Kommentare

Immerhin sieht es so aus,

Immerhin sieht es so aus, dass Johnson durch seine eigene Erkrankung etwas gelernt hat.

Politik des Scheiterns

Viel zu spät und viel zu widersprüchlich hat Johnson auf die Corona-Pandemie reagiert. Dadurch ging wertvolle Zeit verloren. Erschwerend kommt hinzu, dass die Corona-Schutzmaßnahmen den Bürgern nicht bzw. nur unzureichend kommuniziert wurden. Das Ergebnis ist ein Chaos, das vor allem auch fatale Folgen für die Wirtschaft nach sich zieht. Wenn man nun noch den Brexit hinzu nimmt, dann dürfte dem Land ein eisiger Winter bevorstehen. Einmal mehr wird deutlich, dass Deutschland mit seinem Krisenmanagement erfolgreich gegen das Virus angekämpft hat. In Zeiten tiefer Verunsicherung braucht es nun mal klares und transparentes politisches Handeln und keinen Zickzack-Kurs, wie wir ihn bei der Johnson-Regierung immer wieder erleben.

die Pandemie

wird uns wohl noch Jahre begleiten. Immer darauf achten, in welcher Stadt oder Bundesland man sich befindet. In Sachsen-Anhalt keine Kontaktlisten in Restaurants, woanders hohe Bußgelder bei falschen Angaben. In Köln dürfen mehr Leute in die Oper als ins Fußballstadion. Obwohl dort auch die Karten / Plätze personalisiert sind. Vielleicht schwindet auch deshalb die Akzeptanz, weil man vieles nicht mehr nahvollziehen kann.

Das Herr Johnson einen schwierigen Winter befürchtet, kann ich verstehen. Das wird überall so sein.

PM BJ:" Dem Land stehe ein

PM BJ:" Dem Land stehe ein schwieriger Winter bevor.."

Ich denke genau das wird Trump auch sagen wenn er verlaesst Walter Reed National Military Medical Center.

Und natuerlich wird er raten immer eine mask zu tragen, so wie er es sagte seit Beginn des coronavirus outbreak. ( )

Wie B. Johnson und Trump mit dieser Taktik immer noch ein thumbs up erhalten, ist mir ein Raetsel

Nicht nur die Pandemie, auch

Nicht nur die Pandemie, auch der Brexit wird eine " eisige Zeit " in GB hervorrufen. Es bleibt zu hoffen, dass in der Nach-Johnson-Zeit seine gravierendsten Fehlentscheidungen korrigiert werden.

@die Pandemie wird uns wohl noch Jahre begleiten 17:49Köbes4711

Wird sie wohl auch müssen, bis sie uns all die Populisten (Johnson, Bolsonaro, Trump ...)
vom Hals geschafft hat.

Die Politik war ja nicht in der Lage dazu, ebensowenig der Souverän.
Man soll sich eben nicht mit der Natur anlegen, die kann zur Not ohne uns.

Johnson und Corona

Zu Beginn der Pandemie nahm der britische Premier Johnson Corona bewusst auf die leichte Schulter. Dann erkrankte er selber und kämpfte um sein Leben. Seitdem spricht er anders über Corona.
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Natürlich. Erst wenn man selber betroffen ist nimmt man es ernst. Das ist bei Politikern nicht anders...

@17:51-Adeo60-Zickzack Kurs..?!

Eines der wenigen Länder ohne Zickzack Kurs ist - Schweden.

Klare Linie, einfache Regeln und kein hin und her.

Anders als bei uns. Hier wird ständig an etwas herum gedocktert.

Und es war im Frühjahr sehr chaotisch.

Aber was den Winter betrifft haben Sie Recht. Der wird bestimmt wieder eisig.

Und das sicher nicht nur in GB.

@Werner40

Ich stimme Ihnen zu, dass das Ende der Mitgliedschaft Groß Britanniens in der EU eine harte Zeit und große Herausforderung für dieses Land und die Einwohner werden wird. Ich wünsche ihnen Stärke und Durchstehvermögen.
Anders als Sie, wünsche ich den Briten gutes Gelingen und den Genuss der wiedergewonnenen Freiheit.
Die EU, die ich einmal von Herzen befürwortet und begrüßt habe, ist für mich heute bestenfalls überflüssig. Sie verschwendet jährlich Milliarden von Euro, bevormundet die Einwohner unnötigerweise und will uns alle gleich machen. Wir sind aber alle unterschiedlich, nicht besser oder schlechter, eben nur anders. Warum soll uns diese Individualität genommen werden? Warum sollen wir alle dieselben Kartoffelsorten essen, obwohl wir die unseren lieber mögen? Warum müssen wir uns vorschreiben lassen, wie unsere Salz- und Pfefferstreuer auszusehen haben? Nonsens, für den unnötig Geld ausgegeben wird!
Für mich ist dieser Haufen Wichtigtuer noch überflüssiger wie für die Briten!

der schwierige winter wird aber eher

an seinem unwillen zu einem vernünftigen brexit liegen.

18:57 von Werner40

"Alle von Ihnen genannte Länder sind Demokratien, in denen Sie die Möglichkeit haben, wählen zu gehen."

Was nützen Demokratien, wenn man nicht demonstrieren darf? Bekanntlich wurde in Frankreich den Gelbwesten das Demonstrieren verboten. Und das lange vor Corona!

18:52 von vriegel

Klare Linie, einfache Regeln und kein hin und her.
.
.... und die meisten Toten

19:07 von avobibi

Warum müssen wir uns vorschreiben lassen, wie unsere Salz- und Pfefferstreuer auszusehen haben?
.
ist doch klar
einfache Dinge wie die gemeinsamen Notrufnummer "110/112" kriegt man nicht hin
auch keinen gemeinsamen Elektrostecker da gibt´s 5 Varianten
da muß man sich auf Nebenkriegsschauplätzen profilieren

18:17 von Werner40

"Nicht nur die Pandemie, auch der Brexit wird eine " eisige Zeit " in GB hervorrufen. Es bleibt zu hoffen, dass in der Nach-Johnson-Zeit seine gravierendsten Fehlentscheidungen korrigiert werden."

Brexit eine "Fehlentscheidung"? Ich sehe das völlig anders. Die Eiszeit herrscht meiner Meinung jetzt schon bei der Euro-Währung. Weniger als 10 Jahre nach Einführung musste das 1. Land (GR) schon mit hunderten von Milliarden gestützt werden. Gab es im Gegenzug Reformen? Nein! Also bald wird alles wieder von vorne losgehen. Das können die Briten dann entspannt von ihrer Insel aus verfolgen. Der Brexit wird nicht "korrigiert", völlig ausgeschlossen.

@ avobibi um 19.07 Uhr "den Briten ... Genuss der ... Freiheit"

Ich schließe mich Ihrem Posting aus vollem Herzen an. Eine innereuropäische Wirtschaftsgemeinschaft mit vernünftigen Verträgen, vielleicht noch ein Gremium für Zollbestimmungen, grenzüberschreitenden Verkehr (Freizügigkeit) - da hätte gereicht. Statt dessen kommt jetzt die nationale Rechtsprechung nicht nach, weil sie die EU-Gesetze integrieren muss.
In Spanien und Portugal findet man auf dem Land überall Kreisverkehre, wo alle 14 Tage mal eine Ziege die Straße quert, nur weil es für das Umwandeln von Kreuzungen in Kreisverkehr EU-Gelder gab.
Das nichtssagende EC-Siegel wertet unsere TÜV-Zeichen ab, Softair-Waffen sind erlaubt ... alles auf EU-Mist gewachsen.
Ich hoffe, die Briten kriegen die Folgen ihres EU-Austritts gut in den Griff.
Herr Johnson hat die Corona-Krankheit erst zu lässig gesehen, aber davon ist er ja nun kuriert. Viel Glück den Briten!

Re pxlo

"Bekanntlich wurde in Frankreich den Gelbwesten das Demonstrieren verboten."

Schlicht nicht wahr. Die Gelbwesten durften und haben demonstriert, nur haben sie mit der Zeit halt an Zulauf verloren.
Nur weil Sie es immer wieder schreiben, wird es nicht wahrer...

18:42 von ustdigital

Reife Leistung. Ein Halbsatz zu GB und der Rest am Thema vorbei.

Forenrichtlinieninterpretation weitgefasst, vor allem, wenn auf so einen Beitrag kritisch eingegangen wird und man geblockt wird.

Sämtliche Punkte,die Sie als angebliche Protesteinschränkung anführen sind nicht stichhaltig. Schauen Sie mal nach was gestern in Israel stattfand. Ein...siehe da...Protest!

Und dass Deutschland ein Problem mit Pegida hat u. ich muss wirklich lachen mit der rechtsextremistisch seit Beginn unterwanderten 'Legida', entspricht Ihrer blühenden Fantasie.

Zurück zum Thema.

Johnson hat den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt beim kürzlich aufgeführten Bruch der Brexit-Vereinbarung mit der EU.

So geht rechtslastige Inkompetenz im Amt.

Die Medien in GB voll mit Beiträgen in denen sich Beobachter die Augen reiben. Auch wenn's vor allem mit Blitzkrieg-Plattitüden erprobten Schundpresseorganen dort schwerfällt es zuzugestehen, irgendwas scheinen die Deutschen mit Frau M. richtig zu machen

@ ustdigital 18.42 Uhr "einige Probleme"

"Eins haben alle gemeinsam. Mit den Abstandsregeln haben die z.Z. Regierenden zu jeder Zeit die Möglichkeit, jeden Protest auf der Straße gegen ihre Politik zu verhindern."
Sie sprechen hier nicht nur Johnson, sondern auch Deutschland an. „Die Möglichkeit, jeden Protest ...zu verhindern“, wurde sie bisher wahrgenommen? Ich habe den Eindruck, dass es in den letzten Monaten mehr Demos und Kundgebungen gab als je zuvor.
Der Tagesspiegel meldete heute um 16.02 Uhr: " 150 Festnahmen, 36 verletzte Polizisten - so lief der Demo-Samstag in Berlin"
Allein für Berlin waren für gestern (Tag der Einheit) laut Tagesspiegel 99 Demonstrationen angemeldet worden, allerdings haben einige Veranstalter ihre Anmeldungen wieder zurückgezogen. Von "Protest auf der Straße verhindern" kann also keine Rede sein. Weder in Deutschland noch woanders in Europa. Und gerade die Engländer sind doch besonders liberal.

Tote Linie

@ vriegel:
Eines der wenigen Länder ohne Zickzack Kurs ist - Schweden. Klare Linie, einfache Regeln und kein hin und her.

Aber 5900 Tote. 5630 mehr als in Norwegen.

kein schnelles Ende

Endlich mal ein Politiker der realistisch die Wahrheit sagt.

Danke.

Demonstrieren erlaubt

@ pxslo:
Bekanntlich wurde in Frankreich den Gelbwesten das Demonstrieren verboten. Und das lange vor Corona!

Das stimmt nicht, alle Demonstrationen waren erlaubt. Nur die Sachbeschädigungen nicht.

@vriegel, 18:52 Uhr-Schweden ist kein Vorbild

Schweden würde ich nicht als ein erfolgreiches Modell im Kampf gegen Corona bezeichnen. Der Versuch, das Virus durch Eigenvorsorge/Eigenverantwortung und nicht durch staatlich verordnete Maßnahmen in den Griff zu bekommen, hat zu deutlich höheren Infektionszahlen als in Deutschland geführt. Schweden liegt damit auch auf höherem Niveau als andere skandinavische Länder. Gleichzeitig hat die Wirtschaft - trotz scheinbarer Normalität - massiv gelitten, vor allem in Bereich Tourismus. Entsprechend wächst dort der Unmut über die Regierung. Die Bundesregierung hat demgegenüber immer situationsbezogen gehandelt, dabei an die Eigenverantwortung der Bürger appellieret, zugleich aber die wichtigen und unverzichtbaren Schutzmaßnahmen (AHA) verordnet. Der Erfolg gibt der Politik Recht. Mit vergleichsweise moderaten Maßnahmen wurde die Pandemie niedrig und die Wirtschaft am Laufen gehalten. Vor allem hielt man sich an den Rat von Virologen und anderen Fachleuten. Gut so!

Am 04. Oktober 2020 um 19:48 von realitychecker

Am 04. Oktober 2020 um 19:48 von realitychecker

Volle Zustimmung,Danke.

19:44 von Mister_X

"Schlicht nicht wahr. Die Gelbwesten durften und haben demonstriert, nur haben sie mit der Zeit halt an Zulauf verloren."

Schlicht nicht wahr. Die Demos der Gelbwesten wurden irgendwann für "illegal" erklärt. Staatsbedienstete die daran teilnahmen durften (u. wurden) entlassen werden. Warum gab es wohl überall Polizeiaktionen gegen friedliche (mit wenigen Ausnahmen) u. unbewaffnete Demonstranten?

@ustdigital

Nein, alle die genannten Länder (und viele mehr) haben nur ein Problem zur Zeit, und das ist das Corona- Virus.
Pandemie so gut es geht eindämmen, die wirtschaftlichen Folgen möglichst gering halten.
Demos finden zuhauf statt, ob von Gegnern der Corona-Massnahmen, von BLM, Fridays for Future, oder auch verdi mit Streiks und Kundgebungen.

Johnson hat die Zeichen der Zeit erkannt

Um die Schadenfreude gegen den britischen Premierminister und seine Corona-Strategie mal etwas zu dämpfen: Laut ECDC vom 3.Oktober hat Deutschland 24,26 Fälle pro 1Million Einwohner. Groß-Britannien hat ca 4mal soviel, nämlich 92.40. Das ist aber kein Vergleich zu Frankreich mit 167,69 Fällen, Niederlande mit 183, 22 Fällen. Italien hat es geschafft, die Erkrankungswelle zu drehen: Nur noch 32 Fälle pro Million.
Ich begrüße die deutschen Corona-Auflagen und bin sicher, dass auch Johnson jetzt den Ernst der Lage erkennt.
By the way: Das wäre mal eine Gelegenheit, sich bei unseren PolitikerInnen zu bedanken. Es läuft gut bei uns.

Am 04. Oktober 2020 um 19:18 von pxslo

Zitat: Bekanntlich wurde in Frankreich den Gelbwesten das Demonstrieren verboten. Und das lange vor Corona!

Diese Behautung ist falsch.

Die letzte mir bekannte Demonstration fand am 11. Septemer 2020, also vor knapp drei Wochen, statt.

20:14 von draufguckerin

sich bei unseren PolitikerInnen zu bedanken. Es läuft gut bei uns.
.
bei den PolitikerInnen ?
war man im südlichen Ausland nicht aktiv mit drakonischen Vorschriften
denke dass dort das Chaos herrschte
lag (neben fehlenden Krankenhauskapazitäten)
sicherlich auch an einer gewissen Disziplinlosigkeit
Verbote auszusprechen ist eine Sache
sie aber auch einzuhalten ne ganz andere

Am 04. Oktober 2020 um 20:01 von pxslo

Zitat: Schlicht nicht wahr. Die Demos der Gelbwesten wurden irgendwann für "illegal" erklärt. Staatsbedienstete die daran teilnahmen durften (u. wurden) entlassen werden. Warum gab es wohl überall Polizeiaktionen gegen friedliche (mit wenigen Ausnahmen) u. unbewaffnete Demonstranten?

Wenn es Polizeiaktionen gegen Demonstraten gab, gab es auch Demonstrationen - logo?

Polizeiaktionen gab es dort, wo die Demonstraten (die es ja mangels Demonstration nicht gab) von der vorgesehenen Demonstrationsroute, (die es ja mangels Demonstration auch nicht gegeben haben kann), abwichen.

Im Gegensatz zu Schweden hat

Im Gegensatz zu Schweden hat GB nach den verheerenden Zahlen im Frühjahr den Kurs seiner Coronapolitik geändert.
Gelernt aus Fehlern.
Es ist klar, daß Corona noch mindestens bis zum nächsten Frühjahr auf der Tagesordnung bleibt, dann werden die wirtschaftlichen Folgen noch verstärkt werden durch die einsetzenden negativen Folgen des Brexit.

@17:47 von harpdart

//Immerhin sieht es so aus, dass Johnson durch seine eigene Erkrankung etwas gelernt hat.//

Dann bleibt noch zu hoffen, dass das für den "Bruder im Geiste" aus Übersee auch gilt.

Re pxlo

"Schlicht nicht wahr. Die Demos der Gelbwesten wurden irgendwann für "illegal" erklärt"

Erstens waren die Demos alles andere als friedlich. Es gab reihenweise Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und verletzte Polizisten.
Aus diesem Grund wurden in einzelnen Städten einzelne Bereiche für Demostrationen gesperrt.

Ein generelles Verbot von Gelbwesten-Demos gab es nicht.
Ihr Versuch, die französische Regierung zu diskreditieren bzw. ihr autoritäres Verhalten zu unterstellen oder Vergleiche zu Belarus oder Hongkong zu konstruieren (So wie Sie es schon mehrfach in anderen Threads getan haben) scheitert an den Fakten.

/// Am 04. Oktober 2020 um

///
Am 04. Oktober 2020 um 19:18 von pxslo
18:57 von Werner40

"Alle von Ihnen genannte Länder sind Demokratien, in denen Sie die Möglichkeit haben, wählen zu gehen."

Was nützen Demokratien, wenn man nicht demonstrieren darf? Bekanntlich wurde in Frankreich den Gelbwesten das Demonstrieren verboten. Und das lange vor Corona!///
.
Demonstrationsrechte existieren in allen genannten Ländern und werden auch wahrgenommen.

@Mister_X

Der einzigste Fakt ist, das alles im Herzen von Europa geschah und man es nicht wahr haben will.

Kein schnelles Ende

Die Großkonzerne werden das wohl überstehen und sich erfreuen, das wenn es zu Ende ist, das kaum eine Konkurrenz überlebt hat vom Mittelstand.

Re Hackonya2

"Der einzigste Fakt ist, das alles im Herzen von Europa geschah und man es nicht wahr haben will."

Ein Vorwurf ohne Inhalt oder Belege mit unklarer Zielsetzung. (Wer ist "man"?)

Auf so einen Kommentar kann man nicht sachgerecht antworten. Das ist aber wahrscheinlich auch so gewollt...

Pandemie ist nur eines der

Pandemie ist nur eines der Probleme in GB. Ein genau so Großes ist der Angriff auf die Demokratie in GB durch Johnson und Co., was sich u.a. im Brechen von internationalem Recht und Einsetzung einer Kommision zur Überprüfung des obersten Gerichts ( das die Auflösung des Parlaments für Rechtswidrig erklärt hatte ) zeigt. Gewaltenteilung ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Leicht wird es ihm auch durch das Fehlen einer geschriebenen Verfassung gemacht. Ich hoffe nicht, dass sich das Land in Richtung " Polen/Ungarn " entwickelt.

20:44 von Werner40

"Demonstrationsrechte existieren in allen genannten Ländern und werden auch wahrgenommen."

Ja, schön wär's.

20:25 von falsa demonstratio

"Wenn es Polizeiaktionen gegen Demonstraten gab, gab es auch Demonstrationen - logo?"

Ja logo, aber als "illegal" bezeichnete Demos.

"Polizeiaktionen gab es dort, wo die Demonstraten (die es ja mangels Demonstration nicht gab) von der vorgesehenen Demonstrationsroute, (die es ja mangels Demonstration auch nicht gegeben haben kann), abwichen."

Diese Abweichler nahm man dann als Vorwand um die ganze Demo aufzulösen. Später brauchte man keine Vorwände mehr, da man eine angekündigte (aber verbotene) Gelbwesten-Demo von vorneherein als "illegal" betrachtete.

Stimmt: eine Gratwanderung

bei fast 80 Inzidenz gibt es garantiert Regionen, in denen das viel höher ist und andere, wo fast nichts ist. Ist doch wie überall in Europa. Problematisch ist es nur, den Überblick zu behalten. Gut, Reisen sollten im Moment nicht getätigt werden - immer noch kommen rd 40% der Neu-Inf als Re-Import von Auslandsreisen. Aber wenn man geschäftlich wo hin müsste - und sei es nur nach Österreich oder die Schweiz, man wüsste nicht mal, ob man in einem Risikogebiet WAR! Keine europaweite Liste/Karte auf Regionalbasis. Muss ich aus Linz in Quarantäne? Oder nur aus Vorarlberg? Und dann muss man eine Entwicklung auch beobachten können: ich würde momentan bestimmt nicht nach Portugal reisen wollen: mit 48 Inzidenz kann ich gerade noch einreisen, dann aber nach 8 Tagen bereits in Q müssen. Eine europ. Übersicht wäre EU-Aufgabe, aber da lässt uns das Europa vdLs im Stich, Brexit ist wichtiger?

@ pxslo, um 19:18

re 18:57 von Werner40

Bekanntlich wurde in Frankreich den Gelbwesten das Demonstrieren verboten.“

Wenn man sah, was in Verbindung mit den Demos geschah - wundert Sie das?

Das BJ etwas aus seiner

Das BJ etwas aus seiner Erkrankung gelernt hat, wage ich zu bezweifeln.
Normal ziehen Politiker ein einmal gefasstes Programm, konsequent durch. Umdenken findet eigentlich nie statt.
Die Letzten, die mal umgedacht haben, haben gestern vor 30 Jahren aufgegeben.

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