Ihre Meinung zu: Extremismus in der Polizei: Scholz kündigt Rassismus-Studie an

20. Oktober 2020 - 8:38 Uhr

"Es wird eine Studie geben" - sagt Vizekanzler Scholz zur Debatte über Rassismus in Sicherheitsbehörden. Innenminister Seehofer hatte das konkret zuletzt abgelehnt. Auch jetzt ist man offenbar noch uneins über den Titel der Studie.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.444445
Durchschnitt: 2.4 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Scholz ist klar. Seehofer

Scholz ist klar. Seehofer eiert rum und nimmt nicht einmal die Stimmen aus den Reihen der Polizei wahr, die genau diese Studie auch fordern, um einem Generalverdacht all den Polizist*innen gegenüber, die ihren Dienst verantwortlich und gesetzeskonform versehen, wirksam entgegenzutreten.
Danke, Herr Scholz.

Dieser Satz macht deutlich

Dieser Satz macht deutlich wie kompetent unsere Politiker sind: "Wir überlegen noch, wie wir sie nennen."

Der Name ist vollkommen egal, wichtig ist der Inhalt aber u.a. Herr Scholz versucht wahrscheinlich eher von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und schiebt den Fokus auf andere Ressorts.

Großes Fragezeichen

Wie will man diese Studie durchführen? Kein Rassist gibt zu ein Rassist zu sein, auch nicht anonym und erst recht nicht als Poizeibeamter. Aber anders als durch eine Befragung kann man eine solche Studie nicht durchführen.
Andere rassist. Merkmale, wie das immernoch angewandte Racial Profiling, sind bereits bekannt und jeder weiß, das die Polizei dieses verbotenerweise anwendet, auch wenn sie es immer wieder leugnet bzw. abstreitet.

Und es bewegt sich doch

Na endlich, es bewegt sich was. Für den Titel wird sich eine Lösung finden. Vielleicht sollte man es handhaben wie im Printjournalismus: Einberufen einer Titelkonferenz. Mein Gott, mir ist völlig egal, wie das Kind heißt, Hauptsache, es wird untersucht, damit man endlich mal valide Daten in Sachen Rechtsextremismus und Rassismus in Sicherheitsbehörden hat.

rer Truman Welt

Auch sehr schön hier einmal den Blick auf das eigentliche Problem beim Lesen des Artikels zu behalten und festzustellen->
1. In welcher Funktion kündigt Scholz das jetzt eigentlich an und "überschreibt" damit die Aussage Bzw. Entscheidung Seehofers?
2. Wenn er im laufenden Austausch darüber mit Seehofer steht, weshalb überlässt er diese Ankündigung dann nicht Seehofer?
3. Wieso meint Seehofer, mit einer Studie die Polizei damit unter Generalverdacht zu stellen? Wieso meint er nicht, damit die sowieso bereits in der Bevölkerung unter einem Generalverdacht stehende Polizei davon befreien zu können, wenn er keine Bedenken hat, daß keine rechtsradikale Strukturen dort zu finden sein werden?
4. Weshalb ist ein Titel wichtiger richtig zu formulieren als das eigentliche Objekt der Untersuchung?
5. Wieso ist die Untersuchung schon die Lösung welchen Problems?

Wenn jemand sich auch diesen Vorgang von Anfang anschaut, der kann mehr als erahnen, in welcher Welt wir leben -> in der TRUMAN Welt!

@UnwichtigeMeldung

"Am 20. Oktober 2020 um 08:50 von UnwichtigeMeldung
Es wäre zu wünschen, dass die

Es wäre zu wünschen, dass die korrekten Polizisten nicht durch falsche Sippenhaft weiter beschädigt werden. Die Polizei als Institution muss geschützt werden.
Seehofers Schirmherrenschaft für die Nazis muss endlich gebrochen werden."

Und durch richtige Sippenhaft werden sie nicht beschädigt? Im Ernst, ich glaube zu verstehen, was Sie meinen. Niemand, wirklich niemand, hat bisher Polizisten unter Generalverdacht gestellt. Generalverdacht, das kennt man ausschließlich von der rechtsextremen Seite. Da werden gerne mal Flüchtlinge, Moslems und Politiker unter Generalverdacht gestellt.

P.S: Es geht nicht nur um Nazis. Nicht jeder Rechtsextreme und Rassist ist ein Nazi. Aber jeder Nazi ist ein Rechtsextremer und Rassist, da haben Sie Recht.

20. Oktober 2020 um 08:47 von andererseits

Scholz ist klar. Seehofer eiert rum und nimmt nicht einmal die Stimmen aus den Reihen der Polizei wahr, die genau diese Studie auch fordern

RE
na wer ,ein paar von Berlin aber die Mehrheit wo ich kenne sehen andere Probleme,die sie immer ausblenden .Die Welt ist nicht so einseitig wie sie sie darstellen treu ihrer Idiologie .Nein wir haben kein Problem mit der Polizei viele haben ein problem mit der Wahrnehmung .Er sollte sich auch mal mit cum ex beschäftigen oder nicht ?
Danke an die Polizei ,die immer ihren Kopf für die Fehler der Politik hinhalten muss und dafür geprügelt wird.
Gruss ans Sofa

@zerocool76

"Am 20. Oktober 2020 um 08:48 von zerocool76
Dieser Satz macht deutlich

Dieser Satz macht deutlich wie kompetent unsere Politiker sind: "Wir überlegen noch, wie wir sie nennen."

Der Name ist vollkommen egal, wichtig ist der Inhalt aber u.a. Herr Scholz versucht wahrscheinlich eher von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und schiebt den Fokus auf andere Ressorts."

Mit Ihrem ersten Satz machen Sie genau das, was man nicht tun sollte: Generalverdacht. Liest man sich den Artikel genau durch, wird man feststellen, daß Scholz wohl der Name der Studie auch vollkommen Wurst ist. Aber offensichtlich Seehofer nicht. Deshalb das Rumgeeiere um den Namen. Aber: Weder Scholz, noch Seehofer sind "Die Politiker", wie Sie im weiteren Text auch richtig erkennen.

Wenn Sie Kompetenz anzweifeln wollen bitte nicht pauschal. Sonst betreiben Sie nämlich das Geschäft derer, die gerne mal Flüchtlinge, Moslems und auch Politiker pauschal diffamieren: Das Geschäft der rechtsextremen Rassisten.

Wunder

Wenn wundert es, das es überall Nazis gibt, wenn eine AfD frei Ihren Brainshit vom Bundestag aus werben kann und darf? Natürlich nicht alle und alles, aber einiges sollte doch verboten sein meiner Meinung nach, das ist Volksverhetzung.

scholz sollte mal lieber

erklären, ob es einen zusammenhang zwischen den 47mio euro erlass für die warburg bank beim cum-ex betrug und den 13.000 euro parteispende der warburg bank für seinen wahlkreis gibt.

Ich kann es nicht mehr hören...

Es ist unbestritten und hinlänglich bekannt, dass im Bereich der Drogenkriminalität überproportional Menschen aus dem arabischafrikanischen Raum, im Bereich Einbruchdiebstahl, Autodiebstahl, Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Menschenhandel und erzwungener Prostitution Menschen aus dem ost- und südosteuropäischem Raum beteiligt sind. Wenn also vor allem Erstere im öffentlichen Raum kontrolliert werden, hat dies nichts mit racial profiling zu tun, sondern schlicht mit Erfahrungswerten.

Mittlerweile sind wir durch diese unselige Diskussion so weit, dass sich Polizisten immer weniger trauen, quasi profilaktisch die Betreffenden zu kontrollieren, um ja nicht in den Ruch des Rassismus zu geraten.

Entscheidende Instrumente der Verbrechensbekämpfung sind Erfahrung und ein gesundes Bauchgefühl; wenn die jedoch nicht mehr zum tragen kommen dürfen, kastrieren wir die Polizei, mit auf Dauer fatalen Folgen für die öffentliche Sicherheit. Wollen wir das wirklich?!

Falscher Fokus

Herr Scholz versucht nur ein Thema zu köcheln, bei dem ihm nichts passieren kann. Rechtes Gedankengut in den Sicherheitsorganen muss beobachtet werden. Zur Zeit wird die Polizei aber diskreditiert. Das ist für die Gesellschaft viel gefährlicher als ein paar rechte Idioten.

320000 Polizisten

in Deutschland sind repräsentativ für unsere Gesellschaft. Kein Wunder also, dass es in ihren Reihen auch Rassisten, Rechte, sowie Extreme und Gewaltbereite gibt.
Werden diese - auch von Kolleginnen und Kollegen - erkannt, sind sie vom Dienst zu suspendieren und müssen die Reihen der Polizei verlassen.
Fazit:
Die verschiedenen Medien stürzen sich wie Aasgeier auf dieses Thema und schaden damit dem sehr hohen Anteil an "sauberen" Polizisten mehr als auch nur annähernd nötig.

Plumpe Ablenkung

Ja geht denn schon der Wahlkampf los? Die SPD, die seit Schröder ihre Kernkompetenzen vernachlässigt versucht m. E. nur ihr "linkes Profil" zu schärfen. Sie nimmt dabei in Kauf, die Staatsautorität zu beschädigen. Als nächstes werden dann Lehrer, Kommunal- und Landesbeamte sowie öffentliche Angestellte einer "Studie" ausgesetzt, deren Interpretation in erster Linie wieder von den Auftraggebern "politisch genutzt" wird? Armes Deutschland.

@Meinung zu unse...

"
Am 20. Oktober 2020 um 09:05 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt

Auch sehr schön hier einmal den Blick auf das eigentliche Problem beim Lesen des Artikels zu behalten und festzustellen->
1. In welcher Funktion kündigt Scholz das jetzt eigentlich an und "überschreibt" damit die Aussage Bzw. Entscheidung Seehofers?

[...]
5. Wieso ist die Untersuchung schon die Lösung welchen Problems?

Ich würde Ihren Fragenkatalog gerne um eine weitere Frage ergänzen:

6. Wer behauptet, daß die Untersuchung die Lösung welchen Problems sein soll?

Die Antwort kann ich Ihnen gleich selbst geben. Niemand behauptet, daß eine solche Studie irgendein Problem löst. Aber eine Studie ist notwendig, um überhaupt mal valide zu erkennen, ob es ein Rassismusproblem in den Sicherheitsbehörden gibt - oder eben nicht. Wir wissen es nämlich nicht.

@Anderes1961 Mit Rechten und

@Anderes1961
Mit Rechten und Rassisten muss man sich (leider) politisch auseinandersetzen. Da sehe ich keinen andern Weg, aber Nazis müssen konsequent juristisch-polizeilich aus dem Verkehr gezogen werden, so konsequent wie damals die RAF. Dazu brauchen wir eine „saubere“ Polizei. Mir ist nicht bekannt, dass es damals RAF- Sympathisanten bei der Polizei-Verfassungsschutz-Armee gegeben hätte.

um 09:12 von tias

"na wer ,ein paar von Berlin aber die Mehrheit wo ich kenne sehen andere Probleme,die sie immer ausblenden..."

Gut, daß wenigstens Sie einsehen, daß die Mehrheit wo(?) Sie kennen andere Probleme sehen, die sie immer ausblenden. Warum blenden die Leute wo Sie kennen die Probleme immer aus?

Mag so aussehen, als würde ich mich über Ihre Ausdrucksweise lustigmachen. Die ernste Sache aber ist die: In den Echokammern, in denen eine wachsende Anzahl unzufriedener Menschen Paranoia schiebt vor Überfremdung, Abstieg und Werteverlust, entsteht eine gefährliche Ladung, die nach einfachen Lösungen nach dem Gusto autokratischer Scharfmacher sind. Das müssen Demokraten akzeptieren, solange das nicht zu Konspiration und Straftaten führt. Aber bei der POLIZEI, die Vollstrecker des Gewaltmonopols zu sein hat, ist Nazigehampel und feiges Drohen aus dem Versteck heraus, weil man Zugang zu Daten hat, eine ganz andere Hausnummer, unabhängig vom schweren Alltag mit schwierigen und widerlichen Menschen.

@ 09:23 von Hackonya2

einiges sollte doch verboten sein
-------------------------------------------------------------
Wir haben und leben in einer Demokratie ,das heißt das Jeder seine Meinung sagen darf ob sie nun allen passt oder nicht. Sie muss gesagt werden dürfen, und ein jeder muss sich den für ihn richtigen Teil zu eigen machen dürfen und den für ihn falschen Teil verwerfen.
Das ist gelebte Demokratie.

Eine Frage, die ich mir im

Eine Frage, die ich mir im Zusammenhang mit einer Extremismus-Studie die ganze Zeit stelle ist, warum argumentieren Menschen teilweise vehement gegen eine Studie? Es sollte sich doch rumgesprochen haben, daß niemand die Polizei unter Generalverdacht stellen will. Denn wir wissen ja, Generalverdacht ist ja nur erlaubt, wenn es gegen Flüchtlinge, Moslems und Politiker geht. Sarkasmus-Knopf wieder aus.

Für die Freunde aus der blauen Fraktion hätte ich da eine These, die auf reiner Vermutung gründet und ausschließlich meine persönliche Ansicht ist:

Gerade AfDlern geht es nicht darum, Polizisten vor Generalverdacht zu schützen, wie die Fraktion eindrucksvoll im Bundestag bewiesen hat, als Sie bei einem Dank der Regierung an Polizisten sitzengeblieben ist. M. E. haben AfDler Angst davor, daß eine Studie zeigen könnte, daß es ein Rassismusproblem in der Polizei geben könnte und dadurch der Verfassungsschutz noch genauer hinsieht als er es dank Haldenwang mittlerweile ohnehin tut.
Q.e.d.

Niemals darf vergessen werden

dass diese Studien Rassismus auch wiederlegen könnten.

Scholz ist Finanzminister

man könnte meinen, er vergisst das ab und an. Er sollte sich - genau wie Scheuer - um die Fehlentwicklungen in seinem Ressort kümmern. Ein konsequentes Durchgreifen der Präsidien im Einzelfall ist weit effektiver als eine über Jahre angelegte Studie. Bei mir verfestigt sich da nur der Eindruck, dass Herr Scholz Sichtbarkeit erzeugen will. Er sollte einfach seinen Job machen. Und wenn er den gut macht, könnte man ihn irgendwann sogar wählen.

@Garfield215

"
Am 20. Oktober 2020 um 09:31 von Garfield215
Ich kann es nicht mehr hören...

Es ist unbestritten und hinlänglich bekannt, dass im Bereich der Drogenkriminalität überproportional Menschen aus dem arabischafrikanischen Raum, im Bereich Einbruchdiebstahl, Autodiebstahl, Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Menschenhandel und erzwungener Prostitution Menschen aus dem ost- und südosteuropäischem Raum beteiligt sind. Wenn also vor allem Erstere im öffentlichen Raum kontrolliert werden, hat dies nichts mit racial profiling zu tun, sondern schlicht mit Erfahrungswerten. "

Es ist weder unbestritten noch hinlänglich bekannt. Aber ich kann Ihnen sagen, was Ihr Text ist: eine unverträgliche pauschale Hetze gegen Fremde. Mit einem Wort: Fremdenhass.

10:08 von Anderes1961

"Es ist weder unbestritten noch hinlänglich bekannt. Aber ich kann Ihnen sagen, was Ihr Text ist: eine unverträgliche pauschale Hetze gegen Fremde. Mit einem Wort: Fremdenhass."

Sie verwechseln Realismus mit Frendenhass. Ich kann sie dafür nicht eigentlich verantwortlich machen, weil die deutsche Politik seit Jahren dieser Verwechslung sehr aggressiv Vorschub leistet.

@Tada

"
Am 20. Oktober 2020 um 10:06 von Tada
Niemals darf vergessen werden

dass diese Studien Rassismus auch wiederlegen könnten."

Da kann ich Sie beruhigen, keiner vergißt das.

@10:01 von Anderes1961

"Gerade AfDlern geht es nicht darum, Polizisten vor Generalverdacht zu schützen, wie die Fraktion eindrucksvoll im Bundestag bewiesen hat, als Sie bei einem Dank der Regierung an Polizisten sitzengeblieben ist."

Ich kenne diesen Vorgang nicht aber witzig, dass ich durch ihre Umschreibung sehr treffsicher auf den inhaltlichen Zusammenhang schliessen kann, was beweisen würde, dass Politik die Polizei auch nur von allen Seiten instrumentalisiert.
Sagen Sie bescheid falls ich mich irre…
Die Polizei hat irgendeine Aktion durchgeführt, die vorwiegend die Anhängerschaft der AfD betroffen hat und dies veranlasste dann ungewöhnlicherweise sogar die Linke ihren Respekt gegenüber der Polizei in Form von Dankesäusserungen artikulieren zu müssen.
Wenn´s gegen den schwarzen Block geht klatscht dann wieder die AfD. Dieses Theater definiert die Redensart „guter Bulle, böser Bulle“ völlig neu ;-)

Anderes 1961

Dann sollten Sie sich einmal die Statistiken des Innenministeriums ansehen, bevor Sie erwiesene Tatsachen leugnen. Und wenn Sie, wie ich, Polizisten in Ihrem Freundeskreis hätten, wüßten Sie, was wirklich Sache ist. Also, erst informieren, dann ggf. kritisieren.

10:08 von Anderes1961

man liebt eben die Verschwörungstheorien
ebenso den Blick durch ne gefärbte Brille
es kann nicht sein
was nicht sein darf !

@ 09:12 von tias

Sie können ja gern anderer Meinung sein - dafür gibt's das Forum hier. Sie können mir auch gern "Idiologie" unterstellen, (falls Sie denn wissen, was das bedeutet). Aber würden Sie das alberne "Gruß ans Sofa" mal weglassen? Das versachlicht dann die Diskussion - falls Sie Interesse daran haben. Danke.

@Dubitator

"
Am 20. Oktober 2020 um 09:45 von Dubitator
Plumpe Ablenkung

Ja geht denn schon der Wahlkampf los? Die SPD, die seit Schröder ihre Kernkompetenzen vernachlässigt versucht m. E. nur ihr "linkes Profil" zu schärfen. Sie nimmt dabei in Kauf, die Staatsautorität zu beschädigen. Als nächstes werden dann Lehrer, Kommunal- und Landesbeamte sowie öffentliche Angestellte einer "Studie" ausgesetzt, deren Interpretation in erster Linie wieder von den Auftraggebern "politisch genutzt" wird? Armes Deutschland."

Interessante These, die Sie da aufstellen. Eine Studie, die Unwissenheit in einem Punkt beseitigen soll, gefährdet die Staatsautorität? Mit anderen Worten: Ihnen wäre es lieber, daß Menschen dumm bleiben, damit die Staatsautorität nicht gefährdet wird?

Und ja, Lehrer, Kommunalbeamte, öffentliche Angestellte könnte man auch einer Rechtsextremismus-Studie "aussetzen". Dann bliebe uns vielleicht ein rechtsextremer Geschichtslehrer wie Björn Höcke alias Landolf Ladig erspart.

Generalimmunität

"Seehofer: Polizisten nicht unter Generalverdacht stellen"

Diese Aussage ist völlig überflüssig, da kein Polizist unter Generalverdacht gestellt wird, nur weil es wenige unter ihnen gibt, die nicht wirklich 100 pro auf die Verfassung eingeschworen sind und glauben, ihr eigenes Ding drehen zu können.

Aber aus meiner beruflichen Tätigkeit kann ich sagen, dass Polizisten selber sehr gerne einen "Generalverdacht" im Falle von Ermittlungen gegen Beschuldigte sehen. Von daher muss man hier schonmal sagen dürfen, dass jeder, der im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte. Wenn ich nämlich erlebe, wie gerne die Polizei einseitig ermittelt und unliebsame Fakten klein redet, welche dann erst von Gerichten oder vorab den Staatsanwaltschaften die entsprechende Bedeutung zugewiesen bekommen müssen, dann bekomme ich manchmal schon das Grausen!

Kein Generalverdacht! Ganz klar! Aber auch keine Generalimmunität, bitte!

@ 09:33 von w.k.e.

Die Polizei gerät mehr in Misskredit bzw. wird diskreditiert, wenn man den signifikanten Vorfällen von Rechtsextremismus und Rassismus nicht nachgehen würde. Das erkennen mehr und mehr Leute innerhalb wie außerhalb der Polizei. Und die, die diese Phänomene verdrängen oder bagatellisieren wollen, erweisen der Polizei definitiv einen Bärendienst.

@pemiku

"
Am 20. Oktober 2020 um 09:39 von pemiku
320000 Polizisten

in Deutschland sind repräsentativ für unsere Gesellschaft. Kein Wunder also, dass es in ihren Reihen auch Rassisten, Rechte, sowie Extreme und Gewaltbereite gibt.
Werden diese - auch von Kolleginnen und Kollegen - erkannt, sind sie vom Dienst zu suspendieren und müssen die Reihen der Polizei verlassen.
Fazit:
Die verschiedenen Medien stürzen sich wie Aasgeier auf dieses Thema und schaden damit dem sehr hohen Anteil an "sauberen" Polizisten mehr als auch nur annähernd nötig."

Eine in einer Demokratie unerlässliche Institution wie freie Medien mit Aasgeiern zu vergleichen sagt mehr über Sie als über das Thema. Und die einzigen, die den "sauberen" Polizisten schaden, sind möglicherweise rechtsextreme und rassistische Kollegen in der Polizei, nicht Medien.

@ Anderes1961

>>> Es ist weder unbestritten noch hinlänglich bekannt. <<<
.
Wahrscheinlich arbeiten Sie weder bei der Polizei, Ordungsamt oder im Vollzug.
Sonst wäre es Ihnen ebenfalls bekannt.
Oder manchmal reicht auch mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen.

@AufgeklärteWelt, 11:31 Uhr

Ich kann in keinster Weise nachvollziehen, in welcher Form die deutsche Politik Realismus und Fremdenhass verwechseln oder einer Verwechslung Vorschub leisten würde. Rassismus hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.

@Wolfes74

"
Am 20. Oktober 2020 um 08:53 von Wolfes74
Großes Fragezeichen

Wie will man diese Studie durchführen? Kein Rassist gibt zu ein Rassist zu sein, auch nicht anonym und erst recht nicht als Poizeibeamter. Aber anders als durch eine Befragung kann man eine solche Studie nicht durchführen.
Andere rassist. Merkmale, wie das immernoch angewandte Racial Profiling, sind bereits bekannt und jeder weiß, das die Polizei dieses verbotenerweise anwendet, auch wenn sie es immer wieder leugnet bzw. abstreitet."

Nein, wir wissen nicht, ob es racial profiling gibt, wir vermuten es nur. Darüber soll eine Studie aufklären, ob es das gibt und falls ja, wie massiv das Problem ist.

Was die Frage des Wie angeht, vertrauen Sie einfach mal den Sozialwissenschaftlern. Wenn diese Studie dann irgendwann vorliegt, werden ganz sicher auch Ihre Fragen zur Methodik beantwortet, die stehen dann nämlich in der Studie. Kritisieren kann man dann immer noch.

Im Zuge steigender

Im Zuge steigender extremistenzahlen fällt mir auf, dass die wahrnehmungsschwelle drastisch gesunken ist.
Plötzlich ist alles brutal linksradikale, rechtsradikal, Hetze, Verleumdung, etc.
Jede andere Meinung, als die eigene, wird als inakzeptabel und unerträglich tituliert.
Dem ist aber nicht so.
Vor allem fällt mir das Wort Hetze viel zu oft. Das sieht dann eher nach Nazikeule, denn nach Diskussion aus.

@AufgeklärteWelt

"
Am 20. Oktober 2020 um 11:31 von AufgeklärteWelt
10:08 von Anderes1961

"Es ist weder unbestritten noch hinlänglich bekannt. Aber ich kann Ihnen sagen, was Ihr Text ist: eine unverträgliche pauschale Hetze gegen Fremde. Mit einem Wort: Fremdenhass."

Sie verwechseln Realismus mit Frendenhass. Ich kann sie dafür nicht eigentlich verantwortlich machen, weil die deutsche Politik seit Jahren dieser Verwechslung sehr aggressiv Vorschub leistet."

Aha, ein Text mit eindeutiger rassistischer Hetze ist also Realismus? "Bauchgefühl" und "Erfahrung" halten Sie dann auch für Realismus?

Hauptsache, eine Studie, die tatsächlich allen weiterhilft

"Es wird eine Studie geben", sagte der SPD-Politiker laut WDR COSMO-Podcast "Machiavelli".

Hauptsache, es gibt eine Studie. Eine von „außenstehender“ bzw. unabhängiger Stelle durchgeführte und den allgemeinen Standards für Seriosität genügende. Unter welcher Bezeichnung auch immer.

„Seehofer hatte jedoch argumentiert, es sei falsch, sich bei der Untersuchung dieses Phänomens allein auf die Sicherheitsbehörden zu konzentrieren. Damit würde man die Polizei unter Generalverdacht stellen, meinte er“

Es verhält sich genau umgekehrt: Indem man wirkliche Aufklärung verhindert, lässt man zu, dass die gesamte Polizei unter Generalverdacht steht bzw. stehen bleibt - und dass die große Mehrheit weiter unter dem persönlichen Fehlverhalten einiger weniger zu leiden hat. Und auch noch dafür mit „einstehen“ muss.

Linker Populismus

Dass Seehofer mal wieder einknickt und das Gegenteil von dem macht, was er gesagt hat, ist ja nichts neues. Dieser Mann ist ein einziges Lachblatt. Dass die SPD jetzt glaubt, sich Punkte für Wahlen sichern zu können, indem man die Polizei unter Generalverdacht stellt, ist sehr vielsagend.
Ich warte nur darauf, dass sich bald niemand mehr bereit erklärt, hier als Polizist zu arbeiten: miese Bezahlung, zunehmend respektloses bis verachtendes Verhalten seitens wachsender Teile der Bevölkerung, dazu das populistische Getue der Politik. Wer setzt sich dem denn noch freiwillig aus?

320000 Poliziten

Am 20. Oktober 2020 um 09:39 von pemiku

Die verschiedenen Medien stürzen sich wie Aasgeier auf dieses Thema und schaden damit dem sehr hohen Anteil an "sauberen" Polizisten mehr als auch nur annähernd nötig.
###

Sehe ich auch so ! Aber nicht nur die Medien. Auch einige Politiker beteiligen und verallgemeinigen sich an dieser Diskusion. Entweder aus Wahltaktischen (wie Frau Esken) oder aus Ideologischen Gründen. Von der Politik insbesondere wenn sie Verantwortung trägt kann man eigendlich erwarten das sie sich schützend vor der Polizei stellt. Nichtsdestotrotz die wenigen Schwarzen Scharfe in der Polizei aber nur da wo eindeutig feststeht das sie gegen Gesetze und Amtseid verstoßen weil sie Rechte oder Gewaltbereite sind sollten auch suspendiert werden. Und dafür sorgen seit eh und je Interne Ermittler!

@09:31 von Garfield215

>> quasi _profilaktisch_ die Betreffenden
>> zu kontrollieren

Ähh, Sie haben das Problem immer noch nicht verstanden? oO

Eher unnoetig

Hier ist das Ergebnis der millionenschwere Studie:
"Ueberraschenderweise gibt es Rassismus in Deutschland, mehr als die Polizei erlaubt." Und dann? Business as usual?
Mann, mann, mann!

Auf Kommentar antworten...

Am 20. Oktober 2020 um 09:31 von Garfield215

Ich kann es nicht mehr hören...
Mittlerweile sind wir durch diese unselige Diskussion so weit, dass sich Polizisten immer weniger trauen, quasi profilaktisch die Betreffenden zu kontrollieren, um ja nicht in den Ruch des Rassismus zu geraten.
###

Danke für diesen überaus zutreffenden Kommentar , denn damit treffen Sie das eigendliche Problem genau auf den Punkt. Diese Studien sind bereits hinreichend bekannt. Und was wurde diesbezüglich von der Politik unternommen ? Ich kann Polizisten und besonders wenn es junge Beamte sind bestimmte Personengruppen ungerne kontrollieren, weil man ja schnell in Verdacht geraten kann aus rassistischen Gründen Kontrollen durchzuführen !
In Grunde ist diese ganze Diskussion überflüssig...

Rassismus-Studie

Mit Studien kann man alles beweisen und auch ihr Gegenteil. Häufig werden Studien eingesetzt, um politische Forderungen zu stützen oder zu bekämpfen. Wer die Studien liest, die von Arbeitgebern oder Gewerkschaften in Auftrag gegeben werden, hätte schon bei der Auftragsvergabe das Ergebnis erahnen können. Von daher interessiert mich hier, wer das Gutachten verfassen wird und vor allem, welche Fragen dem Ergebnis zugrunde liegen. Sollte Sakia Esken oder Kevin Kühnert hier mitgestimmen, hat die Polizei ein Rassismusproblem, da bin ich mir sicher. Insoweit hat Seehofer einen Fehler gemacht, als er die Anforderung einer Rassismus-Studie abgelehnt hat.

Ich habe nichts gegen eine

Ich habe nichts gegen eine Studie über Rechtsextremismus in der Polizei. Es ist nur entscheidend wer diese verfaßt.

08:53 von Wolfes74

Wie will man diese Studie durchführen? Kein Rassist gibt zu ein Rassist zu sein, auch nicht anonym und erst recht nicht als Poizeibeamter. ...

Oh, es gibt jede Menge Leute, welche sich als Rassisten outen, ganz öffentlich bei Fackelumzügen, anonym oder auch unter Klarnamen in den „sozialen“ Netzwerken, daran ist wahrhaftig kein Mangel.

@ 11:37 von Garfield215

Interessant: Ich habe in der Familie wie im Bekanntenkreis auch Leute, die an verschiedenen Stellen bei der Polizei arbeiten; die schütteln über Seehofer nur noch den Kopf und sagen, er solle mal incognito in ein paar Revieren 2 Wochen mitlaufen, dann sähe er, dass die konkreten Fälle in NRW wie Bayern nur die Spitze eines Eisbergs darstellen. Und sie selbst haben ein gesteigertes Interesse einerseits an einer grundlegenden Untersuchung und andererseits an einer Sensibilisierung schon in der Ausbildung, aber eben auch in der Alltagskultur. Und denen geht es klar um eine gute Reputation und gute Arbeitsbedingungen für ihre Polizei.

Toller Schachzug, Herr Scholz!

Scholz: "Wie können wir die Aufmerksamkeit der SPD-Wähler vom WireCard-Skandal abziehen?".
Berater: "Ein SPD-Kernthema ist doch der Kampf gegen Rechts! Also wenn Sie - sogar gegen Herrn Seehofer - eine Rassismus-Studie ankündigen, sind die Kastanien aus dem Feuer!".
Scholz: "Bekommen wir dafür denn eine Mehrheit im Parlament?".
Berater: "Das wohl nicht! Aber darauf kommt es doch auch gar nicht an".

Viele viele ....

Meinungen ...wer hat am Ende recht....?
Das wird sich sicher noch herausstellen.

@11:39 von Anderes1961

>> Dann bliebe uns vielleicht ein
>> rechtsextremer Geschichtslehrer wie
>> Björn Höcke alias Landolf Ladig erspart.

Oder ein Grundschullehrer wie (Volkslehrer) Nikolai Nerling.

Parteitaktik

Je näher die Wahlen rücken, desto mehr wird sich die GroKo wieder spalten. Beide Parteien versuchen bereits jetzt, das eigene Profil zurückzugewinnen. Bis zur Wahl. Was dann kommt entscheidet nicht Herr Scholz sondern der Wähler.

09:31 von Garfield215

„ Es ist unbestritten und hinlänglich bekannt, dass im Bereich der Drogenkriminalität überproportional Menschen aus dem arabischafrikanischen Raum, im Bereich Einbruchdiebstahl, Autodiebstahl, Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Menschenhandel und erzwungener Prostitution Menschen aus dem ost- und südosteuropäischem Raum beteiligt sind. Wenn also vor allem Erstere im öffentlichen Raum kontrolliert werden, hat dies nichts mit racial profiling zu tun, sondern schlicht mit Erfahrungswerten.
Entscheidende Instrumente der Verbrechensbekämpfung sind Erfahrung und ein gesundes Bauchgefühl; wenn die jedoch nicht mehr zum tragen kommen dürfen, kastrieren wir die Polizei, mit auf Dauer fatalen Folgen für die öffentliche Sicherheit. Wollen wir das wirklich?!„

Sie beschreiben genau die vorurteilsvolle Denkweise, die die hier diskutierte Studie dringend notwendig macht !

@11:45 von Adeo60

"Ich kann in keinster Weise nachvollziehen, in welcher Form die deutsche Politik Realismus und Fremdenhass verwechseln oder einer Verwechslung Vorschub leisten würde. "

Es gibt viele Menschen hierzulande, die wenig differenzieren und noch so sorgsam formulierte aber doch deutliche Ablehnung von Einwanderung mit dem Stempel "Fremdenfeindlichkeit" versehen.
Politiker sind da nicht besonders herauszustellen doch haben sie halt auch eine Vorbildfunktion. Diese Undifferenziertheit ist vermutlich ab und an auch Teil der eigenen Agenda - so kann man substanzielle Kritikpunkte anstrengungslos delegitimieren.

Ist es nicht schon

Ist es nicht schon vielsagend, dass in keinem Land, in unserem EU-Raum, auch nicht bei den Skandinaviern, die uns ja immer als Vorbild geschildert werden, auch nur einen Staat gibt, der es zuläßt, dass seine Polizei unter Generalverdacht verdacht gesetzt wird, rassistisch zu sein. Alleine die zunehmende Zahl von Polizeianwärtern und -Beamten mit Migrationshintergrund, zeigt doch schon, dass dieser Vorwurf nicht so stimmen kann, wie er hier gemacht wird. Ich kann nur warnen, sich weiterhin diesem Kesseltreiben gegen unsere Polizei und auch gegen immer mehr andere Teile unserer Executive, Ledislative und auch zunehmend Judikative anzuschließen, ohne die Situation genau zu beobachten und wichtig, auch nach dem cui bono zu fragen. Vielleicht kann man damit diesen Staat, unsere Gesellschaft und letztlich auch unsere Zukunft vor Interessen schützen, die hier ganz anderes vorhaben, als diese Demokratie weiter zu leben und aus zu bauen.

Anderes1961

Sieh an. Prompt schreibe ich es, kommt ein Beispiel.
Die einen beschreiben nach bestem Wissen und gewissen eine Situation, das ist für andere schon Hetze. Was denn nun? Sind die einen zu pauschal oder die anderen zu wehleidig?
Die Wahrheit ist dann doch eher irgendwo anders, oder?

@11:58 von Der freundliche...

>> Und dafür sorgen seit eh und je Interne
>> Ermittler!

Anscheinend ja eben nicht! -.-

@ 11:53 von derdickewisser

Eine Studie ist das beste Mittel GEGEN einen Generalverdacht.
Und Sie benutzen das "Schlagwort linker Populismus" völlig sinnfrei.
Das respektlose Verhalten gegen Mitarbeitende der Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte, Journalist*innen etc. steht auf einem ganz anderen Blatt und hat mit einer Zerstörung von Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu tun, der seine Wurzeln ganz woanders hat. Man könnte die dahinter liegenden Phänomene m.E. eher als "Trumpisierung" menschlichen Verhaltens beschreiben.

@ Wolfes74, um 08:53

“Wie will man diese Studie durchführen?...anders als durch eine Befragung kann man eine solche Studie nicht durchführen.“

Sie haben wohl eine zu gutgläubige Vorstellung eines solchen Unterfangens.

Wenn man eine Befragung hätte durchführen wollen, hätte man weder das Wort “Studie“ benutzen brauchen, noch hätte man ein Problem damit, wie man die 3 Studien nennen sollte.

Es gibt diverse Anhaltspunkte oder Hinweise, um einen Menschen oder eine Gruppe hinsichtlich eines möglicherweise vorhandenen Extremismus zu überprüfen.

Ein ganz harmloses Beispiel, das damit zwar nichts zu tun hat, aber dennoch interessant ist:

Als ich mich in den 80er Jahren zu meinem ersten Computerkurs angemeldet habe, sollten die Teilnehmer zu Beginn ihre Namen, Adressen, Beruf usw. in den Computer eingeben.
Nachher wurde uns gesagt, das habe lediglich dazu gedient um festzustellen, wie schnell wir im Schreiben sind, und je nach dieser Fähigkeit wurden wir bestimmten Gruppen zugeteilt.

@Mischpoke West

"
Am 20. Oktober 2020 um 11:43 von Mischpoke West
@ Anderes1961

>>> Es ist weder unbestritten noch hinlänglich bekannt. <<<
.
Wahrscheinlich arbeiten Sie weder bei der Polizei, Ordungsamt oder im Vollzug.
Sonst wäre es Ihnen ebenfalls bekannt.
Oder manchmal reicht auch mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen."

Ach wissen Sie, mit offenen Augen und Ohren gehe ich seit meiner Jugend durch die Welt. Ich bin viel rumgekommen in der Welt und habe festgestellt: Es gibt überall auf der Welt wunderbare Menschen und es gibt überall auf der Welt Idioten. Und ganz viel dazwischen.

Vor vielen Jahren habe ich mal die persönliche Erfahrung von Kriminalität gemacht. Ein Freund von mir und ich sind von zwei stadtbekannten Schlägern grundlos zusammengeschlagen worden, weil die Langeweile hatten, wie sich bei der Verhandlung rausstellte. Es waren zwei Deutsche. Deswegen komme ich trotzdem nicht auf die Idee, alle Deutschen pauschal als Kriminelle zu verdächtigen. Seltsam, nicht wahr?

@ 12:10 von social_fariness

Sie beschreiben eher eine Farce als eine Studie: sture Studie würde differenziert analysieren und natürlich auf verschiedenen Ebenen auch zu Vorschlägen kommen - wahrscheinlich von der Ausbildung über Führungsverhalten u. -leitlinien bis hin zum Feld der Alltagskultur.
Das weiß, wer sich seriös mit Sinn und Zweck, Aufbau und Ziel von Studien befasst.
Mann, Mann, Mann

Seehofer liegt richtig

„Wir bräuchten nach meiner Überzeugung eine Studie über Gewalt gegen Polizeibeamte.“ Seehofer im Juli 2020 nach den Krawallen in Stuttgart.

Dieser Satz, so richtig und wichtig er auch ist, ist fast nicht gehört worden. Schon gar nicht wurde er medial kommentiert und diskutiert. Daran erkenne ich, dass es bei den Forderungen nach einer Rassismus-Studie auch viel um Wahlkampf und politische Ambitionen geht.

Wen wundert es ,wenn es dann seiner Meinung nach schon auf den Namen der Studie ankommt.
Und es ist auch richtig sich dann erst mal schützend vor die Polizei zu stellen.

Fernab davon sind Polizisten nur ein Spiegel der Gesellschaft. Und auch ein Spiegel ihres Gegenübers. Ich treffe im Alltag echt Top-Polizisten und kann mich nur wundern warum der Wille zum aufklären, aufräumen und durchgreifen überaktiv kommuniziert wird. Das geht nach hinten los.
Vielleicht sollte man zuerst die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit noch besser schulen und die äußeren Faktoren verbessern.

jaja, der "Generalverdacht"

Und wenn nächste Woche eine Tumorerkrankung bei mir diagnostiziert wird? Werde ich dann dem ärztlichen Rat folgen und mich auf Metastasen untersuchen lassen? Oder werde ich das ablehnen mit dem empörten Aufschrei "Sie stellen alle meine Körperzellen unter Generalverdacht!"

@ Anderes1961

>>> Eine Frage, die ich mir im Zusammenhang mit einer Extremismus-Studie die ganze Zeit stelle ist, warum argumentieren Menschen teilweise vehement gegen eine Studie? <<<
.
Vielleicht weil dann Leute wie Sie, für die es schon an Rassismus grenzt wenn einer kein chinesisches Essen mag, ihre Thesen aus dieser Studie saugen.
Bestes Beispiel ist doch, dass Sie leugnen, dass z.B. der Drogenhandel in den Großstädten zum Großteil in nichtdeutscher Hand ist, und die Polizisten diese Leute auch nicht mehr auf Verdacht kontrollieren dürfen. Für Sie wäre das Rassismus. Und wenn so bemessen wird, ist die Studie von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Dann sind alle Rassisten.

Generalverdacht

Diejenigen, die hier so empfindlich reagieren, weil es sich für sie gefühlt um einen Generalverdacht handelt müssten diese Studie eigentlich begrüssen, weil es genau darum geht zu prüfen ob Ausländer systematisch unter Generalverdacht gestellt werden. Und wenn es zutrifft willkürlich und fortwährend statt einmalig nach sorgsam durchgeführter wissenschaftlicher Methode.

@ derdickewisser, 11:53

Obwohl Sie recht emotional schreiben:

Genau darum geht es doch bei der Studie:

Es soll einerseits herauszufinden versucht werden, ob es bei der Polizei Voreingenommenheit, Rassismus usw. gibt. Aber:

Auf der anderen Seite soll auch herausgefunden werden - und das ist sicher nicht zu unterschätzen - welchen “Belastungen“ (pauschal, ich weiß) ein Polizist ausgesetzt ist.

Ja, und auch ich bin der Meinung, dass eine Polizistin oder ihr Kollege keine emotionslosen Automaten sind, die man mit den Worten auf die Straße schicken kann:

“Wenn ihnen der Job nicht gefällt, können sie ja was anderes machen...“

Nach meinem Befinden verdienen unsere “Ordnungshüter“ schon lange weitaus mehr rechtliche Unterstützung, womit ich ausdrücklich n i c h t meine, dass bei Gesetzesverstößen das berühmteste Auge zugedrückt werden darf.

Nüchterne Analyse von Nöten

Innerhalb der Polizei gibt es viel mehr vernünftige, die Demokratie unterstützende Beamtinnen & Beamte als viele annehmen.

Vielen von Ihnen wäre damit geholfen, wenn fachlich streng nach sozialwissenschaftlichen Standards erhobene Daten auf den Tisch kämen.

Die in vielen Beiträgen hier aus dem rechtsradikalen Lager stammenden "Solidaritätsbekundungen" sind vergiftete Botschaften. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende, großspurige Annahme, "der Laden" ebenso wie die Bundeswehr würde schon ihnen gehören.

Die allergrößte Mehrheit der Beamtinnen & Beamten hat nichts übrig für demokratiezersetzendes Geschwätz von Rechtsaußen. Die Leute machen ihren oftmals stressigen Dienst, auch in Ecken der Gesellschaft, wo es ungemütlich wird.

Es ist im Interesse aller Demokraten, dass personelle Problembereiche aufgearbeitet werden. Dazu braucht man eine saubere Datenlage.

Wenn es eine Gruppe xy gibt,

Wenn es eine Gruppe xy gibt, die augenscheinlich auffällt und mit Delikten xz in Verbindung gebracht wird, und dann kommt ein ähnlich aussehender unbeteiligter dazu, und wird kontrolliert. Bei wem hat dieser unbeteiligte sich wohl zu bedanken? Bei der Polizei, weil die ihre Arbeit macht, oder bei Gruppe xy, die sich nicht an Gesetze halten will?
Da vermute ich überhaupt keinen Vorsatz, von wegen Profiling, sondern einfach nur Pech, für den unbeteiligten.
Meine iranische, irakischen, kurdischen und tunesischen Kommilitonen haben da drastischer gesprochen, als wir es erlauben. Schließlich waren sie es, die wegen ein paar weniger asozialen, immer wieder in Verdacht gerieten. Aber die Polizei war nie ihr Adressat für den Zorn.
Darüber mal nachdenken.

@mac tire

AfD lassen aber so einiges von sich, was mit Demokratie nichts mehr zu tun hat. Die Reichsbürger haben auch eine Meinung nicht wahr?

@ Der freundliche..., um 11:58

“Nichtsdestotrotz die wenigen Schwarzen Schafe in der Polizei aber nur da wo eindeutig feststeht das sie gegen Gesetze und Amtseid verstoßen weil sie Rechte und Gewaltbereite sind sollten auch suspendiert werden.“

Auch wenn das eine oder andere Komma Ihren Satz leserlicher gemacht hätte:

Ja, da haben Sie vollkommen Recht.

“Und dafür sorgen seit eh und je interne Ermittler.“

Ja, und da genau dürfte die Schwäche des Systems liegen:

Hier sollten, wie das in 2 oder 3 Bundesländern der Fall ist, externe Ermittler tätig sein, um von vornherein sicherzustellen, dass diese Ermittlungen “überparteilich“ erfolgen.

Damit wäre niemandem geschadet.

11:42 von Anderes1961

"Rechtsextreme, Rassisten, Afd'ler..."
In jedem Kommentar von Ihnen immer wieder und immer wieder benannt. Nur auf eine Seite zu schauen und jeden Anderen freizusprechen, lässt bei Ihnen und Ihren Hass gegen alles und alle, die eine andere Ansicht haben als ihre "linke" tief blicken...

Ich mag die AfD auch nicht, aber muss ich das in jedem Dialog immer und immer wiederholen? Nein, ich akzeptiere die andere Art zu denken, so wie es jedem zusteht. So wie ich die Linken akzeptiere.

@Olivia59

""Gerade AfDlern geht es nicht darum, Polizisten vor Generalverdacht zu schützen, wie die Fraktion eindrucksvoll im Bundestag bewiesen hat, als Sie bei einem Dank der Regierung an Polizisten sitzengeblieben ist."

Ich kenne diesen Vorgang nicht aber witzig, dass ich durch ihre Umschreibung sehr treffsicher auf den inhaltlichen Zusammenhang schliessen kann, was beweisen würde, dass Politik die Polizei auch nur von allen Seiten instrumentalisiert.
Sagen Sie bescheid falls ich mich irre…"

Schauen Sie mal hier: "https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_88542812/fuer-einsatz-am-reichstag-bundestag-applaudiert-polizisten-nur-afd-sitzt.html"

@derdickewisser

Polizei wird gar nicht so schlecht bezahlt und drumherum ist alles auch gut, da staatlicher Dienst? Der Großtteil der Bevölkerung verachtet die Polizei nicht, das stimmt einfach nicht, was Sie da meinen.

@mac tire

Selbst hier als Kommentator darf man nicht schreiben was man will bzw. wird nicht freigegeben? Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn man was nicht erlaubt, so fern es bedenklich ist?

"Es ist unbestritten und

"Es ist unbestritten und hinlänglich bekannt, dass im Bereich der Drogenkriminalität überproportional Menschen aus dem arabischafrikanischen Raum, im Bereich Einbruchdiebstahl, Autodiebstahl, Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Menschenhandel und erzwungener Prostitution Menschen aus dem ost- und südosteuropäischem Raum beteiligt sind. Wenn also vor allem Erstere im öffentlichen Raum kontrolliert werden, hat dies nichts mit racial profiling zu tun, sondern schlicht mit Erfahrungswerten. "

Es ist weder unbestritten noch hinlänglich bekannt. Aber ich kann Ihnen sagen, was Ihr Text ist: eine unverträgliche pauschale Hetze gegen Fremde. Mit einem Wort: Fremdenhass."

Wer die Beschreibung der Realität als Fremdenhass bezeichnet, verharmlost diesen Begriff.

verstehe ohnehin die Aufregung nicht

warum macht man keine Studie ?
zeigt damit seinen "Willen" und Engagement
Die läuft 1 oder 2 Jahre bis sie ausgewertet ist
und wer weiß wer sich bis zu deren Veröffentlichung für so was noch interessiert

Extremismusstudie

Eine Extremismusstudie für sich alle in von Öffentlichen Gelden finanzierten Personen wäre richtig. Wenn es nur in eine Richtung in ein Amt geht, klingt das eher wie eine Ideologische Maßnahme. Es darf nirgends für Extremisten sämtlicher Art Geld ausgegeben werden. Eine Studie ja, für alle Extremismusarten in allen Ämtern! Wenn schon einmal dann richtig und nicht nur wieder halb, für viel Geld! Alles zusammen mit einmal bitte. Ansonsten halte ich es nur für eine Diffamierung der Polizei.

@saschamaus75

"
Am 20. Oktober 2020 um 12:20 von saschamaus75
@11:39 von Anderes1961

>> Dann bliebe uns vielleicht ein
>> rechtsextremer Geschichtslehrer wie
>> Björn Höcke alias Landolf Ladig erspart.

Oder ein Grundschullehrer wie (Volkslehrer) Nikolai Nerling."

Stimmt, den hatte ich ganz vergessen. Danke für die Ergänzung.

@offene Diskussion

"
Am 20. Oktober 2020 um 12:25 von offene Diskussion
Ist es nicht schon

Ist es nicht schon vielsagend, dass in keinem Land, in unserem EU-Raum, auch nicht bei den Skandinaviern, die uns ja immer als Vorbild geschildert werden, auch nur einen Staat gibt, der es zuläßt, dass seine Polizei unter Generalverdacht verdacht gesetzt wird, rassistisch zu sein. Alleine die zunehmende Zahl von Polizeianwärtern und -Beamten mit Migrationshintergrund, zeigt doch schon, dass dieser Vorwurf nicht so stimmen kann, wie er hier gemacht wird. Ich kann nur warnen, sich weiterhin diesem Kesseltreiben gegen unsere Polizei und auch gegen immer mehr andere Teile unserer Executive, Ledislative und auch zunehmend Judikative anzuschließen, ohne die Situation genau zu beobachten [...]"

Es mutet schon seltsam an, wenn Sie auf der einen Seite eine Studie, die Fragen beantworten soll, als Generalverdacht titulieren, aber auf der anderen Seite genaue Beobachtung fordern.

Was denn nun? Wissen oder Bauchgefühl?

um 12:23 von Theodor Storm

„ Es ist unbestritten dass im Bereich der Drogenkriminalität überproportional Menschen aus dem arabischafrikanischen Raum, im Bereich Einbruchdiebstahl, Autodiebstahl, Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Menschenhandel und erzwungener Prostitution Menschen aus dem ost- und südosteuropäischem Raum beteiligt sind. Wenn also vor allem Erstere im öffentlichen Raum kontrolliert werden, hat dies nichts mit racial profiling zu tun, sondern schlicht mit Erfahrungswerten.
Entscheidende Instrumente der Verbrechensbekämpfung sind Erfahrung und ein gesundes Bauchgefühl; wenn die jedoch nicht mehr zum tragen kommen dürfen, kastrieren wir die Polizei, mit auf Dauer fatalen Folgen für die öffentliche Sicherheit. Wollen wir das wirklich?!„

Sie beschreiben genau die vorurteilsvolle Denkweise, die die hier diskutierte Studie dringend notwendig macht !
------------
Ob es sich hier um Vorurteile handelt ist aus der Kriminalstatistik ersichtlich und bedarf keiner teuren Studie.

12:34 von harry_up

Als ich mich in den 80er Jahren zu meinem ersten Computerkurs angemeldet habe, sollten die Teilnehmer zu Beginn ihre Namen, Adressen, Beruf usw. in den Computer eingeben
.
und zu meiner Jugendzeit
war in jeder Telefonzelle ne dicke Schwarte, da stand neben Namen Adresse Beruf
auch noch die Telefonnummer drin
einen Schaden hat sich für mich daraus nicht ergeben

@Olivia59

"
Am 20. Oktober 2020 um 12:24 von Olivia59
@11:45 von Adeo60

"Ich kann in keinster Weise nachvollziehen, in welcher Form die deutsche Politik Realismus und Fremdenhass verwechseln oder einer Verwechslung Vorschub leisten würde. "

Es gibt viele Menschen hierzulande, die wenig differenzieren und noch so sorgsam formulierte aber doch deutliche Ablehnung von Einwanderung mit dem Stempel "Fremdenfeindlichkeit" versehen.
[...] Diese Undifferenziertheit ist vermutlich ab und an auch Teil der eigenen Agenda - so kann man substanzielle Kritikpunkte anstrengungslos delegitimieren."

Das Problem ist nicht, daß sorgsam formulierte Kritik an der Einwanderung mit dem Stempel der Fremdenfeindlichkeit versehen wird. Wolfgang Bosbach (CDU) kritisierte und kritisiert immer noch, was das Zeug hält, niemand verdächtigt ihn aber der Fremdenfeindlichkeit.

Das Problem ist der als Kritik getarnte Rassismus. Man kann nämlich auch kritisieren, ohne daß man Menschengruppen pauschal diffamiert.

@Anderes1961

"Aha, ein Text mit eindeutiger rassistischer Hetze ist also Realismus? "Bauchgefühl" und "Erfahrung" halten Sie dann auch für Realismus?"

Sie werfen der Moderation vor, rassistische Hetze freizuschalten?
Die Polizisten wissen schon wie es im Görlitzer Park in Berlin oder im Schanzenpark in Hamburg aussieht und jeder andere, der dort durch geht, kann es auch sehen.
Sogar Sie können es sehen, und das macht sie auch nicht zu einem Rassisten.

Na dann kann man Seehofer doch beim Wort nehmen...

... und auch in anderen Behörden, z.B. Sozial- und Ausländerbehörden, auswärtigem Dienst, den höheren Ebenen in den diversen Ministerien etc. dieselben Fragen stellen. Was er wohl von der Idee halten würde? (Nicht dass seine Reaktion nicht ohnehin klar wäre)

@Mischpoke West

"
Am 20. Oktober 2020 um 12:46 von Mischpoke West
@ Anderes1961

>>> Eine Frage, die ich mir im Zusammenhang mit einer Extremismus-Studie die ganze Zeit stelle ist, warum argumentieren Menschen teilweise vehement gegen eine Studie? <<<
.
Vielleicht weil dann Leute wie Sie, für die es schon an Rassismus grenzt wenn einer kein chinesisches Essen mag, ihre Thesen aus dieser Studie saugen.
Bestes Beispiel ist doch, dass Sie leugnen, dass z.B. der Drogenhandel in den Großstädten zum Großteil in nichtdeutscher Hand ist, und die Polizisten diese Leute auch nicht mehr auf Verdacht kontrollieren dürfen. Für Sie wäre das Rassismus. Und wenn so bemessen wird, ist die Studie von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Dann sind alle Rassisten."

Rhetorische Spielereien ziehen bei mir nicht. Sie versuchen es mit dem Klassiker: Den Strohmann. Sie unterstellen mir, daß ich etwas leugnen würde (was ich nie getan habe) um es dann scheinbar grandios zu widerlegen.

Durchschaubar und albern.

@zeitlos-geistlos und warum

@zeitlos-geistlos
und warum soll nun eine Studie, die bestätigt, dass es sich um eine Minderheit bei der Polizei handelt, die straffällige Aktionen macht, kontraproduktiv sein?
@offene Diskussion, es gibt auch bei Menschen mit Migrationshintergrund Rechte und Rassisten, oder glauben Sie, die müssen besser sein als wir?

Parallelgesellschaft greift Polizei an

Eine wehrhafte Demokratie braucht eine wehrhafte Polizei. Covidtoten spucken Polizisten an, Husten und schlagen. Sie beleidigen und machen die FDGO verächtlich.

Weil die Parallelgesellschaft unser GG und den Staat ablehnen missachten sie die Coronaregeln und haben das Virus verbreitet. Merkel sendet Ihren Podcast jetzt auch auf Türkisch und Arabisch.

Es braucht eine Rassismus und Extremismusstudie über die Parallelgesellschaft. Sind Breite Teile der Parallelgesellschaft bereit Forderungen wie sie Z.B. Erdogan sie ausspricht umzusetzen? Werden Schlägertrupps Erdogans anerkannt aber deutsche Polizisten nicht? Gibt es Rassismus?
Gibt es Sexismus und Frauenfeindlichkeit? Werden GG u Demokratie verächtlich gemacht u liegt verfestigter Extremismus vor?
Sind Angehörige der Parallelgesellschaft häufiger kriminell?

Und wie kann die Parallelgesellschaft wieder von der Regierung erreicht werden? Das Gewaltmonopol des Staates muss durchgesetzt werden.

Studie !

Also, dass Herr Scholz nun wegen der Studie wegen Rassismus nach vorne prescht, ist nicht wirklich hilfreich, denn es ist nicht seine Aufgabe, sondern die des Innenministers. Dass der bayrische Dickschädel Seehofer, der immer wieder seine Fahrrichtung ändert und seine Fahnen dem Wind überlässt, aber genauso wenig.
Natürlich sollte insgesamt eine Studie gemacht werden, und zwar von neutralen Personen und in der gesamten Gesellschaft, um zu sehen, wo und wie welche Strömungen entstehen und wo sie hin führen, um dann gezielt dagegen steuern zu können.
Aber auch jeder einzelne im Land kann seine Einstellung überprüfen, denn bei vielen gehen Anstand, Achtung, Respekt und Akzeptanz verloren. Und unter den Neuen Bürgern aus anderen Kulturkreisen ist dies nicht anderst, denn die stellen auch Forderungen, ohne wirklich hier angekommen zu sein. Ja, es wurden Fehler gemacht bei der Integration, aber von allen Seiten. Irgend welche Paralellgesellschaften sind nicht gut, sondern reines Gift !

@Jacko08

"
Am 20. Oktober 2020 um 13:09 von Jacko08
11:42 von Anderes1961

"Rechtsextreme, Rassisten, Afd'ler..."
In jedem Kommentar von Ihnen immer wieder und immer wieder benannt. Nur auf eine Seite zu schauen und jeden Anderen freizusprechen, lässt bei Ihnen und Ihren Hass gegen alles und alle, die eine andere Ansicht haben als ihre "linke" tief blicken...

Ich mag die AfD auch nicht, aber muss ich das in jedem Dialog immer und immer wiederholen? Nein, ich akzeptiere die andere Art zu denken, so wie es jedem zusteht. So wie ich die Linken akzeptiere."

Ich hasse keine Menschen, nicht mal Rassisten, und daß die Linke nicht zu kurz kommt, dafür sorgen Sie ja schon.

Und ja, ich möchte nicht länger hinnehmen, daß Rassisten unwidersprochen ihren rassistischen Müll auf allen möglichen Webseiten und Social Media verbreiten, wie schon seit Jahren. Es wurde lange genug zugeschaut, nach dem Motto: sind doch nur Spinner. Nein, sind Sie nicht. Rassisten sind brandgefährlich für eine Gesellschaft.

Seehofer will fast nur Gewalt gegen Polizei untersuchen lassen

Also zu dieser "Studie" sage ich mal - nachdem was ich so darüber gelesen habe, dass Seehofer zum Hauptteil nur Gewalt gegen die Polizei untersuchen lassen will. Sows ist unehrlich und keine echte Rassismus-Studie über Rassismus bei der Polizei.

https://tinyurl.com/yxvx6sep
n-tv: Studie zu Rassismus in Polizei kommt doch DIENSTAG, 20. OKTOBER 2020

Gleichzeitig solle das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Polizei genauer analysiert und die "veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen" miteinbezogen werden. Dazu gehörten auch Gewalt und Hass gegen Polizeibeamte.

Und die Behauptung von Seehofer, man würde die Polizei damit unter Generalverdacht stellen, ist sowas von verbohrt. Unfassbar.

https://www.tagesschau.de/inland/rassismusstudie-polizei-scholz-103.html

Damit würde man die Polizei unter Generalverdacht stellen, meinte er,

zumal die Opfer der Polizeigewalt bei G20-Hamburg bis heute keinerlei Gerechtigkeit bekommen haben.

Ein Ablenkungsmanöver

Was muss man da „studieren“? Aber selbst die Durchführung einer solchen eigentlich harmlosen Studie ist ein Politikum in Deutschland, wo ganz verschiedene Interessen aufeinander prallen.

Es ist deshalb kein Zufall, dass ausgerechnet Scholz (SPD) den „Kompromiss“ ver- und die Studie ankündigt.

Nächstes Thema, bitte ...

>> Dann sind alle

>> Dann sind alle Rassisten.

Nope, nur Rassisten sind Rassisten. -.-

@12:56 von Bender Rodriguez

"Meine iranische, irakischen, kurdischen und tunesischen Kommilitonen haben da drastischer gesprochen, als wir es erlauben. Schließlich waren sie es, die wegen ein paar weniger asozialen, immer wieder in Verdacht gerieten. Aber die Polizei war nie ihr Adressat für den Zorn."

Dieses Phänomen der Abgrenzung von der eigenen Gruppe kennt man auch in der Auslegung, dass man sich als Betroffener von Stereotypen/Rassismus dieser Denkweise beugt und sie adaptiert um nicht selbst zur Zielscheibe zu werden.

13:14 von Hackonya2

vielleicht hat TS.de auch ein Eigeninteresse
dass nicht alles veröffentlich wird
das muß man ja jetzt nicht negativ sehen !
die wollen vielleicht einen Ruf verteidigen
ein ausgewogenes Bild von Lesermeinungen darstellen

13:40 von Initiative Neue...

Sind Angehörige der Parallelgesellschaft häufiger kriminell?
.
interessante Frage
man könnte antworten es gibt Statistiken
aber da heißt es dann, die muß man interpretieren
... und da fängt es schon an

@Shuusui

"
Am 20. Oktober 2020 um 13:33 von Shuusui
@Anderes1961

"Aha, ein Text mit eindeutiger rassistischer Hetze ist also Realismus? "Bauchgefühl" und "Erfahrung" halten Sie dann auch für Realismus?"

Sie werfen der Moderation vor, rassistische Hetze freizuschalten?
Die Polizisten wissen schon wie es im Görlitzer Park in Berlin oder im Schanzenpark in Hamburg aussieht und jeder andere, der dort durch geht, kann es auch sehen.
Sogar Sie können es sehen, und das macht sie auch nicht zu einem Rassisten."

Nein, ich werfe der Moderation gar nichts vor.

Und Nein, Görlitzer Park in Berlin oder Schanzenpark würde mich nicht zum Rassisten machen, wenn ich es sehen würde.

Aber es würde mich zum Rassisten machen, wenn ich Görlitzer Park oder Schanzenpark sozusagen als Beweis dafür hernehmen würde, daß alle Flüchtlinge, Moslems sowieso und ganz besonders natürlich die Politiker alle kriminell sind.

Man muss das mal vom Ende her denken

In Russland zB wurde die Polizei (früher „Miliz“) aufgelöst, jeder musste sich neu bewerben - vor allem wegen Korruption.

In den USA sind einige Konmunen einen ähnlichen Weg gegangen - wegen Rassismus.

Nun stelle man sich also vor was diese Studie in Deutschland für ein Ergebnis haben wird und was dann die Konsequenzen sein werden.

Kann sich noch jemand an den „Bürgerdialog“ mit Frau Merkel (nach russischem Vorbild und ausgesuchten Teilnehmern) erinnern? Das Ergebnis waren 200 Seiten bedrucktes Papier und „Maßnahmen“, von denen meines Wissens keine einzige umgesetzt wurde !

@13:15 von Shuusui

>> Wer die Beschreibung der Realität als
>> Fremdenhass bezeichnet, verharmlost
>> diesen Begriff.

Wer Fremdenhass als Fremdenhass bezeichnet, beschreibt die Realität.

13:28 von Sisyphos3

re Harry_up

"Als ich mich in den 80er Jahren zu meinem ersten Computerkurs angemeldet habe, sollten die Teilnehmer zu Beginn ihre Namen, Adressen, Beruf usw. in den Computer eingeben"
.
>>und zu meiner Jugendzeit
war in jeder Telefonzelle ne dicke Schwarte, da stand neben Namen Adresse Beruf
auch noch die Telefonnummer drin
einen Schaden hat sich für mich daraus nicht ergeben<<

Sie haben den Post von harry_up nicht verstanden und auch noch verkürzt zitiert.
Ihm ging es darum aufzuzeigen, wie eine Studie mit welchen Methoden erfolgen kann.
In diesem Falle sollten mit den Angaben die Schreibschnelligkeit der Probanden ermittelt werden, um sie in Gruppen einteilen zu können. Eine perfide Methode zwar, aber hat wohl ihren Sinn erfüllt.

@13:30 von Anderes1961

"Das Problem ist der als Kritik getarnte Rassismus. Man kann nämlich auch kritisieren, ohne daß man Menschengruppen pauschal diffamiert."

Also ich verstehe nicht, wie man beides zusammenrühren kann. Das ist wie mit der Israelkritik...
Wenn man über Sachthemen spricht ist es angemessene Kritik, und dann darf man da auch nix reindeuten und wenn es rassistisch bzw. antisemitisch wird, dann ist es klar zu brandmarken.
Freilich gibt es Rassisten, die in der Öffentlichkeit auf ihre Worte achten. Die erwischt man dann halt nicht aber wozu auch. Es geht ja nur darum, dass "öffentliche" rassistische Äusserungen nicht salonfähig werden. Die Menschen kann man sowieso nicht verbieten.

um 13:44 von Demokratieschue..

zumal die Opfer der Polizeigewalt bei G20-Hamburg bis heute keinerlei Gerechtigkeit bekommen haben.
---------------
Der Polizei Gewalt beim G20 in Hamburg zu unterstellen ist schon deftig. Da kann ich mir so richtig vorstellen was bei der Studie herauskommen soll.

@Möbius

"Am 20. Oktober 2020 um 13:55 von Möbius
Man muss das mal vom Ende her denken

In Russland zB wurde die Polizei (früher „Miliz“) aufgelöst, jeder musste sich neu bewerben - vor allem wegen Korruption.

In den USA sind einige Konmunen einen ähnlichen Weg gegangen - wegen Rassismus.

Nun stelle man sich also vor was diese Studie in Deutschland für ein Ergebnis haben wird und was dann die Konsequenzen sein werden.

Kann sich noch jemand an den „Bürgerdialog“ mit Frau Merkel (nach russischem Vorbild und ausgesuchten Teilnehmern) erinnern? Das Ergebnis waren 200 Seiten bedrucktes Papier und „Maßnahmen“, von denen meines Wissens keine einzige umgesetzt wurde !"

Und woher wollen Sie wissen, daß keine einzige umgesetzt wurde? Bauchgefühl? Alle 200 Seiten gelesen und überprüft?

Und da sind wir beim Pudels Kern. Eine entsprechende Studie würde zeigen, ob Sie es wissen - oder eben nicht.

13:56 von Rimutotara

es wurde behauptet ......
(Angaben die Schreibschnelligkeit der Probanden)
was die wirklichen Gründe vor 40 Jahren waren
Datenschutz wie er heute gesehen wird,
war damals unbekannt
auch das unterliegt wie alles einem gewissen Zeitgeist

@ um 13:36 von UnwichtigeMeldung

"@zeitlos-geistlos
und warum soll nun eine Studie, die bestätigt, dass es sich um eine Minderheit bei der Polizei handelt, die straffällige Aktionen macht, kontraproduktiv sein?"

Wer hat das gesagt? Ich nicht!
Legen Sie mir bitte nur Worte in den Mund, die ich auch gesagt habe. Alles andere ist schräg.

Wundern Sie sich nicht, wenn ich den Ball dann nicht aufnehme, obwohl ich vielleicht sogar Ihre Meinung teile.
Ansonsten können Sie ja gerne mal etwas zu meinen Anregungen schreiben.
Ich befürworte den gerade entschiedenen "Kompromiss". Hier scheint das Anliegen auf ein breiteres Spektrum an Erkenntnisgewinn abzuzielen mit (vermutlich) größerem Nutzen für die Allgemeinheit. Ich gehe davon aus, dass der Einbezug äußerer Faktoren und der Umgang mit diesen die Kompetenzen aller stärken wird. Dass die wiederum erhebliche Auswirkung haben, weiß man und berücksichtigt man bereits vielerorts.
Ob die Analyse davon profitiert, erfährt man erst im Nachhinein.

@Olivia59

"
Am 20. Oktober 2020 um 13:58 von Olivia59
@13:30 von Anderes1961

"Das Problem ist der als Kritik getarnte Rassismus. Man kann nämlich auch kritisieren, ohne daß man Menschengruppen pauschal diffamiert."

Also ich verstehe nicht, wie man beides zusammenrühren kann. Das ist wie mit der Israelkritik...
Wenn man über Sachthemen spricht ist es angemessene Kritik, und dann darf man da auch nix reindeuten und wenn es rassistisch bzw. antisemitisch wird, dann ist es klar zu brandmarken.
Freilich gibt es Rassisten, die in der Öffentlichkeit auf ihre Worte achten. Die erwischt man dann halt nicht aber wozu auch. Es geht ja nur darum, dass "öffentliche" rassistische Äusserungen nicht salonfähig werden. Die Menschen kann man sowieso nicht verbieten.

Volle Zustimmung. Und darum geht es mir persönlich: Daß öffentliche rassistische Äußerungen nicht salonfähig werden, was sie zum Teil leider schon geworden sind. Der Rassismus rückt immer mehr in die Mitte der Gesellschaft. Das muß gestoppt werden.

Olivia59

"ieses Phänomen der Abgrenzung von der eigenen Gruppe kennt man auch in der Auslegung, dass man sich als Betroffener von Stereotypen/Rassismus dieser Denkweise beugt und sie adaptiert um nicht selbst zur Zielscheibe zu werden."
Bitte was? Diese Jungs waren ganz bestimmt nicht Opfer von Rassismus.
Dazu waren die viel zu tough und zu sehr auf Draht. Deutsch in 3 Jahren gelernt, Studium im Ausland an der fh. Regelstudienzeit.
Das waren keine weicheier, denen man blöd kommen konnte. Die haben sich mit herkömmlichen Migranten nicht assoziiert, da sie ja alle wieder nach Hause wollten und auch gegangen sind.

Zweischneidiges Schwert

Auf der einen Seite kann ich es nicht mehr hören: "Rassismus". Der Universalvorwurf besonders von Linken.
Es werden die "Rasse"-Definitionen der Nazis unwidersprochen übernommen und schon mal die kritische Auseinandersetzung mit Hassbotschaften bestimmter Religionen zum "Rassismus" erklärt.
Auf der anderen Seite könnten solche Studien helfen, den Blick zu schärfen und die Absurdität bestimmter Generalverdachte zu offenbaren, und auch rassismusähnliche Formen der Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit sichtbarer zu machen.
Am Ende sollte, denke ich, eine Analyse stehen, welche Arten der Weltanschauungen so sehr mit dem Gedanken der Verfassung kollidieren, daß sie verschieden stark sanktioniert werden müssen. Ausschluß aus Polizei und Militär bis hin zu strafrechtlicher Ahndung.
Rasseideologie steht da sicher ganz oben auf der Liste. Staats- und Verfassungshass aber auch. Oder Hass auf Andersdenkende und -glaubende. Ich denke, das hat Seehofer im Blick bei seiner Ergänzung.

um 10:00 von mac tire

"Wir haben und leben in einer Demokratie ,das heißt das Jeder seine Meinung sagen darf ob sie nun allen passt oder nicht. Sie muss gesagt werden dürfen, und ein jeder muss sich den für ihn richtigen Teil zu eigen machen dürfen und den für ihn falschen Teil verwerfen. Das ist gelebte Demokratie."
.
Beamtete legen einen Eid auf den Staat ab. Wenn sie sich staatsfeindlich geben, hat das aber rein gar nichts mit "gelebter Demokratie" zu tun.

@paganus65

"
Am 20. Oktober 2020 um 14:28 von paganus65
Zweischneidiges Schwert

Auf der einen Seite kann ich es nicht mehr hören: "Rassismus". Der Universalvorwurf besonders von Linken.
Es werden die "Rasse"-Definitionen der Nazis unwidersprochen übernommen und schon mal die kritische Auseinandersetzung mit Hassbotschaften bestimmter Religionen zum "Rassismus" erklärt. [...]"

Der "Vorwurf des Universalvorwurfs besonders von den Linken" ist quatsch und "kritische Auseinandersetzung mit Hassbotschaften bestimmter Religionen zum Rassismus erklärt" ist noch quätscher, um es mit Herbert Wehner zu sagen.

Ich und sehr viele andere User, die Sie eher links verorten würden, kritisieren Hassbotschaften jeglicher Religion. Islamistischen Hass finde ich genauso daneben wie der Hass der protestantischen Evangelikalen in den USA.
Ich komme aber nicht auf die Idee, pauschal Christen- und Judentum, den Islam oder Buddhismus pauschal als böse zu brandmarken.

Für alles andere meine Zustimmung.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

Darstellung: