Ihre Meinung zu: Friedenspreis-Verleihung: "Amartya Sen hat die Welt verändert"

18. Oktober 2020 - 11:35 Uhr

Es gab keine feierliche Übergabe des Friedenspreises - selbst der Bundespräsident als Laudator musste passen, weil er in Quarantäne ist. Steinmeier würdigte dennoch Preisträger Amartya Sen als großen Akademiker.

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Kommentare

Ein würdiger Preisträger

Sen untersucht die Folgen der Globalisierung und die Ursachen von Armut und Hunger. Wie kann Globalisierung human gestaltet werden?

Er ist der Vater des Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index), der Entwicklungs- und Schwellenländern zeigt, wohin eine "gute" Entwicklung gehen sollte.

Mit seiner Theorien der Wohlfahrt in Entwicklungsländern hat er sehr viel für unsere moderne globalisierte Weltwirtschaft getan.

Ein wirklicher Lichtblick

War die Rede A. Sen, 's. Er hat votrefflich den unter der jetzigen BJP Regierung forcierten extrem Demokratie feindlichen Kurs und das partielle Unrechtsregime angesprochen... Leider wurde darauf in der Berichterstattung der TS eigentlich nicht eingegangen...

13:21, Elefant

>>Ein wirklicher Lichtblick
War die Rede A. Sen, 's. Er hat votrefflich den unter der jetzigen BJP Regierung forcierten extrem Demokratie feindlichen Kurs und das partielle Unrechtsregime angesprochen... Leider wurde darauf in der Berichterstattung der TS eigentlich nicht eingegangen...<<

BJP Regierung?

Wovon reden Sie?

Akademiker Sen !

Herr Sen hat sicher sehr gute Ideen erforscht und erkannt, wie die Welt gerechter werden könnte. Dies wäre für alle ein großer Segen, wenn es tatsächlich gelingen sollte, deutlich mehr Gerechtigkeit für alle Spezies auf dieser Erde hin zu kriegen.
Nur steht da leider vieles im Weg, weil zu viel Egoismus, riesige Machtgelüste, schamloses Ausbeuten, Missbrauch von Macht und Einfluss, für etliche Menschen im Vordergrund steht. Alleine all die sinnlosen Kriege, die desaströse Globalisierung, eine falsche Liberalisierung der Märkte, keine Achtung und kein Respekt vor den Menschen und der Natur, auch die Verteilung der Vermögen zeigen mehr als deutlich, dass nur wenigen die Gerechtigkeit wichtig ist.
Natürlich ist es wichtig, dass es Menschen wie Sen gibt, die allen aufzeigen, was möglich wäre, aber es sollte und müsste endlich auch der Willen von vielen da sein, eine wirkliche Veränderung zu mehr Gerechtigkeit an zu streben. Aber wir alle streben eher ins totale Verderben !

@Traumfahrer, 13:37

Alleine all die sinnlosen Kriege, die desaströse Globalisierung, eine falsche Liberalisierung der Märkte, keine Achtung und kein Respekt vor den Menschen und der Natur, auch die Verteilung der Vermögen zeigen mehr als deutlich, dass nur wenigen die Gerechtigkeit wichtig ist.

Völlig falscher Schluss. Es zeigt vielmehr, dass diese ganzen katastrophalen Entwicklungen möglich sind, wenn auch nur wenigen die Gerechtigkeit unwichtig ist. Solange diese wenigen das sagen haben. Die allermeisten Menschen haben nämlich einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Natürlich ist es wichtig, dass es Menschen wie Sen gibt, die allen aufzeigen, was möglich wäre, aber es sollte und müsste endlich auch der Willen von vielen da sein, eine wirkliche Veränderung zu mehr Gerechtigkeit an zu streben. Aber wir alle streben eher ins totale Verderben !

Wir alle? Sie und ich inbegriffen?

Gegen die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten

"Amartya Sen schreibt an gegen die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten dieser Welt."

Schön, dass ein sehr geschätzter und weltweit geachteter Gelehrter antritt gegen die von fast all seinen Kollegen und fast allen Politikern vertretene Meinung, der Egoismus und die Gewinnmaximierug brächten den Segen für die Menschheit.

"Unter Berufung auf Sen forderte Steinmeier "Regeln für die Globalisierung"."

Leider hat Herr Steinmeier, der selbst Vertreter der neoliberalen Ideologie ist, den falschen Feind ausgemacht.

Nicht die Globalisierung ist das Problem, denn sie gibt es schon seit mindestens 2000 Jahren und hat für uns Menschen reichlichen Segen gebracht. Problem ist die seit 40 Jahren von den Wirtschaftsprofessoren verkündete Lehrmeinung über den angeblichen Segen von Egoismus und Gewinnmaximierung.

Diese Lehrmeinung hat die Köpfe unserer Politiker vernebelt und den Konzernmanagern die Legitimation für die rücksichtlose Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften verschafft.

Akademiker Sen !

Leider gibt es auf dieser Erde zu viele Unrechts- Regime, die nur ihre eigenen, oft desaströsen Regeln aufstellen, damit die Oberen immer in ihren Positionen bleiben, und die unteren immer zu schweigen haben.
Aber auch in Demokratien gibt es nicht wirklich ein Trend hin zu mehr Gerechtigkeit, weil zu oft die Politik mit den Größen der Wirtschaft verbandelt sind, und diese wieder nur ihre eigenen Ziele forcieren, die nicht wirklich zu mehr sozialen Frieden und Gerechtigkeit führen. Es kann keine Gerechtigkeit herrschen, solange die Kluft zwischen Arm und Reich so riesig ist, und zu oft die Reichen immer gleicher sind als die Armen.
Ja, und solange etliche Politiker nur immer ihre Profilsucht und Selbstdarstellung leben, sich zu sehr von Lobbyisten einlullen lassen, an Amnesie erkranken, und nur ihre hohen Pensionen im Blick haben, können sie auch nicht über den Tellerrand blicken, und weitreichender, umfassender und kreativer handeln und entscheiden !!

13:37 von Traumfahrer

auch die Verteilung der Vermögen zeigen mehr als deutlich, dass nur wenigen die Gerechtigkeit wichtig ist.
.
was ist schon gerecht ?
dass die Aldi oder Lidl Sippe Mrd besitzt - und ich nicht
also ich kann damit leben .... sogar relativ gut
wenn man jetzt weniger spektakuläre Beispiele nimmt
als mein Freund, Arzt sitzt gelegentlich noch um 22:00 am Computer, Ärztebriefe schreiben
Freitag um 13:00 hört seine Arbeit auch nicht auf und wer hat regelmässig Wochenendseminare etc
Wird gelegentlich auch vergessen zu erwähnen, wenn es um "Ungerechtigkeiten" geht

13:33 von fathaland slim

«BJP Regierung?»

"BJP" ist die "Bharatiya Janata Party" ("India People's Party") als Regierungspartei von Premier Narendra Modi in Indien.

nur wenigen die Gerechtigkeit unwichtig ist?

von frosthorn @
Wen meinen Sie damit ? Die tausenden von Polizisten die Gerechtigkeit und Rechtstaatlichkeit jeden Tag in unserem land herstellen wollen? Oder die demokratisch gewählte Regierung von Frau Merkel?

Akademiker Sen !

Entschuldigung, wer ?
Ein Herr der die Welt deutet oder analysiert wie einst Karl Marx ?!
Dann ist die Ideenwelt der heutigen Deuter ja nicht weit entfernt vom Aufbruch in die " neue Zeit " der sozialistischen Glaubensbrüder , ..aber momentan mal ?
Praxisbezogen war die " neue gerechtere Welt " ein Unbehagen für viele Menschen , ..denn diese sahen diese Entwicklung zu mehr Gerechtigkeit nicht .
Was bleibt :
Prominente die angeblich wichtig sind , .
die aber selbst im Wohlstand leben , ..und Thesen verkünden .
Aber die Idee der sozialen Gerechtigkeit muss wachsen , keine Frage !
Bitte mehr vom Fussvolk , ..bitte mehr die " Kleinen Leute " sprechen lassen .

13:37 von Traumfahrer

Nur steht da leider vieles im Weg, weil zu viel Egoismus, riesige Machtgelüste, schamloses Ausbeuten, Missbrauch von Macht und Einfluss, für etliche Menschen im Vordergrund steht.
Alleine all die sinnlosen Kriege,
.
welcher Krieg ist ihres Erachtens sinnlos ?
hier im Thread ist man ja häufig für Gewalt wenn es um "Ungerechtigkeiten" in z.B. Belarus geht
Egoismus, Machtgelüste .... die Menschen sind eben nicht gleich
der eine arbeitet wie ein Pferd um sich irgendwelchen Luxus leisten zu können
der andere mogelt sich eben so durch
und ausbeuten, das können beide tun oder auch nicht
der eine weil er unverschämte Löhne zahlt, der andere auch ärztlich behandelt werden will ohne zu bezahlen

angesprochen?

von Elefant @

Und das reicht dann in einem Land wo immer wieder Frauen,Mädchen und Witwen leiden und Millionen in Armut leben?

Wer soll dann handeln wenn er es nur angesprochen hat?

Was bitteschön ist "globale Gerechtigkeit"?

"In seiner Rede hob der Bundespräsident hervor, Amartya Sen sei "wie kein anderer verbunden mit der Idee der globalen Gerechtigkeit""

Herr Steinmeier tut hier so, als sei die Frage, was "gerecht" ist, in irgendeiner Form alternativlos und wissenschaftlich zu beantworten. Ganz ähnlich wird von der Bundesregierung der Begriff "nachhaltig" verwendet.

Offensichtlich versucht man damit, Debatten über Umwelt- und Sozialpolitik, wie sie früher üblich waren und wie sie zum Kernbestand einer offenen Gesellschaft gehören, zu verhindern.

Es gibt keine wissenschaftliches Verfahren, wie "Gerechtigkeit" oder das "Gute" oder das "Tugendhafte" allgemeinverbindlich definiert werden kann.

Herr Amartya Sen hat lediglich darauf hingewiesen, dass neben Einkommen auch noch Gesundheit, Bildungsstand, Informationszugang und politische Freiheit für das menschliche Wohlbefinden wichtig sind. Das hat in dieser Allgemeinheit aber niemand bestritten. Sens Beitrag ist nur äußerst begrenzt originell.

Preise...

...an denen dieser Bundespräsident bei der Verleihung
auch nur im Geringsten beteiligt ist, egal in welcher Form,
haben massiv an Gewicht und Bedeutung verloren.
In Teilen der Bevölkerung wird dieser
Person nicht mehr vertraut und das sind nicht unbedingt
kleine Anteile.

@Sisyphos3 13:49 - Gerechtigkeit

Zitat: mt
als mein Freund, Arzt sitzt gelegentlich noch um 22:00 am Computer, Ärztebriefe schreiben
Freitag um 13:00 hört seine Arbeit auch nicht auf und wer hat regelmässig Wochenendseminare etc
Wird gelegentlich auch vergessen zu erwähnen, wenn es um "Ungerechtigkeiten" geht“

///
*
*
... ich kann Ihnen da nur 100% beipflichten! ...
*
... umgekehrt muss auch die Frage erlaubt sein, warum Millionen Menschen einfach Geld bekommen für Nichtstun! ...
*
... Solidarität funktioniert immer nur wechselseitig!
*

14:04 von René Maçon

«Herr Amartya Sen hat lediglich darauf hingewiesen, dass neben Einkommen auch noch Gesundheit, Bildungsstand, Informationszugang und politische Freiheit für das menschliche Wohlbefinden wichtig sind. Das hat in dieser Allgemeinheit aber niemand bestritten. Sens Beitrag ist nur äußerst begrenzt originell.»

Aufzeigen und Betonung von Zusammenhängen muss ja auch nicht:
"originell" sein.

"Originell" ist immer gut für in Satire, und für in Comedy & Cabaret.

Er versucht vieles in

Er versucht vieles in Bewegung zu bringen um auf die soziale Ungerechtigkeit hinzuweisen. Er arbeitet an den Programmen der Vereinten Nationen. Es gibt durch ihn den " Sen Index" er hat im Laufe seines Lebens viele Preise und Auszeichnungen erhalten. Ob er die Welt nachhaltig bewegt oder zum Besseren verändert hat, bleibt für mich offen. Er ist zudem ein Philosoph. Die seit 2000 Jahren bekannten Philosophen Aristoteles und Platon beeinflussen bis heute unser Denken. Herr Sen hat jedoch ein anderes politisches Weltbild-Verständnis wie seine Kollegen. Es bleibt abzuwarten, ob er langfristig mit seinen Philosophien in der Demokratie Erfolg hat und es sich langanhaltend durchsetzt.

Gegen die herrschende Weltanschauung

Gier sei ein Todsünde, habe ich im Konfirmanden-Unterricht gelernt, und ich war überzeugt, dass diese Anschauung richtig war und für eine solidarische Menschheitsfamilie einzig richtig sein kann.

Doch die Wirtschaftstheoretiker dieser Welt fanden, das Gegenteil, nämlich Gier und Egoismus, sei richtig, um der Menschheit maximalen Wohlstand zu bescheren. Und so fingen sie an, unserern Politikern und den Konzernmanagern - sehr zur Freude der Börsen-Spekulanten - den Kopf zu verdrehen und die Politiker zu Gesetzen zu veranlassen, die Konzernmanager zur Gewinnmaximierung verpflichten.

Die Folgen sehen wir heute: Extreme Ungleichheiten, prekäre Arbeitsverhältnisse mit Ausbeutungs-Exzessen, Raubbau am Planeten, Klimaschäden, Gesundheitsschäden, Schwächung der Gewerkschaften und menschnunwürdige Abhängigkeit der arbeitenden Menschen von der besitzenden Oberschicht.

Gut, dass es noch Stimmen gibt, die gehört werden und die eine Abkehr von der Gier fordern.

um 13:49 von Sisyphos3 13:37 von Traumfahrer

"auch die Verteilung der Vermögen zeigen mehr als deutlich, dass nur wenigen die Gerechtigkeit wichtig ist.
.
was ist schon gerecht ?
dass die Aldi oder Lidl Sippe Mrd besitzt - und ich nicht..."

Man wird ja nicht kleiner, wenn man die Leistungen Anderer würdigt, vor allem wenn diese so groß sind, daß man auch einfach mal schweigen könnte, anstatt sie durch seinen eigenen Ausguss zu pressen.

Vielleicht hat Herr Sen ja vielleicht zwischendurch auch mal Zeit, um sich der grossen, weltbewegenden Probleme von unverdient Vernachlässigten in Foren und social media generell zu widmen.

"Gerechtigkeit" ist schwer zu umfassen. Richtschnüre so viele wie es Menschen gibt auf der Welt.

Selbstgerechtigkeit ist da viel leichter zu beurteilen. Zum Beispiel an der Masse von unbedachten posts.

13:55, schabernack

>>13:33 von fathaland slim
«BJP Regierung?»

"BJP" ist die "Bharatiya Janata Party" ("India People's Party") als Regierungspartei von Premier Narendra Modi in Indien.<<

Danke.

Diese rechtsnationale bis rechtsextrem-hindufundamentalistische Partei ist mir bekannt, insofern als es sie gibt. Aber ich bin mit indischer Politik nicht genug bewandert, als daß ich sie erkennen würde, wenn jemand ihr Kürzel einigermaßen beziehungslos in den Raum wirft.

@Elefant, 13:21: wollen Sie uns mit Ihren Zeilen sagen, daß "unsere Presse" Ihrer Ansicht nach Sympathien für diese Partei hegt?

14:11, JanRos

>>Preise...
...an denen dieser Bundespräsident bei der Verleihung
auch nur im Geringsten beteiligt ist, egal in welcher Form,
haben massiv an Gewicht und Bedeutung verloren.
In Teilen der Bevölkerung wird dieser
Person nicht mehr vertraut und das sind nicht unbedingt
kleine Anteile.<<

Zwischen neun und zwölf Prozent, durchschnittlich. Bei großen Unterschieden zwischen den alten und den neuen Bundesländern.

Äußerst begrenzt originell ...

Die Globalisierung hat dramatische Folgen im Miteinander , ..aber einen Einzelnen als Deuter dann zu preisen ..
ist heutzutage nicht mehr der Stein der Weisen .
Da wo man selber steht in der Gesellschaft , da setzen die interessierten Mitstreiter an , ..ohne Friedenspreis des deutschen Buchhandels , ..
der ja heutzutage als Gewicht im öffentlichen Leben nur noch als Alibi seinen Wert hat .

14:25, Boxtrolls

>>Äußerst begrenzt originell ...
Die Globalisierung hat dramatische Folgen im Miteinander , ..aber einen Einzelnen als Deuter dann zu preisen ..
ist heutzutage nicht mehr der Stein der Weisen .
Da wo man selber steht in der Gesellschaft , da setzen die interessierten Mitstreiter an , ..ohne Friedenspreis des deutschen Buchhandels , ..
der ja heutzutage als Gewicht im öffentlichen Leben nur noch als Alibi seinen Wert hat .<<

Wofür ist denn der Friedenspreis des deutschen Buchhandels ein Alibi?

Kann es sein, daß Sie Menschen, die philosophische Bücher schreiben, für unwichtig halten?

Ihre Beiträge hier im Thread legen das nahe.

14:11 von JanRos

Zitat:"Preise an denen dieser Bundespräsident bei der Verleihung auch nur im Geringsten beteiligt ist, egal in welcher Form, haben massiv an Gewicht und Bedeutung verloren.In Teilen der Bevölkerung wird dieser
Person nicht mehr vertraut und das sind nicht unbedingt
kleine Anteile."

Das mag Ihre Meinung sein. Sie sollten aber nicht unbedingt von Ihrer Abneigung gegenüber dem Bundespräsidenten auf die Allgemeinheit schließen. Im Übrigen steht hier nicht die Person Steinmeier, sondern der Bundespräsident als Staatsoberhaupt Deutschlands zur Debatte.

um 14:25 von Boxtrolls

"Die Globalisierung hat dramatische Folgen im Miteinander , ..aber einen Einzelnen als Deuter dann zu preisen..."

Überhaupt nicht originell, daran zu zweifeln. Der im Jahr zuvor ausgezeichnete braslianische Kosmopolit Salgado wurde schlagartig einer viel größeren Menge an erstaunten Menschen bekannt als ohnehin schon vorher.

Ohne eine Vorhebung von Tatsachen in dieser Weise erfährt kaum jemand, daß es noch vernünftige Leute in Schlüsselpositionen der medialen Verbreitung von sichtbarer, offenkundiger Wahrheit in Wort und Bild gibt.

Friedenspreis-Verleihung: "Amartya Sen hat die Welt verändert"

Aber wie und im welchen Sinne hat er denn die Welt verändert ?
Und der Bundespräsident sprach in seiner Laudatio auf den Preisträger von Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten.
Ebenso forderte er Regeln für die Globalisierung.
Was aber damit konkret gemeint ist, bleibt im Nebel.
Franz-Walter Steinmeier befürwortet den Neoliberalismus und die Agenda-Reformen, an denen er mitgewirkt hat.
Ebenso die EU/deutschen-Handelsverträge mit vielen Ländern der dritten Welt (European Partnership Agreements EPA), deren ökonomische und soziale Folgen.

Am 18. Oktober 2020 um 13:49 von Sisyphos3

"wenn man jetzt weniger spektakuläre Beispiele nimmt
als mein Freund, Arzt sitzt gelegentlich noch um 22:00 am Computer, Ärztebriefe schreiben
Freitag um 13:00 hört seine Arbeit auch nicht auf und wer hat regelmässig Wochenendseminare etc"

Niemand bestreitet, dass einem Menschen, der viel Nutzen schafft und Verantwortung für andere übernimmt, deutlich mehr Geld zusteht als jemandem, der einen einfachen Job macht und pünktlich um 16 Uhr den Arbeitsplatz verlässt.

Kritisiert werden nur die Exzesse, die z.B. darin bestehen, dass die einen - ohne jede Leistung - Millionen und mehr kassieren, während gleichzeitig die anderen um des noch höheren Profits willen per Leiharbeit oder per Werkvertrag trotz anstrengster Arbeit in prekäre Lebensverhältnisse geschickt werden.

Hier setzt die berechtigte Wut vieler Menschen ein.

Die Demokratie lässt den Willen des Volkes zu

@Boxtrolls
Aber in der Zeit leben wir doch genau da.
Es ist die Zeit der Regierung des Volkes. Jetzt ist die Zeit da, das "Fussvolk", wie sie es bitte selbst benennen, das Sagen übernimmt.
Alle in der Demokratie haben ein Mitspracherecht. Demagogen haben es nicht schwer heutzutage.
Die Masse des Volkes kann Gesetze auf den Weg bringen oder diese stürzen.
Das könnte bekanntlich (siehe Denkweisen der Philosophen Aristoteles und Platon) ein ernsthaftes Problem darstellen. Es kann zu Anarchie und Gewaltbereitschaft bzw zu Gewaltherrschaft führen. Es ist wohl auch eine Gradwanderung.
Darum ist doch jede Meinung und jeder Wille so wichtig, damit die "kleinsten und ärmsten " von uns allen nicht übergangen werden oder in furchtbarer Weise zurückbleiben.

@ 14:11 von JanRos

Was für ein unsinniger pauschaler Angriff auf Bundespräsident Steinmeier: Worauf gründen Sie Ihren Kommentar? Wo trauen Sie ihm nicht? Und warum müssen Sie andere dafür vereinnahmen?

@ René Macon 14:04 Uhr

"Herr Amartya Sen hat lediglich darauf hingewiesen, dass neben Einkommen auch noch Gesundheit, Bildungsstand, Informationszugang und politische Freiheit für das menschliche Wohlbefinden wichtig sind. Das hat in dieser Allgemeinheit aber niemand bestritten. Sens Beitrag ist nur äußerst begrenzt originell."

Meinen Sie wirklich, dass Sie mit Ihrem ersten Satz das jahrzehntelange Forschen, Lehren, Publizieren und tätige Wirken des Herrn Sen auch nur annähernd angemessen beschrieben haben?
Ich finde Ihre Darstellung und darauf fußende Beurteilung völlig unangemessen.

Gier und Ausbeutung , ..

Aber das ist doch nicht nur bei bestimmten Vertretern des Wahrnehmungsspektrums so ...
Wer in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung für sich und die eigene Familie ...mehr Wohlstand wünscht , ..der beteiligt sich selber . Ja ..dann sind wir alle schuldig . Dann kommen die Mahner , die forschen einsatzbereiten ...selbstlosen Gedanken , ..dann kommt die Bewegung in Schwung ; ob selbstlos ist allerdings fraglich; ..z.B. die Bewegung " fridays for future " , ..am Anfang war das Wort !
Klimaaktivisten , ...wo viele sich einbringen , ..und nicht " selbstlos " Bücher schreiben ...

@13:46 von frosthorn

"Traumfahrer, 13:37: >>Aber wir alle streben eher ins totale Verderben !<<

Wir alle? Sie und ich inbegriffen?"

Mag zwar etwas allgemein formuliert sein doch im Grunde ist es wohl so. Es gibt tatsächlich nur sehr wenige Individuen, die sich den enormen Ungerechtigkeiten dieser Welt adäquat entgegensetzen um etwas substanziell zu verändern (im Gegensatz zu Lippenbekenntnissen und Almosen zur bBeruhigung des schlechten Gewissens)
Anhänger von Peter Singer, die sich dem "Effektiven Altruismus" verschrieben haben, werden doch weithin eher als extrem angesehen.

14:19 von fathaland slim

«Diese rechtsnationale bis rechtsextrem-hindufundamentalistische Partei ist mir bekannt, insofern als es sie gibt. Aber ich bin mit indischer Politik nicht genug bewandert …»

Bin ich auch nicht. Aber ich habe den Vorteil der Mutter der besten Freundin meiner Freundin. Die Mutter war mal Sanyasina (sagt man das so ?) vom Backwahn, ist nach Indien ausgewandert, und für immer dort geblieben. Nun lehrt sie als Lehrerin ENG & DEU an einer Privatschule im Bundesstaat "Kerala" (Westküste / ganz im Süden). Sie findet Modi "fürchterlich".

Die BJP tritt immer auf als Verbesserer der Lage für die Einfachen Leute. Daher ist der Großteil der Wähler. Besonders von den Hindus, die Indien gerne als hinduistischen Staat sähen. Modi spaltet die Gesellschaft, und die Lage der Nicht-Hindus wird mieser & mieser. Bis hin zu offenen Übergriffen mit Toten auf den Straßen gegen Muslime, die Kühe schlachten.

"Dieses Sammelsurium" scheint Mr. Sen kritisiert zu haben.
Mit welchen Worten worin genau = ?.

@ Seeigel (14:14)

"Die seit 2000 Jahren bekannten Philosophen Aristoteles und Platon beeinflussen bis heute unser Denken. Herr Sen hat jedoch ein anderes politisches Weltbild-Verständnis wie seine Kollegen. Es bleibt abzuwarten, ob er langfristig mit seinen Philosophien in der Demokratie Erfolg hat und es sich langanhaltend durchsetzt."
------
Welches 'andere politische Weltbild-Verständnis' (als Aristoteles und/oder Platon) hat Sen? Nach meiner Auffassung, reicht die den heutigen Menschen zur Verfügung stehende Lebenszeit nicht aus, um eine mögliche 'langanhaltende Durchsetzung' seiner Gedanken (meinetwegen Philosophien), und ob sie die Welt verbessern werden, beobachten zu können. Wir brauchen aber nicht unbedingt abwarten. Sen möchte im Wesentlichen die Armut und Ungerechtigkeit bekämpfen. Manche Foristen haben heute schon geschrieben, dass ohnehin die meisten Menschen diese Ansicht und Befindlichkeit teilen. Somit könnte es natürlich ganz schnell gehen. Warum nicht (?).

@ 14:04 / 14:07 René Maçon

Selbst wenn Sie Ihren Beitrag innerhalb von 3 Minuten 2x posten, verkennt er die Verdienste von Prof. Sen: Als Kind in seiner Heimat Indien hat er die Hungersnot in Bengalen 1943 oder die gewaltvolle Teilung des Landes 1947 erlebt. Er hat sich früh gegen die Doktrin gewandt, dass der Mensch im Prinzip eigennützig oder rein rational handeln würde, und sich schwerpunktmäßig damit befasst, wie man in den real existierenden Gesellschaften Gerechtigkeit verwirklichen kann.
In seinen auch philosophisch beachteten späteren Arbeiten befasst er sich u.a. mit der kollektiven Identitätsfrage und vertritt den Grundgedanken, dass wir Menschen immer schon Teil ganz unterschiedlicher sozialer oder kultureller Zusammenhänge sind und daher unterschiedliche Identitäten in uns tragen.
Die Breite seines Denkens und die Fähigkeit, verschiedene Disziplinen übergreifend zusammenzuführen, machen Sen zu einem würdigen Preisträger. Schade, dass die Preisverleihung coronabedingt nicht vor Ort stattfinden konnte

14:01 von Sisyphos3

>>hier im Thread ist man ja häufig für Gewalt wenn es um "Ungerechtigkeiten" in z.B. Belarus geht<<

Was soll denn dieser Unsinn? Dies habe ich hier noch nie gelesen.

@14:50 von W_Wupper

"Meinen Sie wirklich, dass Sie mit Ihrem ersten Satz das jahrzehntelange Forschen, Lehren, Publizieren und tätige Wirken des Herrn Sen auch nur annähernd angemessen beschrieben haben?
Ich finde Ihre Darstellung und darauf fußende Beurteilung völlig unangemessen."

Ich würde den Foristen mit der These unterstützen, dass sein akademisches Wirken "gesellschaftsverträglich" ist. Echten Aktivisten, die polternd wie Jean Ziegler solche Greta-Texte wie "I dare you" sprechen um ihrer Philosophie Nachdruck zu verleihen und zur Forderung erheben erfahren vergleichsweise wenig Anerkennung.
Greta lässt sich leider nur nicht so leicht in die Ecke stellen ohne Gesichtsverlust in die Ecke stellen.

14:11 von JanRos

>>...an denen dieser Bundespräsident bei der Verleihung
auch nur im Geringsten beteiligt ist, egal in welcher Form,
haben massiv an Gewicht und Bedeutung verloren.
In Teilen der Bevölkerung wird dieser
Person nicht mehr vertraut und das sind nicht unbedingt
kleine Anteile.<<

Das ist so ein kleiner Anteil. Damit muss man lleben.

@Olivia59, 14:51 re @frosthorn

"Wir alle? Sie und ich inbegriffen?"
Mag zwar etwas allgemein formuliert sein doch im Grunde ist es wohl so. Es gibt tatsächlich nur sehr wenige Individuen, die sich den enormen Ungerechtigkeiten dieser Welt adäquat entgegensetzen um etwas substanziell zu verändern

Das lasse ich nicht so stehen. Es gibt zwar einen allgemeinen Narrativ, dass Menschen in der Regel mit jeder Art Ungerechtigkeit einverstanden sind, so lange sie selbst davon profitieren. Oder nur was gegen Privilegien einzuwenden haben, so lange sie selbst nicht zu den Privilegierten gehören.
Dieses Lied wird aber nun mal von den Profiteuren und den Privilegierten gesungen, gerne um damit gleichzeitig zu behaupten, der Kampf um Gerechtigkeit sei nichts weiter als eine "Neiddebatte".
Es gibt aber nun mal unglaublich viele Menschen, deren Einsatz gegen Ungerechtigkeit kaum wahrnehmbar ist, weil sie keine Stimme haben. Und nicht deshalb, weil sie selbst nur einfach auf die andere Seite der Schranke wollen.

15:16, Tremiro

>>14:01 von Sisyphos3
"hier im Thread ist man ja häufig für Gewalt wenn es um "Ungerechtigkeiten" in z.B. Belarus geht"

Was soll denn dieser Unsinn? Dies habe ich hier noch nie gelesen.<<

Ich auch noch nicht.

14:43 von melancholeriker

«Überhaupt nicht originell, daran zu zweifeln. Der im Jahr zuvor ausgezeichnete braslianische Kosmopolit Salgado wurde schlagartig einer viel größeren Menge an erstaunten Menschen bekannt als ohnehin schon vorher.»

Genau. Und jeder sollte sich den grandiosen Dokumetarfilm: "Das Salz der Erde" von Wim Wenders über Leben und Lebenswerk des besten lebenden Photographen Sebastião Salgado ansehen.

Fotos in S/W von Dramen in Kriegen, von Geschundenen in Minen. Bilder, die in der Seele schmerzen, und gleichzeitig in den Augen aufgrund photographischer Schönheit betören.

Heute steht Salgado an der Seite der Indigenen Völker am Amazonas und versucht, mit seiner unnachahmlichen Art zu photographieren, diesen Menschen eine Stimme und Beachtung zu geben in dem Inferno, das um sie herum wütet. Regelmäßig erhält Salgado Morddrohungen. Nicht schwer zu erraten … von wem.

Immer trieben Einzelpersonen Entwicklungen voran.
Wemma schon in Indien sind … ist dort …
Mahatma Gandhi & "Der Salzmarsch".

15:16, Olivia59 @14:50 von W_Wupper

>>"Meinen Sie wirklich, dass Sie mit Ihrem ersten Satz das jahrzehntelange Forschen, Lehren, Publizieren und tätige Wirken des Herrn Sen auch nur annähernd angemessen beschrieben haben?
Ich finde Ihre Darstellung und darauf fußende Beurteilung völlig unangemessen."

Ich würde den Foristen mit der These unterstützen, dass sein akademisches Wirken "gesellschaftsverträglich" ist. Echten Aktivisten, die polternd wie Jean Ziegler solche Greta-Texte wie "I dare you" sprechen um ihrer Philosophie Nachdruck zu verleihen und zur Forderung erheben erfahren vergleichsweise wenig Anerkennung.
Greta lässt sich leider nur nicht so leicht in die Ecke stellen ohne Gesichtsverlust in die Ecke stellen.<<

Auch Gretas Wirken ist gesellschaftsverträglich. Sogar gesellschaftsfördernd.

Und was Amartya Sen und Jean Ziegler angeht, die ziehen am selben Strang. Jeder von ihnen mit seinen Mitteln.

Zieglers Preise und Auszeichnungen:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler#Ehrungen_und_Auszeichnungen"

"Effektiven Altruismus"

von Olivia59 @
Aber wenns brennt, wenn sie krank sind oder die Polizei brauchen ist es auch bei Ihnen mit dem puren Altruismus schnell vorbei.

die ziehen am selben Strang?

von fathaland slim @
Ja an dem Strang: "fordern von andern" .

15:22, frosthorn

>>Es gibt aber nun mal unglaublich viele Menschen, deren Einsatz gegen Ungerechtigkeit kaum wahrnehmbar ist, weil sie keine Stimme haben. Und nicht deshalb, weil sie selbst nur einfach auf die andere Seite der Schranke wollen.<<

Gäbe es diese zahllosen Namenlosen und ihren Einsatz nicht, dann wäre unsere Welt eine viel, viel schlimmere. Und doch, sie haben eine Stimme, jeder und jede einzelne von ihnen. Sie bilden einen Chor.

Man sollte die Chöre nicht unterschätzen. Schon die alten Griechen wussten das.

Im Zeitalter der bürgerlichen Genieverehrung geht diese Erkenntnis aber gern manchmal ein wenig unter.

@15:22 von frosthorn

"Es gibt aber nun mal unglaublich viele Menschen, deren Einsatz gegen Ungerechtigkeit kaum wahrnehmbar ist, weil sie keine Stimme haben. Und nicht deshalb, weil sie selbst nur einfach auf die andere Seite der Schranke wollen."

Die Frage ist aber doch, wie weit dieser Einsatz wirklich geht. Ob man sich mit den ärmsten dieser Welt tatsächlich auszugleichen versucht. Jeder von uns könnte sein Haus, oder sonstige Habseligkeiten verkaufen oder auf bis zu 50% seines Gehalts verzichten um halt gerade noch so klar zu kommen um den ärmsten dieser Welt zu helfen – selbst dann ist man hier noch besser dran. Doch diese Konsequenz erscheint extrem und ich nehme mich da selbst nicht aus.
Den globalisierten Menschen gibt es nicht... "Fernstenliebe" ist wahrnehmungstechnisch abstrakt. Es wäre schonmal ein Schritt sich das Elend dieser Welt genauer anzusehen, und wie wir konkret davon profitieren - was viele garnicht tun, sondern nur eine wage Vorstellung davon haben.

Aber was "Gerechtigkeit" ist hat auch Sen nicht...

...allgemeinverbindlich geklärt. Warum tut Steinmeier dann so?

15:33, werner1955

>>die ziehen am selben Strang?
von fathaland slim @
Ja an dem Strang: "fordern von andern" .<<

Ja sicher.

Ihre Weltsicht wird mir von Kommentar zu Kommentar immer deutlicher. Ich kenne sie schon, seit ich Kind bin. Sie ist einer der Gründe, warum ich Sozialist geworden bin.

@von werner1955

"Aber wenns brennt, wenn sie krank sind oder die Polizei brauchen ist es auch bei Ihnen mit dem puren Altruismus schnell vorbei."

Natürlich. Sie haben recht. Ich gehöre auch zu den Zynikerinnen.

Am 18. Oktober 2020 um 15:32 von werner1955

Zitat: Aber wenns brennt, wenn sie krank sind oder die Polizei brauchen ist es auch bei Ihnen mit dem puren Altruismus schnell vorbei.

Die Zusammenhänge erschließen sich mir nicht.

@15:31 von fathaland slim

"Auch Gretas Wirken ist gesellschaftsverträglich. Sogar gesellschaftsfördernd.
Und was Amartya Sen und Jean Ziegler angeht, die ziehen am selben Strang. Jeder von ihnen mit seinen Mitteln.
Zieglers Preise und Auszeichnungen:
"https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler#Ehrungen_und_Auszeichnungen""

Was ich herausarbeiten wollte ist, dass sich die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft gerne mit solchen Leuten in der Öffentlichkeit schmücken, doch wenn sie selbst unter Handlungsdruck kommen diesen Leuten hintenrum die Beine stellen.
Ziegler wurde sein Leben Lang desavouiert.

@ 15:32 von werner1955

Was reden Sie denn da? Glauben Sie im Ernst, dass Menschen bei der Feuerwehr, in Medizinbereich oft selbst bei der Polizei ohne Altruismus für andere da sind?

Akademisches wirken ist gesellschaftsverträglich ?

Ja , ..wer den Herrn besonders gern hat soll es so sehen .
Akademiker sollen auch sagen was sie denken und bewerten .
Im Sozialismus der DDR hatte der Akademiker keine herausragende Rolle , denn er war privilegiert !
Das hatte den Vorteil der eigenen Besserstellung in Bezug auf Bedürfnissbefriedigung , ..denn der Akademiker bekam auch dort mehr Geld . Ohne Klassifizierung ging es auch dort und damals nicht !
Aber seine Fähigkeiten dienten der Staatsmacht ausschließlich , ..
also mit Selbstdarstellung war da nicht viel .

Ich gebe ja zu,

daß mir wie wahrscheinlich sehr vielen Mitbürgern der Herr Sen bis dato völlig unbekannt war ( und sicherlich ab spätestens Übermorgen auch wieder sein wird... ).

Was ich nicht verstehe :

Warum wird in Corona-Zeiten überhaupt solch eine Veranstaltung durchgeführt ?

Herr Sen ist in den USA, der Bundespräsident in Schloß Bellevue ( oder "zu Hause" ).

Da hätte es auch eine Videoschalte von dort getan...

Aber nein, die "Veranstaltung" trotzdem durchführen, jemand anderes die von Herrn Steinmeier bzw. dessen Ghostwritern vorbereitete Laudatio vorlesen lassen, etc. pp...

In "normalen" Zeiten für mich ja gerade irgendwie so noch zu begreifen, aber in Corona-Zeiten ? NoGo !

DerGeistdesWandels

In "Ökonomie für den Menschen" beschreibt der Nobelpreisträger Sen, dass "Armut das Ergebnis des Mangels an Verwirklichungschancen" sei. Ja, das stimmt. Es gibt aber auch die in Deutschland bekannte Einkommensarmut (= Armut trotz bezahlter Arbeit) aufgrund der grösseren Macht der Arbeitgeber im Vergleich zu den Arbeitnehmern bei Tarifverhandlungen usw. Natürlich gibt es auch die selbst verschuldete Armut aufgrund von grundsätzlicher Arbeitsverweigerung oder bei selbstsüchtigem Verständnis von Liberabilität. Diese Armutsformen sind aber auch Abbild des Versagens der Umgebung. Denn es gibt auch Arbeitserweigerung aufgrund des gesellschaftlichen Nichteinhaltens von ethischen Grundwerten und aufgrund opportunistischen Ellenbogengedränges unter den Erwerbstätigen etc. Wer Sen begreift und ihn mit dem Modell eines Grundeinkommens als moderneres Sozialstaatsprinzip in Verbindung bringt, der hat den sozialpolitischen Weg aus der Coronakrise erkannt. Dieser Schlüssel möchte in sein Schloss...

Die Privilegien des Zugangs im öffentlichen Raum ...

Da wird jemand ausgezeichnet , ..da hat jemand eine Stimme !
Wer hat denn dieses Privileg auf der Strasse ?
Ja , wenn das Spektrum der Meinungsvielfalt auf der Strasse vom Fernsehen mal eben abgefragt werden soll , ..dann darf da auch mal jemand was sagen , .
oder schreiben Sie doch mal an den NDR oder ...gut , auch an die ARD .
Will jemand unbedingt was wissen über den Friedenspreis des deutschen Buchhandels ?
Also mehr Menschen würden lieber zu Wort kommen , öffentlich und ohne Preis !
Kontrovers, ..wie hier !

@fathaland slim um 13:33Uhr

Ich enthalte mich jeglichen Kommentars hinsichtlich Ihrer Uninformiertheit und empfehle Ihnen die Aufklärung von "BIP-Regierung" im Kommentar von @schabernack um 13:55Uhr. Ich hoffe dies findet die Zustimmung der "höheren" Macht.

Analyse und Lösungsvorschläge

von Herrn Sen sind sicher preiswürdig und hilfreich, wir müssen sie nur umsetzen.
Und uns nie mit Ausreden zufrieden geben.

@14:32 von fathaland slim

"Boxtrolls: >>..ohne Friedenspreis des deutschen Buchhandels , ..
der ja heutzutage als Gewicht im öffentlichen Leben nur noch als Alibi seinen Wert hat .<<

Wofür ist denn der Friedenspreis des deutschen Buchhandels ein Alibi?"

Die Kritik ging ja an den Preis und nicht an den Preisträger. Ich assoziiere diese Veranstaltungen auch zunehmend mit einer Bohème-Kultur in der das Gerede und PomPom zum Handlungsersatz und somit Alibi verkommt.
Heute gab´s ja wieder einen Artikel wie wir am besten an Boliviens Lithium kommen und die anderen "Interessenten" ausstechen um den Jackpot zu knacken. Soviel zu Ambition und Wirklichkeit.

15:16 von Tremiro

Was soll denn dieser Unsinn? Dies habe ich hier noch nie gelesen.
.
ist ein Boykott oder deren Androhung keine Gewalt ?

Ich sehe nachlassende Rolle der „Zivilgesellschaft“

Philosophen, Warner u. Mahner werden allmählich weniger, viele davon sind auch Kritiker d. Globalisierung oder des kapitalistischen Systems (vielleicht ja deshalb), oder sie mahnen mehr Teilhabe der Bürger in westlichen Demokratien an.

Dem gegenüber stehen Aktivisten wie Greta Thunberg, die aber im Gegensatz zu den Gesellschaftskritikern ihre eigene politische Agenda nach vorne bringen wollen (obwohl es ihnen angeblich auch nur um das Wohl der Allgemeinheit geht).

„Hört auf die Wissenschaft!“ heißt es von den Klimaaktivisten. Was würde das in Bezug auf d. Corona Krise bedeuten, angesichts der Tatsache das d. Chor der Wissenschaft dort sehr vielstimmig ist?

Zumindest gibt es auch wie beim Klima „Kipppunkte“, deren Erreichen unbedingt vermieden werden sollte. In beiden Menschheitskrisen spielen ökonomische Erwägungen eine große Rolle.

wesentlicher Unterschied:
schleudert beim Klimathema Thunberg den REGIERUNGEN ihr „How Dare You!“ entgegen, sind es bei Corona die REGIERTEN!

man staunt nur noch

aber ich wage mich zu dieser aussage; keiner der hiesigen vielst/dauerschreiber hat vorher was von diesem menschen gewusst!

Ja leider ist das so Traumfahrer

Aber es geht noch schlimmer ,der Staat, und damit meine ich die BRD setzt mittlerweile Taser ein gegen das eigene Volk ,angeblich um Menschen vor Selbstmorden zu schützen . Dabei ist nachgewiesen das in Amerika über 1000 Menschen durch den Einsatz von Tasern gestorben sind . Ich befürchte das die Ungerechtigkeit Weltweit weiter zunehmen wird . Da kann der nette Herr Sen noch so kluge Vorschläge machen . Die Sozialen Verwerfungen werden weiter zunehmen . Überall . Gesetze werden verschärft, Menschen die anders denken werden durch neue Gesetze Kriminalisiert , das ist leider auch hier in Deutschland eindeutig zu beobachten . Menschen mit einem wachen Geist erkennen das . Wenn es nicht zu einem Konsens zwischen Arm und Reisch kommt ,und der Staat weiter diese Ungleichheit fördert,sehe ich schwarz . Der Staat rüstet auf und hält am Status Quo fest .

Wirtschaftswissenschaftler erklärt die Welt ..

Das kann Hänschen inzwischen allein , viele Menschen ohne Stimme wissen genau was gespielt wird .
Braucht es wirklich den
Friedenspreis des deutschen Buchhandels ?
Wichtig wäre der " reine Wein " ..der eingeschenkt wird .
Rein ist nicht einmal mehr die Inspektion deines Autos ,
..bei der Generalüberholung zum guten Zweck !
Tasche auf , bezahlen " Kleiner Mann " !

Kampf gegen Armut und Ungleichheit

Zitat: ""Amartya Sen hat sie verändert", lobte Steinmeier. "Amartya Sen schreibt an gegen die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten dieser Welt.""

Sehr gut!
Das mache ich als Liberaler schließe ich auch.

In keinem System wurde effektiver der Kampf gegen Armut und Ungleichheit geführt als in der freien Marktwirtschaft!

Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Freiheitsgrad in wirtschaftlichen Systemen und dem Wohlstand, den die Bürger genießen können.

Die Geschichte ist hier ziemlich eindeutig, vergleicht man nur einmal die historischen Beispiele:

1. WestD vs. DDR
2. China heute vs. Mao-China
3. SKorea vs. NKorea
4. Hongkong vs. Rotchina
5. Westeuropa vs. Ostblock
6. Chile vs. Cuba
7. Kolumbien vs. Venezuela
8. USA vs. Sovjetunion
9. Bayern/BaWü vs. Bremen/Berlin
10. Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) vs. EU
11. you name it!

Noch Fragen, Kienzle?

14:11 Jan Ros

Ihre Feststellung finde ich richtig, aber neue Kleider machen aus einen neo liberalen keinen Linken und Sozialen, kurz gesagt der Wolf im Schafspelz bleibt ein Wolf und deshalb vertraut man den Amtierenden auch nicht.

Friedenspreis.

"Friedensnobelpreis", klare Sache! Aber warum gibt es denn noch zusätzlich einen "BRD-Friedenspreis"? Ist das eine andere Auszeichnung, oder was? Schwer zu verstehen, nicht ganz einfach, daß es zwei Friedenspreise gibt, einmal global und weltweit und zusätzlich noch ein Preis aus der BRD! Für mich nicht ganz verständlich, man sollte dann den "Friedens-Nobel-Preis" außer Kraft setzen, oder besser umgekehrt!

15:32, werner1955

>>"Effektiven Altruismus"
von Olivia59 @
Aber wenns brennt, wenn sie krank sind oder die Polizei brauchen ist es auch bei Ihnen mit dem puren Altruismus schnell vorbei.<<

Wieso das denn?

Schon mal was von der Freiwilligen Feuerwehr gehört, beispielsweise?

Warum dann nicht dem Erfinder der Waschmaschine?

Zitat: "Sie soll laut Statut eine Persönlichkeit auszeichnen, "die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat"

Warum wird dann nicht einmal der Erfinder der Waschmaschine, des Verbrennungskraftmotors, der Mähmaschine, des Webautomaten oder des Internet ausgezeichnet?

Denn niemand anderes hat tatsächlich mehr beigetragen, zum Wohlstand und damit zum Frieden in der Welt beigetragen!

Versuch in Kurzform

@vonistwahr
-----Welches 'andere politische Weltbild-Verständnis' (als Aristoteles und/oder Platon) hat Sen?
Aristoteles sieht den Staat in Gemeinschaftsform als Vorraussetzung für das menschliche Glück an. Er entwickelte die Staatsformenlehre. Es gibt auch nur 3 positive Staatsformen und die 3 Auswüchse davon und alle wiederholen sich immer wieder. Wenn eine Demokratie zu Ende geht, wird das Volk despotisch, es stehen aus dem alleinherrschenden Volk sog. Volksführer auf, die dem Volk schmeicheln und eigene Ehre suchen. Es entsteht die Form der Tyrannis. Es entsteht Gewaltbereitschaft, Anarchie um sich durchzusetzen. Das habe ich bei Herrn Sen nicht nachlesen können, wie man dagegen wirken kann. Aristoteles dagegen schlägt als Lösung die Politie mit der gemäßigten Demokratie zum Wohle vor. Lesen sie bitte bei Interesse selbst weiter in Aristoteles Politik. Natürlich reicht ein Leben nicht aus aber Aristoteles ist sehr detailliert und ein großer Denker bis heute.

Forderung

Meine Forderung im Gegensatz zu Mindestlohn wäre ein Maximallohn, jemand allein kann ehe keine Wunder bewirken.

re . melancholeriker !

Ich bin in keiner Weise auf die Sippe von Aldi oder Lidl oder anderen Milliardären neidisch !
Zum Teil mögen diese Personen sich ihr Vermögen redlich verdient haben, aber eben nur zum Teil.
Würden all diese Reichen wirklich etwas für die Gesellschaft tun, und nicht wie üblich viel Geld in irgend welchen Scheinfirmen in irgend einem Steuerparadies verstecken, um noch mehr auf die hohe Kante zu kriegen, noch mehr betrügen und lügen zu können, wäre schon ein Stück mehr Gerechtigkeit auf dieser Welt.
Durch all diese doch so riesigen Unterschiede und noch einigen anderen Faktoren, die vielen Menschen Kummer und Sorge bereiten, werden einer gerechteren Verteilung und einem wesentlich besserem Miteinander viele Wege verbaut, aber auch durch falsche politische Strategien und Ideologien.
Ihren beißenden und unausgegorenen Kommentar können sie sich sparen, denn sie sind sicher kein Stück besser. Zu ihrem Verdruss, ich bin sonst nirgendwo im Netz aktiv, weil es mir zu viele Spinner gibt !!

@Traumfahrer, 13:37

„Natürlich ist es wichtig, dass es Menschen wie Sen gibt, die allen aufzeigen, was möglich wäre, aber es sollte und müsste endlich auch der Willen von vielen da sein, eine wirkliche Veränderung zu mehr Gerechtigkeit an zu streben“

Diesen Willen von vielen gibt es, aber - bis auf wenige Ausnahmen - nicht in der Politik. Die steht vollkommen unter dem Einfluss des Kapitals. Und solange das so bleibt, können noch so viele Bürger (wie zum Beispiel Herr Sen) immer wieder wortgewaltig auf die sich daraus ergebenden (in der Tat für die ganze Menschheit existenzbedrohenden) globalen gesellschaftlichen und ökologischen Missstände hinweisen - wirklich nachhaltig ändern kann sich dann daran nichts.

15:39 von Olivia59

der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem

und was heißt hier auszugleichen versuchen
wenn ich meine Verwandtschaft im Ausland besuche
sitzen die (in der Regel) immer rum ...
bis auf einige wenige, die aber auch ein gutes Auskommen haben

15:39 von fathaland slim

warum ich Sozialist geworden bin.
.
ja da kenne ich ein Land da brauchte man nen Zaun
weil die Leute die eben nicht Sozialist waren
sondern Individualist
den Erfolg ihre Arbeit mit Anderen, die keine Lust hatten, was zu tun, zu teilen
Da halfen nicht mal Gesetze und Vorgaben wie
"das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"

16:18, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 13:33Uhr
Ich enthalte mich jeglichen Kommentars hinsichtlich Ihrer Uninformiertheit und empfehle Ihnen die Aufklärung von "BIP-Regierung" im Kommentar von @schabernack um 13:55Uhr. Ich hoffe dies findet die Zustimmung der "höheren" Macht.<<

Immer und immer wieder reden Sie von der "höheren Macht", auf deren Gnade Sie angewiesen seien.

Kann es vielleicht sein, daß manche Ihrer Kommentare aufgrund Ihres oft persönlich-aggressiven Tonfalls nicht veröffentlicht werden?

Danke für den Hinweis auf die völlig unaggressive Antwort des Mitforisten, auf die ich übrigens ebenfalls geantwortet habe.

16:22, Olivia59 @14:32 von fathaland slim

>>Heute gab´s ja wieder einen Artikel wie wir am besten an Boliviens Lithium kommen und die anderen "Interessenten" ausstechen um den Jackpot zu knacken. Soviel zu Ambition und Wirklichkeit.<<

So habe ich diesen Artikel nicht verstanden.

17:03 von VictorJara

also ich war gelegentlich auch schon auf Demos
Fühlte mich allerdings von der Ordnungsmacht nie bedroht
Vielleicht weil ich Polizisten nicht anspuckte, beleidigte oder Geschäfte plünderte

@Rene Macon

"Aber was Gerechtigkeit ist hat auch Sen nicht allgemeinverbindlich geklärt. Warum tut Steinmeier dann so?"
Was Steinmeier sich da an Allgemeinplätzen hat aufschreiben lassen, ist für mich unfassbar platt und deshalb auch nicht für eine zielführenden Diskussion des Themas zu verwenden. Aber zu Ihrer Frage: Es gibt keine Definition des Begriffs "Gerechtigkeit", auf die sich alle einigen können und deshalb kann auch der Geehrte hierauf keine Antwort geben.

17:00, Wilhelm Schwebe

>>man staunt nur noch
aber ich wage mich zu dieser aussage; keiner der hiesigen vielst/dauerschreiber hat vorher was von diesem menschen gewusst!<<

Jeder, der gelegentlich die Feuilletonseiten einer etwas besseren Zeitung liest, hat schon mal etwas von ihm gehört.

18:10 von Hackonya2

wenn man sich überlegt
dass im Jahr 1977 die DAX-Vorstände das 19fache des Durchschnittsbeschäftigten verdienten.
Im Jahr 2011 aber das 54 fache könnte man auch ins Grübeln kommen

Verstand und Trieb

Wirklich hervorragende Arbeit. Allerdings geht durch die Jahrtausende die Botschaft der Religionen, welche allerdings IMMER der persönlichen Gier der Mächtigen weichen muss.
.
Ich bin unter Ruinen aufgewachsen, und damals ging ein Geist der Humanität und des Aufbaus durch die Gesellschaft. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Mietpreisbindung aufgehoben, wurden Genossenschafts- und Sozialwohnungen vertickert, und die Null-Zins-Politik nahm den Omis das Spargeld ab.
.
Es muss wohl erst eine globale Krise her, die den gewinnmaximierenden Kapitalismus durch ein moderneres Gesellschafts-Konzept ablöst. Denn die heutigen "Helden" sind eigentlich Narzissten und Egozentriker, also in Wirklichkeit Psychopathen.

Am 18. Oktober 2020 um 17:28 von K.Al.

Zitat: und deshalb vertraut man den Amtierenden auch nicht.

Wer ist "man"?

Die Zustimmung der Bevölkerung zu den Regierungen in Deutschland war selten so groß wie derzeit.

17:00 von Wilhelm Schwebe

«man staunt nur noch
aber ich wage mich zu dieser aussage; keiner der hiesigen vielst/dauerschreiber hat vorher was von diesem menschen gewusst!»

Ich hatten bis vor dem Artikel nie von diesem Menschen gehört.
Deswegen habe ich mich zum ihm selbst auch gar nicht geäußert.

Aber zum Preisträger von 2019, Sebastião Salgado.
Der Name fiel ja auch in der Debatte. Über Senhor Salgado weiß ich eine ganze Menge … weil auch Photograph. Und mein Hero in dieser Richtung der Bilder.

Den Namen "Sen" werde ich mir aber simpel mit dem Esel auf der Brücke merken können:

千 sen・1.000|auf Japanisch.

18:27, Traumfahrer

>>Ihren beißenden und unausgegorenen Kommentar können sie sich sparen, denn sie sind sicher kein Stück besser. <<

Ich auch nicht, Sie auch nicht, und niemand sonst ebenfalls.

So, und jetzt diskutieren wir wieder der Netiquette entsprechend.

18:27 von Traumfahrer

Würden all diese Reichen wirklich etwas für die Gesellschaft tun,
.
was zahlt so ein "Reicher" an Steuern,
was ein Hartz4 ler der nicht mal bereit ist als Erntehelfer 6 Wochen zu arbeiten ?

und jetzt bitte keine blöden Kommentare ob ich auf dem Feld arbeiten will
ich kriege und erwarte auch kein Geld von der Gesellschaft, die diese Forderung rechtfertigt

17:32, rimitino

>>"Friedensnobelpreis", klare Sache! Aber warum gibt es denn noch zusätzlich einen "BRD-Friedenspreis"? Ist das eine andere Auszeichnung, oder was? Schwer zu verstehen, nicht ganz einfach, daß es zwei Friedenspreise gibt, einmal global und weltweit und zusätzlich noch ein Preis aus der BRD! Für mich nicht ganz verständlich, man sollte dann den "Friedens-Nobel-Preis" außer Kraft setzen, oder besser umgekehrt!<<

Versteh ich nicht.

Es handelt sich übrigens um den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Einen BRD-Friedenspreis gibt es nicht.

"https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenspreis_des_Deutschen_Buchhandels"

15:37 von fathaland slim

wer kommt den in den Medien ?
derjenige der 50 Jahre zur Arbeit geht und seine Steuern zahlt.
Seine Kinder versucht ordentlich zu erziehen, mit den Nachbarn
Mitmenschen versucht auszukommen und seine Frau nicht schlägt ?

@17:36 von Blitzgescheit

"Warum wird dann nicht einmal der Erfinder der Waschmaschine, des Verbrennungskraftmotors, der Mähmaschine, des Webautomaten oder des Internet ausgezeichnet?

Denn niemand anderes hat tatsächlich mehr beigetragen, zum Wohlstand und damit zum Frieden in der Welt beigetragen!"

"Verbrennungskraftmotor"? Wohlstand von mir aus aber Frieden? Diese Technologie hat die Massenvernichtungskriege und die ganz speziellen Konflikte um´s Öl erst möglich gemacht.

um 18:27 von Traumfahrer re. melancholeriker

"Ich bin in keiner Weise auf die Sippe von Aldi oder Lidl oder anderen Milliardären neidisch !...

...Ihren beißenden und unausgegorenen Kommentar können sie sich sparen, denn sie sind sicher kein Stück besser. Zu ihrem Verdruss, ich bin sonst nirgendwo im Netz aktiv, weil es mir zu viele Spinner gibt !!"

Tut mir leid, wenn mir das Zitieren nicht so eindeutig gelungen ist.

Der von Ihnen "beissend" genannte Kommentar galt "Sisyphos3", der wiederum Ihnen geantwortet hatte. Ich war selbst die letzten 4 Stunden nicht im Netz, da ich auch am Sonntag noch zu arbeiten habe. Ich hoffe doch, daß dies ein wenig die Gefühle sortiert. Ihren Beitrag hatte ich garnicht gelesen.

@ 17:00 von Wilhelm Schwebe

Da hilft vielleicht der allgemeine Hinweis, nicht zu schnell von sich auf andere zu schließen.

Erfinder der Waschmaschine sollte auch ...

Karl Louis Krauss , Deutscher , Spezalist für Badewannen , soll die " durchlässige " Trommel zum Einsatz als Waschautomat erfunden haben , ca. Anno 1902 .
Jetzt müsste man lügen , ..hat er damals einen Preis bekommen , ..na jedenfalls das Patent , ...erfüllt seinen Zweck !
Keine Häme , aber vom User " Blitzgescheit " eine berechtigte Frage , ..da wir alle belohnt werden wollen !

17:36 von Blitzgescheit

Sie zitieren aus dem Artikel: "Sie soll laut Statut eine Persönlichkeit auszeichnen, "die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat"

Sie schreiben:"Warum wird dann nicht einmal der Erfinder der Waschmaschine, des Verbrennungskraftmotors, der Mähmaschine, des Webautomaten oder des Internet ausgezeichnet?"

Ich wüsste nicht, was Waschmaschinen oder Mähmaschinen mit Literatur, Wissenschaft und Kunst zu tun haben. Außer natürlich, dass Sie einen der renommiertesten Preise, die in Deutschland vergeben werden, in Ihrer üblichen Art herabwürdigen und lächerlich machen wollen. Wahrscheinlich waren Ihnen alle bisherigen PreisträgerInnen zu links...

18:27 von Traumfahrer

«Ich bin in keiner Weise auf die Sippe von Aldi oder Lidl oder anderen Milliardären neidisch !»

Aber "Familien" sind es dann schon keine mehr.
Zu "Sippen" sind sie geworden wegen des Geldes.

"Oh wie verräterisch ist Sprache doch". Angelehnt an:
"Oh wie schön ist es in Panama".

«Würden all diese Reichen wirklich etwas für die Gesellschaft tun, und nicht wie üblich viel Geld in irgend welchen Scheinfirmen in irgend einem Steuerparadies verstecken …»

Ja … immer wieder wurden und werden Menschen mit sehr viel Geld verhaltensauffällig mit Steueroasen, Steuerbetrug, Geldverprassung, und anderem ungegerechten Gebaren auf Kosten der Gesellschaft. Aber der Uli H. ist dennoch nicht der Maßstab für die miesen Reichen, die alle immer so sind.

Der Rooobert & die Carmen aus dem Privat-TV sind nur leicht bis heftig Überdrehte. Die prassen mit Geld, weil der Rooobert einst 'ne tolle Idee mit was zum Anziehen hatte. Nun haben die viel Geld … 1.001 Autos … und der Rooobert sehr weiße Zähne.

@ Blitzgescheit

Warum dann nicht dem Erfinder der Waschmaschine?

Weil es gedankenlos und respektlos ist, bei der Verleihung eines Preises wahllos weitere Preise einzufordern um damit einen würdigen Preisträger herab zu setzen.

15:48 von Boxtrolls

Zitat:"Im Sozialismus der DDR hatte der Akademiker keine herausragende Rolle , denn er war privilegiert !
Das hatte den Vorteil der eigenen Besserstellung in Bezug auf Bedürfnissbefriedigung , ..denn der Akademiker bekam auch dort mehr Geld ."

Irgendwie versteh ich den Satz nicht. Demnach hatten Akademiker in der DDR doch eine herausragende, privilegierte Rolle. Nur - was hat das mit H. Sen zu tun?

@ 18:10 von Hackonya2

Es gibt durchaus seriöse konzeptionelle Ideen und Vorschläge von Maximal-bzw. Höchstlohn, seit Felix Adler in verschiedenen Varianten, denn zu einer solidarischen Gesellschaft gehört einerseits ein Mindestlohn, von dem abhängig Beschäftigte leben können, und andererseits auch ein Höchsteinkommen, um die zunehmende Konzentration der Vermögen auf immer weniger Superreichen und ihre Organisationen zu verhindern bzw deutlich einzugrenzen. Die Schweiz hatte vor Jahren eine Volksinitiative mit dem Anliegen, dass der höchste Lohn in einer Firma nicht höher sein darf als das Zwölffache des niedrigsten. Leider waren die Eidgenoss*innen 2013 noch nicht mutig genug.

17:36 von Blitzgescheit

«Warum wird dann nicht einmal der Erfinder der Waschmaschine, des Verbrennungskraftmotors, der Mähmaschine, des Webautomaten oder des Internet ausgezeichnet?»

Meist werden Lebende ausgezeichnet, nicht die schon Verstorbenen.
Das Internet hat nicht ein Einzelner erfunden wie das Blitzlicht.

@falsa demonstratio

"Zitat: >>Aber wenns brennt, wenn sie krank sind oder die Polizei brauchen ist es auch bei Ihnen mit dem puren Altruismus schnell vorbei.<<
Die Zusammenhänge erschließen sich mir nicht."

Zumindest mit dem Punkt "krank sein" trifft er in´s Schwarze. Effektiver Altruismus nach Singer bedeutet, dass wir auf unsere Hightech-Medizin verzichten, weil wir für dieses Geld die ganze dritte Welt medizinisch grundversorgen könnten und dazu bin ich auch zu egoistisch.
Obendrein sind "wir" so zynisch diese Highend-Medizin an Personen in der dritten Welt auszuprobieren und ihnen das fertige und sichere Produkt vorzuenthalten ... sorry zu arm.

@ Sisyphos 3 14.01

"Welcher Krieg ist Ihres Erachtens sinnlos?"

Gibt es einen Krieg der nicht sinnlos ist?

Und: Sehr viele Menschen arbeiten und können sich nicht "irgendwelchen Luxus"
leisten (manche - wie ich - wollen überhaupt
keinen Luxus). Ausbeutung ist AUCH, Armutslöhne zu zahlen. Ausbeutung ist ganz sicher nicht, ärztlich behandelt zu werden ohne dafür zahlen zu müssen, hingegen besteht Ungleichheit in der medizinischen Versorgung - auch in Deutschland. Allerdings nicht vergleichbar mit der katastrophalen Situation in weiten Teilen der Welt.

@Blitzgedingst

"Warum wird dann nicht einmal der Erfinder der Waschmaschine, des Verbrennungskraftmotors, der Mähmaschine, des Webautomaten oder des Internet ausgezeichnet?

Denn niemand anderes hat tatsächlich mehr beigetragen, zum Wohlstand und damit zum Frieden in der Welt beigetragen!"

Hätte der Preisträger eine so eingeschränkte Sicht auf ökonomisch soziale Zusammenhänge, als wäre der Frieden irgendwo von Wohlstand abhängig und nicht das Resultat vieler zusammenwirkender oder miteinander arbeitender Faktoren, wären so einige wichtige Beiträge dieses handelnden Denkers nicht nötig gewesen. Lesen Sie mal. Dann wird Ihnen klar, daß Ihr "Wohlstand" oder der anderer nichts weiter ist als das Überstehende einer selbstlaufenden, auf maximales Auspressen der Arbeitskräfte im eigenen Land oder indirekt durch Handelsbeziehungen zu noch rücksichtsloseren Partnern auswärts (China, Bangladesch, Indien oder Osteuropa, um nur einige zu nennen) Ökonomie.
Produktivität ohne anhaltenden Nutzen für die Meisten.

@ Seeigel (18:04), Re / kurz: andere Zeiten, anderer Philosoph

Danke für Ihre Antwort. Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass mich Ihr Ausdruck vom anderen polit. Weltbild-Verständnis auf eine falsche Fährte geschickt hat, wie ich nun durch Ihre Antwort bemerke.

Sen interessiert als Ökonom, der stark von Adam Smith beeinflusst ist, die Frage des Wohlstands (Wohlfahrt) und der Gerechtigkeit. Ähnlich wie Smith - dieser gab sich eher mit den zu seiner Wirtschaftstheorie passenden Einzelbeobachtungen zufrieden - sucht Sen in der Empirie nach Zusammenhängen; geht der Frage nach, wie unter liberalen, demokratischen Verhältnissen die Armut überwunden werden kann, die Gerechtigkeit operationalisierbar gemacht werden kann.
Ein wesentliches Ergebnis seiner Untersuchungen: über die Freiheit der Individuen, nicht nur über ökonomisches Wachstum und Einkommen, entsteht mehr Gerechtigkeit. Das Individuum muss über indiv. Freiräume Möglichkeiten haben, seine Potentiale (etwa durch Bildung) zu entwickeln; deshalb z.B. die Emanzipation der Frauen wichtig ist.

globale Krise her?

von DeHahn @
Also in den Komunistischen Staaten braucht es dazu noch nicht mal eine globale Krise.

17:17 von Boxtrolls

«Wichtig wäre der " reine Wein " ..der eingeschenkt wird .
Rein ist nicht einmal mehr die Inspektion deines Autos ,
..bei der Generalüberholung zum guten Zweck !
Tasche auf , bezahlen " Kleiner Mann " !»

Sie müssen sich nur das richtige Auto kaufen, und vom richtigen Werkstattmeister inspizieren lassen. Je mehr neu das Auto ist, desto mehr muss der Doktor mit dem elektronischen Stethoskop kommen, der das Auto abhorcht, ob das noch was kann. Bei analogen Autos mit noch ohne Internet drin zahlt der Kleine Mann weniger. Die Große Frau auch.

Doktoren kosten immer was, auch die fürs Auto operieren nicht umsonst.
Der Kluge Mann und die Clevere Frau wissen das, und machen sich nicht zu sehr abhägig von den Gurus der Moderne. Ganz so ohnmächtig, wie es oft dargestellt wird, sind Männer und Frauen nicht. Und die können ihren Kindern dann beibringen, wie man möglichst einvernehmlich und sozial verträglich mit überall auf der Welt leben kann.

Einfach ist dies nicht … aber es lohnt sehr !

@18:10 von Hackonya2

//Meine Forderung im Gegensatz zu Mindestlohn wäre ein Maximallohn,...//

Eine sinnvolle Forderung. Ich träume mit Ihnen...

//jemand allein kann ehe keine Wunder bewirken.//

Um so mehr darf man sich über die teils schon abartig hohen Bezüge wundern.

"Nettie" , zeigt Selbstbewusstsein ..

Politik steht unter dem Einfluss des Kapitals .
Schon wird der Wille der Mehrheit auch für wissenschaftliche Fragen nicht in der Konsequenz umgesetzt .
Da gibt es eine Veranstaltung zum Wohl der friedfertigen Mitmenschen mit menschlichem Antlitz , ist eine Würdigung wert , stets in dem Bewusstsein -
" Wir Politiker werden zu sehr gesteuert , ..aber wir preisen die moralischen Werte , wir vergessen diese nicht " . Schön , nicht wahr ?

@ 19:10 von Sisyphos3

Es gibt viele Wege zu einer gerechteren Verteilung der Güter, ein bedeutsamer Weg ist der progressive Steuersatz. Es gab zum Beispiel in den USA in der Nachkriegszeit bis weit in die 60 Jahre einen Spitzensteuersatz von 90-94 Prozent.

@19:10 von Sisyphos3 18:27 von Traumfahrer

//was zahlt so ein "Reicher" an Steuern,//

Interessanter ist doch die Antwort auf die Frage: Was zahlt so manch ein Reicher NICHT an Steuern?

//...und jetzt bitte keine blöden Kommentare ob ich auf dem Feld arbeiten will
ich kriege und erwarte auch kein Geld von der Gesellschaft, die diese Forderung rechtfertigt//

Ihnen geht es doch offensichtlich richtig gut. Können Sie denn überhaupt nicht mal zufrieden sein, ohne dauernd zu gucken, ob andere aus Ihrer Sicht zuviel Geld zum Leben bekommen, obwohl sie es aus Ihrer sehr engen Perspektive nicht verdienen?
Ich habe viele Jahre länger gearbeitet als Sie und trotz zwei abgeschlossener Berufsausbildungen (2 x drei Jahre) weniger Geld als Sie. Vermutlich deutlich weniger, aber ich bin zufrieden und Sie tun mir leid.

@19:17 von Sisyphos3 15:37 von fathaland slim

//wer kommt den in den Medien ?
derjenige der 50 Jahre zur Arbeit geht und seine Steuern zahlt.
Seine Kinder versucht ordentlich zu erziehen, mit den Nachbarn
Mitmenschen versucht auszukommen und seine Frau nicht schlägt ?//

Hä? Halten Sie es jetzt schon für eine Leistung, die Frau nicht zu schlagen?

19:17 von Sisyphos3

«wer kommt den in den Medien ?
derjenige der 50 Jahre zur Arbeit geht und seine Steuern zahlt.
Seine Kinder versucht ordentlich zu erziehen, mit den Nachbarn
Mitmenschen versucht auszukommen und seine Frau nicht schlägt ?»

Wer will denn überhaupt "in die Medien"?
Also ich … ganz sicher nicht.

Warum auch … bei meinem eher unspektakulären, aber ganz sicher nicht langweiligen Leben. Mein Beruf mit Fotografie von irgendwas Maschinen interessiert manchmal schon nicht mal die, für die ich die Fotos eigentlich in Anleitungen als Hilfestellung mache.

Und draußen im Park einen Hund beißen tue ich auch nicht, nur damit ich in den Medien mit den ganz großen Buchstaben aus der Grabbelkiste unter der Schlagzeile: "Mann beißt Hund" auf der Titelseite erscheine.

"Mann schlägt Frau nicht" ist eine Selbstverständlichkeit, und keiner weiteren Erwähnung wert. "Mann isst was zum Frühstück" ist genau so banal. Aber manches Frühstück macht Karriere als "Influencer" in seltsamen Medien.

Wichtig !!!

18:57, Sisyphos3 @15:39 von fathaland slim

>>warum ich Sozialist geworden bin.
.
ja da kenne ich ein Land da brauchte man nen Zaun
weil die Leute die eben nicht Sozialist waren
sondern Individualist
den Erfolg ihre Arbeit mit Anderen, die keine Lust hatten, was zu tun, zu teilen
Da halfen nicht mal Gesetze und Vorgaben wie
"das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"<<

Ich kenne dieses Land auch.

Und ich kenne überzeugte Sozialisten, die in diesem Land im Knast gesessen haben. Weil sie es wagten, aufzuzeigen, daß das, was in diesem Lande praktiziert wurde, alles andere als Sozialismus war.

Ich war seit den späten Siebzigern immer wieder in diesem Land unterwegs und habe dort viele Menschen kennengelernt. Kaum jemanden traf ich, der dies, was dort herrschte, als Sozialismus ansah.

Aber für Sie scheint Sozialismus wohl deswegen schlecht zu sein, weil Sie Angst haben, daß Ihnen was weggenommen wird und weil Sie glauben, daß wer nichts hat selbst Schuld ist.

Selbstgerechtigkeit ist Ihnen natürlich völlig fremd.

Verstand und Trieb ...

" Heutigen Helden sind eigentlich Narzissten " !
Ein tolles Statement , ..besser :
Ein großartiger Beitrag !
" DeHahn " , ..echt klasse!
Thematik voll erfasst , ..bin mit Ihnen auf gleicher Wellenlänge .

@Sisyphos3

Genau, ich wüsste auch nicht, warum man sich große Mühe machen sollte, sich anstrengen oder überhaupt arbeiten, wenn am Ende alle das Gleiche haben sollen. Übertrieben sollte der Unterschied der Löhne, wie aktuell aber auch nicht sein. Ein Mindestlohn und halt ein Maximallohn sollte gesetzlich festgelegt werden.

19:10, Sisyphos3

>>18:27 von Traumfahrer
Würden all diese Reichen wirklich etwas für die Gesellschaft tun,
.
was zahlt so ein "Reicher" an Steuern,
was ein Hartz4 ler der nicht mal bereit ist als Erntehelfer 6 Wochen zu arbeiten ?

und jetzt bitte keine blöden Kommentare ob ich auf dem Feld arbeiten will
ich kriege und erwarte auch kein Geld von der Gesellschaft, die diese Forderung rechtfertigt<<

Es gibt in Deutschland keine Vermögenssteuer, deswegen zahlt ein Reicher hier auch keine Steuern. Außer natürlich wenn er neben seinem Vermögen noch ein Gehalt bezieht. Oder auch die Quellensteuer auf Dividenden und Spekulationsgewinne.

Ein Hartz4ler zahlt mehr als 30% Steuern, denn so hoch ist der Satz offener und verdeckter Steuern durchschnittlich bei jedem Preis, den Sie für etwas bezahlen. Jemand, der Hartz4 bezieht, kann nichts zurücklegen, er gibt jeden Pfennig aus.

Ich finde Ihr hochmütiges Herabblicken auf Menschen, die es nicht so gut haben wie Sie, absolut unerträglich.

@14:15 von Wolfgang E S

Danke für Ihren Kommentar, dem ich ausdrücklich zustimmen möchte.

//Gut, dass es noch Stimmen gibt, die gehört werden und die eine Abkehr von der Gier fordern.//

Das Gehörtwerden reicht nur leider nicht. Es gab und gibt doch relativ viele Mahner und Warner, genutzt hat es nichts.

19:17, Sisyphos3

>>15:37 von fathaland slim
wer kommt den in den Medien ?
derjenige der 50 Jahre zur Arbeit geht und seine Steuern zahlt.
Seine Kinder versucht ordentlich zu erziehen, mit den Nachbarn
Mitmenschen versucht auszukommen und seine Frau nicht schlägt ?<<

Die allerwenigsten der Menschen, die Sie beschreiben, haben auch nur das allergeringste Interesse daran, in den Medien zu erscheinen.

Wer in den Medien kommt? Da könnte ich Ihnen auch ein paar Namen nennen. Ich nehme aber an, daß Ihre Frage so, wie Sie sie formuliert haben, nicht gemeint war.

@19:00 von fathaland slim

"So habe ich diesen Artikel nicht verstanden."

In Ordnung. Unstrittig ist zumindest, dass wir nicht in Bolivien anklopfen um dort etwas Gutes zu tun, sondern wenn´s denn sein muss um gegen die Konkurrenz anzukommen ein Jointventure anbieten, um die Hand auf das
Lithium zu bekommen.
Es gibt eine interessante Doku des ÖR zu Dschibuti... darin ist es wirklich bezeichnend, dass derJournalist dem Präsidenten versucht zu erklären, dass wir doch die mit den Werten sind und nicht die bösen Chinesen, die das and in Abhängigkeit stürzen wollen. Der Präsident sah das nach seinen Erfahrungen mit beiden Seiten völlig anders.

16:18 von karlheinzfaltermeier

@fathaland slim

«Ich enthalte mich jeglichen Kommentars hinsichtlich Ihrer Uninformiertheit und empfehle Ihnen die Aufklärung von …»

Meine gute Güte.

Dann weiß eben A mal was nicht uss d'r Lameng, und B weiß was anderes nicht auf Anhieb, ohne erst nachschlagen zu müssen. Und C weiß evtl. beides, was A und B nicht wissen. Fragt A oder B dann schon nach, kann man es ihm / ihr als Info ganz neutral ja auch sagen, sollte man in diesem Fall C sein.

Ist prinzipiell wie mit dem Abschreiben-Lassen in der Schule bei einer Klausur. Noch nie ist wer dümmer geworden, weil wer sein Wissen mit anderen teilte. Und die eigene Note in der Schule wurde auch nie deswegen schlechter, weil es noch andere gab, die auch genau so viel wussten.

Sich über (momentanes) Unwissen anderer zu verspötteln, ist schon im Sandkasten mit anderen kleinen Kindern immer eine ganz doofe Idee.

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