Kommentare

Außergewöhnliche Führungspersönlichkeit

Boris Johnson ist wirklich eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit. Er hat genau erkannt, welchen enormen Hebel die Corona-Krise darstellt, um Barrieren zwischen den Ländern niederzureißen und eine völkerübergreifende Zusammenarbeit zu erreichen ! Die Bühne, die er für diese Mitteilung gewählt hat, die UN, zeigt den weiten Horizont Johnsons und wie konsequent er den Kampf gegen nationale Egoismen und Alleingänge führen will. Es ist wirklich zutiefst bedauerlich, dass wir hier bei uns niemandem von annähernd ähnlichem Format haben, Markus Söder natürlich ausgenommen.

Die Kritik, die Johnson dabei an der WHO übt, ist natürlich völlig berechtigt, und damit liegt er ja auch auf einer Linie mit Trump, der schon lange Reformen fordert.

"Wenn wir uns nicht vereinen

"Wenn wir uns nicht vereinen und unser Feuer gegen unseren gemeinsamen Feind richten, wissen wir, dass alle verlieren werden"

Erst über Jahre mit aller Kraft den Austritt Großbritanniens aus der EU vorantreiben, koste es was es wolle, um jetzt in der Corona Krise Einigkeit beschwören.
Wenn hier einer die "außergewöhnliche Kraft der Spaltung" hervorbringt dann doch wohl Boris Johnson.

Was für ein Pharisäer?

Ausgerechnet Johnson will sich jetzt an die Spitze der Corona-Bekämpfer stellen. Nachdem er hartnäckig die Gefahren von Corona geleugnet hat, musste er sich selbst nach Erkrankung intensiver medizinischer Behandlung stellen. Hat aber nicht viel geändert, seine Begrenzungsmaßnahmen waren wirkungslos! Sein Land sieht sich unter seiner Führung einem größeren Pandemieausbruch ausgesetzt als bei der ersten Welle! Jetzt ruft er auf zu internationalem Vorgehen durch die WHO, offenbar weiß er nicht mehr weiter. Arme Briten, aber diesen Wirrkopf habt Ihr Euch selbst gewählt! Das Elend wird noch viel größer, wenn Euer Superheld Euch demnächst an den harten Brexit führen wird. Viel Zeit bleibt den Briten nicht mehr, den Kollaps zu verhindern. Corona plus Brexit mit No-Deal, das hält keine Wirtschaft aus!

Immerhin scheint Johnson,

Immerhin scheint Johnson, nachdem er selbst infiziert war, erkannt zu haben, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, dass internationale Zusammenarbeit notwendig ist und dass es kontraproduktiv ist, die WHO zu schwächen. Im Gegensatz zu einem gewissen Herrn Trump.
Ein kleines Signal für Hoffnung in GB?

Selten das ich mit dem guten Boris einer Meinung bin,

aber die Erhöhung des Beitrags zur WHO, auch wenn man berechtigte Kritik an ihr haben kann, ist absolut das richtige Zeichen. Dem dürften sich gerne auch andere westliche Demokratien anschließen.

Bevor China dort nach dem Rückzug der USA Zuviel Einfluss durch seine Beiträge erhält.

Ungewohnte Töne

„Seinen UN-Kollegen unterbreitete Johnson einen Fünf-Punkte-Plan, der zusammen mit der Bill and Melinda Gates Foundation und dem britischen Wellcome Trust entwickelt wurde. Demnach soll ein weltweites Netzwerk entstehen, um Krankheitserreger zu identifizieren, bevor sie vom Tier auf den Menschen überspringen“

Krankheitserreger lernt man doch meist erst kennen, wenn man es mit ihnen zu tun bekommt. Wäre es da nicht sinnvoller, mehr respektvollen Abstand zu ihren potentiellen Überträgern zu halten bzw. zu schaffen?

„Als weitere Maßnahmen nannte Johnson (...) Auch müssten Frühwarnsystemen verbessert und internationale Protokolle für Gesundheitskrisen vereinbart werden.
>> Es gehe darum, "ehrlich zu sein und zu einem gemeinsamen Verständnis darüber zu gelangen, wie die Pandemie begann und wie sie sich ausbreiten konnte"“

Wenn man es angesichts der gesammelten Erfahrungen mit Johnsons (bisheriger) Politik nicht besser wüsste, könnte man da glatt einen Anflug von Selbstkritik heraushören.

Bill Gates...

...und "weltweites Netzwerk"...

Mr. Johnson, allein schon diese Wortkombination löst bei "unseren" Verschwörungstheoretikern wieder die wildesten Fantasien aus.

Abgesehen davon finde ich die Initiative des britischen Premierministers ausgesprochen bemerkenswert.
Wenngleich ich mir diese nicht so recht erklären kann.

Unverständliche Politik der UK

Johnson will die WHO verstärken. Wie das denn. Er wollte doch ein bevorzugtes Abkommen mit Amerika schließen. Bekanntlich will Trump ja die WHO nicht stärken. Und jetzt auf einmal diese totale Kurswende. Will er sich zum Weltsprecher der WHO machen ? Ist das nicht bereits China geworden ? Oder will er in der WHO mit der EU zusammenarbeiten.

Eine Rede, wie sie auch einem

Eine Rede, wie sie auch einem verantwortungsvollen US-Präsidenten gut zu Gesicht gestanden hätte.
Einen statt Spalten.
Ok, es war Politikersprech, und Johnson machte an anderer Stelle bereits ein Fass auf, siehe EU-Austritt, aber hat man Ähnliches jemals vom aktuellen US-Präsidenten gehört?

30 Prozent der versprochenen

30 Prozent der versprochenen Gelder macht Johnson von Reformen abhängig. Stärkung ja, aber wohl nur, wenn nach britischer Pfeife getanzt wird.

Lasst sie doch machen

Die Briten protestieren allen Ernstes gegen die harten Maßnahmen? Die haben echt Nerven. Johnson sollte sie einfach machen lassen, sprich die schwedische Methode. Aber Spaß beiseite, dann wäre er natürlich in einigen Wochen selbst weg vom Fenster.

Popo auf Grundeis?

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... da geht scheinbar jemandem der Allerwerteste auf Grundeis! ...
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... scheinbar ist die Insel doch nicht so unabhängig vom Rest der Welt, wie uns der Frisurzwilling des Greatest President of all Universes auch immer vormachen will
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... wäre schön, wenn man die beiden Polit-Blondinen schnellsten ad acta legen könnte!
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... da braucht es erst eine globale Pandemie, damit manche zur Vernunft kommen, wie es scheint!

Boris Solidarität ist schwer zu glauben!

Johnson schlägt völlig ungewohnte Töne an. Er ist doch der Vertreter des "British first". Er ist der Meister der Unsolidarität in Europa und will auf Biegen und Brechen aus der EU raus.
Warum will er nun Solidarität von der Welt - kann es sein, dass ihm Covid über den Kopf wächst und nur deshalb auf einmal alle Länder sich solidarisch eigen sollen.
Im Prinzip hat er ja recht - Covid ist nur gemeinsam zu besiegen.
Aber so recht kann man ihm nicht glauben, dass er dies dauerhaft meint. Bei sinkenden Zahlen in IK ist vermutlich Schluss mit der Solidarität. Wie sage jemand mal: UK ist kein politisches Konstrukt, sondern eine Ökonomie!

"Kampf gegen das Coronavirus: Johnson will WHO stärken "

Es ist in meinen Augen interessant dass die "Gralshüter" des Neoliberalismus, die USA und Großbritanien, am wenigsten mit dem Virus klarkommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

Stärkung der WHO

Wenn BJ die WHO stärken will, wird er es sich mit seinem besten Kumpel/Idol DT verscherzen, der doch die WHO überflüssig findet.
Ob dann noch das exklusive Wirtschaftsabkommen USA mit GB zustande kommt ?
Oder sollte hier etwa jemand aufgrund eigener Erfahrungen einen Erkenntnisgewinn gehabt haben ?
Zu wünschen wäre es den Briten.

Überheblichkeit

schön dass B.J. jetzt die WHO stärken und dafür auch noch mehr Geld in sie investieren will.
Könnte man direkt aplaudieren, wenn !!! Ja wenn da nicht dieser monate lange arrogant überhebliche Umgang mit diesem gefährlich aggressiven Virus gewesen wäre.
Diese Überheblichkeit und das nichts tun von Spitzenpolitikern dürfte nach Aussagen von Wissenschaftlern vermutlich tausenden Briten wie übrigens genauso US Amerikanern durch D.T. oder Brasilianern durch B. das Leben gekostet.
Sein Erkenntnis jetzt die WHO zu stärken und mehr dafür zu tun ändert nichts an der Schweren schuld die er für sein verhalten trägt

Politisches Versagen von der Spitze her

@ Cecilia82:
Boris Johnson ist wirklich eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit.

Ja, entweder außergewöhnlich gut oder außergewöhnlich schlecht.

Er kann bei der EU anfragen

Er kann bei der EU anfragen ob sie ihm helfen wollen, im von ihm persönlich angerichteten Schlamassel... Zu dämlich ein Land zu regieren der Typ... und da brauchts ja nun wirklich nicht viel zu, siehe Trump!

Vervollständigung

@ laurisch._karsten:
Es ist in meinen Augen interessant dass die "Gralshüter" des Neoliberalismus, die USA und Großbritanien, am wenigsten mit dem Virus klarkommen.

Da würde ich noch Russland hinzufügen.

Endlich wieder geeint

Johnson versprach, die bevorstehende britische G7-Präsidentschaft im kommenden Jahr zu nutzen, um "die Welt nach Covid wieder zusammenzubringen".

Sehr gut. Ich wusste doch, dass er der EU wieder beitreten wird.

@ Cecilia82, um 21:01

Da stehen Sie mit Ihrer fast naiv anmutenden Bewunderung für Boris Johnson doch ziemlich einsam da.

“Format“ hat er bislang nicht gezeigt, Ihre Vorschusslorbeeren hätten Sie zumindest so lange zurückhalten sollen, bis er irgendetwas bewerkstelligt hat - nicht nur große Pläne ankündigt.

Zu dämlich zum regieren?

@ Joe_Muc:
Zu dämlich ein Land zu regieren der Typ... und da brauchts ja nun wirklich nicht viel zu, siehe Trump!

Klüger als Trump ist er vermutlich nicht.

WHO , ..Tätigkeiten völlig unklar ...

Normalbürger interessiert diese Organisation überhaupt nicht !
Weitreichende Lenker im internationalen Gesundheitsbewußtsein ?
Soll wohl ein Witz sein !
Man versteckt sich hinter Schreibtischakten , ..
na denn ...

21:02 von Hotsenplots

Erst über Jahre mit aller Kraft den Austritt Großbritanniens aus der EU vorantreiben,
koste es was es wolle, um jetzt in der Corona Krise Einigkeit beschwören.
.
was hat das eine mit dem anderen zu tun ?
bei Corona sieht er vielleicht ne Notwendigkeit für ein gemeinsames Vorgehen
bei der EU eher nicht ?

große Worte...

Die Pandemie "habe die Menschheit geeinigt wie nie zuvor" - na, wenn schon der Brexit spaltet, dann ist es doch schön, dass wenigstens die Pandemie einigt...
Wenn es nur so wäre: leider ist aber auch das Elend der Pandemie für viele nur Mittel zum Zweck, um die (vermeintlichen) eigenen Vorteile mitzunehmen - sei es beim Betrug mit untauglicher Schutzausrüstung oder Finanzhilfen, bei der Hetze in den sogenannten Sozialen Medien gegen Menschen(gruppen) oder beim Instrumentalisieren für die eigenen politischen Interessen (z.B. im US-Präsidentschaftswahlkampf).
Und liegen ihm auch all die Menschen am Herzen, die durch Armut und Krieg von medizinischer und sozialer Hilfe abgeschnitten sind?
Und möchte Boris Johnson tatsächlich ursächlich gegen die Übertragung von Krankheitserregern von Tier auf Mensch vorgehen? Etwas, das durch u.a. die Massentierhaltung und das immer weitergehende Vordringen der Menschen in natürliche Lebensräume wie den Regenwald begünstigt wird?
Ich bin gespannt!

Schwer zu sagen, was er mit dieser Rede bezweckt

Natürlich hat er recht, wenn er viel viel mehr Einigkeit im Kampf gegen Corona fordert. Unterschwellig lese ich aber auch in seinen Worten , das es dabei auch um eine größere Rolle von GB geht. Da fließt dann auch mit ein die verklausulierte Frage nach dem Ursprung, wo man auf Grund der Vorgeschichte doch so ziemlich genau weiß wohin es zielt.
Die einzelnen Punkte die er anspricht sind richtig und wünschenswert, sollten sie umgesetzt werden.
Aber bitte nicht wenn sie dann einseitig von einen privaten und nationalen Netzwerk umgesetzt werden.
Wenn es wirklich, um den Schutz der Menschheit geht, stellt man Erfahrung , Kenntnisse und Ressourcen allen und das Öffentlichkeit zur Verfügung.
Dann auch gerne einer reformierten WHO.
So kann ich den Worten nicht so recht glauben schenken

Was hat WHO denn gutes geleistet

Außer nur Warnungen zu verbreiten die zur panikartiger Politik führte?!
Jetzt mehr Geld in dieser Organisation zu stecken heißt auch ihnen ausgeliefert zu sein. Bevor die WHO gegründet wurde, haben Länder sehr gut und ohne wirtschaftlichen Absturz ihrer Bevölkerung medizinisch geholfen.
Diese mollionen sollten besser ins jeweilige Gesundheitssystem finanziert werden, wenn er es ernst meint.
Es fehlen Krankenbetten gute Pfleger, diese wurden aber aus Kostengründen gekürzt. Auch in Deutschland.

21:01 von Cecilia82 - außergewöhnlich....

Boris Johnson als konsequenter Kämpfer gegen nationale Egoismen und Alleingänge - das ist wirklich gelungene Satire!

21:54 von harry_up

«Abgesehen davon finde ich die Initiative des britischen Premierministers ausgesprochen bemerkenswert.
Wenngleich ich mir diese nicht so recht erklären kann.»

Vielleicht (wahrscheinlich ?) ist es mit (ganz ursächlich ?) darin begründet, dass er selbst als CoVid19 Patient auf einer Intensivstation unter Beatmung war. Für 10 Tage … sofern ich mich richtig erinnere.

In dieser Zeit war er zwar auf dem Papier noch Prime Minister. Real war er schwer krank in einer Situation, von der ich von keinem anderen führenden Politiker weltweit weiß, dass er sich in einer vergleichbar persönlich bedrohlichen Situation befand.

Wie gut er nach der Erkrankung genesen ist, weiß ich nicht. Wer weiß es außer BJ selbst überhaupt? Seine Ärzte. engste Vertraute aus der Familie. Er ernähre sich bewusster. Habe begonnen, Sport zu treiben. Einige mind. 5 kg an Gewicht abgenommen. Las ich.

GB ist grauenhaft mies dran mit COR. Er mag es mit anderen Augen sehen, was COR anrichtet. Wie er es vorher nie sah …?!

@Cecilia82 21:01

"Boris Johnson ist wirklich eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit." Damit zeigen Sie, dass Sie für die Politik von Populisten anfällig oder einfach nur schlecht informiert sind. Erst leugnete er wie Trump die Corona-Gefahr, nun will er sich zur Schadensbegrenzung angesichts der Proteste mit solchen Sprüchen profilieren – gerade wie es ihm in den Kram passt. Ob er auch Taten folgen lässt, wage ich zu bezweifeln, denn er ist mir sich selbst und dem Brexit viel zu sehr beschäftigt. Und dass ausgerechnet ein Politiker, der als einer der Verursacher des Austritts aus einer Staatengemeinschaft (EU) die Staaten plötzlich zum gemeinsamen Kampf aufgefordert, wirkt alles andere als überzeugend. Tolle Führungspersönlichkeit!

@22:23 von Deutsche-Elite

//... da braucht es erst eine globale Pandemie, damit manche zur Vernunft kommen, wie es scheint!//

Ja, wie es scheint. Da kommt sicher noch irgendeine andere (böse) Überraschung. Ich traue diesem Menschen nicht.

22:51 @leider geil Endlich wieder geeint

Was haben die G7 mit der EU zu tun?

@21:01 von Cecilia82

>> Er hat genau erkannt, welchen enormen
>> Hebel die Corona-Krise darstellt, um
>> Barrieren zwischen den Ländern
>> niederzureißen und eine
>> völkerübergreifende Zusammenarbeit zu
>> erreichen !

Ähh, 'Barrieren zwischen den Ländern niederzureißen' und 'eine völkerübergreifende Zusammenarbeit'.

Waren nicht(!) genau Dieses die Ziele der EU, häufig vereitelt von UK? oO

@leider geil?

Russland hat doch schon ein Impfstoff? Ob der wirklich gut ist, das werden wir wohl bald mal erfahren oder doch besser direkt ablehnen, weil es aus Russland kommt?

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