Ihre Meinung zu: Debatte über Beherbergungsverbot: Viel Redebedarf und reichlich Kritik

12. Oktober 2020 - 21:16 Uhr

Die Kritik am Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten lässt nicht nach. Zahlreiche Politiker beklagen die uneinheitlichen Regelungen. Gesundheitsminister Spahn warnte vor einem Akzeptanzverlust für die Corona-Maßnahmen.

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Kommentare

Verhältnismäßigkeit?

Die Einschränkungen der Grundrechte wurden im Frühjahr durch die damals noch vorhandene Unsicherheiten in Bezug auf die medizinische Behandlung und eine befürchtete Überlastung der intensivmedizinischen Kapazitäten begründet.
Im nachhinein ist immer der Rechtsmediziner der Schlaueste.
Damals mag die Entscheidung verfassungsrechtlich wg. o.g. Gründe begründbar gewesen sein.
Heute kann ich nur allen! raten täglich online auf www.intensivregister.de zu schauen, ob dies denn verfassungsrechtlich nun noch vertretbar ist.
Alle Entscheider sind für ihre Entscheidungen persönlich verantwortlich.
Auch Abgeordnete, die darauf verzichten von Ihren Rechten als Volksvertreter Gebrauch zu machen.
Ob fakten- oder panikgesteuert.
Es macht gerade in Deutschland heute sehr viel Sinn in Anbetracht unserer Geschichte darauf hinzuweisen.
Nicht das es wiedermal heisst "Wir haben davon nichts gewusst".
Das geht im Zeitalter der neuen Medien nicht mehr.
Ich möchte nicht entscheiden müssen...in Panik.

@0_Panik

"Aber es kann nicht sein, das sich dann ca. 99,5% der Bevölkerung den 0,5% der Bevölkerung unter zu ordnen haben."

Das wiederholen Sie jetzt schon zum X-ten mal.
Eine solche in meinen Augen absurde Interpretation der Wirklichkeit kann eigentlich nur durch Panik zustande kommen.

ja was jetzt

die nächsten Tage wollte ich nach Brandenburg fahren
für ein berufliches Seminar
darf ich jetzt in der Fortbildungsstätte übernachten oder nicht

Fakenews?

Hallo Herr Seibert.

Sollte Ihn mehr Informationen zur Verfügung stehen als Deutschlands Ärzten auf den Intensivstationen kann ich Ihnen nur dringenst raten diese mit allen! zu teilen.
Wir haben nur www.intensivregister.de.

Hier kann Ihre Begründung nicht entstanden sein.

Sollten Sie belastbare Quellen haben bitte teilen Sie diese schnell mit uns.
Sonst fliegt uns diesen Herbst unser ganzes politisches System im die Ohren.

Beherbergungsverbot ist Unsinn

Zu Recht kündigt das Hotel- u. Gaststättengewerbe Klagen gg. den völligen Unsinn des Beherbergungsverbotes an.

Es sind von der Bundesregierung, v. d. MPs, u. v. d. sonstigen Verantwortlichen zuerst andere Maßnahmen zu ergreifen. Z.B.:

Genau den hygienischen Standard im ÖPNV in D. einzuführen, der eh schon im Hotelwesen u. Gaststättengewerbe gilt.

Wie bekannt sein müsste, ist der ÖPNV (insb. Tram/Bus) der Super-Corona-Top-Hotspot u. d. Super-Corona-Hochrisikoinfektionsgbiet in D. , und das, seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam.
Aber im ÖPNV in D. ist nix gemacht worden.

Demnach ist das Beherbergungsverbot völliger Mist.

Zu 21:05 Bundesfuchs ✎Es riecht gewaltig nach Fake

"...Gerade heute wurde bei einem Freund der in vorsorglicher häuslichen Quarantäne war die Wohnung ohne richterliche Entscheidung vom Gesundheitsamt durchsucht. Das erinnert uns an dunkle Zeiten...

Gesundheitsämter durchsuchen keine Wohnungen. Mit einem Vergleich mit "dunklen Zeiten" befinden Sie sich im völligen Abseits. Das ist grober Unfug wenn nicht mehr.

Trickbetrüger nutzen Corona-Krise aus: Um in die Wohnung oder in das Haus zu gelangen, geben sich die Täter als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. Sie behaupten zum Beispiel, dass der Bewohner oder die Bewohnerin sich mit dem Virus angesteckt habe. Nun müssten „weitere Untersuchungen“ erfolgen oder die Wohnung desinfiziert werden. Das teilt die Polizei mit.
z.B.
https://polizei.nrw/betrug-mit-dem-corona-virus

Weiß nicht was

Herr Spahn meint, der große Teil trägt die Maßnahmen mit, nur ein kleiner Teil will sich nicht an den Vorsichtsmaßnahmen beteiligen.
Will er warten bis die Zahlen wie im Frühjahr sind, eine Lösung wie im Frühjahr wird auf jeden Fall kommen, weil jetzt nicht gehandelt wird.
Und ja, es muss in allen Ländern gleich sein, keine Ferien bis Weihnachten, damit man wenigsten Weihnachten die Familie im anderen Bundesland besuchen kann.
Weihnachten betrifft alle, Urlaub in den Herbstferien nur einen kleinen Teil.

Beherbergungsverbot

Das Beherbergungsverbot werde in Rheinland-Pfalz nicht wie geplant am Dienstag in Kraft treten. Die Ursache der vielerorts steigenden Corona-Zahlen ist mit dem Beherbergungsverbot nicht in den Griff zu bekommen. Die Test-Kapazitäten dürfen nicht verschwendet werden für Urlauber, um sich freizutesten.

Na dann wird

am Mittwoch ja das Chaos ein Ende haben. Nur M-V und Bayern werden weiterhin ausscheren. Das haben sie ja schon seit Pandemiebeginn gemacht, siehe Bayerns Parkbanksitz-verbot und M-Vs Einreiseverbot für Tagesgäste.

Dann wird sich des Deutschen treue Seele wieder beruhigen, und die Bürokraten können in aller Stille an weitreichendere Versammlungsverbote gehen und zB auch die Weihnachtsmärkte flächig verbieten. Scholz deutete ja im Vorfeld schon weitere Hilfszahlungen für die Branche an.

Ich würde mich selbst am meisten freuen, wenn ich nicht recht behielte.

In Frankreich gingen die Infiziertenzahlen übrigens nach der Spitze am Samstag bis heute um zwei Drittel zurück.

Nun ja

Neue Zahlen zum Thema Gefährlichkeit des Corona-Virus! Wissenschaftler der Uni Essen haben berechnet, wie viele Menschen während der ersten Pandemiewelle zwischen März und Mai mehr gestorben sind – und haben das mit der Bevölkerungsentwicklung verrechnet.
Epidemiologe Prof. Dr. Andreas Stang erklärt die Zahlen, laut denen es sogar eine UNTERsterblichkeit gibt.
Es wird ja immer irrer.

Die Verhältnismäßigkeit ist

Die Verhältnismäßigkeit ist überhaupt nicht mehr gegeben. Völlig unnötig wird ein ganzer Wirtschaftssektor voll Karacho an die Wand gefahren. Das absurdeste ist dann noch die spezielle Lex Bavariae, die das Beherbergunsverbot nur für Hotspots aus den anderen Bl vorsieht. Glauben die, dass sich das Virus so vor dem Dialekt gruselt, dass es die Bajuwaren in Ruhe lässt? Ich bin ausserdem noch indigniert darüber, dass das RKI meine 2. Heimat, die Kanaren immer noch nicht von der Risikoliste gestrichen hat, obwohl wir mittlerweile seit mehr als 7 Tagen darunter liegen. So wird auch der internationale Tourismus systematisch kaputt gemacht. Hier sind, direkt und indirekt 80% der Arbeitsplätze vom Tourismus abhängig, ich habe Angst vor den mögl. gesellschaftl. Verwerfungen, die das faktische Reiseverbot bringt. Aber das wird bei den mittlerw. an Hysterie grenzenden Regelungen nicht bedacht. Die 50 müssen unbedingt neu bewertet und erweitert werden. 1000 ist vllt zuviel, siehe Madrid, evtl 200.

Na ja

Solange es mit solchen Sachen gelingt ,heutige Entscheidungen gegen Russland zu vernebeln, soll es mir recht sein .Wundert mich nur ,dass die Ts nicht wirklich da irgendwas berrichtet ,Hintergründe .Na ja Sanktionen um Russland in Bankrott zu treiben wegen Gas wird meines erachten nicht funktionieren. Dazu auch noch den Virus herzunehmen ist traurig und der 4 Gewalt nicht würtig.

Corona: Deutschland braucht den Masterplan z. Corona-Exit

Deutschland muss erkennen, dass nach den Zahlen des RKI u. der WHO nur 0,5% der Bevölkerung von Corona mehr oder weniger übel betroffen ist. Diese Gruppe gilt es zu schützen.

Was in der ganzen Corona-Debatte um Ansteckung mit Corona völlig untergegangen ist, ist die Möglichkeit, dass die Corona-Infektion mit schweren Verläufen u.U. mit verletztem Rachenraum etc. zu tun haben könnte (Infektion durch Mundpilz, o. Zahnfleischbluten wg. mieser Zähne u. so ...).
Ggf. muss hier mal näher hingeschaut werden ...

Ansonsten muss die Ausrichtung in die Zukunft gehen. Dazu zählen Reformen für das Volk, wie z.B. Rentenreform, Reform des Gesundheitswesens, Arbeitsmarktreform, Steuerreform, Reform der Bundeswehr, ggf. Flüchtlings- u. Asylpolitik, u. Vieles noch viel mehr ...

Es gibt aber nur wenige Themen, die behandelt werden:
Außenpolitik: Putin u. Trump, u. Corona, sind die Hauptthemen

Es besteht Handlungsstillstand bei der Dauer-Groko-Deutschland, z.B. bei Reformen d. v.g. Themen.

Na

ich hoffe mal, das die Hotelier von Ihrem Hausrecht gebrauch machen, und Politikern als Risikogruppe einschätzen und kein Zimmer mehr vermieten... in Berlin und Brüssel. Zeitlich beschränkt, bis 23ten Dezember 2020.

Grundrecht Berherberhung???

es wird zu diesem Artikel immer von Verstoß gegen "Grundrechte" fabuliert.

Beherbergungsverbote und Sperrstunden betreffen doch keine Grundrechte.
Die betreffen nur Gewerbe die gegen Geld beherben und derzeit keine verlässliche Konzepte gegen Ansteckung mit dem Virus vorweisen können.

Das betrifft aber keine reisenden Bürger. Jeder darf reisen und bei Jemandem unterkommen (beherbergt sein), der ihm das kostenlos (ohne Gewerbe) überlässt und dennoch für dessen Unverletzlichkeit (Grundrecht) sorgt.

Nur Gewerbliche dürfen nicht (also gegen Geld) und was die dann machen ist simpel, jemanden nicht ins Haus lassen, also das Hausrecht ausüben.

Das ist dem Gastwirt sein Hausrecht also Grundrecht, und das darf er nach eigenem Willen gewähren oder verweigern.

Offene Grenzen nach außen, Reiseverbot nach innen

Japan kommt wesentlich besser durch die Pandemie. Die schnelle Abschottung nach Außen machte einen Shot down unnötig. Sowohl bei den Infizierten wie auch bei den Toten ist Japan wesentlich besser als Wir.

Merkel hingegen zögerte und schloss unwillig sowie späht die Grenzen. Dafür öffnete Merkel die Grenzen schnell wieder. Trotz z.T. drastisch gestiegener Infektionszahlen im Ausland hält Merkel die Grenzen offen. Wesentlich geringer Infektionszahlen im Inneren sollen jetzt zu einem faktischen Reiseverbot im Land führen.

Der globale Jet-Set kann aber weiter um die Welt jeten. Das Virus wurde in Rekordzeit um die Welt verbreitet.

„Gesundheitsminister Spahn warnte vor einem Akzeptanzverlust für die Corona-Maßnahmen“

Zu Recht: Was man nicht (mehr) verstehen bzw. nachvollziehen kann, kann man auch nicht akzeptieren.

Wenn ich recht informiert

Wenn ich recht informiert bin, gilt dieser ganze Firlefanz nicht für Berufsreisende.
Dann ist man eben nicht auf Wellness, sondern auf Montage. Alles zu unausgegoren.

@21:25 von Robert L.

"// ... "Aber es kann nicht sein, das sich dann ca. 99,5% der Bevölkerung den 0,5% der Bevölkerung unter zu ordnen haben." ...//"
...
"... Eine solche in meinen Augen absurde Interpretation der Wirklichkeit kann eigentlich nur durch Panik zustande kommen ..."

@21:25 von Robert L. : Falsch !

Die Grundlage sind Zahlen vom RKI u. v. der WHO (weltweite Corona-Zahlen-Erhebung) -> 0,5 sind von Corona mehr o. weniger übel betroffen -> 99,5% der Bevölkerung sind es nicht.

Manche Politiker

haben doch immer noch ein gutes Gefühl für die "kleinen Leute". Spahn warnt, Lauterbach warnt, Malu Dreyer setzt die Regeln vorerst nicht um. Söder und Frau Schwesig werden bestimmt auch noch einen Weg finden.

Das lässt mich hoffen, dass Polen doch noch nicht verloren ist.

@ Bundesfuchs

...Gerade heute wurde bei einem Freund der in vorsorglicher häuslichen Quarantäne war die Wohnung ohne richterliche Entscheidung vom Gesundheitsamt durchsucht.

Dann war es garantiert nicht das Gesundheitsamt. Das durchsucht keine Wohnungen, nicht mal mit richterlichem Beschluss.

Anfangs war ich entgegen

meiner politischen Ausrichtung auf Seiten der Kanzlerin. Sie reagierte nicht kopflos sondern ließ sich fachmännisch beraten. Jetzt muß sie umdenken. Mittlerweile hat sich mit der Anzahl der Spezialisten auch die Anzahl der Meinungsunterschiede erhöht. Die Kanzlerin muß sich langsam für den fähigsten Wissenschaftler entscheiden und dann mit der Faust auf den Tisch hauen, sonst kriegen wir nichts gebacken.

Bei der App ist Spahn auch eingeknickt

Nun wird sich das wohl morgen wiederholen.

Die Hauptverbreitungswege auch schon im Frühjahr waren Büros und Busse & Bahnen mit denen die Pendler in die Büros kommen. Da will man aber nicht ran.

Einschränkungen des Freizeitverhaltens „kosten ja nichts“.

Interessant ist auch, dass man bei den Schulen gegenwärtig den schwedischen Weg geht.

Mal sehen ob dann doch im Winter noch die Kehrtwende von der Kehrtwende kommt, und wie man das dann begründet. Vielleicht kommt dann die Maskenpflicht in den eigenen vier Wänden und beim Schlafen, wer weiß ?

Perfekt

Jetzt mischt sich Berlin wieder in die Maßnahmen der Länder ein....
Die Schwesig ist die einzige die eine konsequente Linie durchzieht, und Ihr Land gut und erklärend durch die Krise führt. Sie ist ein Vorbild die die Vorzüge des föderalen Systems herausstellt. Der Rest redet nur und
muss endlich mal vergessen das nächstes Jahr Bundestagswahl ist. Gute Politik würde belohnt werden, dieser Aktionismus nicht. Also, es ist zu befürchten das dieses Kasperletheater weitergehen wird solange die CDU kein neuen Vorsitzenden hat, und die Fraktion sich dann entscheidet wer denn Kanzlerkandidat werden soll.

Als ich im Frühjahr eine fehlende Planung monierte

Und eklatante Fehler in den „wissenschaftlichen“ Prognosen, da musste ich mir viel Kritik hier von anderen Foristen anhören, die Politiker und ihre Berater sofort in Schutz nahmen, weil: „das Virus ist neu“, „die Erkenntnis muss sich erst entwickeln“ „niemand konnte irgendetwas wissen“ „niemand konnte es ahnen, darauf vorbereitet sein“ etc etc

Nun ist ein Dreivierteljahr ins Land gegangen und die Gesundheitsämter faxen (!) weiterhin ihre Daten (nur werktags!), Virologen und Politiker sind auch nicht viel schlauer geworden, die Regierung fährt weiterhin „auf Sicht“ (Hier drängt sich das Bild dichten Nebels auf ...) und ein klares Vorgehensmodell fehlt weiterhin.

Ist das wirklich der Qualitätsanspruch den unsere Behörden und Regierungen an sich selbst haben ?

@sonnenbogen - McPomm

23:22 von sonnenbogen:
"Die Schwesig ist die einzige die eine konsequente Linie durchzieht, und Ihr Land gut und erklärend durch die Krise führt."

Bei 69 Einwohner pro Quadratkilometer muss man nicht viel tun, um eine Epidemie zu verhindern. Das ergibt sich von selbst. Und was das "gut durch die Krise" betrifft, sollten Sie mal im Hotel- und Gastgewerbe nachfragen. Ich bin mir sicher, dass es da die Ansicht gibt, wegen 3 auf 100.000 Neuinfektionen pro Tag nicht alles dichtmachen zu müssen.

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