Kommentare

Datenkrake

Beim Thema Datenkrake will der Staat also nicht hinten anstehn.
Das ist dann für den Betrachter sehr praktisch, ein komplettes Profil vor sich zu haben und solche Datensätze sind ja quasi diebstahlsicher (Ironie).

Bürgernummer

Solche Pläne verursachen bei mir ein sehr ungutes Gefühl. Ich schreibe einfach mal ein paar meiner spontanen Gedanken dazu auf : Wozu? Doch sicher nicht zum Wohle der Bürger. Ausspähung, Überwachung, Kontrolle, Freiheit einschränken, wann wo und mit wem. Wenn ich bei irgendeinem Teilbereich des Lebens nicht so funktioniere wie der Staat will, krieg was anderes nicht und viele andere durchweg negative Gefühle zu diesem Thema.
Es ging bisher ohne eine solche Nummer, bitte auch in Zukunft. Bei den Gedanken an all die Einschränkungen durch den "Rabenvater" Staat bereits vorhanden oder geplant, kriege ich Beklemmungen und habe das große Verlangen diesem Lande den Rücken zu kehren.

Das wäre ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. Außerdem was

ist mit den Menschen welche vielleicht kein eigenes Einkommen haben. hmmm
Hausfrauen zum Beispiel.
Da wird dann zusätzlich ausspioniert wer Geld verdient bzw. wem man etwas verkaufen kann?
Frauen ohne eigenes Einkommen und es gibt noch sehr viele davon haben keine eigene Steuer Nummer.
Da muss sich der Staat schon etwas anderes einfallen lassen.

Ausserdem sind wir ja kein Polizeistaat oder doch?

Haben wir noch Rechte in dieser Angelegenheit sieht es fast nicht so aus!

In anderen Ländern

bekommt jeder beim Tag seiner Geburt eine Nummer. Mit dieser Nummer macht man alles und ist genau bestimmbar. Wenn ich beobachte, wie selbstverständlich die Menschen in diesen Ländern damit umgehen, gruselt mich immer ein bißchen. Wir hier in Deutschland sind so auf unsere Individualität und den Datenschutz geeicht, daß wir so eine Nummer wohl eher als Nasenring, denn als nutzbringend betrachten würden. In anderen Ländern wird argumentiert, es spreche doch nichts dagegen identifizierbar zu sein, wenn man ehrlicher Staatsbürger sei und überall diese eine Nummer nutzen zu können mache das Leben einfacher. Wenn ich dann in diesen Ländern nach meiner ID gefragt werde, ernte ich ungläubiges Staunen, daß es so etwas in GER nicht gibt.

@brigitte-barbados 17:57

"Das wäre ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz."

Wie kommen Sie darauf?

"Außerdem was ist mit den Menschen welche vielleicht kein eigenes Einkommen haben. Hausfrauen zum Beispiel."

Als meine Tochter vor 19 Jahren auf die Welt kam, war das erste Schreiben von den Behörden die Mitteilung über ihre Steuer-ID.

"Da wird dann zusätzlich ausspioniert wer Geld verdient bzw. wem man etwas verkaufen kann?"

Ist nicht der Plan.

"Da muss sich der Staat schon etwas anderes einfallen lassen."

Macht er ja. Siehe Artikel.

"Ausserdem sind wir ja kein Polizeistaat oder doch?"

Was hat das damit zu tun?

"Haben wir noch Rechte in dieser Angelegenheit sieht es fast nicht so aus!"

Lesen Sie doch einfach den Artikel! Da steht drin, dass sich die von Ihnen, mir und uns allen gewählten Volksvertreter mit dem Thema beschäftigen!

Deutschland und die IT

Nicht nur aus datenschutzrechtlichen Gründen halte ich dies als in keiner Weise zweckdienlich. Nein, insbesondere, gemessen an den in den letzten Jahren (Jahrzehnten) gezeigten fehlendem fachlichen und logischen IT-Maßnahmen, halte ich dieses Vorhaben für einen vollkommenen Fehlschuss. Betrachtet man sich die letzten Fehlleistungen auf dem Gebiet der IT durch die politischen/behördlichen Absichten und Umsetzungen, so kann einem doch nur Angst und Bange werden. Fehlende Sicherheit, fehlende Effektivität, fehlende innerdeutsche Globalisierung, fehlendes Basiswissen etc. lassen nichts gutes vermuten.

@ferrum 17:56

"Wozu? Doch sicher nicht zum Wohle der Bürger."

Doch. Eine Nummer für alles würde das Leben auf jeden Fall vereinfachen.

"Ausspähung, Überwachung, Kontrolle, Freiheit einschränken, wann wo und mit wem."

Lesen Sie bitte den Artikel! Diese Sorgen haben nicht nur Sie, sondern auch die, die das ganze beschließen müssen!

"Es ging bisher ohne eine solche Nummer, bitte auch in Zukunft."

Ganz, ganz schlechtes Argument.
Vor der Erfindung des Rades ging es auch sehr gut ohne dieses.

"Bei den Gedanken an all die Einschränkungen durch den "Rabenvater" Staat bereits vorhanden oder geplant, kriege ich Beklemmungen und habe das große Verlangen diesem Lande den Rücken zu kehren."

Nur zu!
Dummerweise ist es in kaum einem Land auf der Erde besser!

@iforkanzlerin 18:02

"Wenn ich beobachte, wie selbstverständlich die Menschen in diesen Ländern damit umgehen, gruselt mich immer ein bißchen. Wir hier in Deutschland sind so auf unsere Individualität und den Datenschutz geeicht, daß wir so eine Nummer wohl eher als Nasenring, denn als nutzbringend betrachten würden."

Ich fände es ja gut, wenn wir in Deutschland einen guten Mittelweg hinbekommen könnten, dass wir also den Sinn und Nutzen der Nummer begreifen, aber auch die damit einhergehende Gefahr, und dass wir die Gesetze entsprechend vorsichtig machen, dass Missbrauch egal von wem so stark wie irgend möglich erschwert wird.

Welche Erfahrungen gibt es mit der Bürgernummer

in den Niederlanden? Dort gibt es sie ja schon seit Jahren.

Wir haben schon eine "Bürgernummer"

Diese setzt sich zusammen aus Name, Geburtsdatum und Geburtsort.

Was Behörden wirklich wissen wollen, können sie aufgrund dieser Daten sowieso sehr schnell herausfinden. Zum Beispiel haben schon heute die Steuerbehörden fast unbegrenzte Befugnisse bezüglich personenbezogener Daten.

18:02 von iforkanzlerin

Am 20. September 2020 um
In anderen Ländern...
---
Aha. Welche Länder sind denn das?
Mir fallen als Möglichkeiten spontan ein:
Russland, Nordkorea, China - lupenreine Demokratien eben.
Letzten Endes geht doch um die heissgeliebte Digitalisierung. Es scheint einigen noch nicht zu genügen, was man mit dem aktuellen Digitalisierungs-Niveau bereits anrichten kann.

Wurde ja langsam mal Zeit...

... ich bin es schon lange leid einen Namen zu haben. Eigentlich sind wir ja schon länger Nummer, ob IdNr., Steuernummer, Rentenversiche-
rungsnummer usw.
Dieser Nummernwirrwarr führt letztendlich zu einer gewissen Persönlichkeitsspaltung, weil man nie sicher ist, welche Nummer einem wirklich gerecht wird. Eine einheitlich Nummer für alle Gelegenheiten würde Klarheit schaffen.

@brigitte-barbados (20. September 2020 um 17:57 Uhr)

"Da wird dann zusätzlich ausspioniert wer Geld verdient bzw. wem man etwas verkaufen kann?"

Der Staat spioniert die Bürger aus, um ihnen etwas zu verkaufen? Ist das Ihr Ernst? Was soll der Staat den Bürgern denn verkaufen wollen? Pässe und Personalausweise etwa?

"Frauen ohne eigenes Einkommen und es gibt noch sehr viele davon haben keine eigene Steuer Nummer."

Von einer Steuernummer ist im Artikel überhaupt keine Rede. Selbstverständlich hat mittlerweile JEDE in Deutschland gemeldete Person eine 11stellige Steueridentifikationsnummer (auch TIN = Tax Ident Number); seit 2008 erhalten auch alle Neugeborenen eine solche Nummer unmittelbar nach ihrer Geburt. Diese Steueridentifikationsnummer ist NICHT IDENTISCH mit der Steuernummer, die vom zuständigen Finanzamt zugeteilt wird und sich z. B. bei Umzügen in einen anderen FA-Bezirk oder ein anderes Bundesland ändern kann.

Am 20. September 2020 um 17:57 von brigitte-barbados

Zitat: Frauen ohne eigenes Einkommen und es gibt noch sehr viele davon haben keine eigene Steuer Nummer.

Jeder/r Bundesbürger*in hat eine steuerliche Identifikationsnummer, sogar Kinder.

omg

Ich bekomme gerade 'Zahnschmerzen' bei der Rückerinnerung an die TS-Meldungen der letzten Tage und Wochen.

Also Polizisten, die (ILLEGAL!) Daten von Polizeicomputern bisher mühsam und einzeln zusammenstellen mußten, erhalten diese Daten dann als Komplettpaket auf dem Silbertablett serviert? Erwartet uns dann ein NSU 3.0???

Hoffentlich gehen die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern geschlossen dagegen vor!

Wäre doch praktisch

Eine Nummer, unter der man bei allen Behörden zu finden ist.
Alg, Wohngeld, Kindergeld, Krankenkasse, Finanzamt.
Sämtliche staatlichen Zuschüsse, Kinderzuschlag etc.pp.
Keine Rennerei und x Nachweise sammeln für diese und jene Behörde.

Jede Behörde könnte ganz einfach bundesweit die nötigen Zahlen und Fakten abrufen.

Ich würde das als Vereinfachung betrachten.

Außerdem würde es Betrügern, die unberechtigt Gelder erschleichen, sehr schnell das Handwerk legen.

Bei so vielem hat man den reinsten Zahlensalat. Das würde sich erübrigen.

Um diese Änderung beurteilen zu können, müsste ich ...

... zunächst einmal wissen, welche 51 zusätzlichen Register denn gemeint sind. Ich könnte mir die KfZ-Stelle sowie alle möglichen Stellen der Grundversorgung (Strom, Wasser, Müllabfuhr, u.Ä.) vorstellen, komme dabei aber bei weitem nicht auf die genannte Zahl.

Weiter wäre wichtig, wer künftig auf diese Daten zugreifen kann und wie weit diese miteinander verknüpft werden bzw. wer auf die Sammelstelle der Daten Zugriff haben wird.

In jedem Fall bietet diese Idee Vorteile, kann aber auch Nachteile haben, wenn die Daten durch z.B. Hacker abgegriffen werden.

Ansonsten sammelt doch inzwischen jeder Daten über Handy´s, Internet-Cookies, etc. etc. ... von Facebook & Co. will ich da gar nicht erst anfangen.

Also: Die Idee muss vor allen Dingen richtig zu Ende gedacht werden, dann kann es auch funktionieren ... oder aber kläglich scheitern.

Da die Idee von Herrn Seehofer kommt (zumindest offiziell), will ich über einen Erfolg mal nicht zu weit denken, aber ... Zuversicht geht anders ;-)

Am 20. September 2020 um 17:57 von brigitte-barbados

Zitat: Haben wir noch Rechte in dieser Angelegenheit sieht es fast nicht so aus!

Die Sache ist doch noch ganz am Anfang. Sie kommt am nächsten Mittwoch erst ins Kabinett.

Bis das beschlossen wird (wenn überhaupt) fließt noch voil Wasser die Saar hinunter. In die Diskussionen können Sie sich prima einbringen.

17:56 von ferrum

«Es ging bisher ohne eine solche Nummer, bitte auch in Zukunft … kriege ich Beklemmungen und habe das große Verlangen diesem Lande den Rücken zu kehren.»

Müssen Sie vorher sehr gut überlegen, wohin das Gesicht wenden.
Ist DEU erst mal der Rücken gekehrt.

In den USA ist keine solche ID. Auch keine Meldepflicht bzgl. Wohnsitz. Aber Huddel & Brassel bei Registrierung zur Wahl. Von Krankenversicherung + anderen sozialen Absicherungen gar nicht zu reden.

In den NL & Estland gibt es so'ne ID. In EST macht man damit die Steuererklärung + meldet das Auto an / um. In SWE können Sie in immer mehr Läden gar nicht mehr anders als digital bezahlen. Dort ist auch Ihre Steuererklärung öffentlich im Internet einsehbar.

Nach CHN können Sie gar nicht hin. Dort ist das "Social Credit System". Kommen Sie ohne ID nicht mal auf 'ne Öffentliche Toilette drauf.
Damit man weiß, wer sich auf'm Klo daneben benahm.

JAP ist möglich. Sind Stempel noch sehr beliebt.
Sprechen können muss man überall auch.

Am 20. September 2020 um 18:23 von lubbert

18:02 von iforkanzlerin: Am 20. September 2020 um----In anderen Ländern...
---
Zitat: Aha. Welche Länder sind denn das?
Mir fallen als Möglichkeiten spontan ein:
Russland, Nordkorea, China - lupenreine Demokratien eben.

Ich hatte kürzlich einen spanischen Personalausweis zu überprüfen. Da scheint es so etwas zu geben. Jedenfalls sind bei spanischen Staatsbürgern die Steuer-Id. und die Personalausweisnr. identisch.

@ ferrum, um 17:56

All das, was Sie befürchten, könnte der Staat auch jetzt tun, wenn er das wollte, ohne dass Sie eine Bürgernummer haben.

Kehren Sie diesem Lande nicht voreilig den Rücken; anderswo könnte es Sie weitaus härter treffen.

Bürgernummer oder Büchse der Pandora?

Unaufhaltsam schließt sich der Kreis - oder anders ausgedrückt - unaufhaltsam zieht sich die digitale Schlinge zu, die wir uns selbst so lustvoll um die Kehle gelegt haben. Denn DAS war jedem klar oder hätte jedem klar sein müssen : der verwaltungstechnische und organisatorische Gewinn würde eine Preis haben, eine hohen Preis. Nicht sofort, aber klammheimlich : die Möglichkeit einer zentralen Erfassung aller digitalen Daten der Bürger. Da helfen auch keine Gesetze "zum Schutz" mehr. Denn die sind nur noch Schall und Rauch, wenn sich die politische Szene ändert. Unwahrscheinlich ? Wir müssen uns entscheiden - falls das überhaupt noch möglich ist : digitaler Nutzen mit bestimmten hohen Risiken, die eintreten können, aber vielleicht nicht müssen - oder der Verzicht auf ein hohes Maß an verwaltungstechnischer Ökonomie. Die PersonenID gibt es ja schon!! Die Generalisierung sollte einem Volksentscheid unterliegen - DIE auf jeden Fall.

Am 20. September 2020 um 18:42 von LifeGoesOn

Zitat: Weiter wäre wichtig, wer künftig auf diese Daten zugreifen kann und wie weit diese miteinander verknüpft werden bzw. wer auf die Sammelstelle der Daten Zugriff haben wird.

Den NSU 2.0-Polizisten in Hessen hätte es vielleicht das Ausspähen erleichtert.

Schöne Neue Welt

Ich sehe eine Personenkennnummer nur als ein Beispiel unter vielen, für ein beginnendes Profiling, ermöglicht durch wachsende Fähigkeiten, die Handlungen von Individuen zu überwachen.

Besonders problematisch ist hier, wie ja auch von Datenschützern angemerkt, die Möglichkeit des zentralen Zusammenführens von Daten. Kein Tun oder Lassen bleibt unentdeckt oder folgenlos, wenn ein staatliches Interesse an der Datennutzung vorliegt! Diese Gefahr sehe ich als gegeben.

@18:08 von DrBeyer

>> Wie kommen Sie darauf?

Ähh:
* Art. 4 DSGVO
* § 46 BDSG
* Und als Sahnehäuptchen wie immer § 203 StGB!

Der gläserner Bürger

War letzten mal wieder bei meiner Meldebehörde ..

Ich war überrascht Was die mittler weile übe mich alles wissen und was sie von mir noch wissen wollte ....

Zb. Das Aktenzeichen meiner Scheidungsurkunde .

Ob ich möchte das meine Gemeinde Information über mich verkaufen dürfen ...

Oder eben das ich keine einfluß darauf habe das mein Artz meine Krankendaten , gegen meine Wille weiter geben muß .

Da past nätürlich eine Personen bezogene ID . in dieses Überwachungskonzept .

Einerseits sind viele Bürger bereits bei Apple, Google, Amazon,

Das ist ein Jammer und eine Schande, die jeglichen Schutz persönlicher Daten unterlaufen.
Andererseits sollten wir dennoch gegen weitere Vereinfachungen zur Profilbildung protestieren.
Das darf nicht sein!

also ich sehe kein Problem

jeder kriegt ne Nummer wenn er zur Welt kommt

Einerseits ein enormer Effizienzgewinn bei sämtlichen

bei der Gestaltung des öffentlichen Lebens anfallenden Verwaltungsvorgängen, andererseits (noch) eine nicht zu unterschätzende Gefahr: "Mit einer allgemeinen Bürgernummer wird der Staat in die Lage versetzt, personenbezogene Daten sehr schnell zu verknüpfen und zu einem umfassenden Persönlichkeitsprofil zu vervollständigen: Wer bin ich? Was tue ich?" Dieses Bild unterliege der Bewertung durch diejenigen, die Daten abrufen“

Das ist und bleibt solange ein Problem, wie diejenigen, die befugt sind, diese Daten abzurufen mehr Möglichkeiten haben, damit etwas „anzufangen“ oder mehr Befugnisse (Macht) haben als jeder andere Bürger auch.

Schon deshalb, weil kein Mensch unfehlbar ist, also JEDEM Fehler und Irrtümer unterlaufen können (und auch unterlaufen):
"Es kommt dabei auch zu Fehleinschätzungen und Missbrauch".

@18:11 von DrBeyer

>> Doch. Eine Nummer für alles würde das
>> Leben auf jeden Fall vereinfachen.

Ich muß grad an diesen alten Punk-Song denken:

"Du bist nur eine Nummer, nur eine Zahl,
Was Du wirklich willst, ist IHNEN sch...egal.
Nur eine Nummer, nur ein Statist,
Von dem MAN nur erwartet, daß er sich schnell verpi..."

omg

Können dann die vom NSU 2.0 auch auf diese Daten zugreifen?

Die zentrale Nummer in den USA

... ist die Social Security Number. Gibt es dort schon ewig.
Bin trotzdem kein Freund davon, das jetzt einzuführen. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten sollte man da noch vorsichtiger sein, als zum damaligen Einführungszeitpunkt.

Personnummer...

heisst das bei uns in Schweden, Fødselsnummer im benachbarten Norwegen, und mit ihrer Hilfe kann man unsere Steuern, Einkommen, die Adresse und, falls man hat, den Grundriss des Hauses, die Lage und Wert des Grundstücks, den Beruf, Geburtstag und Alter (natürlich, den diese Informationen sind in der Nummer enthalten), welches Auto man fährt und dessen Registrierungsnummer, wie alt es ist, wie es beim schwedische TÜV durchgekommen ist, unseren Zivilstand und vieles mehr herausfinden.
Und alle Deutschen, die herkommen sind immer furchtbar wild darauf sie zu bekommen...

Identitätsklau

Wenn man nur zu einer Nummer degradiert wird, wird der Identitätsklau extrem vereinfacht. Wer die Nummer kennt kann sich als die jeweilige Identität ausgeben - eine Katastrophe.
Und das in Zeiten in denen Häcker mal eben (aus Versehehen) ein ganzes Krankenhaus lahmlegen.
Sie könnten ja mal eben eine falsche ID hinterlassen - quasi als Hinweis auf den Täter. Ich möchte nicht wissen welche Schwierigkeiten der Träger dieser ID in diesem Falle bekommen würde obwohl eigentlich nicht der leiseste Ansatz eines Verdachts existiert.
Kunden bzw. Personen zu nummerieren macht nur in einem bestimmten kleinen Rahmen Sinn. Bürger und ihre Identität auf eine Nummer zu reduzieren macht überhaupt keinen Sinn!

Identifikationssicherheit

In Dänemark hat jeder Mensch eine solche Nummer. Daher kann jede/r täglich seinen Namen nach Belieben ändern, online bei der Meldebehörde für wenige Euro. Die Nummer bleibt gleich, die Identifikation bleibt möglich.

Ich arbeite im Hochschulbereich, wir erfassen halbjährlich Tausende neue Daten oder ändern vorhandene Daten. Daten ändern sich nicht nur durch Heirat, Scheidung und Adoption, sondern auch durch Änderung der Schreibweise, zum Beispiel mit oder ohne Akzent oder durch "Eindeutschung" des Namens und immer häufiger durch Geschlechtsänderung. Bewerber vergessen ganz gerne mal die Angabe, dass diese bereits eingeschrieben waren und bei geändertem Namen gibt es immer mehr doppelte Datensätze.
Eine Nummer das gesamte Leben lang (wie z.B. die Stuer-Ident-Nr.) würde das deutlich sicherer machen und vereinfachen.

Eine Verknüpfung von Behördendaten ist damit zunächst nicht verbunden und muss natürlich ausgeschlossen werden.

Eine Schwäche bleibt immer.

Ich danke der Redaktion sehr, den gravierensten Schwachpunkt jeder Daten produzierenden Neuerung in das Layout des Artikels eingefügt zu haben.

Gesetze die sich im Nachhinein als verfassungswidrig heraus stellen.

Ich persönlich habe nichts gegen "eine Nummer für alles", doch ich traue der zugehörigen Datensicherheit nicht.

Von Datenschutz spreche ich gar nicht erst.
Wozu etwas ausführen , dass faktisch nicht existent ist ;
oder , ähnlich dem "Privacy Shield", von Menschen abgesegnet wird, denen ich bei diesem Thema noch nicht einmal zutraue sich allein die Schuhe zu zu binden.

ja der Datenschutz ...

ich bin in einer Zeit groß geworden da gab es noch so Telefonzellen.
Damals noch nicht versifft und da waren Telefonbücher noch mit allen Seiten drin.
Da konnte man doch glatt die Telefonnummer/Adresse von Menschen rausbekommen,
insofern sie nen Telefonanschluss hatten.
Beim Rest gab´s ein Buch (in unserer Bücherei) Melderegister hieß das, da fand sich der Rest
Übrigens was ähnliches muß es auch bei Autokennzeichen gegeben haben.
Nicht dass ich jetzt nicht für Datenschutz bin
aber heutzutage ist es verboten Menschen wegen Geschäften anzurufen,
hält sich einer dran - da liegt eher das Problem
der lasche Umgang mit Daten und bestehenden Gesetzen/Vorschriften

@18:43 von falsa demonstratio

>> Bis das beschlossen wird (wenn
>> überhaupt) fließt noch voil Wasser
>> die Saar hinunter.

Und dann kommt wieder eine HauRuck-Aktion wie bei der Einführung von IBAN/BIC? oO

19:13 von vibackup

das stelle man sich hierzulande vor
das Einkommen (zumindest das Versteuerte) wird öffentlich gemacht :-)
vom Rest ganz zu schweigen - in unserer Neidrepublik

man staunt nur noch

unsere id soll nun zur bürgernummer werden? was wollen uns die bürokraten/diverse damit vermitteln? durch unsere id sind wir doch schon gläsern, und können iohne kein konto eröffnen. oder will die ard mit diesem thema von was wichtigen ablenken?

Ich sehe die eigentliche Gefahr...

... des "Misßbrauchs" nicht durch unsere jetzige Regierung.

Alledings könnten da auch mal ganz andere drankommen.

Und Daten, die einmal vorhanden sind, auch entsprechend nutzen.

Hat es um die Jahrhundertwende 19. / 20. JH auch schon mal gegeben.

Dort gab es u.a. ein "Schwulenregister", da man nicht wollte, daß Schwule z.B. in den Schuldienst kommen.

An sich ( nach heutigen !! Maßstäben ) schon schlimm genug.

Als dann die NSDAP an die Macht kam hat die dieses Register für ganz andere Zwecke genutzt...

Und das war ein Register aus "Karteikarten", da dauerte die Auswertung länger als ein paar Millisekunden !

18:33 von falsa demonstratio

mich wundert dass dies nicht allgemein bekannt ist !

Elektronischen PAkte und Bürgernummer

Die Steueridentifikationsnummer reicht nicht.
Jegliche Finanzgeschäfte sind schon damit unterlegt.
Nun eine Bürgernummer für 51 Bereiche.
Jeder Hacker freut sich,
eine Nummer und er hat sofort Kenntnis über die wesentlichen Bereiche des Bürgers.
Wissen ist bares Geld.
Elektronische Patientenakte und Bürgernummer,
und jeder Mensch wird zur sichtbaren IT-Datei.

19:01 von Sisyphos3

«also ich sehe kein Problem … jeder kriegt ne Nummer wenn er zur Welt kommt.»

Die bekommt sowieso jeder schon. Es ist die Steuer-ID-Nummer.

Die Frage ist, ob man (auch) in DEU unter dieser Nummer andere Daten neben den Steuerdaten erfassen soll. Ob (wenn ja, wie) es erlaubt sein soll, diese Daten untereinander zu verknüpfen. Wer soll legal Zugang erhalten.

omg

Wir brauchen einen 'GLÄSERNEN STAAT', keine 'GLÄSERNEN BÜRGER'!!!

omg

Und dann war ja auch noch:

>>
Umstrittenes Meldegesetz: Städte dürfen Daten ihrer Bürger verkaufen

Einwohnermeldeämter sollen künftig die persönlichen Daten ihrer Bürger an Werbefirmen und Inkassounternehmen verkaufen dürfen, so sieht es das neue Meldegesetz vor. Nicht einmal Geburtstage und frühere Namen sind tabu. Datenschützer sind entsetzt über die Geschäftemacherei - zumal sich Betroffene nicht dagegen wehren können.
<< ((c) by Süddeutsche Zeitung v. 07.07.2012)

Das dürfen wir auch nicht vergessen!

Buergernummer

Moechte die Liste der Laender in dem Post von Mitforisten 'Neu' noch ergaenzen: Estland, Finnland, Kanada. Vermutlich auch Dänemark und Island. Ich glaube nicht, dass die genannten Staaten das Label Polizeistaat verdienen.

@ oforkanzlerin : in anderen Ländern

Ihre Zitat: "es spreche doch nichts dagegen identifizierbar zu sein, wenn man ehrlicher Staatsbürger sei.."

Nein, es spricht wirklich nichts dafür, und deswegen sollten Sie sich immer dann identifizieren, wenn der Staat mit berechtigtem Interesse danach fragt: mit Ihrem Personalausweis. In allen anderen Fällen braucht keiner meine Identität zu kennen, es sei denn ich will etwas von jemandem (z.B. einen Kredit von einer Bank , oder ein Auto von der Autovermietung).

Und noch etwas: gerade, weil man ehrlicher Bürger ist, benötigt man keine ständige Überwachung. Die Unehrlichen finden immer Wege, der Überwachung zu entkommen.

19:07 von saschamaus75

das liegt ja wohl am Willen unserer Regierung,
was gegen Datenmissbrauch zu unternehmen
Mir ist es egal, wenn wie in Norwegen Daten offengelegt werden,
von Vermögen bis Einkommen, einschließlich was man für Miete abzockt

Ich bin ein Mensch, keine Nummer

Einfach nur nein.

Das ist doch ähnlich wie die zentrale Datenspeicherung aus IT-Sicht haarsträubend - und wenn man sich dann noch die "Kompetenz" der Regierung in diesem Bereich ansieht, eine Vollkatastrophe.

Davon abgesehen: es gibt gerade Wichtigeres.

Bürgernummer?

Diese wäre ein weiterer Baustein zum gläsernen Menschen!
Jeder der einzelnen Bausteine wird ein besonderer Vorteil zugerechnet, von Corona App bis zur Abfragung von Gästelisten von Restaurant oder Hotel. Die Begründungen sind stets plausibel.
Aber:
Alle Bausteine ließen sich zusammenführen.Es bräuchte nur eine erhebliche Begründung!
Ich verweise auf China, wo der Staat alles ganz genau weiß, was der Bürger macht!
Von daher bin ich der Meinung, alle Möglichkeiten, die zur Überwachung des Bürgers beitragen, abzulehnen!

19:02 von Nettie

natürlich kommt es, wenn man nicht vorsichtig ist, zum Missbrauch.
Aber stellen sie sich mal vor eine Nummer für alles
Wer arbeitet muß die angeben, wer nicht arbeitet und Stütze will, muß die angeben.
Dazu noch die Abschaffung von Bargeld, da funktioniert es mit dem Schwarzgeld auch nicht,
der ganzen Geldwäsche ist der Boden entzogen
... bleibt nur das Problem des Missbrauchs

@DrBeyer

Weils überall so doof ist, müssen wir auch mitmachen? Was ist denn das für eine Logik?

Wo genau würde diese Nummer denn mein Leben vereinfachen? Das ist doch Blödsinn. Da wird bloß eine offizielle Rechtfertigung gesucht dafür, was der Geheimdienst ohnehin schon alles erledigt. Aber genau deswegen: wenigstens offiziell darf er das nicht!

Seehofer vor, bitte

Nur zu, da sollen dann aber bitte Herr Seehofer und seine Mitstreiter den Anfang machen. Wenn er dann nach einem Jahr oder so immer noch davon überzeugt ist, kann man ja noch mal über eine flächendeckende Einführung nachdenken.

@19:13 von vibackup

>> ..., und mit ihrer Hilfe kann man unsere
>> Steuern, Einkommen, die Adresse und,
>> falls man hat, den Grundriss des Hauses,
>> die Lage und Wert des Grundstücks, den
>> Beruf, Geburtstag und Alter (natürlich, den
>> diese Informationen sind in der Nummer
>> enthalten), welches Auto man fährt und
>> dessen Registrierungsnummer, wie alt es
>> ist, wie es beim schwedische TÜV
>> durchgekommen ist, unseren Zivilstand
>> und vieles mehr herausfinden.

Und DAS beunruhigt Sie nicht? Daß jeder Hacker, jeder NSU 2.0, jeder Stalker, jeder IRGENDWER dann ganz einfach an diese Daten als Komplettpaket(!) kommen kann?

@19:01 von Sisyphos3

Jo, dann muss man sich im Zweifel keine Gedanken mehr über den Namen des Kindes machen.

Am 20. September 2020 um

Am 20. September 2020 um 19:11 von Leider Nein
Die zentrale Nummer in den USA

Jo, mit den heutigen technischen Möglichkeiten sollte man sich dann auch nicht im Internet aufhalten,da macht die Nummer auch nicht viel unterschied,ich persönlich hab nix gegen die Nummer.

19:36 von saschamaus75

Umstrittenes Meldegesetz: Städte dürfen Daten ihrer Bürger verkaufen
.
und genau dort sehe ich das Problem
so was ist absolut indiskutabel

Re 18:15 von PeterFinger

"Welche Erfahrungen gibt es mit der Bürgernummer
in den Niederlanden? Dort gibt es sie ja schon seit Jahren."
Ich kann zwar nichts zu den Niederlanden sagen aber zur Ex DDR.
Da gab es diese Nummer auch. Personalausweis,Paß, Führerschein, Versicherungen,Mietverträge,KfZ Zulassung,Gewerkschaftmitgliedschaft,Renten-und Krankenversicherung usw.
Datenschutzmäßig bedenklich für viele, für mich aber trotz meiner negativen DDR Erfahrungen ein Fortschritt. Zwar gläsern,aber ich habe auch alles mit einem Klick.
Für den,der nichts zu verbergen hat ein Fortschritt,für alle Datenschutzjünger der Supergau.

Indiskutabel

Ich werde dagegen klagen.

Nicht mit Parteikollegin abgestimmt

Wer die State-of-the-European-Union-Rede (#SOTEU) von Frau von der Leyen gesehen/gehört hat, weiß dass Sie eine europaweite einheitliche vertrauenswürdige Identität schaffen möchte, bei welcher man nur die Daten weitergibt, welche man will. Zum einen gegenüber großen Internetdienstleistern aber auch um Behördengänge zu machen. Das sowas auch mit Datenschützern zusammen klappt sieht man bspw. auch in Österreich. Schade, dass sich Herr Seehofer nicht bei den wertvollen Erfahrungen und Planungen seiner Parteikollegen bedient und stattdessen eine Idee verfolgt, welche zu Beginn bereits unter rechtlichen und gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten viel Kritik einfährt.

@19:17 von Morbido

>> Ich arbeite im Hochschulbereich, wir
>> erfassen halbjährlich Tausende neue
>> Daten oder ändern vorhandene Daten

OMG!!! Soll das heißen, das auch noch JEDER (ich formuliere es mal salopp) Kinz&Kunz die Daten ändern kann???

Also, Sie hätten Zugriff auf z.B. meine Krankenakte und könnten da irgendetwas ändern (Habe ich das richtig verstanden)? Klingt für mich nach einer Mischung aus Orwell und dem 'feuchten Traum' jedes Serienmörders oder so... oO

Bürgernummer Ja

Die Bürgernummer, bzw. PA Nummer fürs Leben, ist das beste was es überhaupt gibt.
In Spanien gibt es das seit ewig, jeder Spanier hat seine Nummer im Kopf und da diese Nummer überall gegenwärtig ist, in jeden Handy Vertrag, Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Banken etc. braucht man nur seine Nummer anzugeben und die Leute wissen sofort mit wem sie sprechen. Da der Führerschein auch die gleiche Nummer hat, kann man sich in Spanien sowohl mit dem spanischen Führerschein, wie auch mit PA oder Pass ausweisen. Dieser Blödsinn in Deutschland, alle 10 Jahre eine neue PA Nummer ist absolut unverständlich.

Am 20. September 2020 um 19:21 von saschamaus75

Zitat: Und dann kommt wieder eine HauRuck-Aktion wie bei der Einführung von IBAN/BIC? oO

Wurde die IBAN auch im Gesetzgebungsverfahren beschlossen?

Datenkrake

Was heißt hier Datenkrake, die daten können genauso gesammelt werden, sei es mit Bürgernummer oder ohne. Die Daten werden ja schon massiv gesammelt und ich sehe niemanden auf den Strassen der protestiert.

Damit soll Verwaltungsaufwand

Damit soll Verwaltungsaufwand minimiert werden.

Oh, Effizienzgewinn....
Blödsinn. Ein billiges vorgeschobenes Argument, das auf keiner Grundlage basiert.
Wann braucht man denn mal eine solche Nummer ? Alle paar Jahre, weil man einen immer teurer werdenden und auch immer mehr Daten enthaltenden neuen Ausweis kaufen muss (oder müsste). Dann vielleicht mal Auto anmelden. Und manche Leute machen Steuererklärungen.
Dafür also zwischen Dutzenden Behörden, die in Sachen Digitalisierung ja ohnehin weit vorne sind, Verbindungen und alles auf einen Blick. Ein El Dorado für Hacker. Und für Leute, die gerne wo rumschnüffeln, wo sie nichts zu suchen haben.

Komisch nur, dass die SPD immer an allem beteiligt ist, und dann so tut, als sei sie gegen irgendwas. Hier auch wieder.

@ lubbert: "Russland, Nordkorea, China - lupenreine Demokratien"

Ihre Zitat: "Russland, Nordkorea, China - lupenreine Demokratien".

In Russland gibt es, wie in Deutschland, die Steuernummer, die s.g. "INN". Sonst gibt es dort auch mehrere staatliche Register, wie bei uns. Ob diese in Rußland geheimdienstlich verknüpft sind, weiß ich nicht. Ich weiß es aber auch über Deutschland nicht, und auch nicht über die USA, wie auch nicht über andere Vorzeigedemokratien

Der Begriff "lupenreine Demokratie" wird von unseren demokratischen Medien, soweit ich weiß, nur in Bezug auf Rußland angewendet, nicht auf Nordkorea und nicht auf China.

Warum wollen Sie diese drei Länder gleichschalten? Würden Sie auch z.B. Deutschland, Israel und die USA in ähnlichen Zusammenhängen gleichschalten?

Falsch

Es geht hier nicht um die Steuernummer sondern die persönliche Identifikationsnummer. Die hat jeder, selbst die Babys bekommen sie relativ schnell zugesandt.

Lachhaft

das stelle man sich hierzulande vor
das Einkommen (zumindest das Versteuerte) wird öffentlich gemacht :-)
vom Rest ganz zu schweigen - in unserer Neidrepublik

Würde ich auch problematisch finden. Meine Nachbarn hätten was zum lachen. Mein Verdienst ist nicht so hoch.

Na und?

Soll doch der Staat an seiner Bürokratie ersticken.
Wahrscheinlich ist der Überblick über die eigene Bevölkerung seit 2015 komplett verloren gegangen!

@19:39 von Feo

>> Von daher bin ich der Meinung, alle
>> Möglichkeiten, die zur Überwachung
>> des Bürgers beitragen, abzulehnen!

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

alte Bekannte

So etwas gibt es seit Jahrzehnten in vielen Ländern, z.B. in Skandinavien und Finnland. Warum soll es so etwas hier nicht geben?

Die Bürger Nummer ...

... finde ich gar nicht so schlecht. In Russland gibt es sie schon längst und der Staat kann auf die Art wichtige Merkmale der Bürger überwachen.

@ sachsenschmaus75

Umstrittenes Meldegesetz: Städte dürfen Daten ihrer Bürger verkaufen

Für gezielte Werbung ist das aber wichtig.

@19:50 von Sisyphos3

Ich sehe folgende Baustellen:

* WER hat (in diesem Konglomerat) Zugriff auf WELCHE Daten, oder Alle auf Alles?
* WER darf WELCHE Daten ändern, oder Jeder?
* (natürlich) Hacking/ Cracking + Cyberspionage
* Datenverkauf(!)
* Gehört zu diesen (ominösen) 51 auch SCHUFA, GEMA, GEZ?

Wer weitere Punkte findet, bitte anheften. ;(

Orwell84

Wird immer realer! Scheibchen um Scheibchen gehen wir in diese Richtung!

@20:00 von piratax

>> In Spanien gibt es das seit ewig,

Jepp, seit Franco. oO

@Witzlos18

Vielleicht könnte man alle Nummern vereinen, diese zig Nummern verliert der ein oder andere öfter und merken kann sich das auch kaum jemand.

Die Gedanken sind frei.......noch.

In den Niederlanden gibt es eine `Bürgerservicenummer`.
Es ist problematisch.
Sämtliche Behörden, bis weit unten, haben Zugriff auf sämtliche Bereiche. Von Geld bis Gesundheit, von Glauben bis Gefängnis, von Ausbildung bis Arbeit, von I.Q bis Intelligenz, von Heirat bis Scheidung.
Der gläserne Mensch ist längst Wirklichkeit geworden.
Aber die Gedanken sind frei...... noch.

@saschamaus75

Ich hab Schulden ohne Ende, bin deswegen in der Schufa, das soll bitte kein Cyberspionierer verkaufen als wichtige Daten. :)

@20:00 von piratax

>> Dieser Blödsinn in Deutschland, alle 10
>> Jahre eine neue PA Nummer ist absolut
>> unverständlich.

Da sind Sie einem Irrtum auferlegen, wir brauchen zwar alle 10 Jahre einen neuen Ausweis(!), ABER die Nummer bleibt gleich.

Wie wäre es ...

... wenn wir es dann richtig machen, meine Tel.-Nummern, meine Haus-Nr., mein KfZ-Kz., mein Büro-Nr. im Unternehmen, meine Ticket-Nr. bei der Bahn, Flugges., Kino-Center, etc., etc. lauten dann auch wie die Steuer-ID-Nr. Warum soll sich nur der Staat sich das Leben einfacher machen? Ich will mir auch nur noch eine Nummer merken!

@20:03 von Olympic Games

>> gleichschalten

Würden Sie BITTE eine andere Wortwahl wählen?

Was spricht gegen eine Nummer?

Jeder Mensch hat einen Namen (eine Anordnung von Buchstaben), jetzt soll er auch noch eine Nummer erhalten (eine Anordnung von Ziffern). Was hat das mit gläsern zu tun? Auch mit einer Nummer kennt der Staat noch lange nicht meine Vorlieben, meine Meinung, meine Stimmabgabe, ...
Das geht den Staat doch gar nichts an, egal ob Buchstaben oder Ziffern.

@ Hackonya3

Ich hab Schulden ohne Ende, bin deswegen in der Schufa, das soll bitte kein Cyberspionierer verkaufen als wichtige Daten. :)

Wer wollte das kaufen? Und was hat das mit der Identifikationsnummer zu tun?

>> meine Haus-Nr., >>

>> meine Haus-Nr.,
>> [...]
>> lauten dann auch wie die Steuer-ID-Nr.

Ähh, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit 8 Mietparteien... Soll dann unsere Hausnummer aus dem Durchschnitt unserer Steuer-ID-Nummern berechnet werden?

5 Mietparteien davon sind WGs, mit regelmäßig alle 3-4 Jahre umziehende Studenten. Hätte ich dann nach Ihrem Plan alle 1/4 bis 1/2 Jahr eine neue Hausnummer? oO

@21:20 von cor ruptly ru

>> Das geht den Staat doch gar nichts an,
>> egal ob Buchstaben oder Ziffern.

* Omg, ein Hacker oder Stalker würde sich schon für diese Daten interessieren.
* Oder falls in Dtl. (mal wieder) ein autoritäres Regime an die Macht kommt.
* Oder wäre es dann auch nicht mehr weit zu einem Sozial-Punkte-System ala China.
* Oder Ihre Krankenkasse hätte Zugriff auf Ihre SCHUFA-Daten.
* Oder personalisierte Werbung jeden Tag.
* Oder...

Suchen Sie es sich aus, diese schöne neue Welt.

@ cor ruptly ru

Das müssen Sie saschamaus75 fragen, ich hatte es an Ihn gerichtet?

@21:24 von cor ruptly ru

>> Wer wollte das kaufen?
Ich glaube, dieses ist in der Zwischenzeit ein Milliardengeschäft? oO

>> Und was hat das mit der
>> Identifikationsnummer zu tun?
Kein Kommentar!

@18:55 von DeuMichel

//Einerseits sind viele Bürger bereits bei Apple, Google, Amazon,
Das ist ein Jammer und eine Schande, die jeglichen Schutz persönlicher Daten unterlaufen.
Andererseits sollten wir dennoch gegen weitere Vereinfachungen zur Profilbildung protestieren.
Das darf nicht sein!//

Das sehe ich auch so. Muss außerdem ein Festmahl für Hacker sein.

@21:24 von cor ruptly ru @ Hackonya3

//Ich hab Schulden ohne Ende, bin deswegen in der Schufa, das soll bitte kein Cyberspionierer verkaufen als wichtige Daten. :)

Wer wollte das kaufen? Und was hat das mit der Identifikationsnummer zu tun?//

Wir alle sind hier wohl nicht kriminell genug, um uns vorzustellen, was man mit dieser "Erleichterung" durch eine einzige Nummer alles anrichten kann - außer Profilbildung.

Aus dem Artikel:

***...als zentrale Personenkennziffer künftig für 51 zusätzliche, sehr unterschiedliche Register genutzt werden soll.***

Weiß hier eigentlich jemand, was das für 51 Register sind bzw. wo ich das nachlesen kann?

War alles schon mal! Im Osten

In der DDR hatte jeder Bürger eine s.g. Personenkennzahl, auch bekannt als PKZ. Eine Nummer für alles beginnend mit der Geburtsurkunde, Personalausweis, Sozialversicherungsbeiträge, etc. bis zum Schluss auf der Sterbeurkunde.
D.h., man holt nach 30 Jahren alte DDR Vergangenheit zurück mit dieser ID für alles. Was anderes ist es nicht. Traurig

21.20 cor ruptly ru - Was spricht gegen eine Nummer?

`Auch mit einer Nummer kennt der Staat noch lange nicht meine Vorlieben, meine Meinung, meine Stimmabgabe`.

Der Glauben versetzt Berge aber nicht die Realität.
In immer mehr Länder kennt man Ihre Vorlieben, ihre Meinung, ihre Stimmabgabe.
Und zwar immer besser. Oder sind wir der Meinung nur die Chinesen sind dazu in der Lage ?

>> Muss außerdem ein Festmahl

>> Muss außerdem ein Festmahl für
>> Hacker sein.

Stellen Sie Sich vor, Sie hätten EINEN(!) Schlüssel für Alles!!! Für Haustür, Wohnungstür, Briefkasten, Keller, Auto, ... ^^

Praktisch, oder?

ABER dieser Schlüssel geht NUR 1x verloren!!! oO

Glauben Sie mir, es wäre für Hacker, Stalker u.ä. eher ein Festgelage lukullischen Ausmaßes!

@Anna-Elisabeth

Früher wurden unsere Daten vom Internetanbieter verkauft, heute geben wir diese selbst freiwillig heraus und bekommen dafür unterhaltsame Apps oder Shopingerlebnisse. Wir geben nur heute noch mehr freiwillig her: Mit Punkte sammeln, zeigen wir genau, was wir immer so kaufen. Mit Eingaben in Suchmaschinen wofür wir uns so interessieren... .

Nummer

Ich sehe das nicht so wild, ib ich nun 51 verschiedene Nummern nutze oder nur eine für alle 51 Register. Sicherheit kann ha immer noch per SMSTan, PhotoTan, oder wie halt sonst si geschützt wird gewährleistet werden.

22:16 @ Gabelchen

Ich habe die ganze Zeit überlegt,
wie das in der DDR war.

Stichwort Personenkennzahl,
da dämmert es ein wenig.

Ist das lang her.

@saschamaus75 21:50

Ist es nicht schon teils so? Da wo Sie online kaufen, da wird Ihnen genau das als Werbung geschickt, wonach Sie da mal gesucht hatten. Wollen Sie eine kostenpflichtige Leistung, dann wird meist schon eine Schufaanfrage gestartet, schon bei einem Handyvertrag?

Macht

Machthunger tritt immer unverhohlener zutage. Bleibt zu hoffen, dass nicht nur die offiziellen Datenschützer, sondern auch die Bürger dies einzuhegen wissen. Wir steuern ansonsten auf eine Regierungsform zu, in der totalitäre Befugnisse genutzt werden können - auch wenn sie Demokratie heißt.

Wehret den Anfängen

Alles wird immer znteralistischer, und die Instrumente zur Totalüberwachung werden durch sowas eingeführt, oder die bereits in China etablierte "Social Ranking" könnte ausgeweitet werden, Bereits heute sind Leute, die ein gewisses Profil, Weltanschauung haben, in dem öffentlichen Dienst nicht erwünscht. Das alles scheint ja noch im Maß zu sein, aber jede künftige Regierung kann peu a peu die Diktaktur erweitern. Wehret den Anfängen. Die momentan Herrschenden - die sich als demokratisch geben - spielen hierbei keine Rolle.

@22:16 von Anna-Elisabeth

>> Wir alle sind hier wohl nicht kriminell
>> genug, um uns vorzustellen, was man mit
>> dieser "Erleichterung" durch eine einzige
>> Nummer alles anrichten kann

Ich habe u.a. viel mit IT-Sicherheit zu tun.

Die Wahrheit wollen Sie gar nicht wissen. Weil entweder ich bekommen einen 'roten Balken' oder Sie können die nächsten 2-3 Wochen nicht mehr ruhig schlafen.

Hauptsache, der BMG ...

... fordert nicht,
an diese Identnummer sämtliche Gesundheitsdaten einer Person anzuhängen.

@saschamaus75

Nehmen wir an, Sie haben 51 Schlüssel, den verlieren Sie z.B. den Hausschlüssel, da Sie 51 Stück haben bemerken Sie das sehr spät. Nun nimmt sich der Verbrecher aber einen Schlüssel nach dem anderen und Sie bemerken es gar nicht, nur das Sie später nichts mehr haben. Verlieren Sie den einen Schlüssel, dann fällt Ihnen das sofort auf und Sie lassen sofort die 51 Schlösser wechseln. Obwohl ich denke das es nicht so gehandhabt wird, wollte ich eine andere Ansicht veranschaulichen.
Ich denke eher, das die Nummer an 51 Stellen, wie ihr Vor- und Nachname genutzt wird u der Rest anders geschützt wird. Oder haben Sie 51 Vor- und Nachnamen? :)

Nummern

Wofür diese ganzen Nummern überhaupt? Vor- und Nachnahme, dann Geburtsort und Geburtsdatum, damit sollte es auch möglich sein?

@22:16 von Gabelchen

>> D.h., man holt nach 30 Jahren alte DDR
>> Vergangenheit zurück mit dieser ID für
>> alles.

Aber mit 2.6 GHz QuadCore-Prozessoren, 16 GB RAM im DualChannel und 2 TB Festplatte im Raid5-System. Und davon am Besten noch ein Cluster? oO

Oh ja. Wirklich Klasse. Bin

Oh ja.
Wirklich Klasse.
Bin begeistert.

Erst stellt sich der Innenminister schützend vor Faschos, Kriminelle & Grundgesetzverächter im Staatsdienst
und nun kommt von dem die Forderung nach einer "Bürgernummer für alles" - top!
Damit genau solche Leute nicht nur Zugriff auf ein paar Daten haben, die ausreichen um Drohbriefe a la NSU 2.0 an prominente Personen (deren Persönlichkeitsprofil können die ja u.a. aus Funk- & Fernsehauftritte ableiten) zu verschicken, sondern denen der Zugriff auf sämtliche Daten aller Bürger ermöglicht wird, damit genau diese Faschos, Kriminellen & Grundgesetzverächter im Staatsdienst
auch alle "Untermenschen" in ihrem Sinne aus dem "Heuhaufen" Bevölkerung Deutschlands herausfiltern & schutzlos attackieren können - bis zur physischen Vernichtung.

Hier wird ein mächtiges Tool geschaffen & in Hände gelegt, deren Gesinnungsgenossen vor ein paar Jahrzehnten mit deutlich weniger Datensammelwut & -Verknüpfung viel zu effektiv waren.

Langsam krieg ich Angst

22:16 von Gabelchen

«In der DDR hatte jeder Bürger eine s.g. Personenkennzahl, auch bekannt als PKZ. Eine Nummer für alles beginnend mit der Geburtsurkunde … D.h., man holt nach 30 Jahren alte DDR Vergangenheit zurück mit dieser ID für alles. Was anderes ist es nicht. Traurig.»

Wenn Sie sagen, dass es in der Ex-DDR so war.
Dann widerspreche ich Ihnen als Kölner nicht.

Zu Zeiten der DDR konnte man die verschiedenen Daten unter der "PKZ" aber noch nicht in elektronischer Form zusammentragen. Waren noch Akten mit auf Schreibmaschinen getippten Seiten drin. Die Stasi musste noch heimlich in Wohnungen eindringen, und Stehlampen … oder so was … verwanzen, um zu hören, was in der Wohnung gesprochen wird.

Der ein oder andere Stasi wird nachts geträumt haben, dass es so was wie "Alexa" oder "Siri" geben solle. Der Traum aller Träume der damaligen Datensammler.

Gummiohren mussten noch an Türen lauschen.
Ohrabdrücke nehmen, um zu entziffern, wer vorher schon lauschte.
Ich lachte sehr … als ich dies erfuhr.

@22:43 von saschamaus75 @22:16 von Anna-Elisabeth

//Ich habe u.a. viel mit IT-Sicherheit zu tun.

Die Wahrheit wollen Sie gar nicht wissen. Weil entweder ich bekommen einen 'roten Balken' oder Sie können die nächsten 2-3 Wochen nicht mehr ruhig schlafen.//

Ich hatte gute Kontakte zu Mitarbeitern in unserer IT-Abteilung (Uni-Klinik) und in der Verwandschaft gibt es einen Informatiker und einen Systemadministrator. So leicht kann man mich nicht mehr erschrecken. Mit einem Beispiel aus diesem Bereich hatte ich hier auch schon rot gesehen.
Aber immer, wenn ein Politiker sagt: "Die Daten sind sicher" werde ich zur Furie.

Kommt mir bekannt vor..

Wir hatten ja schon in der DDR die Pkz Personenkennzahl!
Damit hatten alle Behörden ( Polizei, Stasi, Verwaltung, Krankenkasse,
......
Damals ging alles per Schreibmaschine.
Heute per vernetzter Computer!
Das bedeutet jeder wird nackt sein!
Das bedeutet nicht nur umfassende Informationen abrufbar und gleichzeitig totaler Verlust der Identität!
Ich denke das ist durch das Grundgesetz nicht gedeckt!
Es wird trotzdem kommen!
Das Bankgeheimnis war auch ein privates,oder?
Nein danke!

Genau hierfür bekamen am

Genau hierfür bekamen am Freitag die Innenminister den BigBrother Award vom Verein digitalcourage

@22:30 von Hackonya2

OMG!!!

>> Sicherheit kann ha immer noch per
>> SMSTan, PhotoTan, oder wie halt sonst si
>> geschützt wird gewährleistet werden.

Ich kenne 6-7klässler, die (wahrscheinlich) Ihr gesamtes 'Sicherheitskonzept' in weniger als 15min aushebeln könnten. ^^

ID, ist doch schon da

Wir haben doch unsere ID-Nr. schon:
Vorname: Nachname: Geburtsdatum:
Diese drei Merkmale sind unverkennbare
"Gene" einer Person. Das der Name und Geburtsdatum zwei Personen zugeordnet werden kann, ist sehr unwahrscheinlich.
Zur Sicherheit, wird auch oft noch der Geburtsort ab gefragt.

@22:16 von Gabelchen

//D.h., man holt nach 30 Jahren alte DDR Vergangenheit zurück mit dieser ID für alles. Was anderes ist es nicht. Traurig//

Es ist schlimmer bzw. könnte es werden.

Seien Sie froh, dass die Stasi nicht die heutigen Möglichkeiten hatte.

Wie fühlen uns sicher, weil wir in einer Demokratie leben.
Demokratien sind aber instabile Gebilde, wie die USA uns gerade deutlich machen.

22:29 von Hackonya2

«Früher wurden unsere Daten vom Internetanbieter verkauft, heute geben wir diese selbst freiwillig heraus und bekommen dafür unterhaltsame Apps oder Shopingerlebnisse.»

Weder zu den Apps noch zu den "Shoppingerlebnissen" werden Sie gezwungen. Payback-Kundenkarten braucht auch kein Mensch. Kaufen Sie das, was als "Payback-Bonus" gerühmt wird ohne Payback woanders. Ist der Kram viel x-fach günstiger zu kaufen. Als wenn Sie voher alles mögliche kaufen müssen, um 1 Mio. Payback-Punkte zu sammeln.

Ich rechnete mal mit meinen beiden Nichten aus, wie viel Süßkram von "Ferrero" wir kaufen (und sie beide essen müssen), bis wir den süßen Teddy bekommen. Es waren in etwa 2,5 Tonnen Schokokram.
Nun wissen das auch die Kinder …

Als Suchmaschine können Sie auch eine solche nutzen, die nicht aufgrund von Suchanfragen Werbung für was schickt, was Sie eh nie kaufen wollten.

Niemand ist im persönlichen Datenverhalten nur gefesselt ohne Willen.
Eine Staatliche ID für 51x was … ist was anderes !

Warum diese Nummer nicht nur

Warum diese Nummer nicht nur kritisch zu sehen ist sondern dem GG und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung widerspricht , lässt sich sehr gut in der Laudatio zum BigBrotheraward 2020 in der Kategorie „Geschichtsvergessenheit“ nachlesen.

@22:47 von Leipzigerin59

//Hauptsache, der BMG ...
... fordert nicht,
an diese Identnummer sämtliche Gesundheitsdaten einer Person anzuhängen.//

Würde mich nicht wundern, wenn die (über die Kranken-Versicherungsnummer) da nicht schon dranhängen.
Was soll's. Mich wundert eigentlich gar nichts mehr.

23:14 @schabernack

Elektronisch ...

Rechenzentren gab es schon, ... mit großen sowjetischen ESER-Rechnern,
Lochkarten, -bänder, ...
Magnetbänder
Im RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe ) gab es manches, vlt. auch aus dem Westen.

23:30 @Deutscher Bunde... ID, ...

Da irren Sie gewaltig.

Ich selbst hab schon Verwechslungen durch.

Solange etwas nicht 100% ein(ein)deutig ist, taugt es nicht zur Identifikation.

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