Kommentare

Aha ...

Aha, die durch den Brexit "geschwächte" britische Wirtschaft kauft ThyssenKrupp. Passt so garn nicht in das Weltbild der Brexit-Gegner und EU-Befürworter.

kann weg

Einfach einen Abgesang darauf anstimmen und weg damit.
Kein einziger Steuercent für diese Klitsche.

Kapitalismus

Tja, da muss mal wieder der Staat einspringen. Das zeigt doch wieder mal eine der Verwerfungen des Kapitalismus. Trotz aller Widersprüche daran festhalten, das verstehe ich als Mathematiker gar nicht.

Ausverkauf oder Staatseinstieg?

Lieber Staatseinstieg das lässt sich kontrollieren sonst wird der Laden ganz schnell dicht gemacht siehe zahlreiche Beispiele vieler erfolgreichen Deutscher Firmen.

@ Giselbert - einseitig

Aha, die durch den Brexit "geschwächte" britische Wirtschaft kauft ThyssenKrupp. Passt so garn nicht in das Weltbild der Brexit-Gegner und EU-Befürworter.

Das Kapital im Hintergrund kommt ja auch nicht aus GB. Passt so gar nicht in das Weltbild der Brexit-Befürworter und EU-Gegner.

Kruppstahl

Der deutsche Staat hat bei ThyssenKrupp absolut nichts verloren. Der Staat sollte sich grundsätzlich nicht als Unternehmer betätigen, das ist nicht seine Aufgabe.

Seine Vision.... grüner Stahl...

Seit fünf Jahren Erfahrung.... Womit denn? Dem Aufstellen der Reaktionsgleichung?

Der andere Blender in Brandenburg zahlt mittlerweile schon seine Wasserrechnung nicht mehr......

Bewahre uns.

@ Giselbert

Sie nutzen das Thema geschickt für eine kleine Spitze gegen die EU und für den Brexit? Das gehört hier finde ich nicht her.

19:28 von ukrainische Krim

warum tut es es dann ?
Lufthansa
Banken
zig Beispiele

@ Treualp1

... sonst wird der Laden ganz schnell dicht gemacht siehe zahlreiche Beispiele vieler erfolgreichen Deutscher Firmen.

Ja, früher war alles besser. Abgesehen von der Grammatik. Aber heute ist ThyssenKrupp leider keine wirklich erfolgreiche Firma.

Ausverkauf?

Das wir kommen. In unserer gesellschaft gibt es aktive Teile die glauben Industrie brauchen wir nicht mehr.

Europa/Deutschland muss sich unabhängig machen

Ich weiß zwar nicht, wie es gehen könnte, aber ich weiß, dass Thyssenkrupp erhalten werden muss.

Es darf nicht sein, dass Deutschland noch mehr Industriesparten und -standorte aufgibt. Aus Unachtsamkeit, aus Gutgläubigkeit ( an faire Handelspartner), vielleicht aus Gier und um eine "schnelle Mark" zu machen, wurde zu viel an Schlüsselindustrie verscherbelt. Nun sind wir in Abhängigkeit und müssen einige Sparten mühsam wieder aufbauen. Klamotten brauchen wir nicht in China zu kaufen, die können wir notfalls selbst häkeln, aber: Medikamente fehlen, unsere inländischen Betriebe stellen auf Maskenproduktion um, immer mehr Menschen wollen keine "weitgereisten" Lebensmittel mehr.
Unsere Werftindustrie wurde zugunsten billigerer Schiffe aus Asia-Produktion abgebaut, Solartechnik (Solarworld) wurde durch Dumpingpreise (China) kaputtgemacht.
Wir müssen Thyssenkrupp unbedingt als zuverlässigen Stahllieferanten behalten, notfalls mit staatlicher Beteiligung.

@ 18:45 von grotti

Tja, da muss mal wieder der Staat einspringen. Das zeigt doch wieder mal eine der Verwerfungen des Kapitalismus. Trotz aller Widersprüche daran festhalten, das verstehe ich als Mathematiker gar nicht.

Staatsversagen, nicht Marktversagen.

Beispiel für Staatsversagen / Deindustrialisierungspolitik:"" "Grün", das heißt, der Stahl wird nicht mit Kohle, sondern mit dem Energieträger Wasserstoff hergestellt.
Diese Transformation wird mindestens 50 Milliarden Euro kosten."""

Als Mathematiker können Sie aber sicherlich Bruttoinlandsprodukt-pro-Kopf Werte vergleichen. Wie siehts da bei den nicht-kapitalistischen Staaten aus?

"Der Staat darf sich nicht

"Der Staat darf sich nicht zurückziehen, der Staat muss helfen. Und mein Bekenntnis ist klar: Wir werden helfen und wir brauchen Stahl, denn Stahl ist systemrelevant für Deutschland und für NRW."

"Systemrelevant" ist mittlerweile zu einem moralischen Totschlagswort geworden. Inhalt hatte es noch nie. Warum erwähnt Laschet nicht, dass TK durch ein unfähiges Management Milliarden mit Stahlwerken in Brasilien und USA versenkt hat und somit selbst für die Misere verantwortlich ist? Und wie genau soll grüner Stahl wettbewerbsfähig gegenüber herkömmlichem Stahl werden?

@freier Markt

Stahl wird nicht mit dem "Energieträger Wasserstoff" hergestellt sondern elektrisch beheizt mit dem "Reduktionsmittel Wasserstoff", ebenfalls mit Strom hergestellt. Das nennt sich zunächst mal "Roheisen". Stahl wird daraus gewonnen in dem Beimengungen gezielt entnommen oder hinein getan werden, im Elektro- Ofen. Energieträger ist insgesamt elektrische Energie.

20:09 von spax-plywood

Stahl wird nicht mit dem "Energieträger Wasserstoff" hergestellt sondern elektrisch beheizt mit dem "Reduktionsmittel Wasserstoff", ebenfalls mit Strom hergestellt.

Das habe ich zitiert. Kann man in Artikel lesen.

Ich weiß wie Stahl hergestellt wird, das brauchen Sie mir nicht erklären.

um 18:36 von Giselbert

Sorry! Aber so manche Kommentare hier sind einfach nur peinlich! Glauben Sie ernsthaft, alle Briten und ihre Unternehmen sind pleite, weil der Brexit bevorsteht?

Es ist Geld da! Aber die derzeitige Wirtschaft lahmt! Und damit Steuereinnahmen und damit der britische Staat mit all seinen Leistungen wie Soziales, Infrastruktur usw!

ThyssenKrupp wurde durch ein unfähiges Management in den letzten Jahren mehr und mehr runtergefahren! Wieso da nicht schon viel früher reagiert worden ist, sollten sich die Aktionäre mal fragen! Ich hoffe, es gibt endlich mal Konsequenzen in der Führungsetage!

.Liberty unterbreitet Angebot

Ja ja, erst aus dem Vorstand bei Thyssen rausgeschmissen und dann zu Liberty... wenn das mal kein Insiderwissen ist.

Der Staat sollte hübsch die Finger von den Hilfen lassen, es sei denn der gesamte Vorstand wird ausgewechselt. Ansonsten können sie gleich unser Geld in den Gulli werfen.
Welche Geisteskinder im Vorstand sitzen zeigt doch eine Entscheidung ein Stahlwerk in einen Mangrovensumpf bauen zu wollen, in ein Naturschutzgebiet ohne Baugenehmigung. Milliarden verbraten!!
Das der ehemalige Direktor des Italienischen Werkes per Internationalem Haftbefehl gesucht wird und immer noch nicht in Haft sitzt kostet mit Sicherheit auch einiges ....

19:28 von ukrainische Krim

Der deutsche Staat hat bei ThyssenKrupp absolut nichts verloren. Der Staat sollte sich grundsätzlich nicht als Unternehmer betätigen, das ist nicht seine Aufgabe.
#
Dem möchte ich widersprechen.In Krisenzeiten muß der Staat einspringen um die Arbeitsplätze vorerst zu erhalten. Langfristig aber muß ein Privat Unternehmer den Konzern übernehmen.

RE: DB_EMD um 20:57

Ja, es gibt Zeitgenossen, die ziehen ihre Agenda an den Haaren herbei, um es der EU noch mal zu geben.

Jetzt zum Thema:

***ThyssenKrupp wurde durch ein unfähiges Management in den letzten Jahren mehr und mehr runtergefahren! Wieso da nicht schon viel früher reagiert worden ist, sollten sich die Aktionäre mal fragen! Ich hoffe, es gibt endlich mal Konsequenzen in der Führungsetage!***

Die Fehler wurden in der Vergangenheit in Form der Mrd.-Gräber -als Investition getarnt- in Brasilien und USA begangen. Dazu kamm der Preisverfall für Stahl auf den Weltmärkten, u.a. durch Dumpingpreise aus China.

Der Ausverkauf begann 2012 mit ThyssenKrupp Stainless an Outokumpu Nirosta.
Dann folgte der Verkauf der profitablen Aufzugassparte Thyssenkrupp Elevator diesen Jahres an ein Konsortium.
Und nun geht Thyssenkrupp Steel Europe AG an Liberty Steel.

Thyssenkrupp ist der klassische Übernahmekandidat, Teilbereiche werden verscherbelt, der Rest abgewickelt. Allein der Name bleibt.

Gruß Hador

@werner1955, 19:39

„In unserer gesellschaft gibt es aktive Teile die glauben Industrie brauchen wir nicht mehr“

Kommt wohl ganz darauf an, was konkret man unter „Industrie“ versteht. Fest steht jedenfalls: „Aktiv“ sein bzw. etwas „tun“, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, wird die Gesellschaft bzw. jedes ihrer Mitglieder auch weiterhin müssen. Von nix kommt schließlich immer noch nix. Wäre allerdings besser, wenn jeder dabei selbst entscheiden könnte, wie er am besten dazu beitragen kann.

RE: DB_EMD um 20:57 - Noch eins ...

***Ich hoffe, es gibt endlich mal Konsequenzen in der Führungsetage!***

Die Vorstände und Aufsichtsräte, die für den Niedergang verantwortlich zeichen sitzen aufgrund der "netten" Entlohnung in Mio.-Höhe im Warmen.
Allein die Belegschaft heute zahlt die Zeche für deren Unfähigkeit damals.

Gruß Hador

@18:36 von Giselbert

>>Aha, die durch den Brexit "geschwächte" britische Wirtschaft kauft ThyssenKrupp. Passt so garn nicht in das Weltbild der Brexit-Gegner und EU-Befürworter.<<

Das Unternehmen aus UK sich jetzt nach Produktionsstandorten außerhalb der Insel umschauen hingegen schon.

@21:15 von schiebaer45

>>19:28 von ukrainische Krim
Der deutsche Staat hat bei ThyssenKrupp absolut nichts verloren. Der Staat sollte sich grundsätzlich nicht als Unternehmer betätigen, das ist nicht seine Aufgabe.
#
Dem möchte ich widersprechen.In Krisenzeiten muß der Staat einspringen um die Arbeitsplätze vorerst zu erhalten. Langfristig aber muß ein Privat Unternehmer den Konzern übernehmen.<<

Es ist allerdings keine Krisenzeit, sondern wohl u.A. Managementversagen geschuldet. Die Krise ist also hausgemacht und ggf. tief eingebettet in die Struktur des Unternehmens.
Ich glaube zwar, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer ist, es geht aber nicht nur darum. Es geht auch darum, dass der Staat nicht für Privatversagen haften sollte. Denn wenn das Unternehmen verstaatlicht wird und rote Zahlen schreibt, blechen wir alle dafür.
Wenn es um kurzfristige Krisen geht (z.B. Corona) mag das etwas anderes sein; aber da gibt es andere Mittel als Staatsbeteiligungen.

... sowieso schon längst den Angelsachsen. Der Deutsche verschmäht Aktien, daher gehören deutsche Aktiengesellschaften doch schon längst ausländischen Investoren - eben vor allem aus den USA und GB. Daher muss man nun auch kein Drama daraus machen.

Sollen doch die Beschäftigten Aktien kaufen

Warum glauben die Deutschen eigentlich nicht an die Firmen in denen sie arbeiten und erwerben selbst Anteile? Aktien zu kaufen, ist schließlich nicht schwer. In den USA und GB können es die Leute doch auch.

@21:29 von Nettie

Allein mit Büroarbeit und mit Verwaltung kann man keine Volkswirtschaft betreiben. Es müssen schon gegenständliche Werte geschaffen werden, auch Software allein reicht nicht aus. Die Menschen brauchen mindestens Lebensmittel und Konsumgüter.

@Bernburger49, 23:01

„Allein mit Büroarbeit und mit Verwaltung kann man keine Volkswirtschaft betreiben. Es müssen schon gegenständliche Werte geschaffen werden, auch Software allein reicht nicht aus. Die Menschen brauchen mindestens Lebensmittel und Konsumgüter“

Meine Rede. „Lebensmittel“ allein - wenn man unter diesem Begriff alles zusammenfasst, was für ein menschenwürdiges bzw. lebenswertes Leben wirklich nötig ist - würde allerdings für meine Begriffe (v.a. wegen der Konnotation von „Konsum“ mit Kapitalismus) vollauf reichen.

@23:28 von Nettie

Mit Lebensmitteln meinte ich allerdings Nahrungsmittel.

@19:28 von ukrainische Krim

Nee, Aufgabe des Staates ist es, sich dann um die Arbeitslosen und ihre Familien zu kümmern. Das ist dann nicht mehr Sache des Konzerns. Mannomann, so stellt sich Klein Fritzchen die Volkswirtschaft vor.

Glückwunsch

Wieder ein großer deutscher Konzern, der durch die Abwicklung der Montanindustrie und der Kraftwerke in Deutschland in den Ruin getrieben wurde.
Die Autokonzerne sind als nächstes dran.
Brauchen wir ja alles nicht- wir sind ja schließlich das Volk der Dichter und Denker.

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