Kommentare

Desinfektion

Ganz unabhängig davon, ob das überhaupt Sinn macht, noch nie in Deutschland gesehen. Beim einkaufen, kann man die Eikaufswagengriffe desinfizieren, aber grabscht nach Verpackungen, welche schon unzählige zuvor auch begutachtet haben.

In China hat das tatsächlich funktioniert

Scheint also was zu bringen. Viel GLück, Madridter (die momentan ja wie die Tiere eingesperrt sind - ich hoffe das wird deftige juristische Konsequenzen nach sich ziehen...)

Schmierinfektionen

Mich wundert diese Vorgehensweise doch sehr. Bei uns in Deutschland wurde soetwas nur bei Webastos Firmenzentrale und beim ersten Ausbruch BMW gemacht. Seitdem hieß es, das Risiko einer Schmierinfektion sei sehr gering. Die meisten infizieren sich über Tröpfchen- oder Aerosolinfektion. Bin jetzt ehrlich gesagt leicht verwirrt....

Desinfektionsmittel in den Mengen ist kontraproduktiv

Erstens werden nützliche Bakterien abgetötet, zweitens bilden sich Resistenzen.
(Ja, es wird in den OP-Sälen desinfiziert, aber doch nicht so! Da gibt es ganz genaue Vorschriften zu Mitteln und Dauer der Einwirkung. Ganz bestimmt geht da keiner mit einem Lappen von Stelle zu Stelle und wischt damit über alles, was ihm vors Auge kommt.)

Natürlich macht es Sinn in Altenheimen genauer zu desinfizieren - da wird sowieso auf Hygiene geachtet, aber Märkte und Bahnhöfe? Was haben solche Aktionen denn in der Vergangenheit genutzt?

@Hackonya2

"Beim einkaufen, kann man die Eikaufswagengriffe desinfizieren, aber grabscht nach Verpackungen, welche schon unzählige zuvor auch begutachtet haben." Am 03. Oktober 2020 um 15:08 von Hackonya2

*

Solange man sich mit den Händen nicht gleich zwischen den Zähnen pullt ist das auch kein Problem.

ich nutze kein Desinfektionsmittel beim einkaufen. Meine Haut ist gesund und meine Hautflora schützt mich mehr, als diese Desinfektionsmitteln (weißt der Geier, was in den Flaschen ist).

Seife

Muss man eine Stadt desinfizieren?
Sind diese Aerosole nicht evtl. gesundheitsschädlich?

Seifenlauge hat bei Viren eine
hervorragende Wirkung.

@ WirSindLegion

"In China hat das tatsächlich funktioniert" Am 03. Oktober 2020 um 15:12 von WirSindLegion

*

Die chinesische Regierung muss es ja wissen, sie erzählt ja immer die Wahrheit.
Die Neuinfektionen in China stammen laut dieser auch nur aus dem Ausland.

Auch wenn ich mich wiederhole - aber es hat offensichtlich noch nicht jeder mitbekommen:

Chinesische Aktivisten haben gezeigt, wie Kranke in Krankenhäusern unversorgt auf dem nackten Boden ohne Decken herumlagen. Im Winter.

Sie haben gezeigt, wie Infizierte samt Familien in ihren Wohnungen eingeschlossen wurden, wie Metallstangen vor die Wohnungstüren montiert wurden ohne dass sicher gestellt wurde, dass die Menschen genug zu essen und zu trinken haben.

Was Corona angeht glaube ich den Nachrichten aus China gar nicht mehr.

Am 03. Oktober 2020 um 15:25 von Tada

Zitat: ich nutze kein Desinfektionsmittel beim einkaufen. Meine Haut ist gesund und meine Hautflora schützt mich mehr, als diese Desinfektionsmitteln (weißt der Geier, was in den Flaschen ist).

Immer nur: Wie schütze ich mich.
Nie: Wie schütze ich andere.

um 15:08 von Hackonya2

"... grabscht nach Verpackungen, welche schon unzählige zuvor auch begutachtet haben."

Vielleicht bin ich ja einzigartig, aber bei mir kommen auf 100 Artikel, die ich kaufe, geschätzt 1-2, die ich zurückgestellt habe, weil es nicht das war, was ich wollte.

Ich habe seit es Corona gibt ...

... 2x, vielleicht 3x meine Hände mit Desinfektionsmittel desinfiziert ... und das auch nur, weil ich u. A. bei einem notwendigen Einkauf dazu aufgefordert wurde.

Arbeitskolleg(inn)en rennen mehrmals täglich zu diesem "Zeug" und klagen nun fast alle über ausgetrocknete und spröde Haut an den Händen.

Ich halte nichts von diesen zusätzlichen Maßnahmen. Es genügt m.E. völlig, seine Hände nicht ständig ins Gesicht "zu führen".

Ob die Maßnahmen in Madrid daher nun zielführend oder sogar kontraproduktiv sind ... nun ja ... wir werden sehen.

Es geht auch viel einfacher

Irgendwann im Laufe der Pandemie wurde von unseren Virologen behauptet, dass das Coronavirus bis zu 3 Tagen auf Oberflächen überleben kann.
Also würde es doch viel mehr Sinn machen, alles 3 Tage lang nicht anzufassen. Dazu ein 14 - tägiger, vollständiger Lockdown und jeder, der in diesen 14 Tagen Symptome zeigt, kommt in Quarantäne, notfalls in dafür geeignete Einrichtungen wie Krankenhäuser, und schon wäre die Pandemie in spätestens 4 Wochen vorbei.
Natürlich müsste in dieser Zeit auch ein absolutes Reiseverbot für alle Personen gelten.
Und nach 4 Wochen dürften nur die Menschen ein - oder ausreisen, die garantiert nicht in Coronagebiete reisen oder aus solchen zurückkommen.
Aber dazu reichen strenge Kontrollen an den Einreisepunkten völlig aus.
Warum das nicht schon längst Europaweit so durchgeführt wurde, ist nicht zu verstehen.
Alle anderen Beschränkungen hätten sich danach auch erledigt.

@! um 15:27 von beinhart

Sie haben absolut recht!
Wenn waschen mit Seife taugt, um die Hände von Corona zu befreien, würde Seifenlauge zur „Desinfektion“ von ganzen Städten und sogar Ländern ausreichen.
Das wäre auch wesentlich billiger und viel gesundheits - und umweltschonender.
Aber dann könnten sich die Desinfektionsmittelhersteller keine goldene Nase verdienen.

Spanien und Madrid haben ein Problem

In Spanien regiert gerade eine sozialistische (PSOE) Partei mit einer extremen Linken (podemos) und noch einigen anderern Ssplitterpateien (BILDU, ...). Der derzeitige Regierungspresident (Pedro Sanchez) versucht mit allen Mitteln an der macht zu bleiben mit dem Ergebniss das Splitterparteien sehr viel machr erhalten haben. Der derzeitige Gesundheitsminister Illa hat ein Decret erlassen entgegen der meinung der madridter Lokalregierung. Dadurch wird Madrid gerade wieder eingesperrt. Weitere Massnahmen sind: Kein Verkauf mehr der Grippeschutzimpfung, Einführung von 21% Mehrwertsteuer auf medizinische Dienstleitungen, Versprüchung von Desinfektionsmitteln, Verbot der Verkaufs von FFP2 Schutzmasken in Aphotheken, Ansprachen die sehr verwirrend sind, ungenaue Anordnungen... Es wurde versucht einen Medizinprofessor als Vermittler zwischen dem Gesundheitsminister Illa und der Localregierung zu gewinnen. Dieser hat nach 2 Tagen seinen Rücktritt eingeleitet. Mit Spanien geht es bergab.

Uberleben Ja, aber ohne Wirksamkeit

RE: "...unseren Virologen behauptet, dass das Coronavirus bis zu 3 Tagen auf Oberflächen überleben kann..." Es wurde aber auch gesagt das der Virus nach 15 minuten auf einer Türklinke nicht infizieren kann.

Virus vorhanden heisst nicht dass der Virus auch infizieren kann.

@falsa demonstratio

"Immer nur: Wie schütze ich mich. Nie: Wie schütze ich andere." Am 03. Oktober 2020 um 15:37 von falsa demonstratio

*

Dann erkläre Sie mir bitte, wie ich die andere dadurch schütze, dass ich meine Hautflora kaputt mache und Resistenzen fordere.

Ganz im Gegenteil: gesund Hautflora kann man überall verteilen, die schaden nämlich keinem.

Aber Pilz- und schädlich Bakterieninfektionen kann man sehr wohl verteilen und andere damit gefährden.

Und damit schönen Gruß an all die Leute, die ihre Handschuhe nach dem Gebrauch im Einkaufswagen liegen lassen, obwohl der Mülleimer daneben hängt oder 1,5 Meter deneben steht. Die sind wohl alle nach dem Einkaufen alle todkrank weil ich mir die Hände nicht desinfiziert habe und schaffe es nicht mehr zum Mülleimer, nachdem sie ihren Einkauf in ihren Wagen umgeladen haben.

Reine Panik!

Hört man in Spanien nicht auf Wissenschaftler? Es sollte sich doch nun längst herumgesprochen haben, daß die Schmierinfektion bei der Übertragung von Sars-CoV-2 kaum eine Rolle spielt.

Entscheidend sind Aerosol-Übertragungen in geschlossenen Räumen und Tröpfcheninfektion generell bei zu geringem Sicherheitsabstand.

Statt die Bevölkerung also vor wirklich gefährlichen Situationen (Menschenansammlungen, besonders in geschlossenen Räumen) zu schützen, weicht man lieber auf irrationale Maßnahmen wie Ausgangssperren und "Generaldesinfektion" aus.

Dummer, panikgetriebener Aktionismus! So dämmt man diese Pandemie nicht ein.

Sauberhalten und Müll entfernen würde mir schon reichen

Gibt es zum Nutzen des Desinfizierens Erkenntnisse? In Italien und Spanien werden die städtischen Straßen überwiegend mit Straßenkehrwagen und Wasser gereinigt, meistens in den Morgenstunden. Da ist danach wahrscheinlich viel Aerosol in der Luft.

Ich wär froh wenn bei uns, im kleinsten Stadtstaat Deutschlands, die Straßen nur vernünftig gekehrt würden ... nee, träum weiter ...
Mir würde es schon reichen, wenn es endlich wieder Bedienung in der Frischeabteilung des Supermarktes geben würde. Es ist einfach eklig, wenn Leute das Obst und Gemüse erst betatschen und drücken, dann auch noch mal schnüffeln, unter die Maske/Nase halten und es dann wieder hinlegen ...
Ich hab mir (bei einem soliden deutschen Sanitätshandel) für kleines Geld einen Luftreiniger mit div. Filtern und UV-C-Bestrahlung der durchströmenden Luft gekauft in der Hoffnung, dass das die Keimzahl niedrig hält. Die Strahlung dringt nicht nach außen.
Wäre das etwas für Gebäude, in denen sich viele Menschen aufhalten?

@wir sind legion

Ich wohne seit 4 Jahren mit meiner Frau in Madrid. Wir sind nicht wie Tiere eingesperrt. Wie kommen Sie denn auf sowas? Wir können uns frei in dieser wunderschönen Stadt bewegen. Wir sollen uns nur innerhalb der Stadt aufhalten und immer eine Maske tragen. Bis zur gerichtlichen Klärung werden bei Verstößen keine Strafen verhängt. Im Zweifel fragen wir die Polizei, die uns immer sehr freundlich aufklärt. Personen die ausserhalb arbeiten oder wichtige Termine wahrnehmen müssen können weiterhin überall hin.

warum sollen Ärzte arbeiten und für Sie da sein

und Verkäufer bestimmt auch. Warum soll das Pflegepersonal im Krankenhaus arbeiten. Damit Sie gesund bleiben?

@ Hackonya2, um 15:08

Das mit dem Begrapschen von Artikeln im Supermarkt konnte ich noch vorgestern beobachten.

Obstabteilung, ich wollte ein paar Bananen kaufen.
Da stand eine Frau und wühlte in den fein einsortieren Bananen herum, als suche sie ihren Ehering oder sonst etwas Wertvolles da drin.
Als ich ihr sagte, sie beschädige die Bananen und sie auch noch darauf hinwies, dass das unhygienisch sei (überall sind Hinweise angeklebt, nur das anzufassen, was...) bekam ich eine Antwort, die hier zum Rotstift gereichte.
Ich bot ihr an, ihr zum Suchen gern mit dem Kopf in die Kiste zu helfen und ging weiter.

Wie das so im Leben ist:
An der Kasse standen wir hintereinander, sie mit, ich ohne die gelben Früchte.

Vordergründig

@ WirSindLegion:
In China hat das tatsächlich funktioniert. Scheint also was zu bringen.

Woraus schließen Sie das?

Immunsystem

Sehr gut .....
in zwei oder drei Jahren kann keiner mehr ohne Antibiotika überleben.....

@ um 16:02 von kms

Egal ob 15 Minuten oder 72 Stunden.
Mit der von mir beschriebenen Vorgehensweise wäre alles im absolut sicheren Bereich.
Und wir könnten längst darüber hinweg sein.
Die aktuell dringendst notwendigen Beschränkungen sind nur deshalb dringendst notwendig, weil eben nicht konsequent gehandelt wurde.

Fades Lob für China

@ WirSindLegion
In China hat das tatsächlich funktioniert.

Das Virus aus China hat sich auf den Weg in die ganze Welt gemacht und die schwerste wirtschaftliche und humanitäre Krise der letzten Jahre ausgelöst. Irgend was scheint da in China ja nicht so ganz funktioniert zu haben.

@15:31 von Tada: das war eine isolierte Betrachtung von mir

Ich kenne diese anderen Berichte auch und bin - wie jeder mit ein wenig Empathie - zutiefst entsetzt darüber. Sie haben noch die aus den Hochhäusern heruntergeworfenen Haustiere vergessen.
Als isolierter Aspekt hat die großflächige Desinfektion schon geholfen - andere Länder haben das auch mit Erfolg eingesetzt - größtenteils keine Diktaturen.
Diese Epidemie hat bei vielen Regierungen und Privatakteuren das schlechte im Menschen herausgestellt - aber auch umgekehrt - in vielen (fast nur) Privakakteuren deren guten Eigenschaften gezeigt.
Anhand der bemerkenswert gestiegenen Scheidungsrate haben offenbar auch viele Ehepartner gemerkt, wessen geistes Kind ihre Partner wirklich waren.

@1638 nie wieder spd

"Die aktuell dringendst notwendigen Beschränkungen sind nur deshalb dringendst notwendig, weil eben nicht konsequent gehandelt wurde"
Tja es gibt in Madrid eben viele Arme die dicht an dicht wohnen, wo das Geld nicht reicht dass jeder sich eine eigene Wohnung leisten kann.
Aber wenn viele Menschen auf engem Raum leben dann ist das Risiko eben groß. Da wird auch das großflächige prühen von Desinfektionsmittel wenig helfen

@ harry_up am 03. Oktober 2020 Uhr

Sorry, aber das bleibt bei lose in der Kiste liegendem Obst nun mal nicht aus. Auch hier gilt: Während des Einkaufs Finger aus dem Gesicht. Dann sind auch nicht einmal Handschuhe erforderlich, die m. E. sowieso überflüssig sind, da sie mit der 2ten Berührung genauso Viren-Träger sein können wie die eigenen Hände.

Wichtig sind und bleiben Maske und Abstand dort, wo keine Maske getragen wird. Zudem sollte man große Menschenansammlungen meiden.

Wenn sich daran alle halten würden, gäbe es nicht diese derzeit steigenden Infektionszahlen. Nur leider tun das nicht alle ... auch weil einfach immer noch eine Minderheit glaubt, dass sie immun sei.

@ 15:37 von falsa

Wie schützen Sie andere indem Sie sich selbst desinfizieren? Sie sollen ja nicht fremde Leute begrapschen.

Desinfektionsnebel ? . Das

Desinfektionsnebel ?
.
Das Virus wird doch i.W. über Aerosole übertragen und stirbt außerhalb des menschlichen Körpers schnell ab. Das Problem in Spanien scheint mir eher der Umgang der Menschen miteinander zu sein, bei dem auf Abstand vielfach verzichtet wird.

@ Tada

Meine Haut ist gesund und meine Hautflora schützt mich mehr, als diese Desinfektionsmitteln (weißt der Geier, was in den Flaschen ist).

Bei Coronaviren spielt die Schmierinfektion tatsächlich keine große Rolle. Aber z.B. bei Noroviren nutzt Ihnen die Hautflora gar nichts. Wenn Sie sich da nicht die Hände gründlich waschen oder sie desinfizieren, dann tragen Sie die Viren weiter.

Ich arbeite im Krankenhaus und betrete nie ein Krankenzimmer ohne Handdesinfektion. Waschen wäre zu langwierig, also verwende ich Alkohol, ein ausgesprochen natürliches Desinfektionsmittel.

@1603 tada

"schönen Gruß an all die Leute, die ihre Handschuhe nach dem Gebrauch im Einkaufswagen liegen lassen, obwohl der Mülleimer daneben hängt oder 1,5 Meter deneben steht"
Und Grüße auch an diejenigen die im Lokal ihren mundschutz auf den Tisch legen.

Wie verzweifelt muss man sein?!

"Sie sprüht einen feinen Nebel auf die Laderampen des Madrider Großmarkts. Es ist nicht Schnee, sondern Desinfektionsmittel."

Super. Dann kann man statt Coronaviren irgendwelche Chemikalien inhalieren und ohne Infektionsrisiko sämtliche Oberflächen ablecken. Will das jemand?

16:27 von harry_up

«Obstabteilung, ich wollte ein paar Bananen kaufen.
Da stand eine Frau und wühlte in den fein einsortieren Bananen herum, als suche sie ihren Ehering oder sonst etwas Wertvolles da drin.»

Zusätzlich gibt es an der ganzen Obst- und Gemüsetheke nur eine einzige andere Frucht, bei der es noch sinnloser ist, vor dem Kauf in der Auslage herum zu wühlen. Die Kokosnuss.

Mal wieder was alles als neu verkaufen.

Oje was soll das denn.

Sind wir in D nicht Dank unserer Experten weiter???

Etwas kritischere Berichterstattung würde doch Sinn machen ..
Wenn man keine Panik verbreiten will..oder?

Am 03. Oktober 2020 um 16:03 von Tada

Zitat: Dann erkläre Sie mir bitte, wie ich die andere dadurch schütze, dass ich meine Hautflora kaputt mache und Resistenzen fordere.

Bei mir kommt keiner rein, der sich nicht die Hände definziert, damit er nicht die anderen Teilnehmer der Gesprächsrunde infinziert.

Spuckschutz im Konferentraum, alle Fenster auf, demnächst eine Filteranlage.

Ein Gebot der Rücksichtnahme und Höflichkeit.

Wann lebt ein Virus?

@ nie wieder spd:
Irgendwann im Laufe der Pandemie wurde von unseren Virologen behauptet, dass das Coronavirus bis zu 3 Tagen auf Oberflächen überleben kann.

Unsere Virologen? Klingt das nicht ein wenig geringschätzig? Und was meinen Sie mit "überleben"? Ein Virologe würde das sicher nicht sagen.
Wenn ein Tröpfchen mit Coronaviren mal auf der Türklinke getrocknet ist, können diese Viren vermutlich niemanden mehr infizieren. Das haben jedenfalls Untersuchungen ergeben.

@15:47 von nie wieder spd

Theoretisch, wohlgemerkt nur theoretisch, kann Virenmaterial (nicht unbedingt der aktive Virus) auf einer Oberfläche bei idealen Bedingungen (bzgl. Art der Oberfläche, Temperatur und Luftfeuchtigkeit) drei Tage überleben. Das ist eine Extremaussage, um die maximale Zeitspanne zu definieren, über die man nachdenken muss. Real ist eine Übertragung durch Berühren von Gegenständen so unwahrscheinlich, dass die vorhandenen Ressourcen viel effektiver in die Verhinderung einer Übertragung durch Aerosole eingesetzt werden. Zuerst müsste das Virus auf der Oberfläche landen, dann dort bis zur Berührung aktiv überstehen (das ist schon sportlich, das 10 Minuten zu überstehen), dann muss das Virus in ebenso kurzer Zeit auf Schleimhäute transportiert werden - und das in so großer Menge, dass es dort zu einer Infektion kommt. Die Wirklichkeit ist kompliziert - viel zu kompliziert, als dass Ihre super-einfache Lösung funktionieren könnte.

16:55 @leider geil

".. arbeite im Krankenhaus und betrete nie ein Krankenzimmer ohne Handdesinfektion. Waschen wäre zu langwierig, also verwende ich Alkohol, ein ausgesprochen natürliches Desinfektionsmittel. ..."

Aha.

Sie haben immer eine Flasche Alkohol dabei?

16:27 von harry_up

"Begrapschen"

Ja, so ist das häufig zu beobachten.
Ich bin dazu übergegangen (wenn´s mir zuviel wurde), die Leute anzusprechen und sie zu informieren, dass es sinnlos sei, alles nach Besserem zu durchwühlen, denn das hätte ich schon gemacht.
Den Witz verstehen die Wenigsten.

Sehr vernünftiges Krisenmanagement

@ WirSindLegion:
Diese Epidemie hat bei vielen Regierungen und Privatakteuren das schlechte im Menschen herausgestellt - aber auch umgekehrt - in vielen (fast nur) Privakakteuren deren guten Eigenschaften gezeigt.

Z.B. bei der deutschen Bundesregierung.

@ 16:38 von nie wieder spd

Haben Sie eine Vorstellung, was bei einem 14-tägigen totalen europaweiten Lockdown passieren würde? Wir haben bis heute in Deutschland noch gar keinen Lockdown gehabt. Sowas geht einfach gar nicht, ohne schwerste Schäden. Da dennoch viel zu viele Menschen unvermeidlich eng aufeinander hocken (eine eigene Toilette pro Familie ist bei uns superreichen Deutschen zwar üblich, aber nicht europaweit), werden sich auch über die 14 Tage immer wieder weitere Menschen anstecken und bei jeder Ansteckung beginnt die 14-Tage-Frist von Neuem. Zu dem hat Europa riesige Landgrenzen nach Osten, die sich gar nicht abgrenzen lassen. Gehen Sie davon aus, dass all diese Szenarien von Epidemiologen durchgespielt und verworfen wurden. Epidemiologen sind z.T. Mathematiker, also eine gewisse Mindestintelligenz kann man da voraussetzen.

15:37 @falsa demonstratio

Vor ein paar Monaten wurden die Einkaufswagen in Leipzig (wo ich einkaufe) desinfiziert.

Nun nicht mehr.

Genaugenommen müsste man sich nach vielen Griffen nach Waren desinfizieren.acht niemand.

Manchmal desinfiziere ich meine Hände vor und nach dem Einkauf. Zu Hause auf alle Fälle Hände waschen, bevor ich auspacke.

Wichtig(er) ist, wenn demnächst viele Schniefen und Husten, dass konsequent richtige Masken und diese richtig getragen werden.

PS: Danke, Sie waren ehrlich bzgl. Begeisterung im anderen Thema.

@kms 16:02 Virus überlebt 3 Tage auf Oberflächen

Virus vorhanden heisst nicht dass der Virus auch infizieren kann.

-
Doch, das Virus bleibt bei 20 °C gut und gerne drei Tage infektiös. Bei Kühlung (4 °C) waren SARS-CoV-2 Viren sogar 3 Wochen lang fast ohne erkennbare Verluste nachweisbar und infektiös.

Quellen:
https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.09.06.284695v1
https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.08.17.255166v1

17:03 von falsa demonstratio: Warum denn körperliche Meetings?

Müssen körperliche Meetings denn wirklich noch sein ? Was kann eine ViKo nicht auch leisten (wenn man sich denn unbedingt sehen will....)

@ leider geil, um 17:04

re @ nie wieder spd

Ja, das stimmt, was Sie sagen.

Der Virologe würde eher sagen:
“Das Virus bleibt infektiös“.

“Leben“ ist u. a. durch eigenständige Vermehrung definiert, das können Viren nicht, sie können sich nicht teilen, geschweige dass sie sowas wie Sexualität kennen würden.
Die benutzen die Zellen echter Lebewesen und deren Inhalte, um sich zu vermehren.

Und wenn Coronavirus' Hülle kaputt ist, z. B. infolge der Einwirkung von Seife oder Desinfektionsmittel, ist es mit seiner Vermehrungsmöglichkeit auch vorbei.

Irgendwann is ja auch ma Schluss...

@17:09 von leider geil: Na ja - teils teils

Unsere Regierung hat im Februar erst mal ziemlich fest geschlafen und den Karneval trotz der rasant steigenden Infektionszahlen nicht gesperrt.
Böse Zungen könnten hier auch Absicht unterstellen.

Danach dann überreagiert. Ich würde sagen, das hätte deutlich besser laufen können.

@15:16 von Minka04

>> Bin jetzt ehrlich gesagt leicht verwirrt....

So etwas nennt sich 'blinder Aktionismus'. Soll heißen, sie wissen selber nicht, was zu tun ist. ABER es soll wenigstens so aussehen, als wenn etwas getan wird.

Und das muß dann zwangsläufig möglichst auffällig (z.B. Militär) sein.

@ Leipzigerin59, um 17:08

re 16:55 @leider viel

“Aha. Sie haben immer eine Flasche Alkohol dabei?“

Der Job im KH ist stressig, warum...
sollen's die Viren da besser haben?

Aber diese Art Alkohol vertragen garantiert beide nicht, User leider geil, der das weiß, und die Viren, die das nicht wussten :-).

@nie wieder spd um 15:47

>>Dazu ein 14 - tägiger, vollständiger Lockdown und jeder, der in diesen 14 Tagen Symptome zeigt, kommt in Quarantäne, notfalls in dafür geeignete Einrichtungen wie Krankenhäuser, und schon wäre die Pandemie in spätestens 4 Wochen vorbei.<<

Es gibt zu jedem komplexen Problem eine einfache Antwort, aber die ist fast immer falsch.

14 Tage keine ärztliche Versorgung, wer in der Zeit stirbt, gammelt einfach vor sich hin.

14 Tage läuft (Ab)Wasser/Strom/Gas von alleine.

14 Tage halten sich alle dran, Polizei bleibt ja auch zuhase.

Usw., usw.

>>Natürlich müsste in dieser Zeit auch ein absolutes Reiseverbot für alle Personen gelten.
Und nach 4 Wochen dürften nur die Menschen ein - oder ausreisen, die garantiert nicht in Coronagebiete reisen oder aus solchen zurückkommen.<<

Na klar, da halten sich doch sicher alle dran.

Nur zur Erinnerung, es gibt hier Leute, die schon Maskentragen beim Einkauf als Verstoss gegen ihre Grundrechte betrachten und "Polizeistaat" rufen.

Am 03. Oktober 2020 um 17:19 von WirSindLegion

Zitat: Müssen körperliche Meetings denn wirklich noch sein ? Was kann eine ViKo nicht auch leisten (wenn man sich denn unbedingt sehen will....)

Sie sind in meinem Fall gesetzlich vorgeschrieben.

@ Nachfragerin, 16:59

“Super. Dann kann man statt Coronaviren irgendwelche Chemikalien inhalieren und ohne Infektionsrisiko sämtliche Oberflächen ablecken. Will das jemand?“

Geben Sie's zu, die Idee haben Sie von einem Blondschopf...

@ um 17:04 von leider geil

Ich meine das absolut nicht geringschätzig!
Meiner Meinung nach sollten die Beschränkungen noch viel ausgeprägter sein.
Zur Verdeutlichung habe ich das anfänglich mal genannte Extrem mit 72 Stunden Corona - Überlebenszeit genommen.
Wenn das Virus schon eher ungefährlich wird: Umso besser.

@ um 16:48 von Advocatus

Ja, ich weiß das. In manchen Ecken von Europa sieht es aus wie in der 3. Welt oder wie häufig in den USA.
Da bin ich aber auch an einer Berichterstattung interessiert, die diese Zustände benennt und vor allem auch aufzeigt, wie die betroffenen europäischen Länder diese Zustände ein für alle mal beheben wollen?
Leider hört man davon gar nichts.
Einige dieser Länder sind ja immerhin auch seit mehreren Jahrzehnten in der EU oder gehören sogar zu den Gründungsmitgliedern.
Das dort solche Zustände herrschen können ist ebenfalls ein totales Versagen der EU in den sozialen Bereichen und natürlich immer das Versagen der dortigen Regierungen.
Doch Berichte dazu gibt es nicht.

 17:30 @harry_up @ Leipzigerin59

Das haben Sie klasse beschrieben,
und ich weiß das auch, und viele andere auch.
Ich wollte auf etwas anderes hinaus, was viele ebenfalls wissen dürften.
In jedem Krankenhaus, das ich in dem letzten 2 Jahren als Besucher wie als Kranke betreten habe, waren vor bzw. gleich nach der Eingangstür Desinfektionsmittelspender. Und jeder dürfte wissen, dass man diese zu benutzen hat.
Warum schreibt er also von Alkohol?

@15:42 von LifeGoesOn

>> Arbeitskolleg(inn)en rennen mehrmals
>> täglich zu diesem "Zeug" und klagen nun
>> fast alle über ausgetrocknete und spröde
>> Haut an den Händen.

Ach Göttchen, "ausgetrocknete und spröde Haut an den Händen"? Der Untergang des Abendlandes. -.-

@16:55 von Advocatus Diabo... @1603 tada

//"schönen Gruß an all die Leute, die ihre Handschuhe nach dem Gebrauch im Einkaufswagen liegen lassen, obwohl der Mülleimer daneben hängt oder 1,5 Meter deneben steht"
Und Grüße auch an diejenigen die im Lokal ihren mundschutz auf den Tisch legen.//

Igitt. Unter eigenverantwortlichem Handeln habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Vielleicht wird durch den ersten Wortteil in "Eigenverantwortung" die Bedeutung des ganzen Wortes fehlinterpretiert: eigen = ich.

@15:27 von beinhart

//Muss man eine Stadt desinfizieren?
Sind diese Aerosole nicht evtl. gesundheitsschädlich?//

Ich halte das auch für Irrsinn. Desinfizieren sollten man ausschließlich in kritischen Bereichen, z.B. in bestimmten Krankenhausabteilungen. Die Gefahr, dass man den Teufel mit dem Belzebub austreibt, ist groß. Man tötet viele gesunde Keime ab, welche die krankmachenden Keime in Schach halten, während bei letzteren die gewöhnlichen Desinfektionsmittel nicht immer ausreichend wirken und diese dann quasi freie Bahn haben.

Effekt

Es ist nachvollziehbar, dass in Madrid alles versucht werden muss.

In Bergamo waren nach einer Studie wohl über 40% infiziert, Madrid läuft in diese Richtung.

Der Sprühnebel aus Desinfektionsmittel klingt dagegen eher wie Aktivismus.
Viren halten sich doch nur ein paar Tage auf Flächen. Vor allem draußen ist das sicher unnötig. Drinnen hilft sicher eher Flächen, die ständig angefasst werden zu desinfizieren.
Besser mit etwas mehr Manpower aber auch subtiler und genauer.

Was sagen denn Studien dazu?
Luftreinigungsfilter scheinen innen mehr Effekt zu bieten?

/// Am 03. Oktober 2020 um

///
Am 03. Oktober 2020 um 17:19 von Silene
@kms 16:02 Virus überlebt 3 Tage auf Oberflächen

Virus vorhanden heisst nicht dass der Virus auch infizieren kann.

-
Doch, das Virus bleibt bei 20 °C gut und gerne drei Tage infektiös. Bei Kühlung (4 °C) waren SARS-CoV-2 Viren sogar 3 Wochen lang fast ohne erkennbare Verluste nachweisbar und infektiös.

Quellen:
https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.09.06.284695v1
https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.08.17.255166v1///

these are preliminary reports that have not been peer-reviewed. They should not be regarded as conclusive, guide clinical practice/health-related behavior, or be reported in news media as established information

@ saschamaus75 am 03. Oktober 2020 um 17:52 Uhr

Sie haben offenbar nicht verstanden, was ich mit meiner Aussage zum Ausdruck bringen wollte.

Also nochmal:
Das Desinfizieren der Hände im Alltag hat so gut wie keinen Sinn, es sei denn, man (oder Frau) ist in Berufsgruppen tätig, bei denen andere Infektionsmöglichkeiten als das Corona-Virus eine Rolle spielen (z.B. im Krankenhaus).

Welchen Sinn macht also die Nutzung von Desinfektionsmitteln, wenn sie ausschließlich negative Effekte haben?

Mit dem Abendland (wo auch immer das liegen mag) hat das m. E. wenig bis gar nichts zu tun ;-)

@ 17:58 von Anna-Elisabeth

"Eigen=ich"
Nicht unbedingt, vielmehr dürfte es sich um Unwissen handeln. Man hört ja ständig von den Virologen, dabei wären längst die Hygiene Experten wichtiger. Man war schon von Anfang an zu einseitig wo man verschiedene Disziplinen einbeziehen hätte sollen, zb Soziologen, ethiker und Pflege Experten.
Ach und manche Leute können nicht mehr selbstständig denken und müssen alles gesagt bekommen. Das liegt an der vollkasko-mentalität aufgrund zu viel staatlicher Fürsorge in manchen Bereichen

@Leipzigerin59 um 17:48

>>In jedem Krankenhaus, das ich in dem letzten 2 Jahren als Besucher wie als Kranke betreten habe, waren vor bzw. gleich nach der Eingangstür . Und jeder dürfte wissen, dass man diese zu benutzen hat.
Warum schreibt er also von Alkohol?<<

Weil in den Desinfektionsmittelspendern meistens ein Desinfektionsmittel aus Alkohol drin ist? Geht schneller, wirkt besser und ist besser verträglich als "Seife".

@17:48 von Leipzigerin59 17:30 @harry_up

//Warum schreibt er also von Alkohol?//

Hat mich auch gewundert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es noch Krankenhäuser gibt, in denen nicht auf jedem Stationsflur und in in jedem Krankenzimmer mindestens ein Desinfektionsspender ist.

schon erstaunlich hier

wie sich die hiesigen experten wieder holt ihre eigenen weisheiten um die ohren schlagen.

um 17:08 von Leipzigerin59

Von user "leider geil"
".. arbeite im Krankenhaus und betrete nie ein Krankenzimmer ohne Handdesinfektion. Waschen wäre zu langwierig, also verwende ich Alkohol, ein ausgesprochen natürliches Desinfektionsmittel. ..."

Aha.

Sie haben immer eine Flasche Alkohol dabei?

In nahezu allen Krankenhäusern sind vor den Türen zu Krankenzimmern Spender zur Handdesinfektion angebracht.

Fast alle Desinfektionsmittel basieren auf Alkoholen (vergällt) mit unterschiedlichen Konzentrationen.

Zum Thema "Desinfektionsmittel" hilft Wikipedia weiter.

@1547 nie wieder spd

"totaler Lockdown"
Das müsste konsequenterweise auch bedeuten dass alles krankenhauspersonal, polizei, Rettungsdienste, lebensmittellieferdienste und alles andere auch zuhause bleiben müssten. Schließlich können diese sich auch infizieren und haben familien zuhause die auch zur weiterverbreiten des Virus beitragen können.
Ich garantiere ihnen dass man nach 14 Tagen Lockdown das Land oder Europa nicht mehr wiedererkennen würde und corona das geringste Problem wäre. Das geht vielleicht im Kino aber nicht in Realität

2-3mal wöchentlich...

gehe ich zum Fitnesstraining.
Beim Betreten am Eingang:
Hände desinfizieren.
Umkleiden.
1. Gerät: Griffe und Sitz desinfizieren - Trainingseinheit absolvieren- wieder Griffe und Sitz desinfizieren.

2. Gerät: gleicher Ablauf
usw...

Nach Beendigung umziehen, Hände gründlich waschen.

Beim Verlassen am Ausgang wieder Hände desinfizieren.

Eine Maske ist dank hervorragender Be-/Entlüftug nicht nötig.

Da überlegst du, ob du nicht besser gleich in die Muckibude ziehst.
Ich gehe jedenfalls mit gutem Gefühl dorthin.

@18:19 von Advocatus Diabo... @ 17:58 von Anna-Elisabeth

//Ach und manche Leute können nicht mehr selbstständig denken und müssen alles gesagt bekommen.//

Stimmt.

//Das liegt an der vollkasko-mentalität aufgrund zu viel staatlicher Fürsorge in manchen Bereichen//

Das halte ich eher für ein (Aus-)Bildungs- und Erziehungsproblem, das dann natürlich auch mal direkt in die Notwendigkeit der staatlichen Fürsorge münden kann.

@Wilhelm Schwebe um 18:21

>>schon erstaunlich hier

wie sich die hiesigen experten wieder holt ihre eigenen weisheiten um die ohren schlagen.<<

Da muss man sich ja vor Lachen auf die Schenkel klopfen. Sie selbst schlagen ihre Weisheiten ja immer nur den anderen um die Ohren.

@ Wilhelm Schwebe, um 18:21

"schon erstaunlich hier wie sich die hiesigen experten wieder holt ihre eigenen weisheiten um die ohren schlagen "

Jau, und dabei auch noch mehr als einen lapidaren Zweizeiler brauchen.

@ um 17:35 von dino2

Selbstverständlich könnten auch bei einem völligen Lockdown die existenziell wichtigen Bereiche geöffnet bleiben.
Aber mit Sicherheitsvorkehrungen. Schutzanzüge zB.
Viel schlimmer als es mit dem fehlenden Lokuspapier war, wäre es auch dann nicht geworden.
Einreisende könnten auch ganz selbstverständlich kontrolliert werden.
Dass muß man aber wollen.
Genauso wie man unkontrollierte Einreise verhindern wollen muß.
Das größte Problem dabei ist doch das fehlende Personal.
Aber auch da hätte längst Abhilfe geschaffen werden können, da wir schon vor Corona ein Millionenheer von Arbeitslosen hatten.
Und diejenigen, die ihre Grundrechte eingeschränkt wähnen, können vielleicht mal dort nachlesen und feststellen, dass der Staat seine Bürger zu schützen hat. Besonders die Schwächeren und Vorerkrankten.
Für die gelten die Grundrechte nämlich auch.
Abgesehen davon kann man demonstrieren und auch klagen.
Das darf jeder Bürger, wenn er seine Rechte betroffen sieht.

@Schabernak, 17.00h

Das lässt sich alles noch toppen.
Ich habe kürzlich im Supermarkt einer Frau zugesehen, die mehrere Packung gleicher Bonbons begutachtete, bevor sie ihre schwierige Entscheidung getroffen hat.

//Der Sprühnebel aus

//Der Sprühnebel aus Desinfektionsmittel...//

Ist vor allem leicht entzündlich.

@ um 18:28 von Advocatus Diabo...

Dann müssen die, die trotzdem arbeiten müssen, weil ihre Tätigkeiten existenziell wichtig sind, eben in Schutzanzügen arbeiten.
Und es müssen mehr eingestellt werden, damit die Arbeitszeiten kürzer werden können.
Das sind alles Probleme, die in geringerem Ausmaß schon vorher bestanden und nicht gelöst wurden. Teilweise seit Jahrzehnten!
Und es zeichnet sich leider auch nicht ab, dass die Lösungen demnächst angegangen werden.
Vor allem dann, wenn im nächsten Jahr die Zahl der Arbeitslosen noch weiter ansteigt.
Mit der auch schon seit Jahren auf sich warten lassenden Digitalisierung wird das Problem eher noch größer.
Überall stehen dramatische Änderungen bevor und der Staat tut nix

@ Leipzigerin59

Aha. Sie haben immer eine Flasche Alkohol dabei?

Nein, wir benutzen Spender für Desinfektionsmittel.

@15:42 von LifeGoesOn

//Arbeitskolleg(inn)en rennen mehrmals täglich zu diesem "Zeug" und klagen nun fast alle über ausgetrocknete und spröde Haut an den Händen.//

Dann nehmen die das falsche "Zeug". Wenn das wirklich so ein Riesenproblem wäre, dann dürfte das Krankenhauspersonal keine Haut mehr auf den Händen haben.
Ich würde z.B. kein Mittel nehmen, in dem auch Wasserstoffperoxid enthalten ist.

 18:21 @ Anna-Elisabeth @ Leipzigerin59

Dann können Sie sich vermutlich denken, was ich denke
:-)

@1851

"Dann müssen die, die trotzdem arbeiten müssen, weil ihre Tätigkeiten existenziell wichtig sind"
Ach so Sie befürworten Zwangsarbeit. Zugegeben in Bayern können Ärzte nach aktueller gesetzeslage zwangsverpflichtet werden, Herr laschet hatte es auch versucht, ist aber daran gescheitert.
Aber kein Wunder dass weiterhin viele Pflegekräfte ins Ausland gehen - bei dieser Wertschätzung.

@19:01 von Leipzigerin59

//Dann können Sie sich vermutlich denken, was ich denke
:-)//

Ja! Allerdings auch aufgrund früherer Kommentare.

Mir ist aber eben eingefallen, dass die Reinigungskräfte immer eine Flasche Desinfektionsmittel auf ihrem Putzwagen mitführen und somit immer griffbereit haben.

Flächendesinfektion in Europa ?

Das wurde zum Teil gemacht, auch in Norditalien. In Deutschland wurde vor allem die Desinfektion der Griffe von Einkaufswagen diskutiert. Eine schlaue Firma bot im Frühjahr sogar abnehmbare Holzgriffe für den Eigengebrauch an, die man an der Griffstange des EinkaufsWagens befestigen sollte - als noch nicht genügend Desinfektionsmittel verfügbar waren ....

Die meisten

Die meisten Desinfektionsmittel bestehen überwiegend aus Alkohol, Wasser und Parfümen.
Ich musste im Frühjahr, als kaum welche zu kriegen waren, für unsere Firma ausreichende Menge organisieren, das erste bestand nur aus Alkohol und Wasser, roch sehr unangenehm, was mir der Händler am Telefon freundlicherweise sagte, so dass ich nur einen Liter zum Testen bestellte.
Da ich meine Pappenheimer und deren empfindliche Nasen in der Firma kenne, habe ich nicht mehr davon bestellt, weil es wirklich nicht gut roch. Habe ich dann nur für mich benutzt, ich bin da nicht so empfindlich.
Wenig später war dann wieder besser Riechendes erhältlich.

Am 03. Oktober 2020 um 16:51 von Advocatus Diabo...

Zitat: Wie schützen Sie andere indem Sie sich selbst desinfizieren? Sie sollen ja nicht fremde Leute begrapschen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass man jemanden versehentlich berühr oder etwas berührt, was dann wieder ein anderer berührt.

Was ist in Spanien anders?

die Anzahl der Todesfälle war schon im Frühjahr hoch. Dies .üssten die Bürger doch noch im Hinterkopf haben. Allerdings verstehe ich nicht, wieso alle Maßnahmen offenbar nicht greifen, außer einem Lockdown? Sind die Leute nachlässiger? Was läuft da schief?
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Gut, die Zahl der Toten ist im Verhältnis zur letzten Welle geringer, wegen der besseren Behandlungsmethoden.
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Und jetzt eine neue Nebelkerze zur Intransparenz: jetzt gibt die TS eine 14-Tage-Inzidenz an, obwohl in D die 7d-Inzidenz zählt: ab 50 ist die Ampel rot. Ind E sei jetzt 695 in 14d. Das darf man nicht einfach halbieren! Und wo bleibt endlich eine granulare, europaweite Inzidenz-Karte. Die WHO hatcso was, aber nur auf Länder-Ebene. Was passiert aber in Madrid, Bilbao, Vorarlberg, Provence oder Kreta? Null Info. Land problemlos, Provinz aber weit drüber.

Desifektionsmittel

Neben alkahol gehört schon Wasserstoffperoxid hinein wobei der Alkohol für die spröde Haut sorgt. Deswegen mischt man noch Glycerin dazu

Gewohnt oberflächliche Berichterstattung

Wieder einmal ist nicht auf den ideologischen Grundkonflikt eingegangen worden, der dem Madrider Missmanagement und seiner Bewältigung zugrundeliegt. Der sozialistische Gesundheitsminister Illa ist Katalane, während die Madrider Regionalregierung vom postfaschistischen PP regiert wird. In Kreisen des Partido Popular mit seinen zentralistisch-autoritären Ansichten wird es als Zumutung und Kränkung gesehen, sich etwas vorschreiben lassen zu müssen, ohne dass der Rest des Territoriums von denselben Einschränkungen betroffen ist. Aber das übersteigt bekanntlich den Korrespondenten-Horizont.

19:55 von falsa demonstratio

Da bringen sie eigentlich das Problem auf den Punkt : versehentlich!!
Aufgrund Unwissen! Das ist der Grund weswegen wir Hygiene Experten benötigen und weniger Virologen. Ein versehentlich darf es nicht geben

@Werner40 18:13

[Silene] Doch, das Virus bleibt bei 20 °C gut und gerne drei Tage infektiös. Bei Kühlung (4 °C) waren SARS-CoV-2 Viren sogar 3 Wochen lang fast ohne erkennbare Verluste nachweisbar und infektiös.
Quellen:
https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.09.06.284695v1
https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.08.17.255166v1///

[Werner40] these are preliminary reports that have not been peer-reviewed

-
Klar das sind Pre-Prints. Aber mit sehr überzeugenden Daten, von zwei verschiedenen Forscherteams unabhängig gewonnen.

@17:48 von Leipzigerin59

Warum schreibt er also von Alkohol?

Was glauben sie, ist der Hauptinhaltsstoff dieser Desinfektionsmittelspender? Alkoholverbindungen! In der Regel eine Mischung aus Ethanol und Isopropanol mir etwas Glyzerin, damit ihnen die Haut nicht kaputt geht.

Übertragung

So, bitte alle wieder zurück auf Feld eins in Sachen Information und daraus folgende Aktionen und nicht nur die Aussage der Regierung Spaniens vom Gipfel in Brüssel:

".... the only goal was saving lives and protecting health. “All decisions are made based on scientists’ criteria."

Dann bitte, Herr Sanches, her mit den wissenschaftlichen Unterlagen, nicht nur reden, zeigen sie die Papiere, - wir warten alle schon lange drauf.
1. Ist das Virus jetzt airborne oder fluid-transmission?
2. Wie und wo exakt sind die Ansteckungswege?
3. Welche Ansteckungszeit hat das Virus?
4. Sind symptomlose Menschen ansteckend etc etc.

Erst wenn DAS geklärt ist, kann man nämlich auch Massnahmen ergreifen. Der Rest ist blinder, schädlicher Aktionismus.
Und es soll mir jetzt keiner sagen, wir wissen das noch nicht. Da arbeiten wir an Impfungen, ohne über das Virus etwas zu wissen? Ganz gewiss nicht.
Man möchte uns entweder nicht informieren oder uns für dämlich erklären.

@ um 16:27 von harry_up

"Das mit dem Begrapschen von Artikeln im Supermarkt konnte ich noch vorgestern beobachten.

Obstabteilung, ich wollte ein paar Bananen kaufen.
Da stand eine Frau und wühlte in den fein einsortieren Bananen herum, als suche sie ihren Ehering oder sonst etwas Wertvolles da drin.
Als ich ihr sagte, sie beschädige die Bananen und sie auch noch darauf hinwies, dass das unhygienisch sei (überall sind Hinweise angeklebt, nur das anzufassen, was...) bekam ich eine Antwort, die hier zum Rotstift gereichte. …"
.
Das mit den Bananen ist nicht toll, viel besser ist es die Kunden beim Wühlen mit den bloßen Händen in den Kirschen, Tomaten und Gemüse zu beobachten. Ich weise dann gerne darauf hin, dass es hierfür Einmalhandschuhe neben der Auslage gibt. Die meisten Kunden reagieren freundlich auf diesen Hinweis und ziehen sich diese Handschuhe an.

Am 03. Oktober 2020 um 20:23 von Advocatus Diabo...

Zitat: Da bringen sie eigentlich das Problem auf den Punkt : versehentlich!!
Aufgrund Unwissen! Das ist der Grund weswegen wir Hygiene Experten benötigen und weniger Virologen. Ein versehentlich darf es nicht geben

Ich desinfiziere mir lieber die Hände, bevor ich ein Geschäft betrete, als dass ich mir einen Privathygieneexperte halte (der mir wahrscheinlich raten würde, meine Hände zu desinfizieren).

20:18 von Advocatus Diabo...

//Neben alkahol gehört schon Wasserstoffperoxid hinein wobei der Alkohol für die spröde Haut sorgt. Deswegen mischt man noch Glycerin dazu//

Ich habe hier gerade eine Flasche Sterilium vor der Nase,
das Zeug, das wir auch im Krankenhaus benutzen:

Wirkstoffe
450.0 mg Isopropylalkohol 300.0 mg Propan-1-ol 2.0 mg Mecetronium etilsulfat

Hilfsstoffe
Duftstoff Glycerol 85% Myristyl alkohol Patentblau V Wasser, gereinigt

21:16 von Ritchi

wo lebst du denn? ich musste sogar mal bei meinem rewe erdnüsse ohne tüte (wegen plasic einsparen)in den einkaufswagen legen. kam kaum eine an der kasse an

@18:19 von LifeGoesOn

es sei denn, man (oder Frau) ist in Berufsgruppen tätig, bei denen andere Infektionsmöglichkeiten als das Corona-Virus eine Rolle spielen

Es mag jetzt total überraschend klingen, aber tatsächlich ist es so:

Überall spielen andere Infektionsmöglichkeiten als das Corona-Virus eine Rolle.

Auch wenn die tägliche Berichterstattung und die öffentliche Diskussion den Eindruck nahelegen, als gäbe es keine anderen relevanten Krankheiten.

@Petterson 20:54

1. Ist das Virus jetzt airborne oder fluid-transmission?
2. Wie und wo exakt sind die Ansteckungswege?
3. Welche Ansteckungszeit hat das Virus?
4. Sind symptomlose Menschen ansteckend etc etc.

1. Schließt sich das gegenseitig aus?
2. Aerosol, Fomite, fäkal-orale Übertragung
Wenn wenige Menschen infiziert sind, ist die Übertragung durch Aerosole am gefährlichsten. Je mehr Infizierte unterwegs sind, desto eher kommen auch die anderen Übertragungswege zum tragen. Fäkal-orale Übertragung betrifft vor allem kleine Kinder, aber auch öffentliche Toiletten etc.
3. Von der Infektion zu den ersten Symptomen (wenn es die denn gibt) m.W. 2-4 Tage
4. Asymptomatische Kinder und Erwachsene haben etwa gleich viele Viren in den Atemwegen wie symptomatische Erwachsene. Symptomatisch Erkrankte produzieren allerdings mehr Aerosole.

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