Ihre Meinung zu: Corona-Krise in Österreich: "Ein bisserl zu locker"?

21. Oktober 2020 - 19:50 Uhr

Mancher Österreich-Urlauber wunderte sich im Sommer über die verhältnismäßig lockeren Corona-Auflagen. Nun steigen die Fallzahlen - und aus der Skitourismus-Branche kommt Kritik an Kanzler Kurz. Von Nikolaus Neumaier.

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Kommentare

Wenn man sich in der EU auf ein ein-

heitliches Vorgehen/Programme zur Eindämmung der Infizierungen geeinigt hätte, stünden viele Staaten heute besser da. Jeder kocht jedoch sein eigenes Süppchen. Dass die Menschen in den südeuropäischen Ländern andere Kontakte untereinander pflegen als z..b. wir oder
skandinavische oder baltische Bürger ist ja bekannt. Da hätte ein einheitliches Gebots/Verbotssystem im menschlichen Umgang miteinander viel gebracht. Körperliche Nähe ist eben ein Hauptgrund der vielen Ansteckungen. Und hierfür sind eben die Menschen in den romanischen Ländern bekannt.
Wohlgemerkt: ich rede nicht über Intimitäten.

Einige Ski-Gebiete werden dieses Jahr gar nicht erst öffnen

So wie ich das lese, werden einige Ski-Regionen dieses Jahr gar nicht öffnen. Sondern es wird nur sehr eingeschränkten Ski-Tourismus geben.

Wo bereits abgesagt ist:

https://tinyurl.com/y2wwudz9
Berliner Zeitung: Corona: Erstes Skigebiet in der Schweiz sagt die kommende Saison ab 12.8.2020 - 09:28, BLZ

ZürichWegen der unsicheren Situation in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das erste Schweizer Skigebiet angekündigt, die Lifte in der kommenden Saison nicht in Betrieb zu nehmen. Auch die drei zugehörigen Berghäuser bleiben im kommenden Winter 2020/2021 geschlossen, teilte die zuständige Heuberge AG mit. Sie betreibt das Prättigauer Skigebiet Fideriser Heuberge.

Das eigentliche Problem

mit dem Tourismus ist, das ohne Tourismus das Geld wegbleibt.
Also bleibt zynischer Egoismus.... ich mach auf, versuch meine Leute so gut wie möglich zu schützen, und wenn Touristen sich anstecken dann sind sie hoffentlich schon wieder zu Hause und das Problem ist dann weit weg und nicht mehr meins.

Daher argumentieren eben einige Länderchefs für ein Beherbergungsverbot und Rückreise Quarantäne.

So ein Unfug

Hinterher bin ich immer klüger. Bei Österreichs südlichen Nachbarn hatte man passend zu den Wahlen Coronamaßnahmen eingestampft. Beim nördlichen Nachbarn hatte man sich auch nicht drastischer während der Sommerferien gegeben.
Schon klar, dass der Wintertourismus lieber einen Sommerlockdown gesehen hätte als einen im Winter! Hat man das dem Virus nicht gesagt? Ganz schön renitent und unsozial von Corona.

Und überhaupt passt da etwas nicht zusammen. Wie passen der Saison-Stop in Ischgl mit den Lockerungen im Sommer in einen Artikel?
Und warum lese ich immer von folgenschweren Panikreaktionen? Wie wäre denn der Alternativvorschlag gewesen? Kurz schaut in seine Glaskugel und vergleicht die Presseschelte, die in jedem Fall gekommen wäre, wenn er jemanden an seiner überstürzten Abreise gehindert hätte, mit der jetzigen? Ich finde, wer auch wählen darf, soll auch gesittet abreisen. Ist ja ein Virus und keine Hochzeit!

Lockdown

Ich denke mal, das das Problem die Zeit des daheimbleben ist. Im Frühjahr wurde alles und jeder 14 Tage zuhause eingesperrt, der Kontakt hatte. Da ging es mit Infektionen steil bergab. Das wurde Schritt für Schritt reduziert. Mittlerweile melden u. a. Sportvereine nach gerade mal 3 Tagen nach Kontakt: Alles grün, alle negativ und weiter gehts. Was ist aus der Inkubationszeit geworden? An Tag 7 testet dann keiner mehr und das Mistding wird gestreut. Glück auf, der Tom

Weder noch

Ich habe einen Saisonpass für Tirol und war am Sonntag in Hintertux (da der Saisonauftakt in Sölden für Zuschauer gesperrt war und man auch in Quarantäne bei der Wiedereinreise in Deutschland muss, wenn man bei einer Sportveranstaltung teilgenommen hat). Kann jetzt nicht sagen, dass dort die Auflagen zu streng waren. Sehr traurig für die Geschäfte, ja, besonders für Apres Ski, das ist aber wohl alles indiskutabel, oder alternativlos, wie Frau Kanzlerin sagen würde. Hütten hatten auf und mit Maske konnte ich in den Lift und auf die Hütte. Erschien mir ähnlich bzw. teilweise weniger streng als in München. Wenn es so aufrechterhalten werden kann dann haben wir alle wenigstens etwas davon. Ich mit meinem Pass und die Skigebiete sind weiterhin sehr davon abhängig, dass die Grenze offen bleibt (zur Zeit noch bis 48h Aufenthalt ohne Quarantäne möglich) - hoffentlich kriegen wir das gemeinsam als Kompromiss hin.

Nachlässigkeiten

Als ich Im August zum Wandern im Pitztal und später im Salzkammergut war, wurde mit von den beiden Hotelbetreibern bedeutet, dass man keinen Mund-/Nasenschutz tragen müsse. Ich bestand aber darauf, dies beim Frühstücks- und Abendbuffet zu tun. Meine Frau, mein Sohn und ich waren dann auch die einzigen Maskenträger, selbst die Bedienung trug keinen Maskenschutz. Wir wurden ob unseres Verhaltens spürbar kühler bedient als die anderen Gäste. Beim Auschecken sagte ich noch, dass die Rechnung für den Hotelbetreiber in den nächsten Monaten hoffentlich aufgehe und wünschte viel Glück dabei. Nun ist klar: Nachlässigkeiten werden grausam bestraft.

Überall... und am Besten gemeinsam

In Vorzeiten brachten Pandemien nur Jammertäler und Elend. In jenen Zeiten gab es keine Radios, Telefone und erst recht keine global gemeinsame Mitmenschlichkeit. Man hätte "Irrsinn" gebrüllt, wenn von Personen ausgesprochen worden wäre, ob nicht global zusammen rasch Medizin gegen die Pandemie entwickelt werden könnte. Derartigem folgten dann überall Tränen getränkte Hinterbliebenenschreie, mitsamt bitterer Verarmungen.- Auch unsere Ära bangt nun in all unseren Haushalten. Auch heuer setzt globale Krankheit und Armut ein. Doch in 2020, kann erstmals global zusammen auch gemeinsam das Wissen ausgesprochen werden: dass im gemeinsamen alles Kosten bezogene .NICHT. die Menschheit in Elend und Unterwerfung bringen darf. Wohl aber die Menschheit über Währungsreformen alle Kosten der Welt finanzierbar organisieren können! Klima und Überleben haben Chancen. Überleben: statt Untergang für unsere Ära anno 2020! Chancen?
Auch ich vertraue auf globales Überleben!
Wer noch?
Frau D. Brauer

21:26 von sonnenbogen

Das haben Sie sehr gut zusammengefasst und beschrieben. Einzig das Wort `Egoismus´ ist unangebracht. Erstens, weil es ohnehin durch die Corona-Diskussion beschädigt ist und zweitens und viel wichtiger: In unseren Gesellschaften ist Geld verdienen müssen kein Egoismus, sondern schlicht notwendig.

Jetzt ist es zu spät, wie bei uns in D...

...das Kind ist im Brunnen. Und es da wieder rauszuholen, wird wohl den einen oder anderen kleinen oder sogar den großen Lockdown brauchen. Ganz Europa war im Sommer zu locker, jeder wollte das Tourismusgeschäft mitnehmen... dafür fallen die Länder dann jetzt im Winter auf die Nase. Wir hier in D hängen mit den Infizierten-Zahlen 14 Tage hinterher, auch die schweren Verläufe werden sich in den nächsten 4 Wochen deutlich erhöhen. Weil alle wieder "zum Vorher" zurück wollten. Unsere Wirtschaft ist eben auf das "immer mehr, immer weiter" ausgelegt. Das rächt sich jetzt... und bewirkt hoffentlich ein Umdenken! Denn so, wie vorher, kann, nein DARF es nicht weitergehen!

Theorie und Praxis oder die Hände in Unschuld waschen

-Theorie:
Ich stelle überall Schildchen auf, Abstand Maske etc.
-Praxis: ich stopfe die Gondeln voll mit Heringen und warte noch fals sie nicht voll sind auf weitere Insassen, bzw die Schlangen sind eng ohne jeden Abstand..
Interesse an der Gesundheit des Gastes 0
Warum? Bezahlt ist ja schon vorher.
-Hände in Unschuld waschen:
Ich habe doch die Grenze 50/100000 gesetzt aber der böse Bürger ist Schuld.
Ich phantasiere?
Nein alles schon heute in manchem Gletscherskigebieten zu besichtigen...

Man könnte es safe und compliant machen Gondelfenster komplett auf, Personenzahl massiv pro Gondel reduzieren..
Warteschlangewärter ....Denkste

Corona zeigt das Schlimmste ist die Dummheit selbst.

Nach dem heute Gesehenen fehlt es mir leider an Mitleid für die Betreiber.
Hier müssen die Hoteliers massiv Druck auf die Betreiber der Gebiete ausüben.
So geht's nicht.

Am 21. Oktober 2020 um 21:36

Am 21. Oktober 2020 um 21:36 von Melbournian

" bzw. teilweise weniger streng als in München."

Genau beim "weniger streng" liegt das Problem der stärker steigenden Probleme in Österreich.
Auch ich war im Urlaub dort: nur 1m Abstand statt 1,5 bis 2m, Plastikschilder vor dem Gesicht (unten offen) statt umschließende Stoffmasken, usw..

Alles ein wenig lockerer, so das meine Frau und ich nur noch mit Maske durch Straßen gingen und auch früher abgereist sind.

Bitte keine solchen Kompromisse bei uns! Wir Deutschland erleiden schon genug Rückschläge weil sich Bundesländer nicht einigen können

„Forderung an die Politik - in den Ländern und der Bundesregierung: Die, die es umsetzen müssen, besser einbeziehen“

Gilt in Deutschland, Österreich und allen anderen Ländern gleichermaßen.

Verhältnismäßigkeit..?!

Ski fahren tun ja überwiegend nicht die Risikogruppen. Und wenn man super spreading Umgebungen verhindert, dann spricht nichts dagegen Ski zu fahren.

Masken im Lift sind auch unnötig. Allenfalls in den Gondelbahnen. Aber wegen Influenza und andern Erkältungsviren macht man auch nicht so ein aufheben.

Selbst die WHO stellt ja inzwischen klar, dass die Fallsterblichkeit in einem Bereich liegt, der dem einer mittleren Grippe Epidemie ähnelt.

Inzwischen müssen ja schon die Folgeerkrankungen her halten, um Maßnahmen zu rechtfertigen.

Bzw man ignoriert alle Einwände von Virologen und setzt politisch weiter nur auf die Rate der Neuinfektionen.

Solange die Gesundheitsämter hauptsächlich nicht ansteckende positiv getestete in Quarantäne steckt, da kann es bei uns nicht schlecht laufen...

Gäbe es Kapazitätsprobleme, dann würde man den Blödsinn sicher sein lassen.

@ oooohhhh (21:49): es gelten strenge Regeln

hi oooohhhh

Ihre Behauptungen stimmen nicht. Siehe das hier:

https://tinyurl.com/y5wo28xy
ovb-online.de: Skisaison 20/21: Bei Après-Ski und an den Liften setzt Österreich auf Mindestabstand 24.09.202011:33

Seilbahnen: 85 Prozent der Seilbahnen in Österreichs Skigebieten sollen öffnen – besonders die, in denen die Beförderungszeit weniger als 15 Minuten beträgt. Betreiber müssen auf Mindestabstand achten und darauf, dass die Wintersportler eine Maske tragen.

Ski-Schulen: Auch hier darf eine Gruppe maximal 10 Personen umfassen. Skilehrer und Reisebegleiter sollen sich rgelmäßig und gratis auf das Coronavirus testen lassen können.

Après-Ski: Wie auch im restlichen Österreich gilt auch hier eine Begrenzung für Besuchergruppen auf maximal zehn Personen – mit einem Mindestabstand zwischen den Gruppen von einem Meter. Essen und Getränke dürfen nur noch im Sitzen konsumiert werden.

Und das ist erst der erste Teil aus den Regeln.

21:43 von Frau Brauer 1 S..

Doch in 2020, kann erstmals global zusammen auch gemeinsam das Wissen ausgesprochen werden: dass im gemeinsamen alles Kosten bezogene .NICHT. die Menschheit in Elend und Unterwerfung bringen darf. Wohl aber die Menschheit über Währungsreformen alle Kosten der Welt finanzierbar organisieren können! Klima und Überleben haben Chancen. Überleben: statt Untergang für unsere Ära anno 2020! Chancen?
Auch ich vertraue auf globales Überleben!
Wer noch?
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Auch ich sehe vieles weiterhin positiv auch wenn es immer wieder Rückschläge geben wird. Gruß

21:51, Nettie

>>„Forderung an die Politik - in den Ländern und der Bundesregierung: Die, die es umsetzen müssen, besser einbeziehen“

Gilt in Deutschland, Österreich und allen anderen Ländern gleichermaßen.<<

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

Am 21. Oktober 2020 um 21:39 von Adeo60

Zitat:
"...Nun ist klar: Nachlässigkeiten werden grausam bestraft..."

Damit es keiner in den falschen Hals bekommt, ich bin auch ein Gegner totalitärer Staaten, aber wie hat es China geschafft die Pandemie so stark ein zu dämmen und ihre Wirtschaft wieder auf ein Niveau zu bringen, wovon wir Europäer nur träumen können.

China dürfte die einzige große Volkswirtschaft sein, die in diesem Jahr zulegt.

@ Helmi2000

Un solange PCR-Tests nicht für die Erstellung von Diagnosen zugelassen (validiert) sind,

Die PCR-Tests sind sehr wohl validiert. Wenn ein Labor einen PCR-Test anbietet, muss er ein standardiesiertes Validierungsverfahren durchlaufen, in dem unter anderem verifiziert wird, dass der Test auf kein anderes Virus positiv reagiert. Erst dann erfolgt die Zulassung.

Das ist sehr wohl bekannt und ich finde es schade, dass hier bei der Freischaltung eines Beitrages anscheinend keine inhaltlich-sachliche Prüfung vorgesehen ist.


... zweifele ich die ganze Panikmacherei in den letzten sieben Monaten an.

Bei Ihren Zweifeln wird Sie wohl durch Argumente niemand überzeugen können.
Wir können aber mit wichtigen Maßnahmen nicht auf die letzten Zweifler warten, wir müssen handeln.

gar nicht erst öffnen.

Demokratieschue@
Schade das nicht alle diese Richtige sinnvolle und notwendige Maßname machen.

Viele haben immer noch nicht verstanden das es mit der Spass, Feier und Event Gesellschaft für sehr lnge Zeit vorbei sein wird.

Es gibt kein zurück zur Zeit vor Corona.
Tausende von Verstorbenenin Europa leuten eine ander Zeit ein und beenden die Spasszeit für immer.

@ Helmi2000

Erkranke ich an einer Grippe und trage dabei ein Coronavirus in mir, gelte ich bei einem positiven PCR-Test als Coronafall!

... und als Grippefall. Zu recht, denn Sie sind ja mit zwei Viren infiziert. Das kommt in der Praxis nicht häufig vor.
Wenn Sie mit beiden Viren infiziert sind, können beide mit einem jeweils spezifischen PCR-Test nachgewiesen werden.
Es gibt PCR-Teste für Coronaviren und PCR-Teste für Grippe-Viren. Anders kann man eine Grippe nicht zuverlässig nachweisen.

@ vriegel - positiv getestet heißt zwangsläufig Quarantäne

Solange die Gesundheitsämter hauptsächlich nicht ansteckende positiv getestete in Quarantäne steckt, da kann es bei uns nicht schlecht laufen...

Ein Patient mit einer positiven PCR-Testung ist infiziert, da sind wir uns ja einig. Wie ansteckend dieser infizierte Patient dann wirklich ist, kann man nur raten. Er muss in Quarantäne, alles andere wäre ja fahrlässig.

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