aber in diesem Fall gilt auch wenn die Regeln doch taugen, aber einige ziehen es vor, sie zu ignorieren, hilft es leider auch nicht.

@sternenkind 14:47

"Der nächste Lockdown wird ein wunderbares Gesellschaftsexperiment. Wie verhalten sich xx Millionen verarmte welche man für paar tausend Infizierte - nicht kranke - in einem 83 Mio Volk um ihre Existenz und Zukunft gebracht hat"
Sehen Sie Werte Foristin, ich lese Ihre Beiträge hin und wieder und frage mich, wie Sie sich eigentlich selbst positionieren. Was treibt Sie eigentlich an, diesen - für Sie offensichtlich belustigenden - Zynismus zu verbreiten. Ist es für Sie wirklich so schwer zu verstehen, dass gerade Menschen wie Sie, welche die Problematik offensichtlich ignorieren, diese möglicherweise neuen drastischen Maßnahmen mit zu verantworten hat? Wahrscheinlich lehnen Sie sich auf Ihrem Sofa gemütlich zurück und warten darauf, dass es richtig schlimm wird, um dann wieder auf die Politik los zu gehen. Und hier den Begriff Gesellschaftsexperiment zu verwenden, zeigt mir, dass auch nach vielen Monaten absolut nichts, aber auch gar nichts verstanden haben. Ihr Vorschlag zur Eindämmung?

@Wolfes74

Wenn die Regeln nichts taugen, hilft es auch nichts, wenn sich alle daran halten.

Wenn ich dann noch an den x-mal gelesenen Spruch "wenn sich sowieso niemand dran hält, braucht man auch keine Regeln aufzustellen" denke, dann begreife ich, warum das mit den Regeln und der Hoffnung, dass sie was bringen, ein Wunschtraum ist.
Der Zirkelschluss scheint zum Volkssport geworden zu sein.

Corona Krise...

Am 23. Oktober 2020 um 14:47 von Sternenkind

Nun ja

Der nächste Lockdown wird ein wunderbares Gesellschaftsexperiment.
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Das könnte gut möglich sein. Die Frage wird allerdings lauten. Wie wird die Regierung und die Verantwortlichen bei noch weiter steigenden Neuinfektionen reagieren und Handeln? Was unternimmt die Regierung , sollte das Gesundheitswesen und Pflege nicht mehr gewährleistet sein? Gibt es dafür auch schon einen Notfallplan ?
Ich glaube da muß man realistisch bleiben. Die Regierung wird dann schneller als gedacht um einen weiteren Lockdown nicht umherkommen...

Einen Lerneffekt, nämlich ...

... sich an die Regeln zu halten, erzielt man am besten durch "drastische Maßnahmen".

Einen neuen Lockdown halte ich daher für das geeignete Mittel, der Forderung nach der Einhaltung etwas Nachdruck zu verleihen.

Dass das für niemanden schön ist, ist klar, und einige werden dabei sicherlich auch an ihre Schmerzgrenze kommen ... allerdings ist es noch weniger schön, von täglich steigenden Infektionszahlen zu lesen.

Besonders kritisch ist sehen, dass die Langzeitfolgen einer überstandenen Infektion noch gar nicht ausreichend erforscht sind bzw. sein können, um das Risiko hinreichend beurteilen zu können.

Daher sind Vorsicht und die Ergreifung aller möglichen Maßnahmen zur Eindämmung die derzeit einzig mögliche Lösung.

Daher: Regeln einhalten und hartes Durchgreifen bei Missachtung!

Anders geht es leider aktuell nicht.

14:47, Sternenkind

>>Nun ja
Der nächste Lockdown wird ein wunderbares Gesellschaftsexperiment. Wie verhalten sich xx Millionen verarmte welche man für paar tausend Infizierte - nicht kranke - in einem 83 Mio Volk um ihre Existenz und Zukunft gebracht hat<<

In all Ihren Kommentaren tun Sie so, als ob die Coronapandemie ein ausschließlich deutsches Problem wäre.

Wir befinden uns infolge der Pandemie in einer Weltwirtschaftskrise, deren Folgen in Deutschland bisher besser als in vielen Ländern abgepuffert wurden.

Aber wenn die Infektionszahlen exponentiell steigen, dann kommt auch hier irgendwann der Punkt, an dem das Gesundheitssystem nicht mehr mithalten kann.

Bitte wünschen Sie sich das nicht.

Leider kamen Lockerungen zu früh

Das muss man wohl rückblickend so konstatieren.

Falsch war m.E. auch, Lockerungen unabhängig vom jeweiligen Infektionsgeschehen fast zeitgleich in verschiedenen Ländern durchzuführen.

Das muss jetzt z.T. Osteuropa ausbaden...

surreal aber wahr

Wenn ich so die Nachrichten verfolge, dann nagt das halbe Land am Hungertuch und bei einem nächsten Lockdown droht der totale Kollaps.
Aber dennoch ist gefühlt das ganze Land am Reisen und hat große Angst davor, dass das eingeschränkt wird.
Finde den Fehler.

Ein Lockdown wäre das Eingeständnis der Perspektivlosigkeit

die von der Leopoldina vorgeschlagene Strategie wäre aber eine Alternative, wenn man sie entscheidend verbesserte:
"Ziel muss es sein, die Zeit zwischen Test und Ergebnis weiter zu verkürzen und insbesondere die Infektiosität zu erfassen, da sich hierauf die Notwendigkeit von Isolationsmaßnahmen begründet."

Klingt gut, verhüllt aber das entscheidende Problem, daß die Isolationsmaßnahmen auch wirklich "zeitnah" und damit binnen Stunden ausgesprochen und eingeleitet werden müssen. Das wäre die primäre Aufgabe der Gesundheitsämter. Die Rechtsvoraussetzungen wären gegeben, allein: es braucht einen Anschub seitens der vorgesetzten Exekutive, damit diese auch umgesetzt wird. Leider.

Schuldfrage?

An "Sternenkind" (Beitrag v. 23. Oktober 2020 um 14:47):

Eine andere und nicht so realitätsferne Frage wäre:
Wie verhalten sich xx Millionen Menschen gegenüber ein paar tausend Mitbürgern, die aus Ignoranz und Selbstherrlichkeit alle Vorsichtsmaßnahmen in den Wind geschlagen haben und dadurch einen Lockdown verursacht haben werden?

Übrigens: Jede/r Infizierte/r ist gleichzeitig Verteiler/in von Viren. Ob nun erkrankt oder nicht.

Was noch offen ist, ist was in den Körpern los ist, nachdem Kranke "geheilt" sind. Sind die Viren aus den Körpern verschwunden oder lauern sie irgendwo und warten auf eine neue Schwächung des Körpers?

Lockdown? Warum?

Haben plötzlich seit 14 Tagen die Menschen in einer Art spontanen Handlung ihre Disziplin gegenüber den Maßnahmen vergessen? Haben viele Menschen ihr Leben seit 4 Wochen umgestellt und feiern nur noch in riesigen Partys. Sind erst jetzt die infizierten Sommerurlauber wieder angekommen? Wenn ich mein tgl. Umfeld betrachte hat sich die Verhaltensweise der "Disziplinierten" und sogenannten "Undisziplinierten" gegenüber den Regelungen seit Wochen nicht geändert. Die Einen befolgen die Maßnahmen, die Anderen nicht. Man kann selber gerne davon halten was man möchte aber eine Frage bleibt? Wieso steigen die Zahlen innerhalb von 14 Tagen so schnell wenn sich am tgl. Leben fast nicht geändert hat. Mal etwas in Ruhe darüber nachdenken und nicht in jeden Panikmodus verfallen.

Ein zweiter Lockdown wird nicht statt finden,

so die einhellige Beteuerung zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Die Grenzen unseres Gesundheitssystems

Tschechien oder Belgien beispielsweise haben im Verhältnis ihrer Einwohnerzahl zur Größe der deutschen Bevölkerung rund 15 mal mehr Fälle.

Bezogen auf Deutschland bedeutete dies, wir hätten heute zwischen 150000 und 200000 festgestellte Neuinfektionen.

Beide vorgenannten Länder geraten aktuell nun an die Grenzen ihres Gesundheitswesens.

Wir können also in direkter Nachbarschaft verfolgen, wie es bei uns aussehen wird, wenn wir in die genannten Größenordnungen vorstoßen sollten.

Natürlich ist das besorgniserregend.

Auf der anderen Seite gibt uns diese momentane Diskrepanz zwischen 11000 und mehr als 150000 Fällen noch Zeit, die dann anstehende Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden.

Ein Lockdown ist zwar eine mögliche Maßnahme, aber letztlich müssen wir auch mit diesem Virus zu leben lernen.
Viel wichtiger ist es, alte und gefährdete Menschen zu schützen.

Zumindest die seit Wochen wieder sinkenden Zahlen in Brasilien und Indien geben ein wenig Anlass zu Hoffnung.

Zweiten Lockdown

Und im Frühjahr dann der dritte Lockdown...
Im nächsten Herbst der vierte....usw.

"Alle mögen sich bitte an die Regeln halten."
Das machen doch 95% der Leute !
Es kann nicht sein, daß die 5% Schwachmaten einen Lockdown nach dem anderen verursachen.

Wenn ich sehe wie zb. in Berlin die Ordnungshüter freundlich zum Maske tragen aufvordern kommt mir die Galle hoch.
Gleich 500€ Buße, für den, wer sich nicht an die "Regeln" hält. Dann erst wird das was.

@Sternenkind und @Wolfes74

@Sternenkind: Es sind einige 10.000 Infizierte, wenn nicht gar ein paar 100.000 Infizierte wenn die Zahlen so hochgehen, dass der "Lockdown" entschieden wird. Und niemand wird um seine Existenz gebracht, es wird verhindert dass Menschen um ihre Existenz (Leben) gebracht werden. Und auch im "Lockdown" läuft ein großer Teil der Wirtschaft weiter, es wird sicher wieder Überbrückungshilfen und ähnliches geben. Alles besser als der Weg der USA hin zu einer mittleren 5-Stelligen Anzahl an Toten.

@Wolfes74: Niemand hat jemals behauptet, dass die Regeln einen 100% Schutz geben. Das wird noch nichteinmal für die Impfung versprochen. Sie sollen die Infektionsgeschwindigkeit verlangsamen und das passiert auch. Die Wahrscheinlichkeit sich an einem Maskenträger anzustecken ist wesentlich geringer als bei einem Maskenverweigerer (vorausgesetzt beide sind infektiös). Genauso verhält es sich mit dem Abstand und in gelüfteten/ungelüfteten Räumen.

@ 14:47 von Sternenkind die verarmten Millionen.

Vielleicht verhalten sie sich solidarisch mit ihren erkrankten Mitbürgern, mit Denen welche erkranken könnten und am Ende dann auch ganz und gar eigennützig und mit Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit umsichtig und rücksichtsvoll.

Aber Sie haben wahrscheinlich Recht, ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung wird wieder Klopapier und Hefe horten weil das ja alle anderen auch machen, "ICH ICH ICH" und "Denk doch mal einer an die armen Kinderlein" blöken , unreflektiert esoterischen Youtube-Experten haufenweise Klicks bescheren und das dann als "selbstständiges Denken" hinstellen.

Und wieder fitschen die Politiker & Ärzte...

...an die nächste Wand, wie bereits am Anfang der 1. Welle, wo Virologen & Politiker unisono komplett gepennt haben & von Ende Januar an bereits drastischere Maßnahmen hätten ergriffen werden müssen.

Denn: Ein Lockdown wird jetzt nichts mehr an der um sich greifenden Infektionswelle ändern. Das Infektionsgeschehen ereignet sich mittlerweile nicht mehr nur auf der Straße sondern eben auch in den heimischen 4 Wänden oder den Hausfluren. Die Schmierinfektion macht zudem mittlerweile einen beträchtlichen Teil der Infektionen aus, denn SARS-CoV-2 kann bei niedrigen Temperaturen auf feuchten Oberflächen deutlich länger infektiös bleiben. Das passt auf die jetzige & die anstehende Jahreszeit! Also aufpassen beim Griff zur Türklinke! Und einen Lockdown von mindestens 6 Monaten, bis der Frühling wieder einsetzt, wird niemand wirtschaftlich überleben können! Solche Überlegungen sind also völlig sinnfrei!

Es müssen jetzt andere Schritte getan werden. Stichwort: Risikopatienten!

Kein zweiter Lockdown!

Im Nachhinein muss man schon fragen, ob der erste Lockdown im Frühjahr nötig war. Das Problem ist aber, dass man jetzt doch deutlich mehr weiß als im März, und hinterher ist man immer schlauer - also kein Vorwurf an die Entscheidungsträger! Außerdem müsste man der Frage nachgehen, wie effektiv die Maßnahmen im Einzelnen sind. Eine generelle Maskenpflicht in Öffis und Läden ist z.B. nachvollziehbar, überall in jeder Fußgängerzone jedoch scheint sie mir schon eher vom Nutzen her fragwürdig. Und das muss sachlich diskutiert werden dürfen, ohne dass man sofort reflexartig über Kritiker herfällt.
Und noch eins - und das scheinen die meisten Entscheidungsträger mittlerweile verstanden zu haben: Ein zweiter kompletter Lockdown darf nicht stattfinden, wenn man nicht den völligen Zusammenbruch von Wirtschaft, ja möglicherweise der gesamten Gesellschaft riskieren will.

Wieso wird nicht endlich Risiko orientiert agiert?

Die Gesundheitsämter schaffen es nicht mehr alle Infektionsketten nachzuverfolgen. Wen wunderts. Statt Maßnahmen, noch mehr Maßnahmen sollte man die Strategie überdenken. Alle Labors müssten verpflichtet werden die Ct-Werte an die Gesundheitsämter zu liefern. Und die Gesundheitsämter können dann bei der Kontaktverfolgung mit den niedrigsten Ct-Werten anfangen da die Wahrscheinlichkeit hoher Viruslast und Infektiösität sehr viel höher ist als bei niedrigen Ct-Werten. Wenn sie es dann Ct>35 nicht mehr schaffen, egal. Bei der sehr niedrigen Virenlast ist eine Ansteckungsgefahr sehr viel geringer.
Ich verstehe nicht wieso man so etwas nicht macht und es macht mich wütend. Es ist zwar korrekt dass der Ct-Wert der PCR alleine kein 100% Maß für die Infektiösität ist. Aber es ist das Beste was wir haben und was wir machen können. Allemal besser als ein Lockdown mit katastrophalen Nebenwirkungen.

14:52 von Wolfes74

>>enn die Regeln nichts taugen, hilft es auch nichts, wenn sich alle daran halten. Prominente Beispiele gibt es zur Genüge, neuester Fall der Herr Spahn persönlich ....<<

Ahja, und weil auch Personen Infektionen bekommen, die sich nach Möglichkeit schützen, taugen die Regeln nichts?
Interessante Einstellung, aber leider nicht hilfreich bei der Eindämmung von Corona.

Wer hat was anderes erwartet?

Seien wir mal ehrlich. Was haben wir alle bereits getan? Nichts! Aus der Klasse meines Kindes fährt/fliegt jedes zweite Kind mit der Familie in der Weltgeschichte herum. Risikogebiet? Egal! Im Café steht vor mir eine Rentnergruppe dicht an dicht - ohne Maske. Abstand? Brauch ich nicht! Im Supermarkt hängt der Mundschutz lässig am Kinn! Feuchte Aussprache? Nüsch bei Müsch!
Was habt ihr also erwartet, wenn Appelle nur für den jeweils anderen gelten, muss es eben "geregelt" werden. Selbst schuld!

@ Wolfes74

Niemand hat behauptet, dass die Maßnahmen und Einschränkungen einen 100% Schutz gegen Corona bieten! Es war von Anfang an klar, dass es sich bei den Maßnahmen nur um solche zur Risikominderung handeln kann, um das Risiko einer Infektion zu senken.

Und anscheinend sind diese Maßnahmen - wenn auch beschränkt - wirksam, wie auch ein Vergleich mit unseren europäischen Nachbarländer zeigt, bei denen überall die Zahlen förmlich explodieren! Da sitzen wir hier in der Mitte Europas mit der größten Bevölkerung und einem der am dichtest besiedelten Landschaften noch auf einer Insel der Glückseligen, wenn es bei uns "nur" 11.000 Neuinfektionen geben sollte (was ich aber persönlich nicht glauben kann! Bei uns müssten die Zahlen deutlich höher liegen, denn der Virus wird kaum an den Ländergrenzen halt machen und sich sagen: "Nö! Die Deutschen mag ich! Die will ich mal nicht so infizieren, wie die Franzosen, Polen, Holländer oder Tschechen...").

Regeln bis zum Abwinken

Was viele bereits tun. Aber wenn das Volk angesichts der vielen widersprüche nicht mitmacht (Bsp zum Wochenende dürfen 4000 Freiburger Fans zum Fußballspiel nach Berlin fahren aber andererseits Kontakt Begrenzung predigen), dann kann man das auch lassen. Strafen werden nichts bewirken sondern immer mehr Aufruhr verursachen.
Und sollte wegen Lockdown alles bankrott gehen und wir Massenarbeitslosigkeit bekommen, dann Gnade unserer Demokratie.
Zeit dass alle ihren Verstand einschalten - auch die Politiker

14:52 von Wolfes74

Ich finde es auch suspekt.

Wäre Herr Spahn zwanzig Jahre jünger,
müsste er sich wahrscheinlich den Vorwurf
der Bürger aussetzen, wie man doch nur die
AHA Regeln misachten kann.

Er ist aber kein Teenager, folge dessen trifft
dies auch nicht zu.
Hat sich halt einfach so infiziert.

Wie Millionen andere auch.

Gute Besserung Herr Spahn.

Keine Begründung geliefert

Herr Montgomery hat für seine These keine stichhaltige Begründung geliefert.
Wieso soll die Situation überhaupt gerade dann außer Kontrolle geraten? Gestern hat der weltweit führende Epidemiologe John Ioannidis von der Stanford University die aktuellste Corona-Sterblichkeitsrate aus allen weltweit verfügbaren Statistiken zusammengetragen und veröffentlicht. Sie liegt diesbezüglich doppelt so hoch wie bei einer normalen Grippe, ist also mit einer schweren Grippe vergleichbar.
Damit ist doch alles gesagt!
In den vergangenen Jahren gab es nicht annähernd solch einen weltweiten Alarm bei einer überschaubaren Mortalität! Wieso jetzt? Diesbezüglich hätte ich eine Antwort von Herrn Montgomery erwartet!

Am 23. Oktober 2020 um 14:52 von Wolfes74

Zitat: Wenn die Regeln nichts taugen, hilft es auch nichts, wenn sich alle daran halten. Prominente Beispiele gibt es zur Genüge, neuester Fall der Herr Spahn persönlich ....

Niemand hat je behauptet, das Tragen von Masken schütze den Träger vor Infektionen. Das ist nur wenig der Fall. Die Masken schützen vor allem andere vor dem Träger.

Herr Spahn soll als sehr vorsichtiger Mensch bekannt sein. Wenn selbst ein solcher infiziert wurde, sieht man wie hoch das Ansteckungsrisiko sogar bei aller Vorsicht ist.

Vielleicht ist Herrn Spahn im Bundestrag jemand zu nahe gekommen, der keine Maske trug. Es soll ja ganze Fraktionen geben, die sich einen Spaß daraus machen und die Maskentragungspflicht nur als Kleidervorschrift sehen.

Man sollte ...

... die Restaurantbesitzer, Eventunternehmer, Theater- und Kinobesitzer usw., die hervorragende Hygienekonzepte anbieten, endlich mal unterstützen und belohnen und privaten und halbprivaten u.ä. Wildwuchs/Feierei stärker in den Fokus nehmen und einbremsen sowie illegalen Keller-Club-Veranstaltern den Lizenzentzug versprechen. Das könnte Kanäle für Freizeitvergnügen sinnvoll öffnen.

GAU – menschlich und wirtschaftlich?

Bei einem zweiten Lockdown werden Menschen voneinander isoliert was krank macht, und es werden mit Sicherheit noch mehr Firmenexistenzen vernichtet oder einige Großfirmen zu potentielle Übernahmekandidaten, .......bis nur noch wenige international operierende Weltkonzerne???........die Vorstellung ist nicht sehr zukunftsfreundlich......

Think big: Viele Containment Scouts befristet eingestellt?

Während des ersten Lockdowns schulten/hüteten pro Gesundheitsamt sicher viele 10.000 Arbeitsnehmer zuhause eigene Kinder, oder mussten wegen betrieblicher Coronafolgen zuhause bleiben. Da ist zur Verhinderung eines zweiten Lockdowns sehr angemessen, wenn im September ähnlich viele Containment Scouts befristet eingestellt wurden – leider allersdings pro Gesundheitsamt nicht ähnlich viele, sondern nur einer (1,3 – bundesweit nur 500). Auch für eine seit Monaten bestens vorbereitete Einweisung von Studenten kann man WÄHREND einer Stresssituation nicht mehr allzu viel Gesundheitsamtsmitarbeiter abstellen – während der Sommermonate schon: Mittels Train-the-Trainer-Kaskade konnte eine eingewiesene Zahl an Containment-Scouts exponentiell wachsen. Kostenprognose des 2. Lockdowns? 10 Mrd? 100 Mrd? Jedenfalls eine ganz andere Größenordnung als die Monatskosten der Scouts (gut 10 Mio) und ähnlichen Zusatzpersonals. Was ginge bei umfassenden Vollmachten jetzt noch kurzfristig?

@ Sternenkind - alles für ein "paar tausend Infizierte" ...

Wenn Sie keinen Lockdown wollen, dann dürfen Sie eben nicht quer-handeln.

Das Virus braucht nämlich immer einen Wirt, um zu überleben und sich zu vermehren. Es ist auf eine kontinuierliche Weiterübertragung angewiesen.
Nur wenn es immer wieder von einem Menschen zum anderen überspringt, bleiben Infektionsketten aufrechterhalten.
Wer quer-handelt macht es dem Virus leicht.

Sobald aber der Infizierte in der hochinfektiösen Phase niemand anderem nahekommt, bricht die Infektionskette ab und das Virus kann nicht über"leben".

Deswegen ist es sinnvoll, Abstand zu halten, Hände zu waschen, Maske zu tragen, gut zu lüften und Menschenansammlungen zu meiden.

Die Summe der vielen kleinen Alltagsentscheidungen jedes Einzelnen bestimmt, ob wir die Infektionsketten unterbrechen können oder immer tiefer in die zweite Welle schlittern.

Die

Frage in der Überschrift des Artikels kann definitiv mit „Ja“ beantwortet werden. Große Mitverantwortung dafür tragen die unbelehrbaren Feier- und Urlaubsegoisten im Lande. Danke dafür.

Sinnvolle Maßnahmen vs. unsinnige Zwänge

Bislang haben wir kaum Zahlen, außer die täglichen Neuinfektionen, die uns statistisch die Risiken aufzeigen (was hat die Politik eigentlich seit Februar gemacht?). Jeder versteht, dass wir in engen Räumen oder im ÖPNV einer hohen Konzentration von Schwebeteilchen oder Aerosolen ausgesetzt sind.

Warum aber lässt man die Menschen sehenden Auges zusammengefercht in Klassenräumen, Bussen und Straßenbahnen? Hier wären ehrliche Zahlen angezeigt, die man auch kommuniziert (ich las zuletzt, dass 11 % der Infektionen aus dem Bereich Schule, Kita etc. kommen).

Ich erwarte eine klare Benennung der Risiken ohne ideologische Scheuklappen! Das Auto und Homeschooling ist nämlich evidenzbasiert viel sicherer!

Warum kommt nicht endlich die

Werbekampagne für das Einhalten von den wenigen Regel? Wir Menschen sind einfach zu doof, um das zu tun, was sein muß. Wir wollen ein gutes Gefühl haben, wenn wir etwas tun. Deshalb muß nun endlich die Regel-Befolgungs-Kampagne kommen.
Unabhägig davon -> das ist der Preis der Demokratie, der Datensicherheit und der Individualität. China pfeift darauf und hat das Virus im Griff. Bei uns macht jeder seins, und das Virus tut das auch.

@beinhart

Ich denke mal, das fast jeder hier mal eine Grippe bekommen hat. Es scheint so, als wäre die Ansteckung ähnlich. Sorgen muss sich jeder machen, der zur Risikogruppe gehört zu allererst und die sollten besonderen Acht auf sich geben und auch der Staat sollte alles daran tun, diese erstmal zu schützen, vielleicht mit Befreiung von Arbeit erstmal und Einkaufsbringdienst o.ä. . Alle anderen sollten auch auf Anstands- und Hygieneregeln große Acht geben, damit man andere nicht schädigt, auch wenn man selber davon eher nichts zu befürchten hätte.

Diskussion?

Warum, er muss kommen und das so schnell und umfassend, mit Schul und Kita Schließungen wie möglich.

Wir haben ja die hervorragenden Erfolg im April erlebt.

Erst durch die unverhältnissmäßigen schnell Aufhebungen und freigabe der feier, Event und Urlaubsindustrie haben wir jetzt diesen Gefährlichen Zustand.

Die Möglichkeiten

sind begrenzt, das die zahlen hoch gehen, war zu erwarten, Urlaubszeit, alles fährt von einen Bundesland ins andere, Pendler ist das nächste Problem.
Wie viele aus dem Nachbarland fahren nach Berlin zum Arbeiten, als Beispiel, oder nach Bayern von Tschechien aus.
Und wir hatten doch gar keinen Bundesweiten Lockdown, sondern Firmen konnten nicht produzieren weil Absatz einfach fehlte, andere Firmen haben Überstunden gefahren, weil sie Nachfrage nicht geschafft haben.
Jeder durfte raus, bis auf ganz kleine Gebiete, die mal 2 Wochen eingeschränkt wurden, Kneipen und Theater zu, ist kein Lockdown.
Wenn die Zahlen weiter gehen, wird es einen geben, auch der Verkehr wird wieder eingeschränkt, weil gar nicht anders geht.
Für was haben wir den das Seuchenschutzgesetz, Ermahnungen und Reden werden nichts bewirken.

@ Sternenkind - Business über alles?

Nun ja. Der nächste Lockdown wird ein wunderbares Gesellschaftsexperiment. Wie verhalten sich xx Millionen verarmte welche man für paar tausend Infizierte

Ach, was sind schon ein paar tausend Opfer. Hauptsache die Wirtschaft floriert.

Montgomery spricht von Shutdown bei 20000 Infektionen täglich

Da dürfte es ja nächste Woche losgehen mit dem Shutdown.

Für den Lockdown

Wenn die Zahlen über 20.000 gehen, wäre ich für den schnellen Lockdown. Oder wollen wir uns vom Virus so überrollen lassen wie Trump-Amerika oder Putin-Russland?

@Ingridkausmann - Sterblichkeitrate

"Sie liegt diesbezüglich doppelt so hoch wie bei einer normalen Grippe."

Andere Metastudien kommen zu einem anderen Egebnis: Die Sterblichkeit sei bei Covid-19 10-20 mal größer als bei Influenza.

Außerdem geht es bei Krankheit nicht nur um tot oder nicht tot.

In Nachuntersuchungen von im Krankenhaus therapierten Covid-19-Patienten in Bergamo leiden 30 Prozent nach wie vor unter Atembeschwerden und ein weiteres Drittel unter anhaltenden Herzerkrankungen und Blutgerinnungsstörungen. https://kurzelinks.de/hv2o

Zwar gibt es auch bei diversen anderen Erkrankungen längere Genesungszeiten nach einem wochenlangen Aufenthalt auf einer Intensivstation. Aber bei Covid-19-Patienten treten Langzeitbeschwerden keineswegs nur nach einem schweren Verlauf auf.

Ähnliche Spätfolgen bei zuvor leicht Erkrankten lassen vermuten, dass dieses neue Coronavirus direkt Schäden verursacht, die lange anhalten und teilweise schwerwiegend sind. https://kurzelinks.de/hv2o

Sternenkind

Ich glaube Sie sind sehr verbittert einfach, und das liegt nichtmal an Corona...
Ich hoffe Sie sind nicht allein und haben ein paar Liebende Menschen um sich, die Sie wenigstens ab und zu auffangen können.
Versuchen Sie zwischen all dem Schwarzen auch paar kleine positive Aspekte abzugewinnen und sich lieber an denen zu erfreuen, als sich noch mehr reinzusteigern - das wird Sie sonst auffressen.

Und am Ende wird es nichts an derzeitigen Deutschland-Situation ändern, wenn Sie solche übertriebene Kommentare schreiben. Sie fangen sich nur mehr empörte Antworten ein, die Sie noch mehr aufregen und aus dem Gleichgewicht bringen.

Ich wünsche Ihnen das Beste und schenke Ihnen ein warmes freundliches Lächeln - bleiben Sie gesund

@14:52 von Wolfes74

//Wenn die Regeln nichts taugen, hilft es auch nichts, wenn sich alle daran halten. Prominente Beispiele gibt es zur Genüge, neuester Fall der Herr Spahn persönlich ....//

Woraus schließen Sie , dass die Regeln nichts taugen?
Sie haben hier ja schon diverse Antworten bekommen, die deutlich machen, dass Ihre Schlussfolgerungen jeglicher Logik entbehren. In Ergänzung zu diesen Antworten empfehle ich Ihnen (und allen anderen, die Probleme mit diesen Regeln haben), sich die Aussage von Prof. Kluge in der gestrigen Markus-Lanz-Sendung anzuhören.

*„Keiner hätte das für möglich gehalten, dass es jetzt im Oktober so losgeht.“, sagt Prof. Stefan Kluge, der Direktor der Intensivmedizin am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Menschen seien über die Monate müde geworden, was das Einhalten der Corona-Regeln angehe.

„Das ist die ganz banale Erklärung und diese A-H-A-Regel - wenn wir das konsequent machen würden: Maske, Abstand, Hygienemaßnahmen, dann würden wir heute nicht so eine unkontrollierte.

@ rroderich - Der Lockdown wird kommen

Die Politik wird am Ende nicht anders können als den Lockdown auszusprechen, obwohl sie es vor einiger Zeit ausgeschlossen hat.

Man wollte uns halt Mut machen, das ist ja legitim. Aber jetzt geht alles Richtung Eskalation. Wir waren zu egoistisch und zu undiszipliniert.
Daher halte ich den Lockdown auch für unumgänglich.

Am 23. Oktober 2020 um 15:24 von tagonist

Wie viele unzusammen hängende Dinge in einen kleinen Kommentar packen kann. Bewundernswert... oder auch nicht

@18:31 von Hackonya2

"Sorgen muss sich jeder machen, der zur Risikogruppe gehört zu allererst und die sollten besonderen Acht auf sich geben"

Richtig, aber funktioniert nicht!
Viele, vor allem Lehrer, haben sich im März zur Risikogruppe erklärt, während andere, gerade auch der Gruppe Ü60, für sie eingesprungen sind. Leider definiert sich jeder selbst zur Risikogruppe bzw. holt sich ein Attest. Das ist weniger eine medizinische, sondern mehr eine Charakterfrage.

Besonders traurig ist, dass große Teile des Öffentlichen Dienstes kaum erreichbar ins Homeoffice weggetaucht sind, während das einfache Volk der Verkäufer und Arbeiter den Laden am Laufen halten.

Am 23. Oktober 2020 um 18:30 von AbseitsDesMains...

Tja... falls ich mich im OPNV anstecke, wie will das Gesundheitsamt denn wissen? Hätte ja auch beim Einkauf oder auf der Strasse passiert sein können oder irgendwo anders.
Dauert ja alles ein paar Tage fuer Leute die kein Verdacht haben das Sie positiv sind.
Also ich als "Erstinfizierter" werde wohl als Ansteckung "unbekannt" qualifiziert.
Dann zu Hause wird mein Partner angesteckt, also "Family and Friends"....
so kommt es dann, das im Privaten die meisten Ansteckungen nachgewiesen werden können.

Am 23. Oktober 2020 um 18:37 von werner1955

Immer wieder schön, wie gerade Rentner einen Lockdown fordern. Sicher, wenn das mtl. Gehalt so oder so kommt ist es leicht. Soviel zu Solidarität

Weil es mir so wichtig erscheint,

möchte ich hier noch ergänzen, was Prof. Kluge außer dem, was ich weiter oben schon kopiert habe, noch gesagt hat:

***Bei „Markus Lanz“ warnt er davor, dass es - bei weiterem Anstieg der Infektionszahlen - zu einem Pflegekräfte-Engpass auf den Intensivstationen kommen könnte. Deutschland sei im weltweiten Vergleich zwar sehr gut aufgestellt, was Intensiv-Betten und medizinische Ausstattung angeht, es fehlte jedoch schon vor Corona an Pflegekräften, so Kluge.***

Am 23. Oktober 2020 um 18:41 von alte männer forum

Ach was sind schon Millionen von Arbeitslosen und zerstörte Existenzen.

Als Rentner hat man gut Reden.

18:31 von Hackonya2 - Risikogruppe

"Sorgen muss sich jeder machen, der zur Risikogruppe gehört zu allererst und die sollten besonderen Acht auf sich geben"

Auch Jüngere können Risiken haben, teilweise ohne es zu wissen.
Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf ergibt sich beispielsweise bei Übergewicht, Diabetes, Krebserkrankungen, einer Niereninsuffizienz, chronischen Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schlaganfall, nach Transplantationen und während einer Schwangerschaft.

Die Jüngeren überleben zwar i.d.R., aber auch 20- bis 40-Jährige mussten künstlich beatmet werden. https://kurzelinks.de/837z

Die ersten COVID19-Patienten mit schwerem Verlauf waren in dieser Klinik Rückkehrer aus Ischgl, meist jüngere zuvor gesunde Skifahrer.

Tobias Hans...

der MP des Saarlandes und Nachfolger von AKK spielt sich mal wieder in den Vordergrund. Ein 2. Lockdown müsse unbedingt verhindert werden! Stimmt. Aber dann nicht mit unsinnigen Regeln die nicht eingehalten werden und auch nicht kontrolliert werden können Herr Hans! Kommen Sie endlich mal in der Realität an statt immer die gleichen Phrasen zu dreschen!!! Ihr Aktionismus langweilt...........

Am 23. Oktober 2020 um 18:52 von AbseitsDesMains...

So traurig es ist, aber ich muss zustimmen.

Planung

Wenn man das so hört, gibt es zwei Möglichkeiten. Alle paar Monate ein Lockdown und zwischendurch mal ein kleines bißchen Normalität. Oder ein dauerhafter Lockdown, bis ein Impfstoff gefunden wird, der wirklich zuverlässlich ist. Und wenn es Jahre dauert.

Nur mit diesen momentanen Maßnahmen werden wir sonst nie auf 0 kommen, oder nahezu auf 0.

Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr ein Plan, wie man es machen möchte.

Mangels Konzepte

Case-Szenarien die alle im Laufe des Sommers hätten entwickelt werden können, diskutiert man nun wieder planlos.

Welches Ministerium hat aus dem Frühjahr Was gelernt?

Wir sind gut vorbereitet.
(Grins)

PCR-Testzahlen richtungsweisend, jedoch nicht ausschlaggebend.

Da ein Impfstoff in nächster Zukunft nicht verfügbar sein wird, muss die Politik sich andere Konzepte ausdenken, als den Lockdown. Der Plan kann nicht sein, dass den Wirtschaftsträgern, die die übrige arbeitslos gewordene Bevölkerung und die baldige Bankrottwelle mittragen sollen, ein jahrelanger Lockdown aufgezwungen wird, obwohl sie den Virus zu 99,9% lediglich mit Erkältunssymptomen überstehen. Risikogruppen sollen geschützt werden.

Es ist ein Balanceakt, der jedoch unumgänglich sein wird. Eine schnellere Durchseuchung der Bevölkerung ist im Anbetracht des Schadens, der durch einen jahrelangen Lockdown entstehen wird, für die Gesellschaft weitaus verträglicher. Wir sind in DE gut aufgestellt und die Kapazitäten auf den Intensivstationen während einer Pandemie leer zu halten ist wenig sinnvoll. Es werden Menschen sterben, ja, aber die Gesamtfolgen des Lockdowns werden viel mehr Tote nach sich ziehen. Diese Tatsache wird durch die politische Kurzsichtigkeit völlig ausgeblendet.

Jetzt muss intelligent gehandelt werden:

ein allumfassender Lockdown ist auf jeden Fall zu vermeiden, Versammlungsverbote sind o.k., auch grössere Feiern und Massenveranstaltungen sowieso (auch BL-Spiele mit Zuschauern). Maskenpflicht für alle Bürger ausserhalb ihrer Wohnungen überall.
Geschäfte und Betriebe und alle Schulen geöffnet halten (weil Maskenpflicht). Entschädigungen für Gaststätten und Kinos/Theater planen und durchführen. Strafen für Maskenverweigerer ad hoc
aussprechen und kassieren.
Ein ausgewogenes Handeln aller Politiker wäre jetzt wichtig, d.h. die Bundesländer müssen die einheitlichen Regeln für alle festlegen und durchsetzen. Bis Ende November sollten so die Infektionszahlen wieder stark gesunken sein.

das einzig vernüftige

Wenn man sich die ganze Entwicklung anschaut muß man sich schon fragen was die Bundesregierung vor hat.
Das ganze läuft langsam komplett aus dem Ruder. Das ist doch eine Krise von Nationaler Tragweite wenn die Zahlen so hoch sind. Und hier Tatenlos nichts mehr machen, finde ich einen schwerwiegenden Fehler. Schweden hat nicht gerade Vorteile gehabt mit dem Nichtstun.
Hier gehört das Öffentliche Leben für drei Wochen wieder heruntergefahren um die weitere Unkontrollierte Ausbreitung zu vermeiden.
Das ist erst der Anfang der Ausbreitung, den wir hoffentlich nicht bereuen werden.

@ AbseitsDesMains...

Der Ärzteverband hat bereits Schulen als "Superspreader-Event" evidenzbasiert ausgeschlossen! Insofern ist Homeschooling nicht unmittelbar notwendig. Zumal nicht jede Familie den Luxus hat, dass eines der Elternteile die häusliche Aufsicht übernehmen und dabei noch eine philologisch-pädagogische Ausbildung vorweisen kann. Wenn Sie natürlich in allen Schulfächern super versiert sind und ihr Kind selbst darin unterrichten können, dann machen Sie es doch einfach so!

Nicht vergessen: es ist bereits seit Mitte März kaum noch regulärer Unterricht möglich gewesen. Man kann getrost von einem verlorenen Jahr für alle Schulkinder sprechen, das sich bis zum Schulabschluss nicht mehr so einfach aufholen lassen wird. Zumal das Ende der Epidemie noch nicht abzusehen ist. Es kann also noch bis Mitte des nächsten Jahres gehen, wenn nicht sogar bis Ende 2021. Mit 2 Jahren Rückstand hätten wir dann eine komplette Schulgeneration herangezogen, die direkt in Harz IV gehen kann!

Warum herumlabern, mehr geht nicht blablabla

Ich sehe nicht, dass sich die Menschen hier in unserem Lande konsequent an die AHA Regeln halten.
Was ich sehe sind Arbeitskollegen in ständig wechselnder Belegung zu viert ohne Maske für viele Stunden am Tag im Auto.
Ich sehe an den Haupteingängen Leute herumstehen, ohne Maske, gut platziert so das jeder an sie vorbei muss.
Ich sehe Partys in unserem Haus wo die Gäste ohne Maske durchs Treppenhaus gehen.
etc. etc.
Ich könnte hier stundenlang aufzählen.
Ich sag nur noch Pisa Studie Platz 20 und Covid-19 Platz 18.
Und Weihnachten gehen dann alle in vierer Gruppen schön brave zu den Großeltern, bis die das ganz große Weihnachtsgeschenk gezogen haben.

Hört auf zu heulen und tragt eure Maske.
Und hört endlich auf mit ungewaschenen Händen eure Brötchen in der Öffentlichkeit we zu asen und euch in der Nase zu bohren.
Uns wer hier jetzt sagt er siehts nicht sollte zum Augenarzt gehen.

Am 23. Oktober 2020 um 18:59 von Der_Wunderer_1970

So etwas habe ich mir auch gedacht.

Allerdings sind nach spätestens dem 5. Lockdown die Renten ganz und gar nicht mehr sicher.

Lockdown

Wenn es einen Lockdown geben soll, bitte. Dann ist die Wirtschaft eben platt auch die gesunden Branchen. Nochmal kann der FM kein Geld in die Hand nehmen um die Wirtschaft zu stützen. Dann haben wir zwar Leben gerettet aber kein Geld mehr um die Gesundheit zu finanzieren.

Feste Jungs macht nur weiter so, dann geht schon alles Kaputt. (Quelle gleichnamiges Lied gesungen von Robert Long.)

Es ist makaber, aber: Das

Es ist makaber, aber:

Das Virus "loslassen" und den "Preis" bezahlen.

Dann das Gesundheitssystem bestmöglich verbessern und für die Zukunft gewappnet sein.

Das bessere Gesundheitssystem würde soviel Leben retten, dass der vormals genanter Preis nicht zu hoch wäre.

Stattdessen hoffen wir auf eine Vielleicht-Impfung und belassen unser kaputtes System beim Alten!

18:51 @ alte männer forum

"... Man wollte uns halt Mut machen, das ist ja legitim. Aber jetzt geht alles Richtung Eskalation. Wir waren zu egoistisch und zu undiszipliniert. ..."

Wen wollen Sie mit diesen phrasenhaften Argumenten überzeugen?

Und bitte kein WIR,
ich lasse mich nicht vereinnahmen.

@Sternenkind, 14:47 - Keine Hau-drauf Gesellschaft

Schade, dass Sie eine gesellschaftliche Ausgrenzung zwischen Infizierten und Nichtinfiziertem beschreiben, die es so nicht gibt, nicht geben darf und nicht geben wird. Wer sich als zoon politicon versteht, verantwortungsvoll handelt und sich als Teil des Gemeinwesens versteht ist per se nicht verarmt, sondern reicht. Einer, der diese Charaktereigenschaften besitzt, dürfte auch für die meisten Arbeitgeber ein Gewinn sein. Wir leben nun mal - anders als in Ihrer Vorstellung - in keiner "Hau-drauf-Gesellschaft".

@ Der_Wunderer_1970

Ach was sind schon Millionen von Arbeitslosen und zerstörte Existenzen.
Als Rentner hat man gut Reden.

Die Existenzen werden durch Corona zerstört, nicht durch die Gegenmaßnahmen.
Ich bin im übrigen nicht in Rente, sondern 42 und als Selbständiger berufstätig.

@Wolfes74, 14:52 Uhr

Die AHA-Regeln sind absolut effizient, wenn, ja wenn sie - in Kombination mit regelmäßigem Lüften der Räume - konsequent umgesetzt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

@Der Wunderer 1970 18:59

Das kann ich so nicht beobachten, da die Älteren ihr Risiko sowieso minimieren können. Sauer sind gerade die Beschäftigten, da sie nicht wissen, welchem Superspreader mit Dickschädel sie auf dem Arbeitsweg ect. über den Weg laufen.

@ glogos

Tobias Hans... der MP des Saarlandes und [...] immer die gleichen Phrasen zu dreschen!!! Ihr Aktionismus langweilt...........

Politikerschelte langweilt noch viel mehr.

@Ingridkausmann - 15:34

"Gestern hat der weltweit führende Epidemiologe John Ioannidis von der Stanford University die aktuellste Corona-Sterblichkeitsrate aus allen weltweit verfügbaren Statistiken zusammengetragen und veröffentlicht. Sie liegt diesbezüglich doppelt so hoch wie bei einer normalen Grippe, ist also mit einer schweren Grippe vergleichbar.
Damit ist doch alles gesagt!
In den vergangenen Jahren gab es nicht annähernd solch einen weltweiten Alarm bei einer überschaubaren Mortalität! Wieso jetzt? Diesbezüglich hätte ich eine Antwort von Herrn Montgomery erwartet!"

Weltweit und überschaubar erfasst eben nicht die Dramatik in den Regionen, wo sich das Virus explosionsartig ausbreitet und wo es in Intervallen auch recht schnell wiederkehrt.
Wenn Sie aus solchen Statistiken den ständig bemühten Grippe-Vergleich ableiten wollen, sollten Sie das bestenfalls als Zwischenbilanz sehen. Ich halte es nicht für seriös, bei täglich wechselnden Ergebnissen einer laufenden Pandemie solche Schlüsse zu ziehen.

@ werner1955

"Warum, er muss kommen und das so schnell und umfassend, mit Schul und Kita Schließungen wie möglich.
Wir haben ja die hervorragenden Erfolg im April erlebt."

Wenn das Ironie sein sollte, dann sollten Sie diese als solche auch Kennzeichen. Denn WAS uns im Frühjahr vorallem "gerettet" hat, war eine trockene, warme Witterung! Nicht so sehr der Lockdown!

Oder anders gesagt: ein erneuter Lockdown ist ziemlich sinnentfreit, denn bei der kalt feuchten Witterung, die der Jahreszeit geschuldet ist, lässt sich eine Ausbreitung durch keine Maßnahmen irgendwie verantwortungsvoll verhindern!

@Joe_Muc, 14:59 Uhr

Allzu nachhaltiges Feiern benebelt mitunter die Sinne. Die Superreichen sind im übrigen in gleicher Weise wie jeder andere von dem Corona-Virus betroffen - absolute Gleichheit vor dem Feind. Wir sollten das Virus nicht für absurde Neiddebatten instrumentalisieren. Die Corona-Pandemie ist auch eine Charakter-Frage, wie Ihr Kommentar zu bestätigen scheint.

Soviel zu Solidarität?

Soviel zu Solidarität@
Welche Solidaritäät meien Sie? Das ich mich an Regeln halte um andern das überleben zu ermöglichen oder das Sie weiter Ihr Bier mit Freunden trinken können und in Urlaub fliegen?

@Der_Wunderer_1970

//Immer wieder schön, wie gerade Rentner einen Lockdown fordern. Sicher, wenn das mtl. Gehalt so oder so kommt ist es leicht. Soviel zu Solidarität//

Ich bin Rentnerin und fordere keinen Lockdown. Mir tut es in der Seele weh, wenn ich sehe, wie das eine das andere nach sich zieht. So hat gerade ein indisches Restaurant schließen müssen, weil das "English Theatre" nebenan nur mit Einschränkungen läuft. Sehr viele Theatergäste hatten vor oder nach den Veranstaltungen dort Tische gebucht. Es gibt viele solcher Beispiel und nein - das ist auch den Rentnern nicht egal.
Egal ist mir es mir aber auch nicht, wenn ich sehe, wie viele Menschen sich nicht mehr an die Regeln halten. Das sind nun mal vornehmlich Jüngere. Bedanken Sie sich bei denen.

Am 23. Oktober 2020 um 19:13 von Seeigel

...........Es wäre gut, wenn alle in Europa gleichzeitig in den Lockdown gehen, sonst geht's in ein paar Monaten das Gleiche von vorne los..............

Dazu sind aber die Zahlen in Europa zu unterschiedlich. Und auch so würde es in ein paar Monaten wieder in einen Lockdown gehen.

................Aber mit jeder Welle einen Lockdown.....

Vielleicht gewöhnt man sich mit der Zeit daran.

@15:32 von Advocatus Diabo...

"Zeit dass alle ihren Verstand einschalten - auch die Politiker."

In mehreren Nachbarländern laufen die Krankenhäuser bald voll mit beatmeten Covid-19-Kranken - zum Teil ist es schon so weit.
https://kurzelinks.de/r3bg

Wer den Verstand einschaltet, lehnt quer-handeln ab und macht es dem Virus so schwer wie möglich.

Das Virus kann ohne Wirt nicht über"leben" und sich nicht vermehren.
Durch solidarisches Verhalten können wir da viel bewirken.
Wer dagegen quer-handelt macht es dem Virus leicht.

@18:52 von AbseitsDesMains... @18:31 von Hackonya2

//Richtig, aber funktioniert nicht!
Viele, vor allem Lehrer, haben sich im März zur Risikogruppe erklärt, während andere, gerade auch der Gruppe Ü60, für sie eingesprungen sind. Leider definiert sich jeder selbst zur Risikogruppe bzw. holt sich ein Attest. Das ist weniger eine medizinische, sondern mehr eine Charakterfrage.//

Ich möchte aber betonen, dass auch in den Krankenhäusern sehr viele zur Risikogruppe zählen und dennoch täglich ihren Dienst verrichten.

Ich werde nicht müde darauf hinzuweisen, dass niemandem geholfen ist, wenn diese Mitarbeiter wegen einer Covid-19-Erkrankung ganz ausfallen. Es gibt KEINEN Ersatz.

@HSchmidt, 15:13 Uhr

Es scheint, dass so manche Gruppen - gerade jetzt, da wir vor einer neuen, besonderen Herausforderung stehen, unser Land bewusst schlecht reden, um politischen Nutzen daraus zu ziehen. Man kann und muss die weltweite Zunahme der Infektionszahlen mit Sorge sehen. Wenn aber politisches Kalkül dahintersteht, ist ein solches Verhalten einfach nur widerlich, vor allem wenn es mit der Verweigerung einer gemeinsamen, solidarischen Kraftanstrengung korrespondiert.

@ 1A Polyglott

"Es werden Menschen sterben, ja, aber die Gesamtfolgen des Lockdowns werden viel mehr Tote nach sich ziehen. Diese Tatsache wird durch die politische Kurzsichtigkeit völlig ausgeblendet."

Wie das denn? Durch Massen-Suizide oder wie stellen Sie sich das konkret vor, dass die Zahl der Toten infolge eines Lockdowns viel höher wären als die Zahl der an oder mit Corona infizierten Verstorbenen?

Und außerdem stellen Sie hier "Tatsachen" in den Raum, die sich noch gar nicht als "Tatsachen" herausgestellt haben, weil sie sich noch gar nicht ereignet haben. Das ist - wie es mein alter Prof gesagt hätte - "ein ziemlich dämlicher Versuch von der eigenen Argumentlosigkeit abzulenken."

Können wir vielleicht einfach mal die Hysterie aus der Diskussion herauslassen?

Soviel zur Solidarität ....

Lockdown fordern viele Rentner ?
Könnte stimmen , ..denn sie haben Angst !
Solidarität ?
Wo denn , außer bei dem fehlenden Willen von Rentnern !?
Nee , das ist die anerzogene Konsumgesellschaft ; konsumiere , konsumiere ..denke nur an dich und höchstens noch an deine Familie !
Konzerne handeln und planen genau nach diesem Prinzip !
Will einer aus der Reihe tanzen den bekommt man schon seit Jahrzehnten unter Kontrolle , denn dieser "Querulant" bekommt keine Solidarität , das System hat vorgearbeitet .

@19:18 von Hamlet in Deuts...

Ich mache ähnlich Beobachtungen.

//Ich sag nur noch Pisa Studie Platz 20 und Covid-19 Platz 18.//

Zwar traurig, aber ich habe jetzt trotzdem gegrinst.

//Hört auf zu heulen und tragt eure Maske.
Und hört endlich auf mit ungewaschenen Händen eure Brötchen in der Öffentlichkeit we zu asen und euch in der Nase zu bohren.//

Ja, BITTE!

Nun ja ...

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... da haben die Coronaleugner ja vollen Erfolg mit ihrem Gesellschaftsexperiment ...

19:13 von 1A Polyglott - schnellere Durchseuchung

"Eine schnellere Durchseuchung der Bevölkerung ist im Anbetracht des Schadens, der durch einen jahrelangen Lockdown entstehen wird, für die Gesellschaft weitaus verträglicher."

Es wird keine jahrelangen Lockdown geben.

Ließe man das Virus in den jüngeren Altersgruppen durchlaufen, müssten viele auf einmal intensiv behandelt werden und man käme bald an die Belastungsgrenze der Medizin. Wer nämlich glaubt, dass nur Ältere eine schweren Verlauf bekommen können, der irrt.

Die ersten Patienten hierzulande im Klinikum Schwabing waren Rückkehrer aus Ischgl, Skifahrer u. keine Tattergreise.

Chefarzt Dr. Wendtner: "Wir müssen auch junge Menschen künstlich beatmen. Die sind in ihren Zwanzigern und Dreißigern und mussten nach wenigen Stunden in der Notaufnahme intubiert werden. Daher auch die Warnung: Die jungen Menschen sind nicht unverwundbar! Manche wiegen sich da in einer Sicherheit, die es nicht gibt."
https://kurzelinks.de/837z

Die Jüngeren überleben zwar i.d.R., aber nicht ohne Folgen

@ Ingridkausmann - Beschwichtigungs-Klimmzüge

In den vergangenen Jahren gab es nicht annähernd solch einen weltweiten Alarm bei einer überschaubaren Mortalität! ...

Überschaubare Mortalität? Tausende Tote (siehe D, F, E, I, GB, ...) sind doch nur ein Kollateralschaden? Die paar Toten? Hauptsache die Wirtschaft läuft.

Je mehr Sie beschwichtigen, desto hellhöriger werde ich. Sie können es mir nicht schmackhaft machen und es herunterspielen. Ich will nicht infiziert werden. Basta.
Daher bin ich für den Lockdown, wenn es nicht gelingt, die Zahlen wieder nachhaltig runter zu bringen.

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