Ihre Meinung zu: Brexit-Streit mit EU: Johnson stimmt auf harten Bruch ein

16. Oktober 2020 - 13:41 Uhr

Im Brexit-Streit scheint der britische Premierminister aufs Ganze gehen zu wollen. Johnson kündigte an, Großbritannien mache sich für einen No-Deal bereit. Doch es bleibt eine Hintertür.

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Kommentare

Der Kompromiss wird kommen, wie immer.

Die EU habe offenkundig kein Interesse an einem von Großbritannien gewünschten Freihandelsabkommen wie mit Kanada, sagte Johnson.

Das wird sich ändern.

Dafür müsse die EU allerdings ihre Haltung ändern, sagte der Premier in einem im Fernsehen übertragenen Statement.

Das wird sie.

Doch es bleibt eine Hintertür.

Ein Handelsabkommen wie CETA mit Kanada ist die Hintertür. Dieser Kompromiss steht kurz bevor.

Wem nützt eigentlich der Schwachsinn?

Boris Johnson wird als Spalter in die Geschichte eingehen. Unterste Schublade. Das so perfekt hinzukriegen, darauf kann er stolz sein. Und wofür das Ganze? Es gibt nur Verlierer, ihn eingeschlossen.

Na endlich...

... das macht doch Hoffnung.

"Gleichwohl ließ sich Johnson im Brexit-Streit eine Hintertür offen, doch noch weiter mit der EU über einen Handelspakt zu verhandeln"

Wahrscheinlich bis zum 31.12.2020 um 23:55.

"Dafür müsse die EU allerdings ihre Haltung ändern"

Nein, er.

Well done, Britain and thanks a lot!

Die EU hat sich im „Withdrawal Agreement“ verpflichtet, mit dem Vereinigten Königreich eine Vereinbarung zu treffen, die die britische Souveränität und Einheit respektiert. Die EU ist gesetzlich verpflichtet, in gutem Glauben fair zu verhandeln.
Die Absicht der EU war/ist aber eindeutig Strafe, nicht Partnerschaft. Die EU hat sich während der gesamten Verhandlungen geweigert, die britische Souveränität und Einheit zu respektieren. Sie hat in böser Absicht verhandelt. Sogar mit britischen Politikern, die überhaupt kein außenpolitisches Mandat haben, jedoch eine gewisse EU-hörigkeit offenbaren!
So geht man mit einem Partner, der jahrzehntelang zweit größter Nettozahler war nur um, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht und man das klägliche Ende herauszögern will! Die Scheinheiligkeit und Arroganz der EU-Kraten ist unerträglich!
Well done Britain and thanks a lot!

Typisch!

Wann hat das endlich ein Ende?
In all den Jahrzehnten der Mitgliedschaft wurden für die Briten immer und immer wieder „Extrawürste“ gebraten!
Zu Europäern sind sie dadurch aber nicht geworden, im Gegenteil.
Opportunisten durch und durch!
Ein No Deal Brexit wird für GB viel schmerzhafter als für die EU, aber entweder ist Johnson nicht in der Lage das zu erkennen, oder es ist ihm einfach egal, geht ja nicht um seine wirtschaftliche Existenz, sondern leider um die von Millionen Briten.
Ob diese dann für oder gegen den Brexit gestimmt haben spielt in der Zukunft die dem britischen Volk bevorsteht keine Rolle.

Es scheint,,als müsse der...

...struwwelköpfige britische Premierminister zunehmend kleinere Brötchen backen. Zumindest ist von seiner anfänglichen Euphorie kaum noch etwas zu beobachten.

Fairerweise ist festzustellen, dass er durch die auch in GB stark ansteigende Zahl an Coronafällen eine mindestens so arbeitsintensive Baustelle zu bearbeiten hat wie den Brexit.

Er lässt die Zeit für sich arbeiten, ebenso wie die EU auch.

Im Januar sind alle schlauer; meine hoffnungsfrohe Vermutung:

Mit einem Deal.

...auf harten Bruch...

Ach, welche Überraschung. Das ist doch seit der Abstimmung in GB klar, dass es wahrscheinlich zu keiner Einigung kommen wird. Tja, dann ist Europa isoliert.
Aber lieber ein Ende mit Schrecken...

Boris Johnson ist ein Spieler

In der britischen Oberklasse, in die er hineingeboren wurde, ist das weit verbreitet.

Ich bin mal gespannt, wie lange er noch bluffen wird.

Irgendwann muss er die Karten auf den Tisch legen.

Langweilig

Wen will Johnson mit seinem spitzbübischen Pokern jetzt noch hinterm Ofen hervor locken? Lieber Herr MP, dann macht doch den harten Brexit. Na und? Wir sind gar nicht geschockt. Es ist uns egal.

Von Anfang an war klar, das

Von Anfang an war klar, das Johnson den harten Brexit will, er hat es, bevor er PM wurde, ja auch genauso kommuniziert. PM wurde er dann gegen eine Mehrheit die für Parteien stimmten die gegen den Breit sind oder ein zweites Referendum fordern. Es ist ein billiges Laien-Theater um an der Demokratie vorbei einen politischen Fetisch wider jeder Sachlichkeit durchzudrücken.

14:58, Freier Markt/DE_Linksstaat usw.

>>Ein Handelsabkommen wie CETA mit Kanada ist die Hintertür. Dieser Kompromiss steht kurz bevor<<

Kanada hat keine Landgrenze mit der EU in Irland.

Und an genau dieser Grenze hängt das Problem.

Das wissen Sie doch, oder?

@schmokie, 15:00

"Und wofür das Ganze? Es gibt nur Verlierer, ihn eingeschlossen."

Das stimmt.

Der Urheber des Ganzen ist allerdings nicht Boris Johnson, sondern das britische Volk.

Insofern demokratischer Alltag. Das Recht zum selbstgewählten Untergang ist ausschließlich inbegriffen.

Nur eine Vermutung...

Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass ein No Deal für die EU schmerzhafter wäre als für die Briten. Sonst würde man die doch mit Anlauf ins offene Messer laufen lassen.

@ Freier Markt, um 14:58

“Ein Handelsabkommen wie CETA mit Kanada ist die Hintertür.“

Das ist eher ein Hintertürchen und wird als Ersatz für ein handfestes Handelsabkommen mit der EU kaum dienen können.

"Die EU habe offenkundig kein

"Die EU habe offenkundig kein Interesse an einem von Großbritannien gewünschten Freihandelsabkommen wie mit Kanada, sagte Johnson. "

Einmal mehr eine glatte Lüge.
Die EU war und ist stets verhandlungsbereit, allerdings weigert sie sich verständlicherweise den Briten alles zu geben, was diese sich wünschen. So wie sich Johnson gebärt funktionieren keine Verhandlungen.
Johnson hat seine Haltung zu internationalen Verträgen bereits deutlich gemacht: Im Zweifel werden sie gebrochen.
Seine Brexit-"Politik" hat den Karren voll in den Dreck gefahren.
Die negativen Folgen eines No-Deal-Brexits werden sehr stark zu spüren sein, auch wenn das einige Kommentatoren mit bemerkenswerter Realitätsverweigerung abstreiten werden.
Die Verantwortung dafür trägt zu einem sehr großen Teil Johnson selbst. Nur weigert er sich, diese zu übernehmen. Stattdessen schiebt er die Schuld der EU zu. Wenn nötig mit Unwahrheiten und Vertragsbrüchen...

Anstatt dass die Regierungen ...

... im Angesicht von Corona zusammenarbeiten, liest man nur von Problemen:
Großbritannien - EU
Türkei - Griechenland / Zypern
Armenien - Aserbaidschan
und so weiter ...

Mensch Leute, Politiker und -innen, werdet doch mal vernünftig und arbeitet zusammen für die Menschheit auf diesem Planeten und nicht immer gegeneinander. Da denkt man, der gemeinsame Feind "Virus" lässt die Menschen zusammenstehen. Nein, da geht es um "meine" Fische, um "meine" Zölle und was auch immer. Auf diese Weise wird es die Menschheit nie zu irgendwas bringen.

liebe politiker...

...das könnt ihr nicht machen.
500 gramm marmite kosten jetzt schon €15 anstatt 12,70.
:(

Lehrstück

Boris Johnsons Verhalten ist ein Lehrstück für das Verhalten von Rechtspopulisten jeglicher Art, mögen sie Orban, Erdogan, Trump, Johnson oder sonstwie heißen. Billige Effekthascherei ohne wirklichen Hintergrund, Behauptungen allzu oft jenseits der Grenzen der Wahrheit, Drohungen, Erpressungsversuche undsoweiter. Dass solche Zeitgenossen überhaupt an die Schalthebel der Macht gelangen können, ist sowohl ein Armutszeugnis für die, die sie wählen, als auch höchst erschreckend für wirklich demokratisch gesinnte Bürgerinnen und Bürger.

Es wird Zeit

Die EU hat sich mit dem Vorführen lassen von GB zum wiederholten Male lächerlich machen lassen. Die EU an sich ist schwach und hat Null Druckmittel gegen andere Staaten oder traut sich nicht. Diese Schwäche wird immer öfter ausgenutzt werden und die EU wird zum Spielball eines jeden "Clowns" auf der Erde.

Es muss nicht nur sofort einen harten Brexit geben, es muss ein Knallharter sein.

Wenn man gegen GB nicht knallhart vorgeht und sie keine "ernsthaften" Konsequenzen spüren die richtig weh tun, wird es sogar in der EU bald Nachahmer geben.

Mittlerweile kann ja jeder Ganove der ein Staatschef ist die EU am Nasenring vorführen. Ich dachte eigentlich einer der Vorteile dieser Gemeinschaft sollte Stärke gegenber anderen Mächten sein. Die Anderen lachen sich nur noch kaputt und kassieren trotzdem. Die EU ist ja nicht für Bürger geschaffen, sie wurde nur für Konzerne, Finanzmärkte und Reiche konzipiert.

Harter Brexit mit harten Konsequenzen für die Briten, ihre Bürger, ihre Banken!!!

Struggler

Johnson wurschtelt sich von Punkt zu Punkt. Das große Ganze hat er längst aus dem Blick verloren. Er will jetzt krampfhaft innenpolitisch punkten auf Kosten der EU. Dass GB danach noch Jahre oder Jahrzehnte mit der EU koexistieren muss, bedenkt er nicht. Dazu ist er auch nicht fähig. Populisten haben selten Weitblick.

Angela Merkel hat ihm eine vernünftige und ruhige Ansage gegeben. Wenn er klug wäre, würde er darauf hören.

Es gibt kein Abkommen

Mit Boris Johnson wird es kein Abkommen geben. Von Seiten der EU sollte man aufhören einen faulen Kompromiss zu suchen. Es bleiben noch gute 2 Monate die man Nutzen sollte, sich auf einen harten Brexit einzustellen.

Ich frage mich ...

schon seit Monaten. Was geht in dem Kopf von Herrn Boris Johnson vor. Er hat die Menschen in GB belogen. Immmer mehr Firmen verlassen GB. Die Schotten und die Iren werden immer nervöser. Hat dieser Mensch mit seinen Milliadären jedweden Bezug zur Realität verloren.
Meiner Meinung nach sollte die EU keine weiteren Angebote machen. Was brauchen wir denn von der Insel.
Sie brauchen die EU. . .

Re : schmokie !

Mir kommt dies alles vor, wie wenn Kindergartenkinder ihre ersten Kräfte messen wollen, und nicht verantwortungsvolle und gebildete Politiker, die nur das Wohl der Menschen im Sinne haben.
Johnson ist halt genauso ein Spalter wie Trump, genauso doof und überheblich.
Und er kann beim besten Willen von von heute bis morgen denken.

Boris Johnson

Boris Johnson heißt nicht unsonst "Mr U-turn" (Mr Kehrtwende)...

Ich weiß nicht...

... warum die EU Großbritanien überhaupt irgendwelche Zugeständnisse machen sollte.

Es kann doch nicht angehen, daß sie aus der EU (ein Langzeit-Projekt welches auf Solidarität beruht und Europa weitgehend Frieden gab) austreten um irgendwelche angeblichen Nachteile für Großbritanien zu beseitigen, aber sich gleichzeitig sich positive "Rosinen" rauspicken wollen.

Wer sich so unsolidarisch verhält hat nichts anderes als einen harten Brexit verdient.

Free again

Was erzählst du denn da?
Die EU reicht eine Hand nach der anderen. Und BJ lehnt alles ab . Wo ist da die Strafe?
Die Strafe für diesen bockmist bezahlen die Briten früher oder später mit Zöllen. Alles, was die brauchen, wird importiert. Selber Schuld, wenn man da Austritt.

@Am 16. Oktober 2020 um 14:58 von Freier Markt

Damit ein Abkommen vergleichbar wie mit Kanada eine Option werden würde, müßte doch GB seine Haltung ändern, korrekt?

War es nicht GB, die bisher alle Modelle schlicht abgelehnt haben?

@Am 16. Oktober 2020 um 15:10 von FreeAgain

Die EU hat sich im „Withdrawal Agreement“ verpflichtet, mit dem Vereinigten Königreich eine Vereinbarung zu treffen, die die britische Souveränität und Einheit respektiert. Die EU ist gesetzlich verpflichtet, in gutem Glauben fair zu verhandeln.

Das macht die EU doch... nur GB scheint die Souveränität und Einheit der EU nicht zu akzeptieren...

@rossundreiter 15:26

"Der Urheber des Ganzen ist allerdings nicht Boris Johnson, sondern das britische Volk.
Insofern demokratischer Alltag. Das Recht zum selbstgewählten Untergang ist ausschließlich inbegriffen."

Nein, Urheber war ein Clique von Populisten (u.a. Nigel Farage, Boris Johnson), die dem britischen Volk diesen Floh ins Ohr gesetzt haben und nach dem überraschenden positiven Ausgang des Referendums zunächst auf Tauchstation gingen (Farage), als sie die Verantwortung für ihr Handeln hätten übernehmen müssen. Hätte niemanand das Volk befragt, würde es nicht zum Brexit kommen.

Und Schuld für das Desaster war die Generation, die es jetzt am stärksten trifft, die aber nicht am Referendum teilgenommen hat, weil sie nicht ernsthaft an diesen fatalen Ausgang geglaubt hat und weil Labour-Chef Jeremy Corbyn sie nicht mobilisierte.

Well done, Britain and thanks a lot!

Well done, Britain and thanks a lot?

Thanks for Nothing!

Einerseits agiert Johnson wie

Einerseits agiert Johnson wie vor seiner Corona-Erkrankung; andererseits beschleicht mich das Gefühl, dass seine kognitiven Fähigkeiten durch seine Corona-Erkrankungen zusätzlich gelitten haben.
Arme Brit*innen: Sie müssen letztlich wirtschaftlich und gesellschaftlich das ausbaden, was ihr PM Boris ihnen einbrockt.

@Am 16. Oktober 2020 um 16:25 von schmokie

Und Schuld für das Desaster war die Generation, die es jetzt am stärksten trifft, die aber nicht am Referendum teilgenommen hat, weil sie nicht ernsthaft an diesen fatalen Ausgang geglaubt hat und weil Labour-Chef Jeremy Corbyn sie nicht mobilisierte.

War es nicht so, daß die Umfrage als unverbindliches Referendum deklariert wurde?

Und nachträglich(!) erklärte man es als verbindliche Abstimmung?

Vielleicht wären mehr Leute zur "Wahl" gegangen, wenn man die Aktion korrekt angekündigt hätte.

Streit mit der EU

Johnson hatte eigentlich eine Einigung bis zum EU-Gipfel am 15. Oktober verlangt, was nicht gelang. Danach erwog er den Abbruch der Verhandlungen.
###
Den Betriebsausflug nach London kann sich Frau v.d.Leyen sparen. Boris Johnson ist Entschlossen für Großbritannien den Weg eines harten Brexit zu wählen. Dann soll er ihn nun auch endlich haben...

16:30, faktenfrei.de

>>War es nicht so, daß die Umfrage als unverbindliches Referendum deklariert wurde?

Und nachträglich(!) erklärte man es als verbindliche Abstimmung?<<

Genau so war es.

rer Truman Welt

Wer die Politik Boris Johnsons in den letzten 2 Jahren aufmerksam beobachtet hat, ist überhaupt nicht überrascht, dass alles auf einen No-Deal-Brexit nun hinausläuft. Es war immer Johnsons Haltung, seine maximalen Forderungen in einen Vertrag zu gießen oder eben dann einen Brexit ohne Vertrag. Wenn die EU sich nicht erpressen lässt, wird es ein No-Deal-Brexit.
Dann ist es eben so. In dieser Situation erscheint mir viel dringlicher weil viel wichtiger zu sein, festzulegen, wie lang ein Mindestzeitraum für ausgeschiedene Staaten aus der EU sein muss, bevor VERHANDLUNGEN über einen evtl . Wiedereintritt aufgenommen werden dürfen. Das ist noch nirgends festgeschrieben und hat umgehend zu erfolgen. Wenn die Briten schon in zwei Jahren die zerstörende Kraft ihres Austritts wirtschaftlich zu spüren bekommen und Johnson bis dahin Geschichte sein wird, sehe ich die Gefahr, daß der Wunsch wieder aufflammt, Mitglied der EU zu werden. Ich bin für eine Mindestzeit von 12 Jahren, besser wäre länger

16:25, schmokie

>>@rossundreiter 15:26
"Der Urheber des Ganzen ist allerdings nicht Boris Johnson, sondern das britische Volk.
Insofern demokratischer Alltag. Das Recht zum selbstgewählten Untergang ist ausschließlich inbegriffen."

Nein, Urheber war ein Clique von Populisten (u.a. Nigel Farage, Boris Johnson), die dem britischen Volk diesen Floh ins Ohr gesetzt haben und nach dem überraschenden positiven Ausgang des Referendums zunächst auf Tauchstation gingen (Farage), als sie die Verantwortung für ihr Handeln hätten übernehmen müssen.<<

Sie haben den Initiator vergessen, nämlich den damaligen Premier David Cameron, der damit einen innerparteilichen Machtkampf für sich entscheiden wollte. Als das schief ging, trat er rasch zurück.

Sin now, pay later...

Boris Jonson hat sein Land gegen die Wand gefahren. Die Unternehmen fliehen aus GB, das Pfund taumelt ins Bodenlose, das Land ist zerstritten, Versorgungsengpässe und Teuerungen werden vor allem den medizinischen Bereich treffen. Ausbaden müssen all dies die Briten. Dieses stolze Volk ist einem Hasardeur auf den Leim gegangen. Es wird von der globalen wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Entwicklung abgehängt sein, Schottland wird seine Autonomiebestrebungen fortschreiben. Sin now, pay later....!

@ Freier Markt/DE_Linksstaat - Replacement Ware/Hintertüre CETA

Sie sollten sich mal CETA & REX genauer auseinandersetzen.
Auch funktioniert das nur, wenn die Ware des
Ursprungslandes ein Freihandelsabkommen mit der EU hat :-)

schmoki

Es gibt in England kein Dokument das vom Parlament bestätigt wurde . Kein Bekenntnis zur Demokratie ist je unterschrieben worden . Boris Johnson , ein Populist vorn Herrn ,kann eigentlich machen was er will . Das ist ein Skandal erster Güte .

Ohne die Briten keine (funktionierende) EU

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.
Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.
Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Zerwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.
Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

Neu Am 16. Oktober 2020 um

Neu
Am 16. Oktober 2020 um 15:14 von bene
...auf harten Bruch...

Ach, welche Überraschung. Das ist doch seit der Abstimmung in GB klar, dass es wahrscheinlich zu keiner Einigung kommen wird. Tja, dann ist Europa isoliert.
Aber lieber ein Ende mit Schrecken...

/////////

Europa ist isoliert? Ich glaube Sie verwecheln hier etwas. Wer sich hier isoliert ist GB und nicht die Europa. Die EU kommt auch ohne Mini`s und Fish & Chips aus.
Ich hoffe inständig, dass dieses Farce endlich ein Ende hat.

Für einen gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht.

Dass diese in der Vergangenheit in den großen Weichenentscheidungen massiv daneben liegt, zeigt die Eurokrise allein schon, die natürlich - entgegen der vollmundigen Ankündigungen von Merkel, Schulz, Juncker etc. - natürlich nicht gelöst ist, sondern die Probleme viel größer geworden ist, als vor fünf Jahren!

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-und-italien...

Es gibt bereits einen Deal!

Es gibt bereits einen Deal!
Der besteht in den Verträgen zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Und zur EWG sind die Briten nach dem Referendum 1973 beigetreten.

Die EWG beinhaltet im Wesentlichen:

1. Freier Warenverkehr
2. Freizügigkeit der Arbeitnehmer
3. Niederlassungsrecht und Dienstleistungsfreiheit
4. Freier Kapitalverkehr
5. Zollunion

Den restlichen, quasi-sozialistischen Mist wie
1. aufoktroyierte Migration
2. kartellierte Meinungsfreiheit
3. Schulden- und Transferunion
4. Geldsozialismus/dysfunktionale Währung
5. billionenschwerer Green-Deal

etc. kann die EU der Katze an den Scheitel schmieren!

@ 15:25 von fathaland slim

Kanada hat keine Landgrenze mit der EU in Irland.
Und an genau dieser Grenze hängt das Problem.
Das wissen Sie doch, oder?

Ja, richtig.
Deswegen wird GB sehr bald aus dem
-Protokoll zu Irland und Nordirland
-und dem Austrittsabkommen
aussteigen, um ein Kanada/CETA-artiges Abkommen alternativlos zu machen.

Ich weiß das klingt alles weit hergeholt. Aber die Geschichte der EU zeigt: was gestern unvorstellbar war, ist übermorgen schon eine Selbstverständlichkeit.

"Denn isch ouver"

Die EU wird schon noch rechtzeitig einknicken und elende Zugeständnisse machen. Dann können ja noch andere Länder austreten und Lux-Konditionen erpressen - so geht EU nicht. Wenn der BJ meint, ohne Vertrag auszutreten, dann ist das so. Und wie Schäuble mal sagte: "denn isch ouver"

...meine Meinung...

Ich bin immer noch der Meinung, Johnson bekommt seinen Vertrag.
Die EU hat viel zu viel Angst vor einen harten Brexit und GB wird der Gewinner sein.
Die Schuld am Austritt liegt an der EU selbst. Sie hat es verpasst menschlich zu sein. Die Gier hat gesiegt und somit der Untergang.

@Free Again um 15:10

Sie klingen ja richtig euphorisch über den Austritt der Engländer, fast schon „Trumpiesk“...
Johnson verzockt sich gerade, alle merken es - es ist richtig so, dass die EU versucht, beim diesem Brexit Deal nicht die A...karte zieht, sondern die Interessen der EU vertritt.
Es wird letztendlich einen Deal geben, wo beide Parteien ein paar Kröten schlucken müssen.
Well done, EU!

Äh, No Deal und die Autoindustrie Was nun?

Ein No Deal ist wahrscheinlicher denn je.
Boris Johnson wollte nie etwas anderes.
Der Export nach Großbritanien ist noch genauso möglich aber der Markt bricht durch die Zölle weg. (für europäische Autohersteller)
Aber der Automarkt ist groß und wird durch neue Fahrzeuge mit Wasserstoff und anderen Antrieben stark wachsen auch ohne Großbritanien. Es wird also vertretbar sein.

Es gab bereits ein unterzeichnetes

Abkommen, das Johnson mit späterer Billigung des Parlaments (unter Bruch internationalen Rechts) wieder als null und nichtig erklärt hat. Abkommen mit England sind also nicht das Papier wert, auf das sie geschrieben sind. Welchen Sinn sollte da ein weiteres Abkommen haben?

Unterirdisch

Die Verhandlungsführung der EU und die Berichterstattung über die Brexit Verhandlungen zumindest in Deutschland erscheinen nur noch eins; "unterirdisch". Nachdem sich die Mehrheit der Briten für den Brexit entschieden hat, muss dem Land zugestanden werden, wieder nach eigenen Regeln und Gesetzen zu leben. Schließlich handelt es sich um einen souveränen Staat. Wenn die EU und allen voran der französische Verhandlungsführer demgegenüber verlangen, dass sich Großbritannien weiterhin und dauerhaft den EU-Regeln unterwirft, um mit den EU-Staaten einen freizügigen Handel treiben zu dürfen, ist das schlicht unfair, arrogant und lächerlich.

Die Briten haben in 2017 ca. 5 Mrd.

€ als sog. Rabatt bekommen. Gut dass mit dieser Jammertour vorbei ist. Jetzt sollte sich die EU einmal um die teuren Polen kümmern. Polen wäre ein guter Kandidat für den Rausschmiss: kassiert am meisten, und hetzt für 3 gegen die EU. Tabula rasa.

Auf die Nase

Schon seit einiger Zeit ertappe ich mich dabei, den Briten zu wünschen, dass sie mit ihrem populistischen Brexit Wahnsinn so richtig auf die Nase fallen. Die Wahrscheinlichkeit steigt ja beharrlich. Vielleicht ist das ja der einzige Weg, den Trump Imitator samt Gefolge auch in seinem eigenen Land endgültig als Lügner und nationalistischen Egomanen zu entlarven.
Aber man ist eigentlich selber dem Populismus auf den Leim gegangen, wenn man so denkt. Es ist auch nur ein Symptom der Spaltung statt der eigentlich wünschenswerten Solidarität.
Mir tun die jungen Briten leid um ihre Zukunft. Ich habe einige Kontakte dort zu Kollegen und Familienangehörigen und es fällt auf, dass die Stimmung sehr bedrückt ist, jetzt durch Corona sogar bis zur Hoffnungslosigkeit.

Lasst sie endlich ziehen

Sie waren nie Europäer, sie jammern ihrem Empire hinterher, lasst sie ziehen. Wir werden es auch merken aber verkraften. Für die Briten wird es wesentlich schwerer zu verkraften sein.

@fathaland slim um 15:17

Ja, ich denke auch - und er versucht, mit gezinkten Karten zu spielen; er ist auch ein Blender und Lügner, nicht ganz so schlimm wie der über dem großen Teich.

Wenn ich von.....

Frau Merkel den Satz höre "Beide Seiten müßen sich bewegen", dann ist der Punkt erreicht, wo mir etwas übel wird. Denn mit dieser Phrase beweist sie, daß es für sie keine rote Linie und keine Grenze des Zumutbaren gibt. Ich habe manchmal den Verdacht, sie glaubt wirklich, sie könne mit der erfolgreichen Haltung in der CDU nicht nur Parteipolitik, sondern auch richtige Politik betreiben. Schade, daß die CDU nichts Besseres vorzuweisen hat.

Die EU sollte unbedingt einseitig

eine Niederlassungs- und Arbeitserlaubnis für britische Fachkräfte aufrecht erhalten. Davon könnten wir profitieren.

Industriestandarts sind sicherheitsrelevant

Ich denke Fischereirechte sind verhandelbar, Industriestandarts dagegen nicht.

Echt cool

Ich finde Boris cool, er macht aus Großbritannien kurzerhand ein Kleinbritannien! Man kann nur froh sein, wenn das britische Affentheater endlich vorbei ist!

15:10 von FreeAgain

Zitat:"Die EU hat sich während der gesamten Verhandlungen geweigert, die britische Souveränität und Einheit zu respektieren. Sie hat in böser Absicht verhandelt. Sogar mit britischen Politikern, die überhaupt kein außenpolitisches Mandat haben, jedoch eine gewisse EU-hörigkeit offenbaren!"

Sie verdrehen die Tatsachen. Das Austrittsabkommen wurde zwischen der EU und dem UK gleichberechtigt verhandelt, Boris Johnson hat für das UK unterzeichnet. Ihrer Meinung nach hat der Prime Minister kein außenpolitisches Mandat und ist EU-hörig? Und wer rückt denn von dem gemeinsam ausgehandelten Vertrag ab, Johnson oder die EU? Alles in allem stimmt genau das Gegenteil von dem, was Sie hier schreiben...Tatsache ist wohl, dass Johnson von Anfang an auf einen No-Deal-Brexit hinauswollte und das jetzt mit der angeblichen Unflexibilität der EU zu bemänteln versucht. Mal sehen, wie lange die Briten diesem notorischen Lügner noch glauben...

Mehrheit?

@Ein Mitbürger 16:56:
'Nachdem sich die Mehrheit der Briten für den Brexit entschieden haben'

Öh, nein, es hat sich in einerm unverbindlichen Referendum eine sehr knappe Mehrheit der sich an dem Referendum beteiligenden Briten für einen Brexit ausgesprochen. Sie haben sich nicht für einen harten Brexit ausgesprochen und ganz bestimmt nicht für den jetzt herrschenden Zustand. Das Referendum wurde nach einem von Lügen und Unwahrheiten dominierten Propagandafeldzug durchgeführt.
Das hat mit Demokratie sehr, sehr wenig zu tun und es als solche zu bezeichnen ist nicht wirklich angebracht denke ich.

Nun regen wir uns hier im Chat sein 4 Jahren über

die "bösen" Briten auf. Aber, was solls? Reisende soll man nicht aufhalten, schon gar nicht, wenn diese
auch noch Forderungen stellen, die teilweise unverschämt sind.
Andererseits würden mir die Briten fehlen. Allein schon die "Veranstaltungen" im Parlament vor einiger Zeit, als es den Premier-Wechsel gab, waren unterhaltsamer, als das Ohnsorg-Theater. Da kamen mir immer wieder die Gedanken: "die spinnen, die Briten" in den Sinn.
Jetzt haben sie sich auch noch einen Mann zum Premierminister gemacht, der nicht nur ein Populist ist , sondern auch in Coronazeiten ein völliger Versager. Die ersten Monate nach einem harten Brexit werden es zeigen, ob in GB alles den Bach ab geht oder ob B.J. recht hat und GB einen strahlenden Erfolg haben wird.
Wait and see.

@Faltermeier, 17:00 Uhr

Politik ist die Kunst des Kompromisses und selbstverständlich gibt es eine rote Linie, auch für die Kanzlerin. Aber soll ein ganzes Volk über Jahrzehnte unter der verfehlten, egoistischen Politik von Johnson leiden? Natürlich wurde er von der Bevölkerung ins Amt gehoben, aber dies geschah doch unter dreisten Lügen und falschen Versprechungen.Ich finde es gut, dass Merkel ihm ein letztes Mal die Hand reicht, um Schlimmeres für GB zu verhindern, aber auch um den Schaden für die EU zu minimieren.

@Faltermeier, 17:00 Uhr

Politik ist die Kunst des Kompromisses und selbstverständlich gibt es eine rote Linie, auch für die Kanzlerin. Aber soll ein ganzes Volk über Jahrzehnte unter der verfehlten, egoistischen Politik von Johnson leiden? Natürlich wurde er von der Bevölkerung ins Amt gehoben, aber dies geschah doch unter dreisten Lügen und falschen Versprechungen.Ich finde es gut, dass Merkel ihm ein letztes Mal die Hand reicht, um Schlimmeres für GB zu verhindern, aber auch um den Schaden für die EU zu minimieren.

Britannien geht nur voran

andere Länder werden sicher folgen (Italien, etc.)
Der Brexit ist nur Anfang vom Ende des künstlichen verschwenderischen undemokratischen EU-Gebildes, das ja eh nur die Hälfte der in Europa lebenden Menschen umfaßt!
Love Europe / Leave EU!

der Held

Für mich ist Mr. Johnson der Held! Er lässt sich nicht mit überzogenen EU-Forderungen unter Druck setzen u. handelt im Interesse von GB.

Er bietet ein Freihandelsabkommen nach kanadischem Vorbild, doch dies ist der EU nicht genug, verliert sie doch dadurch jegliche Druckmittel /Kontrolle.
Aber genau diese Kontrolle sollte jedem autonomen Staat zugestanden werden.

Die Briten holen sich IHRE Souveränität zurück! Was die EU-Schranzen ziemlich verärgert. Hat die EU überhaupt eine eigene "Souveränität"? Ich denke, die Nationen stehen ÜBER der EU und haben jeweils IHRE Souveränität.
Dabei tut GB doch genau das beneidenswert und vorbildliche Richtige: Raus aus dem Moloch!
Und die Grenze zwischen Irland und Nordirland? Das ist nur eine Frage zwischen GB und Irland, and nobody else!
Die Fischfangfrage auf ihrem Territorium ist eine Sache der Brite. Fish and Chips!
Die EU dürfte da genauso gut ja auch nicht nach Öl bohren!
Meine Prognose: Am 1. Januar wird die EU schnellstens ein Abkommen a la Kanada akzeptieren!

Rule Britannia

Wir leben wohl in einer Zeit, in der Logik und Verstand von Emotionen dominiert werden. Wenn der Brexit schon sein muss, dann bin ich für die harte Version. Nur dann werden wir sehen, ob die Vision eines David Cummings von blühenden Landschaften auf der britischen Insel wahr werden wird. Eine große weltpolitische Rolle wird die kleine Insel inmitten der aufstrebenden Giganten nicht mehr spielen, aber das muss nicht zwingend von Nachteil sein.
Froh bin ich auch, dass sich Barnier von den britischen Zockern wenig beeindrucken ließ!
In wenigen Jahrzehnten werden wir alle klarer sehen.

16:47 von Blitzgescheit

Ich weiß nicht, zum wievielten Male Sie diesen Text hier schon wortgleich gepostet haben, ein halbes Dutzend mal bestimmt. Sie könnten wenigstens mal das "heute" im dritten Absatz korrigieren. Im Übrigen ist der Adressat für Ihr flammendes Plädoyer der Herr in Downingstreet 10, er ist es ja, der die "pragmatische britische Stimme" verstummen lässt. Dann kann ja jetzt die "Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung" beginnen, von der Sie die ganze Zeit schreiben. Ich befürchte allerdings, dass davon allerhöchstens der dritte Begriff eine Rolle spielen wird zum Wohle aller EU-Mitglieder, die ersten beiden entstammen ja ausschließlich Ihrer Fantasie.

17:02 von Ein Mitbürge

"Nachdem sich die Mehrheit der Briten für den Brexit entschieden hat"

Bei der letzten Parlamentswahl hat eine deutliche Mehrheit Parteien gewählt die gegen den Brexit oder für ein drittes Referendum sind. Erst recht gab es keine Mehrheit für einen harten Brexit. Einzig das undemokratische Wahlsystem, das millionen Stimmen unter den Tisch fallen lässt, brachte Johnsons Minderheit eine Mehrheit an Sitzen ein. Johnson ist rechtmäßiger PM, aber deswegen wurde es noch lange nicht von einer Mehrheit in dieses Amt gehoben oder hat dieser eine Mehrheit hinter sich.

"Wenn die EU und allen voran der französische Verhandlungsführer demgegenüber verlangen, dass sich Großbritannien weiterhin und dauerhaft den EU-Regeln unterwirft, um mit den EU-Staaten einen freizügigen Handel treiben zu dürfen, ist das schlicht unfair, arrogant und lächerlich."

Das ist nicht unfair. Das eine gibt es nicht ohne das andere. GB hat die freie Wahl. GB gewährt umgekehrt ja auch keine Vorteile ohne Gegenleistung.

Wenn die EU...

..auf Veranlassung von Frau Merkel schon wieder ihre Prinzipien aufweicht, hat sie sich endgültig ins Abseits begeben und braucht sich über die Europamüdigkeit ihrer Bevölkerung nicht wundern.
Immer werden „rote Linien“ gezogen und wenn es eng wird, weiß keiner etwas davon. Das ist so bei den Problemen in Ungarn, Polen, Russland. Jetzt läuft es auf einen Kniefall vor dem britischen Clown hinaus. Boris Johnson hat bis zum Erbrechen erklärt, unter allen Umständen die EU zu verlassen; lasst ihm endlich seinen Willen und arbeitet die großen Probleme unserer Zeit ab, denn dafür seid ihr gewählt.

Die EU kann Johnson unter Zugzwang bringen?

Die EU kann eigentlich nur noch versuchen selber als Gemeinschaft zu überleben. Was für eine arrogante Sichtweise, wenn man selbst vor der Klippe steht. Man kann über die europäische Politik in Großbritannien gern geteilter Meinung sein aber Hochmut gegenüber den Briten ist sicher nicht angebracht. Persönlich glaube ich GB zieht den "Harten Brexit" durch. Die wissen genau, dass die Probleme innerhalb der EU in nächster Zeit zu massiven Verwerfungen in der künstlichen Ehe führen werden.

@ 17:05 von Icke 1

Neben den verheerenden wirtschaftlichen Folgen und anderen Konsequenzen aus der selbstgewählten Isolation wird der Schritt zum "Kleinbritannien" wohl eher eine Zerlegung Great-Britains nach sich ziehen: Der Konflikt zwischen Nordirland und Irland wird sich verschärfen (hoffentlich ohne neue Todesopfer), Schottland wird sich verabschieden, und wohin sich Wales entwickelt, ist zumindest offen.

Kläglich, aber demokratisch gewählt...

Johnson ist vom gleichen kläglichen Schlag wie Trump: Ein Egomane mit nationalistischem und vor allem populistischem Charisma.
Beide sind aber demokratisch gewählt und nicht etwa durch einen Staatsstreich in ihr Amt gekommen. Wer hat nun Schuld?
Es sollte also etwas gegen die Dummheit der Menschen unternommen werden. Doch das haben schon viele versucht. Meist war das Ergebnis noch schlimmer als das, was sie bekämpften.
Also hilft nur Geduld und Erdulden...

re.:Auf die Nase

Ja, habe ich mich des oefteren auch dabei ertappt.
Und gebe mir alle Muehe das zu unterdruecken, im Endeffekt ist uns Allen mit einer vernuenftigen Regelung am Besten gedient.
Es gibt jedoch Kompromisse, die man nicht eingehen kann, nicht eingehen darf.
Lebensmittelstandards, Standards im Arbeitsrecht und der Arbeitssicherheit, technische Standards wie die CE Normen.
Kurze Anekdote:
Sehen Sie, ich war vor Jahren mal auf 'nem "Zug durch die Gemeinde" mit ein paar Freunden, als jemand auf die Idee kam das lokale Kasino zu besuchen.
Gesagt, getan, pilgerten wir ein paar Strassenzuege weiter und standen vor genanntem Etablissement.
Es ergab sich jedoch ein Problem, keiner von uns trug Jacket und Krawatte.
Darauf machte uns der nette Herr von der Security am Eingang natuerlich sofort aufmerksam und verweigerte uns den Eintritt.
Tja, was blieb uns anderes uebrig als zu konstatieren "Ihr Klub, Ihre Regeln" ?
Triviale Geschichte, aber in letzter Konsequenz geht es hier um genau dasselbe.

es wird zeit, daß downing street no 10 ...

in der realität ankommt.

einfach mal einen vereinbarten termin in london kurzfristig absagen und sich aus brüssel mit einer banalität entschuldigen !

@16:49 von Blitzgescheit

Es gibt bereits einen Deal!
Der besteht in den Verträgen zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).

Ja, und mit eigenen Währungen und Handel auf Basis der EWG hatte man ein gut funktionierendes und Wohlstand-sicherndes System.

Es ist einfach unfassbar, dass ein Großteil Europas die Fehler der sozialistischen Ideologien wiederholt.
Hat unser Kontinent nicht schon genug Unfreiheit und Armut erlitten?

Hier ist Großbritannien schon wieder in der Rolle des Frühwarnsystems.

RE: Adeo60 um 17:13; karlheinzfaltermeier um 17:00

****Politik ist die Kunst des Kompromisses und selbstverständlich gibt es eine rote Linie, auch für die Kanzlerin.***

So ? ... wo wäre die zu verorten ?

Frau Merkel hat nicht umsonst die Zuschreibung als "Teflonkanzlerin", da sie sich selbst fast nie festlegt. Und wenn sie ihre Politik als "das was machbar ist" beschreibt, dann kommt mir auch das Grausen. Ihre Kompromissbreitschaft klingt mir in den Ohren, als wenn Frau Bundeskanzler höchstpersönlich PM Johnson seine Extra-Wurst braten will.

Oder anders ausgedrückt.
Der Schwanz UK, vertreten durch BJ, will mit dem Hund EU wedeln und Frau Merkel schwingt schon vorsichthalber mal mit.

Gruß Hador

15:41 von ukrainische Krim

>>Angela Merkel hat ihm eine vernünftige und ruhige Ansage gegeben. Wenn er klug wäre, würde er darauf hören.<<

Bei solchen Leuten wie Johnson, Orban usw. nützen keine vernünftigen und ruhigen Ansagen. Diese Hänsel brauchen klare und deutliche Texte und Vorgaben. Alles andere verstehen die nicht.

Fiktion

"Ohne Vertrag drohen Zölle und hohe Handelshürden.
Die Wirtschaft auf beiden Seiten warnte vor erheblichen Verwerfungen. Einbußen sind bereits jetzt zu spüren."

Andere Beispiele zeigen, dass es auch mit nicht EU-Mitgliedern Abkommen ohne Zölle u. Hürden geben kann. Dargestelltes Szenario ist reine Meinungs- und Panikmache.

Mir scheint eh, dass die geringsten negativen Verschlechterungen nun auf den Brexit geschoben werden. Man will mit allen Mitteln ein Exempel statuieren. Sollen doch kein Nachahmer entstehen. Aber die Zukunft wird uns eines besseren belehren, dass die ganze Schwarzmalerei Fiktion bleibt u. GB im Vergleich zur EU einer glänzenden Entwicklung entgegenschaut.

17:26 von Freier Markt

Zitat:"Es ist einfach unfassbar, dass ein Großteil Europas die Fehler der sozialistischen Ideologien wiederholt.
Hat unser Kontinent nicht schon genug Unfreiheit und Armut erlitten?"

Diese Aussage, auf die EU bezogen, zeigt nicht nur ein völlig verqueres Weltbild, sondern verhöhnt auch noch die wirklichen Opfer des "Sozialismus" à la UdSSR.

um 16:49 von Blitzgescheit

>>...Es gibt bereits einen Deal!
Der besteht in den Verträgen zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Und zur EWG sind die Briten nach dem Referendum 1973 beigetreten.

Die EWG beinhaltet im Wesentlichen:

1. Freier Warenverkehr
2. Freizügigkeit der Arbeitnehmer
3. Niederlassungsrecht und Dienstleistungsfreiheit
4. Freier Kapitalverkehr
5. Zollunion

Den restlichen, quasi-sozialistischen Mist wie
1. aufoktroyierte Migration
2. kartellierte Meinungsfreiheit
3. Schulden- und Transferunion
4. Geldsozialismus/dysfunktionale Währung
5. billionenschwerer Green-Deal

etc. kann die EU der Katze an den Scheitel schmieren!<<

Wäre dies ein Ratespiel, und ich wäre der Quizmaster, dann wäre meine Frage in der ersten Fragerunde in etwa diese:

Welche der beiden Aufzählungen entspricht der Realität, und welche ist Dummschnack?

O.k., die Auflösung dieses Rätsels ist recht leicht, aber die erste Frage in einem Rätselspiel ist bekanntlich immer etwas leichter zu beantworten.

Ja genau: Mehrheit

Es offenbart ein merkwürdiges Demokratieverständnis, wenn im Nachhinein immer wieder versucht wird, das Ergebnis eines Referendums, einer Volksabstimmung oder einer Wahl zu relativieren und dem Abstimmungsergebnis damit die Legitimität abzusprechen. Mehrheit ist nun einmal Mehrheit, so ist Demokratie, auch wenn einem das Ergebnis nicht passt.

Und sehr wohl haben sich die Briten gegen die Beibehaltung des EU-Rechts entschieden. Das war der maßgebende Grund für das Ergebnis des Referendums. Dass daraus jetzt ein harter Brexit wird, hat in erster Linie die EU zu vertreten, die nicht akzeptieren will, das die Briten nach eigenen Regeln leben und entscheiden möchten. Die EU fürchtet nämlich nichts mehr als einen Erfolg des britischen Weges.

Warten wir doch mal ab, wer am Ende die Nase vorn hat.

Keine Zugeständnisse!

Die Briten werden sich ohnehin näher an den USA positionieren, klar Finanzprodukte werden sie auf dem Festland nicht mehr verkaufen können, die Fischer von "Festlandeuropa" werden sich aber auch neu orientieren müssen.
Corona hat schon heute mehr kaputt gemacht als das was wegfällt wenn die Engländer nur noch amerikanische Autos und Waschmaschinen kaufen.

Lasst sie ziehen, deswegen brauchen wir auch keine weiteren zusagen machen.

17:33 von Ein Mitbürger

Zitat:"Dass daraus jetzt ein harter Brexit wird, hat in erster Linie die EU zu vertreten, die nicht akzeptieren will, das die Briten nach eigenen Regeln leben und entscheiden möchten."

Sie übersehen dabei eine Kleinigkeit: es ist nicht Aufgabe der EU, für ihr ausgetretenes Mitglied zu verhandeln, sondern sie verhandelt für die verbliebenen 26 Staaten. Und in deren Interesse liegt es nun mal nicht, wenn das UK mit Dumpingpreisen, staatlichen Subventionen, Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten usw. der EU Konkurrenz machen will. Wer mit der EU Handel treiben will, muss Mindeststandards einhalten, das gilt für Kanada, die Schweiz oder Norwegen. Wer das nicht will wie offensichtlich Mr.Johnson, der muss halt in den sauren Apfel beißen. Er darf dann im UK alle Regeln neu definieren, aber ob das dann den Handel mit der EU befördern wird - ich weiß nicht so recht...

@ 17:30 von Giselbert

„Andere Beispiele zeigen, dass es auch mit nicht EU-Mitgliedern Abkommen ohne Zölle u. Hürden geben kann“

Schon, aber diese Abkommen muss man erst mal aushandeln. Und das dauert häufig mehrere Jahre. Evtl. ginge es ja mit dem Ex-Mitglied schneller.

Aber ohne Abkommen gelten die Regeln der WTO. Zölle, Importverbote wg. unterschiedlicher Standards usw.

Ich weiß nicht mal, ob schon geklärt ist, wie das mit Touristen-, Studenten- und Arbeitsvisa in Zukunft ist. Ist man als Tourist in GB krankenversichert wie bisher usw. All die Selbstverständlichkeiten unter EU-Mitgliedern fallen mit dem Austritt weg und müssen neu geregelt werden.

um 17:18 von paule2

Wie viel Jahre europäischer Nachkriegsgeschichte sind eigentlich an Ihnen vorbeigegangen?

Ein Pokerspieler ?

So kommt er mir manchmal vor.

Der fuer sein Land die Freiheit von den Zwaengen der EU haben will und dennoch weiter Freihandel mit dieser aus wirtschaftlichen Gruenden zusammengekommenen Staatengruppe betreiben will.

Wenn der EU tatsaechlich einer schmerzfreien Trennung gelegen sein sollte, soll sie dem entsprechen.
Sie bricht sich damit keinen Zacken aus der Krone.

Meine Vermutung ist jedoch, das die EU unausgesprochen eher daran interessiert ist, den abtruennig gewordenen Staat moeglichst stark zu schaedigen.

Um den Verbleibenden immer demonstrieren zu koennen, was mit Abtruennigen passiert.

Damit ja keiner auf die Idee kommt, es den Briten nachzumachen.

@ Blitzgescheit

Ihre Aufregung kann ich mir nur dadurch erklären, dass Sie den ganzen Vorgang nicht angemessen einzuordnen wissen.

GB hat die EU verlassen und BoJo reizt seine Position für einen einvernehmlichen Vertrag mit der EU bis aufs Letzte aus und hofft auf weiche Knie der EU-Verhandler. Ein gewöhnlicher Vorgang bei harten Verhandlungen. Die EU hält entsprechend dagegen und bleibt gesprächsbereit.

Der Unterschied ist, daß die EU kein Zeitlimit (15.10.) wie Johnson gesetzt hat.

Ist Ihnen übrigens aufgefallen, daß sich gerade Johnson mit ernsten und drohenden Worten nicht mehr an sein fixes Abschlußdatum erinnern will. Warum wohl?

@ 17:18 von Peter Meffert

Der User Blitz... kopiert heute nicht zum ersten mal einen Text, und er gibt wiederholt Quellen an, die er selbst nicht gelesen zu haben scheint und deshalb nicht erkennt, dass diese ihn oft selbst widerlegen. Er wird - wie bisher - wohl auch auf Ihren Hinweis, auf das Copy-und-paste doch bitte zu verzichten, nicht reagieren. Alles andere wäre eine Überraschung.

Komisch

Über den Brexit haben die Briten nicht bei der letzten Wahl zum Parlament, sondern in einem Referendum im Jahre 2016 entscheiden. Es gab bei der Abstimmung eine Mehrheit für den Austritt aus der EU.

Bei der letzten Unterhauswahl im Jahr 2019 hat die konservative Partei eine Mehrheit von 56% der Sitze im Parlament gewonnen. Auch das ist einen Mehrheit, ob es Ihnen passt oder nicht.

Und wieso soll es bitte fair sein, von einem Partner die Übernahme der eigenen Regeln und Gesetze zu verlangen, bevor man mit ihm über die Sache selbst verhandelt. Diese Art der Verhandlungsführung ist und bleibt unterirdisch.

@fathaland slim um 15:17Uhr

Ich teile Ihre Ansicht nicht! BJ hat nämlich keine Karten, sondern nur Klopapier, die EU mit Merkel hat das anscheinend nur immer noch nicht gemerkt. Grundlage ist auch vermutlich nicht die von Ihnen vermutete Spielsucht der "Oberklasse", sondern das von Kindesbeinen an in fast allen Bereichen anerzogene Gefühl der Ausgewähltheit und eines Queen-Victoria-Denkens, Empire-Anspruchs und Commonwealth-Verklärung. In Großbritannien glaubt man immer noch, an die alte Hackordnung, als ein paar Segelschiffe genügten um die Eingeborenen mit dr "Macht" Londons einzuschüchtern.

Schönreden

@Ein Mitbürger 17:33

Sie sollten den Unterschied zwischen einem unverbindlichen Referendum und einer Wahl schon kennen und benennen, wenn Sie hier über Demokratie dozieren. Es haben sich bekanntermaßen sehr viele Briten gar nicht beteiligt, weil sie das nicht ernst genommen haben. Auch wg. dem haarsträubenden Blödsinn, den die Befürworter verbreitet haben.
Ja, das ist zu relativieren, auch wenn sie sich das hier offensichtlich schönreden wollen.

Demokratie beruht auf Wahrheit und Redlichkeit. Davon gabs bei dem Vorgang nur sehr wenig. In einigen Konmmentaren hier leider auch.

@ rossundreiter, um 15:26

re @ schmokie, 15:00

“Der Urheber des Ganzen ist allerdings nicht Boris Johnson, sondern das britische Volk.“

Das sehe ich genau anders herum.

War es nicht seinerzeit Johnson, der den Brexit in schönsten Farben malte und dem britischen Volk von Anbeginn an alles das versprach, was vorhersehbar nicht einzulösen sein würde?

@17:43 von morgenstuhl: Das wievielte Zeitlimit ist das nun?

Das gefühlt hundertste ? Ist doch nur politische Taktiererei.

@tomtomtoy

Ich verstehe sie so, das es ihnen sehr wichtig ist, das man sich an GB dafuer raecht, das es aus so etwas wunderbarem wie der EU austreten will.

Kein wirklich konstruktiver Ansatz.

Ein Ansatz, der zu wenig wirtschaftlichen Verwerfungen auf beidern Seiten minimiert.

Denn die sich akut verschaerfende Corona Krise wird die Volkswirtschaften derart stark belasten, das kein Spielraum fuer albernes Gezaenk und "beleidigt sein" mehr da ist.

@17:33 von Ein Mitbürger: Im Grunde schon richtig - aber....

...es sollte schon genauer hingesehen und hinterfragt werden wenn ein überwiegend älterer Teil für den BREXIT gestimmt hat und der jüngere Teil dagegen.
Wer ist die Zukunft...??

@15:14 von bene

>>Tja, dann ist Europa isoliert.<<

Klar, und bei Corona-Verdacht isoliere ich die ganze Welt, indem ich in meinem Haus bleibe.

Meinen Sie, dass die Restwelt sich dann nicht unheimlich einsam fühlt?

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