Ihre Meinung zu: Deutsche Telekom testet fliegende Mobilfunkstationen

19. Oktober 2020 - 15:47 Uhr

Die Telekom glaubt, eine Lösung gefunden zu haben, um die bestehenden Mobilfunk-Lücken zu schließen - vor allem in abgelegenen Gegenden. Das Unternehmen setzt auf ferngesteuerte Flugzeuge. Mehrere Testflüge seien geglückt.

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Kommentare

aufgrund Corona verspäteter Aprilscherz?

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... auf so eine Idee muss man erst mal kommen ...
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... hab grad erst mal den Kaffee wieder vom Monitor gewischt! ...

;D

Warum kein Zeppelin?

Flugzeuge brauchen Treibstoff, um in der Luft zu bleiben. Da die Netzlücken ja stationär sind, wüsste ich gern, warum die Telekom nicht mit Zeppelinen oder Ballons herumexperimentiert.

Flugzeuge?

Im Ernst? Da sollen dann Flugzeuge den ganzen Tag kreisen, Sprit verbraten und damit CO2 produzieren, damit im hinterletzten Winkel Internet ist. 24/7?

Was für eine bescheidene Idee.

Wie viele Flugzeuge braucht man denn da so, um D zu versorgen?

wird überbewertet

Schneller Mobilfunk wird völlig überbewertet. Und wenn jemand das Argument autonomes Fahren bringt ... gerade kürzlich einen Bericht gesehen wie lange hier die Entwicklung und der Umstieg noch dauern wird (noch Jahrzehnte). Vom Sicherheitsaspekt her gesehen, bringt man es ja noch nicht einmal fertig überall Fahrbahnmarkierungen u. befestigte Seitenstreifen zu realisieren.

Für ein paar Videostreamer die auch mobil Filme in höchster Qualität schauen möchten brauchen wir nicht noch mehr elektromagnetische Strahlungen.

Hahaha .....

Ja ist den schon April?

Guckt mal zu spaceX

Nur mal zur Relation, dann fällt was auf. Beim Projekt starlink von SpaceX, geht es genau um das gleiche Problem, komplette Netzabdeckung, nur wollen die 42000 Satelliten dazu ins All schießen, das ist erheblich durchgeknallter.

@Dr.Bashir

"Sprit" soll wohl nicht verbraten werden, da es sich wohl um einen Wasserstoffantrieb handelt (siehe Artikel).

Aber ich stimme völlig überein, dass es eine bescheidende Idee ist.

@ 17:36 von Dafug

„ da es sich wohl um einen Wasserstoffantrieb handelt“

Da wäre noch zu klären, wo der Wasserstoff herkommt. Die Produktion ist ja relativ energieaufwändig. Wir müssten also so viel regenerativen Strom übrig haben, um mehrere Flugzeuge, die sich zum Nachtanken auch noch abwechseln müssen, ständig in der Luft zu halten.

2h Netz am Tag helfen wohl nicht und wenn wir nur einzelne Netzlücken versorgen, jammern die anderen.

Angeblich bekommen andere Länder das ja besser hin als wir. Gibt‘s dort keine Berge?

Deutsche-Elite

Komme gerade nach Hause und lese Ihren Kommentar. Ich konnte diese Zeilen vor lachen kaum schreiben.
Satire vom Feinsten.

Beste Grüße

Ohne Mobilfunk ist man von

Ohne Mobilfunk ist man von der Zivilisation abgeschnitten.

Ich hier auf dem Land habe jahrelang geglaubt,

es gäbe ein Funkloch.
Nix da, angeblich überlagern sich die vielen Funknetze, und deswegen habe ich hier keinen Empfang. (Telekom-Techniker-Information, nach Reparatur wegen Ausfall durch Blitzeinschlag)

Yeah!

Das stelle ich mir gerade Live vor:

"Hallo Schatz! Was? Du kannst mich nicht hören? Warte, das Flugzeug kommt gleich wieder, dann geht es ... Was? Was sagst du? Sag mal, was brummt denn da bei dir so laut? Ach bei dir ist gerade das Flugzeug ..."

O.k. ... ich gebe zu, bei 14 km Höhe dürfte die Geräuschkulisse am Boden überschaubar sein ... hin und wieder ein paar Flugzeugteile im Garten, weil es bei Sturm und Gewitter mal eines zerlegt hat, weil die Fernsteuerung unterbrochen war ... aber Schwund ist ja schließlich überall.

Das ist in jedem Fall DIE Meldung des Tages ... und mal was Anderes als Corona ;-)

Also...

...ich bin für Ballone an langen Strippen.
Die kann man nötigenfalls dorthin ziehen, wo's Netz allzu dünn ist.

"Ick könnte mir beölen", oder wie sagt der Berliner...

Zeppelin, Nachfragerin 17:01

Das war auch meine erste Reaktion: "Da gabs doch vor über 100 Jahren serienmäßig diese Fesselballons?"
Aber in 14000m Höhe ist Wind. Schlecht für große Strukturen mit hohem Luftwiderstand, die am selben Ort bleiben sollen. Luftschiffe sind am effizientesten in niedrigen Höhen.

Übrigens: https://www.hybridairvehicles.com/

Hm

Was will man da noch investieren? Die sollen den Markt für Starlink öffnen.

aufgrund Corona verspäteter Aprilscherz?

aufgrund Corona verspäteter Aprilscherz? Das ständige Deutsche Gemeckere geht mir auf den (S)Geist. Ist Deutschland in der Lage als Demokratie noch auf eine Lösung hin zu arbeiten, oder muss man für 5 Jahre eine Diktatur Installieren um , mit diesen Problemen fertig zu werden. Nur an allem von vornherein herum zu nörgeln um eine Hand Voll Stimmen zu erhalten oder sich wichtig zu machen ist hier nicht angebracht, dazu ist die Situation zu ernst.

Über den Wolken, da müssen die Träume endlos sein.

Wie sind denn die Betriebskosten eines Wasserstoffbetriebenes Flugzeug ? Welche andere Unternehmen beteiligen sich noch an diesem Experiment ? Die Lufthansa? Ferngesteuert, da würden doch erhebliche Personalkosten gespart ? Wäre das nicht der bessere Partner ? Oder Airbus ? Im übrigen den umweltfreundlichen Wasserstoff gibt es noch nicht zu einem attraktiven Preis........
Sollte die Telekom sich eigentlich nicht beschränken auf ihrem Kerngeschäft ? Vor allem in einigen ihrer Exportmärkten, da gibt s noch einiges zu tun. Zum Beispiel USA.

@alleeinstein um 17:53 Uhr

"Ohne Mobilfunk ist man von der Zivilisation abgeschnitten."

Diesen Zustand (Wildnis) empfinde ich teilweise als beneidenswert - in der heutigen Zeit.
Es fehlen gerade jetzt, in Corona-Zeiten, in denen nicht auf Party, moderne Technik und schnelle Verbindung zur Großstadt verzichtet werden kann, folgende Typen:
die noch gelernt haben, einsam und verlassen im Wald, nur mit Kompass, einem Taschenmesser und wenigen Streichhölzern ausgerüstet, zu überleben und dabei zu genießen, wie Verzicht auf Wohlstand und Kontakt erholsam und heildend wirken kann. Seele und Gemüt betreffend.
Entschleunigung!

Haben wir ...

... den 1. April und nicht Oktober?
Gibt es dann Internetzeiten, z.B. nachmittags zwischen 17:30 und 18:00 Uhr?

andere Firmen sind schon viel weiter

Die Idee der sogenannten Internet-Connectivity über Fluggeräte ist nicht neu. Telekom ist mit dieser Variante sogar noch etwas hinten dran.

Google Loon hat nachgewiesen, dass sie in Peru mit ihren Ballons schon Internet in entlegene Gebiete bringen können. Problem dabei ist nur, dass dort keiner ein Smartphone besitzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Project_Loon

Aeronvironment hat eine LTE Verbindung nachgewiesen. Der erste Flug des unbemannten Solar-Flugzeug war zwar nur 20h, aber Airbus hat mit Zephyr ~26Tage geschafft.
https://dronedj.com/2020/10/09/haps-mobile-and-loon-deliver-first-lte-fr...
https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_Zephyr

Am 19. Oktober 2020 um 18:05 von Phonomatic

„Hm
Was will man da noch investieren? Die sollen den Markt für Starlink öffnen.“

Hm, Ihr Wunsch, schon erfüllt.

„Der Netzwerkausrüster Nokia hat von der NASA einen Auftrag für den Aufbau eines LTE-Netzes auf dem Erdtrabanten bekommen.

Nokia errichtet Mobilfunk-Netz auf dem Mond.“

warum dieser Hass ?

Was ist denn hier los ?
Warum werden Ideen so hasserfüllt heruntergeredet und verächtlich gemacht ??? Ist das die neue Diskussionskultur ?
Lustig machen über Ideen, ist so ungefähr das Letzte, was die Menschheit braucht. Macht Gegenvorschläge, und verwirklicht diese. Ich habs gemacht....

mfg
der rot angelaufene

Und der Spaß kostet sicher nix

Bezahlt ja dann alles der Kunde. 1 Minute Netz = 4,99 € oder so. Im Lande der total weggesparten Infrastruktur wird es sicher ein paar Gernegrößchen geben, die dem Nachbarn, der nur die geschmackloseste Weihnachtsdeko blinken lässt, stolz sagen können: "Guck mal, ich habe 4,5G". Und schon ist Sachsen-Anhalt wieder mal Spitze, zumindest im Lokalblättchen. Wir freuen uns auf 2035, wenn die ersten Flieger herumdüsen. Oder 2065, wer weiß? Na, jedenfalls blüht hier morgen der Dorfklatsch, falls jemand die Meldung überhaupt gelesen hat...

Es hat schon seinen Grund, dass Vögel wie Ideen fliegen

"Laut der Mitteilung kann ein Flugzeug in großer Flughöhe Funkzellen von bis zu 100 Kilometern Durchmesser versorgen. Gerade in Funkschatten etwa von Gebirgen könne diese Technik für Empfang sorgen. SPL arbeite zusammen mit anderen Partnern an der Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen, ferngesteuerten Flugzeugs. Der erste Flug sei für Mitte 2022 geplant."
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Was soll daran jetzt blöd sein? Bestimmt könnte so ein Flugzeug zusätzlich noch weitere Aufgaben übernehmen. Wissenschaft & Forschung, Film & Foto, Fauna & Flora ... filmen, zählen, Fallschirmspringer mitnehmen, Bergvölker oder Bergsteiger versorgen, neue Sportarten entwickeln helfen, und, und, und ... Aber es gibt hier Foristen, die von gestern sind. Null Verständnis haben für Sinn und Zweck von Technik in Kombination mit Hirn und Flügeln. Da ärgert sich nur der Fortschritt - wie immer.

Alles völliger Unsinn. Man

Alles völliger Unsinn. Man muss nur netz und Anbieter trennen. Dann werden sich die Netzbetreiber drum kloppen, wo sie Masten hinpflanzen dürfen. Denn alle anderen müssen dann diesen Mast nutzen. Das gibt dann hinterher ein paar Problemchen beim abrechnen, das ist aber nicht mein Problem, da das in ganz Europa reibungslos funktioniert.
Aner wir brauchen ja 5mal das gleiche Netz, für Anbieter. Das ist unsinnig und teuer. Lasst mal ein paar Pragmatiker ans Ruder. Die Eierköppe kriegen ja seit 70 Jahren nichts mehr hin.

Wo sind eigentlich die, die auch hier ...

... den Überwachungsstaat vermuten? Immerhin heißt das Ding ja "Eye in the Sky" ... ;-)

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"Das ist in jedem Fall DIE Meldung des Tages ... "

Diesbezgl. muss ich mich übrigens korrigieren, denn Nokia will es ja nun auch ermöglichen, mit dem Mond zu telefonieren. Fragt sich, mit wem? Oder möchte etwa Herr Trump dorthin auswandern, wenn er die Wahl verliert? Dann wäre allerdings auch Twitter wichtig ... ^ô/\Ô^

Satellitentelefone

Es gibt bereits funktionierende und "günstige" Lösungen, nämlich Satellitentelefone und das seit über 20 Jahren. Zwar nicht unbedingt billig aber kosten auch kein Vermögen. Reine Telefonie kein Problem und selbst genügsame Datenanwendungen funktionieren. Und anders als ein Flugzeug, ist der Satellit immer da.

Technik und Fortschritt

Eine Flugzeugantenne in der Ferne ist möglicherweise gesundheitlich unbedenklicher als ein Sendemast in der Nähe. Bekanntlich macht "die Dosis das Gift", das gilt ja auch bei Funkstrahlungen. Gott sei Dank gibt es nicht die Zielgruppe, die ständig mit dem Handy "daddeln" muss. Manche sind froh, dass sie den Funkstrahlungen gar nicht erst ausgesetzt werden und können auch ohne ständiges "daddeln" prima leben.

@17:12 von Lampenladen: Das wird auch so nicht kommen

Oder es wird in einem "Schrott-Massaker" im Orbit enden - denn Kollisionen mit Weltraum Müll und anderen, älteren Satelliten ohne Kollisionswarner oder wo der Sprit für Kurskorrekturen längst alle ist - lassen sich gar nicht verhindern. Hin und wieder fällt mal einer runter und holt gleich nen Jumbojet mir runter.....
Deshalb sollte ja das Projekt, den ganzen alten Schrott aus dem Orbit zu holen, unbedingt vorher beendet sein. Da sich das Schrott-Entsorgungsprojekt aber massiv verzögert, ist zu befürchten, dass die Wahnsinnigen ihre 42000 Satelliten trotzdem hochbringen wollen. Ein Irrsinn.

Wohl nichts Wichtigeres zu tun

Wohl nichts Wichtigeres zu tun in diesem Land oder?
Na, hoffentlich habe ich auch mal in der tiefsten Tiefgarage einen tollen Empfang, dass ich da stundenlang Youtube schauen kann. Gehts noch?

@20:34 von LifeGoesOn

//Diesbezgl. muss ich mich übrigens korrigieren, denn Nokia will es ja nun auch ermöglichen, mit dem Mond zu telefonieren. Fragt sich, mit wem? Oder möchte etwa Herr Trump dorthin auswandern, wenn er die Wahl verliert?//

Dann wäre Gus Backus wohl ein Hellseher gewesen?
(1961 "Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut nicht mehr. Er schaut uns bang von oben zu und fragt: "Wie lang hab ich noch Ruh?")

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